Bahnstrecke Rapperswil–Ziegelbrücke

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Bahnstrecke Rapperswil–Ziegelbrücke ist eine normalspurige Eisenbahnstrecke im Kanton St. Gallen. Sie verbindet Rapperswil am Zürichsee über Schmerikon, Uznach, Benken und Schänis mit dem Eisenbahnknoten Ziegelbrücke. Die rund 25 Kilometer lange Strecke gehört heute den Schweizerischen Bundesbahnen (SBB). Der Personenverkehr wird hauptsächlich von der Schweizerischen Südostbahn (SOB) betrieben.

Die Strecke wurde am 15. Februar 1859 von den Vereinigten Schweizerbahnen (VSB) eröffnet. Sie war ursprünglich Teil einer wichtigen Verbindung von Zürich über das Zürcher Oberland und Rapperswil ins Glarnerland sowie in Richtung Chur.[1]

Bahnstrecke Rapperswil–Ziegelbrücke
Streckenanfang Rapperswil
Streckenende Ziegelbrücke
Länge rund 25,0 km
Spurweite 1435 mm (Normalspur)
Eröffnung 15. Februar 1859
Erbauer Vereinigte Schweizerbahnen (VSB)
Eigentümer Schweizerische Bundesbahnen (SBB)
Stromsystem 15 kV, 16,7 Hz Wechselstrom
Gleise überwiegend 1; UznachSchmerikon 2
Kursbuchfeld 735
Kantone St. Gallen

Geschichte

Bau durch die Vereinigten Schweizerbahnen

Die Entstehung der Bahnstrecke steht in engem Zusammenhang mit dem Aufbau des Eisenbahnnetzes in der Ostschweiz während der 1850er-Jahre. Die 1857 entstandenen Vereinigten Schweizerbahnen gingen aus mehreren Vorgängergesellschaften hervor und entwickelten innerhalb kurzer Zeit ein umfangreiches Streckennetz zwischen Zürich, dem Bodensee, dem Rheintal, dem Walensee und Graubünden.[1]

Eine der wichtigen Achsen führte von Wallisellen über Uster, Wetzikon und Rapperswil weiter in Richtung Glarus und später über das Walenseegebiet nach Sargans und Chur. Die Verbindung durch das Zürcher Oberland war damit zunächst ein bedeutender Bestandteil der Bahnverbindung zwischen Zürich und der Ostschweiz.

Nachdem die Strecke im Zürcher Oberland schrittweise bis Rüti verlängert worden war, eröffneten die VSB am 15. Februar 1859 den Abschnitt von Rapperswil über Uznach und Ziegelbrücke in Richtung Glarus.[2]

Im selben Jahr wurde auch das VSB-Netz am Walensee weitgehend fertiggestellt. Damit entstand eine durchgehende Verbindung zwischen Zürich beziehungsweise Rapperswil und Chur.

Bedeutung für Zürich–Chur

In den ersten Jahrzehnten gehörte die Strecke Rapperswil–Ziegelbrücke zu einer wichtigen Verbindung von Zürich nach Graubünden. Züge aus Zürich erreichten Rapperswil damals über die Bahnstrecke durch das Glatttal und das Zürcher Oberland.

Diese Situation änderte sich grundlegend mit der Eröffnung der linksufrigen Zürichseebahn durch die Schweizerische Nordostbahn (NOB) am 20. September 1875. Die neue Strecke führte von Zürich über Thalwil, Wädenswil und Pfäffikon SZ direkt nach Ziegelbrücke und bot damit eine kürzere Verbindung zwischen Zürich und dem Walensee beziehungsweise Chur.[1]

Die ältere VSB-Verbindung durch das Zürcher Oberland und über Rapperswil verlor daraufhin einen grossen Teil ihrer Bedeutung für den überregionalen Verkehr. Die Bahnstrecke Rapperswil–Ziegelbrücke blieb jedoch für den regionalen Verkehr und für die Verbindung des Linthgebiets mit Rapperswil wichtig.

Übergang an die SBB

Die Vereinigten Schweizerbahnen gehörten zu den grossen privaten Bahngesellschaften, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts verstaatlicht wurden. 1902 gingen die VSB und damit auch die Strecke Rapperswil–Ziegelbrücke in den Besitz des Bundes über und wurden Teil der Schweizerischen Bundesbahnen.[1]

Die SBB bauten die Infrastruktur in den folgenden Jahrzehnten weiter aus und passten sie an die steigenden Anforderungen des Personen- und Güterverkehrs an.

Rickenbahn und neue Verbindung nach St. Gallen

Eine wesentliche Aufwertung erhielt der Abschnitt zwischen Rapperswil und Uznach mit dem Bau der Bahnstrecke Uznach–Wattwil, der sogenannten Rickenbahn.

Die Strecke Uznach–Wattwil mit dem 8,6 Kilometer langen Rickentunnel wurde 1910 eröffnet. Dadurch entstand eine direkte Bahnverbindung vom Linthgebiet durch das Toggenburg nach St. Gallen.[3]

Seitdem ist der Abschnitt Rapperswil–Uznach nicht nur Teil der Verbindung nach Ziegelbrücke und ins Glarnerland, sondern gleichzeitig Bestandteil einer wichtigen Ost-West-Verbindung zwischen der Zentralschweiz, Rapperswil, dem Toggenburg und St. Gallen.

Diese Funktion wird heute insbesondere vom Voralpen-Express wahrgenommen.

Elektrifikation

Die Elektrifikation erfolgte nicht auf der gesamten Strecke gleichzeitig.

Der Abschnitt Rapperswil–Uznach wurde am 7. Mai 1927 mit dem schweizerischen Bahnstromsystem von 15 kV Wechselstrom elektrifiziert. Die Massnahme stand im Zusammenhang mit der raschen Elektrifikation der Rickenbahn nach dem schweren Eisenbahnunglück im Rickentunnel von 1926.

Der Abschnitt Uznach–Ziegelbrücke folgte am 15. Mai 1933.[2]

Seither wird die gesamte Strecke elektrisch betrieben. Die Frequenz des schweizerischen Bahnstromsystems betrug ursprünglich 16⅔ Hz und wird heute mit 16,7 Hz angegeben.

Streckenverlauf

Rapperswil–Schmerikon

Ausgangspunkt ist der Bahnhof Rapperswil, einer der bedeutendsten Eisenbahnknoten am oberen Zürichsee. Hier bestehen Verbindungen über die Rechtsufrige Zürichseebahn nach Zürich, über das Zürcher Oberland in Richtung Uster sowie über den Seedamm von Rapperswil nach Pfäffikon SZ und weiter nach Einsiedeln.

Die Strecke nach Ziegelbrücke verlässt den Bahnhof in östlicher Richtung. Sie führt zunächst durch das Stadtgebiet von Rapperswil-Jona.

Mit Blumenau besitzt Rapperswil-Jona einen weiteren Haltepunkt an der Strecke. Danach nähert sich die Bahn dem Obersee und verläuft entlang dessen nördlichem beziehungsweise nordöstlichem Ufer nach Schmerikon.

Der Bahnhof Schmerikon liegt nahe dem östlichen Ende des Zürichsees. Die Bahn folgt hier der natürlichen Verkehrsachse zwischen See und den angrenzenden Hügelzügen.

Schmerikon–Uznach

Von Schmerikon führt die Strecke landeinwärts nach Uznach. Dieser Abschnitt wurde im Rahmen des Bahnausbauschritts 2025 grundlegend ausgebaut.

Zwischen Uznach und Schmerikon entstand eine rund drei Kilometer lange Doppelspur. Sie wurde zum Fahrplanwechsel am 10. Dezember 2023 vollständig in Betrieb genommen.[4]

Die neue Infrastruktur erhöhte die Kapazität erheblich und ermöglichte eine Verdoppelung des Zugangebots zwischen Rapperswil und Uznach. Gleichzeitig wurden Bahnübergänge und weitere Anlagen erneuert sowie die Bahnhöfe beziehungsweise Haltestellen entlang des Abschnitts modernisiert.

Die gesamten Investitionen für den Doppelspurausbau beliefen sich auf rund 55 Millionen Franken.[5]

Bahnhof Uznach

Der Bahnhof Uznach ist der wichtigste Zwischenknoten der Strecke.

Hier zweigt die Bahnstrecke Uznach–Wattwil ab. Züge in Richtung Wattwil und St. Gallen verlassen die Strecke Rapperswil–Ziegelbrücke in Uznach und führen anschliessend über Kaltbrunn und durch den Rickentunnel ins Toggenburg.

Der Bahnhof wurde im Zusammenhang mit dem Ausbau des Bahnangebots am Obersee modernisiert und um eine zusätzliche Perronkante erweitert.[4]

Durch diese Verzweigung besitzt Uznach eine besondere Bedeutung für den regionalen Verkehr zwischen Rapperswil, dem Toggenburg, dem Linthgebiet und dem Glarnerland.

Uznach–Benken–Schänis

Östlich beziehungsweise südöstlich von Uznach führt die Strecke durch die weitgehend ebene Landschaft der Linthebene.

Sie erreicht zunächst Benken. Anschliessend führt sie östlich am Benkner Büchel vorbei und durch die landwirtschaftlich geprägte Ebene in Richtung Schänis.

Der Bahnhof Schänis erschliesst die gleichnamige Gemeinde und liegt nur wenige Kilometer vom grossen Eisenbahnknoten Ziegelbrücke entfernt.

Im Gegensatz zum seit 2023 doppelspurigen Abschnitt Uznach–Schmerikon ist die Strecke zwischen Uznach und Ziegelbrücke weiterhin überwiegend eingleisig. Kreuzungsmöglichkeiten in den Bahnhöfen erlauben dennoch einen dichten Taktverkehr.

Ziegelbrücke

Die Strecke endet im Bahnhof Ziegelbrücke. Der Bahnhof liegt auf dem Gebiet der Gemeinde Schänis nahe der Grenze zum Kanton Glarus und unmittelbar beim Linthkanal.

Ziegelbrücke entwickelte sich im Laufe der Eisenbahngeschichte zu einem bedeutenden Knoten.

Hier bestehen Anschlüsse an:

Damit verbindet die Bahnstrecke Rapperswil–Ziegelbrücke den Raum Obersee unmittelbar mit mehreren wichtigen Bahnlinien der Ostschweiz.

Bahnhöfe und Haltestellen

Die Bahnstrecke verfügt im Personenverkehr über folgende Bahnhöfe und Haltestellen:

Bahnhof oder Haltestelle Gemeinde Bedeutung
Rapperswil Rapperswil-Jona Bahnknoten mit Verbindungen nach Zürich, Uster, Pfäffikon SZ, Einsiedeln und St. Gallen
Blumenau Rapperswil-Jona Regionalverkehr
Schmerikon Schmerikon Regionalverkehr, Zugang zum Obersee
Uznach Uznach Knoten mit Abzweigung der Rickenbahn
Benken Benken SG Regionalverkehr
Schänis Schänis Regionalverkehr
Ziegelbrücke Schänis Bahnknoten Richtung Zürich, Glarus, Walensee, Sargans und Chur

Doppelspurausbau Uznach–Schmerikon

Die lange Zeit weitgehend eingleisige Infrastruktur begrenzte die Möglichkeiten für eine Verdichtung des Fahrplans. Besonders der Abschnitt zwischen Rapperswil und Uznach stellte einen Engpass für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs im Linthgebiet dar.

Im Rahmen des schweizerischen Bahnausbauschritts 2025 wurde deshalb zwischen Schmerikon und Uznach ein zweites Gleis gebaut. Nach mehr als zwei Jahren Bauzeit wurde die neue Doppelspur Ende 2023 eröffnet.[4]

Zum Projekt gehörten neben dem eigentlichen zweiten Gleis unter anderem Anpassungen von Bahnübergängen und Brücken, Arbeiten an den Sicherungsanlagen, Modernisierungen im Bahnhof Uznach sowie Anpassungen der Haltestelle Blumenau und des Bahnhofs Schmerikon.

Die zusätzliche Kapazität ermöglichte ab dem Fahrplanwechsel vom 10. Dezember 2023 vier Zugverbindungen pro Stunde und Richtung zwischen Rapperswil und Uznach.[5]

Der Ausbau gehört damit zu den bedeutendsten Veränderungen der Bahnstrecke seit ihrer Elektrifikation.

Personenverkehr

Der Personenverkehr auf der Strecke wird heute hauptsächlich von der Schweizerischen Südostbahn betrieben.

Seit dem Ausbau des Angebots Ende 2023 verkehren auf dem Abschnitt Rapperswil–Uznach mehrere Linien der S-Bahn St. Gallen sowie der Voralpen-Express.[6]

S6

Die S6 verbindet:

Rapperswil–Ziegelbrücke–Glarus–Schwanden–Linthal.

Sie befährt damit die gesamte Bahnstrecke Rapperswil–Ziegelbrücke und stellt insbesondere die direkte Verbindung zwischen dem Obersee und dem Glarnerland her.[6]

S17

Die S17 verbindet:

Rapperswil–Ziegelbrücke–Sargans.

Von Ziegelbrücke fährt sie entlang des Walensees weiter nach Sargans. Damit besteht eine direkte Regionalverbindung zwischen Rapperswil, dem Linthgebiet, dem Walensee und dem Sarganserland.[6]

Die Linien S6 und S17 bilden zusammen auf weiten Teilen der Strecke einen Halbstundentakt. Seit Dezember 2023 profitieren insbesondere Blumenau und Benken von dieser Verdichtung.[5]

S4

Die S4 der S-Bahn St. Gallen befährt den Abschnitt zwischen Rapperswil und Uznach. In Uznach zweigt sie auf die Rickenbahn ab und fährt über Wattwil und St. Gallen weiter nach Sargans.

Sie hält zwischen Rapperswil und Uznach nicht in Blumenau und Schmerikon und dient damit als beschleunigte Verbindung zwischen Rapperswil und dem Toggenburg.[5]

Voralpen-Express

Auch der Voralpen-Express benutzt die Strecke zwischen Rapperswil und Uznach.

Die InterRegio-Verbindung führt von Luzern über Arth-Goldau, Biberbrugg und Rapperswil nach Uznach und anschliessend über die Rickenbahn, Wattwil und Herisau nach St. Gallen.

Seit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2023 fährt der Voralpen-Express zwischen Rapperswil und Uznach ohne Zwischenhalt. Der frühere Halt in Schmerikon entfiel im Zuge des neuen Angebotskonzepts.[5]

Angebot seit Dezember 2023

Die Inbetriebnahme der Doppelspur Uznach–Schmerikon ermöglichte eine deutliche Verdichtung des Fahrplans.

Auf dem Abschnitt Rapperswil–Uznach verkehren im Grundangebot:

Linie Verbindung Nutzung der Strecke
Voralpen-Express Luzern–Rapperswil–St. Gallen Rapperswil–Uznach
S4 Rapperswil–St. Gallen–Sargans Rapperswil–Uznach
S6 Rapperswil–Ziegelbrücke–Linthal gesamte Strecke
S17 Rapperswil–Ziegelbrücke–Sargans gesamte Strecke

Damit verkehren zwischen Rapperswil und Uznach vier Züge pro Stunde und Richtung. Zwischen Uznach und Ziegelbrücke bilden S6 und S17 grundsätzlich einen Halbstundentakt.[5]

Güterverkehr

Historisch diente die Strecke neben dem Personenverkehr auch dem Gütertransport. Die Bahnhöfe entlang der Linie verfügten teilweise über Güteranlagen und Anschlussgleise für lokale Betriebe.

Mit der Konzentration des schweizerischen Güterverkehrs auf grössere Anlagen verlor der lokale Güterverkehr im Linthgebiet an Bedeutung. Seit der Schliessung von Uznach für den regulären Güterverkehr in den 2000er-Jahren verkehren auf der Strecke nur noch vergleichsweise wenige Güterzüge.

Die Linie besitzt jedoch weiterhin eine betriebliche Bedeutung als mögliche Umleitungsstrecke. Bei Bauarbeiten oder Unterbrüchen auf der Hauptstrecke Zürich–Pfäffikon SZ–Ziegelbrücke können insbesondere nachts einzelne Züge über Rapperswil und Uznach geführt werden.

Bedeutung für das Linthgebiet

Die Bahnstrecke bildet eine zentrale Achse des öffentlichen Verkehrs in der Region Zürichsee-Linth. Sie verbindet die Gemeinden am Obersee und in der Linthebene sowohl mit Rapperswil und Zürich als auch mit dem Glarnerland, dem Toggenburg, dem Walensee und dem Sarganserland.

Besonders wichtig sind die beiden Knoten Uznach und Ziegelbrücke. In Uznach bestehen Verbindungen in Richtung Wattwil und St. Gallen, während Ziegelbrücke Anschlüsse nach Zürich, Glarus, Sargans und Chur bietet.

Durch die Verdichtung des Fahrplans seit 2023 wurde die regionale Bedeutung der Strecke weiter erhöht. Orte wie Schmerikon, Blumenau und Benken erhielten regelmässigere Verbindungen, während gleichzeitig zusätzliche Direktverbindungen zwischen Rapperswil und verschiedenen Teilen der Ostschweiz geschaffen wurden.[4]

Landschaftliche Bedeutung

Der westliche Teil der Strecke gehört zu den landschaftlich reizvollen Bahnabschnitten im Gebiet des oberen Zürichsees.

Zwischen Rapperswil und Schmerikon verläuft die Strecke teilweise nahe dem Obersee. In Richtung Osten öffnet sich anschliessend die breite Landschaft der Linthebene mit Blick auf die Voralpen.

Zwischen Uznach, Benken und Schänis führt die Bahn durch eine weitgehend flache, landwirtschaftlich genutzte Landschaft, bevor sie den Verkehrsknoten Ziegelbrücke am Eingang zum Glarnerland und zum Walenseegebiet erreicht.

Die Strecke verbindet damit drei unterschiedliche Landschaftsräume: den Zürichsee, die Linthebene und den Übergang zu den Alpen.

Bedeutung im schweizerischen Bahnnetz

Obwohl die Bahnstrecke Rapperswil–Ziegelbrücke ihre ursprüngliche Funktion als wichtigste Bahnverbindung von Zürich nach Chur bereits 1875 verlor, blieb sie bis heute ein wichtiger Bestandteil des Ostschweizer Eisenbahnnetzes.

Ihre heutige Bedeutung beruht insbesondere auf drei Funktionen:

  • regionale Erschliessung des Obersees und des Linthgebiets;
  • Verbindung von Rapperswil mit dem Glarnerland und dem Walenseegebiet;
  • Zufahrt von Rapperswil zur Rickenbahn und damit zum Toggenburg und nach St. Gallen.

Der Doppelspurausbau zwischen Uznach und Schmerikon sowie das seit Dezember 2023 verdichtete Angebot zeigen, dass die im Jahr 1859 eröffnete Strecke auch im modernen Schweizer Taktfahrplan eine wichtige Rolle spielt.

Siehe auch

Literatur

  • Hans G. Wägli: Schienennetz Schweiz. AS Verlag, Zürich.
  • Hans G. Wägli: Schienennetz Schweiz und Bahnprofil Schweiz CH+. AS Verlag, Zürich 2010.
  • Hans Karl Pfyffer: Bahnen in der Region Glarnerland und Walensee. Minirex, Luzern 2004.

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 Bahndaten – Daten zu den Schweizer Bahnen 1847–1920: Vereinigte Schweizerbahnen, abgerufen am 9. August 2026.
  2. 2,0 2,1 Schienenverkehr Schweiz: Bahnstrecke Rapperswil–Ziegelbrücke, Angaben zur Streckeneröffnung und Elektrifikation, abgerufen am 9. August 2026.
  3. Gemeinde Uznach: Bau der Rickenbahn, Chronik zur Eröffnung der Bahnverbindung Uznach–Wattwil, abgerufen am 9. August 2026.
  4. 4,0 4,1 4,2 4,3 Kanton St. Gallen: Neue Doppelspur Uznach–Schmerikon eröffnet, Dezember 2023.
  5. 5,0 5,1 5,2 5,3 5,4 5,5 Schweizerische Südostbahn: Ausgebautes Bahnangebot am Obersee zum Fahrplanwechsel, 13. November 2023.
  6. 6,0 6,1 6,2 Schweizerische Südostbahn: S-Bahnen – Streckenhighlights der sieben Linien, abgerufen am 9. August 2026.