Kanton Zug: Unterschied zwischen den Versionen

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Aktuelle Version vom 24. Juli 2026, 12:32 Uhr

Kanton Zug
Amtlicher Name Kanton Zug
Kürzel ZG
Hauptort Zug
Grösste Gemeinde Zug
Region Zentralschweiz
Beitritt zur Eidgenossenschaft 1352; vollständige Reichsunmittelbarkeit seit 1415[1]
Amtssprache Deutsch
Fläche 238,8 km²[2]
Bevölkerung 134'977 Einwohnerinnen und Einwohner, provisorischer Stand 31. Dezember 2025[3]
Politische Gemeinden 11[4]
Bezirke keine
Legislative Kantonsrat, 80 Mitglieder[5]
Exekutive Regierungsrat, 7 Mitglieder[6]
Höchster Punkt Wildspitz, 1580 m ü. M.[7]
Tiefster Punkt Reussspitz, rund 388 m ü. M.[7]
Internet zg.ch

Der Kanton Zug ist ein Kanton in der Zentralschweiz und der Deutschschweiz. Hauptort und bevölkerungsreichste Gemeinde ist die Stadt Zug. Der Kanton liegt zwischen dem Kanton Zürich, dem Kanton Schwyz, dem Kanton Luzern und dem Kanton Aargau.

Mit einer Fläche von rund 239 Quadratkilometern ist Zug der kleinste Schweizer Kanton mit einer vollen Standesstimme. Kleinere Kantone sind lediglich Basel-Stadt und Appenzell Innerrhoden, die historisch je eine halbe Standesstimme besitzen.

Das Kantonsgebiet erstreckt sich von der Reuss und den Ebenen im Westen über den Zugersee bis zum Zugerberg, zum Ägerisee und zum voralpinen Rossberg. Der höchste Punkt ist der Wildspitz auf 1580 Metern über Meer, der tiefste Punkt befindet sich am Reussspitz auf rund 388 Metern über Meer.[7]

Zug ist ein ausgeprägt wachsender Wohn- und Wirtschaftsraum. Ende 2025 lebten 134'977 Menschen im Kanton. Seit 1981 nahm die Bevölkerung um mehr als drei Viertel zu.[3] Die stärkste Siedlungs- und Wirtschaftsentwicklung findet in der Stadt Zug sowie in Baar, Cham, Risch, Steinhausen und Hünenberg statt.

Der Kanton ist international als Standort von Handels-, Finanz-, Technologie-, Pharma- und Rohstoffunternehmen bekannt. Seit den 2010er-Jahren entwickelte sich Zug zudem zu einem Zentrum der Blockchain- und Kryptowährungswirtschaft, das häufig als Crypto Valley bezeichnet wird.

Historisch entstand der Kanton aus der Stadt Zug, den gleichberechtigten Gemeinden des Äusseren Amts und mehreren früheren städtischen Untertanengebieten. Zug wurde 1352 unter Vorbehalt habsburgischer Rechte in das eidgenössische Bündnissystem aufgenommen. 1415 erhielt Stadt und Amt Zug die Reichsunmittelbarkeit und wurde endgültig ein selbstständiger Ort der Alten Eidgenossenschaft.[1]

Name

Der Name Zug bezeichnet sowohl den Kanton als auch dessen Hauptort. Zur Unterscheidung werden die Bezeichnungen «Kanton Zug» und «Stadt Zug» verwendet.

Auf Französisch heisst der Kanton Zoug, auf Italienisch Zugo und auf Rätoromanisch Zug.

Der Ortsname ist seit dem Mittelalter belegt. Seine genaue Herkunft ist nicht abschliessend geklärt. Häufig wird er mit dem deutschen Wort Zug in Verbindung gebracht.

Eine verbreitete Deutung bezieht sich auf die Fischerei. Als «Zug» konnte das gemeinsame Einziehen eines Fischernetzes oder ein Gebiet bezeichnet werden, in dem ein bestimmtes Fischereirecht ausgeübt wurde. Die Lage am fischreichen Zugersee macht eine solche Herkunft grundsätzlich möglich.

Andere Erklärungen beziehen den Namen auf das Ziehen von Waren, Schiffen oder Menschen entlang eines Verkehrswegs. Eine zweifelsfrei belegte sprachgeschichtliche Herleitung besteht nicht.

Einwohnerinnen und Einwohner des Kantons werden als Zugerinnen und Zuger bezeichnet. Das Adjektiv lautet zugerisch oder in Eigennamen häufig Zuger, beispielsweise Zuger Kantonsrat, Zugersee, Zuger Kirschtorte und Zugerberg.

Wappen und Flagge

Das Wappen des Kantons zeigt einen weissen beziehungsweise silbernen Schild mit einem waagrechten blauen Balken.

Die Kantonsflagge verwendet dasselbe Motiv.

Das Wappen entspricht grundsätzlich dem Wappen der Stadt Zug. Es entwickelte sich im Mittelalter und ist in verschiedenen Darstellungen seit dem 14. Jahrhundert belegt.

Die Herkunft der Farben ist nicht abschliessend geklärt. Blau und Weiss werden gelegentlich mit dem See, dem Himmel oder älteren Herrschaftszeichen in Verbindung gebracht. Solche symbolischen Erklärungen entstanden teilweise erst nachträglich.

Das schlichte Wappenbild unterscheidet sich deutlich von den stärker figurativ gestalteten Wappen mehrerer anderer Zentralschweizer Kantone.

Blau und Weiss werden heute verwendet:

  • auf kantonalen Fahnen;
  • in amtlichen Publikationen;
  • in Logos öffentlicher Institutionen;
  • auf Vereins- und Sportkleidung;
  • bei kulturellen und politischen Veranstaltungen.

Das Stadtwappen und das Kantonswappen sind nahezu identisch. Unterschiede können sich aus der grafischen Darstellung, der Schildform oder der Verwendung zusätzlicher städtischer beziehungsweise kantonaler Gestaltungselemente ergeben.

Geografie

Lage und Grenzen

Der Kanton Zug liegt im Übergangsgebiet zwischen dem Schweizer Mittelland und den Voralpen.

Er grenzt an:

  • den Kanton Zürich im Norden;
  • den Kanton Schwyz im Osten und Süden;
  • den Kanton Luzern im Südwesten;
  • den Kanton Aargau im Westen.

Teile der Grenze zum Kanton Schwyz verlaufen durch den Zugersee und über den Rossberg.

Der Kanton besitzt keine Staatsgrenze.

Seine Fläche beträgt rund 238,8 Quadratkilometer.[2] Einschliesslich der Seen ist etwa ein Siebtel des Kantonsgebiets von Wasser bedeckt.

Die Landschaft wird durch Seen, Moränenhügel, Flussebenen, Moorgebiete, landwirtschaftlich genutzte Hochflächen und voralpine Bergzüge geprägt.

Landschaftsräume

Das Kantonsgebiet lässt sich grob in zwei grosse Landschaftsräume gliedern:

  • die Talregion im Westen und Norden;
  • die Bergregion im Osten und Südosten.

Zur Talregion gehören die Gemeinden Zug, Baar, Cham, Hünenberg, Risch, Steinhausen und Walchwil.

Zur Bergregion gehören Oberägeri, Unterägeri, Menzingen und Neuheim.[4]

Diese Gliederung ist nicht nur geografisch, sondern besitzt auch wirtschaftliche, siedlungsgeschichtliche und politische Bedeutung.

Die Talregion ist dichter besiedelt und stärker verstädtert. Die Bergregion weist einen grösseren Anteil an Landwirtschaftsflächen, Wäldern, Streusiedlungen und voralpinen Landschaften auf.

Zugersee

Der Zugersee ist das grösste Gewässer des Kantons.

Der See besitzt eine Fläche von ungefähr 38 Quadratkilometern. Der grösste Teil gehört zum Kanton Zug, ein südlicher Abschnitt zum Kanton Schwyz.

Am Zugersee liegen:

  • Zug;
  • Cham;
  • Hünenberg;
  • Risch;
  • Walchwil;
  • Arth und weitere Schwyzer Orte am südlichen Ufer.

Der See wird durch die Lorze und zahlreiche kleinere Bäche gespeist. Sein Abfluss erfolgt bei Cham wiederum über die Lorze zur Reuss.

Der Zugersee dient:

  • der Trinkwasserversorgung;
  • der Fischerei;
  • dem Natur- und Landschaftsschutz;
  • der Schifffahrt;
  • dem Wassersport;
  • der Erholung;
  • dem Tourismus.

Bekannt ist der Zugersee für seine Sonnenuntergänge, da sich von der Stadt Zug aus der Blick nach Westen über den See zu den Voralpen und zum Pilatus öffnet.

Im See leben unter anderem Felchen, Egli, Hechte und der als regionale Spezialität bekannte Zuger Rötel.

Ägerisee

Der Ägerisee liegt vollständig im Kanton Zug.

An seinen Ufern befinden sich die Gemeinden Oberägeri und Unterägeri.

Der See liegt auf rund 724 Metern über Meer und ist von bewaldeten Hügeln, Landwirtschaftsflächen und voralpinen Bergen umgeben.

Sein wichtigster Abfluss ist die Lorze.

Der Ägerisee dient:

  • der Trinkwassergewinnung;
  • der Fischerei;
  • der Schifffahrt;
  • dem Bade- und Wassersport;
  • dem Tourismus;
  • als landschaftliches Zentrum des Ägeritals.

Am südöstlichen Ende des Sees liegt das Gebiet Morgarten. Es ist mit der Schlacht am Morgarten von 1315 verbunden. Der genaue Ablauf und der genaue Ort der mittelalterlichen Kampfhandlungen sind in der Forschung nicht vollständig geklärt.

Das Morgartendenkmal steht auf Zuger Kantonsgebiet in der Gemeinde Oberägeri. Weitere Erinnerungsorte befinden sich im angrenzenden Kanton Schwyz.

Lorze

Die Lorze ist der wichtigste Fluss des Kantons.

Sie entspringt aus verschiedenen Zuflüssen im Ägerital und verlässt den Ägerisee bei Unterägeri.

Danach fliesst sie durch das tief eingeschnittene Lorzentobel, erreicht bei Baar und Zug die Talebene und mündet in den Zugersee.

Bei Cham verlässt sie den See wieder. Anschliessend fliesst sie durch die westliche Kantonsebene und mündet bei Maschwanden in die Reuss.[1]

Die Lorze spielte eine wichtige Rolle für:

  • Mühlen;
  • Sägereien;
  • Textilbetriebe;
  • Papierherstellung;
  • Energiegewinnung;
  • Bewässerung;
  • industrielle Entwicklung.

Die Wasserführung und die Nutzung des Flusses wurden durch Kanäle, Wehre und Kraftwerksanlagen stark verändert.

Reuss und Reussspitz

Die Reuss bildet auf einem kurzen Abschnitt die westliche Grenze des Kantons.

Am Zusammenfluss von Lorze und Reuss liegt der Reussspitz.

Das Gebiet umfasst Auenwälder, Feuchtwiesen, Altarme, Schilfbestände und landwirtschaftlich genutzte Flächen.

Der Reussspitz gehört zu den wertvollsten Fluss- und Moorlandschaften der Region.

Er ist Lebensraum für:

  • Wasservögel;
  • Amphibien;
  • Fische;
  • Libellen;
  • seltene Pflanzen;
  • zahlreiche weitere Tierarten.

Mit rund 388 Metern über Meer befindet sich dort der tiefste Punkt des Kantons.[7]

Sihl

Die Sihl berührt im Osten und Nordosten Teile des Kantonsgebiets beziehungsweise der Kantonsgrenze.

Sie fliesst aus dem Kanton Schwyz in Richtung Zürich.

Das Sihltal ist im Zuger Abschnitt weitgehend bewaldet und nur dünn besiedelt.

Die Sihl und ihre Zuflüsse prägen Teile der Gemeinden Menzingen und Neuheim.

Zugerberg

Der Zugerberg erhebt sich östlich der Stadt Zug.

Der langgestreckte Höhenzug erreicht Höhen von mehr als 1000 Metern und bildet einen wichtigen Naherholungsraum.

Die Landschaft umfasst:

  • Wälder;
  • Moorgebiete;
  • Landwirtschaftsflächen;
  • Aussichtspunkte;
  • Wander- und Velowege;
  • Langlaufloipen;
  • Streusiedlungen.

Die Zugerbergbahn verbindet die Stadt Zug mit dem Hochplateau.

Vom Zugerberg bietet sich eine weite Aussicht über Zugersee, Mittelland und Voralpen.

Rossberg und Wildspitz

Der Rossberg liegt im Grenzgebiet der Kantone Zug und Schwyz.

Sein höchster Gipfel ist der Wildspitz mit 1580 Metern über Meer. Er bildet den höchsten Punkt des Kantons Zug.[7]

Weitere Erhebungen sind:

  • Gnipen;
  • Halsegg;
  • Chaiserstock;
  • Hochstock;
  • Zuger Alpli.

Die Südseite des Rossbergs ist durch das Abbruchgebiet des Goldauer Bergsturzes von 1806 geprägt. Das eigentliche Katastrophengebiet und die besonders betroffenen Ortschaften liegen überwiegend im Kanton Schwyz.

Die Berglandschaft besitzt eine hohe geologische und landschaftliche Bedeutung.

Ägerital und Menzinger Hochland

Das Ägerital umfasst Oberägeri und Unterägeri sowie die umliegenden Höhen.

Die Landschaft wird durch den Ägerisee, Moränen, Wälder, Moore und Alpweiden geprägt.

Nördlich und westlich davon liegt das Menzinger Hochland mit den Gemeinden Menzingen und Neuheim.

Typisch sind:

  • sanfte Hügel;
  • Einzelhöfe;
  • Obstbäume;
  • Hecken;
  • Feuchtgebiete;
  • aussichtsreiche Geländeterrassen.

Die Region gehört zu den wichtigsten Landwirtschaftsgebieten des Kantons.

Klima

Das Klima ist gemässigt und wird durch die Seen, die Höhenlage und die Nähe zu den Voralpen beeinflusst.

In der Talregion sind die Winter vergleichsweise mild. Zuger- und Ägerisee wirken temperaturausgleichend.

Die Bergregion erhält grössere Niederschlagsmengen und weist längere Schneeperioden auf.

Der Föhn kann zeitweise warme, trockene Luft in den Kanton bringen.

Im Mittelland treten im Herbst und Winter häufig Nebel- und Hochnebellagen auf. Die höher gelegenen Gebiete können dann sonnig sein.

Der Klimawandel führt zu:

  • steigenden Durchschnittstemperaturen;
  • häufigeren Hitzetagen;
  • längeren Trockenperioden;
  • intensiveren Starkniederschlägen;
  • kürzeren Schneeperioden;
  • Veränderungen der Wälder und Moore;
  • zunehmendem Druck auf Gewässer und Landwirtschaft.

Gemeinden

Der Kanton ist seit 1848 in elf Einwohnergemeinden gegliedert.[8]

Gemeinde Region Bedeutende Orte und Merkmale
Baar Talregion Zweitgrösste Gemeinde; umfasst Baar, Allenwinden und Blickensdorf
Cham Talregion Gemeinde am Zugersee und an der Lorze; umfasst Cham, Hagendorn und Lindencham
Hünenberg Talregion Umfasst Hünenberg Dorf, Hünenberg See und Hünenberg Bösch
Menzingen Bergregion Hochlandgemeinde mit Menzingen, Edlibach und Finstersee
Neuheim Bergregion Kleinste Gemeinde nach Bevölkerung; liegt zwischen Lorze und Sihl
Oberägeri Bergregion Gemeinde am Ägerisee; umfasst Oberägeri, Alosen und Morgarten
Risch Talregion Umfasst Rotkreuz, Risch, Buonas und Holzhäusern
Steinhausen Talregion Flächenmässig kleinste, aber dicht besiedelte Gemeinde
Unterägeri Bergregion Gemeinde am westlichen Ende des Ägerisees
Walchwil Talregion Langgestreckte See- und Hanggemeinde am Ostufer des Zugersees
Zug Talregion Hauptort und grösste Gemeinde; umfasst unter anderem Oberwil und den Zugerberg

Die Gemeinden besitzen eine weitreichende Selbstständigkeit.

Zu ihren Aufgaben gehören:

  • kommunale Raumplanung;
  • Volksschule;
  • Gemeindestrassen;
  • Wasserversorgung;
  • Abwasser- und Abfallentsorgung;
  • Feuerwehr;
  • Sozialhilfe;
  • Einwohnerkontrolle;
  • Kultur- und Sportangebote;
  • kommunale Steuern.

In den Gemeinden entscheiden die Stimmberechtigten je nach Organisation an Gemeindeversammlungen oder in Urnenabstimmungen.

Die Stadt Zug besitzt als einzige Einwohnergemeinde ein kommunales Parlament, den Grossen Gemeinderat.

Gemeindearten

Eine Besonderheit des Kantons ist die Vielfalt der öffentlich-rechtlichen Gemeindearten.

Neben den elf Einwohnergemeinden bestehen:

  • Bürgergemeinden;
  • katholische und reformierte Kirchgemeinden;
  • Korporationsgemeinden.

Die Einwohnergemeinde umfasst grundsätzlich alle in einer Gemeinde wohnhaften Personen und erfüllt die allgemeinen kommunalen Aufgaben.

Die Bürgergemeinde umfasst Personen mit dem Bürgerrecht der betreffenden Gemeinde. Sie ist unter anderem im Bürgerrechtswesen, bei der Verwaltung eigenen Vermögens und teilweise im sozialen oder kulturellen Bereich tätig.

Im Kanton bestehen elf Bürgergemeinden.

Die Kirchgemeinden organisieren das kirchliche Leben, verwalten kirchliches Vermögen und finanzieren ihre Aufgaben durch Kirchensteuern.

Die Korporationsgemeinden gehen auf historische Allmend-, Wald- und Nutzungsgemeinschaften zurück.

Sie verwalten unter anderem:

  • Wälder;
  • Alpen;
  • Landwirtschaftsflächen;
  • Gewässer;
  • Liegenschaften;
  • Nutzungsrechte;
  • gemeinschaftliches Vermögen.

Korporationen besitzen besonders in Zug, Baar, Oberägeri, Unterägeri und weiteren Gemeinden eine bedeutende wirtschaftliche und gesellschaftliche Stellung.

Geschichte

Ur- und Frühgeschichte

Das Gebiet des heutigen Kantons gehört zu den archäologisch besonders fundreichen Regionen der Schweiz.

Am Zugersee und am Ägerisee sind zahlreiche Siedlungen aus der Jungsteinzeit und der Bronzezeit nachgewiesen.

Im Kanton sind an 33 Standorten Reste von ungefähr 50 prähistorischen Seeufersiedlungen bekannt.[9]

Drei Fundstellen gehören seit 2011 zum UNESCO-Welterbe Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen:

  • Zug-Oterswil/Insel Eielen;
  • Zug-Riedmatt;
  • Zug-Sumpf.

Zug-Sumpf gehört zu den bedeutendsten spätbronzezeitlichen Fundstellen nördlich der Alpen.

Die Feuchtbodenerhaltung bewahrte Holz, Pflanzenreste, Textilien, Werkzeuge und weitere organische Materialien, die an gewöhnlichen Fundorten zerfallen wären.

Die Funde geben Auskunft über:

  • Hausbau;
  • Ernährung;
  • Landwirtschaft;
  • Viehhaltung;
  • Metallverarbeitung;
  • Handel;
  • Verkehrswege;
  • gesellschaftliche Organisation.

Während der Eisenzeit war die Baarburg wahrscheinlich ein bedeutender befestigter Siedlungs- und Herrschaftsort.

Importierte griechische Keramik und etruskische Metallgefässe weisen auf weiträumige Handelskontakte hin.[1]

Das Gebiet gehörte vermutlich zum Siedlungsraum der Helvetier.

Römische Zeit

Nach der römischen Eroberung wurde das Zugerland Teil des Römischen Reiches.

Landwirtschaftliche Gutshöfe bestanden unter anderem in:

  • Baar;
  • Cham-Heiligkreuz;
  • Hünenberg-Huobweid;
  • Risch-Holzhäusern;
  • möglicherweise Zug-St. Michael.

In Cham-Hagendorn wurden Reste einer Mühlenanlage und eines Heiligtums mit zahlreichen Terrakottafiguren entdeckt.[1]

Römische Verkehrswege verbanden die Region mit Zürich, dem Aargau, Luzern und den Alpenübergängen.

Nach dem Ende der römischen Herrschaft im frühen 5. Jahrhundert entstanden alemannische Siedlungen.

Frühmittelalterliche Gräber und Kirchen sind unter anderem in Baar, Risch und weiteren Gemeinden belegt.

Frühmittelalter

Das früheste bekannte schriftliche Zeugnis für das spätere Kantonsgebiet stammt aus dem Jahr 858.

König Ludwig der Deutsche bestätigte damals eine Schenkung an das Fraumünster in Zürich, zu der ein Hof in Cham gehörte.[1]

Im Früh- und Hochmittelalter bestanden zahlreiche unterschiedliche Grund- und Herrschaftsrechte.

Besitz und Rechte hatten unter anderem:

  • Fraumünster Zürich;
  • Kloster Einsiedeln;
  • Kloster Kappel;
  • Kloster Muri;
  • Kloster St. Blasien;
  • Kloster Schänis;
  • regionale Adelsfamilien.

Die kirchlichen Mittelpunkte Baar, Cham, Risch, Zug, Oberägeri, Neuheim und Niederwil entwickelten sich zu Zentren grösserer Pfarreien und Siedlungsräume.

Stadtgründung und Adelsburgen

Im 11. und 12. Jahrhundert entstanden Burgen und befestigte Sitze in:

  • Zug;
  • Hünenberg;
  • Cham-St. Andreas;
  • Buonas;
  • Wildenburg.

Die Stadt Zug wurde wahrscheinlich zu Beginn des 13. Jahrhunderts gegründet. Als mögliche Gründer gelten die Grafen von Kyburg beziehungsweise ein mit ihnen verbundenes Herrschaftsumfeld.

Die Stadtanlage bestand aus einem befestigten Kern am Seeufer, Marktflächen, Wohnhäusern und einer Burg.

Nach dem Aussterben der Kyburger gelangte Zug im 13. Jahrhundert unter habsburgischen Einfluss.

Habsburgisches Amt Zug

Um 1300 entstand das habsburgische Amt Zug.

Es umfasste im Wesentlichen:

  • die Stadt Zug;
  • das Ägerital;
  • Baar;
  • das Berggebiet mit Menzingen und Neuheim.

Die Stadt bildete gemeinsam mit Ägeri, Baar und dem Berggebiet eine Herrschafts- und Gerichtsgemeinschaft.

Die ländlichen Gemeinden wurden später als Äusseres Amt bezeichnet.

Ausserhalb des habsburgischen Amts bestanden weitere Herrschaften, insbesondere jene der Herren von Hünenberg.

Diese umfassten zeitweise Cham, Hünenberg, Risch, Steinhausen und Gebiete im Reusstal.

Bündnis von 1352

Im Juni 1352 belagerten Truppen aus Zürich, Luzern und den Waldstätten die habsburgische Stadt Zug.

Nach kurzer Belagerung ergab sich die Stadt.

Am 27. Juni 1352 schlossen Stadt und Amt Zug ein Bündnis mit Zürich, Luzern, Uri, Schwyz und Unterwalden.

Die habsburgischen Rechte blieben zunächst ausdrücklich vorbehalten.[1]

Zug war damit zwar ein eidgenössischer Ort, aber noch nicht vollständig von Österreich unabhängig.

Nach dem Regensburger Frieden von 1355 musste die Stadt vorübergehend wieder stärker unter habsburgische Herrschaft treten.

Die eidgenössischen Verbindungen blieben jedoch bestehen und wurden in den folgenden Jahrzehnten zunehmend gefestigt.

Schwyzer Einfluss

Da die Habsburger ihren Schutz und ihre Herrschaft im Amt Zug nicht mehr wirksam durchsetzen konnten, gewann Schwyz grossen Einfluss.

Zwischen 1370 und 1404 stellte Schwyz mehrfach den Zuger Ammann.

Das Amt Zug entwickelte sich zeitweise zu einem schwyzerischen Protektorat.

Zug beteiligte sich dennoch als eigener eidgenössischer Ort an gemeinsamen Angelegenheiten. 1370 siegelte es den Pfaffenbrief.

Die starke Einmischung von Schwyz führte zu Konflikten zwischen Stadt, Äusserem Amt und eidgenössischen Orten.

Reichsunmittelbarkeit

1415 beteiligte sich Zug am eidgenössischen Feldzug gegen Herzog Friedrich IV. von Österreich.

König Sigismund verlieh Stadt und Amt Zug daraufhin die Reichsfreiheit.[1]

Damit wurden die verbliebenen habsburgischen Herrschaftsrechte aufgehoben.

Zug war nun ein reichsunmittelbarer und vollberechtigter Ort der Alten Eidgenossenschaft.

Die Reichsfreiheit klärte die Stellung nach aussen. Im Innern blieben jedoch Konflikte zwischen der Stadt und den gleichberechtigten Gemeinden des Äusseren Amts bestehen.

Territorialbildung

Im 14. und 15. Jahrhundert erwarben Stadt und Landgemeinden zahlreiche Herrschaftsrechte.

Die Stadt Zug kaufte:

  • die Vogtei Walchwil;
  • Rechte in Cham;
  • Rechte in Risch;
  • Rechte in Steinhausen;
  • Herrschaften der Herren von Hünenberg;
  • weitere Gebiete rund um den Zugersee.

Um 1500 entsprach die Ausdehnung des eidgenössischen Ortes Zug weitgehend dem heutigen Kantonsgebiet.[1]

Die politische Struktur blieb jedoch uneinheitlich.

Zug bestand aus:

  • der Stadt Zug;
  • den gleichberechtigten Gemeinden Ägeri, Baar und Menzingen beziehungsweise Berg;
  • städtischen Untertanengebieten in Cham, Hünenberg, Risch, Steinhausen und Walchwil;
  • einzelnen fremden Gerichten und Sonderherrschaften.

Stadt und Amt Zug

Bis 1798 lautete die Bezeichnung des Gemeinwesens Stadt und Amt Zug.

Stadt und Äusseres Amt besassen gemeinsame Behörden und Gerichte.

Das 1432 angelegte Stadt-und-Amt-Buch sammelte das gemeinsame Recht.

Zu den gemeinsamen Institutionen gehörten:

  • Landsgemeinde;
  • Stadt-und-Amt-Rat;
  • Wochen- und Grossgericht;
  • Malefizgericht;
  • Ammann;
  • Landschreiber;
  • Bannerherr.

Die Landsgemeinde wählte wichtige Amtsträger. Ihre gesetzgeberische Bedeutung nahm während der frühen Neuzeit jedoch ab.

Die Stadtbürger und die vollberechtigten Bürger der Gemeinden Ägeri, Baar und Menzingen waren auf kantonaler Ebene grundsätzlich gleichgestellt.

Die Bevölkerung der städtischen Vogteien besass dagegen keine gleichberechtigte politische Vertretung.

Alte Eidgenossenschaft

Zug war aufgrund seiner geringen Grösse kein führender Ort der Alten Eidgenossenschaft.

Es beteiligte sich jedoch an:

  • Tagsatzungen;
  • Burgunderkriegen;
  • Schwabenkrieg;
  • italienischen Feldzügen;
  • Verwaltung gemeineidgenössischer Vogteien;
  • Solddienst.

Zug unterhielt besonders enge Beziehungen zu Schwyz, Luzern und Zürich.

Die Lage zwischen dem reformierten Zürich und den katholischen Innerschweizer Orten verlieh dem Kanton nach der Reformation eine besondere strategische Bedeutung.

Reformation und Gubelkrieg

In den 1520er-Jahren bestanden auch in Zug Anhänger humanistischer und reformatorischer Ideen.

1526 beschlossen Stadt und Äusseres Amt jedoch, beim katholischen Glauben zu bleiben.[1]

Zug gehörte danach zu den fünf katholischen Orten der Innerschweiz.

Im Zweiten Kappelerkrieg von 1531 kam es am Gubel bei Menzingen zu Kämpfen.

In der Nacht vom 23. auf den 24. Oktober 1531 besiegten katholische Truppen dort eine reformierte Streitmacht.

Auf dem Gubel entstanden später eine Kapelle und ein Kloster.

Zug blieb während der gesamten frühen Neuzeit katholisch geprägt.

Katholische Reform

Nach dem Konzil von Trient wurden kirchliche Organisation, Seelsorge und Bildung erneuert.

1595 kamen Kapuziner nach Zug.

Das Zisterzienserinnenkloster Frauenthal, das während der Reformationszeit zeitweise geschlossen worden war, wurde 1552 wieder eröffnet.

Kirchen, Kapellen, Prozessionen, Wallfahrten und Bruderschaften prägten das gesellschaftliche Leben.

Die Landeswallfahrt nach Einsiedeln ist seit dem 15. Jahrhundert belegt.

Zug blieb bis ins 19. und 20. Jahrhundert ein stark katholisch geprägter Kanton.

Innere Konflikte

Das Verhältnis zwischen Stadt und Äusserem Amt war wiederholt angespannt.

Konflikte entstanden insbesondere über:

  • Wahl des Ammanns;
  • Verteilung der Ämter;
  • Siegel und Banner;
  • Herrschaftsrechte;
  • Steuern;
  • gemeineidgenössische Landvogteien;
  • Einfluss von Schwyz.

Der sogenannte Siegel- und Bannerhandel von 1404 führte zu einer vorübergehenden stärkeren Kontrolle durch die übrigen eidgenössischen Orte.

Trotz dieser Konflikte blieb der gemeinsame Stand Zug bestehen.

Helvetische Republik

1798 brach die alte Ordnung unter dem Einfluss der französischen Revolution und des französischen Einmarschs zusammen.

Die städtischen Vogteien wurden von der Untertanenstellung befreit.

Zug wurde zunächst als Distrikt in den helvetischen Kanton Waldstätten eingegliedert.

Von 1799 bis 1801 war die Stadt Zug Hauptort des Kantons Waldstätten.

1801 wurde Zug kurzzeitig zu einem selbstständigen helvetischen Kanton.

Die Helvetik führte:

  • rechtliche Gleichheit;
  • einheitliches Bürgerrecht;
  • zentrale Verwaltung;
  • Abschaffung der Untertanenverhältnisse;
  • neue politische Behörden.

Die Bevölkerung litt zugleich unter Besatzungskosten, Einquartierungen, Steuern und politischer Instabilität.

Mediationszeit

Die Mediationsakte von 1803 stellte Zug als selbstständigen Kanton wieder her.

Alle Gemeinden wurden grundsätzlich gleichberechtigt.

Zu den bisherigen Gemeinden kamen die ehemaligen städtischen Vogteien als eigenständige politische Gemeinden hinzu.

Die Gemeinden Cham, Hünenberg, Risch, Steinhausen und Walchwil erhielten damit eine gleichberechtigte Stellung.

Die Landsgemeinde wurde wieder eingeführt und erhielt erneut gesetzgeberische Rechte.

Seit 1803 ist Zug ein Kanton der Schweizerischen Eidgenossenschaft.[1]

Restauration

Nach dem Ende der napoleonischen Herrschaft wurde 1814 eine konservativ geprägte Verfassung eingeführt.

Die Gleichberechtigung der ehemaligen Vogteien blieb grundsätzlich bestehen.

Die politischen Gegensätze verliefen nun stärker zwischen:

  • konservativen Landgemeinden;
  • liberalen Kräften in der Stadt;
  • industrialisierten Orten wie Unterägeri;
  • traditionellen bäuerlichen Regionen.

1821 bis 1823 führte der sogenannte Geldhandel zu schweren Spannungen über die Verteilung einer eidgenössischen Entschädigung.

Menzingen trat vorübergehend aus dem Kantonsverband aus, kehrte jedoch bald zurück.

Sonderbund

Zug blieb in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts katholisch-konservativ geprägt.

1845 trat der Kanton dem Sonderbund bei.

Dem Bündnis gehörten ausserdem Luzern, Uri, Schwyz, Obwalden, Nidwalden, Freiburg und Wallis an.

Im Sonderbundskrieg von 1847 vertrat Zug eine vergleichsweise zurückhaltende Position.

Am 22. November 1847 kapitulierte der Kanton kampflos gegenüber den eidgenössischen Truppen.[1]

Eine liberale Volksversammlung setzte danach die konservative Regierung ab.

Verfassung von 1848

Die Kantonsverfassung vom 16. Januar 1848 veränderte die staatliche Ordnung grundlegend.

Zu den Reformen gehörten:

  • Abschaffung der Landsgemeinde;
  • Aufhebung der Unterscheidung zwischen Innerem und Äusserem Amt;
  • Einführung eines gewählten Parlaments;
  • Trennung verschiedener staatlicher Funktionen;
  • Verselbstständigung der Korporationen;
  • Gleichstellung aller Einwohnergemeinden.

Neuheim wurde von Menzingen getrennt und zu einer selbstständigen Gemeinde.

Seit 1848 besteht der Kanton aus den heutigen elf Einwohnergemeinden.[8]

Bundesstaat

Zug wurde 1848 Teil des neuen schweizerischen Bundesstaates.

Die politische Entwicklung blieb von katholisch-konservativen und liberalen Kräften geprägt.

Die Verfassung von 1873 führte weitere demokratische und organisatorische Reformen ein.

Die heute geltende Kantonsverfassung wurde am 31. Januar 1894 angenommen.[10]

Sie wurde seither mehrfach und teilweise umfassend geändert, jedoch nie vollständig durch eine neue Verfassung ersetzt.

Industrialisierung

Die Industrialisierung begann im frühen 19. Jahrhundert.

Erste Schwerpunkte lagen in Unterägeri, Baar, Cham und Zug.

Bedeutende Industriezweige waren:

  • Baumwollspinnerei;
  • Weberei;
  • Papierherstellung;
  • Metallverarbeitung;
  • Maschinenbau;
  • Lebensmittelproduktion;
  • Elektrizitäts- und Messtechnik.

Die Wasserkraft der Lorze wurde für Fabriken genutzt.

In Unterägeri und Baar entstanden grosse Textilbetriebe.

Die Papierfabrik Cham entwickelte sich zu einem bedeutenden Industrieunternehmen.

In Zug entstanden die Metallwarenfabrik Zug und das Unternehmen Landis & Gyr.

Eisenbahn

1864 wurde Zug an die Eisenbahnlinie Zürich–Luzern angeschlossen.

Rotkreuz entwickelte sich zu einem wichtigen Bahnknoten mit Verbindungen nach:

  • Luzern;
  • Zürich;
  • Aargau;
  • Gotthard;
  • Freiamt.

Die Eisenbahn förderte Industrie, Handel und Bevölkerungswachstum.

1852 hatte bereits die Dampfschifffahrt auf dem Zugersee begonnen.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts verband eine elektrische Strassenbahn die Stadt Zug mit Baar und dem Ägerital. Sie wurde später durch Buslinien ersetzt.

Vorstadtkatastrophe

Am 5. Juli 1887 rutschte ein Teil der Zuger Vorstadt in den Zugersee.

Gebäude, Uferanlagen und Strassen versanken oder wurden schwer beschädigt.

Das Ereignis wird als Vorstadtkatastrophe bezeichnet.

Ursache waren instabile Seeablagerungen, die durch Bauarbeiten und Aufschüttungen zusätzlich belastet worden waren.

Die Katastrophe beeinflusste die weitere Stadtentwicklung. Die betroffene Bucht wird bis heute als Katastrophenbucht bezeichnet.

Bereits 1435 war ein Teil der damaligen Stadtbefestigung und Uferbebauung in den See gerutscht.

Wirtschaftlicher Wandel im 20. Jahrhundert

Während des 20. Jahrhunderts entwickelte sich Zug von einem landwirtschaftlich-industriellen zu einem stark dienstleistungsorientierten Kanton.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wuchsen:

  • internationale Handelsunternehmen;
  • Finanzdienstleistungen;
  • Unternehmensverwaltungen;
  • Rohstoffhandel;
  • Pharma- und Medizintechnik;
  • Elektronik;
  • Beratung;
  • Informatik.

Die Zahl der Arbeitsplätze stieg stark.

Gleichzeitig wuchsen die Einwohnergemeinden Zug, Baar, Cham, Steinhausen, Risch und Hünenberg zu einem zusammenhängenden Wirtschafts- und Siedlungsraum zusammen.

Die Nähe zu Zürich und die gute Verkehrsanbindung verstärkten diese Entwicklung.

Steuer- und Unternehmensstandort

Zug entwickelte sich im 20. Jahrhundert zu einem international bekannten Unternehmensstandort.

Gründe waren unter anderem:

  • vergleichsweise niedrige Steuern;
  • politische Stabilität;
  • zentrale Lage;
  • gute internationale Verbindungen;
  • wirtschaftsfreundliche Behörden;
  • hohe Lebensqualität;
  • Verfügbarkeit qualifizierter Arbeitskräfte.

Neben Unternehmen mit umfangreichen betrieblichen Tätigkeiten liessen sich auch Gesellschaften mit nur geringer lokaler Beschäftigung im Kanton nieder.

Die grosse Zahl eingetragener Unternehmen führte wiederholt zu politischen Diskussionen über Steuerwettbewerb, Briefkastenfirmen, Rohstoffhandel und internationale Unternehmensverantwortung.

Crypto Valley

Seit den 2010er-Jahren entwickelte sich Zug zu einem wichtigen Zentrum der Blockchainwirtschaft.

Die Region wird international als Crypto Valley bezeichnet.[11]

Die Ethereum Foundation wurde in Zug gegründet beziehungsweise angesiedelt. Weitere Blockchainstiftungen, Start-ups, Finanzdienstleister und Technologieunternehmen folgten.

2016 begann die Stadt Zug, kleinere Verwaltungsgebühren versuchsweise in Bitcoin anzunehmen.

Der Kanton und mehrere Gemeinden entwickelten danach weitere digitale Verwaltungsangebote.

Das Crypto Valley umfasst heute nicht nur Zug, sondern ein grösseres Netzwerk von Unternehmen und Institutionen in der Schweiz und Liechtenstein.

Bevölkerung

Ende 2025 lebten 134'977 Personen dauerhaft im Kanton.[3]

Davon waren:

  • 93'655 Schweizer Staatsangehörige;
  • 41'322 ausländische Staatsangehörige.

Der Ausländeranteil betrug 30,6 Prozent.

Damit liegt der Anteil deutlich über dem schweizerischen Durchschnitt.

Zu den grössten ausländischen Bevölkerungsgruppen gehören Personen aus:

  • Deutschland;
  • Italien;
  • Vereinigtem Königreich;
  • Portugal;
  • Frankreich;
  • Spanien;
  • Türkei;
  • Kosovo;
  • Ukraine;
  • Österreich.

Die hohe internationale Zuwanderung hängt eng mit dem Arbeitsmarkt, den international tätigen Unternehmen und dem Finanz- und Technologiesektor zusammen.

Bevölkerungsentwicklung

1981 lebten 76'348 Personen im Kanton. Bis Ende 2025 stieg die Bevölkerung auf 134'977 Personen.[3]

Dies entspricht einem Wachstum von rund 76,8 Prozent.

Besonders stark wuchsen seit den 1960er-Jahren:

  • Risch;
  • Hünenberg;
  • Steinhausen;
  • Cham;
  • Baar;
  • Neuheim.

Die Bevölkerung konzentriert sich vor allem auf die Talregion.

In der Stadt Zug, Baar und Cham lebt ein grosser Teil der Kantonsbevölkerung.

Die Berggemeinden wachsen im Allgemeinen langsamer, sind jedoch ebenfalls zunehmend mit den Arbeitszentren im Tal und im Grossraum Zürich verbunden.

Siedlungsentwicklung

Die Siedlungen der Talregion sind stark zusammengewachsen.

Zwischen Zug, Baar, Steinhausen, Cham und Hünenberg bestehen nur noch begrenzte unbebaute Räume.

Rotkreuz entwickelte sich von einem kleinen Bahnhofs- und Strassendorf zu einem bedeutenden Arbeits-, Bildungs- und Wohnzentrum.

Das Wachstum führt zu Herausforderungen bei:

  • Wohnraum;
  • Bodenpreisen;
  • Verkehr;
  • Schulraum;
  • Kulturlandschutz;
  • Energieversorgung;
  • sozialer Durchmischung;
  • öffentlicher Infrastruktur.

Zug gehört zu den Kantonen mit besonders hohen Immobilien- und Mietpreisen.

Sprachen

Die Amtssprache ist Deutsch.[1]

In Verwaltung, Schulen, Gerichten und schriftlichen Medien wird Schweizer Hochdeutsch verwendet.

Im Alltag spricht die einheimische Bevölkerung überwiegend Zugerdeutsch.

Die Zuger Dialekte gehören zum zentralschweizerischen beziehungsweise hochalemannischen Dialektraum.

Sie weisen Übergangsmerkmale zwischen:

  • Luzerndeutsch;
  • Schwyzerdeutsch;
  • Zürichdeutsch;
  • Aargauer Dialekten

auf.

Innerhalb des Kantons bestehen Unterschiede zwischen der Stadt, der Talregion, dem Ägerital und dem Menzinger Hochland.

Durch die starke Zuwanderung sind zahlreiche weitere Sprachen verbreitet.

Dazu gehören insbesondere:

  • Englisch;
  • Deutsch in verschiedenen nationalen Varianten;
  • Italienisch;
  • Portugiesisch;
  • Französisch;
  • Spanisch;
  • Albanisch;
  • südslawische Sprachen;
  • Türkisch;
  • Ukrainisch.

Englisch besitzt in international tätigen Unternehmen und im Technologiesektor eine besonders grosse Bedeutung.

Religion

Zug ist historisch römisch-katholisch geprägt.

Der Kanton blieb während der Reformation katholisch und gehörte zu den fünf katholischen Orten der Alten Eidgenossenschaft.

Bedeutende katholische Einrichtungen sind:

  • Kirche St. Oswald in Zug;
  • Kirche St. Michael in Zug;
  • Kloster Maria Opferung;
  • Kloster Frauenthal;
  • Kapuzinerkloster Zug;
  • Kloster Gubel;
  • zahlreiche Dorfkirchen und Kapellen.

Seit der Industrialisierung nahm der Anteil der reformierten Bevölkerung zu.

Im 20. und 21. Jahrhundert wurde die religiöse Zusammensetzung durch Zuwanderung und Säkularisierung vielfältiger.

Heute bestehen:

  • römisch-katholische Kirchgemeinden;
  • evangelisch-reformierte Kirchgemeinden;
  • orthodoxe Gemeinden;
  • Freikirchen;
  • muslimische Gemeinschaften;
  • hinduistische und buddhistische Gruppen;
  • jüdische Einwohnerinnen und Einwohner;
  • eine wachsende konfessionslose Bevölkerung.

Die römisch-katholischen und evangelisch-reformierten Kirchgemeinden sind öffentlich-rechtlich organisiert.

Politik

Kantonsverfassung

Die geltende Kantonsverfassung wurde am 31. Januar 1894 angenommen.[10]

Sie gehört zu den ältesten noch geltenden Kantonsverfassungen der Schweiz.

Durch zahlreiche Teilrevisionen wurde sie an die gesellschaftliche, rechtliche und politische Entwicklung angepasst.

Die Verfassung regelt:

  • Staatsgebiet;
  • Gemeinden;
  • politische Rechte;
  • Kantonsrat;
  • Regierungsrat;
  • Gerichte;
  • öffentliche Aufgaben;
  • Finanzordnung;
  • Verhältnis zwischen Kanton und Gemeinden.

Der Kanton besteht gemäss Verfassung aus den elf Einwohnergemeinden.

Die Stadt Zug ist Hauptort und Sitz der kantonalen Behörden.

Direkte Demokratie

Die Stimmberechtigten verfügen über weitreichende direktdemokratische Rechte.

Dazu gehören:

  • Verfassungsinitiative;
  • Gesetzesinitiative;
  • obligatorisches Referendum;
  • fakultatives Referendum;
  • Finanzreferendum;
  • Volksabstimmungen.

Verfassungsänderungen werden zwingend dem Volk vorgelegt.

Gegen Gesetze und bestimmte Beschlüsse des Kantonsrates kann das Referendum ergriffen werden.

Auch auf Gemeindeebene bestehen Initiativen, Referenden, Gemeindeversammlungen und Urnenabstimmungen.

Kantonsrat

Der Kantonsrat ist die gesetzgebende Behörde.

Er besteht aus 80 Mitgliedern, die für vier Jahre gewählt werden.[5]

Jede Einwohnergemeinde bildet einen Wahlkreis.

Die Sitze werden entsprechend der Bevölkerungszahl auf die Gemeinden verteilt. Jede Gemeinde besitzt jedoch eine verfassungsrechtlich beziehungsweise gesetzlich geregelte Vertretung.

Die Wahl erfolgt nach dem Verhältniswahlverfahren.

Der Kantonsrat:

  • erlässt Gesetze;
  • genehmigt Budget und Staatsrechnung;
  • legt den kantonalen Steuerfuss fest;
  • bewilligt bedeutende Ausgaben;
  • kontrolliert Regierung und Verwaltung;
  • genehmigt Konkordate und Staatsverträge;
  • behandelt parlamentarische Vorstösse;
  • wählt bestimmte Gerichts- und Behördenmitglieder.

Die Sitzungen finden in der Regel im Kantonsratssaal im Regierungsgebäude in Zug statt und sind öffentlich.

Regierungsrat

Der Regierungsrat ist die leitende und vollziehende Behörde.

Er besteht aus sieben Mitgliedern, die alle vier Jahre vom Volk gewählt werden.[6]

Die Wahl erfolgt nach dem Mehrheitsverfahren.

Jedes Regierungsmitglied leitet eine Direktion:

  • Baudirektion;
  • Direktion des Innern;
  • Direktion für Bildung und Kultur;
  • Finanzdirektion;
  • Gesundheitsdirektion;
  • Sicherheitsdirektion;
  • Volkswirtschaftsdirektion.

Die Staatskanzlei unterstützt Regierungsrat und Kantonsrat.

Der Vorsitzende der Regierung trägt die traditionelle Amtsbezeichnung Landammann. Die Stellvertretung wird als Statthalterin oder Statthalter bezeichnet.

Gerichte

Die kantonale Justiz umfasst unter anderem:

  • Obergericht;
  • Verwaltungsgericht;
  • Strafgericht;
  • Kantonsgericht;
  • Staatsanwaltschaft;
  • Jugendanwaltschaft;
  • Schlichtungsbehörden.

Das Obergericht ist die höchste kantonale Instanz in Zivil- und Strafsachen.

Das Verwaltungsgericht beurteilt öffentlich-rechtliche Streitigkeiten.

Die Gerichtsmitglieder werden nach den kantonalen Regeln durch das Volk oder den Kantonsrat gewählt.

Vertretung im Bund

Zug besitzt zwei Sitze im Ständerat.

Die Zahl seiner Sitze im Nationalrat richtet sich nach der Bevölkerungszahl.

Bei eidgenössischen Verfassungsabstimmungen verfügt Zug über eine volle Standesstimme.

Wirtschaft

Zug besitzt eine stark international ausgerichtete Wirtschaft.

2023 bestanden im Kanton 20'321 Betriebe mit insgesamt 131'705 Beschäftigten.[12]

Damit gibt es im Kanton fast ebenso viele Arbeitsplätze wie Einwohnerinnen und Einwohner.

Von den Beschäftigten entfielen 2023 ungefähr:

  • 81,9 Prozent auf den Dienstleistungssektor;
  • 16,7 Prozent auf Industrie und Gewerbe;
  • 1,4 Prozent auf Landwirtschaft und Forstwirtschaft.[12]

Die wichtigsten Arbeitsplatzzentren sind:

  • Zug;
  • Baar;
  • Risch-Rotkreuz;
  • Cham;
  • Steinhausen;
  • Hünenberg.

Unternehmensstandort

Ende 2024 waren rund 41'450 Unternehmen und andere Rechtseinheiten im Handelsregister eingetragen.[12]

Die Zahl liegt im Verhältnis zur Bevölkerung aussergewöhnlich hoch.

Der Standort wird durch folgende Faktoren geprägt:

  • vergleichsweise niedrige Unternehmenssteuern;
  • zentrale Lage zwischen Zürich und Luzern;
  • Nähe zum Flughafen Zürich;
  • gute Bahn- und Autobahnverbindungen;
  • politische Stabilität;
  • mehrsprachige Arbeitskräfte;
  • internationale Schulen;
  • spezialisierte Beratungs- und Finanzdienstleistungen.

Zahlreiche Unternehmen besitzen ihren Hauptsitz, eine Holdinggesellschaft oder eine regionale Niederlassung im Kanton.

Grosshandel und Rohstoffhandel

Der Grosshandel gehört zu den grössten Wirtschaftsbranchen.

Zug entwickelte sich zu einem internationalen Zentrum des Handels mit:

  • Rohöl;
  • Erdölprodukten;
  • Metallen;
  • Mineralien;
  • Agrarrohstoffen;
  • Chemieprodukten;
  • Konsumgütern.

Mehrere weltweit tätige Rohstoffunternehmen haben ihren Sitz oder bedeutende Niederlassungen im Kanton.

Die Branche schafft hoch qualifizierte Arbeitsplätze und Steuereinnahmen, steht aber zugleich wegen Umweltfolgen, Menschenrechten, Steuerfragen und internationaler Handelsbeziehungen in öffentlicher Diskussion.

Finanzdienstleistungen

Banken, Vermögensverwaltungen, Versicherungen, Treuhandunternehmen und Unternehmensberatungen besitzen eine grosse Bedeutung.

Zu den wichtigen Institutionen gehören:

  • Zuger Kantonalbank;
  • Institut für Finanzdienstleistungen Zug;
  • zahlreiche private Banken und Finanzdienstleister;
  • Unternehmen des Fintech- und Blockchainsektors.

Der Finanzsektor ist eng mit den international tätigen Handels- und Holdinggesellschaften verbunden.

Blockchain und Informatik

Zug ist ein bedeutender Standort für:

  • Blockchain;
  • Kryptowährungen;
  • Finanztechnologie;
  • Softwareentwicklung;
  • Cybersicherheit;
  • digitale Verwaltung;
  • Rechen- und Dateninfrastruktur.

Das Crypto Valley umfasst Unternehmen, Stiftungen, Forschungsstellen, Anwaltskanzleien, Finanzdienstleister und Investoren.

Rotkreuz entwickelte sich zu einem wichtigen Hochschul- und Informatikstandort.

Dort befindet sich das Departement Informatik der Hochschule Luzern.

Industrie

Trotz der Dominanz des Dienstleistungssektors besitzt Zug eine bedeutende industrielle Basis.

Wichtige Bereiche sind:

  • Medizintechnik;
  • Diagnostik;
  • Pharma;
  • Elektro- und Gebäudetechnik;
  • Haushaltsgeräte;
  • Maschinenbau;
  • Elektronik;
  • Lebensmittelproduktion;
  • Verpackung;
  • Präzisionstechnik.

Historisch bedeutende Unternehmen sind Landis & Gyr und die Metallwarenfabrik Zug.

Aus der Metallwarenfabrik entwickelte sich der Haushaltsgerätehersteller V-Zug.

In Rotkreuz befindet sich ein grosser Standort der Diagnostik- und Pharmaindustrie.

Landwirtschaft

Etwa die Hälfte der Landfläche ohne Seen wird landwirtschaftlich genutzt.[12]

Die Landwirtschaft ist besonders in Menzingen, Neuheim, Oberägeri, Unterägeri, Hünenberg und Risch verbreitet.

Bedeutende Produktionsbereiche sind:

  • Milchwirtschaft;
  • Rinderhaltung;
  • Schweinehaltung;
  • Obstbau;
  • Futterbau;
  • Ackerbau;
  • Direktvermarktung;
  • Alpwirtschaft.

Die Landwirtschaft trägt zur Erhaltung von Hecken, Obstgärten, Feuchtwiesen, Einzelhöfen und offenen Kulturlandschaften bei.

Kirschen und Kirsch

Der Kirschenanbau besitzt eine besondere kulturelle und wirtschaftliche Bedeutung.

Zuger Kirschen werden für:

  • Frischkonsum;
  • Konfitüren;
  • Backwaren;
  • Zuger Kirsch;
  • Zuger Kirschtorte;
  • weitere regionale Produkte

verwendet.

Der Zuger Kirsch wird aus vergorenen Kirschen gebrannt und besitzt eine geschützte Ursprungsbezeichnung.

Alte Hochstamm-Kirschbäume prägen Teile der traditionellen Kulturlandschaft.

Verkehr

Zug liegt an wichtigen Verkehrsachsen zwischen Zürich, Luzern, dem Gotthardraum und dem Aargau.

Eisenbahn

Der Bahnhof Zug ist ein bedeutender Bahnknoten.

Direkte Verbindungen bestehen unter anderem nach:

  • Zürich;
  • Luzern;
  • Arth-Goldau;
  • Gotthard und Tessin;
  • Thalwil;
  • Rotkreuz;
  • Aargau;
  • Basel;
  • Mailand.

Weitere wichtige Bahnhöfe sind:

  • Baar;
  • Cham;
  • Rotkreuz;
  • Steinhausen;
  • Walchwil;
  • Cham Alpenblick;
  • Hünenberg Chämleten.

Rotkreuz ist ein wichtiger Umsteigepunkt zwischen den Strecken Zürich–Luzern, Aargau–Arth-Goldau und Zug–Luzern.

Stadtbahn Zug

Die Stadtbahn Zug wurde 2004 eingeführt.

Sie verbindet die Gemeinden und Arbeitszentren des Kantons mit häufigen Regionalzügen.

Die wichtigsten Linien verlaufen:

  • von Baar über Zug und Cham nach Rotkreuz;
  • von Baar Lindenpark über Zug und Walchwil nach Arth-Goldau beziehungsweise in Richtung Tessin;
  • auf weiteren regionalen Verbindungen in Zusammenarbeit mit SBB und Nachbarkantonen.

Die Stadtbahn förderte die Siedlungsentwicklung entlang der Haltestellen und verbesserte den innerkantonalen öffentlichen Verkehr.

Busverkehr

Die Zugerland Verkehrsbetriebe betreiben das wichtigste Busnetz des Kantons.

Buslinien verbinden:

  • Stadt Zug;
  • Baar;
  • Cham;
  • Steinhausen;
  • Hünenberg;
  • Rotkreuz;
  • Ägerital;
  • Menzingen;
  • Neuheim;
  • Walchwil;
  • Nachbarregionen.

Das Netz ist eng auf die Bahnanschlüsse abgestimmt.

Weitere Verbindungen werden durch Postauto und ausserkantonale Verkehrsunternehmen betrieben.

Strassen

Die wichtigsten Autobahnen sind:

Die A4 verbindet den Kanton mit Zürich, Schwyz, dem Gotthardraum und dem Tessin.

Die A14 stellt die Verbindung nach Luzern her.

Das Autobahnkreuz Rütihof bei Cham verbindet beide Achsen.

Weitere wichtige Strassen führen:

  • von Zug nach Ägeri;
  • über den Ratenpass nach Schwyz;
  • durch das Sihltal;
  • nach Menzingen und Neuheim;
  • entlang des Zugersees;
  • ins Freiamt.

Das starke Bevölkerungs- und Arbeitsplatzwachstum führt zu hoher Verkehrsbelastung.

Schifffahrt

Auf dem Zugersee verkehren Kursschiffe der Zugersee Schifffahrt.

Anlegestellen befinden sich unter anderem in:

  • Zug;
  • Cham;
  • Hünenberg;
  • Risch;
  • Buonas;
  • Walchwil.

Auf dem Ägerisee besteht eine saisonale Personenschifffahrt.

Die Schiffe dienen vor allem dem Freizeit- und Ausflugsverkehr.

Zugerbergbahn

Die Zugerbergbahn verbindet die Stadt Zug mit dem Zugerberg.

Die Standseilbahn beginnt in Schönegg und führt auf das Hochplateau.

Sie dient dem Ausflugsverkehr, dem Schul- und Berufsverkehr sowie der Erschliessung des Naherholungsgebiets.

Bildung und Forschung

Die Gemeinden sind hauptsächlich für Kindergarten, Primarschule und Sekundarstufe I verantwortlich.

Der Kanton legt Rahmenbedingungen fest, führt die Schulaufsicht und betreibt weiterführende Schulen.

Kantonale Mittelschulen

Zu den kantonalen Mittelschulen gehören:

  • Kantonsschule Zug;
  • Kantonsschule Menzingen;
  • Kantonsschule Rotkreuz;
  • Wirtschaftsmittelschule Zug;
  • Fachmittelschule Zug.[13]

Die Schulen bieten gymnasiale Maturität, Fachmaturität und kaufmännische Bildungswege an.

Berufsbildung

Die duale Berufsbildung verbindet praktische Ausbildung in einem Betrieb mit Unterricht an einer Berufsfachschule.

Wichtige Einrichtungen sind:

  • Gewerblich-industrielles Bildungszentrum Zug;
  • Kaufmännisches Bildungszentrum Zug;
  • Landwirtschaftliches Bildungs- und Beratungszentrum;
  • Höhere Fachschule für Informatik und Elektronik.

Die hohe Zahl internationaler und technologischer Unternehmen schafft zahlreiche Ausbildungsplätze in kaufmännischen, technischen, informatischen und gesundheitlichen Berufen.

Pädagogische Hochschule Zug

Die Pädagogische Hochschule Zug bildet Lehrpersonen aus.

Sie bietet:

  • Bachelor- und Masterstudiengänge;
  • Weiterbildungen;
  • Beratung;
  • Forschung;
  • Dienstleistungen für Schulen.

Die Hochschule arbeitet eng mit den Zuger Gemeinden und weiteren pädagogischen Institutionen der Zentralschweiz zusammen.

Hochschule Luzern in Rotkreuz

In Rotkreuz befindet sich das Departement Informatik der Hochschule Luzern.

Es bietet Studiengänge und Forschung in Bereichen wie:

  • Informatik;
  • künstliche Intelligenz;
  • Informationstechnologie;
  • Cybersicherheit;
  • Digital Health;
  • Datenwissenschaft;
  • Wirtschaftsinformatik.

Rotkreuz entwickelte sich dadurch zu einem wichtigen Bildungs- und Forschungsstandort.

Institut für Finanzdienstleistungen Zug

Das Institut für Finanzdienstleistungen Zug, kurz IFZ, gehört zur Hochschule Luzern.

Es befindet sich in Rotkreuz und beschäftigt sich mit:

  • Banking;
  • Finance;
  • Controlling;
  • Rechnungswesen;
  • Immobilien;
  • Versicherungen;
  • Fintech;
  • Unternehmensführung.

Das Institut bietet Aus- und Weiterbildung, Forschung und Beratung an.

Gesundheitswesen

Das Zuger Kantonsspital befindet sich in Baar.

Es bietet insbesondere:

  • Notfallversorgung;
  • Innere Medizin;
  • Chirurgie;
  • Orthopädie;
  • Geburtshilfe;
  • Intensivmedizin;
  • ambulante Behandlungen.

Die AndreasKlinik in Cham ist ein weiteres Akutspital.

Weitere bedeutende Einrichtungen sind:

  • Psychiatrische Klinik Zugersee in Oberwil;
  • Klinik Meissenberg in Zug;
  • Klinik Adelheid in Unterägeri;
  • Alters- und Pflegeheime;
  • Spitexorganisationen;
  • Rettungsdienst des Kantons.

Die zentrale Lage ermöglicht eine enge Zusammenarbeit mit Spitälern in Zürich, Luzern, Aargau und Schwyz.

Kultur

Altstadt von Zug

Die Altstadt von Zug liegt unmittelbar am Zugersee.

Sie besitzt:

  • mittelalterliche Gassen;
  • historische Bürgerhäuser;
  • Stadtmauerreste;
  • Türme;
  • Plätze;
  • Kirchen;
  • Uferanlagen.

Zu den bekanntesten Bauwerken gehören:

  • Zytturm;
  • Unteraltstadt;
  • Kirche St. Oswald;
  • Rathaus;
  • Pulverturm;
  • Huwilerturm;
  • ehemalige Burganlage.

Der Zytturm war ursprünglich ein Zugang zur Stadt und wurde später erhöht und mit einer astronomischen Uhr ausgestattet.

Museum Burg Zug

Die Burg Zug beherbergt das kulturhistorische Museum von Stadt und Kanton.

Die Ausstellungen behandeln:

  • Kantonsgeschichte;
  • Stadtgeschichte;
  • Wohnkultur;
  • Handwerk;
  • Politik;
  • Religion;
  • Alltagsleben;
  • historische Kunst.

Die Burg entstand aus einer mittelalterlichen Herrschaftsanlage und wurde mehrfach umgebaut.

Museum für Urgeschichte(n)

Das Museum für Urgeschichte(n) in Zug zeigt archäologische Funde aus dem Kantonsgebiet.[9]

Die Ausstellung reicht von der Altsteinzeit bis zum Frühmittelalter.

Besondere Schwerpunkte sind:

  • Pfahlbauten;
  • jungsteinzeitliche Landwirtschaft;
  • Bronzezeit;
  • keltische Funde;
  • römische Gutshöfe;
  • frühmittelalterliche Gräber.

Funde aus den drei UNESCO-Pfahlbaustationen bilden einen wichtigen Teil der Sammlung.

Kunsthaus Zug

Das Kunsthaus Zug zeigt moderne und zeitgenössische Kunst.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Wiener Moderne und auf Kunstschaffenden mit Bezug zur Zentralschweiz.

Die Institution organisiert Ausstellungen, Bildungsangebote und Projekte im öffentlichen Raum.

Theater und Musik

Bedeutende Kulturorte sind:

  • Theater Casino Zug;
  • Burgbachkeller;
  • Galvanik;
  • Chollerhalle;
  • Lorzensaal Cham;
  • Gemeindesäle und Kulturzentren;
  • lokale Theatervereine.

Im Kanton bestehen zahlreiche:

  • Musikgesellschaften;
  • Chöre;
  • Orchester;
  • Fasnachtsgruppen;
  • Tanz- und Theatervereine.

Brauchtum und Veranstaltungen

Zuger Fasnacht

Die Fasnacht besitzt in der Stadt und den Gemeinden eine starke Tradition.

Typisch sind:

  • Umzüge;
  • Guggenmusiken;
  • Masken;
  • Zunftveranstaltungen;
  • Kinderfasnacht;
  • Strassenfeste.

Eine bekannte Figur ist Greth Schell.

Die Greth-Schell-Gruppe zieht während der Fasnacht durch die Stadt Zug. Die Hauptfigur trägt ihren Mann in einem Rückenkorb und wird von weiteren maskierten Figuren begleitet.

Der Brauch wird von der Zunft der Schreiner, Drechsler und Küfer gepflegt.

Chriesisturm

Der Chriesisturm erinnert an die historische Eröffnung der Zuger Kirschensaison.

Nach dem Läuten der Chriesigloggä laufen Teilnehmende mit langen Holzleitern durch die Altstadt.

Der Brauch verweist auf die Zeit, als Kirschpflückerinnen und Kirschpflücker mit Leitern zu den Obstgärten ausserhalb der Stadt zogen.

Heute wird der Chriesisturm als öffentliches Fest veranstaltet.

St.-Oswalds-Tag

Der heilige Oswald ist Stadtpatron von Zug.

Sein Gedenktag am 5. August wurde früher mit Gottesdiensten, Prozessionen, Musik und öffentlichen Speisungen gefeiert.

Die Kirche St. Oswald gehört zu den bedeutendsten spätgotischen Sakralbauten der Zentralschweiz.

Älpler- und Herbstbräuche

In den Berggemeinden werden Alpaufzüge, Alpabzüge, Viehschauen und Älplerfeste gepflegt.

Traditionelle Bestandteile sind:

  • geschmücktes Vieh;
  • Kuhglocken;
  • Trachten;
  • Blasmusik;
  • Gottesdienste;
  • regionale Produkte.

Weitere Veranstaltungen

Bedeutende Veranstaltungen sind:

  • Zuger Messe;
  • Zuger Seefest;
  • Stierenmarkt;
  • verschiedene Musikfestivals;
  • Sportveranstaltungen;
  • Weihnachtsmärkte;
  • Gemeindefeste.

Der Zuger Stierenmarkt besitzt eine lange Tradition als Viehmarkt und Treffpunkt der Landwirtschaft.

Sehenswürdigkeiten

Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten gehören:

  • Altstadt von Zug;
  • Zytturm;
  • Burg Zug;
  • Kirche St. Oswald;
  • Zugersee;
  • Zugerberg;
  • Höllgrotten bei Baar;
  • Kloster Frauenthal;
  • Schloss St. Andreas in Cham;
  • Schloss Buonas;
  • Burgruine Hünenberg;
  • Wildenburg im Lorzentobel;
  • Morgartendenkmal;
  • Kloster Gubel;
  • Ägerisee;
  • Reussspitz;
  • Pfahlbau-Welterbestätten.

Höllgrotten

Die Höllgrotten liegen im Lorzentobel bei Baar.

Es handelt sich um Tropfsteinhöhlen, die sich in vergleichsweise kurzer geologischer Zeit in kalkreichen Quellablagerungen bildeten.

Die Höhlen sind touristisch erschlossen und besitzen Stalaktiten, Stalagmiten, kleine Seen und verschiedenfarbige Kalkformationen.

Kloster Frauenthal

Das Zisterzienserinnenkloster Frauenthal wurde im 13. Jahrhundert gegründet.

Es liegt in der Gemeinde Cham nahe der Lorze.

Das Kloster gehört zu den ältesten noch bestehenden religiösen Einrichtungen des Kantons.

Wildenburg

Die Ruine Wildenburg liegt im Lorzentobel bei Baar.

Die Burg entstand um 1200 und war zeitweise Sitz der Herren von Hünenberg.

Erhalten sind Mauerreste, die einen Einblick in den mittelalterlichen Burgenbau geben.

Natur und Landschaftsschutz

Trotz der dichten Besiedlung besitzt Zug wertvolle Natur- und Kulturlandschaften.

Dazu gehören:

  • Reussspitz;
  • Lorzentobel;
  • Zugerberg;
  • Ägeriried;
  • Moorgebiete im Menzinger Hochland;
  • Uferlandschaften des Zugersees;
  • Maschwander Allmend;
  • Rossberg;
  • landwirtschaftliche Hochstammobstgärten.

Moore

Im Kanton bestehen zahlreiche Hoch- und Flachmoore.

Sie befinden sich besonders:

  • auf dem Zugerberg;
  • im Ägerital;
  • im Menzinger Hochland;
  • im Gebiet Rothenthurm und Höhronen nahe der Kantonsgrenze;
  • in der Reussebene.

Moore speichern Wasser und Kohlenstoff und bieten spezialisierten Pflanzen und Tieren Lebensraum.

Entwässerung, Landwirtschaft, Torfabbau und Siedlungsentwicklung haben viele Moorflächen historisch verändert.

Wälder

Knapp 30 Prozent der Landfläche sind mit Wald und Gehölzen bedeckt.[12]

Die Wälder erfüllen Funktionen als:

  • Lebensraum;
  • Erholungsgebiet;
  • Holzlieferant;
  • Wasserspeicher;
  • Schutz vor Rutschungen und Erosion;
  • Kohlenstoffspeicher.

Besonders grosse Waldgebiete liegen am Zugerberg, Rossberg, Höhronen, Lorzentobel und im Sihltal.

Gewässerschutz

Zugersee und Ägerisee waren im 20. Jahrhundert teilweise stark mit Nährstoffen belastet.

Abwasserreinigung, Einschränkungen bei Nährstoffeinträgen und weitere Schutzmassnahmen verbesserten die Wasserqualität.

Weitere Herausforderungen sind:

  • Mikroverunreinigungen;
  • intensive Landwirtschaft;
  • Siedlungsentwässerung;
  • Erwärmung der Seen;
  • invasive Arten;
  • Verlust natürlicher Ufer.

Naturgefahren

Zu den Naturgefahren gehören:

  • Hochwasser;
  • Rutschungen;
  • Steinschlag;
  • Sturm;
  • lokale Murgänge;
  • Seeuferrutschungen.

Wegen der vergleichsweise geringen Höhen spielen grosse Lawinenereignisse eine kleinere Rolle als in den Hochalpen.

Der Kanton erstellt Gefahrenkarten und überwacht gefährdete Gebiete.

Sport und Freizeit

Die Seen, Wälder und Hügel bieten zahlreiche Freizeitmöglichkeiten.

Beliebt sind:

  • Wandern;
  • Velofahren;
  • Mountainbike;
  • Segeln;
  • Rudern;
  • Schwimmen;
  • Stand-up-Paddling;
  • Fischerei;
  • Langlauf;
  • Orientierungslauf;
  • Gleitschirmfliegen.

Der Zugerberg, der Wildspitz, das Ägerital und das Lorzentobel gehören zu den wichtigsten Wandergebieten.

Eishockey

Der EV Zug ist der bekannteste Sportverein des Kantons.

Der Klub spielt in der höchsten Schweizer Eishockeyliga und trägt seine Heimspiele in der Bossard Arena in Zug aus.

Der Nachwuchs- und Ausbildungsbereich besitzt eine grosse regionale Bedeutung.

Fussball und weitere Sportarten

Im Fussball bestehen unter anderem:

  • Zug 94;
  • SC Cham;
  • FC Rotkreuz;
  • FC Baar;
  • weitere lokale Vereine.

Weitere bedeutende Sportarten sind:

  • Leichtathletik;
  • Handball;
  • Unihockey;
  • Turnen;
  • Tennis;
  • Golf;
  • Schwingen;
  • Wassersport.

Der Zugersee wird regelmässig für Segel- und Ruderregatten genutzt.

Küche und regionale Produkte

Die Zuger Küche ist durch Landwirtschaft, Obstbau, Fischerei und Einflüsse der Zentralschweiz geprägt.

Bekannte Produkte sind:

  • Zuger Kirschtorte;
  • Zuger Kirsch;
  • Zuger Rötel;
  • Chriesiwurst;
  • Käse;
  • Bier;
  • Most;
  • Obstprodukte.

Zuger Kirschtorte

Die Zuger Kirschtorte ist die bekannteste kulinarische Spezialität des Kantons.

Sie besteht aus:

  • Japonaisböden;
  • Biskuit;
  • Buttercreme;
  • Kirschsirup;
  • Puderzucker.

Die Torte wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts in der Stadt Zug entwickelt.

Der verwendete Kirsch verleiht ihr den charakteristischen Geschmack.

Zuger Kirsch

Zuger Kirsch wird aus Kirschen der Region gebrannt.

Das klare Destillat wird als Getränk sowie für Backwaren, Süssspeisen und Käsegerichte verwendet.

Die Herstellung ist eng mit dem traditionellen Hochstammobstbau verbunden.

Zuger Rötel

Der Zuger Rötel ist eine lokale Form des Seesaiblings beziehungsweise eine traditionell so bezeichnete Fischspezialität aus dem Zugersee.

Er wird gebraten, gedünstet oder geräuchert angeboten.

Die Bestände und die Fischerei werden durch kantonale Vorschriften reguliert.

Bedeutung innerhalb der Schweiz

Zug besitzt trotz seiner kleinen Fläche eine grosse wirtschaftliche und politische Bedeutung.

Der Kanton verbindet:

  • Zentralschweizer Geschichte;
  • internationale Unternehmenswirtschaft;
  • moderne Technologie;
  • Seen- und Voralpenlandschaft;
  • städtische und ländliche Räume;
  • direkte Demokratie und ausgeprägte Gemeindeautonomie.

Die historische Staatsstruktur von Stadt, Äusserem Amt und Untertanengebieten unterscheidet Zug von den klassischen Stadt- und Länderorten.

Die Aufnahme in das eidgenössische Bündnissystem von 1352 und die Reichsunmittelbarkeit von 1415 machten Zug zu einem selbstständigen Ort der Alten Eidgenossenschaft.

Heute gehört der Kanton zu den wichtigsten Standorten für internationalen Handel, Unternehmensdienstleistungen, Pharma, Medizintechnik, Informatik und Blockchaintechnologie.

Gleichzeitig stellen Bevölkerungswachstum, hohe Wohnkosten, Verkehrsbelastung und der Schutz der begrenzten Landschaftsflächen den Kanton vor besondere Herausforderungen.

Siehe auch

Literatur

  • Peter Hoppe und weitere: Zug (Kanton). In: Historisches Lexikon der Schweiz.
  • Eugen Gruber: Geschichte des Kantons Zug. Bern.
  • Staatsarchiv Zug: Publikationen und Quellen zur Zuger Geschichte.
  • Historischer Verein des Kantons Zug: Tugium. Jahrbuch des Staatsarchivs des Kantons Zug, des Amtes für Denkmalpflege und Archäologie, des Kantonalen Museums für Urgeschichte und der Burg Zug.
  • Direktion des Innern des Kantons Zug: Publikationen zu Archäologie, Denkmalpflege und Kulturgeschichte.
  • Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte: Die Kunstdenkmäler des Kantons Zug.
  • Linus Birchler: Die Kunstdenkmäler des Kantons Zug.
  • Fachstelle für Statistik des Kantons Zug: Der Kanton Zug in Zahlen.
  • Museum Burg Zug: Publikationen zur Stadt- und Kantonsgeschichte.
  • Amt für Denkmalpflege und Archäologie Zug: Publikationen zu den prähistorischen Seeufersiedlungen.

Wikimedia Commons Wikimedia Commons: Medien zu Kanton Zug

Einzelnachweise

  1. 1,00 1,01 1,02 1,03 1,04 1,05 1,06 1,07 1,08 1,09 1,10 1,11 1,12 Peter Hoppe und weitere: Zug (Kanton), Historisches Lexikon der Schweiz, Version vom 24. April 2019, abgerufen am 21. Juli 2026.
  2. 2,0 2,1 Peter Hoppe und weitere: Zug (Kanton), Historisches Lexikon der Schweiz, Abschnitt Geografie, abgerufen am 21. Juli 2026.
  3. 3,0 3,1 3,2 3,3 Bevölkerungsstand, Fachstelle für Statistik des Kantons Zug, abgerufen am 21. Juli 2026.
  4. 4,0 4,1 Zuger Gemeinden, Kanton Zug, abgerufen am 21. Juli 2026.
  5. 5,0 5,1 Mitglieder des Kantonsrats, Kanton Zug, abgerufen am 21. Juli 2026.
  6. 6,0 6,1 Mitglieder des Regierungsrats, Kanton Zug, abgerufen am 21. Juli 2026.
  7. 7,0 7,1 7,2 7,3 7,4 Aktuelle Gefahrensituation, Kanton Zug; Taschenstatistik des Kantons Zug, abgerufen am 21. Juli 2026.
  8. 8,0 8,1 Einwohnergemeinden, Kanton Zug, abgerufen am 21. Juli 2026.
  9. 9,0 9,1 Zuger Pfahlbauten entdecken, Kanton Zug, abgerufen am 21. Juli 2026.
  10. 10,0 10,1 Verfassung des Kantons Zug vom 31. Januar 1894, Stand 1. Januar 2026, abgerufen am 21. Juli 2026.
  11. Blockchain, Fintech und IT, Volkswirtschaftsdirektion des Kantons Zug, abgerufen am 21. Juli 2026.
  12. 12,0 12,1 12,2 12,3 12,4 Der Kanton Zug in Zahlen 2025, Fachstelle für Statistik des Kantons Zug, abgerufen am 21. Juli 2026.
  13. Direktion für Bildung und Kultur, Kanton Zug, abgerufen am 21. Juli 2026.