Museum zu Allerheiligen

Aus Helvetia Wiki – Die Enzyklopädie der Schweiz
Museum zu Allerheiligen
Art Universalmuseum
Sammlungsgebiete Archäologie, Kulturgeschichte, Kunst, Grafik und Naturgeschichte
Eröffnung 1. September 1928
Erweiterung September 1938
Ort Schaffhausen
Kanton Schaffhausen
Trägerschaft Stadt Schaffhausen
Standort ehemalige Klosteranlage Allerheiligen
Architekten des Museumsumbaus Martin Risch und weitere Beteiligte
Adresse Klosterstrasse 16, 8200 Schaffhausen
Koordinaten 47° 41′ 42″ N, 8° 38′ 08″ O
Website allerheiligen.ch

Das Museum zu Allerheiligen ist ein Universalmuseum in der Altstadt von Schaffhausen. Es vereint Archäologie, Kulturgeschichte, Kunst, Grafik und Naturgeschichte unter einem Dach und gehört zu den bedeutendsten und vielfältigsten Museen der Ostschweiz. Untergebracht ist es in der weitläufigen Anlage des ehemaligen Benediktinerklosters Allerheiligen, deren Baugeschichte bis ins 11. Jahrhundert zurückreicht.

Das Museum wurde von der Stadt Schaffhausen etappenweise zwischen 1921 und 1938 eingerichtet. Der erste Teil öffnete am 1. September 1928 mit 42 Ausstellungsräumen. Nach umfangreichen Erweiterungsarbeiten wurde die vergrösserte Anlage im September 1938 feierlich eröffnet.[1][2]

Die Dauerausstellungen behandeln die frühen Hochkulturen, die Archäologie des Kantons Schaffhausen, die Stadt- und Regionalgeschichte, die bildende Kunst sowie die Naturgeschichte. Zur Institution gehört ausserdem das räumlich getrennte Museum Stemmler, das die naturkundliche Privatsammlung des Kürschnermeisters und Naturschützers Carl Stemmler bewahrt.

Zu den herausragenden Beständen gehören die archäologische Sammlung Ebnöther mit rund 6'000 Objekten, etwa 120'000 archäologische Bodenfunde aus der Region, eine kulturhistorische Sammlung mit rund 27'000 Objekten sowie eine Kunstsammlung mit ungefähr 2'500 Gemälden, mehr als 400 Plastiken und Skulpturen und rund 34'000 grafischen Arbeiten.[3]

Lage

Das Museum befindet sich im südlichen Teil der Schaffhauser Altstadt zwischen der Klosterstrasse, der Baumgartenstrasse und dem Rhein. Der Haupteingang liegt an der Klosterstrasse 16.

Vom Bahnhof Schaffhausen ist das Museum zu Fuss in ungefähr zehn Minuten erreichbar. In unmittelbarer Nähe befinden sich:

  • das Münster zu Allerheiligen;
  • der Kreuzgang des ehemaligen Klosters;
  • die Münsterkapelle;
  • der Kräutergarten;
  • das Museum Stemmler;
  • die Schifflände am Rhein;
  • die Vordergasse und der Fronwagplatz;
  • das Museum im Zeughaus;
  • die Stadtbibliothek und weitere kulturelle Einrichtungen.

Der Gebäudekomplex umfasst historische Klosterbauten, museale Ergänzungsbauten des 20. Jahrhunderts und Räume in einem Teil der ehemaligen Schaffhauser Kammgarnspinnerei. Die unterschiedlichen Gebäudeteile sind durch Höfe, Treppen, Passerellen und Ausstellungsgänge miteinander verbunden.

Der Museumsbetrieb erstreckt sich über rund 185 Räume und eine Fläche von etwa 6'500 Quadratmetern.[4]

Name und Museumskonzept

Der Name «zu Allerheiligen» wurde vom ehemaligen Benediktinerkloster übernommen. Er verweist zugleich auf die ursprüngliche religiöse Widmung des Klosters und auf den umfassenden Anspruch des Museums.

Das Museum versteht sich nicht ausschliesslich als Kunstmuseum, historisches Museum oder Naturmuseum. Es verbindet mehrere wissenschaftliche Fachgebiete und ermöglicht dadurch interdisziplinäre Betrachtungen von Mensch, Kultur und Natur.

Zu seinen Kernaufgaben gehören:

  • Sammeln;
  • Bewahren;
  • Erforschen;
  • Dokumentieren;
  • Ausstellen;
  • Vermitteln.

Die Klosteranlage ist dabei nicht nur die bauliche Hülle des Museums. Ihre Architektur, ihre archäologischen Befunde und ihre fast tausendjährige Nutzungsgeschichte bilden selbst einen wesentlichen Teil der Ausstellung.

Geschichte der Klosteranlage

Gründung des Klosters

Das Benediktinerkloster Allerheiligen wurde 1049 von Graf Eberhard von Nellenburg und seiner Ehefrau Ita gestiftet. Am 22. November desselben Jahres weihte Papst Leo IX. den Bauplatz zwischen der damaligen Siedlung Schaffhausen und dem Rhein.

1064 war das nellenburgische Eigenkloster fertiggestellt. Es wurde Christus als Erlöser, dem Heiligen Kreuz, der Gottesmutter Maria und allen Heiligen geweiht. Als Baumeister wird der nellenburgische Hofkaplan Luitpald genannt.[5]

Die erste Klosterkirche war eine dreischiffige Basilika mit Querhaus, drei Apsiden und einer Doppelturmfassade. Südlich davon befanden sich der Kreuzgang, die Konventsgebäude und die wirtschaftlich genutzten Nebengebäude.

Zu den ältesten erhaltenen Bauteilen gehören die Johanneskapelle und Teile der südlichen Kreuzgangmauer.

Hirsauer Reform

Im späten 11. Jahrhundert schloss sich Allerheiligen der Hirsauer Reformbewegung an. Graf Burkhard von Nellenburg verzichtete 1080 auf einen grossen Teil seiner Rechte. Das Kloster erhielt freie Abtswahl, bedeutenden Grundbesitz sowie Markt- und Münzrechte.

Um 1090 begann die Planung einer wesentlich grösseren Klosterkirche. Nach einer Änderung des ursprünglichen Projekts entstand das heutige dreischiffige Münster. Der Chor wurde bis 1095 vollendet, das Langhaus in den ersten Jahren des 12. Jahrhunderts.

Gleichzeitig wurden ein deutlich grösserer Kreuzgang, neue Konventsgebäude, eine Marienkapelle und die Alte Abtei errichtet.[5]

Spätere Erweiterungen

Zwischen dem 12. und 15. Jahrhundert wurde die Klosteranlage mehrfach erweitert. Es entstanden unter anderem:

  • der Münsterturm;
  • Spital- und Noviziatsgebäude;
  • Kapellen;
  • Wirtschaftsgebäude;
  • die Neue Abtei;
  • das Winterrefektorium;
  • neue Mönchszellen.

Die erhaltenen romanischen und spätgotischen Bauteile machen Allerheiligen zu einem bedeutenden Denkmal der Schweizer Klosterarchitektur.

Reformation und Umnutzung

1524 wurde die Benediktinerabtei in ein Chorherrenstift umgewandelt. Mit der Einführung der Reformation in Schaffhausen wurde das Kloster 1529 endgültig aufgehoben.

Die Konventsgebäude dienten danach unterschiedlichen Zwecken. Sie wurden unter anderem als:

  • Wohnungen;
  • Schulräume;
  • Verwaltungsräume;
  • Lager;
  • Werkstätten;
  • Armen- und Versorgungseinrichtungen

genutzt.

Der ehemalige Klostergarten und Teile des Kreuzganghofs wurden zeitweise als Friedhof verwendet. Durch zahlreiche Umbauten und mangelnden Unterhalt ging ein Teil der historischen Anlage verloren.

Entstehung des Museums

Frühe Sammlungen

Bereits im 19. Jahrhundert entstanden in Schaffhausen verschiedene historische, archäologische, künstlerische und naturkundliche Sammlungen.

Vereine, Gesellschaften und Privatpersonen trugen Objekte zusammen, die mit der Geschichte der Stadt und des Kantons verbunden waren. Dazu gehörten:

  • archäologische Bodenfunde;
  • mittelalterliche Skulpturen;
  • Gemälde und Grafiken;
  • Münzen und Medaillen;
  • Waffen;
  • Möbel;
  • kunsthandwerkliche Gegenstände;
  • städtische Altertümer;
  • naturwissenschaftliche Präparate.

Die Bestände waren auf unterschiedliche Gebäude verteilt und konnten nur beschränkt öffentlich gezeigt werden. Um die Wende zum 20. Jahrhundert wurden deshalb verschiedene Projekte für ein zentrales Museum diskutiert.

Wahl der Klosteranlage

Schliesslich entschied sich die Stadt, die vom Verfall bedrohten Gebäude des ehemaligen Klosters Allerheiligen in ein Museum umzuwandeln.

Die Lösung verband zwei Ziele:

  • Erhaltung und Restaurierung der historischen Klosteranlage;
  • Schaffung eines gemeinsamen Standorts für die städtischen und privaten Sammlungen.

Als Vorbild diente unter anderem das Schweizerische Landesmuseum in Zürich. Dessen Architekt Gustav Gull war zunächst an der Planung beteiligt. Wegen Schwierigkeiten in der Zusammenarbeit entschied sich die Stadt später für den Churer Architekten Martin Risch.[1]

Risch wollte die historische Bausubstanz nicht durch einen historisierenden Neubau überformen. Alte Gebäudeteile wurden restauriert und dort, wo es für den Museumsbetrieb notwendig war, durch sachlich gestaltete Neubauten ergänzt.

Erste Bauetappe

Die Umgestaltung begann 1921. In einer ersten Etappe wurden historische Klostergebäude restauriert und für Ausstellungen eingerichtet.

Am 1. September 1928 wurde das Museum zu Allerheiligen mit zunächst 42 Räumen öffentlich zugänglich gemacht.[2]

Die frühen Ausstellungen waren als chronologische Rundgänge angelegt. Sie vermittelten vor allem die Geschichte der Stadt und des Kantons Schaffhausen und gliederten die Objekte häufig nach kunsthandwerklichen Kategorien.

Erweiterung von 1935 bis 1938

1935 beschloss die Stadt eine umfangreiche Erweiterung. Neben Martin Risch waren weitere Architekten und Fachleute an der Planung und Ausführung beteiligt.

Neue Ausstellungsräume entstanden insbesondere für:

  • Ur- und Frühgeschichte;
  • mittelalterliche Geschichte;
  • neuere Stadtgeschichte;
  • Kunst;
  • historische Zimmer;
  • Kunsthandwerk;
  • Industriegeschichte.

Das erweiterte Museum wurde am 11. September 1938 feierlich eröffnet. Es verfügte wenig später über rund 70 Räume und annähernd 4'000 Quadratmeter Ausstellungsfläche.[2]

Bombardierung von 1944

Zerstörung des Westflügels

Am 1. April 1944 wurde Schaffhausen irrtümlich von amerikanischen Flugzeugen bombardiert. Bomben trafen auch den Westflügel des Museums zu Allerheiligen.

Das Dach und die oberen Geschosse wurden schwer beschädigt. Besonders betroffen waren die Kunstabteilung und mehrere historische Räume.

66 Gemälde gingen vollständig verloren. Zu den zerstörten Werken gehörten neun Porträts von Tobias Stimmer sowie ein Bildnis Martin Luthers von Lucas Cranach dem Älteren. Weitere Kunstwerke, Möbel, Keramiken und historische Objekte wurden durch Feuer, Hitze, Löschwasser und herabstürzende Bauteile beschädigt.[2]

Museumsangestellte, Feuerwehrleute, Soldaten, Pfadfinder und freiwillige Helfer bargen Objekte aus dem zerstörten Gebäude. Zahlreiche beschädigte Werke konnten später restauriert werden.

Zerstörung des Naturhistorischen Museums

Das damalige Naturhistorische Museum befand sich nicht in der Klosteranlage, sondern am Herrenacker. Mindestens eine Brandbombe traf das Gebäude und zerstörte die Ausstellungen sowie bedeutende Teile der naturwissenschaftlichen Sammlungen.

Das schwer beschädigte Gebäude wurde später abgebrochen. Gerettete Sammlungsbestände mussten während Jahrzehnten an verschiedenen Standorten eingelagert werden.

Kulturspende

Die Zerstörung löste in der ganzen Schweiz eine breite Solidaritätsbewegung aus. Kantone, Städte, Gemeinden, Museen, Firmen, Vereine und Privatpersonen spendeten Geld und Kunstwerke.

Mehr als 80 Kunstobjekte gelangten im Rahmen dieser sogenannten Kulturspende nach Schaffhausen. Die Spenden sollten die entstandenen Lücken zwar nicht vollständig ersetzen, ermöglichten dem Museum jedoch den Aufbau neuer Sammlungsschwerpunkte.[6]

Zu den gestifteten Werken gehörten Arbeiten von Künstlern verschiedener Epochen. Geldspenden ermöglichten zudem gezielte Ankäufe.

Aus amerikanischen Entschädigungszahlungen für zerstörte Gemälde entstand 1946 die Peyersche Tobias-Stimmer-Stiftung. Sie verfolgt das Ziel, Schaffhauser Kulturgüter zu bewahren und Lücken in der Sammlung des Museums zu schliessen.

Wiedereröffnung

Nach dem Wiederaufbau konnte das Museum 1946 erneut eröffnet werden.

Die Erfahrung der Zerstörung beeinflusste den späteren Umgang mit Kulturgütern. Das Museum arbeitete beim Aufbau des schweizerischen Kulturgüterschutzes mit und erhielt 1995 einen modernen Schutzraum unter einem Innenhof der Anlage.[2]

Entwicklung nach 1946

Internationale Kunstausstellungen

Ab 1947 entwickelte sich das Museum von einem vorwiegend regional ausgerichteten Heimatmuseum zu einem Ausstellungshaus mit internationaler Ausstrahlung.

In den folgenden Jahrzehnten wurden viel beachtete Sonderausstellungen mit Werken bedeutender Künstler und Epochen gezeigt. Dazu gehörten Präsentationen zu Tizian, Rembrandt, Edvard Munch und weiteren bekannten Kunstschaffenden.

Diese Ausstellungen zogen teilweise eine für die Grösse Schaffhausens aussergewöhnlich hohe Zahl von Besucherinnen und Besuchern an.

Seit den späten 1960er-Jahren wurde die Durchführung von Meisterwerke-Ausstellungen wegen steigender Versicherungs-, Transport- und Sicherheitskosten schwieriger. Das Museum konzentrierte sich wieder stärker auf:

  • eigene Sammlungen;
  • regionale Kunst;
  • Schaffhauser Geschichte;
  • kulturhistorische Themen;
  • interdisziplinäre Ausstellungen.

Naturhistorische Abteilung

Nach der Zerstörung des Naturhistorischen Museums im Jahr 1944 dauerte es mehrere Jahrzehnte, bis eine dauerhafte Nachfolgelösung gefunden wurde.

In den späten 1970er-Jahren begannen konkrete Planungen für eine naturkundliche Abteilung im Dachgeschoss des Museums zu Allerheiligen.

1985 wurde der geologische Bereich eröffnet. 1988 folgte die biologische Abteilung. Damit waren die naturhistorischen Sammlungen erstmals seit der Bombardierung wieder umfassend öffentlich zugänglich.[2]

Die Ausstellung wurde 1991 für ihre moderne Gestaltung und Vermittlungsarbeit international ausgezeichnet.

Sammlung Ebnöther

1991 schenkte der Unternehmer und Sammler Marcel Ebnöther der Stadt Schaffhausen seine archäologische Sammlung.

Die Sammlung umfasst rund 6'000 Objekte aus Altamerika sowie aus dem Mittelmeerraum und Vorderasien. Sie erweiterte das bis dahin vor allem regional ausgerichtete Museum um eine Antikensammlung von internationaler Bedeutung.[7]

Für ihre Präsentation wurden zusätzliche Räume in einem Gebäude der ehemaligen Kammgarnspinnerei eingerichtet. Dieser Bereich ist durch eine gedeckte Passerelle mit dem historischen Museumskomplex verbunden.

Architektur und Museumsanlage

Historische und moderne Bauteile

Die Museumsanlage ist über mehrere Jahrhunderte gewachsen. Sie umfasst:

  • romanische Klosterbauteile;
  • spätgotische Räume;
  • nachreformatorische Umbauten;
  • Museumsbauten der 1920er- und 1930er-Jahre;
  • Wiederaufbauten nach 1944;
  • moderne Ausstellungseinbauten;
  • Räume der ehemaligen Kammgarnspinnerei.

Die unterschiedlichen Bauphasen sind im Innern und an den Fassaden erkennbar. Archäologische Befunde, historische Mauern, Kapellen, Kreuzgangflügel und moderne Museumssäle bilden ein zusammenhängendes Ensemble.

Münster

Das Münster zu Allerheiligen gehört zur ehemaligen Klosteranlage, wird jedoch kirchlich und organisatorisch nicht als gewöhnlicher Ausstellungsraum des Museums genutzt.

Die dreischiffige romanische Basilika gilt als grösste romanische Kirche der Schweiz. Ihre schlichte Architektur zeigt den Einfluss der Hirsauer Reformbewegung.

Das Münster wird für Gottesdienste, Konzerte, Führungen und kulturelle Veranstaltungen genutzt.

Kreuzgang

Der Kreuzgang gehört zu den bedeutendsten erhaltenen Teilen der Anlage. Seine Flügel stammen aus unterschiedlichen Bauphasen und zeigen romanische und gotische Elemente.

Im Kreuzgang und in angrenzenden Räumen sind mittelalterliche Bauplastiken, Grabdenkmäler und weitere Zeugnisse der Klostergeschichte erhalten.

Der Kreuzgang umschliesst den ehemaligen Kreuzgarten, der vom 16. bis ins 19. Jahrhundert teilweise als Begräbnisplatz der städtischen Oberschicht diente.

Kräutergarten

Der heutige Kräutergarten wurde 1937 und 1938 an der Stelle des mittelalterlichen Klostergartens neu angelegt.

Er enthält:

  • Heilpflanzen;
  • Gewürzpflanzen;
  • traditionelle Bauerngartenpflanzen;
  • Bibelpflanzen;
  • typische Klosterpflanzen.

Der Garten dient als botanischer Schaugarten und als öffentlich zugänglicher Erholungsraum. Die Pflanzen werden nicht für medizinische oder kulinarische Zwecke geerntet.[1]

Pfalzhof

Der Pfalzhof ist einer der Innenhöfe der Museumsanlage. Er verbindet historische Gebäudeteile mit den neueren Ausstellungsräumen.

In den wärmeren Monaten wird der Hof vom Museumscafé genutzt. Daneben finden dort Veranstaltungen, Empfänge und Vermittlungsangebote statt.

Kammgarnhalle

Ein Teil des Museums befindet sich in einem Gebäude der ehemaligen Schaffhauser Kammgarnspinnerei auf der gegenüberliegenden Seite der Baumgartenstrasse.

Die Kammgarnhalle wird für Sonderausstellungen und für Teile der Antikensammlung verwendet. Eine überdachte Passerelle verbindet sie mit dem Hauptgebäude.

Die industrielle Architektur bildet einen bewussten Kontrast zur mittelalterlichen Klosteranlage.

Sammlungen

Archäologie der Region

Die regionale archäologische Sammlung umfasst rund 120'000 Objekte aus dem Kanton Schaffhausen. Sie reicht von der Altsteinzeit bis in die Neuzeit.[8]

Zu den wichtigsten Fundkomplexen gehören:

  • Kesslerloch bei Thayngen;
  • Schweizersbild bei Schaffhausen;
  • Gächlingen;
  • Thayngen-Weier;
  • römische Fundstellen;
  • spätrömische Gräber von Stein am Rhein;
  • frühmittelalterliche Fundplätze bei Schleitheim.

Die Funde aus dem Kesslerloch und dem Schweizersbild sind von europäischem Rang. Sie stammen von eiszeitlichen Rentierjägern und umfassen Werkzeuge, Harpunenspitzen, gravierte Knochen und kunstvoll gearbeitete Speerschleudern.

Die jungsteinzeitliche Siedlung Thayngen-Weier gehört zum UNESCO-Welterbe «Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen».

Ein grosser Teil der archäologischen Objekte ist Eigentum der Kantonsarchäologie Schaffhausen. Das Museum bewahrt und präsentiert sie in enger Zusammenarbeit mit der kantonalen Fachstelle.

Archäologische Sammlung Ebnöther

Die Sammlung Ebnöther umfasst rund 6'000 Objekte. Marcel Ebnöther trug sie hauptsächlich zwischen 1975 und 1989 auf dem internationalen Kunstmarkt zusammen.

Die Sammlung ist nach einem kulturvergleichenden Konzept aufgebaut. Objekte aus der sogenannten Alten Welt werden solchen aus der Neuen Welt gegenübergestellt.

Schwerpunkte sind:

  • präkolumbische Kulturen Perus und Ecuadors;
  • Moche;
  • Nazca;
  • Recuay;
  • Chavín;
  • Etrusker;
  • Urartäer;
  • antike Kulturen des Mittelmeerraums;
  • Kulturen Vorderasiens.

Rund 3'000 Objekte stammen aus Peru und Ecuador. Einen besonderen Schwerpunkt bilden Goldarbeiten und andere kunsthandwerklich hochwertige Grabbeigaben.[7]

Da zahlreiche Objekte aus Regionen mit verbreiteter Grabräuberei stammen und ihre genaue Herkunft nicht dokumentiert ist, unterzieht das Museum die Sammlung einer fortlaufenden Provenienzprüfung.

Kulturhistorische Sammlung

Die kulturhistorische Sammlung umfasst rund 27'000 Objekte zur Geschichte von Stadt und Region Schaffhausen.[9]

Die Sammlung reicht von romanischen Baufragmenten bis zu Industrieprodukten des 20. Jahrhunderts.

Zu ihren Beständen gehören:

  • Möbel;
  • Waffen;
  • Fahnen;
  • Zunftgegenstände;
  • Glasmalereien;
  • Keramik;
  • Silberwaren;
  • Uhren;
  • Textilien;
  • Spielkarten;
  • Münzen;
  • Medaillen;
  • Plakate;
  • Haushaltsgegenstände;
  • technische Erzeugnisse;
  • historische Fotografien.

Bedeutende kunsthandwerkliche Arbeiten stammen unter anderem von Johann Conrad Speissegger, Lorenz Spengler und Johann Heinrich Hurter.

Die Industriegeschichte ist durch Objekte von Schaffhauser Unternehmen vertreten. Dazu gehören Erzeugnisse der Ziegler’schen Tonwarenfabrik, der Textilindustrie, der Silbermanufaktur Jezler und weiterer Betriebe.

Numismatik

Die numismatische Sammlung umfasst Münzen, Medaillen, Marken, Siegel und verwandte Objekte.

Von besonderer Bedeutung sind:

  • Schaffhauser Münzprägungen;
  • Münzen der Grafen von Nellenburg;
  • städtische Münzen;
  • Schweizer Münzen;
  • Münzfunde aus dem Kantonsgebiet;
  • Erinnerungs- und Verdienstmedaillen.

Die Sammlung dokumentiert die wirtschaftliche und politische Entwicklung Schaffhausens seit dem Mittelalter.

Spielkartensammlung

Schaffhausen und Neuhausen am Rheinfall waren bedeutende Standorte der Schweizer Spielkartenproduktion.

Das Museum sammelt seit seiner Gründung Spielkarten. Der Bestand umfasst mehr als 18'000 Kartenspiele mit über einer Million Einzelkarten und gilt als bedeutendste Spielkartensammlung der Schweiz.[10]

Ein wichtiger Zuwachs war die Firmensammlung des Spielkartenherstellers AGMüller, die 1988 an die Stadt Schaffhausen gelangte.

Die Sammlung dokumentiert:

  • historische Schweizer Kartenbilder;
  • regionale Jasskarten;
  • internationale Kartenspiele;
  • Werbe- und Propagandakarten;
  • Künstlerkarten;
  • Entwürfe und Druckvorlagen;
  • Produktionsverfahren;
  • Firmen- und Handelsgeschichte.

Kunstsammlung

Die Kunstsammlung umfasst rund 2'500 Gemälde, mehr als 400 plastische Werke und Skulpturen sowie ungefähr 34'000 grafische Arbeiten.[11]

Sie vermittelt die Entwicklung der Schaffhauser und Schweizer Kunst sowie der Kunst des angrenzenden Auslandes vom Spätmittelalter bis zur Gegenwart.

Zu den Sammlungsschwerpunkten gehören:

  • regionale Sakralkunst des Spätmittelalters;
  • Werke von Lucas Cranach dem Älteren;
  • Tobias Stimmer;
  • Porträts Schaffhauser Persönlichkeiten;
  • Klassizismus;
  • Rheinfallansichten;
  • Schweizer Kunst des 19. Jahrhunderts;
  • klassische Moderne;
  • zeitgenössische Kunst.

Vertreten sind unter anderem:

Die grafische Sammlung enthält Zeichnungen, Druckgrafik, Aquarelle, Plakate und fotografische Arbeiten.

Rheinfallbilder

Ein besonderer Schwerpunkt der Kunstsammlung sind Darstellungen des Rheinfalls.

Seit dem 17. Jahrhundert wurde der Wasserfall von Künstlerinnen und Künstlern aus der Schweiz und dem Ausland dargestellt. Die Sammlung dokumentiert den Wandel der Wahrnehmung vom bedrohlichen Naturereignis über das romantische Landschaftsmotiv bis zur modernen Touristenattraktion.

Zu den Beständen gehören Gemälde, Gouachen, Aquarelle, Druckgrafiken, Fotografien und Plakate.

Naturhistorische Sammlung

Die naturhistorischen Bestände umfassen Geologie, Paläontologie, Botanik und Zoologie.

Zu den wichtigsten Sammlungen gehören:

  • Fossilien aus dem Schaffhauser Jura;
  • Mineralien;
  • Gesteine;
  • eiszeitliche Funde;
  • Herbarien;
  • Insektensammlungen;
  • Vogelpräparate;
  • Säugetierpräparate;
  • naturwissenschaftliche Dokumentationen.

Die geologische Sammlung von Ferdinand Schalch enthält mehr als 50'000 Einzelstücke.[12]

Zu den bekannten Objekten gehören ein etwa 2,6 Meter langer Schwanz eines Fischsauriers aus rund 170 Millionen Jahre alten Gesteinsschichten bei Beggingen sowie fossile Überreste von Mammuts und Meereskrokodilen.

Die botanischen und zoologischen Sammlungen dienen auch der wissenschaftlichen Untersuchung langfristiger Veränderungen von Flora, Fauna und Klima.

Museum Stemmler

Das Museum Stemmler befindet sich in einem historischen Wohnhaus an der Sporrengasse in der Schaffhauser Altstadt.

Es beruht auf der Privatsammlung des Kürschnermeisters, Präparators und Naturschützers Carl Stemmler. Die original erhaltenen Räume vermitteln den Charakter einer wissenschaftlichen Privatsammlung des frühen 20. Jahrhunderts.

Die Sammlung umfasst unter anderem:

  • gegen 700 präparierte Vögel;
  • Säugetiere;
  • Nester;
  • Eier;
  • Federn;
  • Knochen;
  • Zeichnungen;
  • Fotografien;
  • naturkundliche Aufzeichnungen.

Stemmler setzte sich insbesondere für den Schutz von Steinadler, Bartgeier und Haubentaucher ein.[13]

Dauerausstellungen

Frühe Hochkulturen

Die Dauerausstellung «Frühe Hochkulturen» präsentiert eine Auswahl aus der Sammlung Ebnöther.

Objekte aus Altamerika, dem Mittelmeerraum und Vorderasien werden thematisch gegenübergestellt. Behandelt werden unter anderem:

  • Herrschaft;
  • Religion;
  • Tod und Jenseits;
  • Krieg;
  • Handel;
  • Alltag;
  • Handwerk;
  • Körper und Schmuck.

Die Ausstellung thematisiert auch die Herkunft der archäologischen Objekte, den internationalen Kunsthandel und die Folgen illegaler Ausgrabungen.

Archäologie der Region

Die regionale Archäologie führt von den eiszeitlichen Jägergruppen bis in die Neuzeit.

Originalfunde, Rekonstruktionen, Modelle und digitale Medien vermitteln die Entwicklung von Siedlungen, Landwirtschaft, Handwerk und Bestattungswesen.

Besondere Bedeutung besitzen die Funde aus dem Kesslerloch, Schweizersbild, Gächlingen und Thayngen-Weier.

Kulturgeschichte

Die kulturhistorische Dauerausstellung zeigt die Entwicklung von Stadt und Region Schaffhausen.

Zu den Themen gehören:

  • Kloster und Stadtentstehung;
  • Zünfte und städtische Gesellschaft;
  • Reformation;
  • Handwerk;
  • Handel;
  • Rhein und Rheinfall;
  • Industrialisierung;
  • politische Entwicklung;
  • Alltag im 19. und 20. Jahrhundert;
  • Zweiter Weltkrieg;
  • Bombardierung von 1944.

Historische Räume, Möbel und kunsthandwerkliche Gegenstände ergänzen die chronologische Darstellung.

Kunst

Die Kunstausstellung führt vom Spätmittelalter bis zur Gegenwart.

Sie kombiniert regionale Künstler mit wichtigen Positionen der Schweizer und europäischen Kunst. Die Präsentation wird regelmässig verändert, um unterschiedliche Teile der umfangreichen Sammlung zugänglich zu machen.

Zu den besonders bekannten Werken gehören Arbeiten von Cranach, Stimmer, Hodler, Vallotton, Dietrich und Otto Dix.

Naturgeschichte

Die naturhistorische Dauerausstellung widmet sich der Landschafts- und Naturgeschichte der Region Schaffhausen.

Sie behandelt:

  • Entstehung der Gesteine;
  • Jurameer;
  • Fossilien;
  • Eiszeiten;
  • Rhein und Rheinfall;
  • heimische Lebensräume;
  • Pflanzenwelt;
  • Tierwelt;
  • Veränderungen durch den Menschen.

Präparate, Fossilien, Modelle, Dioramen und interaktive Stationen sollen naturwissenschaftliche Zusammenhänge anschaulich vermitteln.

Sonderausstellungen

Das Museum veranstaltet regelmässig Sonderausstellungen aus allen seinen Fachbereichen.

Die Themen reichen von klassischer und zeitgenössischer Kunst über Archäologie und Industriegeschichte bis zu Naturwissenschaft, Gesellschaft und Alltagskultur.

Interdisziplinäre Ausstellungen verbinden häufig mehrere Sammlungsgebiete. Dabei können historische Objekte, Kunstwerke, naturwissenschaftliche Präparate und moderne Medien gemeinsam präsentiert werden.

Für grössere Sonderausstellungen wird häufig die Kammgarnhalle genutzt.

Forschung

Die wissenschaftliche Erforschung der Sammlungen gehört zu den zentralen Aufgaben des Museums.

Mitarbeitende veröffentlichen:

  • Ausstellungskataloge;
  • Sammlungsbestände;
  • wissenschaftliche Aufsätze;
  • archäologische Untersuchungen;
  • kunsthistorische Beiträge;
  • naturwissenschaftliche Arbeiten;
  • Beiträge zur Schaffhauser Geschichte.

Forschungsprojekte entstehen häufig in Zusammenarbeit mit Universitäten, Hochschulen, der Kantonsarchäologie, Museen und Fachgesellschaften.[3]

Provenienzforschung

Das Museum untersucht die Herkunft und Besitzgeschichte seiner Sammlungsobjekte.

Besondere Aufmerksamkeit gilt:

  • Kunstwerken, die zwischen 1933 und 1945 gehandelt wurden;
  • Objekten aus früheren Privatsammlungen;
  • archäologischen Objekten ohne dokumentierten Fundzusammenhang;
  • Erwerbungen aus dem internationalen Kunsthandel;
  • möglichen Fällen von Raubkunst;
  • Objekten aus kolonialen Zusammenhängen.

Die Sammlung Ebnöther stellt wegen ihrer Entstehung auf dem internationalen Antikenmarkt eine besondere Herausforderung dar.

Das Museum dokumentiert problematische oder ungeklärte Provenienzen und sucht den Austausch mit Fachleuten, Behörden und Institutionen in den Herkunftsländern.

Konservierung und Restaurierung

Die Konservierung und Restaurierung dient dem langfristigen Erhalt der Museumsbestände.

Die Arbeit umfasst:

  • Kontrolle des Raumklimas;
  • Schädlingsüberwachung;
  • fachgerechte Lagerung;
  • Reinigung;
  • Stabilisierung beschädigter Objekte;
  • Restaurierung;
  • Vorbereitung für Ausstellungen und Leihverkehr;
  • Notfallplanung;
  • Zusammenarbeit mit dem Kulturgüterschutz.

Die Bombardierung von 1944 und die anschliessende Rettung beschädigter Werke besitzen für das Museum eine besondere konservatorische Bedeutung.

Bibliothek

Die interne Museumsbibliothek enthält rund 21'000 Titel.[1]

Ihre Schwerpunkte sind:

  • Kunstgeschichte;
  • Schaffhauser Geschichte;
  • Archäologie;
  • Numismatik;
  • Naturkunde;
  • Museologie;
  • Sammlung Ebnöther;
  • Spielkarten;
  • Ausstellungs- und Auktionskataloge.

Die Bestände sind im Katalog der Bibliotheken Schaffhausen nachgewiesen. Ein Teil kann über die Stadtbibliothek ausgeliehen oder im Lesesaal konsultiert werden.

Die eigentlichen Bibliotheksräume im Museum sind nicht allgemein öffentlich zugänglich.

Vermittlung

Das Museum bietet ein umfangreiches Vermittlungsprogramm für unterschiedliche Alters- und Interessengruppen.

Zum Angebot gehören:

  • öffentliche Führungen;
  • Gruppenführungen;
  • Schulprogramme;
  • Workshops;
  • Familienangebote;
  • Ferienprogramme;
  • Vorträge;
  • Gespräche mit Fachleuten;
  • Veranstaltungen im Kräutergarten;
  • digitale Vermittlungsangebote;
  • Audiotouren;
  • Publikationen und Arbeitsblätter.

Bei der Gestaltung der Ausstellungen werden zunehmend interaktive Medien, Hörstationen, Filme und digitale Rekonstruktionen eingesetzt.

Museumscafé und Museumsshop

Das Museum verfügt über ein Café und einen Museumsshop.

Das Café befindet sich im historischen Gebäudekomplex. Während der warmen Jahreszeit werden auch Sitzplätze im Pfalzhof genutzt.

Der Museumsshop bietet unter anderem:

  • Ausstellungskataloge;
  • kunst- und kulturhistorische Publikationen;
  • Bücher zur Region;
  • Postkarten;
  • Reproduktionen;
  • Spielkarten;
  • Geschenk- und Designartikel.

Trägerschaft und Finanzierung

Träger des Museums zu Allerheiligen ist die Stadt Schaffhausen.[1]

Der Kanton Schaffhausen leistet zusätzliche finanzielle Beiträge. Weitere Unterstützung erfolgt durch:

  • Stiftungen;
  • Museumsvereine;
  • Fachgesellschaften;
  • Sponsoren;
  • private Spenderinnen und Spender;
  • Legate;
  • Förderbeiträge.

Mehrere Stiftungen stellen dem Museum bedeutende Kunstwerke und andere Objekte als Dauerleihgaben zur Verfügung.

Peyersche Tobias-Stimmer-Stiftung

Die Peyersche Tobias-Stimmer-Stiftung entstand 1946 aus Entschädigungszahlungen für Gemälde, die bei der Bombardierung zerstört worden waren.

Sie sammelt und bewahrt Kunstwerke und Kulturgüter mit Bezug zu Schaffhausen. Ein Schwerpunkt liegt auf Tobias Stimmer und seinem künstlerischen Umfeld.

Sturzenegger-Stiftung

Die Sturzenegger-Stiftung wurde 1987 von Hans und Claire Sturzenegger-Jeanfavre gegründet.

Ihre Sammlung steht dem Museum und der Stadtbibliothek als Dauerleihgabe zur Verfügung. Sie umfasst bedeutende Werke der Schweizer Kunst, darunter Arbeiten von Ferdinand Hodler, Giovanni Segantini, Adolf Dietrich, Otto Dix, Varlin und Johann Heinrich Füssli.[14]

Bedeutung

Das Museum zu Allerheiligen erfüllt mehrere Funktionen zugleich.

Es ist:

  • das zentrale kulturhistorische Museum des Kantons Schaffhausen;
  • ein bedeutendes Schweizer Kunstmuseum;
  • Aufbewahrungsort regionaler archäologischer Funde;
  • naturhistorisches Museum der Region;
  • Forschungs- und Dokumentationsstelle;
  • Erinnerungsort an die Bombardierung von 1944;
  • Teil eines national bedeutenden Baudenkmals;
  • Veranstaltungs- und Bildungsort.

Die Verbindung von Museum und historischer Klosteranlage verleiht der Institution einen besonderen Charakter. Die Architektur führt die Geschichte Schaffhausens unmittelbar vor Augen, während die Sammlungen zeitlich und geografisch weit über die Region hinausreichen.

Siehe auch

Literatur

  • Kurt Bänteli; Rudolf Gamper; Peter Lehmann
Das Kloster Allerheiligen in Schaffhausen. In: Schaffhauser Archäologie, Band 4. Kantonsarchäologie Schaffhausen, Schaffhausen1999. ISBN 3-9521868-0-5.
  • Kurt Bänteli; Hans Peter Mathis
Das ehemalige Kloster zu Allerheiligen in Schaffhausen. In: Schweizerische Kunstführer, Nr. 76. Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte, Bern2004. ISBN 3-85782-759-9.
  • Museum zu Allerheiligen (Hrsg.)
Kunst aus Trümmern. Die Bombardierung des Museums zu Allerheiligen 1944 und ihre Folgen. Hier und Jetzt, Baden2019. ISBN 978-3-03919-489-6.
  • Daniel Grütter
Museum zu Allerheiligen (Hrsg.)
Die Anfänge des Schaffhauser Heimatmuseums zu Allerheiligen. In: Kunst aus Trümmern. Hier und Jetzt, Baden2019. ISBN 978-3-03919-489-6.
  • Andreas Rüfenacht
Museum zu Allerheiligen (Hrsg.)
Die vernichtete Kunstabteilung und die Folgen ihrer Zerstörung. In: Kunst aus Trümmern. Hier und Jetzt, Baden2019. ISBN 978-3-03919-489-6.
  • Luca Stoppa
Museum zu Allerheiligen (Hrsg.)
Das Füllen der Lücken. Die Kunst- und Kulturspenden für das Museum. In: Kunst aus Trümmern. Hier und Jetzt, Baden2019. ISBN 978-3-03919-489-6.
  • Urs Weibel
Museum zu Allerheiligen (Hrsg.)
Mehr als ein Saurier aus der Asche. Die Kulturspenden für das Naturhistorische Museum. In: Kunst aus Trümmern. Hier und Jetzt, Baden2019. ISBN 978-3-03919-489-6.

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 1,4 Über uns – Geschichte des Museums. Hrsg.: Museum zu Allerheiligen. Abgerufen am 3. August 2026.
  2. 2,0 2,1 2,2 2,3 2,4 2,5 Kunst aus Trümmern – Schweizer Kulturspenden nach der Bombardierung Schaffhausens 1944. Hrsg.: Museum zu Allerheiligen. Abgerufen am 3. August 2026.
  3. 3,0 3,1 Sammlungen. Hrsg.: Museum zu Allerheiligen. Abgerufen am 3. August 2026.
  4. Jahresbericht 2024. Hrsg.: Museum zu Allerheiligen. Abgerufen am 3. August 2026.
  5. 5,0 5,1 Die Baugeschichte der Klosteranlage zu Allerheiligen. Hrsg.: Museum zu Allerheiligen. Abgerufen am 3. August 2026.
  6. Andreas Rüfenacht: Auf Bomben folgte Kunst. In: Blog des Schweizerischen Nationalmuseums. 22. Mai 2019. Abgerufen am 3. August 2026.
  7. 7,0 7,1 Archäologische Sammlung Ebnöther. Hrsg.: Museum zu Allerheiligen. Abgerufen am 3. August 2026.
  8. Archäologie der Region. Hrsg.: Museum zu Allerheiligen. Abgerufen am 3. August 2026.
  9. Kulturgeschichte. Hrsg.: Museum zu Allerheiligen. Abgerufen am 3. August 2026.
  10. SpielKartenKunst – Wandtexte. Hrsg.: Museum zu Allerheiligen. Abgerufen am 3. August 2026.
  11. Kunst und Grafik. Hrsg.: Museum zu Allerheiligen. Abgerufen am 3. August 2026.
  12. Naturgeschichte. Hrsg.: Museum zu Allerheiligen. Abgerufen am 3. August 2026.
  13. Sammlung Stemmler. Hrsg.: Museum zu Allerheiligen. Abgerufen am 3. August 2026.
  14. Sturzenegger-Stiftung. Hrsg.: Museum zu Allerheiligen. Abgerufen am 3. August 2026.

47,69489° N, 8,63548° E