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Aktuelle Version vom 24. Juli 2026, 17:26 Uhr
| Kanton Waadt | |
|---|---|
| Amtlicher Name | Canton de Vaud |
| Kürzel | VD |
| Hauptort | Lausanne |
| Region | Romandie |
| Beitritt zur Eidgenossenschaft | 1803 |
| Amtssprache | Französisch |
| Fläche | 3'212,1 km²[1] |
| Bevölkerung | 864'200 Einwohnerinnen und Einwohner, 31. Dezember 2025[2] |
| Einwohnergemeinden | 300, Stand Juli 2026[3] |
| Bezirke | 10 |
| Legislative | Grosser Rat, 150 Mitglieder |
| Exekutive | Staatsrat, 7 Mitglieder |
| Höchster Punkt | Les Diablerets, 3210 m ü. M. |
| Tiefster Punkt | Genfersee, etwa 372 m ü. M. |
| Internet | vd.ch |
Der Kanton Waadt, französisch Canton de Vaud, ist ein Kanton im Westen der Schweiz. Er gehört zur französischsprachigen Romandie und erstreckt sich vom Jura über das Schweizer Mittelland und die Ufer des Genfersees bis zu den Waadtländer Alpen.
Hauptort und grösste Stadt ist Lausanne. Weitere bedeutende Städte und regionale Zentren sind Yverdon-les-Bains, Montreux, Nyon, Vevey, Morges, Renens, Pully, Aigle und Payerne.
Mit 864'200 ständigen Einwohnerinnen und Einwohnern Ende 2025 ist Waadt nach den Kantonen Zürich und Bern der drittbevölkerungsreichste Kanton der Schweiz.[2] Innerhalb der Romandie ist er der bevölkerungsreichste Kanton. Seine Wirtschaft, seine Hochschulen und seine kulturellen Einrichtungen besitzen weit über die Kantonsgrenzen hinaus Bedeutung.
Das Waadtland war vom 13. Jahrhundert an weitgehend Teil des Herrschaftsgebiets der Savoyer. 1536 wurde es von Bern erobert und bis 1798 als Untertanengebiet verwaltet. Nach der Waadtländer Revolution und der Zeit der Helvetischen Republik entstand 1803 der heutige Kanton Waadt als eigenständiges Mitglied der Schweizerischen Eidgenossenschaft.
Name
Der deutsche Name des Kantons lautet Waadt. Daneben wird vor allem in historischen Zusammenhängen die Bezeichnung Waadtland verwendet. Auf Französisch heisst der Kanton Vaud, auf Italienisch Vaud und auf Rätoromanisch Vad.
Die Einwohnerinnen und Einwohner werden auf Deutsch als Waadtländerinnen und Waadtländer bezeichnet. Die französische Bezeichnung lautet Vaudoises beziehungsweise Vaudois.
Im französischen Kantonsnamen steht kein bestimmter Artikel. Üblich sind deshalb Formulierungen wie Canton de Vaud, État de Vaud und Grand Conseil vaudois.
Wappen und Wahlspruch
Das Wappen des Kantons ist waagrecht in Weiss und Grün geteilt. Im oberen weissen Feld steht in goldenen, schwarz umrandeten Buchstaben der Wahlspruch:
ET
PATRIE
Auf Deutsch bedeutet er «Freiheit und Vaterland». Die Farben und der Wahlspruch gehen auf die Waadtländer Revolution von 1798 zurück. Grün symbolisierte die revolutionäre und republikanische Bewegung. Das Wappen wurde nach der Entstehung des selbstständigen Kantons übernommen.
Der Wahlspruch «Liberté et Patrie» ist bis heute ein wichtiger Bestandteil der kantonalen Identität. Er erscheint auf dem Wappen, der Kantonsflagge, amtlichen Dokumenten und öffentlichen Gebäuden.
Die heutige Kantonsverfassung legt sowohl das Wappen als auch Lausanne als Hauptstadt und Französisch als Amtssprache fest.[4]
Geografie
Lage und Grenzen
Der Kanton Waadt liegt im Westen der Schweiz. Er grenzt an die Kantone Genf, Neuenburg, Freiburg, Bern und Wallis. Im Westen besitzt er eine gemeinsame Grenze mit Frankreich. Die französischen Nachbargebiete gehören zu den Départements Ain und Jura.
Im Süden bildet der Genfersee auf langen Abschnitten eine natürliche Grenze zu Frankreich. Am gegenüberliegenden Seeufer liegt das französische Département Haute-Savoie.
Das Kantonsgebiet ist nicht vollständig zusammenhängend. Mehrere Freiburger Gebiete liegen als Enklaven oder Vorsprünge innerhalb beziehungsweise zwischen waadtländischen Gebieten. Umgekehrt ist die Genfer Gemeinde Céligny durch waadtländisches Gebiet vom übrigen Kanton Genf getrennt.
Mit einer Fläche von 3'212,1 Quadratkilometern ist Waadt flächenmässig der viertgrösste Kanton der Schweiz.[1]
Landschaftsräume
Das Kantonsgebiet umfasst vier grosse Landschaftsräume:
- den Waadtländer Jura im Westen und Norden;
- das Mittelland im Zentrum;
- das Genferseegebiet im Süden;
- die Waadtländer Alpen im Südosten.
Der Jura bildet eine langgestreckte Gebirgskette entlang der französischen Grenze. Bedeutende Erhebungen sind La Dôle, der Mont Tendre und der Dent de Vaulion. Zwischen den Juraketten liegt das Hochtal Vallée de Joux mit dem Lac de Joux.
Das Mittelland besteht aus Hügelzügen, landwirtschaftlich genutzten Ebenen, Flusstälern und dicht besiedelten Agglomerationen. Es erstreckt sich unter anderem über den Gros-de-Vaud, die Broyeebene und das Gebiet zwischen Lausanne, Morges und Yverdon-les-Bains.
Die Waadtländer Alpen liegen im Südosten des Kantons. Sie umfassen die Regionen Pays-d’Enhaut, Les Ormonts und das östliche Chablais. Der höchste Punkt des Kantons liegt im Massiv von Les Diablerets auf 3210 Metern über Meer.
Seen und Flüsse
Der Genfersee ist das grösste Gewässer des Kantons. Lausanne, Morges, Nyon, Rolle, Vevey und Montreux liegen an seinem nördlichen Ufer. Die Uferlandschaft wird von Städten, Weinbergen, Schlössern, Häfen und Parkanlagen geprägt.
Der Kanton besitzt zudem Anteile am Neuenburgersee und am Murtensee. Weitere bedeutende Seen sind der Lac de Joux, der Lac Brenet und mehrere kleinere Bergseen.
Zu den wichtigsten Flüssen gehören:
- die Rhone, die bei Villeneuve in den Genfersee mündet;
- die Broye, die durch das Waadtländer und Freiburger Mittelland fliesst;
- die Orbe und die Thièle;
- die Venoge;
- die Aubonne;
- die Veveyse;
- die Grande Eau.
Die Venoge entspringt im Jura und mündet westlich von Lausanne in den Genfersee. Sie besitzt wegen ihrer landschaftlichen und kulturellen Bedeutung einen besonderen Stellenwert im Kanton.
Klima
Das Klima unterscheidet sich je nach Höhenlage und Region deutlich. Am Genfersee herrscht ein vergleichsweise mildes Klima. Der See gleicht Temperaturschwankungen aus und begünstigt den Weinbau.
Im Mittelland sind warme Sommer und kühle, häufig neblige Winter typisch. Im Jura und in den Alpen fallen deutlich grössere Mengen Schnee. Das Vallée de Joux gehört im Winter zu den kältesten bewohnten Regionen der Schweiz.
Die Südhänge über dem Genfersee erhalten viel Sonnenschein. Besonders ausgeprägt ist dies in den Weinbaugebieten von La Côte, Lavaux und der Region zwischen Vevey und Montreux.
Administrative Gliederung
Der Kanton ist seit der Gebietsreform von 2008 in zehn Bezirke gegliedert.[5]
| Bezirk | Französischer Name | Bedeutende Orte |
|---|---|---|
| Bezirk Aigle | District d’Aigle | Aigle, Villeneuve, Bex, Leysin |
| Bezirk Broye-Vully | District de la Broye-Vully | Payerne, Avenches, Moudon |
| Bezirk Gros-de-Vaud | District du Gros-de-Vaud | Echallens, Penthalaz, Cossonay |
| Bezirk Jura-Nord vaudois | District du Jura-Nord vaudois | Yverdon-les-Bains, Orbe, Grandson |
| Bezirk Lausanne | District de Lausanne | Lausanne, Epalinges, Le Mont-sur-Lausanne |
| Bezirk Lavaux-Oron | District de Lavaux-Oron | Bourg-en-Lavaux, Pully, Oron |
| Bezirk Morges | District de Morges | Morges, Aubonne, Saint-Prex |
| Bezirk Nyon | District de Nyon | Nyon, Gland, Rolle |
| Bezirk Ouest lausannois | District de l’Ouest lausannois | Renens, Ecublens, Prilly |
| Bezirk Riviera-Pays-d’Enhaut | District de la Riviera-Pays-d’Enhaut | Vevey, Montreux, Château-d’Œx |
Die Bezirke dienen als Verwaltungs-, Gerichts- und Wahlkreise. Jeder Bezirk verfügt über eine Präfektur, welche den Staatsrat vertritt und als Verbindung zwischen Kanton und Gemeinden wirkt.
Im Juli 2026 bestand Waadt aus 300 politischen Gemeinden.[3] Die Gemeinden unterscheiden sich stark hinsichtlich Fläche und Bevölkerung. Während Lausanne weit über 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner zählt, haben zahlreiche ländliche Gemeinden weniger als 1'000 Einwohner.
Durch Gemeindefusionen ist die Zahl der Gemeinden seit Beginn des 21. Jahrhunderts deutlich gesunken. Anfang 2003 bestanden noch 383 Gemeinden, Anfang 2025 waren es 300.[6]
Geschichte
Vorgeschichte und römische Zeit
Das Gebiet des heutigen Kantons war bereits in der Jungsteinzeit besiedelt. Archäologische Funde an den Ufern des Genfer- und Neuenburgersees belegen prähistorische Pfahlbausiedlungen.
Vor der römischen Eroberung gehörte das Gebiet zum Siedlungsraum der Helvetier. Nach der Eingliederung in das Römische Reich entstanden bedeutende Städte, Gutshöfe, Strassen und Hafenanlagen.
Aventicum, das heutige Avenches, war die Hauptstadt des römischen Helvetiergebiets. Von der einstigen Stadt sind unter anderem ein Amphitheater, Teile der Stadtmauer, Tempelanlagen und ein Theater erhalten.
In Nyon gründeten die Römer die Colonia Iulia Equestris. Auch Lausanne, Orbe, Yverdon-les-Bains und Vevey besitzen römische Ursprünge oder bedeutende archäologische Fundstellen.
Frühmittelalter
Nach dem Ende der römischen Herrschaft gehörte das Gebiet nacheinander zum Burgunderreich, zum Frankenreich und zum Königreich Hochburgund. 1032 wurde es Teil des Heiligen Römischen Reiches.
Kirchliche Institutionen besassen im Mittelalter umfangreiche Ländereien. Bedeutende geistliche Zentren entstanden in Lausanne, Romainmôtier, Payerne und Saint-Maurice. Der Bischof von Lausanne übte in der Stadt und der Umgebung zeitweise auch weltliche Herrschaft aus.
Herrschaft der Savoyer
Vom 13. Jahrhundert an dehnte das Haus Savoyen seinen Einfluss auf grosse Teile des Waadtlands aus. Die Savoyer gründeten und förderten Städte, bauten Burgen und schufen eine zunehmend einheitliche Verwaltung.
Zu den wichtigsten savoyischen Zentren gehörten Morges, Nyon, Rolle, Yverdon und Chillon. Lausanne blieb wegen der Stellung seines Bischofs zunächst weitgehend ausserhalb der direkten savoyischen Herrschaft.
Das Waadtland bildete zeitweise eine eigene savoyische Nebenherrschaft. Später wurde es wieder unmittelbar in das savoyische Herrschaftsgebiet eingegliedert.[7]
Berner Herrschaft
Im Jahr 1536 eroberte Bern während eines Krieges gegen Savoyen den grössten Teil des Waadtlands. Das Gebiet wurde in mehrere bernische Landvogteien gegliedert.
Bern führte die Reformation ein. Klöster wurden aufgehoben oder umgewandelt, und die reformierte Kirche ersetzte weitgehend die bisherigen katholischen Strukturen.
In Lausanne gründeten die Berner 1537 die Académie de Lausanne. Aus ihr entwickelte sich später die Universität Lausanne.
Die Berner Herrschaft brachte eine einheitlichere Verwaltung und eine lange Friedensperiode. Gleichzeitig blieb die Waadtländer Bevölkerung politisch von der Regierung ausgeschlossen. Die höchsten Ämter wurden überwiegend durch Berner Patrizier besetzt.
Einige Regionen wurden nicht allein von Bern verwaltet. Die Vogtei Echallens stand beispielsweise unter gemeinsamer Herrschaft von Bern und Freiburg. Dadurch blieb dort ein Teil der Bevölkerung katholisch.
Waadtländer Revolution
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts verstärkte sich der Widerstand gegen die Berner Herrschaft. Die Französische Revolution und die politischen Veränderungen in Europa beeinflussten auch das Waadtland.
Zu den bekanntesten Befürwortern einer waadtländischen Unabhängigkeit gehörte Frédéric-César de La Harpe. Er setzte sich für die Befreiung des Waadtlands ein und suchte dafür Unterstützung bei Frankreich.
Am 24. Januar 1798 wurde in Lausanne die Unabhängigkeit der République lémanique ausgerufen. Kurz darauf marschierten französische Truppen ein. Die Berner Herrschaft brach zusammen.
Während der Helvetischen Republik bildete das Waadtland den Kanton Léman. Der zentralistisch organisierte Staat blieb jedoch politisch instabil und war von inneren Konflikten und ausländischer Einflussnahme geprägt.
Gründung des Kantons
Mit der von Napoleon Bonaparte vermittelten Mediationsakte wurde 1803 der heutige Kanton Waadt geschaffen. Er trat als gleichberechtigter Kanton der Schweizerischen Eidgenossenschaft bei.
Lausanne wurde zum Hauptort. Der erste Grosse Rat und der erste Staatsrat nahmen 1803 ihre Tätigkeit auf.
Nach dem Ende der napoleonischen Zeit versuchte Bern, seine früheren Untertanengebiete zurückzuerlangen. Die Selbstständigkeit des Kantons Waadt wurde jedoch auf dem Wiener Kongress bestätigt.
19. Jahrhundert
Das 19. Jahrhundert war von politischen Auseinandersetzungen zwischen konservativen, liberalen und radikalen Kräften geprägt. 1831 setzte eine liberale Bewegung eine neue Verfassung durch.
1845 führte eine radikale Revolution zu einem Regierungswechsel. Der Kanton gehörte anschliessend zu den treibenden Kräften bei der Entstehung des schweizerischen Bundesstaats von 1848.
Der Ausbau des Strassen- und Eisenbahnnetzes veränderte Wirtschaft und Gesellschaft. Die erste Bahnstrecke des Kantons wurde 1855 zwischen Yverdon und Bussigny eröffnet. Später entstanden Verbindungen nach Genf, Bern, dem Wallis, Frankreich und in die Bergregionen.
Tourismus und Hotellerie entwickelten sich insbesondere am Genfersee und in den Alpen. Montreux, Vevey, Lausanne und die Bergkurorte wurden zu international bekannten Reisezielen.
20. und 21. Jahrhundert
Im 20. Jahrhundert nahm die Bevölkerung stark zu. Lausanne und seine Vororte entwickelten sich zu einer grossen Agglomeration. Auch die Regionen Nyon, Morges, Riviera und Ouest lausannois verzeichneten ein ausgeprägtes Wachstum.
Hochschulen, Gesundheitswesen, Verwaltung, internationale Organisationen und moderne Dienstleistungsunternehmen gewannen an Bedeutung. Rund um Lausanne entstand ein international bekanntes Bildungs- und Forschungszentrum.
Die 1964 in Lausanne veranstaltete Landesausstellung Expo 64 beeinflusste die städtebauliche und infrastrukturelle Entwicklung der Region.
Am 22. September 2002 nahm die Waadtländer Stimmbevölkerung eine neue Kantonsverfassung an. Sie trat am 14. April 2003, genau 200 Jahre nach der Gründung des Kantons, in Kraft.[4]
Bevölkerung
Ende 2025 lebten 864'200 Menschen dauerhaft im Kanton. Davon besassen 567'800 die schweizerische und 296'400 eine ausländische Staatsangehörigkeit. Der Ausländeranteil betrug rund 34 Prozent.[2]
Die Bevölkerung konzentriert sich vor allem entlang des Genfersees und in der Agglomeration Lausanne. Weitere dicht besiedelte Gebiete liegen rund um Yverdon-les-Bains, Nyon, Morges, Vevey und Montreux.
Das stärkste Wachstum verzeichnen seit mehreren Jahrzehnten die Gebiete zwischen Lausanne und Genf sowie das Ouest lausannois. Gründe dafür sind die wirtschaftliche Entwicklung, die Nähe zu Genf, das grosse Bildungsangebot und die internationale Zuwanderung.
Ländliche Regionen im Jura, in der Broye und in den Alpen sind deutlich dünner besiedelt. Einige abgelegene Gemeinden sind von Überalterung und einem eingeschränkten Angebot an öffentlichen Dienstleistungen betroffen.
Sprachen
Die alleinige kantonale Amtssprache ist Französisch.[4] Es wird in Verwaltung, Politik, Justiz, Schule und den kantonalen Medien verwendet.
Traditionell wurden im Waadtland verschiedene Dialekte des Frankoprovenzalischen gesprochen. Diese Mundarten werden häufig als patois vaudois bezeichnet. Seit dem 19. Jahrhundert wurden sie zunehmend durch das Standardfranzösische verdrängt.
Das Waadtländer Französisch weist eigene regionale Ausdrücke, Aussprachemerkmale und Redewendungen auf. Viele davon werden auch in anderen Teilen der französischsprachigen Schweiz verwendet.
Aufgrund der internationalen Bevölkerung sind zahlreiche weitere Sprachen verbreitet. Besonders häufig werden Portugiesisch, Italienisch, Englisch, Spanisch, Albanisch und Deutsch gesprochen.
Deutsch ist im Fremdenverkehr, in Unternehmen und in den Beziehungen zur übrigen Schweiz von Bedeutung. Im täglichen Leben dominiert jedoch deutlich das Französische.
Religion
Seit der von Bern eingeführten Reformation war das Waadtland traditionell evangelisch-reformiert geprägt. Die Église évangélique réformée du canton de Vaud besitzt deshalb eine besondere historische Bedeutung.
Katholische Gemeinden blieben in einigen gemeinsam mit Freiburg verwalteten Gebieten bestehen. Durch die Zuwanderung des 19. und 20. Jahrhunderts nahm der katholische Bevölkerungsanteil im gesamten Kanton stark zu.
Die heutige Kantonsverfassung anerkennt die evangelisch-reformierte Kirche und die römisch-katholische Kirche als öffentlich-rechtliche Institutionen. Daneben bestehen orthodoxe, jüdische, muslimische, buddhistische, hinduistische und weitere religiöse Gemeinschaften.
Wie in der übrigen Schweiz ist der Anteil der Bevölkerung ohne Religionszugehörigkeit in den vergangenen Jahrzehnten deutlich gestiegen.
Politik
Verfassung und Volksrechte
Die geltende Kantonsverfassung trat am 14. April 2003 in Kraft. Sie definiert Waadt als demokratischen Kanton innerhalb der Schweizerischen Eidgenossenschaft.[4]
Die Bevölkerung verfügt über weitreichende direktdemokratische Rechte. Mit einer Volksinitiative können Änderungen der Verfassung oder neue gesetzliche Regelungen verlangt werden. Gegen bestimmte Beschlüsse des Grossen Rates kann das Referendum ergriffen werden.
Obligatorische Volksabstimmungen finden insbesondere bei Verfassungsänderungen statt. Auch grössere finanzielle Beschlüsse können dem Volk zur Abstimmung vorgelegt werden.
Grosser Rat
Der Grosse Rat, französisch Grand Conseil, ist das Kantonsparlament. Er besteht aus 150 Mitgliedern, die für eine Amtsdauer von fünf Jahren gewählt werden.[8]
Die Wahl erfolgt nach dem Verhältniswahlverfahren. Die Abgeordneten vertreten die verschiedenen Bezirke und Wahlkreise des Kantons.
Der Grosse Rat erlässt Gesetze, genehmigt das Budget, bewilligt grössere Ausgaben und kontrolliert Regierung und Verwaltung. Seine Sitzungen finden im Parlamentsgebäude beim Schloss Saint-Maire in Lausanne statt.
Staatsrat
Der Staatsrat, französisch Conseil d’État, ist die Kantonsregierung. Er besteht aus sieben Mitgliedern.[9]
Die Regierungsmitglieder werden vom Volk für fünf Jahre nach dem Mehrheitswahlverfahren gewählt. Jedes Mitglied leitet ein Departement der kantonalen Verwaltung.
Der Staatsrat vollzieht die Gesetze, bereitet Vorlagen für das Parlament vor, leitet die Verwaltung und vertritt den Kanton nach aussen. Das Präsidium wird innerhalb der Regierung bestimmt.
Gerichte
Das Kantonsgericht, französisch Tribunal cantonal, ist die oberste kantonale Gerichtsbehörde. Ihm sind verschiedene Kammern für Zivil-, Straf-, Verwaltungs- und Verfassungsrecht angegliedert.
Daneben bestehen Bezirksgerichte, Friedensgerichte, Arbeitsgerichte, Mietgerichte und weitere spezialisierte Instanzen.
Die Staatsanwaltschaft leitet Strafuntersuchungen und vertritt die Anklage vor Gericht.
Vertretung im Bund
Der Kanton Waadt besitzt zwei Sitze im Ständerat. Die Zahl seiner Mitglieder im Nationalrat richtet sich nach der Bevölkerungszahl.
Auf Bundesebene setzt sich der Kanton insbesondere für die Interessen der Romandie, den öffentlichen Verkehr, Bildung und Forschung, Landwirtschaft, internationale Zusammenarbeit und die Entwicklung des Genferseeraums ein.
Wirtschaft
Waadt besitzt eine breit gefächerte und international ausgerichtete Wirtschaft. Der Dienstleistungssektor stellt den grössten Teil der Arbeitsplätze. Bedeutende Bereiche sind öffentliche Verwaltung, Gesundheitswesen, Bildung, Handel, Finanzdienstleistungen, Tourismus, Informatik und unternehmensbezogene Dienstleistungen.
Der Raum Lausanne ist ein wichtiges Zentrum für Forschung, Technologie, Biomedizin und Unternehmensgründungen. Die Nähe von Universität, EPFL, Universitätsspital und privaten Forschungsunternehmen fördert die Entstehung neuer Firmen.
Weitere wirtschaftliche Schwerpunkte sind die Lebensmittelindustrie in der Region Vevey, die Präzisions- und Uhrenindustrie im Vallée de Joux, die Pharma- und Medizintechnik, die Maschinenindustrie sowie die Logistik.
Die Nestlé-Gruppe hat ihren Hauptsitz in Vevey. In Lausanne und Umgebung befinden sich zahlreiche internationale Sportverbände und Nichtregierungsorganisationen.
Landwirtschaft
Waadt verfügt nach dem Kanton Bern über die zweitgrösste landwirtschaftliche Nutzfläche der Schweiz.[10]
Im Mittelland werden vor allem Getreide, Zuckerrüben, Kartoffeln, Raps, Gemüse und Futtermittel angebaut. Viehzucht und Milchwirtschaft sind im Jura und in den Alpen verbreitet.
Regionale Käsespezialitäten sind der L’Etivaz und der Vacherin Mont-d’Or. Beide besitzen eine geschützte Ursprungsbezeichnung.
Weinbau
Waadt ist nach dem Wallis der zweitgrösste Weinbaukanton der Schweiz.[10] Die bekannteste Rebsorte ist Chasselas, die in der Region häufig auch unter lokalen Bezeichnungen angeboten wird.
Die wichtigsten Weinbauregionen sind:
- La Côte zwischen Nyon und Lausanne;
- Lavaux zwischen Lausanne und Vevey;
- Chablais rund um Aigle und Yvorne;
- die Region Bonvillars;
- die Côtes de l’Orbe;
- das Vully am Murtensee.
Die Weinberge von Lavaux sind wegen ihrer jahrhundertealten Terrassenlandschaft besonders bekannt.
Tourismus
Der Tourismus besitzt vor allem am Genfersee, im Jura und in den Waadtländer Alpen grosse Bedeutung.
Lausanne zieht Gäste wegen seiner Altstadt, seiner Museen, der Hochschulen und der olympischen Institutionen an. Montreux und Vevey sind für ihre Seepromenaden, Festivals und die Nähe zum Schloss Chillon bekannt.
Zu den wichtigen Bergferienorten gehören Villars-sur-Ollon, Leysin, Les Diablerets, Château-d’Œx und Sainte-Croix. Das Vallée de Joux ist ein beliebtes Gebiet für Wandern, Langlauf, Schlittschuhlaufen und Naturtourismus.
Yverdon-les-Bains und Lavey-les-Bains sind für ihre Thermalbäder bekannt.
Bildung und Forschung
Der Kanton Waadt ist einer der wichtigsten Bildungs- und Forschungsstandorte der Schweiz.
Die Universität Lausanne, kurz UNIL, geht auf die 1537 gegründete Akademie von Lausanne zurück. Sie besitzt Fakultäten für Geistes-, Sozial-, Wirtschafts-, Rechts-, Natur- und Lebenswissenschaften.
Die École polytechnique fédérale de Lausanne, kurz EPFL, ist eine der beiden Eidgenössischen Technischen Hochschulen. Ihre Schwerpunkte liegen in Ingenieurwissenschaften, Informatik, Naturwissenschaften, Architektur und Lebenswissenschaften.
UNIL und EPFL bilden in Dorigny und Ecublens einen grossen gemeinsamen Hochschulcampus.
Weitere bedeutende Institutionen sind:
- das Centre hospitalier universitaire vaudois, kurz CHUV;
- die Haute école pédagogique du canton de Vaud;
- die École cantonale d’art de Lausanne;
- die Haute école d’ingénierie et de gestion du canton de Vaud;
- die École hôtelière de Lausanne;
- das International Institute for Management Development.
Diese Einrichtungen ziehen Studierende, Forschende und Fachkräfte aus der ganzen Schweiz und aus dem Ausland an.[11]
Verkehr
Der Kanton liegt an wichtigen europäischen und schweizerischen Verkehrsachsen. Die dichtesten Verkehrsverbindungen bestehen entlang des Genfersees zwischen Genf, Lausanne, Vevey und dem Wallis.
Der Bahnhof Lausanne ist einer der wichtigsten Eisenbahnknoten der Westschweiz. Von dort bestehen direkte Verbindungen nach Genf, Bern, Zürich, Basel, Brig und Paris.
Weitere bedeutende Bahnhöfe befinden sich in Renens, Morges, Nyon, Vevey, Montreux, Aigle, Payerne und Yverdon-les-Bains.
Das regionale Bahnnetz umfasst unter anderem:
- die RER Vaud;
- die Lausanne–Echallens–Bercher-Bahn;
- die Montreux-Berner Oberland-Bahn;
- die Nyon–Saint-Cergue–Morez-Bahn;
- die Aigle–Leysin-Bahn;
- die Bahnstrecken von Aigle nach Le Sépey, Les Diablerets und Champéry.
Lausanne besitzt mit der Linie M2 die einzige vollwertige Metro der Schweiz. Daneben verkehren Stadt- und Regionalbusse sowie Trolleybusse.
Die wichtigsten Autobahnen sind die A1 zwischen Genf, Lausanne, Yverdon und Bern sowie die A9 zwischen Lausanne, Vevey, Aigle und dem Wallis.
Auf dem Genfersee betreibt die Compagnie Générale de Navigation sur le lac Léman Personen- und Ausflugsschiffe. Mehrere Linien verbinden waadtländische Städte auch mit französischen Orten wie Évian-les-Bains und Thonon-les-Bains.
Kultur
Das kulturelle Leben konzentriert sich vor allem auf Lausanne, Montreux, Vevey, Nyon und Yverdon-les-Bains.
In Lausanne befinden sich das Olympische Museum, das Kunstquartier Plateforme 10, die Cinémathèque suisse, das Musée de l’Élysée und zahlreiche Theater und Konzertsäle.
Das Béjart Ballet Lausanne gehört zu den international bekannten Tanzensembles. Das Orchestre de Chambre de Lausanne und das Sinfonietta de Lausanne prägen das Musikleben.
Zu den bedeutenden Veranstaltungen gehören:
- das Montreux Jazz Festival;
- das Paléo Festival Nyon;
- das Festival de la Cité in Lausanne;
- das Festival Images Vevey;
- das Septembre musical an der Waadtländer Riviera;
- das Musikfestival von Cully.
Lausanne ist Sitz des Internationalen Olympischen Komitees und zahlreicher internationaler Sportverbände. Die Stadt wird deshalb als olympische Hauptstadt bezeichnet.[12]
Kulturerbe und Sehenswürdigkeiten
Lavaux
Die terrassierten Weinberge von Lavaux gehören seit 2007 zum UNESCO-Welterbe. Die Kulturlandschaft erstreckt sich über rund 30 Kilometer an den sonnigen Hängen zwischen Lausanne und dem östlichen Genferseegebiet.
Die heute sichtbaren Weinbauterrassen entwickelten sich vor allem seit dem Mittelalter. Klöster und lokale Weinbauern errichteten Mauern, Wege, Dörfer und Bewässerungssysteme.
Lavaux gilt als aussergewöhnliches Beispiel für die jahrhundertelange Anpassung einer Kulturlandschaft an schwierige topografische Bedingungen.[13]
Schloss Chillon
Das Schloss Chillon liegt auf einer Felseninsel am Genfersee bei Veytaux. Es kontrollierte während Jahrhunderten den Verkehrsweg zwischen dem Genfersee, dem Wallis und den Alpenpässen.
Die Anlage wurde von den Savoyern ausgebaut und später von Bern als Verwaltungssitz und Gefängnis genutzt. Der englische Dichter Lord Byron machte das Schloss mit seinem Gedicht The Prisoner of Chillon international bekannt.
Lausanne
Die Kathedrale von Lausanne ist eines der bedeutendsten gotischen Bauwerke der Schweiz. Sie wurde im 12. und 13. Jahrhundert errichtet und war bis zur Reformation Sitz des Bischofs von Lausanne.
Weitere Sehenswürdigkeiten sind das Schloss Saint-Maire, die Altstadt, die Place de la Palud, der Hafen von Ouchy und die Uferanlagen des Genfersees.
Römische Fundstätten
In Avenches sind bedeutende Überreste der römischen Stadt Aventicum erhalten. Dazu gehören das Amphitheater, das römische Theater, Teile der Stadtmauer und das Römermuseum.
In Nyon erinnern das Römermuseum, Säulen und weitere Funde an die Colonia Iulia Equestris. In Orbe können gut erhaltene römische Mosaiken besichtigt werden.
Weitere Sehenswürdigkeiten
Zu den weiteren bekannten Kulturdenkmälern gehören:
- die Abteikirche von Romainmôtier;
- das Schloss von Morges;
- das Schloss von Nyon;
- das Schloss von Grandson;
- das Schloss von Aigle;
- die Altstadt von Yverdon-les-Bains;
- das Schloss La Sarraz;
- die mittelalterlichen Stadtbilder von Rolle, Aubonne und Moudon;
- das Charlie-Chaplin-Museum Chaplin’s World in Corsier-sur-Vevey.
Natur und Landschaftsschutz
Der Kanton besitzt eine grosse landschaftliche Vielfalt. Sie reicht von Seeufern und Feuchtgebieten über landwirtschaftlich genutzte Hügellandschaften bis zu Juraweiden, alpinen Tälern und Gletschergebieten.
Der Regionale Naturpark Jura vaudois erstreckt sich von La Dôle bis Romainmôtier und umfasst grosse Teile des Waadtländer Juras.[14]
Die Grande Cariçaie am Südufer des Neuenburgersees ist das grösste zusammenhängende Seeuferfeuchtgebiet der Schweiz. Es bietet Lebensraum für zahlreiche Vogel-, Amphibien-, Pflanzen- und Insektenarten.
Das Naturschutzgebiet Les Grangettes liegt an der Rhonemündung in den Genfersee. Es umfasst Schilfflächen, Auenwälder, Flachwasserzonen und Feuchtwiesen.
Weitere bedeutende Naturräume sind das Vallée de Joux, der Joratwald, die Orbe-Schlucht, das Vallon de Nant und die alpinen Gebiete rund um Les Diablerets.
Zu den grössten Herausforderungen gehören die Zersiedelung, der Verlust landwirtschaftlicher Flächen, der Verkehr, die Belastung der Gewässer und die Folgen des Klimawandels. In den Alpen gehen Gletscher und Schneedecken zurück, während in den Städten sommerliche Hitzeperioden häufiger werden.
Küche
Die Waadtländer Küche verbindet Produkte des Mittellands, des Juras, der Alpen und der Weinbaugebiete.
Als bekanntestes traditionelles Gericht gilt der Papet vaudois. Er besteht aus Lauch und Kartoffeln und wird meist mit einer Waadtländer Kohlwurst oder einem Saucisson vaudois serviert.
Weitere regionale Spezialitäten sind:
- Saucisson vaudois;
- Saucisse aux choux;
- Malakoffs;
- Taillé aux greubons;
- Waadtländer Käsegerichte;
- L’Etivaz;
- Vacherin Mont-d’Or;
- Fischgerichte aus dem Genfer- und Neuenburgersee.
Zu den typischen Weinen gehören Chasselas aus Lavaux, La Côte und dem Chablais sowie Pinot noir, Gamay und verschiedene Spezialitäten. Wein und regionale Gastronomie sind wichtige Bestandteile der Waadtländer Identität.
Verhältnis zur Romandie und zu Frankreich
Waadt nimmt innerhalb der Romandie eine zentrale Stellung ein. Lausanne ist neben Genf eines der wichtigsten politischen, wirtschaftlichen, wissenschaftlichen und kulturellen Zentren der französischsprachigen Schweiz.
Gemeinsam mit dem Kanton Genf bildet Waadt die Métropole lémanique. Die beiden Kantone arbeiten unter anderem bei Verkehr, Hochschulen, Wirtschaftsförderung, Gesundheitsversorgung und Raumplanung zusammen.
Die Region zwischen Lausanne und Genf ist eng verflochten und weist ein starkes Bevölkerungs- und Arbeitsplatzwachstum auf. Viele Menschen pendeln täglich zwischen den beiden Kantonen.
Auch mit den französischen Nachbarregionen bestehen enge Beziehungen. Grenzüberschreitende Zusammenarbeit findet besonders in den Bereichen Arbeitsmarkt, Verkehr, Tourismus, Natur- und Gewässerschutz statt.
Siehe auch
- Lausanne
- Geschichte des Kantons Waadt
- Liste der Gemeinden des Kantons Waadt
- Liste der Bezirke des Kantons Waadt
- Romandie
- Genfersee
- Waadtländer Jura
- Waadtländer Alpen
- Lavaux
- Métropole lémanique
- Kanton Genf
- Kanton Freiburg
- Kanton Wallis
Literatur
- Lucienne Hubler: Histoire du Pays de Vaud. Éditions L.E.P., Lausanne.
- Jean-Pierre Chuard: La révolution vaudoise. Lausanne.
- Gilbert Coutaz: Histoire illustrée du Pays de Vaud. Lausanne.
- Historisches Lexikon der Schweiz: Waadt.
- Statistique Vaud: Annuaire statistique du canton de Vaud. Lausanne, jährlich.
Weblinks
- Offizielle Website des Kantons Waadt
- Statistique Vaud
- Grosser Rat des Kantons Waadt
- Staatsrat des Kantons Waadt
- Waadtland Tourismus
- Universität Lausanne
- École polytechnique fédérale de Lausanne
- Kulturerbe des Kantons Waadt
Wikimedia Commons: Medien zu Kanton Waadt
Einzelnachweise
- ↑ 1,0 1,1 Le Parlement vaudois 2025–2026, Grosser Rat des Kantons Waadt, abgerufen am 21. Juli 2026.
- ↑ 2,0 2,1 2,2 État et structure de la population, Statistique Vaud, abgerufen am 21. Juli 2026.
- ↑ 3,0 3,1 Communes vaudoises et districts, État de Vaud, abgerufen am 21. Juli 2026.
- ↑ 4,0 4,1 4,2 4,3 Constitution du Canton de Vaud du 14 avril 2003, État de Vaud, abgerufen am 21. Juli 2026.
- ↑ Cartes des districts et liste des préfectures, État de Vaud, abgerufen am 21. Juli 2026.
- ↑ Fusions de communes en chiffres, État de Vaud, abgerufen am 21. Juli 2026.
- ↑ Waadt, Historisches Lexikon der Schweiz, abgerufen am 21. Juli 2026.
- ↑ Grand Conseil, État de Vaud, abgerufen am 21. Juli 2026.
- ↑ Conseil d’État, État de Vaud, abgerufen am 21. Juli 2026.
- ↑ 10,0 10,1 Agriculture, Statistique Vaud, abgerufen am 21. Juli 2026.
- ↑ Higher education, État de Vaud, abgerufen am 21. Juli 2026.
- ↑ International Olympic Committee, IOC Newsroom, abgerufen am 21. Juli 2026.
- ↑ Lavaux, Vineyard Terraces, UNESCO World Heritage Centre, abgerufen am 21. Juli 2026.
- ↑ Regionaler Naturpark Jura vaudois, abgerufen am 21. Juli 2026.
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