Sihltalbahn
| Streckennummer | 713 |
|---|---|
| Betreiber | Sihltal Zürich Uetliberg Bahn |
| Ausgangspunkt | Zürich Hauptbahnhof |
| Heutiger Endpunkt des Personenverkehrs | Sihlwald |
| Historischer Streckenendpunkt | Sihlbrugg |
| Betriebslänge der S4 | 14,46 km |
| Gesamtlänge der Sihltalbahn-Infrastruktur | 19,70 km einschliesslich Verbindungsstrecke Giesshübel–Wiedikon |
| Spurweite | 1435 mm |
| Stromsystem | 15 kV, 16,7 Hz Wechselstrom |
| Maximale Neigung | bis 50 ‰ |
| Eröffnung | 3. August 1892 |
| Verlängerung nach Sihlbrugg | 1. Juni 1897 |
| Personenverkehr | S4, SN4 |
| Tarifverbund | Zürcher Verkehrsverbund |
Die Sihltalbahn ist eine normalspurige Eisenbahnstrecke im Kanton Zürich. Sie führt vom Zürcher Hauptbahnhof durch das untere Sihltal über Adliswil und Langnau am Albis nach Sihlwald. Die Strecke setzt sich von dort bis zum Bahnhof Sihlbrugg fort, dieser Abschnitt wird jedoch seit Dezember 2006 nicht mehr im regulären Personenverkehr bedient.
Betreiberin und Infrastrukturunternehmen ist die Sihltal Zürich Uetliberg Bahn (SZU). Im Netz der S-Bahn Zürich wird der Personenverkehr als Linie S4 geführt. Die Bahn verbindet das Zürcher Stadtzentrum mit den Wohn- und Arbeitsplatzgebieten in Zürich Süd, Adliswil und Langnau am Albis sowie mit dem Naherholungsgebiet Sihlwald.
Die Sihltalbahn wurde am 3. August 1892 zwischen Zürich Selnau und Sihlwald eröffnet und 1897 bis Sihlbrugg verlängert. Ursprünglich diente sie neben dem Personenverkehr vor allem dem Transport von Holz aus dem Sihlwald und als mögliche Zufahrtsstrecke zur Gotthardbahn. Seit 1990 fahren die Personenzüge durch einen unterirdischen Neubauabschnitt bis zum Zürcher Hauptbahnhof.
Begriff
Die Bezeichnung Sihltalbahn wird in mehreren Bedeutungen verwendet. Sie bezeichnet:
- die historische Sihltalbahn-Gesellschaft,
- die Bahnstrecke von Zürich durch das Sihltal nach Sihlbrugg,
- den heutigen Bahnbetrieb der Linie S4,
- umgangssprachlich teilweise auch den entsprechenden Unternehmensbereich der SZU.
Die historische Gesellschaft wurde 1973 mit der Bahngesellschaft Zürich–Uetliberg zur Sihltal Zürich Uetliberg Bahn vereinigt. Die Bezeichnung Sihltalbahn blieb für die Strecke und den S4-Verkehr erhalten.
Streckenverlauf
Zürich Hauptbahnhof–Giesshübel
Die Sihltalbahn beginnt in der unterirdischen SZU-Station des Zürcher Hauptbahnhofs. Diese liegt südlich der übrigen Bahnhofanlagen unter dem Bereich des ShopVille und besitzt zwei Gleise.
Von dort führt die Strecke zunächst durch den Sihltunnel. Sie folgt weitgehend dem Flusslauf der Sihl und erreicht die ebenfalls unterirdische Station Zürich Selnau. Der heutige Tiefbahnhof ersetzte 1990 den früheren oberirdischen Bahnhof Selnau.
Südlich von Selnau verlässt die Strecke den Tunnel und erreicht den Bahnhof Zürich Giesshübel. In Giesshübel befinden sich der Hauptsitz, Werkstätten und betriebliche Anlagen der SZU.
Zwischen Zürich Hauptbahnhof und Giesshübel wird die Infrastruktur von der Sihltalbahn und der Uetlibergbahn gemeinsam benutzt. Die Züge der Uetlibergbahn verkehren als Linie S10.
Von Giesshübel zweigt eine rund 1,08 Kilometer lange Verbindungsstrecke zum Bahnhof Zürich Wiedikon ab. Sie stellt die Verbindung zwischen dem Netz der SZU und dem übrigen schweizerischen Normalspurnetz her. Die Verbindung wird hauptsächlich für Güter-, Bau-, Dienst- und Überführungszüge genutzt.
Giesshübel–Adliswil
Südlich von Giesshübel bedient die S4 zunächst die Station Zürich Saalsporthalle. Sie erschliesst das Einkaufs- und Freizeitzentrum Sihlcity, die Saalsporthalle und angrenzende Wohn- und Arbeitsplatzgebiete.
Danach folgen die Stationen Zürich Brunau, Zürich Manegg und Zürich Leimbach. Die Strecke verläuft in diesem Abschnitt zwischen dem Uetliberg beziehungsweise dem Entlisberg im Westen und der Sihl im Osten.
Das Gebiet Manegg hat sich seit den 2010er-Jahren von einem früheren Industriegebiet zu einem dicht bebauten Wohn- und Arbeitsplatzquartier entwickelt. Die Sihltalbahn bildet dessen wichtigste leistungsfähige Verbindung mit dem Zürcher Stadtzentrum.
Nach Leimbach überquert die Bahn die Stadtgrenze. Die Station Sood-Oberleimbach liegt bereits auf dem Gebiet der Stadt Adliswil und erschliesst ein bedeutendes Gewerbe- und Entwicklungsgebiet.
Anschliessend erreicht die Bahn den Bahnhof Adliswil. Dieser ist der wichtigste Zwischenbahnhof der Strecke und ein bedeutender Umsteigepunkt zu den regionalen Buslinien sowie zur Luftseilbahn Adliswil–Felsenegg.
Adliswil–Langnau-Gattikon
Südlich von Adliswil folgt die Sihltalbahn weiterhin dem Flusslauf. Die Station Sihlau erschliesst südliche Wohnquartiere von Adliswil und den Zugang zum Naherholungsgebiet an der Sihl.
Danach erreicht die Bahn die Gemeinde Langnau am Albis. Die Station Wildpark-Höfli dient unter anderem als Zugang zum Tierpark Langenberg, der zum Wildnispark Zürich gehört.
Der Bahnhof Langnau-Gattikon ist ein wichtiger Kreuzungs- und Wendebahnhof. Die meisten S4-Züge enden dort. Gleichzeitig bestehen Busverbindungen nach Gattikon, Thalwil, Oberrieden, Hausen am Albis und in weitere Gemeinden der Region.
Langnau-Gattikon–Sihlwald
Südlich von Langnau-Gattikon wird das Siedlungsgebiet zunehmend ländlich. Die Strecke überquert die Sihl, durchfährt den Gattikertunnel und folgt anschliessend dem rechten Flussufer.
Der Abschnitt wurde zwischen 1957 und 1959 neu trassiert. Die frühere Bahnlinie verlief teilweise auf der gegenüberliegenden Seite der Sihl und musste dem Ausbau der Sihltalstrasse weichen. Zur neuen Strecke gehören mehrere Brücken und der rund 340 Meter lange Gattikertunnel.
Der Bahnhof Sihlwald bildet den Endpunkt des regulären Personenverkehrs. Er liegt nahe dem Besucherzentrum des Wildnisparks Zürich und ist Ausgangspunkt zahlreicher Wanderwege.
Sihlwald–Sihlbrugg
Die Strecke setzt sich von Sihlwald durch das dünn besiedelte obere Sihltal bis Sihlbrugg fort. Sie verläuft weitgehend entlang der Sihl und der Kantonsstrasse.
Im Bahnhof Sihlbrugg besteht eine Verbindung zur Bahnstrecke Thalwil–Zug. Die Sihltalbahn erreichte dort ab 1897 das Netz der damaligen Schweizerischen Nordostbahn und erhielt damit eine zweite Verbindung zum übergeordneten Eisenbahnnetz.
Der reguläre Personenverkehr zwischen Sihlwald und Sihlbrugg wurde mit dem Fahrplanwechsel vom 10. Dezember 2006 eingestellt. Die Strecke blieb erhalten und wird weiterhin für besondere Güter- und Bauzüge, betriebliche Fahrten sowie historische Züge der Zürcher Museums-Bahn genutzt.[1]
Stationen
Im regulären Personenverkehr der S4 werden folgende Stationen bedient:[2]
| Nr. | Station | Gemeinde | Bemerkung |
|---|---|---|---|
| 1 | Zürich Hauptbahnhof | Zürich | Unterirdische Endstation; Übergang zum nationalen und internationalen Bahnverkehr |
| 2 | Zürich Selnau | Zürich | Unterirdische Station im Stadtzentrum |
| 3 | Zürich Giesshübel | Zürich | Abzweig der Verbindungsstrecke nach Zürich Wiedikon |
| 4 | Zürich Saalsporthalle | Zürich | Zugang zu Sihlcity und Saalsporthalle |
| 5 | Zürich Brunau | Zürich | Station im Quartier Brunau |
| 6 | Zürich Manegg | Zürich | Erschliessung des Entwicklungsgebiets Greencity und Manegg |
| 7 | Zürich Leimbach | Zürich | Quartierstation im Stadtbezirk 2 |
| 8 | Sood-Oberleimbach | Adliswil | Erschliessung des Gewerbe- und Wohngebiets Sood |
| 9 | Adliswil | Adliswil | Regionaler Umsteigeknoten |
| 10 | Sihlau | Adliswil | Station im südlichen Stadtgebiet |
| 11 | Wildpark-Höfli | Langnau am Albis | Zugang zum Tierpark Langenberg |
| 12 | Langnau-Gattikon | Langnau am Albis | Endpunkt der meisten S4-Züge |
| 13 | Sihlwald | Horgen | Endpunkt des regulären Personenverkehrs |
Der Abschnitt von Sihlwald zum ehemaligen Personenbahnhof Sihlbrugg besitzt keinen fahrplanmässigen S-Bahn-Verkehr.
Geschichte
Frühe Projekte
Die Geschichte der Sihltalbahn begann lange vor ihrer eigentlichen Gründung. Bereits 1835 wurde eine Postkutschenverbindung von Zürich über Langnau am Albis nach Zug eingerichtet. Sie zeigte die Bedeutung des Sihltals als Verkehrsachse zwischen Zürich und der Zentralschweiz.
Im Jahr 1857 entstand ein erstes konkretes Projekt für eine Eisenbahn durch das Sihltal. Spätere Pläne sahen eine Verbindung von Zürich nach Zug vor. Von dort sollte der Verkehr teilweise über eine Trajektfähre auf dem Zugersee in Richtung Gotthard weitergeführt werden.
Diese grossräumigen Projekte scheiterten an den hohen Kosten, an konkurrierenden Bahnlinien und an politischen Widerständen. In den 1880er-Jahren konzentrierten sich die Initianten deshalb auf eine Lokalbahn von Zürich nach Sihlwald.[3]
Bedeutung des Holztransports
Der Sihlwald befand sich im Besitz der Stadt Zürich und lieferte einen bedeutenden Teil des benötigten Bau- und Brennholzes. Über Jahrhunderte wurde das Holz teilweise auf der Sihl nach Zürich geflösst.
Der Bau von Wehren, Industrieanlagen und Kraftwerken erschwerte die Flösserei zunehmend. Die geplante Bahn sollte einen zuverlässigen Transport der grossen Holzmengen ermöglichen.
Neben Holz erwarteten die Initianten Transporte von landwirtschaftlichen Erzeugnissen, Kohle, Baumaterialien und Industriegütern. Die Verbindung zum Netz der Nordostbahn sollte der Lokalbahn zusätzliche Güterverkehre erschliessen.
Gründung und Bau
Die Konzession für die Bahn wurde 1888 erteilt. Die Sihltalbahn-Gesellschaft begann 1891 mit den Bauarbeiten.
Die eigentliche Neubaufraktion führte vom Bahnhof Giesshübel nach Sihlwald. Zwischen Giesshübel und Zürich Selnau benutzte die neue Bahn die bereits seit 1875 bestehende Strecke der Uetlibergbahn. Diese wurde für den gemeinsamen Verkehr ausgebaut.
Der Bau erforderte zahlreiche Brücken, Stützmauern und Anpassungen entlang der Sihl. Obwohl die Strecke überwiegend im Talboden verlief, stellten das enge Gelände, Industriekanäle und Hochwassergefahren die Ingenieure vor erhebliche Herausforderungen.
Eröffnung 1892
Der Personenverkehr zwischen Zürich Selnau und Sihlwald begann am 3. August 1892. Der Güterverkehr wurde am 1. Oktober desselben Jahres aufgenommen.
Zum ursprünglichen Stationsnetz gehörten unter anderem Zürich Selnau, Giesshübel, Brunau, Leimbach, Oberleimbach-Sood, Adliswil, Langnau-Gattikon und Sihlwald. Das Angebot bestand zunächst aus vergleichsweise wenigen mit Dampflokomotiven geführten Zügen.
Am 1. Dezember 1892 wurde die Verbindungsstrecke von Giesshübel nach Wiedikon eröffnet. Damit konnten Güterwagen zwischen der Sihltalbahn und der Nordostbahn ausgetauscht werden.[1]
Verlängerung nach Sihlbrugg
Die Strecke wurde am 1. Juni 1897 von Sihlwald nach Sihlbrugg verlängert. Dort bestand Anschluss an die gleichzeitig entstandene Nordostbahnstrecke von Thalwil nach Zug.
Die Sihltalbahn erhielt dadurch eine direkte Verbindung zur Gotthardzufahrt. Die erwartete Bedeutung als durchgehende Transitstrecke zwischen Zürich und der Zentralschweiz wurde jedoch nicht erreicht.
Die Hauptgründe waren:
- die konkurrenzfähigere und schnellere Verbindung über Thalwil,
- die geringe Besiedlung des oberen Sihltals,
- die begrenzte Leistungsfähigkeit der Lokalbahn,
- fehlende durchgehende Personenzüge nach Zug und Luzern.
Der Abschnitt blieb vor allem für den lokalen Verkehr, den Holztransport und den Austausch von Güterwagen wichtig.
Elektrifizierung
Im Jahr 1924 wurde die Sihltalbahn elektrifiziert. Sie übernahm das bei den Schweizerischen Bundesbahnen verwendete Stromsystem von 15 Kilovolt und 16⅔ Hertz Wechselstrom. Die Frequenz wird heute mit 16,7 Hertz bezeichnet.
Auf der gemeinsam mit der Uetlibergbahn benutzten Strecke zwischen Selnau und Giesshübel bestanden bis 2022 zwei unterschiedliche Stromsysteme. Die Uetlibergbahn wurde mit Gleichstrom betrieben und besass einen seitlich versetzten Fahrdraht. Die Stromabnehmer ihrer Fahrzeuge waren entsprechend ausserhalb der Gleismitte angeordnet.
Die elektrische Traktion ermöglichte kürzere Fahrzeiten, bessere Beschleunigung und einen dichteren Fahrplan. Der aufwendige Dampfbetrieb konnte beendet werden.
Verbindung nach Wiedikon
Im Zusammenhang mit der Tieferlegung und dem Ausbau der linksufrigen Zürichseebahn wurde die Verbindungsstrecke Giesshübel–Wiedikon in den 1920er-Jahren neu gebaut und elektrifiziert.
Die Strecke mündet beim Bahnhof Zürich Wiedikon in das SBB-Netz. Sie wird nicht vom regulären Personenverkehr benutzt, ist jedoch für den Güterverkehr, Fahrzeugüberführungen und Baustellenlogistik von grosser Bedeutung.
Über diese Verbindung können Fahrzeuge der Sihltalbahn Werkstätten und Strecken des übrigen schweizerischen Eisenbahnnetzes erreichen.
Zusammenarbeit mit der Uetlibergbahn
Die Sihltalbahn übernahm 1932 die Betriebsführung und Verwaltung der Bahngesellschaft Zürich–Uetliberg. Beide Unternehmen blieben zunächst rechtlich eigenständig, arbeiteten organisatorisch aber immer enger zusammen.
Die Sihltalbahn führte zudem ab 1954 die Geschäfte der Luftseilbahn Adliswil–Felsenegg. Dadurch entstand ein regionales Verkehrsunternehmen mit Bahn-, Bus- und Seilbahnangeboten.
Neutrassierung bei Langnau
Zwischen 1957 und 1959 wurde der Abschnitt Langnau-Gattikon–Sihlwald weitgehend neu trassiert. Die alte Strecke verlief teilweise auf dem linken Sihlufer und behinderte den Ausbau der Sihlstrasse.
Die neue Linienführung wechselte auf das rechte Flussufer. Sie umfasst:
- die Sihlbrücke bei Langnau,
- den rund 340 Meter langen Gattikertunnel,
- weitere Brücken und Stützmauern,
- eine neue Einfahrt in den Bahnhof Sihlwald.
Die neue Strecke wurde am 3. Oktober 1959 feierlich eröffnet. Sie war ungefähr 250 Meter kürzer als die frühere Linienführung.
Fusion zur SZU
Am 1. Januar 1973 fusionierten die Sihltalbahn und die Bahngesellschaft Zürich–Uetliberg zur Sihltal Zürich Uetliberg Bahn.
Die Fusion änderte zunächst wenig am täglichen Bahnbetrieb. Die beiden Strecken behielten wegen ihrer unterschiedlichen Stromsysteme eigene Fahrzeugflotten. Verwaltung, Werkstätten und Betriebsführung konnten jedoch gemeinsam organisiert werden.
Im Jahr 1976 führte die SZU den kondukteurlosen Betrieb ein. Fahrgäste kauften ihre Billette fortan grundsätzlich vor der Fahrt an Automaten oder Verkaufsstellen.
Neue Station Wildpark-Höfli
Am 26. September 1982 wurde die frühere Haltestelle Gontenbach geschlossen. Als Ersatz nahm die näher beim Tierpark gelegene Station Wildpark-Höfli den Betrieb auf.
Die neue Haltestelle verbesserte den Zugang zum Tierpark Langenberg und zu den umliegenden Wohngebieten.
Verlängerung zum Hauptbahnhof
Der oberirdische Bahnhof Zürich Selnau lag am Rand des Stadtzentrums und bot keine direkte Verbindung zum übrigen Eisenbahnnetz im Hauptbahnhof. Bereits während der Planung der Zürcher U-Bahn waren unter dem Hauptbahnhof Räume für eine spätere Bahnstation vorbereitet worden.
Nach dem Scheitern des U-Bahn-Projekts wurden diese Vorleistungen für die SZU genutzt. Zwischen Selnau und dem Hauptbahnhof entstand eine unterirdische Neubaustrecke im beziehungsweise neben dem Flussbett der Sihl.
Die neue Verbindung und die unterirdischen Stationen Zürich Selnau und Zürich Hauptbahnhof wurden im Mai 1990 eröffnet. Der alte Bahnhof Selnau wurde stillgelegt und später vollständig zurückgebaut.[3]
Mit der Eröffnung der S-Bahn Zürich am 27. Mai 1990 erhielten die Züge der Sihltalbahn die Linienbezeichnung S4. Gleichzeitig wurde die Strecke in den Tarif des Zürcher Verkehrsverbunds integriert.
Doppelstockzüge
Zum hundertjährigen Bestehen der Sihltalbahn im Jahr 1992 nahm die SZU neue Doppelstockwagen in Betrieb. Sie wurden mit Lokomotiven und Steuerwagen zu Pendelzügen zusammengestellt.
Die höhere Kapazität war notwendig, weil die direkte Verbindung zum Hauptbahnhof und das starke Wachstum von Adliswil, Langnau am Albis und den Zürcher Quartieren zu deutlich höheren Fahrgastzahlen führten.
Später wurden die Züge mit Niederflur-Zwischenwagen ergänzt. Dadurch konnten Personen mit Rollstuhl, Reisende mit Kinderwagen und Fahrgäste mit Gepäck leichter ein- und aussteigen.
Einstellung des Personenverkehrs nach Sihlbrugg
Der Abschnitt Sihlwald–Sihlbrugg wies nur geringe Fahrgastzahlen auf. Die Bahnhöfe lagen weit von grösseren Siedlungen entfernt, und in Sihlbrugg bestanden nur begrenzte Anschlussmöglichkeiten.
Mit dem Fahrplanwechsel vom 10. Dezember 2006 wurde der reguläre Personenverkehr eingestellt. Die dadurch frei werdenden Fahrzeuge und Fahrplanressourcen wurden für einen dichteren Takt zwischen Zürich und Langnau-Gattikon eingesetzt.
Gleichzeitig führte die SZU auf dem Hauptabschnitt einen durchgehenden 20-Minuten-Takt ein. Während der Hauptverkehrszeiten verkehren zusätzliche Verstärkungszüge.
Personenverkehr
S4
Die Linie S4 verbindet Zürich Hauptbahnhof mit Langnau-Gattikon und Sihlwald. Sie hält grundsätzlich an allen Stationen.
Der grundlegende Linienweg lautet:
- S4: Zürich Hauptbahnhof – Zürich Selnau – Zürich Giesshübel – Zürich Saalsporthalle – Zürich Brunau – Zürich Manegg – Zürich Leimbach – Sood-Oberleimbach – Adliswil – Sihlau – Wildpark-Höfli – Langnau-Gattikon – Sihlwald
Die meisten Züge enden in Langnau-Gattikon. Sihlwald wird im regulären Grundangebot ungefähr einmal pro Stunde bedient. Auf dem stärker nachgefragten Abschnitt zwischen Zürich und Langnau-Gattikon verkehren grundsätzlich drei Züge pro Stunde.
Während der Hauptverkehrszeiten wird das Angebot auf Teilabschnitten verdichtet. Zusätzliche Züge verkehren insbesondere zwischen Zürich und Adliswil beziehungsweise Langnau-Gattikon.[2]
Die ungefähren regulären Fahrzeiten betragen:
| Verbindung | Ungefähre Fahrzeit |
|---|---|
| Zürich Hauptbahnhof–Zürich Saalsporthalle | 6 Minuten |
| Zürich Hauptbahnhof–Zürich Leimbach | 10 Minuten |
| Zürich Hauptbahnhof–Adliswil | 15 Minuten |
| Zürich Hauptbahnhof–Langnau-Gattikon | rund 21 Minuten |
| Zürich Hauptbahnhof–Sihlwald | rund 25 Minuten |
Nachtverkehr
In den Nächten von Freitag auf Samstag und von Samstag auf Sonntag verkehrt die Nachtlinie SN4.
Sie verbindet Zürich Selnau beziehungsweise ausserhalb besonderer Bauphasen Zürich Hauptbahnhof mit Adliswil und Langnau-Gattikon. Sihlwald wird vom regulären Nachtnetz üblicherweise nicht bedient.[4]
Fahrplan während des Umbaus 2026
Die unterirdische SZU-Station im Zürcher Hauptbahnhof wird umfassend erneuert und ausgebaut. Deshalb ist der Abschnitt zwischen Zürich Hauptbahnhof und Zürich Selnau vom 29. April bis 18. Oktober 2026 vollständig gesperrt.
Während dieser Zeit beginnen und enden die regulären S4-Züge in Zürich Selnau. Ein Teil der Verstärkungszüge wendet bereits in Zürich Saalsporthalle. Zwischen dem Hauptbahnhof und den Ersatzstationen bestehen Verbindungen mit Tram, Bus und zu Fuss.[5]
Der Betrieb zwischen Zürich Selnau und Sihlwald bleibt während der Sperrung grundsätzlich bestehen.
Tarif
Die gesamte im Personenverkehr bediente Strecke gehört zum Gebiet des Zürcher Verkehrsverbunds.
Die Stadt Zürich bildet die Tarifzone 110, die bei der Preisberechnung doppelt gezählt wird. Die Stationen ausserhalb der Stadt liegen je nach Abschnitt in den Zonen 150 und 151.
Innerhalb der gelösten Zonen können Bahn, Tram, Bus und weitere in den Verbund integrierte Verkehrsmittel benutzt werden. Nationale Fahrausweise wie das Generalabonnement werden auf der Sihltalbahn ebenfalls anerkannt.
Infrastruktur
Streckenlängen
Die SZU gibt für den regulär von der S4 befahrenen Abschnitt Zürich Hauptbahnhof–Sihlwald eine Betriebslänge von 14,46 Kilometern an.[6]
Die Hauptstrecke Zürich Hauptbahnhof–Sihlbrugg ist rund 18,62 Kilometer lang. Zusammen mit der Verbindungsstrecke Giesshübel–Wiedikon umfasst die normalspurige Infrastruktur der Sihltalbahn rund 19,70 Kilometer.
Spurweite und Stromversorgung
Die Strecke besitzt die schweizerische Normalspur von 1435 Millimetern. Sie ist mit 15 Kilovolt und 16,7 Hertz Wechselstrom elektrifiziert.
Die elektrische Energie wird unter anderem über das SBB-Unterwerk Sihlbrugg bereitgestellt. Seit der Umstellung der Uetlibergbahn auf Wechselstrom im Jahr 2022 verwenden beide Bahnstrecken der SZU dasselbe Stromsystem.
Gleisanlagen
Die Sihltalbahn besitzt ein- und doppelspurige Abschnitte. Im dicht befahrenen Stadtgebiet und an mehreren Kreuzungsstellen stehen zwei Gleise zur Verfügung. Andere Abschnitte, insbesondere im südlichen Sihltal, sind einspurig.
Kreuzungsmöglichkeiten bestehen unter anderem in:
- Zürich Giesshübel,
- Zürich Brunau beziehungsweise in angrenzenden Doppelspurabschnitten,
- Adliswil,
- Langnau-Gattikon,
- Sihlwald.
Die genaue betriebliche Gliederung verändert sich im Rahmen laufender Ausbauprojekte.
Steigungen
Die ursprüngliche Sihltalbahn folgt überwiegend dem Talboden und weist deshalb moderate Steigungen auf. Vor der Verlängerung zum Hauptbahnhof betrug die maximale Neigung rund 28 Promille.
Die 1990 eröffnete unterirdische Einführung zum Hauptbahnhof enthält eine Steilrampe mit bis zu 50 Promille. Die Fahrzeuge der S4 müssen deshalb über leistungsfähige Antriebs- und Bremssysteme verfügen.
Sicherungsanlagen
Der Bahnbetrieb wird durch elektronische Stellwerke, Signale und Zugbeeinflussungssysteme gesichert. Die SZU erneuert ihre Sicherungsanlagen im Rahmen des Modernisierungsprogramms SZU 4.0 netzweit.
Eine moderne Verkehrsleitzentrale überwacht und steuert den Betrieb von S4 und S10. Die Erneuerung soll einen dichteren Fahrplan und eine höhere Betriebsstabilität ermöglichen.
Fahrzeuge
Gegenwärtiger Fahrzeugbestand
Auf der S4 verkehren im Jahr 2026 hauptsächlich lokomotivbespannte Pendelzüge. Die Fahrzeugflotte umfasst:
- Elektrolokomotiven der SZU-Baureihen Re 456 und Re 450,
- Doppelstockwagen,
- einstöckige Steuer- und Zwischenwagen,
- Niederflur-Zwischenwagen.
Die meisten Züge bestehen aus einer Lokomotive, mehreren Personenwagen und einem Steuerwagen. Dadurch kann an den Endbahnhöfen ohne Umsetzen der Lokomotive die Fahrtrichtung gewechselt werden.
Die Doppelstockzüge bieten eine hohe Sitzplatzkapazität. Wegen der kurzen Haltestellenabstände und der relativ schmalen Türen dauert der Fahrgastwechsel jedoch länger als bei modernen einstöckigen Triebzügen.[7]
Hindernisfreiheit
Auf allen regulären S4-Kursen wird mindestens ein Niederflurbereich angeboten. Bei den meisten Kompositionen befindet er sich in einem einzelnen Zwischenwagen.
Überkopftafeln mit einem Rollstuhlsymbol zeigen an den Perrons, wo der Niederflurwagen hält. Der selbstständige Einstieg ist an zahlreichen Stationen möglich; an anderen Stationen können bauliche Einschränkungen bestehen.[8]
Neue FLIRT-Triebzüge
Die SZU bestellte 2024 bei Stadler Rail 17 einstöckige Triebzüge des Typs FLIRT. Sie sollen die älteren, überwiegend doppelstöckigen Kompositionen der S4 ersetzen.
Die neuen Fahrzeuge bieten:
- mehrere breite Türen,
- durchgehend niederflurige Einstiegsbereiche,
- schnelleren Fahrgastwechsel,
- Klimatisierung,
- moderne Fahrgastinformation,
- Mehrzweckbereiche,
- höhere Energieeffizienz,
- bessere Voraussetzungen für einen dichteren Fahrplan.
Die ersten neuen Züge sollen voraussichtlich ab Frühsommer 2028 eingesetzt werden. Künftig ist auf der S4 ein vollständig einstöckiger Fahrzeugpark vorgesehen.[9]
Güterverkehr
Der Güterverkehr war ein wichtiger Grund für den Bau der Sihltalbahn. In den ersten Jahrzehnten wurden insbesondere Holz, Kohle, Baustoffe, landwirtschaftliche Erzeugnisse und Industriegüter transportiert.
Über die Verbindungsstrecke Giesshübel–Wiedikon konnten Güterwagen mit der Nordostbahn und später mit den SBB ausgetauscht werden. Am südlichen Ende ermöglichte der Anschluss in Sihlbrugg weitere Verbindungen in Richtung Zug und Gotthard.
Der reguläre Wagenladungsverkehr verlor im Verlauf des 20. Jahrhunderts an Bedeutung. Die Strecke wird jedoch weiterhin für Bau- und Logistiktransporte genutzt.
Beim Bau des Entlastungsstollens Sihl–Zürichsee wurde Ausbruchmaterial vom Installationsplatz im Sihlwald mit Güterzügen abtransportiert. Dafür musste die Fahrleitung im Baustellenbereich zeitweise entfernt werden, was längere Unterbrüche des Personenverkehrs zwischen Langnau-Gattikon und Sihlwald verursachte.[10]
Während des Umbaus der unterirdischen SZU-Station im Zürcher Hauptbahnhof dient das Areal bei Sood-Oberleimbach als Logistikzentrum. Baumaterialien werden dort auf Züge verladen und überwiegend nachts nach Zürich transportiert.
Zürcher Museums-Bahn
Der Verein Zürcher Museums-Bahn wurde 1996 gegründet. Er bewahrt historische Fahrzeuge und Anlagen der Sihltalbahn.
Das betriebliche Zentrum befindet sich beim Bahnhof Sihlwald. Dort nutzt der Verein die historische Lokomotivremise und mehrere Nebengleise.
Zum Bestand gehören:
- die Dampflokomotive E 3/3 Nummer 5 Schnaaggi-Schaaggi,
- historische Elektrolokomotiven,
- Triebwagen,
- Personen- und Güterwagen,
- bahntechnische Ausrüstungen.
An ausgewählten Tagen verkehren Museumszüge von Zürich Wiedikon über Giesshübel und Sihlwald bis Sihlbrugg. Dadurch wird der für den regulären Personenverkehr stillgelegte südliche Streckenabschnitt weiterhin gelegentlich von Personenzügen befahren.[11]
Bedeutung für die Siedlungsentwicklung
Die Sihltalbahn beeinflusste die Entwicklung von Adliswil, Langnau am Albis und den südlichen Zürcher Quartieren wesentlich.
Vor der Eröffnung waren die Gemeinden hauptsächlich ländlich und durch Strassenverbindungen erschlossen. Die Bahn ermöglichte regelmässige Arbeitswege nach Zürich und förderte den Bau neuer Wohnquartiere.
Besonders stark war das Wachstum nach dem Zweiten Weltkrieg und nach der direkten Einführung der Bahn in den Zürcher Hauptbahnhof 1990. Adliswil entwickelte sich zu einer Stadt mit zahlreichen Pendlerinnen und Pendlern.
Auch ehemalige Industriegebiete wie Zürich Manegg und Sood-Oberleimbach werden zunehmend verdichtet. Die Nähe zu einer leistungsfähigen S-Bahn-Station ist dabei ein zentraler Standortvorteil.
Freizeitverkehr
Die Sihltalbahn erschliesst mehrere bedeutende Naherholungsgebiete.
Zu den wichtigsten Zielen gehören:
- die Wege entlang der Sihl,
- der Tierpark Langenberg,
- der Wildnispark Zürich Sihlwald,
- das Besucherzentrum Sihlwald,
- der Albis und die Felsenegg,
- Wanderwege nach Horgen, Thalwil, Hausen am Albis und Sihlbrugg.
In Adliswil besteht eine Verbindung zur Talstation der Luftseilbahn Adliswil–Felsenegg. Die Seilbahn führt auf den Albisgrat und ermöglicht zusammen mit S4 und S10 verschiedene Rundwanderungen.
Der Bahnhof Sihlwald ist einer der wichtigsten öffentlichen Zugänge zum gleichnamigen Naturwald. Die Bahn ermöglicht eine weitgehend autofreie Anreise in das Schutz- und Erholungsgebiet.
Ausbau und Zukunft
Die SZU erwartet in den kommenden Jahrzehnten ein starkes Wachstum der Fahrgastzahlen. Bund, Kanton Zürich und SZU investieren deshalb im Rahmen des Programms SZU 4.0 rund 800 Millionen Franken in Fahrzeuge, Bahnhöfe, Gleisanlagen und Sicherungstechnik.[12]
Ausbau Zürich Hauptbahnhof
Die unterirdische SZU-Station im Hauptbahnhof wird erneuert, verlängert und an die wachsenden Fahrgastzahlen angepasst.
Das Projekt umfasst unter anderem:
- eine längere und breitere Perronanlage,
- neue technische Einrichtungen,
- verbesserte Zugänge,
- moderne Brandschutz- und Sicherheitsanlagen,
- Anpassungen für längere Züge.
Die Hauptarbeiten erfordern 2026 eine fast sechsmonatige vollständige Sperrung des Abschnitts Zürich Hauptbahnhof–Zürich Selnau.
Doppelspurausbauten
Für einen dichteren und stabileren Fahrplan sind zusätzliche Doppelspurabschnitte vorgesehen. Geplant sind unter anderem:
- Doppelspur Binz–Borrweg,
- Doppelspur Brunau–Höcklerbrücke,
- Doppelspur südlich von Zürich Leimbach.
Die Ausbauten sollen zusätzliche Kreuzungsmöglichkeiten schaffen und die Auswirkungen von Verspätungen begrenzen.
Künftiger Fahrplan
Langfristig ist eine Verdichtung zu einem 15- beziehungsweise 7,5-Minuten-Takt auf den besonders stark nachgefragten Abschnitten der S4 und S10 vorgesehen.
Die Umsetzung hängt vom Abschluss der Infrastrukturprojekte, der Lieferung der neuen Fahrzeuge und den übergeordneten Planungen der Zürcher S-Bahn ab.
Verbindung nach Zug
Eine Verlängerung der Sihltalbahn über Sihlbrugg nach Baar oder Zug wurde wiederholt diskutiert. Befürworter sehen darin eine mögliche zusätzliche Verbindung zwischen Zürich und dem Kanton Zug.
Eine solche Strecke würde umfangreiche Neubauten, Tunnel und eine leistungsfähige Einbindung in die Knoten Zürich und Zug erfordern. Sie ist nicht Bestandteil eines kurzfristig beschlossenen Bauprogramms, wird aber als langfristige verkehrspolitische Vision weiterhin erwähnt.
Chronologie
| Jahr | Ereignis |
|---|---|
| 1835 | Eröffnung einer Postkutschenverbindung Zürich–Langnau am Albis–Zug |
| 1857 | Erstes bekanntes Projekt einer Eisenbahn durch das Sihltal |
| 1875 | Projekt einer Sihltalbahn nach Zug mit möglicher Fortsetzung in Richtung Gotthard |
| 1887 | Neue Planung einer Lokalbahn von Zürich nach Sihlwald |
| 1888 | Erteilung der Konzession |
| 1891 | Beginn der Bauarbeiten |
| 3. August 1892 | Aufnahme des Personenverkehrs zwischen Zürich Selnau und Sihlwald |
| 1. Oktober 1892 | Aufnahme des Güterverkehrs |
| 1. Dezember 1892 | Eröffnung der Verbindungsstrecke Giesshübel–Wiedikon |
| 1. Juni 1897 | Verlängerung von Sihlwald nach Sihlbrugg |
| 1924 | Elektrifizierung mit 15 kV und 16⅔ Hz Wechselstrom |
| 1932 | Übernahme der Verwaltung der Bahngesellschaft Zürich–Uetliberg |
| 1957–1959 | Neutrassierung des Abschnitts Langnau-Gattikon–Sihlwald |
| 3. Oktober 1959 | Eröffnung der neuen Strecke mit Gattikertunnel |
| 1. Januar 1973 | Fusion mit der Bahngesellschaft Zürich–Uetliberg zur SZU |
| 1976 | Einführung des kondukteurlosen Betriebs |
| 26. September 1982 | Eröffnung der Station Wildpark-Höfli als Ersatz für Gontenbach |
| Mai 1990 | Eröffnung der unterirdischen Verlängerung von Selnau zum Zürcher Hauptbahnhof |
| 27. Mai 1990 | Einbindung als S4 in die Zürcher S-Bahn |
| 1992 | Hundertjahrfeier und Einführung von Doppelstockwagen |
| 1996 | Gründung des Vereins Zürcher Museums-Bahn |
| 10. Dezember 2006 | Einstellung des regulären Personenverkehrs Sihlwald–Sihlbrugg |
| 2006 | Einführung eines durchgehenden 20-Minuten-Takts auf dem Hauptabschnitt |
| 2024 | Bestellung von 17 neuen FLIRT-Triebzügen |
| 29. April bis 18. Oktober 2026 | Sperrung Zürich Hauptbahnhof–Zürich Selnau wegen des Stationsausbaus |
| ab 2028 | Vorgesehener Beginn des Einsatzes der neuen FLIRT-Züge |
| um 2030 | Vorgesehene zusätzliche Doppelspurausbauten |
| um 2031 | Angestrebte weitere Fahrplanverdichtung |
Siehe auch
- Sihltal Zürich Uetliberg Bahn
- S4 (S-Bahn Zürich)
- Uetlibergbahn
- Sihl
- Sihltal
- Sihlwald
- Wildnispark Zürich Sihlwald
- Zürcher Museums-Bahn
- Luftseilbahn Adliswil–Felsenegg
- Bahnhof Sihlbrugg
- Liste der Bahnstrecken in der Schweiz
Weblinks
- Informationen der SZU zur Sihltalbahn
- Geschichte der Sihltal Zürich Uetliberg Bahn
- Linienfahrplan der S4
- Jubiläumspublikation «125 Jahre Sihltalbahn»
- Website der Zürcher Museums-Bahn
Einzelnachweise
- ↑ 1,0 1,1 125 Jahre Sihltalbahn 1892–2017. Hrsg.: Sihltal Zürich Uetliberg Bahn. 2017(de). Abgerufen am 2026-08-04.
- ↑ 2,0 2,1 Linienfahrplan S4 Zürich HB–Sihlwald. In: Zürcher Verkehrsverbund(de). Abgerufen am 2026-08-04.
- ↑ 3,0 3,1 Die Geschichte der SZU. In: Sihltal Zürich Uetliberg Bahn(de). Abgerufen am 2026-08-04.
- ↑ Linienfahrplan SN4. In: Zürcher Verkehrsverbund(de). Abgerufen am 2026-08-04.
- ↑ Sihltalbahn S4: Streckensperrung Zürich HB–Selnau. In: Sihltal Zürich Uetliberg Bahn(de). Abgerufen am 2026-08-04.
- ↑ Sihltalbahn und Uetlibergbahn. In: Sihltal Zürich Uetliberg Bahn(de). Abgerufen am 2026-08-04.
- ↑ Rollmaterialverzeichnis S4 und S10. Hrsg.: Sihltal Zürich Uetliberg Bahn. 2024(de). Abgerufen am 2026-08-04.
- ↑ Hindernisfreiheit bei der S4. Hrsg.: Sihltal Zürich Uetliberg Bahn(de). Abgerufen am 2026-08-04.
- ↑ SZU bestellt 17 S-Bahn-Triebzüge bei Stadler. Hrsg.: Sihltal Zürich Uetliberg Bahn. 2024-09-18(de). Abgerufen am 2026-08-04.
- ↑ Was es braucht, bis der Bahnersatzverkehr ins Rollen kommt. In: Sihltal Zürich Uetliberg Bahn(de). Abgerufen am 2026-08-04.
- ↑ Öffentliche Fahrten. In: Zürcher Museums-Bahn(de). Abgerufen am 2026-08-04.
- ↑ Unsere Zukunftsformel – Modernisierungsprogramm SZU 4.0. In: Sihltal Zürich Uetliberg Bahn(de). Abgerufen am 2026-08-04.
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