Bahnhof Reutlingen

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Bahnhof Reutlingen
Bahnhof Reutlingen
Stadt Winterthur
Stadtquartier Reutlingen
Stadtkreis Oberwinterthur
Bezirk Winterthur
Kanton Zürich
Staat Schweiz
Betriebliche Art Haltestelle
Eigentümerin SBB
Infrastrukturbetreiberin SBB Infrastruktur
Bahnverkehr SBB und Thurbo
Strecke Bahnstrecke Winterthur–Etzwilen
Linien S11 und S29
Gleise 1
Perrongleise 1
Inbetriebnahme der heutigen Haltestelle 1991
Modernisierung 2023
Eigentumsübergang an die SBB 1. Januar 2024
Höhenlage 454 m ü. M.
Tarifzone 120 (ZVV)
DiDok-Nummer 6036
UIC-Nummer 8506036
Betriebsstellenkürzel REUT
Nachbarstationen Winterthur Wallrüti und Seuzach

Der Bahnhof Reutlingen ist eine unbediente Bahnhaltestelle im gleichnamigen Quartier der Stadt Winterthur im Kanton Zürich. Sie liegt an der Bahnstrecke Winterthur–Etzwilen zwischen den Stationen Winterthur Wallrüti und Seuzach.

Die Haltestelle wird von den Linien S11 und S29 der S-Bahn Zürich bedient. Die S29 verkehrt grundsätzlich im Halbstundentakt zwischen Winterthur und Stein am Rhein. Hinzu kommt stündlich ein Zug der S11, der über Winterthur, Zürich und das Limmattal direkte Verbindungen bis Aarau bietet. Dadurch bestehen von Reutlingen während eines grossen Teils des Tages drei Bahnverbindungen pro Stunde nach Winterthur.

Die heutige Haltestellenanlage wurde 1991 in Betrieb genommen und zunächst von der Stadt Winterthur finanziert und unterhalten. Im Jahr 2023 erfolgte ein hindernisfreier Ausbau. Seit dem 1. Januar 2024 befindet sich die gesamte Bahninfrastruktur im Eigentum der Schweizerischen Bundesbahnen.[1]

Bezeichnung

Obwohl die Anlage umgangssprachlich und in verschiedenen amtlichen Mitteilungen als Bahnhof bezeichnet wird, handelt es sich betrieblich um eine Haltestelle. Sie besitzt weder Weichen noch Kreuzungs- oder Überholgleise. Das einzige Streckengleis wird von den Zügen beider Fahrtrichtungen benutzt.

Der Name bezieht sich auf das Winterthurer Quartier Reutlingen. Er darf nicht mit der deutschen Stadt Reutlingen in Baden-Württemberg und deren Hauptbahnhof verwechselt werden.

In den Fahrplänen wird die Bahnstation als Reutlingen bezeichnet. Die nahe gelegene Bushaltestelle trägt nach den schweizerischen Benennungsregeln den Namen Winterthur, Reutlingen.

Lage

Die Haltestelle befindet sich im Norden des Stadtgebiets von Winterthur im Stadtkreis Oberwinterthur. Sie liegt am nordöstlichen Rand des historischen Dorfkerns von Reutlingen, nahe der Randbühlstrasse.

Reutlingen gehört zu den Winterthurer Aussenwachten. Das Quartier grenzt an die Stadtquartiere Zinzikon, Stadel und Guggenbühl sowie an die Gemeinden Seuzach und Wiesendangen. Die Umgebung der Bahnstation ist von Wohnhäusern, Landwirtschaftsflächen und kleineren Gewerbebetrieben geprägt.

Das Zentrum von Winterthur liegt südwestlich der Haltestelle. Die Bahnstrecke verläuft im Bereich der Station ungefähr von Südwesten nach Nordosten. Südwestlich folgt die Station Winterthur Wallrüti, nordöstlich der Bahnhof Seuzach.

Die Haltestelle liegt auf einer Höhe von rund 454 Metern über Meer. Ihre geografische Lage beträgt ungefähr 47,5294 Grad nördlicher Breite und 8,7525 Grad östlicher Länge.

Die Station gehört zur ZVV-Tarifzone 120. Diese umfasst neben Reutlingen auch weite Teile des Stadtgebiets von Winterthur.[2]

Anlage

Die Haltestelle besitzt ein einziges Streckengleis mit einem seitlich angeordneten Perron. Das Perron befindet sich auf der südöstlichen, dem Siedlungsgebiet zugewandten Seite der Strecke.

Ein Aufnahmegebäude besteht nicht. Die Anlage ist als funktionale Vorortshaltestelle gestaltet und umfasst einen gedeckten Wartebereich, Sitzgelegenheiten, Beleuchtung, Fahrgastinformationen und einen Billettautomaten.

Der Zugang erfolgt niveaugleich vom Bahnhofvorplatz und von der Randbühlstrasse. Da kein zweites Gleis überquert werden muss, ist keine Personenunterführung oder Überführung erforderlich.

Die Bahnstrecke zwischen Winterthur und Etzwilen ist ausserhalb des Abschnitts Winterthur–Oberwinterthur weitgehend eingleisig. Reutlingen besitzt keine Kreuzungsmöglichkeit. Zugskreuzungen finden in den benachbarten Bahnhöfen und auf entsprechend ausgebauten Streckenabschnitten statt.

Die einfache Anlage genügt dem regelmässigen Regionalverkehr, beschränkt jedoch die betrieblichen Möglichkeiten. Bei Störungen, Bauarbeiten oder liegen gebliebenen Zügen kann in Reutlingen weder überholt noch gewendet werden.

Ausstattung

Die Haltestelle wird im Selbstbedienungsbetrieb geführt. Ein bedienter Billettschalter, Geschäfte oder öffentliche Toiletten bestehen nicht.

Zur Ausstattung gehören:

  • ein erhöhtes Perron,
  • ein gedeckter Wartebereich,
  • Sitzgelegenheiten,
  • ein Billettautomat,
  • elektronische oder dynamische Fahrgastinformationen,
  • eine Lautsprecheranlage,
  • Beleuchtung,
  • Abstellplätze für Velos.

Nach Angaben der SBB stehen 18 gedeckte Veloabstellplätze zur Verfügung.[3]

Eine grössere P+Rail-Anlage besteht nicht. Die Haltestelle ist vor allem auf zu Fuss gehende Fahrgäste, Velofahrende und die Bewohnerinnen und Bewohner des nahe gelegenen Quartiers ausgerichtet.

Hindernisfreier Ausbau

Die ursprünglich 1991 errichtete Anlage entsprach nach mehreren Jahrzehnten nicht mehr vollständig den Anforderungen des Behindertengleichstellungsgesetzes. Die SBB planten deshalb eine umfassende Erneuerung.

Bis Ende 2023 wurden unter anderem folgende Arbeiten ausgeführt:

  • Neubau und Erhöhung der Perronkante,
  • Anpassung des rückwärtigen Perronbereichs,
  • Erneuerung des Zugangs auf der Seite Seuzach,
  • Umplatzierung der Zweiradabstellanlagen,
  • Erneuerung der Beleuchtung,
  • Erneuerung der Beschallungs- und Kabelanlagen,
  • Anpassung des Bahnhofplatzes.

Das erhöhte Perron ermöglicht bei den eingesetzten Niederflurzügen einen weitgehend stufenfreien Einstieg. Die Anpassungen verbessern die Benutzung der Haltestelle für Menschen mit eingeschränkter Mobilität, Personen mit Kinderwagen und Reisende mit Gepäck.

Die Stadt Winterthur beteiligte sich mit 100'000 Franken am Projekt. Zusätzlich übernahm sie aufgrund des vorgezogenen Eigentumsübergangs kapitalisierte Unterhaltskosten von rund 180'000 Franken.[4]

Bahnverkehr

S29

Die S29 bildet das Grundangebot in Reutlingen. Sie verkehrt grundsätzlich im Halbstundentakt zwischen Winterthur und Stein am Rhein:

Die Züge halten an allen Stationen. Zwischen Reutlingen und Winterthur beträgt die Fahrzeit ungefähr zehn Minuten. In Winterthur bestehen Anschlüsse an den nationalen Fernverkehr sowie an zahlreiche weitere Linien der Zürcher S-Bahn.

In der Gegenrichtung verbindet die S29 Reutlingen mit den Gemeinden des Zürcher Weinlands und der Stadt Stein am Rhein. Die durchgehende Fahrt bis Stein am Rhein dauert rund eine halbe Stunde.

Die S29 wird von der Regionalbahngesellschaft Thurbo betrieben. Zum Einsatz kommen überwiegend elektrische Niederflurtriebzüge des Typs Stadler GTW beziehungsweise im Zuge der Flottenerneuerung neuere Fahrzeuge der Familie Stadler Flirt.[5]

S11

Zusätzlich hält stündlich ein Zug der S11 in Reutlingen. Die Linie führt von Aarau über das Limmattal, Zürich und Winterthur nach Seuzach:

  • S11: Aarau – Lenzburg – Dietikon – Zürich Altstetten – Zürich Hardbrücke – Zürich Hauptbahnhof – Zürich Stadelhofen – Stettbach – Winterthur – Oberwinterthur – Winterthur Wallrüti – Reutlingen – Seuzach

Die S11 schafft eine direkte Verbindung von Reutlingen nach Zürich und in den Kanton Aargau. In der Gegenrichtung endet der betreffende Linienast im Bahnhof Seuzach.

Ab Winterthur fährt jeder zweite Zug der S11 nach Seuzach und bedient dabei Reutlingen. Der andere Linienast führt über Winterthur Grüze und Winterthur Seen nach Sennhof-Kyburg beziehungsweise während bestimmter Zeiten weiter nach Wila.

Auf der S11 verkehren hauptsächlich Doppelstocktriebzüge des Typs RABe 511 Regio-Dosto. Die längeren Fahrzeuge besitzen eine deutlich höhere Kapazität als die auf der S29 eingesetzten Regionaltriebzüge.

Angebot

Durch die Überlagerung beider Linien besteht während eines grossen Teils des Tages folgendes Angebot:

Verbindung Grundangebot Betreiberin
Reutlingen–Winterthur drei Züge pro Stunde SBB und Thurbo
Reutlingen–Seuzach drei Züge pro Stunde SBB und Thurbo
Reutlingen–Stein am Rhein zwei Züge pro Stunde Thurbo
Reutlingen–Zürich ein direkter Zug pro Stunde SBB

Die Züge der S11 und S29 verkehren nicht in einem vollständig gleichmässigen 20-Minuten-Takt. Ihre Abfahrtszeiten sind jedoch so verteilt, dass ein für die Grösse des Quartiers vergleichsweise dichtes Bahnangebot entsteht.

Nachtverkehr

Die Bahnstation wird nachts nicht von einer eigenen Nacht-S-Bahn bedient. In den Nächten von Freitag auf Samstag und von Samstag auf Sonntag halten jedoch Nachtbusse an der nahe gelegenen Haltestelle Winterthur, Reutlingen.

Die Nachtbuslinie N63 verbindet Reutlingen mit dem Winterthurer Hauptbahnhof. Daneben verkehrt die Linie N3 in Richtung Seuzach beziehungsweise Winterthur Oberseen.[6]

Die Bushaltestelle liegt nicht unmittelbar auf dem Perron, sondern im Strassennetz des Quartiers. Reisende müssen deshalb zwischen Bahnstation und Bushaltestelle einen kurzen Fussweg zurücklegen.

Geschichte

Bau der Bahnstrecke

Die Bahnstrecke von Winterthur über Seuzach und Etzwilen wurde in den 1870er-Jahren geplant. Sie war Teil eines grösseren Netzes, das Winterthur mit dem Zürcher Weinland, dem Untersee, Kreuzlingen und Singen verbinden sollte.

Das Projekt wurde zunächst von der Eisenbahngesellschaft Winterthur–Singen–Kreuzlingen verfolgt. Diese ging 1875 in der Schweizerischen Nationalbahn auf.

Die Strecke zwischen Winterthur und Etzwilen wurde am 17. Juli 1875 eröffnet. Sie führte unmittelbar am damaligen Bauerndorf Reutlingen vorbei, besass dort jedoch zunächst keine moderne öffentliche Haltestelle im heutigen Sinn.

Lokale Überlieferungen berichten von einem einfachen Haltepunkt beim Barrierenposten. Dieser bestand aus einem kurzen Perron und einem kleinen Warteraum, wurde jedoch über längere Zeit nicht regelmässig in den öffentlichen Kursbüchern aufgeführt.

Nationalbahn und Nordostbahn

Die Schweizerische Nationalbahn verfolgte das Ziel, eine von regionalen Gemeinden und Städten getragene Konkurrenz zu den etablierten grossen Privatbahnen aufzubauen.

Hohe Baukosten, schwache Einnahmen und der Konkurrenzkampf mit der Schweizerischen Nordostbahn führten bereits 1878 zur Zwangsliquidation.

Die Nordostbahn übernahm das Streckennetz 1880. Im Zuge der Verstaatlichung der grossen Schweizer Privatbahnen gelangte die Bahnstrecke 1902 an die neu gegründeten Schweizerischen Bundesbahnen.

Elektrifizierung

Die Strecke Oberwinterthur–Etzwilen–Stein am Rhein wurde am 7. Oktober 1946 elektrifiziert. Seither wird sie mit dem schweizerischen Bahnstromsystem von 15 Kilovolt Wechselstrom bei 16,7 Hertz betrieben.

Die Elektrifizierung ermöglichte den Ersatz der Dampflokomotiven durch elektrische Triebfahrzeuge. Dadurch wurden kürzere Fahrzeiten, bessere Beschleunigungswerte und ein wirtschaftlicherer Regionalverkehr möglich.

Autobahnbrücke

Südwestlich von Reutlingen kreuzt die Bahnstrecke die Autobahn A1. Im Zusammenhang mit dem Bau der Autobahn entstand 1967 eine rund 63 Meter lange zweifeldrige Spannbetonbrücke.

Das Bauwerk führt die eingleisige Bahnstrecke über die Autobahn und gehört zu den markanten Verkehrsbauten im Raum Oberwinterthur.

Eröffnung der heutigen Haltestelle

Die heutige Haltestelle Reutlingen wurde 1991 eröffnet. Sie entstand kurz nach der Inbetriebnahme der Zürcher S-Bahn und wurde von der Stadt Winterthur und den SBB gemeinsam verwirklicht.

Die Stadt finanzierte die Perronanlagen, während die SBB Eigentümerin des Gleises und der übrigen Streckeninfrastruktur blieben. Diese besondere Eigentumsteilung bestand bis Ende 2023.

Die neue Haltestelle verbesserte die Anbindung der Aussenwacht Reutlingen erheblich. Sie unterstützte die Entwicklung des ehemaligen Bauerndorfs zu einem Wohnquartier und ermöglichte eine schnelle Verbindung zum Winterthurer Stadtzentrum.

Entwicklung des Angebots

Nach der Eröffnung wurde Reutlingen zunächst von Regionalzügen beziehungsweise früheren Linien der Zürcher S-Bahn bedient. Linienbezeichnungen und Endpunkte änderten sich im Laufe der Fahrplanperioden mehrfach.

Vor der Neuordnung des S-Bahn-Netzes im Dezember 2018 hielten unter anderem Züge der damaligen S12 in Reutlingen. Mit der dritten Etappe der vierten Teilergänzungen der Zürcher S-Bahn wurde das Angebot neu organisiert.

Seit Dezember 2018 verkehren die S29 im Halbstundentakt und die S11 stündlich über Reutlingen. Dadurch erhielt das Quartier drei Verbindungen pro Stunde nach Winterthur und erstmals eine regelmässige direkte S-Bahn-Verbindung über Zürich hinaus in den Kanton Aargau.

Übergang an die SBB

Nach den Vorgaben des Bundes sollen von Dritten finanzierte Bahninfrastrukturanlagen nach einer bestimmten Nutzungsdauer an die zuständige Infrastrukturbetreiberin übergehen.

Im Zusammenhang mit dem hindernisfreien Ausbau regelten die Stadt Winterthur und die SBB die Eigentumsverhältnisse neu. Die Haltestelle ging am 1. Januar 2024 vollständig in das Eigentum der SBB über.

Die Übergabe erfolgte acht Jahre vor dem regulären Ablauf der ursprünglich vorgesehenen vierzigjährigen Eigentumsdauer. Die Stadt beteiligte sich deshalb weiterhin finanziell am Unterhalt und an den baulichen Anpassungen.[1]

Bedeutung für Reutlingen

Die Haltestelle besitzt für das kleine und vom übrigen Stadtgebiet teilweise räumlich getrennte Quartier eine grosse Bedeutung.

Sie ermöglicht direkte Bahnverbindungen:

  • in das Zentrum von Winterthur,
  • nach Oberwinterthur,
  • nach Seuzach,
  • in das Zürcher Weinland,
  • nach Stein am Rhein,
  • nach Zürich,
  • ins Limmattal und nach Aarau.

Die Fahrt nach Winterthur ist deutlich schneller als eine entsprechende Reise über das Strassennetz. Vom Hauptbahnhof bestehen Anschlüsse an zahlreiche nationale und regionale Ziele.

Reutlingen gehört neben Sennhof zu den wenigen Winterthurer Aussenwachten, die unmittelbar mit der Bahn erschlossen sind. Das Bahnangebot ist gemessen an der Einwohnerzahl des Quartiers besonders dicht.

Die Station dient auch den benachbarten Gebieten Stadel, Zinzikon und Riet. Deren Erreichbarkeit ist jedoch teilweise von Fuss-, Velo- oder individuellen Zubringerwegen abhängig.

Kombinierte Mobilität

Das flache und landwirtschaftlich geprägte Umfeld eignet sich für die Kombination von Velo und Bahn. Die gedeckten Veloabstellplätze werden sowohl von Einwohnerinnen und Einwohnern Reutlingens als auch aus den umliegenden Gebieten genutzt.

Im Mai 2024 begann die Stadt Winterthur einen Pilotversuch mit einem stationsgebundenen Verleihsystem für E-Bikes und E-Scooter. Feste Abstellstationen wurden in Stadel und beim Bahnhof Reutlingen eingerichtet.

Das Angebot sollte insbesondere die fehlende direkte Verbindung des Weilers Stadel zum öffentlichen Verkehr verbessern und eine Alternative zur Anfahrt mit dem Auto schaffen.[7]

Bahnübergang und Verkehrssicherheit

Im Umfeld der Haltestelle bestehen niveaugleiche Querungen der Bahnstrecke. Die Kombination aus eingleisigem Bahnverkehr, Quartierstrassen und landwirtschaftlichen Wegen erfordert besondere Aufmerksamkeit.

Am 15. Juli 2024 kam es in Reutlingen zu einer Kollision zwischen einer S-Bahn und einem Personenwagen. Der Lenker des Autos kam dabei ums Leben.[8]

Das Ereignis verdeutlichte die Gefahren niveaugleicher Bahnübergänge. Die Sicherung der Querungen erfolgt durch Schranken, Lichtsignale und akustische Warnanlagen.

Siehe auch

Literatur

  • Hans G. Wägli: Schienennetz Schweiz. AS Verlag, Zürich.
  • Hans-Peter Bärtschi u. a.: Die Nationalbahn: Vision einer Volksbahn. Chronos, Zürich 2009, ISBN 978-3-0340-0968-5.
  • Heinz Bächinger: Stadtkreise und Quartiere: Reutlingen. Winterthur Glossar, Winterthur.
  • Stadt Winterthur: Übernahme der Bahnstationen Reutlingen und Winterthur Wallrüti durch SBB Infrastruktur. Winterthur 2023.

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Übergabe der Bahnhöfe Reutlingen und Wallrüti an die SBB. Hrsg.: Stadt Winterthur. 2024-02-15. Abgerufen am 2026-08-04.
  2. Regionalnetz und Tarifzonen. Hrsg.: Zürcher Verkehrsverbund. Abgerufen am 2026-08-04.
  3. Bahnhof Reutlingen. Hrsg.: Schweizerische Bundesbahnen. Abgerufen am 2026-08-04.
  4. Übernahme der Bahnstationen Reutlingen und Winterthur Wallrüti durch SBB Infrastruktur. Hrsg.: Stadtrat Winterthur. 2023-12-20. Abgerufen am 2026-08-04.
  5. S29 Winterthur–Stein am Rhein. Hrsg.: Zürcher Verkehrsverbund. Abgerufen am 2026-08-04.
  6. Winterthur, Reutlingen. Hrsg.: Zürcher Verkehrsverbund. Abgerufen am 2026-08-04.
  7. Pilotversuch mit E-Bike-Verleihsystem und neuer Anbindung von Stadel. Hrsg.: Stadt Winterthur. 2024-05-30. Abgerufen am 2026-08-04.
  8. Tödlicher Verkehrsunfall in Reutlingen. Hrsg.: Stadtpolizei Winterthur. 2024-07-15. Abgerufen am 2026-08-04.

47,5294° N, 8,7525° E

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