Geschichte des Kantons Solothurn

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Geschichte des Kantons Solothurn
Hauptort Solothurn
Beitritt zur Eidgenossenschaft 1481
Helvetischer Kanton 1798–1803
Eigenständiger Kanton Seit 1803
Historische Staatsform Stadtstaat mit Untertanengebieten
Prägende Entwicklungen Territoriale Expansion, Bündnis mit Bern, Burgunderkriege, Reformation, Ambassadorenzeit, Industrialisierung und Ausbau der direkten Demokratie

Die Geschichte des Kantons Solothurn reicht von den frühesten Spuren menschlicher Anwesenheit über die römischen Siedlungen Salodurum und Olten bis zur Entstehung eines mittelalterlichen Stadtstaates und des heutigen Kantons Solothurn. Die Stadt Solothurn trat 1481 der Alten Eidgenossenschaft bei. Das heutige Kantonsgebiet entstand jedoch nicht auf einmal, sondern wurde zwischen dem 14. und dem frühen 16. Jahrhundert durch Käufe, Pfandschaften, Bündnisse und militärische Erfolge schrittweise zusammengefügt.[1]

Die besondere Form des Kantons mit langgestreckten, teilweise voneinander getrennten oder nur schmal verbundenen Gebieten ist ein Ergebnis dieser territorialen Entwicklung. Zum Kanton gehören Landschaften am Jurasüdfuss, im Mittelland und im nördlichen Jura. Historisch bedeutende Zentren sind neben Solothurn insbesondere Olten, Grenchen, Dornach, Balsthal, Thal, Thierstein und der Bucheggberg.

Während Solothurn in der Frühen Neuzeit ein katholischer, vom städtischen Patriziat regierter Staat war, entwickelte sich der Kanton im 19. Jahrhundert zu einem liberalen Verfassungsstaat mit ausgeprägten direktdemokratischen Rechten. Die Industrialisierung machte ihn zu einem wichtigen Standort der Metall-, Maschinen-, Schuh-, Papier- und Uhrenindustrie. Im 20. Jahrhundert prägten soziale Konflikte, wirtschaftlicher Strukturwandel, der Ausbau des Sozialstaates und die zunehmende politische Beteiligung breiter Bevölkerungsschichten seine Geschichte.

Urgeschichte

Die ältesten nachweisbaren Spuren menschlicher Anwesenheit im heutigen Kantonsgebiet stammen aus der mittleren Altsteinzeit. Vor ungefähr 80'000 Jahren durchstreiften Neandertaler die Jurahöhen und Täler. Steinwerkzeuge und Tierknochen wurden unter anderem auf dem Hochplateau von Gempen sowie in der Kastelhöhle im Kaltbrunnental bei Himmelried gefunden.[2]

Nach dem Ende der letzten Eiszeit wurden das Mittelland, die Aareebene und die Juratäler zunehmend von Jäger- und Sammlergruppen genutzt. Mit der Jungsteinzeit gingen die Menschen schrittweise zu einer sesshaften Lebensweise mit Ackerbau und Viehzucht über. Besonders bedeutend sind die Fundstellen am Burgäschisee. Dort bestanden zwischen ungefähr 4800 und 2600 v. Chr. mindestens zehn jungsteinzeitliche Siedlungen. In den feuchten Bodenschichten blieben neben Keramik und Steingeräten auch Gegenstände aus Holz, Textilien und Pflanzenfasern erhalten.[3]

Weitere wichtige Zeugnisse der Jungsteinzeit sind Steinkistengräber, Silexabbaustellen und Höhensiedlungen. Bei Olten wurde Feuerstein gewonnen und verarbeitet. Die Flussübergänge an der Aare sowie die Pässe über den Jura verbanden das Schweizer Mittelland schon früh mit dem Oberrhein und dem Gebiet des heutigen Frankreichs.

Aus der Bronze- und Eisenzeit sind befestigte Höhensiedlungen, Gräber, Waffen, Schmuckstücke und Kultgegenstände bekannt. Siedlungsplätze befanden sich unter anderem auf strategisch günstigen Höhen, von denen aus Verkehrswege und Täler kontrolliert werden konnten.

Zwischen dem 5. und dem 1. Jahrhundert v. Chr. gehörte das Gebiet zum Kulturraum der Kelten. Aus dieser Zeit stammen einzelne Gräber mit Waffen und Bronzeschmuck sowie zahlreiche Münzfunde. Obwohl grössere keltische Siedlungen bislang nur teilweise nachgewiesen sind, zeigen die Funde, dass die Landschaft wirtschaftlich genutzt und in überregionale Handelsnetze eingebunden war.[4]

Römische Zeit

Nach der Eingliederung des schweizerischen Mittellandes in das Römische Reich entstanden am Jurasüdfuss neue Verkehrs- und Siedlungszentren. Besonders wichtig waren die beiden römischen Kleinstädte Salodurum an der Stelle des heutigen Solothurn und eine Siedlung im Gebiet von Olten.

Solothurn und Olten lagen an der wichtigen Strasse, die vom Genfersee und von Aventicum über das Mittelland in Richtung Augusta Raurica und Oberrhein führte. Beide Orte entstanden im frühen 1. Jahrhundert n. Chr. als Brücken- und Etappenorte. Neben Wohnhäusern gab es Werkstätten, Verkaufsläden, Gasthäuser, Lagergebäude, Tempel und Badeanlagen.[5]

Salodurum lag an einem bedeutenden Übergang über die Aare. Der Name wird auf einen keltischen Orts- oder Gewässernamen zurückgeführt. Die römische Siedlung erstreckte sich im Bereich der heutigen Solothurner Altstadt und entlang des damaligen Aareufers. Archäologische Untersuchungen brachten Strassen, Holzbauten, Steinmauern, Werkstätten und Entwässerungsanlagen ans Licht.

Im Umland entstanden zahlreiche Gutshöfe, die landwirtschaftliche Erzeugnisse für die Städte und das Militär produzierten. Ein umfangreich untersuchter römischer Gutshof befand sich in Langendorf. Weitere Villenanlagen und Einzelfunde sind aus verschiedenen Gemeinden des Mittellandes und des Jurasüdfusses bekannt.

Im 3. und 4. Jahrhundert führten politische Krisen und Einfälle germanischer Gruppen zu Veränderungen des Siedlungsbildes. Teile Salodurums wurden mit einer starken Befestigungsmauer umgeben. Das spätantike Kastell bildete einen Ausgangspunkt für die mittelalterliche Stadtentwicklung.

Mit Solothurn verbunden ist die Überlieferung der christlichen Märtyrer Ursus und Victor. Ihre historische Einordnung ist unsicher, doch ihr Kult war für die religiöse und politische Identität der späteren Stadt von grosser Bedeutung. Ursus wurde zum Stadt- und Kantonspatron.

Frühmittelalter und Königreich Burgund

Nach dem Zerfall der römischen Herrschaft blieb die Siedlung bei Solothurn bestehen. Im westlichen Teil des heutigen Kantons wirkten burgundische, im östlichen und nördlichen Teil zunehmend alemannische Einflüsse. Die Aare und die Jurapässe behielten ihre Bedeutung als Verkehrsachsen.

Kirchen, Klöster und weltliche Grundherren verfügten im Frühmittelalter über weit verstreute Besitzungen. Zu den bedeutenden geistlichen Einrichtungen gehörten das St.-Ursen-Stift in Solothurn, das Stift Schönenwerd sowie später die Klöster Beinwil und Mariastein.

Im Jahr 870 kam Solothurn zum Ostfränkischen Reich. Gegen Ende des 9. Jahrhunderts wurde der Ort Bestandteil des Königreichs Hochburgund. Solothurn entwickelte sich zeitweise zu einem wichtigen Aufenthaltsort der burgundischen Könige. 1038 wurde der spätere Kaiser Heinrich III. in Solothurn zum König von Burgund erhoben. Bis zur Mitte des 11. Jahrhunderts fanden hier wiederholt burgundische Reichstage statt.[6]

Nach dem Übergang Burgunds an das Heilige Römische Reich gewann Solothurn als befestigter Markt- und Verwaltungsort weiter an Bedeutung. Im 12. und frühen 13. Jahrhundert übten die Zähringer starken Einfluss auf die Region aus. Nach ihrem Aussterben 1218 kam Solothurn unter direkten königlichen Schutz.

Entwicklung zur Reichsstadt

Im Verlauf des 13. und 14. Jahrhunderts baute die Stadt ihre politischen Rechte aus. Der städtische Rat gewann gegenüber geistlichen Institutionen und adeligen Grundherren zunehmend an Einfluss. Solothurn entwickelte sich schrittweise zu einer weitgehend selbständigen Reichsstadt. Dieser Prozess war um 1409 weitgehend abgeschlossen.[6]

Die städtische Bevölkerung bestand aus Kaufleuten, Handwerkern, Geistlichen und Angehörigen führender Familien. Zünfte und Bruderschaften bestimmten das wirtschaftliche und religiöse Leben. Der Rat regelte Handel, Gewerbe, Marktordnung, Verteidigung und Gerichtsbarkeit.

Für die politische Sicherheit Solothurns war das Verhältnis zu Bern entscheidend. Beide Städte schlossen Bündnisse und unterstützten sich in mehreren Konflikten. Solothurn geriet dadurch zunehmend in den Einflussbereich der Eidgenossenschaft, ohne zunächst vollberechtigtes Mitglied zu sein.

Die Stadt lag zwischen den Machtbereichen der Habsburger, der Grafen von Kyburg, der Grafen von Neuenburg-Nidau und des Fürstbistums Basel. Der Niedergang mehrerer regionaler Adelsgeschlechter ermöglichte es Solothurn, Herrschaftsrechte, Burgen und Landgebiete zu erwerben.

Aufbau des solothurnischen Territoriums

Vom 14. bis zum frühen 16. Jahrhundert vergrösserte Solothurn sein Herrschaftsgebiet systematisch. Die Stadt erwarb unter anderem Rechte und Gebiete im Wasseramt, im Bucheggberg, im Gäu, im Thal, im Gebiet von Olten und Gösgen sowie in Dorneck und Thierstein.

Ein wichtiger Erwerb war die Herrschaft Gösgen, die 1458 an Solothurn gelangte. Auch Olten wurde in den solothurnischen Stadtstaat einbezogen. Im Norden sicherte sich Solothurn Herrschaftsrechte in Dorneck, Thierstein, Rotberg und weiteren Gebieten nahe Basel.

Die neuen Landesteile wurden als Vogteien verwaltet. An ihrer Spitze standen Vögte, die meistens aus den führenden Familien der Stadt Solothurn stammten. Sie waren für Gerichtsbarkeit, Steuern, Polizei und militärische Organisation zuständig.

Die Untertanen verfügten je nach Region über unterschiedliche lokale Rechte. Dorfgemeinden, Gerichtsgemeinden und Kirchgemeinden regelten viele Angelegenheiten selbst, waren politisch jedoch nicht mit den Bürgern der Hauptstadt gleichgestellt. Dieser Gegensatz zwischen Stadt und Landschaft blieb bis zum Ende des 18. Jahrhunderts bestehen.

Die unregelmässige Ausdehnung des Stadtstaates erklärt die heutige Gestalt des Kantons. Solothurn erwarb Territorien dort, wo sich politische und wirtschaftliche Möglichkeiten boten. Ein vollständig geschlossenes Kantonsgebiet entstand dabei nicht.

Burgunderkriege und Beitritt zur Eidgenossenschaft

Solothurn beteiligte sich gemeinsam mit den eidgenössischen Orten an den Burgunderkriegen gegen Herzog Karl den Kühnen. Solothurnische Truppen kämpften 1476 in den Schlachten bei Grandson und Murten.

Die militärische Zusammenarbeit stärkte den Wunsch Solothurns nach einer vollen Mitgliedschaft in der Eidgenossenschaft. Die Aufnahme der Städte Solothurn und Freiburg stiess jedoch bei einigen Länderorten zunächst auf Widerstand. Die Spannungen wurden 1481 durch das Stanser Verkommnis beigelegt.

Im selben Jahr wurden Solothurn und Freiburg als vollberechtigte Orte in die Eidgenossenschaft aufgenommen. Solothurn erhielt damit Sitz und Stimme an der Tagsatzung und wurde Teil des eidgenössischen Bündnissystems.[1]

Im Schwabenkrieg von 1499 spielte das solothurnische Gebiet erneut eine wichtige Rolle. Am 22. Juli 1499 besiegten eidgenössische Truppen bei Dornach ein Heer des Schwäbischen Bundes. Die Schlacht gehörte zu den entscheidenden Ereignissen des Krieges und festigte die tatsächliche Unabhängigkeit der Eidgenossenschaft vom Heiligen Römischen Reich.

Reformation

Die Ideen der Reformation verbreiteten sich in den 1520er Jahren auch in Solothurn. Reformierte Predigten, Schriften aus Bern und Zürich sowie Kritik an kirchlichen Missständen fanden sowohl in der Stadt als auch auf der Landschaft Anhänger.

Innerhalb der Stadt standen sich katholische und reformierte Gruppen gegenüber. Zeitweise schien ein Übertritt Solothurns zur Reformation möglich. Die Nähe zum reformierten Bern verstärkte den politischen Druck. Gleichzeitig war die katholische Partei eng mit den katholischen Orten der Innerschweiz und mit Frankreich verbunden.

1533 scheiterte ein reformierter Umsturzversuch. Die Stadt und der grösste Teil ihres Herrschaftsgebiets blieben katholisch. Eine Ausnahme bildete insbesondere der Bucheggberg, wo sich aufgrund des starken bernischen Einflusses die reformierte Konfession durchsetzte.[6]

Die konfessionelle Teilung blieb dauerhaft bestehen. Solothurn entwickelte sich zu einem wichtigen Zentrum der katholischen Erneuerung. Klöster, Stifte und religiöse Orden wurden gefördert, während reformierte Gottesdienste im überwiegenden Teil des Kantons nicht erlaubt waren.

Ambassadorenstadt und französischer Einfluss

Von 1530 bis 1792 residierten die französischen Botschafter bei der Eidgenossenschaft überwiegend in Solothurn. Dadurch erhielt die Stadt den Beinamen Ambassadorenstadt.[6]

Die französische Gesandtschaft machte Solothurn zu einem bedeutenden diplomatischen Zentrum. Gesandte, Offiziere, Politiker, Kaufleute und Bittsteller aus verschiedenen eidgenössischen Orten kamen in die Stadt. Empfänge, Verhandlungen und gesellschaftliche Veranstaltungen prägten das öffentliche Leben.

Die Beziehungen zu Frankreich waren eng mit dem Solddienst verbunden. Zahlreiche Solothurner dienten als Offiziere oder Soldaten in französischen Regimentern. Führende Familien profitierten von Pensionen, militärischen Karrieren und Handelsbeziehungen.

Der französische Einfluss zeigte sich auch in Architektur, Mode und höfischer Kultur. Patrizierfamilien liessen repräsentative Stadthäuser und Landsitze errichten. Zu den bedeutenden Bauten der Epoche gehören das Palais Besenval und weitere barocke Gebäude.

Die enge Verbindung mit Frankreich brachte wirtschaftliche Vorteile, machte Solothurn jedoch auch von ausländischen Zahlungen und militärischen Bündnissen abhängig.

Patrizischer Stadtstaat

Seit dem 16. Jahrhundert konzentrierte sich die politische Macht zunehmend auf eine begrenzte Zahl städtischer Familien. Aus der mittelalterlichen Bürgergemeinde entwickelte sich ein patrizischer Stadtstaat.

Der Kleine Rat führte die laufenden Regierungsgeschäfte, während der Grosse Rat formell eine breitere Vertretung der Bürgerschaft bildete. In der Praxis wurden Ämter, Vogteien und militärische Stellen häufig innerhalb weniger Familien weitergegeben.

Die Bewohner der Landschaft waren Untertanen der Stadt. Sie bezahlten Abgaben, leisteten Militärdienst und unterstanden den städtischen Gerichten. Politische Mitspracherechte auf kantonaler Ebene besassen sie nicht.

1648 wurde im Zusammenhang mit dem Westfälischen Frieden auch die staatsrechtliche Unabhängigkeit Solothurns vom Heiligen Römischen Reich anerkannt. Solothurn galt nun als souveräner Staat innerhalb der Eidgenossenschaft.[6]

Im 17. und 18. Jahrhundert wurden die Befestigungsanlagen der Hauptstadt ausgebaut. Das von 1609 bis 1614 errichtete Alte Zeughaus diente als Waffenlager und war zugleich ein Symbol der Wehrhaftigkeit des Stadtstaates.[7]

In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts entstand die heutige St. Ursenkathedrale. Der repräsentative Bau unterstrich die Bedeutung Solothurns als katholisches und patrizisches Zentrum.

Bauernkrieg und soziale Spannungen

Die ländliche Bevölkerung litt unter Abgaben, Schulden, eingeschränkten Nutzungsrechten und der politischen Bevorzugung der Stadt. Während des Schweizer Bauernkriegs von 1653 kam es auch in solothurnischen Gebieten zu Unruhen.

Besonders im Gäu, im Thal und in der Umgebung von Olten wurden Forderungen nach einer Verminderung der Lasten und einer stärkeren Wahrung lokaler Rechte erhoben. Die Bewegung wurde von den Obrigkeiten der beteiligten Kantone militärisch niedergeschlagen.

Auch nach 1653 bestanden Konflikte um Steuern, Waldnutzung, Allmenden und obrigkeitliche Eingriffe. Das patrizische System blieb jedoch bis zum Einmarsch französischer Truppen im Jahr 1798 bestehen.

Helvetische Revolution

Die Französische Revolution und die politischen Veränderungen in den Nachbargebieten erschütterten gegen Ende des 18. Jahrhunderts die alte Ordnung. Auf der Landschaft wurden Forderungen nach Rechtsgleichheit und politischer Mitbestimmung lauter.

Im März 1798 marschierten französische Truppen in Solothurn ein. Das patrizische Regierungssystem brach zusammen. Stadtbürger und Landbevölkerung wurden rechtlich gleichgestellt, die Untertanenverhältnisse und alten Vogteien wurden aufgehoben.

Von 1798 bis 1803 bildete Solothurn einen Kanton der zentralistisch organisierten Helvetischen Republik. Die kantonale Selbständigkeit war stark eingeschränkt. Verwaltung, Gerichte und Gemeinden wurden nach neuen Grundsätzen organisiert.[1]

Die politischen Reformen stiessen auf unterschiedliche Reaktionen. Viele Bewohner begrüssten die Abschaffung der städtischen Privilegien, während andere die französische Besatzung, die hohen Abgaben und die zentralistische Regierung ablehnten. Militärische Einquartierungen und wirtschaftliche Belastungen verstärkten die Unzufriedenheit.

Mediation und Restauration

Mit der Mediationsakte von 1803 stellte Napoleon Bonaparte die föderalistische Ordnung der Schweiz teilweise wieder her. Solothurn erhielt seine kantonale Selbständigkeit zurück und bekam erstmals eine geschriebene Kantonsverfassung.

Die Mediationsverfassung versuchte, die Interessen der Hauptstadt und der Landschaft miteinander zu verbinden. Die politische Vertretung blieb jedoch zugunsten der Stadt gewichtet. Stadt und Kanton bauten getrennte Behörden und Verwaltungen auf.[6]

Nach dem Sturz Napoleons wurde 1814 eine Restaurationsverfassung erlassen. Sie stärkte erneut die alten städtischen Führungsschichten. Das patrizische System wurde in veränderter Form wiederhergestellt, während die Landschaft politisch benachteiligt blieb.

Die Rückkehr zur Vorherrschaft der Hauptstadt führte zu wachsender Opposition. Liberale, ländliche Politiker und Teile des Bürgertums verlangten Rechtsgleichheit, Gewaltenteilung und eine gerechtere Volksvertretung.

Regeneration und liberale Verfassung

Am 22. Dezember 1830 fand in Balsthal ein grosser Volkstag statt. Die Versammlung forderte die Ablösung des patrizischen Systems und eine neue Verfassung.

Am 13. Januar 1831 nahm das Volk eine liberale Kantonsverfassung an. Die Landschaft erhielt eine gleichberechtigtere Vertretung, und die Trennung von Regierung, Parlament und Gerichten wurde stärker verankert.[8]

Die Verfassung von 1831 verwirklichte jedoch noch keine vollständige direkte Demokratie. Nur ein Teil der Mitglieder des Grossen Rates wurde unmittelbar vom Volk gewählt. Weitere Mitglieder wurden durch Wahlkollegien oder das Parlament selbst bestimmt.

1841 wurde das Parlament in Kantonsrat umbenannt. Eine neue Verfassungsrevision vergrösserte den Anteil der direkt gewählten Abgeordneten und ersetzte den Kleinen Rat durch einen Regierungsrat.

Solothurn war trotz seiner überwiegend katholischen Bevölkerung liberal regiert. Während der Auseinandersetzungen um den Sonderbund stellte sich der Kanton auf die Seite der eidgenössischen Mehrheit. Solothurnische Truppen kämpften 1847 im Sonderbundskrieg auf der Seite des Bundes.

1848 unterstützte Solothurn die Gründung des modernen Schweizer Bundesstaates. Der Kanton wurde zu einem Gliedstaat der Schweizerischen Eidgenossenschaft.

Ausbau der direkten Demokratie

Die Verfassungsrevisionen von 1851 und 1856 erweiterten die politischen Rechte. Die indirekte Wahl eines Teils des Kantonsrates wurde abgeschafft. 1856 führte Solothurn das fakultative Referendum ein. Der Regierungsrat wurde auf fünf Mitglieder verkleinert und organisatorisch vom Parlament getrennt.

Die Verfassung von 1869 brachte einen weitreichenden Ausbau der direkten Demokratie. Sie führte unter anderem das obligatorische Gesetzesreferendum, das Finanzreferendum, die Volksinitiative und die Möglichkeit zur Abberufung von Kantonsrat und Regierungsrat ein.[8]

Nach einer schweren Bankenkrise wurde die Verfassung 1887 erneut revidiert. Seither wurden die Mitglieder des Regierungsrates direkt durch das Volk gewählt. Die Amtsdauer der kantonalen Behörden wurde auf vier Jahre festgesetzt.

Diese Reformen machten Solothurn zu einem Kanton mit besonders stark ausgebauten Volksrechten. Politische Entscheidungen wurden nicht mehr ausschliesslich durch Parlament und Regierung getroffen, sondern zunehmend durch Volksabstimmungen bestimmt.

Industrialisierung

Die Industrialisierung veränderte den Kanton im 19. Jahrhundert grundlegend. Zuvor hatte die Mehrheit der Bevölkerung von Landwirtschaft, Handwerk, Heimarbeit, Forstwirtschaft und regionalem Handel gelebt.

Im Jura bestanden bereits ältere Formen der Eisenverarbeitung. Die von Ludwig von Roll aufgebauten Eisenwerke entwickelten sich im 19. Jahrhundert zu einem bedeutenden Industrieunternehmen. Produktionsstandorte befanden sich unter anderem in Gerlafingen, in der Klus bei Balsthal und in weiteren Gemeinden.

Die Eisen- und Stahlindustrie stellte Schienen, Röhren, Maschinenbestandteile und andere industrielle Erzeugnisse her. Sie beschäftigte zeitweise Tausende von Arbeitern und prägte ganze Ortschaften.

In Schönenwerd gründeten Carl Franz Bally und sein Bruder Fritz 1851 eine Schuhfabrik. Aus dem Betrieb entwickelte sich die international bekannte Bally-Schuhindustrie. Fabrikanlagen, Arbeiterhäuser und soziale Einrichtungen veränderten das Erscheinungsbild der Gemeinde.

In Biberist entstand eine bedeutende Papier- und Zelluloseindustrie. Weitere Betriebe produzierten Maschinen, Metallwaren, Keramik, Textilien, Nahrungsmittel und Baumaterialien.

In Grenchen und Bettlach verbreitete sich seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts die Uhrenindustrie. Aus ehemals landwirtschaftlich geprägten Dörfern wurden rasch wachsende Industrieorte. Fabriken beschäftigten Uhrmacher, Mechaniker, Décolleteure und zahlreiche Heimarbeiter.[9]

Olten als Verkehrsknotenpunkt

Der Eisenbahnbau verstärkte die wirtschaftliche Bedeutung des Kantons. Aufgrund seiner zentralen Lage wurde Olten zu einem der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte der Schweiz.

In den 1850er Jahren entstanden Bahnverbindungen nach Aarau, Bern, Luzern und Basel. Die Strecke über den Hauenstein verband das Mittelland mit der Nordwestschweiz. 1858 wurde der alte Hauensteintunnel eröffnet, 1916 folgte der leistungsfähigere Hauenstein-Basistunnel.

Rund um den Bahnhof entstanden Werkstätten, Lagerhäuser, Hotels, Handelsunternehmen und neue Wohnquartiere. Die Eisenbahn machte Olten zu einem Zentrum der Arbeiterschaft und der Gewerkschaftsbewegung.

Auch Solothurn, Grenchen, Dornach und weitere Gemeinden erhielten Bahnanschlüsse. Die neuen Verkehrswege erleichterten den Transport von Rohstoffen und Industrieprodukten und beschleunigten das Bevölkerungswachstum.

Gesellschaftlicher Wandel im 19. Jahrhundert

Die Industrialisierung führte zur Entstehung einer grossen Arbeiterschaft. Viele Menschen zogen aus ländlichen Gebieten in die Industrieorte. Andere kamen aus benachbarten Kantonen oder aus dem Ausland.

Die Arbeitsbedingungen waren zunächst hart. Lange Arbeitszeiten, niedrige Löhne, Kinderarbeit und fehlende soziale Absicherung prägten das Leben vieler Familien. Arbeitervereine, Gewerkschaften, Krankenkassen und Konsumgenossenschaften versuchten, die Situation zu verbessern.

Gleichzeitig entstand eine industrielle Unternehmerschicht. Fabrikbesitzer engagierten sich teilweise im Wohnungsbau, im Bildungswesen und in betrieblichen Sozialleistungen, verteidigten jedoch ihre wirtschaftlichen Interessen gegenüber Gewerkschaften und sozialistischen Parteien.

Im Bildungswesen wurden Volksschulen ausgebaut und Lehrerseminare gegründet. Der Staat übernahm zunehmend Aufgaben in den Bereichen Gesundheit, Armenfürsorge, Strassenbau und Wirtschaftsförderung.

Die konfessionellen Gegensätze blieben politisch bedeutsam. Während der Kulturkampfzeit kam es zu Konflikten zwischen der liberalen Kantonsregierung und der römisch-katholischen Kirche. Solothurn war seit 1828 Sitz des Bistums Basel, was die kirchenpolitische Bedeutung der Hauptstadt verstärkte.

Erster Weltkrieg und Landesstreik

Während des Ersten Weltkriegs blieb die Schweiz militärisch neutral. Die Bevölkerung des Kantons litt jedoch unter Teuerung, Lebensmittelknappheit, Lohnausfällen und langen militärischen Aktivdiensten.

Die sozialen Spannungen waren in den Industrieorten besonders stark. Olten wurde zu einem Zentrum der schweizerischen Arbeiterbewegung. Im Februar 1918 entstand dort das Oltener Aktionskomitee, das Gewerkschaften und Sozialdemokratie koordinierte und im November 1918 den landesweiten Generalstreik leitete.

Während des Landesstreiks kam es insbesondere in Grenchen zu schweren Zusammenstössen. Am 14. November 1918 erschossen Angehörige der Schweizer Armee drei junge Männer. Mehrere weitere Personen wurden verletzt.[10]

Die Ereignisse hinterliessen tiefe politische und gesellschaftliche Gräben. In den folgenden Jahrzehnten gewann die Sozialdemokratische Partei in den Industrieorten an Bedeutung, während liberale, katholisch-konservative und bäuerliche Kräfte ihre Stellung in anderen Regionen behaupteten.

Zwischenkriegszeit

Nach dem Ersten Weltkrieg litten einzelne Industriezweige unter Absatzkrisen und Arbeitslosigkeit. Besonders die exportabhängige Uhren- und Metallindustrie war von internationalen Konjunkturschwankungen betroffen.

Die Weltwirtschaftskrise ab 1929 verschärfte die Probleme. Betriebe reduzierten ihre Produktion, entliessen Beschäftigte oder führten Kurzarbeit ein. Staat und Gemeinden mussten Arbeitsbeschaffungsprogramme und Unterstützungsleistungen organisieren.

Gleichzeitig wurden Strassen, Schulen, Spitäler und Versorgungsnetze ausgebaut. Neue politische Bewegungen entstanden, konnten das demokratische System des Kantons jedoch nicht grundsätzlich gefährden.

Zweiter Weltkrieg

Während des Zweiten Weltkriegs wurden zahlreiche Solothurner zum Aktivdienst eingezogen. Der Kanton war wegen seiner Industrie, seiner Bahnlinien und seiner Jurapässe von strategischer Bedeutung.

Lebensmittel, Treibstoffe und andere Güter wurden rationiert. Im Rahmen der sogenannten Anbauschlacht wurden zusätzliche Flächen landwirtschaftlich genutzt. Industriebetriebe produzierten Güter für die Landesversorgung und teilweise für die Rüstungswirtschaft.

Die Nähe einzelner nördlicher Kantonsteile zur deutschen und französischen Grenze machte die internationale Lage unmittelbar spürbar. Flüchtlinge, Internierte und ausländische Arbeitskräfte hielten sich zeitweise im Kantonsgebiet auf.

Nachkriegsboom

Nach 1945 erlebte Solothurn einen starken Wirtschafts- und Bevölkerungsaufschwung. Die Metall-, Maschinen-, Uhren-, Papier- und Bauindustrie beschäftigte zahlreiche Arbeitskräfte. Viele von ihnen kamen aus Italien, Spanien, Portugal, der Türkei und später aus weiteren Ländern.

Neue Wohnquartiere entstanden in Grenchen, Olten, Solothurn, Gerlafingen, Biberist, Zuchwil, Schönenwerd und in den Gemeinden des unteren Leberbergs. Der Ausbau des Strassennetzes und der Autobahnen verbesserte die Verbindungen zu Basel, Bern, Zürich und dem übrigen Mittelland.

Der Staat erweiterte seine Aufgaben in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Raumplanung, Umweltschutz und soziale Sicherheit. Zwischen 1950 und 1970 wuchsen Kantonsverwaltung und öffentliche Dienstleistungen stark.[6]

Frauenstimmrecht

Frauen waren bis 1971 von kantonalen und eidgenössischen Abstimmungen und Wahlen ausgeschlossen. Solothurnische Frauenorganisationen, Gewerkschafterinnen und Politikerinnen setzten sich während Jahrzehnten für die politische Gleichberechtigung ein.

Am 7. Februar 1971 stimmte die männliche Solothurner Bevölkerung dem eidgenössischen Frauenstimmrecht zu. Am 6. Juni 1971 wurde das Stimm- und Wahlrecht für Frauen auch auf kantonaler und kommunaler Ebene angenommen.[11]

In den folgenden Jahren wurden Frauen in Gemeindeparlamente, den Kantonsrat und den Nationalrat gewählt. 1987 wurde Cornelia Füeg als erste Frau in den Solothurner Regierungsrat gewählt. Sie gehörte zugleich zu den ersten Regierungsrätinnen der Schweiz.

Strukturwandel seit den 1970er Jahren

Seit den 1970er Jahren gerieten traditionelle Industriezweige unter zunehmenden internationalen Konkurrenzdruck. Die Uhrenkrise führte in Grenchen und Bettlach zu Arbeitsplatzverlusten und Umstrukturierungen. Auch die Schuh-, Papier-, Stahl- und Maschinenindustrie mussten sich an neue Marktbedingungen anpassen.

Einige bekannte Unternehmen verschwanden, wurden verkauft oder reduzierten ihre Produktion. Gleichzeitig entwickelten sich neue Betriebe in der Präzisionstechnik, Medizintechnik, Logistik, Kunststoffverarbeitung und im Dienstleistungssektor.

Die gute Verkehrslage blieb ein wichtiger Standortvorteil. Die Region Olten entwickelte sich zu einem Zentrum für Verkehr, Logistik, Bildung und Dienstleistungen. Der Raum Dornach profitierte von seiner Nähe zur Agglomeration Basel, während die westlichen Gemeinden eng mit der Region Biel verbunden blieben.

Kantonsverfassung von 1986

Nach zahlreichen Teilrevisionen wurde die Kantonsverfassung vollständig überarbeitet. Das Volk nahm die neue Verfassung am 8. Juni 1986 an. Sie trat 1988 in Kraft.[12]

Die Verfassung regelte die Grundrechte, die politischen Rechte, die Organisation der Behörden und die Aufgaben von Kanton und Gemeinden neu. Der Kantonsrat erhielt zusätzliche Kontroll- und Planungsinstrumente.

Die direktdemokratischen Einrichtungen blieben ein zentrales Merkmal des Kantons. Volksinitiative, Referendum und Volkswahl der Regierung ermöglichen der Bevölkerung eine unmittelbare Mitwirkung an wichtigen politischen Entscheidungen.

Krise der Solothurner Kantonalbank

In den frühen 1990er Jahren geriet die Solothurner Kantonalbank wegen hoher Verluste und problematischer Kreditgeschäfte in eine schwere Krise. 1994 brach die Bank zusammen und musste mit umfangreicher Unterstützung des Kantons saniert beziehungsweise in eine neue Eigentümerstruktur überführt werden.

Die Belastungen aus der Bankenkrise, die wirtschaftliche Rezession und steigende Staatsausgaben führten zu einer starken Verschuldung des Kantons. Die Schulden stiegen zeitweise auf mehr als eine Milliarde Franken.[6]

Regierung und Parlament beschlossen Sparprogramme, Verwaltungsreformen und den Abbau staatlicher Leistungen. Die Zahl der Departemente wurde von zwölf auf fünf reduziert. Solothurn gehörte später zu den ersten Kantonen, die eine wirkungsorientierte Verwaltungsführung und einen Gesamtarbeitsvertrag für das Staatspersonal einführten.

Reformen im 21. Jahrhundert

Zu Beginn des 21. Jahrhunderts wurden Parlament und Verwaltung weiter reformiert. 2005 wurde die Zahl der Mitglieder des Kantonsrates von 144 auf 100 reduziert. Gleichzeitig wurden Verwaltungsabläufe modernisiert und digitale Dienstleistungen ausgebaut.[6]

Mehrere Gemeinden schlossen sich zusammen, um ihre Verwaltungen, Schulen und Infrastrukturen gemeinsam zu organisieren. Zu den grösseren Gemeindefusionen gehörten unter anderem Zusammenschlüsse im Bucheggberg und in anderen ländlichen Regionen.

Der wirtschaftliche Wandel setzte sich fort. Traditionelle Industriebetriebe blieben zwar bedeutend, doch Dienstleistungen, Gesundheitswesen, Bildung, Logistik und moderne Präzisionsindustrie gewannen an Gewicht.

Die historischen Unterschiede zwischen den Regionen sind weiterhin sichtbar. Der Raum Solothurn orientiert sich stark an Bern und dem westlichen Mittelland, Olten an den nationalen Verkehrsachsen, Dornach an Basel und Grenchen an der Uhrenregion Biel–Jura.

Historische Identität

Die Identität des Kantons Solothurn beruht auf mehreren historischen Traditionen. Die Hauptstadt erinnert mit ihren barocken Gebäuden, Befestigungsresten und diplomatischen Palais an die Zeit des patrizischen Stadtstaates und der französischen Ambassadoren.

Olten steht für die Geschichte der Eisenbahn, der Arbeiterbewegung und des Landesstreiks. Grenchen und Bettlach sind eng mit der Uhrenindustrie verbunden. Gerlafingen, Balsthal und die Klus erinnern an die Eisen- und Stahlindustrie, Schönenwerd an die Schuhfabrikation und Biberist an die Papierindustrie.

In Dorneck und Thierstein verbinden sich solothurnische Geschichte und Kultur mit der Region Basel. Der reformierte Bucheggberg bildet innerhalb des traditionell katholisch geprägten Kantons eine historisch gewachsene konfessionelle Besonderheit.

Die ungewöhnliche geografische Gestalt des Kantons ist kein Ergebnis moderner Verwaltung, sondern ein sichtbares Zeugnis der mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Territorialpolitik der Stadt Solothurn.

Siehe auch

Literatur

  • Bruno Amiet: Solothurnische Geschichte. Band 1: Stadt und Kanton Solothurn von der Urgeschichte bis zum Ausgang des Mittelalters. Solothurn 1952.
  • Bruno Amiet, Hans Sigrist: Solothurnische Geschichte. Band 2: Stadt und Kanton Solothurn von der Reformation bis zum Höhepunkt des patrizischen Regimes. Solothurn 1976.
  • Hans Sigrist: Solothurnische Geschichte. Band 3: Die Spätzeit und das Ende des patrizischen Regimes. Solothurn 1981.
  • Thomas Wallner: Geschichte des Kantons Solothurn. Band 4, Teil 1: 1831–1914. Verfassung – Politik – Kirche. Solothurn 1992.
  • André Schluchter u. a.: Geschichte des Kantons Solothurn. Band 4, Teil 2: 1831–1914. Landschaft und Bevölkerung – Wirtschaft und Verkehr – Gesellschaft – Kultur. Solothurn 2011.
  • André Schluchter u. a.: Geschichte des Kantons Solothurn. Band 5: 1914–2010. Zwei Teile, Solothurn 2018.

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 1,2 Solothurn (Kanton), in: Historisches Lexikon der Schweiz.
  2. Erste Menschen im Kanton Solothurn, Kantonsarchäologie Solothurn.
  3. Erste Bauern am Burgäschisee, Kantonsarchäologie Solothurn.
  4. Auf den Spuren der Kelten, Kantonsarchäologie Solothurn.
  5. Solothurn und Olten – Etappenorte am Jurasüdfuss, Kantonsarchäologie Solothurn.
  6. 6,0 6,1 6,2 6,3 6,4 6,5 6,6 6,7 6,8 Geschichte des Kantons Solothurn, Kanton Solothurn.
  7. Geschichte des Alten Zeughauses, Museum Altes Zeughaus.
  8. 8,0 8,1 Geschichte des Solothurner Kantonsrates, Kanton Solothurn.
  9. Bettlach, in: Historisches Lexikon der Schweiz.
  10. Generalstreik 1918 in Grenchen, Wiki der Stadt Grenchen.
  11. Solothurn (Kanton), Abschnitt Politik und Gesellschaft, in: Historisches Lexikon der Schweiz.
  12. Verfassung des Kantons Solothurn, Bereinigte Gesetzessammlung des Kantons Solothurn.