Kanton Basel-Landschaft

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Kanton Basel-Landschaft
Amtlicher Name Kanton Basel-Landschaft
Kurzbezeichnung Baselbiet
Kürzel BL
Hauptort Liestal
Region Nordwestschweiz
Kantonsgründung 1833
Amtssprache Deutsch
Fläche 517,67 km²[1]
Bevölkerung 305'663 Einwohnerinnen und Einwohner, 31. Dezember 2025[2]
Politische Gemeinden 86[3]
Bezirke 5
Legislative Landrat, 90 Mitglieder[4]
Exekutive Regierungsrat, 5 Mitglieder
Höchster Punkt Hinteri Egg, 1169 m ü. M.[5]
Tiefster Punkt Birsmündung in den Rhein bei Birsfelden, 246 m ü. M.[5]
Internet bl.ch

Der Kanton Basel-Landschaft, umgangssprachlich meist Baselbiet genannt, ist ein Kanton im Nordwesten der Schweiz. Hauptort ist Liestal. Der Kanton entstand 1833 durch die politische Trennung des früheren Kantons Basel in die beiden Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft.

Basel-Landschaft grenzt an die Kantone Basel-Stadt, Aargau, Solothurn und Jura sowie an Deutschland und Frankreich. Der Kanton gehört zur trinationalen Region am Oberrhein und ist wirtschaftlich, verkehrstechnisch und kulturell eng mit der Stadt Basel und den benachbarten Gebieten in Deutschland und Frankreich verbunden.

Das Kantonsgebiet umfasst dicht besiedelte Agglomerationsgemeinden rund um Basel, Industrie- und Logistikstandorte am Rhein, das Birs- und Ergolztal, landwirtschaftlich geprägte Hügellandschaften sowie Gebiete des Juras. Mit einer Fläche von 517,67 Quadratkilometern gehört Basel-Landschaft zu den kleineren Kantonen der Schweiz.[1]

Ende 2025 lebten 305'663 Menschen im Kanton.[2] Mehr als die Hälfte der Bevölkerung wohnt im Bezirk Arlesheim, der unmittelbar an Basel-Stadt grenzt und weitgehend Teil der Agglomeration Basel ist. Das Oberbaselbiet und das Laufental sind demgegenüber stärker durch kleinere Städte, Dörfer, Wälder und Landwirtschaft geprägt.

Basel-Landschaft wird traditionell als einer der früheren Schweizer «Halbkantone» bezeichnet. Seit der Bundesverfassung von 1999 lautet die offizielle Bezeichnung nur noch Kanton. Wie Basel-Stadt, Obwalden, Nidwalden, Appenzell Ausserrhoden und Appenzell Innerrhoden verfügt Basel-Landschaft jedoch weiterhin nur über einen Sitz im Ständerat und eine halbe Standesstimme bei eidgenössischen Verfassungsabstimmungen.

Name

Der amtliche Name lautet Kanton Basel-Landschaft. Der Bindestrich ist Bestandteil der offiziellen Schreibweise. Die verbreitete Kurzform Baselbiet bezeichnet sowohl das Kantonsgebiet als auch seine Bevölkerung, Landschaft und Kultur.

Einwohnerinnen und Einwohner werden als Baselbieterinnen und Baselbieter bezeichnet. Das zugehörige Adjektiv lautet baselbieterisch oder häufiger einfach Baselbieter, etwa in den Bezeichnungen Baselbieter Geschichte, Baselbieter Landwirtschaft und Baselbieter Dialekt.

Auf Französisch heisst der Kanton Bâle-Campagne, auf Italienisch Basilea Campagna und auf Rätoromanisch Basilea-Champagna.

Die Bezeichnung «Landschaft» geht auf die frühere politische Unterscheidung zwischen der Stadt Basel und ihrem ländlichen Herrschaftsgebiet zurück. Vor der Kantonstrennung wurde das Gebiet ausserhalb der Stadt als Basler Landschaft oder Landschaft Basel bezeichnet.

Der Name Basel selbst ist antiken Ursprungs. Die römische Bezeichnung Basilia ist seit der Spätantike belegt. Der Name wurde später auf das städtische Herrschaftsgebiet und nach 1833 auf beide Basler Kantone übertragen.

Wappen und Flagge

Das Wappen des Kantons zeigt auf weissem Grund einen roten Bischofsstab, den sogenannten Baselstab. Im Unterschied zum schwarzen Baselstab von Basel-Stadt ist der Baselbieter Stab nach rechts gewendet und mit sieben sogenannten Krabben oder Kugeln besetzt.

Die sieben Verzierungen werden häufig mit den früheren ländlichen Ämtern oder Bezirken in Verbindung gebracht. Die genaue ursprüngliche Bedeutung ist jedoch nicht abschliessend geklärt.

Der Baselstab geht auf den mittelalterlichen Bischofsstab des Bischofs von Basel zurück. Er entwickelte sich im Verlauf des Mittelalters zum Hoheitszeichen der Stadt und des früheren Kantons Basel.

Nach der Kantonstrennung übernahmen beide neuen Kantone eigene Varianten des Baselstabs. Basel-Landschaft wählte einen roten, nach heraldisch rechts gerichteten Stab. Basel-Stadt behielt den schwarzen, nach links gerichteten Baselstab.

Die Kantonsflagge zeigt dasselbe Motiv wie das Wappen. Rot und Weiss prägen zahlreiche kantonale Veröffentlichungen, Behördenauftritte, Vereine und regionale Veranstaltungen.

Geografie

Lage und Grenzen

Basel-Landschaft liegt im äussersten Nordwesten der Schweiz. Der Kanton gehört zur Nordwestschweiz und zur grenzüberschreitenden Oberrheinregion.

Im Norden grenzt Basel-Landschaft an Basel-Stadt, Deutschland und Frankreich. Die Grenze zu Frankreich verläuft hauptsächlich im Bereich des Leimentals und des Laufentals. Die deutsche Grenze befindet sich am Rhein bei Birsfelden und Muttenz.

Im Osten grenzt der Kanton an Aargau, im Süden und Südwesten an Solothurn und Jura. Die zahlreichen solothurnischen Gebiete im Jura führen zu einem unregelmässigen Grenzverlauf.

Die gesamte Kantonsgrenze ist rund 232 Kilometer lang.[6]

Das Kantonsgebiet besitzt eine stark gegliederte Form. Es erstreckt sich von den stadtnahen Gemeinden Allschwil, Binningen, Birsfelden und Muttenz über das Ergolz- und Frenkental bis in die Jurahöhen um Langenbruck. Im Westen reicht es durch das Laufental bis an die französische Grenze.

Landschaftsräume

Basel-Landschaft lässt sich in mehrere naturräumliche Gebiete gliedern:

  • die Rheinebene und das untere Birstal;
  • das Leimental;
  • das Ergolztal;
  • der Tafeljura;
  • der Falten- oder Kettenjura;
  • das Laufental;
  • die stadtnahen Agglomerationsgebiete.

Die Rheinebene umfasst vor allem Gebiete von Birsfelden, Muttenz, Pratteln und Augst. Sie ist stark durch Siedlungen, Verkehrsanlagen, Hafen- und Industriegebiete geprägt.

Das Birstal erstreckt sich von Basel über Münchenstein, Arlesheim, Reinach und Aesch in Richtung Laufental. Es gehört zu den am dichtesten besiedelten Verkehrs- und Wirtschaftsräumen des Kantons.

Das Leimental liegt südwestlich von Basel und umfasst Gemeinden wie Binningen, Bottmingen, Oberwil, Therwil, Ettingen und Biel-Benken. Das Tal setzt sich über die Landesgrenze nach Frankreich fort.

Das Ergolztal bildet eine zentrale Siedlungs- und Verkehrsachse des Kantons. Es führt von Augst und Pratteln über Liestal, Lausen, Sissach und Gelterkinden in das Oberbaselbiet.

Der nördliche und mittlere Teil des Oberbaselbiets gehört überwiegend zum Tafeljura. Typisch sind Hochflächen, bewaldete Hänge und tief eingeschnittene Täler.

Der südliche Teil mit Gebieten um Waldenburg, Langenbruck, den Passwang und den Blauen gehört zum Faltenjura. Dort befinden sich die höchsten Erhebungen des Kantons.[7]

Berge und Höhenzüge

Der höchste Punkt des Kantons ist die Hinteri Egg bei Waldenburg auf 1169 Metern über Meer.[5]

Weitere bekannte Höhen und Berge sind:

Die Belchenflue bietet einen weiten Blick über das Mittelland, den Jura, den Schwarzwald und bei guter Sicht bis zu den Alpen.

Der Wartenberg bei Muttenz besitzt drei mittelalterliche Burgruinen. Er ist ein wichtiges Naherholungsgebiet und ein markantes Wahrzeichen der Region.

Die Wasserfallen oberhalb von Reigoldswil sind durch eine Luftseilbahn erschlossen. Das Gebiet ist ein beliebtes Ziel für Wanderungen, Wintersport und Familienausflüge.

Flüsse und Bäche

Der bedeutendste Fluss am nördlichen Kantonsrand ist der Rhein. Er berührt Basel-Landschaft bei Birsfelden, Muttenz und Augst.

Die wichtigsten Flüsse innerhalb des Kantons sind:

Die Birs entspringt im Berner Jura, durchquert das Laufental und das Birstal und mündet bei Birsfelden in den Rhein. An ihrer Mündung befindet sich mit 246 Metern über Meer der tiefste Punkt des Kantons.[5]

Die Ergolz entspringt im Oberbaselbiet und fliesst über Gelterkinden, Sissach, Liestal und Füllinsdorf nach Augst, wo sie in den Rhein mündet.

Die Frenke besteht aus der Vorderen und der Hinteren Frenke. Beide Arme vereinigen sich bei Liestal und münden dort in die Ergolz.

Der Birsig fliesst aus dem Leimental nach Basel und mündet in der Basler Innenstadt teilweise unterirdisch in den Rhein.

Die Lützel durchquert das westliche Laufental und bildet abschnittsweise die Grenze zwischen der Schweiz und Frankreich.

Viele Flüsse wurden im 19. und 20. Jahrhundert begradigt, eingedolt oder durch Uferbauten verändert. Seit dem späten 20. Jahrhundert werden verschiedene Abschnitte renaturiert.

Klima

Das Klima ist gemässigt und im schweizerischen Vergleich relativ mild. Die Lage in der Oberrheinregion begünstigt warme Sommer und vergleichsweise milde Winter in den tieferen Gebieten.

Die Rheinebene, das untere Birstal und das Leimental gehören zu den wärmsten Regionen der Schweiz. Dort gedeihen Weinreben, Obstbäume und wärmeliebende Pflanzen.

Im höheren Jura sind die Temperaturen tiefer und die Niederschläge grösser. In Langenbruck, Waldenburg und auf den Jurahöhen fällt im Winter regelmässig Schnee.

Der Klimawandel führt zu häufigeren Hitzetagen, längeren Trockenperioden und intensiveren Starkniederschlägen. In den dicht bebauten Agglomerationsgemeinden entstehen während Hitzeperioden ausgeprägte Wärmeinseln.

Administrative Gliederung

Der Kanton besteht aus fünf Bezirken und 86 politischen Gemeinden.[3]

Bezirk Hauptort Bedeutende Gemeinden
Bezirk Arlesheim Arlesheim Allschwil, Binningen, Birsfelden, Münchenstein, Muttenz, Pratteln, Reinach
Bezirk Laufen Laufen Aesch, Brislach, Grellingen, Laufen, Zwingen
Bezirk Liestal Liestal Augst, Frenkendorf, Füllinsdorf, Liestal, Pratteln
Bezirk Sissach Sissach Gelterkinden, Sissach, Böckten, Itingen
Bezirk Waldenburg Waldenburg Bubendorf, Langenbruck, Niederdorf, Oberdorf, Reigoldswil

Die Bezirke dienen als Wahl-, Gerichts- und Verwaltungsräume. Sie besitzen jedoch keine politische Selbstverwaltung mit einem eigenen Bezirksparlament oder einer Bezirksregierung.

Der Bezirk Arlesheim ist mit Abstand der bevölkerungsreichste Bezirk. Ende 2025 lebten dort mehr als 164'000 Menschen und damit über die Hälfte der Kantonsbevölkerung.[2]

Der Bezirk Laufen kam erst 1994 zu Basel-Landschaft. Zuvor gehörte das Laufental zum Kanton Bern.

Gemeinden

Die politischen Gemeinden besitzen im Rahmen des kantonalen Rechts eine weitreichende Selbstständigkeit.

Zu ihren Aufgaben gehören unter anderem:

  • lokale Raum- und Nutzungsplanung;
  • Gemeindestrassen;
  • Wasser- und Energieversorgung;
  • Abfallentsorgung;
  • Feuerwehr;
  • Sozialhilfe;
  • Kultur- und Sportangebote;
  • Einwohnerkontrolle;
  • Teile des Schulwesens.

Die meisten Gemeinden besitzen eine Gemeindeversammlung, an der die Stimmberechtigten direkt über das Budget, Reglemente und wichtige Sachgeschäfte entscheiden.

Grössere Gemeinden können ein Gemeindeparlament einrichten. Solche Parlamente werden je nach Gemeinde als Einwohnerrat oder Gemeinderat bezeichnet.

Die grösste Gemeinde nach Einwohnerzahl ist Allschwil. Weitere bevölkerungsreiche Gemeinden sind Reinach, Muttenz, Binningen, Pratteln, Münchenstein und Liestal.[8]

Mehrere Gemeinden arbeiten in regionalen Zweckverbänden zusammen. Dies betrifft insbesondere Abwasserreinigung, Abfallentsorgung, Wasserversorgung, Altersbetreuung, Feuerwehr und öffentlichen Verkehr.

Geschichte

Vorgeschichte

Das Gebiet des heutigen Kantons war bereits in der Steinzeit besiedelt.

Archäologische Funde stammen aus Höhlen, Freilandstationen und frühen bäuerlichen Siedlungen. Zu den bedeutenden Fundgebieten gehören das Birstal, das Ergolztal, die Umgebung von Arlesheim und verschiedene Jurahöhen.

In der Jungsteinzeit entstanden dauerhafte Dörfer. Die Bevölkerung betrieb Landwirtschaft, Viehzucht und handwerkliche Produktion.

Aus der Bronze- und Eisenzeit sind Gräber, Befestigungen, Werkzeuge, Waffen und Schmuckstücke erhalten. Die Region lag an Verkehrswegen zwischen dem Oberrhein, dem Jura und dem schweizerischen Mittelland.

Vor der römischen Eroberung gehörte das Gebiet zum Siedlungsraum keltischer Bevölkerungsgruppen, insbesondere der Rauriker.

Römische Zeit

Nach der römischen Eroberung entstand bei Augst die Stadt Augusta Raurica.

Augusta Raurica wurde um 15 v. Chr. gegründet und entwickelte sich zu einem bedeutenden regionalen Zentrum. In ihrer Blütezeit lebten dort möglicherweise mehrere zehntausend Menschen.

Die Stadt besass:

  • ein grosses Theater;
  • Tempelanlagen;
  • Thermen;
  • Wohn- und Gewerbequartiere;
  • Wasserleitungen;
  • ein Forum;
  • mehrere Heiligtümer;
  • einen Rheinübergang und Hafenanlagen.

Augusta Raurica lag an wichtigen Verkehrswegen zwischen Italien, Gallien, Germanien und dem Donaugebiet.

In der Spätantike verlagerte sich der Siedlungsschwerpunkt zum befestigten Kastell Kaiseraugst auf der gegenüberliegenden Seite der Ergolz. Das heutige Kaiseraugst gehört zum Kanton Aargau.

Die Ruinen und Fundstücke von Augusta Raurica bilden heute eine der bedeutendsten archäologischen Stätten der Schweiz.

Weitere römische Gutshöfe und Siedlungen bestanden unter anderem bei Liestal, Munzach, Pratteln, Lausen, Sissach und Reinach.

Frühmittelalter

Nach dem Ende der römischen Herrschaft liessen sich alemannische Bevölkerungsgruppen in der Region nieder.

Das Gebiet wurde später in das Frankenreich integriert. Grundbesitz und Herrschaftsrechte waren zwischen Königen, Adelsfamilien, Klöstern und kirchlichen Institutionen aufgeteilt.

Kirchliche Zentren wie das Kloster Murbach, das Kloster St. Alban und das Bistum Basel besassen umfangreiche Rechte und Ländereien.

Viele heutige Dörfer werden im Früh- oder Hochmittelalter erstmals schriftlich erwähnt.

Mittelalterliche Herrschaftsgebiete

Im Mittelalter gehörte das Gebiet des heutigen Kantons zu verschiedenen Herrschaften.

Wichtige Machtträger waren:

  • der Bischof von Basel;
  • die Grafen von Frohburg;
  • die Grafen von Thierstein;
  • die Habsburger;
  • das Kloster St. Alban;
  • regionale Ritter- und Adelsfamilien.

Burgen dienten als Verwaltungs-, Wohn- und Verteidigungsanlagen. Bedeutende Anlagen waren unter anderem:

  • Schloss Wildenstein;
  • die Burgen auf dem Wartenberg;
  • die Farnsburg;
  • die Homburg;
  • Schloss Angenstein;
  • die Burg Neu-Thierstein;
  • Schloss Bottmingen.

Die Stadt Basel begann im späten Mittelalter, Herrschaftsrechte in ihrer Umgebung zu erwerben. Durch Käufe, Pfandschaften und Verträge entstand allmählich das städtische Territorium der Basler Landschaft.

Basel in der Eidgenossenschaft

Im Jahr 1501 trat der damalige Kanton Basel der Schweizerischen Eidgenossenschaft bei.

Die Stadt Basel beherrschte einen grossen Teil der heutigen Baselbieter Gebiete. Die Landbevölkerung besass lokale Rechte und Gemeindeorganisationen, war auf kantonaler Ebene aber politisch nicht gleichberechtigt.

Die städtischen Behörden setzten Landvögte ein, erhoben Steuern und kontrollierten Gerichtsbarkeit, Militärwesen und Verwaltung.

Nicht alle Gebiete des heutigen Kantons gehörten damals zur Stadt Basel. Das Birseck und das Laufental blieben lange unter der Herrschaft des Fürstbischofs von Basel.

Reformation

Basel führte 1529 die Reformation ein. Die meisten Gebiete der städtisch beherrschten Landschaft wurden ebenfalls reformiert.

Kirchliche Besitztümer wurden neu organisiert, und die Stadt übernahm zahlreiche Rechte früherer Klöster und geistlicher Institutionen.

Im fürstbischöflichen Birseck und im Laufental blieb die Bevölkerung dagegen überwiegend römisch-katholisch.

Diese unterschiedliche historische Entwicklung erklärt bis heute einen Teil der konfessionellen Vielfalt innerhalb des Kantons.

Bauernaufstände und Herrschaftskonflikte

Die politische und wirtschaftliche Vorherrschaft der Stadt führte wiederholt zu Konflikten mit der Landbevölkerung.

Während des Schweizer Bauernkriegs von 1653 beteiligten sich auch Teile der Basler Landschaft an Widerstandsbewegungen.

Die städtischen Behörden schlugen den Aufstand nieder und bestraften mehrere Anführer.

Auch später kam es zu Auseinandersetzungen über Abgaben, Gemeinderechte, Militärpflichten und politische Mitsprache.

Helvetische Republik

1798 brach unter dem Einfluss der Französischen Revolution die alte Ordnung zusammen.

Die Bewohner der Landschaft erhielten formell die gleichen politischen Rechte wie die Stadtbevölkerung. Stadt und Land wurden Teil des helvetischen Kantons Basel.

Die Helvetische Republik führte moderne Verwaltungsstrukturen und die rechtliche Gleichheit der Bürger ein, blieb jedoch politisch instabil.

Das Gebiet war von Einquartierungen, Steuern und wirtschaftlichen Belastungen betroffen.

Mediation und Restauration

Mit der Mediationsakte von 1803 wurde der Kanton Basel wiederhergestellt.

Nach dem Ende der napoleonischen Herrschaft führte die Verfassung von 1814 erneut eine starke politische Bevorzugung der Stadt ein. Obwohl auf der Landschaft wesentlich mehr Menschen lebten, erhielt sie keine entsprechende Vertretung.

Durch den Wiener Kongress kamen 1815 mehrere Gebiete des früheren Fürstbistums Basel zum Kanton Basel. Dazu gehörte ein grosser Teil des Birsecks.

Das Laufental wurde dagegen dem Kanton Bern zugeteilt.

Kantonstrennung

Die ungleiche politische Vertretung führte ab 1830 zu einer wachsenden Protestbewegung auf der Landschaft.

Gemeindevertreter verlangten eine Verfassung, welche die Bevölkerung von Stadt und Land nach ihrer tatsächlichen Zahl vertreten sollte. Die Stadt Basel lehnte eine vollständige Gleichstellung ab.

1831 bildeten Vertreter der Landschaft in Liestal eine eigene provisorische Regierung. Der Konflikt eskalierte und führte zu bewaffneten Auseinandersetzungen.

Am 4. Mai 1832 nahm die Landschaft eine erste eigene Kantonsverfassung an.[9]

Am 3. August 1833 kam es beim Gefecht an der Hülftenschanz zwischen Pratteln und Frenkendorf zu einer entscheidenden Niederlage der baselstädtischen Truppen.

Am 26. August 1833 beschloss die eidgenössische Tagsatzung die vollständige Trennung des Kantons Basel. Damit entstanden Basel-Stadt und Basel-Landschaft als eigenständige eidgenössische Stände.[10]

Liestal wurde zum Hauptort des neuen Kantons.

Aufbau des neuen Kantons

Der junge Kanton musste innerhalb kurzer Zeit eigene Behörden, Gerichte, Schulen, eine Verwaltung und öffentliche Einrichtungen aufbauen.

Die erste Staatsordnung war stark von liberalen und radikaldemokratischen Ideen geprägt. Sie umfasste Gewaltenteilung, ein vergleichsweise breites Männerwahlrecht und direktdemokratische Elemente.[11]

Die politische Entwicklung blieb in den ersten Jahrzehnten konfliktreich. Liberale, radikale und konservative Gruppen stritten über Staatsorganisation, Kirche, Schulen und Gemeinderechte.

Der Kanton investierte in Strassen, Bildung, Verwaltung und wirtschaftliche Entwicklung.

Industrialisierung

Im 19. Jahrhundert entwickelte sich Basel-Landschaft von einem überwiegend landwirtschaftlich geprägten Gebiet zu einem Industrie- und Gewerbekanton.

Eine wichtige Rolle spielte die Posamenterei. In zahlreichen Bauern- und Arbeiterhäusern wurden Seidenbänder für Basler Handelshäuser hergestellt.

Die Heimarbeit ermöglichte ländlichen Familien ein zusätzliches Einkommen, führte aber auch zu einer starken Abhängigkeit von städtischen Unternehmen und internationalen Märkten.

Später entstanden Fabriken für Textilien, Maschinen, Metallwaren, Papier, Chemikalien und Lebensmittel.

Der Bau der Eisenbahnlinien Basel–Liestal–Olten und Basel–Delémont förderte die Entwicklung von Liestal, Pratteln, Muttenz, Sissach und Laufen.

Wiedervereinigungsfrage

Seit der Trennung wurde wiederholt über eine Wiedervereinigung von Basel-Stadt und Basel-Landschaft diskutiert.

Im 20. Jahrhundert verstärkten Bevölkerungswachstum und wirtschaftliche Verflechtung die Zusammenarbeit zwischen den beiden Kantonen.

1969 stimmte die Bevölkerung über eine Wiedervereinigung ab. Basel-Stadt nahm das Vorhaben an, Basel-Landschaft lehnte es ab.

Auch spätere Fusions- und Wiedervereinigungsinitiativen fanden im Baselbiet keine Mehrheit. Im Jahr 2014 wurde die Einsetzung eines gemeinsamen Verfassungsrates in Basel-Landschaft deutlich abgelehnt.[12]

Trotz der politischen Trennung bestehen zahlreiche gemeinsame Institutionen und Staatsverträge.

Beitritt des Laufentals

Das Laufental gehörte nach 1815 zum Kanton Bern.

Im Zusammenhang mit der Gründung des Kantons Jura erhielt der Bezirk Laufen die Möglichkeit, über seine kantonale Zugehörigkeit zu entscheiden.

Nach mehreren Abstimmungen, politischen Auseinandersetzungen und einem durch das Bundesgericht aufgehobenen ersten Entscheid sprach sich die Bevölkerung für den Anschluss an Basel-Landschaft aus.

Am 1. Januar 1994 trat das Laufental dem Kanton Basel-Landschaft bei.

Damit erhielt der Kanton seine heutige territoriale Gestalt. Der Bezirk Laufen brachte eine eigene historische, konfessionelle und kulturelle Prägung in den Kanton ein.[13]

Entwicklung seit dem späten 20. Jahrhundert

Die Gemeinden rund um Basel wuchsen nach dem Zweiten Weltkrieg stark. Frühere Dörfer entwickelten sich zu städtischen Agglomerationsgemeinden.

Industrie-, Gewerbe- und Logistikgebiete entstanden besonders in Muttenz, Pratteln, Birsfelden, Allschwil, Reinach und Münchenstein.

Gleichzeitig wandelte sich die Wirtschaft von traditionellen Industrien zu Pharma, Life Sciences, Medizintechnik, spezialisierten Dienstleistungen und Forschung.

Die geltende Kantonsverfassung wurde am 17. Mai 1984 beschlossen und trat am 1. Januar 1987 in Kraft.[14]

Bevölkerung

Ende 2025 lebten 305'663 Einwohnerinnen und Einwohner im Kanton.[2]

Die Bevölkerung ist räumlich sehr ungleich verteilt. Der grösste Teil wohnt in den Gemeinden rund um Basel sowie entlang der Täler von Birs und Ergolz.

Dünner besiedelt sind die Juragebiete des Oberbaselbiets und Teile des Laufentals.

Ende 2025 besassen 225'194 Personen die schweizerische und 80'469 eine ausländische Staatsangehörigkeit. Der Ausländeranteil betrug rund 26,3 Prozent.[15]

Die grössten ausländischen Bevölkerungsgruppen stammen unter anderem aus Deutschland, Italien, Portugal, der Türkei, dem Kosovo und verschiedenen Staaten Südosteuropas.

Die Bevölkerung ist im schweizerischen Vergleich relativ alt. Ende 2025 waren rund 23 Prozent mindestens 65 Jahre alt.[16]

Das Bevölkerungswachstum führt besonders im unteren Kantonsteil zu einer hohen Nachfrage nach Wohnraum, Schulen, öffentlichem Verkehr und Gesundheitsleistungen.

Sprachen

Die Amtssprache ist Deutsch.

In Verwaltung, Schule, Politik und Justiz wird Schweizer Hochdeutsch verwendet. Im Alltag spricht ein grosser Teil der Bevölkerung einen baseldeutschen beziehungsweise nordwestschweizerischen Dialekt.

Die Dialekte des Baselbiets unterscheiden sich teilweise von der städtischen Basler Mundart. Auch innerhalb des Kantons bestehen regionale Unterschiede zwischen dem unteren Baselbiet, dem Oberbaselbiet und dem Laufental.

Traditionelle Dialektformen werden durch lokale Literatur, Theater, Fasnachtsverse und Volksmusik gepflegt.

Durch Zuwanderung und die Lage im Dreiländereck ist die Bevölkerung stark mehrsprachig. Häufig gesprochen werden unter anderem Französisch, Italienisch, Englisch, Portugiesisch, Albanisch, Türkisch und verschiedene südslawische Sprachen.

Französisch besitzt wegen der Nähe zu Frankreich und zum Kanton Jura eine besondere praktische Bedeutung.

Religion

Die religiöse Landschaft ist durch die unterschiedliche Geschichte der Kantonsgebiete geprägt.

Die frühere Basler Landschaft wurde während der Reformation überwiegend evangelisch-reformiert.

Das Birseck und das Laufental blieben als Gebiete des Fürstbistums Basel lange römisch-katholisch. Dadurch bestehen bis heute regionale konfessionelle Unterschiede.

Im Jahr 2025 gehörten rund 70'972 Einwohnerinnen und Einwohner der evangelisch-reformierten und 59'430 der römisch-katholischen Kirche an. 1'081 Personen wurden der christkatholischen Kirche zugerechnet. Die übrige Bevölkerung gehörte anderen Religionsgemeinschaften an oder war konfessionslos.[17]

Die evangelisch-reformierte, die römisch-katholische und die christkatholische Kirche sind kantonal öffentlich-rechtlich anerkannt.

Daneben bestehen freikirchliche, orthodoxe, muslimische, jüdische, hinduistische, buddhistische und weitere Gemeinschaften.

Der Anteil der Bevölkerung ohne Zugehörigkeit zu einer der drei Landeskirchen ist in den vergangenen Jahrzehnten stark gestiegen.

Politik

Kantonsverfassung

Die geltende Verfassung stammt vom 17. Mai 1984 und ist seit dem 1. Januar 1987 in Kraft.[14]

Sie bezeichnet Basel-Landschaft als eigenständigen Kanton der Schweizerischen Eidgenossenschaft.

Die Verfassung regelt:

  • Grundrechte;
  • politische Rechte;
  • Landrat und Regierungsrat;
  • Gerichte;
  • Gemeinden;
  • Landeskirchen;
  • öffentliche Aufgaben;
  • Zusammenarbeit mit anderen Kantonen und dem Ausland.

Eine besondere Bedeutung besitzt die regionale Zusammenarbeit. Die Verfassung verpflichtet die Behörden, Vereinbarungen mit Nachbarkantonen, der Nordwestschweiz und ausländischen Partnern anzustreben.

Direkte Demokratie

Die Stimmberechtigten verfügen über weitreichende direktdemokratische Rechte.

Mit einer Volksinitiative können Änderungen der Kantonsverfassung oder neue gesetzliche Bestimmungen verlangt werden.

Verfassungsänderungen und bestimmte Staatsverträge unterliegen dem obligatorischen Referendum.

Gegen Gesetze und bestimmte Finanzbeschlüsse kann das fakultative Referendum ergriffen werden.

Auch auf Gemeindeebene bestehen Initiativ- und Referendumsrechte. In Gemeinden mit Gemeindeversammlung entscheidet die Bevölkerung direkt über zahlreiche kommunale Geschäfte.

Landrat

Der Landrat ist das Kantonsparlament. Er besteht aus 90 Mitgliedern.[4]

Die Mitglieder werden für vier Jahre nach dem Verhältniswahlverfahren gewählt.

Der Landrat:

  • erlässt kantonale Gesetze;
  • genehmigt Budget und Staatsrechnung;
  • bewilligt grössere Ausgaben;
  • kontrolliert Regierungsrat und Verwaltung;
  • genehmigt Staatsverträge;
  • behandelt Volksinitiativen und parlamentarische Vorstösse;
  • wählt verschiedene Behörden und Gerichtsmitglieder.

Die Sitzungen finden im Landratssaal des Regierungsgebäudes in Liestal statt.

Regierungsrat

Der Regierungsrat ist die leitende und vollziehende Behörde. Er besteht aus fünf vollamtlichen Mitgliedern.

Die Mitglieder werden vom Volk für vier Jahre nach dem Mehrheitswahlverfahren gewählt.

Jedes Regierungsmitglied leitet eine Direktion:

  • Bau- und Umweltschutzdirektion;
  • Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion;
  • Finanz- und Kirchendirektion;
  • Sicherheitsdirektion;
  • Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion.

Die Landeskanzlei unterstützt den Regierungsrat, koordiniert die Regierungsgeschäfte und organisiert kantonale Wahlen und Abstimmungen.

Gerichte

Die oberste kantonale Gerichtsbehörde ist das Kantonsgericht Basel-Landschaft.

Es gliedert sich in verschiedene Abteilungen für:

  • Verfassungs- und Verwaltungsrecht;
  • Zivilrecht;
  • Strafrecht;
  • Sozialversicherungsrecht.

Daneben bestehen Zivilkreisgerichte, Strafgerichte, Friedensrichterämter und weitere spezialisierte Instanzen.

Die Staatsanwaltschaft führt Strafuntersuchungen und vertritt die öffentliche Anklage.

Vertretung im Bund

Basel-Landschaft verfügt über einen Sitz im Ständerat.

Die Zahl seiner Sitze im Nationalrat richtet sich nach der Bevölkerungszahl.

Bei eidgenössischen Verfassungsabstimmungen zählt die Standesstimme des Kantons als halbe Stimme.

Diese Regelung ist ein historisches Erbe der Kantonstrennung von 1833.

Zusammenarbeit mit Basel-Stadt

Basel-Landschaft und Basel-Stadt bilden einen eng verflochtenen Lebens- und Wirtschaftsraum.

Zahlreiche Menschen wohnen in Basel-Landschaft und arbeiten, studieren oder nutzen kulturelle Einrichtungen in Basel-Stadt. Umgekehrt befinden sich wichtige Arbeitsplätze und Infrastrukturen ausserhalb der Stadtgrenze.

Die beiden Kantone betreiben oder finanzieren verschiedene Institutionen gemeinsam.

Die Zusammenarbeit umfasst unter anderem:

  • Universität und Hochschulen;
  • Universitätsspital und Gesundheitsversorgung;
  • öffentliche Verkehrsmittel;
  • Rheinhäfen;
  • Abfallentsorgung;
  • Polizei- und Sicherheitsfragen;
  • Kultur;
  • Berufsbildung;
  • Wirtschaftsförderung;
  • Raumplanung.

Die Zusammenarbeit erfolgt häufig durch Staatsverträge.

Trotz enger Verflechtung bestehen regelmässig politische Diskussionen über die Verteilung der Kosten für zentrale Leistungen.

Internationale und interkantonale Zusammenarbeit

Basel-Landschaft ist Teil der trinationalen Agglomeration Basel.

Wichtige Partner sind:

  • Basel-Stadt;
  • Aargau;
  • Solothurn;
  • Jura;
  • die französische Region Grand Est;
  • das deutsche Bundesland Baden-Württemberg.

Die Zusammenarbeit betrifft Verkehr, Arbeitsmarkt, Bildung, Forschung, Umwelt, Rettungswesen und Raumplanung.

Der Kanton beteiligt sich an der Oberrheinkonferenz, am Trinationalen Eurodistrict Basel und an weiteren grenzüberschreitenden Organisationen.

Viele Einwohnerinnen und Einwohner aus Frankreich und Deutschland arbeiten täglich im Kanton oder in Basel-Stadt.

Wirtschaft

Basel-Landschaft besitzt eine stark diversifizierte Wirtschaft.

Die wichtigsten Bereiche sind:

  • Pharma und Chemie;
  • Biotechnologie und Life Sciences;
  • Medizintechnik;
  • Maschinen- und Elektroindustrie;
  • Logistik und Grosshandel;
  • Bauwirtschaft;
  • Gesundheitswesen;
  • Unternehmensdienstleistungen;
  • Detailhandel;
  • Landwirtschaft.

Ein grosser Teil der Arbeitsplätze konzentriert sich im unteren Baselbiet.

Pharma, Chemie und Life Sciences

Die Region Basel gehört zu den weltweit bedeutenden Standorten der pharmazeutischen und chemischen Industrie.

In Basel-Landschaft befinden sich Produktions-, Forschungs- und Verwaltungsstandorte zahlreicher Unternehmen aus Pharma, Biotechnologie, Diagnostik und Medizintechnik.

Wichtige Standorte liegen in:

  • Allschwil;
  • Muttenz;
  • Pratteln;
  • Reinach;
  • Bubendorf;
  • Aesch.

Der Innovationspark und der Life-Sciences-Cluster in Allschwil haben die Bedeutung des Kantons als Forschungs- und Unternehmensstandort weiter verstärkt.

Die Pharmaindustrie gehört zu den beschäftigungs- und exportstärksten Branchen des Kantons.[18]

Industrie und Gewerbe

Neben Pharma und Chemie bestehen Betriebe in Maschinenbau, Metallverarbeitung, Elektronik, Kunststofftechnik, Präzisionsinstrumenten und Lebensmittelproduktion.

Die Industrialisierung prägte besonders Liestal, Pratteln, Muttenz, Münchenstein, Reinach, Laufen und das Ergolztal.

Viele traditionelle Fabrikareale wurden umgenutzt oder mit neuen Produktions- und Dienstleistungsbetrieben ergänzt.

Kleine und mittlere Unternehmen spielen eine wichtige Rolle für Beschäftigung und Berufsbildung.

Logistik und Rheinhäfen

Birsfelden und Muttenz besitzen bedeutende Hafen-, Lager- und Logistikgebiete.

Die Hafenanlagen gehören zu den Schweizerischen Rheinhäfen, die gemeinsam von Basel-Landschaft und Basel-Stadt getragen werden.

Über den Rhein werden Mineralölprodukte, Container, Metalle, Baustoffe, landwirtschaftliche Erzeugnisse und weitere Güter transportiert.

Die Häfen sind für die Landesversorgung der Schweiz von grosser Bedeutung.

Pratteln und Muttenz sind zudem wichtige Standorte für Bahn- und Strassenlogistik.

Dienstleistungen

Der Dienstleistungssektor stellt den grössten Teil der Arbeitsplätze.

Bedeutende Bereiche sind:

  • Gesundheits- und Sozialwesen;
  • Handel;
  • Bildung;
  • öffentliche Verwaltung;
  • Beratung;
  • Finanz- und Versicherungsdienstleistungen;
  • Informatik;
  • Immobilienwirtschaft.

Viele Einwohnerinnen und Einwohner pendeln zur Arbeit nach Basel-Stadt. Gleichzeitig bieten Baselbieter Unternehmen Arbeitsplätze für Pendelnde aus den Nachbarkantonen, Deutschland und Frankreich.

Landwirtschaft

Die Landwirtschaft prägt grosse Teile des Oberbaselbiets, des Laufentals und der Jurahöhen.

Angebaut werden unter anderem:

  • Getreide;
  • Raps;
  • Mais;
  • Gemüse;
  • Kartoffeln;
  • Obst;
  • Kirschen;
  • Weintrauben.

Viehzucht und Milchwirtschaft sind besonders in höheren und hügeligen Gebieten verbreitet.

Das Baselbiet ist für seine Kirschbäume bekannt. Kirschen werden frisch verkauft oder zu Konfitüre, Backwaren und Kirsch verarbeitet.

Der Strukturwandel führte zu einer sinkenden Zahl landwirtschaftlicher Betriebe, während die durchschnittliche Betriebsfläche zunahm.

Weinbau

Weinbau wird vor allem an sonnigen Jura- und Talhängen betrieben.

Bekannte Weinbaugemeinden sind:

  • Aesch;
  • Muttenz;
  • Pratteln;
  • Liestal;
  • Sissach;
  • Buus;
  • Wintersingen;
  • Maisprach;
  • Arlesheim.

Zu den verbreiteten Rebsorten gehören Pinot noir, Riesling-Sylvaner, Chasselas, Chardonnay und verschiedene Spezialsorten.

Die Baselbieter Weine werden überwiegend regional vermarktet.

Verkehr

Basel-Landschaft liegt an wichtigen europäischen Nord-Süd- und Ost-West-Verbindungen.

Eisenbahn

Die wichtigsten Bahnstrecken führen:

  • von Basel über Liestal und Sissach nach Olten;
  • von Basel über Laufen nach Delémont;
  • von Basel über Pratteln nach Rheinfelden und Zürich;
  • von Basel über das Leimental nach Rodersdorf;
  • von Liestal nach Waldenburg.

Liestal, Pratteln, Muttenz, Laufen und Sissach sind bedeutende regionale Bahnhöfe.

Der Kanton ist Teil der S-Bahn Basel. Die Linien verbinden Basel-Landschaft mit Basel-Stadt, Aargau, Solothurn, Jura, Deutschland und Frankreich.

Waldenburgerbahn

Die Waldenburgerbahn verbindet Liestal mit Waldenburg.

Sie wurde 1880 eröffnet und war lange eine der wenigen Schmalspurbahnen der Schweiz mit einer Spurweite von 750 Millimetern.

Die Strecke wurde vollständig erneuert und auf Meterspur umgebaut. Seit 2022 verkehren moderne Fahrzeuge auf der Linie.

Die Bahn erschliesst das Frenkental und ist in den Tarifverbund Nordwestschweiz integriert.

Tram und Bus

Die Baselland Transport betreibt Tram- und Buslinien in der Region Basel.

Tramlinien verbinden unter anderem:

  • Basel mit Allschwil;
  • Basel mit Binningen;
  • Basel mit Bottmingen, Oberwil und Therwil;
  • Basel mit Münchenstein, Arlesheim und Dornach;
  • Basel mit Muttenz und Pratteln;
  • Basel mit Ettingen und Rodersdorf.

Weitere regionale Buslinien erschliessen das Oberbaselbiet, das Laufental und kleinere Gemeinden.

Der Tarifverbund Nordwestschweiz ermöglicht die Nutzung verschiedener Verkehrsunternehmen mit einem gemeinsamen Fahrausweis.

Strassen

Die wichtigsten Autobahnen sind:

  • die A2 zwischen Basel, Liestal, dem Mittelland und dem Gotthard;
  • die A3 in Richtung Zürich;
  • die A18 durch das Birstal;
  • die Autostrasse A22 im Raum Liestal.

Die A2 und A3 verlaufen zwischen Basel und Augst auf einer gemeinsamen Strecke.

Die hohe Verkehrsbelastung führt besonders rund um Basel, Muttenz, Pratteln, Liestal und im Birstal regelmässig zu Staus.

Rheinschifffahrt

Die Hafenanlagen in Birsfelden und Muttenz verbinden den Kanton mit den Nordseehäfen Rotterdam, Antwerpen und Amsterdam.

Die Rheinschifffahrt ist besonders für Massengüter, Mineralöl und Container bedeutend.

Die Schweizerischen Rheinhäfen verfügen neben den Hafenbecken über Bahnanschlüsse, Tanklager, Silos und Umschlaganlagen.

Flughafen

Der nächstgelegene internationale Flughafen ist der EuroAirport Basel Mulhouse Freiburg auf französischem Gebiet.

Er wird gemeinsam von Frankreich und der Schweiz betrieben und ist über Basel mit dem Baselbiet verbunden.

Der Flughafen ist für Geschäftsverkehr, Tourismus und die exportorientierte Wirtschaft der Region von grosser Bedeutung.

Bildung und Forschung

Das kantonale Bildungssystem umfasst Kindergärten, Primarschulen, Sekundarschulen, Berufsfachschulen, Gymnasien und Hochschulen.

Volksschule

Die Volksschule besteht aus Kindergarten, Primarstufe und Sekundarstufe I.

Die Gemeinden tragen einen wichtigen Teil der Verantwortung für Kindergärten und Primarschulen. Die Sekundarschulen werden kantonal organisiert.

Das Bildungswesen ist eng mit den übrigen Kantonen der Nordwestschweiz abgestimmt.

Gymnasien und Berufsbildung

Der Kanton führt mehrere Gymnasien und Fachmittelschulen.

Bedeutende Standorte befinden sich in:

  • Liestal;
  • Münchenstein;
  • Muttenz;
  • Oberwil;
  • Laufen.

Die duale Berufsbildung verbindet praktische Ausbildung in einem Betrieb mit Unterricht an einer Berufsfachschule.

Wichtige Ausbildungsbereiche sind Technik, Chemie, Pharma, Logistik, Gesundheit, Handel und Dienstleistungen.

Fachhochschule Nordwestschweiz

Die Fachhochschule Nordwestschweiz, kurz FHNW, wird von Basel-Landschaft, Basel-Stadt, Aargau und Solothurn getragen.

Der Campus Muttenz gehört zu den grössten Standorten der FHNW.

Dort befinden sich Hochschulen und Institute für:

  • Architektur und Bau;
  • Life Sciences;
  • Pädagogik;
  • Soziale Arbeit;
  • Technik und Umwelt.

Die FHNW arbeitet eng mit Unternehmen und öffentlichen Institutionen der Region zusammen.

Universität Basel

Die Universität Basel liegt im Kanton Basel-Stadt, wird aber von Basel-Stadt und Basel-Landschaft gemeinsam getragen.

Viele Studierende, Mitarbeitende und Forschungseinrichtungen sind im Baselbiet ansässig.

Die gemeinsame Universität ist ein besonders wichtiges Beispiel für die Zusammenarbeit der beiden Basler Kantone.

Forschung und Innovation

Forschung konzentriert sich vor allem auf Life Sciences, Pharma, Chemie, Medizintechnik und Umweltwissenschaften.

Der Switzerland Innovation Park Basel Area besitzt einen bedeutenden Standort in Allschwil.

Die Nähe zur Universität Basel, zur FHNW, zu Spitälern und zu internationalen Unternehmen fördert Unternehmensgründungen und Wissenstransfer.

Gesundheitswesen

Das Gesundheitswesen gehört zu den bedeutenden öffentlichen Aufgaben und Wirtschaftsbereichen des Kantons.

Das Kantonsspital Baselland betreibt Standorte in Liestal, Bruderholz und Laufen.

Weitere Einrichtungen sind psychiatrische Kliniken, Rehabilitationszentren, Alters- und Pflegeheime sowie zahlreiche private Arztpraxen und Gesundheitsunternehmen.

Basel-Landschaft arbeitet im Gesundheitswesen eng mit Basel-Stadt und den übrigen Nachbarkantonen zusammen.

Viele spezialisierte Behandlungen erfolgen in den Universitätsspitälern und Kliniken der Stadt Basel.

Kultur

Das kulturelle Leben wird durch Museen, Theater, Musikschulen, Vereine, Bibliotheken und regionale Veranstaltungen geprägt.

Museum.BL

Das Museum.BL befindet sich im ehemaligen Zeughaus in Liestal.

Seine Ausstellungen behandeln:

  • Natur und Landschaft;
  • Archäologie;
  • Alltags- und Kulturgeschichte;
  • Textil- und Industriegeschichte;
  • Gegenwartsthemen.

Das Museum ist zugleich Teil des kantonalen Bildungs- und Kulturangebots.

Augusta Raurica

Augusta Raurica bei Augst ist eine der bedeutendsten römischen Ausgrabungsstätten nördlich der Alpen.

Besichtigt werden können unter anderem:

  • das römische Theater;
  • das Römerhaus;
  • Tempel- und Thermenreste;
  • Handwerks- und Wohnquartiere;
  • Teile der Stadtmauer;
  • das Museum mit dem Silberschatz von Kaiseraugst.

Das römische Theater wird für Konzerte, Aufführungen und Veranstaltungen genutzt.

Theater, Musik und Kunst

Regionale Kulturzentren befinden sich unter anderem in Liestal, Laufen, Pratteln, Muttenz und Münchenstein.

Das Kultur- und Veranstaltungszentrum Guggenheim und weitere Häuser bieten Konzerte, Theater und Kleinkunst.

In Münchenstein befinden sich bedeutende Kunst- und Architekturstandorte. Dazu gehören das Schaulager und verschiedene Ateliers und Ausstellungsräume.

Die Nähe zur Stadt Basel erweitert das kulturelle Angebot durch Theater, Oper, Museen, Orchester und Festivals.

Brauchtum und Feste

Chienbäse

Der Chienbäse in Liestal gehört zu den bekanntesten Feuerbräuchen der Schweiz.

Am Sonntagabend nach Aschermittwoch ziehen Teilnehmende mit brennenden Besen aus Kienholz durch die Altstadt.

Zusätzlich werden grosse Feuerwagen durch das Stadttor und die engen Gassen geführt.

Der Brauch zieht jedes Jahr zahlreiche Besucherinnen und Besucher an.

Fasnacht

In vielen Baselbieter Gemeinden werden eigene Fasnachtstraditionen gepflegt.

Typisch sind:

  • Umzüge;
  • Guggenmusik;
  • Schnitzelbänke;
  • Laternen;
  • Maskenbälle;
  • Kinderfasnacht.

Die Termine unterscheiden sich teilweise von der Basler Fasnacht. Einige Gemeinden feiern vor, andere nach der Fasnacht in Basel-Stadt.

Banntag

Der Banntag ist ein traditioneller Rundgang entlang der Gemeindegrenze.

Er wird besonders in Liestal und verschiedenen Gemeinden des Baselbiets gepflegt.

Der Brauch diente ursprünglich der Kontrolle von Grenzsteinen und Gemeindebann. Heute steht das gemeinschaftliche Erlebnis im Mittelpunkt.

Weitere Veranstaltungen

Zu den bekannten regionalen Veranstaltungen gehören:

  • der Liestaler Weihnachtsmarkt;
  • der Banntag in verschiedenen Gemeinden;
  • Wein- und Dorffeste;
  • Viehschauen;
  • Sportveranstaltungen;
  • das Römerfest in Augusta Raurica;
  • regionale Fasnachtsumzüge.

Sehenswürdigkeiten

Liestal

Liestal besitzt eine historische Altstadt mit Resten der mittelalterlichen Befestigung.

Zu den bekannten Bauwerken gehören:

  • das Obertor;
  • das Rathaus;
  • die Stadtkirche;
  • das Regierungsgebäude;
  • das ehemalige Zeughaus mit dem Museum.BL.

Die Rathausstrasse bildet das Zentrum der Altstadt.

Augusta Raurica

Die römische Stadt bei Augst ist die international bekannteste historische Sehenswürdigkeit des Kantons.

Das grosse Theater, das Römerhaus und die archäologischen Ausgrabungen vermitteln einen Eindruck vom städtischen Leben in der Römerzeit.

Arlesheim

Der Dom zu Arlesheim wurde im 17. Jahrhundert als Kirche des Basler Domkapitels errichtet.

Die barocke Anlage gehört zu den bedeutendsten Sakralbauten der Nordwestschweiz.

In der Nähe liegt die Eremitage Arlesheim, ein historischer Landschaftsgarten mit Weihern, Grotten und Waldwegen.

Schloss Wildenstein

Schloss Wildenstein liegt bei Bubendorf in einer landschaftlich reizvollen Umgebung.

Die mittelalterliche Burganlage wurde mehrfach umgebaut und ist von einem bedeutenden Naturschutzgebiet umgeben.

Schloss Bottmingen

Das Wasserschloss Bottmingen ist eine gut erhaltene Schlossanlage im Leimental.

Seine heutige Gestalt geht hauptsächlich auf Umbauten des 18. Jahrhunderts zurück.

Burgen und Ruinen

Weitere Burgen und historische Anlagen sind:

  • die drei Wartenberg-Burgen bei Muttenz;
  • die Ruine Farnsburg;
  • die Homburg;
  • die Ruine Neu-Thierstein;
  • Schloss Angenstein;
  • die Ruine Waldenburg;
  • die Ruine Pfeffingen;
  • Schloss Zwingen.

Laufen

Laufen besitzt eine historische Altstadt mit Stadttoren, Resten der Befestigung und repräsentativen Bürgerhäusern.

Die Stadt ist das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum des Laufentals.

Natur und Landschaftsschutz

Basel-Landschaft besitzt trotz dichter Besiedlung zahlreiche wertvolle Naturräume.

Rund zwei Fünftel der Kantonsfläche sind bewaldet. Besonders waldreich sind die Juragebiete und das Oberbaselbiet.

Zu den bedeutenden Naturräumen gehören:

  • die Reinacher Heide;
  • die Ermitage Arlesheim;
  • die Wasserfallen;
  • die Belchenflue;
  • die Hinteri Egg;
  • das Gebiet um Schloss Wildenstein;
  • die Birs- und Ergolzauen;
  • die Rheinufer bei Augst;
  • Trockenwiesen und lichte Wälder des Juras.

Die Reinacher Heide ist eine der artenreichsten Trockenlandschaften der Region. Sie bietet Lebensraum für seltene Orchideen, Insekten, Reptilien und Vögel.

Das Gebiet um Schloss Wildenstein besitzt alte Eichenbestände und wertvolle Waldlebensräume.

Der Kanton führt Inventare geschützter Naturgebiete und unterstützt die Vernetzung von Lebensräumen.

Zu den wichtigsten Umweltproblemen gehören:

  • Siedlungsdruck;
  • Zerschneidung von Lebensräumen;
  • Verkehrslärm;
  • Belastung von Böden und Gewässern;
  • Rückgang der Artenvielfalt;
  • Folgen des Klimawandels;
  • invasive Pflanzen- und Tierarten.

Energie

Die Energieversorgung erfolgt durch ein regionales Netz von Strom-, Gas- und Wärmeunternehmen.

Der Kanton fördert Energieeffizienz, erneuerbare Energien und energetische Gebäudesanierungen.

Wichtige erneuerbare Energiequellen sind:

  • Wasserkraft;
  • Sonnenenergie;
  • Holzenergie;
  • Umweltwärme;
  • Abwärme aus Industrieanlagen.

Am Rhein bei Birsfelden befindet sich ein bedeutendes Wasserkraftwerk.

Die industrielle Abwärme in Pratteln, Muttenz und anderen Gemeinden wird teilweise für Fernwärmenetze genutzt.

Sport und Freizeit

Im Kanton bestehen zahlreiche Sportvereine und Anlagen.

Beliebte Sportarten sind:

  • Fussball;
  • Turnen;
  • Leichtathletik;
  • Handball;
  • Unihockey;
  • Schwimmen;
  • Radsport;
  • Wandern;
  • Schiessen.

Der Sportverein Muttenz, der FC Pratteln, der FC Liestal und zahlreiche weitere Vereine besitzen eine lange regionale Tradition.

Die Jurahöhen, das Laufental und das Oberbaselbiet bieten ein dichtes Netz von Wander- und Velorouten.

Bekannte Ausflugsziele sind Wasserfallen, Belchenflue, Wisenberg, Sissacher Fluh und die Wartenberg-Burgen.

Küche und regionale Produkte

Die Baselbieter Küche ist mit der Küche der Stadt Basel, des Elsass und des Juras verbunden.

Typische regionale Produkte sind:

  • Baselbieter Kirschen;
  • Kirsch;
  • Obstbrände;
  • Honig;
  • Bauernbrot;
  • Wurst- und Fleischwaren;
  • Käse;
  • Baselbieter Wein.

Kirschen spielten im Baselbiet traditionell eine wichtige wirtschaftliche und kulturelle Rolle.

Aus ihnen werden Konfitüren, Wähen, Desserts und Kirschwasser hergestellt.

Die regionale Küche umfasst auch Mehlsuppen, Zwiebel- und Käsewähen, Rösti, Braten und saisonale Wildgerichte.

Identität und Verhältnis zur Region Basel

Die Baselbieter Identität ist stark durch die Kantonstrennung von 1833 geprägt.

Liestal, die Hülftenschanz, der rote Baselstab und die Erinnerung an die politische Selbstständigkeit besitzen eine hohe symbolische Bedeutung.

Gleichzeitig ist der Alltag vieler Menschen eng mit der Stadt Basel verbunden. Arbeit, Bildung, Verkehr, Kultur und Gesundheitsversorgung überschreiten die Kantonsgrenze täglich.

Der Begriff Region Basel bezeichnet deshalb einen funktionalen Raum, der Basel-Stadt, grosse Teile von Basel-Landschaft sowie angrenzende Gebiete in Aargau, Solothurn, Deutschland und Frankreich umfasst.

Das Verhältnis zwischen Eigenständigkeit und regionaler Zusammenarbeit gehört zu den wiederkehrenden politischen Themen des Kantons.

Siehe auch

Literatur

  • Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft (Hrsg.): Nah dran, weit weg. Geschichte des Kantons Basel-Landschaft. Sechs Bände. Verlag des Kantons Basel-Landschaft, Liestal 2001.
  • Martin Leuenberger, Roger Blum u. a.: Geschichte des Kantons Basel-Landschaft. Liestal.
  • Martin Maurer: Die soziale Differenzierung in Stadt und Landschaft Basel als Ursache der Kantonstrennung 1833. Liestal 1985.
  • Heimatkunde Basel-Landschaft: Gemeindemonografien zur Geschichte und Kultur des Baselbiets.
  • Historisches Lexikon der Schweiz: Basel-Landschaft.
  • Amt für Daten und Statistik des Kantons Basel-Landschaft: Statistisches Jahrbuch. Liestal.

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Fläche nach Nutzungskategorie und Höhenlage, Amt für Daten und Statistik des Kantons Basel-Landschaft, abgerufen am 21. Juli 2026.
  2. 2,0 2,1 2,2 2,3 Aktuelle Bevölkerungszahlen, Amt für Daten und Statistik des Kantons Basel-Landschaft, abgerufen am 21. Juli 2026.
  3. 3,0 3,1 Das Museum.BL zeigt neue Naturschätze aus dem Baselbiet, Museum.BL, 13. November 2025, abgerufen am 21. Juli 2026.
  4. 4,0 4,1 Landratswahlen 2023, Kanton Basel-Landschaft, abgerufen am 21. Juli 2026.
  5. 5,0 5,1 5,2 5,3 Höchste und tiefste Punkte, Amt für Daten und Statistik des Kantons Basel-Landschaft, abgerufen am 21. Juli 2026.
  6. Länge der Kantonsgrenze, Amt für Daten und Statistik des Kantons Basel-Landschaft, abgerufen am 21. Juli 2026.
  7. Die Landschaftsräume des Baselbiets, Geschichte des Kantons Basel-Landschaft, abgerufen am 21. Juli 2026.
  8. Gemeinden nach Anzahl Einwohnerinnen und Einwohner, Amt für Daten und Statistik des Kantons Basel-Landschaft, abgerufen am 21. Juli 2026.
  9. Aufbau eines Kantons, Geschichte des Kantons Basel-Landschaft, abgerufen am 21. Juli 2026.
  10. Erinnerung an die Kantonstrennung von 1833, Geschichte des Kantons Basel-Landschaft, abgerufen am 21. Juli 2026.
  11. Aufbau eines Kantons, Geschichte des Kantons Basel-Landschaft, abgerufen am 21. Juli 2026.
  12. Abstimmung über die Fusion der Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft, Kanton Basel-Landschaft, abgerufen am 21. Juli 2026.
  13. Die Laufental-Frage, Geschichte des Kantons Basel-Landschaft, abgerufen am 21. Juli 2026.
  14. 14,0 14,1 Verfassung des Kantons Basel-Landschaft vom 17. Mai 1984, Systematische Gesetzessammlung des Kantons Basel-Landschaft, abgerufen am 21. Juli 2026.
  15. Wohnbevölkerung nach Staatsangehörigkeit seit 2002, Amt für Daten und Statistik des Kantons Basel-Landschaft, abgerufen am 21. Juli 2026.
  16. Wohnbevölkerung nach Alter 2025, Amt für Daten und Statistik des Kantons Basel-Landschaft, abgerufen am 21. Juli 2026.
  17. Religion, Amt für Daten und Statistik des Kantons Basel-Landschaft, abgerufen am 21. Juli 2026.
  18. Beschäftigte nach Branche, Amt für Daten und Statistik des Kantons Basel-Landschaft, abgerufen am 21. Juli 2026.