Adliswil

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Adliswil
Staat Schweiz
Kanton Kanton Zürich
Bezirk Horgen
Gemeindenummer 0131
Gemeindetyp Politische Gemeinde und Stadt
Fläche 7,78 km²
Höhe rund 435 m ü. M.
Einwohner 19'856 (31. Dezember 2025)
Postleitzahl 8134
Sprache Deutsch
Stadtpräsident Markus Bürgi
Exekutive Siebenköpfiger Stadtrat
Legislative 36-köpfiger Grosser Gemeinderat
Gewässer Sihl
Website www.adliswil.ch

Adliswil ist eine politische Gemeinde und Stadt im Bezirk Horgen des Kantons Zürich. Sie liegt im unteren Sihltal unmittelbar südlich der Stadt Zürich und gehört zur Agglomeration Zürich. Ende 2025 lebten 19'856 Menschen in Adliswil.[1]

Das Stadtgebiet erstreckt sich beidseits der Sihl zwischen der Albiskette im Westen und dem Zimmerberg im Osten. Trotz der weitgehend zusammenhängenden Bebauung besitzt Adliswil ausgedehnte Waldgebiete, bewaldete Hänge und naturnahe Räume entlang des Flusses. Die Stadt verbindet die Nähe zum Wirtschafts- und Kulturzentrum Zürich mit einem unmittelbaren Zugang zu Naherholungsgebieten wie der Felsenegg, dem Sihlwald und der Albiskette.

Adliswil entwickelte sich von einer bäuerlich geprägten Siedlung zu einem der wichtigsten Textilindustrieorte im Kanton Zürich. Seit der Mitte des 20. Jahrhunderts wandelte sich die Gemeinde zu einer stark wachsenden Wohn- und Dienstleistungsstadt. Zu den bekanntesten Einrichtungen gehören die Luftseilbahn Adliswil–Felsenegg, die Sihltalbahn, die Zurich International School und die ehemaligen Industriegebiete an der Sihl.

Name

Adliswil wird in historischen Urkunden unter verschiedenen Namen erwähnt. Belegt sind unter anderem Adelenswile um 1050, Adololdiswile im zweiten Viertel des 12. Jahrhunderts und Adeloswile im Jahr 1248.[2]

Der Ortsname setzt sich wahrscheinlich aus dem althochdeutschen Personennamen Adalolt beziehungsweise Adalwalt und dem Namensbestandteil -wīlāri zusammen. Dieser geht auf das lateinische villare zurück und bezeichnete einen Hof oder eine kleine Siedlung. Der Name kann sinngemäss als «beim Gehöft des Adalwalt» verstanden werden.

In der zürichdeutschen Mundart wird der Ortsname als Adlischwiil oder Atlischwiil ausgesprochen.

Geografie

Lage

Adliswil liegt im unteren Sihltal, ungefähr sieben Kilometer südlich des Zürcher Stadtzentrums. Das Siedlungsgebiet schliesst im Norden nahezu ohne sichtbare Unterbrechung an die Stadt Zürich an.

Die Gemeinde grenzt an:

Das Gemeindegebiet umfasst 778 Hektaren beziehungsweise 7,78 Quadratkilometer. Es liegt zwischen den bewaldeten Hängen der Albiskette im Westen und den Terrassen des Zimmerbergs im Osten.

Die Lage im engen Tal beeinflusste die Siedlungsentwicklung stark. Der historische Dorfkern entstand im Talboden nahe einer Sihlbrücke, während sich Einzelhöfe und später Wohnquartiere an den Hängen entwickelten.

Sihl

Die Sihl durchquert Adliswil von Süden nach Norden und bildet das wichtigste landschaftliche Element der Stadt. Der Fluss trennt das Siedlungsgebiet in einen westlichen und einen östlichen Teil, die durch mehrere Strassen-, Bahn-, Fuss- und Velobrücken miteinander verbunden sind.

Über Jahrhunderte stellte die Sihl sowohl eine Gefahr als auch eine wirtschaftliche Grundlage dar. Hochwasser bedrohten Siedlungen, Brücken und landwirtschaftlich genutzte Flächen. Gleichzeitig lieferte das Wasser Energie für Mühlen, Spinnereien und Webereien.

Heute besitzt der Flussraum eine grosse Bedeutung für:

  • Hochwasserschutz;
  • Naturschutz;
  • Naherholung;
  • Fuss- und Veloverkehr;
  • Stadtklima;
  • ökologische Vernetzung.

Ein durchgehender Weg entlang der Sihl verbindet Adliswil mit Zürich, Langnau am Albis und dem Sihlwald. Er wird von Fussgängerinnen, Velofahrern und Berufspendelnden genutzt.

Albiskette und Zimmerberg

Westlich der Stadt steigt das Gelände zur Albiskette an. Die bewaldeten Hänge bilden einen wichtigen Naherholungsraum und begrenzen das zusammenhängende Siedlungsgebiet.

Die Felsenegg liegt auf der Albiskette oberhalb von Adliswil, jedoch bereits auf dem Gemeindegebiet von Stallikon. Von dort bietet sich eine weite Aussicht über den Zürichsee, die Stadt Zürich, das Sihltal und die Alpen.

Der östliche Teil der Gemeinde steigt zum Zimmerberg an. Dort liegen Wohnquartiere wie Grüt, Lebern, Sunnau und Dietlimoos. Diese Gebiete wurden insbesondere seit dem späten 20. und frühen 21. Jahrhundert stark überbaut.

Stadtteile

Die Stadtplanung gliedert das Siedlungsgebiet in neun Stadtteile. Die Einteilung folgt natürlichen Grenzen, Hauptverkehrsachsen, Bahnlinien sowie historisch gewachsenen Quartierstrukturen.[3]

Stadtteile von Adliswil
Nummer Stadtteil Charakter
1 Stadtzentrum Historischer Ortskern, Bahnhof, Verwaltung, Einkauf und Dienstleistungen
2 Grund–Bad–Hofacker Gemischtes Wohngebiet westlich und östlich der Sihl
3 Tobelhof–Kopfholz Wohnquartiere am westlichen Talhang
4 Sihlau–Buttenau–Büchel–Wilacker Wohn-, Schul- und Gewerbegebiete im Süden
5 Hofern–Sonnenberg–Stieg Dicht bebaute Wohnquartiere am Albishang
6 Oberleimbach–Zopf–Rellsten Nördliche Wohngebiete und Talstation der Felseneggbahn
7 Sood–Tüfi Bedeutender Arbeits-, Gewerbe- und Sportstandort
8 Au–Isengrund–Werd Wohngebiete, Freizeitanlagen und Flussraum
9 Grüt–Dietlimoos–Sunnau–Lätten Stark gewachsenes Wohn- und Bildungsgebiet am Zimmerberghang

Die Stadtteile sind keine selbstständigen politischen Einheiten. Sie dienen vor allem der Stadtplanung, der statistischen Beobachtung und der Quartierentwicklung.

Geschichte

Frühgeschichte und Besiedlung

Im Gebiet von Adliswil wurden archäologische Funde aus vor- und frühgeschichtlicher Zeit entdeckt. Besonders bedeutend sind frühmittelalterliche Gräber am Zimmerberghang bei Grüt und Lebern.

Die Siedlung entwickelte sich zunächst auf den Terrassen des Zimmerbergs und im geschützten Bereich des Talbodens. Der überschwemmungsgefährdete Raum unmittelbar an der Sihl war lange Zeit nur eingeschränkt bewohnbar.

Die ältesten Hofanlagen lagen wahrscheinlich am rechten Sihlufer im Bereich des späteren Dorfkerns. Einzelhöfe entstanden ausserdem an den Hängen und auf höher gelegenen Terrassen.

Mittelalter

Adliswil wird um 1050 erstmals als Adelenswile erwähnt. Im Mittelalter bestanden mehrere Höfe und kleine Siedlungsgruppen, die unterschiedlichen geistlichen und weltlichen Grundherren unterstanden.

Zu den frühen Grundbesitzern gehörten:

Nach dem Zerfall der Reichsvogtei Zürich im frühen 13. Jahrhundert gelangten Teile des Gebiets unter den Einfluss der Freiherren von Schnabelburg. Andere Rechte verblieben bei kirchlichen Institutionen.

Die Sihl erschwerte den Verkehr durch das Tal. Eine Brückenverbindung war jedoch für den Weg von Zürich über den Albis ins Knonauer Amt von grosser Bedeutung. Eine Sihlbrücke bei Adliswil ist spätestens im 15. Jahrhundert sicher belegt.

Die Mühle und ein zur Wasserregulierung dienendes Sihlwuhr werden ebenfalls im 15. Jahrhundert erwähnt. Die Mühle bildete über Jahrhunderte einen wichtigen Mittelpunkt des Dorfes.

Herrschaft der Stadt Zürich

1406 gewann die Stadt Zürich endgültig die Herrschaft über das linke Zürichseeufer und damit auch über Adliswil.

Bis 1798 gehörte Adliswil zur Zürcher Obervogtei Horgen. Innerhalb dieser Verwaltungseinheit war der Ort zeitweise den Untervogteien Thalwil und Kilchberg zugeordnet.

Die Bevölkerung verfügte über eine begrenzte lokale Selbstverwaltung. Dorfordnungen aus den Jahren 1571, 1697 und 1720 regelten unter anderem:

  • Nutzung von Wald und Weiden;
  • Unterhalt von Wegen und Brücken;
  • Wassernutzung;
  • Brandschutz;
  • Armenfürsorge;
  • gemeindliche Pflichten.

Ein wichtiger Treffpunkt war die Taverne zum Adler bei der Sihlbrücke. Das Gebäude wurde im 20. Jahrhundert abgebrochen, der Adler lebt jedoch im Gemeindewappen weiter.

Landwirtschaft und Heimarbeit

Bis zum Beginn der Industrialisierung war Adliswil überwiegend landwirtschaftlich geprägt. Viehzucht, Ackerbau, Waldwirtschaft und Weinbau bildeten die wichtigsten Erwerbszweige.

Das wenig ertragreiche Land im Sihltal begrenzte das Wachstum. Im Jahr 1401 bestanden in Adliswil, Oberleimbach und Rufers nur 18 Haushaltungen. 1634 lebten 315 Menschen in der Gemeinde.[2]

Im 17. Jahrhundert wurde die landwirtschaftlich nutzbare Fläche durch Rodungen erweitert. An geeigneten Südhängen wurde Wein angebaut.

Seit der frühen Neuzeit gewann auch die Heimarbeit für die Zürcher Textilwirtschaft an Bedeutung. Familien verarbeiteten Baumwolle und Seide in ihren Häusern, bevor die Produktion im 19. Jahrhundert in Fabriken verlagert wurde.

Helvetik und moderne Gemeinde

Mit dem Ende der Alten Eidgenossenschaft 1798 wurde Adliswil zu einer politischen Gemeinde nach modernem Verständnis.

Während der Helvetik wurde der Hof Buchenegg der Gemeinde Stallikon zugeteilt. 1893 kamen Oberleimbach und Sood zu Adliswil. Dadurch erhielt die Gemeinde im Norden und Süden zusätzliche Siedlungs- und Industriegebiete.

Kirchlich gehörte Adliswil lange Zeit zu Kilchberg. Die katholische Pfarrei wurde 1894 gegründet. Die evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Adliswil trennte sich 1898 von Kilchberg.

Industrialisierung

Anfänge der Textilindustrie

Die Wasserkraft der Sihl ermöglichte eine frühe Industrialisierung. Im 19. Jahrhundert entstanden mehrere Spinnereien und Webereien:

Frühe Industriebetriebe
Jahr Betrieb oder Entwicklung
1823 Errichtung einer Spinnerei der Gebrüder Schoch im Oberdorf
1837 Gründung einer Baumwollspinnerei und Weberei durch Staub und Landis
1842 Errichtung der Baumwollspinnerei Sood durch Heinrich Kunz
1862 Gründung der ersten mechanischen Seidenstoffweberei der Schweiz

Bereits um 1850 beschäftigte die Textilindustrie wesentlich mehr Menschen als die Landwirtschaft. Fabrikarbeiterinnen und Fabrikarbeiter prägten zunehmend die soziale und politische Entwicklung der Gemeinde.

Der Ausbau der Albisstrasse zwischen 1835 und 1839 verbesserte die Verbindung nach Zürich. Neue Strassen und Brücken erleichterten den Transport von Rohstoffen und Fertigwaren.

Mechanische Seidenstoffweberei Adliswil

Die Mechanische Seidenstoffweberei Adliswil, abgekürzt MSA, wurde zum bedeutendsten Industriebetrieb des Ortes. Ihre Maschinen wurden zunächst durch die Wasserkraft der Sihl angetrieben.

Die Fabrik entwickelte sich zu einer der grössten Seidenwebereien der Schweiz. Zeitweise beschäftigte sie ungefähr 1500 Menschen. Rund um die Anlage entstanden Arbeiterwohnungen, soziale Einrichtungen und zusätzliche Gewerbebetriebe.

Die starke Abhängigkeit von einem einzigen Unternehmen führte jedoch zu wirtschaftlichen Risiken. Während der Weltwirtschaftskrise brach die schweizerische Textilindustrie stark ein. Die MSA stellte ihre Produktion 1934 ein.

Die Schliessung führte zu hoher Arbeitslosigkeit und belastete den Gemeindehaushalt erheblich.

Flüchtlingslager 1942–1945

In den leerstehenden Fabrikhallen der ehemaligen Seidenweberei richteten die Bundesbehörden während des Zweiten Weltkriegs ein Auffang- und Durchgangslager ein.

Von Oktober 1942 bis Juli 1945 bestand dort nach dem Lager in Büren an der Aare das zweitgrösste Flüchtlingslager der Schweiz. Untergebracht waren jüdische Flüchtlinge und andere Menschen, die vor dem nationalsozialistischen Regime geflohen waren.[4]

Zu den zeitweise in Adliswil internierten Personen gehörten der Journalist Walter Fabian und der spätere Historiker und Fernsehjournalist Werner Rings.

Das Lager war militärisch abgeschirmt und blieb selbst Teilen der örtlichen Bevölkerung wenig bekannt. Seine Geschichte wurde erst Jahrzehnte später umfassender erforscht und öffentlich aufgearbeitet.

Verkehrsentwicklung

Strassen und Brücken

Die Verkehrsentwicklung wurde lange durch die schwierige Topografie des Sihltals bestimmt.

1852 wurde eine neue gedeckte Holzbrücke über die Sihl errichtet. Sie wurde 1926 durch eine Eisenbetonbrücke ersetzt. 1861 entstand eine Strassenverbindung über die Buchenegg ins Knonauer Amt.

Eine durchgehende Strasse entlang der Sihl nach Zürich wurde erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts verwirklicht.

1966 erhielt Adliswil Anschluss an die Autobahn A3. Später verbesserten der Uetlibergtunnel und die Westumfahrung Zürich die Verbindungen in Richtung Flughafen, Nordschweiz und Innerschweiz.

Sihltalbahn

1892 wurde die Sihltalbahn zwischen Zürich und Sihlwald eröffnet. Gleichzeitig entstand eine leistungsfähige Strassenverbindung durch das Tal.

Heute wird die Bahn von der Sihltal Zürich Uetliberg Bahn betrieben. Die Linie S4 der S-Bahn Zürich verbindet Adliswil direkt mit Zürich Hauptbahnhof, Langnau-Gattikon und Sihlwald.[5]

Auf dem Stadtgebiet liegen die Bahnstationen:

  • Sood-Oberleimbach;
  • Adliswil;
  • Sihlau.

Der Bahnhof Adliswil bildet zusammen mit dem benachbarten Bushof den wichtigsten Verkehrsknoten der Stadt.

Luftseilbahn Adliswil–Felsenegg

Die Luftseilbahn Adliswil–Felsenegg wurde am 30. Dezember 1954 eröffnet. Sie verbindet die Talstation am Albishang mit der auf rund 800 Metern Höhe gelegenen Felsenegg.

Die Bahn überwindet innerhalb weniger Minuten einen Höhenunterschied von mehr als 300 Metern. Sie ist die einzige konzessionierte öffentliche Luftseilbahn im Kanton Zürich.[6]

Die Bergstation liegt auf dem Gebiet der Gemeinde Stallikon. Von dort führen Wanderwege zum Uetliberg, zur Buchenegg und durch die Albiskette.

Die Luftseilbahn ist vollständig in den Zürcher Verkehrsverbund integriert.

Entwicklung zur Wohnstadt

Nach dem Zweiten Weltkrieg setzte ein starker Wohnungsbau ein. Die Nähe zu Zürich und die guten Bahn- und Strassenverbindungen machten Adliswil zu einem attraktiven Wohnort für Berufspendelnde.

1950 lebten 6240 Menschen in der Gemeinde. 1962 wurde die Marke von 10'000 Einwohnern überschritten. In den folgenden Jahrzehnten wurden grosse Flächen im Tal und an den Hängen überbaut.

Neue Wohnquartiere entstanden insbesondere in:

  • Hofern;
  • Sonnenberg;
  • Zopf;
  • Grüt;
  • Lebern;
  • Sunnau;
  • Dietlimoos.

Zwischen etwa 1970 und 2010 stagnierte die Bevölkerungszahl längere Zeit bei ungefähr 16'000. Mit der Bebauung grösserer Entwicklungsgebiete setzte erneut ein deutliches Wachstum ein.

Die frühere Industriezone Sood wandelte sich zu einem modernen Arbeits- und Dienstleistungsgebiet. Ehemalige Fabrikflächen wurden mit Bürogebäuden, Gewerbebetrieben und Wohnanlagen überbaut.

Stadterhebung 1974

Adliswil bezeichnet sich seit 1974 offiziell als Stadt. Ausschlaggebend war nicht nur die Einwohnerzahl, sondern vor allem die Einführung einer parlamentarischen Gemeindeorganisation.

Der Grosse Gemeinderat ersetzte die frühere Gemeindeversammlung. Gleichzeitig erhielt der Gemeinderat die Bezeichnung Stadtrat und der Gemeindepräsident den Titel Stadtpräsident.

Die Stimmberechtigten blieben das oberste Gemeindeorgan. Sie entscheiden seither an der Urne über wichtige Sachvorlagen und wählen die kommunalen Behörden.

Bevölkerung

Ende 2025 zählte Adliswil 19'856 Einwohnerinnen und Einwohner. Die Bevölkerung ist seit dem frühen 19. Jahrhundert stark gewachsen.

Bevölkerungsentwicklung
Jahr Einwohner beziehungsweise Haushaltungen
1401 18 Haushaltungen in Adliswil, Oberleimbach und Rufers
1634 315 Einwohner
1684 534 Einwohner
1836 941 Einwohner
1900 4'714 Einwohner
1941 5'105 Einwohner
1950 6'240 Einwohner
1962 mehr als 10'000 Einwohner
2000 15'822 Einwohner
2010 16'502 Einwohner
2025 19'856 Einwohner

Die Stadt weist einen hohen Anteil von Einwohnerinnen und Einwohnern mit ausländischer Staatsangehörigkeit auf. Menschen aus mehr als hundert Staaten leben in Adliswil.[7]

Die Nähe zu international tätigen Unternehmen und Privatschulen hat die internationale Zusammensetzung der Bevölkerung zusätzlich gefördert.

Amtssprache ist Deutsch. Im Alltag wird überwiegend Zürichdeutsch gesprochen. Daneben sind Englisch, Italienisch, Portugiesisch, Albanisch, Spanisch, Türkisch und zahlreiche weitere Sprachen verbreitet.

Historisch war Adliswil seit der Reformation überwiegend evangelisch-reformiert. Seit der Industrialisierung wuchs die römisch-katholische Bevölkerung. Heute gehört ein grosser Teil der Einwohner keiner öffentlich-rechtlich anerkannten Religionsgemeinschaft an.

Politik

Adliswil ist als Parlamentsgemeinde organisiert. Die wichtigsten politischen Organe sind:

  • die Stimmberechtigten;
  • der Grosse Gemeinderat;
  • der Stadtrat;
  • die Schulpflege.

Die Amtsdauer der gewählten Behörden beträgt vier Jahre.

Grosser Gemeinderat

Der Grosse Gemeinderat ist die Legislative und das politische Kontrollorgan der Stadt. Er besteht aus 36 Mitgliedern, die nach dem Verhältniswahlverfahren gewählt werden.

Zu seinen Aufgaben gehören:

  • Erlass kommunaler Reglemente;
  • Beschluss des Budgets und des Steuerfusses;
  • Genehmigung der Jahresrechnung;
  • Bewilligung grösserer Kredite;
  • Kontrolle des Stadtrats und der Verwaltung;
  • Behandlung parlamentarischer Vorstösse;
  • Abgabe von Abstimmungsempfehlungen.

Die Sitzungen sind grundsätzlich öffentlich.

Bei den Wahlen vom 8. März 2026 ergab sich folgende Sitzverteilung:[8]

Sitzverteilung im Grossen Gemeinderat 2026–2030
Partei Wähleranteil Sitze
Schweizerische Volkspartei 24,84 % 9
Sozialdemokratische Partei 18,67 % 6
FDP.Die Liberalen 16,19 % 6
Grüne 12,38 % 4
Freie Wähler Adliswil 8,26 % 3
Grünliberale Partei 7,65 % 3
Die Mitte 7,63 % 3
Evangelische Volkspartei 4,39 % 2

Stadtrat

Der Stadtrat ist die siebenköpfige Exekutive. Seine Mitglieder werden im Majorzverfahren gewählt.

Der Stadtrat leitet die Verwaltung, vollzieht die Beschlüsse der Stimmberechtigten und des Grossen Gemeinderats und vertritt die Stadt nach aussen.

Bei den Gesamterneuerungswahlen vom 8. März 2026 wurde Markus Bürgi zum Stadtpräsidenten gewählt. Die Amtsperiode 2026–2030 begann am 5. Mai 2026.[9]

Dem Stadtrat gehören für die Amtsperiode 2026–2030 an:

Stadtrat 2026–2030
Mitglied Politische Zugehörigkeit
Markus Bürgi, Stadtpräsident FDP
Mario Senn FDP
Felix Keller parteilos
Thomas Fässler Die Mitte
Marianne Oswald Grüne
Christine Preisig parteilos
Daniel Frei Freie Wähler Adliswil

Volksrechte

Die Stimmberechtigten wählen den Grossen Gemeinderat, den Stadtrat, das Stadtpräsidium, die Schulpflege und den Friedensrichter.

Sie entscheiden an der Urne über Geschäfte, die dem obligatorischen oder fakultativen Referendum unterliegen. Mit kommunalen Initiativen können Änderungen der Gemeindeordnung oder andere politische Begehren verlangt werden.

Wappen

Das Adliswiler Wappen zeigt im oberen Teil einen goldenen Adler und im unteren Teil ein halbes blaues Mühlrad.

Die Kombination ist seit ungefähr 1720 als Gemeindewappen nachweisbar. Der Adler soll redend auf den ersten Teil des Ortsnamens anspielen und erinnert zugleich an die ehemalige Taverne zum Adler.

Das Mühlrad verweist auf die bereits 1248 urkundlich erwähnte Mühle an der Sihl. Es symbolisiert ausserdem die lange Bedeutung der Wasserkraft für Handwerk und Industrie.[10]

Wirtschaft

Adliswil ist ein bedeutender Arbeitsstandort im Süden der Agglomeration Zürich. Ende 2023 bestanden 1066 Arbeitsstätten mit insgesamt 8023 Beschäftigten.[1]

Der Dienstleistungssektor stellt den grössten Teil der Arbeitsplätze. Bedeutende Bereiche sind:

  • Versicherungen und Finanzdienstleistungen;
  • Handel;
  • Unternehmensberatung;
  • Informationstechnologie;
  • Bildung;
  • Gesundheits- und Sozialwesen;
  • Bau und Immobilien;
  • Detailhandel und Gastronomie.

Im Gebiet Sood entstanden auf ehemaligen Industrieflächen grosse Büro- und Dienstleistungskomplexe. Dort haben sich international tätige Unternehmen und schweizerische Hauptsitze angesiedelt.

Zu den in Adliswil vertretenen Unternehmen und Einrichtungen gehören unter anderem Generali Schweiz, Migrol und verschiedene Gesellschaften aus den Bereichen Versicherung, Immobilien und Technologie.

Das Zentrum dient vor allem dem lokalen Detailhandel, der Gastronomie und persönlichen Dienstleistungen. Weitere Einkaufs- und Arbeitsplatzgebiete befinden sich in Sood und Dietlimoos.[11]

Viele Einwohnerinnen und Einwohner pendeln täglich nach Zürich und in andere Gemeinden der Agglomeration. Gleichzeitig reisen mehrere Tausend Beschäftigte nach Adliswil ein.

Verkehr

Öffentlicher Verkehr

Adliswil ist in den Zürcher Verkehrsverbund eingebunden.

Die S-Bahn-Linie S4 verbindet die Stadt tagsüber in einem dichten Takt mit Zürich Hauptbahnhof. Die Fahrzeit vom Bahnhof Adliswil ins Zentrum von Zürich beträgt ungefähr eine Viertelstunde.[12]

Mehrere Buslinien erschliessen die Quartiere und verbinden Adliswil unter anderem mit:

  • Zürich-Wollishofen;
  • Zürich-Leimbach;
  • Thalwil;
  • den Wohnquartieren am Albishang;
  • Sood und Dietlimoos.

Am Wochenende verkehren zusätzliche Nachtverbindungen.

Die Luftseilbahn Adliswil–Felsenegg stellt eine direkte Verbindung zwischen dem Stadtgebiet und dem Naherholungsraum der Albiskette her.

Strassenverkehr

Adliswil liegt nahe der Autobahn A3. Über den Uetlibergtunnel bestehen Verbindungen zur Westumfahrung Zürich und zur Autobahn A4.

Wichtige Hauptstrassen sind:

  • die Sihltalstrasse;
  • die Zürichstrasse;
  • die Albisstrasse;
  • die Kilchbergstrasse;
  • die Leimbachstrasse;
  • die Verbindung über die Buchenegg.

Die Lage im engen Tal führt zu einer starken Bündelung des Verkehrs. Bahn, Hauptstrassen, Sihl und Siedlungen beanspruchen einen begrenzten Raum.

Fuss- und Veloverkehr

Der Sihluferweg bildet die wichtigste übergeordnete Fuss- und Veloverbindung. Er führt weitgehend abseits des motorisierten Verkehrs von Zürich durch Adliswil in Richtung Langnau und Sihlwald.

Weitere Routen verbinden die Wohnquartiere mit dem Bahnhof, dem Stadtzentrum, den Schulen und den Naherholungsgebieten.

Die steilen Hänge stellen für den Alltagsveloverkehr teilweise eine Herausforderung dar.

Bildung

Die Stadt betreibt Kindergärten, Primarschulen und eine Sekundarschule. Durch das Bevölkerungswachstum mussten zahlreiche Schulanlagen erweitert, erneuert oder neu gebaut werden.

Zu den öffentlichen Schulanlagen gehören unter anderem:

  • Kronenwiese;
  • Sonnenberg;
  • Hofern;
  • Wilacker;
  • Zopf;
  • Werd;
  • Kopfholz;
  • Zentrum;
  • Dietlimoos.

Adliswil ist ausserdem Standort mehrerer Privatschulen. Besonders bekannt ist die Zurich International School. Sie gehört zu den grössten internationalen Tagesschulen der Schweiz und unterrichtet vor allem in englischer Sprache.[13]

Weitere private Bildungseinrichtungen sind die Rudolf-Steiner-Schule und das Montessori House of Kids.

Die Musikschule Adliswil-Langnau bietet musikalischen Unterricht für Kinder, Jugendliche und Erwachsene an.

Kirchen und Religionsgemeinschaften

Die reformierte Kirche Adliswil steht erhöht über dem historischen Zentrum. Die heutige Kirchgemeinde gehört zur evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Sihltal.

Die römisch-katholische Kirche Heilige Dreifaltigkeit befindet sich im Gebiet Rellsten. Die katholische Pfarrei wurde 1894 gegründet, nachdem die Zahl katholischer Fabrikarbeiterinnen und Fabrikarbeiter im 19. Jahrhundert stark zugenommen hatte.

Daneben bestehen eine evangelisch-methodistische Gemeinde und weitere christliche sowie nichtchristliche Religionsgemeinschaften.

Die Kirchen arbeiten in verschiedenen sozialen und integrativen Projekten zusammen.

Kultur

Das Kulturleben wird von der Stadt, Vereinen, Kirchen, privaten Veranstaltern und Kulturschaffenden getragen.

Die Kulturschachtle bietet Raum für:

  • Konzerte;
  • Theater;
  • Literatur;
  • Tanz;
  • Ausstellungen;
  • Kleinkunst.

Das Haus Brugg am Bahnhofplatz ist eine öffentliche Begegnungsstätte. Es beherbergt die Stadtbibliothek sowie Räume für Veranstaltungen, Kurse und soziale Angebote.[14]

Der Geschichtsverein Adliswil sammelt historische Dokumente, Fotografien und Gegenstände. Er erforscht unter anderem die Geschichte der Textilindustrie, des Flüchtlingslagers und der kommunalen Politik.

Regelmässige Veranstaltungen sind:

  • die Adliswiler Chilbi;
  • das Albisstrassenfest;
  • der Brugge- und Flohmärt;
  • Kulturveranstaltungen der Kulturschachtle;
  • der Neuzuzügeranlass;
  • lokale Musik- und Vereinsfeste.

Sehenswürdigkeiten

Adliswil besitzt keine mittelalterliche Altstadt, verfügt jedoch über mehrere historische, technische und landschaftliche Sehenswürdigkeiten.

Reformierte Kirche

Die reformierte Kirche steht am Rand des historischen Dorfkerns. Mit ihrer erhöhten Lage gehört sie zu den markantesten Gebäuden der Stadt.

Sie entstand nach der kirchlichen Selbstständigkeit Adliswils und ersetzte eine ältere Kapelle.

Historische Industrieanlagen

Teile der früheren Textilindustrie sind in umgenutzten Fabrikgebäuden, Kanälen und Siedlungsstrukturen weiterhin erkennbar.

Besondere Bedeutung besitzt das ehemalige Gelände der Mechanischen Seidenstoffweberei. Es erinnert sowohl an die Industrialisierung als auch an das Flüchtlingslager während des Zweiten Weltkriegs.

Sihlbrücken und Flussraum

Die Brücken über die Sihl verdeutlichen die historische und heutige Bedeutung der Verbindung zwischen den beiden Stadthälften.

Der Flussraum mit Uferwegen, Kiesbänken, Gehölzen und Parkflächen gehört zu den wichtigsten öffentlichen Freiräumen.

Luftseilbahn und Felsenegg

Die Luftseilbahn ist das bekannteste technische Wahrzeichen der Stadt. Die Talstation ist vom Bahnhof Adliswil zu Fuss erreichbar.

Von der Felsenegg führen zahlreiche Wanderwege durch die Albiskette. Der Höhenweg zum Uetliberg ist Teil des Planetenwegs, der die Entfernungen im Sonnensystem in verkleinertem Massstab darstellt.

Natur und Naherholung

Adliswil ist von bedeutenden Natur- und Erholungsräumen umgeben.

Der Albishang bietet Wälder, Wanderwege und Aussichtspunkte. Östlich der Stadt liegen die bewaldeten Hänge des Zimmerbergs.

Südlich von Adliswil befinden sich der Naturerlebnispark Sihlwald und der Tierpark Langenberg. Beide gehören zum Wildnispark Zürich.

Beliebte Naherholungsgebiete sind:

  • die Sihluferwege;
  • die Felsenegg;
  • die Albiskette;
  • die Buchenegg;
  • das Gebiet Werd;
  • die Wälder bei Kopfholz und Hofern;
  • der nahe Sihlwald.

Die Stadt trägt seit 1997 das Label Energiestadt. Klimaschutz, Energieeffizienz, Biodiversität und die Aufwertung des Sihlraums gehören zu den langfristigen kommunalen Aufgaben.

Sport

Die grösste Sportanlage der Stadt ist die Anlage Tüfi. Sie umfasst unter anderem:

  • eine Dreifachturnhalle;
  • eine zusätzliche Parketthalle;
  • eine Leichtathletikrundbahn;
  • einen Rasenfussballplatz;
  • einen Kunstrasenplatz;
  • Trainings- und Versammlungsräume.[15]

Das Hallen- und Freibad im Tal verfügt über Innen- und Aussenbecken sowie eine parkähnliche Umgebung.

In der Stadt bestehen Vereine für Fussball, Schwimmen, Turnen, Tennis, Leichtathletik, Kampfsport, Volleyball und zahlreiche weitere Sportarten.

Die Sihl und die Albiskette werden zum Wandern, Joggen, Velofahren und Mountainbiken genutzt.

Stadtentwicklung

Adliswil gehört zu den stark wachsenden Gemeinden der Region Zimmerberg-Sihltal. Die hohe Nachfrage nach Wohnraum führt zu einer zunehmenden Verdichtung.

Zu den wichtigsten Aufgaben der Stadtentwicklung gehören:

  • Schaffung von Wohnraum;
  • Ausbau der Schulen;
  • Aufwertung des Stadtzentrums;
  • Erhalt von Grün- und Freiräumen;
  • Hochwasserschutz an der Sihl;
  • Verbesserung des öffentlichen Verkehrs;
  • Förderung des Fuss- und Veloverkehrs;
  • Anpassung an den Klimawandel;
  • Entwicklung der Arbeitsplatzgebiete.

Da die kantonale Raumplanung eine Ausdehnung der Bauzonen stark begrenzt, soll das weitere Wachstum überwiegend innerhalb des bestehenden Siedlungsgebiets stattfinden.

Im Gebiet Dietlimoos entstanden grosse neue Wohnüberbauungen und Bildungsanlagen. Rund um die Station Sood-Oberleimbach ist ein gemischtes Arbeits- und Stadtquartier vorgesehen.

Auch das Bahnhofgebiet und das Zentrum entlang der Albis-, Zürich- und Sihltalstrasse werden schrittweise umgestaltet.

Persönlichkeiten

In Adliswil geboren wurden unter anderem:

Mit Adliswil verbunden waren ausserdem die während des Zweiten Weltkriegs im Flüchtlingslager internierten Journalisten und Schriftsteller Walter Fabian und Werner Rings.

Der Politiker Mario Fehr war Mitglied und zeitweise Präsident des Grossen Gemeinderats von Adliswil, bevor er in den Zürcher Kantonsrat, den Nationalrat und den Regierungsrat gewählt wurde.

Zeittafel

Wichtige Ereignisse
Zeitraum oder Jahr Ereignis
Frühmittelalter Anlage von Gräberfeldern am Zimmerberghang bei Grüt und Lebern.
um 1050 Erste urkundliche Erwähnung als Adelenswile.
1248 Erwähnung von Adliswil als Adeloswile und Nachweis einer Mühle.
1406 Die Stadt Zürich gewinnt die Hoheit über Adliswil.
15. Jahrhundert Mühle, Sihlwuhr und Sihlbrücke sind urkundlich belegt.
1571 Erste erhaltene Dorfordnung.
um 1720 Adler und Mühlrad sind als Gemeindewappen nachweisbar.
1823 Gründung einer Spinnerei im Oberdorf.
1835–1839 Ausbau der Albisstrasse.
1842 Errichtung der Baumwollspinnerei Sood.
1862 Gründung der ersten mechanischen Seidenstoffweberei der Schweiz.
1892 Eröffnung der Sihltalbahn und einer direkten Strassenverbindung nach Zürich.
1893 Oberleimbach und Sood werden Adliswil zugeteilt.
1894 Gründung der katholischen Pfarrei.
1898 Trennung der reformierten Kirchgemeinde von Kilchberg.
1934 Schliessung der Mechanischen Seidenstoffweberei Adliswil.
1942–1945 Betrieb eines grossen Auffang- und Durchgangslagers für Flüchtlinge.
1954 Eröffnung der Luftseilbahn Adliswil–Felsenegg.
1962 Die Einwohnerzahl überschreitet 10'000.
1966 Anschluss an die Autobahn A3.
1974 Einführung des Grossen Gemeinderats und organisatorischer Schritt zur Stadt.
1997 Adliswil erhält erstmals das Label Energiestadt.
ab 2010 Erneutes starkes Bevölkerungswachstum und Ausbau der Gebiete Grüt, Lebern und Dietlimoos.
2025 Die Einwohnerzahl erreicht 19'856.
2026 Markus Bürgi übernimmt das Stadtpräsidium.

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Kennzahlen, Stadt Adliswil, abgerufen am 23. Juli 2026.
  2. 2,0 2,1 Adliswil, in: Historisches Lexikon der Schweiz, abgerufen am 23. Juli 2026.
  3. Stadtteilanalyse – Gesamtschau, Stadt Adliswil, Dezember 2019.
  4. Adliswiler Geschichten und Forschungsprojekte, Geschichtsverein Adliswil, abgerufen am 23. Juli 2026.
  5. Sihltalbahn und Uetlibergbahn, Sihltal Zürich Uetliberg Bahn, abgerufen am 23. Juli 2026.
  6. Ausflüge und Naherholung, Stadt Adliswil, abgerufen am 23. Juli 2026.
  7. Integration, Stadt Adliswil, abgerufen am 23. Juli 2026.
  8. Zusammensetzung des Grossen Gemeinderats, Stadt Adliswil, abgerufen am 23. Juli 2026.
  9. Abstimmungsresultate vom 8. März 2026, Stadt Adliswil, abgerufen am 23. Juli 2026.
  10. Adliswiler Wappen, Stadt Adliswil, abgerufen am 23. Juli 2026.
  11. Wirtschaftsstandort Adliswil, Stadt Adliswil, abgerufen am 23. Juli 2026.
  12. Öffentlicher Verkehr, Stadt Adliswil, abgerufen am 23. Juli 2026.
  13. Herzlich willkommen in Adliswil, Stadt Adliswil, abgerufen am 23. Juli 2026.
  14. Haus Brugg und Bibliothek, Stadt Adliswil, abgerufen am 23. Juli 2026.
  15. Sportanlage Tüfi, Stadt Adliswil, abgerufen am 23. Juli 2026.