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Aktuelle Version vom 24. Juli 2026, 12:31 Uhr

Kanton Zürich
Kürzel ZH
Hauptort Zürich
Grösste Städte Zürich, Winterthur
Region Deutschschweiz
Beitritt zur Eidgenossenschaft 1351
Kanton in heutiger Form seit 1803
Amtssprache Deutsch
Fläche 1'728,8 km²[1]
Bevölkerung 1'628'081 Einwohnerinnen und Einwohner, 31. Dezember 2025[2]
Politische Gemeinden 160, Stand Juli 2026[3]
Bezirke 12
Legislative Kantonsrat, 180 Mitglieder
Exekutive Regierungsrat, 7 Mitglieder
Höchster Punkt Schnebelhorn, 1292 m ü. M.[4]
Tiefster Punkt Rhein bei Weiach, rund 330 m ü. M.
Internet zh.ch

Der Kanton Zürich ist ein Kanton im Nordosten der Schweiz. Er ist mit mehr als 1,6 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern der bevölkerungsreichste Kanton des Landes.[2] Hauptort und grösste Stadt ist Zürich, die zugleich das wichtigste Wirtschafts-, Finanz-, Bildungs- und Verkehrszentrum der Schweiz bildet. Zweitgrösste Stadt des Kantons ist Winterthur.

Das Kantonsgebiet reicht vom Rhein und der deutschen Grenze im Norden bis zum Zürichsee und den Voralpen im Süden. Es umfasst dicht besiedelte Stadt- und Agglomerationsräume, bedeutende Industrie- und Dienstleistungsstandorte, landwirtschaftlich geprägte Regionen, Weinbaugebiete, Seen, Flusstäler und bewaldete Hügelzüge.

Der Kanton grenzt an die Kantone Schaffhausen, Thurgau, St. Gallen, Schwyz, Zug und Aargau sowie an das deutsche Bundesland Baden-Württemberg. Er gehört mehrheitlich zum Schweizer Mittelland, während der Südosten bereits voralpine Landschaftsformen aufweist.

Zürich trat 1351 als fünfter Ort der Alten Eidgenossenschaft bei. Das damalige Staatswesen wurde von der Stadt Zürich beherrscht und erweiterte sein Gebiet während des späten Mittelalters und der frühen Neuzeit. Der moderne Kanton mit von der Stadt getrennten kantonalen Behörden entstand 1803. Seit dem 19. Jahrhundert entwickelte sich Zürich zum bevölkerungsreichsten und wirtschaftlich stärksten Kanton der Schweiz.

Name

Der Name Zürich bezeichnet sowohl den Kanton als auch dessen Hauptstadt. Zur Unterscheidung werden im Deutschen die Bezeichnungen «Kanton Zürich» und «Stadt Zürich» verwendet.

Der Name geht auf die antike Ortsbezeichnung Turicum zurück. Diese ist durch eine römische Inschrift aus dem 2. Jahrhundert belegt. Im Verlauf des Mittelalters entwickelten sich daraus Schreibweisen wie Ziurichi, Zurih und schliesslich Zürich.

Auf Französisch heisst der Kanton Zurich, auf Italienisch Zurigo und auf Rätoromanisch Turitg. Die lateinischen Bezeichnungen lauten Turicum für die Stadt und Tigurum beziehungsweise Tigurina in verschiedenen historischen Zusammenhängen.

Einwohnerinnen und Einwohner des Kantons werden als Zürcherinnen und Zürcher bezeichnet. Das Adjektiv lautet zürcherisch oder häufiger kurz Zürcher, etwa in den Bezeichnungen Zürcher Oberland, Zürcher Kantonsrat und Zürcher Verkehrsverbund.

Wappen und Flagge

Das Wappen des Kantons ist schräg von Blau und Silber geteilt. In der heraldischen Beschreibung verläuft die Teilung von rechts oben nach links unten. Die Kantonsflagge verwendet dieselbe Gestaltung.

Die blau-weissen Farben sind seit dem Mittelalter mit der Stadt Zürich verbunden. Frühere Darstellungen zeigen das Wappen unter anderem auf Siegeln, Bannern und Münzen.

Das Wappen von Stadt und Kanton Zürich ist in seiner Grundform identisch. Das vollständige Stadtwappen wird jedoch häufig von zwei Löwen als Schildhaltern begleitet, während das Kantonswappen meist ohne zusätzliche Figuren erscheint.

Blau und Weiss prägen zahlreiche kantonale Symbole, amtliche Publikationen, Sportvereine und kulturelle Einrichtungen. Umgangssprachlich wird das Kantonsgebiet deshalb gelegentlich als «blau-weisses Zürich» bezeichnet.

Geografie

Lage und Grenzen

Der Kanton Zürich liegt im nordöstlichen Teil des Schweizer Mittellands. Das Kantonsgebiet besitzt eine Fläche von 1'728,8 Quadratkilometern.[1]

Im Norden bildet der Rhein auf längeren Abschnitten die Grenze zum Kanton Schaffhausen und zu Deutschland. Das nördlich des Rheins gelegene Rafzerfeld gehört ebenfalls zum Kanton Zürich und ist auf drei Seiten von deutschem Gebiet oder dem Kanton Schaffhausen umgeben.

Im Osten grenzt Zürich an die Kantone Thurgau und St. Gallen. Die östlichen Gebiete werden durch das Thurtal, das Tösstal und das Zürcher Oberland geprägt. Im Süden verlaufen die Grenzen zu Schwyz und Zug. Im Westen schliesst der Kanton Aargau an.

Der höchste Punkt liegt auf dem Schnebelhorn im Zürcher Oberland auf 1292 Metern über Meer.[4] Der tiefste Punkt befindet sich am Rhein bei Weiach auf rund 330 Metern über Meer.

Landschaftsräume

Das Kantonsgebiet wird in mehrere historisch und geografisch geprägte Regionen gegliedert. Diese Regionen sind nicht in allen Fällen amtliche Verwaltungseinheiten, spielen aber im Alltag, in der Raumplanung und in der regionalen Identität eine wichtige Rolle.

Zu ihnen gehören:

Die Stadt Zürich und die angrenzenden Gemeinden bilden einen stark verdichteten urbanen Raum. Das Siedlungsgebiet erstreckt sich besonders entlang des Zürichsees, der Limmat, der Glatt und der wichtigsten Eisenbahn- und Autobahnachsen.

Das Zürcher Oberland ist hügeliger und weist Übergänge zu den Voralpen auf. Im Weinland, im Knonaueramt und in Teilen des Unterlands haben sich grössere landwirtschaftliche Gebiete erhalten.

Hügel und Berge

Der Kanton besitzt keine hochalpinen Gebiete. Seine höchsten Erhebungen liegen im Zürcher Oberland und an der Grenze zum Kanton St. Gallen.

Der höchste Punkt ist das Schnebelhorn. Weitere bekannte Erhebungen sind:

Der Uetliberg gilt als Hausberg der Stadt Zürich. Von seinem Gipfelbereich bietet sich ein weiter Blick über die Stadt, den Zürichsee, das Mittelland und bei klarer Sicht bis zu den Alpen.

Die Lägern ist der östlichste Ausläufer des Juras. Sie bildet einen auffälligen Höhenzug zwischen dem Zürcher Unterland und dem Aargauer Limmattal.

Seen

Der grösste See des Kantons ist der Zürichsee. Der überwiegende Teil seiner Fläche gehört zum Kanton Zürich, während der obere Seeteil auch an die Kantone St. Gallen und Schwyz grenzt.

Weitere bedeutende Seen sind:

Die Seen sind wichtige Trinkwasserreservoirs, Naturräume und Erholungsgebiete. Der Zürichsee wird zudem durch Kursschiffe, Fähren und touristische Schifffahrt genutzt.

Greifensee und Pfäffikersee sind von ausgedehnten Flachmooren, Schilfgebieten und anderen geschützten Lebensräumen umgeben. Ihre Ufer sind deshalb nur teilweise bebaut.

Flüsse

Die wichtigsten Flüsse des Kantons sind der Rhein, die Limmat, die Sihl, die Glatt, die Töss und die Thur.

Die Limmat verlässt den Zürichsee in der Stadt Zürich und fliesst durch das Limmattal in Richtung Aargau. Dort mündet sie in die Aare.

Die Sihl entspringt im Kanton Schwyz, durchquert das Sihltal und mündet beim Zürcher Hauptbahnhof in die Limmat. Ein Teil des Sihlwassers wird im Sihlsee gespeichert und für die Stromerzeugung genutzt.

Die Glatt entwässert den Greifensee und fliesst durch das dicht besiedelte Glattal in den Rhein. Sie wurde im 19. und 20. Jahrhundert auf langen Abschnitten begradigt und kanalisiert.

Die Töss entspringt im Zürcher Oberland und fliesst durch das Tösstal und Winterthur zum Rhein. Die Thur berührt beziehungsweise durchquert den nördlichen Teil des Kantons und prägt die Landschaft der Thurauen.

Klima

Das Klima ist gemässigt und wird durch westliche Luftströmungen, die Seen und die Höhenunterschiede innerhalb des Kantons beeinflusst.

In den tieferen Lagen liegen die Sommer meist im warmen, die Winter im kühlen Bereich. Im Zürichseebecken wirkt der See temperaturausgleichend. Weinbau ist insbesondere an den sonnigen Hängen des Zürichsees, im Limmattal und im Weinland möglich.

Das Zürcher Oberland und das obere Tösstal erhalten deutlich mehr Niederschlag als das Unterland. In höheren Lagen bleibt Schnee im Winter länger liegen.

In den dicht bebauten Gebieten der Stadt Zürich, Winterthurs und des Limmattals entstehen während sommerlicher Hitzeperioden städtische Wärmeinseln. Der Klimawandel führt zu häufigeren Hitzetagen, längeren Trockenphasen und intensiveren Starkniederschlägen.

Administrative Gliederung

Der Kanton Zürich besteht aus zwölf Bezirken und seit 2023 aus 160 politischen Gemeinden.[5]

Bezirk Hauptort Bedeutende Gemeinden und Städte
Bezirk Zürich Zürich Zürich
Bezirk Affoltern Affoltern am Albis Affoltern am Albis, Bonstetten, Hausen am Albis
Bezirk Andelfingen Andelfingen Andelfingen, Feuerthalen, Rheinau
Bezirk Bülach Bülach Bülach, Kloten, Opfikon, Wallisellen
Bezirk Dielsdorf Dielsdorf Regensdorf, Dielsdorf, Niederhasli
Bezirk Dietikon Dietikon Dietikon, Schlieren, Urdorf
Bezirk Hinwil Hinwil Wetzikon, Rüti, Wald, Hinwil
Bezirk Horgen Horgen Horgen, Wädenswil, Thalwil, Adliswil
Bezirk Meilen Meilen Küsnacht, Stäfa, Meilen, Männedorf
Bezirk Pfäffikon Pfäffikon Illnau-Effretikon, Pfäffikon, Bauma
Bezirk Uster Uster Uster, Dübendorf, Volketswil
Bezirk Winterthur Winterthur Winterthur, Seuzach, Elgg, Neftenbach

Die Bezirke dienen der dezentralen kantonalen Verwaltung. In jedem Bezirk bestehen ein Statthalteramt und ein Bezirksrat. Daneben sind die Bezirke für Teile der Gerichtsorganisation und für die Einteilung politischer Wahlkreise von Bedeutung.

Der Bezirk Zürich umfasst ausschliesslich die Stadt Zürich. In den übrigen Bezirken bestehen mehrere politische Gemeinden.

Gemeinden

Die politischen Gemeinden bilden die unterste staatliche Ebene. Sie besitzen im Rahmen des kantonalen Rechts eine weitreichende Autonomie.

Zu ihren Aufgaben gehören unter anderem:

  • lokale Raum- und Nutzungsplanung;
  • Gemeindestrassen;
  • Wasserversorgung und Abfallentsorgung;
  • Feuerwehr und Teile des Bevölkerungsschutzes;
  • Sozialhilfe;
  • Kultur- und Sportangebote;
  • Einwohnerkontrolle;
  • teilweise die Volksschule.

Neben den politischen Gemeinden bestehen Schulgemeinden. Ein grosser Teil der politischen Gemeinden übernimmt die Schulaufgaben selbst, in anderen Gebieten bestehen eigenständige Primar- oder Sekundarschulgemeinden.

In bevölkerungsreichen Gemeinden entscheidet ein Gemeindeparlament über Gesetze, Budget und wichtige Geschäfte. Die meisten kleineren Gemeinden besitzen dagegen eine Gemeindeversammlung, an der die Stimmberechtigten direkt teilnehmen können.

Die Zahl der politischen Gemeinden nahm durch Zusammenschlüsse von 171 im Jahr 2014 auf 160 im Jahr 2023 ab. Die bisher letzte Fusion erfolgte, als Adlikon und Humlikon in die Gemeinde Andelfingen aufgenommen wurden.[6]

Geschichte

Vorgeschichte

Das Gebiet des heutigen Kantons war bereits in der Altsteinzeit zeitweise von Menschen aufgesucht. Dauerhafte Siedlungen sind insbesondere seit der Jungsteinzeit belegt.

An den Ufern des Zürichsees, des Greifensees und des Pfäffikersees entstanden prähistorische Feuchtbodensiedlungen. Wegen der guten Erhaltungsbedingungen im feuchten Boden konnten Holzbauten, Werkzeuge, Gefässe und andere Alltagsgegenstände archäologisch untersucht werden.

Mehrere Fundstellen gehören zum UNESCO-Welterbe Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen. Die Bezeichnung «Pfahlbauten» wird traditionell verwendet, obwohl nicht alle Gebäude dauerhaft über offenem Wasser standen.

Während der Eisenzeit gehörte das Gebiet zum kulturellen Umfeld keltischer Bevölkerungsgruppen. Vor der römischen Eroberung war die Region Teil des Siedlungsraums der Helvetier.

Römische Zeit

Nach der Eingliederung des Gebiets in das Römische Reich entstanden Strassen, Gutshöfe, Gewerbebetriebe und kleinere Siedlungen.

An der Stelle der heutigen Zürcher Altstadt befand sich der römische Ort Turicum. Seine Bedeutung beruhte unter anderem auf dem Übergang zwischen Zürichsee und Limmat sowie auf einer Zollstation.

Weitere römische Siedlungs- und Gutshofanlagen bestanden unter anderem bei Winterthur, Kloten, Dietikon, Oberwinterthur und Seeb.

Das heutige Oberwinterthur entwickelte sich aus dem römischen Vitudurum. Dort befanden sich ein befestigter Siedlungsplatz und ein bedeutender regionaler Verkehrsknoten.

Das Gebiet gehörte zunächst zur Provinz Gallia Belgica, später zu Germania superior und in der Spätantike zur Provinz Maxima Sequanorum.

Frühmittelalter

Nach dem Rückzug der römischen Herrschaft liessen sich alemannische Bevölkerungsgruppen in der Region nieder. Das Gebiet wurde schrittweise in das Frankenreich integriert.

Zürich entwickelte sich im frühen Mittelalter zu einem bedeutenden königlichen und kirchlichen Zentrum. Auf dem Lindenhof bestand eine Pfalz, die von Herrschern und ihren Vertretern genutzt wurde.

Im Jahr 853 gründete König Ludwig der Deutsche das Fraumünster und übertrug dem Kloster umfangreichen Landbesitz. Die Äbtissin des Fraumünsters besass zeitweise bedeutende Herrschaftsrechte innerhalb der Stadt.

Auch das Grossmünster und weitere kirchliche Institutionen prägten die wirtschaftliche und politische Entwicklung der Region.

Stadt und Landschaft Zürich

Nach dem Aussterben der Herzöge von Zähringen im Jahr 1218 gewann die Stadt Zürich grössere politische Selbstständigkeit. Die städtischen Räte und Bürgerorganisationen übernahmen zunehmend Aufgaben, die zuvor von Reichsvögten und kirchlichen Institutionen ausgeübt worden waren.

Im Jahr 1336 setzte Rudolf Brun eine neue politische Ordnung durch. Die sogenannte Brunsche Zunftverfassung beteiligte die Handwerkerzünfte an der Stadtregierung, sicherte aber zugleich die führende Stellung Bruns.

Am 1. Mai 1351 trat Zürich einem Bündnis mit den eidgenössischen Orten Luzern, Uri, Schwyz und Unterwalden bei. Dieser Beitritt gilt als Aufnahme Zürichs in die Alte Eidgenossenschaft.

Vom 13. bis zum 15. Jahrhundert erwarb die Stadt durch Käufe, Pfandschaften und politische Verträge ein ausgedehntes Herrschaftsgebiet. Dazu gehörten Gebiete am Zürichsee, im Knonaueramt, im Zürcher Oberland, im Unterland und in der Grafschaft Kyburg.[1]

Die Stadt und ihre Landschaft bildeten jedoch keinen modernen Kanton mit gleichberechtigter Bevölkerung. Die politische Macht lag bei den Bürgern der Stadt Zürich, während die Landbevölkerung nur eingeschränkte Mitwirkungsrechte besass.

Alter Zürichkrieg

In den 1430er-Jahren kam es wegen der Erbschaft des letzten Grafen von Toggenburg zu Konflikten zwischen Zürich, Schwyz und Glarus.

Zürich schloss 1442 ein Bündnis mit dem habsburgischen König Friedrich III. Dadurch verschärfte sich der Konflikt mit den übrigen eidgenössischen Orten.

Der Alte Zürichkrieg dauerte mit Unterbrechungen von 1436 bis 1450. Zürich erlitt mehrere militärische Niederlagen und musste sein Bündnis mit Habsburg aufgeben.

Nach dem Krieg wurde Zürich wieder vollständig in das eidgenössische Bündnissystem aufgenommen. Das Herrschaftsgebiet der Stadt blieb im Wesentlichen bestehen.

Reformation

Die Zürcher Reformation begann im frühen 16. Jahrhundert. Ihre wichtigste Persönlichkeit war der am Grossmünster tätige Priester Huldrych Zwingli.

Zwingli kritisierte kirchliche Traditionen, den Ablasshandel, das Söldnerwesen und die Autorität des Papstes. Der Zürcher Rat unterstützte seine Reformbestrebungen und führte ab 1523 schrittweise eine neue kirchliche Ordnung ein.

Klöster wurden aufgehoben oder in soziale und schulische Einrichtungen umgewandelt. Die lateinische Messe wurde abgeschafft, Bilder und Altäre wurden aus zahlreichen Kirchen entfernt.

Zürich wurde neben Wittenberg und Genf zu einem der wichtigsten Zentren der europäischen Reformation. Die Zürcher Bibelübersetzung, die theologische Ausbildung und der Buchdruck beeinflussten reformierte Gemeinden weit über die Eidgenossenschaft hinaus.

Aus dem Umfeld der Reformation entstand auch die Täuferbewegung. Da die Täufer unter anderem die Kindertaufe und die enge Verbindung von Kirche und Staat ablehnten, wurden sie von den Zürcher Behörden verfolgt.

Zwingli fiel 1531 im Zweiten Kappelerkrieg. Sein Nachfolger Heinrich Bullinger festigte die reformierte Kirche und pflegte ein europaweites Netzwerk von Gelehrten und Geistlichen.

Ancien Régime

Vom 16. bis zum 18. Jahrhundert entwickelte sich Zürich zu einem bedeutenden Zentrum des Textilgewerbes, des Handels und der Gelehrsamkeit.

Die ländlichen Gebiete wurden durch Landvögte und lokale Behörden verwaltet. Die politische Entscheidungsgewalt blieb bei der Stadt.

Heimarbeit spielte in der Textilproduktion eine grosse Rolle. In zahlreichen Dörfern wurden Baumwolle und Seide versponnen, gewebt oder weiterverarbeitet.

Im 18. Jahrhundert erlangte Zürich als Zentrum der Aufklärung und Literatur Bedeutung. Zu den bekannten Persönlichkeiten gehörten Johann Jakob Bodmer, Johann Jakob Breitinger, Johann Caspar Lavater und Salomon Gessner.

Die politischen Unterschiede zwischen Stadt und Landschaft führten wiederholt zu Spannungen und Aufständen. Forderungen nach mehr Mitbestimmung wurden von den städtischen Behörden meist nur teilweise erfüllt.

Helvetische Republik

1798 marschierten französische Truppen in die Eidgenossenschaft ein. Die bisherige Ordnung der Stadt und Landschaft Zürich wurde aufgehoben.

Zürich wurde ein Kanton der zentralistisch organisierten Helvetischen Republik. Die Landbevölkerung erhielt formell die gleichen politischen Rechte wie die Bewohner der Stadt.

Das Kantonsgebiet war in den folgenden Jahren Schauplatz militärischer Auseinandersetzungen zwischen französischen, österreichischen und russischen Truppen. Besonders bedeutend waren die beiden Schlachten bei Zürich von 1799.

Die Helvetische Republik litt unter politischen Konflikten, wirtschaftlichen Problemen und der Abhängigkeit von Frankreich. Mehrere Staatsstreiche und Verfassungswechsel verhinderten eine dauerhafte Stabilisierung.

Entstehung des modernen Kantons

Mit der von Napoleon Bonaparte vermittelten Mediationsakte entstand 1803 der moderne Kanton Zürich. Erstmals bestanden kantonale Behörden, die organisatorisch von der Stadt Zürich getrennt waren.[7]

Nach dem Ende der napoleonischen Herrschaft wurde 1814 eine konservativere Verfassung eingeführt. Die Stadt erhielt erneut einen überproportionalen politischen Einfluss.

Die ländliche Bevölkerung verlangte jedoch zunehmend eine gerechtere Vertretung, Pressefreiheit und eine moderne Verwaltung.

Ustertag und liberale Verfassung

Am 22. November 1830 versammelten sich rund 10'000 Menschen beim Ustertag in Uster. Sie forderten eine neue Verfassung und die politische Gleichstellung von Stadt und Landschaft.

Die liberale Verfassung von 1831 beseitigte die Vorherrschaft der Stadt weitgehend. Sie führte eine repräsentative Staatsordnung, Gewaltenteilung und verschiedene Freiheitsrechte ein.

In den folgenden Jahren wurden Verwaltung, Bildung, Justiz und Infrastruktur grundlegend erneuert. 1833 gründete der Kanton die Universität Zürich. Sie war die erste europäische Universität, die nicht durch einen Monarchen oder eine Kirche, sondern durch ein demokratisches Staatswesen gegründet wurde.[8]

Die Berufung des umstrittenen Theologen David Friedrich Strauss an die Universität löste 1839 den Züriputsch aus. Konservative Kräfte aus der Landschaft stürzten vorübergehend die liberale Regierung.

Demokratische Bewegung

In den 1860er-Jahren entstand eine politische Bewegung, die eine stärkere unmittelbare Beteiligung des Volkes verlangte.

Die demokratische Kantonsverfassung von 1869 führte weitreichende Volksrechte ein. Dazu gehörten das Gesetzesreferendum, die Volksinitiative und die direkte Wahl des Regierungsrates.

Die Verfassung von 1869 beeinflusste auch die demokratische Entwicklung anderer Kantone und des Bundes. Der Kanton Zürich wurde zu einem wichtigen Zentrum der schweizerischen Demokratiebewegung.

Industrialisierung

Die Industrialisierung setzte im Kanton Zürich früh ein. Zunächst dominierte die Textilindustrie. Später gewannen Maschinenbau, Metallverarbeitung, chemische Industrie, Elektrotechnik und Nahrungsmittelproduktion an Bedeutung.

Wichtige Industriestandorte entstanden in Zürich, Winterthur, im Zürcher Oberland, im Glattal und entlang der Limmat.

Winterthur entwickelte sich mit Unternehmen wie Sulzer und der Schweizerischen Lokomotiv- und Maschinenfabrik zu einer bedeutenden Industriestadt.

Der Bau von Eisenbahnen veränderte Wirtschaft und Siedlungsstruktur grundlegend. 1847 wurde mit der Spanisch-Brötli-Bahn zwischen Zürich und Baden die erste vollständig auf Schweizer Gebiet liegende Eisenbahnstrecke eröffnet.

Der Zürcher Hauptbahnhof entwickelte sich zum wichtigsten Bahnknoten des Landes. Neue Vororte und Industriequartiere entstanden entlang der Bahnlinien.

Die Bevölkerung wuchs rasch. Viele Menschen zogen aus ländlichen Regionen und aus dem Ausland in die Städte und Industriegemeinden.

20. Jahrhundert

Im 20. Jahrhundert wandelte sich die Zürcher Wirtschaft zunehmend von der Industrie- zur Dienstleistungs- und Wissensgesellschaft.

Die Stadt Zürich entwickelte sich zu einem international bedeutenden Banken- und Versicherungszentrum. Gleichzeitig blieben Maschinenindustrie, Elektrotechnik, Nahrungsmittelproduktion und Gewerbe wichtige Bestandteile der kantonalen Wirtschaft.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wuchsen die Agglomerationen stark. Neue Wohnquartiere, Autobahnen, Einkaufszentren und Industriegebiete entstanden insbesondere im Glattal, Limmattal und rund um Winterthur.

Der Flughafen Zürich wurde 1948 eröffnet und entwickelte sich zum wichtigsten internationalen Luftverkehrsknoten der Schweiz.

1990 nahmen die S-Bahn Zürich und der Zürcher Verkehrsverbund ihren Betrieb auf. Das einheitliche Verkehrs- und Tarifsystem beeinflusste die räumliche Entwicklung des gesamten Kantons.

21. Jahrhundert

Am 27. Februar 2005 nahm die Stimmbevölkerung eine neue Kantonsverfassung an. Sie trat am 1. Januar 2006 in Kraft.[9]

Die wirtschaftliche Entwicklung wird zunehmend durch Finanzdienstleistungen, Informations- und Kommunikationstechnologie, Hochschulen, Forschung, Gesundheitswesen und internationale Unternehmen geprägt.

Das starke Bevölkerungswachstum stellt den Kanton vor Herausforderungen bei Wohnungsbau, Verkehr, Schulen, Gesundheitsversorgung, Energieversorgung und Landschaftsschutz.

Bevölkerung

Ende 2025 lebten 1'628'081 Menschen im Kanton Zürich. Damit ist Zürich der bevölkerungsreichste Kanton der Schweiz.[2]

Die Bevölkerung wuchs innerhalb von zehn Jahren um rund 165'000 Personen beziehungsweise elf Prozent. Hauptursache war die Zuwanderung aus dem Ausland.

Die stärkste Konzentration besteht in der Stadt Zürich und den umliegenden Gemeinden. Weitere grosse Siedlungsräume sind Winterthur, das Glattal, das Limmattal, die Region Uster und das Zürichseegebiet.

Fast 80 Prozent der Gemeinden gehören zum Kern oder zur Agglomeration von Zürich oder Winterthur. In diesen urban geprägten Räumen leben rund 94 Prozent der Kantonsbevölkerung.[10]

Ende 2025 besassen rund 472'000 Einwohnerinnen und Einwohner eine ausländische Staatsangehörigkeit. Dies entsprach einem Anteil von 29 Prozent.[2]

Die grössten ausländischen Bevölkerungsgruppen stammen aus Deutschland und Italien. Weitere bedeutende Herkunftsländer sind Portugal, Spanien, Kosovo und verschiedene Staaten Südost- und Osteuropas.

Die Altersstruktur verändert sich durch eine steigende Lebenserwartung und den Eintritt geburtenstarker Jahrgänge ins Rentenalter. Ende 2025 waren rund 18 Prozent der Bevölkerung mindestens 65 Jahre alt.

Sprachen

Die Amtssprache des Kantons ist Deutsch. Dies ist in Artikel 48 der Kantonsverfassung festgelegt.[9]

In Verwaltung, Schule, Politik und Justiz wird Schweizer Hochdeutsch verwendet. Im Alltag spricht ein grosser Teil der Bevölkerung Zürichdeutsch oder andere schweizerdeutsche Dialekte.

Zürichdeutsch gehört zu den hochalemannischen Dialekten. Innerhalb des Kantons bestehen regionale Unterschiede zwischen der Stadt, dem Weinland, dem Oberland, dem Knonaueramt und anderen Gebieten.

Durch die internationale Zuwanderung ist der Kanton stark mehrsprachig. Häufig gesprochene Sprachen sind unter anderem Englisch, Italienisch, Portugiesisch, Spanisch, Albanisch, Französisch, Serbisch, Kroatisch und Türkisch.

Englisch spielt insbesondere in internationalen Unternehmen, Hochschulen, Forschung, Finanzwirtschaft und Informatik eine wichtige Rolle.

Religion

Der Kanton ist historisch stark durch die reformierte Kirche geprägt. Die von Huldrych Zwingli eingeleitete Zürcher Reformation beeinflusste Politik, Bildung und Gesellschaft während Jahrhunderten.

Durch Binnenwanderung und Zuwanderung nahm der Anteil der römisch-katholischen Bevölkerung seit dem 19. Jahrhundert stark zu.

Ende 2025 gehörten 21,6 Prozent der Kantonsbevölkerung der evangelisch-reformierten und 20,3 Prozent der römisch-katholischen Kirche an. Fast 60 Prozent gehörten keiner dieser beiden Kirchen an.[2]

Die Kantonsverfassung anerkennt die Evangelisch-reformierte Landeskirche, die Römisch-katholische Körperschaft und die Christkatholische Kirchgemeinde als öffentlich-rechtliche Körperschaften.

Auch die Israelitische Cultusgemeinde Zürich und die Jüdische Liberale Gemeinde besitzen eine öffentlich-rechtliche Anerkennung.

Daneben bestehen orthodoxe, muslimische, hinduistische, buddhistische und zahlreiche freikirchliche Gemeinschaften. Der Anteil der Bevölkerung ohne Religionszugehörigkeit ist in den vergangenen Jahrzehnten deutlich gestiegen.

Politik

Kantonsverfassung

Die geltende Verfassung wurde am 27. Februar 2005 angenommen und trat am 1. Januar 2006 in Kraft.[9]

Sie bezeichnet Zürich als souveränen Stand der Schweizerischen Eidgenossenschaft und legt die Grundrechte, politischen Rechte, Staatsorganisation und öffentlichen Aufgaben fest.

Die Staatsgewalt wird durch das Volk und die Behörden ausgeübt. Legislative, Exekutive und Judikative sind institutionell voneinander getrennt.

Direkte Demokratie

Die Stimmberechtigten verfügen über weitreichende direktdemokratische Rechte.

Mit einer Volksinitiative können Änderungen der Kantonsverfassung oder neue gesetzliche Regelungen verlangt werden. Bestimmte Beschlüsse des Kantonsrates unterliegen dem obligatorischen Referendum.

Gegen Gesetze und bestimmte Ausgabenbeschlüsse kann das fakultative Referendum ergriffen werden. Daneben kennt der Kanton unter anderem die Einzelinitiative und die Behördeninitiative.

Auch die Gemeinden verfügen über direktdemokratische Instrumente. In Gemeinden ohne Parlament entscheidet die Gemeindeversammlung direkt über zahlreiche kommunale Geschäfte.

Kantonsrat

Der Kantonsrat ist das Parlament und die oberste Behörde des Kantons. Er besteht aus 180 Mitgliedern.[11]

Die Mitglieder werden alle vier Jahre nach dem Verhältniswahlverfahren gewählt. Das Kantonsgebiet ist dafür in Wahlkreise gegliedert, deren Sitzanspruch sich nach der Bevölkerungszahl richtet.

Der Kantonsrat:

  • erlässt Gesetze;
  • genehmigt Budget und Rechnung;
  • bewilligt grössere Ausgaben;
  • kontrolliert Regierungsrat und Verwaltung;
  • wählt Mitglieder wichtiger kantonaler Gerichte;
  • behandelt Volksinitiativen und parlamentarische Vorstösse.

Die ordentlichen Sitzungen fanden traditionell im Zürcher Rathaus an der Limmat statt. Während dessen Sanierung tagt der Rat im provisorischen Rathaus Hard in Zürich-West.

Regierungsrat

Der Regierungsrat ist die oberste leitende und vollziehende Behörde. Er besteht aus sieben vollamtlichen Mitgliedern, die alle vier Jahre vom Volk gewählt werden.[12]

Die Wahl erfolgt nach dem Mehrheitswahlverfahren. Jedes Mitglied leitet eine der sieben Direktionen:

  • Direktion der Justiz und des Innern;
  • Sicherheitsdirektion;
  • Finanzdirektion;
  • Volkswirtschaftsdirektion;
  • Gesundheitsdirektion;
  • Bildungsdirektion;
  • Baudirektion.

Die Staatskanzlei unterstützt den Regierungsrat und koordiniert die Regierungsgeschäfte.

Das Regierungspräsidium wechselt in der Regel jährlich. Die Präsidentin oder der Präsident leitet die Sitzungen und vertritt den Regierungsrat als Gesamtbehörde.

Gerichte

Die obersten kantonalen Gerichte sind das Obergericht, das Verwaltungsgericht und das Sozialversicherungsgericht.

Das Obergericht ist die höchste kantonale Instanz in Zivil- und Strafsachen. Ihm sind die Bezirksgerichte, Arbeitsgerichte, Mietgerichte und weitere Instanzen nachgeordnet.

Das Verwaltungsgericht beurteilt Streitigkeiten zwischen Privatpersonen und Behörden sowie zwischen verschiedenen staatlichen Organen.

Die Staatsanwaltschaft führt Strafuntersuchungen und vertritt die Anklage vor Gericht.

Vertretung im Bund

Der Kanton Zürich besitzt zwei Sitze im Ständerat. Die Zahl seiner Sitze im Nationalrat richtet sich nach der Bevölkerungszahl.

Wegen seiner Bevölkerungsstärke stellt Zürich die grösste kantonale Delegation im Nationalrat.

Obwohl die Stadt Zürich nicht Bundeshauptstadt ist, besitzen kantonale Politikerinnen und Politiker sowie Zürcher Wirtschafts- und Wissenschaftsinstitutionen grossen Einfluss auf die nationale Politik.

Wirtschaft

Der Kanton Zürich ist das wichtigste Wirtschaftszentrum der Schweiz. Er verfügt über eine stark diversifizierte Wirtschaftsstruktur und eine hohe Konzentration von Arbeitsplätzen, Unternehmenssitzen und Forschungseinrichtungen.

Zu den wichtigsten Bereichen gehören:

  • Finanzdienstleistungen;
  • Versicherungen;
  • Informations- und Kommunikationstechnologie;
  • Handel;
  • Unternehmensberatung;
  • Gesundheitswesen;
  • Life Sciences;
  • Maschinen- und Elektroindustrie;
  • Luftverkehr und Logistik;
  • Tourismus;
  • Kreativwirtschaft.

Finanzdienstleistungen, ICT, Cleantech, Life Sciences und Tourismus tragen gemeinsam einen bedeutenden Teil zur kantonalen Wertschöpfung bei.[13]

Finanzplatz

Der Finanzplatz Zürich ist der grösste der Schweiz und einer der bedeutendsten Finanzstandorte Europas.

Er umfasst Banken, Versicherungen, Vermögensverwaltungen, Pensionskassen, Börsen- und Finanzinfrastruktur sowie spezialisierte Beratungsunternehmen.

Neben international tätigen Grossunternehmen bestehen zahlreiche Kantonal-, Regional- und Privatbanken. Die Zürcher Kantonalbank gehört dem Kanton und verfügt über eine Staatsgarantie.

Die Finanzbranche konzentriert sich vor allem auf die Stadt Zürich, besitzt aber auch Standorte in Opfikon, Wallisellen und weiteren Agglomerationsgemeinden.

Industrie

Die Industrie spielte eine entscheidende Rolle bei der wirtschaftlichen Entwicklung des Kantons. Traditionelle Schwerpunkte waren Textilien, Maschinenbau, Elektrotechnik und Metallverarbeitung.

Winterthur wurde im 19. und 20. Jahrhundert zu einem der wichtigsten schweizerischen Industriestandorte. Der wirtschaftliche Strukturwandel führte später zu einer stärkeren Ausrichtung auf Dienstleistungen, Bildung und Technologie.

Im Zürcher Oberland bestanden zahlreiche Spinnereien und Webereien. Ehemalige Fabrikgebäude werden heute teilweise für Wohnungen, Kultur, Gewerbe und Bildung genutzt.

Moderne industrielle Schwerpunkte sind Medizintechnik, Präzisionsinstrumente, Automatisierung, Energie- und Umwelttechnik sowie spezialisierter Maschinenbau.

Informations- und Kommunikationstechnologie

Der Grossraum Zürich ist das wichtigste Schweizer Zentrum für Informations- und Kommunikationstechnologie.

Internationale Technologieunternehmen betreiben hier Entwicklungs-, Forschungs- und Verwaltungsstandorte. Gleichzeitig besteht eine grosse Zahl kleiner und mittlerer Software-, Daten- und Beratungsunternehmen.

Die Nähe zur ETH Zürich, Universität Zürich, ZHAW und zu weiteren Forschungseinrichtungen fördert Unternehmensgründungen und den Wissenstransfer.

Bedeutende Arbeitsgebiete sind künstliche Intelligenz, Robotik, Cybersicherheit, Finanztechnologie, Cloud-Dienste und digitale Gesundheit.

Life Sciences und Gesundheitswesen

Die Life-Sciences-Branche umfasst Pharmaunternehmen, Biotechnologie, Medizintechnik, Diagnostik und spezialisierte Forschungsdienstleistungen.

Wichtige Standorte befinden sich in Zürich, Schlieren, Uster, Wädenswil und im Glattal.

Das Universitätsspital Zürich, das Kinderspital Zürich, die Universitätsklinik Balgrist und weitere Spitäler sind bedeutende Arbeitgeber und Forschungsinstitutionen.

Handel und Logistik

Die zentrale Lage, der Flughafen und das dichte Verkehrsnetz machen Zürich zu einem wichtigen Handels- und Logistikstandort.

Gross- und Detailhandel konzentrieren sich in Zürich, Winterthur, Dietikon, Spreitenbach im benachbarten Aargau sowie in den Gebieten rund um den Flughafen.

Logistik- und Verteilzentren befinden sich insbesondere im Limmattal, im Glattal und im Zürcher Unterland.

Landwirtschaft

Trotz der starken Urbanisierung besitzt der Kanton grosse landwirtschaftlich genutzte Gebiete.

Bedeutende Produktionszweige sind:

  • Milch- und Viehwirtschaft;
  • Getreidebau;
  • Gemüsebau;
  • Obstbau;
  • Weinbau;
  • Zuckerrüben- und Rapsanbau;
  • Direktvermarktung regionaler Produkte.

Im Weinland, Unterland und am Zürichsee werden Reben angebaut. Zu den wichtigsten Sorten gehören Blauburgunder beziehungsweise Pinot noir, Räuschling, Müller-Thurgau und Chardonnay.

Der Räuschling gilt als besonders typische Rebsorte des Zürichseegebiets.

Die Landwirtschaft steht unter starkem Druck durch Siedlungswachstum, Verkehrsinfrastruktur und steigende Bodenpreise.

Bildung und Forschung

Der Kanton verfügt über das grösste Bildungssystem der Schweiz.[14]

Es umfasst Kindergärten, Primar- und Sekundarschulen, Berufsfachschulen, Mittelschulen, Fachmittelschulen, Hochschulen und spezialisierte Bildungsinstitutionen.

Universität Zürich

Die Universität Zürich wurde 1833 durch den Kanton gegründet. Sie war die erste Universität Europas, die von einem demokratischen Staatswesen und nicht von einem Fürsten oder einer Kirche gegründet wurde.[8]

Sie ist die grösste Universität der Schweiz und bietet Studiengänge in Theologie, Rechtswissenschaft, Wirtschaft, Medizin, Veterinärmedizin, Naturwissenschaften, Sozial- und Geisteswissenschaften an.

Die wichtigsten Standorte befinden sich im Zürcher Hochschulquartier, auf dem Irchel und in Oerlikon.

Die Universität arbeitet eng mit Spitälern, Unternehmen, der ETH Zürich und internationalen Forschungseinrichtungen zusammen.

ETH Zürich

Die ETH Zürich wurde 1855 als Eidgenössisches Polytechnikum eröffnet.[15]

Sie ist eine Hochschule des Bundes und gehört zu den international führenden technisch-naturwissenschaftlichen Universitäten.

Schwerpunkte liegen unter anderem in Ingenieurwissenschaften, Architektur, Informatik, Mathematik, Physik, Chemie, Umweltwissenschaften und Lebenswissenschaften.

Die Hauptstandorte befinden sich im Zentrum Zürichs und auf dem Hönggerberg.

Fachhochschulen

Die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, kurz ZHAW, besitzt wichtige Standorte in Winterthur, Zürich und Wädenswil.

Sie bietet praxisorientierte Studiengänge unter anderem in Technik, Wirtschaft, Gesundheit, angewandter Psychologie, Sozialer Arbeit, Linguistik und Life Sciences an.

Die Zürcher Hochschule der Künste, kurz ZHdK, ist eine der grössten Kunsthochschulen Europas. Ihr Hauptstandort befindet sich im Toni-Areal in Zürich-West.

Die Pädagogische Hochschule Zürich bildet Lehrpersonen aus und betreibt Forschung und Weiterbildung im Bildungsbereich.

Berufsbildung

Die duale Berufsbildung besitzt im Kanton einen hohen Stellenwert. Lernende verbinden eine praktische Ausbildung in einem Unternehmen mit dem Unterricht an einer Berufsfachschule.

Der Kanton führt zahlreiche Berufsfachschulen und höhere Fachschulen. Berufsmaturitäten ermöglichen den Zugang zu Fachhochschulen und über zusätzliche Prüfungen auch zu universitären Hochschulen.

Verkehr

Der Kanton Zürich ist der wichtigste Verkehrsknoten der Schweiz. Eisenbahnlinien, Autobahnen und Flugverbindungen verbinden ihn mit allen Landesteilen und zahlreichen europäischen Zentren.

Eisenbahn

Der Zürcher Hauptbahnhof ist der grösste Bahnhof der Schweiz und einer der meistfrequentierten Bahnhöfe Europas.

Von Zürich bestehen direkte Fernverkehrsverbindungen nach Basel, Bern, Genf, Lausanne, Luzern, St. Gallen, Chur, ins Tessin sowie nach Deutschland, Österreich, Italien und Frankreich.

Winterthur ist der zweitwichtigste Bahnknoten des Kantons. Weitere bedeutende Bahnhöfe befinden sich in Zürich Oerlikon, Flughafen Zürich, Dietikon, Uster, Wetzikon, Thalwil und Bülach.

S-Bahn Zürich

Die S-Bahn Zürich bildet das Rückgrat des regionalen öffentlichen Verkehrs. Sie wurde 1990 eröffnet und verbindet die Stadt Zürich mit sämtlichen Regionen des Kantons sowie mit Gebieten der Nachbarkantone.

Der Ausbau der S-Bahn beeinflusste die Siedlungsentwicklung stark. Gemeinden mit guten Bahnverbindungen verzeichneten häufig ein besonders ausgeprägtes Bevölkerungswachstum.

Die Durchmesserlinie Altstetten–Zürich HB–Oerlikon verbesserte die Verbindungen durch das Stadtzentrum und erhöhte die Kapazität des Hauptbahnhofs.

Zürcher Verkehrsverbund

Der Zürcher Verkehrsverbund, kurz ZVV, koordiniert und finanziert den öffentlichen Verkehr im Kanton.

Zum Verbund gehören S-Bahnen, Trams, Stadt- und Regionalbusse, Trolleybusse, Schiffe, Seilbahnen und einzelne Bergbahnen.[16]

Ein einheitliches Zonentarifsystem ermöglicht die Nutzung verschiedener Verkehrsmittel mit einem gemeinsamen Fahrausweis.

Zu den beteiligten Verkehrsunternehmen gehören unter anderem die SBB, die Verkehrsbetriebe Zürich, Stadtbus Winterthur, die Verkehrsbetriebe Glattal, die Zürichsee-Schifffahrtsgesellschaft und die Sihltal-Zürich-Uetliberg-Bahn.

Strassen

Die wichtigsten Autobahnen sind:

  • die A1 zwischen St. Gallen, Winterthur, Zürich und Bern;
  • die A3 zwischen Zürich, Chur und Basel;
  • die A4 in Richtung Schaffhausen und Zug;
  • die A51 zum Flughafen;
  • die A15 im Zürcher Oberland.

Die hohe Bevölkerungs- und Arbeitsplatzdichte führt besonders rund um Zürich, Winterthur und im Glattal zu starken Verkehrsbelastungen.

Kanton und Gemeinden bauen Velowege aus und fördern die Verknüpfung von Velo, Fussverkehr und öffentlichem Verkehr.

Flughafen Zürich

Der Flughafen Zürich liegt hauptsächlich in den Gemeinden Kloten und Rümlang. Teile des Flughafengebiets reichen in weitere Gemeinden.

Er ist der grösste internationale Flughafen der Schweiz und ein wichtiger europäischer Luftverkehrsknoten.

Der Flughafen besitzt einen eigenen Fern- und Regionalbahnhof sowie direkte Autobahn- und Tramverbindungen.

Seine wirtschaftliche Bedeutung steht Diskussionen über Fluglärm, Nachtflugregelungen, Klimaschutz und die Entwicklung der umliegenden Gemeinden gegenüber.

Schifffahrt

Auf dem Zürichsee verkehren Kursschiffe und historische Raddampfer. Die Zürichsee-Schifffahrtsgesellschaft verbindet Zürich mit zahlreichen Gemeinden an beiden Seeufern.

Zwischen Horgen und Meilen verkehrt eine Autofähre. Sie ermöglicht eine direkte Verbindung zwischen dem linken und rechten Zürichseeufer.

Auch auf der Limmat und dem Greifensee bestehen saisonale Schiffsangebote.

Kultur

Der Kanton besitzt ein vielfältiges kulturelles Angebot. Die grösste Konzentration von Museen, Theatern, Konzertsälen und Kulturinstitutionen befindet sich in Zürich und Winterthur.

Museen

Zu den bekanntesten Museen gehören:

Das Schweizerische Nationalmuseum dokumentiert Kulturgeschichte, Alltag und politische Entwicklung der Schweiz.

Das Kunsthaus Zürich besitzt eine bedeutende Sammlung europäischer Kunst vom Mittelalter bis zur Gegenwart.

Theater und Musik

Das Opernhaus Zürich gehört zu den international bekannten Opern- und Ballettbühnen.

Das Schauspielhaus Zürich spielte insbesondere während der Zeit des Nationalsozialismus eine wichtige Rolle als deutschsprachige Bühne für verfolgte und oppositionelle Kunstschaffende.

Die Tonhalle Zürich ist Sitz des Tonhalle-Orchesters. Weitere bedeutende Einrichtungen sind das Theater Winterthur, die Maag-Halle, das Theater am Neumarkt und zahlreiche kleinere Bühnen.

Literatur und Medien

Zürich ist ein bedeutendes Zentrum des deutschsprachigen Verlags- und Medienwesens.

Mehrere nationale Zeitungen, Zeitschriften, Radio- und Fernsehunternehmen besitzen ihren Sitz oder wichtige Redaktionen im Kanton.

Das Schweizer Radio und Fernsehen betreibt grosse Produktionsstandorte in Zürich und im Leutschenbachquartier.

Die Zürcher Literaturgeschichte reicht von der Aufklärung über Gottfried Keller und Conrad Ferdinand Meyer bis zu moderner deutschsprachiger und internationaler Literatur.

Brauchtum und Veranstaltungen

Sechseläuten

Das Sechseläuten ist das bekannteste traditionelle Frühlingsfest der Stadt Zürich.

Die Zürcher Zünfte ziehen in historischen Kleidern durch die Stadt. Am Sechseläutenplatz wird der sogenannte Böögg verbrannt, eine mit Feuerwerkskörpern gefüllte Schneemannfigur.

Die Dauer bis zur Explosion des Kopfes wird volkstümlich als Vorhersage für die Qualität des kommenden Sommers gedeutet.

Knabenschiessen

Das Knabenschiessen geht auf militärische Schiessübungen der Zürcher Jugend zurück. Heute können Jugendliche unabhängig vom Geschlecht teilnehmen.

Das Schützenfest wird mit einem grossen Jahrmarkt auf dem Albisgütli verbunden.

Weitere Veranstaltungen

Zu den bekannten Veranstaltungen gehören:

  • die Street Parade in Zürich;
  • das Zurich Film Festival;
  • die Winterthurer Musikfestwochen;
  • das Albanifest in Winterthur;
  • das Afro-Pfingsten-Festival;
  • die Räbechilbi in Richterswil;
  • der Uster Märt;
  • das Seenachtsfest in verschiedenen Zürichseegemeinden;
  • regionale Wein- und Erntefeste.

Die Street Parade entwickelte sich seit 1992 zu einer der grössten Technoparaden der Welt und zieht Hunderttausende Besucherinnen und Besucher an das Zürcher Seebecken.

Baukultur und Sehenswürdigkeiten

Die Stadt Zürich besitzt eine gut erhaltene Altstadt beidseits der Limmat. Zu den wichtigsten historischen Bauwerken gehören das Grossmünster, das Fraumünster, die Kirche St. Peter, das Rathaus und die Zunfthäuser.

Winterthur verfügt ebenfalls über eine historische Altstadt. Ehemalige Industriegebiete wie das Sulzer-Areal dokumentieren den wirtschaftlichen Wandel der Stadt.

Weitere bedeutende Sehenswürdigkeiten sind:

  • das Schloss Kyburg;
  • das Kloster und die Klosterinsel Rheinau;
  • die Altstadt von Eglisau;
  • das Städtchen Grüningen;
  • das Schloss Regensberg;
  • das Kloster Kappel;
  • die Industrieanlagen im Zürcher Oberland;
  • historische Rebbaudörfer am Zürichsee und im Weinland;
  • die Ruinen Alt-Wädenswil und Freienstein.

Die moderne Architektur wird unter anderem durch Hochschulbauten, ehemalige Industrieanlagen, das Zürcher Europaallee-Quartier, das Toni-Areal und verschiedene Bauten international bekannter Architekturbüros vertreten.

Natur und Landschaftsschutz

Trotz der hohen Bevölkerungsdichte besitzt der Kanton zahlreiche Wälder, Moore, Flussauen und andere wertvolle Naturräume.

Zu den bedeutenden Schutz- und Erholungsgebieten gehören:

  • der Wildnispark Zürich Sihlwald;
  • die Thurauen;
  • das Neeracherried;
  • die Ufergebiete des Greifensees;
  • das Pfäffikerseegebiet;
  • die Katzenseen;
  • das Tössbergland;
  • der Irchel;
  • die Lägern;
  • der Uetliberg und die Albiskette.

Der Sihlwald südlich der Stadt Zürich gilt als einer der grössten naturnahen Laubmischwälder des Schweizer Mittellands. Teile des Waldes werden weitgehend ihrer natürlichen Entwicklung überlassen.

Die Thurauen bei Flaach bilden eine der grössten Auenlandschaften des Mittellands. Flussaufweitungen und Renaturierungen sollen natürliche Überschwemmungsprozesse und vielfältige Lebensräume fördern.

Das Neeracherried ist eines der bedeutendsten Flachmoore der Schweiz und ein wichtiger Lebensraum für Zug- und Brutvögel.

Zu den grössten umweltpolitischen Herausforderungen gehören:

  • Siedlungsdruck und Bodenverbrauch;
  • Zerschneidung von Lebensräumen;
  • Lärm durch Strassen-, Bahn- und Flugverkehr;
  • Schutz von Trink- und Grundwasser;
  • Rückgang der Artenvielfalt;
  • Auswirkungen des Klimawandels;
  • sommerliche Hitze in den Städten.

Sport

Der Kanton verfügt über zahlreiche Vereine, Sportanlagen und nationale Leistungszentren.

Im Fussball sind der FC Zürich, der Grasshopper Club Zürich und der FC Winterthur besonders bekannt.

Im Eishockey gehören die ZSC Lions und der EHC Kloten zu den traditionsreichen Vereinen der Schweiz.

Weitere verbreitete Sportarten sind Turnen, Leichtathletik, Handball, Unihockey, Rudern, Schwimmen, Radsport und Schiesssport.

Der Zürich-Marathon, der Greifenseelauf und der Ironman Switzerland gehören zu den bekannten Ausdauerveranstaltungen.

Der Zürichsee, Greifensee und Pfäffikersee werden für Segeln, Rudern, Schwimmen und weitere Wassersportarten genutzt.

Küche

Die Zürcher Küche verbindet städtische Gasthaustraditionen mit bäuerlichen Gerichten aus dem Mittelland.

Das bekannteste Gericht ist das Zürcher Geschnetzeltes. Es besteht traditionell aus dünn geschnittenem Kalbfleisch in einer Rahmsauce und wird häufig mit Rösti serviert.

Weitere typische Speisen und Produkte sind:

  • Zürcher Tirggel;
  • Rösti;
  • Kalbsleber nach Zürcher Art;
  • Eintöpfe und Mehlsuppen;
  • Zürichsee-Fisch;
  • regionale Käse- und Wurstwaren;
  • Obstprodukte aus dem Weinland und Oberland;
  • Zürcher Weine.

Tirggel sind dünne, harte Honiggebäcke mit eingeprägten Bildern. Sie werden besonders während der Advents- und Weihnachtszeit angeboten.

Der Weinbau ist vor allem für Blauburgunder, Räuschling und verschiedene Weissweine bekannt. Zahlreiche Winzerbetriebe vermarkten ihre Produkte direkt.

Verhältnis zur Stadt Zürich und zur Metropolitanregion

Die Stadt Zürich umfasst nur einen Teil des kantonalen Lebens- und Wirtschaftsraums. Viele Arbeitsplätze, Wohngebiete, Hochschulstandorte und Verkehrsanlagen liegen in den umliegenden Gemeinden.

Besonders eng verflochten sind Zürich, Opfikon, Wallisellen, Dübendorf, Schlieren, Dietikon, Adliswil, Thalwil und weitere Agglomerationsgemeinden.

Auch Winterthur bildet mit seinen Nachbargemeinden einen eigenständigen städtischen Raum.

Die funktionale Metropolitanregion Zürich reicht weit über die Kantonsgrenzen hinaus. Sie umfasst Teile der Kantone Aargau, Schaffhausen, Thurgau, St. Gallen, Schwyz, Zug, Luzern und Glarus.

Interkantonale Zusammenarbeit besteht unter anderem in den Bereichen Verkehr, Hochschulen, Gesundheitsversorgung, Raumplanung, Polizei, Kultur und Umweltschutz.

Bedeutung innerhalb der Schweiz

Zürich ist aufgrund seiner Bevölkerungszahl, Wirtschaftskraft und internationalen Verbindungen einer der einflussreichsten Kantone der Schweiz.

Der Kanton beherbergt den grössten Finanzplatz, den grössten Flughafen, den meistfrequentierten Bahnhof und mehrere der bedeutendsten Hochschulen des Landes.

Gleichzeitig ist Zürich kein politisches Zentrum im Sinne einer Bundeshauptstadt. Die Bundesbehörden befinden sich überwiegend in Bern.

Die starke wirtschaftliche Stellung führt regelmässig zu Diskussionen über den nationalen Finanzausgleich, den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur, die Verteilung von Bundesinstitutionen und das Verhältnis zwischen Zentrum und ländlichen Regionen.

Siehe auch

Literatur

  • Niklaus Flüeler, Marianne Flüeler-Grauwiler (Hrsg.): Geschichte des Kantons Zürich. 3 Bände. Werd Verlag, Zürich.
  • Paul Kläui, Eduard Imhof: Atlas zur Geschichte des Kantons Zürich. Zürich.
  • Staatsarchiv des Kantons Zürich (Hrsg.): Publikationen zur Zürcher Geschichte.
  • Historisches Lexikon der Schweiz: Zürich (Kanton).
  • Amt für Statistik und Daten des Kantons Zürich: Publikationen zur Bevölkerung, Wirtschaft und Gemeindelandschaft.

Wikimedia Commons Wikimedia Commons: Medien zu Kanton Zürich

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 1,2 Zürich (Kanton), Historisches Lexikon der Schweiz, abgerufen am 21. Juli 2026.
  2. 2,0 2,1 2,2 2,3 2,4 Bevölkerung im Kanton Zürich wächst weiter, jedoch langsamer, Kanton Zürich, 11. Februar 2026, abgerufen am 21. Juli 2026.
  3. Gemeinden, Kanton Zürich, abgerufen am 21. Juli 2026.
  4. 4,0 4,1 Bezirk Hinwil, Kanton Zürich, abgerufen am 21. Juli 2026.
  5. Kanton, Kanton Zürich, abgerufen am 21. Juli 2026.
  6. Gemeindefusion, Kanton Zürich, abgerufen am 21. Juli 2026.
  7. 200 Jahre moderner Kanton Zürich, Kanton Zürich, abgerufen am 21. Juli 2026.
  8. 8,0 8,1 Geschichte der Universität Zürich, Universität Zürich, abgerufen am 21. Juli 2026.
  9. 9,0 9,1 9,2 Verfassung des Kantons Zürich vom 27. Februar 2005, Fedlex, abgerufen am 21. Juli 2026.
  10. Bevölkerung und Raumtypen, Kanton Zürich, abgerufen am 21. Juli 2026.
  11. Kurz erklärt, Kantonsrat Zürich, abgerufen am 21. Juli 2026.
  12. Regierungsrat, Kanton Zürich, abgerufen am 21. Juli 2026.
  13. Zürcher Branchen, Kanton Zürich, abgerufen am 21. Juli 2026.
  14. Zahlen und Fakten zur Bildung, Kanton Zürich, abgerufen am 21. Juli 2026.
  15. Geschichte der ETH Zürich, ETH Zürich, abgerufen am 21. Juli 2026.
  16. Verkehr, Kanton Zürich, abgerufen am 21. Juli 2026.