Obfelden
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Obfelden |
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Reformierte Kirche Obfelden
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Gemeindedaten |
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Kanton |
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Region |
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Bezirk |
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BFS-Nummer |
0010 |
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Postleitzahl |
8912 |
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Koordinaten |
47.264165° N, 8.424171° E |
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Höhe |
430 m ü. M. |
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Fläche |
7,54 km² |
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Einwohner |
5968
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Website |
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Obfelden ist eine politische Gemeinde im Bezirk Affoltern des Kantons Zürich. Sie liegt im Knonaueramt, auch Säuliamt genannt, am östlichen Ufer der Reuss und unmittelbar an den Kantonsgrenzen zu Aargau und Zug.
Die Gemeinde entstand 1847 durch die Abtrennung der fünf damaligen Zivilgemeinden Bickwil, Oberlunnern, Unterlunnern, Toussen und Wolsen von Ottenbach. Obfelden ist damit die jüngste Gemeinde des Bezirks Affoltern. Einen einzelnen historischen Dorfkern besitzt sie aufgrund dieser Entstehungsgeschichte nicht. Im Verlauf des 19. Jahrhunderts entwickelte sich um die neu errichtete Kirche der zusätzliche Siedlungsteil Chilenfeld.
Mit annähernd 6000 Einwohnerinnen und Einwohnern ist Obfelden nach Affoltern am Albis die zweitgrösste Gemeinde des Bezirks. Die ehemals von Landwirtschaft und Heimarbeit geprägten Weiler entwickelten sich seit dem 19. Jahrhundert zu einem Industrie- und später zunehmend zu einem Wohn- und Pendlerort im Einzugsgebiet von Zürich und Zug.[1]
Name
Der schweizerdeutsche Name der Gemeinde lautet Obfälde.
Der Name Obfelden wurde erst bei der Gemeindegründung von 1847 geschaffen. Er geht auf die ältere Sammelbezeichnung ob dem Feld beziehungsweise im oberen Feld zurück, mit der die fünf oberhalb beziehungsweise südlich von Ottenbach gelegenen Zivilgemeinden bezeichnet wurden.
Die Bezeichnung war somit ursprünglich kein Name eines einzelnen Dorfs. Sie fasste mehrere räumlich getrennte Weiler zusammen. Bei der Gründung der politischen Gemeinde wurde aus der Bezeichnung Oberfeld beziehungsweise ob dem Felde der amtliche Gemeindename Obfelden.[2]
Die älteren Siedlungsnamen innerhalb der Gemeinde sind wesentlich älter als der Name Obfelden. Bickwil wurde 1246 als Bickewilare erwähnt. Ober- und Unterlunnern erscheinen 1257 als Lundenerun und Lunderun inferioris. Wolsen ist 1311 als Wolunsun und Toussen 1325 als Tunsen belegt.[3]
Geographie
Lage
Obfelden liegt im südwestlichen Teil des Kantons Zürich, ungefähr 15 Kilometer Luftlinie südwestlich des Zürcher Stadtzentrums und rund 13 Kilometer nordwestlich von Zug.
Das Gemeindegebiet befindet sich zwischen den Hügelzügen des Knonaueramts und der Reussebene. Die westliche Gemeindegrenze folgt über weite Strecken der Reuss, die zugleich die Grenze zum Kanton Aargau bildet.
Obfelden grenzt an folgende Gemeinden:
- im Norden an Ottenbach;
- im Osten an Affoltern am Albis;
- im Südosten an Mettmenstetten;
- im Süden an Maschwanden;
- im Südwesten an Hünenberg im Kanton Zug;
- im Westen an Merenschwand im Kanton Aargau.
An der Mündung der Lorze in die Reuss befindet sich ein Dreikantonseck der Kantone Zürich, Aargau und Zug.
Gemeindegebiet
Die Fläche der Gemeinde beträgt 7,54 Quadratkilometer. Die mittlere Höhenlage des Siedlungsgebiets liegt bei ungefähr 430 Metern über Meer.
Das westliche Gemeindegebiet wird von der flachen Reussebene geprägt. Weiter östlich steigt das Gelände sanft zu den Moränenlandschaften des Knonaueramts an. Landwirtschaftliche Flächen, kleinere Waldgebiete, Bachläufe und Siedlungen wechseln sich ab.
Die fruchtbaren Böden der Ebene werden vor allem für Ackerbau, Futterbau und Viehwirtschaft genutzt. Obstbäume, Hecken und Feldgehölze tragen zum traditionellen Landschaftsbild bei.
Die Siedlungsentwicklung konzentrierte sich ursprünglich auf die fünf voneinander getrennten Weiler. Durch den Bau neuer Wohnquartiere sind Oberlunnern, Unterlunnern, Chilenfeld und Teile von Wolsen inzwischen weitgehend zusammengewachsen. Bickwil und Toussen besitzen noch stärker erkennbare historische Siedlungsstrukturen.
Ortsteile
| Ortsteil | Beschreibung |
|---|---|
| Bickwil | Historischer Weiler im östlichen Gemeindegebiet an der Verbindung nach Affoltern am Albis |
| Oberlunnern | Ehemalige Zivilgemeinde und Standort der früheren Seidenindustrie |
| Unterlunnern | Historischer Siedlungsteil nahe der Reussebene und bedeutender archäologischer Fundort |
| Toussen | Weiler im südöstlichen Teil des Gemeindegebiets |
| Wolsen | Südlicher Ortsteil mit Wohngebieten, Landwirtschaft und dem Freibad |
| Chilenfeld | Im 19. Jahrhundert um Kirche, Schulhäuser, Pfarrhaus und Gemeindehaus entstandenes Zentrum |
Die fünf historischen Weiler bilden bis heute einen wichtigen Bestandteil der örtlichen Identität. Sie werden durch die fünf Ähren im Gemeindewappen dargestellt.
Reusslandschaft
Die Reuss prägt den westlichen Rand der Gemeinde. Ihr Ufergebiet gehört zu einer ökologisch wertvollen Flusslandschaft mit Auenresten, Kiesbänken, Feuchtwiesen, Gehölzen und Altarmen.
Die Uferwege werden zum Wandern, Velofahren und zur Naherholung genutzt. Gleichzeitig bestehen empfindliche Lebensräume für Vögel, Amphibien, Fische und Insekten.
Die Reuss war historisch nicht nur ein natürliches Hindernis, sondern auch ein Verkehrs- und Wirtschaftsraum. In römischer Zeit bestand bei Lunnern wahrscheinlich ein kleiner Siedlungs- und Umschlagplatz am Fluss.
Hochwasser und Veränderungen des Flusslaufs beeinflussten die landwirtschaftliche Nutzung der Ebene. Durch Flusskorrektionen und Schutzbauten wurde die Reuss im 19. und 20. Jahrhundert zunehmend befestigt.
Gewässer und Feuchtgebiete
Neben der Reuss bestehen mehrere kleinere Bäche, Entwässerungsgräben und Feuchtflächen.
Das Wolsermoos ist sowohl als Landschaftsname als auch wegen archäologischer Funde von Bedeutung. Weitere Feuchtgebiete und kleine Weiher dienen als Lebensraum für Amphibien.
Während der jährlichen Wanderungszeit werden einzelne Gemeindestrassen zeitweise gesperrt, um Frösche, Kröten und Molche auf ihrem Weg zu den Laichgewässern zu schützen.[4]
Geschichte
Urgeschichte
Das heutige Gemeindegebiet war bereits in vorgeschichtlicher Zeit besiedelt.
Im Wolsermoos wurden zwei sorgfältig bearbeitete Steinbeile entdeckt. Die Funde weisen auf die Anwesenheit von Menschen während der Jungsteinzeit hin.
Bronzene Armspangen aus dem 7. Jahrhundert vor Christus werden mit einer eisenzeitlichen beziehungsweise keltischen Bevölkerung in Verbindung gebracht.
Die Lage an der Reuss begünstigte frühe Siedlungen. Der Fluss ermöglichte Fischfang, Transport und die Nutzung fruchtbarer Böden, stellte bei Hochwasser jedoch auch eine Gefahr dar.
Römische Zeit
Unterhalb des heutigen Unterlunnern bestand in römischer Zeit eine kleine Siedlung. Archäologische Untersuchungen deuten auf Gebäude, Gewerbe und möglicherweise auf eine Anlegestelle oder Hafenanlage an der Reuss hin.
Die Siedlung lag an einer regionalen Verbindung zwischen dem schweizerischen Mittelland, dem Reusstal und den Verkehrswegen in Richtung Alpen.
Besondere Bekanntheit erlangte der Goldschatz von Lunnern. Er wurde 1741 entdeckt und stammt aus dem späten 3. Jahrhundert nach Christus. Der Hortfund umfasst wertvolle Schmuckstücke, darunter Halsketten, Anhänger und Armreifen.
Die Fundstücke werden im Schweizerischen Nationalmuseum in Zürich aufbewahrt. Sie gehören zu den bedeutenden römischen Schmuckfunden der Schweiz.[5]
Entstehung der Weiler
Nach dem Ende der römischen Herrschaft entstanden zwischen dem frühen Mittelalter und dem Hochmittelalter mehrere alemannisch geprägte Siedlungen.
Ober- und Unterlunnern knüpften wahrscheinlich an den älteren Siedlungsraum bei der Reuss an. Bickwil, Wolsen und Toussen entwickelten sich etwas weiter vom Fluss entfernt.
Die einzelnen Weiler besassen eigene Nutzungsrechte, Allmenden, Wälder und lokale Organisationsformen. Später bildeten sie Zivilgemeinden innerhalb der politischen Gemeinde Ottenbach.
Die Bewohner bewirtschafteten Ackerland, Wiesen, Obstgärten und Wälder. Viele Höfe bestanden aus Wohnhaus, Stall und Scheune. Die verstreute Siedlungsform blieb bis ins 20. Jahrhundert gut erkennbar.
Mittelalterliche Herrschaftsverhältnisse
Im Mittelalter gehörten Grundstücke und Rechte verschiedenen geistlichen und weltlichen Herrschaften.
Teile des Gebiets standen mit dem Kloster Muri, dem Kloster Kappel, lokalen Adelsfamilien und später der Stadt Zürich in Verbindung.
Die gerichtlichen Zuständigkeiten waren nicht überall gleich. Einzelne Siedlungsteile gehörten zum Freiamt Affoltern, andere zum Maschwanderamt.
Nach der Übernahme der Landesherrschaft durch Zürich wurden die Weiler schliesslich in die Landvogtei Knonau eingegliedert.
Kirchlich gehörte das Gebiet während Jahrhunderten zu Ottenbach. Dort befanden sich die Pfarrkirche und wichtige kommunale Einrichtungen.
Reformation
In den 1520er-Jahren führte die Stadt Zürich unter dem Einfluss von Huldrych Zwingli die Reformation ein.
Die Einwohner der heutigen Gemeinde Obfelden wurden reformiert und gehörten weiterhin zur Kirchgemeinde Ottenbach.
Die Nähe zur Reuss und zu den katholisch gebliebenen Gebieten der heutigen Kantone Aargau und Zug verlieh der Region während konfessioneller Konflikte eine besondere Grenzlage.
Landwirtschaft und Heimindustrie
Bis ins 19. Jahrhundert lebte der grösste Teil der Bevölkerung von der Landwirtschaft.
Neben Ackerbau und Viehzucht waren Obstbau, Waldwirtschaft und Fischerei von Bedeutung. Die Höfe erzeugten einen grossen Teil der benötigten Lebensmittel selbst.
Seit dem 17. und 18. Jahrhundert ergänzten viele Familien ihr Einkommen durch Heimarbeit. In den Wohnhäusern wurden Baumwolle und später Seide verarbeitet.
Die Heimindustrie war eng mit Zürcher Kaufleuten und Verlegern verbunden. Sie ermöglichte zusätzliche Einnahmen, machte die Bevölkerung aber von den Schwankungen der internationalen Textilmärkte abhängig.
Zwischen 1650 und 1750 wanderten zahlreiche Einwohner der Region aus. Ziele waren unter anderem das Elsass, die Kurpfalz, das Herzogtum Zweibrücken, Brandenburg und Pennsylvania.
Industrialisierung
Eine entscheidende Veränderung begann 1837, als der Unternehmer Rudolf Stehli-Hausheer in Oberlunnern einen Baumwollbetrieb gründete.
Der Betrieb wurde wenige Jahre später auf die Verarbeitung von Seide ausgerichtet und entwickelte sich zur Firma Stehli Seiden. Die Fabrik prägte die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung Obfeldens während mehrerer Generationen.[2]
Die Industrialisierung schuf Arbeitsplätze ausserhalb der Landwirtschaft. Fabrikgebäude, Arbeiterwohnungen, Lagerhäuser und technische Anlagen entstanden in Oberlunnern.
Die Familie Stehli engagierte sich auch bei der Gründung der Gemeinde, beim Kirchenbau, im Schulwesen und bei weiteren öffentlichen Aufgaben.
Gründung der Gemeinde
Zu Beginn des 19. Jahrhunderts gehörten Bickwil, Oberlunnern, Unterlunnern, Toussen und Wolsen weiterhin zur politischen Gemeinde Ottenbach.
Die Bevölkerung der fünf Zivilgemeinden empfand die Verbindung zunehmend als unbefriedigend. Der Weg zu Kirche, Schule und Behörden führte über die Reussnähe beziehungsweise nach Ottenbach, während sich die Interessen der südlich gelegenen Weiler teilweise anders entwickelten.
Seit den 1830er-Jahren wurden mehrere Versuche unternommen, eine selbständige Gemeinde zu bilden. Rudolf Stehli-Hausheer unterstützte das Vorhaben und nutzte seine politischen Kontakte.
1846 reichte die Bevölkerung eine Abtrennungspetition ein. Im Februar 1847 stimmte der Zürcher Kantonsrat der Trennung einstimmig zu.
Die fünf Zivilgemeinden wurden unter dem neuen Namen Obfelden zu einer selbständigen politischen und kirchlichen Gemeinde vereinigt.[2]
Gefecht von Lunnern
Nur wenige Monate nach der Gemeindegründung wurde Obfelden zum Schauplatz eines militärischen Ereignisses des Sonderbundskriegs.
Am 12. November 1847 versuchten Truppen des katholischen Sonderbunds, die Reuss bei Lunnern zu überqueren und auf Zürcher Gebiet vorzudringen.
Der Übergangsversuch wurde von eidgenössischen beziehungsweise Zürcher Truppen verhindert. Das als Gefecht von Lunnern bekannte Ereignis blieb militärisch begrenzt, besitzt aber für die lokale Geschichte eine besondere Bedeutung.
Reformierte Kirche und Chilenfeld
Zur Selbständigkeit der neuen Gemeinde gehörte der Bau einer eigenen Kirche.
Der Zürcher Architekt Ferdinand Stadler entwarf das Gotteshaus. Die reformierte Kirche wurde 1847 errichtet und zu einem wesentlichen Teil von Rudolf Stehli-Hausheer finanziert.
Die Kirche entstand auf einer Anhöhe zwischen den historischen Weilern. Das Gelände wurde im örtlichen Dialekt als Chilehoger bezeichnet.
Rund um Kirche und Pfarrhaus entwickelte sich der neue Ortsteil Chilenfeld. In den folgenden Jahrzehnten wurden dort wichtige öffentliche und repräsentative Gebäude errichtet:
| Jahr | Bauwerk |
|---|---|
| 1847 | Reformierte Kirche und Pfarrhaus |
| 1877 | Villa Stehli |
| 1885 | Sekundarschulhaus |
| 1892 | Turnhalle |
| 1897 | Primarschulhaus |
| 1929 | Gemeindehaus |
Chilenfeld entwickelte sich dadurch zum administrativen, kirchlichen und schulischen Zentrum der räumlich gegliederten Gemeinde.
20. Jahrhundert
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts blieb Obfelden von Landwirtschaft, Seidenindustrie und kleingewerblichen Betrieben geprägt.
Die Krise der europäischen Seidenindustrie führte zu einem Bedeutungsverlust des wichtigsten Industriezweigs. Teile des Fabrikareals wurden später für andere gewerbliche und kulturelle Nutzungen verwendet.
Nach dem Zweiten Weltkrieg setzte ein starkes Bevölkerungswachstum ein. Neue Wohnquartiere entstanden zwischen den historischen Weilern.
Die zunehmende Motorisierung und die Nähe zu Zürich und Zug machten Obfelden zu einer Pendlergemeinde. Gleichzeitig blieben Landwirtschaftsflächen, Gewerbebetriebe und die historische Siedlungsstruktur erhalten.
Entwicklung im 21. Jahrhundert
Mit der Eröffnung der Autobahn A4 durch das Knonaueramt im Jahr 2009 verbesserte sich die überregionale Erreichbarkeit erheblich.
Der Verkehr aus dem aargauischen Freiamt zum Autobahnanschluss Affoltern am Albis führte jedoch zu einer starken Belastung der Ortsdurchfahrten von Obfelden und Ottenbach.
Nach einer kantonalen Volksabstimmung und mehrjährigen Planungs- und Bauarbeiten wurde der Autobahnzubringer A4 Obfelden–Ottenbach am 5. Juni 2023 dem Verkehr übergeben.
Die neue Verbindung umfasst eine Umfahrung von Ottenbach und eine abgesenkte beziehungsweise überdeckte Strassenführung im Bereich Bickwil. Sie soll den Durchgangs- und Schwerverkehr aus den Siedlungsgebieten auf den Autobahnzubringer verlagern.[6]
Nach der Eröffnung begann die Planung zur Umgestaltung und Beruhigung der bisherigen Ortsdurchfahrt.
Bevölkerung
Obfelden zählte im Jahr 1850 insgesamt 896 Einwohnerinnen und Einwohner.
Das Bevölkerungswachstum verlief bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts vergleichsweise langsam. Einen deutlichen Anstieg verzeichnete die Gemeinde ab den 1960er-Jahren.
Neue Wohnquartiere, die bessere Erreichbarkeit und die Nähe zu den Arbeitsregionen Zürich, Zug und Limmattal führten zu einer zunehmenden Bautätigkeit.
Ende 2025 lebten 5983 Personen in der Gemeinde. Ende Juni 2026 waren 5968 Einwohnerinnen und Einwohner registriert, davon 4657 Schweizer Staatsangehörige und 1311 ausländische Staatsangehörige.[7]
| Jahr | Einwohner |
|---|---|
| 1634 | 311 |
| 1668 | 562 |
| 1799 | 789 |
| 1850 | 896 |
| 1900 | 1335 |
| 1950 | 1517 |
| 1970 | 2147 |
| 1980 | 3319 |
| 1990 | 3862 |
| 2000 | 4172 |
| 2010 | 4665 |
| 2015 | 4976 |
| 2020 | 5728 |
| 2025 | 5983 |
| Juni 2026 | 5968 |
Die Mehrheit der Bevölkerung spricht Deutsch. Durch Zuwanderung sind zahlreiche weitere Sprachen vertreten.
Die konfessionelle Zusammensetzung hat sich seit dem späten 20. Jahrhundert verändert. Neben Angehörigen der reformierten und katholischen Kirchen lebt ein wachsender Anteil konfessionsloser Personen sowie Angehöriger anderer Religionsgemeinschaften in der Gemeinde.
Wappen
Die Blasonierung des Gemeindewappens lautet:
- In Blau ein durch ein goldenes Band mit frei flatternden Enden zusammengehaltenes Bündel von fünf goldenen Ähren, die mit sechs goldenen Blättern abwechseln.
Das Wappen bezieht sich unmittelbar auf die Entstehung Obfeldens.
Die fünf Ähren stehen für die fünf ehemaligen Zivilgemeinden Oberlunnern, Unterlunnern, Wolsen, Toussen und Bickwil. Das goldene Band symbolisiert ihre Vereinigung zur neuen politischen Gemeinde.
Das Ährenbündel wurde bereits kurz nach der Gemeindegründung auf Briefköpfen, Stempeln, Vereinsfahnen und der grossen Kirchenglocke verwendet.
Die heutige grafische Form wurde am 2. Dezember 1928 durch den Gemeinderat genehmigt.[2]
Politik und Verwaltung
Obfelden ist als politische Gemeinde nach dem Gemeindegesetz des Kantons Zürich organisiert.
Die Stimmberechtigten entscheiden an der Gemeindeversammlung oder an der Urne über Budget, Jahresrechnung, kommunale Erlasse, grössere Investitionen und weitere Sachgeschäfte.
Die Exekutive bildet der Gemeinderat. Er besteht aus sieben Mitgliedern und wird für eine Amtsdauer von vier Jahren gewählt.
Gemeindepräsident für die Legislaturperiode 2026–2030 ist Stephan Hinners. Er führt das Geschäftsfeld Präsidiales, Entwicklung und Kultur.[8]
Die Gemeindeverwaltung befindet sich im 1929 errichteten Gemeindehaus an der Dorfstrasse 66.
Obfelden arbeitet bei regionalen Aufgaben mit den übrigen Gemeinden des Bezirks Affoltern zusammen. Dazu gehören unter anderem Sicherheit, Zivilschutz, Abfallwirtschaft, Gesundheitsversorgung, Altersbetreuung und regionale Planung.
Wirtschaft
Landwirtschaft
Die Landwirtschaft prägt weiterhin grosse Teile des Gemeindegebiets.
Zu den wichtigsten Betriebszweigen gehören Ackerbau, Futterbau, Milchwirtschaft und Viehhaltung. Angebaut werden unter anderem Getreide, Mais und Raps.
Einzelne Höfe betreiben Direktverkauf oder bieten landwirtschaftliche Dienstleistungen an. Die Betriebe tragen zur Pflege der offenen Kulturlandschaft zwischen den Siedlungen und der Reuss bei.
Durch Bevölkerungswachstum, Verkehrsbauten und neue Wohngebiete gerät das landwirtschaftlich genutzte Land zunehmend unter Druck.
Seidenindustrie
Die Firma Stehli Seiden war der bedeutendste Industriebetrieb der Gemeinde.
Aus dem 1837 gegründeten Baumwollbetrieb entwickelte sich ein international tätiges Unternehmen der Seidenbranche. Die Fabrik beeinflusste Arbeitsleben, Siedlungsentwicklung und soziale Strukturen Obfeldens.
Zur Anlage gehörten Produktionsgebäude, ein Kesselhaus, Verwaltungsbauten und weitere technische Einrichtungen.
Nach dem Niedergang der traditionellen Seidenproduktion wurden Teile des Fabrikareals umgenutzt. Das Gebiet erinnert weiterhin an die industrielle Vergangenheit der Gemeinde.
Gewerbe und Dienstleistungen
Heute besteht die lokale Wirtschaft hauptsächlich aus kleinen und mittleren Unternehmen.
Vertreten sind unter anderem Baugewerbe, Handwerk, Detailhandel, Gastronomie, Logistik, Beratung, Gesundheitsdienste und persönliche Dienstleistungen.
Ein bedeutender Teil der erwerbstätigen Bevölkerung pendelt nach Affoltern am Albis, Zürich, Zug, ins Limmattal oder ins aargauische Freiamt.
Die verbesserte Verbindung zur A4 stärkte die Erreichbarkeit für Unternehmen, führte aber auch zu Diskussionen über zusätzliche Gewerbeflächen und den Schutz des Kulturlands.
Verkehr
Öffentlicher Verkehr
Obfelden besitzt keinen eigenen Bahnhof.
Postautolinien verbinden die Gemeinde mit dem Bahnhof Affoltern am Albis sowie mit Ottenbach und Muri im Kanton Aargau. Am Bahnhof Affoltern bestehen Anschlüsse an die Zürcher S-Bahn in Richtung Zürich und Zug.
Bushaltestellen befinden sich in mehreren Ortsteilen, darunter Bickwil, Chilenfeld, Oberlunnern und Unterlunnern.
Die Busverbindungen sind besonders für Pendlerinnen und Pendler, Schülerinnen und Schüler sowie Personen ohne eigenes Fahrzeug wichtig.
Strassenverkehr
Die Dorfstrasse bildet die historische Hauptachse durch die Gemeinde.
Weitere wichtige Verbindungen führen nach Ottenbach, Affoltern am Albis, Mettmenstetten, Maschwanden und über die Reuss ins aargauische Freiamt.
Der nächstgelegene Anschluss an die Autobahn A4 befindet sich bei Affoltern am Albis. Seit 2023 führt ein direkter Zubringer von Obfelden und Ottenbach zum Autobahnanschluss.
Der Autobahnzubringer wurde gebaut, um die Ortszentren vom Durchgangsverkehr aus dem Freiamt zu entlasten. Im Ortsteil Bickwil wurde die Strasse abgesenkt und teilweise überdeckt.[6]
Nach der Eröffnung wurden weitere Massnahmen zur Verkehrsberuhigung auf der bisherigen Ortsdurchfahrt vorbereitet. Dazu gehören niedrigere Geschwindigkeiten, sichere Querungen, Verbesserungen für den Velo- und Fussverkehr sowie eine neue Gestaltung des Strassenraums.
Fuss- und Veloverkehr
Landwirtschaftswege und Nebenstrassen verbinden die Ortsteile miteinander.
Entlang der Reuss bestehen beliebte Fuss- und Velowege. Weitere Routen führen nach Ottenbach, Maschwanden, Merenschwand und Affoltern am Albis.
Die Gemeinde und der Kanton verfolgen das Ziel, Schulwege und Verbindungen zwischen Wohngebieten, öffentlichen Einrichtungen und Bushaltestellen sicherer zu gestalten.
Bildung
In Obfelden bestehen Schulstandorte für Kindergarten, Primarschule und Sekundarschule.
Die Primarschule wird von der politischen Gemeinde geführt. Sie verfügt über die Schulstandorte Chilefeld und Schlossächer sowie mehrere Kindergärten.
Die Primarschule wird von rund 580 Kindern besucht. Zu den Einrichtungen gehören Schulhäuser, Turnhallen, Tagesbetreuung, Mittagstisch und die Gemeinde- und Schulbibliothek.
Die Sekundarschule Obfelden–Ottenbach wird gemeinsam von beiden Gemeinden getragen. Rund 230 Jugendliche aus Obfelden und Ottenbach besuchen den Schulstandort in Obfelden.[9]
Weiterführende Schulen und Berufsfachschulen befinden sich vor allem in Affoltern am Albis, Zürich und Zug.
Religion
Reformierte Kirche
Die reformierte Kirche steht auf dem Chilehoger und ist durch ihren markanten Turm weithin sichtbar.
Sie wurde 1847 nach Plänen von Ferdinand Stadler errichtet. Der Bau stand in engem Zusammenhang mit der politischen und kirchlichen Selbständigkeit Obfeldens.
Das blau-gelbe Zifferblatt der Turmuhr gehört zu den charakteristischen Merkmalen des Ortsbilds.
Zur Anlage gehören das Pfarrhaus, der Friedhof und weitere kirchliche Gebäude.
Katholische Kirche
Die römisch-katholische Kirche St. Antonius wurde 1965 an der Bachstrasse errichtet.
Sie besitzt einen freistehenden Glockenturm und dient der katholischen Bevölkerung der Gemeinde und der Umgebung.
Neben den beiden Landeskirchen bestehen weitere christliche und nichtchristliche Gemeinschaften.[10]
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Historische Weiler
Die alten Weiler Bickwil, Oberlunnern, Unterlunnern, Toussen und Wolsen besitzen teilweise noch traditionelle Bauernhäuser, Scheunen und ehemalige Kleinbauernhäuser.
Die Bebauung dokumentiert die Entwicklung von der landwirtschaftlichen Streusiedlung zur modernen Wohngemeinde.
Besonders in Bickwil und Toussen sind historische Gebäudestrukturen und die frühere Anordnung der Höfe noch erkennbar.
Reformierte Kirche
Die reformierte Kirche ist das wichtigste Wahrzeichen Obfeldens.
Ihre erhöhte Lage zwischen den ursprünglichen Weilern symbolisiert die Zusammenführung der fünf Zivilgemeinden.
Der Kirchenbau bildet gemeinsam mit dem Pfarrhaus, dem Friedhof und den historischen Schulgebäuden das Zentrum des Chilenfelds.
Villa Stehli
Die Villa Stehli wurde 1877 als repräsentativer Landsitz der Fabrikantenfamilie errichtet.
Zum Ensemble gehören eine Parkanlage und Nebengebäude. Die Villa dokumentiert den wirtschaftlichen Erfolg der Obfelder Seidenindustrie im 19. Jahrhundert.
Das Gebäude und seine Umgebung sind als kulturhistorisch bedeutendes Ensemble im Inventar der Denkmalschutzobjekte von überkommunaler Bedeutung verzeichnet.[11]
Ehemalige Seidenfabrik
Das frühere Fabrikareal von Stehli Seiden gehört zu den bedeutenden Zeugnissen der Industrialisierung im Knonaueramt.
Erhalten sind verschiedene Produktions- und Verwaltungsgebäude sowie das ehemalige Kesselhaus.
Die Sammlung Stehli Seiden dokumentiert mehr als 175 Jahre Geschichte der Zürcher Seidenindustrie. Sie gilt als grösste private Sammlung zu diesem Industriezweig im Kanton Zürich.[12]
Gemeindehaus
Das Gemeindehaus wurde 1929 im Chilenfeld errichtet.
Es bildet gemeinsam mit Kirche und Schulhäusern das administrative Zentrum der Gemeinde. Im Gebäude befinden sich die Gemeindeverwaltung und Räume für politische und öffentliche Aufgaben.
Goldschatz von Lunnern
Der römische Schmuckfund von Lunnern ist eines der bedeutendsten archäologischen Zeugnisse Obfeldens.
Die Originalstücke werden im Schweizerischen Nationalmuseum aufbewahrt. Der Fund veranschaulicht die Bedeutung des Reusstals während der römischen Epoche.
Freizeit und Sport
Obfelden verfügt über ein vielseitiges Vereins-, Kultur- und Sportangebot.
Die Badi Obfelden befindet sich im Ortsteil Wolsen. Sie ist während der Sommersaison ein beliebter Treffpunkt für Familien, Vereine und Besucher aus der Region.[13]
Beim Schulhaus Schlossächer besteht ein Hallenbad, das für den Schwimmunterricht, Kurse und teilweise für das öffentliche Schwimmen genutzt wird.
Weitere Anlagen umfassen Turnhallen, Sportplätze, Spielplätze und Räume für kulturelle Veranstaltungen.
Die Gemeinde- und Schulbibliothek verfügt über mehr als 10'000 Medien und organisiert regelmässig Veranstaltungen für Kinder und Erwachsene.[14]
Die Reusslandschaft, die Wälder und das offene Kulturland bieten Möglichkeiten zum Wandern, Velofahren und zur Naturbeobachtung.
Persönlichkeiten
Mit Obfelden verbunden sind unter anderem:
- Rudolf Stehli-Hausheer (1816–1884), Textilunternehmer und Förderer der Gemeindegründung;
- Ferdinand Stadler (1813–1870), Architekt der reformierten Kirche;
- Mitglieder der Unternehmerfamilie Stehli, die Wirtschaft, Politik und Ortsentwicklung während des 19. und 20. Jahrhunderts prägten.
Chronologie
| Jahr | Ereignis |
|---|---|
| Jungsteinzeit | Siedlungsspuren und Steinbeile im Gebiet Wolsermoos |
| 3. Jahrhundert | Verbergung des später als Goldschatz von Lunnern bekannt gewordenen römischen Schmucks |
| 1246 | Erste urkundliche Erwähnung von Bickwil |
| 1257 | Erwähnung von Ober- und Unterlunnern |
| 1311 | Erste bekannte Erwähnung von Wolsen |
| 1325 | Erste bekannte Erwähnung von Toussen |
| 1741 | Entdeckung des römischen Goldschatzes von Lunnern |
| 1837 | Gründung eines Baumwollbetriebs durch Rudolf Stehli-Hausheer |
| 1840 | Aufbau des späteren Seidenunternehmens Stehli |
| Februar 1847 | Abtrennung der fünf Zivilgemeinden von Ottenbach und Gründung Obfeldens |
| 1847 | Bau der reformierten Kirche |
| 12. November 1847 | Gefecht von Lunnern während des Sonderbundskriegs |
| 1877 | Bau der Villa Stehli |
| 1885 | Bau des Sekundarschulhauses im Chilenfeld |
| 1897 | Bau des Primarschulhauses |
| 1928 | Genehmigung der heutigen Form des Gemeindewappens |
| 1929 | Bau des Gemeindehauses |
| 1965 | Bau der katholischen Kirche St. Antonius |
| 2009 | Eröffnung der Autobahn A4 durch das Knonaueramt |
| 5. Juni 2023 | Inbetriebnahme des Autobahnzubringers Obfelden–Ottenbach |
Literatur
- Paul Kläui und andere: Geschichte der Gemeinde Obfelden. Festschrift zum hundertjährigen Bestehen. Gemeindeverein Obfelden, Affoltern am Albis 1947.
- Stefanie Martin-Kilcher, Heidi Amrein und Beat Horisberger: Der römische Goldschmuck aus Lunnern (ZH). Ein Hortfund des 3. Jahrhunderts und seine Geschichte. Chronos, Zürich 2008, ISBN 978-3-0340-0908-9.
- Daniel Gut: Lunnern. Londons Zwilling im Reusstal. Eine sprach- und kulturgeschichtliche Verortung von Siedlungsnamen. Books on Demand, Norderstedt 2013, ISBN 978-3-7322-0535-6.
- Obfelden. In: Historisches Lexikon der Schweiz.
Siehe auch
- Bezirk Affoltern
- Knonaueramt
- Reuss
- Ottenbach ZH
- Affoltern am Albis
- Maschwanden
- Autobahn A4 (Schweiz)
- Sonderbundskrieg
- Gefecht von Lunnern
- Liste der Gemeinden des Kantons Zürich
- Liste der Kulturgüter in Obfelden
Weblinks
- Offizielle Website der Gemeinde Obfelden
- Gemeindeporträt
- Geschichte und Wappen
- Einwohnerzahlen
- Obfelden im Historischen Lexikon der Schweiz
- Zürcher Gemeinden in Zahlen
- Reformierte Kirchgemeinde Obfelden
- Strassenprojekt Obfelden–Ottenbach
Wikimedia Commons: Medien zu Obfelden
Einzelnachweise
- ↑ Gemeinde Obfelden: Gemeindeporträt, abgerufen am 24. Juli 2026.
- ↑ 2,0 2,1 2,2 2,3 Gemeinde Obfelden: Geschichte und Wappen, abgerufen am 24. Juli 2026.
- ↑ Obfelden, in: Historisches Lexikon der Schweiz, abgerufen am 24. Juli 2026.
- ↑ Gemeinde Obfelden: Amphibienschutz an der Tambrig- und Wolserstrasse, abgerufen am 24. Juli 2026.
- ↑ Stefanie Martin-Kilcher, Heidi Amrein und Beat Horisberger: Der römische Goldschmuck aus Lunnern (ZH). Ein Hortfund des 3. Jahrhunderts und seine Geschichte. Chronos, Zürich 2008, ISBN 978-3-0340-0908-9.
- ↑ 6,0 6,1 Kanton Zürich: Autobahnzubringer A4 in Obfelden und Ottenbach wird eröffnet, 12. Mai 2023.
- ↑ Gemeinde Obfelden: Einwohnerzahlen, abgerufen am 24. Juli 2026.
- ↑ Gemeinde Obfelden: Gemeinderat, abgerufen am 24. Juli 2026.
- ↑ Gemeinde Obfelden: Schulen, abgerufen am 24. Juli 2026.
- ↑ Gemeinde Obfelden: Kirchen, abgerufen am 24. Juli 2026.
- ↑ Kanton Zürich: Inventar der Denkmalschutzobjekte von überkommunaler Bedeutung, Gemeinde Obfelden, 2026.
- ↑ Gemeinde Obfelden: Kultur und Sammlung Stehli Seiden, abgerufen am 24. Juli 2026.
- ↑ Gemeinde Obfelden: Badi Obfelden, abgerufen am 24. Juli 2026.
- ↑ Gemeinde Obfelden: Bibliothek Obfelden, abgerufen am 24. Juli 2026.