Bahnhof Schaffhausen

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Bahnhof Schaffhausen
Name Schaffhausen
Betriebsstellenart Durchgangs-, Knoten- und Grenzbahnhof
Eröffnung 16. April 1857
Heutiges Aufnahmegebäude 1869
Stadt Schaffhausen
Kanton Schaffhausen
Eigentümerinnen Schweizerische Bundesbahnen und Deutsche Bahn
Betriebsführung Schweizerische Bundesbahnen
Bahnstrecken Rheinfallbahn, Hochrheinbahn, Seelinie und Bahnstrecke Eglisau–Neuhausen
Abkürzung SH
IBNR 8503424
Perrongleise 6
Spurweite 1'435 mm
Stromsystem 15 kV, 16,7 Hz Wechselstrom
Höhe 404 m ü. M.
Tarifzone OSTWIND-Zone 810
Fernverkehr IC und RE
S-Bahn-Linien S1, S12, S24, S33, S62, S64 und S65
Koordinaten 47° 42′ 00″ N, 8° 38′ 00″ O
Website sbb.ch

Der Bahnhof Schaffhausen ist der wichtigste Bahnhof der Stadt und des Kantons Schaffhausen. Er liegt unmittelbar am nördlichen Rand der historischen Altstadt und bildet den zentralen Knoten des öffentlichen Verkehrs in der Region. Der Bahnhof verbindet den schweizerischen Fern- und Regionalverkehr mit der S-Bahn Zürich, der S-Bahn St. Gallen, der S-Bahn Schaffhausen, deutschen Regionalzügen sowie dem städtischen und regionalen Busnetz.

Schaffhausen ist ein schweizerisch-deutscher Gemeinschaftsbahnhof. Die Anlagen werden gemeinsam von den Schweizerischen Bundesbahnen und der Deutschen Bahn genutzt. Die betriebliche Führung liegt bei der SBB Infrastruktur.[1]

Der Bahnhof besitzt sechs Perrongleise und wird von Zügen der SBB, von Thurbo, der SBB GmbH Deutschland und der Deutschen Bahn bedient. Direkte Verbindungen bestehen unter anderem nach Zürich, Winterthur, St. Gallen, Romanshorn, Stein am Rhein, Kreuzlingen, Bülach, Erzingen, Singen und Stuttgart.[2]

Mit den Bushaltestellen «Schaffhausen, Bahnhof» und «Schaffhausen, Bahnhof Nord» bildet die Station eine multimodale Verkehrsdrehscheibe. Die Altstadt, der Fronwagplatz, das Museum zu Allerheiligen, der Munot und das Rheinufer sind vom Bahnhof aus zu Fuss erreichbar.

Lage

Der Bahnhof befindet sich zwischen der Bahnhofstrasse im Süden und der Mühlentalstrasse beziehungsweise dem Stadtquartier Breite im Norden. Die Gleisanlagen verlaufen annähernd von Südwesten nach Nordosten.

Das Aufnahmegebäude steht auf der Altstadtseite. Der Haupteingang öffnet sich zur Bahnhofstrasse, an der sich die zentralen Bushaltestellen der Verkehrsbetriebe Schaffhausen befinden.

Auf der Nordseite liegen weitere Bahnhofszugänge, der Bereich Bahnhof Nord, Wohn- und Geschäftsgebäude sowie die Zufahrten zum Mühlental und zum Quartier Breite.

Die Lage des Bahnhofs ermöglicht kurze Fusswege zu bedeutenden Zielen der Innenstadt. Der Fronwagplatz liegt rund 300 Meter, der Herrenacker ungefähr 500 Meter und das Rheinufer etwa 700 Meter entfernt.

Die nächstgelegenen Bahnstationen sind:

  • Neuhausen in Richtung Zürich und Bülach;
  • Neuhausen Rheinfall in Richtung Winterthur;
  • Feuerthalen in Richtung Stein am Rhein;
  • Herblingen in Richtung Thayngen und Singen;
  • Neuhausen Badischer Bahnhof in Richtung Beringen und Erzingen.

Gemeinschaftsbahnhof

Schaffhausen besitzt wegen seiner besonderen geografischen Lage eine aussergewöhnliche eisenbahnrechtliche Stellung.

Die deutsche Hochrheinbahn führt von Basel Badischer Bahnhof über Waldshut und Erzingen durch den Kanton Schaffhausen nach Singen und Konstanz. Mehrere Abschnitte der deutschen Bahnstrecke liegen damit auf schweizerischem Staatsgebiet.

Der Bahnhof Schaffhausen wurde deshalb zu einem Gemeinschaftsbahnhof der schweizerischen und deutschen Eisenbahnverwaltungen. Neben den SBB besitzen die deutschen Bahnen Nutzungs- und Eigentumsrechte an Teilen der Anlage.

Die Netz- und Eigentumsgrenzen verlaufen innerhalb und in der Umgebung des Bahnhofs. Für den täglichen Betrieb sind besondere Vereinbarungen zwischen SBB Infrastruktur und DB InfraGO erforderlich.[1]

Da Deutschland und die Schweiz unterschiedliche Zollgebiete bilden, können im grenzüberschreitenden Verkehr Zollkontrollen stattfinden. Die Schweiz und Deutschland gehören jedoch beide zum Schengen-Raum, weshalb im Regelbetrieb keine systematischen Personenkontrollen an der Grenze durchgeführt werden.

Bei Fahrten, die in Deutschland beginnen oder enden, gelten teilweise deutsche oder grenzüberschreitende Tarife. Für rein schweizerische Fahrten gelten die schweizerischen Tarife und die Bestimmungen des Tarifverbunds OSTWIND.

Geschichte

Planung der Rheinfallbahn

In der Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelte sich Schaffhausen zu einem bedeutenden Industriezentrum. Unternehmer wie Heinrich Moser förderten den Ausbau von Verkehrswegen, um Kohle, Rohstoffe, Maschinen und Industrieprodukte schneller transportieren zu können.

Moser setzte sich für eine Eisenbahnverbindung von Schaffhausen über den Rheinfall und das Zürcher Weinland nach Winterthur ein. Über Winterthur sollte Anschluss an Zürich und die übrige Schweiz bestehen.

Die Lage des künftigen Bahnhofs war umstritten. Moser bevorzugte einen Standort näher am Rhein und an den Industrieanlagen. Die Schweizerische Nordostbahn wollte den Bahnhof dagegen am nördlichen Rand der Altstadt errichten.

Schliesslich setzte sich der heutige Standort durch. Er bot eine gute Verbindung zur Innenstadt und ermöglichte spätere Erweiterungen in mehrere Richtungen.

Eröffnung 1857

Der Bahnhof wurde am 16. April 1857 mit der Rheinfallbahn von Schaffhausen über Neuhausen Rheinfall, Dachsen und Andelfingen nach Winterthur eröffnet.[3]

Das erste Aufnahmegebäude war ein Provisorium. Die Strecke war ursprünglich von einer eigenständigen Rheinfallbahn-Gesellschaft geplant worden, wurde jedoch bereits vor der Eröffnung von der Schweizerischen Nordostbahn übernommen.

Über Winterthur bestanden Verbindungen nach Zürich, Romanshorn und Brugg. Die Eisenbahn verkürzte die Reisezeit nach Zürich erheblich und erleichterte den Transport von Industriegütern.

Der Bahnhof entwickelte sich rasch zu einem wichtigen wirtschaftlichen Faktor. In seinem Umfeld entstanden Hotels, Restaurants, Lagerhäuser, Post- und Verwaltungsgebäude.

Anschluss an die Hochrheinbahn

Am 15. Juni 1863 eröffneten die Grossherzoglich Badischen Staatseisenbahnen den Abschnitt der Hochrheinbahn zwischen Waldshut, Schaffhausen und Konstanz.[4]

Schaffhausen wurde damit an das badische und süddeutsche Eisenbahnnetz angeschlossen. Über Singen entstanden später Verbindungen nach Stuttgart, Ulm und in den Schwarzwald.

Die Hochrheinbahn durchquert zwischen Erzingen und Singen mehrfach schweizerisches und deutsches Staatsgebiet. Der Bahnhof musste deshalb für den Betrieb zweier Eisenbahnverwaltungen eingerichtet werden.

Aufnahmegebäude von 1869

Das heutige Aufnahmegebäude wurde 1869 fertiggestellt. Es ersetzte das provisorische Gebäude aus der Eröffnungszeit.

Der langgestreckte Bau besitzt eine symmetrische Fassade mit einem hervorgehobenen Mittelteil. Die Hauptfassade ist durch Rundbogenöffnungen, Gesimse und rustizierte Bauteile gegliedert.

Die Architektur entspricht dem repräsentativen Bahnhofsbau der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Der Bahnhof sollte nicht nur funktionale Aufgaben erfüllen, sondern auch einen würdigen Eingang zur Stadt bilden.

Das Gebäude wurde im Laufe seiner Geschichte mehrfach verändert und erweitert. Dennoch blieb die Grundform des Bauwerks erhalten.

Passerelle und Personenunterführungen

Seit 1866 führte eine Fussgängerpasserelle in der Achse des Löwengässchens über die Gleise. Sie verband die Altstadtseite mit dem nördlichen Bahnhofgebiet.

Die eiserne Überführung war während Jahrzehnten ein charakteristisches Element des Bahnhofs. Wegen der zunehmenden Zahl von Gleisen und Reisenden genügte sie den Anforderungen später nicht mehr.

1956 wurde die Passerelle durch eine Personenunterführung ersetzt. Weitere Unterführungen und Zugänge entstanden im Zusammenhang mit späteren Umbauten.

Heute verbinden die Unterführung Süd und die Unterführung Löwengässchen die Perrons mit der Altstadt, dem Mühlental und dem Quartier Breite.[5]

Seelinie

Am 1. November 1894 eröffnete die Schweizerische Nordostbahn den Abschnitt von Feuerthalen nach Etzwilen.

Die Verbindung vom Bahnhof Schaffhausen über die Rheinbrücke und den Emmersbergtunnel konnte wegen Bauverzögerungen erst am 2. April 1895 vollständig in Betrieb genommen werden.

Damit entstand eine durchgehende Bahnlinie von Schaffhausen über Diessenhofen, Stein am Rhein, Kreuzlingen und Konstanz in Richtung Romanshorn. Die Strecke wird als Seelinie bezeichnet.

Die Seelinie erschloss das nördliche Rheinufer, den Untersee und zahlreiche Ortschaften im Kanton Thurgau.

Verbindung über Eglisau

1897 wurde die Bahnstrecke von Eglisau über Rafz, Jestetten und Neuhausen nach Schaffhausen eröffnet.

Die neue Linie bot eine wesentlich direktere Verbindung nach Bülach und Zürich als die ältere Strecke über Andelfingen und Winterthur.

Sie entwickelte sich zur wichtigsten Verbindung zwischen Schaffhausen und Zürich. Heute wird sie von Fernverkehrs- und S-Bahn-Zügen befahren.

Eine Besonderheit ist, dass die Strecke zwischen Rafz und Neuhausen durch deutsches Gebiet führt. Die Bahnhöfe Lottstetten und Jestetten liegen in Deutschland, gehören jedoch betrieblich zum schweizerischen Bahnnetz und werden von SBB-Zügen bedient.

Ausbau von 1895 und 1896

Der wachsende Personen- und Güterverkehr machte gegen Ende des 19. Jahrhunderts eine umfassende Erweiterung erforderlich.

In den Jahren 1895 und 1896 wurden zusätzliche Gleise, Perrons, Güteranlagen und betriebliche Einrichtungen geschaffen. Die Bahnhofanlage erhielt dabei im Wesentlichen die Form, die sie bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts behielt.

Neben dem Personenbahnhof entstanden Güterschuppen, Ladegleise, Lagerflächen, Lokomotivanlagen und Anschlüsse für örtliche Industriebetriebe.

Der Güterverkehr besass für die Schaffhauser Maschinen-, Metall-, Textil- und Uhrenindustrie eine grosse Bedeutung.

Strassenbahn Schaffhausen

1901 nahm die Strassenbahn Schaffhausen den Betrieb zwischen dem Bahnhof und Neuhausen am Rheinfall auf.

1905 wurde das Netz durch die Überlandstrassenbahn Schaffhausen–Schleitheim ergänzt. Der Bahnhof war der zentrale Umsteigepunkt zwischen Eisenbahn und Strassenbahn.

Die Strecke nach Schleitheim wurde 1964 stillgelegt. 1966 endete auch der Strassenbahnbetrieb nach Neuhausen.

Die Verbindung nach Neuhausen wurde auf Trolleybusbetrieb umgestellt. Daraus entwickelte sich ein wichtiger Teil des heutigen Bus- und Trolleybusnetzes der Verkehrsbetriebe Schaffhausen.

Übergang an die SBB

Die Schweizerische Nordostbahn wurde 1902 verstaatlicht. Ihre Strecken und ihr Anteil am Bahnhof Schaffhausen gingen an die neu gegründeten Schweizerischen Bundesbahnen über.

Die deutschen Anlagen blieben im Zuständigkeitsbereich der Grossherzoglich Badischen Staatseisenbahnen und ihrer Nachfolgeorganisationen. Dazu gehörten später die Deutsche Reichsbahn, die Deutsche Bundesbahn und die Deutsche Bahn.

Die Zusammenarbeit der beiden Bahnverwaltungen wurde in Gemeinschaftsverträgen geregelt. Diese betrafen unter anderem den Unterhalt, den Betrieb, das Rangieren, die Nutzung der Gleise und die Aufteilung der Kosten.

Bombardierung von 1944

Am 1. April 1944 wurde Schaffhausen irrtümlich von amerikanischen Flugzeugen bombardiert.

Mehrere Bomben trafen das Bahnhofgebiet. Ein Volltreffer zerstörte den südlichen Teil des Aufnahmegebäudes mit dem Stationsbüro, der Gepäckabfertigung und den Billettschaltern.

Im Bahnhof und seiner unmittelbaren Umgebung kamen 18 Menschen ums Leben. Zahlreiche weitere Personen wurden verletzt.[6]

Auch Bahngleise, Fahrzeuge, Fahrleitungen und angrenzende Gebäude wurden beschädigt. Der Zugverkehr war zeitweise unterbrochen.

Der zerstörte Südflügel wurde 1945 und 1946 nach Plänen des Architekten Walter Henne wiederaufgebaut. Dabei wurde die historische Gesamtform des Bahnhofs berücksichtigt, die innere Raumaufteilung jedoch den damaligen Anforderungen angepasst.

Entwicklung nach dem Zweiten Weltkrieg

In den 1950er- und 1960er-Jahren wurden die Gleis-, Perron- und Zugangsanlagen modernisiert.

Der zunehmende Pendlerverkehr erforderte längere Perrons, verbesserte Unterführungen und leistungsfähigere Sicherungsanlagen. Gleichzeitig verlor der örtliche Stückgutverkehr allmählich an Bedeutung.

1963 begann nördlich der Stadt der Bau des Rangier- und Güterbahnhofs Herblingertal. Ein grosser Teil der Rangier- und Güterverkehrsaufgaben wurde aus dem zentralen Bahnhof dorthin verlagert.

Dadurch konnten Flächen beim Personenbahnhof anders genutzt und die betrieblichen Abläufe vereinfacht werden.

Die Elektrifizierung der verschiedenen Zulaufstrecken erfolgte zu unterschiedlichen Zeitpunkten. Heute sind sämtliche unmittelbar in den Bahnhof führenden Personenverkehrsstrecken mit 15 Kilovolt und 16,7 Hertz Wechselstrom elektrifiziert.

Zürcher S-Bahn

Mit der Eröffnung der Zürcher S-Bahn am 27. Mai 1990 wurde Schaffhausen in das neue Liniennetz integriert.

Die Verbindungen nach Zürich und Winterthur erhielten einheitliche Liniennummern, regelmässige Takte und abgestimmte Anschlüsse.

Die direkte Strecke über Bülach blieb die wichtigste Verbindung nach Zürich. Die Rheinfallbahn über Andelfingen und Winterthur übernahm eine bedeutende Funktion für den Regional- und Pendlerverkehr.

Die Zürcher S-Bahn erhöhte die Zahl der Reisenden und führte zum Einsatz längerer Züge. Perrons, Zugänge und Fahrgastinformationen wurden deshalb schrittweise angepasst.

S-Bahn Schaffhausen

Die S-Bahn Schaffhausen wurde im Dezember 2013 in ihrer heutigen Grundform eingeführt.

Ein zentrales Projekt war die Elektrifizierung und Modernisierung der Strecke zwischen Schaffhausen und Erzingen. Neue Haltestellen entstanden in Neuhausen, Beringen und im Klettgau.

Die grenzüberschreitende Linie wird von der SBB GmbH Deutschland betrieben. Die eingesetzten Züge gehören zur Thurbo-Flotte.

Zwischen Schaffhausen und Erzingen besteht tagsüber grundsätzlich ein Halbstundentakt. Regionale Buslinien sind auf die Bahnanschlüsse in Beringen, Neunkirch, Wilchingen-Hallau und Schaffhausen abgestimmt.[7]

Weitere grenzüberschreitende S-Bahn-Verbindungen führen nach Singen und Jestetten.

Bahnanlage

Der Bahnhof besitzt sechs Perrongleise. Sie liegen an einem Hausperron und mehreren Mittelperrons.

Die Gleise werden flexibel von schweizerischen und deutschen Zügen genutzt. Die genaue Gleisbelegung hängt von Fahrplan, Fahrtrichtung, Zuglänge und Betriebslage ab.

Zu den betrieblichen Aufgaben des Bahnhofs gehören:

  • Halt und Wende von Fernverkehrszügen;
  • Durchbindung von S-Bahn-Linien;
  • Wende von Regional- und S-Bahn-Zügen;
  • Übergang zwischen schweizerischen und deutschen Strecken;
  • Abstellung und Bereitstellung von Zügen;
  • Überholung und Kreuzung von Zügen;
  • Durchfahrt von Güter-, Bau- und Dienstzügen.

Die Gleise sind über zwei Personenunterführungen erreichbar. Lifte ermöglichen einen stufenfreien Zugang zu den Perrons.

Die Perrons besitzen:

  • Überdachungen;
  • Sitzgelegenheiten;
  • elektronische Abfahrtsanzeigen;
  • Lautsprecheranlagen;
  • Uhren;
  • taktile Sicherheitsmarkierungen;
  • Beleuchtungs- und Notrufeinrichtungen;
  • bezeichnete Perronabschnitte.

Auf einzelnen Gleisen werden die Perrons in die Abschnitte A und B unterteilt. Dadurch können zwei kürzere Züge gleichzeitig am selben Perron halten oder Reisende gezielt zu bestimmten Zugteilen geleitet werden.

Aufnahmegebäude

Das Aufnahmegebäude von 1869 bildet die städtebauliche Grenze zwischen Bahnhof und Altstadt.

Der Mittelteil wird durch drei hohe Rundbogenportale geprägt. Über dem Haupteingang befindet sich die Aufschrift «Schweizerische Bundesbahnen».

An der Fassade und in den Publikumsbereichen sind sowohl die Zeichen der SBB als auch der Deutschen Bahn angebracht. Sie weisen auf den Charakter als Gemeinschaftsbahnhof hin.

Im Gebäude befinden sich unter anderem:

  • das SBB-Reisezentrum;
  • Verkaufs- und Dienstleistungsbetriebe;
  • eine Bahnhofapotheke;
  • Gastronomieangebote;
  • Kioske;
  • Lebensmittelgeschäfte;
  • Personal- und Betriebsräume.

Die oberen Geschosse werden teilweise für Büros und andere betriebliche Nutzungen verwendet.

Fernverkehr

Der Bahnhof wird im Fahrplanjahr 2026 von InterCity- und RegioExpress-Zügen bedient.

Angebot Linienführung Grundangebot
IC Zürich HB – Bülach – Schaffhausen stündlich
IC international Zürich HB – Schaffhausen – Singen – Stuttgart einzelne Züge beziehungsweise Zweistundentakt
RE 48 Zürich HB – Zürich Oerlikon – Bülach – Schaffhausen stündlich

Der InterCity verbindet Schaffhausen ohne Zwischenhalt beziehungsweise mit wenigen Halten mit Zürich. Einzelne Züge werden über Singen bis Stuttgart geführt.

Der RE 48 ergänzt den InterCity zu einem annähernden Halbstundentakt zwischen Schaffhausen und Zürich. Er hält unter anderem in Bülach und Zürich Oerlikon.[8]

Auf der Hochrheinbahn verkehren ausserdem deutsche Regionalzüge in Richtung Singen, Waldshut und Basel Badischer Bahnhof. Das Angebot kann wegen der Elektrifizierung und des Ausbaus der Hochrheinbahn zeitweise geändert oder durch Bahnersatzbusse ergänzt werden.

S-Bahn-Verkehr

Im Fahrplanjahr 2026 halten sieben reguläre S-Bahn-Linien im Bahnhof.[2]

Linie Linienführung Betreiber
S1 Wil SG – St. Gallen – Romanshorn – Kreuzlingen – Stein am Rhein – Schaffhausen Thurbo
S12 Brugg AG – Baden – Zürich HB – Winterthur – Schaffhausen Schweizerische Bundesbahnen
S24 Zug – Zürich HB – Zürich Wipkingen – Winterthur – Schaffhausen – Thayngen Schweizerische Bundesbahnen
S33 Winterthur – Andelfingen – Neuhausen Rheinfall – Schaffhausen Thurbo
S62 Schaffhausen – Thayngen – Gottmadingen – Singen SBB GmbH Deutschland
S64 Schaffhausen – Neuhausen Bad Bf – Beringen – Neunkirch – Wilchingen-Hallau – Erzingen SBB GmbH Deutschland
S65 Jestetten – Neuhausen Rheinfall – Schaffhausen Schweizerische Bundesbahnen

S1

Die S1 verbindet Schaffhausen über die Seelinie mit Stein am Rhein, Kreuzlingen, Romanshorn, St. Gallen und Wil.

Sie erschliesst zahlreiche Ortschaften entlang des Rheins, des Untersees und des Bodensees. Die lange Durchmesserlinie verbindet den Kanton Schaffhausen direkt mit dem Kanton Thurgau und der Region St. Gallen.

S12

Die S12 führt über die Rheinfallbahn nach Andelfingen und Winterthur. Von dort verkehrt sie über Zürich Hauptbahnhof, Baden und Brugg.

Sie stellt eine direkte Verbindung zwischen Schaffhausen, Winterthur, Zürich und dem Kanton Aargau her.

S24

Die S24 verbindet Schaffhausen über Winterthur und Zürich Wipkingen mit Zürich Hauptbahnhof und Zug.

Ein Teil der Züge wird von Schaffhausen über Herblingen nach Thayngen weitergeführt. Einzelne Verbindungen verkehren darüber hinaus in Richtung Frauenfeld und Weinfelden.

S33

Die S33 verkehrt zwischen Winterthur und Schaffhausen und bedient die Stationen des Zürcher Weinlands.

Sie ergänzt die S12 und schafft zusammen mit weiteren Verbindungen ein dichtes Angebot zwischen Schaffhausen und Winterthur.

S62

Die S62 trägt den Beinamen Rhyhas. Sie verbindet Schaffhausen über Herblingen, Thayngen, Bietingen und Gottmadingen mit Singen.

In Singen bestehen Anschlüsse nach Konstanz, Radolfzell, Stuttgart, Karlsruhe und in Richtung Bodensee.

S64

Die S64 verbindet Schaffhausen mit dem Klettgau und dem deutschen Grenzbahnhof Erzingen.

Sie bedient Neuhausen Badischer Bahnhof, Beringerfeld, Beringen Badischer Bahnhof, Neunkirch, Wilchingen-Hallau und Trasadingen.

Die Linie verkehrt grundsätzlich im Halbstundentakt.[7]

S65

Die S65 ist eine regionale Ergänzung zwischen Jestetten, Neuhausen Rheinfall und Schaffhausen.

Sie verbessert insbesondere während bestimmter Tageszeiten die Erschliessung der deutschen Gemeinde Jestetten und der Wohn- und Ausflugsgebiete beim Rheinfall.

Busverkehr

Der Bahnhof ist der wichtigste Knoten des Bus- und Trolleybusnetzes der Verkehrsbetriebe Schaffhausen.

Die Haltestellen auf der Südseite tragen die Bezeichnung Schaffhausen, Bahnhof. Auf der Nordseite befindet sich die Haltestelle Schaffhausen, Bahnhof Nord.

Zu den städtischen Linien am Bahnhof gehören im Fahrplanjahr 2026 insbesondere die Linien 1, 3, 4, 5, 6, 7, 8 und 10.[9]

Sie verbinden den Bahnhof unter anderem mit:

  • Neuhausen am Rheinfall;
  • Herbstäcker;
  • Sommerwies;
  • Krummacker;
  • Gruben;
  • Buchthalen;
  • dem Kantonsspital;
  • Falkeneck;
  • Herblingen;
  • dem Waldfriedhof;
  • der Schifflände;
  • dem Quartier Breite.

Regionale Linien führen unter anderem nach:

  • Beringen;
  • Schleitheim und Beggingen;
  • Hemmental;
  • Merishausen und Bargen;
  • Stetten, Lohn und Büttenhardt;
  • Büsingen, Dörflingen und Ramsen;
  • Feuerthalen, Flurlingen und Marthalen;
  • Neunkirch, Hallau und Trasadingen.

Die Haltekanten auf dem Bahnhofplatz sind mit Buchstaben bezeichnet. Busse in Richtung Winterthur, Zürich und Waldshut benutzen bei Bahnersatzangeboten ebenfalls festgelegte Kanten im Bahnhofsumfeld.[5]

Bahnhof Nord

Die Haltestelle Bahnhof Nord liegt auf der dem Stadtzentrum abgewandten Seite der Gleise.

Sie erschliesst das Mühlental, das Quartier Breite und die nördlichen Bahnhofzugänge. Mehrere städtische und regionale Buslinien beginnen oder enden dort.

Die Personenunterführungen verbinden Bahnhof Nord direkt mit den Perrons und der Altstadtseite. Dadurch können Reisende zwischen Bus und Bahn umsteigen, ohne das gesamte Bahnhofsareal umgehen zu müssen.

Nachtverkehr

In den Nächten auf Samstag und Sonntag sowie vor allgemeinen Feiertagen verkehren Nachtbusse ab dem Bahnhof.

Sie erschliessen die Stadtquartiere, Neuhausen am Rheinfall, das Klettgau, Schleitheim, Hemmental, den Reiat und weitere Gemeinden des Kantons.

Das Nachtangebot ist teilweise anders geführt als das Tagesnetz. Die Abfahrtszeiten und Linienwege werden im Nachtnetzplan und im Online-Fahrplan der Verkehrsbetriebe Schaffhausen veröffentlicht.[10]

Tarif

Der Bahnhof liegt in der Zone 810 des Tarifverbunds OSTWIND. Diese Zone umfasst die Stadt Schaffhausen und Teile des angrenzenden Verkehrsnetzes.

Ein OSTWIND-Fahrausweis berechtigt während seiner zeitlichen Gültigkeit zu Fahrten mit den einbezogenen Bahn- und Buslinien in den gelösten Zonen.

Für grenzüberschreitende Fahrten bestehen besondere Regelungen. Je nach Verbindung gelten:

  • der schweizerische nationale Tarif;
  • der Tarifverbund OSTWIND;
  • der Verkehrsverbund Hegau-Bodensee;
  • der Tarifverbund Waldshut;
  • Angebote des deutschen Nahverkehrs;
  • internationale Fahrausweise.

Das Deutschlandticket gilt auf bestimmten grenzüberschreitenden Bahnverbindungen, wenn der Ausgangs- oder Zielort in Deutschland liegt. Für reine Fahrten innerhalb der Schweiz kann es nicht verwendet werden.[11]

Ausstattung und Dienstleistungen

Der Bahnhof verfügt über ein bedientes SBB-Reisezentrum. Dort werden nationale und internationale Billette, Abonnemente, Reservierungen und weitere Reiseleistungen angeboten.

Zu den Einrichtungen gehören:

  • Billettautomaten;
  • elektronische Abfahrtsanzeigen;
  • SBB-WLAN;
  • Schliessfächer;
  • öffentliche Toiletten;
  • Gepäck- und Reiseleistungen;
  • die Ticketeria der Verkehrsbetriebe Schaffhausen;
  • Bahnhofapotheke und Ambulatorium;
  • Lebensmittelgeschäft;
  • Kioske;
  • Confiserie;
  • Restaurants und Take-away-Angebote;
  • Geldtransferdienst;
  • Mobility Carsharing;
  • Veloabstellanlagen und Velostationen.

Die Geschäfte verteilen sich auf das Aufnahmegebäude, die Stadtebene und die Unterführung Löwengässchen.[5]

Veloverkehr

Der Bahnhof ist ein bedeutender Umsteigepunkt zwischen Velo und öffentlichem Verkehr.

Auf beiden Seiten der Gleise befinden sich Veloabstellanlagen. Zusätzlich bestehen geschützte Velostationen mit kontrolliertem Zugang.

Die südliche Velostation liegt in der Nähe der Bahnhofstrasse und der Altstadt. Eine weitere Anlage erschliesst die nördliche Bahnhofseite.

Der Ausbau der Veloinfrastruktur soll die knappen Flächen im Bahnhofsumfeld entlasten und den Zugang zu den Perrons verbessern.

SchweizMobil unterhält beim Bahnhof einen Informationspunkt für Wander- und Velorouten.

Hindernisfreiheit

Die Perrons sind über Lifte stufenfrei erreichbar. Die Zugänge verbinden das Aufnahmegebäude, die Unterführungen und Bahnhof Nord mit den Bahnsteigen.

Taktile Markierungen unterstützen sehbehinderte Reisende. Moderne Niederflurzüge ermöglichen auf vielen Verbindungen einen weitgehend niveaugleichen Einstieg.

Je nach Fahrzeugtyp, Perronhöhe und Türposition kann weiterhin eine Einstiegshilfe erforderlich sein.

Informationen über die Zugänglichkeit einzelner Verbindungen werden im Online-Fahrplan der SBB angezeigt.

Güterverkehr

Der Bahnhof besass während des 19. und frühen 20. Jahrhunderts umfangreiche Güteranlagen.

Die Eisenbahn transportierte unter anderem:

  • Kohle und Brennstoffe;
  • Stahl und Maschinen;
  • Uhren und Präzisionswaren;
  • Textilien;
  • landwirtschaftliche Erzeugnisse;
  • Baustoffe;
  • Stückgut und Postsendungen.

Mit dem Bau des Güterbahnhofs Herblingertal wurden zahlreiche Aufgaben aus dem Stadtzentrum verlagert.

Heute durchfahren weiterhin Güterzüge den Bahnhof. Die Strecken durch Schaffhausen verbinden Süddeutschland, den Bodenseeraum, die Ostschweiz und den Rangierbahnhof Limmattal.

Der Güterbahnhof und die Abstellanlagen östlich des Personenbahnhofs werden ausserdem für Bau-, Dienst- und Unterhaltszüge genutzt.

Neue Serviceanlage

Die SBB plant beim Güterbahnhof Schaffhausen eine neue Serviceanlage für Fahrzeuge der Zürcher S-Bahn.

Die Anlage soll der Reinigung, Kontrolle, kleineren Instandhaltung und betrieblichen Bereitstellung von S-Bahn-Zügen dienen. Das Projekt steht im Zusammenhang mit dem geplanten Ausbau des Bahnangebots und dem Bedarf an zusätzlichen Abstell- und Unterhaltskapazitäten.

Nach Angaben der SBB sollen am Standort rund 60 Arbeitsplätze entstehen.[12]

Die Serviceanlage liegt ausserhalb des eigentlichen Personenbahnhofs, stärkt jedoch Schaffhausen als Betriebs- und Unterhaltsstandort.

Städtebauliche Bedeutung

Der Bahnhof liegt an einer wichtigen Schnittstelle zwischen der historischen Altstadt, dem Mühlental und dem Quartier Breite.

Mit seiner Eröffnung verlagerte sich ein Teil der städtischen Entwicklung in Richtung Bahnhofstrasse. Hotels, Geschäfte, Banken, Post- und Verwaltungsgebäude entstanden im Bahnhofsumfeld.

Der Bahnhof bildet für viele Reisende den ersten Eindruck der Stadt. Seine Gestaltung, Sauberkeit, Wegführung und Verbindung mit dem Busnetz besitzen deshalb eine hohe städtebauliche Bedeutung.

Die Gleisanlagen wirken zugleich als Barriere zwischen der Altstadt und den nördlichen Quartieren. Die Unterführungen übernehmen deshalb auch eine wichtige Funktion als öffentliche Fusswegverbindungen.

Wirtschaftliche Bedeutung

Der Bahnhof verbindet den Kanton Schaffhausen mit den Arbeits- und Wirtschaftsräumen Zürich, Winterthur, Ostschweiz und Süddeutschland.

Für Berufspendlerinnen und Berufspendler sind insbesondere die direkten Verbindungen nach Zürich, Winterthur, Singen und in das Klettgau bedeutend.

Industrie- und Dienstleistungsunternehmen profitieren von der Nähe zu den Bahnverbindungen. Der Bahnhof erleichtert zudem die Erreichbarkeit von Schulen, kantonalen Behörden, Spital, Einkaufsgebieten und kulturellen Einrichtungen.

Die grenzüberschreitende Lage stärkt Schaffhausen als Arbeitsmarktregion zwischen der Schweiz und Baden-Württemberg.

Touristische Bedeutung

Der Bahnhof ist ein wichtiger Ausgangspunkt für Besuche der Stadt Schaffhausen und des Rheinfalls.

Zu den vom Bahnhof erreichbaren Sehenswürdigkeiten gehören:

  • die historische Altstadt;
  • der Munot;
  • das Museum zu Allerheiligen;
  • das Kloster Allerheiligen;
  • der Fronwagplatz;
  • die Vordergasse;
  • die Schifflände;
  • die Rheinpromenade;
  • der Rheinfall bei Neuhausen.

Zum Rheinfall bestehen direkte Bahn- und Busverbindungen. Die Stationen Neuhausen Rheinfall und Schloss Laufen am Rheinfall liegen unmittelbar bei den Aussichtspunkten.

An der Schifflände beginnen saisonale Schiffsverbindungen auf dem Rhein und Untersee. Die Schifflände ist vom Bahnhof zu Fuss oder mit dem Bus erreichbar.

Bedeutung im internationalen Verkehr

Schaffhausen ist einer der wenigen Bahnhöfe der Schweiz, an denen schweizerische und deutsche Bahnstrecken in einem gemeinsamen Knoten zusammentreffen.

Internationale Bedeutung besitzen insbesondere:

  • die InterCity-Züge zwischen Zürich und Stuttgart;
  • die Verbindung nach Singen;
  • die Hochrheinbahn zwischen Basel und Konstanz;
  • die grenzüberschreitende S-Bahn nach Erzingen;
  • die Bahnverbindungen durch Jestetten und Lottstetten.

Der Bahnhof dient damit sowohl dem internationalen Fernverkehr als auch dem alltäglichen grenzüberschreitenden Pendlerverkehr.

Die unterschiedlichen Tarife, Eigentumsverhältnisse und betrieblichen Vorschriften erfordern eine enge Zusammenarbeit der schweizerischen und deutschen Verkehrsunternehmen.

Siehe auch

Literatur

  • Hans Wolfgang Scharf: Die Eisenbahn am Hochrhein. Band 1: Von Basel zum Bodensee 1840–1939. Eisenbahn-Kurier Verlag, Freiburg im Breisgau 1993, ISBN 3-88255-755-9.
  • Hans Wolfgang Scharf: Die Eisenbahn am Hochrhein. Band 2: Von Basel zum Bodensee 1939–1992. Eisenbahn-Kurier Verlag, Freiburg im Breisgau 1993, ISBN 3-88255-756-7.
  • Hans G. Wägli: Schienennetz Schweiz. AS Verlag, Zürich 2010, ISBN 978-3-909111-74-9.
  • Hans G. Wägli: Bahnprofil Schweiz. AS Verlag, Zürich 2010, ISBN 978-3-909111-85-8.
  • Werner Stutz: Bahnhöfe der Schweiz von den Anfängen bis zum Ersten Weltkrieg. Orell Füssli, Zürich 1983, ISBN 3-280-01405-0.
  • Historischer Verein des Kantons Schaffhausen: Schaffhauser Kantonsgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts. Band 2, Schaffhausen 2002, ISBN 3-85801-151-7.
  • Verkehrsbetriebe Schaffhausen: 100 Jahre öffentlicher Verkehr in Schaffhausen. Schaffhausen 2001.

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Factsheet Schaffhausen – Gemeinschaftsbahnhof SBB/DB. Hrsg.: Schweizerische Bundesbahnen. 2024-08-06. Abgerufen am 2026-08-03.
  2. 2,0 2,1 Zürcher S-Bahn, S-Bahn St. Gallen, S-Bahn Schaffhausen und S-Bahn Bodensee. Hrsg.: Schweizerische Bundesbahnen und Tarifverbund OSTWIND. 2025-12. Abgerufen am 2026-08-03.
  3. Hans G. Wägli
    Schienennetz Schweiz. AS Verlag, Zürich2010. ISBN 978-3-909111-74-9.
  4. Hans Wolfgang Scharf
    Die Eisenbahn am Hochrhein. Band 1: Von Basel zum Bodensee 1840–1939. Eisenbahn-Kurier Verlag, Freiburg im Breisgau1993. ISBN 3-88255-755-9.
  5. 5,0 5,1 5,2 Bahnhofplan Schaffhausen. Hrsg.: Schweizerische Bundesbahnen. 2026-05. Abgerufen am 2026-08-03.
  6. Schaffhausen im Zweiten Weltkrieg. Hrsg.: Stadtarchiv Schaffhausen. Abgerufen am 2026-08-03.
  7. 7,0 7,1 Klettgau S64 Schaffhausen–Erzingen, Fahrplan 2026. Hrsg.: SBB GmbH Deutschland. Abgerufen am 2026-08-03.
  8. Direktverbindungen von Schaffhausen nach Zürich HB. Hrsg.: Schweizerische Bundesbahnen. Abgerufen am 2026-08-03.
  9. Liniennetz Stadt Schaffhausen 2026. Hrsg.: Verkehrsbetriebe Schaffhausen. Abgerufen am 2026-08-03.
  10. Nachtbusse. Hrsg.: Verkehrsbetriebe Schaffhausen. Abgerufen am 2026-08-03.
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47,7000° N, 8,6333° E

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