Appenzeller Bahnen

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Appenzeller Bahnen AG
Logo der Appenzeller Bahnen
Abkürzung AB
Unternehmensform Aktiengesellschaft
Gründung 2006 in der heutigen Form
Sitz Herisau, Kanton Appenzell Ausserrhoden
Verwaltungsratspräsident Carlo Parolari
Direktor Thomas Baumgartner
Branche Öffentlicher Verkehr, Eisenbahnverkehr
Beschäftigte rund 248 (2025)
Fahrgäste mehr als 7 Millionen (2025)
Bediente Kantone Appenzell Innerrhoden, Appenzell Ausserrhoden, St. Gallen, Thurgau
Spurweiten 1000 mm, 1200 mm und 1435 mm
Linien sechs Bahnstrecken
Adresse Bahnhofplatz 20
9100 Herisau
Website appenzellerbahnen.ch

Die Appenzeller Bahnen (AB) sind ein Schweizer Eisenbahnunternehmen mit Sitz in Herisau. Das Unternehmen betreibt ein regionales Bahnnetz in den Kantonen Appenzell Innerrhoden, Appenzell Ausserrhoden, St. Gallen und Thurgau. Seine Strecken verbinden den Bodensee, die Stadt St. Gallen, das Appenzellerland, den Alpstein sowie das Murgtal zwischen Frauenfeld und Wil.[1]

Das Netz der Appenzeller Bahnen ist technisch ungewöhnlich vielfältig. Es umfasst meterspurige Adhäsionsbahnen, Zahnradabschnitte, eine normalspurige Zahnradbahn und die mit einer Spurweite von 1200 Millimetern betriebene Strecke zwischen Rheineck und Walzenhausen. Auf mehreren Linien verkehren die Züge als Teil der S-Bahn St. Gallen beziehungsweise der S-Bahn Bodensee. Die Strecke Frauenfeld–Wil wird als Linie S15 geführt.

Unternehmen

Die heutige Appenzeller Bahnen AG entstand 2006 durch den Zusammenschluss der damaligen Appenzeller Bahnen mit der Trogenerbahn, der Rorschach-Heiden-Bergbahn und der Bergbahn Rheineck–Walzenhausen. Im Jahr 2021 wurde zusätzlich die Frauenfeld-Wil-Bahn in das Unternehmen integriert.[2][3]

Die Gesellschaft ist als privatrechtliche Aktiengesellschaft organisiert. Ein grosser Teil des Aktienkapitals befindet sich im Besitz der Schweizerischen Eidgenossenschaft, der beteiligten Kantone, der Stadt St. Gallen sowie verschiedener Gemeinden und Bezirke. Daneben bestehen kleinere private Beteiligungen. Die öffentliche Hand ist damit die bestimmende Eigentümergruppe.

Der Hauptsitz und die Betriebszentrale befinden sich beim Bahnhof Herisau. Im Herbst 2025 bezogen die Verwaltung und die Betriebszentrale ein neues Gebäude am Bahnhof. Direktor des Unternehmens ist Thomas Baumgartner. Seit der Generalversammlung vom 5. Juni 2026 steht Carlo Parolari dem Verwaltungsrat als Präsident vor.[4][5]

Streckennetz

Die Appenzeller Bahnen betreiben sechs räumlich und technisch teilweise voneinander getrennte Bahnstrecken. Die Summe aller Haupt- und Nebengleise betrug Ende 2023 rund 113,8 Kilometer.[6]

Strecke Linienbezeichnung Spurweite Betriebsart und Besonderheiten
Appenzell–St.Gallen–Trogen S20, S21 und S22 1000 mm Adhäsionsbahn; abschnittsweise stadtbahn- und strassenbahnähnlicher Betrieb
Gossau–Appenzell–Wasserauen S23 1000 mm durchgehende Adhäsionsbahn
Altstätten Stadt–Gais S24 1000 mm gemischter Adhäsions- und Zahnradbetrieb
Rorschach Hafen–Heiden S25 1435 mm normalspurige Adhäsions- und Zahnradbahn
Rheineck–Walzenhausen S26 1200 mm gemischter Adhäsions- und Zahnradbetrieb
Frauenfeld–Wil S15 1000 mm Adhäsionsbahn durch das Murgtal

Appenzell–St.Gallen–Trogen

Die meterspurige Durchmesserlinie verbindet Appenzell über Gais, Teufen und den Hauptbahnhof St. Gallen mit Speicher und Trogen. Sie entstand aus der früheren Bahnstrecke St. Gallen–Gais–Appenzell und der Trogenerbahn.

Bis 2018 endeten die Züge aus Appenzell und Trogen auf unterschiedlichen Seiten des St. Galler Hauptbahnhofs. Im Rahmen des Projekts Durchmesserlinie wurden beide Streckenäste miteinander verbunden. Ein zentrales Bauwerk war der rund 725 Meter lange Ruckhaldetunnel, der den früheren Zahnradabschnitt zwischen St. Gallen und Riethüsli ersetzte.

Seit der Eröffnung der Durchmesserlinie können Züge durchgehend zwischen Appenzell und Trogen verkehren. Der Abschnitt am Nordportal des Ruckhaldetunnels weist eine Steigung von bis zu 80 Promille auf und gilt als einer der steilsten im regulären Adhäsionsbetrieb befahrenen Eisenbahnabschnitte der Schweiz.[7]

Die S21 bildet die wichtigste durchgehende Verbindung zwischen Trogen, St. Gallen und Appenzell. Ergänzt wird sie durch die S22 auf Teilabschnitten der Durchmesserlinie und durch einzelne beschleunigte Verbindungen der S20. Zwischen St. Gallen und Teufen besteht während grosser Teile des Tages ein dichter Takt.

Gossau–Appenzell–Wasserauen

Die Strecke von Gossau über Herisau, Waldstatt, Urnäsch, Gonten und Appenzell nach Wasserauen wird als S23 betrieben. Sie ist vollständig meterspurig und wird ausschliesslich im Adhäsionsbetrieb befahren.

In Gossau bestehen Anschlüsse an die normalspurige Hauptstrecke St. Gallen–Winterthur, während Herisau den Übergang zu den Zügen der Schweizerischen Südostbahn ermöglicht. In Appenzell kreuzt die Strecke die Durchmesserlinie nach St. Gallen und Trogen. Wasserauen ist ein bedeutender Ausgangspunkt für Ausflüge in den Alpstein, insbesondere zum Seealpsee, zur Ebenalp und zum Säntisgebiet.

Die Linie dient sowohl dem regionalen Pendlerverkehr als auch dem Tourismus. Sie wird mit den niederflurigen Triebzügen des Typs ABe 4/12 befahren, die von den Appenzeller Bahnen als «Walzer» bezeichnet werden.

Altstätten Stadt–Gais

Die meterspurige Strecke von Altstätten Stadt nach Gais verbindet das St. Galler Rheintal mit dem Appenzellerland. Wegen der grossen Höhenunterschiede besitzt sie mehrere Zahnradabschnitte. Die Züge werden als S24 der S-Bahn St. Gallen geführt.

Die frühere Fortsetzung vom Stadtzentrum Altstättens zum SBB-Bahnhof wurde 1975 auf Busbetrieb umgestellt. Am Bahnhof Gais besteht Anschluss an die Durchmesserlinie Appenzell–St.Gallen–Trogen. Die Strecke wird neben dem Alltagsverkehr auch touristisch vermarktet und bietet weite Ausblicke über das Rheintal.

Rorschach–Heiden

Die normalspurige Strecke von Rorschach Hafen über Rorschach nach Heiden ist als S25 in das regionale Bahnnetz eingebunden. Sie wurde 1875 eröffnet und gehört damit zu den ältesten Bestandteilen der heutigen Appenzeller Bahnen.

Die Linie überwindet den Höhenunterschied zwischen dem Bodenseeufer und Heiden mithilfe von Zahnradabschnitten. In Rorschach bestehen Anschlüsse an die Bahnstrecken in Richtung St. Gallen, Romanshorn, St. Margrethen und das österreichische Vorarlberg.

Ende 2025 bestellten die Appenzeller Bahnen zwei neue Triebfahrzeuge für die Strecke. Die von Stadler Rail zu liefernden Fahrzeuge sollen 2028 in Betrieb genommen werden.[5]

Rheineck–Walzenhausen

Die Strecke zwischen Rheineck und Walzenhausen besitzt eine Spurweite von 1200 Millimetern und nimmt damit innerhalb des Schweizer Eisenbahnnetzes eine Sonderstellung ein. Sie besteht aus einem Adhäsionsabschnitt in Rheineck und einer steilen Zahnradstrecke hinauf nach Walzenhausen.

Die Linie S26 stellt in Rheineck Anschlüsse an die Züge der SBB und von Thurbo her. Wegen ihrer besonderen Spurweite kann auf ihr kein Rollmaterial der übrigen Linien eingesetzt werden.

Die Appenzeller Bahnen planen eine umfassende Erneuerung der Bahn. Ein neues Fahrzeug soll künftig fahrerlos verkehren. Nach dem Planungsstand von 2026 ist die Inbetriebnahme für Ende 2027 vorgesehen. Das Projekt soll die weltweit erste vollautomatisch betriebene Überlandbahn umfassen, die sowohl Adhäsions- als auch Zahnradabschnitte befährt.[5]

Frauenfeld–Wil

Die Frauenfeld-Wil-Bahn verbindet Frauenfeld über Matzingen, Wängi und Münchwilen mit Wil. Die knapp 17,5 Kilometer lange Strecke erschliesst das Murgtal und wird als S15 betrieben.

Der Betrieb wurde am 1. September 1887 aufgenommen. Seit 1921 ist die Strecke elektrifiziert. Die Appenzeller Bahnen führten das Unternehmen bereits seit 2003 im Rahmen eines Managementvertrags. Im Jahr 2021 wurde die Frauenfeld-Wil-Bahn AG rückwirkend auf den 1. Januar 2021 mit der Appenzeller Bahnen AG fusioniert.[3]

Für die Fahrgäste blieb die Fusion zunächst weitgehend ohne sichtbare Auswirkungen. Die Bezeichnung und das Erscheinungsbild der Frauenfeld-Wil-Bahn wurden beibehalten. Im regulären Betrieb kommen niederflurige Triebzüge des Typs ABe 4/8 zum Einsatz, die wegen ihrer schwarz-weissen Gestaltung als «Zebra» bezeichnet werden.

Geschichte

Entstehung der regionalen Bahnen

Die Geschichte der Appenzeller Bahnen geht auf mehrere ursprünglich unabhängige Eisenbahnunternehmen zurück. Am 12. April 1875 wurde die meterspurige Verbindung von Winkeln über Herisau nach Urnäsch eröffnet. Im selben Jahr nahm auch die normalspurige Rorschach-Heiden-Bergbahn ihren Betrieb auf. Die Strecke von Herisau nach Appenzell folgte 1886.[8]

Im Jahr 1887 wurde die Frauenfeld-Wil-Bahn eröffnet. Zwei Jahre später begann der Betrieb der Bahn von St. Gallen über Teufen nach Gais. Die Verlängerung nach Appenzell wurde 1904 fertiggestellt. Ebenfalls 1903 nahm die Trogenerbahn zwischen St. Gallen und Trogen ihren Betrieb auf.

Die Säntisbahn eröffnete 1912 die Strecke von Appenzell nach Wasserauen. Ein Jahr später wurde die Verbindung von Gossau nach Herisau in Betrieb genommen. Gleichzeitig verlor die frühere Strecke zwischen Winkeln und Herisau ihre Funktion und wurde stillgelegt.

Die einzelnen Gesellschaften verwendeten unterschiedliche technische Systeme. Neben Meterspur und Normalspur kamen verschiedene Stromspannungen, Strassenbahnabschnitte und mehrere Zahnstangensysteme zum Einsatz. Diese Vielfalt prägte das spätere Unternehmen und erforderte lange Zeit speziell für einzelne Strecken entwickelte Fahrzeuge.

Zusammenschlüsse und Elektrifizierung

In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurden die zuvor mit Dampf betriebenen Strecken schrittweise elektrifiziert. Die Rorschach-Heiden-Bergbahn stellte 1930 auf elektrischen Betrieb um. Die Linien Appenzell–St.Gallen und Appenzell–Gossau folgten 1931 beziehungsweise 1933.

Im Jahr 1947 fusionierten die damaligen Appenzeller Bahnen mit der Säntisbahn. Ein Jahr später wurden die St. Gallen-Gais-Appenzell-Bahn und die Altstätten-Gais-Bahn zusammengeführt. Zwischen 1966 und 1988 konnten mehrere Zahnradabschnitte durch Neutrassierungen und technische Verbesserungen beseitigt werden. Der Zahnradabschnitt an der Ruckhalde in St. Gallen blieb jedoch bis 2018 erhalten.

1988 schlossen sich die Appenzeller Bahn und die St. Gallen-Gais-Appenzell-Altstätten-Bahn zu den damaligen Appenzeller Bahnen zusammen.

Bildung der heutigen Appenzeller Bahnen

Die heutige Gesellschaft entstand im Sommer 2006. Neben den damaligen Appenzeller Bahnen gingen die Trogenerbahn, die Rorschach-Heiden-Bergbahn und die Bergbahn Rheineck–Walzenhausen in der neuen Appenzeller Bahnen AG auf.[2]

Der Zusammenschluss erleichterte die gemeinsame Planung des Fahrplans, die Beschaffung neuer Fahrzeuge und die Modernisierung der Infrastruktur. Gleichzeitig blieb das Streckennetz technisch in mehrere voneinander getrennte Teilnetze gegliedert.

Zu den bedeutendsten Modernisierungsschritten gehörte die 2018 eröffnete Durchmesserlinie durch St. Gallen. Mit dem Ruckhaldetunnel wurde der letzte Zahnradabschnitt der Strecke Appenzell–St.Gallen beseitigt. Gleichzeitig beschaffte das Unternehmen elf Niederflurfahrzeuge des Typs «Tango» und fünf Fahrzeuge des Typs «Walzer».[7]

Mit der Übernahme der Frauenfeld-Wil-Bahn im Jahr 2021 erweiterte sich das Tätigkeitsgebiet der Appenzeller Bahnen bis in den Kanton Thurgau.

Jubiläumsjahr 2025

Im Jahr 2025 feierten die Appenzeller Bahnen das 150-jährige Bestehen ihrer ältesten Strecken. Zum Jubiläumsprogramm gehörten historische Zugfahrten, ein Theaterprojekt, Ausstellungen und ein Fest im neuen Servicezentrum Appenzell.

Das Servicezentrum wurde zur zentralen Werkstatt für die modernen Tango- und Walzer-Züge ausgebaut. Dort sind auch verschiedene Fachdienste für Infrastruktur, Fahrleitungen, Reinigung und Fahrzeugunterhalt zusammengefasst. Der Neubau ersetzte beziehungsweise ergänzte mehrere kleinere Werkstattstandorte in Herisau, Gais und Appenzell.[9]

Fahrzeuge

Wegen der unterschiedlichen Spurweiten, Stromsysteme und Betriebsarten können die Appenzeller Bahnen keine einheitliche Fahrzeugflotte einsetzen. Die grössten und am stärksten ausgelasteten meterspurigen Linien wurden jedoch zwischen 2018 und 2019 umfassend modernisiert.

Auf der Durchmesserlinie Appenzell–St.Gallen–Trogen verkehren elf dreiteilige Niederflur-Gelenktriebwagen des Typs ABe 8/12. Sie wurden von Stadler Rail geliefert und tragen die Bezeichnung «Tango». Die Fahrzeuge sind für enge Kurven, starke Steigungen und den teilweise im Strassenraum verlaufenden Betrieb ausgelegt.

Auf der Strecke Gossau–Appenzell–Wasserauen stehen fünf vierteilige Triebzüge ABe 4/12 zur Verfügung. Diese als «Walzer» bezeichneten Fahrzeuge besitzen grosszügige Mehrzweckbereiche für Fahrräder, Gepäck und Kinderwagen. Jeder Zug ist gestalterisch einem Brauch aus dem Appenzellerland gewidmet.

Die Strecke Frauenfeld–Wil wird mit fünf niederflurigen ABe-4/8-Triebzügen betrieben. Auf den Zahnradbahnen Altstätten–Gais, Rorschach–Heiden und Rheineck–Walzenhausen kommen dagegen speziell für die jeweilige Strecke gebaute Fahrzeuge zum Einsatz.

Neben dem regulären Rollmaterial sind verschiedene historische Triebwagen, Lokomotiven und Personenwagen erhalten geblieben. Sie werden von der Stiftung und den Vereinen der Historischen Appenzeller Bahnen betreut.

Verkehr und Bedeutung

Die Appenzeller Bahnen erfüllen sowohl Aufgaben des regionalen Pendlerverkehrs als auch des touristischen Verkehrs. Die Durchmesserlinie verbindet zahlreiche Gemeinden des Appenzellerlands direkt mit dem Zentrum von St. Gallen. Die Strecke nach Gossau schafft Anschlüsse an die Fernverkehrszüge in Richtung Zürich, während die Frauenfeld-Wil-Bahn das Murgtal mit zwei wichtigen regionalen Zentren verbindet.

Für den Tourismus sind insbesondere die Verbindungen nach Wasserauen, Heiden, Walzenhausen, Appenzell und Altstätten von Bedeutung. Sie erschliessen Wandergebiete, Aussichtspunkte und Ausflugsziele zwischen Bodensee und Alpstein.

Die Linien sind in den Tarifverbund Ostwind und in das schweizerische Tarifsystem eingebunden. Die meisten Verbindungen tragen Liniennummern der S-Bahn St. Gallen. Zahlreiche Haltestellen ausserhalb der grösseren Ortschaften werden als Bedarfshalte bedient.

Im Geschäftsjahr 2025 benutzten erstmals mehr als sieben Millionen Fahrgäste die Züge der Appenzeller Bahnen. Dies entsprach einer Zunahme von 3,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Personenkilometer stiegen um 3,9 Prozent auf 61,7 Millionen. Besonders deutlich nahm die Nachfrage auf den Linien Gossau–Appenzell–Wasserauen und Trogen–St.Gallen–Appenzell zu.[5]

Historisches Erbe

Die Geschichte der Appenzeller Bahnen wird von mehreren Organisationen dokumentiert. Die Stiftung Historische Appenzeller Bahnen besitzt Fahrzeuge, Dokumente und technische Gegenstände aus verschiedenen Epochen. Unterstützt wird sie durch Vereine, die sich um die Erhaltung und den Betrieb historischer Züge kümmern.

Im ehemaligen Depot der Säntisbahn in Wasserauen befindet sich das Museum der Appenzeller Bahnen. Die Sammlung umfasst historische Eisenbahnfahrzeuge, Einrichtungen aus Bahnhöfen und Werkstätten sowie Dokumentationen über die Entwicklung der regionalen Bahnlinien.[10]

Zu besonderen Anlässen werden auf einzelnen Strecken Nostalgiefahrten angeboten. Die historischen Fahrzeuge zeigen die technische Entwicklung von den frühen Dampf- und Zahnradbahnen bis zu den modernen Niederflurzügen.

Siehe auch

Literatur

  • Emil Lutz, Peter E. Schaufelberger und Hans Hug: 100 Jahre Appenzeller Bahn. Verlag Appenzeller Bahn, Herisau 1975.
  • Hans Waldburger: Die Frauenfeld-Wil-Bahn. Geschichte einer Regionalbahn 1887–1987. Minirex, Luzern 1987, ISBN 3-907014-00-6.
  • Josef Hardegger: 100 Jahre Gaiserbahn 1889–1989. Verlag Schläpfer, Herisau 1989.
  • Jürg Aeschlimann und Hans Waldburger: Strassenbahn St. Gallen–Speicher–Trogen. Die Trogenerbahn. Prellbock Druck & Verlag, Leissigen 2003.
  • Hans G. Wägli: Schienennetz Schweiz und Bahnprofil Schweiz CH+. AS Verlag, Zürich 2010, ISBN 978-3-909111-74-9.

Einzelnachweise

  1. Appenzeller Bahnen: Unternehmen, abgerufen am 6. August 2026.
  2. 2,0 2,1 Appenzeller Bahnen: Geschichte, abgerufen am 6. August 2026.
  3. 3,0 3,1 Appenzeller Bahnen: Fusion Frauenfeld-Wil-Bahn mit den Appenzeller Bahnen ist zustande gekommen, 21. Juni 2021, abgerufen am 6. August 2026.
  4. Appenzeller Bahnen: Personen, abgerufen am 6. August 2026.
  5. 5,0 5,1 5,2 5,3 Appenzeller Bahnen: Positives Jahresergebnis und erstmals mehr als 7 Millionen Fahrgäste, 5. Juni 2026, abgerufen am 6. August 2026.
  6. Appenzeller Bahnen: Fakten und Zahlen, abgerufen am 6. August 2026.
  7. 7,0 7,1 Appenzeller Bahnen: 150 Jahre Appenzeller Bahnen, 6. März 2025, abgerufen am 6. August 2026.
  8. Appenzeller Bahnen im Historischen Lexikon der Schweiz, abgerufen am 6. August 2026.
  9. Appenzeller Bahnen: Baustart Servicezentrum Appenzell, 5. Juli 2022, abgerufen am 6. August 2026.
  10. Appenzellerland Tourismus: Museum Appenzeller Bahnen, abgerufen am 6. August 2026.

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