S9 (S-Bahn Luzern)

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S9
System S-Bahn Luzern
Betreiber SBB
Strecke LuzernHochdorfBeinwil am SeeLenzburg
Bahnstrecke Seetalbahn
Takt grundsätzlich 30 Minuten
Haltestellen 21
Fahrzeit rund 78–80 Minuten
Kantone Luzern, Aargau
Fahrzeuge RABe 520 «GTW Seetal»
Tarifverbünde Passepartout, A-Welle

Die S9 ist eine Linie der S-Bahn Luzern. Sie verbindet Luzern über Emmenbrücke, Hochdorf, Hitzkirch und Beinwil am See mit Lenzburg im Kanton Aargau. Die Linie wird von den Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) betrieben und folgt im Wesentlichen der historischen Seetalbahn.[1]

Die S9 ist die wichtigste Bahnverbindung des Seetals. Sie erschliesst zahlreiche Gemeinden entlang des Baldegger- und Hallwilersees und verbindet die Region sowohl mit dem Verkehrsknoten Luzern als auch mit Lenzburg und damit dem Eisenbahnnetz des Mittellandes. Im Fahrplan 2026 verkehren tagsüber grundsätzlich zwei S9-Züge pro Stunde und Richtung zwischen Luzern und Lenzburg.[2]

Charakteristisch für die Linie sind die speziell für die Seetalbahn entwickelten schmalen Niederflurtriebzüge der Baureihe RABe 520. Die Fahrzeuge wurden wegen der besonderen Platzverhältnisse entlang der teilweise unmittelbar neben Strassen verlaufenden Bahnstrecke konstruiert.[3]

Linienverlauf

Die S9 beginnt im Bahnhof Luzern, einem der wichtigsten Eisenbahnknoten der Zentralschweiz. Von dort fährt sie zunächst gemeinsam mit anderen Zügen auf der Strecke in Richtung Norden nach Emmenbrücke.

Nach dem Bahnhof Emmenbrücke folgt die S9 der eigentlichen Seetalbahn. Über Emmenbrücke Gersag und Waldibrücke erreicht sie das Luzerner Seetal. Die Strecke führt weiter über Eschenbach LU, Ballwil und die Haltestelle Hochdorf Schönau zum regional bedeutenden Bahnhof Hochdorf.

Nördlich von Hochdorf verläuft die Bahn über Baldegg Kloster und Baldegg entlang des Baldeggersees. Über Gelfingen, Hitzkirch, Ermensee und Mosen erreicht sie den Kanton Aargau und den Bahnhof Beinwil am See am Hallwilersee.

Von Beinwil führt die Strecke am westlichen Ufer des Hallwilersees weiter über Birrwil, Boniswil und Hallwil. Anschliessend erreicht die S9 über Seon und die Haltestelle Seon Nord den Bahnhof Lenzburg.

In Lenzburg bestehen zahlreiche Anschlüsse in Richtung Aarau, Zürich, Olten, Rotkreuz und weitere Ziele im Schweizer Mittelland.

Haltestellen

Im regulären Laufweg zwischen Luzern und Lenzburg bedient die S9 21 Stationen.[4][5]

Nr. Bahnhof / Haltestelle Kanton Gemeinde
1 Luzern Luzern Luzern
2 Emmenbrücke Luzern Emmen
3 Emmenbrücke Gersag Luzern Emmen
4 Waldibrücke Luzern Eschenbach LU
5 Eschenbach LU Luzern Eschenbach LU
6 Ballwil Luzern Ballwil
7 Hochdorf Schönau Luzern Hochdorf
8 Hochdorf Luzern Hochdorf
9 Baldegg Kloster Luzern Hochdorf
10 Baldegg Luzern Hochdorf
11 Gelfingen Luzern Hitzkirch
12 Hitzkirch Luzern Hitzkirch
13 Ermensee Luzern Ermensee
14 Mosen Luzern Hitzkirch
15 Beinwil am See Aargau Beinwil am See
16 Birrwil Aargau Birrwil
17 Boniswil Aargau Boniswil
18 Hallwil Aargau Hallwil
19 Seon Aargau Seon
20 Seon Nord Aargau Seon
21 Lenzburg Aargau Lenzburg

Betrieb

Die S9 verkehrt tagsüber grundsätzlich im Halbstundentakt. Im Fahrplan 2026 verlassen beispielsweise tagsüber Züge Luzern regelmässig ungefähr zur Minute 02 und 32 in Richtung Lenzburg.[2]

Am späten Abend bestehen teilweise verkürzte Zugläufe, die nur zwischen Luzern und Hochdorf verkehren. Das genaue Angebot hängt von Tageszeit und Wochentag ab.

Für die gesamte Fahrt zwischen Luzern und Lenzburg benötigt die S9 in der Regel rund 78 bis 80 Minuten.

Durch die zahlreichen Halte erfüllt die Linie in erster Linie eine regionale Erschliessungsfunktion. Fast alle Ortschaften entlang der Seetalbahn verfügen dadurch über direkte Verbindungen sowohl nach Luzern als auch nach Lenzburg.

Bedeutung im Seetal

Die S9 bildet das Rückgrat des öffentlichen Verkehrs im Luzerner und Aargauer Seetal. Besonders wichtig ist sie für die Gemeinden Hochdorf, Hitzkirch, Beinwil am See und Seon sowie für zahlreiche kleinere Ortschaften entlang der Strecke.

Viele Orte im Seetal liegen abseits der grossen nationalen Eisenbahn-Hauptachsen. Die S9 stellt deshalb ihre wichtigste direkte Bahnverbindung zu überregionalen Verkehrsknoten dar.

In Luzern bestehen Anschlüsse unter anderem in Richtung:

  • Zürich und Zug;
  • Basel und Olten;
  • Bern;
  • St. Gallen;
  • Engelberg;
  • Interlaken;
  • Obwalden und Nidwalden;
  • Gotthard und Tessin.

In Lenzburg bestehen Anschlüsse unter anderem nach Aarau, Zürich, Baden, Olten und Rotkreuz.

Damit verbindet die S9 nicht nur die Gemeinden des Seetals miteinander, sondern stellt an beiden Endpunkten Anschlüsse an das nationale Bahnnetz her.

Seetalbahn

Hauptartikel: Seetalbahn

Die S9 benutzt zwischen Emmenbrücke und Lenzburg die historische Seetalbahn. Diese gehört zu den ungewöhnlichsten normalspurigen Eisenbahnstrecken der Schweiz.

Ein beträchtlicher Teil der Strecke wurde im 19. Jahrhundert unmittelbar entlang bestehender Landstrassen gebaut. Dadurch entstand vielerorts eine Situation, die eher an eine Überlandstrassenbahn als an eine klassische Hauptbahn erinnert.

Noch heute verlaufen Gleise und Strassen an mehreren Stellen aussergewöhnlich nahe nebeneinander. Diese besondere Linienführung stellte über Jahrzehnte hohe Anforderungen an die Verkehrssicherheit.

Die Eisenbahn wurde deshalb seit dem späten 20. Jahrhundert umfassend saniert. Zahlreiche Bahnübergänge wurden aufgehoben oder technisch gesichert, Strassenverläufe verändert und Bahnhöfe modernisiert.

Die heutige S9 ist das Ergebnis dieser schrittweisen Umgestaltung der Seetalbahn zu einer modernen regionalen S-Bahn-Verbindung.

Geschichte

Ursprünge der Seetalbahn

Die historischen Wurzeln der heutigen S9 reichen in das 19. Jahrhundert zurück. Die Seetalbahn wurde als regionale Eisenbahnverbindung durch das Seetal geschaffen und verband die Orte zwischen Lenzburg und dem Raum Luzern.

Die ursprüngliche private Seetalbahn wurde später von den Schweizerischen Bundesbahnen übernommen. Historische Unterlagen des Unternehmens aus der Zeit von 1871 bis 1923 befinden sich heute im Archiv von SBB Historic.[6]

Schon früh spielte die Strecke eine wichtige Rolle für die Industrialisierung und wirtschaftliche Entwicklung der Region. Gemeinden, die zuvor nur über Strassenverbindungen verfügten, erhielten einen direkten Anschluss an die grösseren Zentren.

Elektrifizierung

Die Seetalbahn gehörte zu den frühen elektrisch betriebenen normalspurigen Regionalbahnen der Schweiz. Dokumente von SBB Historic belegen die Planung und Ausführung elektrischer Anlagen bereits in den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts.[7]

Die technische Entwicklung der Strecke unterschied sich damit teilweise von jener anderer schweizerischer Nebenbahnen, die noch längere Zeit mit Dampflokomotiven betrieben wurden.

Modernisierung um 2002

Zu Beginn des 21. Jahrhunderts wurde die Seetalbahn umfassend modernisiert. Die erneuerte Verbindung und die heutige Linie S9 wurden bereits rund zwei Jahre vor dem offiziellen Start des modernen S-Bahn-Systems in der Zentralschweiz eingeführt.[8]

Gleichzeitig kamen neue Niederflurtriebzüge zum Einsatz, die speziell an die baulichen Besonderheiten der Seetalbahn angepasst worden waren.

Die Modernisierung war ein entscheidender Schritt, um die frühere Regionalbahn zu einer leistungsfähigen S-Bahn-Verbindung weiterzuentwickeln.

S-Bahn Luzern

Im Dezember 2004 startete das neue System der S-Bahnen in der Zentralschweiz. Die S9 wurde darin als bestehende Seetallinie integriert.[8]

Im selben Zeitraum wurde die Haltestelle Baldegg Kloster eröffnet. Bereits zuvor war mit Emmenbrücke Gersag eine zusätzliche Station geschaffen worden.

Im Dezember 2006 kam die Haltestelle Hochdorf Schönau hinzu.[8]

Durch diese neuen Haltepunkte wurde die Feinerschliessung entlang der Strecke weiter verbessert.

Ausbau des Taktangebots

Das Fahrplanangebot wurde in den folgenden Jahren schrittweise verdichtet.

Seit Dezember 2011 besteht auf der S9 auch sonntags ein Halbstundentakt im Seetal.[8]

Später wurde das Angebot insbesondere am Abend und am Wochenende weiter ausgebaut. Dadurch entwickelte sich die S9 von einer hauptsächlich auf Pendler ausgerichteten Regionalverbindung zu einem ganztägig attraktiven öffentlichen Verkehrsmittel.

Im Fahrplanjahr 2026 verkehren tagsüber durchgehende S9-Züge im 30-Minuten-Takt zwischen Luzern und Lenzburg.[2]

Fahrzeuge

Auf der S9 kommen hauptsächlich Triebzüge des Typs RABe 520 zum Einsatz. Die SBB bezeichnen die Fahrzeuge als GTW Seetal.[3]

Die Züge wurden von Stadler Rail speziell für die Seetalbahn entwickelt.

Merkmal Wert
Baureihe RABe 520
Bezeichnung GTW Seetal
Hersteller Stadler Rail
Anzahl Fahrzeuge 15
Ersteinsatz 2002
Länge 53,5 m
Höchstgeschwindigkeit 115 km/h
Sitzplätze 124
Niederflureinstieg ja

Die Fahrzeuge bestehen aus drei Wagenteilen und einem dazwischen angeordneten Antriebsmodul. Bei hoher Nachfrage können zwei Triebzüge miteinander gekuppelt werden.[3]

Schmale Fahrzeugkästen

Eine Besonderheit der RABe 520 ist ihre vergleichsweise geringe Wagenkastenbreite.

Auf der Seetalbahn verlaufen Gleise und Strassen teilweise so nahe nebeneinander, dass Fahrzeuge mit dem üblichen schweizerischen Normalprofil nicht überall mit ausreichendem Sicherheitsabstand eingesetzt werden könnten.

Die Triebzüge wurden deshalb speziell für die besonderen räumlichen Bedingungen dieser Bahnstrecke konstruiert.

Das charakteristische schmale Erscheinungsbild der Fahrzeuge ist damit unmittelbar auf die historische Linienführung der Seetalbahn zurückzuführen.

Hochdorf als regionaler Knoten

Der Bahnhof Hochdorf ist der wichtigste Zwischenbahnhof der S9 im Luzerner Seetal.

Hier bestehen Anschlüsse an verschiedene regionale Buslinien. Hochdorf dient als Verkehrsknoten für die umliegenden Gemeinden und besitzt wegen seiner Schulen, Arbeitsplätze, Einkaufsmöglichkeiten und öffentlichen Einrichtungen ein vergleichsweise hohes Fahrgastaufkommen.

Zu Hauptverkehrszeiten wird das Angebot zwischen Luzern und Hochdorf durch die zusätzliche Linie S99 verstärkt. Im Fahrplan 2026 verkehren einzelne S99-Züge zwischen Luzern und Hochdorf.[2]

Damit steht auf dem besonders stark nachgefragten südlichen Abschnitt zeitweise ein dichteres Angebot als der reguläre Halbstundentakt der S9 zur Verfügung.

Beinwil am See

Der Bahnhof Beinwil am See bildet einen weiteren wichtigen Knoten der Linie. Er liegt am nördlichen Ende des Luzerner Abschnitts beziehungsweise bereits im Kanton Aargau.

Historisch zweigte hier die Bahnstrecke nach Beromünster ab. Dadurch besass Beinwil während langer Zeit eine besondere Stellung innerhalb des Seetalbahnnetzes.

Heute ist der Bahnhof vor allem für den regionalen Verkehr entlang des Hallwilersees und als Zugangspunkt zu den umliegenden Gemeinden von Bedeutung.

Die S9 verbindet Beinwil am See direkt mit Luzern und Lenzburg.

Lenzburg

Der Bahnhof Lenzburg bildet den nördlichen Endpunkt der S9 und einen wichtigen Anschlussknoten im Kanton Aargau.

Hier treffen die Seetalbahn und mehrere wichtige Hauptstrecken beziehungsweise Regionalverbindungen zusammen.

Reisende der S9 können in Lenzburg unter anderem auf Züge in Richtung Aarau, Zürich, Baden, Olten und Rotkreuz umsteigen.

Die Einbindung in den Bahnhof Lenzburg macht die S9 zugleich zu einem Bestandteil des Systems der S-Bahn Aargau. Im Aargauer Liniennetz wird sie als Verbindung Lenzburg–Luzern dargestellt.[5]

Emmenbrücke

Zwischen Luzern und Emmenbrücke benutzt die S9 nicht den eigentlichen historischen Seetalbahnabschnitt, sondern die stark befahrene Zufahrt zum Bahnhof Luzern.

Der Bahnhof Emmenbrücke besitzt dadurch eine wichtige Umsteigefunktion. Hier treffen verschiedene S-Bahn- und Regionalverkehrslinien zusammen.

Die nahe gelegene Station Emmenbrücke Gersag erschliesst weitere dicht besiedelte Gebiete der Gemeinde Emmen. Sie spielt zudem eine wichtige Rolle als Verknüpfungspunkt zwischen Bahn und lokalem Busverkehr.

Der Verkehrsverbund Luzern baute diese Funktion in den vergangenen Jahren gezielt aus.[8]

Tarif

Die S9 durchquert zwei Tarifverbundgebiete.

Im Kanton Luzern ist die Strecke in den Tarifverbund Passepartout eingebunden. Passepartout umfasst den öffentlichen Verkehr in den Kantonen Luzern, Obwalden und Nidwalden sowie angrenzenden Gebieten.

Die SBB führen die S9 ausdrücklich als Angebot Luzern–Hochdorf–Beinwil am See innerhalb des Passepartout-Netzes auf.[9]

Im nördlichen Teil der Strecke im Kanton Aargau gilt der Tarifverbund A-Welle.

Für verbundübergreifende Reisen können Fahrausweise des nationalen direkten Verkehrs verwendet werden.

Freizeitverkehr

Neben dem Pendlerverkehr besitzt die S9 eine erhebliche Bedeutung für den Freizeitverkehr.

Die Strecke führt durch eine landschaftlich abwechslungsreiche Region mit dem Baldeggersee und dem Hallwilersee. Mehrere Bahnhöfe liegen in unmittelbarer Nähe von Wander- und Velorouten.

Zu den wichtigen Ausflugszielen entlang oder nahe der Strecke gehören:

Die dichte Folge der Bahnhöfe ermöglicht Wanderungen und Velotouren, bei denen Ausgangs- und Endpunkt unkompliziert mit dem öffentlichen Verkehr erreicht werden können.

Infrastruktur und Sicherheit

Die Seetalbahn weist aufgrund ihrer Entstehungsgeschichte zahlreiche Besonderheiten auf.

Während Hauptbahnen meist auf eigenen, von Strassen getrennten Trassen gebaut wurden, folgt die Seetalbahn über längere Abschnitte unmittelbar dem Strassenraum. Teilweise befinden sich Hauszufahrten und Einmündungen direkt neben den Gleisen.

Diese Situation führte im Laufe der Geschichte zu zahlreichen Konfliktpunkten zwischen Schienen- und Strassenverkehr.

Bei der umfassenden Modernisierung wurden deshalb:

  • Bahnübergänge aufgehoben oder technisch gesichert;
  • Strassen und Gleise räumlich besser getrennt;
  • Geschwindigkeiten den örtlichen Verhältnissen angepasst;
  • neue Sicherungsanlagen installiert;
  • Haltestellen erneuert;
  • speziell angepasste Fahrzeuge beschafft.

Trotz dieser Veränderungen ist die besondere historische Linienführung bis heute deutlich sichtbar und gehört zu den charakteristischen Merkmalen einer Fahrt mit der S9.

Stellung im Netz der S-Bahn Luzern

Die S9 ist eine von mehreren radial auf Luzern ausgerichteten S-Bahn-Linien.

Anders als viele andere Linien endet sie jedoch nicht in einem kleineren regionalen Zentrum, sondern verbindet zwei grössere Bahnknoten in unterschiedlichen Kantonen.

Dadurch besitzt sie eine Doppelfunktion. Südlich von Beinwil am See ist sie vor allem Bestandteil des Luzerner S-Bahn-Systems, während der nördliche Abschnitt zugleich eng in das Aargauer Regionalverkehrsnetz eingebunden ist.

Diese kantonsübergreifende Funktion macht die S9 zu einer wichtigen Verbindung zwischen Zentralschweiz und Mittelland.

Zukunft

Die heutige Infrastruktur im Raum Luzern ist stark ausgelastet. Der Verkehrsverbund Luzern weist darauf hin, dass grössere zusätzliche Angebotsausbauten auf den bestehenden Zufahrten zum Bahnhof Luzern nur noch eingeschränkt möglich sind.[4]

Langfristig soll insbesondere der geplante Durchgangsbahnhof Luzern zusätzliche Kapazitäten schaffen und damit auch neue Entwicklungsmöglichkeiten für das regionale S-Bahn-System eröffnen.

Für das Seetal bleiben ausserdem die Modernisierung der Infrastruktur, die Verbesserung der Hindernisfreiheit und die langfristige Erneuerung des Rollmaterials wichtige Themen.

Die hohe Bedeutung der S9 als Grunderschliessung des Seetals wird dabei voraussichtlich bestehen bleiben.

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. Schweizerische Bundesbahnen: Abfahrtstabellen und Liniennetzpläne, Fahrplanjahr 2026, abgerufen am 10. August 2026.
  2. 2,0 2,1 2,2 2,3 SBB: Abfahrtstabelle Luzern, Fahrplan 2026, gültig ab 14. Dezember 2025, abgerufen am 10. August 2026.
  3. 3,0 3,1 3,2 SBB: GTW Seetal, abgerufen am 10. August 2026.
  4. 4,0 4,1 Verkehrsverbund Luzern: S-Bahnen und Liniennetz, abgerufen am 10. August 2026.
  5. 5,0 5,1 SBB: Liniennetzplan S-Bahnen Aargau 2026, abgerufen am 10. August 2026.
  6. SBB Historic: Seetalbahn, 1871–1923, abgerufen am 10. August 2026.
  7. SBB Historic: Elektrischer Betrieb der Seetalbahn, abgerufen am 10. August 2026.
  8. 8,0 8,1 8,2 8,3 8,4 Verkehrsverbund Luzern: S-Bahnen in der Zentralschweiz – Meilensteine 2004–2014, abgerufen am 10. August 2026.
  9. SBB: Tarifverbund Passepartout, abgerufen am 10. August 2026.