Turbenthal
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Turbenthal |
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Gemeindedaten |
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Bezirk |
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BFS-Nummer |
0228 |
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Postleitzahl |
8488 |
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Koordinaten |
47.43543° N, 8.84748° E |
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Höhe |
554 m ü. M. |
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Fläche |
25,07 km² |
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Einwohner |
5359
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Website |
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Turbenthal ist eine politische Gemeinde im Bezirk Winterthur des Kantons Zürich in der Schweiz. Sie liegt im oberen Tösstal und gehört zum Zürcher Oberland. Die Gemeinde umfasst neben dem Hauptort Turbenthal und dem mit ihm weitgehend zusammengewachsenen Hutzikon zahlreiche Dörfer, Weiler, Aussenwachten und Einzelhöfe.
Mit einer Fläche von 25,07 km² gehört Turbenthal zu den flächenmässig grösseren Gemeinden des Kantons Zürich. Ende 2025 lebten 5359 Einwohnerinnen und Einwohner in der Gemeinde.[1] Rund ein Fünftel der Bevölkerung wohnt ausserhalb des Hauptorts in den teilweise abgelegenen Aussenwachten.[2]
Turbenthal besitzt innerhalb des oberen Tösstals eine regionale Zentrumsfunktion. Die Gemeinde verfügt über Einkaufsmöglichkeiten, Schulen, medizinische Grundversorgung, Gewerbebetriebe, soziale Einrichtungen und einen Bahnhof an der Tösstalbahn. Das stark bewaldete, hügelige Gemeindegebiet ist zugleich ein bedeutender Natur- und Naherholungsraum.
Der Ort wurde 825 erstmals urkundlich erwähnt. Seine Entwicklung wurde während Jahrhunderten durch die Familie von Breitenlandenberg, die reformierte Pfarrkirche, die Landwirtschaft und die textile Heimindustrie geprägt. Im 19. und 20. Jahrhundert entwickelte sich Turbenthal zu einem wichtigen Industriestandort des Tösstals.
Geographie
Lage
Turbenthal liegt im oberen Tösstal rund 15 Kilometer südöstlich von Winterthur. Der Hauptort befindet sich auf beiden Seiten der Töss und entlang der Tösstalstrasse. Bei der reformierten Kirche öffnet sich von Osten das Neubrunnental, das eine natürliche Verbindung zum Hinterthurgau bildet.
Das Gemeindegebiet erstreckt sich von der Talsohle der Töss über bewaldete Hänge bis zu den Höhenzügen an der Grenze zum Kanton Thurgau. Der tiefste Bereich liegt an der Töss auf etwas mehr als 530 m ü. M., während die höchsten Punkte des Gemeindegebiets über 850 m ü. M. erreichen.
Nachbargemeinden im Kanton Zürich sind Elgg, Schlatt, Zell, Wildberg und Wila. Im Kanton Thurgau grenzt Turbenthal an Aadorf, Bichelsee-Balterswil und Fischingen.
Die Gemeinde liegt am Übergang zwischen dem stärker verstädterten Raum Winterthur und der ländlich geprägten Hügellandschaft des Tössberglands. Das Gelände ist von Molassehügeln, tief eingeschnittenen Bachtälern und bewaldeten Steilhängen geprägt.
Fläche und Bodennutzung
Die Gemeindefläche beträgt 2507 Hektaren. Davon werden 34,7 Prozent landwirtschaftlich genutzt, während 57,6 Prozent mit Wald bedeckt sind. Auf Siedlungsflächen entfallen 4,3 Prozent.[1]
Der Waldanteil ist damit beinahe doppelt so hoch wie im schweizerischen Durchschnitt. Die Wälder erfüllen wichtige Funktionen für die Holzproduktion, den Schutz vor Naturgefahren, die biologische Vielfalt und die Naherholung.[3]
Landwirtschaftlich genutzte Flächen befinden sich vor allem auf den weniger steilen Terrassen, in den Seitentälern und rund um die Aussenwachten. Die Talsohle wird neben Siedlungen und Verkehrswegen teilweise von Gewerbe- und Industriearealen eingenommen.
Töss und Seitenbäche
Die Töss durchquert das Gemeindegebiet von Südosten nach Nordwesten. Der Fluss war für die Entwicklung Turbenthals von zentraler Bedeutung. Er lieferte Wasser und Energie, stellte jedoch wegen wiederkehrender Hochwasser auch eine Gefahr für Siedlungen, Landwirtschaft und Verkehrswege dar.
Im 19. Jahrhundert wurde die Töss abschnittsweise korrigiert und mit Dämmen sowie Uferverbauungen gesichert. Neuere wasserbauliche Massnahmen verfolgen stärker das Ziel, Hochwasserschutz und ökologische Aufwertung miteinander zu verbinden.[4]
Zu den wichtigsten Seitengewässern gehören der Steinenbach und der Mühlebach sowie zahlreiche kleinere Bäche. Sie entspringen in den bewaldeten Höhenlagen und fliessen durch teilweise enge Tobel zur Töss.
Gemeindeteile
Die Gemeinde weist eine stark gegliederte Siedlungsstruktur auf. Neben Turbenthal und Hutzikon gehören 15 grössere Aussenwachten zum Gemeindegebiet.[5]
| Gemeindeteil | Lage und Charakter |
|---|---|
| Turbenthal | Hauptort im Tösstal mit Bahnhof, Gemeindeverwaltung, Schulen, Kirche und regionalen Versorgungsangeboten |
| Hutzikon | Historischer Siedlungsteil südöstlich des Dorfzentrums, heute weitgehend mit Turbenthal zusammengewachsen |
| Girenbad | Ehemaliger Kurort auf einer Höhenlage am Schauenberg |
| Schnurrberg | Streusiedlung auf den Höhen westlich beziehungsweise nordwestlich des Hauptorts |
| Ramsberg | Ländliche Aussenwacht auf einer erhöhten Geländeterrasse |
| Breitlandenberg | Siedlung im Umfeld der ehemaligen Burg Breitenlandenberg |
| Oberhofen | Dorf im Neubrunnental östlich von Turbenthal |
| Neubrunn | Siedlung im Tal in Richtung Bichelsee und Dussnang |
| Seelmatten | Aussenwacht nahe der Grenze zum Kanton Thurgau |
| Sitzberg | Kirchdorf auf der rechten Seite der Töss im voralpinen Hügelland |
| Schmidrüti | Hoch gelegene Siedlung unmittelbar an der Grenze zum Kanton Thurgau |
| Steinenbach | Weiler im gleichnamigen Seitental |
| Auli | Siedlung an der regionalen Strassenverbindung zum Sitzberg |
| Berg | Ländliche Siedlung im Gebiet des Sitzbergs |
| Bühl | Kleine Aussenwacht in der Hügellandschaft |
| Käfer | Landwirtschaftlich geprägte Streusiedlung |
| Tablat | Dorf südlich von Turbenthal an der Verbindung nach Wila und Wildberg |
Daneben bestehen zahlreiche kleinere Höfe und Gebäudegruppen. Die abgelegenen Aussenwachten stellen besondere Anforderungen an Schulorganisation, öffentlichen Verkehr, Strassenunterhalt, Wasserversorgung und weitere kommunale Dienstleistungen.
Name
Der Ortsname Turbenthal ist erstmals im Jahr 825 in einer Urkunde des Klosters St. Gallen als Turbantunale belegt. Die Form wird als «Tal von Turbantun» gedeutet.[6]
Der erste Namensbestandteil Turba wird mit einer alten Bezeichnung der Töss in Verbindung gebracht. Er könnte sich auf das wirbelnde oder rauschende Wasser des Flusses beziehen. Der Bestandteil -dunum beziehungsweise -tun geht wahrscheinlich auf ein keltisches Wort für eine befestigte oder umzäunte Siedlung zurück.
In späteren Urkunden erscheinen unter anderem die Formen Turbatun, Turbatale und Turbaten. Daraus entwickelte sich schrittweise die heutige Schreibweise Turbenthal.
In der einheimischen zürichdeutschen Mundart wird der Name ungefähr als Turbetaal ausgesprochen.
Geschichte
Vorgeschichte und Frühmittelalter
Das obere Tösstal entstand durch die Ablagerungen früherer Flusssysteme, die Tätigkeit der eiszeitlichen Gletscher und die spätere Erosion der Töss und ihrer Seitenbäche. Fossilienfunde belegen, dass die Region bereits lange vor der menschlichen Besiedlung von Tieren und Pflanzen bewohnt war.
Einzelne Funde weisen auf eine Nutzung des Gebiets während der keltischen Zeit hin. Eine bedeutende römische Siedlung ist auf dem heutigen Gemeindegebiet jedoch nicht nachgewiesen. Das abgelegene und hügelige obere Tösstal lag abseits der wichtigsten römischen Verkehrsachsen.
Im frühen Mittelalter liessen sich alamannische Bevölkerungsgruppen in der Region nieder. Hutzikon dürfte im 7. oder 8. Jahrhundert entstanden sein. Die Siedlungen lagen auf hochwassersicheren Terrassen und wurden vorwiegend landwirtschaftlich genutzt.
Mit der ersten urkundlichen Erwähnung von 825 erscheint Turbenthal als bereits bestehender und regional bedeutsamer Ort. Im 9. Jahrhundert entwickelte sich die Siedlung zu einem kirchlichen Mittelpunkt des oberen Tösstals.[7]
Kirche und regionale Zentrumsfunktion
Eine Kirche in Turbenthal bestand wahrscheinlich bereits im frühen Mittelalter. Ihr ausgedehnter Pfarrbezirk umfasste zeitweise zahlreiche Siedlungen des oberen Tösstals.
Im Mittelalter war Turbenthal Mutterkirche für mehrere umliegende Orte. Die kirchliche Stellung stärkte zugleich die wirtschaftliche Bedeutung des Dorfes. Gottesdienste, kirchliche Feste und gerichtliche Versammlungen führten Menschen aus der Umgebung nach Turbenthal.
Zwischen 1510 und 1517 wurde die mittelalterliche Kirche weitgehend neu errichtet. Der spätgotische Bau bildet den Kern der heutigen reformierten Kirche.[7]
Herrschaft der Landenberger
Seit dem Hochmittelalter gewannen die Herren von Landenberg in Turbenthal und im oberen Tösstal grossen Einfluss. Verschiedene Zweige der Familie besassen Grundbesitz, Vogteirechte, kirchliche Rechte und die niedere Gerichtsbarkeit.
Die Burg Breitenlandenberg lag auf einem Bergsporn südöstlich über dem Dorf. Sie war der Stammsitz des gleichnamigen Familienzweigs. Heute sind nur noch geringe Mauerreste sowie Teile des Burg- und Halsgrabens sichtbar.[8]
Die Breitenlandenberger übten als Meier und Gerichtsherren wesentliche Herrschaftsrechte aus. Sie zogen Abgaben ein, erteilten Bewilligungen für bestimmte Gewerbe und verfügten über Rechte an der Pfarrkirche.
Im 15. Jahrhundert gelangte Turbenthal schrittweise in den Herrschaftsbereich der Stadt Zürich. Die Breitenlandenberger behielten jedoch einen Teil ihrer lokalen Gerichts- und Besitzrechte bis zum Ende der Alten Eidgenossenschaft.
Reformation
Die vom Zürcher Reformator Huldrych Zwingli ausgehende Reformation erreichte Turbenthal in den 1520er-Jahren. Die Einführung der neuen Kirchenordnung stiess bei Teilen der ländlichen Bevölkerung auf Widerstand.
Altäre, Bilder und weitere Bestandteile der katholischen Kirchenausstattung wurden entfernt. Der Gottesdienst wurde nach der reformierten Lehre neu gestaltet, und die Predigt erhielt eine zentrale Bedeutung.
Die reformierte Kirchgemeinde war eng mit dem Zürcher Staat verbunden. Pfarrer und obrigkeitliche Amtsträger überwachten neben dem Gottesdienst auch Schule, Armenfürsorge und das sittliche Verhalten der Bevölkerung.
Die konfessionelle Umgestaltung beendete die bisherigen kirchlichen Beziehungen zu Klöstern und zum Bistum Konstanz. Turbenthal blieb bis ins 19. Jahrhundert nahezu vollständig reformiert.
Dorfwirtschaft in der frühen Neuzeit
Turbenthal unterschied sich von vielen anderen ländlichen Gemeinden durch ein vielfältiges Gewerbe. Im Dorf bestanden Mühlen, Schmieden, Tavernen, Metzgereien, Bäckereien und weitere Betriebe.
Bestimmte Gewerbe waren als sogenannte Ehaften an eine obrigkeitliche Bewilligung gebunden. Diese Rechte wurden von den Gerichtsherren vergeben und verliehen den jeweiligen Betrieben häufig eine lokale Monopolstellung.[9]
Neben dem Hauptdorf blieben die höher gelegenen Aussenwachten stark landwirtschaftlich geprägt. Die kleinen Höfe boten ihren Bewohnerinnen und Bewohnern jedoch häufig nur ein bescheidenes Einkommen.
Girenbad
Das Girenbad, traditionell auch Gyrenbad geschrieben, entwickelte sich seit dem 16. Jahrhundert zu einem bekannten Heilbad. Die Anlage liegt auf einer Höhenlage am Schauenberg.
Kurgäste reisten aus Zürich, Winterthur und weiteren Gebieten an, um im Heilwasser zu baden, die Quelle zu trinken und die Höhenluft zu geniessen. Das Bad gehörte im 17. und 18. Jahrhundert zu den bekannten ländlichen Kurorten der Region.[10]
Nach der Eröffnung der Tösstalbahn wurde 1888 eine besser ausgebaute Zufahrtsstrasse von Hutzikon zum Girenbad gebaut. Der eigentliche Badebetrieb wurde 1968 eingestellt. Die historische Anlage wird seither vorwiegend als Gasthaus und Veranstaltungsort genutzt.[11]
Heimindustrie
Seit dem 17. Jahrhundert verbreitete sich im Tösstal die textile Heimarbeit. Viele Kleinbauernfamilien spannen Baumwolle und stellten in geringerem Umfang Gewebe her.
Die Heimarbeit ergänzte zunächst das landwirtschaftliche Einkommen. In den abgelegenen und wenig ertragreichen Aussenwachten wurde sie für zahlreiche Familien zum wichtigsten Erwerbszweig.
Fergger lieferten Rohmaterial aus den Städten an die Heimarbeiter und holten die fertigen Garne und Stoffe wieder ab. Zürcher und Winterthurer Handelshäuser verkauften die Produkte auf internationalen Märkten.[12]
Mit dem Aufkommen mechanischer Spinnereien im 19. Jahrhundert verlor die Heimarbeit ihre wirtschaftliche Grundlage. Viele Familien mussten in Fabriken arbeiten oder auswandern.
Helvetik und politische Gemeinde
Mit der Helvetischen Revolution von 1798 endeten die Herrschaftsrechte der Breitenlandenberger. An die Stelle der bisherigen Gerichtsherrschaft traten moderne Gemeindestrukturen.
Während der Helvetischen Republik bestanden zeitweise eine Munizipalgemeinde und mehrere lokale Gemeinwesen mit unterschiedlichen Aufgaben. Nach 1815 entstanden innerhalb der politischen Gemeinde mehrere Zivilgemeinden.
Die Zivilgemeinden verwalteten unter anderem Wege, Brunnen, Gemeindegüter, Feuerlöschwesen und lokale Finanzen. Aufgrund der komplizierten Zuständigkeitsverteilung wurden ihre Aufgaben später schrittweise auf die politische Gemeinde übertragen. Die letzten Zivilgemeinden wurden um 1930 aufgelöst.[7]
Industrialisierung
Die ersten mechanischen Textilbetriebe entstanden zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Johannes Wolf errichtete 1824 am Mühlebach bei Hutzikon eine Baumwollspinnerei, die 1825 den Betrieb aufnahm.[13]
Im Jahr 1833 gründeten Johann Kaspar Winkler und Rudolf Stahel eine weitere mechanische Spinnerei. Der Betrieb wurde ausgebaut und entwickelte sich zu einem bedeutenden Arbeitgeber.
Johann Jakob Boller verlegte sein 1878 in Wila gegründetes Gewebeunternehmen 1880 nach Turbenthal. Im Jahr 1906 schlossen sich die Betriebe der Familien Boller und Winkler zur Spinnerei und Weberei Turbenthal zusammen. Das spätere Unternehmen Boller, Winkler & Cie. wurde zum grössten Industriebetrieb des mittleren und oberen Tösstals.[14]
Eine weitere Fabrik produzierte unter verschiedenen Eigentümern Wolldecken und Tuche. Sie ging später in den Schweizerischen Decken- und Tuchfabriken Pfungen-Turbenthal auf.
Die Industrialisierung veränderte das Dorf grundlegend. Fabrikgebäude, Arbeiterhäuser und technische Wasseranlagen entstanden entlang der Töss und ihrer Zuflüsse. Die Landwirtschaft verlor im Hauptort an Bedeutung, während die Fabrikarbeit zunahm.
Tösstalbahn
Der Abschnitt Winterthur–Bauma der Tösstalbahn wurde 1875 eröffnet. Turbenthal erhielt einen Bahnhof und damit eine direkte Eisenbahnverbindung nach Winterthur.
Die Bahn erleichterte den Transport von Rohstoffen und Industrieerzeugnissen und verbesserte die Mobilität der Bevölkerung. Sie unterstützte zugleich den Ausflugsverkehr in das obere Tösstal und zum Girenbad.
Die private Bahngesellschaft geriet kurz nach der Eröffnung in finanzielle Schwierigkeiten. Die Beteiligung der Gemeinden führte zu erheblichen politischen Konflikten. Im Jahr 1888 wurde Turbenthal vorübergehend unter kommissarische Verwaltung gestellt, weil sich die Gemeinde geweigert hatte, bestimmte finanzielle Verpflichtungen gegenüber der Tösstalbahn zu erfüllen.[15]
Die Tösstalbahn wurde später verstaatlicht und in das Netz der Schweizerischen Bundesbahnen integriert.
20. und 21. Jahrhundert
Während des 20. Jahrhunderts blieb die Textilindustrie zunächst der wichtigste Wirtschaftszweig. Die internationale Konkurrenz und der Strukturwandel führten jedoch seit der zweiten Hälfte des Jahrhunderts zu einem starken Rückgang der traditionellen Produktion.
Ehemalige Fabrikareale wurden teilweise für neue Gewerbe-, Dienstleistungs- und Wohnnutzungen umgestaltet. Die Gemeinde entwickelte sich zunehmend zu einem Wohnort für Pendlerinnen und Pendler, behielt aber eine bedeutende Zahl lokaler Arbeitsplätze.
Seit den 1950er-Jahren entstanden neue Wohnquartiere, Schulgebäude, Sportanlagen, Wasserversorgungen und Abwasseranlagen. Eine Umfahrungsstrasse entlastete das historische Dorfzentrum schrittweise vom Durchgangsverkehr.
Die Einwohnerzahl stieg von 3740 Personen im Jahr 1990 auf mehr als 5000 im 21. Jahrhundert. Das Wachstum konzentrierte sich hauptsächlich auf den Hauptort Turbenthal, während die Aussenwachten nur mässig zunahmen.[16]
Bevölkerung
Turbenthal besass aufgrund seines grossen Gemeindegebiets und der verbreiteten Heimindustrie bereits um 1800 eine vergleichsweise hohe Einwohnerzahl. Zwischen 1799 und 1910 stieg sie von rund 1950 auf 2153 Personen.
Die Zahl der Einwohnerinnen und Einwohner veränderte sich während der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts nur langsam. Seit der Nachkriegszeit setzte ein stärkeres Wachstum ein.
| Jahr | Einwohnerinnen und Einwohner |
|---|---|
| 1799 | etwa 1950 |
| 1850 | etwa 2050 |
| 1910 | 2153 |
| 1950 | rund 2600 |
| 1990 | 3740 |
| 2000 | rund 3900 |
| 2010 | rund 4300 |
| 2020 | 4983 |
| 2024 | 5300 |
| 2025 | 5359 |
Die Bevölkerung konzentriert sich zunehmend auf das Hauptdorf und Hutzikon. Rund 1000 Personen wohnen weiterhin in den Aussenwachten und Streusiedlungen.[2]
Wie in anderen Gemeinden des Kantons Zürich nahm der Anteil der Bevölkerung ohne Zugehörigkeit zu einer Landeskirche zu. Gleichzeitig leben in Turbenthal Angehörige der evangelisch-reformierten, römisch-katholischen, evangelisch-methodistischen und weiterer Religionsgemeinschaften.
Politik und Verwaltung
Die Legislative der politischen Gemeinde ist die Gemeindeversammlung. Die stimmberechtigten Einwohnerinnen und Einwohner entscheiden dort unter anderem über Budget, Steuerfuss, kommunale Erlasse, Bauvorhaben und Grundstücksgeschäfte.
Die Exekutive bildet der Gemeinderat. Er leitet die Gemeindeverwaltung, vollzieht die Beschlüsse der Gemeindeversammlung und vertritt Turbenthal gegenüber dem Bezirk, dem Kanton und anderen Gemeinden.
Die Gemeindeverwaltung befindet sich an der Tösstalstrasse 56 im Hauptort.[17]
Turbenthal arbeitet bei verschiedenen Aufgaben mit den Nachbargemeinden zusammen. Dazu zählen unter anderem:
- Sekundarschule;
- Feuerwehr und Zivilschutz;
- soziale Dienste;
- Abwasserentsorgung;
- regionale Verkehrsplanung;
- Gesundheitsversorgung;
- Forstwirtschaft;
- Betreibungs- und Gemeindeammannwesen.
Die politische Gemeinde und die Schulgemeinden besitzen historisch nicht überall dieselben Gebietsgrenzen. Einzelne Aussenwachten waren oder sind schulorganisatorisch mit Wila verbunden.
Wappen
Die Blasonierung des Gemeindewappens lautet:
- In Rot ein silberner Schrägrechtsbalken, belegt mit drei blauen Ringen.
Die drei Ringe gehen auf das Wappen der Herren von Breitenlandenberg zurück. Der silberne Schrägbalken unterscheidet das Gemeindewappen von anderen Landenberger Wappen.
Ein entsprechendes Turbenthaler Wappen ist seit dem 18. Jahrhundert nachweisbar. Die heute verwendete Form wurde 1928 festgelegt.
Wirtschaft
Landwirtschaft und Forstwirtschaft
Die Landwirtschaft prägt vor allem die Aussenwachten. Zu den wichtigsten Betriebszweigen gehören Milchwirtschaft, Viehhaltung, Ackerbau, Obstbau und die Produktion regionaler Lebensmittel.
Die Zahl der Landwirtschaftsbetriebe nahm im 20. und frühen 21. Jahrhundert ab. Die verbliebenen Betriebe bewirtschaften grössere Flächen und arbeiten stärker mechanisiert.
Wegen des hohen Waldanteils besitzt die Forstwirtschaft eine besondere Bedeutung. Die Wälder liefern Holz, schützen Hänge und Gewässer und bilden einen wichtigen Lebensraum für Tiere und Pflanzen.
Industrie und Gewerbe
Die Textilindustrie prägte Turbenthal während mehr als 150 Jahren. Ihre historischen Fabrikareale erinnern bis heute an diese Epoche.
Nach dem Rückgang der Textilproduktion siedelten sich kleinere und mittlere Unternehmen aus Maschinenbau, Metallverarbeitung, Bauwirtschaft, Handel, Transport, Lebensmittelproduktion und Dienstleistungen an.
Turbenthal besitzt innerhalb des oberen Tösstals ein vergleichsweise vielfältiges lokales Gewerbe. Einkaufsmöglichkeiten und Dienstleistungen dienen auch der Bevölkerung umliegender Gemeinden.
Ein grosser Teil der erwerbstätigen Bevölkerung pendelt nach Winterthur, Zürich, in das Zürcher Oberland oder in den Kanton Thurgau.
Energiestadt
Turbenthal trägt das Label Energiestadt Gold. Die Auszeichnung würdigt die kommunalen Anstrengungen in den Bereichen Energieeffizienz, erneuerbare Energien, Raumplanung und nachhaltige Mobilität.
Ein grosser Anteil der Gebäude wird mit erneuerbaren Energieträgern beheizt. Die Gemeinde unterstützt zudem Projekte in den Bereichen Solarenergie, Biodiversität und klimafreundliche Infrastruktur.[5]
Verkehr
Eisenbahn
Der Bahnhof Turbenthal liegt an der Bahnstrecke Winterthur–Bauma–Rüti ZH, der früheren Tösstalbahn.
Er wird von den Linien S11 und S26 der S-Bahn Zürich bedient. Die S26 verbindet Turbenthal mit Winterthur, Bauma, Wald und Rüti. Die S11 bietet zu bestimmten Verkehrszeiten direkte Verbindungen über Winterthur in den Raum Zürich und weiter in das Limmattal beziehungsweise den Aargau.[18]
Die Bahn erschliesst den Hauptort und Hutzikon. Für die abgelegenen Aussenwachten bestehen Busverbindungen oder ein längerer Zugang zur nächsten Haltestelle.
Busverkehr
Regionale Buslinien verbinden den Bahnhof Turbenthal mit Neubrunn, Seelmatten, Dussnang, Sitzberg, Schmidrüti, Tablat und weiteren Siedlungen. Weitere Verbindungen führen in Richtung Illnau, Pfäffikon ZH und Bichelsee.
Die Buslinien sind auf die Züge am Bahnhof Turbenthal abgestimmt und gehören zum Zürcher Verkehrsverbund. Einzelne Verbindungen überschreiten die Kantonsgrenze zum Thurgau.[19]
Strassenverkehr
Die Tösstalstrasse bildet die wichtigste Strassenachse. Sie verbindet Turbenthal mit Winterthur, Zell, Wila, Bauma und dem weiteren Zürcher Oberland.
Eine weitere wichtige Verbindung führt durch das Neubrunnental nach Bichelsee und Dussnang. Kantonsstrassen erschliessen ausserdem Sitzberg, Schmidrüti, Wildberg und die übrigen Aussenwachten.
Die nächstgelegenen Autobahnanschlüsse befinden sich im Raum Winterthur und im Zürcher Oberland. Turbenthal selbst besitzt keinen Autobahnanschluss.
Fuss- und Veloverkehr
Entlang der Töss verlaufen Wander- und Velowege. Weitere Routen führen über Girenbad, den Schauenberg, Sitzberg und die bewaldeten Höhen an der thurgauischen Grenze.
Die Kombination aus Bahn, Wanderwegen und Ausflugsgaststätten macht Turbenthal zu einem beliebten Ausgangspunkt für Wanderungen im Tösstal.
Bildung und soziale Einrichtungen
Turbenthal verfügt über Kindergärten, Primarschulen und eine Sekundarschule. Schulstandorte befinden sich im Hauptort und in einzelnen Aussenwachten.
Die Primarschule ist als eigenständige Schulgemeinde organisiert. Die Sekundarschulgemeinde Turbenthal-Wildberg betreut Jugendliche aus mehreren Gemeinden beziehungsweise Gemeindeteilen.
Die grosse Ausdehnung der politischen Gemeinde erschwert die Schulorganisation. Kinder aus abgelegenen Siedlungen sind teilweise auf Schulbusse oder überkommunale Lösungen angewiesen.
Schloss Turbenthal und Gehörlosendorf
Seit 1902 besteht in Turbenthal eine Einrichtung für gehörlose Menschen. Die heutige Stiftung Schloss Turbenthal, Gehörlosendorf, bietet Menschen mit Hörbehinderungen und zusätzlichen Beeinträchtigungen Wohn-, Arbeits- und Betreuungsangebote.[20]
Das historische Schloss wurde 1666 von Johann Christoph von Breitenlandenberg als neuer Herrschaftssitz im Tal errichtet. Es wird auch als Unteres Schloss bezeichnet, während die ältere Burg Breitenlandenberg als Oberes Schloss galt.
Die soziale Einrichtung und ihre Werkstätten bilden einen bedeutenden Bestandteil des örtlichen Lebens und gehören zu den grösseren Arbeitgebern der Gemeinde.
Religion
Reformierte Kirche Turbenthal
Die reformierte Kirche steht im historischen Dorfzentrum. Ihr Kern entstand zwischen 1510 und 1517 als spätgotischer Neubau.
Der Bau besteht aus einem Langhaus, einem Chor und einem markanten Turm mit hohem Spitzhelm. Im Innern sind Bauteile und Ausstattungsstücke aus verschiedenen Jahrhunderten erhalten.
Nach der Reformation wurde die Kirche den neuen liturgischen Anforderungen angepasst. Im 19. und 20. Jahrhundert erfolgten mehrere Renovationen.
Die frühere reformierte Kirchgemeinde Turbenthal schloss sich 2019 mit Wila zur Evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Turbenthal-Wila zusammen.[21]
Reformierte Kirche Sitzberg
Die Bevölkerung der abgelegenen Bergsiedlungen musste ursprünglich den Gottesdienst in Turbenthal besuchen. Nach mehreren erfolglosen Anläufen wurde 1836 der Bau einer eigenen Kirche in Sitzberg bewilligt.
Die Kirche wurde 1837 oder 1838 vollendet. Gleichzeitig entstand eine eigenständige reformierte Kirchgemeinde. Sie umfasste Sitzberg, Schmidrüti, Berg und weitere verstreute Höfe.[22]
Katholische Kirche
Nach der Reformation bestand während Jahrhunderten keine katholische Gemeinde. Durch Industrialisierung und Zuwanderung nahm die katholische Bevölkerung seit dem 19. Jahrhundert wieder zu.
Die katholische Kirche Herz Jesu wurde in den frühen 1930er-Jahren errichtet. Sie dient heute der katholischen Bevölkerung von Turbenthal, Wila, Wildberg und weiteren Orten der Umgebung.
Daneben besteht in Turbenthal eine evangelisch-methodistische Gemeinde.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Reformierte Kirche
Die reformierte Kirche ist das wichtigste historische Bauwerk im Dorfzentrum. Ihr hoher Turm prägt gemeinsam mit den umliegenden ehemaligen Gasthäusern, Bauernhäusern und öffentlichen Gebäuden das Ortsbild.
Burg Breitenlandenberg
Die Ruine Breitenlandenberg liegt auf einem bewaldeten Bergsporn südöstlich über dem Dorf. Erhalten sind geringe Mauerreste sowie Geländeformen der früheren Burganlage.
Die Burg erinnert an die Familie von Breitenlandenberg, die Turbenthal während des Mittelalters und der frühen Neuzeit wesentlich prägte.
Schloss Turbenthal
Das 1666 errichtete Schloss Turbenthal ersetzte die Höhenburg als repräsentativen Wohnsitz der Gerichtsherren. Der mehrgeschossige Bau ist Teil des Areals des Gehörlosendorfs.
Girenbad
Das historische Girenbad ist ein ehemaliger Kurort mit Gasthaus. Die Anlage besitzt wegen ihrer Geschichte, Architektur und Aussichtslage eine regionale Bedeutung.
Ortsmuseum und Schaudepot Tösstal
Der Museumsverein Turbenthal betreibt das Ortsmuseum im denkmalgeschützten Stiefelhaus an der Tösstalstrasse. Das Gebäude wurde 1838 errichtet.[23]
Das Schaudepot Tösstal bewahrt rund 3000 regionalhistorische Objekte. Sie dokumentieren die Entwicklung vom Kleinbauerntum über die Heim- und Fabrikindustrie bis zur modernen Dienstleistungsgesellschaft.[24]
Anneli-Weg
Der Anneli-Weg ist ein rund vier Kilometer langer Erlebnisweg für Familien. Er beginnt und endet beim Bahnhof Turbenthal.
Der Weg greift Figuren und Erzählungen aus den Kinderbüchern der Schweizer Schriftstellerin Olga Meyer auf. Mehrere Stationen verbinden Bewegung, Spiel und Regionalgeschichte.[25]
Schwimmbad Neuguet
Das Freibad Neuguet liegt nahe der Töss und ist während der Sommersaison geöffnet. Es dient der lokalen Bevölkerung sowie Besucherinnen und Besuchern aus den umliegenden Gemeinden als Sport- und Freizeitanlage.
Natur und Erholung
Die ausgedehnten Wälder und die wenig überbauten Seitentäler machen Turbenthal zu einem bedeutenden Erholungsraum.
Beliebte Ausflugsziele und Wandergebiete sind:
- das Tössufer;
- das Girenbad;
- der Schauenberg;
- Sitzberg und Schmidrüti;
- das Steinenbachtal;
- die Höhenwege an der Grenze zum Kanton Thurgau;
- die Ruine Breitenlandenberg;
- die zahlreichen Tobel und Wasserfälle der Seitenbäche.
Die Wälder bieten Lebensräume für Rehe, Füchse, Dachse, Greifvögel und zahlreiche weitere Tierarten. Naturnahe Bachabschnitte sind für Amphibien, Fische und Wasserinsekten von Bedeutung.
Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Naturschutz und Freizeitnutzung müssen wegen des steigenden Erholungsdrucks zunehmend aufeinander abgestimmt werden.
Vereinsleben und Veranstaltungen
Turbenthal besitzt ein vielfältiges Vereinsleben. Sport-, Musik-, Kultur-, Schützen-, Natur- und Sozialvereine tragen wesentlich zum gesellschaftlichen Leben bei.
Die Tradition der Chöre reicht bis in das frühe 19. Jahrhundert zurück. Später entstanden Schützen-, Turn-, Musik- und Frauenvereine.
Regelmässige Märkte gehören seit dem 19. Jahrhundert zum Dorfleben. Daneben finden Konzerte, Sportveranstaltungen, Vereinsfeste und kulturelle Ausstellungen statt.
Persönlichkeiten
- Johann Ulrich Rebsamen (1825–1897), Pädagoge und Seminardirektor, geboren in Schmidrüti
- Hans-Rudolf Rüegg (1824–1893), Pädagoge und Seminardirektor, geboren in Ramsberg
- Jakob Oberholzer (1862–1939), Lehrer und Geologe, geboren in Oberhofen
- Johann Jakob Boller (1858–1929), Textilunternehmer und Mitbegründer der Spinnerei und Weberei Turbenthal
- Rudolf Ott (1900–1970), Metzgermeister, Gemeindepräsident, Kantonsrat und Nationalrat
- Olga Meyer (1889–1972), Schriftstellerin, deren Anneli-Erzählungen eng mit Turbenthal verbunden sind
Literatur
- Hans-Rudolf Galliker: 1200 Jahre Turbenthal. Gemeinde Turbenthal, Turbenthal 2025.
- Hans Kläui: Geschichte der Herrschaft und Gemeinde Turbenthal. 2 Bände, Turbenthal 1960.
- Hans Martin Gubler: Die Kunstdenkmäler des Kantons Zürich. Band VII: Der Bezirk Winterthur. Südlicher Teil. Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte, Basel 1986, S. 24–111.
- Andres Kristol: Turbenthal ZH. In: Lexikon der schweizerischen Gemeindenamen. Huber, Frauenfeld 2005.
- Peter Niederhäuser: Die Landenberger. Adel und Herrschaft im Zürcher Oberland. Zürich.
- Museumsverein Turbenthal: Schriften und Ausstellungen zur Orts- und Regionalgeschichte.
Siehe auch
- Tösstal
- Töss
- Bezirk Winterthur
- Zürcher Oberland
- Sitzberg
- Girenbad
- Breitenlandenberg
- Schloss Turbenthal
- Tösstalbahn
- Liste der Gemeinden im Kanton Zürich
- Liste der Kulturgüter in Turbenthal
Weblinks
- Offizielle Website der Gemeinde Turbenthal
- Turbenthaler Ortsgeschichte
- Turbenthal im Historischen Lexikon der Schweiz
- Museumsverein Turbenthal
- Reformierte Kirchgemeinde Turbenthal-Wila
- Stiftung Schloss Turbenthal, Gehörlosendorf
Wikimedia Commons Wikimedia Commons: Medien zu Turbenthal
Einzelnachweise
- ↑ 1,0 1,1 «Zahlen & Fakten», Gemeinde Turbenthal, abgerufen am 24. Juli 2026.
- ↑ 2,0 2,1 Offizielle Website der Gemeinde Turbenthal, abgerufen am 24. Juli 2026.
- ↑ «Kurzvorstellung», Gemeinde Turbenthal, abgerufen am 24. Juli 2026.
- ↑ «Die Besänftigung der fliessenden Gewässer», Gemeinde Turbenthal, abgerufen am 24. Juli 2026.
- ↑ 5,0 5,1 «Turbenthal», Standortförderung Zürioberland, abgerufen am 24. Juli 2026.
- ↑ «Der Name Turbenthal taucht auf», Gemeinde Turbenthal, abgerufen am 24. Juli 2026.
- ↑ 7,0 7,1 7,2 «Turbenthaler Ortsgeschichte», Gemeinde Turbenthal, abgerufen am 24. Juli 2026.
- ↑ «Breitenlandenberg», in: Historisches Lexikon der Schweiz, abgerufen am 24. Juli 2026.
- ↑ «Vielfältiges dörfliches Gewerbe», Gemeinde Turbenthal, abgerufen am 24. Juli 2026.
- ↑ «Girenbad», in: Historisches Lexikon der Schweiz, abgerufen am 24. Juli 2026.
- ↑ «Das Gyrenbad», Gemeinde Turbenthal, abgerufen am 24. Juli 2026.
- ↑ «Heimindustrie – vom Neben- zum Haupterwerb», Gemeinde Turbenthal, abgerufen am 24. Juli 2026.
- ↑ «Wolf, Johannes», in: Historisches Lexikon der Schweiz, abgerufen am 24. Juli 2026.
- ↑ «Die Industrie wächst», Gemeinde Turbenthal, abgerufen am 24. Juli 2026.
- ↑ «Kommissarische Verwaltung», in: Historisches Lexikon der Schweiz, abgerufen am 24. Juli 2026.
- ↑ «Turbenthals Bevölkerungszahl wächst», Gemeinde Turbenthal, abgerufen am 24. Juli 2026.
- ↑ «Gemeindeverwaltung», Gemeinde Turbenthal, abgerufen am 24. Juli 2026.
- ↑ «S-Bahn-Linien», Zürcher Verkehrsverbund, abgerufen am 24. Juli 2026.
- ↑ «Regionalnetz-Pläne», Zürcher Verkehrsverbund, abgerufen am 24. Juli 2026.
- ↑ «Stiftung Schloss Turbenthal, Gehörlosendorf», UID-Register des Bundesamts für Statistik, abgerufen am 24. Juli 2026.
- ↑ «Die Wege der Kirchen», Gemeinde Turbenthal, abgerufen am 24. Juli 2026.
- ↑ «Sitzberg», in: Historisches Lexikon der Schweiz, abgerufen am 24. Juli 2026.
- ↑ «Ortsmuseum Turbenthal», Museumsverein Turbenthal, abgerufen am 24. Juli 2026.
- ↑ «Schaudepot Tösstal», Museumsverein Turbenthal, abgerufen am 24. Juli 2026.
- ↑ «Anneli-Weg in Turbenthal», Zürcher Verkehrsverbund, abgerufen am 24. Juli 2026.