Bahnhof Rümlang
| Name | Rümlang |
|---|---|
| Typ | Bahnhof |
| Lage | Zwischenbahnhof |
| Bauform | Durchgangsbahnhof |
| Gemeinde | Rümlang |
| Bezirk | Dielsdorf |
| Kanton | Zürich |
| Bahnstrecke | Bahnstrecke Oerlikon–Bülach |
| Eigentümer | Schweizerische Bundesbahnen |
| Abkürzung | RUEM |
| IBNR | 8503311 |
| Gleise | 4 |
| Bahnsteiggleise | 2 |
| Bahnsteige | 1 Mittelperron |
| Höhe | 430 m ü. M. |
| Eröffnung | 1. Mai 1865 |
| Verkehrsverbund | Zürcher Verkehrsverbund |
| Tarifzone | 121 |
| Koordinaten | 47° 27′ 15″ N, 8° 31′ 58″ O |
Der Bahnhof Rümlang ist ein Bahnhof in der politischen Gemeinde Rümlang im Bezirk Dielsdorf des Kantons Zürich. Er liegt an der Bahnstrecke Oerlikon–Bülach zwischen den Bahnhöfen Glattbrugg und Oberglatt ZH.
Der Bahnhof wird von den Linien S9 und S15 der S-Bahn Zürich bedient. Dadurch bestehen direkte Verbindungen nach Zürich, Uster, Rapperswil, Niederweningen, Bülach und Schaffhausen. Auf dem Bahnhofplatz halten mehrere regionale Buslinien, darunter eine direkte Verbindung zum Flughafen Zürich.
Rümlang gehört zu den ältesten Bahnhöfen im Zürcher Unterland. Er wurde 1865 zusammen mit der Strecke der Bülach-Regensberg-Bahn eröffnet. Die Bahnstation trug wesentlich zur Entwicklung Rümlangs von einer landwirtschaftlich geprägten Gemeinde zu einem Wohn- und Gewerbestandort im Einzugsgebiet von Zürich und des Flughafens bei.
Lage
Der Bahnhof befindet sich östlich des historischen Dorfkerns von Rümlang. Das Aufnahmegebäude und der Bahnhofplatz liegen auf der westlichen Seite der Gleisanlage. Die Verbindung zum Dorfzentrum erfolgt hauptsächlich über die Bahnhofstrasse, die in Richtung der reformierten Kirche, des Gemeindehauses und der älteren Siedlungsbereiche führt.
Östlich des Bahnhofs schliessen Wohnquartiere sowie Gewerbe- und Industriegebiete an. Weiter östlich verläuft die Glatt, während sich südöstlich der Flughafen Zürich erstreckt. Obwohl der Flughafen räumlich nahe liegt, besteht vom Bahnhof Rümlang keine direkte Bahnverbindung zum Flughafenbahnhof. Die Verbindung wird hauptsächlich durch die Buslinie 510 hergestellt.
Die Bahnstrecke verläuft im Bahnhofsbereich ungefähr von Südosten nach Nordwesten. In Richtung Zürich führt sie über Glattbrugg und Zürich Oerlikon. In der Gegenrichtung erreicht sie Oberglatt, wo sich die Strecken nach Bülach und ins Wehntal verzweigen.
Der Bahnhof liegt auf rund 430 Metern über Meer. Er bildet eine wichtige Verbindung zwischen dem Dorfzentrum, den östlichen Wohngebieten und den Gewerbezonen in Flughafennähe.
Geschichte
Bülach-Regensberg-Bahn
Der Bahnhof Rümlang entstand beim Bau der Bülach-Regensberg-Bahn. Diese Gesellschaft errichtete eine normalspurige Hauptstrecke von Oerlikon über Glattbrugg, Rümlang und Oberglatt nach Bülach sowie eine Zweigstrecke von Oberglatt nach Dielsdorf.
Die beiden Strecken wurden am 1. Mai 1865 für den regulären Verkehr eröffnet.[1] Damit erhielt Rümlang erstmals einen Anschluss an das schweizerische Eisenbahnnetz. Über Oerlikon bestanden Verbindungen nach Zürich, während die Strecke in nördlicher Richtung das Zürcher Unterland erschloss.
Die Bülach-Regensberg-Bahn war eine verhältnismässig kleine Regionalbahngesellschaft. Den Betrieb führte von Beginn an die Schweizerische Nordostbahn (NOB), die sich auch finanziell an der Gesellschaft beteiligt hatte. Die ersten Züge bestanden teilweise aus älterem Rollmaterial der ehemaligen Schweizerischen Nordbahn, der sogenannten Spanisch-Brötli-Bahn.
Für die damals noch stark landwirtschaftlich geprägte Gemeinde war der Bahnanschluss von grosser Bedeutung. Landwirtschaftliche Erzeugnisse, Baumaterialien und andere Güter konnten schneller nach Zürich und in weitere Absatzgebiete transportiert werden. Gleichzeitig erleichterte die Eisenbahn den Personenverkehr zu den Arbeitsplätzen und Märkten der Stadt.
Am 1. Januar 1877 übernahm die Nordostbahn die Bülach-Regensberg-Bahn vollständig. Der Bahnhof Rümlang wurde damit zu einer Station im Netz einer der grössten schweizerischen Privatbahngesellschaften.
Verbindung nach Schaffhausen
Die Strecke über Rümlang endete zunächst in Bülach. Eine durchgehende Verbindung von Zürich über Bülach nach Schaffhausen entstand erst schrittweise.
Am 1. Juni 1897 eröffnete die Nordostbahn die Strecke von Eglisau über das deutsche Gebiet bei Jestetten nach Neuhausen. Damit war die letzte Lücke der direkten Eisenbahnverbindung zwischen Zürich und Schaffhausen geschlossen.[2]
Rümlang lag nun an einer überregionalen Hauptverbindung. Neben Regionalzügen benutzten zunehmend auch Schnell- und Güterzüge die Strecke. Die Bahnlinie wurde deshalb neben «Bülacherlinie» auch als «Schaffhauserlinie» bezeichnet.
Mit der Verstaatlichung der Nordostbahn gingen der Bahnhof und die Strecke am 1. Januar 1902 in den Besitz der neu gegründeten Schweizerischen Bundesbahnen über.
Elektrifizierung
Die SBB elektrifizierten die Strecke Zürich–Schaffhausen im Rahmen des landesweiten Ausbaus des elektrischen Bahnbetriebs. Am 15. Dezember 1928 wurde der elektrische Betrieb mit 15 Kilovolt und 16⅔ Hertz Wechselstrom aufgenommen.[2]
Die Elektrifizierung ersetzte die Dampflokomotiven durch leistungsfähigere und wirtschaftlichere Elektrolokomotiven und Triebwagen. Dadurch konnten schwerere Züge geführt und die Fahrzeiten verkürzt werden. Für die dicht befahrene Verbindung zwischen Zürich, Bülach und Schaffhausen war die Umstellung von besonderer Bedeutung.
Im Bahnhof Rümlang mussten dafür Fahrleitungen, Masten, Schaltanlagen und weitere technische Einrichtungen errichtet werden. Die mechanischen Stellwerks- und Sicherungsanlagen blieben zunächst weiterhin in Betrieb.
Stellwerk und Güterverkehr
Der Bahnhof verfügte spätestens seit 1897 über ein mechanisches Stellwerk der Bauform Bruchsal G. Es befand sich im damaligen Stationsgebäude und wurde durch den örtlichen Fahrdienstleiter bedient. Die Anlage steuerte Weichen, Signale und die Zugfahrten innerhalb des Bahnhofs.[3]
Neben dem Personenverkehr spielte während vieler Jahrzehnte auch der Güterverkehr eine wichtige Rolle. Der Bahnhof besass Lade- und Nebengleise für den Umschlag landwirtschaftlicher Produkte, Brennstoffe, Baustoffe und weiterer Güter. Mit der Entwicklung der Gewerbe- und Industriegebiete kamen zusätzliche Transporte hinzu.
Der lokale Güterumschlag verlor in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts infolge der zunehmenden Verlagerung auf den Strassenverkehr an Bedeutung. Ein Teil der früheren Ladeanlagen wurde zurückgebaut. Die Strecke selbst blieb jedoch eine wichtige Güterverkehrsachse zwischen dem Raum Zürich, Schaffhausen und Süddeutschland.
Das mechanische Stellwerk wurde 1984 ausser Betrieb genommen. Die Steuerung der Weichen und Signale erfolgt seither durch modernere und weitgehend zentral bediente Anlagen.
Doppelspurausbau
Die Bahnstrecke war ursprünglich einspurig. Mit dem starken Wachstum des Personen- und Güterverkehrs nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die begrenzte Kapazität zunehmend zu einem betrieblichen Hindernis.
Die SBB bauten die Strecke zwischen Oerlikon und Bülach deshalb in mehreren Etappen auf Doppelspur aus. Der Abschnitt zwischen Glattbrugg und Rümlang wurde am 28. August 1984 in Betrieb genommen. Am 3. April 1985 folgte der Abschnitt von Rümlang nach Oberglatt.[1]
Seither ist die Bahnstrecke zwischen Zürich Oerlikon und Bülach durchgehend doppelspurig. Der Ausbau ermöglichte einen dichteren Fahrplan, vereinfachte die Betriebsführung und verringerte die Abhängigkeit von Zugskreuzungen in den Bahnhöfen.
Die Erweiterung der Gleisanlagen war Teil einer umfassenden Modernisierung des Bahnhofs Rümlang. Dabei wurden auch die Perrons, Zugänge, Sicherungsanlagen und das Aufnahmegebäude neu gestaltet.
Aufnahmegebäude von Max Vogt
Das ursprüngliche Stationsgebäude aus dem 19. Jahrhundert wurde im Zuge des Doppelspurausbaus durch einen Neubau ersetzt. Das heutige Aufnahmegebäude entstand 1983 nach Plänen des SBB-Architekten Max Vogt.[4]
Der langgestreckte, flach gedeckte Bau wurde aus Beton errichtet und verbindet betriebliche, kommerzielle und öffentliche Nutzungen. Seine sachliche Formensprache entspricht den für Max Vogt charakteristischen SBB-Bauten der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
Vogt war von 1957 bis 1989 für die Hochbauten der SBB-Kreisdirektion III tätig und entwarf zahlreiche Bahnhöfe, Stellwerke, Dienstgebäude und technische Anlagen in der Deutschschweiz. Seine Bauten zeichnen sich häufig durch Sichtbeton, klar gegliederte Baukörper und eine enge Verbindung von Architektur und Bahnbetrieb aus.
Im Gebäude des Bahnhofs Rümlang befinden sich heute unter anderem ein Avec-Laden und eine Postfiliale. Teile der ursprünglichen bahnbetrieblichen Räume werden nicht mehr für die örtliche Zugsteuerung benötigt.
S-Bahn Zürich
Am 27. Mai 1990 wurde die S-Bahn Zürich eröffnet. Der Regionalverkehr auf der Strecke durch Rümlang wurde in das neue Liniennetz und den einheitlichen Tarif des Zürcher Verkehrsverbundes integriert.
Mit der S-Bahn entstanden regelmässige und umsteigefreie Verbindungen durch den Zürcher Hauptbahnhof. Rümlang wurde dadurch enger mit dem Stadtzentrum sowie mit weiteren Teilen der Agglomeration verbunden.
Die verbesserten Bahnverbindungen förderten die Entwicklung der Gemeinde als Wohnstandort. Gleichzeitig gewann der Bahnhof für Beschäftigte der umliegenden Gewerbegebiete und des Flughafens an Bedeutung.
Durch spätere Angebotsausbauten wurde der Fahrplan verdichtet. Heute überlagern sich in Rümlang die Linien S9 und S15, wodurch in Richtung Zürich während eines grossen Teils des Tages ein annähernder Viertelstundentakt besteht.
Hindernisfreier Ausbau
Im Jahr 2021 erneuerten die SBB die Perronanlagen des Bahnhofs. Ziel war ein stufenfreier Ein- und Ausstieg und die Anpassung an die Vorgaben des Behindertengleichstellungsgesetzes.
Die Bauarbeiten umfassten unter anderem die Anpassung der Perronhöhe, neue Beläge und taktile Sicherheits- und Führungslinien. Die wesentlichen Arbeiten waren im September 2021 weitgehend abgeschlossen.[5]
Vom Umbau profitieren neben Menschen mit eingeschränkter Mobilität auch Reisende mit Kinderwagen, Rollkoffern oder Velos. Die erhöhten Perronkanten erleichtern den Einstieg in die auf den Linien S9 und S15 eingesetzten Niederflurzüge.
Bahnhofanlage
Der Bahnhof Rümlang besitzt vier durchgehende Gleise. Zwei davon dienen dem regelmässigen Personenverkehr und liegen an einem Mittelperron. Die übrigen Gleise werden für Durchfahrten, betriebliche Zwecke und den Güterverkehr genutzt.
Der Mittelperron ist über eine Personenunterführung mit dem Bahnhofplatz und den angrenzenden Quartieren verbunden. Nach dem Umbau von 2021 sind die für den Personenverkehr benötigten Wege und Perrons hindernisfrei nutzbar.
Auf dem Perron befinden sich ein langes Schutzdach, Sitzgelegenheiten, Beleuchtung und elektronische Abfahrtsanzeigen. Billette können an Automaten sowie über digitale Vertriebskanäle bezogen werden. Ein bedienter SBB-Billettschalter besteht nicht.
Das Aufnahmegebäude liegt westlich der Gleise am Bahnhofplatz. Neben dem Avec-Laden und der Postfiliale verfügt der Bahnhof über eine öffentliche Toilettenanlage.[6]
Für Velofahrende besteht ein gesicherter Velounterstand mit 30 Plätzen und direktem Zugang zu den Gleisen. Er ist rund um die Uhr mit einem Badge zugänglich. Zusätzlich stehen 16 frei zugängliche überdachte Veloabstellplätze zur Verfügung.[6]
Die P+Rail-Anlage umfasst 77 reguläre Parkplätze und zwei Behindertenparkplätze. Beim Bahnhof befinden sich ausserdem Standorte der Carsharing-Anbieter Mobility und Enterprise GO.[6]
Verkehr
S-Bahn
Im Jahresfahrplan 2026 halten die Linien S9 und S15 der S-Bahn Zürich in Rümlang.[7]
- S9: Schaffhausen – Jestetten – Rafz – Hüntwangen-Wil – Eglisau – Bülach – Oberglatt ZH – Rümlang – Glattbrugg – Zürich Oerlikon – Zürich Hardbrücke – Zürich HB – Zürich Stadelhofen – Stettbach – Dübendorf – Uster
- S15: Niederweningen – Niederweningen Dorf – Schöfflisdorf-Oberweningen – Steinmaur – Dielsdorf – Niederhasli – Oberglatt ZH – Rümlang – Glattbrugg – Zürich Oerlikon – Zürich Hardbrücke – Zürich HB – Zürich Stadelhofen – Uster – Wetzikon ZH – Rüti ZH – Jona – Rapperswil SG
Beide Linien verkehren grundsätzlich im Halbstundentakt. Zwischen Rümlang und Zürich beziehungsweise Uster ergänzen sie sich während eines grossen Teils des Tages zu vier Verbindungen pro Stunde.
Die S9 stellt die direkte Verbindung nach Bülach, Eglisau und Schaffhausen her. In der Gegenrichtung verbindet sie Rümlang mit dem Zentrum von Zürich, Dübendorf und Uster.
Die S15 erschliesst über Oberglatt die Gemeinden des Wehntals und führt in der Gegenrichtung über Zürich und Uster bis ins Zürcher Oberland und nach Rapperswil.[8]
Fernverkehrszüge zwischen Zürich und Schaffhausen benutzen ebenfalls die Strecke, halten jedoch nicht in Rümlang.
Nachtverkehr
In den Nächten von Freitag auf Samstag und Samstag auf Sonntag wird Rümlang von der Nacht-S-Bahn-Linie SN9 bedient. Sie verkehrt zwischen Bülach und Uster über Oberglatt, Rümlang, Zürich Oerlikon, Zürich Hauptbahnhof und Stettbach.[7]
Die Nacht-S-Bahn stellt den Anschluss an das übrige ZVV-Nachtnetz her. Für die Benutzung genügt ein gültiger Fahrausweis für die entsprechenden Tarifzonen; ein besonderer Nachtzuschlag wird nicht erhoben.
Busverkehr
Die Haltestelle Rümlang, Bahnhof befindet sich auf dem westlichen Bahnhofplatz. Im Jahresfahrplan 2026 wird sie von den Linien 510, 742, 795 und 797 bedient.[9]
- Linie 510: Zürich Flughafen, Bahnhof – Rümlang, Bahnhof – Oberglatt – Stadel – Weiach – Kaiserstuhl AG, Bahnhof
- Linie 742: Rümlang, Bahnhof – Rümlang, Industrie – Zürich, Seebach
- Linie 795: lokale Erschliessung zwischen dem Bahnhof, dem Gemeindehaus und dem Gebiet Zürichweg
- Linie 797: Rümlang, Bahnhof – Oberhasli, Dorf
Die von PostAuto betriebene Linie 510 ist insbesondere für die Verbindung zum Flughafen Zürich von Bedeutung. In der Gegenrichtung erschliesst sie mehrere Gemeinden des Zürcher Unterlands und endet im aargauischen Kaiserstuhl.
Die Linien 742, 795 und 797 werden im Netz der Verkehrsbetriebe Glattal geführt. Sie verbinden den Bahnhof mit den Wohn- und Gewerbegebieten der Gemeinde sowie mit Seebach und Oberhasli.
Der Bahnhofplatz ist so gestaltet, dass zwischen Bahn und Bus kurze Umsteigewege bestehen. Dadurch dient der Bahnhof auch Reisenden aus Ortsteilen und Nachbargemeinden ohne eigenen Bahnanschluss als Zugang zur S-Bahn.
Bedeutung
Der Bahnhof Rümlang ist der wichtigste Knotenpunkt des öffentlichen Verkehrs in der Gemeinde. Er verbindet Rümlang in kurzer Fahrzeit mit Zürich Oerlikon, Zürich Hauptbahnhof, Bülach und dem Zürcher Oberland.
Für Pendlerinnen und Pendler ist insbesondere die Überlagerung der S9 und S15 von Bedeutung. Das dichte Angebot macht die Bahn zu einem wichtigen Verkehrsmittel für den Arbeits- und Ausbildungsverkehr in die Stadt Zürich.
Auch für die Erschliessung des Flughafenumfelds besitzt der Bahnhof eine wichtige Funktion. Die Buslinie 510 verbindet den Bahnhof direkt mit dem Flughafen, während weitere Buslinien die Gewerbe- und Industriegebiete in Rümlang erschliessen.
Die Lage an der Hauptstrecke Zürich–Schaffhausen verleiht dem Bahnhof zudem betriebliche Bedeutung. Neben den haltenden S-Bahn-Zügen durchfahren Fern- und Güterzüge die Anlage. Die vier Gleise erlauben eine Trennung verschiedener Zugarten und tragen zur Leistungsfähigkeit der Strecke bei.
Städtebaulich bildet der Bahnhof einen Entwicklungsschwerpunkt zwischen dem historischen Dorfkern und den jüngeren Wohn- und Gewerbegebieten. Geschäfte, Postdienstleistungen, Busanschlüsse, Parkplätze und Veloanlagen machen das Bahnhofareal zu einem lokalen Mobilitäts- und Versorgungszentrum.
Siehe auch
- Rümlang
- Bahnstrecke Oerlikon–Bülach
- Bülach-Regensberg-Bahn
- S-Bahn Zürich
- Bahnhof Glattbrugg
- Bahnhof Oberglatt ZH
- Liste der Bahnhöfe im Kanton Zürich
Literatur
- Hans G. Wägli: Schienennetz Schweiz und Bahnprofil Schweiz CH+. AS Verlag, Zürich 2010, ISBN 978-3-909111-74-9.
- Ruedi Weidmann, Karl Holenstein: Max Vogt – Bauen für die Bahn 1957–1989. Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte und SBB-Fachstelle für Denkmalschutzfragen, Zürich 2008, ISBN 978-3-85881-185-1.
Weblinks
- Bahnhof Rümlang auf der Website der SBB
- Fahrpläne für Rümlang beim Zürcher Verkehrsverbund
- Offizielle Website der Gemeinde Rümlang
Einzelnachweise
- ↑ 1,0 1,1 Bülach-Regensberg-Bahn, abgerufen am 4. August 2026.
- ↑ 2,0 2,1 Bahnstrecke Zürich–Schaffhausen, Schienenverkehr-Schweiz.ch, abgerufen am 4. August 2026.
- ↑ Rümlang – ehemaliges mechanisches Stellwerk, Stellwerksdatenbank, abgerufen am 4. August 2026.
- ↑ Rümlang Station Building, Wikimedia Commons, abgerufen am 4. August 2026.
- ↑ SBB: Zahlreiche Bahnhöfe werden erneuert, Bahnonline.ch, 3. Dezember 2021, abgerufen am 4. August 2026.
- ↑ 6,0 6,1 6,2 Bahnhof Rümlang, Schweizerische Bundesbahnen, abgerufen am 4. August 2026.
- ↑ 7,0 7,1 Haltestellen- und Linienfahrpläne Rümlang, Zürcher Verkehrsverbund, Jahresfahrplan 2026, abgerufen am 4. August 2026.
- ↑ Linienfahrplan S15 Rapperswil–Niederweningen, Zürcher Verkehrsverbund, Jahresfahrplan 2026, abgerufen am 4. August 2026.
- ↑ Haltestellen- und Linienfahrpläne Rümlang, Bahnhof, Zürcher Verkehrsverbund, Jahresfahrplan 2026, abgerufen am 4. August 2026.
Wikimedia Commons: Medien zu Bahnhof Rümlang