S-Bahn St. Gallen
| Offizielle Schreibweise | S-Bahn St.Gallen |
|---|---|
| System | Regionales S-Bahn-Netz |
| Region | Ostschweiz |
| Betriebsaufnahme | 15. Dezember 2013 |
| Linien | 22 S-Bahn-Linien im Fahrplanjahr 2026 |
| Zentraler Knoten | St.Gallen |
| Weitere Knoten | Wil SG, Gossau SG, Herisau, Rorschach, St.Margrethen, Sargans, Uznach, Rapperswil, Weinfelden, Romanshorn, Schaffhausen, Appenzell |
| Betreiber | Thurbo, Schweizerische Südostbahn, Appenzeller Bahnen |
| Infrastrukturbetreiber | Schweizerische Bundesbahnen, Schweizerische Südostbahn, Appenzeller Bahnen |
| Verkehrsverbund | hauptsächlich Tarifverbund Ostwind |
| Spurweiten | 1435 mm und 1000 mm |
| Stromsysteme | verschiedene Wechsel- und Gleichstromsysteme |
Die S-Bahn St. Gallen – in den offiziellen Netzplänen als S-Bahn St.Gallen bezeichnet – ist ein regionales Eisenbahnnetz in der Ostschweiz. Sein Mittelpunkt ist der Bahnhof St. Gallen, über den mehrere Durchmesserlinien von einer Region der Ostschweiz in eine andere geführt werden.
Das Netz reicht weit über die Stadt und den Kanton St. Gallen hinaus. Es erschliesst auch Teile der Kantone Thurgau, Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden, Glarus und Schaffhausen. Über Konstanz bestehen direkte Verbindungen nach Deutschland. Einzelne Züge werden über St.Margrethen nach Bregenz und Lindau weitergeführt.
Im Gegensatz zu vielen anderen S-Bahn-Systemen besteht die S-Bahn St.Gallen nicht ausschliesslich aus normalspurigen Hauptbahnen. Zum Netz gehören auch die meterspurigen Strecken der Appenzeller Bahnen, darunter die Durchmesserlinie von Appenzell über St.Gallen nach Trogen sowie mehrere Berg- und Zahnradbahnen.
Die S-Bahn ist kein eigenständiges Eisenbahnunternehmen. Die Verkehrsleistungen werden von Thurbo, der Schweizerischen Südostbahn und den Appenzeller Bahnen erbracht. Die Infrastruktur gehört hauptsächlich den Schweizerischen Bundesbahnen, der Südostbahn und den Appenzeller Bahnen.
Das heutige Grundkonzept wurde am 15. Dezember 2013 eingeführt. Ziel waren systematische Taktverbindungen, bessere Anschlüsse in den regionalen Knotenbahnhöfen und ein Halbstundentakt für möglichst viele Regionen. Das Angebot wurde seither mehrfach erweitert und neu geordnet.
Netzgebiet
Die S-Bahn St.Gallen erschliesst ein polyzentrisches Gebiet zwischen dem Bodensee, dem Alpstein, dem Toggenburg, dem Alpenrhein, dem Walensee, dem Zürichsee, dem Untersee und dem Rhein.
Der wichtigste Knoten ist der Bahnhof St.Gallen. Hier treffen die Bahnstrecken aus Richtung Wil, Gossau, Herisau, Wattwil, Romanshorn, Rorschach, St.Margrethen, Altstätten und Appenzell zusammen. Die S-Bahn-Linien sind soweit möglich auf die Fernverkehrszüge in Richtung Zürich, Winterthur, Chur, München und Vorarlberg abgestimmt.
Weitere bedeutende Knoten sind:
- Wil SG für die Verbindungen nach St.Gallen, Wattwil, Weinfelden und Frauenfeld;
- Gossau SG für die normalspurigen Linien nach St.Gallen und Wil sowie die meterspurige Strecke nach Herisau, Appenzell und Wasserauen;
- Herisau für Verbindungen nach St.Gallen, Wattwil, Appenzell und Wasserauen;
- Rorschach für die Strecken entlang des Bodensees, nach St.Gallen, Heiden und ins Rheintal;
- St.Margrethen für Verbindungen nach Österreich und Deutschland;
- Sargans für die Strecken nach Chur, Buchs SG, St.Gallen, Ziegelbrücke und Zürich;
- Uznach und Rapperswil für die Verbindungen zwischen Toggenburg, Linthgebiet, Glarnerland, Zürichsee und Sarganserland;
- Weinfelden für die Linien nach Wil, Frauenfeld, Kreuzlingen, Romanshorn und St.Gallen;
- Romanshorn für die Seelinie und die Verbindungen nach St.Gallen, Rorschach und Wil;
- Schaffhausen für den Verkehr entlang von Rhein und Untersee;
- Appenzell für die Linien nach St.Gallen, Gossau und Wasserauen.
Das Netz ist nicht überall gleich dicht. Auf den Hauptachsen überlagern sich mehrere Linien zu einem angenäherten Viertelstundentakt. Auf ländlichen Nebenstrecken und Bergbahnen besteht meist ein Halbstunden- oder Stundentakt. Einzelne Ergänzungslinien verkehren nur während bestimmter Tageszeiten.
Liniennetz
Der offizielle Netzplan für das Fahrplanjahr 2026 führt 22 S-Bahn-Linien auf.[1]
| Linie | Verlauf | Betreiber | Funktion |
|---|---|---|---|
| S1 | Wil SG – St.Gallen – Romanshorn – Kreuzlingen – Schaffhausen | Thurbo | Lange Durchmesserlinie über St.Gallen und die Seelinie |
| S2 | Nesslau-Neu St.Johann – Wattwil – St.Gallen – Rorschach – Altstätten SG | Thurbo | Verbindung zwischen Toggenburg, St.Gallen und Rheintal |
| S4 | Sargans – Altstätten SG – Rorschach – St.Gallen – Wattwil – Uznach – Rapperswil | Schweizerische Südostbahn | Lange Verbindung durch Rheintal, St.Gallen und Toggenburg |
| S5 | Weinfelden – Bischofszell Stadt – Gossau SG – St.Gallen – St.Margrethen | Thurbo | Durchmesserlinie zwischen Mittelthurgau und Rheintal |
| S6 | Rapperswil – Uznach – Ziegelbrücke – Schwanden GL; einzelne Züge weiter bis Linthal | Schweizerische Südostbahn | Verbindung vom Obersee ins Glarnerland |
| S7 | Weinfelden – Romanshorn – Rorschach – St.Margrethen | Thurbo | Bodenseelinie; einzelne Züge werden als REX7 nach Bregenz und Lindau-Insel weitergeführt |
| S9 | Wil SG – Lütisburg – Wattwil | Thurbo | Regionallinie zwischen Wil und Toggenburg |
| S10 | Wil SG – Weinfelden – Romanshorn | Thurbo | Verbindung zwischen südlichem Thurgau und Bodensee |
| S12 | Sargans – Landquart – Chur | Thurbo | Regionallinie im Rheintal und in Graubünden |
| S14 | Weinfelden – Kreuzlingen – Konstanz | Thurbo | Grenzüberschreitende Verbindung nach Deutschland |
| S15 | Wil SG – Wängi – Frauenfeld Marktplatz | Appenzeller Bahnen | Meterspurige Frauenfeld-Wil-Bahn |
| S17 | Sargans – Ziegelbrücke – Uznach – Rapperswil | Schweizerische Südostbahn | Verbindung entlang von Walensee und Obersee |
| S20 | Appenzell – Teufen AR – St.Gallen | Appenzeller Bahnen | Beschleunigte Ergänzungslinie der Appenzeller Durchmesserstrecke |
| S21 | Appenzell – Teufen AR – St.Gallen – Speicher – Trogen | Appenzeller Bahnen | Meterspurige Durchmesserlinie durch das Zentrum St.Gallens |
| S22 | Trogen – Speicher – St.Gallen – Teufen AR | Appenzeller Bahnen | Verdichtung der S21 im städtischen und ausserrhodischen Kernbereich |
| S23 | Gossau SG – Herisau – Urnäsch – Appenzell – Wasserauen | Appenzeller Bahnen | Meterspurige Verbindung zum Alpstein |
| S24 | Altstätten Stadt – Gais | Appenzeller Bahnen | Meterspurige Zahnradbahn zwischen Rheintal und Appenzellerland |
| S25 | Rorschach Hafen – Heiden | Appenzeller Bahnen | Adhäsions- und Zahnradbahn vom Bodensee nach Heiden |
| S26 | Rheineck – Walzenhausen | Appenzeller Bahnen | Kurze Bergbahn mit Anschluss an die Rheintallinie |
| S44 | Weinfelden – Kreuzlingen – Konstanz | Thurbo | Ergänzungsangebot zur S14 |
| S81 | Herisau – St.Gallen | Schweizerische Südostbahn | In St.Gallen mit dem Alpenrhein-Express IR13 verknüpft |
| S82 | St.Gallen – Wittenbach | Thurbo | Ergänzungslinie im Agglomerationsverkehr |
Der ebenfalls im Netzplan dargestellte RE1 verbindet Konstanz über Kreuzlingen, Weinfelden und St.Gallen mit Herisau. Er gehört zum Regionalexpress-Angebot und wird deshalb nicht zu den 22 S-Bahn-Linien gezählt.
Wichtige Liniengruppen
Normalspurige Hauptlinien
Die normalspurigen Hauptlinien bilden den grössten Teil des Netzes. Sie verbinden die regionalen Zentren und nutzen überwiegend die Infrastruktur der SBB und der Schweizerischen Südostbahn.
Die S1 gehört zu den längsten Regionallinien der Ostschweiz. Sie führt von Wil über St.Gallen und Romanshorn entlang von Bodensee, Untersee und Rhein bis Schaffhausen. Wegen der langen Strecke und zahlreicher eingleisiger Abschnitte ist die betriebliche Stabilität besonders anspruchsvoll.[2]
Die S2 verbindet das obere Toggenburg mit St.Gallen und dem Rheintal. Sie ermöglicht umsteigefreie Fahrten von Nesslau-Neu St.Johann über Wattwil und St.Gallen bis Altstätten SG.
Die S4 der Südostbahn bildet eine lange Verbindung von Sargans durch das Rheintal nach St.Gallen und weiter über Herisau, Wattwil und Uznach nach Rapperswil. Die Linie verbindet dadurch mehrere unterschiedlich ausgerichtete Regionen ohne Umstieg.
Die S5 verknüpft den Mittelthurgau mit St.Gallen und dem Rheintal. Seit dem Fahrplanwechsel vom 14. Dezember 2025 besteht zwischen Weinfelden und St.Gallen von Montag bis Samstag bis Mitternacht ein durchgehender Halbstundentakt.[3]
Linien am Bodensee
Die S1 und S7 bilden gemeinsam mit weiteren Regional- und Fernverkehrszügen das Rückgrat des Bahnverkehrs am Bodensee.
Die S7 führt von Weinfelden über Amriswil, Romanshorn und Rorschach nach St.Margrethen. Einzelne Züge verkehren ab St.Margrethen unter der Bezeichnung REX7 über Bregenz bis Lindau-Insel. Damit ist die Linie Teil einer internationalen Verbindung zwischen der Schweiz, Österreich und Deutschland.
Die S14 und S44 verbinden Weinfelden über Kreuzlingen mit Konstanz. Die Züge überschreiten die deutsch-schweizerische Grenze unmittelbar vor dem Bahnhof Konstanz. Durch die Überlagerung beider Linien besteht während grosser Teile des Tages ein dichtes Angebot zwischen Weinfelden, Kreuzlingen und Konstanz.
Toggenburg und Linthgebiet
Das Toggenburg wird vor allem durch die Linien S2, S4 und S9 erschlossen. Wattwil ist der wichtigste Eisenbahnknoten der Region.
Die S2 verbindet Wattwil mit Nesslau und St.Gallen. Die S4 führt von Wattwil einerseits nach St.Gallen und Sargans, andererseits über Uznach nach Rapperswil. Die S9 übernimmt den Regionalverkehr zwischen Wattwil und Wil SG.
Im Linthgebiet treffen die S4, S6 und S17 aufeinander. Uznach und Ziegelbrücke ermöglichen Anschlüsse in Richtung Zürich, Rapperswil, Glarnerland, Walensee und Graubünden.
Mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2023 wurde das Angebot am Obersee neu geordnet. Die S4 wurde über Uznach bis Rapperswil verlängert, während die S17 eine zusätzliche Verbindung zwischen Rapperswil, Ziegelbrücke und Sargans übernahm.[4]
Appenzeller Linien
Die Appenzeller Bahnen sind mit acht Liniennummern in den Netzplan der S-Bahn St.Gallen eingebunden. Sie betreiben sowohl regionale Adhäsionsbahnen als auch Zahnrad- und Bergbahnen.
Die wichtigste Strecke ist die Durchmesserlinie Appenzell–St.Gallen–Trogen. Auf ihr verkehren die S21 sowie die ergänzenden Linien S20 und S22.
Die S23 verbindet Gossau SG über Herisau und Appenzell mit Wasserauen. Sie erschliesst einen grossen Teil des Appenzellerlands und dient zugleich dem Ausflugsverkehr in den Alpstein.
Die S24, S25 und S26 sind kurze Bergbahnen:
- Die S24 verbindet Altstätten Stadt mit Gais.
- Die S25 führt von Rorschach Hafen nach Heiden.
- Die S26 verbindet Rheineck mit Walzenhausen.
Die S15 zwischen Frauenfeld und Wil ist räumlich vom übrigen Netz der Appenzeller Bahnen getrennt. Sie gehört dennoch zum Netzplan der S-Bahn St.Gallen und zum Tarifverbund Ostwind.
Betriebskonzept
Das Grundprinzip der S-Bahn St.Gallen ist ein systematischer Taktfahrplan. Die meisten Hauptachsen werden mindestens alle 30 Minuten bedient. Durch die Überlagerung mehrerer Linien entstehen auf einzelnen Abschnitten vier oder mehr Verbindungen pro Stunde.
Ein besonders dichtes Angebot besteht zwischen:
- Gossau SG und St.Gallen;
- Herisau und St.Gallen;
- St.Gallen und St.Gallen St.Fiden;
- St.Gallen und Wittenbach;
- Rorschach und St.Margrethen;
- Uznach und Rapperswil;
- Weinfelden und Kreuzlingen;
- Appenzell, Teufen und St.Gallen.
Nicht alle Züge besitzen dieselben Zwischenhalte. Schnellere S-Bahn-Linien und Regionalexpresszüge ergänzen die überall haltenden Regionalzüge. Dadurch können grössere Zentren rascher erreicht werden, während kleinere Orte weiterhin ein regelmässiges Grundangebot erhalten.
Der Fahrplan ist auf die Knoten St.Gallen, Sargans, Wil, Weinfelden, Rapperswil, Uznach und weitere Regionalbahnhöfe abgestimmt. Dort sollen kurze Übergänge zwischen Bahnlinien und Bussen entstehen.
Geschichte
Frühe Regionalverkehrskonzepte
Die Ostschweiz verfügte bereits lange vor der Einführung der heutigen S-Bahn über ein dichtes Netz von Regionalbahnen. Dazu gehörten die Hauptstrecken der SBB, die Linien der Schweizerischen Südostbahn, die Bodensee-Toggenburg-Bahn, die Mittel-Thurgau-Bahn und verschiedene Appenzeller Bahngesellschaften.
Die Bezeichnung S-Bahn St.Gallen wurde schon vor 2013 für Teile des Regionalverkehrs verwendet. Das Angebot bestand jedoch aus unterschiedlichen Linien und Fahrplankonzepten, die nicht überall aufeinander abgestimmt waren.
Der 2002 gegründete Tarifverbund Ostwind vereinfachte die Benutzung des öffentlichen Verkehrs. Innerhalb der gelösten Zonen konnten Bahn- und Buslinien verschiedener Unternehmen mit einem gemeinsamen Fahrausweis benutzt werden.
Thurbo nahm im Dezember 2002 den Betrieb auf und baute in den folgenden Jahren auf zahlreichen Ostschweizer Regionalstrecken einen Halbstundentakt auf.[5]
Planung der S-Bahn 2013
Kanton und Bahnunternehmen begannen in den 2000er Jahren mit der Planung eines umfassenderen S-Bahn-Systems. Ziel war ein abgestimmtes Angebot mit Halbstundentakten und guten Anschlüssen an den Fernverkehr.
Im Jahr 2007 schlossen der Kanton St.Gallen und die künftigen Betreiber SBB, Schweizerische Südostbahn und Thurbo ein Memorandum of Understanding ab. Darin wurden das Grundangebot, die notwendigen Infrastrukturbauten und die Inbetriebnahme im Jahr 2013 festgelegt.[6]
Das Konzept sah systematische Verbindungen im Halbstundentakt, moderne Fahrzeuge und bessere Umsteigemöglichkeiten vor. Das Regionalverkehrsangebot sollte um rund 30 Prozent erhöht werden.
Für die Umsetzung waren 14 Infrastrukturvorhaben mit Gesamtkosten von rund 200 Millionen Franken vorgesehen. Dazu gehörten Doppelspurausbauten, Kreuzungsstellen, Perronanpassungen sowie neue Signal- und Sicherungsanlagen.[7]
Volksabstimmung 2010
Der Kantonsrat erliess am 8. Juni 2010 den Kantonsratsbeschluss über die S-Bahn St.Gallen 2013. Wegen der Höhe der kantonalen Beiträge unterstand die Vorlage dem obligatorischen Finanzreferendum.
In der kantonalen Volksabstimmung vom 26. September 2010 wurde das Projekt mit 93'793 Ja- gegen 22'353 Nein-Stimmen angenommen. Der Ja-Anteil betrug 80,75 Prozent.[8]
Der Kanton bewilligte unter anderem einen Beitrag von 45,22 Millionen Franken an die Infrastrukturmodule. Hinzu kamen weitere kantonale Beiträge für ergänzende Anlagen und Fahrzeuge.[9]
Betriebsaufnahme 2013
Die neue S-Bahn St.Gallen nahm am 15. Dezember 2013 mit dem Fahrplanwechsel ihren Betrieb auf.[5]
Bei der Einführung umfasste das System 23 Linien in sieben Ostschweizer Kantonen. Der Halbstundentakt wurde auf zahlreichen Strecken neu eingeführt oder ausgeweitet.[10]
Die neuen Fahrpläne waren auf die Fernverkehrsknoten St.Gallen und Sargans ausgerichtet. Gleichzeitig wurden zahlreiche Buslinien angepasst, damit sie die S-Bahn-Züge in den Regionalbahnhöfen erreichen.
Die Angebotsausweitung führte zunächst zu einer geringeren durchschnittlichen Auslastung und einem niedrigeren Kostendeckungsgrad. Ab 2014 nahmen Nachfrage, Erlöse und Auslastung jedoch kontinuierlich zu. Die Produktivität des Regionalverkehrs konnte gegenüber dem früheren Betrieb erhöht werden.[11]
Durchmesserlinie der Appenzeller Bahnen
Ein wichtiges ergänzendes Projekt war die Durchmesserlinie Trogen–St.Gallen–Appenzell.
Die früheren Strecken von St.Gallen nach Trogen und Appenzell waren technisch nicht vollständig kompatibel. Auf der Strecke nach Appenzell befand sich in der Ruckhalde zudem ein Zahnstangenabschnitt.
Für die neue Durchmesserlinie wurde der rund 700 Meter lange Ruckhaldetunnel gebaut. Die Zahnstangenstrecke wurde aufgehoben, die Fahrleitungsspannungen wurden vereinheitlicht und die Anlagen beim Bahnhof St.Gallen angepasst.
Die Neubaustrecke wurde am 6. Oktober 2018 eröffnet und am folgenden Tag dem regulären Betrieb übergeben. Seit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2018 verkehren die Züge durchgehend von Appenzell über St.Gallen nach Trogen.[12]
Die Durchmesserlinie wird hauptsächlich als S21 geführt. Die S20 und S22 ergänzen das Angebot auf Teilstrecken.
Entwicklungen seit 2020
Das Liniennetz wurde seit der Einführung mehrfach an neue Fernverkehrsfahrpläne und regionale Bedürfnisse angepasst.
Mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2020 wurden verschiedene Durchbindungen über St.Gallen neu geordnet. Ziel war ein gleichmässigeres Angebot an den Stadtbahnhöfen Winkeln, Bruggen, Haggen und St.Fiden sowie bessere Verbindungen zwischen den westlichen und östlichen Zulaufstrecken.
Im Dezember 2021 wurde die S7 international. Züge wurden über St.Margrethen und Bregenz nach Lindau weitergeführt.[5]
Zum Fahrplanwechsel im Dezember 2023 wurden die Linien am Obersee und im Linthgebiet neu geordnet. Die S4 wurde nach Rapperswil verlängert und die neue S17 eingeführt.
Im Dezember 2024 wurde das Ostschweizer Nachtnetz deutlich ausgebaut. Thurbo setzte allein rund 30 zusätzliche Nachtzüge ein.[5]
Seit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2025 besteht auf der S5 zwischen Weinfelden und St.Gallen von Montag bis Samstag bis Mitternacht ein durchgehender Halbstundentakt. Auch das Abendangebot der S14 zwischen Weinfelden und Konstanz wurde erweitert.[3]
Betreiber
Thurbo
Thurbo betreibt den grössten Teil der normalspurigen Regionalverkehrslinien. Dazu gehören die S1, S2, S5, S7, S9, S10, S12, S14, S44 und S82.
Das Unternehmen wurde 2001 von den SBB und der Mittel-Thurgau-Bahn gegründet. Der Name setzt sich aus den Begriffen Thurgau und Bodensee zusammen. Seit Dezember 2002 führt Thurbo Regionalzüge in der Ostschweiz.
Thurbo ist heute ein Eisenbahnverkehrsunternehmen der SBB mit Beteiligung des Kantons Thurgau. Die früher von Thurbo verwaltete Infrastruktur wurde 2019 vollständig in die SBB-Infrastruktur integriert.[5]
Schweizerische Südostbahn
Die Schweizerische Südostbahn betreibt die S4, S6, S17 und S81.
Ihre Linien verbinden die Regionen um St.Gallen, Toggenburg, Linthgebiet, Glarnerland, Obersee, Walensee und Rheintal. Die Südostbahn besitzt auf Teilen dieses Netzes eigene Infrastruktur.
Die S81 ist in St.Gallen betrieblich mit dem Alpenrhein-Express IR13 verknüpft. Dadurch entstehen umsteigefreie Fahrten von Herisau über St.Gallen und das Rheintal bis Sargans und Chur.[13]
Appenzeller Bahnen
Die Appenzeller Bahnen betreiben die S15 sowie die Linien S20 bis S26.
Ihr Netz umfasst sechs physisch getrennte oder miteinander verbundene Bahnstrecken. Die meisten sind meterspurig. Mehrere Abschnitte weisen grosse Steigungen auf oder besitzen Zahnstangen.
Die Appenzeller Bahnen verbinden die Kantone St.Gallen, Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden und Thurgau. Neben dem Alltagsverkehr besitzen ihre Linien grosse Bedeutung für den Tourismus.
Rollmaterial
Thurbo
Thurbo setzt überwiegend elektrische Gelenktriebwagen des Typs Stadler GTW ein. Die Fahrzeuge wurden zwischen 2003 und 2013 geliefert und tragen die Baureihenbezeichnung RABe 526.
Die GTW verfügen über Niederflurbereiche, Mehrzweckabteile und Fahrgastinformationssysteme. Je nach Nachfrage können zwei oder mehr Einheiten miteinander gekuppelt werden.
Ab 2026 ersetzt Thurbo die GTW schrittweise durch 107 neue Triebzüge des Typs Flirt Evo. Die neuen Fahrzeuge sind vollständig niederflurig, klimatisiert und für einen schnelleren Fahrgastwechsel ausgelegt.[14]
Schweizerische Südostbahn
Die Südostbahn setzt auf ihren S-Bahn-Linien hauptsächlich elektrische Triebzüge der FLIRT-Familie ein. Die Fahrzeuge besitzen Niederflureinstiege, Mehrzweckbereiche und moderne Fahrgastinformationen.
Auf den langen Linien S4 und S17 werden Fahrzeuge benötigt, die sowohl für den dichten Regionalverkehr als auch für längere Fahrten geeignet sind.
Appenzeller Bahnen
Auf der Durchmesserlinie Appenzell–St.Gallen–Trogen verkehren Niederflurtriebzüge des Typs Tango. Sie wurden zusammen mit der neuen Ruckhaldenstrecke in Betrieb genommen.
Auf der Strecke Gossau–Appenzell–Wasserauen kommen vorwiegend Triebzüge des Typs Walzer zum Einsatz.
Die Linien Altstätten Stadt–Gais, Rorschach Hafen–Heiden und Rheineck–Walzenhausen besitzen jeweils besondere technische Anforderungen. Dort verkehren speziell für die steilen Adhäsions- und Zahnradstrecken beziehungsweise die kurze Bergbahn entwickelte Fahrzeuge.
Infrastruktur
Das Netz umfasst Strecken verschiedener Eigentümer, Spurweiten und technischer Systeme.
Die normalspurigen SBB-Strecken werden überwiegend mit 15 Kilovolt und 16,7 Hertz Wechselstrom betrieben. Auch grosse Teile der Südostbahn besitzen dieses Stromsystem.
Die Appenzeller Bahnen verwenden auf den meisten meterspurigen Strecken Gleichstrom. Die einzelnen Linien weisen teilweise unterschiedliche technische Eigenschaften auf.
Viele Strecken der S-Bahn St.Gallen sind einspurig. Zugkreuzungen können nur in entsprechend ausgerüsteten Bahnhöfen stattfinden. Ein stabiler Halbstundentakt erfordert deshalb präzise abgestimmte Fahrpläne und ausreichend lange Kreuzungsabschnitte.
Für die Einführung der S-Bahn wurden unter anderem folgende Infrastrukturmassnahmen umgesetzt:
- neue und verlängerte Doppelspurabschnitte;
- zusätzliche Kreuzungsgleise;
- höhere und längere Perrons;
- hindernisfreie Zugänge;
- moderne Stellwerke und Signalanlagen;
- Anpassungen von Bahnhöfen und Busknoten.
Weitere Ausbauten folgten nach 2013. Dazu gehören die Durchmesserlinie der Appenzeller Bahnen, die Erneuerung der Rheintalstrecke und verschiedene Massnahmen am Obersee und im Linthgebiet.
Bahnhof St.Gallen
Der Bahnhof St. Gallen ist das Zentrum des Systems. Er wird sowohl von Fernverkehrszügen als auch von zahlreichen S-Bahn-Linien bedient.
Westlich des Bahnhofs führen die normalspurigen Strecken nach Gossau und Herisau. Östlich verlaufen die Linien über St.Gallen St.Fiden in Richtung Wittenbach und Rorschach.
Die meterspurigen Gleise der Appenzeller Bahnen befinden sich auf dem Bahnhofplatz. Von dort führt die Durchmesserlinie einerseits über Teufen nach Appenzell und andererseits durch das Stadtzentrum über Speicher nach Trogen.
Mehrere S-Bahn-Linien werden über St.Gallen hinaus durchgebunden. Dadurch müssen Reisende nicht am Hauptbahnhof umsteigen und die Bahnsteiggleise werden effizienter genutzt.
Die Stadt besitzt neben dem Hauptbahnhof mehrere weitere S-Bahn-Stationen:
- St.Gallen Winkeln;
- St.Gallen Bruggen;
- St.Gallen Haggen;
- St.Gallen St.Fiden;
- St.Gallen Güterbahnhof auf der Strecke der Appenzeller Bahnen.
Durch die Überlagerung mehrerer Linien erhalten diese Stationen während der Hauptverkehrszeiten ein dichtes Angebot.
Tarif
Der Kern des Netzes liegt im Tarifverbund Ostwind. Dieser umfasst die Kantone St.Gallen, Thurgau, Appenzell Ausserrhoden und Appenzell Innerrhoden sowie angrenzende Gebiete.
Ein Fahrausweis gilt während seiner zeitlichen Gültigkeit in sämtlichen öffentlichen Verkehrsmitteln der gelösten Zonen. Dazu gehören Bahn, Bus und je nach Gebiet weitere Verkehrsmittel.[15]
Für Fahrten über das Ostwind-Gebiet hinaus gelten je nach Verbindung:
- der nationale Direkte Verkehr;
- der Z-Pass für Reisen in das Gebiet des Zürcher Verkehrsverbundes;
- internationale Fahrausweise für Fahrten nach Deutschland oder Österreich;
- besondere Verbund- und Grenzangebote.
Die Zugehörigkeit zur S-Bahn St.Gallen entspricht daher nicht überall den Grenzen des Tarifverbunds.
Nachtverkehr
In den Nächten von Freitag auf Samstag, Samstag auf Sonntag und vor ausgewählten Feiertagen besteht ein eigenes Ostschweizer Nachtnetz.
Nachtzüge und Nachtbusse verbinden St.Gallen mit den regionalen Zentren und zahlreichen ländlichen Gemeinden. Das Angebot wurde im Dezember 2024 deutlich ausgebaut.
Die Nachtlinien besitzen teilweise andere Bezeichnungen und Laufwege als die Tageslinien. Einzelne reguläre S-Bahn-Linien verkehren am Wochenende länger oder werden durch zusätzliche Züge ergänzt.
Bedeutung
Die S-Bahn St.Gallen bildet das Rückgrat des regionalen öffentlichen Verkehrs in der Ostschweiz.
Sie verbindet die Stadt St.Gallen mit ihrem Umland und schafft gleichzeitig direkte Verbindungen zwischen mehreren ausserhalb der Agglomeration gelegenen Regionen. Dazu gehören das Toggenburg, das Rheintal, der Thurgau, das Appenzellerland, das Linthgebiet, das Glarnerland und der Bodenseeraum.
Für Pendlerinnen und Pendler bietet das Netz regelmässige Verbindungen zu den Arbeits- und Bildungsstandorten St.Gallen, Wil, Gossau, Herisau, Rapperswil, Buchs, Sargans, Weinfelden, Romanshorn, Kreuzlingen und Schaffhausen.
Die S-Bahn besitzt auch grosse touristische Bedeutung. Sie erschliesst unter anderem:
- den Bodensee und Untersee;
- den Rhein und den Rheinfall;
- das Toggenburg;
- den Alpstein und Wasserauen;
- Appenzell und das Appenzellerland;
- Heiden und Walzenhausen;
- das Glarnerland;
- den Walensee und Obersee;
- die historischen Städte St.Gallen, Rapperswil, Schaffhausen und Stein am Rhein.
Die Einbindung von Berg- und Zahnradbahnen unterscheidet das System von vielen städtisch geprägten S-Bahn-Netzen. Die S-Bahn St.Gallen übernimmt sowohl Aufgaben des Agglomerationsverkehrs als auch des ländlichen Regional- und Tourismusverkehrs.
Weiterentwicklung
Der Kanton St.Gallen und die beteiligten Bahnunternehmen planen eine schrittweise Weiterentwicklung des Angebots.
Zu den langfristigen Zielen gehören dichtere Takte auf stark belasteten Achsen, bessere Anschlüsse an den Fernverkehr, längere Züge und zusätzliche Kapazitäten in den regionalen Knoten.
Besondere Bedeutung besitzt die Achse Gossau–St.Gallen–Rorschach. Auf ihr sollen sich mehrere Linien zu einem möglichst regelmässigen und leicht merkbaren Angebot überlagern.
Auch zusätzliche Haltestellen werden untersucht. Der Kanton veröffentlichte 2025 eine Prüfung möglicher neuer S-Bahn-Stationen. Dabei wurden Standorte unter anderem nach Siedlungspotenzial, Nachfrage, Fahrplanauswirkungen und Baukosten beurteilt.[16]
Die weitere Entwicklung hängt von den nationalen Bahnausbauschritten, den verfügbaren Trassen, dem Ausbau der Bahnhöfe und der Finanzierung durch Bund und Kantone ab.
Abgrenzung zu anderen S-Bahn-Systemen
Das Netz der S-Bahn St.Gallen überschneidet sich mit mehreren benachbarten Systemen.
In Schaffhausen treffen Linien der S-Bahn St.Gallen auf die S-Bahn Schaffhausen. In Rapperswil bestehen Anschlüsse an die S-Bahn Zürich. Im Bodenseeraum überschneiden sich die Netze mit der S-Bahn Bodensee und der S-Bahn Vorarlberg.
Einzelne Liniennummern kommen in verschiedenen S-Bahn-Systemen mehrfach vor. So bezeichnet die Nummer S26 im Netz der S-Bahn St.Gallen die Verbindung Rheineck–Walzenhausen, während eine andere S26 der Zürcher S-Bahn zwischen Winterthur und Rüti ZH verkehrt.
Für die eindeutige Zuordnung sind daher der regionale Netzplan und die am Fahrzeug angegebene Destination massgebend.
Siehe auch
- Bahnhof St. Gallen
- Tarifverbund Ostwind
- Thurbo
- Schweizerische Südostbahn
- Appenzeller Bahnen
- S-Bahn Schaffhausen
- S-Bahn Zürich
- S-Bahn Bodensee
- Öffentlicher Verkehr im Kanton St. Gallen
- Liste der Schweizer S-Bahn-Systeme
Literatur
- Kanton St.Gallen: S-Bahn St.Gallen 2013. Botschaft und Entwurf der Regierung vom 12. Januar 2010. St.Gallen 2010.
- Kanton St.Gallen: Der öffentliche Verkehr im Kanton St.Gallen. Verschiedene Jahresberichte.
- Hans G. Wägli: Schienennetz Schweiz und Bahnprofil Schweiz CH+. AS Verlag, Zürich 2010, ISBN 978-3-909111-74-9.
- Schweizerische Südostbahn: Geschichte und Entwicklung des Bahnnetzes in der Ostschweiz. St.Gallen.
- Appenzeller Bahnen: Geschichte der einzelnen Linien. Herisau.
Weblinks
- Liniennetzplan der S-Bahn St.Gallen für das Fahrplanjahr 2026
- Offizielle Website des Tarifverbunds Ostwind
- Offizielle Website von Thurbo
- Offizielle Website der Schweizerischen Südostbahn
- Offizielle Website der Appenzeller Bahnen
- Informationen zum öffentlichen Verkehr beim Kanton St.Gallen
Einzelnachweise
- ↑ Liniennetzplan S-Bahn St.Gallen, SBB und Tarifverbund Ostwind, gültig ab 14. Dezember 2025, abgerufen am 4. August 2026.
- ↑ Warum am Bodensee jede Sekunde zählt, Thurbo, Geschäftsbericht 2025, abgerufen am 4. August 2026.
- ↑ 3,0 3,1 Halbstundentakt bis Mitternacht: Thurbo baut Angebot auf zwei Linien aus, Thurbo, 3. Dezember 2025, abgerufen am 4. August 2026.
- ↑ Fahrplanwechsel 2024: So verkehren die Züge künftig am Obersee, Schweizerische Südostbahn, abgerufen am 4. August 2026.
- ↑ 5,0 5,1 5,2 5,3 5,4 Unsere Geschichte: Thurbo verbindet die Ostschweiz, Thurbo, abgerufen am 4. August 2026.
- ↑ Amtsbericht der Regierung über das Jahr 2007, Kanton St.Gallen, Abschnitt S-Bahn St.Gallen und Durchmesserlinie Appenzeller Bahnen, abgerufen am 4. August 2026.
- ↑ S-Bahn St.Gallen 2013 – Erläuternder Bericht zur Volksabstimmung, Kanton St.Gallen, 2010, abgerufen am 4. August 2026.
- ↑ Kantonsratsbeschluss über die S-Bahn St.Gallen 2013, Ergebnisse der Volksabstimmung vom 26. September 2010, Kanton St.Gallen, abgerufen am 4. August 2026.
- ↑ Kantonsratsbeschluss über die S-Bahn St.Gallen 2013, Gesetzessammlung des Kantons St.Gallen, abgerufen am 4. August 2026.
- ↑ Der öffentliche Verkehr im Kanton St.Gallen 2017, Kanton St.Gallen, S. 22, abgerufen am 4. August 2026.
- ↑ Teil Gesamtverkehr 2024 bis 2028, Kanton St.Gallen, Erfolgskontrolle der S-Bahn St.Gallen, abgerufen am 4. August 2026.
- ↑ Geschichte der einzelnen Linien, Appenzeller Bahnen, Abschnitt Durchmesserlinie, abgerufen am 4. August 2026.
- ↑ Fahrplanwechsel 2026: punktuelle Anpassungen im SOB-Angebot, Schweizerische Südostbahn, abgerufen am 4. August 2026.
- ↑ Thurbo-Fahrzeuge, Thurbo, abgerufen am 4. August 2026.
- ↑ Billette und Abos, Tarifverbund Ostwind, abgerufen am 4. August 2026.
- ↑ Zusätzliche S-Bahn-Haltestellen im Kanton St.Gallen, Schlussbericht vom 28. August 2025, Kanton St.Gallen, abgerufen am 4. August 2026.
Wikimedia Commons: Medien zu S-Bahn St. Gallen