Zürcher S-Bahn

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Zürcher S-Bahn
System Regionales S-Bahn-Netz
Gebiet Kanton Zürich und angrenzende Regionen
Betriebsaufnahme 27. Mai 1990
Verkehrsverbund Zürcher Verkehrsverbund
Wichtigste Knoten Zürich Hauptbahnhof, Zürich Stadelhofen, Zürich Oerlikon, Winterthur
Grundtakt meist 30 Minuten
Betreiber SBB, Thurbo, SZU, SOB, Forchbahn, AVA
Spurweite überwiegend 1435 mm
S17 und S18: 1000 mm
Fahrgäste knapp 220 Millionen (2025)
Website zvv.ch

Die Zürcher S-Bahn ist das regionale Eisenbahnnetz des Zürcher Verkehrsverbunds (ZVV). Ihr Zentrum bildet der Zürcher Hauptbahnhof, von dem die Linien in alle Teile des Kantons Zürich sowie in die Kantone Aargau, Schaffhausen, Thurgau, St. Gallen, Schwyz, Zug, Glarus und teilweise über die Landesgrenze hinaus verkehren.

Das Netz wurde am 27. Mai 1990 eröffnet und gilt als Rückgrat des öffentlichen Verkehrs im Grossraum Zürich. Zahlreiche Linien durchqueren die Stadt als Durchmesserlinien und verbinden zwei Regionen ohne Fahrtrichtungswechsel im Hauptbahnhof. Die wichtigsten Betreiber sind die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB), die Regionalbahn Thurbo, die Sihltal Zürich Uetliberg Bahn (SZU), die Schweizerische Südostbahn (SOB), die Forchbahn und Aargau Verkehr (AVA).

Im Jahr 2025 wurde die Zürcher S-Bahn von knapp 220 Millionen Fahrgästen genutzt. Damit entfiel fast ein Drittel aller Fahrten im Zürcher Verkehrsverbund auf die S-Bahn.[1]

Begriff und Organisation

Die Bezeichnung Zürcher S-Bahn umfasst nicht nur Eisenbahnlinien innerhalb der Stadt Zürich. Das Verkehrsgebiet reicht weit über die Kantonsgrenzen hinaus und umfasst einen grossen Teil der Agglomeration Zürich sowie zahlreiche ländliche Regionen der Nordost- und Zentralschweiz.

Der ZVV plant und finanziert das Verkehrsangebot im Kanton Zürich, legt den Verbundtarif fest und koordiniert die beteiligten Verkehrsunternehmen. Die einzelnen Unternehmen bleiben für die eigentliche Beförderungsleistung, das Personal und den Betrieb ihrer Fahrzeuge verantwortlich.[2]

Die SBB betreibt den grössten Teil der Linien und der Eisenbahninfrastruktur. Auf regionalen Strecken im Raum Winterthur, im Zürcher Weinland und in der Ostschweiz verkehren zahlreiche Züge von Thurbo. Die SZU führt die Linien S4 und S10, die SOB unter anderem die Linien S13 und S40. Die meterspurigen Linien S17 und S18 werden von AVA beziehungsweise der Forchbahn betrieben.

Geschichte

Frühe Planungen

Bereits in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts nahm der Verkehr im Raum Zürich stark zu. Die bestehenden Kopfbahnhöfe und oberirdischen Zufahrtsstrecken konnten die wachsenden Pendlerströme immer weniger bewältigen. Verschiedene Projekte sahen neue Bahnverbindungen, unterirdische Strecken und eine bessere Verknüpfung der Vorortsbahnen vor.

In den 1960er-Jahren entstand ein gemeinsames Projekt für eine Zürcher U-Bahn und eine S-Bahn. Die Vorlage wurde 1973 von den Stimmberechtigten des Kantons Zürich und der Stadt Zürich abgelehnt. Danach konzentrierte sich die Planung auf ein Eisenbahnsystem, das die bestehenden Vorortsstrecken miteinander verbinden sollte.

Am 29. November 1981 stimmte die Zürcher Bevölkerung einem Kredit von 523 Millionen Franken für den Bau der S-Bahn mit einem Ja-Anteil von 73,7 Prozent zu.[3] 1988 folgte die Zustimmung zum Gesetz über den öffentlichen Personenverkehr, das die rechtliche Grundlage für den Zürcher Verkehrsverbund schuf.[2]

Bau des Kernstücks

Das wichtigste Bauwerk des ersten Ausbauschritts war eine neue unterirdische Verbindung vom Hauptbahnhof über Stadelhofen nach Stettbach. Unter dem bestehenden Hauptbahnhof entstand der viergleisige Bahnhof Museumstrasse, der heute die Gleise 41 bis 44 umfasst.

Von dort führt der Hirschengrabentunnel zum Bahnhof Stadelhofen. Anschliessend verläuft die Strecke durch den Zürichbergtunnel zum neu errichteten Bahnhof Stettbach. Dadurch konnten die rechtsufrige Zürichseebahn und die Strecken ins Zürcher Oberland direkt mit den westlichen und nördlichen Zufahrten des Hauptbahnhofs verbunden werden.

Gleichzeitig wurde die Strecke der Sihltal-Zürich-Uetliberg-Bahn vom früheren Endbahnhof Zürich Selnau durch einen Tunnel zum Hauptbahnhof verlängert. Dort erhielt die SZU einen eigenen unterirdischen Bahnhof mit den heutigen Gleisen 21 und 22.

Eröffnung 1990

Nach einer Bauzeit von neun Jahren wurde die Zürcher S-Bahn am 27. Mai 1990 feierlich eröffnet. Der Kanton Zürich investierte rund 700 Millionen Franken in das System. Gleichzeitig nahm der Zürcher Verkehrsverbund als erster umfassender Verkehrsverbund der Schweiz seinen Betrieb auf.[2]

Mit der Einführung der S-Bahn wurden zahlreiche bisherige Regionalzugverbindungen neu geordnet, vertaktet und mit Liniennummern versehen. Ein einheitlicher Tarif ermöglichte fortan die Benutzung von Bahn, Bus, Tram, Schiff und Seilbahn mit demselben Fahrausweis.

Die Nachfrage übertraf bald die ursprünglichen Erwartungen. Seit der Eröffnung hat sich die Zahl der Fahrgäste auf der Zürcher S-Bahn mehr als verdreifacht.[2]

Teilergänzungen

Das Netz wurde nach 1990 in mehreren sogenannten Teilergänzungen ausgebaut. Dazu gehörten neue Linien, Taktverdichtungen, längere Perrons, zusätzliche Doppelspurabschnitte und neue Bahnhöfe.

Ein wichtiges Projekt war der Ausbau des Bahnhofs Zürich Hardbrücke. Dieser entwickelte sich zu einem bedeutenden Umsteigepunkt zwischen S-Bahn, Tram und Bus. Auch in Winterthur, im Glattal, im Tösstal, im Zürcher Oberland und entlang des Zürichsees wurden Kapazitäten erweitert.

Die vierte Teilergänzung wurde zwischen 2014 und 2019 in mehreren Etappen umgesetzt. Sie erhöhte das Bahnangebot im ZVV-Gebiet um rund 25 Prozent. Zu den Massnahmen gehörten zusätzliche Linien, längere Züge und der Ausbau verschiedener Stationen zu Kreuzungsbahnhöfen.[4]

Durchmesserlinie

Mit der Durchmesserlinie Altstetten–Zürich HB–Oerlikon erhielt der Hauptbahnhof eine zweite unterirdische Durchgangsstation. Der Bahnhof Löwenstrasse mit den Gleisen 31 bis 34 und der 4,8 Kilometer lange Weinbergtunnel nach Oerlikon wurden im Juni 2014 eröffnet.

Seit der vollständigen Inbetriebnahme der Durchmesserlinie im Dezember 2015 können S-Bahn- und Fernverkehrszüge den Hauptbahnhof auf einer durchgehenden Achse von Altstetten über den Bahnhof Löwenstrasse nach Oerlikon passieren. Dadurch wurden die oberirdischen Gleise entlastet, Fahrzeiten verkürzt und zusätzliche Direktverbindungen geschaffen.[5]

Netz

Die Zürcher S-Bahn besitzt keine vom übrigen Eisenbahnnetz vollständig getrennte Infrastruktur. Die meisten Linien benutzen die gleichen Gleise wie der Fern- und Güterverkehr. Nur einzelne Streckenabschnitte, Tunnel und Stationen dienen überwiegend oder ausschliesslich dem S-Bahn-Verkehr.

Das Netz ist sternförmig auf Zürich ausgerichtet, weist aber mehrere weitere Knoten auf. Besonders wichtig sind Winterthur, Stadelhofen, Oerlikon, Hardbrücke, Altstetten, Thalwil, Uster, Wetzikon, Rapperswil, Bülach und Dietikon.

Der ZVV-Verbundplan für das Fahrplanjahr 2026 zeigt 32 S-Bahn-Liniennummern. Darin eingeschlossen sind auch Regional- und Anschlusslinien benachbarter S-Bahn-Systeme.[6]

Linien

Die folgende Tabelle zeigt die Linien im ZVV-Verbundplan des Fahrplanjahres 2026. Die Streckenangaben sind vereinfacht. Einzelne Züge verkehren nur zu bestimmten Tageszeiten, werden auf Teilstrecken geführt oder bedienen unterschiedliche Linienäste.[7]

Linien der Zürcher S-Bahn und angrenzende Anschlusslinien
Linie Vereinfachter Linienweg Betreiber
S2 Zürich Flughafen – Zürich HB – Pfäffikon SZ – Ziegelbrücke SBB
S3 Bülach – Glattbrugg – Zürich HB – Effretikon – Wetzikon SBB
S4 Zürich HB – Adliswil – Langnau-Gattikon – Sihlwald SZU
S5 Zug – Affoltern am Albis – Zürich HB – Uster – Pfäffikon SZ SBB
S6 Baden – Regensdorf-Watt – Zürich HB – Uetikon am See SBB
S7 Winterthur – Zürich HB – Meilen – Rapperswil SBB
S8 Winterthur – Zürich HB – Thalwil – Pfäffikon SZ SBB
S9 Schaffhausen – Rafz – Zürich HB – Stettbach – Uster SBB
S10 Zürich HB – Triemli – Uitikon Waldegg – Uetliberg SZU
S11 Aarau – Zürich HB – Winterthur – Seuzach beziehungsweise Wila SBB
S12 Brugg AG – Zürich HB – Winterthur – Schaffhausen beziehungsweise Wil SG SBB
S13 Wädenswil – Samstagern – Einsiedeln SOB
S14 Affoltern am Albis – Zürich HB – Oerlikon – Hinwil SBB
S15 Rapperswil – Uster – Zürich HB – Oberglatt – Niederweningen SBB
S16 Zürich Flughafen – Zürich HB – Herrliberg-Feldmeilen – Meilen SBB
S17 Dietikon – Bremgarten – Wohlen AVA
S18 Zürich Stadelhofen – Forch – Esslingen Forchbahn
S19 Koblenz – Dietikon – Zürich HB – Effretikon – Pfäffikon ZH SBB
S20 Zürich Hardbrücke – Zürich HB – Stadelhofen – Uerikon SBB
S21 Regensdorf-Watt – Zürich Oerlikon – Zürich HB SBB
S23 Zürich HB – Winterthur – Frauenfeld – Romanshorn SBB
S24 Thayngen beziehungsweise Weinfelden – Winterthur – Zürich Flughafen – Zürich HB – Zug SBB
S25 Zürich HB – Pfäffikon SZ – Ziegelbrücke – Glarus – Linthal SBB
S26 Winterthur – Bauma – Wald – Rüti ZH Thurbo
S29 Winterthur – Seuzach – Stammheim – Stein am Rhein Thurbo
S30 Winterthur – Frauenfeld – Weinfelden Thurbo
S33 Winterthur – Andelfingen – Schaffhausen SBB
S35 Winterthur – Wil SG Thurbo
S36 Bülach – Bad Zurzach – Waldshut Thurbo
S40 Rapperswil – Pfäffikon SZ – Einsiedeln SOB
S41 Winterthur – Embrach-Rorbas – Bülach Thurbo
S42 Zürich HB – Dietikon – Muri AG SBB

Betrieb

Taktfahrplan

Die meisten Linien verkehren mindestens im Halbstundentakt. Auf stark belasteten Strecken überlagern sich mehrere Linien, wodurch zwischen wichtigen Bahnhöfen vier oder mehr Verbindungen pro Stunde entstehen.

Einige Linien dienen als beschleunigte Verbindungen und lassen kleinere Stationen aus. Andere halten an allen Stationen ihres Streckenabschnitts. Zusätzliche Linien wie die S20, S21, S23 und S42 verkehren hauptsächlich während der Hauptverkehrszeiten.

Die Fahrpläne sind an wichtigen Knoten auf Anschlüsse zu Regional- und Fernverkehrszügen, Bussen und Trams abgestimmt. Verspätungen können sich wegen der starken Auslastung der gemeinsam benutzten Bahnstrecken jedoch rasch auf weitere Linien übertragen.

Nachtnetz

Seit 2002 betreibt der ZVV in den Nächten von Freitag auf Samstag, von Samstag auf Sonntag sowie vor allgemeinen Feiertagen ein Nachtnetz. Die Nacht-S-Bahnen tragen Linienbezeichnungen mit dem Zusatz SN, beispielsweise SN7 oder SN8.

Für das Nachtnetz genügt ein gewöhnlicher, für die durchfahrenen Zonen gültiger Fahrausweis. Ein früher verlangter Nachtzuschlag wurde abgeschafft.[8]

Qualität

Der ZVV überwacht gemeinsam mit den Verkehrsunternehmen die Pünktlichkeit, Anschlusssicherheit, Sauberkeit und Fahrgastinformation. Für die von der SBB betriebenen Linien besteht ein Bonus-Malus-System mit dem Bund und den beteiligten Kantonen.

Im Jahr 2025 erfüllten knapp 98 Prozent der gemessenen SBB-Züge die vereinbarten Pünktlichkeitsvorgaben.[9]

Fahrzeuge

Das ursprüngliche Erscheinungsbild der Zürcher S-Bahn wurde durch die ab 1990 eingesetzten Doppelstock-Pendelzüge geprägt. Eine Komposition bestand aus einer Lokomotive der Baureihe Re 450, Doppelstockwagen und einem Steuerwagen. Die Züge wurden später modernisiert und mit einem niederflurigen Zwischenwagen ergänzt.

Seit 2006 setzt die SBB ausserdem Doppelstocktriebzüge der Baureihe RABe 514 ein. Ab 2012 kamen Regio-Dosto-Züge der Baureihe RABe 511 hinzu. Diese Fahrzeuge verfügen über Niederflureinstiege, Klimaanlagen und moderne Fahrgastinformationssysteme.

Auf den von Thurbo betriebenen Linien kamen lange Zeit vor allem Gelenktriebwagen des Typs GTW zum Einsatz. Sie werden schrittweise durch neue Flirt Evo ersetzt. Die SOB, die SZU, die Forchbahn und AVA verwenden eigene, an ihre Strecken angepasste Fahrzeuge.

Die SBB vergab 2025 einen Auftrag über 116 neue Doppelstockzüge an Siemens Mobility. Davon sind 95 Fahrzeuge für die Zürcher S-Bahn vorgesehen. Sie sollen ab den 2030er-Jahren die Doppelstock-Pendelzüge der ersten Generation ersetzen.[10]

Tarif

Die Zürcher S-Bahn ist vollständig in den Tarif des Zürcher Verkehrsverbunds integriert. Der Fahrpreis richtet sich grundsätzlich nach der Zahl der durchfahrenen Tarifzonen und nicht nach dem benutzten Verkehrsunternehmen.

Ein gültiges ZVV-Billett berechtigt während seiner Gültigkeitsdauer zur Benutzung von Bahn, Bus, Tram, Schiff und Seilbahn innerhalb der gelösten Zonen. Die Stadtzonen 110 für Zürich und 120 für Winterthur zählen wegen ihres besonders dichten Verkehrsangebots jeweils als zwei Zonen.[11]

Für Fahrten über das ZVV-Gebiet hinaus bestehen Übergangstarife und der Z-Pass. Nationale Fahrausweise wie das Generalabonnement und das Halbtax-Abonnement werden ebenfalls anerkannt.

Bedeutung

Die Zürcher S-Bahn beeinflusste die räumliche und wirtschaftliche Entwicklung des Kantons Zürich wesentlich. Sie verkürzte die Reisezeiten zwischen der Stadt und den umliegenden Gemeinden und machte zahlreiche Orte für Pendlerinnen und Pendler attraktiver.

Um viele Bahnhöfe entstanden neue Wohn- und Gewerbegebiete. Gleichzeitig erhielten ländliche Regionen direkte Verbindungen nach Zürich, Winterthur und zu weiteren regionalen Zentren. Die S-Bahn entlastet das Strassennetz und ermöglicht einen hohen Anteil des öffentlichen Verkehrs am Pendlerverkehr.

Besondere Bedeutung besitzen die direkten Verbindungen zum Flughafen Zürich. Dieser wird von mehreren S-Bahn-Linien aus unterschiedlichen Regionen ohne Umsteigen erreicht.

Geplanter Ausbau

STEP 2035

Das bestehende Bahnnetz ist auf mehreren Abschnitten weitgehend ausgelastet. Bis zur Realisierung neuer Infrastruktur sind deshalb nur punktuelle Angebotsverbesserungen und der Einsatz längerer oder kapazitätsstärkerer Züge möglich.[12]

Zu den wichtigsten geplanten Projekten gehören der Brüttenertunnel zwischen Bassersdorf und Winterthur, der Ausbau des Bahnhofs Stadelhofen um ein viertes Gleis sowie weitere Doppelspurabschnitte, Perronverlängerungen und Entflechtungsbauwerke.

Der Brüttenertunnel soll zusätzliche Kapazitäten auf der stark belasteten Verbindung zwischen Zürich und Winterthur schaffen. Der Ausbau von Stadelhofen ist notwendig, weil dort mehrere Linien aus Richtung Zürichsee und Zürcher Oberland zusammengeführt werden.

S-Bahn 2G

Unter der Bezeichnung S-Bahn 2G entwickeln ZVV und SBB ein langfristiges Betriebskonzept für eine zweite Generation der Zürcher S-Bahn. Die Fahrgastkapazität des Netzes soll damit langfristig ungefähr verdoppelt werden.[13]

Vorgesehen ist eine Aufteilung in zwei Systeme:

  • Eine innere S-Bahn soll die Stadt Zürich und den engeren Agglomerationsgürtel mindestens im Viertelstundentakt erschliessen.
  • Eine Express-S-Bahn soll ausserhalb des inneren Gebiets alle Stationen bedienen und danach ohne Zwischenhalt zu wichtigen Stadtbahnhöfen wie Stadelhofen, Hardbrücke, Oerlikon, Enge, Altstetten und Zürich Hauptbahnhof fahren.

Für die Umsetzung sind insbesondere der Brüttenertunnel und das vierte Gleis im Bahnhof Stadelhofen erforderlich. Die genaue Linienführung und die Endpunkte der künftigen Linien sind noch nicht abschliessend festgelegt.

Siehe auch

Literatur

  • Hans G. Wägli: Schienennetz Schweiz und Bahnprofil Schweiz CH+. AS Verlag, Zürich 2010, ISBN 978-3-909111-74-9.
  • Hans-Peter Bärtschi: Industriekultur im Kanton Zürich. Unterwegs zu 222 Schauplätzen des produktiven Schaffens. Rotpunktverlag, Zürich 2009, ISBN 978-3-85869-407-2.
  • Schweers + Wall: Eisenbahnatlas Schweiz. Schweers + Wall, Köln 2012, ISBN 978-3-89494-130-7.

Einzelnachweise

  1. Geschäftsbericht 2025, Zürcher Verkehrsverbund, abgerufen am 4. August 2026.
  2. 2,0 2,1 2,2 2,3 Geschichte des Zürcher Verkehrsverbunds, ZVV, abgerufen am 4. August 2026.
  3. Kantonale Abstimmungsergebnisse vom 29. November 1981, Statistisches Amt des Kantons Zürich, abgerufen am 4. August 2026.
  4. Vierte Teilergänzungen der Zürcher S-Bahn, ZVV, abgerufen am 4. August 2026.
  5. Durchmesserlinie Zürich, ZVV, abgerufen am 4. August 2026.
  6. Zonen- und Netzpläne, Zürcher Verkehrsverbund, gültig ab 14. Dezember 2025, abgerufen am 4. August 2026.
  7. Haltestellen- und Linienfahrpläne, Zürcher Verkehrsverbund, abgerufen am 4. August 2026.
  8. Nachtnetz, Zürcher Verkehrsverbund, abgerufen am 4. August 2026.
  9. Zürcher S-Bahn 2025: pünktlich und zuverlässig, ZVV, 2. März 2026, abgerufen am 4. August 2026.
  10. SBB beschafft 116 Doppelstockzüge, Schweizerische Bundesbahnen, 7. November 2025, abgerufen am 4. August 2026.
  11. Zonen- und Netzpläne des ZVV, abgerufen am 4. August 2026.
  12. ZVV-Fahrplanwechsel bringt grosse Änderungen, ZVV, 26. November 2025, abgerufen am 4. August 2026.
  13. Projekt S-Bahn 2G, Zürcher Verkehrsverbund, abgerufen am 4. August 2026.