Kloster Muri
| Bild | Klosteranlage Muri |
|---|---|
| Ordensgemeinschaft | Benediktiner |
| Patrozinium | Martin von Tours |
| Gründung | 1027 |
| Stifter | Ita von Lothringen und Graf Radbot von Habsburg |
| Besiedlung | 1032 durch Mönche aus dem Kloster Einsiedeln |
| Weihe der Klosterkirche | 11. Oktober 1064 |
| Erhebung zur Fürstabtei | 1701 |
| Aufhebung | 13. Januar 1841 |
| Ort | Muri |
| Kanton | Aargau |
| Region | Freiamt |
| Heutige Nutzung | Pfarrkirche, Museen, Kultur, Schule, Verwaltung und Pflegeeinrichtung |
| Website | www.klosterkirche-muri.ch |
Das Kloster Muri ist eine ehemalige Benediktinerabtei in der Gemeinde Muri im Kanton Aargau. Die 1027 durch Ita von Lothringen und ihren Ehemann, Graf Radbot von Habsburg, gestiftete Abtei gilt als eine der frühesten und bedeutendsten Gründungen des Hauses Habsburg. Während mehr als acht Jahrhunderten war sie ein geistliches, kulturelles, wirtschaftliches und politisches Zentrum des Freiamts.
Die weitläufige Klosteranlage gehört zu den wichtigsten Kulturdenkmälern des Kantons Aargau. Ihre Architektur vereint Bauteile aus der Romanik, Gotik, Renaissance, dem Barock, Rokoko und Klassizismus. Besonders bekannt sind die romanische Krypta, der gotische Hochchor, das barocke Oktogon der Klosterkirche, der Kreuzgang mit seinen Renaissance-Glasscheiben und die lange klassizistische Ostfassade.[1]
Das Kloster wurde 1841 durch den Grossen Rat des Kantons Aargau aufgehoben. Der Konvent setzte seine Tradition jedoch zunächst in Sarnen und ab 1845 im Kloster Muri-Gries bei Bozen fort. Die Abtei besteht unter dem Namen Muri-Gries bis heute weiter.[2]
Lage und Bedeutung
Die Klosteranlage befindet sich im Zentrum von Muri im oberen Freiamt. Sie liegt auf einer leicht erhöhten Geländeterrasse und ist mit ihren Türmen und dem goldenen Posaunenengel auf dem Dach des Oktogons weithin sichtbar.
Das Kloster prägte die Entwicklung Muris über Jahrhunderte. Es war Grossgrundbesitzer, Arbeitgeber, Bildungszentrum, geistliche Institution und Träger zahlreicher Pfarreien. Die heutige Gemeinde entwickelte sich wesentlich im Umfeld der Abtei.
Neben ihrer lokalen Bedeutung besass die Abtei weitreichende Beziehungen in die heutige Schweiz, nach Süddeutschland, Österreich und Italien. Ihre Äbte pflegten Kontakte zu eidgenössischen Orten, Adelsfamilien, kirchlichen Institutionen und dem habsburgischen Kaiserhaus.
Die Klosterkirche dient heute als römisch-katholische Pfarrkirche. Weitere Teile der Anlage beherbergen Museen, eine Primarschule, Verwaltungsstellen, kulturelle Einrichtungen und die Pflegeinstitution pflegimuri.[2]
Gründung
Das Kloster wurde um 1027 auf dem Eigenbesitz von Ita von Lothringen und Graf Radbot von Habsburg gegründet. Die beiden gelten als Stammeltern des Hauses Habsburg. Muri war das erste bedeutende Hauskloster der Familie.
Die Gründungsgeschichte ist hauptsächlich in den um die Mitte des 12. Jahrhunderts entstandenen Acta Murensia überliefert. Diese Handschrift enthält Nachrichten über die Stiftung, die frühen Besitzverhältnisse und die Beziehungen zu den Habsburgern.
Nach der Überlieferung besass Ita in Muri umfangreichen Grundbesitz. Sie gilt als eigentliche Stifterin des Klosters. Ihre zentrale Rolle wird auch durch ihre hervorgehobene Bestattung in der Klosterkirche unterstrichen.[2]
Im Jahr 1032 trafen Benediktinermönche aus dem Kloster Einsiedeln in Muri ein. An ihrer Spitze stand Propst Reginbold. Die Mönche richteten das klösterliche Leben nach der Benediktsregel aus und errichteten eine Schule, die als älteste Schule des heutigen Kantons Aargau gilt.[3]
Zunächst war die Gemeinschaft vom Mutterkloster Einsiedeln abhängig. Mit der Wahl Burkards zum ersten Abt im Jahr 1065 wurde Muri zu einer selbständigen Abtei.
Erste Klosterkirche
Die erste grosse Klosterkirche wurde als dreischiffige romanische Basilika errichtet. Am 11. Oktober 1064 weihte Bischof Rumold von Konstanz die Kirche und die Krypta. Als Patron wurde der heilige Martin von Tours bestimmt.[2]
Von der romanischen Anlage ist insbesondere die Krypta erhalten. Sie gehört zu den ältesten Bauteilen der heutigen Klosterkirche und vermittelt einen Eindruck von der ursprünglichen Architektur.
Die Kirche diente sowohl den Mönchen als auch der lokalen Bevölkerung. Gleichzeitig wurde sie zur Grablege der Stifterfamilie. Ita und Radbot wurden im Zentrum der Kirche beigesetzt.
Die habsburgische Grablege in Muri gilt als älteste bekannte Begräbnisstätte des Hauses Habsburg. Dadurch besitzt die Kirche über die regionale Klostergeschichte hinaus eine europäische dynastische Bedeutung.
Doppelkloster und Kloster Hermetschwil
Um 1080 beziehungsweise 1082 entstand in Muri neben dem Männerkonvent auch eine Gemeinschaft von Benediktinerinnen. Muri war damit zeitweise ein Doppelkloster.
Die räumliche Nähe beider Gemeinschaften entsprach einem im Hochmittelalter verbreiteten Modell. Männer- und Frauenkonvent standen unter gemeinsamer geistlicher Leitung, lebten jedoch in getrennten Bereichen.
Der Frauenkonvent wurde später nach Hermetschwil verlegt. Aus ihm entwickelte sich das Kloster Hermetschwil, das bis heute von Benediktinerinnen bewohnt wird.
Die Trennung erfolgte schrittweise und war spätestens im 13. Jahrhundert abgeschlossen. Zwischen Muri und Hermetschwil bestanden danach weiterhin enge geistliche, wirtschaftliche und rechtliche Beziehungen.
Habsburgisches Hauskloster
In den ersten Jahrhunderten seines Bestehens stand das Kloster eng unter dem Schutz der Habsburger. Die Familie stattete die Abtei mit Besitz, Rechten und Privilegien aus.
Die Habsburger übten die Kastvogtei aus und waren damit für den weltlichen Schutz des Klosters verantwortlich. Gleichzeitig konnten sie Einfluss auf dessen politische und wirtschaftliche Entwicklung nehmen.
Mit dem Aufstieg der Habsburger zu einer europäischen Herrscherdynastie verlagerte sich ihr politischer Schwerpunkt nach Österreich. Die unmittelbare Verbindung zu Muri wurde dadurch schwächer, blieb aber in der Erinnerung und in der Grablegentradition bestehen.
Bis zur Eroberung des Aargaus im Jahr 1415 blieb Muri unter habsburgischer Schutzherrschaft. Danach übernahmen eidgenössische Orte die Vogteirechte.[4]
Wirtschaftliche Entwicklung
Das Kloster erhielt durch Schenkungen, Käufe und Tauschgeschäfte umfangreiche Besitzungen. Dazu gehörten Höfe, Wälder, Weinberge, Mühlen, Fischereirechte, Kirchenpatronate und Zehntrechte.
Die Güter lagen nicht nur im Freiamt, sondern auch in den heutigen Kantonen Zürich, Luzern, Thurgau und Zug. Später kamen Besitzungen in der Ostschweiz und in Süddeutschland hinzu.
Die Abtei betrieb eigene Landwirtschaft und liess einen grossen Teil ihrer Güter von abhängigen Bauern oder Pächtern bewirtschaften. Abgaben wurden in Form von Getreide, Wein, Vieh, Geld oder Arbeitsleistungen entrichtet.
Die Verwaltung der ausgedehnten Besitzungen erforderte eine umfangreiche Organisation. Klosterbeamte, Pfarrer, Verwalter und Handwerker waren im Dienst der Abtei tätig.
Muri war ausserdem an der wirtschaftlichen Erschliessung der Region beteiligt. Das Kloster förderte Landwirtschaft, Viehzucht, Forstwirtschaft, Handwerk und die Nutzung von Gewässern.
Bildung und Schriftkultur
Bereits kurz nach der Gründung entstand im Kloster eine Schule. Sie diente zunächst der Ausbildung des klösterlichen Nachwuchses, nahm später aber auch Schüler aus der Umgebung auf.
Die Abtei besass eine bedeutende Bibliothek und ein Archiv. Mönche schrieben und kopierten liturgische, theologische, juristische und historische Texte.
Zu den wichtigsten schriftlichen Zeugnissen gehören die Acta Murensia. Sie wurden um 1150 verfasst und sind eine zentrale Quelle für die Frühgeschichte des Klosters und des Hauses Habsburg.
Im 13. Jahrhundert entstand das sogenannte Osterspiel von Muri. Das Fragment gilt als eines der ältesten erhaltenen deutschsprachigen geistlichen Spiele. Es wurde 1840 in Muri entdeckt und befindet sich heute in der Aargauer Kantonsbibliothek.[2]
Ein Brand im Jahr 1300 zerstörte Teile der Bibliothek und des Archivs. Zahlreiche Bücher, Urkunden und weitere Dokumente gingen dabei verloren.
Kloster Engelberg
Mönche aus Muri waren an der Entstehung des Klosters Engelberg beteiligt. Im Jahr 1120 zog eine Gruppe unter der Leitung des seligen Adelhelm nach Engelberg.
Das neue Kloster war von Konrad von Sellenbüren gestiftet worden. Die Mönche aus Muri halfen beim Aufbau des Konvents und bei der Einführung der Benediktsregel.
Diese Verbindung zeigt die Bedeutung Muris innerhalb des benediktinischen Klosternetzes. Von der Abtei gingen geistliche, personelle und organisatorische Impulse auf andere Gemeinschaften aus.
Konflikte des Spätmittelalters
Die politische Lage des Klosters war eng mit der Geschichte der Habsburger und der Eidgenossenschaft verbunden. In kriegerischen Auseinandersetzungen wurde die Abtei mehrfach beschädigt.
Nach der Schlacht bei Sempach von 1386 brandschatzten eidgenössische Truppen das unter habsburgischem Schutz stehende Kloster. Gebäude, Vorräte und Besitzungen wurden in Mitleidenschaft gezogen.
Im Jahr 1415 eroberten die eidgenössischen Orte den Aargau. Die Habsburger verloren ihre Herrschaftsrechte im Freiamt. Zürich, Luzern, Schwyz, Unterwalden, Zug und Glarus übernahmen gemeinsam die Schutzherrschaft über das Kloster.
Muri lag fortan in den Freien Ämtern, einer Gemeinen Herrschaft der Eidgenossenschaft. Die Abtei behielt ihre innere Selbstverwaltung, war politisch jedoch von den regierenden Orten abhängig.
Reformation und Kappelerkriege
Während der Reformation geriet das katholische Kloster in eine schwierige Lage. In verschiedenen Untertanengebieten und Nachbarregionen verbreitete sich die reformierte Lehre.
Im Zweiten Kappelerkrieg von 1531 wurde das Kloster durch Berner Truppen verwüstet. Ein Teil der Gebäude und Einrichtungen erlitt Schäden.
Nach dem katholischen Sieg in der Schlacht bei Kappel konnte sich die Abtei stabilisieren. Der Konvent blieb katholisch und entwickelte sich in der Folge zu einem wichtigen Zentrum der katholischen Reform.
Unter Abt Laurentius von Heidegg begann der Wiederaufbau. Der Kreuzgang wurde ab 1534 erneuert und mit kostbaren Glasgemälden ausgestattet.
Kreuzgang und Glasgemälde
Der Kreuzgang gehört zu den kunsthistorisch bedeutendsten Teilen der Klosteranlage. Er verbindet die Kirche mit den angrenzenden Konventgebäuden.
Seine besondere Bedeutung verdankt er einem umfangreichen Zyklus von Renaissance-Glasscheiben. Die meisten entstanden im 16. Jahrhundert in Zürcher Werkstätten.
Zu den wichtigsten Glasmalern gehörten Carl von Egeri und Heinrich Leu. Die Scheiben wurden von eidgenössischen Orten, Klöstern, Adligen und Privatpersonen gestiftet.
Der Zyklus umfasst Darstellungen aus der Bibel, Heiligenlegenden, Wappen und politische Motive. Insgesamt sind 57 Kabinettscheiben erhalten.[5]
Die Einheitlichkeit des Ensembles und die hohe künstlerische Qualität machen den Kreuzgang zu einem der bedeutendsten Orte der Schweizer Renaissance-Glasmalerei.
Blütezeit unter Johann Jodok Singisen
Eine neue Blütezeit begann 1596 mit der Wahl Johann Jodok Singisens zum Abt. Er leitete die Abtei bis 1644 und wird häufig als zweiter Gründer des Klosters bezeichnet.
Singisen reformierte das klösterliche Leben, verbesserte die wirtschaftliche Verwaltung und stärkte Bildung und Seelsorge. Unter seiner Leitung wurden Gebäude erneuert und die Beziehungen zu anderen katholischen Institutionen intensiviert.
In dieser Zeit wirkte der Mönch Johann Caspar Winterlin in Muri. Er gilt als einer der letzten bedeutenden Schweizer Buchmaler und Kupferstecher.
Die von Singisen eingeleitete Entwicklung führte zu einer langen kulturellen und wirtschaftlichen Blüte, die bis ins frühe 19. Jahrhundert andauerte.
Wallfahrt zum heiligen Leontius
Im Jahr 1647 wurden die Reliquien des Katakombenheiligen Leontius in die Klosterkirche übertragen. Solche Reliquien stammten aus römischen Katakomben und wurden in der Gegenreformation als Überreste frühchristlicher Märtyrer verehrt.
Die feierliche Übertragung machte Muri zu einem überregional bedeutenden Wallfahrtsort. Der Heiligenkult stärkte die katholische Identität der Abtei und der umliegenden Bevölkerung.
Für die Reliquien wurde eine kostbare Ausstattung geschaffen. Wallfahrten, Prozessionen und kirchliche Feste zogen zahlreiche Gläubige an.
Barocker Umbau
Die mittelalterliche Klosterkirche wurde am Ende des 17. Jahrhunderts grundlegend umgestaltet. Unter Abt Plazidus Zurlauben entstand zwischen 1695 und 1697 das zentrale Oktogon.
Die Pläne stammten von Giovanni Battista Bettini aus dem Tessin. Der romanische Langhausbereich wurde durch einen grossen barocken Zentralraum ersetzt.
Das Oktogon bildet das architektonische Zentrum der Kirche. Es besitzt eine mächtige Kuppel und verbindet die erhaltenen mittelalterlichen Bauteile mit der barocken Gesamtgestaltung.
Der Zentralraum gilt als einer der bedeutendsten barocken Kirchenräume der Schweiz. Er beeindruckt durch seine klare Geometrie, die reiche Ausstattung und das Zusammenspiel von Architektur, Malerei und Bildhauerei.
Die Deckenfresken wurden von Francesco Antonio Giorgioli geschaffen. Sie zeigen biblische Szenen, Heilige und allegorische Darstellungen.
Erhebung zur Fürstabtei
Im Jahr 1701 erhob Kaiser Leopold I. Abt Plazidus Zurlauben und seine Nachfolger in den Reichsfürstenstand. Muri wurde dadurch zur Fürstabtei.[1]
Der Fürstabt besass den Rang eines Reichsfürsten, obwohl das Kloster nicht über ein geschlossenes reichsunmittelbares Territorium verfügte. Der Titel stärkte das Ansehen der Abtei und ihres Vorstehers.
Die Erhebung stand im Zusammenhang mit den engen Beziehungen Zurlaubens zum habsburgischen Kaiserhof. Das Kloster betonte damit erneut seine historische Verbindung zum Haus Habsburg.
Die Äbte führten den Fürstentitel bis zum Tod Gerolds II. Meyer im Jahr 1810. Danach verzichtete der Konvent auf eine Fortführung des Titels.
Besitzungen ausserhalb der Eidgenossenschaft
Während der Barockzeit erwarb die Abtei mehrere Herrschaften und Schlösser ausserhalb ihres traditionellen Besitzgebiets.
Dazu gehörten die Schlösser Sandegg und Eppishausen in der Ostschweiz. Im Jahr 1706 erwarb das Kloster zudem die Herrschaft Glatt am Neckar im heutigen Baden-Württemberg.
Diese Erwerbungen stärkten die wirtschaftliche Stellung der Fürstabtei und verliehen ihr zusätzliche Herrschaftsrechte. Sie verbanden Muri enger mit dem süddeutschen und habsburgischen Raum.
Nach den politischen Umwälzungen zu Beginn des 19. Jahrhunderts gingen die auswärtigen Besitzungen verloren. 1806 musste das Kloster seine ostschweizerischen und süddeutschen Herrschaften aufgeben.
Rokokoausstattung
Zwischen 1745 und 1750 wurde die Klosterkirche unter Fürstabt Gerold Haimb im Stil des Rokoko neu ausgestattet.
An der Gestaltung waren vor allem süddeutsche Künstler beteiligt. Matthäus Baisch und Niklaus Spiegel schufen Altäre, Figuren, Stuckarbeiten und weitere Ausstattungsteile.
Auch das kunstvoll gearbeitete Chorgitter stammt aus dieser Epoche. Es trennt den Mönchschor vom zentralen Kirchenraum und gehört zu den auffälligsten Kunstwerken der Kirche.
Die Rokokoausstattung ergänzte den älteren barocken Bau und verlieh dem Innenraum seine heutige repräsentative Erscheinung.
Klassizistischer Ostflügel
Von 1790 bis 1798 entstand nach Plänen des Architekten Valentin Lehmann aus Donaueschingen ein neuer Ostflügel.
Die monumentale Fassade misst mehr als 220 Meter und gilt als längste klassizistische Klosterfassade der Schweiz. Sie sollte die wirtschaftliche und politische Bedeutung der Fürstabtei sichtbar machen.
Der Ostflügel war Teil eines umfassenden Neubauprojekts. Geplant war eine nahezu vollständig erneuerte, symmetrische Klosteranlage. Die politischen Ereignisse ab 1798 verhinderten jedoch die vollständige Umsetzung.
Der Bau beherbergte Klosterräume, Verwaltungsstellen, Bibliothek, Wirtschaftsbereiche und repräsentative Säle.
Französische Besetzung und Helvetik
Im Frühjahr 1798 marschierten französische Truppen in die Schweiz ein. Am 29. April wurde das Kloster Muri besetzt.
Die alte Eidgenossenschaft und die Gemeinen Herrschaften wurden aufgelöst. Das Freiamt wurde in die Helvetische Republik eingegliedert.
Das Kloster verlor einen grossen Teil seiner politischen und grundherrschaftlichen Rechte. Es wurde zeitweise aufgehoben beziehungsweise unter staatliche Verwaltung gestellt.
Mit der Mediationsakte von 1803 entstand der Kanton Aargau. Muri wurde zum Hauptort des neu geschaffenen Bezirks Muri.
Obwohl die Abtei wieder bestehen durfte, war ihre frühere Herrschaftsstellung beendet. Die Gemeinde und die bäuerliche Bevölkerung waren nun rechtlich von der Klosterherrschaft unabhängig.
Konflikt mit dem Kanton Aargau
In den 1830er-Jahren verschärften sich die Spannungen zwischen der liberalen Aargauer Regierung und den katholisch-konservativen Klöstern.
Die Regierung warf den Klöstern mangelnde politische Loyalität, wirtschaftliche Sonderrechte und Widerstand gegen liberale Reformen vor. Das Kloster Muri galt als einflussreiches Zentrum der katholisch-konservativen Bevölkerung des Freiamts.
Ab 1835 wurden staatliche Kontrollmassnahmen eingeführt. Das Kloster musste Steuern entrichten, durfte keine Novizen mehr aufnehmen und verlor seine Schule.
Der Konflikt war Teil der allgemeinen Auseinandersetzung zwischen Liberalismus und katholischem Konservatismus in der Schweiz.
Aufhebung im Jahr 1841
Nach politischen Unruhen im Freiamt beschloss der Grosse Rat des Kantons Aargau am 13. Januar 1841 die Aufhebung aller acht Klöster des Kantons.
Den Mönchen von Muri wurde am 25. Januar mitgeteilt, dass sie die Abtei innerhalb von 48 Stunden verlassen müssten. Das Vermögen, die Gebäude, die Bibliothek und das Archiv gingen in den Besitz des Kantons über.[2]
Die Aufhebung löste in der katholischen Schweiz heftige Proteste aus. Sie verstärkte den Gegensatz zwischen liberalen und konservativen Kantonen und wurde zu einer der Ursachen der politischen Krise, die 1847 im Sonderbundskrieg gipfelte.[5]
Ein Teil der kleineren Frauenklöster wurde später wiederhergestellt. Das Kloster Muri blieb jedoch aufgehoben.
Übersiedlung nach Sarnen
Im Herbst 1841 übernahm der vertriebene Konvent die Leitung des Kollegiums in Sarnen im Kanton Obwalden.
Die Mönche wirkten dort als Lehrer, Seelsorger und Erzieher. Das Kollegium entwickelte sich zu einer bedeutenden katholischen Bildungsinstitution.
Sarnen blieb neben Gries ein Standort der Abtei Muri. Die dort tätigen Benediktiner führten die Tradition des aufgehobenen Aargauer Klosters weiter.
Kloster Muri-Gries
1845 übersiedelte Abt Adalbert Regli mit einem Teil des Konvents in das ehemalige Augustinerchorherrenstift Gries bei Bozen.
Kaiser Ferdinand I. von Österreich hatte der Gemeinschaft die Anlage angeboten. Gries gehörte damals zur Habsburgermonarchie und liegt heute in Südtirol in Italien.
Die Benediktiner richteten dort ein neues Kloster ein. Die Gemeinschaft führte fortan den Namen Abtei Muri-Gries.
Das Kloster betreibt Seelsorge, Landwirtschaft, Obstbau und Weinbau. Besonders bekannt ist seine Kellerei, die unter anderem Lagrein-Weine erzeugt.
Die Abtei Muri-Gries betrachtet sich als rechtliche und geistliche Fortsetzung des 1841 aufgehobenen Klosters Muri.
Nutzung nach der Aufhebung
Nach dem Auszug der Mönche wurden die Gebäude verschiedenen öffentlichen Zwecken zugeführt.
Der Kanton richtete 1843 eine Bezirksschule in der Anlage ein. Weitere Räume dienten der Verwaltung, als Wohnungen, Lager und soziale Einrichtungen.
1887 wurde im Ostflügel eine Pflegeanstalt eröffnet. Damit begann eine Nutzungstradition, die in der heutigen Institution pflegimuri fortbesteht.
Die Klosterkirche blieb als Gotteshaus erhalten. Sie wurde zunächst durch staatliche und kirchliche Stellen gemeinsam betreut.
Brand von 1889
Am 21. August 1889 brach in der Klosteranlage ein Grossbrand aus. Das Feuer zerstörte weite Teile des Ostflügels.
Auch die zwischen Ostflügel und Klosterkirche gelegene Abtskapelle wurde vernichtet. Die Pflegeanstalt musste geschlossen werden.
Zahlreiche Räume, Einrichtungen und historische Bauteile gingen verloren. Die monumentale Ostfassade blieb jedoch teilweise erhalten.
Bis 1907 wurde der Ostflügel wiederaufgebaut. Anschliessend konnte erneut eine Pflegeanstalt eröffnet werden.
Übergabe der Klosterkirche
Am 13. Januar 1941, genau hundert Jahre nach der Klosteraufhebung, übergab der Kanton Aargau die Klosterkirche der römisch-katholischen Kirchgemeinde Muri.
Die Kirche dient seither als Pfarrkirche der katholischen Bevölkerung. Sie bleibt zugleich historisch und geistlich mit der Abtei Muri-Gries verbunden.
Gottesdienste, Wallfahrten, kirchliche Feste und Konzerte finden regelmässig in der Kirche statt.
Rückkehr von Benediktinern
Im Jahr 1960 wurde in der ehemaligen Klosteranlage ein Benediktinerhospiz eingerichtet. Dadurch konnten wieder einzelne Mönche aus Muri-Gries und Sarnen dauerhaft in Muri leben.
Die Patres wirkten in der Seelsorge, betreuten Besucher und pflegten die Verbindung zur ursprünglichen Abtei.
Die dauerhafte Präsenz der Benediktinergemeinschaft im Hospiz endete 2017. Die historische und geistliche Verbindung mit Muri-Gries besteht jedoch weiter.
Klosterkirche St. Martin
Die Klosterkirche St. Martin ist das Zentrum der Anlage. Ihre heutige Gestalt ist das Ergebnis zahlreicher Bauphasen.
Zu den wichtigsten Bestandteilen gehören:
- die romanische Krypta
- der gotische Hochchor
- das barocke Oktogon
- die Rokokoaltäre
- das Chorgitter
- die Loretokapelle
- der Kreuzgang
- mehrere historische Orgeln
Der Bau verbindet mittelalterliche Schlichtheit mit barocker Repräsentation. Die unterschiedlichen Stile wurden bei späteren Restaurierungen bewusst erhalten.
Romanische Krypta
Die Krypta wurde 1064 gemeinsam mit der ersten Klosterkirche geweiht. Sie ist einer der ältesten erhaltenen Sakralräume des Kantons Aargau.
Der niedrige, durch Säulen gegliederte Raum diente der Aufbewahrung von Reliquien und der Feier von Gottesdiensten.
Spätgotische Wandmalereien wurden während der Renovation von 1929 bis 1934 wieder freigelegt.
Die Krypta dokumentiert die Baugeschichte des frühen Klosters und bildet einen starken Kontrast zum barocken Oktogon.
Gotischer Hochchor
Der Hochchor entstand im Spätmittelalter und blieb beim barocken Umbau der Kirche erhalten.
Er diente dem täglichen Chorgebet der Mönche. Das Chorgestühl und die liturgische Ausstattung wurden im Lauf der Jahrhunderte mehrfach erneuert.
Der langgestreckte gotische Raum schliesst östlich an das Oktogon an. Das Chorgitter trennt ihn vom öffentlich zugänglichen Zentralraum.
Oktogon
Das Oktogon wurde zwischen 1695 und 1697 errichtet. Es bildet den grössten Kuppelzentralbau dieser Art in der Schweiz.[5]
Acht mächtige Pfeiler tragen die Kuppel. Seitenkapellen, Emporen, Altäre und Durchgänge sind symmetrisch um den Zentralraum angeordnet.
Die Fresken und Stuckaturen erzeugen eine reiche barocke Bilderwelt. Architektur, Malerei, Skulptur und Musik wurden zu einem liturgischen Gesamtkunstwerk verbunden.
Auf dem Dach befindet sich ein vergoldeter Engel mit Posaune. Er ist ein weithin sichtbares Wahrzeichen Muris.
Orgeln
Die Klosterkirche besitzt fünf Orgeln und gilt deshalb als bedeutendes Zentrum der Orgelmusik.
Die Hauptorgel wurde 1630 von Thomas Schott gebaut. Sie wurde später mehrfach verändert und zwischen 1966 und 1971 umfassend restauriert.
Bei der Restaurierung orientierte man sich an Unterlagen des Orgelbauers Joseph Bossart, die den Zustand des Instruments um 1740 dokumentierten.
Die beiden Chororgeln stammen ebenfalls aus dem 17. Jahrhundert. Sie besitzen einen besonders hohen Anteil an originaler historischer Substanz.
Zwei weitere Instrumente sind moderne Rekonstruktionen kleiner Orgeln, die sich früher im Kloster befanden. Die Originale werden im Schweizerischen Nationalmuseum und im Richard-Wagner-Museum in Tribschen aufbewahrt.[6]
Die Instrumente werden regelmässig für Gottesdienste, Konzerte und internationale Musikveranstaltungen genutzt.
Loretokapelle und Habsburgergruft
Die Loretokapelle wurde im Kreuzgangbereich eingerichtet. Seit 1970 dient sie als Begräbnisstätte des Hauses Habsburg-Lothringen.
In der Kapelle befinden sich Urnen und Herzbestattungen von Angehörigen der ehemaligen österreichischen Kaiserfamilie.
Zu den bekanntesten Reliquien gehören die Herzen des letzten österreichischen Kaiserpaares, Kaiser Karl I. und Kaiserin Zita.[5]
Die Kapelle verbindet die mittelalterliche Gründung durch die frühen Habsburger mit der Geschichte der Dynastie im 20. Jahrhundert.
Muri besitzt damit sowohl die älteste bekannte Grablege als auch eine der jüngsten Familiengrüfte des Hauses Habsburg.
Museum Kloster Muri
Das Museum Kloster Muri vermittelt die fast tausendjährige Geschichte der Benediktinerabtei.
Die Ausstellung behandelt die Gründung durch die Habsburger, das klösterliche Alltagsleben, die Reformation, die Barockzeit, die Fürstabtei und die Aufhebung von 1841.
Zu den Exponaten gehören liturgische Geräte, Kunstwerke, Handschriften, Modelle, historische Dokumente und Gegenstände aus dem Klosteralltag.[7]
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Verbindung zwischen Muri und dem Haus Habsburg.
Klostermuseum und weitere Ausstellungen
Neben dem Museum Kloster Muri bestehen weitere museale und kulturelle Angebote in der Anlage.
Das Museum für medizinhistorische Bücher zeigt Werke aus der Geschichte der Medizin und des Buchdrucks.
Ausstellungen zur lokalen und regionalen Geschichte dokumentieren die Entwicklung Muris und des Freiamts.
Der Singisenflügel wird für Wechselausstellungen, zeitgenössische Kunst, Konzerte und Veranstaltungen genutzt.
Die Stiftung Murikultur koordiniert einen wesentlichen Teil des kulturellen Betriebs.
Bibliothek und Archiv
Nach der Aufhebung 1841 gingen Bibliothek und Archiv des Klosters in staatlichen Besitz über. Die Bestände wurden auf verschiedene Institutionen verteilt.
Ein bedeutender Teil der Handschriften und Druckwerke gelangte in die Aargauer Kantonsbibliothek. Archivalien werden im Staatsarchiv Aargau aufbewahrt.
Weitere Bestände befinden sich in Sarnen, Gries und anderen Bibliotheken und Archiven.
Die Sammlung Murensia dokumentiert Literatur über das Kloster, die Gemeinde Muri und das Freiamt. Historische Handschriften werden zunehmend digitalisiert und über wissenschaftliche Plattformen zugänglich gemacht.[1]
Restaurierungen
Die Klosterkirche und ihre Kunstwerke wurden seit dem frühen 20. Jahrhundert mehrfach restauriert.
Von 1929 bis 1934 erfolgte eine umfassende Innenrenovation. Dabei wurden übermalte Fresken und mittelalterliche Malereien freigelegt.
Zwischen 1953 und 1957 wurden der Kreuzgang und die Aussenfassaden erneuert. Die zuvor ausgelagerten Renaissance-Glasscheiben kehrten in den Kreuzgang zurück.
Seit 1961 laufen abschnittsweise Restaurierungen des Kircheninneren. Bund, Kanton Aargau, Kirchgemeinde und private Vereinigungen beteiligen sich an den Kosten.
Die Arbeiten dienen dem Erhalt der komplexen Bausubstanz und der wertvollen Ausstattung aus mehreren Jahrhunderten.
Heutige Nutzung
Die ehemalige Klosteranlage erfüllt heute zahlreiche religiöse, kulturelle, soziale und öffentliche Funktionen.
Die Klosterkirche wird von der katholischen Pfarrei für Gottesdienste genutzt. Daneben finden Orgelkonzerte, Choraufführungen und weitere musikalische Veranstaltungen statt.
In verschiedenen Gebäudeteilen befinden sich:
- Museen und Ausstellungsräume
- eine Primarschule
- Einrichtungen der Gemeinde- und Bezirksverwaltung
- die Pflegeinstitution pflegimuri
- Bibliotheks- und Archivbestände
- Veranstaltungs- und Proberäume
- gastronomische und touristische Angebote
Die Anlage ist dadurch kein ausschliesslich museales Denkmal, sondern weiterhin ein lebendiger Bestandteil des öffentlichen Lebens.
Murikultur
Die Stiftung Murikultur organisiert Ausstellungen, Konzerte, Führungen, Literaturveranstaltungen und weitere kulturelle Angebote in der Klosteranlage.
Besondere Bedeutung besitzt die Konzertreihe «Musik in der Klosterkirche». Die historischen Orgeln und die Akustik des Oktogons ziehen international bekannte Musikerinnen und Musiker an.
Führungen erschliessen die Geschichte der Abtei, die Architektur, den Kreuzgang, die Habsburgergruft und die Museumsbestände.
Murikultur trägt wesentlich dazu bei, die ehemalige Abtei als regionales und überregionales Kulturzentrum zu erhalten.
Tausendjahrfeier 2027
Im Jahr 2027 begeht das Kloster Muri sein tausendjähriges Bestehen. Das Jubiläum erinnert an die Stiftung von 1027.
Seit 2011 arbeitet die Stiftung Geschichte Kloster Muri an einer neuen wissenschaftlichen Aufarbeitung der Klostergeschichte.
Für das Jubiläumsjahr sind mehrere Festwochenenden, Ausstellungen, Publikationen und kulturelle Veranstaltungen vorgesehen.[8]
Das Jubiläum soll sowohl die religiöse und historische Bedeutung des Klosters als auch seine heutige Rolle als Kultur- und Begegnungsort sichtbar machen.
Bedeutung für das Haus Habsburg
Das Kloster Muri besitzt für die Geschichte des Hauses Habsburg eine aussergewöhnliche Stellung.
Die Stifter Ita und Radbot gehörten zur frühen Generation der Familie. Ihr Kloster wurde zum geistlichen Mittelpunkt und zur Grablege des entstehenden Geschlechts.
Die Burg Habsburg und das Kloster Muri stehen damit am Anfang einer Dynastie, die später über weite Teile Europas herrschte.
Auch nachdem sich der Schwerpunkt der Habsburger nach Österreich verlagert hatte, blieb die Erinnerung an Muri erhalten. Die Erhebung zur Fürstabtei 1701 erneuerte die Verbindung zum Kaiserhaus.
Die Einrichtung der Familiengruft im 20. Jahrhundert knüpfte bewusst an die mittelalterliche Tradition an.
Bedeutung für den Kanton Aargau
Das Kloster Muri gehört zu den bedeutendsten historischen Bauwerken des Kantons Aargau.
Seine Geschichte berührt zentrale Themen der Kantons- und Schweizer Geschichte: die Entstehung der Habsburger, die Eroberung des Aargaus, die Reformation, den Barock, die Helvetik und den liberal-konservativen Konflikt des 19. Jahrhunderts.
Die Aufhebung von 1841 hatte Auswirkungen weit über den Kanton hinaus. Sie verschärfte die konfessionellen Spannungen und trug zur Entstehung des Sonderbunds bei.
Heute ist die Anlage ein wichtiger Standort für Kultur, Tourismus, Bildung und Denkmalpflege.
Kunsthistorische Bedeutung
Die Klosteranlage vereinigt auf engem Raum fast tausend Jahre Architektur- und Kunstgeschichte.
Die romanische Krypta dokumentiert die frühe Bauphase. Der gotische Hochchor steht für die mittelalterliche Erweiterung. Kreuzgang und Glasgemälde repräsentieren die Renaissance.
Das Oktogon und die Fresken bilden ein bedeutendes barockes Gesamtkunstwerk. Altäre, Chorgitter und weitere Ausstattungsteile zeigen den süddeutsch-schweizerischen Rokoko.
Die klassizistische Ostfassade gehört zu den monumentalsten Klosterbauten ihrer Epoche in der Schweiz.
Aufgrund dieser Vielfalt ist Muri ein wichtiges Forschungs- und Anschauungsobjekt für Architekturgeschichte, Denkmalpflege, Kunstgeschichte und Kirchengeschichte.
Literatur
- Peter Felder, Martin Allemann: Das Kloster Muri. Schweizerische Kunstführer, Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte, Bern 2012.
- Bruno Meier: Das Kloster Muri. Geschichte und Gegenwart der Benediktinerabtei. Baden-Verlag, Baden 2011.
- Martin Kiem: Geschichte der Benedictiner Abtei Muri-Gries. 2 Bände, Stans 1888–1891.
- Charlotte Bretscher-Gisiger, Christian Sieber: Acta Murensia. Die Akten des Klosters Muri mit der Genealogie der frühen Habsburger. Schwabe, Basel 2012.
- Albert Bruckner: Scriptoria medii aevi Helvetica. Band III: Schreibschulen der Diözese Konstanz, Abtei Muri. Genf 1938.
- Hans und Bernhard Anderes: Die Glasgemälde im Kreuzgang des Klosters Muri. Basel 1974.
- Georg Germann: Die Kunstdenkmäler des Kantons Aargau. Band V: Der Bezirk Muri. Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte, Basel 1967.
Siehe auch
- Muri AG
- Kloster Muri-Gries
- Kloster Hermetschwil
- Kloster Engelberg
- Haus Habsburg
- Acta Murensia
- Osterspiel von Muri
- Aargauer Klosterstreit
- Sonderbundskrieg
- Liste der Klöster in der Schweiz
Weblinks
- Freunde der Klosterkirche Muri
- Murikultur
- Kloster Muri auf der Website der Gemeinde Muri
- 1000 Jahre Kloster Muri
- Benediktinerabtei Muri-Gries
- Kloster Muri im Historischen Lexikon der Schweiz
Einzelnachweise
- ↑ 1,0 1,1 1,2 Klosteranlage. Hrsg.: Murikultur. Abgerufen am 2026-07-26.
- ↑ 2,0 2,1 2,2 2,3 2,4 2,5 Geschichte des Klosters Muri. Hrsg.: Freunde der Klosterkirche Muri. Abgerufen am 2026-07-26.
- ↑ Chronik Kloster Muri. Hrsg.: Benediktinerkollegium Sarnen. Abgerufen am 2026-07-26.
- ↑ Archivbestand Kloster Muri. Hrsg.: Staatsarchiv Aargau. Abgerufen am 2026-07-26.
- ↑ 5,0 5,1 5,2 5,3 Unser Kloster. Hrsg.: 1000 Jahre Kloster Muri. Abgerufen am 2026-07-26.
- ↑ Kloster Muri. Hrsg.: Gemeinde Muri. Abgerufen am 2026-07-26.
- ↑ Museum Kloster Muri. Hrsg.: Murikultur. Abgerufen am 2026-07-26.
- ↑ 1000 Jahre Kloster Muri. Hrsg.: Verein 1000 Jahre Kloster Muri. Abgerufen am 2026-07-26.