Bahnhof Kloten Balsberg

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Bahnhof Kloten Balsberg
Bahnhof Kloten Balsberg
Stationsname Kloten Balsberg
Gemeinde Kloten
Kanton Zürich
Bezirk Bülach
Bauform Durchgangshaltestelle
Perrongleise 2
Abkürzung KLB
IBNR 8503309
Höhe 440 m ü. M.
Eröffnung 15. Oktober 1877
Umbauten 2008, 2024–2026
Eigentümer Schweizerische Bundesbahnen
Strecke Bahnstrecke Wettingen–Effretikon
Tarifzone 121 (ZVV)
Linien S7, SN7
Tramlinien 10, 12
Buslinie 510
Koordinaten 47,44228° N, 8,57069° E

Der Bahnhof Kloten Balsberg ist eine Eisenbahnhaltestelle in der Stadt Kloten im Bezirk Bülach des Kantons Zürich. Er liegt an der Bahnstrecke Wettingen–Effretikon zwischen den Stationen Opfikon und Kloten und wird von der Linie S7 der S-Bahn Zürich bedient.

Unmittelbar neben der SBB-Haltestelle befindet sich die in Hochlage angelegte Haltestelle Kloten Balsberg, Bahnhof der Glattalbahn. Dort halten die Tramlinien 10 und 12 sowie die Postautolinie 510. Die beiden Schienenverkehrsmittel sind durch einen Fussgängersteg miteinander verbunden. Damit bildet Balsberg einen Umsteigepunkt zwischen S-Bahn, Tram und Bus im Umfeld des Flughafens Zürich.

Die Station liegt zwar nur rund einen Kilometer vom Flughafengelände entfernt, dient jedoch nicht als eigentlicher Flughafenbahnhof. Diese Funktion erfüllt der 1980 eröffnete unterirdische Bahnhof Zürich Flughafen direkt bei den Passagierterminals.

Lage

Die Haltestelle befindet sich im südwestlichen Teil des Klotener Stadtgebiets, unmittelbar an der Grenze zur Nachbarstadt Opfikon. Sie liegt zwischen der Flughofstrasse und den Entwicklungsgebieten Balsberg, Platten, Rietgässli und First District. Westlich der Bahnanlagen verlaufen die Flughafenautobahn A51 und die Glattalbahn, östlich schliessen Büro-, Gewerbe- und Dienstleistungsbauten an.

Die Bahnstrecke liegt auf einem erhöhten Damm. Dadurch befinden sich die Perrons deutlich über den umliegenden Strassen und Wegen. Die Tramhaltestelle der Glattalbahn liegt ebenfalls in Hochlage und ist Teil des Balsbergviadukts. Der direkte Übergang zwischen Bahn- und Tramperron erfolgt über einen ungefähr niveaugleichen Fussgängersteg.

Im Umfeld befand sich der frühere Hauptsitz der Fluggesellschaft Swissair. Heute gehört das Gebiet zu einem grossen Arbeitsplatz- und Entwicklungsraum, der häufig als Airport City bezeichnet wird. Neben bestehenden Bürogebäuden sind zusätzliche Arbeitsplätze, Dienstleistungen, Hotels und gemischte Nutzungen vorgesehen.

Der Bahnhof liegt auf 440 Metern über Meer und gehört zur ZVV-Tarifzone 121. Die betriebliche Bezeichnung der Eisenbahnanlage lautet offiziell Kloten Balsberg, während die benachbarte Tram- und Bushaltestelle als Kloten Balsberg, Bahnhof bezeichnet wird.

Bezeichnung und Abgrenzung

Obwohl die Anlage im allgemeinen Sprachgebrauch als Bahnhof bezeichnet wird, handelt es sich eisenbahnbetrieblich um eine Haltestelle. Vor dem Doppelspurausbau der Jahre 2024 bis 2026 bestand lediglich ein Perrongleis, und es waren keine Weichen für Zugskreuzungen oder Überholungen vorhanden.

Der Bahnhof darf nicht mit dem weiter nördlich gelegenen Bahnhof Kloten verwechselt werden. Beide Stationen liegen an derselben Bahnstrecke und werden von der S7 bedient. Ebenfalls zu unterscheiden ist der unterirdische Bahnhof Zürich Flughafen, der von Fernverkehrs-, Interregio- und mehreren S-Bahn-Linien bedient wird.

Die Bezeichnung Balsberg wird auch für ein grösseres Gebiet mit Büro-, Verkehrs- und Gewerbeanlagen verwendet. Die Bushaltestelle Kloten, Balsberg Hardacher befindet sich mehrere hundert Meter von den SBB-Perrons entfernt und ist kein unmittelbarer Bestandteil des Bahnhofkomplexes.

Geschichte

Schweizerische Nationalbahn

Die Strecke durch Balsberg wurde von der Schweizerischen Nationalbahn (SNB) gebaut. Das Unternehmen plante eine vom Netz der etablierten Schweizerischen Nordostbahn weitgehend unabhängige Ost-West-Verbindung vom Bodenseeraum über Winterthur und das Furttal in Richtung Aargau und Westschweiz.

Am 15. Oktober 1877 wurde die Strecke von Wettingen über Otelfingen, Regensdorf, Zürich Seebach, Kloten und Effretikon eröffnet. Gleichzeitig nahmen die Stationen entlang der Strecke ihren Betrieb auf, darunter die Haltestellen Kloten und Balsberg.[1]

Die Nationalbahn führte zunächst nicht in den Zürcher Hauptbahnhof. Ihre Züge umgingen das wirtschaftliche Zentrum Zürich und verliefen von Seebach über eine Verbindungskurve direkt nach Kloten. Die erhofften Verkehrs- und Gütermengen blieben aus, während die Baukosten die finanziellen Möglichkeiten des Unternehmens überstiegen.

Bereits 1878 ging die Schweizerische Nationalbahn in Konkurs. Ihre Anlagen wurden aus der Konkursmasse von der Nordostbahn übernommen. Der frühe Zusammenbruch des Unternehmens führte dazu, dass die Verbindungskurve zwischen Seebach und dem Raum Opfikon im Volksmund als Konkurskurve oder Konkursrank bezeichnet wurde.

Nordostbahn und Anschluss an Zürich

Die Nordostbahn integrierte die erworbene Strecke in ihr bestehendes Netz. Am 1. Juni 1881 nahm sie eine Verbindung zwischen Zürich Oerlikon und der Nationalbahnstrecke in Richtung Kloten in Betrieb. Dadurch konnten Züge aus Kloten und Balsberg direkt nach Oerlikon und weiter nach Zürich fahren.

Die ursprüngliche Verbindungskurve nach Seebach verlor im Personenverkehr an Bedeutung und wurde 1909 geschlossen. Wegen ihrer strategischen Bedeutung als Umfahrungsmöglichkeit von Zürich wurde sie 1939 wieder in Betrieb genommen. Heute dient sie vor allem dem Güterverkehr.

Mit der Verstaatlichung der grossen Privatbahngesellschaften ging die Nordostbahn 1902 in den neu gegründeten Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) auf. Die Haltestelle Balsberg befindet sich seither im Eigentum der SBB.

Elektrifizierung

Die Strecke von Zürich Oerlikon über Kloten nach Effretikon wurde am 6. August 1925 elektrifiziert. Seither wird sie mit dem schweizerischen Bahnstromsystem von 15 Kilovolt und 16,7 Hertz Wechselstrom betrieben.[1]

Die Elektrifizierung ersetzte die dampfbetriebenen Züge durch elektrische Lokomotiven und Triebwagen. Sie verkürzte die Fahrzeiten und ermöglichte einen wirtschaftlicheren und leistungsfähigeren Regionalverkehr zwischen Zürich, Kloten, Effretikon und Winterthur.

Entwicklung des Flughafenstandorts

Mit der Eröffnung des Flughafens Zürich im Jahr 1948 veränderte sich die Umgebung der Haltestelle grundlegend. Aus dem zuvor landwirtschaftlich und kleingewerblich geprägten Gebiet entwickelte sich ein bedeutender Arbeitsplatzstandort.

Swissair errichtete im Gebiet Balsberg einen grossen Verwaltungs- und Betriebskomplex. Weitere Unternehmen aus der Luftfahrt-, Logistik-, Hotel- und Dienstleistungsbranche siedelten sich in der Umgebung an. Die Haltestelle gewann dadurch vor allem für den Berufsverkehr an Bedeutung.

Trotz ihrer Nähe zum Flughafen war sie für Flugreisende nur eingeschränkt geeignet. Die Terminals waren nicht direkt angeschlossen und mussten über längere Fusswege oder Busverbindungen erreicht werden.

Flughafenlinie

Am 1. Juni 1980 eröffneten die SBB die neue Flughafenlinie zwischen Zürich Oerlikon und dem Raum Bassersdorf. Ihr Kernstück ist der Flughafentunnel mit dem unterirdischen Bahnhof Zürich Flughafen.

Die neue Strecke führte einen grossen Teil des Fern- und Regionalverkehrs zwischen Zürich und Winterthur direkt durch den Flughafen. Die ältere Strecke über Opfikon, Balsberg und Kloten blieb jedoch erhalten und wurde weiterhin für Regional- und Güterzüge genutzt.

Die Haltestelle Balsberg wurde durch die Flughafenlinie nicht ersetzt. Sie erfüllte weiterhin eine wichtige Funktion für die Arbeitsplatzgebiete südlich des Flughafens und für die lokale Erschliessung Klotens.

Zürcher S-Bahn

Mit der Eröffnung der Zürcher S-Bahn am 27. Mai 1990 wurde der Regionalverkehr über Balsberg in das Linien- und Tarifsystem des Zürcher Verkehrsverbunds integriert.

Die Station wird seither im Taktverkehr bedient. Nach verschiedenen Änderungen des Liniennetzes übernahm die S7 die Verbindung über Opfikon, Balsberg und Kloten. Sie schafft eine direkte Verbindung nach Zürich und über die rechtsufrige Zürichseebahn nach Meilen und Rapperswil.

Anschluss an die Glattalbahn

Planung

Das starke Bevölkerungs- und Arbeitsplatzwachstum im mittleren Glattal führte seit den 1990er-Jahren zur Planung einer neuen Stadtbahn. Die Glattalbahn sollte den Flughafen, Kloten, Opfikon, Glattbrugg, Wallisellen und Dübendorf untereinander sowie mit dem Zürcher Tramnetz verbinden.

Balsberg wurde als wichtiger Umsteigepunkt zwischen der S-Bahn und der neuen Stadtbahn vorgesehen. Wegen der engen Platzverhältnisse zwischen der Flughafenautobahn, der Flughofstrasse, der Bahnlinie und den bestehenden Gebäuden musste die Tramstrecke in Hochlage gebaut werden.

Balsbergviadukt

Die Glattalbahn verläuft im Bereich Balsberg auf einem rund 860 Meter langen Viadukt aus vorgespanntem Stahlbeton. Die Tramhaltestelle wurde in Hochlage neben den SBB-Gleisen angeordnet.[2]

Für den Umstieg zwischen S-Bahn und Tram wurden der Bahnperron verlängert und ein Fussgängersteg gebaut. Die Verbindung ermöglicht einen weitgehend niveaugleichen Wechsel zwischen den beiden Schienenverkehrsmitteln. Auf Strassenniveau entstanden Zugänge zu den Bussen und den umliegenden Arbeitsplatzgebieten.

Eröffnung der Linien 10 und 12

Die zweite Etappe der Glattalbahn ging im Dezember 2008 in Betrieb. Gleichzeitig wurde die Tramlinie 10 vom Zürcher Hauptbahnhof über Zürich Oerlikon, Glattpark, Glattbrugg und Balsberg zum Flughafen verlängert.[3]

Seit Dezember 2010 hält zusätzlich die Linie 12 in Balsberg. Sie verbindet den Flughafen über Glattbrugg, Wallisellen und Dübendorf mit dem Bahnhof Stettbach. Dadurch wurde Balsberg zu einem regionalen Umsteigepunkt für Fahrten zwischen dem Flughafen, dem mittleren Glattal und verschiedenen S-Bahn-Linien.

Doppelspurausbau 2024 bis 2026

Ausgangslage

Bis 2026 war der rund 1,6 Kilometer lange Abschnitt zwischen der Dienststation Opfikon Riet und Kloten eines der letzten einspurigen Teilstücke der Strecke über Kloten. Die Einspur begrenzte die Zahl der möglichen Personen- und Güterzüge und erschwerte die Wiederherstellung des Fahrplans nach Verspätungen.

Im Rahmen des Ausbauschritts 2035 des Bundes beschlossen die SBB, den Abschnitt doppelspurig auszubauen. Das Projekt soll einen späteren Viertelstundentakt der S7 ermöglichen und zusätzliche Kapazitäten für den Güterverkehr schaffen.[4]

Die Hauptarbeiten begannen im November 2024. Das Gesamtprojekt kostet rund 80 Millionen Franken und umfasst neben dem zweiten Gleis mehrere Brücken, Stützmauern, Anpassungen der Fahrleitung und Sicherungsanlagen sowie den Umbau der Haltestelle Kloten Balsberg.

Neue Perronanlagen

Im Zuge des Ausbaus erhielt Balsberg ein zweites Perron. Die Perronkanten wurden verlängert und so erhöht, dass Reisende weitgehend stufenfrei in die eingesetzten Niederflurzüge ein- und aussteigen können.

Die bisherige Personenunterführung wurde durch eine neue, breitere Anlage ersetzt. Rampen und Treppen verbessern den Zugang von beiden Seiten der Bahnlinie. Damit werden insbesondere die Entwicklungsgebiete auf der Seite Opfikon und das geplante Quartier First District besser an den öffentlichen Verkehr angeschlossen.

Die Städte Kloten und Opfikon sowie die Flughafen Zürich AG beteiligten sich finanziell an zusätzlichen Zugängen, dem Ausbau der Unterführung und der Perronverlängerung. Die Massnahmen sollen Balsberg langfristig zu einer multimodalen Verkehrsdrehscheibe der Airport City entwickeln.[5]

Hauptbauphase 2026

Für besonders umfangreiche Arbeiten wurde die Strecke vom 23. Mai bis zum 15. Juni 2026 vollständig gesperrt. Während dieser Zeit verkehrte die S7 über den Flughafen, während zwischen Zürich Oerlikon, Balsberg, Kloten und Bassersdorf Bahnersatzbusse eingesetzt wurden.

Nach dem Ende der Totalsperrung wurde das neue Perron 2 auf der Seite Bahndammweg für die Fahrgäste freigegeben. Das Perron 1 auf der Seite Hinterwidenweg blieb für Abschlussarbeiten vorübergehend geschlossen. Die Fertigstellung der gesamten Anlage war bis Ende 2026 vorgesehen.[6]

Anlagen

Seit dem Doppelspurausbau verfügt die Haltestelle über zwei Gleise und zwei seitlich angeordnete Perrons. Die Perrons besitzen Wetterschutz, Sitzgelegenheiten, Beleuchtung und Fahrgastinformationen.

Ein klassisches Aufnahmegebäude oder ein bedienter Billettschalter besteht nicht. Billette können an Automaten oder über die digitalen Verkaufskanäle der Verkehrsunternehmen bezogen werden.

Die SBB führen für Kloten Balsberg 40 Veloabstellplätze auf. In der Umgebung befinden sich zudem eine Station des Veloverleihsystems PubliBike und Angebote von Carsharing-Unternehmen.[7]

Die betriebliche Abkürzung lautet KLB. Die internationale Betriebsstellennummer beziehungsweise IBNR ist 8503309.[8]

Bahnverkehr

Im Fahrplanjahr 2026 wird Kloten Balsberg durch die Linie S7 der Zürcher S-Bahn bedient:

Die S7 verkehrt grundsätzlich im Halbstundentakt. Sie bietet direkte Verbindungen in die Zürcher Innenstadt, an das rechte Zürichseeufer sowie nach Effretikon und Winterthur.

Die Fahrzeit nach Zürich Hauptbahnhof beträgt ungefähr 15 Minuten. Der Bahnhof Winterthur ist ohne Umsteigen in rund 20 Minuten erreichbar. In Oerlikon, Zürich Hauptbahnhof, Effretikon und Winterthur bestehen Anschlüsse an zahlreiche weitere Regional- und Fernverkehrslinien.[9]

In den Nächten von Freitag auf Samstag und von Samstag auf Sonntag hält zusätzlich die Nacht-S-Bahn SN7:

  • SN7: Stäfa – Meilen – Zürich Stadelhofen – Zürich Hauptbahnhof – Zürich Oerlikon – Opfikon – Kloten Balsberg – Kloten – Bassersdorf

Tramverkehr

Die benachbarte Haltestelle Kloten Balsberg, Bahnhof wird von zwei Linien der Glattalbahn bedient:

  • 10: Zürich, Bahnhofplatz/HB – Zürich, ETH/Universitätsspital – Zürich, Bahnhof Oerlikon Ost – Glattpark – Glattbrugg, Bahnhof – Kloten Balsberg, Bahnhof – Zürich Flughafen, Bahnhof – Zürich Flughafen, Fracht
  • 12: Zürich, Bahnhof Stettbach – Dübendorf – Wallisellen, Bahnhof – Glattpark – Glattbrugg, Bahnhof – Kloten Balsberg, Bahnhof – Zürich Flughafen, Bahnhof – Zürich Flughafen, Fracht

Die Linie 10 verbindet Balsberg direkt mit dem Zürcher Hauptbahnhof und dem Hochschulquartier. Die Linie 12 stellt eine Tangentialverbindung nach Wallisellen, Dübendorf und Stettbach her. In Richtung Norden führen beide Linien zum Flughafen.

Die Infrastruktur der Glattalbahn gehört den VBG Verkehrsbetriebe Glattal. Der Betrieb der Tramlinien erfolgt durch die Verkehrsbetriebe Zürich im Auftrag der VBG.

Busverkehr

Auf Strassenniveau hält die Postautolinie 510:

Die Linie verbindet Balsberg mit dem Flughafen, dem Zürcher Unterland und dem östlichen Teil des Wehntals beziehungsweise des Bachsertals.[9]

Die Haltestelle Kloten, Balsberg Hardacher liegt nicht direkt bei den SBB-Perrons. Dort halten weitere Buslinien in Richtung Flughafen, Kloten, Wangen-Brüttisellen und Zürich Oerlikon. Wegen der räumlichen Entfernung ist beim Umsteigen zwischen Hardacher und der Bahnstation ein längerer Fussweg erforderlich.

Bedeutung

Der Bahnhof Kloten Balsberg dient hauptsächlich der Erschliessung eines der grössten Arbeitsplatzgebiete im Umfeld des Flughafens Zürich. Neben Beschäftigten nutzen ihn Reisende aus Kloten und Opfikon sowie Personen, die zwischen S-Bahn, Glattalbahn und Bus umsteigen.

Die direkte Verbindung zum Flughafen ist vor allem durch die Glattalbahn von Bedeutung. Während die S7 das Flughafenterminal nicht anfährt, erreichen die Tramlinien 10 und 12 den Flughafenbahnhof und die Haltestelle Flughafen Fracht in wenigen Minuten.

Mit dem Ausbau auf zwei Gleise und zwei Perrons wird die Leistungsfähigkeit der Strecke erhöht. Die neue Personenunterführung und die zusätzlichen Zugänge verbessern zugleich die Erschliessung der Entwicklungsgebiete beidseits der Bahnlinie.

Langfristig soll Balsberg zu einer multimodalen Drehscheibe der Airport City werden. Die Station verbindet dabei den regionalen Schienenverkehr mit Tram, Bus, Fuss- und Veloverkehr und unterstützt eine verdichtete Siedlungsentwicklung an einem gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erschlossenen Standort.

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Bahnstrecke Zürich–Winterthur. In: Schienenverkehr Schweiz(de). Abgerufen am 2026-08-04.
  2. Die Glattalbahn – zweite Etappe. Hrsg.: VBG Verkehrsbetriebe Glattal(de). Abgerufen am 2026-08-04.
  3. The Glattalbahn – Transport for a vibrant network city. Hrsg.: VBG Verkehrsbetriebe Glattal(en). Abgerufen am 2026-08-04.
  4. Zweites Gleis ermöglicht Viertelstundentakt von Zürich nach Kloten. In: Schweizerische Bundesbahnen. 2024-11-18(de). Abgerufen am 2026-08-04.
  5. SBB-Doppelspurausbau Opfikon Riet–Kloten, Kreditbeschluss. Hrsg.: Stadt Kloten(de). Abgerufen am 2026-08-04.
  6. SBB: Strecke Opfikon-Riet–Kloten drei Wochen gesperrt. In: Stadt Kloten. 2026(de). Abgerufen am 2026-08-04.
  7. Bahnhof Kloten Balsberg. In: Schweizerische Bundesbahnen(de). Abgerufen am 2026-08-04.
  8. Kloten Balsberg railway station. In: Wikidata(en). Abgerufen am 2026-08-04.
  9. 9,0 9,1 Haltestellen- und Linienfahrpläne Kloten Balsberg. In: Zürcher Verkehrsverbund(de). Abgerufen am 2026-08-04.