Bern

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Dieser Artikel behandelt die Stadt und politische Gemeinde Bern. Für den gleichnamigen Kanton siehe Kanton Bern. Weitere Bedeutungen sind unter Bern (Begriffsklärung) aufgeführt.

Bern (Berndeutsch Bärn, französisch Berne, italienisch Berna, rätoromanisch Berna) ist eine politische Gemeinde, der Hauptort des Kantons Bern und die Bundesstadt der Schweiz. Die Stadt liegt im Schweizer Mittelland an einer markanten Schleife der Aare. Sie erfüllt seit 1848 die Funktion der schweizerischen Hauptstadt, wird staatsrechtlich jedoch als Bundesstadt bezeichnet. Die Bundesverfassung legt keine formelle Hauptstadt fest.[1]

Bern gehört zu den grössten Städten der Schweiz und bildet das Zentrum einer weit über die Gemeindegrenzen hinausreichenden Agglomeration. Ende 2025 lebten 146'867 Personen in der Stadt; im Juni 2026 betrug der provisorische Bevölkerungsstand 147'124 Personen.[2][3]

Die weitgehend erhaltene mittelalterliche Altstadt von Bern wurde 1983 in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen. Ihr Stadtgrundriss, die breiten Gassen, die charakteristischen Lauben, die Sandsteinfassaden, die Figurenbrunnen und bedeutende Bauwerke aus mehreren Jahrhunderten bilden ein aussergewöhnlich geschlossenes Stadtbild.[4]

Bern ist das politische Zentrum des Bundes. Im Bundeshaus tagen die Bundesversammlung und der Bundesrat. Die Stadt beherbergt einen grossen Teil der Bundesverwaltung, ausländische Botschaften und zahlreiche nationale Organisationen. Daneben ist sie ein bedeutender Standort für Bildung, Forschung, Gesundheitswesen, Kultur, Medien, Verkehr und Dienstleistungen.

Grunddaten

Bern im Überblick
Merkmal Angabe
Staat Schweiz
Kanton Kanton Bern
Verwaltungskreis Verwaltungskreis Bern-Mittelland
Politischer Status Politische Gemeinde, Kantonshauptort und Bundesstadt
Fläche 51,6 km²
Wohnbevölkerung 146'867 Personen Ende 2025; 147'124 Personen im Juni 2026, provisorisch
Amtssprache Deutsch
Vorherrschende Alltagssprache Berndeutsch
Stadtgründung Traditionell 1191
Beitritt zur Eidgenossenschaft 1353
Wahl zur Bundesstadt 28. November 1848
Stadtpräsidentin Marieke Kruit, seit 2025
Legislative Stadtrat mit 80 Mitgliedern
Exekutive Gemeinderat mit fünf Mitgliedern
Stadtgliederung Sechs Stadtteile und 32 statistische Bezirke
Gewässer Aare
Bedeutende Hochschule Universität Bern
UNESCO-Welterbe Altstadt von Bern, seit 1983
Postleitzahlen 3000–3030

Die Fläche, die Bevölkerungszahlen sowie weitere aktuelle Kennwerte stammen aus der öffentlichen Statistik der Stadt Bern.[3]

Name

Die Herkunft des Namens Bern ist nicht abschliessend geklärt. Die bekannteste Gründungssage erzählt, Herzog Berchtold V. von Zähringen habe die neue Stadt nach dem ersten Tier benannt, das bei einer Jagd erlegt worden sei. Dieses Tier sei ein Bär gewesen. Die Erzählung erklärt zugleich das seit dem Mittelalter verwendete Stadtwappen.

Sprachwissenschaftlich wird auch ein Zusammenhang mit dem älteren keltischen Ortsnamen Brenodor beziehungsweise Brenodurum erwogen, der auf einer in der Engehalbinsel gefundenen Zinktafel überliefert ist. Ein direkter Nachweis für die Entwicklung von diesem Namen zu Bern fehlt jedoch.

Im Mittelalter erscheinen lateinische Formen wie Berna. Die französische Form lautet Berne, die italienische und rätoromanische Berna. Im örtlichen Dialekt wird der Name Bärn ausgesprochen.

Der Bär ist seit Jahrhunderten das wichtigste Symbol der Stadt und des später entstandenen bernischen Staatswesens. Er erscheint auf Wappen, Fahnen, Münzen, Brunnen und öffentlichen Gebäuden. Seit der Reformation und der Eroberung der Waadt wurde er verstärkt als Zeichen der bernischen Herrschaft verwendet.[5]

Geografie

Lage

Bern liegt im zentralen Schweizer Mittelland zwischen Jura und Alpen. Die historische Stadt entstand auf einer schmalen Halbinsel, die von einer tief eingeschnittenen Aareschleife auf drei Seiten umgeben ist. Diese Lage bot natürlichen Schutz und begünstigte die mittelalterliche Stadtgründung.

Das Gemeindegebiet erstreckt sich heute weit über die Altstadt hinaus. Es umfasst dicht bebaute innerstädtische Quartiere, Wohn- und Gewerbegebiete, Wälder, Landwirtschaftsflächen und dörflich geprägte Gebiete im Westen.

Bern liegt ungefähr in der Mitte zwischen den grossen Wirtschaftsräumen Zürich, Basel, Lausanne und Genf. Seine zentrale Lage trug 1848 zur Wahl als Bundessitz bei und macht die Stadt zu einem bedeutenden nationalen Verkehrsknoten.

Aare

Die Aare ist das prägende Landschaftselement Berns. Sie umfliesst die Altstadt in einem tief eingeschnittenen Tal und trennt verschiedene Quartiere voneinander. Zahlreiche Brücken verbinden die Altstadthalbinsel mit den angrenzenden Stadtteilen.

Zu den bekannten Übergängen gehören:

Die Aare dient der Energiegewinnung, der Erholung und dem Wassersport. Das Schwimmen im Fluss ist ein wichtiger Bestandteil der Berner Sommerkultur. Wegen der starken Strömung, wechselnder Wasserstände und niedriger Temperaturen ist es jedoch mit erheblichen Gefahren verbunden.

Flussufer, Schwellenmätteli, Marzili, Altenberg und Lorraine bilden wichtige Naherholungsräume. Hochwasserereignisse haben wiederholt Schäden verursacht und den Ausbau von Schutzmassnahmen beeinflusst.

Relief und Landschaft

Die Stadt liegt auf mehreren Terrassen über dem Aaretal. Altstadt, Länggasse, Kirchenfeld, Breitenrain und westliche Quartiere befinden sich auf unterschiedlichen Geländeniveaus.

Im Norden bildet die Engehalbinsel eine von der Aare umschlossene Landschaft mit archäologischen Fundstellen. Im Westen geht das dicht bebaute Stadtgebiet in die ländlicheren Gebiete von Oberbottigen über.

Der Gurten südlich der Stadt liegt grösstenteils auf dem Gebiet der Gemeinde Köniz, gilt aber als Berner Hausberg. Er ist mit einer Standseilbahn erschlossen und bietet einen Blick auf Stadt, Mittelland und Alpen.

Klima

Bern besitzt ein gemässigtes mitteleuropäisches Klima. Niederschläge fallen während des ganzen Jahres. Die Sommer sind meist warm, können während Hitzewellen jedoch sehr heiss werden. Die Winter sind kühl und in tieferen Lagen zunehmend schneearm.

Die Lage im Mittelland begünstigt im Herbst und Winter Nebel und Hochnebel. Bei Föhnlagen ist von erhöhten Punkten eine weite Sicht auf die Berner Alpen möglich.

Dicht bebaute Gebiete erwärmen sich stärker als Parks, Wälder und Flussräume. Stadtbegrünung, Entsiegelung, Baumpflanzungen und das Schwammstadt-Prinzip gewinnen deshalb für die Anpassung an den Klimawandel an Bedeutung.

Stadtgliederung

Bern wird für statistische und planerische Zwecke in sechs Stadtteile und 32 statistische Bezirke gegliedert.[6]

Stadtteile und statistische Bezirke
Nr. Stadtteil Statistische Bezirke
I Innere Stadt Schwarzes Quartier, Weisses Quartier, Grünes Quartier, Gelbes Quartier und Rotes Quartier
II Länggasse-Felsenau Engeried, Felsenau, Neufeld, Länggasse, Stadtbach und Muesmatt
III Mattenhof-Weissenbühl Holligen, Weissenstein, Mattenhof, Monbijou, Weissenbühl und Sandrain
IV Kirchenfeld-Schosshalde Kirchenfeld, Gryphenhübeli, Brunnadern, Murifeld, Schosshalde und Beundenfeld
V Breitenrain-Lorraine Altenberg, Spitalacker, Breitfeld, Breitenrain und Lorraine
VI Bümpliz-Oberbottigen Bümpliz, Oberbottigen, Stöckacker und Bethlehem

Die statistischen Stadtteile sind nicht mit selbstständigen politischen Bezirken zu verwechseln. Die gesamte Gemeinde besitzt ein gemeinsames Parlament, eine gemeinsame Regierung und eine einheitliche Stadtverwaltung.

Innere Stadt

Die Innere Stadt umfasst die historische Altstadt innerhalb der Aareschleife und die westlich anschliessenden Bereiche bis zum Bahnhof. Sie ist das politische, kulturelle, touristische und kommerzielle Zentrum.

Die fünf farblich bezeichneten Quartiere gehen auf eine historische Einteilung zurück. Kleine Strassenschilder in den entsprechenden Farben erinnern bis heute daran.

Länggasse-Felsenau

Die Länggasse liegt nordwestlich des Bahnhofs und ist stark durch die Universität geprägt. Wohnhäuser, Hochschulgebäude, Restaurants und kleinere Gewerbebetriebe bilden ein dichtes städtisches Quartier.

Felsenau und Engeried liegen näher an der Aare und weisen grössere Grünräume, Sportanlagen und Wohngebiete auf. Im Neufeld befinden sich Schul-, Sport- und Hochschulanlagen.

Mattenhof-Weissenbühl

Der Stadtteil südwestlich des Zentrums umfasst unterschiedlich geprägte Wohn- und Geschäftsquartiere. Mattenhof, Monbijou und Holligen sind dicht bebaut und gut an den öffentlichen Verkehr angeschlossen.

Weissenbühl, Sandrain und Weissenstein besitzen neben städtischen Wohngebieten auch Grünflächen und Übergänge zum Aaretal beziehungsweise zur Nachbargemeinde Köniz.

Kirchenfeld-Schosshalde

Das Kirchenfeld entstand im späten 19. Jahrhundert als grosszügig geplantes Quartier auf der Südseite der Aare. Dort befinden sich zahlreiche Museen, Schulen, Botschaften und repräsentative Wohnbauten.

Im östlichen Stadtteil liegen unter anderem das Zentrum Paul Klee, der Rosengarten, der BärenPark und das Wankdorfgebiet. Brunnadern, Murifeld und Schosshalde sind überwiegend Wohnquartiere.

Breitenrain-Lorraine

Breitenrain und Lorraine liegen nördlich der Altstadt. Sie sind dicht bebaute, lebendige Wohnquartiere mit vielfältiger Bevölkerung, lokalem Gewerbe und kulturellen Angeboten.

Das Wankdorf im Nordosten ist ein bedeutender Arbeitsplatz-, Sport- und Verkehrsschwerpunkt. Dort befinden sich das Stadion Wankdorf, die PostFinance-Arena, Büros und Bundesverwaltungsgebäude.

Bümpliz-Oberbottigen

Bümpliz und Bethlehem bilden den bevölkerungsreichen Westen Berns. Der Stadtteil besitzt historische Dorfkerne, grosse Wohnsiedlungen, Hochhäuser, Industrie- und Gewerbezonen sowie wichtige Entwicklungsgebiete.

Oberbottigen ist deutlich ländlicher geprägt. Landwirtschaftsflächen, Dörfer und Weiler verleihen dem westlichen Gemeindegebiet einen Charakter, der sich stark von der Innenstadt unterscheidet.

Die frühere Gemeinde Bümpliz wurde 1919 in die Stadt Bern eingemeindet. Dadurch vergrösserte sich das Stadtgebiet erheblich.

Bevölkerung

Ende 2025 zählte Bern 146'867 Einwohnerinnen und Einwohner. Gegenüber dem Vorjahr nahm die Bevölkerung um 412 Personen zu. Die Zunahme beruhte vollständig auf der Entwicklung der ausländischen Wohnbevölkerung.[2]

Bern ist zugleich Kern einer grösseren Agglomeration. Viele Personen wohnen in Nachbargemeinden wie Köniz, Ostermundigen, Muri bei Bern, Ittigen, Zollikofen oder Bolligen und pendeln täglich in die Stadt.

Bevölkerungsentwicklung

Die mittelalterliche Stadt wuchs zunächst innerhalb mehrerer Befestigungsringe. Seuchen, Kriege und wirtschaftliche Krisen unterbrachen die Entwicklung wiederholt.

Im 19. Jahrhundert führten Industrialisierung, Eisenbahnanschluss und die Funktion als Bundesstadt zu starkem Wachstum. Neue Quartiere entstanden ausserhalb der Altstadt.

Im 20. Jahrhundert verlagerte sich ein Teil des Bevölkerungswachstums in die Agglomeration. Die Einwohnerzahl der Kerngemeinde erreichte in den 1960er-Jahren einen Höchststand und sank anschliessend über mehrere Jahrzehnte. Seit dem frühen 21. Jahrhundert wächst die Stadt wieder.

Wohnungsbau, Haushaltsgrössen, internationale Migration, Geburtenentwicklung und die Verfügbarkeit von Bauland beeinflussen die Bevölkerungszahl.

Internationale Bevölkerung

Bern besitzt als Bundesstadt eine international zusammengesetzte Bevölkerung. Ausländische Arbeitskräfte, Studierende, Forschende, diplomatisches Personal und Beschäftigte internationaler Organisationen leben in der Stadt und der Region.

Mehr als ein Drittel der Bevölkerung hat nach städtischen Erhebungen einen Migrationshintergrund. Die Stadt verfolgt Integrations-, Gleichstellungs- und Antidiskriminierungsprogramme.[7]

Religion

Bern wurde 1528 reformiert und war über Jahrhunderte stark protestantisch geprägt. Die Evangelisch-reformierte Kirche und die Römisch-katholische Kirche bleiben bedeutende Religionsgemeinschaften.

Durch Säkularisierung und Migration ist die religiöse Landschaft vielfältiger geworden. In Bern bestehen orthodoxe, muslimische, jüdische, buddhistische, hinduistische und weitere Gemeinschaften. Ein wachsender Teil der Bevölkerung gehört keiner Religionsgemeinschaft an.

Die Synagoge an der Kapellenstrasse ist ein wichtiges Zentrum jüdischen Lebens. Die offene Kirche Heiliggeist, das Berner Münster und zahlreiche Quartierkirchen erfüllen neben religiösen auch soziale und kulturelle Funktionen.

Sprache

Amtssprache der Stadt ist Deutsch. Im Alltag wird überwiegend Berndeutsch gesprochen. Der Dialekt gehört zum Hochalemannischen und besitzt innerhalb der Deutschschweiz eine besonders bekannte kulturelle Stellung.

Berndeutsch wird in verschiedenen sozialen und regionalen Varianten gesprochen. Typisch sind ein vergleichsweise ruhiger Sprachrhythmus und zahlreiche eigene Wörter und Lautformen.

Hochdeutsch wird in schriftlicher Kommunikation, Schule, Verwaltung und Medien verwendet. Aufgrund der Funktion als Bundesstadt sind Französisch und Italienisch im öffentlichen Leben stärker sichtbar als in vielen anderen deutschsprachigen Städten. Die Bundesverwaltung arbeitet in mehreren Amtssprachen.

Migration und internationale Institutionen haben die sprachliche Vielfalt erweitert. Englisch ist in Wissenschaft, Diplomatie, Tourismus und Teilen der Wirtschaft verbreitet.

Geschichte

Frühgeschichte und römische Zeit

Das Gebiet um Bern war lange vor der mittelalterlichen Stadtgründung besiedelt. Auf der Engehalbinsel bestand in der späten Eisenzeit eine bedeutende keltische Siedlung. Archäologische Funde werden teilweise mit einem bei antiken Autoren erwähnten Oppidum verbunden.

Eine Zinktafel mit der Inschrift Brenodor gehört zu den bekanntesten Funden. In römischer Zeit bestanden auf der Engehalbinsel ein Vicus, Tempel, Handwerksbetriebe und ein Gräberfeld.

Nach dem Ende der römischen Herrschaft blieb die Region besiedelt, doch das politische und wirtschaftliche Zentrum verlagerte sich.

Stadtgründung

Als traditionelles Gründungsjahr gilt 1191. Herzog Berchtold V. von Zähringen liess auf der geschützten Aarehalbinsel eine Stadt anlegen. Die älteste Gründungsstadt erstreckte sich von der Burg Nydegg bis zum heutigen Zytglogge.[8]

Die Stadt wurde nach einem regelmässigen Plan mit einer breiten Marktgasse, schmalen Grundstücken und parallelen Gassen angelegt. Der Stadtbach versorgte Bevölkerung und Gewerbe mit Wasser.

Nach dem Tod Berchtolds V. im Jahr 1218 starb die Hauptlinie der Zähringer aus. Bern erhielt eine reichsfreie Stellung, deren rechtliche Grundlage später mit der Goldenen Handfeste verbunden wurde. Die Echtheit beziehungsweise Entstehungszeit dieses Dokuments war Gegenstand historischer Forschung.

Ausbau der Stadt

Mit dem Bevölkerungs- und Wirtschaftswachstum wurde Bern mehrfach nach Westen erweitert. Der Zytglogge, ursprünglich ein Stadttor, rückte dadurch ins Stadtinnere. Spätere Befestigungsgrenzen lagen beim Käfigturm und beim Christoffelturm.

Handel, Handwerk und Märkte bildeten die wirtschaftliche Grundlage. Die politischen Rechte konzentrierten sich bei der Bürgerschaft und ihren Gesellschaften und Zünften.

Eintritt in die Eidgenossenschaft

Bern verfolgte eine expansive Bündnis- und Territorialpolitik im westlichen Mittelland. 1339 besiegte die Stadt mit ihren Verbündeten Gegner aus dem regionalen Adel und Freiburg in der Schlacht bei Laupen.

1353 trat Bern der Eidgenossenschaft bei. Als mächtiger Städteort spielte es in der weiteren Entwicklung des Bündnisses eine zentrale Rolle.

Bern baute sein Herrschaftsgebiet durch Käufe, Pfandschaften, Bündnisse und Eroberungen aus. 1415 nahm es grosse Teile des Aargaus ein. Im 15. Jahrhundert beteiligte es sich an den Burgunderkriegen.

Stadtbrand von 1405

Im Mai 1405 zerstörte ein grosser Brand einen erheblichen Teil der Stadt. Hunderte Holzhäuser brannten nieder, und zahlreiche Menschen kamen ums Leben.

Beim Wiederaufbau wurden Stein und Sandstein stärker verwendet. Die charakteristischen Lauben und massiven Häuser prägten zunehmend das Stadtbild. Der Brand war damit ein entscheidender Einschnitt in der architektonischen Entwicklung Berns.[9]

Reformation und bernischer Staat

1528 führte Bern nach einer Disputation die Reformation ein. Klöster wurden aufgehoben oder umgewandelt, kirchliche Güter verstaatlicht und das Bildungs- und Armenwesen neu organisiert.

1536 eroberte Bern den grössten Teil der Waadt. Der bernische Staat wurde damit zum grössten Herrschaftsgebiet innerhalb der Alten Eidgenossenschaft. Die französischsprachige Waadt blieb bis 1798 ein Untertanengebiet.

Die städtische Regierung entwickelte sich zu einem patrizischen System. Ein begrenzter Kreis regimentsfähiger Familien kontrollierte die wichtigsten Ämter. Die Stadt Bern war politisches Zentrum eines ausgedehnten Territoriums, dessen ländliche und französischsprachige Bevölkerung keine gleichberechtigte Vertretung besass.

Frühe Neuzeit

Im 17. und 18. Jahrhundert erhielt die Altstadt zahlreiche barocke Fassaden und repräsentative öffentliche Gebäude. Das heutige Erscheinungsbild ist daher nicht ausschliesslich mittelalterlich, sondern Ergebnis einer langen baulichen Entwicklung.

Bern war ein Zentrum von Verwaltung, Militär, Handel und Finanzwesen. Die Einnahmen aus Untertanengebieten und Staatsvermögen stärkten die patrizische Republik.

Aufklärung und Reformdiskussionen gewannen im 18. Jahrhundert an Bedeutung. Gelehrte, Ökonomen und Mitglieder der 1761 gegründeten Helvetischen Gesellschaft diskutierten Landwirtschaft, Bildung, Verfassung und schweizerische Identität.

Französischer Einmarsch 1798

Die Französische Revolution verstärkte die Forderungen nach Rechtsgleichheit in den bernischen Untertanengebieten. Im Januar 1798 erklärte sich die Waadt unabhängig.

Französische Truppen marschierten gegen Bern. Am 5. März 1798 wurden bernische Kräfte bei Grauholz besiegt. Die Stadt kapitulierte, und der umfangreiche bernische Staatsschatz wurde teilweise nach Frankreich gebracht.

Die patrizische Herrschaft brach zusammen. Bern wurde Teil der zentralistischen Helvetischen Republik und verlor vorübergehend seine frühere territoriale Machtstellung.

19. Jahrhundert

Nach der Mediationsakte von 1803 wurde Bern Hauptort des neu geordneten Kantons. Die Restauration stellte 1815 teilweise konservative Machtverhältnisse wieder her.

Die liberale Regeneration führte 1831 zu einer neuen Kantonsverfassung und einer breiteren politischen Beteiligung. Stadt und Kanton entwickelten getrennte demokratische Institutionen.

Am 28. November 1848 wählten National- und Ständerat Bern zum Bundessitz. Zürich und Luzern waren weitere wichtige Kandidaten. Berns zentrale Lage, die Nähe zur französischsprachigen Schweiz und politische Kompromissfähigkeit spielten eine Rolle.[10]

Die neue Funktion veränderte die Stadt grundlegend. Bundesbehörden, diplomatische Vertretungen und nationale Institutionen siedelten sich an. Das Bundeshaus entstand in mehreren Bauetappen; das zentrale Parlamentsgebäude wurde 1902 eröffnet.

Der Eisenbahnanschluss von 1857/58, neue Brücken, Gas- und Wasserversorgung sowie Industriebetriebe beschleunigten die Modernisierung.[8]

20. Jahrhundert

1914 fand in Bern die Schweizerische Landesausstellung statt. Sie präsentierte Wirtschaft, Technik, Landwirtschaft und nationale Identität kurz vor dem Ersten Weltkrieg.

1919 wurde Bümpliz eingemeindet. Im Verlauf des Jahrhunderts entstanden grosse Wohnquartiere, Verkehrsanlagen und öffentliche Einrichtungen.

Bern blieb ein Zentrum der schweizerischen Politik. Während internationaler Krisen und Kriege spielte die Stadt als Sitz von Regierung, Diplomatie und Verwaltung eine besondere Rolle.

Die Altstadt wurde 1983 UNESCO-Welterbe. Gleichzeitig wuchsen das Bewusstsein für Denkmalschutz, Verkehrsberuhigung und die Erhaltung des historischen Stadtbilds.

21. Jahrhundert

Seit Beginn des 21. Jahrhunderts erlebt Bern erneut Bevölkerungswachstum. Ehemalige Industrie- und Bahnflächen werden verdichtet und umgenutzt.

Wichtige Themen sind Wohnraummangel, Klimaanpassung, öffentlicher Verkehr, Veloinfrastruktur, soziale Durchmischung und der Erhalt von Grünräumen.

Die Stadt entwickelt sich zunehmend als Bildungs-, Gesundheits-, Verwaltungs- und Dienstleistungszentrum. Gleichzeitig bleibt die historische Altstadt ein zentraler Teil ihrer Identität und touristischen Anziehungskraft.

Bundesstadt

Bern wurde 1848 zum Sitz der Bundesbehörden gewählt. Die Bezeichnung «Bundesstadt» sollte den föderalistischen Charakter der Schweiz betonen und den Eindruck vermeiden, Bern stehe als Hauptstadt über den Kantonen.

In der Praxis erfüllt Bern die üblichen Funktionen einer Hauptstadt:

  • Sitz von Nationalrat und Ständerat;
  • Sitz des Bundesrates und der Bundeskanzlei;
  • Standort der meisten eidgenössischen Departemente und Bundesämter;
  • Sitz zahlreicher ausländischer Botschaften;
  • politischer Treffpunkt nationaler Parteien, Verbände und Medien.

Einige Bundesbehörden befinden sich ausserhalb Berns, beispielsweise das Bundesgericht in Lausanne und weitere Institutionen in anderen Regionen. Auch die dezentralen Standorte der Bundesverwaltung spiegeln den Föderalismus wider.

Das Verhältnis zwischen Bund, Kanton und Stadt umfasst Fragen der Sicherheit, Raumplanung, Repräsentation, Infrastruktur und Finanzierung besonderer Leistungen der Bundesstadt.

Politik

Die Stadt Bern ist eine politische Gemeinde mit eigener Gemeindeordnung, Legislative, Exekutive und direktdemokratischen Rechten.

Stadtrat

Der Stadtrat ist das Parlament der Stadt. Er zählt 80 Mitglieder, die alle vier Jahre im Verhältniswahlverfahren gewählt werden.

Der Stadtrat beschliesst Reglemente, Kredite, Budget und Rechnung, überwacht den Gemeinderat und behandelt parlamentarische Vorstösse. Seine Sitzungen finden im Rathaus statt.

In der Legislatur 2025–2028 sind 14 Parteien im Stadtrat vertreten. Die Sozialdemokratische Partei stellt mit 26 Sitzen die grösste Delegation.[11]

Gemeinderat

Der Gemeinderat ist die fünfköpfige Exekutive. Seine Mitglieder werden alle vier Jahre von den Stimmberechtigten gewählt. Jedes Mitglied leitet eine Direktion der Stadtverwaltung.

Gemeinderat der Stadt Bern, Legislatur 2025–2028
Mitglied Partei Funktion und Direktion
Marieke Kruit SP Stadtpräsidentin und Leiterin der Präsidialdirektion
Alec von Graffenried GFL Vizepräsident und Direktor für Sicherheit, Umwelt und Energie
Matthias Aebischer SP Direktor für Tiefbau, Verkehr und Stadtgrün
Ursina Anderegg GB Direktorin für Bildung, Soziales und Sport
Melanie Mettler GLP Direktorin für Finanzen, Personal und Informatik

Der Gemeinderat tagt in der Regel wöchentlich im Erlacherhof. Die Stadtpräsidentin leitet die Sitzungen und besitzt bei Stimmengleichheit den Stichentscheid.[12]

Marieke Kruit ist seit 2025 Stadtpräsidentin. Zuvor leitete sie von 2021 bis 2024 die Direktion für Tiefbau, Verkehr und Stadtgrün.[13]

Direkte Demokratie

Stimmberechtigte können über städtische Sachvorlagen entscheiden. Gemeindeinitiativen ermöglichen die Einreichung eigener Anliegen, während Referenden Beschlüsse des Stadtrates einer Volksabstimmung unterstellen können.

Städtische Wahlen und Abstimmungen finden häufig gleichzeitig mit kantonalen oder eidgenössischen Urnengängen statt.

Politisch gilt Bern seit längerer Zeit als links-grün geprägte Stadt. Zwischen den Quartieren bestehen jedoch deutliche Unterschiede im Wahl- und Abstimmungsverhalten.

Wirtschaft

Bern ist ein ausgeprägtes Dienstleistungs- und Verwaltungszentrum. 2023 wurden innerhalb der Stadt rund 201'800 Beschäftigte und 15'110 Arbeitsstätten gezählt. Damit besitzt die Stadt wesentlich mehr Arbeitsplätze als Einwohner und zieht täglich eine grosse Zahl von Pendlerinnen und Pendlern an.[3]

Öffentliche Verwaltung

Bundes-, Kantons- und Stadtverwaltung gehören zu den wichtigsten Arbeitgebern. Hinzu kommen öffentlich-rechtliche Unternehmen, Verbände, diplomatische Vertretungen und nationale Organisationen.

Die Konzentration politischer Institutionen stärkt Rechtsberatung, Kommunikation, Medien, Sicherheit, Veranstaltungswesen und weitere spezialisierte Dienstleistungen.

Gesundheitswesen

Das Inselspital ist eines der grössten Universitätsspitäler der Schweiz und bildet zusammen mit der Universität einen bedeutenden medizinischen Forschungs- und Ausbildungsstandort.

Weitere Spitäler, Kliniken, Praxen, Pflegeeinrichtungen und Unternehmen des Gesundheitswesens prägen den Arbeitsmarkt.

Industrie und Gewerbe

Bern war nie in gleichem Mass von Schwerindustrie geprägt wie Basel, Winterthur oder Teile des Aargaus. Dennoch bestanden Maschinen-, Lebensmittel-, Druck-, Textil- und Pharmaunternehmen.

Die frühere Wander AG entwickelte unter anderem das Malzgetränk Ovomaltine. In Bümpliz, Ausserholligen, Weyermannshaus und Wankdorf befinden sich Gewerbe- und Entwicklungsgebiete.

Handwerk, Baugewerbe, Detailhandel und Gastronomie bleiben bedeutend. Die Altstadt besitzt eine Mischung aus Filialgeschäften, Fachläden, Märkten und Restaurants.

Finanz- und Unternehmensdienstleistungen

Banken, Versicherungen, Treuhandunternehmen, Informatikfirmen und Beratungsunternehmen sind in Bern vertreten. Die Stadt ist zudem Sitz oder wichtiger Standort nationaler Verkehrs- und Infrastrukturunternehmen.

Die Nähe zu Behörden und Hochschulen fördert Unternehmen in Regulierung, Gesundheit, Energie, Mobilität, Digitalisierung und öffentlicher Kommunikation.

Tourismus

Die Altstadt, das Bundeshaus, der Zytglogge, das Münster, der BärenPark und die Museen ziehen Gäste aus dem In- und Ausland an.

2025 wurden in der Stadt mehr als eine Million Hotelübernachtungen registriert.[3] Tagesgäste und Geschäftsreisende bilden einen wichtigen Teil des Tourismus.

Die kompakte Innenstadt, der öffentliche Verkehr und die Nähe zu Aare, Gurten und Berner Oberland begünstigen Kurzaufenthalte.

Bildung und Forschung

Universität Bern

Die Universität Bern wurde 1834 gegründet. Ihre Vorgänger reichen bis zur reformierten Hohen Schule des 16. Jahrhunderts zurück.

Die Universität ist eine Volluniversität mit Fakultäten für Theologie, Rechtswissenschaft, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Medizin, Veterinärmedizin, Philosophie und Naturwissenschaften.

Im Herbstsemester 2025 waren 19'741 Studierende eingeschrieben.[14]

Die Universitätsgebäude verteilen sich vor allem auf die Länggasse, das Inselareal und weitere Standorte. Das Hauptgebäude auf der Grossen Schanze liegt unmittelbar über dem Bahnhof.

Zu den international bekannten Forschungsfeldern gehören Weltraumforschung, Klimawissenschaft, Medizin, Biomedizin, Nachhaltigkeit und Präzisionsphysik. Instrumente der Universität Bern waren an mehreren Weltraummissionen beteiligt.

Weitere Hochschulen

Die Pädagogische Hochschule Bern bildet Lehrpersonen aus und betreibt Forschung und Weiterbildung.

Die Berner Fachhochschule besitzt mehrere Standorte in Bern und der Region. Zu ihren Bereichen gehören Technik, Informatik, Wirtschaft, Gesundheit, Soziale Arbeit, Gestaltung, Kunst und Landwirtschaft.

Die Hochschule der Künste Bern ist Teil der Berner Fachhochschule und bietet Studiengänge in Musik, Theater, Literatur, Gestaltung, Kunst und Konservierung an.

Schulen und Berufsbildung

Die Stadt führt Kindergärten, Primar- und Sekundarschulen. Kantonale Gymnasien und Berufsfachschulen ergänzen das Bildungsangebot.

Als regionales Zentrum zieht Bern Lernende und Studierende aus einem grossen Einzugsgebiet an. Bibliotheken, Archive und Museen unterstützen Bildung und Forschung.

Verkehr

= Eisenbahn

Der Bahnhof Bern ist der zweitgrösste Bahnhof der Schweiz und einer der wichtigsten Knoten des nationalen Bahnnetzes.[15]

Direkte Fernverkehrsverbindungen führen unter anderem nach Zürich, Basel, Luzern, Lausanne, Genf, Brig und Interlaken. Internationale Züge verbinden Bern mit Nachbarländern, teilweise über Umsteigeknoten.

Die S-Bahn Bern erschliesst Stadt, Agglomeration und weite Teile des Kantons. Wichtige weitere Stationen sind Wankdorf, Europaplatz, Bümpliz Nord, Bümpliz Süd und Stöckacker.

Der Bahnhof wird umfassend ausgebaut. Neue Anlagen sollen Kapazität, Umsteigebeziehungen und Zugänge verbessern.

Städtischer öffentlicher Verkehr

Bernmobil betreibt Tram-, Trolleybus- und Buslinien in Stadt und Agglomeration. 2025 wurden 99,2 Millionen Fahrgäste transportiert.[16]

Das Tramnetz umfasst fünf Linien und verbindet unter anderem Bümpliz, Brünnen, Wankdorf, Ostring, Saali und Wabern mit dem Zentrum. Trolleybusse und konventionelle beziehungsweise elektrische Busse ergänzen das Netz.

PostAuto, regionale Busunternehmen und die Regionalbahn BLS verbinden Bern mit dem Umland. Der Tarifverbund Libero vereinheitlicht einen grossen Teil des öffentlichen Verkehrs in der Region.

Strassenverkehr

Bern liegt an den Autobahnen A1, A6 und A12. Die A1 verbindet die Stadt mit Zürich und der Westschweiz, die A6 mit Thun und dem Berner Oberland und die A12 mit Freiburg und Vevey.

Der motorisierte Verkehr wird teilweise über Umfahrungen und Tangenten geführt. In dicht bebauten Quartieren bestehen Nutzungskonflikte zwischen Autoverkehr, öffentlichem Verkehr, Velos, Fussverkehr und Aufenthaltsqualität.

Velo- und Fussverkehr

Die Stadt baut Velohauptrouten, Abstellanlagen und verkehrsberuhigte Strassen aus. Der Veloverkehr besitzt wegen der topografischen Unterschiede und engen historischen Strassen besondere Herausforderungen.

Die kompakte Altstadt ist gut zu Fuss erschliessbar. Lauben schützen auf langen Abschnitten vor Regen und Sonne.

Luftverkehr

Der Flughafen Bern liegt in Belp ausserhalb des Stadtgebiets. Er dient dem regionalen Linien- und Charterverkehr, der Geschäftsluftfahrt, Rettungsflügen und der allgemeinen Luftfahrt.

Die grossen internationalen Flughäfen Zürich, Genf und EuroAirport Basel Mulhouse Freiburg sind mit Bahn oder Strasse erreichbar.

Standseilbahnen und besondere Anlagen

Die Marzilibahn verbindet die Bundesterrasse mit dem Marziliquartier. Sie gehört zu den kürzesten öffentlichen Standseilbahnen Europas.

Die Gurtenbahn führt von Wabern auf den Gurten und dient vor allem dem Freizeitverkehr.

Altstadt und Architektur

Die Altstadt von Bern liegt auf der Aarehalbinsel und bewahrt den mittelalterlichen Grundriss in aussergewöhnlicher Geschlossenheit. UNESCO hebt die klare Stadtplanung, breiten Marktgassen, tiefen Parzellen, Wasserinfrastruktur, Lauben und Sandsteinbauten hervor.[4]

Lauben

Die Berner Lauben bilden kilometerlange gedeckte Gehwege. Sie entstanden aus den überbauten Erdgeschossen der Häuser und schützen Passanten vor Regen, Schnee und Sonne.

Unter den Lauben befinden sich Geschäfte, Restaurants, Werkstätten und Hauseingänge. Viele Kellerlokale sind über Treppen direkt von den Gassen erreichbar.

Zytglogge

Der Zytglogge war ursprünglich ein westliches Stadttor. Durch die Stadterweiterungen rückte er ins Zentrum.

Die astronomische Uhr und das Figurenspiel stammen in ihrer heutigen Grundform aus dem 16. Jahrhundert. Vor dem Stundenschlag bewegen sich Figuren, darunter Bär, Narr und Chronos.

Der Turm gehört zu den bekanntesten Wahrzeichen der Stadt.

Berner Münster

Das Berner Münster ist die bedeutendste spätgotische Kirche der Schweiz. Der Bau begann 1421 und dauerte mit Unterbrechungen mehrere Jahrhunderte. Der Turm wurde erst im späten 19. Jahrhundert vollendet.

Das Hauptportal zeigt ein umfangreiches Weltgerichtsrelief. Im Inneren befinden sich Glasmalereien, Chorgestühl, Orgeln und zahlreiche historische Kunstwerke.

Der Münsterturm ist der höchste Kirchturm der Schweiz und bietet einen weiten Blick über Stadt, Mittelland und Alpen.

Figurenbrunnen

Zahlreiche farbig gefasste Figurenbrunnen aus dem 16. Jahrhundert prägen die Altstadt. Sie dienten ursprünglich der Wasserversorgung und zugleich der Repräsentation.

Zu den bekannten Brunnen gehören:

  • Gerechtigkeitsbrunnen;
  • Kindlifresserbrunnen;
  • Zähringerbrunnen;
  • Simsonbrunnen;
  • Mosesbrunnen;
  • Läuferbrunnen;
  • Schützenbrunnen;
  • Pfeiferbrunnen.

Die Brunnenfiguren verbinden religiöse, moralische, militärische und städtische Motive.

Bundeshaus und Bundesplatz

Das Bundeshaus besteht aus mehreren Gebäudeteilen. Das zentrale Parlamentsgebäude mit seiner Kuppel wurde 1902 eröffnet.

Der Bundesplatz wurde im frühen 21. Jahrhundert neugestaltet. Ein Wasserspiel mit 26 Fontänen symbolisiert die Kantone. Der Platz dient für Wochenmärkte, politische Kundgebungen, Empfänge und Veranstaltungen.

Rathaus

Das spätgotische Rathaus wurde im frühen 15. Jahrhundert errichtet. Es ist Sitz des Grossen Rates des Kantons Bern und Tagungsort des Berner Stadtrates.

Die monumentale Freitreppe und die Arkaden prägen die Fassade. Das Gebäude symbolisiert die enge räumliche Verbindung von Stadt- und Kantonsgeschichte.

Sehenswürdigkeiten

Bedeutende Sehenswürdigkeiten und Orte
Ort Bedeutung
Altstadt von Bern UNESCO-Welterbe mit mittelalterlichem Grundriss, Lauben und Sandsteinbauten
Zytglogge Mittelalterlicher Turm mit astronomischer Uhr und Figurenspiel
Berner Münster Spätgotische Hauptkirche und höchster Kirchturm der Schweiz
Bundeshaus Sitz von Parlament und Regierung der Schweiz
Bundesplatz Politischer und öffentlicher Platz vor dem Bundeshaus
BärenPark und Bärengraben Anlage für das Berner Wappentier an der Aare
Rosengarten Park mit Aussicht auf Altstadt und Aareschlaufe
Zentrum Paul Klee Museum und Kulturzentrum für das Werk von Paul Klee
Bernisches Historisches Museum Historisches Museum mit integriertem Einstein Museum
Kunstmuseum Bern Eines der ältesten Kunstmuseen der Schweiz
Museum für Kommunikation Museum zur Geschichte und Gegenwart menschlicher Kommunikation
Naturhistorisches Museum Bern Naturkundliche Sammlungen, darunter die Ausstellung zum Bernhardiner Barry
Tierpark Bern Tierpark im Dählhölzli und Bärenanlage an der Aare
Gurten Hausberg und Naherholungsgebiet der Stadtregion
Marzili Flussnahes Quartier mit bekanntem Freibad

Kultur

Museen

Bern besitzt eine vielfältige Museumslandschaft. Das Kunstmuseum Bern bewahrt Werke vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Es ist eng mit der Geschichte der Sammlung Cornelius Gurlitt verbunden.

Das Zentrum Paul Klee wurde von Renzo Piano entworfen und widmet sich dem Werk Paul Klees sowie Ausstellungen, Musik und Vermittlung.

Das Bernische Historische Museum behandelt Archäologie, Geschichte und Ethnografie. Das integrierte Einstein Museum erinnert an Albert Einstein, der während seiner Berner Jahre grundlegende Arbeiten zur modernen Physik entwickelte.

Weitere Einrichtungen sind das Museum für Kommunikation, das Naturhistorische Museum, das Alpine Museum der Schweiz, das Psychiatrie-Museum und das Schweizerische Schützenmuseum.

Theater und Tanz

Bühnen Bern ist aus dem Zusammenschluss städtischer Theater- und Musiksparten hervorgegangen und bietet Schauspiel, Oper, Tanz und Konzert.

Die Dampfzentrale ist ein Zentrum für zeitgenössischen Tanz und Musik. Schlachthaus Theater, Tojo Theater und weitere freie Bühnen ergänzen das Angebot.

Musik

Bern besitzt eine ausgeprägte Musikszene. Das Berner Symphonieorchester ist Teil von Bühnen Bern.

Die Mundartmusik wurde durch Künstler wie Mani Matter, Polo Hofer, Patent Ochsner und Züri West geprägt. Obwohl der Name Züri West auf Zürich verweist, stammt die Band aus Bern.

Clubs, Kulturzentren und Festivals decken Rock, Pop, Jazz, elektronische und experimentelle Musik ab.

Literatur

Bern ist mit Schriftstellern wie Jeremias Gotthelf, Robert Walser, Friedrich Dürrenmatt und zahlreichen zeitgenössischen Autorinnen und Autoren verbunden.

Das Schweizerische Literaturarchiv befindet sich in der Schweizerischen Nationalbibliothek. Literaturhäuser, Bibliotheken und Veranstaltungsreihen fördern das literarische Leben.

Kinos und Medienkunst

Programmkinos und Filmfestivals ergänzen die kommerziellen Kinos. Das Lichtspiel bewahrt und zeigt filmhistorische Bestände.

Die Hochschule der Künste und verschiedene Kulturinstitutionen fördern Gestaltung, Film, Fotografie und digitale Kunst.

Feste und Veranstaltungen

Der Zibelemärit findet traditionell am vierten Montag im November statt. Zwiebelzöpfe, Marktstände, Konfetti und frühmorgendlicher Betrieb prägen die Innenstadt.

Das Gurtenfestival ist eines der grössten Open-Air-Musikfestivals der Schweiz. Es findet auf dem Gurten statt.

Buskers Bern bringt Strassenkunst, Musik und Performance in die Altstadt. Die Berner Fasnacht, Museumsnacht, Grand Prix von Bern und verschiedene Quartierfeste gehören zu den regelmässigen Veranstaltungen.

Auf dem Bundesplatz finden politische Kundgebungen, Märkte, Sportveranstaltungen und kulturelle Anlässe statt. Die besondere Funktion des Platzes führt regelmässig zu Diskussionen über Sicherheit, Nutzung und politische Versammlungsfreiheit.

Medien

Bern ist ein wichtiger Medienstandort, besonders für die politische Berichterstattung.

Zu den traditionsreichen Zeitungen gehören die Berner Zeitung und Der Bund. Nationale Medien unterhalten Bundeshausredaktionen in der Stadt.

Die Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft betreibt in Bern wichtige redaktionelle und organisatorische Standorte. Das Regionaljournal Bern Freiburg Wallis berichtet über die Region.

Die Nachrichtenagentur Keystone-SDA und zahlreiche Fachmedien, Verbandszeitschriften und Kommunikationsstellen sind im Raum Bern vertreten.

Die Nähe zu Parlament, Regierung und Verwaltung macht die Stadt zum zentralen Ort des schweizerischen Politjournalismus.

Sport

Fussball

Der BSC Young Boys gehört zu den erfolgreichsten Schweizer Fussballvereinen. Seine Heimspiele finden im Stadion Wankdorf statt.

Das frühere Wankdorfstadion war Austragungsort des Finales der Fussball-Weltmeisterschaft 1954, in dem die Bundesrepublik Deutschland Ungarn besiegte.

Der Frauen- und Nachwuchsfussball sowie zahlreiche Quartiervereine besitzen eine wichtige lokale Bedeutung.

Eishockey

Der SC Bern trägt seine Heimspiele in der PostFinance-Arena aus. Der Verein gehört zu den traditionsreichsten und zuschauerstärksten Eishockeyklubs Europas.

Breitensport

Die Stadt verfügt über Sporthallen, Eisbahnen, Fussballplätze, Leichtathletikanlagen, Schwimmbäder und Flussbäder.

Das Freibad Marzili an der Aare ist im Sommer besonders bekannt. Weitere Bäder befinden sich unter anderem in Lorraine, Weyermannshaus und Wyler.

Der Grand Prix von Bern ist ein grosser Volkslauf. Velofahren, Wandern, Schwimmen und Wintersport in der nahen Umgebung ergänzen das Angebot.

Natur und Erholung

Rosengarten

Der Rosengarten liegt östlich der Altstadt. Er bietet eine bekannte Aussicht über die Aareschleife, die Altstadt und das Münster.

Die Anlage umfasst Rosen, weitere Pflanzen, Rasenflächen, einen Teich und ein Restaurant. Sie ist ein beliebter Treffpunkt für Bevölkerung und Gäste.

Tierpark und BärenPark

Der Tierpark Bern besteht aus dem Dählhölzli und dem BärenPark. Das Dählhölzli liegt im Wald an der Aare und zeigt vor allem europäische und an ähnliche Klimazonen angepasste Tiere.

Der BärenPark erweitert den historischen Bärengraben durch ein grösseres Gelände am Aarehang. Die Haltung lebender Bären knüpft an eine lange städtische Tradition an, wird aber auch unter tierethischen Gesichtspunkten diskutiert.

Wälder und Grünräume

Bremgartenwald, Dählhölzliwald, Könizbergwald und kleinere Waldgebiete sind wichtige Naherholungsräume.

Elfenau, Eichholz, Kleine Schanze, Grosse Schanze, Münsterplattform und zahlreiche Quartierparks ergänzen das städtische Grün.

Schrebergärten, Friedhöfe, Bachräume und Bahnareale besitzen auch ökologische Bedeutung. Die Stadt versucht, Lebensräume zu vernetzen und die Biodiversität zu fördern.

Umwelt und Stadtentwicklung

Bern verfolgt Ziele zur Verringerung von Treibhausgasemissionen und zur Anpassung an den Klimawandel. Gebäude, Wärmeversorgung, Verkehr und Konsum sind zentrale Handlungsfelder.

Der Ausbau der Fernwärme, energetische Sanierungen, erneuerbare Energien und eine stärkere Nutzung des öffentlichen Verkehrs sollen Emissionen reduzieren.

Bei der Stadtentwicklung stehen mehrere Ziele teilweise im Konflikt:

  • Schaffung zusätzlichen Wohnraums;
  • Schutz von Grünflächen und Fruchtfolgeflächen;
  • Erhaltung historischer Bauten;
  • Verdichtung an gut erschlossenen Lagen;
  • soziale Durchmischung;
  • Begrenzung von Verkehr, Lärm und Hitze;
  • Bereitstellung von Schulen und öffentlicher Infrastruktur.

Ausserholligen, Wankdorf, Viererfeld/Mittelfeld, Gaswerkareal und weitere Gebiete sind wichtige Entwicklungsräume.

Das Schwammstadt-Prinzip soll Regenwasser lokal speichern, Verdunstung fördern und Überlastungen der Kanalisation vermindern.

Soziales und Wohnen

Bern besitzt einen angespannten Wohnungsmarkt. Die geringe Leerwohnungsziffer führt zu hohen Mieten und erschwert die Wohnungssuche.

Genossenschaften, städtische Wohnbauträger und gemeinnützige Organisationen spielen eine wichtige Rolle. Politische Debatten betreffen bezahlbaren Wohnraum, Verdichtung, Schutz vor Verdrängung und die Nutzung städtischen Bodens.

Die sozialen Unterschiede zwischen Quartieren sind deutlich. Einkommen, Wohnfläche, Altersstruktur, Herkunft und Bildungsstand verteilen sich nicht gleichmässig.

Die Stadt bietet Sozialhilfe, Kinderbetreuung, Altersangebote, Jugendförderung, Integrationsprogramme und Unterstützung für Menschen mit Behinderungen.

Der öffentliche Raum ist zugleich Wohn-, Arbeits-, Konsum- und Aufenthaltsort. Nutzungskonflikte entstehen etwa bei Nachtleben, Obdachlosigkeit, offenem Drogenkonsum, Demonstrationen und touristischer Nutzung.

Kulinarik

Die Berner Küche ist von ländlichen und städtischen Traditionen des Kantons geprägt.

Bekannte Spezialitäten sind:

  • Berner Platte mit verschiedenen Fleisch- und Wurstwaren, Sauerkraut, Bohnen und Kartoffeln;
  • Berner Rösti;
  • Bärner Anke Züpfe;
  • Berner Lebkuchen;
  • Meitschibei;
  • Mandelbärli.

Der Zibelemärit ist eng mit Zwiebelkuchen und Zwiebelsuppe verbunden. Käse, Brot, Bier und regionale Fleischwaren spielen in der Gastronomie eine wichtige Rolle.

Die heutige Restaurantszene ist international geprägt. Altstadt, Lorraine, Breitenrain, Länggasse und Mattenhof besitzen zahlreiche Cafés, Bars und Restaurants.

Persönlichkeiten

Mit Bern verbunden sind zahlreiche Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft, Kunst und Sport.

Albert Einstein lebte von 1902 bis 1909 in Bern. Während seiner Tätigkeit am Eidgenössischen Patentamt veröffentlichte er 1905 mehrere grundlegende physikalische Arbeiten. Seine damalige Wohnung an der Kramgasse ist heute als Einstein-Haus zugänglich.

Der Maler Paul Klee wuchs in der Region Bern auf und ist auf dem Schosshaldenfriedhof begraben. Das Zentrum Paul Klee bewahrt einen bedeutenden Teil seines Werks.

Der Mundartdichter und Liedermacher Mani Matter wurde zu einer prägenden Figur der deutschschweizerischen Kultur.

Weitere mit Bern verbundene Personen sind unter anderem:

Internationale Beziehungen

Als Bundesstadt beherbergt Bern zahlreiche Botschaften und diplomatische Vertretungen. Staatsbesuche, internationale Konferenzen und diplomatische Gespräche finden regelmässig statt.

Die Stadt pflegt internationale Partnerschaften und Netzwerke, insbesondere in den Bereichen Klima, Nachhaltigkeit, Menschenrechte, Kultur und Stadtentwicklung.

Bern ist Sitz des Weltpostvereins, einer Sonderorganisation der Vereinten Nationen. Dies verleiht der Stadt eine besondere Stellung in der Geschichte der internationalen Kommunikation.

Die Funktion als politisches Zentrum führt zu einer engen Verbindung zwischen lokaler Stadtpolitik und internationalen Ereignissen.

Bedeutung und Selbstbild

Bern verbindet mehrere Rollen: historische Zähringerstadt, Zentrum eines ehemals mächtigen Stadtstaats, Hauptort eines grossen Kantons, Bundesstadt, Universitätsstadt und regionales Wirtschaftszentrum.

Das Stadtbild wird häufig mit Ruhe, Überschaubarkeit und hoher Lebensqualität verbunden. Gleichzeitig ist Bern Arbeitsplatzstadt, Verkehrsknoten und Schauplatz intensiver politischer Auseinandersetzungen.

Die Altstadt und der Bär prägen das traditionelle Bild. Neuere Identitätsmerkmale sind die Aarekultur, die Quartiervielfalt, die Musikszene, der öffentliche Verkehr und die politische Funktion.

Das Verhältnis zwischen historischer Bewahrung und zeitgemässer Entwicklung gehört zu den zentralen Herausforderungen. Bern muss seine Rolle als Welterbestadt mit Wohnungsbau, Klimaanpassung, Mobilität und wirtschaftlichem Wandel verbinden.

Zeittafel

Wichtige Ereignisse der Stadtgeschichte
Jahr Ereignis
Späte Eisenzeit Keltische Siedlung auf der Engehalbinsel
Römische Zeit Vicus und religiöse Anlagen auf der Engehalbinsel
1191 Traditionelles Gründungsjahr der Stadt durch Berchtold V. von Zähringen
1218 Tod Berchtolds V. und Übergang Berns in eine reichsfreie Stellung
1339 Berner Sieg in der Schlacht bei Laupen
1353 Beitritt zur Eidgenossenschaft
1405 Grosser Stadtbrand und anschliessender Wiederaufbau in Stein
1415 Bern erobert den grössten Teil des Aargaus
1421 Baubeginn des Berner Münsters
1474–1477 Beteiligung an den Burgunderkriegen
1528 Einführung der Reformation
1536 Eroberung der Waadt
1798 Niederlage gegen Frankreich und Ende des alten bernischen Staats
1803 Bern wird Hauptort des neu geordneten Kantons
1831 Liberale Kantonsverfassung und Ende der restaurativen Patrizierherrschaft
1834 Gründung der Universität Bern
1848 Wahl Berns zur Bundesstadt
1857/58 Anschluss an das Eisenbahnnetz
1902 Eröffnung des zentralen Parlamentsgebäudes des Bundeshauses
1914 Schweizerische Landesausstellung in Bern
1919 Eingemeindung von Bümpliz
1954 Final der Fussball-Weltmeisterschaft im Wankdorfstadion
1979 Bern bleibt nach der Gründung des Kantons Jura Hauptort des verkleinerten Kantons Bern
1983 Aufnahme der Altstadt in das UNESCO-Welterbe
2005 Eröffnung des Zentrums Paul Klee
2009 Eröffnung des erweiterten BärenParks
2025 Marieke Kruit wird Stadtpräsidentin

Siehe auch

Literatur

  • Fridolin Limbach: Die schöne Stadt Bern. Die bewegte Geschichte der alten «Märit-» oder «Meritgasse», der heutigen Gerechtigkeits- und Kramgasse und der alten Zähringerstadt Bern. Benteli, Bern.
  • Paul Hofer: Die Stadt Bern. Die Kunstdenkmäler des Kantons Bern. Mehrere Bände, Basel.
  • Emil Erne: Stadt Bern. In: Historisches Lexikon der Schweiz.
  • Peter Lüthi, Christian Pfister: Bern – eine Stadt macht Geschichte. Stadtentwicklung, Gesellschaft, Wirtschaft und Politik, Bern.
  • Bernhard Furrer: Stadt Bern. Schweizerische Kunstführer.
  • Stadtarchiv Bern: Publikationen und digitale Quellen zur Stadtgeschichte.
  • Statistik Stadt Bern: Statistisches Jahrbuch der Stadt Bern.
  • UNESCO World Heritage Centre: Dokumentation zur Altstadt von Bern.

Einzelnachweise

  1. Politisches System. In: About Switzerland. Hrsg.: Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten. 2026-04-29. Abgerufen am 2026-07-22.
  2. 2,0 2,1 Wohnbevölkerung 2025: Stadt Bern wächst um rund 400 Personen. In: Stadt Bern. 2026-01-27. Abgerufen am 2026-07-22.
  3. 3,0 3,1 3,2 3,3 Bern stellt sich vor. In: Stadt Bern. Abgerufen am 2026-07-22.
  4. 4,0 4,1 Old City of Berne. In: UNESCO World Heritage Centre. Abgerufen am 2026-07-22.
  5. Bärenstark für Bern. In: Stadtarchiv Bern. Abgerufen am 2026-07-22.
  6. Stadtteile und Statistische Bezirke. In: Stadt Bern. Abgerufen am 2026-07-22.
  7. Wer lebt in der Stadt Bern?. In: Stadt Bern. Abgerufen am 2026-07-22.
  8. 8,0 8,1 Stadtgeschichte. In: Stadt Bern. Abgerufen am 2026-07-22.
  9. Berner Altstadt. In: Bern Welcome. Abgerufen am 2026-07-22.
  10. 175 Jahre Bern als Bundesstadt. In: Stadtarchiv Bern. Abgerufen am 2026-07-22.
  11. Parteien im Stadtrat. In: Stadtrat der Stadt Bern. Abgerufen am 2026-07-22.
  12. Gemeinderat. In: Stadt Bern. Abgerufen am 2026-07-22.
  13. Marieke Kruit. In: Stadt Bern. Abgerufen am 2026-07-22.
  14. Zahlen und Fakten: Studierende. In: Universität Bern. Abgerufen am 2026-07-22.
  15. Bahnhofsbeschrieb Bern. In: Schweizerische Bundesbahnen. Abgerufen am 2026-07-22.
  16. BERNMOBIL: Stabiles Geschäftsjahr 2025. In: BERNMOBIL. Abgerufen am 2026-07-22.