Bahnhof Brugg AG

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Bahnhof Brugg AG
Betriebsstellenname Brugg AG
Bahnhofart Trennungsbahnhof
Gemeinde Brugg
Kanton Aargau
Eröffnung 29. September 1856
Bahngesellschaft SBB
Abkürzung BG
IBNR 8500309
Perrongleise 5
Höhe 352 m ü. M.
Tarifverbund A-Welle, Zone 560
Bahnstrecken Bahnstrecke Baden–Aarau, Bözbergstrecke, Aargauische Südbahn
Koordinaten 47,48056° N, 8,20889° O

Der Bahnhof Brugg AG ist der Bahnhof der Stadt Brugg im Kanton Aargau. Er liegt unmittelbar an der Grenze zur Nachbargemeinde Windisch und bildet einen der bedeutendsten Eisenbahnknoten des Kantons. Im Bahnhof treffen die Hauptverbindung von Zürich über Baden nach Aarau und Bern, die Bözbergstrecke nach Frick und Basel sowie die über das Birrfeld führende Aargauische Südbahn in Richtung Lenzburg, Wohlen und Muri zusammen.

Brugg AG wird von Zügen des Fern- und Regionalverkehrs bedient. Der Bahnhof ist Endpunkt der Linie S12 der S-Bahn Zürich und Bestandteil des Netzes der S-Bahn Aargau. Neben seiner Funktion für den Personenverkehr besitzt der Knoten eine grosse Bedeutung für den Güterverkehr auf der Nord-Süd-Achse. Zum ausgedehnten Bahnhofareal gehören historische Depotgebäude, die heute vom Bahnpark Region Brugg und für die Unterbringung historischer Eisenbahnfahrzeuge genutzt werden.

Lage

Der Bahnhof liegt südlich des historischen Stadtzentrums von Brugg. Zwischen der Altstadt und dem Empfangsgebäude verläuft die Bahnhofstrasse, die als städtebauliche Hauptachse auf den Bahnhofplatz ausgerichtet ist. Südlich der Gleise schliessen das Gebiet von Windisch, der Campus Brugg-Windisch der Fachhochschule Nordwestschweiz und weitere Bildungs- und Gewerbeanlagen an.

Bei seiner Eröffnung befand sich der Bahnhof vollständig auf Windischer Gemeindegebiet. Die Anlage trug dennoch von Anfang an den Namen Brugg, da die Stadt als regionales Zentrum bekannter war und der Bahnlinie eine grössere wirtschaftliche Bedeutung versprach. Diese Bezeichnung führte zu Spannungen zwischen den beiden Gemeinden.

Im Jahr 1863 trat Windisch das Gebiet um den Bahnhof gegen eine Entschädigung von 25'000 Franken an Brugg ab. Seither liegt der überwiegende Teil der Personenverkehrsanlagen auf Brugger Boden. Teile des südlichen und westlichen Gleisfeldes, die Depotanlagen und verschiedene Zufahrtsgleise befinden sich weiterhin auf dem Gebiet von Windisch.[1]

Geschichte

Eröffnung durch die Nordostbahn

Der Bahnhof wurde am 29. September 1856 eröffnet, als die Schweizerische Nordostbahn die bestehende Eisenbahnstrecke Zürich–Baden über Turgi nach Brugg verlängerte. Die Verbindung Zürich–Baden war 1847 als sogenannte Spanisch-Brötli-Bahn eröffnet worden und gilt als erste vollständig auf Schweizer Gebiet gelegene Eisenbahnstrecke.

Die ursprüngliche Bahnhofanlage bestand aus einem einfachen hölzernen Aufnahmegebäude, zwei Güterschuppen, einer kleinen Lokomotivremise und einer Drehscheibe. Die Lage ausserhalb des damaligen Stadtgebiets wurde von Teilen der Brugger Bevölkerung zunächst kritisch beurteilt. Man befürchtete, dass die Entfernung von ungefähr zehn Gehminuten zur Altstadt die wirtschaftliche Entwicklung beeinträchtigen könnte.

Am 15. Mai 1858 nahm die Nordostbahn den Abschnitt von Brugg nach Aarau in Betrieb. Damit entstand eine durchgehende Verbindung von Zürich über Brugg, Aarau und Olten nach Bern. Brugg wurde zu einer wichtigen Zwischenstation an einer der bedeutendsten Ost-West-Verbindungen der Schweiz.[2]

Bau des heutigen Empfangsgebäudes

Das erste hölzerne Stationsgebäude genügte den steigenden Anforderungen bald nicht mehr. In den Jahren 1867 und 1868 entstand nach Plänen des Nordostbahn-Architekten Jakob Friedrich Wanner ein repräsentatives Aufnahmegebäude aus Naturstein. Dieser Bau bildet den Mittelteil des heutigen Bahnhofgebäudes.

Die Hauptfassade ist zur Stadt und zur Bahnhofstrasse ausgerichtet. Fünf Rundbogenöffnungen führen in die zentrale Eingangshalle. Die symmetrische Gestaltung und die Verwendung von Naturstein verleihen dem Gebäude einen monumentalen Charakter, der die wachsende Bedeutung der Eisenbahn für die Stadt zum Ausdruck brachte.

Zwischen 1919 und 1922 wurde das Aufnahmegebäude nach Plänen des aus Brugg stammenden Architekten Albert Froelich umfassend erweitert. Auf beiden Seiten kamen mehrgeschossige Seitenflügel hinzu. Zusammen mit den gegenüberliegenden Wohn- und Geschäftshäusern entstand am Bahnhofplatz ein städtebaulich geschlossenes Ensemble.

Das Aufnahmegebäude ist im Bauinventar der kantonalen Denkmalpflege verzeichnet. Es dokumentiert sowohl die Architektur der privaten Eisenbahngesellschaften des 19. Jahrhunderts als auch den Ausbau des Schweizer Eisenbahnwesens nach der Gründung der SBB.

Entwicklung zum Eisenbahnknoten

Am 2. August 1875 wurde die Bözbergbahn von Brugg über Frick und Rheinfelden nach Pratteln eröffnet. Sie schuf eine direkte Bahnverbindung zwischen Zürich und Basel, ohne den Umweg über Aarau und Olten. Die Strecke wurde gemeinsam von der Nordostbahn und der Schweizerischen Centralbahn errichtet.

Mit der Eröffnung der Verbindung von Brugg über Lupfig nach Hendschiken am 1. Juni 1882 erhielt der Bahnhof Anschluss an die Aargauische Südbahn. Über Wohlen, Muri und Rotkreuz entstand eine Zufahrt zur damals neuen Gotthardbahn. Brugg entwickelte sich dadurch endgültig zu einem Knotenpunkt des Personen- und Güterverkehrs.

Nach der Verstaatlichung der Nordostbahn ging der Bahnhof 1902 an die neu gegründeten Schweizerischen Bundesbahnen über. Die SBB bauten das Gleisfeld, die Perronanlagen, die Sicherungstechnik und die Einrichtungen für den Güterverkehr in mehreren Etappen aus.

Die nach Brugg führenden Strecken wurden in den 1920er-Jahren elektrifiziert. Damit verloren die umfangreichen Einrichtungen für die Wartung und Versorgung von Dampflokomotiven allmählich ihre ursprüngliche Funktion.

Ausbau der Perronanlagen

Mit dem wachsenden Verkehrsaufkommen mussten die Anlagen für die Reisenden mehrfach angepasst werden. Ursprünglich gelangten die Fahrgäste zu den Zügen, indem sie Gleise auf gleicher Höhe überquerten. In den 1930er-Jahren entstanden überdachte Mittelperrons und Personenunterführungen, die einen sichereren Zugang zu den Zügen ermöglichten.

Weitere Umbauten betrafen die Verlängerung und Erhöhung der Perrons, die Erneuerung der Dächer, die Verbesserung der Beleuchtung sowie den Einbau von Aufzügen. Heute sind die fünf Perrongleise über zwei Unterführungen zugänglich.

Seit der Eröffnung der S-Bahn Zürich im Mai 1990 ist Brugg Endstation der Linie S12. Die Einbindung in das Zürcher S-Bahn-Netz verstärkte die Bedeutung des Bahnhofs für den Pendlerverkehr zwischen dem Aargau und dem Grossraum Zürich.

Empfangsgebäude und Bahnhofanlage

Die Bahnhofanlage verläuft ungefähr von Nordosten nach Südwesten. Das Empfangsgebäude steht auf der nordwestlichen Seite des Gleisfeldes am Bahnhofplatz. Gleis 1 liegt unmittelbar am Hausperron. Die Gleise 2 bis 5 werden über zwei Mittelperrons erschlossen.

Die Perrons sind durch zwei Personenunterführungen miteinander verbunden. Die südwestliche Unterführung führt vom Bahnhofplatz zum südlichen Busterminal und zum Campus Brugg-Windisch. Die nordöstliche Unterführung verbindet die Perrons mit dem Einkaufsgebiet Neumarkt, dem Stadtzentrum und der Windischer Seite.

Im Empfangsgebäude befinden sich Einrichtungen für den Billettverkauf und den Kundendienst sowie verschiedene Geschäfte und Dienstleistungsbetriebe. Am Bahnhof stehen zudem Fahrradabstellplätze, Parkplätze, Carsharing-Fahrzeuge und weitere Angebote für den kombinierten Verkehr zur Verfügung.[3]

Neben den fünf Perrongleisen besitzt der Bahnhof zusätzliche Durchfahrts-, Abstell- und Rangiergleise. Mehrere Gleisgruppen dienen dem Abstellen von Zugskompositionen und Bahndienstfahrzeugen. Die umfangreichen Anlagen spiegeln die frühere Bedeutung Bruggs als Depot-, Rangier- und Unterhaltsstandort wider.

Bahnstrecken

Strecke Baden–Aarau

Die Strecke von Baden über Turgi und Brugg nach Aarau bildet die älteste Eisenbahnachse des Bahnhofs. Östlich von Brugg führt sie über Turgi, Baden und das Limmattal nach Zürich. Westlich folgt sie dem Aaretal über Schinznach-Bad, Wildegg und Rupperswil nach Aarau.

Die Linie wird sowohl vom Fernverkehr als auch von mehreren Linien der S-Bahn Aargau und der S-Bahn Zürich genutzt. Sie gehört zu den wichtigsten Verbindungen zwischen dem Raum Zürich und dem zentralen Aargau.

Bözbergstrecke

Die Bözbergstrecke zweigt westlich des Bahnhofs von der Verbindung nach Aarau ab und führt über den Bözberg nach Frick, Rheinfelden und Basel. Sie ist Teil einer wichtigen Ost-West-Verbindung und zugleich Bestandteil des europäischen Güterverkehrskorridors zwischen dem Oberrhein und der Gotthardachse.

Der historische Bözbergtunnel wurde 1875 eröffnet. Für den modernen Güterverkehr entstand zwischen 2016 und 2020 ein neuer, grösserer Bözbergtunnel. Der alte Eisenbahntunnel wurde anschliessend zu einem Dienst- und Rettungsstollen umgebaut.

Aargauische Südbahn

Die Aargauische Südbahn verlässt den Bahnhof in südwestlicher Richtung. Sie führt über das Birrfeld nach Lupfig und Hendschiken. Von dort bestehen Verbindungen nach Lenzburg sowie über Wohlen und Muri nach Rotkreuz.

Die Strecke ist für den regionalen Personenverkehr und den Güterverkehr von Bedeutung. Über sie verkehren unter anderem Züge zwischen Brugg und dem Freiamt.

Verbindungslinie Brugg

Westlich des Personenbahnhofs verbindet ein zweigleisiger Viadukt die Bözbergstrecke direkt mit der Linie durch das Birrfeld. Die als Verbindungslinie Brugg oder «VL Brugg» bezeichnete Strecke überquert die Bahnlinie nach Aarau und das Gelände des historischen Lokomotivdepots.

Die Verbindung ermöglicht Güterzügen aus Richtung Basel die Weiterfahrt zur Aargauischen Südbahn, ohne im Bahnhof Brugg die Fahrtrichtung wechseln zu müssen. Sie wird vor allem von internationalen Güterzügen auf der Nord-Süd-Achse zwischen Deutschland, der Schweiz und Italien benutzt.

Zugverkehr

Fernverkehr

Brugg wird durch zwei Linien des Fernverkehrs regelmässig bedient:

Linie Strecke Bedeutung für Brugg
IR16 BernOltenAarau–Brugg AG–BadenZürich HB Direkte Verbindung nach Bern, Olten, Aarau und Zürich
IR36 Basel SBBRheinfeldenFrick–Brugg AG–Baden–Zürich HB–teilweise Zürich Flughafen Direkte Verbindung über die Bözbergstrecke nach Basel und Zürich

Der IR16 verkehrt über die Strecke nach Aarau, während der IR36 die Bözbergstrecke benutzt. Dadurch bestehen von Brugg aus direkte Fernverkehrsverbindungen in Richtung Basel, Bern und Zürich sowie mit einzelnen Zügen zum Flughafen Zürich.[4]

Regionalverkehr

Im Regionalverkehr wird Brugg von Linien der S-Bahn Zürich und der S-Bahn Aargau bedient:

Linie Verlauf Funktion
S12 Brugg AG–Baden–Dietikon–Zürich HB–Winterthur–Wil SG beziehungsweise Schaffhausen Verbindung des Raums Brugg mit Zürich und der Nordostschweiz
S23 Baden–Brugg AG–Lenzburg–Aarau–Olten–Langenthal Querverbindung durch den zentralen Aargau
S25 Brugg AG–Lupfig–Wohlen AG–Muri AG Direkte Erschliessung des Freiamts
S29 Turgi–Brugg AG–Wildegg–Aarau–Olten–Zofingen, teilweise weiter nach Sursee Regionalverbindung entlang des Aaretals

Die S12 endet in Brugg und verbindet den Bahnhof über Baden, Dietikon und Zürich mit Winterthur. Die Züge verkehren von dort je nach Verbindung weiter in Richtung Wil SG oder Schaffhausen.[5]

Das Angebot wird zu bestimmten Tageszeiten durch Regionalexpress-, Verstärkungs- und Nachtzüge ergänzt. Die genaue Linienführung einzelner Verbindungen kann sich mit dem jährlichen Fahrplanwechsel ändern.[6]

Busverkehr

Der Bahnhof ist der wichtigste Umsteigepunkt des regionalen Busverkehrs im Raum Brugg-Windisch. Die Bushaltestellen sind auf zwei Anlagen verteilt.

Der Busbahnhof beim Stadtzentrum liegt auf der nördlichen Seite des Gleisfeldes vor dem Empfangsgebäude. Von dort verkehren regionale und städtische Buslinien unter anderem in Richtung Bözberg, Remigen, Villigen, Untersiggenthal, Riniken, Schinznach und Thalheim.

Der südlich der Gleise gelegene Busbahnhof Campus erschliesst Windisch, den Campus der Fachhochschule Nordwestschweiz und Gemeinden im Birrfeld und im Reusstal. Er wurde im Zusammenhang mit der Entwicklung des Campusgebiets errichtet und ist durch die südwestliche Personenunterführung direkt mit den Perrons verbunden.

Die Verteilung auf zwei Busbahnhöfe entlastet den Bahnhofplatz und ermöglicht kürzere Verbindungen zu den jeweiligen Zielgebieten. Beide Anlagen gehören zum Tarifverbund A-Welle.[7]

Lokomotivdepot und Bahnpark

Südwestlich des Personenbahnhofs befindet sich das historische Lokomotivdepot Brugg. Zur erhaltenen Anlage gehören ein Langschuppen von 1892, eine Kreissegment- beziehungsweise Rundremise aus den Jahren 1911 bis 1913, eine Drehscheibe und eine frühere Reparaturwerkstätte.

Die Nordostbahn liess 1892 zwei neue Remisengebäude errichten. Der erhaltene Langschuppen bot zusammen mit einem später abgebrochenen zweiten Bau Platz für insgesamt 17 Lokomotiven. Mit dem zunehmenden Güterverkehr über die Aargauische Südbahn reichten diese Kapazitäten bald nicht mehr aus.

Die SBB ergänzten die Anlage zwischen 1911 und 1913 durch eine Kreissegmentremise mit Reparaturwerkstätte. Der ursprünglich geplante vollständige Rundschuppen wurde nicht ausgeführt. Stattdessen entstand eine Anlage mit sieben über eine Drehscheibe erreichbaren Standplätzen.

Nach der Elektrifizierung der Bahnstrecken nahm die Bedeutung des Depots für den regulären Betrieb ab. Die Reparaturwerkstätte für Dampflokomotiven wurde 1928 aufgehoben. Teile der Anlage blieben jedoch für bahnbetriebliche Zwecke erhalten.

Heute werden die Gebäude vom Bahnpark Region Brugg, von SBB Historic und verschiedenen Eisenbahnvereinen genutzt. In den Remisen werden historische Dampf- und Elektrolokomotiven abgestellt, gewartet und für Sonderfahrten vorbereitet. Die Anlage gehört zu den ältesten erhaltenen Eisenbahndepots im Schweizer Mittelland.[8]

Städtebauliche Bedeutung

Der Bau des Bahnhofs veränderte die räumliche Entwicklung von Brugg und Windisch grundlegend. Zwischen der Altstadt und der Station entstand ein neues Stadtquartier mit Hotels, Gaststätten, Wohn- und Geschäftshäusern. Die Bahnhofstrasse entwickelte sich zu einer der wichtigsten Geschäftsachsen Bruggs.

Die Eröffnung der Bözbergstrecke und der Aargauischen Südbahn förderte die Ansiedlung von Industrie- und Gewerbebetrieben. Gleichzeitig wurde der Bahnhof zu einem bedeutenden Arbeitgeber. Die Zahl der dem Bahnhof Brugg unterstellten Mitarbeitenden stieg zwischen 1902 und 1920 von 119 auf 312 Personen.[9]

Im 21. Jahrhundert verstärkte der Ausbau des Campus Brugg-Windisch die Bedeutung des südlichen Bahnhofzugangs. Der Bahnhof verbindet seither nicht nur die Stadtzentren von Brugg und Windisch, sondern dient auch als zentrale Zugangsstelle zu einem der grössten Standorte der Fachhochschule Nordwestschweiz.

Bedeutung

Der Bahnhof Brugg AG verbindet drei wichtige Eisenbahnachsen und erfüllt mehrere Funktionen gleichzeitig. Er ist Fernverkehrshalt auf den Linien Zürich–Bern und Zürich–Basel, Endpunkt einer Linie der S-Bahn Zürich, Knoten der S-Bahn Aargau und Ausgangspunkt regionaler Buslinien.

Für den Güterverkehr verbindet der Bahnhof die Bözbergachse mit der Gotthardzufahrt durch das Freiamt. Die direkte Verbindung über das Viadukt westlich des Bahnhofs erlaubt es, den Personenbahnhof zu umfahren und Güterzüge ohne Fahrtrichtungswechsel weiterzuführen.

Mit dem historischen Aufnahmegebäude, den Perronanlagen, dem Stellwerk und den erhaltenen Lokomotivremisen dokumentiert das Bahnhofareal verschiedene Epochen der Schweizer Eisenbahngeschichte. Es ist zugleich ein wichtiger Bestandteil der Stadtentwicklung von Brugg und der gemeinsamen Siedlungsstruktur von Brugg und Windisch.

Siehe auch

Literatur

  • Astrid Baldinger Fuchs, Max Banholzer, Max Baumann, Felix Müller, Silvia Siegenthaler, Andreas Steigmeier: Brugg erleben. Band 2, hier + jetzt, Baden 2005, ISBN 3-03919-007-5.
  • Werner Stutz: Bahnhöfe der Schweiz. Von den Anfängen bis zum Ersten Weltkrieg. Orell Füssli, Zürich 1983, ISBN 3-280-01405-0.
  • Hans G. Wägli: Schienennetz Schweiz. Strecken, Brücken, Tunnels. AS Verlag, Zürich 1998, ISBN 3-905111-21-7.

Einzelnachweise

  1. Lokomotivremise Brugg, Bauinventar, Kantonale Denkmalpflege Aargau, abgerufen am 5. August 2026.
  2. Aufnahmegebäude Bahnhof Brugg, Kantonale Denkmalpflege Aargau, abgerufen am 5. August 2026.
  3. Bahnhofplan Brugg AG, SBB, Stand März 2025, abgerufen am 5. August 2026.
  4. Direkte Fernverkehrsverbindungen ab Brugg AG, SBB, abgerufen am 5. August 2026.
  5. S12 Brugg–Zürich–Wil SG/Schaffhausen, Zürcher Verkehrsverbund, Jahresfahrplan 2026, abgerufen am 5. August 2026.
  6. Fahrplanwechsel 2026, Tarifverbund A-Welle, abgerufen am 5. August 2026.
  7. Netzplan Region Brugg 2026, Tarifverbund A-Welle, abgerufen am 5. August 2026.
  8. Depot Brugg, Stiftung Bahnpark Region Brugg, abgerufen am 5. August 2026.
  9. Kreissegment-Remise Brugg, Kantonale Denkmalpflege Aargau, abgerufen am 5. August 2026.

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