Zweiter Weltkrieg

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Der Zweite Weltkrieg war ein globaler militärischer Konflikt, der von 1939 bis 1945 dauerte. In Asien hatte der Krieg mit dem Japanisch-Chinesischen Krieg bereits 1937 begonnen. In Europa gilt der deutsche Überfall auf Polen am 1. September 1939 als Kriegsbeginn. Der Krieg endete in Europa mit der bedingungslosen Kapitulation Deutschlands am 8. Mai 1945 und weltweit mit der formellen Kapitulation Japans am 2. September 1945.

Die wichtigsten Kriegsparteien waren die von Deutschland, Italien und Japan geführten Achsenmächte sowie die Alliierten. Zu den bedeutendsten alliierten Staaten gehörten Grossbritannien, Frankreich, die Sowjetunion, die Vereinigten Staaten und China. Zahlreiche weitere Staaten, Kolonien und abhängige Gebiete wurden unmittelbar in die Kämpfe einbezogen.

Der Zweite Weltkrieg war der grösste und verlustreichste Krieg der Geschichte. Schätzungen gehen von insgesamt etwa 70 bis 85 Millionen Todesopfern aus. Ein grosser Teil davon waren Zivilpersonen. Der Krieg war von Besatzung, Zwangsarbeit, Vertreibungen, strategischen Bombardierungen und systematischen Massenverbrechen geprägt. Das nationalsozialistische Deutschland und seine Verbündeten ermordeten im Holocaust rund sechs Millionen europäische Jüdinnen und Juden. Weitere Millionen Menschen wurden aufgrund ihrer Herkunft, politischen Haltung, Religion, Behinderung oder Zugehörigkeit zu anderen verfolgten Gruppen getötet.

Bezeichnung und zeitliche Einordnung

Die Bezeichnung «Zweiter Weltkrieg» setzte sich während und nach dem Konflikt durch. Sie verweist auf den Ersten Weltkrieg von 1914 bis 1918, dessen politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Folgen wesentlich zur Entstehung des neuen Konflikts beitrugen.

In der europäischen Geschichtsschreibung wird der Zeitraum vom 1. September 1939 bis zum 8. Mai 1945 gewöhnlich als europäischer Zweiter Weltkrieg bezeichnet. Aus globaler Perspektive ist diese zeitliche Einordnung weniger eindeutig. Der Krieg zwischen Japan und China begann bereits am 7. Juli 1937 mit dem Zwischenfall an der Marco-Polo-Brücke. Einzelne Historikerinnen und Historiker betrachten auch die japanische Besetzung der Mandschurei im Jahr 1931 als Teil eines länger dauernden globalen Konflikts.

Vorgeschichte

Folgen des Ersten Weltkriegs

Der Versailler Vertrag von 1919 verpflichtete Deutschland zu Gebietsabtretungen, militärischen Beschränkungen und Reparationszahlungen. Viele Deutsche empfanden den Vertrag als ungerecht. Nationalistische und antidemokratische Kräfte nutzten diese Stimmung, um die Weimarer Republik zu bekämpfen.

Die politische Ordnung Europas blieb instabil. Neue Staaten waren entstanden, während verschiedene nationale Minderheiten ausserhalb der Grenzen ihrer jeweiligen Nationalstaaten lebten. Mehrere Regierungen strebten eine Revision der nach dem Ersten Weltkrieg geschaffenen Grenzen an.

Die Weltwirtschaftskrise ab 1929 führte zu Massenarbeitslosigkeit, sozialer Unsicherheit und politischer Radikalisierung. In Deutschland begünstigte sie den Aufstieg der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei unter Adolf Hitler.

Expansion der Achsenmächte

Hitler wurde am 30. Januar 1933 zum deutschen Reichskanzler ernannt. Das nationalsozialistische Regime beseitigte die demokratische Ordnung, verfolgte politische Gegner und begann mit einer umfassenden Aufrüstung. Die deutsche Aussenpolitik zielte auf die Revision des Versailler Vertrags, die Eroberung von «Lebensraum» in Osteuropa und die Errichtung einer rassistisch begründeten Herrschaftsordnung.

1936 liess Hitler das entmilitarisierte Rheinland besetzen. Im März 1938 wurde Österreich an das Deutsche Reich angeschlossen. Im September 1938 stimmten Grossbritannien, Frankreich und Italien im Münchner Abkommen der Abtretung des überwiegend deutschsprachigen Sudetenlandes an Deutschland zu. Im März 1939 besetzte Deutschland auch die verbleibenden tschechischen Gebiete und errichtete das Protektorat Böhmen und Mähren.

Das faschistische Italien unter Benito Mussolini führte von 1935 bis 1936 einen Eroberungskrieg gegen Äthiopien und besetzte 1939 Albanien. Japan hatte 1931 die Mandschurei besetzt und dort den von Japan abhängigen Staat Mandschukuo geschaffen. Ab 1937 führte Japan einen umfassenden Krieg gegen China.

Deutschland, Italien und Japan näherten sich politisch und militärisch an. Deutschland und Italien bezeichneten ihre Verbindung als «Achse Berlin–Rom». Mit dem Antikominternpakt und dem Dreimächtepakt entstand schrittweise das Bündnis der Achsenmächte.

Scheitern der Friedensordnung

Der Völkerbund war nicht in der Lage, die Expansion Japans, Italiens und Deutschlands wirksam zu verhindern. Grossbritannien und Frankreich verfolgten zeitweise eine Politik des Appeasement, um einen neuen europäischen Krieg durch Zugeständnisse an Deutschland zu vermeiden.

Am 23. August 1939 schlossen Deutschland und die Sowjetunion den deutsch-sowjetischen Nichtangriffspakt. In einem geheimen Zusatzprotokoll teilten beide Mächte Teile Osteuropas in Interessensphären auf. Der Vertrag ermöglichte Hitler den Angriff auf Polen, ohne zunächst einen Krieg an zwei Fronten führen zu müssen.

Kriegsverlauf

Überfall auf Polen

Am 1. September 1939 griff die deutsche Wehrmacht Polen an. Der Angriff wurde von intensiven Luftangriffen und schnellen Bewegungen motorisierter Verbände begleitet. Grossbritannien und Frankreich erklärten Deutschland am 3. September den Krieg.

Am 17. September marschierte auch die Rote Armee von Osten her in Polen ein. Deutschland und die Sowjetunion teilten das besetzte Land untereinander auf. Die polnische Regierung ging ins Exil, während polnische Streitkräfte den Kampf auf Seiten der Alliierten fortsetzten.

Beide Besatzungsmächte verübten schwere Verbrechen an der polnischen Bevölkerung. Deutschland begann mit der Ermordung politischer und kultureller Eliten sowie mit der Vertreibung und Entrechtung der jüdischen Bevölkerung. Die sowjetische Geheimpolizei deportierte Hunderttausende Menschen. Beim Massaker von Katyn wurden 1940 mehrere Tausend polnische Offiziere und Angehörige der Führungsschicht ermordet.

Nordeuropa und Westeuropa

Im April 1940 besetzte Deutschland Dänemark und griff Norwegen an. Die Kontrolle über Norwegen war für Deutschland wegen seiner Küste, seiner Häfen und der Versorgung mit schwedischem Eisenerz von strategischer Bedeutung.

Am 10. Mai 1940 begann der deutsche Angriff auf die Benelux-Staaten und Frankreich. Deutsche Verbände durchstiessen die französischen Linien in den Ardennen und erreichten rasch den Ärmelkanal. Ein grosser Teil der britischen und französischen Truppen wurde bei Dünkirchen eingeschlossen. Mehr als 300'000 alliierte Soldaten konnten über den Ärmelkanal evakuiert werden.

Paris wurde am 14. Juni besetzt. Frankreich schloss am 22. Juni 1940 einen Waffenstillstand mit Deutschland. Der Norden und Westen des Landes kamen unter deutsche Besatzung. Im Süden entstand das autoritäre Vichy-Regime, das mit Deutschland zusammenarbeitete. Unter Charles de Gaulle setzte das Freie Frankreich den Krieg auf alliierter Seite fort.

Luftschlacht um England

Nach dem Sieg über Frankreich versuchte Deutschland, Grossbritannien zu einem Friedensschluss zu zwingen. Die deutsche Luftwaffe griff britische Flugplätze, Industrieanlagen und Städte an. In der Luftschlacht um England konnte die britische Royal Air Force die deutsche Luftüberlegenheit verhindern.

Ab September 1940 wurden London und andere britische Städte während des sogenannten Blitz regelmässig bombardiert. Eine deutsche Invasion Grossbritanniens fand nicht statt. Die britische Regierung unter Winston Churchill lehnte Verhandlungen mit Hitler ab und führte den Krieg weiter.

Mittelmeerraum und Nordafrika

Italien trat am 10. Juni 1940 in den Krieg ein. Italienische Truppen griffen britische Stellungen in Nordafrika und Griechenland an, erzielten jedoch nur begrenzte Erfolge. Deutschland entsandte das Afrikakorps unter Erwin Rommel nach Libyen.

Im April 1941 besetzten deutsche und verbündete Truppen Jugoslawien und Griechenland. Auf dem Balkan entwickelte sich ein umfangreicher Partisanenkrieg. Insbesondere in Jugoslawien waren die Kämpfe zugleich von Besatzungsterror, ethnischer Gewalt und Bürgerkrieg geprägt.

Im Herbst 1942 stoppten britische Truppen unter Bernard Montgomery den Vormarsch der Achsenmächte in der Schlacht von El Alamein. Gleichzeitig landeten amerikanische und britische Truppen im Rahmen der Operation Torch in Marokko und Algerien. Im Mai 1943 kapitulierten die letzten deutsch-italienischen Verbände in Nordafrika.

Angriff auf die Sowjetunion

Am 22. Juni 1941 begann Deutschland mit dem Unternehmen Barbarossa den Angriff auf die Sowjetunion. Rumänien, Ungarn, Italien, die Slowakei und Finnland beteiligten sich in unterschiedlicher Form am Krieg gegen die Sowjetunion.

Die deutschen Streitkräfte rückten zunächst rasch vor und nahmen Millionen sowjetische Soldaten gefangen. Sie erreichten die Umgebung von Leningrad, Moskau und Rostow am Don. Die Blockade von Leningrad dauerte von 1941 bis 1944 und forderte durch Hunger, Kälte und Beschuss Hunderttausende zivile Todesopfer.

Der Krieg im Osten war von der nationalsozialistischen Führung als Eroberungs- und Vernichtungskrieg geplant. Jüdinnen und Juden, Roma, politische Funktionäre und andere Zivilpersonen wurden von Einsatzgruppen, Polizeieinheiten, Wehrmachtverbänden und örtlichen Helfern ermordet. Millionen sowjetische Kriegsgefangene starben durch Hunger, Krankheiten, Misshandlungen und gezielte Vernachlässigung.

Im Winter 1941/42 stoppte die Rote Armee den deutschen Vormarsch vor Moskau. 1942 richtete Deutschland seine Offensive auf den Kaukasus und die Wolga. In der Schlacht von Stalingrad wurde die deutsche 6. Armee eingeschlossen. Ihre Kapitulation am 2. Februar 1943 wurde zu einem politischen und militärischen Wendepunkt des Krieges.

Krieg in Asien und im Pazifik

Japan führte seit 1937 Krieg gegen China. Japanische Truppen besetzten grosse Teile der chinesischen Küstenregionen und wichtige Städte. Während des Massakers von Nanking 1937/38 wurden zahlreiche Zivilpersonen und Kriegsgefangene ermordet.

Die japanische Expansion und der Krieg in China führten zu zunehmenden Spannungen mit den Vereinigten Staaten, Grossbritannien und den Niederlanden. Diese Staaten schränkten die Lieferung von Erdöl und anderen Rohstoffen an Japan ein.

Am 7. Dezember 1941 griff Japan den amerikanischen Flottenstützpunkt Pearl Harbor auf Hawaii an. Die Vereinigten Staaten traten daraufhin in den Krieg ein. Wenige Tage später erklärten Deutschland und Italien den Vereinigten Staaten den Krieg.

Japan eroberte in kurzer Zeit Hongkong, Malaya, Singapur, die Philippinen, Niederländisch-Indien und zahlreiche Inselgruppen. Die japanische Führung wollte einen von Japan beherrschten Wirtschafts- und Machtbereich in Ost- und Südostasien schaffen.

In der Schlacht im Korallenmeer wurde der japanische Vormarsch im Mai 1942 erstmals gestoppt. In der Schlacht um Midway im Juni 1942 verlor Japan vier Flugzeugträger. Danach gingen die Vereinigten Staaten schrittweise zur Offensive über. Die Kämpfe um Guadalcanal, Neuguinea, die Marianen, die Philippinen, Iwojima und Okinawa waren besonders verlustreich.

Wende des Krieges

Die Jahre 1942 und 1943 brachten an mehreren Fronten eine Wende zugunsten der Alliierten. Deutschland erlitt bei Stalingrad eine entscheidende Niederlage. In Nordafrika wurden die Achsenmächte zurückgedrängt, und im Pazifik verloren die japanischen Streitkräfte die strategische Initiative.

Im Juli 1943 landeten alliierte Truppen auf Sizilien. Mussolini wurde gestürzt, und die italienische Regierung schloss einen Waffenstillstand mit den Alliierten. Deutschland besetzte daraufhin Nord- und Mittelitalien und setzte Mussolini als Leiter der Italienischen Sozialrepublik ein. In Italien dauerten die Kämpfe bis 1945 an.

An der Ostfront scheiterte im Sommer 1943 die letzte grosse deutsche Offensive bei Kursk. Die Rote Armee befreite danach schrittweise die besetzten sowjetischen Gebiete und rückte nach Osteuropa vor.

Landung in der Normandie

Am 6. Juni 1944 landeten amerikanische, britische, kanadische und weitere alliierte Truppen in der Normandie. Der sogenannte D-Day eröffnete eine neue Front im Westen Europas. Nach schweren Kämpfen gelang den Alliierten der Ausbruch aus dem Landekopf. Paris wurde im August 1944 befreit.

Gleichzeitig begann die Sowjetunion die Operation Bagration, bei der die deutsche Heeresgruppe Mitte weitgehend zerschlagen wurde. Die Rote Armee rückte bis nach Polen und an die Grenzen Deutschlands vor.

Im Dezember 1944 unternahm Deutschland mit der Ardennenoffensive einen letzten grossen Angriff im Westen. Die Offensive scheiterte. Deutschland verfügte zunehmend weder über genügend Treibstoff noch über ausreichende personelle und materielle Reserven.

Kriegsende in Europa

Zu Beginn des Jahres 1945 drangen die Westalliierten über den Rhein vor. Die Rote Armee begann ihre Offensive in Richtung Berlin. Am 27. Januar 1945 befreiten sowjetische Soldaten das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau.

Im April begann die Schlacht um Berlin. Hitler beging am 30. April 1945 im Berliner Führerbunker Suizid. Am 7. Mai wurde in Reims die bedingungslose Kapitulation der deutschen Streitkräfte unterzeichnet. Eine weitere Unterzeichnung erfolgte in Berlin-Karlshorst. Die Kapitulation trat am 8. Mai 1945 in Kraft. In der Sowjetunion und in mehreren Nachfolgestaaten wird das Kriegsende aufgrund der Zeitverschiebung am 9. Mai begangen.

Kapitulation Japans

Nach dem Ende des Krieges in Europa konzentrierten sich die Alliierten auf Japan. Amerikanische Luftangriffe zerstörten weite Teile japanischer Städte. Besonders der Brandbombenangriff auf Tokio im März 1945 forderte zahlreiche zivile Opfer.

Am 6. August 1945 warfen die Vereinigten Staaten eine Atombombe auf Hiroshima ab. Am 9. August folgte der Atombombenabwurf auf Nagasaki. Zwischen den beiden Abwürfen trat die Sowjetunion in den Krieg gegen Japan ein und griff japanische Truppen in der Mandschurei an.

Japan erklärte am 15. August seine Bereitschaft zur Kapitulation. Die formelle Unterzeichnung fand am 2. September 1945 auf dem amerikanischen Schlachtschiff USS Missouri in der Bucht von Tokio statt. Damit war der Zweite Weltkrieg beendet. Welche Bedeutung die Atombombenabwürfe, der sowjetische Kriegseintritt und die militärische Gesamtlage für die japanische Entscheidung hatten, ist weiterhin Gegenstand historischer Forschung.

Holocaust und nationalsozialistische Verfolgung

Der Holocaust war der systematische Mord an den europäischen Jüdinnen und Juden durch das nationalsozialistische Deutschland und seine Verbündeten. Die Verfolgung hatte bereits 1933 begonnen und wurde während des Krieges radikalisiert.

In den besetzten polnischen Gebieten wurden Jüdinnen und Juden in Ghettos gezwungen. Nach dem Angriff auf die Sowjetunion begannen Einsatzgruppen und andere Einheiten mit systematischen Massenerschiessungen. Bei Massakern wie jenem von Babyn Jar wurden innerhalb weniger Tage Zehntausende Menschen ermordet.

Ab 1941 und 1942 deportierten deutsche Behörden Jüdinnen und Juden aus fast allen Teilen des besetzten Europas in Konzentrations- und Vernichtungslager. Zu den wichtigsten Vernichtungsstätten gehörten Auschwitz-Birkenau, Treblinka, Bełżec, Sobibór, Kulmhof und Majdanek. Insgesamt wurden etwa sechs Millionen jüdische Menschen ermordet.[1]

Zu den weiteren Verfolgten gehörten Roma, Menschen mit Behinderungen, sowjetische Kriegsgefangene, polnische und sowjetische Zivilpersonen, politische Gegner, homosexuelle Männer und Zeugen Jehovas. Im Rahmen der nationalsozialistischen Krankenmorde wurden Zehntausende Menschen mit körperlichen oder geistigen Behinderungen getötet.

Kriegsverbrechen in Asien

Die japanischen Streitkräfte verübten in China, Südostasien und im Pazifik zahlreiche Kriegsverbrechen. Dazu gehörten Massaker an Zivilpersonen, Misshandlungen und Tötungen von Kriegsgefangenen, Zwangsarbeit sowie medizinische und biologische Menschenversuche.

Frauen aus Korea, China, den Philippinen und weiteren besetzten Gebieten wurden als sogenannte «Trostfrauen» zur sexuellen Sklaverei gezwungen. Die Einheit 731 führte in der Mandschurei tödliche Experimente an Gefangenen durch und entwickelte biologische Waffen.

Auch alliierte Kriegsgefangene waren häufig Hunger, Krankheiten, Zwangsarbeit und Misshandlungen ausgesetzt. Beim Bau der Thailand-Burma-Eisenbahn starben Zehntausende asiatische Zwangsarbeiter und alliierte Kriegsgefangene.

Besatzung, Widerstand und Kollaboration

Die deutsche und japanische Besatzungspolitik unterschied sich je nach Land und Region. Sie war jedoch häufig von wirtschaftlicher Ausbeutung, Zwangsarbeit, politischer Unterdrückung und rassistischer Gewalt geprägt.

Millionen Menschen wurden zur Arbeit nach Deutschland oder in andere von den Achsenmächten kontrollierte Gebiete verschleppt. Nahrungsmittel, Rohstoffe und Industrieprodukte aus den besetzten Ländern wurden für die deutsche Kriegswirtschaft verwendet.

In zahlreichen Ländern entstanden Widerstandsbewegungen. Zu ihnen gehörten die polnische Armia Krajowa, die französische Résistance, die jugoslawischen Partisanen unter Josip Broz Tito sowie sowjetische, griechische, italienische und norwegische Widerstandsgruppen. Der Widerstand reichte von Nachrichtenbeschaffung und Fluchthilfe bis zu Sabotage, Aufständen und offenem Partisanenkrieg.

Ein Teil der Bevölkerung arbeitete aus ideologischen, politischen, wirtschaftlichen oder persönlichen Gründen mit den Besatzungsmächten zusammen. Die Grenzen zwischen Widerstand, Anpassung, Kollaboration und Überlebensstrategie waren nicht immer eindeutig. In mehreren Ländern verband sich der Krieg mit inneren politischen und ethnischen Konflikten.

Kriegführung und Kriegswirtschaft

Der Zweite Weltkrieg war ein industriell geführter totaler Krieg. Die beteiligten Staaten mobilisierten einen grossen Teil ihrer Bevölkerung und Wirtschaft. Fabriken wurden auf die Herstellung von Waffen, Fahrzeugen, Flugzeugen und Munition umgestellt.

Die Kontrolle über Erdöl, Kohle, Stahl, Kautschuk und Transportwege war von zentraler Bedeutung. Die Fähigkeit der Vereinigten Staaten, grosse Mengen an Kriegsmaterial herzustellen, trug wesentlich zum Sieg der Alliierten bei. Über das Leih- und Pachtgesetz lieferten die Vereinigten Staaten Waffen, Fahrzeuge, Lebensmittel und Rohstoffe an Grossbritannien, die Sowjetunion, China und weitere Verbündete.

Frauen übernahmen in vielen Ländern Aufgaben in Industrie, Landwirtschaft, Verwaltung und Streitkräften. Millionen Männer und Frauen wurden zugleich zur Zwangsarbeit verpflichtet. Deutschland und Japan stützten ihre Kriegswirtschaft in erheblichem Umfang auf Arbeitskräfte aus besetzten Gebieten.

Wissenschaft und Technik

Der Krieg beschleunigte die Entwicklung verschiedener Technologien. Dazu gehörten Radar, Funknavigation, Raketen, Düsenflugzeuge, neue medizinische Verfahren und die industrielle Herstellung von Penicillin.

Die Entschlüsselung deutscher Funksprüche, insbesondere der mit der Enigma verschlüsselten Nachrichten, verschaffte den Alliierten wichtige Informationen. Im amerikanischen Manhattan-Projekt wurden die ersten Atombomben entwickelt.

Technische Überlegenheit allein entschied den Krieg jedoch nicht. Wirtschaftskraft, Rohstoffversorgung, Logistik, Truppenstärke, Nachrichtendienste und politische Bündnisse waren ebenfalls von entscheidender Bedeutung.

Luftkrieg

Deutschland bombardierte Warschau, Rotterdam, Belgrad, London und zahlreiche weitere Städte. Später führten Grossbritannien und die Vereinigten Staaten umfangreiche Luftangriffe auf deutsche Industriezentren und Städte durch. Hamburg, Köln, Berlin und Dresden wurden schwer zerstört.

Auch japanische Städte wurden ab 1944 intensiv bombardiert. Die Angriffe auf dicht bewohnte Stadtgebiete verursachten hohe zivile Verluste. Die militärische Wirksamkeit und moralische Rechtfertigung des strategischen Bombenkriegs werden bis heute kontrovers beurteilt.

Die Schweiz im Zweiten Weltkrieg

Neutralität und Mobilmachung

Die Schweiz erklärte bei Kriegsbeginn ihre Neutralität und ordnete die allgemeine Mobilmachung an. Am 30. August 1939 wählte die Bundesversammlung Henri Guisan zum General und damit zum Oberbefehlshaber der Schweizer Armee.

Nach der Besetzung Frankreichs im Juni 1940 war die Schweiz weitgehend von Gebieten umgeben, die von den Achsenmächten kontrolliert wurden. Eine deutsche Invasion fand nicht statt, doch bestanden entsprechende militärische Planungen. Die Schweiz bereitete sich auf einen möglichen Angriff vor.

Das Verteidigungskonzept des Réduits sah vor, einen grossen Teil der Armee im Alpenraum zu konzentrieren und wichtige Verkehrsverbindungen sowie Festungen zu verteidigen. Die dicht besiedelten Gebiete des Mittellands hätten im Fall eines umfassenden Angriffs nur begrenzt gehalten werden können. Das Réduit sollte einem Angreifer die Kontrolle über die Alpenübergänge erschweren und die Kosten einer Besetzung erhöhen.

Luftraum und Bombardierungen

Der Schweizer Luftraum wurde während des Krieges wiederholt von deutschen und alliierten Flugzeugen verletzt. Im Mai und Juni 1940 kam es zu Luftkämpfen zwischen der Schweizer Flugwaffe und deutschen Flugzeugen. Unter deutschem politischen Druck schränkte die Schweiz ihre aktive Abwehr zeitweise ein.

Flugzeuge kriegführender Staaten, die in der Schweiz landeten, wurden grundsätzlich beschlagnahmt und ihre Besatzungen interniert. Gegen Ende des Krieges überflogen alliierte Bomberverbände die Schweiz häufiger.

Am 1. April 1944 bombardierten amerikanische Flugzeuge irrtümlich Schaffhausen. Dabei kamen 40 Menschen ums Leben, und Teile der Stadt wurden schwer beschädigt. Auch Basel, Zürich, Stein am Rhein und weitere Orte wurden von fehlgeleiteten Bomben getroffen.

Wirtschaftliche Beziehungen

Die Schweiz war stark vom Import von Kohle, Treibstoff, Rohstoffen und Lebensmitteln abhängig. Wegen ihrer geografischen Lage unterhielt sie während des Krieges umfangreiche Wirtschaftsbeziehungen mit Deutschland und Italien. Gleichzeitig bestanden, soweit dies möglich war, Handelskontakte mit den Alliierten.

Schweizer Unternehmen lieferten Maschinen, Präzisionsinstrumente, Elektrizität und weitere Produkte an die Achsenmächte. Die Schweizerische Nationalbank kaufte Gold von der deutschen Reichsbank. Ein Teil dieses Goldes stammte aus den Zentralbanken besetzter Länder oder war Opfern der nationalsozialistischen Verfolgung geraubt worden.

Die wirtschaftliche Zusammenarbeit wurde von der Schweiz mit der notwendigen Landesversorgung und der Sicherung ihrer staatlichen Unabhängigkeit begründet. Nach dem Krieg wurde diskutiert, in welchem Umfang einzelne Geschäfte über das für einen neutralen Kleinstaat notwendige Mass hinausgegangen waren.[2]

Flüchtlingspolitik

Während des Krieges nahm die Schweiz zahlreiche zivile Flüchtlinge, internierte Militärpersonen und vorübergehend aufgenommene Grenzflüchtlinge auf. Gleichzeitig verfolgten die Behörden besonders gegenüber jüdischen Flüchtlingen eine restriktive Politik.

1938 war die Schweiz an der Vereinbarung beteiligt, nach der Pässe deutscher Jüdinnen und Juden mit einem «J» gekennzeichnet wurden. Diese Kennzeichnung erleichterte den Schweizer Grenzbehörden die Zurückweisung jüdischer Reisender.

Im August 1942, als die nationalsozialistische Vernichtungspolitik bereits bekannt wurde, verschärfte die Schweiz die Grenzsperre. Menschen, die allein aus «Rassegründen» verfolgt wurden, galten nicht grundsätzlich als politische Flüchtlinge. Zahlreiche Schutzsuchende wurden abgewiesen und damit erneut der nationalsozialistischen Verfolgung ausgesetzt.[2]

Neben der offiziellen Politik gab es individuelle Hilfsaktionen. Einzelne Grenzbeamte, Diplomaten, Privatpersonen und Hilfsorganisationen retteten Verfolgte oder ermöglichten ihnen die Einreise. Bekannt wurde insbesondere der St. Galler Polizeihauptmann Paul Grüninger, der Einreisedaten fälschte und dadurch mehrere Hundert jüdische Flüchtlinge rettete.

Humanitäre Tätigkeit

Das in Genf ansässige Internationale Komitee vom Roten Kreuz besuchte Kriegsgefangenenlager, vermittelte Nachrichten zwischen Angehörigen und organisierte Hilfslieferungen. Seine Tätigkeit blieb jedoch eingeschränkt. Insbesondere gegenüber der nationalsozialistischen Judenvernichtung verzichtete das IKRK auf einen öffentlichen Protest, was später kritisch beurteilt wurde.

Schweizer Hilfswerke betreuten Flüchtlinge und unterstützten notleidende Bevölkerungsgruppen im Ausland. Die humanitäre Tradition der Schweiz stand dabei in einem Spannungsverhältnis zur restriktiven staatlichen Flüchtlingspolitik.

Historische Aufarbeitung

Seit den 1990er-Jahren wurden die Beziehungen der Schweiz zum nationalsozialistischen Deutschland intensiver untersucht. Im Mittelpunkt standen nachrichtenlose Vermögen, Goldgeschäfte, wirtschaftliche Zusammenarbeit, Flüchtlingspolitik und die Rückgabe geraubter Kulturgüter.

Der Bundesrat setzte 1996 die Unabhängige Expertenkommission Schweiz – Zweiter Weltkrieg ein. Die nach ihrem Präsidenten Jean-François Bergier auch «Bergier-Kommission» genannte Kommission veröffentlichte zahlreiche Studien und 2002 ihren Schlussbericht. Sie kam zum Ergebnis, dass die Schweiz zwar ihre demokratische Ordnung und staatliche Unabhängigkeit bewahrte, ihre Behörden und Unternehmen aber in verschiedenen Bereichen Entscheidungen trafen, die Verfolgten schadeten oder dem nationalsozialistischen Deutschland wirtschaftlich nützten.[2]

Opfer

Die genaue Zahl der Todesopfer lässt sich nicht abschliessend bestimmen. Schätzungen liegen gewöhnlich zwischen 70 und 85 Millionen Menschen. Darin enthalten sind gefallene Soldaten, ermordete Kriegsgefangene, Opfer von Völkermord und Besatzungsterror sowie Menschen, die durch Bombardierungen, Hunger und Krankheiten ums Leben kamen.

Die Sowjetunion erlitt mit insgesamt mehr als 20 Millionen Toten die höchsten Verluste eines einzelnen Staates. Auch China, Polen, Deutschland, Japan und Jugoslawien hatten sehr hohe Opferzahlen. In Polen wurde ein besonders grosser Anteil der Vorkriegsbevölkerung getötet.

Die Mehrheit der Opfer waren Zivilpersonen. Dies unterschied den Zweiten Weltkrieg in seinem Ausmass deutlich von vielen früheren europäischen Kriegen. Besonders hoch waren die zivilen Verluste in Osteuropa und Ostasien.

Zu den unmittelbaren Kriegsfolgen gehörten zudem Verwundungen, Krankheiten, Hunger, psychische Traumatisierungen und der Verlust der Heimat. Millionen Kinder verloren Eltern oder wurden von ihren Familien getrennt.

Flucht, Vertreibung und Grenzverschiebungen

Der Krieg löste gewaltige Bevölkerungsbewegungen aus. Millionen Menschen flohen vor den Armeen, wurden deportiert, zur Zwangsarbeit verschleppt oder nach dem Krieg aus ihrer Heimat vertrieben.

Die Sowjetunion annektierte Gebiete im Osten Polens. Als Ausgleich wurde Polen nach Westen verschoben und erhielt ehemals deutsche Gebiete östlich von Oder und Neisse. Millionen Deutsche flohen oder wurden aus Ostpreussen, Schlesien, Pommern, der Tschechoslowakei und weiteren Regionen vertrieben.

Auch Polen, Ukrainer, Ungarn, Finnen, Italiener und Angehörige anderer Bevölkerungsgruppen waren von Umsiedlungen und Grenzverschiebungen betroffen. Viele Überlebende des Holocaust konnten oder wollten nicht in ihre früheren Wohnorte zurückkehren und lebten zunächst in Lagern für Displaced Persons.

Politische Folgen

Besetzung Deutschlands und Österreichs

Deutschland und Österreich wurden von den vier Siegermächten Vereinigte Staaten, Sowjetunion, Grossbritannien und Frankreich besetzt. Deutschland verlor seine östlichen Gebiete und wurde in Besatzungszonen aufgeteilt.

Aus den westlichen Besatzungszonen entstand 1949 die Bundesrepublik Deutschland, aus der sowjetischen Zone die Deutsche Demokratische Republik. Berlin blieb geteilt. Österreich erhielt 1955 mit dem Staatsvertrag seine volle staatliche Souveränität zurück und erklärte seine dauernde Neutralität.

Entstehung der Vereinten Nationen

Am 24. Oktober 1945 trat die Charta der Vereinten Nationen in Kraft. Die Organisation sollte internationale Konflikte verhindern und die Zusammenarbeit zwischen den Staaten fördern.

Die fünf wichtigsten Siegermächte – die Vereinigten Staaten, die Sowjetunion, Grossbritannien, Frankreich und China – erhielten ständige Sitze und ein Vetorecht im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen.

Die Erfahrungen des Krieges beeinflussten auch die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte von 1948 und die Überarbeitung der Genfer Konventionen von 1949.

Beginn des Kalten Krieges

Die Zusammenarbeit zwischen den westlichen Alliierten und der Sowjetunion zerbrach kurz nach Kriegsende. Unterschiedliche politische und wirtschaftliche Systeme sowie der Streit über die Zukunft Europas führten zum Kalten Krieg.

Europa wurde in einen westlichen und einen sowjetisch dominierten Machtbereich geteilt. Die Vereinigten Staaten und die Sowjetunion stiegen zu globalen Supermächten auf. Der Besitz von Atomwaffen wurde zu einem zentralen Element des internationalen Machtgleichgewichts.

Dekolonisation

Der Krieg schwächte die europäischen Kolonialmächte und stärkte Unabhängigkeitsbewegungen in Asien, Afrika und im Nahen Osten. Indonesien und Vietnam erklärten 1945 ihre Unabhängigkeit. Indien und Pakistan wurden 1947 unabhängig.

Die Dekolonisation verlief teilweise friedlich, führte jedoch in mehreren Regionen zu langwierigen Kriegen. Ehemalige Kolonialsoldaten und politische Bewegungen beriefen sich dabei auch auf den alliierten Anspruch, für Freiheit und Selbstbestimmung gekämpft zu haben.

Europäische Zusammenarbeit

Nach zwei Weltkriegen gewann die politische und wirtschaftliche Zusammenarbeit in Westeuropa an Bedeutung. 1951 entstand die Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl. Sie sollte die für die Rüstungsindustrie wichtigen Rohstoffe Kohle und Stahl einer gemeinsamen Kontrolle unterstellen.

Aus dieser Zusammenarbeit entwickelten sich später die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft und die Europäische Union. Die Verhinderung eines weiteren Krieges zwischen europäischen Grossmächten gehörte zu ihren wichtigsten ursprünglichen Zielen.

Kriegsverbrecherprozesse

Im Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher wurden führende Vertreter des nationalsozialistischen Regimes angeklagt. Die Anklage umfasste Verbrechen gegen den Frieden, Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Mehrere Angeklagte wurden zum Tod oder zu langjährigen Freiheitsstrafen verurteilt.

Weitere Prozesse fanden in den Besatzungszonen und in den von Deutschland besetzten Ländern statt. Im Tokioter Prozess wurden führende japanische Politiker und Militärs angeklagt.

Die Prozesse trugen zur Entwicklung des modernen Völkerstrafrechts bei. Viele Täter wurden jedoch nie verfolgt oder erhielten nur geringe Strafen. In mehreren Staaten führte der Kalte Krieg dazu, dass ehemalige Funktionäre und Spezialisten rasch wieder in Verwaltung, Wirtschaft, Nachrichtendiensten oder Streitkräften eingesetzt wurden.

Erinnerung und historische Forschung

Die Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg unterscheidet sich je nach Land und Region. In vielen europäischen Staaten stehen der Widerstand, die Befreiung, die Besatzungserfahrung oder die eigenen militärischen Opfer im Mittelpunkt. In Deutschland und Österreich entwickelte sich die öffentliche Auseinandersetzung mit der nationalsozialistischen Verantwortung schrittweise über mehrere Jahrzehnte.

Der Holocaust nimmt in der internationalen Erinnerungskultur eine zentrale Stellung ein. Ehemalige Konzentrations- und Vernichtungslager wurden zu Gedenkstätten. Der 27. Januar, der Jahrestag der Befreiung von Auschwitz, wird in vielen Ländern als Holocaust-Gedenktag begangen.

In der Schweiz konzentriert sich die Erinnerung neben der militärischen Landesverteidigung zunehmend auf die Flüchtlingspolitik, wirtschaftliche Beziehungen, humanitäre Hilfe und die Handlungsspielräume eines neutralen Staates.

Die historische Forschung untersucht den Zweiten Weltkrieg heute nicht nur als Folge militärischer Operationen und staatlicher Entscheidungen. Sie beschäftigt sich auch mit Besatzungsgesellschaften, Geschlechterrollen, Zwangsarbeit, kolonialen Truppen, wirtschaftlicher Ausbeutung, Umweltfolgen und den Erfahrungen der Zivilbevölkerung.

Siehe auch

Literatur

  • Antony Beevor: Der Zweite Weltkrieg. Bertelsmann, München 2014.
  • Richard J. Evans: Das Dritte Reich. Band 3: Krieg. Deutsche Verlags-Anstalt, München 2009.
  • Saul Friedländer: Das Dritte Reich und die Juden. Band 2: Die Jahre der Vernichtung 1939–1945. C. H. Beck, München 2006.
  • Ian Kershaw: Das Ende. Kampf bis in den Untergang. NS-Deutschland 1944/45. Deutsche Verlags-Anstalt, München 2011.
  • Richard Overy: Blood and Ruins. The Great Imperial War, 1931–1945. Allen Lane, London 2021.
  • Adam Tooze: Ökonomie der Zerstörung. Die Geschichte der Wirtschaft im Nationalsozialismus. Siedler, München 2007.
  • Gerhard L. Weinberg: Eine Welt in Waffen. Die globale Geschichte des Zweiten Weltkriegs. Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart 1995.
  • Unabhängige Expertenkommission Schweiz – Zweiter Weltkrieg: Die Schweiz, der Nationalsozialismus und der Zweite Weltkrieg. Schlussbericht. Pendo, Zürich 2002.

Einzelnachweise

  1. Saul Friedländer: Das Dritte Reich und die Juden. Band 2: Die Jahre der Vernichtung 1939–1945. C. H. Beck, München 2006.
  2. 2,0 2,1 2,2 Unabhängige Expertenkommission Schweiz – Zweiter Weltkrieg: Die Schweiz, der Nationalsozialismus und der Zweite Weltkrieg. Schlussbericht. Pendo, Zürich 2002.