Schauspielhaus Zürich
| Schauspielhaus Zürich | |
|---|---|
| Theaterform | Sprechtheater |
| Ort | Zürich |
| Gründung | 1892 als Volkstheater am Pfauen |
| Schauspielhaus seit | 1901 |
| Trägerschaft | Schauspielhaus Zürich AG |
| Rechtsform | Aktiengesellschaft |
| Hauptaktionäre | Stadt und Kanton Zürich |
| Co-Intendanz | Pınar Karabulut und Rafael Sanchez |
| Spielstätten | Pfauen und Schiffbau |
| Bühnen | Pfauen, Kammer, Schiffbau Halle, Schiffbau Box und Matchbox |
| Grösster Saal | Pfauen mit bis zu 750 Plätzen |
| Vorstellungen | rund 600 pro Jahr |
| Postadresse | Zeltweg 5, 8032 Zürich |
| Website | www.schauspielhaus.ch |
Das Schauspielhaus Zürich ist das grösste Sprechtheater der Schweiz und eines der traditionsreichsten und international bedeutendsten Theater des deutschsprachigen Raums. Es verfügt über die beiden Häuser Pfauen im Zürcher Stadtzentrum und Schiffbau in Zürich-West. In diesen Gebäuden werden fünf unterschiedlich grosse Bühnen betrieben.
Das Theater besitzt ein festes Schauspielensemble und beschäftigt mehrere hundert Mitarbeitende in künstlerischen, technischen, handwerklichen und administrativen Berufen. Pro Spielzeit entstehen ungefähr zwanzig Neuinszenierungen. Einschliesslich Wiederaufnahmen, Gastspielen, Lesungen, Diskussionen, Vermittlungsangeboten und Fremdveranstaltungen zeigt das Haus jährlich rund 600 Vorstellungen.[1]
Eine besondere historische Bedeutung erlangte das Schauspielhaus während der Zeit des Nationalsozialismus. Seit 1933 nahm es zahlreiche aus Deutschland und Österreich vertriebene Schauspielerinnen, Schauspieler, Regisseure und Autoren auf. Der Pfauen wurde zu einer der wichtigsten antifaschistischen Bühnen Europas und zu einem kulturellen Zufluchtsort für deutschsprachige Emigrantinnen und Emigranten.
Unter der Direktion von Oskar Wälterlin wurden mehrere Werke Bertolt Brechts uraufgeführt. Nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelte sich das Schauspielhaus zum wichtigsten Uraufführungstheater für die Schweizer Dramatiker Max Frisch und Friedrich Dürrenmatt.
Name
Der historische Hauptspielort wird als Pfauen bezeichnet. Der Name geht auf das frühere Gasthaus «Zum Pfauen» zurück, das sich an dieser Stelle befand.
Das 1892 eröffnete Unterhaltungstheater hiess zunächst Volkstheater am Pfauen. Seit der Neueröffnung als Sprechtheater im Jahr 1901 wurde die Bezeichnung Schauspielhaus gebräuchlich.
Der Name Schauspielhaus Zürich bezeichnet heute nicht nur das Gebäude am Pfauen, sondern die gesamte Theaterinstitution mit ihren Spielstätten am Heimplatz und im Schiffbau.
Auftrag und künstlerisches Profil
Das Schauspielhaus Zürich ist ein öffentlich gefördertes Ensemble- und Repertoiretheater. Sein Auftrag umfasst die Pflege des klassischen und zeitgenössischen Schauspiels sowie die Entwicklung neuer Formen des Theaters.
Zum Programm gehören:
- klassische Dramen;
- zeitgenössische Theaterstücke;
- Ur- und Erstaufführungen;
- Roman- und Filmbearbeitungen;
- dokumentarisches Theater;
- Musiktheater;
- Tanz und Performance;
- Produktionen für Kinder und Jugendliche;
- internationale Koproduktionen und Gastspiele;
- Lesungen, Gespräche und gesellschaftspolitische Veranstaltungen.
Im Pfauen wird ein Repertoirebetrieb gepflegt. Verschiedene Inszenierungen wechseln sich dort fast täglich ab. Im Schiffbau werden Produktionen häufiger in zusammenhängenden Vorstellungsserien gezeigt.
Das Haus vergibt Aufträge an Autorinnen und Autoren, arbeitet mit freien Kunstschaffenden und internationalen Theaterinstitutionen zusammen und beteiligt sich an Festivals im In- und Ausland.
Geschichte
Volkstheater am Pfauen
Der Zürcher Gastwirt Heinrich Hürlimann liess 1892 am heutigen Standort ein festes Theatergebäude errichten. Es erhielt den Namen Volkstheater am Pfauen.[2]
Das frühe Haus war als Unterhaltungs- und Varietétheater konzipiert. Das Publikum sass teilweise an langen Tischen und wurde während der Vorstellungen bewirtet.
Auf dem Programm standen unter anderem:
- Schwänke und Possen;
- Varieténummern;
- Tanzvorführungen;
- Akrobatik;
- Zauberkunst;
- Gastspiele reisender Ensembles.
Das Gebäude besass eine kleine Bühne und einen auffälligen Kuppelbau. Seine äusseren Grundformen sind trotz späterer Umbauten bis heute erkennbar.
Neueröffnung als Schauspielhaus
1901 mietete Alfred Reucker, der damalige Direktor des Zürcher Stadttheaters, das Volkstheater. Er wollte neben der Oper eine eigene Spielstätte für das Sprechtheater schaffen.
Die Bewirtung im Zuschauerraum wurde eingestellt, die Tische wurden entfernt und der Raum für einen regulären Theaterbetrieb eingerichtet. Das neue Schauspielhaus eröffnete mit Johann Wolfgang von Goethes Komödie Die Mitschuldigen.[2]
Reucker engagierte ein ganzjährig arbeitendes Ensemble und führte einen anspruchsvolleren Spielplan ein. Das Publikum nahm diese Veränderung zunächst zurückhaltend auf. Dennoch konnte sich das Schauspielhaus als feste Zürcher Kulturinstitution etablieren.
Wegen wachsender Defizite wurden Reucker und das Ensemble 1920 entlassen. In den folgenden Jahren wechselten Leitung und Organisationsform mehrfach.
Ferdinand Rieser und der Umbau von 1926
Der Unternehmer und Theaterleiter Ferdinand Rieser übernahm das Schauspielhaus und liess es 1926 umfassend umbauen.
Der ehemalige Vergnügungssaal wurde zu einem modernen Sprechtheater mit Guckkastenbühne, festem Parkett, Rang und Logen umgestaltet. Der Zuschauerraum erhielt damit im Wesentlichen jene Form, die den Pfauen bis heute prägt.
Rieser setzte auf zeitgenössische Dramatik und ein professionelles festes Ensemble. Sein Spielplan stiess in konservativen Kreisen teilweise auf scharfe Kritik, verschaffte dem Haus aber ein zunehmend eigenständiges künstlerisches Profil.
Die Spielzeit 2026/27 gilt als hundertste Spielzeit seit diesem grundlegenden Umbau.[3]
Emigrantentheater nach 1933
Nach der nationalsozialistischen Machtübernahme in Deutschland 1933 verloren zahlreiche jüdische, linke oder politisch oppositionelle Kunstschaffende ihre Arbeitsmöglichkeiten.
Ferdinand Rieser engagierte viele der aus Deutschland und Österreich geflüchteten Theaterleute. Dadurch entwickelte sich das Zürcher Schauspielhaus zu einer der wichtigsten freien deutschsprachigen Bühnen ausserhalb des nationalsozialistischen Herrschaftsgebiets.
Zu den in Zürich tätigen Emigrantinnen und Emigranten gehörten unter anderem:
- Therese Giehse;
- Albert Bassermann;
- Ernst Ginsberg;
- Grete Heger;
- Wolfgang Langhoff;
- Kurt Horwitz;
- Leonard Steckel;
- Leopold Lindtberg;
- Teo Otto;
- Kurt Hirschfeld.
Neben klassischen Werken zeigte das Haus zahlreiche zeitgenössische Stücke mit einer offen antifaschistischen und gesellschaftskritischen Haltung.
Aufgeführt wurden Werke von Autorinnen und Autoren wie:
- Else Lasker-Schüler;
- Ödön von Horváth;
- Ferdinand Bruckner;
- Georg Kaiser;
- Friedrich Wolf.
Die schweizerische Frontenbewegung bekämpfte das Theater wegen seiner jüdischen, linken und antifaschistischen Mitarbeitenden. Es kam zu Drohungen, Störaktionen und gewalttätigen Auseinandersetzungen. Einzelne Aufführungen konnten nur unter Polizeischutz stattfinden.[2]
Gründung der Neuen Schauspiel AG
1938 geriet das private Schauspielhaus in eine existenzbedrohende finanzielle Lage. Ferdinand Rieser wollte in die Vereinigten Staaten auswandern und bot das Theater zum Verkauf an.
Der Zürcher Verleger Emil Oprecht und der Dramaturg Kurt Hirschfeld setzten sich gemeinsam mit Stadtpräsident Emil Klöti für den Erhalt des Hauses und seines Ensembles ein.
Mit Unterstützung liberaler Bürger, der Sozialdemokratie und der Stadt Zürich wurde die Neue Schauspiel AG gegründet. Die Beteiligung der Stadt schuf die Grundlage für eine dauerhafte öffentliche Unterstützung des zuvor privat betriebenen Theaters.
Zum neuen Direktor wurde der Basler Regisseur und Autor Oskar Wälterlin gewählt. Er leitete das Schauspielhaus von 1938 bis zu seinem Tod im Jahr 1961.
Oskar Wälterlin und der Zweite Weltkrieg
Unter Oskar Wälterlin blieb das Schauspielhaus während des Zweiten Weltkriegs ein Zentrum des antifaschistischen Theaters.
Wälterlin gelang es, ein Ensemble aus schweizerischen und emigrierten Kunstschaffenden zusammenzuhalten. Zu den prägenden Mitarbeitenden gehörten der Dramaturg Kurt Hirschfeld, der Regisseur Leopold Lindtberg und der Bühnenbildner Teo Otto.
Während die Theater im Deutschen Reich zunehmend der nationalsozialistischen Kulturpolitik unterworfen waren, konnten in Zürich verbotene oder unerwünschte Autorinnen und Autoren gespielt werden.
Der Pfauen war dadurch nicht nur ein Theater, sondern ein Ort der geistigen Opposition und der freien deutschsprachigen Kultur.
Uraufführungen von Bertolt Brecht
Mehrere der bedeutendsten Dramen Bertolt Brechts wurden am Schauspielhaus Zürich uraufgeführt.
Dazu gehören:
| Werk | Jahr der Uraufführung |
|---|---|
| Mutter Courage und ihre Kinder | 1941 |
| Der gute Mensch von Sezuan | 1943 |
| Leben des Galilei | 1943 |
| Herr Puntila und sein Knecht Matti | 1948 |
Die Uraufführung von Mutter Courage und ihre Kinder mit Therese Giehse in der Titelrolle wurde zu einem der wichtigsten Ereignisse der europäischen Theatergeschichte während des Zweiten Weltkriegs.
Brecht selbst lebte damals im Exil und konnte nicht persönlich an allen Proben und Aufführungen teilnehmen. Die Zürcher Inszenierungen trugen wesentlich zur frühen Wirkung seiner Dramen bei.
Max Frisch und Friedrich Dürrenmatt
Nach 1945 wurde das Schauspielhaus zu einer entscheidenden Bühne für die moderne Schweizer Dramatik.
Oskar Wälterlin und Kurt Hirschfeld förderten die damals noch wenig bekannten Autoren Max Frisch und Friedrich Dürrenmatt. Zahlreiche ihrer Stücke wurden am Pfauen uraufgeführt.
Zu den Werken von Max Frisch gehörten:
- Nun singen sie wieder;
- Santa Cruz;
- Graf Öderland;
- Don Juan oder Die Liebe zur Geometrie;
- Biedermann und die Brandstifter;
- Andorra.
Zu den Uraufführungen Friedrich Dürrenmatts gehörten:
- Es steht geschrieben;
- Der Blinde;
- Romulus der Grosse;
- Die Ehe des Herrn Mississippi;
- Ein Engel kommt nach Babylon;
- Der Besuch der alten Dame;
- Die Physiker.
Insbesondere Der Besuch der alten Dame von 1956 und Die Physiker von 1962 entwickelten sich zu international erfolgreichen Klassikern des modernen Theaters.
Das Schauspielhaus wurde damit zu einem zentralen Entstehungsort der schweizerischen Nachkriegsdramatik.
Entwicklung nach 1961
Nach dem Tod Oskar Wälterlins folgten mehrere Intendanten und Direktorien mit unterschiedlichen künstlerischen Konzepten.
Kurt Hirschfeld übernahm von 1961 bis 1965 die Direktion. Ihm folgte Leopold Lindtberg, der bereits während der Emigrationszeit zu den prägenden Regisseuren des Hauses gehört hatte.
In den späten 1960er- und 1970er-Jahren musste sich das Schauspielhaus mit gesellschaftlichen Veränderungen, neuen politischen Bewegungen und dem Aufstieg der freien Theaterszene auseinandersetzen.
Peter Löfflers politisch und ästhetisch ambitionierte Direktion 1969/70 endete nach nur einer Spielzeit. Unter Harry Buckwitz, Gerhard Klingenberg und Gerd Heinz blieb das Haus eines der führenden deutschsprachigen Ensembletheater.
In den 1980er- und 1990er-Jahren wurden klassische Stücke, moderne Dramatik und internationale Regiehandschriften miteinander verbunden. Gleichzeitig wuchs der Bedarf nach zusätzlichen, flexibleren Bühnen- und Produktionsräumen.
Eröffnung des Schiffbaus
Im September 2000 eröffnete das Schauspielhaus seinen zweiten grossen Standort im ehemaligen Industriegebäude Schiffbau in Zürich-West.
Die Eröffnungsproduktion war Christoph Marthalers Hotel Angst. Der neue künstlerische Direktor verband die Eröffnung mit einem grundlegend erneuerten ästhetischen Profil des Hauses.[4]
Der Schiffbau bot mit der grossen Halle und der kleineren Box wesentlich flexiblere Möglichkeiten als der historische Guckkastenraum des Pfauens.
Die Eröffnung war zugleich ein bedeutender Schritt bei der Umwandlung des früheren Industriegebiets Zürich-West in ein Kultur-, Wohn- und Dienstleistungsquartier.
Ära Christoph Marthaler
Christoph Marthaler leitete das Schauspielhaus von 2000 bis 2004.
Seine Inszenierungen verbanden Schauspiel, Musik, präzise komponierte Abläufe, lange Pausen und einen melancholisch-komischen Blick auf gesellschaftliche Zustände.
Unter seiner Leitung gewann das Haus grosse internationale Aufmerksamkeit. Die Fachzeitschrift Theater heute wählte das Schauspielhaus 2002 und 2003 zum 'Theater des Jahres.[2]
Mehrere Produktionen wurden zum Berliner Theatertreffen und zu internationalen Festivals eingeladen.
Marthalers Direktion war künstlerisch erfolgreich, geriet jedoch wegen finanzieller Defizite und kulturpolitischer Auseinandersetzungen unter Druck. Sein vorzeitiger Abgang löste über die Schweiz hinaus Proteste und Diskussionen über das Verhältnis von Kunst, Politik und öffentlicher Finanzierung aus.
Weitere Intendanzen
Nach einer Übergangsspielzeit unter Andreas Spillmann leitete Matthias Hartmann das Schauspielhaus von 2005 bis 2009.
Von 2009 bis 2019 stand Barbara Frey an der Spitze des Hauses. Sie war die erste Frau, die das Schauspielhaus während einer längeren regulären Intendanz führte. Ihre Spielpläne verbanden klassische Texte, zeitgenössische Dramatik und internationale Gastregie.
Von 2019 bis 2024 wurde das Theater von Benjamin von Blomberg und Nicolas Stemann als Co-Intendanten geleitet. In dieser Zeit erweiterte das Haus sein Profil um Tanz, Performance, bildende Kunst und stärker kollektiv entwickelte Produktionen.
Die Spielzeit 2024/25 stand unter der Interimsintendanz von Ulrich Khuon. Seine Aufgabe bestand darin, das Haus nach einer kontrovers diskutierten Leitungsperiode organisatorisch und künstlerisch zu stabilisieren.
Seit der Spielzeit 2025/26 leiten Pınar Karabulut und Rafael Sanchez das Schauspielhaus gemeinsam.[5]
Spielstätten
Das Schauspielhaus verfügt über zwei grosse Häuser in unterschiedlichen Stadtteilen.
| Bühne | Standort | Kapazität | Charakter |
|---|---|---|---|
| Pfauen | Rämistrasse 34 | bis zu 750 Plätze | Historische Guckkastenbühne mit Repertoirebetrieb |
| Kammer | Untergeschoss des Pfauens | rund 70 Plätze | Kleine Studiobühne |
| Schiffbau Halle | Schiffbaustrasse 4 | etwa 400 bis 600 Plätze | Flexibel bestuhlbare Grossbühne |
| Schiffbau Box | Schiffbaustrasse 4 | rund 200 Plätze | Flexible Studiobühne |
| Matchbox | Schiffbaustrasse 4 | rund 70 Plätze | Spielort des Jungen Schauspielhauses |
Zusammen bieten die Spielstätten bei gleichzeitigem Betrieb eine tägliche Gesamtkapazität von bis zu rund 1'500 Plätzen.[1]
Pfauen
Lage
Der Pfauen liegt an der Rämistrasse gegenüber dem Kunsthaus Zürich und unmittelbar beim Heimplatz.
Das Gebäude gehört zum Stadtquartier Hottingen, befindet sich aber direkt am Rand der Zürcher Altstadt.
Die zentrale Lage macht den Pfauen mit Tram, Bus und zu Fuss gut erreichbar.
Zuschauerraum
Der Zuschauerraum ist als klassische Guckkastenbühne gestaltet. Er besitzt:
- Parkett;
- Rang;
- Seitenlogen;
- Orchestergraben beziehungsweise vorderen Bühnenbereich;
- eine frontal vom Zuschauerraum getrennte Bühne.
Bis zu 750 Personen finden Platz. Der historische Saal schafft eine grosse räumliche Nähe zwischen Ensemble und Publikum, weist aber aufgrund seiner gewachsenen Struktur unterschiedliche Sichtverhältnisse auf.
Im Pfauen entstehen pro Spielzeit ungefähr zehn Neuinszenierungen. Da das Schauspielhaus ein Repertoiretheater ist, wird im Saal beinahe täglich ein anderes Stück gezeigt.
Kammer
Im Untergeschoss des Pfauens befindet sich die Kammer mit ungefähr 70 Plätzen.
Sie dient für:
- kleinere Inszenierungen;
- experimentelle Formate;
- Lesungen;
- Gespräche;
- musikalische Programme;
- Vorstellungen mit besonders engem Kontakt zum Publikum.
Historische Bedeutung
Der Pfauen ist aufgrund seiner Rolle als Emigrantentheater, als Ort der Brecht-Uraufführungen und als Bühne von Max Frisch und Friedrich Dürrenmatt eines der bedeutendsten Theatergebäude des 20. Jahrhunderts im deutschsprachigen Raum.
Der Saal und weitere Teile des Gebäudes stehen deshalb nicht nur für Theatergeschichte, sondern auch für die politische und kulturelle Geschichte der Schweiz während des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkriegs.
Schiffbau
Industriegeschichte
Der Schiffbau befindet sich im ehemaligen Industriegebiet der Maschinenfabrik Escher Wyss in Zürich-West.
Die frühere Schiffbauwerkstätte wurde 1892 errichtet. Sie ist das älteste erhaltene Gebäude des ehemaligen Escher-Wyss-Areals.[6]
In der grossen Werkhalle wurden Schiffe, Maschinen und industrielle Anlagen hergestellt. Nach dem Rückgang der industriellen Produktion verlor das Gebäude seine ursprüngliche Funktion.
Zwischen 1996 und 2000 wurde die denkmalgeschützte Halle durch das Architekturbüro Ortner & Ortner zu einem Theater-, Werkstatt- und Kulturzentrum umgebaut.
Halle
Die Schiffbau Halle ist der grösste und flexibelste Raum des Standorts.
Je nach Bühnengestaltung und Bestuhlung bietet sie ungefähr 400 bis 600 Personen Platz. Bühne und Zuschauerbereich können für jede Produktion neu angeordnet werden.
Die Halle eignet sich besonders für:
- grosse Ensembleproduktionen;
- begehbare Bühnenbilder;
- Tanz und Performance;
- Konzerte;
- interdisziplinäre Projekte;
- internationale Gastspiele.
Ihre industrielle Architektur mit grosser Raumhöhe, sichtbaren Tragwerken und weiten Flächen prägt die Atmosphäre der Inszenierungen.
Box
Die Box besitzt ungefähr 200 Plätze.
Sie ist kleiner als die Halle, aber ebenfalls flexibel bespielbar. Der Raum wird häufig für zeitgenössische Stücke, experimentelle Arbeiten, kleinere Ensembleproduktionen und internationale Koproduktionen genutzt.
Matchbox
Die Matchbox bietet rund 70 Plätze und wird insbesondere vom Jungen Schauspielhaus genutzt.
Die kleine Bühne ermöglicht Produktionen für Kinder, Jugendliche, Schulklassen und Familien sowie Workshops und partizipative Formate.
Weitere Einrichtungen
Im Schiffbau befinden sich ausserdem:
- Probebühnen;
- Werkstätten;
- Büros;
- Künstlergarderoben;
- Lager- und Technikräume;
- das Restaurant LaSalle;
- der Jazzclub Moods;
- Veranstaltungs- und Gastronomieräume.
Der Schiffbau ist damit nicht nur ein Aufführungsort, sondern ein zentraler Produktionsstandort des Schauspielhauses.
Junges Schauspielhaus
Das Junge Schauspielhaus entwickelt Theaterangebote für Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene, Familien und Schulen.
Seine Produktionen behandeln sowohl klassische Stoffe als auch aktuelle gesellschaftliche Themen. Häufig werden junge Menschen in die Entwicklung der Stücke einbezogen.
Zum Angebot gehören:
- Kinder- und Jugendstücke;
- Familienvorstellungen;
- Schulvorstellungen;
- Workshops;
- Ferienangebote;
- Jugendclubs;
- Publikumsgespräche;
- Theaterprojekte mit Schulklassen;
- Fortbildungen für Lehrpersonen.
Die Matchbox im Schiffbau bildet den wichtigsten festen Spielort. Produktionen des Jungen Schauspielhauses können jedoch auch auf den anderen Bühnen gezeigt werden.
Ensemble und Theaterberufe
Das Schauspielhaus arbeitet mit einem festen Schauspielensemble. Ergänzt wird dieses durch Gäste, Tänzerinnen und Tänzer, Musikerinnen und Musiker sowie freie Kunstschaffende.
Eine Theaterproduktion erfordert die Zusammenarbeit zahlreicher Berufe. Dazu gehören:
- Schauspiel;
- Regie;
- Dramaturgie;
- Bühnenbild;
- Kostümbild;
- Musik;
- Choreografie;
- Lichtgestaltung;
- Videogestaltung;
- Theaterpädagogik;
- Bühnentechnik;
- Beleuchtung;
- Ton und Video;
- Requisite;
- Maske;
- Schneiderei;
- Dekorationsbau;
- Theatermalerei;
- Schreinerei;
- Schlosserei;
- Inspizienz;
- Soufflage;
- Disposition;
- Öffentlichkeitsarbeit;
- Verwaltung.
In den Häusern Pfauen und Schiffbau arbeiten insgesamt mehr als 300 Personen auf und hinter den Bühnen.[7]
In der Spielzeit 2024/25 verfügte das Theater im Jahresdurchschnitt über 244,9 Vollzeitstellen. Zusätzlich wirkten 286 Gastkünstlerinnen und Gastkünstler sowie 39 Statistinnen und Statisten an den Produktionen mit.[8]
Organisation
Das Schauspielhaus wird von der Schauspielhaus Zürich AG getragen.
Die Gesellschaft ist privatrechtlich organisiert. Stadt und Kanton Zürich sind ihre Hauptaktionäre. Daneben bestehen zahlreiche private Aktionärinnen und Aktionäre.[9]
Die Gesellschaft besitzt:
- rund 550 Aktionärinnen und Aktionäre;
- 3'000 Aktien;
- ein Aktienkapital von 1,5 Millionen Franken.
Die Aktiengesellschaft ist nicht börsenkotiert und schüttet keine finanzielle Dividende aus.
Der Verwaltungsrat besteht aus neun Personen. Ein Teil der Mitglieder wird von der Generalversammlung gewählt, weitere Mitglieder werden von Stadt und Kanton Zürich abgeordnet.
Im Jahr 2026 wird der Verwaltungsrat gemeinsam von Beate Eckhardt und Stefan Mühlemann präsidiert.[9]
Geschäftsleitung
Die operative Leitung liegt bei einer mehrköpfigen Geschäftsleitung.
Im Juli 2026 gehören ihr an:
| Person | Funktion |
|---|---|
| Pınar Karabulut | Co-Intendantin |
| Rafael Sanchez | Co-Intendant |
| Jannike Bartkowiak | Künstlerische Betriebsdirektorin |
| Peter Hüttenmoser | Kaufmännischer Direktor |
| Dirk Wauschkuhn | Technischer Direktor |
Sabine Turner wurde 2026 zur neuen Geschäftsführenden Direktorin gewählt und soll ihr Amt am 2. November 2026 antreten.[10]
Intendanzen
| Amtszeit | Leitung |
|---|---|
| 1938–1961 | Oskar Wälterlin |
| 1961–1965 | Kurt Hirschfeld |
| 1965–1968 | Leopold Lindtberg |
| 1968/69 | Teo Otto, Erwin Parker und Otto Weissert |
| 1969/70 | Peter Löffler |
| 1970–1977 | Harry Buckwitz |
| 1978–1982 | Gerhard Klingenberg |
| 1982–1989 | Gerd Heinz |
| 1989–1992 | Achim Benning |
| 1992–1999 | Gerd Leo Kuck |
| 1999/2000 | Reinhard Palm |
| 2000–2004 | Christoph Marthaler |
| 2004/05 | Andreas Spillmann |
| 2005–2009 | Matthias Hartmann |
| 2009–2019 | Barbara Frey |
| 2019–2024 | Benjamin von Blomberg und Nicolas Stemann |
| 2024/25 | Ulrich Khuon |
| seit 2025 | Pınar Karabulut und Rafael Sanchez |
Finanzierung
Das Schauspielhaus erzielt Einnahmen aus:
- öffentlichen Subventionen;
- Eintrittsgeldern;
- Gastspielen;
- Koproduktionen;
- Vermietungen;
- Sponsoring;
- Spenden;
- Förderstiftungen;
- Beiträgen privater Gönnerinnen und Gönner.
Den grössten Teil der Finanzierung tragen die Stadt Zürich und weitere öffentliche Körperschaften. Die staatliche Unterstützung ermöglicht den Betrieb eines festen Ensembles, mehrerer Bühnen, eigener Werkstätten und eines umfangreichen Repertoirebetriebs.
Das Theater gehört zu den bedeutendsten von der Stadt Zürich geförderten Kulturinstitutionen. Die öffentliche Finanzierung wird regelmässig in Geschäftsberichten, politischen Vorlagen und kulturpolitischen Debatten thematisiert.
Publikum und Vermittlung
Das Schauspielhaus richtet sich an ein regionales, nationales und internationales Publikum.
Neben regulären Vorstellungen bietet es:
- Einführungen;
- Publikumsgespräche;
- Probenbesuche;
- Führungen durch die Gebäude;
- Workshops;
- Audiodeskriptionen;
- Übertitel;
- Vorstellungen in leichter oder vereinfachter Sprache;
- Angebote für Schulen;
- ermässigte Karten;
- Vermittlungsprogramme für unterschiedliche Altersgruppen.
Zahlreiche Produktionen werden mit deutschen oder englischen Übertiteln gezeigt. Die Angebote zur Barrierefreiheit werden schrittweise erweitert.
Das Theater versteht sich zugleich als öffentlicher Diskussionsraum. Podien und Gespräche greifen gesellschaftliche, politische und kulturhistorische Fragen auf.
Gastspiele und internationale Wirkung
Inszenierungen des Schauspielhauses werden regelmässig zu Festivals und Theatern im In- und Ausland eingeladen.
Zu den wichtigen Präsentationsorten gehören:
- Berliner Theatertreffen;
- Wiener Festwochen;
- Festival d’Avignon;
- Ruhrtriennale;
- Theater der Welt;
- internationale Koproduktionshäuser.
Zwischen 2003 und 2009 wurden zahlreiche Zürcher Inszenierungen zum Berliner Theatertreffen eingeladen. Vertreten waren unter anderem Arbeiten von Christoph Marthaler, Stefan Pucher, Frank Castorf, Johan Simons, Jan Bosse und Jürgen Gosch.[2]
2026 wurde Pınar Karabuluts Inszenierung Il Gattopardo als eine der bemerkenswertesten deutschsprachigen Produktionen zum Berliner Theatertreffen eingeladen.[11]
Auszeichnungen
Das Schauspielhaus und seine Produktionen erhielten zahlreiche Auszeichnungen.
Zu den wichtigsten gehören:
- Wahl zum Theater des Jahres 2002;
- Wahl zum Theater des Jahres 2003;
- Einladungen zum Berliner Theatertreffen;
- Nestroy-Theaterpreise;
- Auszeichnungen für Regie, Schauspiel, Bühnenbild und Dramatik;
- internationale Festivalpreise.
Die Gesellschaft der Freunde des Schauspielhauses verleiht seit 1995 jährlich die Goldene Maske. Mit ihr werden besondere Leistungen auf und hinter der Bühne ausgezeichnet.
Gesellschaft der Freunde
Die Gesellschaft der Freunde des Schauspielhauses unterstützt das Theater ideell und finanziell.
Sie fördert unter anderem:
- besondere künstlerische Projekte;
- Nachwuchsarbeit;
- Publikationen;
- Veranstaltungen;
- Begegnungen zwischen Publikum und Ensemble;
- Auszeichnungen für Mitarbeitende.
Mitglieder erhalten Einblicke in Proben, Produktionsprozesse und die Arbeit verschiedener Theaterabteilungen.
Archiv
Das Schauspielhaus verfügt über ein umfangreiches historisches Archiv.
Es enthält unter anderem:
- Programmhefte;
- Besetzungszettel;
- Regiebücher;
- Bühnenbildentwürfe;
- Kostümentwürfe;
- Fotografien;
- Plakate;
- Korrespondenzen;
- Ton- und Videoaufnahmen;
- Verwaltungsunterlagen;
- Dokumentationen einzelner Inszenierungen.
Das Archiv ist für die Erforschung der deutschsprachigen Theatergeschichte, der Emigration während des Nationalsozialismus und der Schweizer Dramatik von grosser Bedeutung.
Ein digitales Online-Archiv ermöglicht die Recherche nach Inszenierungen, Personen und Spielzeiten.
Architektur und Instandsetzung des Pfauens
Der Pfauen wurde seit den 1970er-Jahren nicht mehr umfassend saniert. Gebäudetechnik, Brandschutz, Zugänglichkeit, Arbeitsbedingungen und Zuschauerkomfort entsprechen teilweise nicht mehr den heutigen Anforderungen.
Über Umfang und Form einer Erneuerung wurde während mehrerer Jahre politisch und öffentlich diskutiert. Ein weitreichender Umbau des historischen Zuschauerraums stiess auf Widerstand, da seine Bedeutung als Erinnerungsort des Emigrantentheaters hervorgehoben wurde.
2022 entschied der Zürcher Gemeinderat, den historischen Theatersaal grundsätzlich zu erhalten und behutsam zu modernisieren.
2025 gewann das Zürcher Büro EMI Architekt*innen AG den Wettbewerb für die Gesamtinstandsetzung.[12]
Das Projekt sieht unter anderem vor:
- Erhaltung des historischen Erscheinungsbilds des Saals;
- Absenkung von Bühne und Parkett;
- stärkere Neigung des Parketts;
- Verbesserung von Sicht und Akustik;
- bequemere Bestuhlung;
- neues und grösseres Foyer;
- Öffnung des Gebäudes zum öffentlichen Raum;
- hindernisfreie Erschliessung;
- neue Lifte und Treppenhäuser;
- Erneuerung der Bühnen- und Gebäudetechnik;
- Verbesserungen bei Brandschutz und Energieeffizienz;
- ein öffentliches Theaterbistro.
Die Instandsetzung soll die historische Bedeutung des Gebäudes bewahren und zugleich einen zeitgemässen Theaterbetrieb ermöglichen.
Bedeutung während des Nationalsozialismus
Die Rolle des Schauspielhauses zwischen 1933 und 1945 ist ein wesentlicher Bestandteil seiner Identität.
Während viele deutschsprachige Theater gleichgeschaltet wurden, bewahrte der Pfauen einen Raum für freie Kunst und politische Kritik. Verfolgte Künstlerinnen und Künstler konnten dort weiterarbeiten und ihre Sprache, ihr Publikum und ihre berufliche Existenz bewahren.
Das Schauspielhaus zeigte Stücke, die im nationalsozialistischen Deutschland verboten waren, und beschäftigte Menschen, die wegen ihrer Herkunft, Religion oder politischen Überzeugung verfolgt wurden.
Dadurch wurde das Theater zu:
- einem Zufluchtsort;
- einer antifaschistischen Bühne;
- einem Zentrum des deutschsprachigen Exiltheaters;
- einem kulturellen Verbindungspunkt zwischen der Schweiz und der Emigration;
- einem Erinnerungsort europäischer Geschichte.
Diese Vergangenheit wird in Ausstellungen, Publikationen, Gesprächen und künstlerischen Projekten regelmässig neu untersucht.
Bedeutung für die Schweizer Dramatik
Das Schauspielhaus prägte die Entwicklung der Schweizer Theaterliteratur im 20. Jahrhundert entscheidend.
Die Förderung von Max Frisch und Friedrich Dürrenmatt verschaffte zwei zunächst wenig bekannten Schweizer Autoren Zugang zu einem professionellen Ensemble und einer international beachteten Bühne.
Ihre Uraufführungen verbanden Schweizer Themen mit grundlegenden Fragen nach Verantwortung, Macht, Moral, Identität und gesellschaftlicher Anpassung.
Auch später vergab das Schauspielhaus regelmässig Schreibaufträge und brachte Werke schweizerischer und internationaler Gegenwartsautorinnen und -autoren zur Uraufführung.
Kulturpolitische Debatten
Das Schauspielhaus war wiederholt Gegenstand öffentlicher Auseinandersetzungen.
Diskutiert wurden unter anderem:
- Höhe und Verwendung der öffentlichen Subventionen;
- Verhältnis zwischen Publikumszuspruch und künstlerischem Experiment;
- Zusammensetzung des Ensembles;
- Diversität und Repräsentation;
- Arbeitsbedingungen im Theater;
- Umgang mit Machtstrukturen und Hierarchien;
- Zukunft des historischen Pfauens;
- wirtschaftlicher Betrieb des Schiffbaus;
- politische Positionierungen des Hauses;
- Verhältnis von lokaler Verankerung und internationaler Ausrichtung.
Besonders intensiv waren die Debatten während der Direktion Christoph Marthalers, bei der Planung der Pfauen-Sanierung und nach dem angekündigten Ende der Co-Intendanz von Benjamin von Blomberg und Nicolas Stemann.
Solche Auseinandersetzungen zeigen die besondere Stellung des Schauspielhauses als öffentlich finanzierte und gesellschaftlich sichtbare Institution.
Bedeutung
Das Schauspielhaus Zürich besitzt eine herausragende Stellung in der Schweizer Kulturgeschichte.
Seine Bedeutung beruht auf mehreren miteinander verbundenen Funktionen:
- Es ist das grösste Sprechtheater der Schweiz.
- Es war eine zentrale Bühne des deutschsprachigen Exils.
- Es bewahrte während des Nationalsozialismus einen Raum freier Theaterkunst.
- Es wurde zum wichtigsten Uraufführungsort für Brecht, Frisch und Dürrenmatt.
- Es gehört zu den führenden Ensembletheatern des deutschsprachigen Raums.
- Es verbindet den historischen Pfauen mit der industriellen Architektur des Schiffbaus.
- Es ist Produktionsort, Arbeitgeber, Bildungsinstitution und öffentlicher Diskussionsraum.
Der Pfauen steht für die politische und literarische Geschichte des 20. Jahrhunderts. Der Schiffbau verkörpert dagegen die Öffnung des Schauspielhauses für flexible Bühnenformen, Performance, Tanz und zeitgenössische Produktionsweisen.
Gemeinsam bilden beide Häuser eine der wichtigsten Kulturinstitutionen der Stadt und des Kantons Zürich.
Literatur
- Alexis Schwarzenbach: Das verschmähte Genie. Albert Einstein und die Schweiz. Beiträge zur Zürcher Kulturgeschichte.
- Peter Löffler: Schauspielhaus Zürich 1938–1958. Zürich.
- Bruno Hitz: Geschichte des Schauspielhauses Zürich. Schauspielhaus Zürich.
- Charles Linsmayer: Das Schauspielhaus Zürich und das Exiltheater. Zürich.
- Schauspielhaus Zürich AG: Geschäftsberichte. Zürich, jährlich erscheinend.
- Stadt Zürich: Publikationen zur Instandsetzung des Schauspielhauses Pfauen.
- Schweizerischer Bühnenverband: Dokumentationen zur Geschichte des Schweizer Theaters.
- Theaterwissenschaftliche Sammlung der Universität zu Köln: Quellen zum deutschsprachigen Exiltheater.
- Schweizerisches Literaturarchiv: Nachlässe und Dokumente zu Max Frisch und Friedrich Dürrenmatt.
Siehe auch
- Theater in der Schweiz
- Opernhaus Zürich
- Theater am Neumarkt
- Theater am Hechtplatz
- Gessnerallee Zürich
- Zürcher Theater Spektakel
- Bertolt Brecht
- Max Frisch
- Friedrich Dürrenmatt
- Therese Giehse
- Leopold Lindtberg
- Christoph Marthaler
- Zürich-West
- Kultur der Schweiz
Weblinks
- Offizielle Website des Schauspielhauses Zürich
- Spielstätten Pfauen und Schiffbau
- Geschichte und Organisation
- Online-Archiv des Schauspielhauses
- Stadt Zürich: Instandsetzung des Pfauens
- Bilder und Mediendateien zum Schauspielhaus Zürich
Einzelnachweise
- ↑ 1,0 1,1 Schauspielhaus Zürich: Spielstätten, abgerufen am 23. Juli 2026.
- ↑ 2,0 2,1 2,2 2,3 2,4 Schauspielhaus Zürich: Geschichte, abgerufen am 23. Juli 2026.
- ↑ Schauspielhaus Zürich: Spielplan 2026/27, abgerufen am 23. Juli 2026.
- ↑ Schauspielhaus Zürich: Schiffbau, abgerufen am 23. Juli 2026.
- ↑ Schauspielhaus Zürich: Pınar Karabulut und Rafael Sanchez übernehmen die Co-Intendanz, abgerufen am 23. Juli 2026.
- ↑ Stadt Zürich: Weiterbauen in Zürich-West, abgerufen am 23. Juli 2026.
- ↑ Schauspielhaus Zürich: Jobs, abgerufen am 23. Juli 2026.
- ↑ Schauspielhaus Zürich: Geschäftsbericht 2024/25, abgerufen am 23. Juli 2026.
- ↑ 9,0 9,1 Schauspielhaus Zürich AG, abgerufen am 23. Juli 2026.
- ↑ Schauspielhaus Zürich: Sabine Turner wird Geschäftsführende Direktorin, 23. Juni 2026.
- ↑ Berliner Festspiele: Il Gattopardo, abgerufen am 23. Juli 2026.
- ↑ Stadt Zürich: Schauspielhaus Pfauen Zürich, abgerufen am 23. Juli 2026.