Töss
- Dieser Artikel behandelt den Fluss. Zum gleichnamigen Stadtteil von Winterthur siehe Töss (Winterthur). Zum Tal siehe Tösstal.
| Töss | |
|---|---|
| Lage | Kanton St. Gallen und Kanton Zürich |
| Flusssystem | Rhein |
| Abflussweg | Rhein → Nordsee |
| Ursprung | Zusammenfluss von Vorderer und Hinterer Töss bei der Tössscheidi |
| Quellgebiet | Höchhand, Schindelegg und Tössstockgebiet |
| Höhe am Zusammenfluss | rund 800 m ü. M. |
| Mündung | bei der Tössegg in den Rhein |
| Mündungshöhe | rund 345 m ü. M. |
| Länge | rund 57 km |
| Einzugsgebiet | rund 443 km² |
| Grössere Zuflüsse | Kempt, Eulach, Näfbach und Wildbach |
| Durchflossene Landschaften | Zürcher Oberland, Tösstal, Winterthur und Zürcher Unterland |
| Wichtige Orte | Steg im Tösstal, Bauma, Wila, Turbenthal, Rikon, Kollbrunn, Sennhof, Winterthur, Pfungen, Rorbas |
Die Töss ist ein rund 57 Kilometer langer rechter Nebenfluss des Rheins in der Nordostschweiz. Ihr Quellgebiet liegt in den Voralpen an der Grenze zwischen den Kantonen St. Gallen und Zürich. Nördlich des Tössstocks vereinigen sich die Vordere und die Hintere Töss zur eigentlichen Töss. Der Fluss durchquert das Tösstal, fliesst durch den westlichen Teil von Winterthur und mündet bei der Tössegg nahe Teufen in den Rhein.[1]
Mit einem Einzugsgebiet von rund 443 Quadratkilometern gehört die Töss zu den bedeutenden Flüssen des Kantons Zürich. Sie entwässert grosse Teile des Zürcher Oberlands, des Tösstals, des Winterthurer Stadtgebiets und des Zürcher Unterlands.[2]
Der Fluss prägte die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung seiner Umgebung. Über Jahrhunderte trieb sein Wasser Mühlen und Sägen an. Im 19. Jahrhundert siedelten sich zahlreiche Spinnereien, Webereien und Maschinenbetriebe an seinen Ufern an. Gleichzeitig war die Töss wegen ihrer rasch wechselnden Wasserführung und ihrer schweren Hochwasser gefürchtet.
Nach den verheerenden Überschwemmungen des 19. Jahrhunderts wurde der Fluss auf langen Abschnitten begradigt, eingedämmt und mit Schwellen befestigt. Seit dem späten 20. Jahrhundert versucht der Kanton Zürich, einen Teil der verlorenen Flusslandschaft wiederherzustellen. Revitalisierungen sollen Hochwasserschutz, Naturschutz, Grundwasser, Landwirtschaft und Naherholung miteinander verbinden.
Eine Besonderheit ist das zeitweise vollständige Versickern des Oberflächenwassers im mittleren Tösstal. Während trockener Perioden kann das Flussbett zwischen Turbenthal und Wila stellenweise trockenfallen. Das Wasser fliesst dann grösstenteils im mächtigen Schotterkörper unter dem Fluss weiter. Dieser Grundwasserstrom ist für die Trinkwasserversorgung von Winterthur und den Gemeinden des Tösstals von grosser Bedeutung.
Name
Der Name Töss ist seit dem Mittelalter in verschiedenen Schreibweisen überliefert. Für den gleichnamigen Ort bei Winterthur sind Formen wie Tusce und Thoesse belegt.[3]
Die genaue sprachliche Herkunft des Namens ist nicht abschliessend geklärt. Eine Verbindung mit dem deutschen Wort tosen erscheint wegen des früher wilden Charakters des Flusses naheliegend, gilt jedoch eher als volkstümliche Deutung denn als gesicherte etymologische Erklärung.
Der Fluss gab dem Tösstal, der ehemaligen Gemeinde Töss, dem heutigen Winterthurer Stadtkreis Töss und zahlreichen Verkehrswegen, Betrieben und Vereinen ihren Namen.
Geografie
Quellgebiet
Die Quellbäche der Töss entspringen in der niederschlagsreichen voralpinen Landschaft zwischen Höchhand, Schindelegg, Habrütispitz und Tössstock. Ein Teil der Quellen liegt im Kanton St. Gallen, während die Vereinigung der Hauptarme auf Zürcher Gebiet erfolgt.
Die beiden bedeutendsten Quellarme sind:
- die Vordere Töss;
- die Hintere Töss.
Sie durchfliessen tief eingeschnittene, weitgehend bewaldete Täler. Bei der sogenannten Tössscheidi am Nordfuss des Tössstocks vereinigen sie sich auf rund 800 Metern über Meer zur Töss.
Das Quellgebiet besitzt einen naturnahen, stellenweise beinahe schluchtartigen Charakter. Steile Hänge, zahlreiche Seitenbäche, Felsstufen, Wasserfälle und ein hoher Waldanteil prägen die Landschaft.
Die starken Niederschläge und das dichte Netz kleiner Bäche führen der Töss innerhalb kurzer Zeit grosse Wassermengen zu. Bei Gewittern und lang anhaltendem Regen kann der Abfluss deshalb rasch ansteigen.
Oberlauf
Von der Tössscheidi fliesst die junge Töss zunächst durch ein enges Waldtal in Richtung Steg im Tösstal. Danach wendet sie sich nach Nordwesten und erreicht bei Bauma einen breiteren Talraum.
Im oberen Tösstal liegen unter anderem:
- Steg im Tösstal;
- Bauma;
- Juckern;
- Blitterswil;
- Saland;
- Tablat;
- Wila;
- Turbenthal.
Die Talsohle wird von Schotter- und Kiesablagerungen gebildet, welche die Töss während und nach den Eiszeiten ablagerte. Der Fluss verlagerte sein Bett früher häufig und bildete Kiesbänke, Nebenarme und Überschwemmungsflächen.
Heute ist der Lauf auf grossen Abschnitten durch Dämme, Blockverbauungen und Schwellen festgelegt. Strassen, Eisenbahn, Siedlungen und Landwirtschaft liegen teilweise unmittelbar neben dem Fluss.
Mittellauf
Unterhalb von Turbenthal durchquert die Töss die Gebiete von Rämismühle, Zell, Rikon und Kollbrunn. Danach fliesst sie durch das landschaftlich reizvolle Leisental, das auch als Linsental bezeichnet wird.
Im Raum zwischen Rikon und Sennhof wird der Talraum enger. Bewaldete Höhenzüge und steile Hänge begrenzen die Töss. Mehrere kurze Seitenbäche fliessen aus Tobeln in den Hauptfluss.
Bei Sennhof tritt die Töss in das Gemeindegebiet von Winterthur ein. Sie fliesst zunächst zwischen dem Eschenberg und der Kyburglandschaft nach Nordwesten.
Im Leisental bestehen mehrere naturnähere Flussabschnitte. An einzelnen Stellen wurden frühere Uferverbauungen nicht erneuert oder gezielt entfernt, damit die Töss wieder Kiesbänke, flache Ufer und wechselnde Strömungsverhältnisse bilden kann.
Winterthurer Abschnitt
Im Stadtgebiet von Winterthur verläuft die Töss durch oder entlang der Stadtkreise Seen, Mattenbach, Töss und Wülflingen.
Südlich des Stadtkreises Töss nimmt sie die Kempt auf. Die Kempt entwässert Gebiete um Fehraltorf, Illnau-Effretikon und das Kempttal.
Beim Reitplatz und im Gebiet der ehemaligen Gemeinde Töss fliesst der Fluss durch einen stark genutzten städtischen Raum. Sportanlagen, Gewerbegebiete, Verkehrswege, Wald und Wohnquartiere grenzen an das Ufer.
In Wülflingen mündet die Eulach in die Töss. Die Eulach durchquert das Zentrum Winterthurs und gehört neben der Kempt zu den grössten Zuflüssen.
Unterhalb von Wülflingen verlässt die Töss das geschlossene Stadtgebiet. Sie fliesst durch eine breitere Talebene in Richtung Neftenbach und Pfungen.
Unterlauf
Im Unterlauf passiert die Töss die Gemeinden und Gebiete von:
- Neftenbach;
- Pfungen;
- Dättlikon;
- Embrach;
- Rorbas;
- Freienstein-Teufen.
Der Fluss verläuft abschnittsweise zwischen bewaldeten Hügelzügen, Landwirtschaftsflächen und Siedlungen. Die Talebene wird im Vergleich zum engen Tösstal breiter.
In diesem Abschnitt münden unter anderem der Näfbach und der Wildbach in die Töss. Beide entwässern grössere Teile des Zürcher Unterlands.
Kurz vor der Mündung durchfliesst die Töss eine bewaldete Engstelle. Bei der Tössegg mündet sie in einem kleinen Delta in den Rhein.
Mündung an der Tössegg
Die Tössegg liegt westlich des Dorfs Teufen in der Gemeinde Freienstein-Teufen. Der Mündungsbereich gehört zu den bekanntesten Ausflugszielen des Zürcher Unterlands.
Die Töss führt dem Rhein Kies und anderes Geschiebe zu. Dadurch verändert sich das kleine Mündungsdelta fortlaufend. Hochwasser können grosse Materialmengen umlagern und die Fahrrinne der Rheinschifffahrt beeinflussen.
An der Tössegg befinden sich:
- Wanderwege;
- Gastwirtschaften;
- Schiffsanlegestellen;
- Rastplätze;
- Zugänge zum Rhein und zur Töss;
- historische Verkehrswege.
Kursschiffe auf dem Rhein verbinden die Tössegg saisonal unter anderem mit Eglisau und dem Rheinfallgebiet.
Verlauf im Überblick
| Flussabschnitt | Landschaft und Orte | Kennzeichen |
|---|---|---|
| Quellgebiet | Höchhand, Schindelegg und Tössstock | Steile Waldtäler, Quellbäche und Wasserfälle |
| Tössscheidi | Zusammenfluss von Vorderer und Hinterer Töss | Beginn der eigentlichen Töss |
| Oberes Tösstal | Steg, Bauma, Saland, Wila und Turbenthal | Breitere Talsohle, Landwirtschaft, Siedlungen und Industriegeschichte |
| Mittleres Tösstal | Rämismühle, Zell, Rikon und Kollbrunn | Schotterkörper, Grundwasser und zeitweise trockene Flussabschnitte |
| Leisental | Sennhof und Kyburglandschaft | Waldreicher, teilweise naturnaher Flussraum |
| Winterthur | Töss, Reitplatz und Wülflingen | Städtischer Flussraum und Mündungen von Kempt und Eulach |
| Unterlauf | Neftenbach, Pfungen, Dättlikon, Rorbas und Teufen | Breitere Talebene, Landwirtschaft und bewaldete Engstellen |
| Mündung | Tössegg | Kiesdelta und Mündung in den Rhein |
Einzugsgebiet
Das Einzugsgebiet der Töss umfasst rund 443 Quadratkilometer.[2] Es liegt grösstenteils im Kanton Zürich. Kleine Teile des Quellgebiets befinden sich im Kanton St. Gallen.
Im Osten grenzt das Einzugsgebiet an jenes der Thur. Im Süden und Südwesten liegen die Einzugsgebiete von Jona, Limmat und Glatt. Im Norden münden Töss und Thur getrennt in den Rhein.
Das Gebiet umfasst sehr unterschiedliche Landschaften:
- voralpine Höhenlagen;
- tief eingeschnittene Waldtäler;
- offene Talböden;
- landwirtschaftlich genutzte Hänge;
- Industrie- und Gewerbegebiete;
- die Stadt Winterthur;
- dichter besiedelte Teile des Zürcher Unterlands.
Ein grosser Teil des Einzugsgebiets ist bewaldet oder landwirtschaftlich genutzt. Die Siedlungsflächen konzentrieren sich vor allem im Raum Winterthur, im unteren Tösstal und entlang der Verkehrsachsen.
Die dichte Folge von Seitentälern und Tobeln bewirkt, dass Niederschlagswasser rasch in den Hauptfluss gelangen kann. Dies trägt zur ausgeprägten Hochwasserdynamik bei.
Zuflüsse
Die Töss nimmt eine grosse Zahl kleiner und mittlerer Seitenbäche auf. Viele von ihnen entspringen in steilen Tobeln und reagieren rasch auf starke Niederschläge.
Zu den bedeutendsten Zuflüssen gehören:
| Zufluss | Seite | Mündungsgebiet | Bedeutung |
|---|---|---|---|
| Wissenbach | links | Bauma | Entwässert ein Seitental des Zürcher Oberlands |
| Steinenbach | rechts | oberhalb von Turbenthal | Einer der grösseren Zuflüsse des oberen Tösstals |
| Kempt | links | Winterthur | Entwässert das Kempttal und Teile des Zürcher Oberlands |
| Eulach | rechts | Winterthur-Wülflingen | Durchfliesst die Stadt Winterthur |
| Näfbach | rechts | Unterlauf | Entwässert Teile des Zürcher Weinlands und Unterlands |
| Wildbach | links | Unterlauf | Bedeutender Zufluss im Gebiet zwischen Dättlikon und Rorbas |
Kempt, Eulach, Näfbach und Wildbach besitzen jeweils ein Einzugsgebiet von mehr als 20 Quadratkilometern und gehören damit zu den grössten direkten Zuflüssen der Töss.
Neben ihnen bestehen zahlreiche kurze Tobelbäche. Diese können bei Gewittern grosse Mengen Wasser, Holz und Geschiebe in den Hauptfluss transportieren.
Hydrologie
Stark schwankende Wasserführung
Die Töss weist starke Schwankungen zwischen Niedrig- und Hochwasser auf. Ihr Einzugsgebiet besitzt keine grossen natürlichen Seen, welche die Abflussspitzen wesentlich ausgleichen könnten.
Nach längeren Trockenperioden führt der Fluss stellenweise nur wenig Wasser. Bei starken Niederschlägen im Tössbergland kann der Abfluss dagegen innerhalb weniger Stunden stark ansteigen.
Die wichtigsten Ursachen sind:
- hohe Niederschläge im Quellgebiet;
- steile Hänge;
- zahlreiche kurze Seitenbäche;
- geringe Speicherwirkung des Einzugsgebiets;
- schnelle Schneeschmelze;
- örtlich stark versiegelte Siedlungsflächen.
Das Bundesamt für Umwelt betreibt bei Neftenbach eine hydrologische Messstation. Sie erfasst Wasserstand und Abfluss der Töss und bildet eine wichtige Grundlage für Hochwasserwarnungen und langfristige Untersuchungen.[4]
Trockene Töss
Eine auffällige Besonderheit ist das zeitweise Austrocknen des Flussbetts zwischen Turbenthal und Wila.
In diesem Abschnitt besteht der Talboden aus mächtigen, wasserdurchlässigen Kies- und Schotterablagerungen. Bei geringer Wasserführung versickert ein grosser Teil des Flusswassers im Untergrund. Es fliesst im Grundwasserstrom talabwärts weiter.
Das trockene Flussbett ist kein neues Phänomen. Historische Fotografien und Berichte belegen, dass die Töss bereits vor mehr als hundert Jahren während trockener Perioden stellenweise vollständig versickerte.[5]
Unterhalb von Rämismühle wird der unterirdische Grundwasserstrom durch enger zusammenrückende Felsbereiche teilweise wieder an die Oberfläche gedrückt. Dadurch nimmt die sichtbare Wasserführung erneut zu.
Das Austrocknen stellt Wasserlebewesen vor grosse Herausforderungen. Fische und andere Tiere müssen sich in tiefere Becken, Seitengewässer oder dauernd wasserführende Abschnitte zurückziehen können.
Grundwasserstrom
Unter dem Tösstal liegt ein bedeutender Grundwasserstrom. Er wird durch versickerndes Flusswasser, Niederschläge und Zuflüsse aus den Talhängen gespeist.
Der Schotterkörper wirkt wie ein natürlicher Speicher und Filter. Das Wasser fliesst langsam durch Kies- und Sandschichten und wird dabei gereinigt.
Für die Wasserversorgung von Winterthur ist dieses Vorkommen von zentraler Bedeutung. Das Winterthurer Trinkwasser stammt hauptsächlich beziehungsweise zeitweise vollständig aus dem Grundwasserstrom der Töss.
Im Jahr 2025 wurden rund zwei Drittel des Winterthurer Trinkwassers im Gebiet Zell und ein Drittel im Leisental gefasst.[6]
Auch mehrere Gemeinden des Tösstals nutzen Grundwasserfassungen. Der Schutz vor Abwasser, Schadstoffen, Unfällen und übermässiger Nutzung besitzt deshalb hohe Priorität.
Hochwasser
Die Töss war früher als unberechenbarer Wildfluss gefürchtet. Bei Hochwasser verliess sie regelmässig ihr Bett, zerstörte Brücken und Wege und überschwemmte Landwirtschafts- und Siedlungsflächen.
Besonders schwere Hochwasser ereigneten sich im 19. Jahrhundert. Für die Jahre 1874, 1876, 1877, 1878 und 1881 sind bedeutende Überschwemmungen überliefert.[7]
Das Hochwasser von 1876 verursachte besonders grosse Schäden. Es zerstörte Ufer, Verkehrswege und Kulturland und gab den entscheidenden Anstoss für eine umfassende Flusskorrektion.[8]
Auch nach dem Ausbau der Schutzbauten blieb ein Hochwasserrisiko bestehen. Alte Dämme und Uferverbauungen können bei extremen Ereignissen beschädigt oder unterspült werden. Engstellen, Brücken und mitgeführtes Schwemmholz erhöhen die Gefahr örtlicher Überschwemmungen.
Moderne Projekte beschränken sich deshalb nicht auf höhere Mauern und stärkere Dämme. Wo genügend Raum vorhanden ist, soll ein breiteres Flussbett die Hochwasserspitzen aufnehmen.
Tösskorrektion
Nach dem Hochwasser von 1876 schuf der Kanton Zürich die gesetzliche Grundlage für eine umfassende Korrektion öffentlicher Gewässer.
Die Töss wurde in den folgenden Jahrzehnten auf langen Abschnitten:
- begradigt;
- in ein festes Bett gelegt;
- mit Dämmen eingefasst;
- durch Steinschwellen stabilisiert;
- mit Blockwurf und Mauern befestigt;
- von früheren Seitenarmen getrennt.
Das Ziel bestand darin, das Wasser möglichst rasch und kontrolliert abzuleiten. Zugleich sollten neue Flächen für Landwirtschaft, Strassen, Eisenbahn und Siedlungen gewonnen oder geschützt werden.
Die Korrektion verringerte die Zahl alltäglicher Überschwemmungen und ermöglichte die wirtschaftliche Entwicklung der Talsohle. Sie hatte jedoch erhebliche ökologische Folgen.
Das verkürzte und eingeengte Flussbett führte zu:
- höheren Fliessgeschwindigkeiten;
- einer monotonen Gewässerstruktur;
- dem Verlust von Auen und Seitenarmen;
- eingeschränkter Fischwanderung;
- weniger Kiesbänken und Flachwasserzonen;
- einer stärkeren Trennung zwischen Fluss und Umland.
Viele der damals errichteten Verbauungen sind heute sanierungsbedürftig. Bei ihrer Erneuerung wird geprüft, ob der Fluss verbreitert und naturnäher gestaltet werden kann.
Revitalisierung
Seit dem späten 20. Jahrhundert änderte sich das Verständnis des Wasserbaus. Flüsse sollen nicht nur möglichst schnell Wasser ableiten, sondern auch Lebensräume, Landschaftsräume und Grundwasserreservoire bilden.
Der Kanton Zürich erarbeitete gemeinsam mit den Anrainergemeinden ein Gewässerentwicklungskonzept für den Abschnitt von Ohrüti im oberen Tösstal bis zur Tössegg. Es legt fest, welche Interessen in den einzelnen Flussabschnitten besonders berücksichtigt werden sollen.[2]
Zu den Zielen gehören:
- ausreichender Hochwasserschutz;
- mehr Raum für den Fluss;
- Wiederherstellung natürlicher Kies- und Uferstrukturen;
- bessere Verbindung von Lebensräumen;
- Schutz des Grundwassers;
- Erhaltung landwirtschaftlicher Nutzflächen;
- Förderung der Naherholung;
- angepasste Nutzung der Wasserkraft.
Revitalisierungen können Uferverbauungen entfernen, Dämme zurückversetzen und das Flussbett verbreitern. Eingebrachte Baumstämme, Wurzelstöcke und grosse Steine schaffen unterschiedliche Strömungen und Rückzugsräume.
Projekt bei Wila
Bei Wila plant der Kanton eine Verbindung von Hochwasserschutz und Revitalisierung. Die bestehende begradigte Töss befindet sich dort ökologisch in einem schlechten Zustand. Gleichzeitig bieten die älteren Verbauungen keinen ausreichenden Schutz vor grossen Hochwassern.
Der Fluss soll mehr Raum erhalten. Ein breiteres Gerinne kann grössere Wassermengen aufnehmen und ermöglicht die Bildung von Kiesbänken, flachen Ufern und unterschiedlich tiefen Bereichen.[5]
Das Projekt berücksichtigt neben Natur- und Hochwasserschutz auch Landwirtschaft, Wege, Erholungsnutzung und den unterirdischen Grundwasserstrom.
Leisental und Winterthur
Im Leisental bei Sennhof und auf weiteren Winterthurer Abschnitten wurden Verbauungen teilweise entfernt oder nicht mehr vollständig erneuert.
Dadurch konnte die Töss wieder kleinere Seitenarme, Kiesflächen und naturnähere Ufer bilden. Diese Gebiete dienen zugleich als Erholungsräume für die Bevölkerung.
Im dicht bebauten Stadtgebiet bleiben die Möglichkeiten für grossräumige Aufweitungen begrenzt. Dort müssen Hochwasserschutz, Verkehrswege, Sportanlagen und bestehende Gebäude besonders sorgfältig aufeinander abgestimmt werden.
Gewässerschutz
Die Wasserqualität der Töss verbesserte sich seit dem Ausbau der Abwasserreinigung im 20. Jahrhundert deutlich.
Gereinigtes Abwasser aus mehreren Gemeinden wird jedoch weiterhin in die Töss eingeleitet. Da Flusswasser in den Grundwasserstrom versickert, ist ein besonders hoher Schutz erforderlich.
Das langfristige Projekt Abwasserfreie obere Töss sieht vor, das Abwasser der Tösstaler Gemeinden nicht mehr dezentral in den Fluss einzuleiten. Es soll über eine Sammelleitung und durch den Eschenberg zur Abwasserreinigungsanlage Hard in Winterthur geführt werden.
Das Projekt soll bis in die 2030er-Jahre umgesetzt werden und den wichtigen Trinkwasserstrom langfristig vor Spurenstoffen und anderen Verunreinigungen schützen.[9]
Weitere Herausforderungen sind:
- Schadstoffe aus Strassen und Siedlungen;
- Pflanzenschutz- und Düngemittel aus der Landwirtschaft;
- Mikroverunreinigungen;
- Abfälle und Freizeitnutzung;
- erwärmtes Wasser;
- geringe Verdünnung während Trockenperioden.
Naturraum
Die Töss verbindet die Voralpen mit dem Rhein und bildet dadurch eine bedeutende ökologische Achse.
Zu den Lebensräumen entlang des Flusses gehören:
- Quellbäche;
- Schluchten und Tobel;
- Kiesbänke;
- Flachwasserbereiche;
- steile Prallufer;
- Auenwaldreste;
- Ufergehölze;
- trockene Kiesflächen;
- Grundwasseraufstösse;
- Mündungsbereiche von Seitenbächen.
An naturnahen Abschnitten kommen zahlreiche Fische, Wasserinsekten, Amphibien, Vögel und Säugetiere vor. Wasseramsel und Eisvogel nutzen geeignete Ufer- und Gewässerstrukturen. Auch der Biber hat sich an mehreren Abschnitten des Flusssystems wieder ausgebreitet.
Totholz besitzt eine wichtige ökologische Funktion. Es schafft Verstecke, verändert die Strömung und fördert die Bildung von Kolken und Kiesablagerungen. In dicht besiedelten oder engen Abschnitten muss es jedoch so behandelt werden, dass es bei Hochwasser keine Brücken oder Durchlässe verstopft.
Die Flusskorrektion unterbrach viele Wanderwege für Fische und andere Wasserlebewesen. Wehre und Schwellen werden deshalb bei Umbauten möglichst durchgängig gestaltet oder mit Fischaufstiegshilfen versehen.
Geologie
Das Tössbergland besteht überwiegend aus Gesteinen der Molasse. Wechselnde Schichten aus Nagelfluh, Sandstein und Mergel prägen die Hänge und Tobel.
Die Töss und ihre Seitenbäche schnitten sich in diese Gesteine ein. Harte Nagelfluhbänke bilden Felsstufen und Wasserfälle, während weichere Mergelschichten leichter erodieren.
Während der Eiszeiten wurde das Tal durch Gletscher und Schmelzwasser umgestaltet. Nach dem Rückzug des Eises lagerte die Töss grosse Mengen Kies, Sand und Geröll ab.
Besonders zwischen Turbenthal, Zell und Winterthur entstand ein mächtiger Schotterkörper. Er erklärt die starke Versickerung des Flusswassers und das bedeutende Grundwasservorkommen.
Im Unterlauf durchschneidet die Töss eine Hügellandschaft aus Molasse und eiszeitlichen Ablagerungen. An der Mündung transportiert sie weiterhin Kies in den Rhein.
Geschichte der Nutzung
Frühe Besiedlung
Die Menschen nutzten das Tösstal seit vorgeschichtlicher Zeit. Dauerhafte Siedlungen entstanden bevorzugt auf erhöhten Terrassen und Schwemmkegeln, die besser vor Hochwasser geschützt waren.
Der Fluss bildete gleichzeitig eine Grenze und eine Verkehrsachse. Furten und Brücken waren für den lokalen Austausch von grosser Bedeutung.
Im Mittelalter entstanden entlang der Töss Dörfer, Mühlen, Klöster, Burgen und kleinere Gewerbebetriebe. Die Wasserkraft wurde früh zum Mahlen von Getreide, zum Sägen von Holz und für handwerkliche Anlagen genutzt.
Kloster Töss
Bei der späteren Ortschaft Töss wurde im 13. Jahrhundert das Dominikanerinnenkloster Töss gegründet. Es entwickelte sich zu einem bedeutenden religiösen Zentrum.
Zu den bekanntesten Bewohnerinnen gehörte Elisabeth Stagel, die mit der mystischen Bewegung des 14. Jahrhunderts verbunden war.
Nach der Reformation wurde das Kloster aufgehoben. Die Gebäude wurden später anders genutzt und im 19. Jahrhundert teilweise durch Industrieanlagen ersetzt.
Mühlen und Sägen
Entlang des Flusses bestanden zahlreiche Mühlen, Sägen, Walken und Hammerschmieden.
Das Wasser wurde häufig durch Wehre in künstliche Kanäle abgeleitet. Nach der Nutzung floss es wieder in den Hauptfluss zurück.
Die Wasserrechte waren wirtschaftlich wertvoll und führten wiederholt zu Streitigkeiten zwischen Gemeinden, Grundeigentümern, Müllern und späteren Fabrikunternehmen.
Industrialisierung
Die Töss wurde im 19. Jahrhundert zu einer der bedeutenden Industrieachsen des Kantons Zürich.
1803 nahm in der Wülflinger Hard eine der ersten mechanischen Grossspinnereien der Schweiz ihren Betrieb auf. Ihre Maschinen wurden durch die Wasserkraft der Töss angetrieben.[10]
In den folgenden Jahrzehnten entstanden Spinnereien, Webereien und andere Fabriken bei:
- Bauma;
- Saland;
- Turbenthal;
- Rikon;
- Kollbrunn;
- Sennhof;
- Töss;
- Wülflingen;
- Pfungen.
Die Fabriken nutzten Kanäle, Turbinen und Wasserräder. Um eine möglichst gleichmässige Energieversorgung zu erhalten, wurden Wehre und Wasserfassungen gebaut.
Neben den Fabrikgebäuden entstanden Arbeiterhäuser, Kosthäuser, Schulen und Versorgungseinrichtungen. Die früher landwirtschaftlich geprägten Dörfer wandelten sich zu Industrieorten.
Die Textilindustrie geriet im 20. Jahrhundert zunehmend unter internationalen Konkurrenzdruck. Zahlreiche Betriebe wurden geschlossen oder umgenutzt. Mehrere historische Fabrikanlagen erinnern heute an diese Epoche.
Elektrizität
Mit der technischen Entwicklung wurde die Wasserkraft zunehmend zur Stromerzeugung verwendet.
Entlang der Töss bestehen mehrere kleinere Laufwasserkraftwerke. Sie nutzen meist historische Gefällestufen, Wehre und Kanäle.
Die Stromproduktion aus der Töss ist im Vergleich zu grossen Alpenkraftwerken gering. Die Anlagen können jedoch regional zur erneuerbaren Energieversorgung beitragen.
Wasserkraftwerke verändern den natürlichen Abfluss und können Hindernisse für Fische bilden. Bei Erneuerungen müssen deshalb Restwasser, Fischwanderung, Geschiebe und Landschaftsschutz berücksichtigt werden.
Verkehr im Tösstal
Strassen
Die Tösstalstrasse folgt auf langen Abschnitten dem Fluss. Sie verbindet Winterthur über Kollbrunn, Rikon, Turbenthal, Wila und Bauma mit dem Zürcher Oberland.
Der Strassenbau war wegen der engen Talform und der Hochwassergefahr aufwendig. Brücken und Ufermauern mussten wiederholt erneuert werden.
Die Strasse förderte den Warenverkehr und die Industrialisierung. Heute dient sie dem regionalen Verkehr und der Erschliessung der Talgemeinden.
Tösstalbahn
Die Tösstalbahn zwischen Winterthur und Bauma wurde am 4. Mai 1875 eröffnet. Sie leistete einen wichtigen Beitrag zur wirtschaftlichen Erschliessung des Tals.[11]
Die Strecke wurde später über Wald mit Rüti verbunden. Heute verkehren Züge der Zürcher S-Bahn auf der Linie Winterthur–Bauma–Rüti.
Die Bahn folgt weitgehend dem Fluss und überquert ihn mehrfach. Sie verband die Textilbetriebe mit Winterthur, Zürich und dem nationalen Eisenbahnnetz.
Brücken
Zahlreiche Brücken überspannen die Töss. Ihre Bauweise dokumentiert die Entwicklung des schweizerischen Brückenbaus.
Zu finden sind:
- gedeckte Holzbrücken;
- steinerne Bogenbrücken;
- frühe Eisen- und Stahlkonstruktionen;
- Betonbrücken des 20. Jahrhunderts;
- moderne Strassen- und Eisenbahnbrücken;
- Fuss- und Velobrücken.
Hochwasser zerstörten wiederholt ältere Übergänge. Brückenpfeiler und enge Öffnungen können zudem den Abfluss behindern und Schwemmholz zurückhalten.
Töss und Winterthur
Die Töss spielte für die Entwicklung Winterthurs eine zentrale Rolle.
Der Fluss lieferte:
- mechanische Energie für Fabriken;
- Wasser für Produktionsprozesse;
- Grundwasser für die Trinkwasserversorgung;
- Kies und Baumaterial;
- Raum für Verkehr und Industrie;
- Erholungsflächen.
Die ehemalige Gemeinde Töss entwickelte sich im 19. Jahrhundert zu einem Industrievorort. Unternehmen und Fabriken zogen zahlreiche Arbeitskräfte an.
1922 wurde Töss zusammen mit Oberwinterthur, Seen, Veltheim und Wülflingen in die Stadt Winterthur eingemeindet.
Heute bildet die Töss den längsten zusammenhängenden Freiraum innerhalb des Winterthurer Stadtgebiets. Wege, Sportanlagen, Wälder und naturnahe Uferabschnitte machen sie zu einem wichtigen Naherholungsgebiet.[12]
Naherholung
Die Töss ist ein beliebter Freizeit- und Erholungsraum.
Entlang des Flusses verlaufen Wander- und Velowege. Besonders bekannt sind die Abschnitte:
- zwischen Winterthur und Bauma;
- im Leisental bei Sennhof;
- beim Reitplatz in Winterthur;
- zwischen Pfungen und Rorbas;
- an der Tössegg;
- im Quellgebiet bei der Tössscheidi.
Bei geeigneter Wasserführung werden flache Uferstellen zum Baden und Spielen genutzt. Wegen rasch ansteigender Pegel, starker Strömung und rutschiger Steine ist jedoch Vorsicht erforderlich.
Nach Gewittern kann die Töss innerhalb kurzer Zeit gefährlich anschwellen. Auch Wehre, Schwellen und tiefe Kolke stellen Risiken dar.
Der Wasserlehrpfad Töss 91 wurde anlässlich des 700-jährigen Bestehens der Eidgenossenschaft geschaffen. Informationstafeln und Stationen vermitteln Kenntnisse über Fluss, Wassernutzung, Natur und Geschichte.
Nutzungskonflikte
Entlang der Töss treffen zahlreiche Interessen aufeinander.
Dazu gehören:
- Hochwasserschutz;
- Trinkwassergewinnung;
- Naturschutz;
- Landwirtschaft;
- Wasserkraft;
- Siedlungsentwicklung;
- Strassen- und Bahnverkehr;
- Fischerei;
- Erholung;
- Denkmalschutz.
Ein breiteres Flussbett benötigt Land, das bisher landwirtschaftlich, gewerblich oder verkehrlich genutzt wird. Gleichzeitig kann mehr Raum für die Töss den Hochwasserschutz verbessern und den Unterhalt alter Verbauungen vermindern.
Die Grundwassernutzung muss so erfolgen, dass Trinkwasser verfügbar bleibt und empfindliche Lebensräume nicht beeinträchtigt werden.
Auch die Freizeitnutzung führt örtlich zu Konflikten. Abfälle, Feuerstellen, freilaufende Hunde, Veloverkehr und das Betreten geschützter Kiesbänke können Tiere und Pflanzen stören.
Das Gewässerentwicklungskonzept versucht, für die einzelnen Flussabschnitte unterschiedliche Schwerpunkte festzulegen.
Bedeutung
Die Töss gehört zu den landschaftlich, wirtschaftlich und kulturgeschichtlich wichtigsten Flüssen des Kantons Zürich.
Ihre Bedeutung beruht auf mehreren Funktionen:
- Sie entwässert einen grossen Teil des östlichen Kantonsgebiets.
- Sie gab dem Tösstal und mehreren Orten ihren Namen.
- Ihre Wasserkraft förderte die Industrialisierung.
- Ihr Grundwasser versorgt Winterthur und weitere Gemeinden mit Trinkwasser.
- Sie bildet einen bedeutenden Natur- und Erholungsraum.
- Ihre Hochwasser prägten den modernen Wasserbau des Kantons Zürich.
- Ihre Revitalisierung gehört zu den langfristigen Gewässerprojekten des Kantons.
Die Geschichte der Töss zeigt den Wandel im Umgang mit Flüssen. Aus einem wilden und gefürchteten Gewässer wurde im 19. Jahrhundert ein stark regulierter Industriefluss. Heute soll sie schrittweise wieder mehr Raum und natürliche Dynamik erhalten, ohne den Schutz von Bevölkerung und Infrastruktur zu gefährden.
Zeittafel
| Zeitraum oder Jahr | Ereignis |
|---|---|
| Nach den Eiszeiten | Die Töss lagert im Tal mächtige Kies- und Schotterschichten ab |
| Mittelalter | Entstehung von Mühlen, Sägen, Brücken und Siedlungen entlang des Flusses |
| 13. Jahrhundert | Gründung des Dominikanerinnenklosters Töss |
| 1525 | Aufhebung des Klosters Töss während der Reformation |
| 1803 | In der Wülflinger Hard nimmt eine frühe mechanische Grossspinnerei ihren Betrieb auf |
| Erste Hälfte des 19. Jahrhunderts | Rascher Ausbau der Textilindustrie entlang der Töss |
| 4. Mai 1875 | Eröffnung der Tösstalbahn zwischen Winterthur und Bauma |
| 1876 | Ein schweres Hochwasser verursacht grosse Schäden im Tösstal |
| Ab 1876 | Beginn einer umfassenden Korrektion und Kanalisierung des Flusses |
| Spätes 19. Jahrhundert | Bau zahlreicher Dämme, Schwellen, Wehre und Uferbefestigungen |
| 1922 | Eingemeindung der ehemaligen Gemeinde Töss in die Stadt Winterthur |
| Mitte des 20. Jahrhunderts | Niedergang zahlreicher Textilbetriebe |
| 1991 | Eröffnung des Wasserlehrpfads Töss 91 |
| Seit dem späten 20. Jahrhundert | Beginn verstärkter ökologischer Aufwertungen und Revitalisierungen |
| 2018 | Veröffentlichung des Gewässerentwicklungskonzepts für die Töss |
| 2020er-Jahre | Planung und Umsetzung weiterer Hochwasserschutz- und Revitalisierungsprojekte |
| Bis in die 2030er-Jahre | Vorgesehene Umsetzung des Projekts «Abwasserfreie obere Töss» |
Siehe auch
- Tösstal
- Töss (Winterthur)
- Tössstock
- Tössscheidi
- Kempt
- Eulach
- Tösstalbahn
- Tössegg
- Winterthur
- Zürcher Oberland
- Liste der Flüsse in der Schweiz
- Hochwasserschutz in der Schweiz
- Gewässerkorrektion
- Revitalisierung von Fliessgewässern
Literatur
- Hans-Peter Bärtschi: Industriekultur im Kanton Zürich. Unterwegs zu 222 Schauplätzen des produktiven Schaffens. Rotpunktverlag, Zürich.
- Martin Illi: Töss. In: Historisches Lexikon der Schweiz.
- Kanton Zürich: Gewässerentwicklungskonzept Töss – Ohrüti bis Tössegg. Zürich 2018.
- Kanton Zürich: Hochwasserschutz und Revitalisierung Töss Wila. Zürich.
- Paul Kläui und Eduard Imhof: Atlas zur Geschichte des Kantons Zürich. Zürich.
- Walter Drack und weitere: Der Kanton Zürich. Landschaft, Geschichte und Kultur. Zürich.
- Urs Widmer: Die Tössbrücken von Winterthur. Verlag Vogel, Winterthur 1996.
- Vereinigung Tösstal: Geschichte und Kultur des Tösstals. Verschiedene Publikationen.
- Stadt Winterthur und Kanton Zürich: Leitbild Naherholung Töss. Winterthur.
- Stadtwerk Winterthur: Geschichte der Wasserversorgung Winterthur. Winterthur.
Weblinks
- Artikel «Töss» im Historischen Lexikon der Schweiz
- Wasserbau und Planungsgrundlagen des Kantons Zürich
- Hochwasserschutz und Revitalisierung Töss Wila
- Hydrologische Messstation Töss–Neftenbach
- Informationen zur Wasserversorgung Winterthurs
- Informationen der Stadt Winterthur
- Informationen zu Wanderwegen im Tösstal
Einzelnachweise
- ↑ Martin Illi: Töss (Fluss), Historisches Lexikon der Schweiz, abgerufen am 23. Juli 2026.
- ↑ 2,0 2,1 2,2 Kanton Zürich: Gewässerentwicklungskonzept Töss – Hauptbericht, abgerufen am 23. Juli 2026.
- ↑ Meinrad Suter: Töss (Gemeinde), Historisches Lexikon der Schweiz, abgerufen am 23. Juli 2026.
- ↑ Bundesamt für Umwelt: Messstation Töss–Neftenbach, abgerufen am 23. Juli 2026.
- ↑ 5,0 5,1 Kanton Zürich: Hochwasserschutz und Revitalisierung Töss Wila, abgerufen am 23. Juli 2026.
- ↑ Stadtwerk Winterthur: Trinkwasserkennzeichnung 2025, abgerufen am 23. Juli 2026.
- ↑ Gemeinde Turbenthal: Die Besänftigung der fliessenden Gewässer, abgerufen am 23. Juli 2026.
- ↑ Kanton Zürich: Wie sich die Töss entwickeln soll, 22. Mai 2018, abgerufen am 23. Juli 2026.
- ↑ Kanton Zürich: Projekt «Abwasserfreie obere Töss», 6. April 2018, abgerufen am 23. Juli 2026.
- ↑ Stadt Winterthur: Das Sulzer-Areal und die Industrialisierung Winterthurs, abgerufen am 23. Juli 2026.
- ↑ Gemeinde Wila: Wila – früher und heute, abgerufen am 23. Juli 2026.
- ↑ Stadt Winterthur und Kanton Zürich: Leitbild Naherholung Töss, abgerufen am 23. Juli 2026.