S-Bahn Luzern

Aus Helvetia Wiki – Die Enzyklopädie der Schweiz
S-Bahn Luzern
Verkehrsart S-Bahn- und Regionalbahnnetz
Staat Schweiz
Region Zentralschweiz
Zentrum Luzern
Betriebsaufnahme 12. Dezember 2004
Hauptlinien S1, S3, S4, S5, S6, S7 und S9
Ergänzungslinien S41, S44, S55, S77 und S99
Spurweiten 1'435 mm und 1'000 mm
Stromsysteme 15 kV 16,7 Hz sowie 15 kV 16,7 Hz auf Meterspur
Betreiber SBB, BLS, Zentralbahn und teilweise SOB
Besteller Bund, Verkehrsverbund Luzern und beteiligte Kantone
Tarifverbund Passepartout

Die S-Bahn Luzern ist das regionale Eisenbahnnetz der Stadt und Agglomeration Luzern sowie weiter Teile der Zentralschweiz. Sie verbindet Luzern mit dem Rontal, dem Seetal, dem Surental, dem Entlebuch, dem Luzerner Hinterland, den Kantonen Obwalden und Nidwalden sowie mit Teilen der Kantone Zug, Schwyz, Aargau und Bern.

Das Netz wurde gemeinsam mit der Stadtbahn Zug am 12. Dezember 2004 eingeführt. Bestehende Regionalzugverbindungen erhielten einheitliche Liniennummern, neue Haltestellen wurden eröffnet und auf zahlreichen Strecken wurde das Angebot zum Halbstundentakt verdichtet. Die S-Bahn Luzern ist kein baulich vollständig eigenständiges System, sondern benutzt die vorhandenen normal- und meterspurigen Eisenbahnstrecken verschiedener Unternehmen.

Zentraler Knoten ist der Bahnhof Luzern. Die meisten Linien beginnen, enden oder wenden dort. Die Leistungsfähigkeit des Netzes wird deshalb wesentlich durch die beschränkte Kapazität der Zufahrten und des als Kopfbahnhof angelegten Hauptbahnhofs bestimmt. Ein umfassender Ausbau wird mit dem geplanten Durchgangsbahnhof Luzern angestrebt.

Die einzelnen Linien verkehren in der Regel im Halb- oder Stundentakt. Durch die Überlagerung mehrerer Linien entstehen auf wichtigen Abschnitten dichtere Angebote. Zwischen Luzern und Horw verkehren die Züge der Zentralbahn teilweise im Viertelstundentakt. Auch zwischen Luzern, Emmenbrücke, Ebikon und weiteren Agglomerationsbahnhöfen stehen mehrere Verbindungen pro Stunde zur Verfügung.[1]

Begriff und räumliche Abgrenzung

Die Bezeichnung S-Bahn Luzern wird für das auf Luzern ausgerichtete Regionalbahnnetz verwendet. In Netzplänen erscheint es häufig gemeinsam mit der Stadtbahn Zug und weiteren Regionalverkehrslinien der Zentralschweiz.

Eine scharfe Grenze zwischen den beiden Systemen besteht nicht. Die Linie S1 verbindet beispielsweise Sursee über Luzern und Rotkreuz mit Baar und gehört damit sowohl zum Luzerner als auch zum Zuger S-Bahn-System.

Auch die Linie S2 der Stadtbahn Zug und die Linie S31 zwischen Arth-Goldau und Biberbrugg werden in gemeinsamen Zentralschweizer Netzplänen dargestellt, bedienen den Bahnhof Luzern jedoch nicht.

Zur S-Bahn Luzern im engerenern Sinn zählen vor allem die Linien:

  • S1 zwischen Sursee, Luzern und Baar;
  • S3 zwischen Luzern und Brunnen;
  • S4 und S5 der Zentralbahn;
  • S6 und S7 in Richtung Entlebuch und Luzerner Hinterland;
  • S9 auf der Seetalbahn;
  • mehrere zeitweise verkehrende Verstärkungslinien.

RegioExpress- und InterRegio-Linien ergänzen das Angebot. Sie sind nicht Bestandteil der eigentlichen S-Bahn, übernehmen auf längeren Strecken aber teilweise dieselbe Erschliessungsfunktion.

Liniennetz

Hauptlinien

Hauptlinien der S-Bahn Luzern
Linie Verlauf Betreiber Charakter
S1 Sursee–Sempach-Neuenkirch–Rothenburg–Emmenbrücke–Luzern–Ebikon–Rotkreuz–Cham–Zug–Baar SBB Durchmesserlinie zwischen Surental, Luzern, Rontal und Kanton Zug
S3 Luzern–Luzern Verkehrshaus–Meggen–Küssnacht am Rigi–Arth-Goldau–Schwyz–Brunnen SBB Erschliessung des Küssnachtersees und des inneren Kantons Schwyz
S4 Luzern–Kriens Mattenhof–Horw–Hergiswil–Stansstad–Stans–Dallenwil–Wolfenschiessen Zentralbahn meterspurige Verbindung nach Nidwalden
S5 Luzern–Kriens Mattenhof–Horw–Hergiswil–Alpnachstad–Alpnach Dorf–Sarnen–Sachseln–Giswil Zentralbahn meterspurige Verbindung nach Obwalden
S6 Luzern–Luzern Littau–Malters–Wolhusen–Entlebuch–Schüpfheim–Langnau im Emmental beziehungsweise Wolhusen–Willisau–Huttwil–Langenthal BLS Flügelzugverbindung in das Entlebuch und Luzerner Hinterland
S7 Luzern beziehungsweise Wolhusen–Willisau–Huttwil–Langenthal BLS Ergänzung der S6 auf der Strecke durch das Luzerner Hinterland
S9 Luzern–Emmenbrücke Gersag–Waldibrücke–Hochdorf–Hitzkirch–Beinwil am See–Lenzburg SBB Verbindung durch das Seetal

Die Linienverläufe können sich in Randstunden, an Wochenenden oder während Bauarbeiten unterscheiden. Nicht jede Fahrt bedient stets die gesamte Strecke. Auf einzelnen Linien bestehen Kurse mit verkürztem Laufweg oder zusätzlichen Halten.

Ergänzungs- und Verstärkungslinien

Ergänzungslinien
Linie Verlauf Betreiber Betriebsform
S41 Luzern–Kriens Mattenhof–Horw Zentralbahn Verstärkungszüge von Montag bis Freitag
S44 Luzern–Horw–Hergiswil–Stansstad–Stans Zentralbahn zeitweise Verstärkung der S4
S55 Luzern–Horw–Hergiswil–Alpnach Dorf–Sarnen–Sachseln Zentralbahn zeitweise Verstärkung der S5
S77 Luzern–Luzern Littau–Malters–Wolhusen–Willisau–Zell LU BLS Verstärkungszüge in den Hauptverkehrszeiten
S99 Luzern–Emmenbrücke Gersag–Waldibrücke–Eschenbach–Hochdorf SBB zeitweise Verstärkung der S9

Die S41 verbindet Luzern und Horw in ungefähr sieben Minuten. Sie ergänzt die Linien S4 und S5 insbesondere während der Hauptverkehrszeiten. Auf dieser Linie können teilweise ältere, nicht vollständig niederflurige Fahrzeuge eingesetzt werden.[2]

Ergänzende RegioExpress-Linien

Mehrere beschleunigte Regionalzüge ergänzen die S-Bahn:

Linie Verlauf Bedeutung für die S-Bahn Luzern
RE6 Olten–Lenzburg–Rotkreuz–Arth-Goldau tangentiale Verbindung ausserhalb Luzerns
RE7 Luzern–Wolhusen–Langnau im Emmental–Bern schnelle Verbindung durch das Entlebuch
RE24 Luzern–Sursee–Zofingen–Olten beschleunigtes Angebot auf dem nördlichen Korridor
IR Voralpen-Express Luzern–Küssnacht am Rigi–Arth-Goldau–Rapperswil–St. Gallen schnelle Ergänzung der S3
Luzern–Engelberg Express Luzern–Stans–Engelberg beschleunigte Zentralbahn-Verbindung nach Nidwalden und Engelberg
Luzern–Interlaken Express Luzern–Sarnen–Meiringen–Interlaken Ost beschleunigte Zentralbahn-Verbindung über den Brünig

Knoten und wichtige Stationen

Bahnhof Luzern

Der Bahnhof Luzern ist der zentrale Umsteigeknoten des Netzes. Hier treffen die S-Bahn-Linien mit dem Fernverkehr, RegioExpress-Zügen, dem städtischen und regionalen Busnetz sowie der Schifffahrtsgesellschaft des Vierwaldstättersees zusammen.

Der Bahnhof ist als Kopfbahnhof angelegt. Die Züge müssen in der Halle enden oder für die Weiterfahrt die Fahrtrichtung wechseln. Die meisten Normalspurstrecken erreichen den Bahnhof über den nördlichen Zufahrtskorridor.

Die Zentralbahn besitzt eigene meterspurige Gleise. Seit der Tieflegung ihrer Strecke verkehren die Züge zwischen Luzern und Kriens Mattenhof teilweise unterirdisch.

Emmenbrücke

Der Bahnhof Emmenbrücke ist ein bedeutender Knoten im Norden der Agglomeration. Er wird von der S1 und verschiedenen Regional- und RegioExpress-Zügen bedient.

Buslinien verbinden den Bahnhof mit den Siedlungs- und Arbeitsplatzgebieten der Gemeinde Emmen. Die Entwicklung rund um den Seetalplatz erhöhte seine Bedeutung als Umsteigepunkt.

Ebikon

Der Bahnhof Ebikon liegt an der Strecke Luzern–Rotkreuz und wird von der S1 sowie von beschleunigten Zügen bedient.

Er dient als Umsteigeknoten für das Rontal. Buslinien erschliessen unter anderem Dierikon, Root, Buchrain, Adligenswil und weitere Gemeinden östlich von Luzern.

Rotkreuz

Rotkreuz ist ein bedeutender Bahnknoten zwischen Luzern, Zug, Zürich, dem Aargau und der Gotthardachse.

Die S1 ermöglicht direkte Fahrten von Luzern nach Rotkreuz, Cham, Zug und Baar. In Rotkreuz bestehen Anschlüsse an weitere Regional- und Fernverkehrszüge.

Wolhusen

Der Bahnhof Wolhusen ist der zentrale Knoten der Bahnlinien in das Entlebuch und das Luzerner Hinterland.

Dort werden Züge geteilt oder vereinigt. Ein Zugteil fährt über Entlebuch und Schüpfheim nach Langnau im Emmental, der andere über Willisau und Huttwil nach Langenthal.

Hergiswil

Im Bahnhof Hergiswil verzweigt sich das meterspurige Netz der Zentralbahn. Die Linie in Richtung Stans und Engelberg führt durch den Lopper-II-Tunnel, während die Brünigstrecke in Richtung Alpnachstad, Sarnen und Interlaken verläuft.

Durch die Überlagerung von S4 und S5 besteht zwischen Luzern und Hergiswil ein dichtes Angebot.

Arth-Goldau

Der Bahnhof Arth-Goldau ist ein wichtiger Umsteigeknoten der S3. Hier bestehen Anschlüsse in Richtung Zürich, Zug, Tessin, St. Gallen, Schwyz und Biberbrugg.

Geschichte

Planungen vor der Einführung

Gegen Ende des 20. Jahrhunderts nahm der Pendlerverkehr in der Zentralschweiz stark zu. Gleichzeitig stiessen Strassen und Bahnstrecken in der Agglomeration Luzern zunehmend an ihre Kapazitätsgrenzen.

Die Kantone und Eisenbahnunternehmen entwickelten deshalb ein gemeinsames S-Bahn-Konzept. Es sollte bestehende Regionalzüge zu einem leichter verständlichen Netz verbinden, neue Haltestellen schaffen und den Takt verdichten.

Erste Elemente wurden bereits vor der offiziellen Einführung umgesetzt. Im Dezember 2002 gingen die sanierte Seetalbahn sowie die neuen Haltestellen Emmenbrücke Gersag und Root Längenbold in Betrieb.

Der Luzerner Regierungsrat legte 2003 einen Planungsbericht zur schrittweisen Entwicklung der S-Bahn vor. Die erste Etappe sollte Ende 2004, weitere Verbesserungen sollten ab 2006 umgesetzt werden.[3]

Eröffnung 2004

Die S-Bahn Luzern wurde am 11. Dezember 2004 feierlich eröffnet. Der fahrplanmässige Betrieb begann am folgenden Tag.

Gleichzeitig wurde die Stadtbahn Zug eingeführt. Beide Systeme erhielten ein gemeinsames Nummernschema und wurden in einem zusammenhängenden Netzplan dargestellt.

Mit der ersten Etappe wurden neun bestehende Regionalbahnlinien als S-Bahn-Linien bezeichnet. Auf zahlreichen Strecken wurde der Halbstundentakt eingeführt.

Vier neue Haltestellen gingen im Kanton Luzern in Betrieb:

  • Buchrain;
  • Baldegg Kloster;
  • Wolhusen Weid;
  • Kriens Mattenhof.

Auf der Linie S1 wurden neue elektrische Niederflurtriebzüge des Typs FLIRT eingesetzt.

Ausbau von 2005 bis 2007

Im Dezember 2005 wurde die Haltestelle Ewil Maxon bei Sachseln eröffnet.

Ein Jahr später folgten die Haltestellen Meggen Zentrum an der Strecke Luzern–Arth-Goldau und Hochdorf Schönau an der Seetalbahn.

Im Dezember 2007 nahm der Bahnhof Luzern Verkehrshaus den Betrieb auf. Er erschliesst das Verkehrshaus der Schweiz, das Würzenbachquartier und Teile des rechten Seeufers.

Gleichzeitig wurde die S3 von Arth-Goldau bis Brunnen verlängert.

Entwicklung der S1

Auf der Achse Baar–Zug–Rotkreuz wurde das Angebot schrittweise zum Viertelstundentakt ausgebaut.

Zwischen Luzern und Sursee verkehrte zeitweise die Linie S18. Mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2015 wurden die Verbindungen zusammengeführt. Seither fährt die S1 durchgehend von Sursee über Luzern, Rotkreuz und Zug nach Baar.

Die Durchbindung ersparte vielen Reisenden das Umsteigen in Luzern. Wegen des Kopfbahnhofs muss der Zug dort jedoch die Fahrtrichtung wechseln.

Ausbau in Luzern West

Im Dezember 2010 übernahm die BLS den Regionalverkehr auf den Strecken Luzern–Langnau im Emmental und Wolhusen–Langenthal.

Sie führte ein Flügelzugkonzept ein. Die Zugteile verkehren zwischen Luzern und Wolhusen gemeinsam und werden dort getrennt.

Ein Teil fährt durch das Entlebuch nach Langnau im Emmental, der andere durch das Luzerner Hinterland nach Willisau, Huttwil und Langenthal. In der Gegenrichtung werden die Zugteile in Wolhusen wieder vereinigt.

Mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2024 führte die BLS auf den Linien S6 und S7 neue MIKA-Triebzüge ein. Gleichzeitig wurde das Angebot zwischen Wolhusen, Willisau, Huttwil und Langenthal weiter verdichtet.[4]

Tieflegung der Zentralbahn

Die oberirdische Zentralbahn-Strecke zwischen dem Bahnhof Luzern und Kriens Mattenhof verlief durch dicht besiedelte Stadtquartiere und besass mehrere Bahnübergänge.

Zur Verbesserung des Bahnangebots wurde die Strecke zweigleisig ausgebaut und in einen Tunnel verlegt. Der rund zwei Kilometer lange Abschnitt ging im November 2012 in Betrieb.

Am 9. Dezember 2012 wurde die unterirdische Haltestelle Luzern Allmend/Messe erstmals fahrplanmässig bedient. Sie erschliesst:

  • das Messegelände;
  • die Swissporarena;
  • das Sportgebäude der Universität Luzern;
  • Wohnquartiere im Süden der Stadt;
  • verschiedene Freizeit- und Bildungseinrichtungen.

Seit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2013 halten die Linien S4 und S5 in beiden Fahrtrichtungen systematisch in Luzern Allmend/Messe. Durch ihre zeitlich versetzte Führung entstand zwischen Luzern und Hergiswil ein Viertelstundentakt.

Einführung der S41

Im Dezember 2021 nahm die S41 zwischen Luzern und Horw den Betrieb auf. Sie dient als Verstärkung der stark ausgelasteten Linien S4 und S5.

Die S41 verkehrt hauptsächlich von Montag bis Freitag. Sie verbindet die beiden Endpunkte in ungefähr sieben Minuten und schafft zusätzliche Kapazität auf dem Agglomerationsabschnitt.

Infrastruktur

Normalspurnetz

Die normalspurigen Linien der S-Bahn Luzern benutzen mehrere historisch entstandene Bahnstrecken:

  • Luzern–Olten;
  • Luzern–Zug;
  • Luzern–Immensee;
  • Arth-Goldau–Erstfeld;
  • Luzern–Wolhusen–Langnau im Emmental;
  • Wolhusen–Langenthal;
  • die Seetalbahn Luzern–Lenzburg.

Die Strecken unterscheiden sich hinsichtlich Ausbauzustand, Anzahl Gleise, zulässiger Geschwindigkeit und Zugbeeinflussung.

Einige Abschnitte sind zweigleisig, andere besitzen längere einspurige Bereiche. Auf eingleisigen Strecken hängt die Fahrplangestaltung stark von Kreuzungsstationen ab.

Meterspurnetz

Die Zentralbahn betreibt die meterspurigen Linien nach Engelberg und Interlaken Ost.

Von Luzern bis Hergiswil benutzen die Züge eine gemeinsame Strecke. Anschliessend verzweigt sich das Netz:

  • über Stans und Wolfenschiessen nach Engelberg;
  • über Sarnen, den Brünigpass und Meiringen nach Interlaken Ost.

Die S-Bahn-Linien S4 und S5 verkehren nur auf den Talabschnitten. Die längeren Verbindungen werden als Luzern–Engelberg Express beziehungsweise Luzern–Interlaken Express geführt.

Engpass Bahnhof Luzern

Die Kapazität der S-Bahn wird durch den Bahnhof Luzern und seine Zufahrten begrenzt.

Die normalspurigen Strecken aus Richtung Olten, Zug und Arth-Goldau laufen im nördlichen Vorfeld zusammen. Fern-, Regional-, S-Bahn- und Güterzüge benutzen teilweise dieselben Gleise.

Da Luzern ein Kopfbahnhof ist, beanspruchen ein- und ausfahrende Züge die Gleisverbindungen über längere Zeit. Durchgehende Linien müssen die Fahrtrichtung wechseln.

Nach Angaben des Verkehrsverbunds Luzern lässt die bestehende Infrastruktur kaum weitere Angebotsausbauten zu. Verbesserungen werden deshalb häufig durch längere Züge, Verstärkerlinien oder Änderungen bei den Anschlüssen erreicht.

Betrieb

Bestellerprinzip

Der regionale Personenverkehr wird von Bund und Kantonen gemeinsam bestellt und finanziert.

Der Verkehrsverbund Luzern plant und bestellt das Angebot im Kanton Luzern. Bei kantonsübergreifenden Linien arbeitet er mit den Nachbarkantonen, dem Bundesamt für Verkehr und den beteiligten Eisenbahnunternehmen zusammen.

Zu den Aufgaben des Verkehrsverbunds gehören:

  • Angebotsplanung;
  • Fahrplanentwicklung;
  • Finanzierung des bestellten Verkehrs;
  • Abstimmung zwischen Bahn und Bus;
  • Qualitätskontrolle;
  • Entwicklung von Umsteigeknoten;
  • Information der Fahrgäste.

Eisenbahnunternehmen

An der S-Bahn Luzern sind mehrere Unternehmen beteiligt.

Unternehmen Wichtigste Linien Netzart
Schweizerische Bundesbahnen S1, S3, S9 und S99 Normalspur
BLS AG S6, S7 und S77 Normalspur
Zentralbahn S4, S5, S41, S44 und S55 Meterspur
Schweizerische Südostbahn ergänzende Verbindungen im Raum Arth-Goldau und Voralpen-Express Normalspur

Die Beteiligung mehrerer Betreiber ist eine Besonderheit des Systems. Fahrgäste nehmen das Angebot dennoch weitgehend als gemeinsames Netz wahr.

Taktangebot

Die Hauptlinien verkehren überwiegend im Halbstundentakt oder stündlich.

Auf wichtigen Abschnitten entstehen durch Linienüberlagerungen dichtere Takte:

  • Luzern–Horw: bis zu vier S-Bahn-Verbindungen pro Stunde durch S4 und S5, ergänzt durch S41;
  • Luzern–Hergiswil: grundsätzlich Viertelstundentakt durch S4 und S5;
  • Luzern–Emmenbrücke: mehrere S-Bahn-, RE- und Regionalverbindungen pro Stunde;
  • Luzern–Ebikon: S1 und zusätzliche beschleunigte Verbindungen;
  • Luzern–Wolhusen: S6, S7, S77 und RE7;
  • Luzern–Arth-Goldau: S3 und Voralpen-Express;
  • Luzern–Sursee: S1 und RE24.

Die genauen Abfahrtszeiten und Laufwege unterscheiden sich nach Tageszeit und Wochentag.

In Randstunden kann der Halbstundentakt durch Umsteigeverbindungen entstehen. Zusatzzüge verkehren besonders während des Berufs- und Schulverkehrs.

Rollmaterial

SBB

Auf den SBB-Linien verkehren überwiegend elektrische Triebzüge.

Die S1 wird hauptsächlich mit FLIRT-Niederflurtriebzügen bedient. Diese Fahrzeuge verfügen über:

  • erste und zweite Klasse;
  • Niederflureinstiege;
  • Mehrzweckbereiche;
  • Rollstuhlplätze;
  • Toiletten;
  • Fahrgastinformationssysteme;
  • Stellplätze für Kinderwagen und Velos.

Auf der Seetalbahn werden speziell an das enge Lichtraumprofil der Strecke angepasste Triebzüge der Reihe RABe 520 eingesetzt.

Zentralbahn

Die Zentralbahn setzt auf den Linien S4 und S5 vor allem Fahrzeuge der Typen FINK und teilweise SPATZ ein.

Die FINK-Triebzüge besitzen Niederflureinstiege, klimatisierte Fahrgasträume und Mehrzweckbereiche. Mehrere Einheiten können miteinander oder mit längeren ADLER-Triebzügen gekuppelt werden.

Seit 2024 erhält die Zentralbahn zusätzliche FINK- und ADLER-Züge. Sie dienen dem Ersatz älterer Fahrzeuge und der Erhöhung der Kapazität.

Im Fahrplan 2026 verkehren die S4 und S5 an Wochenenden grundsätzlich in Doppeltraktion. Dadurch wird das Platzangebot auf den stark nachgefragten Strecken nach Nid- und Obwalden erhöht.[5]

BLS

Die BLS setzt seit Dezember 2024 auf der S6 und S7 hauptsächlich MIKA-Triebzüge von Stadler Rail ein.

Die Fahrzeuge sind ungefähr 100 Meter lang und bieten:

  • Niederflureinstiege;
  • grosse Mehrzweckbereiche;
  • breite Türen;
  • klimatisierte Innenräume;
  • Steckdosen;
  • Fahrgastinformation;
  • erste und zweite Klasse.

Auf der Verstärkungslinie S77 können weiterhin NINA-Triebzüge eingesetzt werden.

Fahrgastentwicklung

Die Einführung der S-Bahn führte zu einem starken Wachstum des regionalen Bahnverkehrs.

Neue Haltestellen, regelmässige Takte und moderne Fahrzeuge machten die Bahn insbesondere für Pendlerinnen und Pendler attraktiver. Gleichzeitig entwickelte sich die Bevölkerung in mehreren Gemeinden entlang der Bahnlinien überdurchschnittlich.

Besonders stark belastet sind die Korridore:

  • Sursee–Luzern;
  • Emmenbrücke–Luzern;
  • Rotkreuz–Ebikon–Luzern;
  • Wolhusen–Luzern;
  • Hergiswil–Horw–Luzern.

Auf dem Zentralbahnnetz wurden 2025 auf der S4 rund 3,58 Millionen und auf der S5 rund 4,07 Millionen Reisende gezählt. Auch die Verstärkerlinien S41, S44 und S55 verzeichneten wachsende Fahrgastzahlen.[6]

Die Nachfrage kann auf verschiedenen Linien nicht allein durch zusätzliche Züge bewältigt werden, da die Infrastruktur kaum freie Fahrplantrassen bietet. Deshalb werden längere Kompositionen und Doppeltraktionen eingesetzt.

Tarif

Der grösste Teil des Luzerner S-Bahn-Netzes liegt im Gebiet des Tarifverbunds Passepartout.

Passepartout umfasst:

  • den Kanton Luzern;
  • den Kanton Obwalden;
  • den Kanton Nidwalden;
  • einzelne angrenzende Gebiete.

Die Fahrausweise gelten innerhalb der gelösten Zonen grundsätzlich in Bahn, Bus und teilweise auf weiteren öffentlichen Verkehrsmitteln.

Für Reisen über das Verbundgebiet hinaus gelten Fahrausweise des Nationalen Direkten Verkehrs. Dies betrifft insbesondere Verbindungen in die Tarifgebiete:

  • Zug;
  • Schwyz;
  • A-Welle;
  • Libero.

Das Generalabonnement und das Halbtax-Abonnement werden auf dem gesamten Netz nach den nationalen Tarifbestimmungen anerkannt.

Verknüpfung mit dem Busverkehr

Die S-Bahn bildet das Rückgrat des öffentlichen Verkehrs in der Region. Buslinien übernehmen die Feinerschliessung und werden zunehmend auf die Bahnknoten ausgerichtet.

Wichtige Bahn-Bus-Knoten sind:

  • Luzern;
  • Emmenbrücke;
  • Rothenburg;
  • Sempach-Neuenkirch;
  • Sursee;
  • Ebikon;
  • Rotkreuz;
  • Hochdorf;
  • Wolhusen;
  • Willisau;
  • Schüpfheim;
  • Horw;
  • Stans;
  • Sarnen.

Die Anschlüsse sind besonders ausserhalb der Agglomeration von grosser Bedeutung. In ländlichen Regionen verkehren Buslinien häufig kurz nach der Ankunft der S-Bahn und erreichen den Bahnhof rechtzeitig vor der nächsten Abfahrt.

Bedeutung für die Raumentwicklung

Die S-Bahn beeinflusst die Siedlungsentwicklung der Zentralschweiz wesentlich.

Gemeinden mit guten Bahnverbindungen wurden als Wohn- und Arbeitsplatzstandorte attraktiver. Neue Quartiere entstanden unter anderem in der Nähe der Bahnhöfe von:

  • Ebikon;
  • Buchrain;
  • Rotkreuz;
  • Emmenbrücke;
  • Rothenburg;
  • Sursee;
  • Hochdorf;
  • Horw;
  • Stans;
  • Sarnen.

Die kantonale Raumplanung verfolgt den Grundsatz, einen möglichst grossen Teil des Bevölkerungs- und Arbeitsplatzwachstums an gut erschlossenen Standorten zu konzentrieren.

Gleichzeitig kann eine starke Siedlungsentwicklung zusätzliche Fahrgäste erzeugen und bestehende Kapazitätsengpässe verschärfen.

Barrierefreiheit

Bahnhöfe und Fahrzeuge werden schrittweise an die Anforderungen des Behindertengleichstellungsgesetzes angepasst.

Zu den Massnahmen gehören:

  • höhere Perrons;
  • stufenfreie Zugänge;
  • Rampen und Aufzüge;
  • taktile Markierungen;
  • akustische und visuelle Fahrgastinformationen;
  • Niederflurfahrzeuge.

Nicht alle Stationen und Züge erfüllen bereits sämtliche Anforderungen. Besonders bei älteren Bahnhöfen und einzelnen Verstärkungszügen können weiterhin Einschränkungen bestehen.

Die S41 wird teilweise mit Fahrzeugen ohne niveaugleichen Einstieg betrieben. Als barrierefreie Alternative stehen zwischen Luzern und Horw gewöhnlich die Linien S4 und S5 zur Verfügung.

Nacht- und Freizeitverkehr

In den Nächten von Freitag auf Samstag und Samstag auf Sonntag verkehren zusätzliche Nachtzüge und Nachtbusse.

Das Nachtangebot verbindet Luzern mit wichtigen Regionalzentren und wird teilweise unter eigenen Nachtliniennummern geführt. Zuschläge wurden in mehreren Tarifgebieten abgeschafft, sodass gewöhnliche Fahrausweise und Abonnemente gelten.

Die S-Bahn besitzt auch eine grosse touristische Bedeutung. Sie erschliesst unter anderem:

  • den Vierwaldstättersee;
  • Küssnacht und die Rigi-Region;
  • Brunnen;
  • das Entlebuch;
  • das Napfgebiet;
  • den Hallwilersee;
  • das Seetal;
  • Stans und das Stanserhorn;
  • Engelberg;
  • Sarnen und den Sarnersee;
  • das Brüniggebiet.

Kritik und Herausforderungen

Kapazitätsengpässe

Das grösste strukturelle Problem ist die begrenzte Leistungsfähigkeit des Bahnknotens Luzern.

In den Hauptverkehrszeiten sind zahlreiche Züge stark ausgelastet. Zusätzliche Verbindungen können wegen fehlender Gleiskapazität nur beschränkt eingeführt werden.

Kopfbahnhof

Der Kopfbahnhof erschwert die Bildung echter Durchmesserlinien. Züge, die beispielsweise von Sursee nach Baar fahren, müssen in Luzern die Fahrtrichtung wechseln.

Dadurch entstehen längere Aufenthalte und eine hohe Belegung der Zufahrts- und Perrongleise.

Eingleisige Strecken

Mehrere Aussenstrecken sind ganz oder teilweise eingleisig. Verspätete Züge müssen deshalb häufig an Kreuzungsstationen abgewartet werden.

Dies betrifft unter anderem Teile der Strecken:

  • Wolhusen–Langnau;
  • Wolhusen–Langenthal;
  • Luzern–Lenzburg;
  • Hergiswil–Engelberg;
  • Hergiswil–Meiringen.

Unterschiedliche Betreiber

Die Zusammenarbeit mehrerer Eisenbahnunternehmen ermöglicht ein ausgedehntes Netz, kann aber bei Störungen und Fahrplanänderungen zu komplexen Zuständigkeiten führen.

Fahrzeuge, Betriebsvorschriften und Informationssysteme unterscheiden sich teilweise.

Steigende Nachfrage

Das Bevölkerungs- und Arbeitsplatzwachstum in der Agglomeration Luzern, im Rontal und entlang der nördlichen Achsen lässt eine weitere Zunahme der Fahrgastzahlen erwarten.

Ohne grössere Infrastrukturausbauten können zusätzliche Kapazitäten vor allem durch längere Züge bereitgestellt werden.

Zukünftige Entwicklung

Durchgangsbahnhof Luzern

Der geplante Durchgangsbahnhof Luzern ist das wichtigste langfristige Ausbauvorhaben für die S-Bahn.

Das Gesamtprojekt umfasst:

  • einen unterirdischen Bahnhof unter dem bestehenden Gleisfeld;
  • den Dreilindentunnel in Richtung Ebikon;
  • in einer späteren Etappe den Neustadttunnel zur Verbindung mit der Strecke Richtung Bern und Basel;
  • neue unterirdische Zufahrten;
  • die Möglichkeit echter Durchmesserlinien.

Die erste Etappe besteht aus dem Tiefbahnhof und dem Dreilindentunnel. Anfang 2025 begannen die Arbeiten am Bau- und Auflageprojekt.

Über die Finanzierung der ersten Etappe soll das Bundesparlament im Rahmen der Botschaft 2027 entscheiden. Die Kosten werden auf rund drei Milliarden Franken geschätzt. Für beide Etappen legte der Bundesrat Anfang 2026 einen Kostenrahmen von 5,1 Milliarden Franken fest.

Ein Baustart der ersten Etappe ist frühestens Mitte der 2030er-Jahre möglich. Die erwartete Bauzeit beträgt elf bis dreizehn Jahre. Ein verbindlicher Eröffnungstermin besteht noch nicht.[7]

Geplantes Angebot

Der Durchgangsbahnhof soll deutlich mehr Züge und neue Direktverbindungen ermöglichen.

Angestrebt werden unter anderem:

  • systematische Viertelstundentakte auf wichtigen Agglomerationsachsen;
  • direkte Verbindungen zwischen Rontal und Emmenbrücke;
  • Durchmesserlinien ohne Fahrtrichtungswechsel;
  • kürzere Umsteigezeiten;
  • bessere Anschlüsse zwischen S-Bahn und Fernverkehr;
  • Entlastung der bestehenden Bahnhofzufahrt;
  • zusätzliche Kapazitäten für den Güterverkehr.

Zimmerberg-Basistunnel II

Der geplante Zimmerberg-Basistunnel II soll die Strecke zwischen Baar und Thalwil entlasten und zusätzliche Verbindungen zwischen Luzern, Zug und Zürich ermöglichen.

Nach seiner geplanten Inbetriebnahme kann auch das Regional- und S-Bahn-Angebot im Rontal ausgebaut werden. Die Umsetzung ist mit weiteren Ausbauten zwischen Baar, Zug, Rotkreuz und Ebikon verbunden.

Ausbau einzelner Bahnhöfe

Unabhängig vom Durchgangsbahnhof werden Stationen modernisiert und barrierefrei ausgebaut.

Zu den Projekten gehören unter anderem:

  • Erneuerung des Bahnhofs Luzern Littau;
  • Ausbau von Perrons;
  • Verbesserung der Zugänge;
  • neue Fahrradabstellanlagen;
  • Anpassung an längere Züge;
  • Modernisierung der Fahrgastinformation.

Der Bahnhof Littau wurde von 2024 bis 2026 umfassend erneuert. Die neuen Perrons sind 225 Meter lang und stufenfrei erreichbar.

Chronologie

Wichtige Meilensteine
Jahr Ereignis
2002 Eröffnung der sanierten Seetalbahn sowie der Haltestellen Emmenbrücke Gersag und Root Längenbold.
2003 Der Luzerner Regierungsrat legt den Planungsbericht zur S-Bahn Luzern vor.
11. Dezember 2004 Feierliche Eröffnung der S-Bahn Luzern und der Stadtbahn Zug.
12. Dezember 2004 Aufnahme des fahrplanmässigen Betriebs.
2004 Eröffnung der Haltestellen Buchrain, Baldegg Kloster, Wolhusen Weid und Kriens Mattenhof.
2005 Eröffnung der Haltestelle Ewil Maxon.
2006 Eröffnung der Haltestellen Meggen Zentrum und Hochdorf Schönau.
2007 Eröffnung des Bahnhofs Luzern Verkehrshaus und Verlängerung der S3 nach Brunnen.
2008 Ausbau des Viertelstundentakts der Stadtbahn Zug und Einführung der S18 Luzern–Sursee.
2010 Die BLS übernimmt den Regionalverkehr in Luzern West und führt das Flügelzugkonzept ein.
2012 Inbetriebnahme der tiefgelegten Zentralbahn-Strecke in Luzern.
9. Dezember 2012 Eröffnung der Haltestelle Luzern Allmend/Messe.
2013 Systematischer Viertelstundentakt von Luzern nach Hergiswil durch S4 und S5.
2015 Durchbindung der S1 von Sursee über Luzern und Zug nach Baar.
2021 Einführung der Verstärkungslinie S41 Luzern–Horw.
2024 Einführung neuer MIKA-Züge auf den BLS-Linien in Luzern West.
2025 Beginn der Bau- und Auflageprojektierung für die erste Etappe des Durchgangsbahnhofs.
2026 Kapazitätserhöhung durch Doppeltraktionen auf den Zentralbahn-Linien S4 und S5 an Wochenenden.

Siehe auch

Literatur

  • Kanton Luzern: Planungsbericht über die S-Bahn Luzern. Luzern 2003.
  • Verkehrsverbund Luzern: ÖV-Bericht 2023 bis 2026. Luzern 2022.
  • Schweizerische Bundesbahnen: S-Bahn Luzern – langfristige Angebotsentwicklung. Zürich 2010.
  • Verkehrsverbund Luzern: S-Bahnen in der Zentralschweiz – Meilensteine 2004–2014. Luzern 2014.
  • Kanton Luzern: Planungsbericht Durchgangsbahnhof Luzern. Luzern 2015.
  • Zentralbahn: Die Zukunft ist jetzt – 20 Jahre Zentralbahn. Stansstad 2025.
  • BLS: Regionalverkehr Luzern West. Bern.

Einzelnachweise

  1. S-Bahnen in der Zentralschweiz. In: Verkehrsverbund Luzern. Abgerufen am 2026-07-23.
  2. S41 Luzern–Horw. In: Zentralbahn. Abgerufen am 2026-07-23.
  3. Planungsbericht über die S-Bahn Luzern. In: Kanton Luzern. 2003-12-09. Abgerufen am 2026-07-23.
  4. Neue MIKA-Züge in Luzern West. In: BLS. 2024-11-27. Abgerufen am 2026-07-23.
  5. Angebotsausbau Fahrplan 2026. In: Zentralbahn. 2025-12-01. Abgerufen am 2026-07-23.
  6. Hohe Nachfrage, gesteigerte Herausforderungen. In: Zentralbahn. 2026-05-27. Abgerufen am 2026-07-23.
  7. Durchgangsbahnhof Luzern: Zeitplan und Finanzierung. In: Schweizerische Bundesbahnen. Abgerufen am 2026-07-23.