City (Zürich)

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City ist ein statistisches Quartier der Stadt Zürich und gehört zum Kreis 1. Zusammen mit den statistischen Quartieren Rathaus, Hochschulen und Lindenhof bildet es die Zürcher Altstadt.

Das Quartier City liegt links der Limmat und umfasst im Wesentlichen das Gebiet zwischen Bahnhofstrasse, Schanzengraben, Sihl und Zürichsee. Im Norden gehören der Zürich Hauptbahnhof und der Platzspitz zum Quartier; westlich des Schanzengrabens zählt auch das Gebiet Selnau dazu. Die City ist damit nicht mit der gesamten Zürcher Innenstadt gleichzusetzen, sondern bezeichnet eine klar abgegrenzte statistische Einheit innerhalb des Kreises 1.

Obwohl nur wenige hundert Menschen dauerhaft im Quartier wohnen, gehört die City zu den bedeutendsten Arbeitsplatz-, Einkaufs-, Verkehrs- und Finanzzentren der Schweiz. Mit dem Hauptbahnhof, der Bahnhofstrasse und dem Paradeplatz befinden sich hier drei Orte von nationaler und internationaler Bedeutung. Weitere prägende Orte sind der Bahnhofplatz, der Pelikanplatz, die Sihlporte, der Schanzengraben, der Alte Botanische Garten, die Pestalozzianlage und das Selnaugebiet.

City
Stadt Zürich
Stadtkreis Kreis 1
Quartiernummer 014
BFS-Nr. 261-014
Fläche 0,60 km² (59,5 ha)
Einwohner 769
Einwohnerstand 31. Dezember 2025
Postleitzahl 8001
Statistisches Quartier in heutiger Gliederung seit 1971
Höhe ca. 411 m ü. M.
Gewässer Sihl, Limmat, Schanzengraben, Zürichsee
Koordinaten 47° 22′ 21″ N, 8° 32′ 11″ O

Statistische Einordnung

Die Bezeichnung City hat in Zürich zwei unterschiedliche Bedeutungen.

Im allgemeinen Sprachgebrauch kann mit «City» oder «Innenstadt» ein wesentlich grösseres Gebiet rund um Bahnhofstrasse, Altstadt, Bellevue, Central und angrenzende Geschäftsviertel gemeint sein.

Die amtliche Statistik verwendet City dagegen für eines der 34 statistischen Quartiere der Stadt Zürich.[1]

Das statistische Quartier trägt die Nummer 014. Die drei übrigen statistischen Quartiere des Kreises 1 sind:

Diese Unterteilung dient in erster Linie statistischen und administrativen Zwecken. Sie entspricht nicht historischen Gemeinden, da das gesamte Gebiet des heutigen Kreises 1 bereits vor der ersten Eingemeindung von 1893 zur Stadt Zürich gehörte.

Die heute gebräuchliche Gliederung des Kreises 1 in Rathaus, Hochschulen, Lindenhof und City wird seit 1971 verwendet.

Lage und Grenzen

Die City umfasst den westlichen Teil des Kreises 1.

Ihre östliche Grenze verläuft im Wesentlichen entlang der Bahnhofstrasse. Östlich davon liegt das Quartier Lindenhof mit dem historischen Kern der linksufrigen Altstadt.

Im Westen bilden der Schanzengraben und weiter nördlich beziehungsweise südlich teilweise die Sihl wichtige Grenzen.

Das Selnaugebiet liegt westlich des Schanzengrabens, gehört statistisch jedoch ebenfalls zur City.

Im Norden reicht das Quartier bis zum Zusammenfluss von Sihl und Limmat beim Platzspitz. Dort befindet sich zugleich der Zürcher Hauptbahnhof.

Im Süden reicht das Quartier bis zum Zürichsee.

Statistik Stadt Zürich beschreibt die City als linksseitiges Altstadtgebiet zwischen Platzspitz und See sowie zwischen Bahnhofstrasse und dem Verlauf von Schanzengraben und Sihl.[2]

Verhältnis zur historischen Altstadt

Die City gehört zwar zum Kreis 1 und damit zur Zürcher Altstadt, ein grosser Teil des Quartiers lag jedoch ausserhalb der mittelalterlichen Stadt.

Die eigentliche mittelalterliche Siedlung links der Limmat konzentrierte sich hauptsächlich im Gebiet des heutigen Quartiers Lindenhof.

Das Gebiet westlich davon wurde erst durch den Bau der grossen barocken Befestigungsanlagen im 17. Jahrhundert enger in die Stadt einbezogen.

Damit unterscheidet sich die historische Entwicklung der City deutlich von jener des Lindenhofquartiers.

Während im Lindenhof enge mittelalterliche Gassen und alte Bürgerhäuser dominieren, ist die City stärker durch die Stadtplanung des 19. und 20. Jahrhunderts geprägt.

Barocke Stadtbefestigung

Im 17. Jahrhundert erhielt Zürich eine neue, wesentlich grössere Befestigungsanlage.

Der Bau der barocken Schanzen begann in der Mitte des 17. Jahrhunderts. Die Befestigungen bestanden aus mächtigen Erdwällen, Bastionen, Gräben und militärischen Anlagen.

Dadurch wurde ein grosser Teil des heutigen City-Gebiets in den befestigten Stadtbereich einbezogen.

Die westliche Begrenzung bildete der Schanzengraben.

Zu den bedeutenden Befestigungswerken gehörte das Bollwerk zur Katz. Teile davon sind bis heute im Alten Botanischen Garten erhalten.

Die Stadtbefestigung wurde im 19. Jahrhundert weitgehend abgetragen. Der Schanzengraben blieb jedoch erhalten und gehört heute zu den wichtigsten sichtbaren Zeugnissen der ehemaligen Verteidigungsanlagen.

Schanzengraben

Hauptartikel: Schanzengraben (Zürich)

Der Schanzengraben war der äussere Wassergraben der barocken Zürcher Stadtbefestigung.

Nach dem Abbruch der Befestigungsanlagen in den 1830er-Jahren verlor er seine militärische Funktion.

Im Gegensatz zu zahlreichen anderen Gräben wurde er jedoch nicht vollständig zugeschüttet.

Heute bildet der Schanzengraben einen ungewöhnlich grünen und ruhigen Raum mitten in der Zürcher Innenstadt.

Entlang des Wassers führt eine Fusswegverbindung zwischen Sihl und Zürichsee.

Das Gebiet stellt einen starken Kontrast zu den dicht bebauten Geschäftsstrassen der City dar.

Alter Botanischer Garten

Der Alte Botanische Garten liegt auf und neben dem ehemaligen Bollwerk zur Katz.

Die botanische Anlage entstand im 19. Jahrhundert und gehört heute zur Universität Zürich.

Das markante Gelände der ehemaligen Stadtbefestigung ist weiterhin deutlich erkennbar.

Der Garten umfasst unter anderem:

  • historische Baumbestände
  • Heilpflanzengarten
  • Palmenhaus
  • Wiesenflächen
  • das ehemalige Bollwerk zur Katz
  • Gebäude des Völkerkundemuseums

Die Anlage gehört zu den wichtigsten Grünräumen der dicht bebauten Innenstadt.

Schleifung der Stadtbefestigung

In den 1830er-Jahren begann Zürich mit dem Abbruch seiner Stadtbefestigungen.

Die militärischen Anlagen waren technisch überholt und behinderten zunehmend die räumliche Entwicklung.

Durch die Beseitigung von Mauern und Schanzen wurden grosse Grundstücke für Strassen, öffentliche Einrichtungen und neue Gebäude verfügbar.

Diese Entwicklung war entscheidend für die spätere Entstehung der modernen City.

Besonders das Gebiet zwischen Pelikanplatz, Sihlporte und Bahnhofstrasse wurde in den folgenden Jahrzehnten grundlegend verändert.

Pelikanplatz

Der Pelikanplatz entwickelte sich zu einem zentralen Platz des innerhalb der barocken Befestigung neu erschlossenen Stadtgebiets.

Im 17. und 18. Jahrhundert standen in seiner Umgebung zahlreiche grosszügige Wohnhäuser und Stadtvillen wohlhabender Familien.

Im Verlauf des 20. Jahrhunderts verschwanden viele dieser Gebäude.

Heute wird das Umfeld durch Geschäfts-, Büro- und Wohngebäude unterschiedlicher Epochen geprägt.

Der Pelikanplatz bildet zugleich eine Verbindung zwischen Talacker, Bahnhofstrasse, Sihlporte und den westlichen Teilen der Innenstadt.

Seidenindustrie

Die City war über lange Zeit stark mit der Zürcher Seidenindustrie verbunden.

Im Gebiet westlich der historischen Altstadt entstanden sogenannte Seidenhöfe.

Sie kombinierten repräsentative Wohnhäuser wohlhabender Seidenherren mit Produktions- und Lagerräumen.

Die Zürcher Seidenindustrie entwickelte sich im 18. und 19. Jahrhundert zu einem der wichtigsten Wirtschaftszweige der Stadt.

Mit der Industrialisierung verlagerte sich die Produktion zunehmend in grössere Fabriken.

Viele ehemalige Seidenhöfe wurden später abgebrochen oder umgenutzt.

Sihlkanal

Historisch floss neben der natürlichen Sihl auch ein künstlich beziehungsweise regulierter Wasserlauf durch das heutige City-Gebiet.

Die sogenannte zahme Sihl beziehungsweise der Sihlkanal führte von der Sihlporte durch das Quartier in Richtung Limmat.

Das Wasser wurde unter anderem zum Betrieb von Mühlen und gewerblichen Anlagen genutzt.

Mit der städtebaulichen Entwicklung des 19. Jahrhunderts verschwand der Kanal weitgehend aus dem Stadtbild.

Seine ehemalige Lage lässt sich heute nur noch anhand historischer Karten und einzelner Strukturen nachvollziehen.

Eisenbahn und Hauptbahnhof

Hauptartikel: Zürich Hauptbahnhof

Die grösste Veränderung im nördlichen Teil der City brachte der Bau der Eisenbahn.

1847 wurde die erste vollständig auf Schweizer Gebiet verlaufende Eisenbahnstrecke zwischen Zürich und Baden eröffnet.

Die als Spanisch-Brötli-Bahn bekannt gewordene Verbindung begann am damaligen Zürcher Bahnhof.

Mit dem raschen Wachstum des Eisenbahnverkehrs wurde bereits wenige Jahrzehnte später ein wesentlich grösserer Bahnhof erforderlich.

Das heutige historische Hauptgebäude des Zürcher Hauptbahnhofs entstand zwischen 1865 und 1871 nach Plänen des Architekten Jakob Friedrich Wanner.[3]

Zürich Hauptbahnhof

Der Zürich Hauptbahnhof ist heute der wichtigste Verkehrsknoten des Quartiers und der grösste Bahnhof der Schweiz.

Er verbindet:

Die Bahnhofsanlagen nehmen einen beträchtlichen Teil des nördlichen Quartiergebiets ein.

Täglich bewegen sich weit mehr Menschen durch Bahnhof und angrenzende Strassen, als im gesamten Quartier wohnen.

Diese starke Differenz zwischen Wohnbevölkerung und Tagesbevölkerung ist eines der charakteristischsten Merkmale der City.

Bahnhofplatz

Der Bahnhofplatz entstand vor dem Hauptbahnhof und bildet den nördlichen Ausgangspunkt der Bahnhofstrasse.

Mit dem Ausbau des Eisenbahnverkehrs entwickelte er sich zu einem der bedeutendsten Verkehrsräume der Stadt.

Tramlinien, Fussverkehr und Zufahrten zum Bahnhof treffen hier aufeinander.

Unter dem Platz und den angrenzenden Strassen befinden sich umfangreiche Bahnhofsanlagen und Einkaufsbereiche.

Der Bahnhofplatz bildet zugleich einen wichtigen Übergang zwischen City, Lindenhof und dem Gebiet auf der anderen Seite der Limmat.

Entstehung der Bahnhofstrasse

Hauptartikel: Bahnhofstrasse (Zürich)

Die Bahnhofstrasse gehört zu den bekanntesten Strassen der Schweiz und bildet die zentrale Achse der City.

Ihre Entstehung wurde durch den Abbruch der alten Stadtbefestigung ermöglicht.

An ihrer Stelle befand sich teilweise der mittelalterliche Fröschengraben.

1865 wurde der Fröschengraben eingedeckt und die neue Strasse zwischen Bahnhof und Paradeplatz eröffnet.[4]

Die Strasse entwickelte sich zunächst nur langsam.

Im 19. Jahrhundert standen entlang der neuen Verkehrsachse teilweise noch Wohnhäuser mit Vorgärten.

Erst gegen Ende des Jahrhunderts und zu Beginn des 20. Jahrhunderts entwickelte sich die Bahnhofstrasse zunehmend zur Geschäfts-, Banken- und Einkaufsstrasse.

Bahnhofstrasse als Quartiergrenze

Die Bahnhofstrasse bildet gleichzeitig die Grenze zwischen den statistischen Quartieren City und Lindenhof.

Die westliche Seite gehört grundsätzlich zur City, während die historische Altstadt östlich der Strasse dem Lindenhofquartier zugerechnet wird.

Im Alltag ist diese statistische Grenze kaum wahrnehmbar.

Städtebaulich und wirtschaftlich funktioniert die Bahnhofstrasse als zusammenhängender Raum.

Bahnhofstrasse als Einkaufsstrasse

Heute gehört die Bahnhofstrasse zu den international bekannten Einkaufsstrassen.

Entlang der rund 1,4 Kilometer langen Achse befinden sich unter anderem:

  • Warenhäuser
  • Modegeschäfte
  • Uhren- und Schmuckgeschäfte
  • Banken
  • Versicherungen
  • Hotels
  • Restaurants
  • Bürogebäude

Der Charakter verändert sich entlang der Strasse.

Im Bereich beim Hauptbahnhof dominieren stärker Warenhäuser und Einzelhandel.

Rund um Paradeplatz befinden sich besonders viele Banken, Finanzunternehmen und Luxusgeschäfte.

Pestalozzianlage

Die Pestalozzianlage ist eine kleine öffentliche Grünanlage unmittelbar an der Bahnhofstrasse.

Nach dem Abbruch der Stadtbefestigung errichtete der Kanton Zürich auf dem Gebiet zunächst ein Zeughaus.

Auf der davorliegenden Fläche wurden bis in die 1860er-Jahre öffentliche Hinrichtungen vollzogen.

1873 entstand anstelle des Zeughauses das Linth-Escher-Schulhaus.

Die Grünfläche blieb bei der weiteren Überbauung erhalten und wurde nach einem städtebaulichen Konzept des Stadtingenieurs Arnold Bürkli als öffentliche Anlage gestaltet.[5]

1898/99 wurde das Denkmal für den Pädagogen Johann Heinrich Pestalozzi aufgestellt.

2025 wurde die Anlage saniert, stärker begrünt und mit zusätzlichen Sitzgelegenheiten ausgestattet.[6]

Paradeplatz

Hauptartikel: Paradeplatz

Der Paradeplatz liegt im südlichen Teil der Bahnhofstrasse und gehört zu den bekanntesten Orten des Quartiers.

Im 17. Jahrhundert befand sich hier ein Vieh- und Schweinemarkt. Der Platz wurde deshalb als Säumärt bezeichnet.

1819 erhielt er den Namen Neumarkt.

Im 19. Jahrhundert entwickelte sich das Gebiet durch die neuen Verkehrsachsen und die Ansiedlung bedeutender Unternehmen grundlegend weiter.

Der heutige Name Paradeplatz setzte sich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts durch.

Mit dem Bau repräsentativer Bankgebäude wurde der Platz zunehmend zum Symbol des Schweizer Finanzplatzes.[7]

Bankenplatz

Der Paradeplatz und die angrenzenden Strassen zählen zu den bedeutendsten Standorten des Schweizer Finanzsektors.

Die frühere Schweizerische Kreditanstalt, später Credit Suisse, errichtete hier im 19. Jahrhundert ihren repräsentativen Hauptsitz.

Auf der gegenüberliegenden Seite entstand später ein bedeutender Standort des Schweizerischen Bankvereins beziehungsweise der heutigen UBS.

Mit dem Zusammenschluss von Credit Suisse und UBS hat sich die institutionelle Struktur verändert, die symbolische Bedeutung des Paradeplatzes als Zentrum des Schweizer Bankwesens ist jedoch erhalten geblieben.

Confiserie Sprüngli

Ein weiteres Wahrzeichen des Paradeplatzes ist die Confiserie Sprüngli.

Das Unternehmen eröffnete bereits im 19. Jahrhundert einen Standort am Platz.

Das Geschäft entwickelte sich zu einem der bekanntesten traditionellen Zürcher Gastronomie- und Confiseriebetriebe.

Die Lage unmittelbar zwischen Bahnhofstrasse und Banken verstärkt den repräsentativen Charakter des Paradeplatzes.

Talacker und Sihlporte

Der Talacker ist eine bedeutende Verbindung zwischen Paradeplatz und Sihlporte.

Das Gebiet gehört zu den älteren Teilen der City ausserhalb des mittelalterlichen Stadtkerns.

Im 19. und 20. Jahrhundert entwickelte es sich zu einem dichten Geschäfts- und Bürogebiet.

Die Sihlporte bezeichnet den Verkehrsknoten beim Übergang zur Sihl.

Der Name erinnert an ein früheres Tor beziehungsweise einen historischen Zugang im Bereich der Stadtbefestigung.

Heute treffen dort mehrere wichtige Strassenverbindungen zusammen.

Architektur des 20. Jahrhunderts

Ein besonderes Merkmal der City ist der umfangreiche Bestand an Geschäftsgebäuden aus der Mitte des 20. Jahrhunderts.

Insbesondere zwischen Pelikanplatz, Jelmoli und Sihlporte wurden nach dem Zweiten Weltkrieg zahlreiche ältere Villen und Geschäftshäuser durch moderne Neubauten ersetzt.

Dadurch entstand ein für Zürich ungewöhnlich geschlossenes Ensemble von Büro-, Geschäfts- und Warenhausbauten aus den 1950er- und 1960er-Jahren.

Diese Architektur unterscheidet sich deutlich von den mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Gebäuden der benachbarten Altstadt.

Jelmoli

Das Warenhaus Jelmoli gehörte über mehr als ein Jahrhundert zu den bekanntesten Institutionen der City.

Das erste grosse Jelmoli-Warenhaus an der Seidengasse wurde 1899 eröffnet.

Der Komplex wurde später mehrfach erweitert und umgebaut.

Das Gebäude prägte die Entwicklung des Warenhaus- und Einkaufsviertels zwischen Bahnhofstrasse, Uraniastrasse und Pelikanplatz.

Die Geschichte des Hauses steht beispielhaft für die Entwicklung der City von einem Wohn- und Gewerbegebiet zu einem spezialisierten Einkaufs- und Dienstleistungszentrum.

Selnau

Selnau bildet einen besonderen Teil des Quartiers.

Anders als der grösste Teil der City liegt das Gebiet westlich des Schanzengrabens und erstreckt sich bis zur Sihl.

Der Name geht auf das ehemalige Kloster Selnau zurück.

Das im 13. Jahrhundert gegründete Zisterzienserinnenkloster bestand bis zur Reformation und wurde später weitgehend abgetragen.

Der Ortsname blieb jedoch erhalten und bezeichnet heute unter anderem die Bahnstation Zürich Selnau.

Bahnhof Zürich Selnau

Hauptartikel: Bahnhof Zürich Selnau

Der erste Bahnhof Selnau wurde 1875 als Endstation der Uetlibergbahn eröffnet.

Später kam die Sihltalbahn hinzu.

Der historische oberirdische Kopfbahnhof blieb bis 1990 in Betrieb.

Mit der Verlängerung der Sihltal Zürich Uetliberg Bahn zum Zürcher Hauptbahnhof wurde eine neue unterirdische Station gebaut.

Der heutige Bahnhof Selnau liegt unter der Sihl und besitzt Zugänge auf beiden Seiten des Flusses.

Das ehemalige oberirdische Bahnhofsareal wurde anschliessend für neue städtische Nutzungen frei.

Wohnsiedlung Selnau

Auf einem Teil des früheren Bahnhofareals entstand 1995 eine städtische Wohnsiedlung.

Der langgestreckte Baukörper schirmt die Wohnungen und Innenhöfe teilweise vom Verkehrslärm der Sihlhölzlistrasse ab.[8]

Die Überbauung ist eines der wenigen grösseren Wohnprojekte innerhalb eines Quartiers, das sonst stark von Büro-, Geschäfts- und Verkehrsnutzungen geprägt wird.

Platzspitz

Hauptartikel: Platzspitz

Der Platzspitz liegt am nördlichen Ende der City zwischen Sihl und Limmat.

Er gehört zu den ältesten öffentlichen Grünanlagen Zürichs.

Im Mittelalter wurde das Gebiet als Allmend und Weideland genutzt.

Seit dem späten 14. Jahrhundert diente es auch als Schützen- und Exerzierplatz.

Später entwickelte sich die Anlage zu einem repräsentativen Park.[9]

Der Bau des Hauptbahnhofs veränderte die Umgebung grundlegend.

Schweizerisches Landesmuseum

Am Rand des Platzspitz steht das Schweizerische Nationalmuseum.

Das historistische Gebäude wurde Ende des 19. Jahrhunderts errichtet und gehört zu den markantesten Bauten im nördlichen Innenstadtgebiet.

2016 wurde ein moderner Erweiterungsbau eröffnet.

Museum, Hauptbahnhof und Platzspitz bilden zusammen einen bedeutenden städtebaulichen Raum am Zusammenfluss von Sihl und Limmat.

Offene Drogenszene am Platzspitz

Der Platzspitz wurde international bekannt durch die offene Drogenszene der späten 1980er- und frühen 1990er-Jahre.

Die Anlage wurde zeitweise unter dem Namen Needle Park bekannt.

Tausende suchtkranke Menschen hielten sich zeitweise im und um den Park auf. Drogenhandel, Infektionskrankheiten, Überdosierungen und soziale Not führten zu einer schweren gesundheitspolitischen Krise.

1992 wurde die offene Drogenszene im Platzspitz geschlossen.[10]

Die Erfahrungen dieser Zeit beeinflussten die spätere Schweizer Drogenpolitik wesentlich.

Nach Restaurierungsarbeiten entwickelte sich der Platzspitz wieder zu einem beliebten öffentlichen Park.

Bevölkerung

Die City besitzt trotz ihrer zentralen Lage eine sehr kleine Wohnbevölkerung.

Am 31. Dezember 2025 lebten lediglich 769 Personen im statistischen Quartier.[11]

Ende 2024 waren es 785 Personen.

Damit gehört die City zusammen mit den Quartieren Hochschulen und Lindenhof zu den bevölkerungsärmsten statistischen Quartieren Zürichs.

Der geringe Bevölkerungsbestand steht in starkem Gegensatz zur enormen Zahl von Arbeitsplätzen, Besucherinnen und Besuchern, Reisenden sowie Kundinnen und Kunden.

Historische Bevölkerungsentwicklung

Die Wohnbevölkerung war früher wesentlich grösser.

Im Gebiet des heutigen statistischen Quartiers lebten:

  • 1930 rund 4'390 Personen
  • 1941 rund 4'462 Personen
  • 1950 rund 3'602 Personen
  • 1960 rund 2'841 Personen
  • 1970 rund 1'820 Personen
  • 1980 rund 1'104 Personen
  • 1990 rund 827 Personen
  • 2000 rund 929 Personen
  • 2010 rund 835 Personen
  • 2020 rund 829 Personen
  • 2024 785 Personen
  • 2025 769 Personen

Der besonders starke Rückgang nach dem Zweiten Weltkrieg hängt eng mit der Umwandlung von Wohnraum in Büros, Geschäftsflächen, Banken, Hotels und andere kommerzielle Nutzungen zusammen.

Wohnen

Wohnen besitzt in der City im Vergleich zu anderen Zürcher Quartieren nur eine geringe Bedeutung.

2024 bestanden rund 412 Wohnungen im Quartier.[12]

Viele Gebäude werden überwiegend kommerziell genutzt.

Wohnungen befinden sich häufig in den oberen Geschossen gemischt genutzter Häuser.

Daneben bestehen Apartments, Zweitwohnungen und temporär genutzte Wohnangebote.

Die Innenstadt gehört zu den Zürcher Gebieten mit besonders hoher Konzentration von Zweit- und Apartmentwohnungen.[13]

Arbeitsplätze

Die wirtschaftliche Bedeutung der City steht in einem extremen Verhältnis zu ihrer kleinen Wohnbevölkerung.

Für 2023 weist Statistik Stadt Zürich rund 33'835 Arbeitsplätze aus.[14]

Damit kommen auf eine im Quartier wohnende Person mehrere Dutzend Arbeitsplätze.

Zu den bedeutenden Branchen gehören:

  • Banken und Finanzdienstleistungen
  • Versicherungen
  • Unternehmensberatung
  • Detailhandel
  • Hotellerie
  • Gastronomie
  • Immobilienwirtschaft
  • öffentliche Verwaltung
  • Verkehr
  • Kultur
  • persönliche Dienstleistungen

Finanzplatz

Die City bildet einen Kernbereich des Finanzplatzes Zürich.

Neben den Grossbanken haben zahlreiche Privatbanken, Vermögensverwaltungen, Versicherungen, Anwaltskanzleien, Beratungsunternehmen und weitere Finanzdienstleister ihren Sitz oder bedeutende Niederlassungen im Quartier.

Besonders Paradeplatz, Bahnhofstrasse, Talstrasse und angrenzende Strassen besitzen eine hohe Konzentration solcher Unternehmen.

Die wirtschaftliche Bedeutung reicht weit über die Stadt und den Kanton Zürich hinaus.

Detailhandel

Der Detailhandel gehört zu den sichtbarsten wirtschaftlichen Funktionen.

Neben grossen Warenhäusern und internationalen Marken bestehen auch kleinere Spezialgeschäfte.

Besonders stark vertreten sind:

  • Mode
  • Schmuck
  • Uhren
  • Kosmetik
  • Lebensmittel
  • Luxusgüter
  • Bücher und Medien
  • Gastronomie

Während der Geschäftszeiten ist die Zahl der Menschen in den Einkaufsstrassen um ein Vielfaches grösser als die eigentliche Quartierbevölkerung.

Hotellerie und Gastronomie

Die zentrale Lage zwischen Hauptbahnhof, Altstadt und See macht die City zu einem wichtigen Standort für Hotels.

Auch die Gastronomie ist stark vertreten.

Restaurants, Cafés, Bars, Confiserien und Take-away-Angebote bedienen sowohl die lokale Arbeitsbevölkerung als auch Reisende, Einkaufsgäste und Touristinnen und Touristen.

Die Nutzung verändert sich im Tagesverlauf stark: Während werktags Büro- und Einkaufsverkehr dominieren, übernehmen abends Gastronomie, Kultur und Freizeit eine grössere Rolle.

Öffentlicher Verkehr

Die City gehört zu den am besten mit öffentlichen Verkehrsmitteln erschlossenen Gebieten der Schweiz.

Der Zürcher Hauptbahnhof bildet den zentralen Knoten.

Daneben befinden sich zahlreiche Tram- und Bushaltestellen innerhalb oder unmittelbar an den Quartiergrenzen.

Wichtige Verkehrspunkte sind unter anderem:

  • Zürich Hauptbahnhof
  • Bahnhofplatz
  • Bahnhofquai
  • Paradeplatz
  • Bürkliplatz
  • Sihlporte
  • Bahnhof Selnau

Mehrere dieser Orte dienen zugleich als bedeutende Umsteigeknoten des Zürcher Tramnetzes.

Fussverkehr

Aufgrund der hohen Dichte an Geschäften, Arbeitsplätzen und Verkehrsanlagen besitzt der Fussverkehr eine herausragende Bedeutung.

Die Bahnhofstrasse gehört zu den am stärksten frequentierten Fussgängerachsen der Stadt.

Weitere wichtige Fussverbindungen führen entlang:

  • Schanzengraben
  • Sihl
  • Bahnhofquai
  • Talacker
  • Löwenstrasse
  • Uraniastrasse
  • Pelikanstrasse

Ein grosser Teil der kurzen Wege innerhalb des Quartiers wird zu Fuss zurückgelegt.

Veloverkehr

Auch das Velo gewinnt im Quartier an Bedeutung.

Die hohe Verkehrsbelastung und die starke Nutzung des öffentlichen Raums führen jedoch zu Nutzungskonflikten.

Die Stadt baut deshalb schrittweise sichere Veloverbindungen und Abstellmöglichkeiten aus.

Insbesondere die Verbindungen entlang der Sihl und zwischen Hauptbahnhof, See und angrenzenden Quartieren besitzen grosse Bedeutung.

Grünräume

Trotz der aussergewöhnlich hohen baulichen und wirtschaftlichen Dichte besitzt die City mehrere bedeutende Grünräume.

Dazu gehören:

  • Platzspitz
  • Pestalozzianlage
  • Alter Botanischer Garten
  • Grünräume entlang des Schanzengrabens
  • kleinere Plätze und Baumreihen

Diese Anlagen übernehmen eine wichtige Funktion für Aufenthaltsqualität, Biodiversität und Stadtklima.

Brunnen

Im Quartier befinden sich zahlreiche öffentliche Brunnen.

Statistik Stadt Zürich weist in der City mehrere Dutzend Brunnen aus.

Die Brunnen sind Teil der umfangreichen Zürcher Trinkwasser- und Brunnenkultur.

Einzelne historische Anlagen besitzen zudem kunst- und stadtgeschichtliche Bedeutung.

Architektur

Die Architektur der City ist besonders vielfältig.

Auf engem Raum treffen unterschiedliche Epochen aufeinander:

  • Reste der barocken Stadtbefestigung
  • Stadtvillen des 18. und 19. Jahrhunderts
  • historistische Geschäftshäuser
  • Bankpaläste des 19. Jahrhunderts
  • Warenhäuser
  • Bauten der klassischen Moderne
  • Geschäftsgebäude der 1950er-Jahre
  • zeitgenössische Büro- und Geschäftshäuser

Diese Vielfalt unterscheidet die City deutlich von den stärker mittelalterlich geprägten Bereichen der Altstadt.

Stadtbild

Das Stadtbild wird vor allem von grossen öffentlichen Räumen und repräsentativen Geschäftsachsen bestimmt.

Besonders prägend sind:

  • Hauptbahnhof
  • Bahnhofstrasse
  • Paradeplatz
  • Bahnhofplatz
  • Sihl
  • Schanzengraben

Die eigentliche Wohnfunktion tritt im öffentlichen Erscheinungsbild deutlich in den Hintergrund.

Dies führt dazu, dass das Quartier tagsüber ausgesprochen belebt sein kann, während bestimmte Geschäftsbereiche am Abend wesentlich ruhiger werden.

Tourismus

Die City gehört zu den wichtigsten touristischen Gebieten Zürichs.

Viele Reisende betreten die Stadt erstmals am Hauptbahnhof und gelangen von dort direkt auf die Bahnhofstrasse.

Zu den häufig besuchten Orten gehören:

  • Bahnhofstrasse
  • Paradeplatz
  • Platzspitz
  • Alter Botanischer Garten
  • Schanzengraben
  • Zürichsee
  • angrenzende Altstadt

Hotels, Restaurants und Detailhandel profitieren stark vom internationalen Tourismus.

City und Lindenhof

Die beiden statistischen Quartiere City und Lindenhof liegen beide links der Limmat, unterscheiden sich jedoch deutlich.

Der Lindenhof umfasst einen grossen Teil der historischen mittelalterlichen Altstadt.

Die City ist stärker von der Stadterweiterung des 17. Jahrhunderts und von den grossen Veränderungen des 19. und 20. Jahrhunderts geprägt.

Die Bahnhofstrasse bildet im Wesentlichen die Grenze.

Dadurch treffen an der Strasse zwei sehr unterschiedliche Stadtstrukturen unmittelbar aufeinander.

City und Selnau

Auch innerhalb des Quartiers bestehen deutliche Unterschiede.

Der Bereich zwischen Bahnhofstrasse und Schanzengraben ist stark von Handel, Banken und Büros geprägt.

Selnau besitzt dagegen einen höheren Wohnanteil und stärkere Beziehungen zu Aussersihl und Wiedikon.

Die Sihl bildet dort eine wichtige natürliche und städtebauliche Grenze.

Die gemeinsame statistische Zugehörigkeit zur City ist deshalb im Alltag nicht immer offensichtlich.

Tages- und Nachtbevölkerung

Die City ist ein besonders deutliches Beispiel für den Unterschied zwischen Wohn- und Tagesbevölkerung.

Weniger als tausend Menschen besitzen hier ihren dauerhaften Wohnsitz.

An Werktagen kommen jedoch Zehntausende Beschäftigte hinzu.

Zusätzlich passieren täglich Hunderttausende Reisende den Hauptbahnhof und zahlreiche Menschen besuchen das Quartier zum Einkaufen, für Geschäftstermine, Gastronomie oder Freizeit.

Dadurch gehört die City tagsüber zu den am intensivsten genutzten Gebieten Zürichs.

Stadtentwicklung

Die City ist fast vollständig bebaut.

Neue Entwicklungen erfolgen deshalb hauptsächlich durch:

  • Umbau bestehender Gebäude
  • Ersatzneubauten
  • Umnutzungen
  • Sanierungen
  • Aufwertung öffentlicher Räume
  • Veränderungen der Verkehrsflächen

Besondere Herausforderungen ergeben sich aus der hohen Nutzungsintensität und dem begrenzten Platzangebot.

Öffentlicher Raum

Bahnhofstrasse, Paradeplatz, Bahnhofplatz und weitere Plätze werden täglich von sehr grossen Personenzahlen genutzt.

Die Stadt muss dabei unterschiedliche Ansprüche miteinander verbinden:

  • Fussverkehr
  • Tramverkehr
  • Veloverkehr
  • Anlieferung
  • Gewerbe
  • Veranstaltungen
  • Begrünung
  • Aufenthalt
  • Denkmalschutz

Massnahmen wie die Aufwertung der Pestalozzianlage zeigen, dass auch in der dicht bebauten City zusätzliche Grün- und Aufenthaltsqualitäten geschaffen werden sollen.

Stadtklima

Die hohe bauliche Dichte und grossen versiegelten Flächen führen während sommerlicher Hitzeperioden zu einer starken Erwärmung.

Bäume und Grünanlagen besitzen deshalb grosse Bedeutung.

Bei Sanierungen des öffentlichen Raums werden zunehmend Massnahmen wie:

  • zusätzliche Bäume
  • entsiegelte Bodenflächen
  • wasserdurchlässige Beläge
  • Schattenplätze
  • Regenwasserrückhalt

berücksichtigt.

Die 2025 erneuerte Pestalozzianlage ist ein Beispiel für diese Entwicklung.

Bedeutung innerhalb Zürichs

Die City besitzt trotz ihrer geringen Fläche und kleinen Wohnbevölkerung eine aussergewöhnliche Bedeutung.

Hier konzentrieren sich mehrere zentrale Funktionen Zürichs:

  • wichtigster Bahnhof der Schweiz
  • international bekannter Finanzplatz
  • bedeutendste Einkaufsstrasse der Stadt
  • zahlreiche Arbeitsplätze
  • Tourismus
  • Hotellerie
  • Gastronomie
  • Verwaltung und Dienstleistungen
  • wichtige historische und öffentliche Grünräume

Ihre Entwicklung dokumentiert zugleich mehrere entscheidende Phasen der Zürcher Stadtgeschichte.

Aus dem Gebiet vor den mittelalterlichen Mauern wurde zunächst ein durch barocke Befestigungen geschützter Stadtteil. Nach dem Abbruch der Schanzen entstanden neue Strassen und Bauflächen. Eisenbahn und Bahnhof veränderten das nördliche Gebiet, während Bahnhofstrasse und Paradeplatz das Quartier zum Wirtschafts- und Finanzzentrum machten.

Im 20. Jahrhundert verdrängten Büros und Geschäftsflächen einen grossen Teil der Wohnbevölkerung.

Heute ist die City ein statistisch kleines, wirtschaftlich jedoch ausserordentlich bedeutendes Quartier im Herzen Zürichs.

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. City – Statistik Stadt Zürich, Stadt Zürich.
  2. Quartierspiegel City, Statistik Stadt Zürich.
  3. Zürich Hauptbahnhof, Helvetia.wiki.
  4. Pestalozzianlage, Stadt Zürich.
  5. Pestalozzianlage, Stadt Zürich.
  6. Pestalozzianlage: Mehr Lebensqualität und Artenvielfalt, Stadt Zürich.
  7. Paradeplatz, Zürich Tourismus.
  8. Wohnsiedlung Selnau – mitten in der Stadt, Stadt Zürich.
  9. Platzspitz, Stadt Zürich.
  10. Platzspitz, Stadt Zürich.
  11. Bevölkerung nach Stadtquartier, Open Data Zürich, Statistik Stadt Zürich.
  12. Quartierspiegel City, Statistik Stadt Zürich.
  13. Apartments und Zweitwohnungen konzentrieren sich auf die Innenstadt, Statistik Stadt Zürich.
  14. Quartierspiegel City, Statistik Stadt Zürich.

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