Kanton Schwyz: Unterschied zwischen den Versionen

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Aktuelle Version vom 24. Juli 2026, 12:32 Uhr

Kanton Schwyz
Amtliche Bezeichnung Kanton Schwyz
Kürzel SZ
Hauptort Schwyz
Grösste Gemeinde Freienbach
Region Zentralschweiz
Stellung in der Eidgenossenschaft einer der drei ursprünglichen Waldstätten
Traditioneller Bundesschluss 1291
Amtssprache Deutsch
Fläche 907,9 km²[1]
Bevölkerung 168'046 Einwohnerinnen und Einwohner, 31. Dezember 2025[2]
Politische Gemeinden 30[3]
Bezirke 6
Legislative Kantonsrat, 100 Mitglieder[4]
Exekutive Regierungsrat, 7 Mitglieder[5]
Höchster Punkt Bös Fulen, 2801 m ü. M.
Tiefster Punkt Zürichsee, etwa 406 m ü. M.
Internet sz.ch

Der Kanton Schwyz ist ein Kanton in der Zentralschweiz. Hauptort ist die gleichnamige Gemeinde Schwyz. Der Kanton gehört zur Deutschschweiz und ist einer der drei historischen Waldstätten, aus denen sich im späten Mittelalter die Alte Eidgenossenschaft entwickelte.

Der Name des Kantons besitzt eine aussergewöhnliche Bedeutung: Von der Bezeichnung Schwyz leiteten sich im Lauf des späten Mittelalters die Namen Schweiz und Schweizer für die gesamte Eidgenossenschaft und ihre Bevölkerung ab. Der Kanton ist damit mittelbar Namensgeber des heutigen Staates.

Schwyz liegt zwischen dem Zürichsee, dem Vierwaldstättersee und dem Zugersee. Das Kantonsgebiet reicht von den dicht besiedelten und wirtschaftlich stark mit Zürich verbundenen Gemeinden am Zürichsee bis zu den Berglandschaften des Muotatals, der Schwyzer und Glarner Alpen und den Seen- und Moorgebieten rund um Einsiedeln und Rothenthurm.

Der Kanton grenzt an die Kantone Zürich, St. Gallen, Glarus, Uri, Nidwalden, Luzern und Zug. Mit sieben Nachbarkantonen besitzt Schwyz eine der grössten Zahlen innerkantonaler Grenzen in der Schweiz.

Ende 2025 lebten 168'046 Personen dauerhaft im Kanton.[2] Schwyz umfasst 30 politische Gemeinden und sechs Bezirke. Eine Besonderheit ist, dass die Bezirke nicht nur Verwaltungseinheiten, sondern eigenständige öffentlich-rechtliche Gebietskörperschaften mit eigenen Behörden, politischen Rechten und teilweise eigenen Steuern sind.

Name

Der Name Schwyz bezeichnet sowohl den Kanton als auch dessen Hauptort. Zur Unterscheidung werden die Begriffe «Kanton Schwyz», «Gemeinde Schwyz» und «Ort Schwyz» verwendet.

Auf Französisch heisst der Kanton Schwytz, auf Italienisch Svitto und auf Rätoromanisch Sviz.

Der Ortsname ist mittelalterlichen Ursprungs. Seine genaue sprachliche Herleitung ist nicht abschliessend geklärt. Häufig wird er mit einem althochdeutschen Wortstamm in Verbindung gebracht, der auf Rodung oder Brandrodung hinweisen könnte. Andere Deutungen gehen von einem voralemannischen Flur- oder Gewässernamen aus.[6]

Die Bezeichnung Schwyzer wurde im Spätmittelalter zunehmend auch für Bewohner anderer eidgenössischer Orte verwendet. Gegner der Eidgenossen gebrauchten den Namen zunächst teilweise abwertend für den gesamten Bund. Die Eidgenossen übernahmen ihn später selbst.

Aus der überregionalen Form Schweizer entstand der Staatsname Schweiz. In den romanischen Sprachen leiteten sich daraus Bezeichnungen wie französisch Suisse, italienisch Svizzera und rätoromanisch Svizra ab.

Einwohnerinnen und Einwohner des Kantons werden als Schwyzerinnen und Schwyzer bezeichnet. Im Schweizer Hochdeutsch wird damit zwischen den Schwyzern als Kantonsbevölkerung und den Schweizern als Staatsangehörigen unterschieden.

Wappen und Flagge

Das Wappen des Kantons zeigt auf rotem Grund in der oberen heraldisch rechten Ecke ein kleines weisses Kreuz. Auf einer gewöhnlichen Darstellung befindet sich das Kreuz somit links oben.

Die Kantonsflagge verwendet dasselbe Motiv.

Die ältesten Schwyzer Banner waren vermutlich vollständig rot. Das kleine weisse Kreuz entwickelte sich aus den christlichen Feldzeichen der eidgenössischen Truppen und wurde im Verlauf der frühen Neuzeit dauerhaft in das Schwyzer Wappen aufgenommen.

Das Schwyzer Wappen gehört zu den historischen Vorbildern des Schweizerkreuzes. Das heutige Schweizer Wappen zeigt jedoch ein freistehendes weisses Kreuz in der Mitte eines roten Schildes, während sich das Kreuz im Schwyzer Wappen in einer Ecke befindet.

Rot und Weiss sind zentrale Farben der kantonalen Identität. Sie erscheinen auf amtlichen Dokumenten, Wegweisern, Uniformen, Vereinsfahnen und bei traditionellen Festen.

Geografie

Lage

Der Kanton liegt im Übergangsgebiet zwischen dem Schweizer Mittelland, den Voralpen und den nördlichen Alpen.

Seine Fläche beträgt 907,9 Quadratkilometer.[1] Die Landschaft wird durch grosse Höhenunterschiede, zahlreiche Täler, Seen, Moorgebiete, Alpweiden und Gebirgsketten geprägt.

Der nördliche Kantonsteil reicht bis an den Zürichsee und den Obersee. Im Westen besitzt Schwyz Anteile am Zugersee und am Vierwaldstättersee. Im Süden und Osten steigt das Gebiet zu den Schwyzer, Urner und Glarner Alpen an.

Die geografische Mitte des Kantons liegt ungefähr im Gebiet zwischen dem Schwyzer Talkessel, Einsiedeln und dem Wägital.

Innerschwyz und Ausserschwyz

Im Alltag wird der Kanton häufig in Innerschwyz und Ausserschwyz gegliedert.

Als Innerschwyz gelten vor allem der Schwyzer Talkessel, das Muotatal, Arth-Goldau, Küssnacht und Gersau. Diese Gebiete sind historisch und verkehrsmässig stärker auf den Vierwaldstättersee, Luzern, Uri und Zug ausgerichtet.

Ausserschwyz umfasst hauptsächlich die Bezirke March und Höfe am Zürichsee und Obersee. Wirtschaftlich und verkehrstechnisch ist dieser Kantonsteil eng mit der Region Zürich verbunden.

Einsiedeln und das Ybrig bilden einen weiteren eigenständigen Raum zwischen Inner- und Ausserschwyz. Das Historische Lexikon unterscheidet deshalb drei geografisch-politische Kammern:

  • Innerschwyz;
  • Einsiedeln;
  • Ausserschwyz.[6]

Diese Gliederung besitzt keine unmittelbare verfassungsrechtliche Bedeutung, prägt aber regionale Identitäten, Verkehrsbeziehungen und politische Diskussionen.

Berge

Der höchste Punkt des Kantons ist der Bös Fulen an der Grenze zum Kanton Glarus. Sein Gipfel liegt auf etwa 2801 Metern über Meer.

Weitere bedeutende Berge und Gebirgsgruppen sind:

Der Grosse Mythen ist eines der bekanntesten Wahrzeichen des Kantons. Obwohl er nicht zu den höchsten Schwyzer Bergen gehört, fällt er wegen seiner markanten pyramidenförmigen Gestalt besonders auf.

Die Rigi liegt an der Grenze der Kantone Schwyz und Luzern. Ihr Hauptgipfel Rigi Kulm befindet sich auf Schwyzer Kantonsgebiet.

Der Rossberg ist vor allem durch den Bergsturz von Goldau von 1806 bekannt. Beim Naturereignis lösten sich grosse Gesteinsmassen und verschütteten Teile der heutigen Gemeinden Arth und Lauerz.

Täler und Landschaften

Zu den wichtigsten Tälern und Landschaftsräumen gehören:

Der Schwyzer Talkessel wird von den Mythen, dem Rossberg, der Rigi, dem Fronalpstock und weiteren Bergen umgeben. Er bildet den historischen Kernraum des Kantons.

Das Muotatal reicht vom Schwyzer Talkessel tief in die Kalkalpen hinein. Es besitzt ausgedehnte Karstlandschaften, Höhlen, Bergwälder und Alpgebiete.

Die March liegt am Südufer des Obersees und reicht von Lachen und Altendorf bis Reichenburg und zum Eingang des Wägitals. Sie gehört zu den am stärksten wachsenden Regionen des Kantons.

Seen

Der Kanton besitzt Anteile an mehreren grossen Seen:

Vollständig oder weitgehend auf Schwyzer Gebiet liegen:

Der Zürichsee bildet mit etwa 406 Metern über Meer den tiefsten Punkt des Kantons.

Der Sihlsee bei Einsiedeln ist der flächenmässig grösste Stausee der Schweiz. Er entstand in den 1930er-Jahren durch die Aufstauung der Sihl und dient vor allem der Stromproduktion für die Schweizerischen Bundesbahnen.[7]

Der Wägitalersee ist ebenfalls ein Stausee. Er wurde in den 1920er-Jahren angelegt und wird zur Wasserkraftproduktion genutzt.

Der Lauerzersee ist ein natürlicher Voralpensee. Seine Ufer umfassen wertvolle Flachmoore, Schilfgebiete und Überschwemmungsflächen.

Flüsse

Die wichtigsten Flüsse sind:

Die Muota entspringt in den Bergen des hinteren Muotatals und mündet bei Brunnen in den Vierwaldstättersee.

Die Sihl entspringt im Gebiet des Druesbergs, durchfliesst den Sihlsee und gelangt über den Kanton Zürich zur Limmat.

Die Wägitaler Aa entwässert das Wägital und mündet bei Lachen in den Obersee.

Klima

Das Klima unterscheidet sich innerhalb des Kantons stark.

Am Zürichsee und in den tieferen Lagen der March und der Höfe sind die Temperaturen vergleichsweise mild. Dort bestehen günstige Bedingungen für Obst- und Weinbau.

Im Schwyzer Talkessel und am Vierwaldstättersee wirkt der Föhn häufig temperaturerhöhend. Gleichzeitig können starke Föhnstürme auftreten.

Einsiedeln, Rothenthurm, das Ybrig und die höheren Täler gehören zu den niederschlags- und schneereicheren Gebieten der Schweiz. Die Winter sind dort länger und kälter als an den Seen.

Der Klimawandel führt zu steigenden Temperaturen, kürzeren Schneeperioden, häufigeren sommerlichen Trockenphasen und intensiveren Starkniederschlägen.

Administrative Gliederung

Schwyz besteht aus sechs Bezirken und 30 politischen Gemeinden.

Bezirk Hauptort Gemeinden
Bezirk Schwyz Schwyz Schwyz, Arth, Ingenbohl, Muotathal, Steinen, Sattel, Rothenthurm, Oberiberg, Unteriberg, Lauerz, Steinerberg, Morschach, Alpthal, Illgau und Riemenstalden
Bezirk Gersau Gersau Gersau
Bezirk March Lachen Lachen, Altendorf, Galgenen, Vorderthal, Innerthal, Schübelbach, Tuggen, Wangen und Reichenburg
Bezirk Einsiedeln Einsiedeln Einsiedeln
Bezirk Küssnacht Küssnacht Küssnacht
Bezirk Höfe Wollerau Wollerau, Freienbach und Feusisberg

Die Bezirke Schwyz, March und Höfe umfassen mehrere Gemeinden.

Einsiedeln, Gersau und Küssnacht sind sogenannte Eingemeindebezirke. Dort sind Bezirks- und Gemeindegebiet identisch, auch wenn Bezirk und politische Gemeinde rechtlich unterschiedliche Körperschaften sein können.

Bezirke

Die Schwyzer Bezirke besitzen eine stärkere Stellung als die Bezirke vieler anderer Kantone.

Sie verfügen im Rahmen des kantonalen Rechts über:

  • eigene Stimmberechtigte;
  • eine Bezirksgemeinde oder Urnenabstimmungen;
  • einen Bezirksrat;
  • einen Bezirksammann;
  • eigene Verwaltungsaufgaben;
  • teilweise eigenes Vermögen;
  • eine eigene Steuerhoheit;
  • Zuständigkeiten in Justiz und Bildung.

Die Bezirke entstanden aus historisch unterschiedlichen politischen Gebieten. Ihre Grenzen spiegeln teilweise die Herrschaftsverhältnisse des Mittelalters und der frühen Neuzeit wider.

Der Bezirk Schwyz bildet den Kern des früheren Landes Schwyz. Die Bezirke March, Einsiedeln, Küssnacht und Höfe gingen aus ehemals abhängigen oder verbündeten Landschaften hervor. Gersau war bis 1817 eine eigenständige Republik.

Die starke Stellung der Bezirke führt dazu, dass der Kanton Schwyz drei politische Ebenen besitzt:

  1. Kanton;
  2. Bezirk;
  3. politische Gemeinde.

Gemeinden

Die 30 politischen Gemeinden bilden die lokale staatliche Ebene.

Zu ihren Aufgaben gehören unter anderem:

  • örtliche Raumplanung;
  • Wasserversorgung;
  • Abfallentsorgung;
  • Gemeindestrassen;
  • Feuerwehr;
  • soziale Unterstützung;
  • Einwohnerkontrolle;
  • Teile des Bildungswesens;
  • Kultur- und Sportangebote.

Die Stimmberechtigten entscheiden in Gemeindeversammlungen oder an der Urne über Reglemente, Budgets, Rechnungen und grössere Ausgaben.

Die Gemeinden unterscheiden sich stark hinsichtlich Fläche und Bevölkerung. Freienbach und Schwyz zählen jeweils mehr als 16'000 Einwohnerinnen und Einwohner, während Riemenstalden und Innerthal nur einige Hundert Einwohner haben.

Freienbach war Ende 2025 mit 17'039 ständigen Einwohnerinnen und Einwohnern die bevölkerungsreichste Gemeinde. Die Gemeinde Schwyz zählte 16'488 Personen.[2]

Geschichte

Ur- und Frühgeschichte

Das Gebiet des heutigen Kantons wurde bereits in vorgeschichtlicher Zeit von Menschen aufgesucht.

Archäologische Funde aus Höhlen und geschützten Geländelagen belegen die Anwesenheit von Jägern seit der späten Altsteinzeit.

Während der Jungsteinzeit entstanden Siedlungen an Seeufern und in den tieferen Tallagen. Fundstellen bei Freienbach und Hurden gehören zum Umfeld der prähistorischen Feuchtbodensiedlungen des Alpenraums.

Die Fundstellen Hurden Rosshorn und Hurden Seefeld sind Teil des UNESCO-Welterbes Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen.

Aus Bronze- und Eisenzeit sind Siedlungsreste, Gräber, Werkzeuge und Handelsgegenstände bekannt. Die Region lag zwischen den Siedlungsräumen des Mittellands und den Alpenpässen.

Während der römischen Zeit bestanden Verkehrsverbindungen entlang der Seen und durch die Täler. Eine starke römische Urbanisierung wie in Augusta Raurica oder Aventicum fand jedoch nicht statt.

Frühmittelalter

Nach dem Rückzug der römischen Herrschaft liessen sich alemannische Bevölkerungsgruppen im Gebiet nieder.

Frühe Siedlungsräume entstanden vor allem:

  • im Schwyzer Talkessel;
  • bei Küssnacht;
  • in der March;
  • im Gebiet der Höfe;
  • entlang der Seeufer.

Hochgelegene Gebiete wie Einsiedeln, das Ybrig und das Muotatal wurden zunächst vor allem saisonal für Jagd, Waldnutzung und Viehwirtschaft genutzt.

Klöster und Adelsfamilien erwarben im Früh- und Hochmittelalter umfangreiche Grundrechte.

Kloster Einsiedeln

Das Kloster Einsiedeln entwickelte sich aus der Einsiedelei des heiligen Meinrad, der im 9. Jahrhundert in der Region lebte.

Das Benediktinerkloster wurde im 10. Jahrhundert gegründet und erhielt umfangreiche Besitzungen und Rechte.

Einsiedeln wurde zu einem bedeutenden religiösen, kulturellen und wirtschaftlichen Zentrum. Die Wallfahrt zur Schwarzen Madonna machte den Ort zu einem der wichtigsten katholischen Pilgerziele Europas.

Das Kloster geriet wiederholt in Konflikt mit den Bewohnern des Landes Schwyz. Besonders umstritten waren Wald-, Weide- und Nutzungsrechte in den Gebieten zwischen Schwyz und Einsiedeln.

Entstehung des Landes Schwyz

Im Schwyzer Talkessel entwickelten sich während des Hochmittelalters kommunale Strukturen.

Freie und unfreie Bauern, lokale Adelsfamilien und kirchliche Grundherren waren in einem komplizierten Geflecht von Besitz-, Gerichts- und Herrschaftsrechten miteinander verbunden.

Die Bevölkerung organisierte sich zunehmend in Pfarreien, Genossenschaften und politischen Versammlungen.

Im Jahr 1240 stellte Kaiser Friedrich II. den Schwyzern einen Freiheitsbrief aus. Das als Freiheitsbrief von Faenza bekannte Dokument bestätigte ihre unmittelbare Unterstellung unter das Reich. Seine praktische Wirkung war allerdings umstritten, da die Habsburger weiterhin Herrschaftsansprüche erhoben.[6]

Bundesbrief von 1291

Der Bundesbrief von 1291 dokumentiert ein Bündnis zwischen den Talschaften Uri, Schwyz und Unterwalden.

Das Dokument wurde vermutlich Anfang August 1291 ausgestellt. Es regelte gegenseitige Hilfe, die Abwehr fremder Richter und Verfahren bei inneren Streitigkeiten.

In der nationalen Geschichtsschreibung des 19. und 20. Jahrhunderts wurde der Bundesbrief zum Gründungsdokument der Schweiz erklärt.

Die moderne Forschung betrachtet ihn als eines von mehreren Bündnissen, welche die Entstehung der Eidgenossenschaft begleiteten. Seine historische Bedeutung liegt vor allem darin, dass er die politische Zusammenarbeit der drei Waldstätten belegt.

Das Original wird im Bundesbriefmuseum in Schwyz aufbewahrt.

Schlacht am Morgarten

Am 15. November 1315 besiegten Truppen aus Schwyz und verbündeten Waldstätten ein habsburgisches Heer in der Schlacht am Morgarten.

Der genaue Verlauf und der exakte Ort der Kampfhandlungen sind Gegenstand historischer Forschung. Das Ereignis wurde später zu einem zentralen Bestandteil der schweizerischen Befreiungstradition.

Nach der Schlacht erneuerten Uri, Schwyz und Unterwalden ihr Bündnis im Bund von Brunnen.

Morgarten stärkte die Stellung der Waldstätten gegenüber Habsburg und trug zur weiteren Entwicklung der Eidgenossenschaft bei.

Territoriale Expansion

Das Land Schwyz erweiterte sein Gebiet im 14. und 15. Jahrhundert erheblich.

Zu den neu erworbenen oder abhängig gewordenen Landschaften gehörten:

  • die March;
  • Einsiedeln;
  • Küssnacht;
  • die Höfe Pfäffikon und Wollerau.

Die Expansion erfolgte durch Bündnisse, Landrechte, militärische Besetzung, Schiedsentscheide und Käufe.

Schwyz versuchte zeitweise auch, seinen Einfluss auf Zug, Glarus und weitere Gebiete auszudehnen.

Die Auseinandersetzung um das Erbe der Grafen von Toggenburg gehörte zu den Ursachen des Alten Zürichkriegs von 1436 bis 1450.

Um die Mitte des 15. Jahrhunderts entsprach das schwyzerische Territorium bereits weitgehend dem heutigen Kantonsgebiet.[6]

Schwyz und der Name der Eidgenossenschaft

Schwyz gehörte zu den militärisch und politisch besonders sichtbaren Orten der frühen Eidgenossenschaft.

Auswärtige Beobachter übertrugen den Namen der Schwyzer zunehmend auf sämtliche eidgenössischen Truppen und Gebiete.

Spätestens im 15. und 16. Jahrhundert verbreiteten sich die Bezeichnungen Schweizer und Schweiz für den gesamten Bund.

Der Name des Landes Schwyz wurde dadurch zu einem gemeinsamen Namen für ein politisches Gebilde, das deutlich über das Schwyzer Territorium hinausging.

Ancien Régime

In der frühen Neuzeit war Schwyz ein katholischer Länderort der Alten Eidgenossenschaft.

Die politische Macht lag bei der Landsgemeinde, den Räten und einflussreichen Familien. Die männlichen Landrechte besitzenden Bürger des Alten Landes verfügten über weitreichende politische Mitwirkungsrechte.

Die Bewohner der abhängigen Landschaften March, Einsiedeln, Küssnacht und Höfe waren dagegen politisch nicht gleichgestellt. Sie besassen lokale Rechte, unterstanden aber der Oberhoheit des Landes Schwyz.

Wichtige wirtschaftliche Tätigkeiten waren:

  • Viehzucht;
  • Alpwirtschaft;
  • Käseproduktion;
  • Holzhandel;
  • Säumerei;
  • regionaler Marktverkehr;
  • Solddienst in fremden Armeen.

Der ausländische Solddienst brachte einzelnen Familien erheblichen Wohlstand und politischen Einfluss.

Reformation und Konfession

Schwyz blieb während der Reformation römisch-katholisch.

Der Kanton gehörte zu den wichtigsten Gegnern der reformierten Orte Zürich und Bern. Im Ersten und Zweiten Kappelerkrieg unterstützte Schwyz die katholische Seite.

Nach der Niederlage Zürichs im Zweiten Kappelerkrieg 1531 blieb das konfessionelle Gleichgewicht innerhalb der Eidgenossenschaft erhalten.

Das Kloster Einsiedeln spielte eine wichtige Rolle für die katholische Erneuerung und die Ausbildung von Geistlichen.

Der katholische Glaube prägte Politik, Bildung, Feste, Kunst und Alltag bis weit in das 20. Jahrhundert.

Helvetische Republik

1798 marschierten französische Truppen in die Alte Eidgenossenschaft ein.

Schwyz widersetzte sich der neuen zentralistischen Helvetischen Republik. Unter der Führung von Alois von Reding kämpften Schwyzer Truppen gegen die französische Armee.

Nach militärischen Niederlagen musste Schwyz die helvetische Ordnung akzeptieren.

Das Kantonsgebiet wurde aufgeteilt. Teile gehörten zum helvetischen Kanton Waldstätten, andere zum Kanton Linth. Die früheren Untertanenlandschaften erhielten grundsätzlich die gleichen politischen Rechte wie das Alte Land.

Die Jahre der Helvetik waren durch Krieg, Einquartierungen, wirtschaftliche Belastungen und politische Instabilität geprägt.

1799 führte der Feldzug des russischen Generals Alexander Wassiljewitsch Suworow durch das Muotatal und über den Pragelpass. Im Muotatal kam es zu schweren Gefechten zwischen russischen und französischen Truppen.

Mediationszeit

Die Mediationsakte von 1803 stellte den Kanton Schwyz wieder her.

Die Bezirke erhielten eine stärkere politische Stellung. Die frühere uneingeschränkte Vorherrschaft des Alten Landes konnte nicht vollständig wiederhergestellt werden.

Das Verhältnis zwischen dem Bezirk Schwyz und den ehemaligen Angehörigen Landschaften blieb dennoch konfliktbeladen.

Die Republik Gersau blieb zunächst selbstständig. Sie wurde 1817 endgültig in den Kanton Schwyz eingegliedert.

Reichenburg, das früher zum Besitz des Klosters Einsiedeln gehört hatte, wurde während des frühen 19. Jahrhunderts Teil des Kantons und später dem Bezirk March zugeordnet.[6]

Teilungskonflikt von 1831 bis 1833

Nach 1830 verlangten die äusseren Bezirke eine gerechtere politische Vertretung.

Das Alte Land Schwyz wollte seine historisch bevorzugte Stellung nur teilweise aufgeben. Der Konflikt führte 1832 zur Bildung eines eigenen politischen Gebildes unter der Bezeichnung Kanton Schwyz äusseres Land.

Zu den abtrünnigen Gebieten gehörten March, Einsiedeln, Küssnacht und die Höfe.

Die Eidgenössische Tagsatzung griff in den Konflikt ein. Nach militärischen Spannungen wurde der Kanton 1833 unter einer neuen Verfassung wiedervereinigt.

Die Bezirke erhielten eine verfassungsrechtlich abgesicherte Stellung und grössere politische Gleichberechtigung.

Sonderbund

Schwyz gehörte zu den sieben katholisch-konservativen Kantonen, die 1845 den Sonderbund bildeten.

Der Sonderbund sollte die kantonale Souveränität und die Stellung der katholischen Kirche gegen die liberal-radikalen Mehrheiten anderer Kantone schützen.

1847 beschloss die Tagsatzung die militärische Auflösung des Bündnisses.

Im Sonderbundskrieg unterlagen die katholischen Kantone den eidgenössischen Truppen unter General Guillaume Henri Dufour.

Nach der Niederlage wurde in Schwyz eine liberalere Staatsordnung eingeführt.

Bundesstaat von 1848

Schwyz stand der Bundesverfassung von 1848 zunächst ablehnend gegenüber, wurde nach deren Annahme aber Teil des neuen Bundesstaates.

Die Kantonsverfassung von 1848 ordnete das Verhältnis zwischen Kanton, Bezirken und Gemeinden neu.

Seit dieser Zeit bestehen im Wesentlichen die drei heutigen politischen Ebenen:

  • Kanton;
  • Bezirke;
  • Gemeinden.

Im weiteren Verlauf des 19. Jahrhunderts entwickelten sich politische Parteien, moderne Verwaltungsstellen, Gerichte und öffentliche Schulen.

Verkehr und Industrialisierung

Der Ausbau der Verkehrswege veränderte den Kanton grundlegend.

Die Dampfschifffahrt auf dem Vierwaldstättersee und dem Zürichsee verbesserte die Erreichbarkeit der Seeorte.

Die Eisenbahn erreichte den Kanton in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Arth-Goldau entwickelte sich zu einem bedeutenden Knotenpunkt der Gotthardbahn.

Weitere Bahnverbindungen erschlossen:

  • Küssnacht;
  • Brunnen;
  • Einsiedeln;
  • Pfäffikon;
  • Lachen;
  • die March.

Die Axenstrasse schuf eine leistungsfähigere Verbindung zwischen Brunnen und dem Kanton Uri.

Industriebetriebe entstanden vor allem in den gut erschlossenen See- und Talgebieten. Gleichzeitig blieb die Landwirtschaft in vielen Bergregionen bedeutend.

20. Jahrhundert

Im 20. Jahrhundert nahm die Bevölkerung stark zu.

Besonders ausgeprägt war das Wachstum in den Bezirken Höfe und March. Die Nähe zu Zürich, neue Verkehrsverbindungen und eine attraktive Steuerpolitik machten die Region zu einem gefragten Wohn- und Unternehmensstandort.

Die traditionelle Landwirtschaft verlor Beschäftigte, blieb aber für Landschaft, Kultur und regionale Produkte wichtig.

Tourismus entwickelte sich unter anderem auf der Rigi, in Einsiedeln, im Ybrig, auf dem Stoos und im Muotatal.

Der Bau des Wägitalersees und des Sihlsees veränderte ganze Landschaften und stärkte die Wasserkraftproduktion.

Rothenthurm-Initiative

In den 1970er- und 1980er-Jahren plante der Bund einen militärischen Waffenplatz im Moorgebiet von Rothenthurm.

Das Vorhaben führte zu einer nationalen Umweltbewegung. Die 1987 angenommene Rothenthurm-Initiative verlangte den Schutz der Moore und Moorlandschaften von besonderer Schönheit und nationaler Bedeutung.

Die Annahme der Initiative führte zur Aufgabe des Waffenplatzprojekts.

Die Moorlandschaft Rothenthurm wurde zu einem Symbol für den schweizerischen Natur- und Landschaftsschutz.

Gegenwart

Die heutige Kantonsverfassung wurde am 24. November 2010 beschlossen und trat am 1. Januar 2013 in Kraft.[8]

Der Kanton gehört heute zu den wirtschaftlich und finanziell starken Kantonen der Schweiz.

Die grössten Herausforderungen bestehen in den Bereichen:

  • Bevölkerungswachstum;
  • Wohnraum;
  • Verkehr;
  • Schutz von Landschaft und Kulturland;
  • Finanzierung öffentlicher Aufgaben;
  • Klimawandel;
  • regionale Unterschiede zwischen Inner- und Ausserschwyz.

Bevölkerung

Ende 2025 lebten 168'046 Menschen dauerhaft im Kanton.[2]

Davon waren 128'727 schweizerische und 39'319 ausländische Staatsangehörige. Der Anteil der ausländischen Wohnbevölkerung betrug damit rund 23,4 Prozent.

Die Bevölkerung verteilt sich sehr ungleich.

Die höchsten Einwohnerzahlen besitzen:

  • Freienbach;
  • Schwyz;
  • Arth;
  • Lachen;
  • Ingenbohl;
  • Schübelbach;
  • Wollerau.

Besonders stark besiedelt sind die Ufergebiete am Zürichsee und Obersee, der Raum Pfäffikon–Freienbach–Wollerau, die March sowie der Schwyzer Talkessel.

Dünn besiedelt sind die Berggemeinden Riemenstalden, Innerthal, Illgau und Alpthal.

Das Bevölkerungswachstum wird vor allem durch Zuwanderung und die Entwicklung der wirtschaftlich starken Regionen Ausserschwyz und Küssnacht getragen.

Sprachen

Die Amtssprache ist Deutsch.[6]

In Behörden, Schulen, Gerichten und schriftlichen Medien wird Schweizer Hochdeutsch verwendet.

Im Alltag spricht ein grosser Teil der Bevölkerung Schwyzerdeutsch. Die Dialekte gehören zum hochalemannischen Sprachraum.

Innerhalb des Kantons bestehen deutliche Unterschiede zwischen:

  • dem Schwyzer Talkessel;
  • dem Muotatal;
  • Einsiedeln und dem Ybrig;
  • der March;
  • den Höfen;
  • Küssnacht;
  • Gersau.

Einige traditionelle Dialekte weisen besondere Lautformen und alte Wörter auf, die in städtisch geprägten Gebieten zunehmend zurückgehen.

Durch Zuwanderung sind auch Italienisch, Englisch, Portugiesisch, Albanisch, Serbisch, Kroatisch, Französisch und weitere Sprachen verbreitet.

Religion

Schwyz ist historisch stark römisch-katholisch geprägt.

Klöster, Wallfahrten, Kapellen, Bruderschaften und religiöse Feste spielten während Jahrhunderten eine zentrale Rolle im gesellschaftlichen Leben.

Das Kloster Einsiedeln ist das wichtigste kirchliche Zentrum des Kantons. Daneben bestehen zahlreiche historische Pfarrkirchen, Wallfahrtskapellen und Klöster.

Seit dem 19. und besonders seit dem 20. Jahrhundert wurde die religiöse Zusammensetzung vielfältiger.

Heute bestehen:

  • römisch-katholische Kirchgemeinden;
  • evangelisch-reformierte Kirchgemeinden;
  • orthodoxe Gemeinden;
  • muslimische Gemeinschaften;
  • freikirchliche Gruppen;
  • weitere Religionsgemeinschaften.

Der Anteil der konfessionslosen Bevölkerung ist gestiegen, besonders in den städtisch geprägten und stark wachsenden Gemeinden.

Politik

Kantonsverfassung

Die geltende Verfassung wurde am 24. November 2010 beschlossen und trat am 1. Januar 2013 in Kraft.[8]

Sie bezeichnet Schwyz als souveränen Stand der Schweizerischen Eidgenossenschaft.

Die Verfassung regelt:

  • Grundrechte;
  • politische Rechte;
  • Kantonsrat;
  • Regierungsrat;
  • Gerichte;
  • Bezirke;
  • Gemeinden;
  • Kirchen und Religionsgemeinschaften;
  • öffentliche Aufgaben;
  • Finanzordnung.

Die Bezirke und Gemeinden werden ausdrücklich als selbstständige Körperschaften des kantonalen öffentlichen Rechts anerkannt.

Direkte Demokratie

Die Bevölkerung besitzt weitreichende direktdemokratische Rechte.

Verfassungsänderungen unterliegen dem obligatorischen Referendum.

Mit einer Volksinitiative können Änderungen der Verfassung oder gesetzliche Regelungen verlangt werden.

Gegen bestimmte Beschlüsse des Kantonsrates kann das fakultative Referendum ergriffen werden.

Auch Bezirke und Gemeinden verfügen über eigene Volksabstimmungen, Initiativen und Versammlungen.

Kantonsrat

Der Kantonsrat ist das Parlament des Kantons.

Er besteht aus 100 Mitgliedern, die für vier Jahre gewählt werden.[4]

Die Gemeinden bilden Wahlkreise. Jede Gemeinde oder jeder Eingemeindebezirk besitzt Anspruch auf mindestens einen Sitz.

Die verbleibenden Sitze werden nach der Bevölkerungszahl und nach den Regeln des kantonalen Wahlrechts verteilt.

Der Kantonsrat:

  • erlässt Gesetze;
  • genehmigt Budget und Staatsrechnung;
  • bestimmt den kantonalen Steuerfuss;
  • bewilligt grössere Ausgaben;
  • kontrolliert Regierungsrat und Verwaltung;
  • übt die Oberaufsicht über Gerichte und Kantonalbank aus;
  • behandelt Volksinitiativen;
  • genehmigt Staatsverträge.

Die Sitzungen finden im Rathaus in Schwyz statt.

Regierungsrat

Der Regierungsrat ist die oberste leitende und vollziehende Behörde.

Er besteht aus sieben Mitgliedern, die vom Volk für vier Jahre gewählt werden.[5]

Jedes Mitglied leitet ein Departement:

  • Departement des Innern;
  • Bildungsdepartement;
  • Finanzdepartement;
  • Volkswirtschaftsdepartement;
  • Baudepartement;
  • Umweltdepartement;
  • Sicherheitsdepartement.

Die Staatskanzlei unterstützt Regierung und Parlament.

Der Vorsitzende des Regierungsrates trägt die traditionelle Amtsbezeichnung Landammann. Die Stellvertretung wird als Landesstatthalter bezeichnet.

Gerichte

Die kantonale Justiz umfasst:

  • Kantonsgericht;
  • Verwaltungsgericht;
  • Strafgericht;
  • Zwangsmassnahmengericht;
  • Bezirksgerichte;
  • Schlichtungs- und Vermittlungsbehörden.

Jeder der sechs Bezirke besitzt ein Bezirksgericht.

In jeder der 30 Gemeinden besteht ein Vermittleramt für bestimmte zivilrechtliche Streitigkeiten.[9]

Vertretung im Bund

Schwyz besitzt zwei Sitze im Ständerat.

Die Zahl seiner Sitze im Nationalrat richtet sich nach der Bevölkerungszahl.

Als historischer Vollkanton verfügt Schwyz bei Verfassungsabstimmungen über eine vollständige Standesstimme.

Wirtschaft

Schwyz besitzt eine vielfältige Wirtschaftsstruktur.

Wichtige Bereiche sind:

  • Finanz- und Unternehmensdienstleistungen;
  • Handel;
  • Industrie;
  • Bauwirtschaft;
  • Gesundheitswesen;
  • Tourismus;
  • Landwirtschaft;
  • Energieproduktion.

Die wirtschaftlichen Unterschiede zwischen den Regionen sind erheblich.

Die Bezirke Höfe und March sind eng mit dem Wirtschaftsraum Zürich verbunden. Innerschwyz ist stärker auf die Zentren Schwyz, Arth-Goldau, Brunnen, Küssnacht, Zug und Luzern ausgerichtet.

Steuern und Unternehmensstandort

Der Kanton ist für eine vergleichsweise niedrige Steuerbelastung bekannt.

Besonders die Gemeinden Freienbach, Wollerau und Feusisberg entwickelten sich zu Wohn- und Unternehmensstandorten für vermögende Privatpersonen, Finanzgesellschaften und international tätige Firmen.

Die Steuerpolitik trug zu hohen Einnahmen und einem starken Ressourcenpotenzial bei.

Gleichzeitig bestehen politische Diskussionen über:

  • steigende Immobilienpreise;
  • Wohnraum für mittlere Einkommen;
  • Verkehrsbelastung;
  • räumliche Konzentration des Wachstums;
  • hohe Zahlungen in den nationalen Finanzausgleich.

Industrie und Gewerbe

Industrie- und Gewerbebetriebe befinden sich vor allem in:

  • Küssnacht;
  • Arth-Goldau;
  • Schwyz;
  • Brunnen;
  • Pfäffikon;
  • Wollerau;
  • Lachen;
  • Siebnen;
  • Reichenburg.

Bedeutende Tätigkeitsfelder sind:

  • Maschinenbau;
  • Metallverarbeitung;
  • Elektrotechnik;
  • Baustoffe;
  • Lebensmittelproduktion;
  • Medizintechnik;
  • Kunststoffverarbeitung;
  • Logistik.

Kleine und mittlere Unternehmen stellen einen grossen Teil der Arbeitsplätze und Ausbildungsplätze.

Landwirtschaft

Die Landwirtschaft prägt weite Teile der Landschaft.

Besonders verbreitet sind:

  • Milchviehhaltung;
  • Rinderzucht;
  • Alpwirtschaft;
  • Käseproduktion;
  • Gras- und Futterbau;
  • Obstbau;
  • Weinbau in einzelnen Seegebieten.

In den Bergregionen werden zahlreiche Alpen während des Sommers bewirtschaftet.

Landwirtschaftliche Betriebe tragen wesentlich zum Erhalt von Alpweiden, Streuwiesen, Hecken und traditionellen Kulturlandschaften bei.

Tourismus

Der Tourismus ist in mehreren Regionen bedeutend.

Zu den wichtigsten Ferien- und Ausflugsgebieten gehören:

  • Einsiedeln;
  • Rigi;
  • Stoos;
  • Hoch-Ybrig;
  • Muotatal;
  • Sattel-Hochstuckli;
  • Küssnacht;
  • Brunnen;
  • Gersau;
  • Wägital;
  • Rothenthurm.

Im Winter stehen Skifahren, Langlauf, Schneeschuhwandern und Schlitteln im Mittelpunkt.

Im Sommer sind Wandern, Velofahren, Klettern, Baden, Segeln und Bergsport verbreitet.

Energie

Wasserkraft besitzt eine besondere Bedeutung.

Der Sihlsee speichert Wasser für das Etzelwerk. Der dort erzeugte Strom wird vor allem für den Bahnbetrieb genutzt.

Der Wägitalersee gehört zu einem bedeutenden Pumpspeicher- und Wasserkraftsystem.

Weitere kleinere Kraftwerke nutzen die Muota, die Sihl und andere Gewässer.

Der Ausbau erneuerbarer Energien umfasst zudem Solarenergie, Holzenergie und Umweltwärme.

Verkehr

Der Kanton liegt an wichtigen Verbindungen zwischen Zürich, Luzern, Zug, dem Gotthardgebiet und der Ostschweiz.

Eisenbahn

Arth-Goldau ist einer der bedeutendsten Bahnknoten der Zentralschweiz.

Dort treffen Verbindungen zusammen nach:

  • Zürich;
  • Luzern;
  • Zug;
  • Bellinzona und Mailand;
  • Schwyz und Brunnen;
  • Rapperswil und St. Gallen.

Pfäffikon ist ein wichtiger Bahnknoten am Zürichsee. Von dort bestehen Verbindungen nach Zürich, Rapperswil, Chur, Einsiedeln und durch die March.

Weitere wichtige Bahnhöfe befinden sich in:

  • Schwyz;
  • Brunnen;
  • Küssnacht;
  • Einsiedeln;
  • Lachen;
  • Siebnen-Wangen;
  • Reichenburg;
  • Wollerau.

Die Südostbahn betreibt mehrere regional und überregional bedeutende Linien.

Strassen

Die wichtigsten Nationalstrassen sind:

  • die A3 entlang des Zürichsees und durch die March;
  • die A4 von Zürich und Zug über Küssnacht und Arth-Goldau nach Brunnen;
  • die Axenstrasse zwischen Brunnen und dem Kanton Uri.

Die A3 verbindet Ausserschwyz mit Zürich, Rapperswil, Glarus und Graubünden.

Die A4 bildet eine wichtige Nord-Süd-Verbindung in Richtung Gotthard.

Der Seedamm bei Pfäffikon verbindet den Kanton über Hurden mit Rapperswil-Jona.

Öffentlicher Verkehr

Buslinien erschliessen die Gemeinden und Bergtäler.

Zu den regionalen Verkehrsangeboten gehören:

  • Busverbindungen im Schwyzer Talkessel;
  • Linien ins Muotatal;
  • Verbindungen im Raum Einsiedeln und Ybrig;
  • Busnetze in March und Höfe;
  • Verbindungen nach Zug, Luzern, Zürich und Glarus.

Schiffe verkehren auf dem Vierwaldstättersee, Zürichsee und Zugersee.

Brunnen, Gersau, Küssnacht, Hurden, Pfäffikon und weitere Orte besitzen Schiffsanlegestellen.

Bergbahnen

Zu den bedeutenden Bergbahnen gehören:

  • die Stoosbahn;
  • die Rigi-Bahnen;
  • die Drehgondelbahn Sattel-Hochstuckli;
  • die Luftseilbahn Weglosen–Seebli;
  • verschiedene Anlagen im Hoch-Ybrig;
  • Bergbahnen am Fronalpstock.

Die 2017 eröffnete neue Stoosbahn gehört mit einer maximalen Neigung von 110 Prozent zu den steilsten Standseilbahnen der Welt.

Bildung und Forschung

Das Bildungssystem umfasst Volksschulen, Berufsfachschulen, Mittelschulen und Hochschulinstitutionen.

Die Volksschule wird von Kanton, Bezirken und Gemeinden getragen.

Zu den bedeutenden Mittelschulen gehören:

  • die Kantonsschule Kollegium Schwyz;
  • die Kantonsschule Ausserschwyz;
  • die Stiftsschule Einsiedeln.

Die duale Berufsbildung besitzt eine hohe Bedeutung. Berufsbildungszentren befinden sich unter anderem in Goldau und Pfäffikon.

Die Pädagogische Hochschule Schwyz in Goldau bildet Lehrpersonen aus und betreibt Forschung und Weiterbildung im Bildungsbereich.

Im Kanton besteht keine Universität. Viele Studierende besuchen Hochschulen in Zürich, Luzern, Zug, Rapperswil oder anderen Schweizer Städten.

Kultur

Die Kultur des Kantons wird durch seine besondere Stellung in der schweizerischen Geschichte, den katholischen Glauben, ländliche Traditionen und regionale Unterschiede geprägt.

Bundesbriefmuseum

Das Bundesbriefmuseum in Schwyz bewahrt den Bundesbrief von 1291 und weitere bedeutende Urkunden auf.

Die Ausstellung behandelt die Entstehung und Wirkung der schweizerischen Gründungsgeschichte.

Das heutige Museumsgebäude wurde im 20. Jahrhundert errichtet und ist selbst Ausdruck der nationalen Erinnerungskultur.

Forum Schweizer Geschichte

Das Forum Schweizer Geschichte Schwyz ist ein Standort des Schweizerischen Nationalmuseums.

Es behandelt die Geschichte der Schweiz vom Mittelalter bis zur Gegenwart und zeigt regelmässig Sonderausstellungen.

Das Museum befindet sich in einem historischen Korn- und Zeughaus im Zentrum von Schwyz.

Ital Reding-Hofstatt

Die Ital Reding-Hofstatt in Schwyz umfasst ein repräsentatives Herrenhaus, ein historisches Wohnhaus und Gartenanlagen.

Sie vermittelt einen Eindruck vom Leben wohlhabender Schwyzer Familien in der frühen Neuzeit.

Kloster Einsiedeln

Das Kloster Einsiedeln ist eines der bedeutendsten barocken Bauensembles der Schweiz.

Zur Anlage gehören:

  • Klosterkirche;
  • Gnadenkapelle;
  • Bibliothek;
  • Stiftsarchiv;
  • Klosterschule;
  • Wirtschaftsgebäude;
  • grosser Klosterplatz.

Die Schwarze Madonna zieht Pilgerinnen und Pilger aus der Schweiz und dem Ausland an.

Musik und Theater

Blasmusik, Jodel, Kirchenmusik und Volksmusik besitzen eine starke regionale Tradition.

Das Einsiedler Welttheater wird in unregelmässigen Abständen auf dem Klosterplatz aufgeführt. Es geht auf das Drama Das grosse Welttheater von Pedro Calderón de la Barca zurück.

Lokale Theatervereine, Chöre und Musikgesellschaften sind in zahlreichen Gemeinden aktiv.

Brauchtum

Fasnacht

Die Schwyzer Fasnacht besitzt eigene Figuren, Tänze und Musikformen.

Im Hauptort Schwyz gehören die Nüssler zu den bekanntesten Fasnachtsfiguren. Sie tragen traditionelle Gewänder und führen einen charakteristischen Tanz auf.

Die Rott der Japanesen geht auf eine im 19. Jahrhundert entstandene lokale Fasnachtstradition zurück.

Auch Einsiedeln, Lachen, Siebnen, Küssnacht und weitere Orte besitzen eigene Umzüge und Fasnachtsbräuche.

Klausjagen

Das Küssnachter Klausjagen findet jedes Jahr am 5. Dezember statt.

Der Umzug wird von Männern mit grossen beleuchteten Bischofsmützen, den sogenannten Iffelen, angeführt.

Danach folgen der heilige Nikolaus, Geisselchlepfer, Trichler und Blasmusik.

Das Klausjagen gehört zu den bekanntesten vorweihnachtlichen Bräuchen der Schweiz.

Chlefelen

Beim Chlefelen werden kleine Holzbrettchen zwischen den Fingern rhythmisch gegeneinandergeschlagen.

Der Brauch ist besonders während der Fastenzeit verbreitet und wird an Schulen und bei Wettbewerben gepflegt.

Greiflet und Tricheln

In verschiedenen Gemeinden werden während der Winterzeit Kuhglocken und Schellen getragen.

Die lauten Umzüge sollen nach traditioneller Vorstellung den Winter und böse Geister vertreiben.

Schwingen und Älplerfeste

Schwingen, Steinstossen, Jodeln und Alphornspiel gehören zu den traditionellen Veranstaltungen.

Das Rigi-Schwinget und verschiedene kantonale Schwingfeste ziehen regelmässig zahlreiche Besucherinnen und Besucher an.

Sehenswürdigkeiten

Hauptort Schwyz

Der Hauptort besitzt einen historischen Dorfkern mit repräsentativen öffentlichen und privaten Gebäuden.

Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten gehören:

  • Rathaus Schwyz;
  • Pfarrkirche St. Martin;
  • Bundesbriefmuseum;
  • Forum Schweizer Geschichte;
  • Ital Reding-Hofstatt;
  • zahlreiche Herrenhäuser.

Der Hauptplatz mit Rathaus und Kirche gehört zu den bekanntesten historischen Platzanlagen der Zentralschweiz.

Einsiedeln

Einsiedeln ist vor allem für das Benediktinerkloster und die Wallfahrt bekannt.

Weitere Sehenswürdigkeiten sind:

  • Klosterplatz;
  • historische Dorfstrassen;
  • Sihlsee;
  • Skisprungschanzen;
  • Moorlandschaften der Umgebung.

Hohle Gasse

Die Hohle Gasse bei Küssnacht ist ein zentraler Schauplatz der Tellüberlieferung.

Nach der Sage erschoss Wilhelm Tell dort den habsburgischen Landvogt Hermann Gessler.

Die historische Gasse wurde als nationaler Erinnerungsort gestaltet.

Morgarten

Das Morgartengebiet am Ägerisee erinnert an die Schlacht von 1315.

Ein Denkmal und ein Informationszentrum behandeln das Ereignis und seine spätere Bedeutung für das schweizerische Geschichtsbild.

Klosterinsel Ufnau

Die Insel Ufnau im Zürichsee gehört zum Kloster Einsiedeln.

Sie besitzt historische Kirchen, landwirtschaftlich genutzte Flächen und geschützte Naturgebiete.

Die Ufnau gilt als grösste Insel der Schweiz, die nicht durch eine Brücke mit dem Festland verbunden ist.

Weitere Sehenswürdigkeiten

Zu den bekannten Zielen gehören:

  • Grosser Mythen;
  • Rigi Kulm;
  • Stoos und Fronalpstock;
  • Hölloch im Muotatal;
  • Bödmerenwald;
  • Silberen-Karstlandschaft;
  • Lauerzersee;
  • Sihlsee;
  • Wägitalersee;
  • Moorlandschaft Rothenthurm;
  • historische Ortskerne von Lachen, Gersau, Küssnacht und Brunnen.

Natur und Landschaftsschutz

Der Kanton besitzt eine aussergewöhnlich vielfältige Natur.

Die Landschaft reicht von Seeufern auf rund 406 Metern bis zu alpinen Gipfeln über 2800 Metern.

Rund ein Drittel der Kantonsfläche ist bewaldet. Ein grosser Teil wird land- und alpwirtschaftlich genutzt.

Der Kanton weist besonders viele Moore und Moorlandschaften auf. Nach dem kantonalen Naturschutzgesamtkonzept bestehen 107 Flachmoore, 19 Hochmoore und sechs Moorlandschaften von nationaler Bedeutung.[1]

Moorlandschaft Rothenthurm

Die Moorlandschaft zwischen Rothenthurm und Biberbrugg gehört zu den bekanntesten Moorgebieten der Schweiz.

Sie umfasst Hochmoore, Flachmoore, Streuwiesen, Wälder, Bäche und traditionelle Landwirtschaftsflächen.

Das Gebiet erhielt durch die Rothenthurm-Initiative nationale politische Bedeutung.

Bödmerenwald und Silberen

Der Bödmerenwald im Muotatal ist ein ausgedehnter subalpiner Fichtenwald.

Er wächst in einer stark verkarsteten Landschaft mit Felsrinnen, Dolinen, Höhlen und unterirdischen Wasserläufen.

Die angrenzende Silberen gehört zu den eindrucksvollsten Karstlandschaften der Schweiz.

Das Gebiet ist nur teilweise erschlossen und besitzt eine hohe Bedeutung für Forschung und Naturschutz.

Hölloch

Das Hölloch im Muotatal ist eines der grössten bekannten Höhlensysteme Europas.

Es umfasst ein weit verzweigtes Netz von Gängen, Schächten, unterirdischen Flüssen und Hallen.

Teile können im Rahmen geführter Höhlentouren besucht werden. Wegen rasch ansteigenden Wassers sind eigenständige Begehungen gefährlich.

Frauenwinkel

Der Frauenwinkel bei Pfäffikon und Hurden ist eines der bedeutendsten Seeufer-Feuchtgebiete am Zürichsee.

Er umfasst Schilfflächen, Flachmoore, Riedwiesen und Flachwasserbereiche.

Das Gebiet ist ein wichtiger Lebensraum für Zug- und Brutvögel, Amphibien, Fische und seltene Pflanzen.

Umweltprobleme

Zu den grössten Herausforderungen gehören:

  • Siedlungswachstum am Zürichsee;
  • Verlust von Kulturland;
  • Zerschneidung von Lebensräumen;
  • Verkehrsbelastung;
  • Schutz der Moore;
  • Belastung der Seen und Fliessgewässer;
  • touristischer Druck;
  • Rückgang der Artenvielfalt;
  • Klimawandel.

Der Kanton verfolgt Programme zur Vernetzung von Lebensräumen, Revitalisierung von Gewässern und Erhaltung prioritärer Arten.

Sport und Freizeit

Die Berg- und Seenlandschaft bietet zahlreiche Freizeitmöglichkeiten.

Beliebte Aktivitäten sind:

  • Wandern;
  • Bergsteigen;
  • Klettern;
  • Skifahren;
  • Langlauf;
  • Schneeschuhwandern;
  • Segeln;
  • Rudern;
  • Schwimmen;
  • Velofahren;
  • Gleitschirmfliegen.

Wichtige Wintersportgebiete sind Hoch-Ybrig, Stoos, Sattel-Hochstuckli und kleinere Anlagen rund um Einsiedeln und das Wägital.

Der Zürichsee, Vierwaldstättersee, Zugersee, Sihlsee und Lauerzersee werden für Wasser- und Freizeitsport genutzt.

Schwingen, Turnen, Fussball, Unihockey, Eishockey und Schiesssport besitzen zahlreiche Vereine.

Küche und regionale Produkte

Die Schwyzer Küche ist durch Land- und Alpwirtschaft geprägt.

Typische Produkte und Speisen sind:

  • Alpkäse;
  • Milchprodukte;
  • Trockenfleisch;
  • Würste;
  • Rösti;
  • Käsegerichte;
  • Älplermagronen;
  • Gebäck;
  • Obstprodukte;
  • Kirsch und andere Obstbrände.

Eine bekannte Spezialität ist der Schwyzer Käsekuchen, der je nach örtlicher Tradition unterschiedlich zubereitet wird.

In Einsiedeln werden traditionelle Backwaren und Pilgergebäcke angeboten.

An den sonnigen Hängen des Zürichsees und in einzelnen tieferen Lagen wird Wein angebaut.

Bedeutung für die Schweiz

Der Kanton Schwyz besitzt eine besondere symbolische Stellung innerhalb der Schweiz.

Sein Name wurde auf den gesamten Staat übertragen. Der Bundesbrief von 1291 wird in Schwyz aufbewahrt, und zahlreiche Orte des Kantons sind mit den nationalen Gründungs- und Befreiungserzählungen verbunden.

Dazu gehören:

  • Morgarten;
  • Hohle Gasse;
  • Bundesbriefmuseum;
  • Brunnen;
  • Schwyzer Hauptplatz;
  • Mythen.

Die traditionelle Darstellung der Entstehung der Schweiz wurde im 19. und 20. Jahrhundert stark idealisiert. Historische Forschung unterscheidet deshalb zwischen nachweisbaren mittelalterlichen Entwicklungen und späteren nationalen Mythen.

Unabhängig davon war Schwyz tatsächlich einer der wichtigsten politischen und militärischen Orte der frühen Eidgenossenschaft.

Siehe auch

Literatur

  • Oliver Landolt, Kaspar Michel und Erwin Horat: Schwyz (Kanton). In: Historisches Lexikon der Schweiz.
  • Historischer Verein des Kantons Schwyz (Hrsg.): Mitteilungen des Historischen Vereins des Kantons Schwyz. Schwyz, jährlich.
  • Kaspar Michel: Skizzen der Schwyzer Verfassungsgeschichte. Schwyz.
  • Albert Jörger: Die Kunstdenkmäler des Kantons Schwyz. Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte.
  • Staatsarchiv Schwyz: Publikationen zur Geschichte des Kantons.
  • Erwin Horat: Patriotismus, Politik und Neinsager. Schwyz.
  • Andreas Meyerhans: Der Kanton Schwyz 1798 bis 1848. Schwyz.
  • Amt für Wirtschaft des Kantons Schwyz: Statistische Publikationen und offene Datensätze.

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 1,2 Naturschutzgesamtkonzept des Kantons Schwyz, Umweltdepartement des Kantons Schwyz, Mai 2026, abgerufen am 21. Juli 2026.
  2. 2,0 2,1 2,2 2,3 Wohnbevölkerung im Kanton Schwyz per 31.12.2025, Wirtschaftsdaten des Kantons Schwyz, 23. Februar 2026, abgerufen am 21. Juli 2026.
  3. Gesetz über die Organisation der Gemeinden und Bezirke, Kanton Schwyz, abgerufen am 21. Juli 2026.
  4. 4,0 4,1 Kantonsrat, Kanton Schwyz, abgerufen am 21. Juli 2026.
  5. 5,0 5,1 Regierungsrat, Kanton Schwyz, abgerufen am 21. Juli 2026.
  6. 6,0 6,1 6,2 6,3 6,4 6,5 Oliver Landolt, Kaspar Michel und Erwin Horat: Schwyz (Kanton), Historisches Lexikon der Schweiz, Version vom 11. Mai 2017, abgerufen am 21. Juli 2026.
  7. Sihlsee, Kanton Schwyz, abgerufen am 21. Juli 2026.
  8. 8,0 8,1 Verfassung des Kantons Schwyz vom 24. November 2010, Kanton Schwyz, abgerufen am 21. Juli 2026.
  9. Vermittlerämter, Kanton Schwyz, abgerufen am 21. Juli 2026.