Kreuzlingen

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Kreuzlingen
Kanton Thurgau
Bezirk Kreuzlingen
BFS-Nummer 4671
Postleitzahl 8280
Koordinaten 47° 39′ N, 9° 11′ O
Höhe 397 m ü. M.
Fläche 11,51 km²
Einwohner 23'359
Einwohnerstand 31. Dezember 2025
Bevölkerungsdichte rund 2'030 Einwohner je km²
Stadtpräsident Thomas Niederberger (FDP)
Website www.kreuzlingen.ch

Kreuzlingen ist eine politische Gemeinde, Stadt und der Hauptort des gleichnamigen Bezirks im Kanton Thurgau in der Schweiz. Sie liegt am südlichen Ufer des Bodensees unmittelbar an der Grenze zu Deutschland. Das Siedlungsgebiet ist ohne erkennbare landschaftliche Trennung mit der deutschen Nachbarstadt Konstanz zusammengewachsen. Beide Städte bilden einen eng verflochtenen grenzüberschreitenden Lebens-, Wirtschafts- und Bildungsraum.

Mit 23'359 Einwohnern Ende 2025 ist Kreuzlingen nach Frauenfeld die zweitbevölkerungsreichste Stadt des Kantons Thurgau und die grösste Schweizer Stadt am Bodensee.[1][2]

Die heutige Stadt entstand 1927 und 1928 durch den Zusammenschluss der früheren Gemeinden Kreuzlingen-Egelshofen, Kurzrickenbach und Emmishofen. Ihren Namen erhielt sie vom 1125 gegründeten Augustiner-Chorherrenstift Crucelin. Kreuzlingen ist durch seine Grenzlage, seine Bildungseinrichtungen, den internationalen Wirtschaftsstandort, den Seeburgpark und die enge Verbindung mit Konstanz geprägt.

Geographie

Kreuzlingen liegt im Nordosten der Schweiz am Konstanzer Trichter, dem westlichen Ende des Bodensee-Obersees vor dem Übergang in den Seerhein. Die Stadt erstreckt sich vom Seeufer auf rund 397 Metern über Meer bis zu den Ausläufern des Seerückens. Der Bahnhof Kreuzlingen liegt auf etwa 403 Metern über Meer.[1]

Die Gemeinde grenzt im Norden an den Bodensee und die deutsche Stadt Konstanz. Schweizer Nachbargemeinden sind Tägerwilen, Kemmental, Lengwil und Bottighofen. Im Westen verläuft die Landesgrenze teilweise mitten durch das zusammenhängende Stadtgebiet von Kreuzlingen und Konstanz.

Das Gemeindegebiet umfasst 11,51 Quadratkilometer. Es ist stark überbaut, besitzt jedoch am Seeufer, entlang der Bäche und an den Hängen des Seerückens ausgedehnte Grün- und Erholungsräume. Wohnquartiere, Bildungsstätten, Industrie- und Gewerbegebiete gehen weitgehend ineinander über.

Durch das Stadtgebiet fliessen mehrere kleinere Bäche. Dazu gehören Chogenbach, Chrebsbach, Töbelibach, Schoderbach und Saubach. Ihre Täler und Geländeeinschnitte prägten die Lage und Entwicklung der früheren Dörfer Kurzrickenbach, Egelshofen und Emmishofen.[3]

Stadtgliederung

Kreuzlingen wird üblicherweise in vier grössere Quartiere gegliedert:

  • Bodan
  • Egelshofen
  • Emmishofen
  • Kurzrickenbach

Die Grenzen der Quartiere entsprechen nur teilweise den früheren Gemeindegrenzen. Innerhalb der Quartiere bestehen weitere Gebietsbezeichnungen wie Bernrain, Bellevue, Besmer, Gaissberg, Hafen, Klein Venedig und Seeburg.

Egelshofen

Egelshofen bildet einen grossen Teil des heutigen Stadtzentrums. Der Ort wurde 1125 als Eigolteshoven erwähnt. Das alte Dorf entwickelte sich am Fuss des Seerückens entlang eines Bachtobels. Nach der Gründung des Kantons Thurgau bildete Egelshofen zusammen mit dem Klosterbezirk die Gemeinde Kreuzlingen-Egelshofen.

Im 19. Jahrhundert entstand zwischen dem ehemaligen Kloster, Egelshofen und der Grenze zu Konstanz eine durchgehende Hauptstrasse. Entlang dieser Achse entwickelten sich Handel, Dienstleistungen, Gastgewerbe und öffentliche Einrichtungen. Der Bereich um Hauptstrasse, Löwenstrasse und Bärenplatz bildet heute das wirtschaftliche und administrative Zentrum der Stadt.

Zu Egelshofen gehören unter anderem das Museum Rosenegg, das Stadthaus, Teile des Bildungszentrums sowie ältere Wohn- und Gewerbegebiete. Im Ortsbild sind einzelne historische Bauernhäuser, Gasthäuser und ehemalige Gewerbebauten erhalten.

Emmishofen

Emmishofen liegt im westlichen und südwestlichen Teil der Stadt. Der Ort wurde 1159 als Eminshoven erstmals urkundlich erwähnt. Bis zum Zusammenschluss mit Kreuzlingen im Jahr 1928 bildete Emmishofen eine eigenständige Gemeinde.

Das historische Zentrum liegt bei der katholischen Kirche St. Stefan und der alten Strassenverbindung in Richtung Tägerwilen. Zu Emmishofen gehören ausserdem Bernrain, das Bellevue-Areal und die Wohngebiete am Seerücken.

Bernrain war über Jahrhunderte ein regional bedeutender Wallfahrtsort. Die Wallfahrtskirche Heiligkreuz steht oberhalb der Stadt nahe dem Jakobsweg. Von den höher gelegenen Gebieten eröffnet sich ein weiter Blick über Kreuzlingen, Konstanz und den Bodensee.

Kurzrickenbach

Kurzrickenbach umfasst den östlichen Teil der Stadt. Der Ort wurde möglicherweise bereits 830 als Rihinbah erwähnt und ist damit der älteste urkundlich belegte Siedlungskern des heutigen Kreuzlingen.[4]

Das Dorf lag ursprünglich an der Strasse in Richtung Romanshorn und Münsterlingen. Landwirtschaft, Weinbau und kleinere Handwerksbetriebe bestimmten über lange Zeit das Ortsbild. Mit dem Bau der Eisenbahn und dem Wachstum Kreuzlingens wurde der Zwischenraum zum Stadtzentrum weitgehend überbaut.

Kurzrickenbach vereinigte sich 1927 mit Kreuzlingen-Egelshofen. Trotz der städtischen Entwicklung sind im ehemaligen Dorfzentrum ältere Gebäude und Strassenstrukturen erhalten geblieben. Der geöffnete und renaturierte Chogenbach bildet heute einen wichtigen Grünraum im Quartier.

Bodan

Das Quartier Bodan liegt zwischen dem Stadtzentrum, dem Hafen, der Grenze zu Konstanz und dem Seeburgpark. Es entstand im Wesentlichen mit dem städtischen Wachstum des 19. und 20. Jahrhunderts und war keine eigenständige historische Gemeinde.

Bodan ist durch Wohnhäuser, Geschäftsbauten, öffentliche Einrichtungen und Verkehrsanlagen geprägt. In unmittelbarer Nähe befinden sich der Bahnhof Kreuzlingen, die Pädagogische Hochschule Thurgau, die Kantonsschule, die Bodensee-Arena und die Seeuferanlagen.

Geschichte

Frühzeit und Mittelalter

Archäologische Funde belegen, dass das Gebiet am Kreuzlinger Bodenseeufer bereits in der Jungsteinzeit besiedelt war. In Kurzrickenbach wurden Spuren von Ufersiedlungen entdeckt. Die günstige Lage am See, an Wasserläufen und an Verkehrswegen zwischen dem Bodenseeraum und dem Thurgauer Hinterland begünstigte eine frühe Besiedlung.

Die historischen Wurzeln der Stadt liegen in den drei Dörfern Kurzrickenbach, Egelshofen und Emmishofen. Kurzrickenbach wurde möglicherweise 830 als Rihinbah, Egelshofen 1125 als Eigolteshoven und Emmishofen 1159 als Eminshoven erwähnt.[5]

Die Dörfer gehörten während des Mittelalters zu unterschiedlichen Herrschaften und Gerichtsbezirken. Bedeutenden Einfluss besassen der Bischof von Konstanz, geistliche Institutionen der Bischofsstadt und verschiedene Adelsfamilien. Die unmittelbare Nähe zu Konstanz bestimmte die kirchlichen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Beziehungen.

Augustinerstift Kreuzlingen

Der Konstanzer Bischof Ulrich I. gründete 1125 vor den Toren von Konstanz ein Augustiner-Chorherrenstift. Sein Name wurde in mittelalterlichen Quellen als Crucelin, Crucelingen und in ähnlichen Formen wiedergegeben. Er wird mit einem Kreuzsplitter in Verbindung gebracht, den das Stift als Reliquie besass.[6]

Das erste Kloster lag nahe der Konstanzer Stadtmauer im Bereich des späteren Bellevue-Areals. Während des Dreissigjährigen Krieges belagerten schwedische Truppen 1633 Konstanz. Nach ihrem Abzug liessen die Konstanzer das unmittelbar vor den Befestigungen gelegene Kloster zerstören, damit es bei einem weiteren Angriff nicht als militärischer Stützpunkt genutzt werden konnte.

Das Stift wurde ab 1650 weiter südlich an seinem heutigen Standort neu errichtet. Die Klosteranlage mit der heutigen Basilika St. Ulrich und Afra entwickelte sich zum bedeutendsten geistlichen und baulichen Zentrum des Gebiets. Vom Stiftsnamen ging später die Bezeichnung Kreuzlingen auf die umliegende Gemeinde und schliesslich auf die gesamte Stadt über.[7]

Thurgau und Grenzlage

Mit der Eroberung des Thurgaus durch die Eidgenossen im Jahr 1460 wurde das Gebiet Teil der gemeinen Herrschaft Thurgau. Die Stadt Konstanz blieb hingegen ausserhalb der Eidgenossenschaft und kam im 16. Jahrhundert zum habsburgischen Vorderösterreich. Damit gewann die Grenze zwischen Konstanz und den Dörfern des heutigen Kreuzlingen zunehmend politische und wirtschaftliche Bedeutung.

1798 endete die eidgenössische Untertanenherrschaft. Seit 1803 gehört Kreuzlingen zum neu geschaffenen Kanton Thurgau. Der Wiener Kongress bestätigte 1815 die internationale Grenze zwischen der Schweiz und dem Grossherzogtum Baden.

1818 entstand in Kreuzlingen das erste Wach- und Zollhaus. Aus dem kleinen klösterlichen Marktflecken entwickelte sich ein Zoll- und Handelsplatz. Bauern aus dem Thurgau lieferten Lebensmittel nach Konstanz, während die Bevölkerung der Schweizer Dörfer Waren und Dienstleistungen in der deutschen Nachbarstadt bezog.[5]

Die Grenze wirkte zugleich trennend und verbindend. Politische Krisen, Kriege und unterschiedliche Zoll- und Währungssysteme unterbrachen den Austausch wiederholt. Im Alltag blieben die wirtschaftlichen und familiären Beziehungen zwischen beiden Seiten jedoch eng.

Säkularisation und Bildungsstandort

Der Kanton Thurgau hob das Augustinerstift 1848 auf. Die Klostergebäude wurden anschliessend für Bildungszwecke genutzt. In ihnen befindet sich heute die Pädagogische Maturitätsschule Kreuzlingen.[7]

Bereits 1833 war in Kreuzlingen ein Lehrerseminar gegründet worden. Die Ausbildung von Lehrpersonen entwickelte sich in der Folge zu einem prägenden Bestandteil der Stadt. Aus dieser Tradition entstanden später weitere kantonale Schulen und die Pädagogische Hochschule Thurgau.

Bellevue und Psychiatrie

Der Psychiater Ludwig Binswanger gründete 1857 auf dem Bellevue-Areal eine private Heilanstalt für Nerven- und Geisteskranke. Die Klinik wurde von mehreren Generationen der Familie Binswanger geführt und erlangte internationale Bekanntheit.[8]

Unter Ludwig Binswanger, einem Enkel des Gründers, entwickelte sich das Bellevue im frühen 20. Jahrhundert zu einem wichtigen Zentrum moderner Psychiatrie und Psychotherapie. Binswanger verband phänomenologische und psychoanalytische Ansätze und begründete die psychiatrische Daseinsanalyse. Er stand in engem Austausch mit Sigmund Freud, der das Bellevue 1912 besuchte.

Zu den bekannten Patientinnen und Patienten gehörten die Frauenrechtlerin Bertha Pappenheim und der Tänzer Vaslav Nijinsky. Die Klinik bestand bis 1980. Das Areal wurde danach überwiegend zu Wohnzwecken umgestaltet. Das Kunstwerk «Die Couch» erinnert heute an die psychiatriegeschichtliche Bedeutung des Ortes.[9]

Eisenbahn und Industrialisierung

Die Eisenbahn veränderte Kreuzlingen grundlegend. 1871 wurde die Strecke von Romanshorn über Kreuzlingen nach Konstanz eröffnet. 1875 folgte die Verbindung von Konstanz über Kreuzlingen und Etzwilen in Richtung Schaffhausen. Seit 1911 besteht ausserdem die Bahnverbindung über Weinfelden nach Wil.[10]

Mit der Eisenbahn entstanden neue Bahnhöfe, Gewerbebetriebe und Wohnquartiere. Die früher getrennten Dörfer wuchsen allmählich zusammen. Entlang der Hauptstrasse entwickelte sich ein städtisch geprägtes Geschäftszentrum.

Die Industrialisierung setzte gegen Ende des 19. Jahrhunderts ein. Zu den frühen Branchen gehörten Stickerei, Möbelherstellung, Schuhproduktion, Seifenherstellung, Strickwaren, Druckereien und Lebensmittelverarbeitung. Die Schuhfabrik Kreuzlingen beschäftigte um 1900 mehr als 240 Personen.[10]

Die Grenzlage erleichterte den Zugang zu Arbeitskräften und Absatzmärkten. Gleichzeitig waren die Unternehmen von Zollbestimmungen, Wechselkursen und der politischen Entwicklung in Deutschland und der Schweiz abhängig.

Entstehung der heutigen Stadt

Die räumlich zusammengewachsenen Gemeinden begannen im frühen 20. Jahrhundert, ihre Infrastruktur enger zu koordinieren. 1927 vereinigten sich Kreuzlingen-Egelshofen und Kurzrickenbach zur Einheitsgemeinde Kreuzlingen. 1928 schloss sich Emmishofen an.[7]

1946 wurde erstmals ein Gemeindeparlament mit 30 Mitgliedern gewählt. Mit der Aufnahme der 10'000. Einwohnerin erhielt Kreuzlingen 1947 offiziell den Status einer Stadt. Seit 1971 umfasst das Stadtparlament 40 Mitglieder.[7]

Nach dem Zweiten Weltkrieg wuchs Kreuzlingen stark. Neue Wohnquartiere, Schulen, Sportanlagen, Industriebauten und Einkaufsgebiete entstanden. Gleichzeitig verringerte sich die Zahl der Landwirtschaftsbetriebe. Die früheren Dorfkerne blieben als Quartierzentren erhalten, wurden jedoch vollständig in das städtische Siedlungsgebiet eingebunden.

Grenze im 20. und 21. Jahrhundert

Während des Zweiten Weltkriegs war die Grenze zu Konstanz streng bewacht und durch Zäune und militärische Anlagen gesichert. Auch nach Kriegsende bestanden zunächst starke Einschränkungen für den Grenzverkehr.

Mit der europäischen Integration, dem Ausbau grenzüberschreitender Verkehrsverbindungen und dem Schengen-Beitritt der Schweiz verlor die Grenze im Alltag zunehmend ihre trennende Wirkung. Kreuzlingen und Konstanz entwickelten gemeinsame Projekte in den Bereichen Verkehr, Kultur, Bildung, Stadtentwicklung und Tourismus.

Im Gebiet Klein Venedig wurde der frühere Grenzzaun 2006 entfernt. An seiner Stelle entstand 2007 die Kunstgrenze mit 22 rund acht Meter hohen Tarot-Skulpturen des Konstanzer Künstlers Johannes Dörflinger.[11]

Während der COVID-19-Pandemie wurde die ansonsten offene Grenze im Frühjahr 2020 vorübergehend geschlossen. Bei Klein Venedig errichteten deutsche und schweizerische Behörden zwei parallele Zäune. Familien, Paare und Freunde trafen sich an den Absperrungen, wodurch die enge gesellschaftliche Verbindung beider Städte international sichtbar wurde. Die Zäune wurden im Mai 2020 wieder entfernt.[12]

Bevölkerung

Ende 2025 lebten 23'359 Menschen in Kreuzlingen. Bei einer Gemeindefläche von 11,51 Quadratkilometern entsprach dies einer Bevölkerungsdichte von rund 2'030 Einwohnern pro Quadratkilometer.[1]

Kreuzlingen besitzt einen der höchsten Anteile ausländischer Staatsangehöriger unter den Schweizer Städten. Ende 2025 lebten rund 13'280 ausländische Staatsangehörige in der Stadt. Die grösste einzelne Gruppe bildeten deutsche Staatsangehörige mit etwa 7'640 Personen.[13]

Der hohe internationale Bevölkerungsanteil hängt besonders mit der unmittelbaren Nachbarschaft zu Konstanz, dem grenzüberschreitenden Arbeitsmarkt, den Bildungseinrichtungen und den international ausgerichteten Unternehmen zusammen. Neben Deutsch werden im Alltag zahlreiche weitere Sprachen gesprochen.

Ein erheblicher Teil des Bevölkerungswachstums seit dem späten 20. Jahrhundert ist auf Zuwanderung zurückzuführen. Neue Wohngebiete entstanden insbesondere in den Quartieren Emmishofen, Egelshofen und Kurzrickenbach sowie auf früheren Gewerbe- und Landwirtschaftsflächen.

Politik und Verwaltung

Die Legislative der Stadt ist der Gemeinderat. Er umfasst 40 Mitglieder und wird alle vier Jahre im Proporzverfahren gewählt. Der Gemeinderat berät unter anderem das Budget, die Jahresrechnung, kommunale Reglemente, Baukredite und politische Vorstösse.[14]

Die Exekutive bildet der fünfköpfige Stadtrat. Seine Mitglieder werden vom Volk gewählt und leiten die städtischen Departemente. Der Stadtpräsident führt das Departement Präsidium und vertritt Kreuzlingen nach aussen.

Stadtpräsident ist seit dem 1. März 2018 Thomas Niederberger von der FDP. Die Amtsperiode des gegenwärtigen Stadtrats dauert von 2023 bis 2027.[15]

Wie in anderen Schweizer Gemeinden entscheiden die Stimmberechtigten direkt über bestimmte Sachgeschäfte, Kredite und kommunale Initiativen. Wichtige politische Vorlagen werden in Volksabstimmungen behandelt.

Die Stadtverwaltung befindet sich an der Hauptstrasse. Zu ihren Aufgaben gehören unter anderem Einwohnerdienste, Finanzen, Bau und Planung, Sozialwesen, Kultur, Sport, Sicherheit, Energieversorgung, Stadtmarketing und Wirtschaftsförderung.

Wirtschaft

Kreuzlingen ist ein bedeutender Wirtschaftsstandort im östlichen Bodenseeraum. Die lokale Wirtschaft ist breit diversifiziert und umfasst Industrie, Gewerbe, Handel, Bildung, Gesundheitswesen und unternehmensbezogene Dienstleistungen.

Im Jahr 2025 waren in der städtischen Statistik 727 Arbeitsstätten erfasst. Rund 68,8 Prozent entfielen auf den Dienstleistungssektor, 31,0 Prozent auf Industrie, Gewerbe und Bau sowie 0,2 Prozent auf Land- und Forstwirtschaft.[1]

Zu den bekannten Unternehmen mit Sitz oder bedeutenden Betrieben in Kreuzlingen gehören General Dynamics European Land Systems-Mowag, Amcor Flexibles Kreuzlingen, Strellson, Chocolat Bernrain, Ifolor, Rausch und Tour de Suisse Rad.[16]

Der Fahrzeugbau besitzt eine besondere Bedeutung. Die aus der früheren Mowag hervorgegangene General Dynamics European Land Systems-Mowag entwickelt und produziert gepanzerte Radfahrzeuge. Weitere wichtige Branchen sind Verpackungstechnik, Bekleidung, Lebensmittel, Kosmetik, Fotodienstleistungen, Maschinenbau und Detailhandel.

Der Dienstleistungssektor profitiert von den Schulen, der Pädagogischen Hochschule, der Verwaltung und der Nähe zu Konstanz. Zahlreiche Einwohner arbeiten grenzüberschreitend in Deutschland, während umgekehrt Beschäftigte aus Deutschland in Kreuzlingen und den umliegenden Thurgauer Gemeinden tätig sind.

Die Entwicklung des Detailhandels wird stark von den Wechselkursen, Preisunterschieden und Zollbestimmungen beeinflusst. Kreuzlingen und Konstanz bilden zwar einen gemeinsamen Einkaufs- und Dienstleistungsraum, stehen in einzelnen Bereichen jedoch auch miteinander im Wettbewerb.

Bildung und Forschung

Kreuzlingen besitzt das umfassendste Angebot an Bildungsinstitutionen im Kanton Thurgau und bezeichnet sich deshalb als Bildungsstadt.[17]

Die Primar- und Sekundarschulgemeinde Kreuzlingen führt Kindergärten, Primarschulen und Sekundarschulzentren. Hinzu kommen private Schulen und Einrichtungen für schulergänzende Betreuung.

Zu den weiterführenden Schulen gehören:

  • die Kantonsschule Kreuzlingen
  • die Pädagogische Maturitätsschule Kreuzlingen
  • das Bildungszentrum für Bau und Mode
  • private Bildungs- und Sportschulen

Die Pädagogische Maturitätsschule befindet sich in den Gebäuden des ehemaligen Augustinerstifts. Sie bereitet unter anderem auf die Ausbildung an einer Pädagogischen Hochschule vor und führt zugleich musisch-pädagogisch ausgerichtete Maturitätslehrgänge.

Die Pädagogische Hochschule Thurgau bildet Lehrpersonen für verschiedene Schulstufen aus und betreibt Weiterbildung und pädagogische Forschung. Sie arbeitet eng mit der Universität Konstanz und weiteren Hochschulen im Bodenseeraum zusammen.

Weitere wissenschaftliche Einrichtungen sind das Thurgauer Wirtschaftsinstitut und das Biotechnologie Institut Thurgau. Die Universität Konstanz und die Hochschule Konstanz liegen auf deutscher Seite in kurzer Entfernung. Studierende und Forschende nutzen deshalb häufig Einrichtungen in beiden Städten.

Die grenzüberschreitende Hochschulzusammenarbeit ist ein wesentliches Merkmal des Bildungsstandorts. Gemeinsame Projekte, Lehrveranstaltungen und Forschungsprogramme verbinden Einrichtungen des Kantons Thurgau mit den Hochschulen in Konstanz.

Verkehr

Eisenbahn

Kreuzlingen ist ein wichtiger regionaler Eisenbahnknoten. Im Stadtgebiet befinden sich die Bahnhöfe:

Der Bahnhof Kreuzlingen ist der zentrale Bahnknoten der Stadt. Von dort bestehen direkte Verbindungen nach Konstanz, Weinfelden, Wil, Romanshorn, Schaffhausen und über weitere Knoten in die übrige Schweiz.

Der Bahnhof Kreuzlingen Hafen liegt an der Seelinie zwischen Schaffhausen, Stein am Rhein, Konstanz und Romanshorn. Er erschliesst den Hafen, den Seeburgpark, die Pädagogische Hochschule und die Bodensee-Arena.

Kreuzlingen Bernrain liegt an der Strecke in Richtung Weinfelden und Wil. Die Regionalzüge werden überwiegend von Thurbo betrieben. In Konstanz bestehen Anschlüsse an den deutschen Regional- und Fernverkehr.

Die Bahnlinien sind in den Tarifverbund Ostwind eingebunden. Durch die Lage an der Staatsgrenze können einzelne Fahrausweise und Abonnemente auch grenzüberschreitende Verbindungen einschliessen.

Busverkehr

Der Stadtbus Kreuzlingen erschliesst die Wohnquartiere, das Zentrum, die Bahnhöfe, den Hafen und die Bildungsstätten. Das Netz umfasst fünf innerstädtische Linien und eine gemeindeübergreifende Linie nach Tägerwilen. Die Linien verkehren werktags im Viertel- oder Halbstundentakt und sonntags grundsätzlich im Halbstundentakt.[18]

Seit Dezember 2023 kostet eine einzelne Busfahrt innerhalb der Kreuzlinger Tarifzone 256 einen Franken. Die Stadt vergünstigt ausserdem bestimmte Ostwind-Abonnemente für Einwohner von Kreuzlingen.[18]

Buslinien der Stadtwerke Konstanz verbinden die beiden Städte über die Landesgrenze. Regionalbusse führen in umliegende Gemeinden und ergänzen das Bahnangebot.

Strassenverkehr

Kreuzlingen liegt am nördlichen Ende der Autobahn A7. Diese verbindet die Stadt über Weinfelden und Frauenfeld mit Winterthur und dem schweizerischen Autobahnnetz. An der Grenze setzt sich die Verbindung über das Konstanzer Strassennetz in Richtung deutsche Bundesstrasse 33 und Autobahn 81 fort.

Wichtige innerstädtische Achsen sind Hauptstrasse, Romanshornerstrasse, Seetalstrasse, Bernrainstrasse und die Verbindungen zu den Grenzübergängen. Der dichte grenzüberschreitende Berufs-, Einkaufs- und Freizeitverkehr führt insbesondere zu den Hauptverkehrszeiten zu hoher Belastung.

Die Städte Kreuzlingen und Konstanz koordinieren ihre Verkehrsplanung im Rahmen grenzüberschreitender Programme. Zu den Zielen gehören bessere Bahn- und Busverbindungen, sichere Velorouten, attraktive Fusswege und eine Verringerung des motorisierten Durchgangsverkehrs.

Schifffahrt und Veloverkehr

Vom Kreuzlinger Kursschifffahrtshafen verkehren während der Sommersaison Schiffe zu verschiedenen Orten am Bodensee. Der Hafen dient zugleich als Ausgangspunkt für Ausflugs-, Segel- und Motorboote.

Der Bodensee-Radweg führt durch Kreuzlingen und verbindet die Stadt mit Konstanz, Romanshorn und den übrigen Uferorten. Mehrere nationale und regionale Velorouten durchqueren das Stadtgebiet. Wegen der kurzen Entfernungen besitzen das Velo und der Fussverkehr im grenzüberschreitenden Alltag eine grosse Bedeutung.

Kultur

Das kulturelle Leben wird von Museen, Veranstaltungsorten, Vereinen, Schulen und grenzüberschreitenden Projekten geprägt. Zahlreiche Angebote werden gemeinsam mit Institutionen in Konstanz und anderen Gemeinden der Bodenseeregion durchgeführt.

Museum Rosenegg

Das Museum Rosenegg befindet sich in einem um 1785 errichteten Palais in Egelshofen. Es ging aus dem 1938 gegründeten Heimatmuseum hervor und wird seit 1998 von einer Stiftung getragen.[19]

Seine Ausstellungen behandeln die Geschichte Kreuzlingens, das Leben an der schweizerisch-deutschen Grenze, regionale Persönlichkeiten sowie historische Masse und Gewichte. Die Dauerausstellung «Hüben und Drüben» widmet sich der Grenzgeschichte von Kreuzlingen und Konstanz.

Der historische Stucksaal wird für Konzerte, Vorträge und kulturelle Veranstaltungen genutzt. Das Museum beteiligt sich ausserdem an stadtgeschichtlichen Forschungs- und Vermittlungsprojekten.

Seemuseum

Das Seemuseum befindet sich in der ehemaligen Kornschütte des Klosters Kreuzlingen im Seeburgpark. Es behandelt die Kultur- und Naturgeschichte des Bodensees.

Zu den Themen gehören Schifffahrt, Fischerei, Tourismus, Seenforschung, Gewässerschutz und das Leben der Menschen am See. Sonderausstellungen vertiefen historische, technische und ökologische Aspekte des Bodenseeraums.[20]

Bodensee Planetarium und Sternwarte

Das Bodensee Planetarium und die Sternwarte vermitteln astronomisches Wissen durch Vorführungen, Beobachtungen, Kurse und öffentliche Veranstaltungen. Das Planetarium besitzt eine Kuppelprojektion, während die Sternwarte bei geeigneter Witterung Beobachtungen des Nachthimmels ermöglicht.

Die Einrichtung richtet sich an Schulen, Familien, Fachinteressierte und touristische Besucher aus der gesamten Bodenseeregion.

Weitere Kulturorte

Weitere Kulturangebote bestehen unter anderem im Kult-X, im Theater an der Grenze, in Kirchen, Schulhäusern und öffentlichen Räumen. Musik-, Theater-, Film- und Kunstvereine tragen wesentlich zum kulturellen Leben bei.

Regelmässige Veranstaltungen sind Quartierfeste, Märkte, Konzerte, Sportanlässe und das Seenachtfest. Die Stadt unterstützt Kulturprojekte auf beiden Seiten der Landesgrenze.

Sehenswürdigkeiten

Kloster Kreuzlingen und Basilika St. Ulrich und Afra

Die ehemalige Klosteranlage ist das bedeutendste historische Bauensemble der Stadt. Sie wurde ab 1650 als Ersatz für das 1633 zerstörte erste Augustinerstift errichtet.

Die Basilika St. Ulrich und Afra besitzt eine reich ausgestattete barocke Innenausstattung. Besonders bekannt ist die Ölbergkapelle mit einer figurenreichen Darstellung des Leidens Christi. Nach einem Brand im Jahr 1963 wurden Kirche und Klosteranlage umfassend restauriert.

Die ehemaligen Klostergebäude werden heute vorwiegend von der Pädagogischen Maturitätsschule genutzt.

Schloss Seeburg

Das Schloss Seeburg liegt unmittelbar am Bodensee inmitten des gleichnamigen Parks. Der heutige historistische Bau entstand im 19. Jahrhundert an der Stelle älterer Gebäude.

Das Schloss wird gastronomisch und für Veranstaltungen genutzt. Mit seinen Türmen, seiner Lage am See und dem umgebenden Park gehört es zu den bekanntesten Wahrzeichen Kreuzlingens.

Kunstgrenze

Die Kunstgrenze markiert bei Klein Venedig die Landesgrenze zwischen Kreuzlingen und Konstanz. Sie besteht aus 22 roten Stahlskulpturen des Künstlers Johannes Dörflinger, die Motive des Tarot darstellen.

Die Skulpturen ersetzten den früheren Grenzzaun und stehen symbolisch für die offene Verbindung der beiden Städte. Fussgänger und Velofahrer können die Grenze zwischen den Kunstwerken ohne bauliche Hindernisse überqueren.

Wallfahrtskirche Bernrain

Die Wallfahrtskirche Heiligkreuz Bernrain liegt oberhalb von Emmishofen am historischen Pilgerweg nach Konstanz. Der Legende nach geht die Wallfahrt auf eine im Mittelalter erfolgte Verletzung eines Kreuzes zurück.

Die Kirche wurde in mehreren Bauphasen erweitert und war besonders in der frühen Neuzeit ein bedeutender regionaler Wallfahrtsort. Von Bernrain führen Wander- und Spazierwege auf den Seerücken und in Richtung Tägerwilen.

Bellevue-Areal

Das ehemalige Klinikgelände erinnert an die internationale Bedeutung Kreuzlingens für die Geschichte der Psychiatrie. Von den früheren Klinikbauten und Parkanlagen sind Teile erhalten.

Das Kunstwerk «Die Couch» von Markus Brenner nimmt Bezug auf die Verbindung zwischen Ludwig Binswanger und Sigmund Freud. Bei Dunkelheit wird ein Teppichmuster auf die begehbare Betoncouch projiziert.[9]

Natur und Erholung

Seeburgpark

Der Seeburgpark bildet das wichtigste Naherholungsgebiet der Stadt. Er erstreckt sich auf einer Länge von rund 2,5 Kilometern vom Hafen entlang des Bodenseeufers rund um das Schloss Seeburg. Die Stadt erwarb das Gelände 1958.[21]

Zum Park gehören:

  • alte Baumgruppen und naturnahe Uferbereiche
  • Feuchtbiotope und Wiesen
  • ein Tierpark mit alten Haustierrassen
  • ein Heilkräuter- und Gewürzpflanzengarten
  • ein Duft- und Winterblütengarten
  • Spiel- und Sportanlagen
  • Minigolf und Discgolf
  • das Seemuseum
  • das Schloss Seeburg

Die Anlage ist frei zugänglich und wird sowohl von der lokalen Bevölkerung als auch von Besuchern aus Konstanz und der weiteren Bodenseeregion genutzt. Seit 2016 gehört der Seeburgpark zum Netzwerk der Internationalen Bodenseegärten.[21]

Die Uferwege verbinden den Park mit dem Kreuzlinger Hafen, Klein Venedig, der Kunstgrenze und der Konstanzer Seepromenade. In östlicher Richtung führt der Weg weiter nach Bottighofen und Romanshorn.

Stadtökologie

Kreuzlingen fördert die Renaturierung eingedolter Bäche und die Aufwertung öffentlicher Grünräume. Abschnitte des Chogenbachs und des Schoderbachs wurden geöffnet und naturnah gestaltet.

Biotope, alte Bäume und extensiv gepflegte Flächen bieten Lebensräume für Vögel, Amphibien, Insekten und Kleinsäuger. Gleichzeitig besteht durch die dichte Bebauung ein erheblicher Nutzungsdruck auf die verbliebenen Freiräume.

Sport

Kreuzlingen verfügt über ein breites Angebot an Sportanlagen und Vereinen. Die Lage am Bodensee begünstigt Segeln, Rudern, Paddeln, Schwimmen und weitere Wassersportarten.

Die Bodensee-Arena ist eine regional bedeutende Eis-, Sport- und Veranstaltungshalle. Sie wurde 1978 als gemeinsame Eissporthalle Kreuzlingen-Konstanz eröffnet und später mehrfach erweitert. Die Anlage wird für Eishockey, Eislauf, Training, Ausstellungen, Konzerte und weitere Grossveranstaltungen genutzt.[22]

Zu den bekannten Sportvereinen gehören:

  • der FC Kreuzlingen
  • der EHC Kreuzlingen-Konstanz
  • der Handballclub Kreuzlingen
  • Ruder-, Segel- und Paddelvereine
  • zahlreiche Turn-, Leichtathletik- und Kampfsportvereine

Fussballplätze befinden sich in den Sportanlagen Klein Venedig und Döbeli. Weitere wichtige Anlagen sind das Bad Egelsee, das Schwimmbad Hörnli, Turnhallen, Tennisplätze und öffentliche Bewegungsräume.

Der SBW Talent-Campus Bodensee verbindet schulische Ausbildung mit der Förderung junger Leistungssportler.

Beziehungen zu Konstanz

Die Verbindung mit Konstanz gehört zu den bestimmenden Merkmalen Kreuzlingens. Die Siedlungsgebiete beider Städte gehen unmittelbar ineinander über. Die Grenze verläuft durch Strassen, Wohngebiete, Parkanlagen und Verkehrsinfrastruktur.

Viele Menschen wohnen in einer Stadt und arbeiten, studieren oder kaufen in der anderen ein. Schulen, Hochschulen, Kulturinstitutionen, Verkehrsunternehmen und Verwaltungen führen gemeinsame Projekte durch.

Die Zusammenarbeit umfasst unter anderem:

  • grenzüberschreitenden Bahn- und Busverkehr
  • Fuss- und Velowege
  • Raum- und Verkehrsplanung
  • Kultur- und Sportveranstaltungen
  • Hochschul- und Forschungskooperationen
  • Umwelt- und Gewässerschutz
  • Tourismus und Standortmarketing

Trotz der engen Verflechtung wirken sich unterschiedliche Rechtsordnungen, Währungen, Steuersysteme und Preisniveaus auf das Alltagsleben aus. Veränderungen des Wechselkurses zwischen Schweizer Franken und Euro beeinflussen insbesondere den Detailhandel.

Wappen

Das Kreuzlinger Stadtwappen ist rot und weiss geteilt. Es zeigt ein weisses Kreuz und einen roten Bischofsstab.

Das Kreuz verweist auf den Namen des Augustinerstifts Crucelin und die dort aufbewahrte Kreuzreliquie. Der Bischofsstab erinnert an die Gründung des Klosters durch den Konstanzer Bischof und an die jahrhundertelange kirchliche Verbindung zur Bischofsstadt.[7]

Persönlichkeiten

Mit Kreuzlingen verbunden sind unter anderem:

  • Ludwig Binswanger (1820–1880), Psychiater und Gründer der Heilanstalt Bellevue
  • Robert Binswanger (1850–1910), Psychiater und Leiter des Bellevue
  • Otto Binswanger (1852–1929), Psychiater und Neurologe
  • Ludwig Binswanger (1881–1966), Psychiater, Begründer der Daseinsanalyse und langjähriger Leiter des Bellevue
  • Peter Binswanger (1916–1997), Jurist und Fachmann für Sozialversicherungen

Städtepartnerschaften

Kreuzlingen unterhält partnerschaftliche Beziehungen zu:

Die Partnerschaft mit Cisternino entstand aus den Beziehungen zu italienischen Arbeitskräften, die in den 1960er- und 1970er-Jahren aus Apulien nach Kreuzlingen kamen. Die Verbindung mit Wolfach beruht auf kulturellen und gesellschaftlichen Kontakten.

Seit 2004 unterstützt der Verein Städtepartnerschaften Kreuzlingen den Austausch in den Bereichen Kultur, Gesellschaft, Sport und Wirtschaft.[23]

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 Stadt Kreuzlingen: Kreuzlingen in Zahlen, abgerufen am 6. August 2026.
  2. Amt für Daten und Statistik des Kantons Thurgau: Bevölkerungsstand, abgerufen am 6. August 2026.
  3. Jahresbericht 2021 der Stadt Kreuzlingen, abgerufen am 6. August 2026.
  4. Historisches Lexikon der Schweiz: Kurzrickenbach, abgerufen am 6. August 2026.
  5. 5,0 5,1 Stadt Kreuzlingen: Kreuzlingen – eine bewegte Geschichte, abgerufen am 6. August 2026.
  6. Historisches Lexikon der Schweiz: Kreuzlingen (Stift), abgerufen am 6. August 2026.
  7. 7,0 7,1 7,2 7,3 7,4 Stadt Kreuzlingen: Kreuzlingen im Detail, abgerufen am 6. August 2026.
  8. Historisches Lexikon der Schweiz: Binswanger, abgerufen am 6. August 2026.
  9. 9,0 9,1 Stadt Kreuzlingen: Bellevue-Areal, abgerufen am 6. August 2026.
  10. 10,0 10,1 Historisches Lexikon der Schweiz: Kreuzlingen, abgerufen am 6. August 2026.
  11. Stadt Kreuzlingen: Die Kunstgrenze am See, abgerufen am 6. August 2026.
  12. Stadt Kreuzlingen: An die Grenze kommen, abgerufen am 6. August 2026.
  13. Amt für Daten und Statistik des Kantons Thurgau: Ausländische Bevölkerung, abgerufen am 6. August 2026.
  14. Stadt Kreuzlingen: Politik, abgerufen am 6. August 2026.
  15. Stadt Kreuzlingen: Stadtrat, abgerufen am 6. August 2026.
  16. Stadt Kreuzlingen: Internationaler Wirtschaftsstandort, abgerufen am 6. August 2026.
  17. Stadt Kreuzlingen: Schulen und Bildung, abgerufen am 6. August 2026.
  18. 18,0 18,1 Stadt Kreuzlingen: Stadtbus Kreuzlingen und regio-öv, abgerufen am 6. August 2026.
  19. Museum Rosenegg: Über uns, abgerufen am 6. August 2026.
  20. Stadt Kreuzlingen: Museen in Kreuzlingen, abgerufen am 6. August 2026.
  21. 21,0 21,1 Stadt Kreuzlingen: Seeburgpark, abgerufen am 6. August 2026.
  22. Stadt Kreuzlingen: Sanierung Bodensee-Arena, abgerufen am 6. August 2026.
  23. Stadt Kreuzlingen: Partnerstädte, abgerufen am 6. August 2026.

Wikimedia Commons Wikimedia Commons: Medien zu Kreuzlingen