Romanshorn

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Romanshorn

Gemeindedaten

Staat

Schweiz

Kanton

Thurgau

Bezirk

Arbon

BFS-Nummer

4436

Postleitzahl

8590

Koordinaten

47.566668° N, 9.383334° E

Höhe

406 m ü. M.

Fläche

8.73 km²

Einwohner

11'807
(Stand: 31. Dezember 2025)

Website

https://www.romanshorn.ch/

Romanshorn ist eine politische Gemeinde und Stadt im Kanton Thurgau in der Schweiz. Sie gehört zum Bezirk Arbon und liegt am südlichen Ufer des Bodensees. Romanshorn zählt zu den wichtigsten Hafen- und Verkehrsorten der Schweizer Bodenseeregion und bezeichnet sich aufgrund seiner engen Verbindung mit dem See als Hafenstadt.

Ende 2025 lebten 11'807 Personen mit ständigem Wohnsitz in Romanshorn. Damit gehört die Stadt zu den grösseren Gemeinden des Kantons Thurgau.[1]

Das heutige Stadtbild wurde entscheidend durch den Ausbau des Hafens und den Eisenbahnbau in der Mitte des 19. Jahrhunderts geprägt. Mit der Eröffnung der Bahnstrecke Winterthur–Romanshorn im Jahr 1855 entwickelte sich das zuvor landwirtschaftlich geprägte Dorf in kurzer Zeit zu einem bedeutenden Verkehrs-, Handels- und Industrieort.[2]

Der Bahnhof Romanshorn liegt unmittelbar beim Hafen. Dadurch bestehen bis heute besonders kurze Übergänge zwischen Eisenbahn, Bus, Bodenseeschifffahrt und der Autofähre nach Friedrichshafen in Deutschland.

Geographie

Romanshorn liegt im nordöstlichen Teil des Kantons Thurgau am Südufer des Bodensees. Das Gemeindegebiet umfasst rund 8,73 km² und liegt im Zentrum auf ungefähr 406 m ü. M.

Die Stadt grenzt landseitig an die Gemeinden Salmsach, Hefenhofen und Uttwil. Im Norden bildet der Bodensee die natürliche Grenze. Auf der gegenüberliegenden deutschen Seeseite liegen unter anderem Friedrichshafen und Immenstaad am Bodensee.

Der weitgehend flache bis leicht ansteigende Siedlungsraum erstreckt sich vom Seeufer in südlicher und südwestlicher Richtung. Der ältere Ortskern liegt etwas erhöht hinter dem Hafen- und Bahnhofsgebiet.

Neben dem eigentlichen Stadtgebiet gehören beziehungsweise gehörten verschiedene kleinere Siedlungen und Hofgruppen wie Holzenstein, Hotterdingen, Reckholdern, Riedern und Spitz zum Romanshorner Gemeindegebiet.

Ein Teil dieser ehemals eigenständiger wirkenden Siedlungsbereiche ist durch das Wachstum der Stadt inzwischen weitgehend mit dem geschlossenen Siedlungsgebiet verbunden.

Bodensee

Der Bodensee bestimmt die geografische, wirtschaftliche und kulturelle Identität Romanshorns.

Das Stadtgebiet besitzt eine längere Seeuferzone mit Hafenanlagen, Parks, Promenaden, Freizeitbereichen und Badeanlagen. Der See diente über Jahrhunderte als Verkehrsweg und wurde im 19. Jahrhundert zu einem entscheidenden Faktor für die Entwicklung Romanshorns zum internationalen Verkehrsknoten.

Von Romanshorn aus öffnet sich bei klarer Sicht ein weites Panorama über den Bodensee. Am gegenüberliegenden deutschen Ufer liegen Friedrichshafen und weitere Orte Baden-Württembergs.

Die Verbindung von Hafen, Bahn und Stadtzentrum gehört zu den charakteristischen Merkmalen Romanshorns. Das Bundesinventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz bezeichnet Romanshorn als Hafenort und Verkehrsknotenpunkt von internationaler Bedeutung.[3]

Name

Romanshorn ist erstmals im frühen Mittelalter urkundlich belegt.

Eine Urkunde aus dem Jahr 779 erwähnt den Ort als Rumanishorn. Darin übertrug die fränkische Grundbesitzerin Waldrata mit Zustimmung ihres Sohnes Waldbert Besitz in Romanshorn einschliesslich einer Kirche dem Kloster St. Gallen.[4]

Der Ortsname wurde früher gelegentlich mit einer angeblichen römischen Vergangenheit in Verbindung gebracht. Diese volksetymologische Erklärung gilt jedoch nicht als gesichert. Nach Darstellung der Stadt beginnt die historisch nachweisbare Siedlungsgeschichte mit der alemannischen Besiedlung und der frühmittelalterlichen Erwähnung.[4]

In der ostschweizerdeutschen Mundart wird Romanshorn häufig als Romishorn ausgesprochen.

Wappen

Das Wappen von Romanshorn zeigt in Gelb ein schräg gestelltes schwarzes Horn.

Das Horn nimmt unmittelbar Bezug auf den Ortsnamen und ist damit ein sogenanntes redendes Wappen.

Historische Darstellungen des Romanshorner Wappens sind bereits aus dem 16. Jahrhundert bekannt. Das Motiv erscheint unter anderem auf Ämterscheiben des Abtes von St. Gallen.

Geschichte

Frühmittelalter

Die älteste bekannte schriftliche Erwähnung von Romanshorn stammt aus dem Jahr 779.[4]

Durch die Schenkung Waldratas gelangten Güter in Romanshorn an das Kloster St. Gallen. Die Verbindung zum Kloster beziehungsweise später zur Fürstabtei St. Gallen blieb während vieler Jahrhunderte von grosser Bedeutung.

Die frühe Erwähnung einer Kirche zeigt, dass der Ort bereits im 8. Jahrhundert eine gewisse lokale Bedeutung besass.

Romanshorn lag jedoch abseits der grossen mittelalterlichen Landverkehrswege. Landwirtschaft und Fischerei bestimmten lange den Alltag.

Mittelalter und frühe Neuzeit

Im Mittelalter wechselten einzelne Herrschaftsrechte zeitweise zwischen verschiedenen Adelsfamilien und der Fürstabtei St. Gallen.

Bis 1367 befand sich die Vogtei Romanshorn zeitweise im Besitz der Herren von Landenberg.[2]

1455 versuchte der St. Galler Abt Kaspar von Landenberg, Besitz in Romanshorn an die Stadt St. Gallen zu verkaufen. Gegen dieses Geschäft erhoben sich die Gotteshausleute, worauf der Verkauf gerichtlich aufgehoben wurde.

1469 erhielt das Gericht Romanshorn unter Abt Ulrich Rösch eine sogenannte Offnung, in der lokale Rechte und Pflichten festgehalten wurden.

Bis zum Ende des Ancien Régime blieb Romanshorn eng mit der Fürstabtei St. Gallen verbunden. Verschiedene Hoheitsrechte lagen zugleich bei der Landgrafschaft Thurgau.

Helvetische Republik und Kantonsgründung

Mit dem Zusammenbruch der alten Herrschaftsordnung 1798 endete die politische Herrschaft der Fürstabtei.

Nach der Mediationsakte von 1803 wurde der Kanton Thurgau ein selbstständiger Kanton der Eidgenossenschaft.

In Romanshorn entstanden eine Ortsgemeinde und eine Munizipalgemeinde.

1870 wurden beide Körperschaften zur Einheitsgemeinde Romanshorn vereinigt.[2]

Diese Gemeindeform bestand bis zur thurgauischen Gemeindereform Ende des 20. beziehungsweise Anfang des 21. Jahrhunderts fort. Romanshorn ist heute eine politische Gemeinde.

Romanshorn vor der Industrialisierung

Bis weit ins 19. Jahrhundert war Romanshorn ein vergleichsweise kleines Dorf.

Die Landwirtschaft dominierte die Wirtschaft. Angebaut wurden unter anderem Getreide, Obst und Gemüse. Daneben spielten Forstwirtschaft und Fischerei eine Rolle.

Auch Weinbau wurde betrieben, verlor jedoch später an Bedeutung und wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts weitgehend aufgegeben.[2]

Die Lage am Bodensee brachte zwar gewisse Vorteile für den regionalen Warenverkehr, doch fehlte zunächst ein leistungsfähiger Hafen.

Die grundlegende Veränderung begann in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts mit dem Ausbau der Schifffahrt.

Entwicklung der Schifffahrt

Regelmässige Dampfschifffahrtsverbindungen auf dem Bodensee entstanden ab den 1820er-Jahren.

Ab 1832 liefen Dampfschiffe vermehrt Romanshorn an. Zuvor hatte der Verkehr in diesem Abschnitt des schweizerischen Seeufers teilweise andere Anlegestellen, insbesondere Uttwil, benutzt.[2]

Der Ausbau Romanshorns zum Hafenort wurde in den 1840er-Jahren entscheidend vorangetrieben.

Der Kanton Thurgau liess zwischen 1840 und 1844 einen neuen Hafen errichten. Gleichzeitig wurden Postverbindungen über Romanshorn in Richtung Süddeutschland ausgebaut.[2]

Damit erhielt Romanshorn erstmals eine leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur am See.

Der eigentliche wirtschaftliche Durchbruch erfolgte jedoch mit dem Eisenbahnbau.

Eisenbahn und Stadtentwicklung

Eröffnung 1855

Am 16. Mai 1855 eröffnete die Schweizerische Nordostbahn die Bahnstrecke Winterthur–Romanshorn.

Die Strecke führte über Frauenfeld, Weinfelden, Sulgen und Amriswil nach Romanshorn.

Der Ort wurde damit Endpunkt einer der frühesten grossen Eisenbahnlinien der Schweiz.

Hafen und Bahnhof lagen unmittelbar nebeneinander. Diese Kombination ermöglichte einen besonders effizienten Umschlag zwischen Bahn und Schiff.

Die Stadt Romanshorn bezeichnet den Bau von Hafen und Bahnhof in den 1850er-Jahren als Grundstein für die heutige Hafenstadt.[5]

Wachstum

Der Eisenbahnanschluss löste ein aussergewöhnlich starkes Bevölkerungs- und Wirtschaftswachstum aus.

1850 zählte Romanshorn noch rund 1400 Einwohner. Um 1900 waren es bereits mehr als 4500.

Neue Wohnquartiere entstanden insbesondere zwischen dem älteren Dorfkern und dem Bahnhof.

Gleichzeitig siedelten sich Handels-, Gewerbe- und Industriebetriebe an.

Das Ortsbild wandelte sich dadurch innerhalb weniger Jahrzehnte vom Bauerndorf zu einem städtisch geprägten Hafen- und Eisenbahnort.

Eisenbahnfähren

Eine Besonderheit der Romanshorner Verkehrsgeschichte war der Eisenbahnfährverkehr über den Bodensee.

1869 wurde eine Trajektverbindung zwischen Romanshorn und Lindau eingerichtet. Später bestanden auch Verbindungen nach Friedrichshafen.

Eisenbahnwagen konnten direkt auf spezielle Fährschiffe verladen werden. Dadurch mussten Waren beim Übergang zwischen dem schweizerischen und dem deutschen Eisenbahnnetz nicht umgeladen werden.

Die Trajekte machten Romanshorn zu einem wichtigen internationalen Güterverkehrsknoten.

Der Eisenbahnfährverkehr verlor im Laufe des 20. Jahrhunderts durch den Ausbau durchgehender Landverbindungen zunehmend an Bedeutung.

1976 wurde der klassische Eisenbahn-Trajektverkehr eingestellt.[2]

Die Verbindung Romanshorn–Friedrichshafen blieb jedoch als Autofähre bestehen.

Weitere Eisenbahnstrecken

Romanshorn entwickelte sich nach 1855 schrittweise zu einem Eisenbahnknoten.

1869 beziehungsweise 1871 wurden die Strecken entlang des Bodensees in Richtung Rorschach und Kreuzlingen beziehungsweise Konstanz eröffnet.[2]

Dadurch entstand die heute als Seelinie bekannte Verbindung entlang des schweizerischen Bodenseeufers.

1910 nahm die Bodensee-Toggenburg-Bahn eine Strecke von Romanshorn über St. Gallen in Richtung Toggenburg in Betrieb.

Damit verfügte Romanshorn über Bahnverbindungen in vier wesentliche Richtungen:

  • Winterthur und Zürich,
  • Kreuzlingen und Schaffhausen,
  • Rorschach und Rheintal,
  • St. Gallen und Toggenburg.

Diese Stellung als Eisenbahnknoten prägt Romanshorn bis heute.

Bahnhof Romanshorn

Der Bahnhof Romanshorn gehört zu den wichtigsten Bahnhöfen im Kanton Thurgau.

Er liegt unmittelbar südlich beziehungsweise südwestlich des Hafens.

Die grosse historische Bahnhofanlage dokumentiert die frühere Bedeutung des Ortes für Personen-, Güter- und Fährverkehr.

Zum Areal gehörten umfangreiche Rangier- und Gütergleise, Lokomotivanlagen, Werkstätten, Lagerhäuser und Einrichtungen für den Übergang zu den Schiffen.

Heute wird der Bahnhof von Fernverkehrs- und Regionalzügen bedient.

Im Fahrplanjahr 2026 ist Romanshorn Endpunkt der Fernverkehrslinie IC8. Diese verbindet Romanshorn über Amriswil, Weinfelden, Frauenfeld, Winterthur, Zürich Flughafen und Zürich HB mit Bern, Spiez, Visp und Brig.[6]

Regionalverkehr

Der Regionalverkehr wird vor allem von Thurbo betrieben.

Im Fahrplanjahr 2026 wird Romanshorn unter anderem von den Linien S1, S7, S10 und RE1 bedient.[7]

Dadurch bestehen direkte Regionalverbindungen unter anderem nach:

Die grenzüberschreitende S7 verbindet Romanshorn über Rorschach und das St. Galler Rheintal mit Vorarlberg und dem deutschen Bodenseeraum.

Romanshorn gehört damit zu den wenigen Schweizer Regionalbahnknoten mit direkten Verbindungen in mehrere Nachbarländer.

Hafen

Der Hafen Romanshorn gehört zu den grössten und historisch bedeutendsten Hafenanlagen am schweizerischen Bodenseeufer.

Seine heutige Bedeutung reicht weit über die reine Schifffahrt hinaus. Hafen, Bahnhof, Promenade, Gastronomie und Freizeitangebote bilden gemeinsam einen zentralen städtischen Raum.

Historisch bestand der Hafen aus verschiedenen funktionalen Bereichen für:

  • Personenschifffahrt,
  • Güterumschlag,
  • Eisenbahnfähren,
  • Fischerei,
  • private Boote.

Der industrielle und logistische Teil des Hafens befand sich vor allem südlich des Personenhafens.

Das Hafenareal wird seit dem Rückgang des klassischen Güterverkehrs schrittweise umgestaltet. Ehemalige Verkehrs- und Gewerbeflächen werden teilweise für Wohnen, Gastronomie, Freizeit und öffentliche Räume genutzt.

Autofähre Romanshorn–Friedrichshafen

Die Autofähre zwischen Romanshorn und Friedrichshafen ist eine der wichtigsten direkten Verkehrsverbindungen über den Bodensee.

Sie transportiert Personen, Fahrräder, Motorräder, Personenwagen und weitere Fahrzeuge.

Im Fahrplan 2026 fährt die Fähre grundsätzlich stündlich von Romanshorn nach Friedrichshafen. Die reguläre Abfahrt in Romanshorn erfolgt jeweils zur Minute 22.[8]

Die Überfahrt ermöglicht eine direkte Verbindung zwischen dem Kanton Thurgau und dem deutschen Bundesland Baden-Württemberg, ohne den Bodensee über Konstanz oder Bregenz umfahren zu müssen.

Sie besitzt sowohl touristische als auch wirtschaftliche Bedeutung.

Bodenseeschifffahrt

Romanshorn ist ein wichtiger Hafen der Schweizerischen Bodensee-Schifffahrt (SBS).

Während der Saison verkehren Kursschiffe zu verschiedenen Orten am Bodensee.

Zu den möglichen direkten oder durchgehenden Verbindungen gehören je nach Fahrplanperiode unter anderem:

  • Arbon,
  • Rorschach,
  • Kreuzlingen,
  • Friedrichshafen,
  • Langenargen und weitere Bodenseehäfen.

Die Fahrt von Romanshorn nach Rorschach dauert im regulären Kursverkehr ungefähr eine Stunde, jene nach Kreuzlingen rund 75 Minuten.[9]

Die Schifffahrt ist insbesondere im Sommer ein wichtiger Bestandteil des touristischen Angebots.

Strassenverkehr

Romanshorn liegt abseits der grossen schweizerischen Autobahnachsen, ist jedoch über leistungsfähige Kantonsstrassen erschlossen.

Strassenverbindungen führen unter anderem nach:

  • Arbon,
  • Amriswil,
  • Kreuzlingen,
  • St. Gallen,
  • Weinfelden.

Die nächstgelegenen Autobahnanschlüsse befinden sich im Raum Arbon beziehungsweise St. Gallen und in Richtung Kreuzlingen.

Für den grenzüberschreitenden Strassenverkehr bietet die Autofähre nach Friedrichshafen eine alternative Route nach Süddeutschland.

Bevölkerung

Romanshorn verzeichnet seit Jahrzehnten ein langfristiges Bevölkerungswachstum.

Besonders stark war der Anstieg in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, als Eisenbahn, Hafen und Industrie neue Arbeitsplätze schufen.

Im 20. Jahrhundert setzte sich das Wachstum mit Unterbrechungen fort.

Seit Beginn des 21. Jahrhunderts nahm die Einwohnerzahl erneut deutlich zu.

Ende 2025 lebten 11'807 Personen mit ständigem Wohnsitz in Romanshorn.[1]

Davon besassen 7803 Personen oder 66,1 Prozent die Schweizer Staatsbürgerschaft. 4004 Personen beziehungsweise 33,9 Prozent waren ausländischer Nationalität.[1]

Die ausländische Bevölkerung stammte aus 88 Staaten. Die grössten Gruppen bildeten Ende 2025 Personen mit Staatsangehörigkeit von Deutschland, Nordmazedonien, Italien, der Türkei und Portugal.[1]

Die internationale Zusammensetzung der Bevölkerung ist ein typisches Merkmal des modernen Romanshorns.

Bevölkerungsentwicklung

Die historische Bevölkerungsentwicklung zeigt den tiefgreifenden Wandel des Ortes:

Jahr Einwohner
1831 1'218
1850 1'408
1900 4'577
1950 6'648
1980 7'893
1990 8'899
2000 9'076
2010 9'699
2020 11'296
2025 11'807

Der aussergewöhnlich starke Anstieg zwischen 1850 und 1900 steht unmittelbar mit dem Ausbau von Hafen, Eisenbahn und Industrie in Verbindung.[2]

Wirtschaft

Romanshorn wandelte sich im 19. Jahrhundert von einer landwirtschaftlich geprägten Gemeinde zu einem Industrie-, Handels- und Dienstleistungsstandort.

Eisenbahn und Hafen ermöglichten den günstigen Transport von Rohstoffen und Fertigwaren. Dadurch siedelten sich verschiedene Industriebetriebe an.

Im Laufe des 20. Jahrhunderts entstanden Unternehmen unter anderem in den Bereichen:

  • Maschinenbau,
  • Metallverarbeitung,
  • Kunststofftechnik,
  • Chemie,
  • Pharma,
  • Lebensmittelproduktion,
  • Logistik.

Auch die Bundesbetriebe waren lange bedeutende Arbeitgeber. Besonders die SBB, die früheren PTT-Betriebe und Zollstellen beschäftigten zahlreiche Personen.

Mit der Rationalisierung des Bahn- und Hafenbetriebs sank ihre Beschäftigungswirkung später deutlich.

Heute besitzt der Dienstleistungssektor eine hohe wirtschaftliche Bedeutung. Romanshorn übernimmt Versorgungsfunktionen für Teile des Oberthurgaus und profitiert gleichzeitig von seiner Lage zwischen St. Gallen, Kreuzlingen und dem deutschen Bodenseeraum.

Hafenwirtschaft

Die wirtschaftliche Bedeutung des Hafens hat sich im Laufe der Zeit grundlegend verändert.

Im 19. und frühen 20. Jahrhundert dominierte der Güterumschlag. Getreide, Kohle und zahlreiche andere Waren wurden zwischen Bahn und Schiff umgeschlagen.

Mit den Eisenbahnfähren war Romanshorn direkt in internationale Güterverkehrsnetze eingebunden.

Heute liegen die Schwerpunkte stärker bei:

  • Personenschifffahrt,
  • Autofähre,
  • Freizeit- und Sportbooten,
  • Gastronomie,
  • Tourismus,
  • Wohnen und Freizeitnutzungen.

Die Transformation ehemaliger Hafen- und Industrieflächen gehört zu den wichtigsten städtebaulichen Aufgaben Romanshorns.

Ortsbild und Stadtentwicklung

Das Ortsbild Romanshorns unterscheidet sich deutlich von jenem vieler historischer Thurgauer Kleinstädte.

Die Stadt entwickelte sich nicht hauptsächlich um einen mittelalterlichen Stadtkern, sondern wurde entscheidend durch die Verkehrsinfrastruktur des 19. Jahrhunderts geprägt.

Der ältere Dorfkern befindet sich landeinwärts. Zwischen diesem und dem Bodensee entstanden im Zuge des Eisenbahnbaus neue Quartiere.

Bahnhofstrasse und Hafenbereich entwickelten sich zu zentralen städtischen Achsen.

Nach Einschätzung der Stadtplanung gehören der Hafen mit Bahnhof und repräsentativen historischen Bauten sowie die dahinter aufsteigende urbane Hangkulisse zu den wichtigsten Merkmalen des Stadtbildes.[10]

Politik

Die Exekutive der Stadt ist der Stadtrat.

Er besteht aus neun Mitgliedern. Die Stadträtinnen und Stadträte werden für jeweils vier Jahre im Majorzverfahren gewählt.[11]

In der Legislaturperiode vom 1. Juni 2023 bis 31. Mai 2027 ist Roger Martin von der Partei Die Mitte Stadtpräsident.[11]

Die einzelnen Mitglieder des Stadtrates führen Ressorts wie Finanzen, Stadtentwicklung, Bau, Verkehr, Energie, Soziales, Gesellschaft, Gesundheit sowie Ordnung und Sicherheit.

Romanshorn verfügt nicht über ein kommunales Parlament. Wichtige Geschäfte werden der Gemeindeversammlung beziehungsweise in bestimmten Fällen einer Urnenabstimmung vorgelegt.

Diese Organisationsform entspricht der in vielen Thurgauer Gemeinden verbreiteten direkten kommunalen Demokratie.

Stadtverwaltung

Die Stadtverwaltung befindet sich an der Bahnhofstrasse im Zentrum von Romanshorn.

Die Lage unweit von Bahnhof und Hafen entspricht der historischen Verschiebung des städtischen Zentrums in Richtung des im 19. Jahrhundert entstandenen Verkehrsquartiers.

Die Verwaltung ist in verschiedene Bereiche gegliedert, darunter Präsidialamt, Bau und Verkehr, Finanzen, Soziale Dienste sowie weitere Fachstellen.

Bildung

Romanshorn verfügt über ein breites Bildungsangebot.

Die obligatorische Schule umfasst Kindergärten, Primarschulen und die Sekundarschule Romanshorn-Salmsach.

Von besonderer regionaler Bedeutung ist die Kantonsschule Romanshorn. Sie nahm 1969 ihren Betrieb auf und gehört zu den Mittelschulen des Kantons Thurgau.

Daneben bestehen verschiedene spezialisierte Bildungsinstitutionen.

Zu ihnen gehören beziehungsweise gehörten unter anderem:

  • Heilpädagogische Angebote,
  • Musikschule,
  • Sprachheilschule,
  • private Bildungsinstitutionen.

Die gute Bahnverbindung macht Romanshorn auch als Schulstandort für Jugendliche aus umliegenden Gemeinden attraktiv.

Religion

Historisch war Romanshorn stark durch das Kloster St. Gallen geprägt.

Nach der Reformation entwickelte sich eine konfessionell gemischte Bevölkerung.

Ein bemerkenswertes Zeugnis davon ist die Alte paritätische Kirche. Katholische und reformierte Gläubige nutzten das Gotteshaus zeitweise gemeinsam.

Mit dem starken Bevölkerungswachstum im 19. Jahrhundert wurden später eigene grössere Kirchen errichtet.

Zu den bedeutenden Sakralbauten gehören die evangelische Kirche sowie die katholische Kirche St. Johannes der Täufer.

Ende 2025 gehörten 2861 Einwohnerinnen und Einwohner der römisch-katholischen und 2267 der evangelisch-reformierten Kirche an. 6679 Personen waren konfessionslos oder gehörten anderen Religionsgemeinschaften an.[1]

Alte paritätische Kirche

Die Alte paritätische Kirche gehört zu den wichtigsten historischen Bauwerken Romanshorns.

Sie steht erhöht über dem älteren Ortskern und besitzt einen weiten Blick in Richtung Bodensee.

Das Bauwerk dokumentiert verschiedene Epochen der Romanshorner Kirchen- und Siedlungsgeschichte.

Die Kirche und ihr Umfeld bilden einen starken Kontrast zum jüngeren Bahnhof- und Hafenquartier.

Schloss Romanshorn

Das Schloss Romanshorn befindet sich in der Nähe der alten Kirche.

Der historische Bau steht in Zusammenhang mit der jahrhundertelangen Herrschaft und Verwaltung der Fürstabtei St. Gallen.

Das Gebäude zählt zu den bedeutenden historischen Zeugnissen des Ortes und ist Bestandteil verschiedener kulturgeschichtlicher Rundgänge durch Romanshorn.

Die Stadt bietet regelmässig Kulturführungen an, bei denen unter anderem Schloss, Hafen und historische Stadtentwicklung thematisiert werden.[12]

Kornhaus

Das ehemalige Kornhaus im Hafenbereich gehört zu den markanten historischen Gewerbebauten Romanshorns.

Es erinnert an die frühere Bedeutung des Ortes als Handels- und Umschlagplatz für Getreide.

Mit dem Wandel des Hafenareals erhielt das Gebäude neue Nutzungen.

Das Kornhaus steht beispielhaft für die Umnutzung ehemaliger Verkehrs- und Industriebauten in Romanshorn.

Museum am Hafen

Das Museum am Hafen dokumentiert die Geschichte Romanshorns.

Schwerpunkte sind unter anderem:

  • Ortsgeschichte,
  • Hafenentwicklung,
  • Eisenbahn,
  • Schifffahrt,
  • Industrie,
  • Alltag der Bevölkerung.

Die Entwicklung von Eisenbahn und Hafen nimmt dabei naturgemäss einen besonders grossen Raum ein.

Das Museum erinnert daran, dass Romanshorn seine rasche städtische Entwicklung im 19. Jahrhundert wesentlich der Kombination von Bahn und Bodenseeschifffahrt verdankt.[13]

Locorama

Das Locorama ist ein Eisenbahn-Erlebniszentrum in einem historischen Bahnareal beim Bahnhof Romanshorn.

Die Anlage präsentiert historische Schienenfahrzeuge und weitere Zeugnisse der Eisenbahngeschichte.

Das Museum nutzt die besondere Tradition Romanshorns als Eisenbahnknoten und ehemaliger Fährbahnhof.

Vom Bahnhof ist das Locorama zu Fuss in ungefähr zehn Minuten erreichbar.[14]

Autobau Erlebniswelt

Ein weiteres bekanntes Ausflugsziel ist die Autobau Erlebniswelt.

Sie befindet sich auf einem ehemaligen Industrieareal und zeigt eine umfangreiche Sammlung historischer, klassischer und sportlicher Automobile.

Das Gelände verbindet Industriekultur mit moderner Museums- und Veranstaltungsnutzung.

Die Einrichtung gehört zu den überregional bekannten Museen im Kanton Thurgau.

Hafenpromenade

Die Hafenpromenade ist eines der wichtigsten öffentlichen Freizeitgebiete der Stadt.

Sie verbindet Bahnhof, Schiffsanleger, Hafenanlagen, Grünflächen und verschiedene gastronomische Angebote.

Von der Promenade besteht ein weiter Blick über den Bodensee.

Die Stadt arbeitet langfristig an einer weiteren Aufwertung und Neugestaltung des Hafenbereichs.

Im Juni 2026 stimmte die Romanshorner Bevölkerung über einen Kredit für das Projekt zur Neugestaltung der Hafenpromenade einschliesslich einer Tiefgarage ab.[15]

Gemeindehafen

Neben den grossen Verkehrs- und Fähranlagen besitzt Romanshorn einen bedeutenden Gemeindehafen für Freizeitboote.

Die Steganlagen wurden in den vergangenen Jahren modernisiert.

2022 wurden neue Anlagen im Inseli- und Bootshafen offiziell eingeweiht.[16]

Der Hafen unterstreicht die Bedeutung des Wassersports für Romanshorn.

Freizeit und Sport

Die Lage am Bodensee ermöglicht zahlreiche Freizeitaktivitäten.

Zu den beliebten Angeboten gehören:

  • Schwimmen,
  • Segeln,
  • Motorbootfahren,
  • Rudern,
  • Stand-up-Paddling,
  • Velofahren,
  • Wandern und Spazieren entlang des Seeufers.

Romanshorn verfügt über ein Seebad, Sportanlagen und verschiedene Vereinsangebote.

Der Bodensee-Radweg führt durch die Stadt und verbindet Romanshorn mit zahlreichen Orten rund um den See.

Auch für längere Velotouren besitzt der Bahnhof grosse Bedeutung, da Fahrräder mit Bahn und Fähre weitertransportiert werden können.

Wald und Naherholung

Südlich und westlich des dichter bebauten Stadtgebiets liegen Landwirtschafts- und Waldflächen.

Der Romanshorner Wald dient der Bevölkerung als wichtiges Naherholungsgebiet.

Spazier- und Velowege verbinden die Stadt mit den umliegenden Gemeinden und dem ländlich geprägten Hinterland des Oberthurgaus.

Die Kombination von urbanem Zentrum, Seeufer und ländlichem Umland gehört zu den charakteristischen Eigenschaften Romanshorns.

Kultur

Romanshorn verfügt über ein vielfältiges Kulturleben.

Neben den Museen bestehen Kulturvereine, Veranstaltungsräume, Musikangebote und regelmässige öffentliche Veranstaltungen.

Historische Stadt- und Kulturführungen vermitteln die Entwicklung des Ortes vom frühmittelalterlichen Dorf zur modernen Hafenstadt.

Eine wichtige Rolle spielt auch die Nutzung ehemaliger Industrie- und Bahnbauten für kulturelle Zwecke.

Nationenfest

Die internationale Zusammensetzung der Bevölkerung findet Ausdruck im Nationenfest.

Die Veranstaltung entstand Ende der 1990er-Jahre mit dem Ziel, Menschen verschiedener Herkunft zusammenzubringen.

Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Nationen präsentieren kulinarische Spezialitäten, Musik und kulturelle Beiträge.

Das Fest entwickelte sich zu einem bekannten Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens in Romanshorn.

Industriegeschichte

Die Industrialisierung Romanshorns war besonders eng mit der Eisenbahn verbunden.

Die grossen Gleis- und Hafenanlagen ermöglichten Unternehmen die direkte Anlieferung von Rohstoffen.

Industriebetriebe siedelten sich bevorzugt südlich und westlich des Bahnhofs an.

Ein Teil dieser ehemaligen Industrieflächen befindet sich heute in einem Transformationsprozess.

Die Stadtentwicklung verfolgt das Ziel, neue Wohn-, Gewerbe- und Freizeitnutzungen mit der historischen Bausubstanz zu verbinden.

Stadtstruktur

Romanshorn weist eine ungewöhnliche städtebauliche Struktur auf.

Der ältere Dorfkern entstand landeinwärts auf leicht erhöhtem Gelände.

Mit der Eisenbahn entwickelte sich ein zweites Zentrum rund um Bahnhof, Hafen und Bahnhofstrasse.

Im 20. Jahrhundert wuchsen die Siedlungsbereiche zusammen.

Heute bildet das Gebiet zwischen Bahnhofstrasse, Hafen und den höher gelegenen Wohnquartieren das städtische Zentrum.

Das ISOS beschreibt eine dreiarmige, dicht bebaute Kernsiedlung mit einem Zentrum beim Bahnhof sowie einer landeinwärts gerichteten Siedlungsstruktur.[3]

Verkehrliche Bedeutung

Romanshorn besitzt für seine Einwohnerzahl eine aussergewöhnlich hohe Verkehrliche Bedeutung.

Der Ort verbindet:

  • den Schweizer Fernverkehr,
  • das regionale Eisenbahnnetz,
  • den Bodenseeverkehr,
  • eine internationale Autofähre,
  • regionale Buslinien,
  • nationale und internationale Velorouten.

Besonders charakteristisch ist die unmittelbare räumliche Nähe von Bahnhof und Hafen.

Reisende können innerhalb weniger Minuten zwischen Zug und Schiff wechseln.

Diese Verbindung zwischen Schiene und Wasser besteht in Romanshorn seit mehr als 170 Jahren.

Internationale Verbindungen

Die Nähe zu Deutschland prägt den Alltag der Stadt.

Friedrichshafen liegt direkt gegenüber auf der deutschen Seite des Bodensees und ist mit der Fähre erreichbar.

Über die Eisenbahn bestehen zudem Verbindungen über Kreuzlingen nach Konstanz und über Rorschach und Bregenz nach Österreich und Deutschland.

Dadurch liegt Romanshorn innerhalb einer grenzüberschreitenden Bodenseeregion, in der schweizerische, deutsche und österreichische Verkehrs- und Wirtschaftsräume eng miteinander verbunden sind.

Bedeutung im Kanton Thurgau

Romanshorn gehört zusammen mit Frauenfeld, Kreuzlingen, Arbon, Amriswil und Weinfelden zu den wichtigsten städtischen Zentren des Kantons Thurgau.

Seine besondere Funktion ergibt sich aus der Kombination von:

  • Wohnstandort,
  • Arbeitsort,
  • Bildungszentrum,
  • Verkehrsknoten,
  • Hafenstadt,
  • Tourismus- und Freizeitort.

Während Frauenfeld als Kantonshauptstadt und Kreuzlingen als grenzüberschreitendes Zentrum andere Funktionen übernehmen, besitzt Romanshorn die wichtigste grosse Hafenanlage des Kantons.

Energiestadt

Romanshorn trägt seit 2010 das Label Energiestadt.

Die Stadt verfolgt verschiedene Projekte in den Bereichen Energieeffizienz, erneuerbare Energien, Versorgung und nachhaltige Mobilität.[17]

Auch die Stadtentwicklung im Hafen- und Bahnhofsgebiet wird zunehmend mit Fragen nachhaltiger Mobilität und kompakter Siedlungsentwicklung verbunden.

Persönlichkeiten

Mit Romanshorn sind zahlreiche Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Sport verbunden.

Die wirtschaftliche Entwicklung im 19. und 20. Jahrhundert zog Menschen aus verschiedenen Regionen der Schweiz und aus dem Ausland an.

Auch die Eisenbahn-, Hafen- und Schifffahrtsgeschichte brachte zahlreiche Fachleute und Unternehmer nach Romanshorn.

Besonderheiten

Romanshorn besitzt mehrere Merkmale, die für eine Schweizer Stadt seiner Grösse ungewöhnlich sind.

Dazu gehören:

  • einer der bedeutendsten Schweizer Häfen am Bodensee,
  • eine internationale Autofähre,
  • ein historisch grosser Eisenbahnknoten,
  • direkte Fernverkehrszüge nach Zürich, Bern und ins Wallis,
  • direkte Regionalzüge in Richtung Deutschland und Österreich,
  • ein Stadtzentrum, dessen Entwicklung stark vom Eisenbahnbau geprägt wurde.

Diese Kombination macht Romanshorn zu einem wichtigen Verkehrsort innerhalb der internationalen Bodenseeregion.

Siehe auch

Literatur

  • Hermann Lei: Romanshorn. Geschichte und Geschichten. Romanshorn.
  • Max Burkhardt: Romanshorn. Vom Fischerdorf zum Verkehrszentrum. Romanshorn.
  • Hans-Peter Bärtschi, Adrian Ramsauer, Jürg Hauswirth: Die Bodenseebahn 1855–2005. Romanshorn–Winterthur–Zürich. Minirex, Luzern 2005.
  • Bundesamt für Kultur: Bundesinventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz von nationaler Bedeutung – Romanshorn.

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 1,4 Stadt Romanshorn: Romanshorner Bevölkerung wächst weiter, 1. April 2026, abgerufen am 9. August 2026.
  2. 2,0 2,1 2,2 2,3 2,4 2,5 2,6 2,7 2,8 Romanshorn im Historischen Lexikon der Schweiz, abgerufen am 9. August 2026.
  3. 3,0 3,1 Bundesamt für Kultur: ISOS Romanshorn, abgerufen am 9. August 2026.
  4. 4,0 4,1 4,2 Stadt Romanshorn: Willkommen in Romanshorn, abgerufen am 9. August 2026.
  5. Stadt Romanshorn: Historisches, abgerufen am 9. August 2026.
  6. SBB: Linie IC8, abgerufen am 9. August 2026.
  7. Thurbo: Anreise Romanshorn mit S1, S7, S10 und RE1, abgerufen am 9. August 2026.
  8. Schweizerische Bodensee-Schifffahrt: Fahrplan Fähre Romanshorn–Friedrichshafen, abgerufen am 9. August 2026.
  9. Thurbo: Schifffahrt auf dem Bodensee, abgerufen am 9. August 2026.
  10. Stadt Romanshorn: Grundlagen der Stadtentwicklung, abgerufen am 9. August 2026.
  11. 11,0 11,1 Stadt Romanshorn: Stadtrat, abgerufen am 9. August 2026.
  12. Stadt Romanshorn: Kulturführungen, abgerufen am 9. August 2026.
  13. Museum am Hafen Romanshorn: Rundgang, abgerufen am 9. August 2026.
  14. Thurbo: Locorama Romanshorn, abgerufen am 9. August 2026.
  15. Stadt Romanshorn: Abstimmungsresultate 2026, abgerufen am 9. August 2026.
  16. Stadt Romanshorn: Neue Steganlagen feierlich eingeweiht, abgerufen am 9. August 2026.
  17. Stadt Romanshorn: Energie und Umwelt, abgerufen am 9. August 2026.

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