Rheinfelden AG
| Rheinfelden AG | |
|---|---|
| Kanton | Aargau |
| Bezirk | Rheinfelden |
| BFS-Nr. | 4258 |
| Postleitzahl | 4310 |
| Höhe | 274 m ü. M. |
| Fläche | 16.02 km² |
| Einwohner | 14'169 |
| Website | rheinfelden.ch |
Rheinfelden ist eine Stadt und politische Gemeinde im Kanton Aargau in der Schweiz sowie Hauptort des Bezirks Rheinfelden. Sie liegt am Hochrhein unmittelbar an der Grenze zu Deutschland, rund 15 Kilometer östlich von Basel. Auf dem gegenüberliegenden Rheinufer befindet sich die deutsche Stadt Rheinfelden (Baden).
Rheinfelden ist die älteste Stadt des Kantons Aargau und gilt als älteste Zähringerstadt der Schweiz.[1] Die weitgehend erhaltene mittelalterliche Altstadt liegt direkt am Rhein und ist heute grösstenteils autofrei. Die Stadt ist zugleich ein regionales Wirtschafts-, Gesundheits- und Tourismuszentrum des Fricktals.
Am 30. Juni 2026 zählte Rheinfelden 14'169 Einwohnerinnen und Einwohner.[1]
Geographie
Rheinfelden liegt am linken, südlichen Ufer des Hochrheins am östlichen Rand der Agglomeration Basel. Der Rhein bildet die Staatsgrenze zwischen der Schweiz und Deutschland.
Das historische Stadtzentrum befindet sich unmittelbar am Fluss. Vor der Altstadt liegt die kleine Rheininsel Inseli, die den Fluss in zwei Arme teilt. Beim Inseli und der historischen Rheinbrücke befindet sich mit dem sogenannten St.-Anna-Loch eine auffällige tiefe Stelle mit starken Wasserströmungen.
Östlich der Altstadt mündet der Magdenerbach in den Rhein. Das Siedlungsgebiet erstreckt sich vom Rhein nach Süden auf eine breite Terrasse und reicht bis an die bewaldeten Ausläufer des Tafeljuras.
Das Gemeindegebiet umfasst rund 16,02 km². Etwa die Hälfte der Fläche ist bewaldet.[1]
Der tiefste Bereich des Gemeindegebiets liegt am Rheinufer auf etwa 270 m ü. M., während die höchsten Punkte der bewaldeten Hügel im Süden über 400 m ü. M. erreichen.
Nachbargemeinden auf Schweizer Seite sind:
- Kaiseraugst im Westen
- Olsberg im Südwesten
- Magden im Süden
- Möhlin im Osten
Nördlich grenzt Rheinfelden über den Rhein an Rheinfelden (Baden). Im Nordosten liegt die deutsche Gemeinde Schwörstadt.
Stadtgliederung
Das Zentrum Rheinfeldens bildet die historische Altstadt am Rhein. Um sie herum entstanden seit dem 19. Jahrhundert neue Wohn-, Gewerbe- und Industriegebiete.
Zu den grösseren Siedlungsbereichen gehören neben dem Zentrum insbesondere:
- Augarten
- Engerfeld
- Kapuzinerberg
- Gebiete entlang der Zürcherstrasse
- Gebiete entlang der Baslerstrasse
- Industrie- und Gewerbezonen im Osten und Westen der Stadt
Die Wohnsiedlung Augarten entstand ab den 1970er-Jahren westlich des historischen Stadtgebiets und entwickelte sich zu einem der grössten neueren Wohnquartiere Rheinfeldens.[2]
Geschichte
Römische Zeit
Das Gebiet des heutigen Rheinfelden war bereits in römischer Zeit besiedelt. Die nahe gelegene Römerstadt Augusta Raurica war eines der wichtigsten römischen Zentren am Oberrhein.
Auf dem heutigen Gemeindegebiet wurden zahlreiche römische Spuren entdeckt. Im Gebiet Görbelhof bestand im 3. Jahrhundert ein römischer Gutshof. Im Pferrichgraben, im Heimenholz und auf der Rheininsel Stein befanden sich im 4. Jahrhundert Wachttürme des spätrömischen Rheinlimes.[2]
Beim Bau der Autobahn A3 wurde ausserdem eine römische Wasserleitung entdeckt, die Augusta Raurica mit Frischwasser versorgte.
Im Jahr 2001 kamen im Gebiet Augarten Überreste einer befestigten Anlage mit Getreidespeicher aus dem 4. Jahrhundert zum Vorschein. Sie gehört zu den bedeutenden spätantiken Befunden der Region.[2]
Entstehung der Stadt
Rheinfelden entwickelte sich aus einer alemannischen Siedlung. Um das Jahr 1000 errichteten die Grafen von Rheinfelden auf der Rheininsel Stein eine Burg.[2]
Der bekannteste Angehörige des Geschlechts war Rudolf von Rheinfelden, der 1077 zum Gegenkönig gegen den deutschen König Heinrich IV. gewählt wurde.
Nach dem Aussterben der Grafen von Rheinfelden gelangten Burg, Kirche und Siedlung an die Herzöge von Zähringen. Unter ihnen wurde Rheinfelden im 12. Jahrhundert planmässig ausgebaut.
Eine genaue Urkunde über die Stadtgründung ist nicht erhalten. 1146 werden Burg und Kirche erwähnt, 1212 erstmals Bürger von Rheinfelden und eine Rheinbrücke. Die Erhebung zur Stadt muss somit zwischen diesen Daten erfolgt sein.[2]
Das älteste erhaltene Stadtrecht stammt aus dem Jahr 1290.
Nach dem Aussterben der Zähringer im Jahr 1218 wurde Rheinfelden zunächst reichsfrei.
Habsburgische Herrschaft
1330 wurde Rheinfelden an die Habsburger verpfändet. 1449 wurde die Stadt endgültig in deren Herrschaft eingegliedert.[2]
Trotz der habsburgischen Landeshoheit bewahrte Rheinfelden bedeutende kommunale Rechte. Die Stadt verfügte unter anderem über eine eigene Verwaltung und Gerichtsbarkeit.
Rheinfelden gehörte später zu Vorderösterreich und blieb mehrere Jahrhunderte Teil des habsburgischen Herrschaftsgebiets am Oberrhein.
Dreissigjähriger Krieg
Während des Dreissigjährigen Kriegs wurde Rheinfelden wegen seiner strategischen Lage am Rhein stark umkämpft.
1634 belagerten schwedische Truppen die Stadt mehrere Monate lang und nahmen sie schliesslich ein. Auch in den folgenden Jahren kam es in der Umgebung zu schweren Kämpfen.
Besondere Bedeutung hatten die beiden Schlachten bei Rheinfelden im Jahr 1638.
Nach dem Übergang grosser Teile des Elsass an Frankreich wurde Rheinfelden zu einer wichtigen habsburgischen Grenzfestung. Die Befestigungen wurden erheblich ausgebaut.[2]
Auf der Rheininsel Stein entstand zwischen 1686 und 1690 ein österreichisches Kastell. Französische Truppen zerstörten die Anlage 1744. Sie wurde danach nicht mehr aufgebaut.
Französische Zeit und Kanton Fricktal
1797 fiel Rheinfelden zusammen mit dem übrigen Fricktal infolge des Friedens von Campo Formio an Frankreich.
1802 wurde Rheinfelden Hauptort des kurzlebigen Kantons Fricktal. Dieser bestand nur während weniger Monate als eigenständiger Kanton innerhalb der Helvetischen Republik.
Mit der Mediationsakte von 1803 wurde das Fricktal dem neu geschaffenen Kanton Aargau angeschlossen. Rheinfelden wurde Hauptort des gleichnamigen Bezirks und ist dies bis heute.[3]
Industrialisierung und Kurwesen
Salzgewinnung
Einen entscheidenden wirtschaftlichen Wendepunkt brachte die Entdeckung von Steinsalzvorkommen in der Region.
Ab 1844 wurde in der Saline Rheinfelden Salz gewonnen. 1848 nahm die Saline Riburg östlich der Stadt den Betrieb auf.[2]
Die ursprüngliche Saline Rheinfelden wurde 1942 stillgelegt. Die Saline Riburg blieb dagegen in Betrieb und gehört heute zu den wichtigen Produktionsstandorten der Schweizer Salzgewinnung.
Die Salzvorkommen beeinflussten die wirtschaftliche und touristische Entwicklung Rheinfeldens nachhaltig.
Solebad und Kurort
Bereits ab 1846 wurde die gewonnene Sole für medizinische Bäder verwendet. Rheinfelden entwickelte sich daraufhin zu einem bekannten Kurort.[2]
Im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert entstanden Kurhäuser, Hotels und medizinische Einrichtungen. Seine erste grosse Blütezeit als internationaler Solbadkurort erlebte Rheinfelden unmittelbar vor dem Ersten Weltkrieg.[3]
Der Erste Weltkrieg führte zu einem starken Rückgang des internationalen Kurbetriebs.
Später wurde die Tradition als Gesundheits- und Rehabilitationsstandort wiederbelebt. Heute befinden sich in Rheinfelden mehrere Kliniken, Therapie- und Wellnessbetriebe. Die Sole wird weiterhin für Bade- und Gesundheitsangebote genutzt.
Zu den bekanntesten Einrichtungen gehört die Bade- und Saunalandschaft sole uno im Parkresort Rheinfelden.[3]
Brauereien
Rheinfelden besitzt eine lange Brautradition.
1799 wurde die Brauerei Salmen gegründet. Die spätere Salmenbräu gehörte während langer Zeit zu den bekannten Rheinfelder Unternehmen, stellte ihren Betrieb jedoch 2002 ein.[2]
1876 gründeten Theophil Roniger und Mathias Wüthrich die Brauerei Feldschlösschen. Das Unternehmen entwickelte sich zur grössten Brauerei der Schweiz.
Die monumentalen historistischen Gebäude der Brauerei erinnern in ihrer Gestaltung an eine Schlossanlage und gehören zu den markantesten Industriegebäuden Rheinfeldens.
Feldschlösschen ist bis heute einer der bekanntesten Unternehmensnamen, die mit Rheinfelden verbunden sind.
Kraftwerk Rheinfelden
Die Wasserkraft des Rheins spielte eine wichtige Rolle bei der Industrialisierung der Region.
1873 wurde die erste Konzession für ein Wasserkraftwerk bei Rheinfelden erteilt. Das Kraftwerk Rheinfelden nahm 1898 den Betrieb auf.[2]
Es war damals das grösste Flusskraftwerk Europas und gilt als eines der frühen grossen Laufwasserkraftwerke.
Die Verfügbarkeit grosser Mengen elektrischer Energie führte insbesondere auf der deutschen Rheinseite zur Ansiedlung energieintensiver Industriebetriebe. Aus den dort entstandenen Industriesiedlungen entwickelte sich das heutige Rheinfelden (Baden).
Das historische Kraftwerk wurde im 21. Jahrhundert durch eine moderne Anlage ersetzt. Das neue Kraftwerk liegt etwas weiter stromaufwärts.
Rheinfelden und Rheinfelden (Baden)
Die schweizerische Stadt Rheinfelden ist wesentlich älter als das gleichnamige deutsche Rheinfelden.
Anders als etwa bei Laufenburg führte die Festlegung des Rheins als Staatsgrenze zu Beginn des 19. Jahrhunderts nicht zur Teilung eines bestehenden Stadtgebiets. Die historische Stadt Rheinfelden lag vollständig auf der südlichen Rheinseite.[2]
Das deutsche Rheinfelden entstand erst im Zuge der Industrialisierung im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert und wurde 1922 eine eigenständige Stadt.
Heute bestehen enge Beziehungen zwischen beiden Rheinfelden. Die Städte arbeiten unter anderem in den Bereichen Kultur, Verkehr, Tourismus und Veranstaltungen grenzüberschreitend zusammen.
Die beiden Stadtzentren sind durch die Alte Rheinbrücke miteinander verbunden.
Bevölkerung
Rheinfelden entwickelte sich im 20. und frühen 21. Jahrhundert stark.
Historische Einwohnerzahlen zeigen das langfristige Wachstum:[2]
- 1788: 1'226 Einwohner
- 1850: 1'910 Einwohner
- 1900: 3'349 Einwohner
- 1950: 4'550 Einwohner
- 1970: 6'866 Einwohner
- 2000: 10'673 Einwohner
Im Juli 2015 überschritt Rheinfelden erstmals die Marke von 13'000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Am 1. Dezember 2025 lebten erstmals mehr als 14'000 Menschen in der Stadt.[4]
Am 30. Juni 2026 betrug die Einwohnerzahl 14'169.[1]
Das Bevölkerungswachstum der vergangenen Jahrzehnte hängt unter anderem mit der Nähe zu Basel, der guten Verkehrsanbindung und der Entstehung neuer Wohnquartiere zusammen.
Wirtschaft
Rheinfelden ist eines der wirtschaftlichen Zentren des Fricktals.
Traditionell bedeutende Wirtschaftszweige sind:
- Salzgewinnung
- Getränke- und Lebensmittelindustrie
- Energieproduktion
- Gesundheitswesen
- Rehabilitation und Wellness
- Chemie
- Gewerbe und Dienstleistungen
- Tourismus
Die Nähe zur Agglomeration Basel und zur deutschen Grenze verstärkt die Bedeutung der Stadt als Arbeits- und Wirtschaftsstandort.
Zu den bekanntesten Unternehmen beziehungsweise Einrichtungen gehören die Brauerei Feldschlösschen, die Schweizer Salinen sowie mehrere Kliniken und Gesundheitsbetriebe.
Verkehr
Eisenbahn
Rheinfelden liegt an der Bözbergstrecke zwischen Basel und Brugg.
Der Bahnhof Rheinfelden wurde 1875 mit der Eisenbahnverbindung Basel–Brugg eröffnet.[3]
Heute wird Rheinfelden von Zügen der S-Bahn Basel sowie von weiteren Regionalverbindungen bedient. Durch die Lage nahe Basel bestehen häufige Verbindungen zum Bahnhof Basel SBB.
Im westlichen Stadtteil befindet sich zudem die Haltestelle Rheinfelden Augarten, die 2008 eröffnet wurde.[2]
Auf der deutschen Seite besteht der Bahnhof Rheinfelden (Baden) an der Hochrheinbahn Basel–Waldshut–Schaffhausen.
Strassenverkehr
Südlich der Stadt verläuft die Autobahn A3, die Rheinfelden mit Basel, dem Fricktal, Brugg und Zürich verbindet.
Mehrere Kantons- und Hauptstrassen verbinden Rheinfelden mit Kaiseraugst, Möhlin, Magden und weiteren Gemeinden der Region.
Über Rheinbrücken bestehen Strassen- und Fussgängerverbindungen nach Deutschland.
Schifffahrt
Der Rhein ist bei Rheinfelden ein prägendes Verkehrselement. Wegen der historischen Stromschnellen und der Kraftwerksanlagen war die durchgehende Grossschifffahrt oberhalb Basels jedoch nie in derselben Weise möglich wie auf dem schiffbaren Rhein unterhalb von Basel.
Der Fluss wird heute vor allem für Freizeitaktivitäten und touristische Angebote genutzt.
Altstadt
Die historische Altstadt von Rheinfelden gehört zu den am besten erhaltenen mittelalterlichen Stadtanlagen im Kanton Aargau.
Sie liegt in einem Bogen unmittelbar am Rhein und besitzt ein Netz aus engen Gassen und Plätzen. Teile der mittelalterlichen Stadtbefestigung mit Türmen und Mauerabschnitten sind erhalten.
Die Altstadt ist weitgehend autofrei.[1]
Zu den bedeutenden historischen Gebäuden und Anlagen gehören:
- Stadtkirche St. Martin
- Rathaus
- Obertorturm
- Kupfertorturm
- Messerturm
- Storchennestturm
- Johanniterkommende
- ehemaliges Kapuzinerkloster
- Alte Rheinbrücke
Stadtkirche St. Martin
Die Stadtkirche St. Martin geht auf eine Kirche des 11. Jahrhunderts zurück und zählt zu den bedeutendsten historischen Bauwerken der Stadt.
1170 ist erstmals ein Pfarrer in Rheinfelden belegt. 1228 gründete der Basler Bischof Heinrich von Thun ein Chorherrenstift an der Kirche.[2]
Zwischen 1769 und 1772 wurde St. Martin umfassend im barocken Stil umgestaltet.
1870 hob der Kanton Aargau das Chorherrenstift auf. Drei Jahre später schloss sich die Pfarrei der christkatholischen Kirche an.
1876 wurde in St. Martin der erste christkatholische Bischof der Schweiz geweiht.[2]
Rathaus
Das Rathaus befindet sich in der Marktgasse im Zentrum der Altstadt.
Der Gebäudekomplex entstand über mehrere Jahrhunderte und besitzt einen charakteristischen Innenhof. Zu den bemerkenswerten Elementen gehören historische Wandmalereien, darunter eine Darstellung der Schlacht bei Sempach.[3]
Das Rathaus ist bis heute Sitz der Stadtverwaltung und politisches Zentrum der Gemeinde.
Stadtbefestigung
Rheinfelden war im Mittelalter und in der frühen Neuzeit vollständig befestigt.
Von der früheren Stadtmauer sind mehrere Abschnitte und Türme erhalten. Die Türme waren Teil eines komplexen Verteidigungssystems, das wegen der strategischen Lage am Rhein unter habsburgischer Herrschaft mehrfach erweitert wurde.
Zu den erhaltenen beziehungsweise markanten Türmen gehören der Obertorturm, der Kupfertorturm, der Messerturm und der Storchennestturm.
Der Obertorturm gehört zu den Wahrzeichen der Altstadt.
Fricktaler Museum
Das Fricktaler Museum befindet sich im historischen Haus zur Sonne an der Marktgasse.
Das Museum dokumentiert die Geschichte Rheinfeldens und des Fricktals. Die Sammlung umfasst unter anderem archäologische Funde, Objekte des städtischen Handwerks, Zeugnisse der Salzgewinnung und Exponate zur Industriegeschichte.[3]
Natur und Freizeit
Der Rhein sowie die grossen Waldflächen südlich der Stadt bieten zahlreiche Möglichkeiten für Freizeit und Naherholung.
Zu den wichtigen Anlagen und Gebieten gehören:
- Stadtpark Ost
- Stadtpark West
- Inseli
- Rheinufer
- Waldgebiete südlich der Stadt
- Freibad
- Wander- und Velowege
Rund die Hälfte des Gemeindegebiets besteht aus Wald. Das Waldgebiet ist mit Wanderwegen, Feuerstellen und weiteren Freizeiteinrichtungen erschlossen.[1]
Im Sommer wird der Rhein auch zum Schwimmen genutzt. Aufgrund der Strömungen und besonderer Gefahrenstellen ist dabei jedoch entsprechende Vorsicht erforderlich.
Kultur
Rheinfelden verfügt über ein vielfältiges Kultur- und Veranstaltungsangebot.
Regelmässig finden in der Altstadt Märkte, Konzerte, Fasnachtsveranstaltungen und Stadtfeste statt. Wochenmärkte werden traditionell am Mittwoch und Samstag durchgeführt.[1]
Zu den bekannten Veranstaltungsorten gehört der Kurbrunnensaal.
Die kulturellen Angebote werden teilweise gemeinsam mit Rheinfelden (Baden) organisiert, wodurch ein grenzüberschreitender Kulturraum entstanden ist.
Bedeutung als Zähringerstadt
Rheinfelden gehört zu den Städten, deren mittelalterliche Entwicklung wesentlich von den Herzögen von Zähringen geprägt wurde.
Die Zähringer förderten im 12. Jahrhundert gezielt die Entwicklung von Städten an strategisch und wirtschaftlich wichtigen Orten. Rheinfelden zählt zu den frühesten dieser Stadtgründungen beziehungsweise Stadterweiterungen und gilt als älteste Zähringerstadt der Schweiz.[1]
Weitere Schweizer Städte mit engem Bezug zu den Zähringern sind unter anderem Bern, Freiburg im Üechtland, Thun und Burgdorf.
Wappen
Das Wappen Rheinfeldens zeigt einen roten, aufgerichteten Löwen auf goldenem Grund sowie drei sechsstrahlige Sterne.
Der Löwe und die Sterne sind seit Jahrhunderten mit der städtischen Heraldik verbunden und erscheinen in unterschiedlichen historischen Darstellungen der Stadt.
Siehe auch
- Bezirk Rheinfelden
- Fricktal
- Rheinfelden (Baden)
- Grafen von Rheinfelden
- Rudolf von Rheinfelden
- Feldschlösschen
- Kraftwerk Rheinfelden
- Bahnhof Rheinfelden
- Bahnhof Rheinfelden Augarten
- Stadtkirche St. Martin (Rheinfelden)
- Fricktaler Museum
- Augusta Raurica
- Hochrhein
- Kanton Fricktal
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ 1,0 1,1 1,2 1,3 1,4 1,5 1,6 1,7 Portrait. In: Stadt Rheinfelden. Abgerufen am 2026-08-25.
- ↑ 2,00 2,01 2,02 2,03 2,04 2,05 2,06 2,07 2,08 2,09 2,10 2,11 2,12 2,13 2,14 2,15 Rheinfelden (Gemeinde). In: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS).
- ↑ 3,0 3,1 3,2 3,3 3,4 3,5 Geschichte. In: Stadt Rheinfelden. Abgerufen am 2026-08-25.
- ↑ Rheinfelden zählt über 14'000 Einwohnerinnen und Einwohner. In: Stadt Rheinfelden. 2025-12-18. Abgerufen am 2026-08-25.
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