Basel

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Dieser Artikel behandelt die Stadt Basel. Zum Kanton siehe Kanton Basel-Stadt, zum historischen Kanton siehe Kanton Basel.

Basel
Kanton Basel-Stadt
Staat Schweiz
Region Nordwestschweiz, Oberrhein
Gemeindeart Einwohnergemeinde und Stadt
Amtssprache Deutsch
Fläche 23,85 km²[1]
Bevölkerung 186'332 Einwohnerinnen und Einwohner, 31. Dezember 2025[2]
Bevölkerungsdichte rund 7'800 Einwohnerinnen und Einwohner je km²
Höhe rund 246 m ü. M.[3]
Wohnviertel 19[4]
Gewässer Rhein, Birs
Erste schriftliche Erwähnung 374 als Basilia[5]
Beitritt zur Eidgenossenschaft 1501
Postleitzahlen 4000–4059
Telefonvorwahl 061
Einwohnerbezeichnung Baslerin, Basler
Internet bs.ch

Basel ist eine Stadt im Nordwesten der Schweiz, Hauptort des Kantons Basel-Stadt und Zentrum einer grenzüberschreitenden Stadtregion in der Schweiz, in Frankreich und in Deutschland. Die Stadt liegt am Rhein unmittelbar beim Dreiländereck und gehört zu den grössten Städten der Schweiz.

Das Stadtgebiet erstreckt sich beidseits des Rheins. Das linksrheinische Grossbasel umfasst die mittelalterliche Altstadt mit dem Münsterhügel, das Geschäfts- und Verwaltungszentrum sowie ausgedehnte Wohnquartiere. Das rechtsrheinische Kleinbasel entwickelte sich aus einer eigenen mittelalterlichen Stadt und ist heute ein dicht besiedelter Wohn-, Kultur-, Messe- und Wirtschaftsraum. Grossbasel und Kleinbasel wurden 1392 politisch vereinigt.[5]

Basel besitzt direkte Grenzen zu Frankreich und Deutschland. Die Lage am Übergang vom Hochrhein zum Oberrhein machte die Stadt seit der Antike zu einem bedeutenden Verkehrs-, Handels- und Siedlungsplatz. Heute ist Basel ein Zentrum der europäischen Life-Sciences-Industrie, der pharmazeutischen Forschung, der Finanzwirtschaft, der Logistik, der Kunst und der internationalen Zusammenarbeit.

In Basel befinden sich die Hauptsitze bedeutender pharmazeutischer und chemischer Unternehmen, die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich, das Sekretariat des Basler Ausschusses für Bankenaufsicht, die älteste Universität der Schweiz sowie zahlreiche Museen und Kulturinstitutionen. Der Rheinhafen Kleinhüningen verbindet die Schweiz über den Rhein mit den Seehäfen an der Nordsee.

Die Stadt ist besonders bekannt für:

Basels Lage an drei Staatsgebieten prägt den Alltag. Viele Menschen wohnen in Frankreich oder Deutschland und arbeiten in der Stadt. Tram-, Bus-, Eisenbahn- und Strassenverbindungen überschreiten die Landesgrenzen. Basel bildet dadurch einen der am stärksten international verflochtenen Stadt- und Wirtschaftsräume der Schweiz.

Name

Der Name Basel ist erstmals im Jahr 374 schriftlich belegt. Der römische Geschichtsschreiber Ammianus Marcellinus erwähnte den Ort als Basilia, als sich Kaiser Valentinian I. am Rheinknie aufhielt.[5]

Die Herkunft des Namens ist nicht abschliessend geklärt.

Ältere Deutungen brachten ihn mit dem griechischen Wort basileus für König oder mit dem lateinischen Personennamen Basilius in Verbindung. Eine sichere sprachgeschichtliche Herleitung lässt sich daraus nicht ableiten.

Im Mittelalter erschienen unterschiedliche Schreibformen, darunter:

  • Basilea;
  • Basilia;
  • Basela;
  • Basle;
  • Basel.

Die lateinische Form Basilea wird bis heute in historischen, akademischen und kirchlichen Zusammenhängen verwendet.

Die Namen in den Landessprachen lauten:

  • deutsch: Basel;
  • französisch: Bâle;
  • italienisch: Basilea;
  • rätoromanisch: Basilea.

Im Basler Dialekt wird die Stadt als Basel mit langem erstem Vokal ausgesprochen.

Einwohnerinnen und Einwohner werden als Baslerinnen und Basler bezeichnet. Das Adjektiv lautet baslerisch oder in Eigennamen häufig Basler, beispielsweise Basler Münster, Basler Fasnacht und Basler Tram.

Die Bezeichnung Basel kann ausserdem stehen für:

Wappen und Flagge

Das Wappen der Stadt zeigt auf weissem beziehungsweise silbernem Grund einen schwarzen Baselstab.

Der Baselstab ist die stilisierte Darstellung eines bischöflichen Krummstabs. Er erinnert an die jahrhundertelange Herrschaft der Basler Bischöfe über die Stadt.

Die Krümme des schwarzen Stabs weist aus Sicht der Betrachterin oder des Betrachters nach links. Der untere Teil endet in drei Spitzen.

Das Stadtwappen und das Wappen des Kantons Basel-Stadt sind identisch.

Papst Julius II. verlieh Basel 1512 das Recht, einen goldenen Baselstab zu führen. Damit zeichnete er die eidgenössischen Orte für ihre militärische Unterstützung in Italien aus. Nach der Reformation von 1529 kehrte Basel zum schwarzen Baselstab zurück.[5]

Die Flagge zeigt den schwarzen Baselstab auf weissem Feld.

Der Baselstab wird verwendet:

  • auf öffentlichen Gebäuden;
  • im Erscheinungsbild der kantonalen Verwaltung;
  • auf Fahnen;
  • auf Fahrzeugen;
  • in Vereinswappen;
  • auf historischen Siegeln;
  • bei kulturellen und politischen Veranstaltungen.

Die Wappen von Basel-Stadt und Basel-Landschaft beruhen auf demselben Symbol. Der Baselbieter Stab ist jedoch rot, in die entgegengesetzte Richtung gewendet und mit sieben als Krabben bezeichneten Verzierungen versehen.

Geografie

Lage

Basel liegt im äussersten Nordwesten der Schweiz an beiden Ufern des Rheins.

Das Stadtzentrum befindet sich ungefähr:

  • 75 Kilometer nördlich von Bern;
  • 70 Kilometer nordwestlich von Zürich;
  • 115 Kilometer nordöstlich von Lausanne;
  • 130 Kilometer südlich von Strassburg;
  • 50 Kilometer östlich von Mülhausen;
  • 60 Kilometer südlich von Freiburg im Breisgau.

Die Stadt liegt dort, wo der Rhein seine allgemeine Fliessrichtung verändert. Der aus östlicher Richtung kommende Hochrhein wendet sich am sogenannten Rheinknie nach Norden und geht in den Oberrhein über.

Basel befindet sich in einem Übergangsraum zwischen:

Die Lage ermöglichte seit der Antike die Kontrolle wichtiger Verkehrswege zwischen Nordsee, Alpen, Burgund, Mittelland und Süddeutschland.

Stadtgrenzen

Die Stadt Basel grenzt innerhalb des Kantons Basel-Stadt an die Gemeinde Riehen.

Im Kanton Basel-Landschaft grenzen unter anderem folgende Gemeinden an Basel:

Auf französischer Seite liegen insbesondere:

Auf deutscher Seite grenzt Basel an:

Das genaue Dreiländereck der Schweiz, Frankreichs und Deutschlands liegt im Rhein. Das bekannte Dreiländereck-Denkmal im Basler Hafen steht etwas südöstlich des eigentlichen Grenzpunkts.

Rhein

Der Rhein ist das bestimmende Landschaftselement der Stadt.

Er teilt Basel in Grossbasel und Kleinbasel und verbindet die Stadt zugleich mit dem Oberrhein, den Niederlanden und der Nordsee.

Im Stadtgebiet wird der Fluss von mehreren Brücken überquert:

  • Mittlere Brücke;
  • Wettsteinbrücke;
  • Johanniterbrücke;
  • Dreirosenbrücke;
  • Schwarzwaldbrücke;
  • Eisenbahnbrücken.

Die Rheinufer dienen:

  • dem Güterverkehr;
  • der Personenschifffahrt;
  • der Naherholung;
  • dem Schwimmen;
  • kulturellen Veranstaltungen;
  • der Gastronomie;
  • dem Fuss- und Veloverkehr.

Im Sommer lassen sich viele Menschen im Rhein flussabwärts treiben. Die Kleidung wird dabei häufig in einem wasserdichten, fischförmigen Schwimmsack, dem sogenannten Wickelfisch, transportiert.

Das Rheinschwimmen gehört zur modernen Basler Stadtkultur. Wegen Strömung, Schiffsverkehr und Brückenpfeilern erfordert es jedoch gute Schwimmkenntnisse und die Beachtung der Sicherheitsregeln.

Birs

Die Birs erreicht südöstlich von Basel den Rhein.

Ihr Mündungsgebiet liegt im Grenzraum zwischen Basel und Birsfelden.

Die Birs war historisch wichtig für:

  • Mühlen;
  • Gewerbe;
  • Bewässerung;
  • Industrie;
  • Verkehrswege.

Das untere Birstal bildet heute eine dicht besiedelte Siedlungs- und Wirtschaftsachse zwischen Basel, Münchenstein, Arlesheim und den Juratälern.

Grossbasel

Grossbasel liegt auf der linken beziehungsweise südwestlichen Rheinseite.

Dort befinden sich:

  • das Basler Münster;
  • das Rathaus;
  • der Marktplatz;
  • die Universität;
  • der Bahnhof Basel SBB;
  • die meisten kantonalen Behörden;
  • das Kunstmuseum;
  • das Theater Basel;
  • das Geschäftszentrum;
  • grosse Teile der historischen Altstadt.

Der Münsterhügel und die Bereiche um Petersberg und Spalenberg gehören zu den ältesten dauerhaft besiedelten Teilen der Stadt.

Grossbasel umfasst elf statistische Wohnviertel.

Kleinbasel

Kleinbasel liegt auf der rechten beziehungsweise nordöstlichen Rheinseite.

Im Mittelalter war es eine eigenständige Stadt. Es wurde 1392 von Grossbasel erworben und mit diesem vereinigt.[5]

Zu Kleinbasel gehören heute:

  • die Kleinbasler Altstadt;
  • das Messegelände;
  • das Rosental;
  • das Matthäusquartier;
  • das Klybeck;
  • Kleinhüningen;
  • der Rheinhafen;
  • zahlreiche Wohn- und Industriegebiete.

Kleinbasel besitzt eine eigenständige historische Identität. Sie wird besonders durch die drei Ehrengesellschaften und den Brauch des Vogel Gryff gepflegt.

Dreiländereck

Basel liegt im Dreiländereck Schweiz–Frankreich–Deutschland.

Der grenzüberschreitende Stadtraum umfasst unter anderem:

  • Basel;
  • Riehen;
  • Allschwil;
  • Binningen;
  • Birsfelden;
  • Muttenz;
  • Münchenstein;
  • Saint-Louis;
  • Huningue;
  • Hégenheim;
  • Weil am Rhein;
  • Lörrach.

Wohngebiete, Arbeitsplätze, Einkaufsangebote, Verkehrssysteme und Freizeiträume sind über die Staatsgrenzen hinweg miteinander verbunden.

Institutionen der regionalen Zusammenarbeit sind unter anderem:

  • Trinationaler Eurodistrict Basel;
  • Regio Basiliensis;
  • Oberrheinkonferenz;
  • Agglo Basel;
  • trinationale S-Bahn- und Verkehrsprojekte.

Klima

Basel besitzt ein für schweizerische Verhältnisse mildes und vergleichsweise trockenes Klima.

Die Stadt liegt in einer geschützten Lage zwischen Jura, Schwarzwald und Vogesen.

Typisch sind:

  • warme Sommer;
  • vergleichsweise milde Winter;
  • häufige Westwindlagen;
  • zeitweise trockene Nordostwinde;
  • Nebelperioden im Winter;
  • sommerliche Gewitter;
  • ausgeprägte städtische Wärmeinseln.

Die Oberrheinebene ermöglicht das Eindringen warmer Luft aus Südwesten.

Der Klimawandel führt in Basel zu:

  • häufigeren Hitzetagen;
  • wärmeren Nächten;
  • längeren Trockenperioden;
  • stärkeren Starkniederschlägen;
  • höherer Belastung dicht bebauter Quartiere;
  • Veränderungen des Rheinwasserstands;
  • zunehmendem Bewässerungsbedarf für Stadtbäume.

Stadtplanung und Grünraumgestaltung reagieren darauf unter anderem mit Baumpflanzungen, entsiegelten Flächen, schattigen Aufenthaltsorten und einer besseren Speicherung von Regenwasser.

Wohnviertel

Die Stadt Basel ist für statistische Zwecke in 19 Wohnviertel gegliedert.[4]

Die Wohnviertel sind keine politischen Gemeinden und besitzen keine eigenen Parlamente oder Regierungen.

Wohnviertel Stadtseite Charakter und bedeutende Orte
Altstadt Grossbasel Grossbasel Münsterhügel, Marktplatz, Rathaus, Spalenberg und mittelalterliches Zentrum
Vorstädte Grossbasel Geschäfts-, Kultur- und Bildungsviertel um Aeschenvorstadt, Steinenvorstadt und St. Alban-Vorstadt
Am Ring Grossbasel Wohn- und Geschäftsgebiet entlang des ehemaligen äusseren Befestigungsrings
Breite Grossbasel Wohnviertel am Rhein und an der Birs, nahe dem St.-Alban-Quartier
St. Alban Grossbasel Historisches Gewerbeviertel mit Kanälen, Papiermühle, Museen und Villengebieten
Gundeldingen Grossbasel Dichtes Wohnviertel südlich des Bahnhofs Basel SBB
Bruderholz Grossbasel Hoch gelegenes Wohngebiet mit Gärten, Spitalanlagen und Grünräumen
Bachletten Grossbasel Wohnquartier mit Schützenmattpark und Nähe zum Zoo
Gotthelf Grossbasel Wohnviertel westlich des Stadtzentrums
Iselin Grossbasel Dichtes Wohn- und Spitalviertel mit Universitätsspital und Kannenfeldpark
St. Johann Grossbasel Wohn-, Forschungs- und Wirtschaftsviertel mit Novartis Campus und Rheinufer
Altstadt Kleinbasel Kleinbasel Historischer Kern am rechten Rheinufer, Rheingasse und Mittlere Brücke
Clara Kleinbasel Geschäfts- und Wohnviertel um Claraplatz und Messe
Wettstein Kleinbasel Wohn- und Kulturviertel mit Museum Tinguely und Roche-Areal
Hirzbrunnen Kleinbasel Wohnviertel mit Gärten, Spital- und Sportanlagen
Rosental Kleinbasel Messe-, Forschungs-, Verwaltungs- und Entwicklungsgebiet
Matthäus Kleinbasel Dicht bebautes, internationales Wohnviertel am Rhein
Klybeck Kleinbasel Ehemaliges Industriegebiet mit neuen Wohn- und Stadtentwicklungsprojekten
Kleinhüningen Kleinbasel Ehemaliges Fischerdorf, Hafen- und Industriegebiet am Dreiländereck

Die statistischen Wohnviertel werden weiter in kleinere Bezirke und Wohnblöcke unterteilt.

Der umgangssprachliche Begriff Quartier stimmt nicht immer genau mit den statistischen Wohnvierteln überein. Quartiervereine und die Bevölkerung verwenden teilweise andere Grenzziehungen und historische Bezeichnungen.

Bevölkerung

Ende 2025 lebten 186'332 Menschen in der Stadt Basel.[2]

Damit wohnt der weitaus grösste Teil der Bevölkerung des Kantons Basel-Stadt innerhalb der Stadtgemeinde. Die übrige Kantonsbevölkerung lebt in Riehen und Bettingen.

Basel ist eine der am dichtesten besiedelten Gemeinden der Schweiz.

Die Bevölkerungsentwicklung war eng mit Wirtschaft, Industrie und Migration verbunden.

Entwicklung

Im Mittelalter lebten nur wenige Tausend Menschen innerhalb der Stadtmauern.

Das Wachstum beschleunigte sich während des 19. Jahrhunderts durch:

  • Industrialisierung;
  • Eisenbahnbau;
  • chemische Produktion;
  • Seidenbandindustrie;
  • Zuwanderung aus der Landschaft;
  • Einwanderung aus Deutschland, Frankreich und Italien.

Die Stadtmauern wurden ab der Mitte des 19. Jahrhunderts weitgehend abgebrochen. Neue Quartiere entstanden ausserhalb der ehemaligen Befestigungen.

Basel überschritt im frühen 20. Jahrhundert die Grenze von 100'000 Einwohnerinnen und Einwohnern.

Die Einwohnerzahl erreichte in den 1960er-Jahren einen historischen Höchststand. Danach zogen viele Haushalte in die umliegenden Gemeinden, während in der Stadt gleichzeitig mehr Büro-, Verkehrs- und Gewerbeflächen entstanden.

Seit Beginn des 21. Jahrhunderts wächst die Bevölkerung wieder. Ursachen sind:

  • internationale Zuwanderung;
  • neue Wohnüberbauungen;
  • Umnutzung ehemaliger Industrieflächen;
  • Attraktivität des Arbeitsmarkts;
  • Nähe zu Universität und Forschung;
  • hohe städtische Lebensqualität.

Internationale Bevölkerung

Basel besitzt eine stark internationale Bevölkerung.

In Stadt und Kanton leben Menschen aus mehr als 170 Staaten.[3]

Besonders bedeutende ausländische Bevölkerungsgruppen stammen aus:

  • Deutschland;
  • Italien;
  • Frankreich;
  • Portugal;
  • Spanien;
  • Türkei;
  • Kosovo;
  • Nordmazedonien;
  • Serbien;
  • Vereinigtem Königreich;
  • Indien;
  • Vereinigten Staaten;
  • Ukraine.

Die internationale Zusammensetzung hängt eng mit den Hochschulen, den Spitälern, den Life-Sciences-Unternehmen und der grenzüberschreitenden Lage zusammen.

Zahlreiche Beschäftigte pendeln täglich aus Frankreich und Deutschland nach Basel.

Wohnraum

Basel besitzt überwiegend einen Mietwohnungsmarkt.

Die Wohnformen reichen von:

  • mittelalterlichen Altstadthäusern;
  • Bürgerhäusern;
  • Blockrandbebauungen des 19. Jahrhunderts;
  • Genossenschaftssiedlungen;
  • Hochhäusern;
  • Einfamilienhäusern auf dem Bruderholz;
  • modernen Arealentwicklungen.

Wohnraum ist knapp und im schweizerischen Vergleich teuer.

Neue Wohnungen entstehen unter anderem:

  • auf ehemaligen Bahn- und Industrieflächen;
  • im Klybeck;
  • im Rosental;
  • auf dem Dreispitzareal;
  • im Gebiet Volta und Lysbüchel;
  • durch Verdichtung bestehender Quartiere.

Sprachen

Die Amtssprache ist Deutsch.

In Verwaltung, Schulen, Medien und schriftlicher Kommunikation wird Schweizer Hochdeutsch verwendet.

Im Alltag spricht ein grosser Teil der Bevölkerung Baseldeutsch beziehungsweise Baseldytsch.

Der Basler Dialekt gehört zum niederalemannischen beziehungsweise oberrheinisch-alemannischen Übergangsraum. Er unterscheidet sich deutlich von vielen hochalemannischen Dialekten der übrigen Deutschschweiz.

Typische Einflüsse stammen aus:

  • dem Elsass;
  • dem Markgräflerland;
  • dem Baselbiet;
  • dem übrigen alemannischen Raum;
  • dem Französischen.

Innerhalb der Stadt bestanden historisch Unterschiede zwischen Grossbasler und Kleinbasler Sprechweisen sowie zwischen sozialen Gruppen.

Durch Migration und Mobilität werden heute zahlreiche weitere Sprachen gesprochen, darunter:

  • Englisch;
  • Französisch;
  • Italienisch;
  • Spanisch;
  • Portugiesisch;
  • Albanisch;
  • Türkisch;
  • Serbisch und Kroatisch;
  • Arabisch;
  • Tamil;
  • Ukrainisch.

Französisch und Englisch besitzen im Wirtschafts-, Forschungs- und Kulturleben eine grosse Bedeutung.

Religion

Basel war seit dem frühen Mittelalter Sitz eines Bischofs und entwickelte sich zu einem bedeutenden kirchlichen Zentrum.

Seit der Reformation von 1529 war die Stadt überwiegend evangelisch-reformiert.

Die heutige religiöse Zusammensetzung ist vielfältig.

In Basel bestehen:

  • evangelisch-reformierte Kirchgemeinden;
  • römisch-katholische Pfarreien;
  • christkatholische Gemeinden;
  • orthodoxe Kirchen;
  • Freikirchen;
  • jüdische Gemeinden;
  • muslimische Gemeinschaften;
  • hinduistische und buddhistische Gruppen;
  • zahlreiche konfessionslose Einwohnerinnen und Einwohner.

Das Basler Münster ist seit der Reformation eine evangelisch-reformierte Kirche.

Die römisch-katholische Kirche gewann durch die Zuwanderung während der Industrialisierung erneut an Bedeutung.

Die Israelitische Gemeinde Basel gehört zu den historisch bedeutenden jüdischen Gemeinden der Schweiz.

Politische und administrative Stellung

Basel ist eine Einwohnergemeinde des Kantons Basel-Stadt.

Anders als Riehen und Bettingen besitzt die Stadt Basel keine getrennten politischen Gemeindeorgane.

Die Geschäfte der Einwohnergemeinde Basel werden durch die kantonalen Behörden wahrgenommen.[6]

Damit wirken:

  • der Grosse Rat gleichzeitig als kantonales Parlament und für kommunale Angelegenheiten der Stadt;
  • der Regierungsrat gleichzeitig als Kantonsregierung und als ausführende Behörde der Einwohnergemeinde Basel;
  • die kantonale Verwaltung zugleich als Stadtverwaltung.

Basel besitzt deshalb keine Bürgermeisterin oder keinen Bürgermeister im üblichen schweizerischen Sinn.

Das Regierungspräsidium vertritt den Kanton und die Stadt bei zahlreichen öffentlichen und internationalen Anlässen.

Bürgergemeinde

Neben der Einwohnergemeinde besteht die Bürgergemeinde der Stadt Basel.

Ihr gehören Personen mit dem Basler Gemeindebürgerrecht an.

Die Bürgergemeinde besitzt eigene politische Organe:

  • Bürgergemeinderat;
  • Bürgerrat;
  • Kommissionen;
  • eigene Verwaltung.

Zu ihren Aufgaben gehören unter anderem:

  • Erteilung des Gemeindebürgerrechts;
  • soziale Einrichtungen;
  • Betreuung von Kindern, Jugendlichen und Menschen mit Unterstützungsbedarf;
  • Verwaltung von Vermögen und Stiftungen;
  • Aufsicht über Zünfte und Gesellschaften;
  • Förderung von Natur, Integration und Kultur.[7]

Zur Bürgergemeinde gehören beziehungsweise mit ihr verbunden sind bedeutende Institutionen und Stiftungen, darunter das Bürgerliche Waisenhaus und die Christoph Merian Stiftung.

Zünfte und Gesellschaften

Historische Zünfte besitzen in Basel weiterhin kulturelle und gesellschaftliche Bedeutung.

Sie verloren ihre politischen und wirtschaftlichen Vorrechte im 19. Jahrhundert, pflegen jedoch:

  • Traditionen;
  • historische Gebäude;
  • gesellschaftliche Anlässe;
  • wohltätige Aufgaben;
  • kulturelle Sammlungen.

In Grossbasel bestehen Zünfte und Vorstadtgesellschaften.

In Kleinbasel bestehen die drei Ehrengesellschaften:

  • Gesellschaft zum Rebhaus;
  • Gesellschaft zur Hären;
  • Gesellschaft zum Greifen.

Sie tragen den Brauch des Vogel Gryff.

Geschichte

Urgeschichte

Die ältesten bekannten Spuren menschlicher Anwesenheit im Raum Basel reichen ungefähr 130'000 Jahre zurück.[5]

Während der Bronze- und Eisenzeit entstanden Siedlungen an den Rheinufern und auf erhöhten, gut geschützten Geländepunkten.

Bedeutende Fundgebiete sind:

  • Münsterhügel;
  • Alte Gasfabrik im heutigen St.-Johann-Quartier;
  • Rheinufer;
  • Umgebung der Birs;
  • Grenzraum zu Frankreich und Deutschland.

Im Gebiet der Alten Gasfabrik bestand während der späten Latènezeit eine grosse keltische Siedlung.

Die Bevölkerung gehörte wahrscheinlich zu den Raurikern.

Im 1. Jahrhundert v. Chr. wurde der Münsterhügel mit einem als Murus Gallicus bezeichneten Wall befestigt. Reste dieser Anlage sind im Bereich des Münsters erhalten.[5]

Römische Zeit

Die römische Besiedlung der Region stand zunächst im Zusammenhang mit der Kolonie Augusta Raurica bei Augst.

Der Münsterhügel entwickelte sich zu einem militärisch und strategisch wichtigen Ort am Rhein.

In der Spätantike wurde dort eine befestigte Anlage errichtet.

Der Name Basel ist erstmals 374 als Basilia belegt. Kaiser Valentinian I. hielt sich damals am Rheinknie auf und liess die Rheingrenze sichern.[5]

Der Rhein bildete zeitweise die Grenze zwischen dem Römischen Reich und den Gebieten nördlich des Flusses.

Nach dem Rückzug römischer Truppen blieb eine romanisierte Bevölkerung in der Region. Gleichzeitig wanderten alemannische Gruppen ein.

Frühmittelalter

Im 7. Jahrhundert ist ein Bischof von Augst beziehungsweise Basel belegt.

Der Bischofssitz wurde im Verlauf des Frühmittelalters nach Basel verlegt.

Die Stadt entwickelte sich um:

  • Münsterhügel;
  • bischöfliche Residenz;
  • Markt;
  • Rheinhafen;
  • kirchliche Einrichtungen.

917 wurde Basel bei einem Einfall ungarischer Krieger schwer zerstört. Der damalige Bischof kam ums Leben, und das karolingische Münster wurde beschädigt oder zerstört.[5]

Im 10. und 11. Jahrhundert gewann Basel als Teil des Heiligen Römischen Reiches erneut an Bedeutung.

Bischofsstadt

Die Basler Bischöfe waren geistliche Oberhäupter und weltliche Stadtherren.

Sie verfügten über:

  • Gerichtsrechte;
  • Münzrecht;
  • Marktaufsicht;
  • Zollrechte;
  • Steuergewalt;
  • Kontrolle von Massen und Gewichten.

Kaiser Heinrich II. förderte Basel und unterstützte den Neubau des Münsters.

Das sogenannte Heinrichsmünster wurde 1019 geweiht.[5]

Das Bistum Basel besass Gebiete im Jura, im Elsass und am Oberrhein. Die Stadt Basel war jedoch nur ein Teil des wesentlich grösseren geistlichen Territoriums.

Mittlere Brücke und Kleinbasel

Im 13. Jahrhundert entstand die erste dauerhafte Rheinbrücke.

Sie verband Grossbasel mit dem rechtsrheinischen Gebiet und förderte Handel, Verkehr und Stadtentwicklung.

Auf der rechten Rheinseite entstand Kleinbasel als eigene Stadt mit eigener Verwaltung und Befestigung.

1392 erwarb Grossbasel Kleinbasel vom Bischof und vereinigte beide Städte.[5]

Die Brücke wurde später als Mittlere Brücke bezeichnet. Die heutige Steinbrücke wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts an Stelle der mittelalterlichen Anlage errichtet.

Zünfte und städtische Selbstständigkeit

Handwerker und Kaufleute organisierten sich seit dem Mittelalter in Zünften.

Die Zünfte vertraten wirtschaftliche, soziale, militärische und politische Interessen.

Die Stadt löste sich schrittweise aus der bischöflichen Herrschaft.

Bürgermeister, Oberstzunftmeister und Rat übernahmen immer mehr Aufgaben.

Basel entwickelte sich zu einer weitgehend selbstständigen Reichsstadt.

Judenverfolgung von 1349

Während der Pestverfolgungen von 1348 und 1349 wurde auch die jüdische Bevölkerung Basels Opfer schwerer Gewalt.

Jüdinnen und Juden wurden beschuldigt, Brunnen vergiftet und die Pest verursacht zu haben.

Im Januar 1349 wurden zahlreiche Mitglieder der jüdischen Gemeinde ermordet. Überlebende wurden vertrieben.

Die Verfolgung gehört zu den schwersten Verbrechen der mittelalterlichen Stadtgeschichte.

Später liessen sich erneut jüdische Familien in Basel nieder, wurden jedoch gegen Ende des 14. Jahrhunderts wiederum verdrängt.

Eine dauerhafte moderne jüdische Gemeinde entwickelte sich erst im 19. Jahrhundert.

Basler Erdbeben

Am 18. Oktober 1356 erschütterte ein starkes Erdbeben Basel und die umliegende Region.

Es gilt als eines der stärksten historisch dokumentierten Erdbeben Mitteleuropas.

Zahlreiche Gebäude wurden beschädigt oder zerstört.

Besonders verheerend waren Brände, die nach dem Beben ausbrachen.

Betroffen waren:

  • Münster;
  • Kirchen;
  • Stadtmauern;
  • Türme;
  • Wohnhäuser;
  • Burgen im Umland.

Die Stadt wurde in den folgenden Jahrzehnten wieder aufgebaut.

Als Reaktion auf Wachstum und Gefährdung entstand ein neuer äusserer Befestigungsring. Teile davon sind am Spalentor, St. Johanns-Tor und St. Alban-Tor erhalten.

Konzil von Basel

Von 1431 an tagte in Basel ein grosses Kirchenkonzil.

Das Konzil von Basel zog Geistliche, Gelehrte, Diplomaten, Kaufleute und Handwerker aus ganz Europa an.

Das Konzil beschäftigte sich mit:

  • Reform der Kirche;
  • Verhältnis zwischen Papst und Konzil;
  • Kirchenrecht;
  • Glaubensfragen;
  • diplomatischen Konflikten.

Die Versammlung förderte Basels internationale Bedeutung und schuf Voraussetzungen für die spätere Universitätsgründung.

Ein Teil des Konzils blieb bis 1449 in Basel, nachdem der Papst die Versammlung an einen anderen Ort verlegt hatte.

Universität Basel

Die Universität Basel wurde 1460 gegründet.

Papst Pius II., der Basel während des Konzils kennengelernt hatte, erteilte die päpstliche Stiftungsurkunde.

Am 4. April 1460 ernannte Bischof Johann von Venningen Georg von Andlau zum ersten Rektor.[8]

Die Universität ist die älteste noch bestehende Universität der Schweiz.

Zu ihren historischen Persönlichkeiten gehören:

Buchdruck und Humanismus

Basel entwickelte sich im späten 15. und frühen 16. Jahrhundert zu einem führenden Zentrum des europäischen Buchdrucks.

Wichtige Drucker und Verleger waren:

  • Johannes Amerbach;
  • Johannes Froben;
  • Johann Petri;
  • Adam Petri;
  • Michael Furter.

Die Papierproduktion im St.-Alban-Tal unterstützte das Druckgewerbe.

Erasmus von Rotterdam liess wichtige Werke bei Johannes Froben drucken.

Auch die Schriften von:

  • Martin Luther;
  • Sebastian Brant;
  • Thomas Morus;
  • antiken griechischen und römischen Autoren

wurden in Basel hergestellt und verbreitet.

Hans Holbein der Jüngere arbeitete mehrere Jahre in der Stadt und schuf Porträts, Wandbilder und Buchillustrationen.

Beitritt zur Eidgenossenschaft

Basel war im 15. Jahrhundert politisch zwischen dem Reich, den Habsburgern, Frankreich und der Eidgenossenschaft positioniert.

Die Stadt beteiligte sich an regionalen Bündnissen und Konflikten.

Der Schwabenkrieg von 1499 und der anschliessende Frieden von Basel verstärkten die Annäherung an die Eidgenossenschaft.

Am 13. Juli 1501 trat Basel gemeinsam mit Schaffhausen der Eidgenossenschaft bei.

Basel wurde der elfte Ort des eidgenössischen Bundes.

Der Beitritt stärkte:

  • die militärische Sicherheit;
  • den Handel;
  • die politische Selbstständigkeit;
  • die Beziehungen zur übrigen Schweiz.

Reformation

Reformatorische Ideen verbreiteten sich in Basel seit den 1520er-Jahren.

Eine zentrale Persönlichkeit war Johannes Oekolampad.

Im Februar 1529 kam es zu einem Bildersturm. Altäre, Heiligenbilder und weitere katholische Ausstattungen wurden aus Kirchen entfernt oder zerstört.

Der Rat führte die Reformation ein.

Klöster wurden aufgehoben und deren Besitz eingezogen.

Der Bischof und das Domkapitel verliessen die Stadt. Der Fürstbischof residierte später dauerhaft in Pruntrut.

Das Münster wurde evangelisch-reformiert.

Die Reformation stärkte die politische Stellung der Zünfte und veränderte:

  • Bildung;
  • Armenpflege;
  • Kirchenorganisation;
  • Universitätsleben;
  • Kunst;
  • Stadtregierung.

Glaubensflüchtlinge und Seidenbandindustrie

Im 16. und 17. Jahrhundert zogen zahlreiche protestantische Glaubensflüchtlinge aus Frankreich, Italien und anderen Regionen nach Basel.

Sie brachten:

  • Handelskontakte;
  • Kapital;
  • handwerkliches Wissen;
  • neue Produktionsmethoden;
  • internationale Netzwerke.

Besonders bedeutend wurde die Herstellung von Seidenbändern.

Basler Unternehmer liessen Bänder in Heimarbeit in der Stadt und in der Landschaft weben.

Die Seidenbandindustrie entwickelte sich zu einem führenden Wirtschaftszweig und blieb bis ins 19. Jahrhundert wichtig.[5]

Westfälischer Frieden

Der Basler Bürgermeister Johann Rudolf Wettstein vertrat die Eidgenossenschaft bei den Verhandlungen zum Westfälischen Frieden.

1648 erreichte er die formelle Anerkennung der Unabhängigkeit der Eidgenossenschaft vom Heiligen Römischen Reich.

Wettsteins diplomatischer Erfolg wurde zu einem wichtigen Teil der Basler und schweizerischen Erinnerungskultur.

Aufklärung und Wissenschaft

Basel entwickelte sich im 17. und 18. Jahrhundert zu einem bedeutenden Wissenschafts- und Handelszentrum.

Die Gelehrtenfamilie Bernoulli brachte mehrere bekannte Mathematiker und Naturwissenschaftler hervor.

Zu ihnen gehörten:

  • Jakob Bernoulli;
  • Johann Bernoulli;
  • Daniel Bernoulli.

Leonhard Euler wurde 1707 in Basel geboren und studierte an der Universität.

Isaak Iselin gründete 1777 die Gesellschaft zur Aufmunterung und Beförderung des Guten und Gemeinnützigen, die heutige GGG Basel.

Helvetische Revolution

1798 brach die alte städtische Herrschaft über die Basler Landschaft zusammen.

Peter Ochs, ein Basler Politiker, spielte eine bedeutende Rolle bei der Ausarbeitung der Verfassung der Helvetischen Republik.

Stadt- und Landbevölkerung wurden rechtlich gleichgestellt.

Die französische Besetzung und die neue zentralistische Ordnung führten jedoch zu wirtschaftlichen Belastungen und politischen Konflikten.

Nach 1803 wurde Basel wieder ein Kanton der Eidgenossenschaft.

Basler Mission

1815 wurde die Basler Mission gegründet.

Sie bildete Missionare aus und war später in Afrika, Asien und weiteren Regionen tätig.

Ihre Geschichte ist mit:

  • Religionsvermittlung;
  • Schulen;
  • Handel;
  • Sprachforschung;
  • kolonialen Machtverhältnissen;
  • kulturellem Austausch

verbunden.

Die Nachfolgeorganisation Mission 21 beschäftigt sich heute auch kritisch mit dem kolonialen Erbe der Missionsbewegung.

Kantonstrennung

Nach 1815 verschärften sich die politischen Spannungen zwischen der Stadt und der Landschaft.

Die Landbevölkerung verlangte eine stärkere Vertretung und politische Gleichberechtigung.

1831 bis 1833 kam es zu Aufständen und bewaffneten Auseinandersetzungen.

Nach der Niederlage der städtischen Truppen an der Hülftenschanz wurde der Kanton 1833 geteilt.

Es entstanden:

  • Basel-Stadt;
  • Basel-Landschaft.

Basel-Stadt umfasste zunächst die Stadt Basel sowie Riehen, Bettingen und Kleinhüningen.

Die Trennung hatte erhebliche politische, wirtschaftliche und finanzielle Folgen.

Eisenbahn und Stadtentwicklung

Im 19. Jahrhundert wurde Basel zu einem internationalen Eisenbahnknoten.

Die französische Eisenbahn erreichte die Stadt in den 1840er-Jahren.

Später entstanden Verbindungen nach:

  • Zürich;
  • Olten;
  • Bern;
  • Luzern;
  • Deutschland;
  • Elsass.

Neue Bahnhöfe, Güteranlagen und Industriegebiete veränderten das Stadtbild.

Die mittelalterlichen Befestigungen wurden ab 1859 weitgehend abgebrochen.

An ihrer Stelle entstanden:

  • Strassen;
  • Parks;
  • öffentliche Gebäude;
  • Wohnquartiere.

Industrialisierung

Basel entwickelte sich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zu einer führenden Industriestadt.

Wichtige Branchen waren:

  • Seidenbandherstellung;
  • Textilien;
  • Maschinenbau;
  • Farbenchemie;
  • Pharmazie;
  • Lebensmittel;
  • Druckereien;
  • Banken;
  • Handel.

Die chemische Industrie entstand teilweise aus der Herstellung synthetischer Farbstoffe für die Textilindustrie.

Bedeutende Unternehmen waren:

  • Geigy;
  • Ciba;
  • Sandoz;
  • Hoffmann-La Roche.

Aus Zusammenschlüssen und Umstrukturierungen entstanden später internationale Konzerne wie Novartis.

Erster Zionistischer Weltkongress

1897 fand im Basler Stadtcasino der Erste Zionistische Weltkongress statt.

Organisator und zentrale Persönlichkeit war Theodor Herzl.

Der Kongress verabschiedete das Basler Programm, das die Schaffung einer öffentlich-rechtlich gesicherten Heimstätte für das jüdische Volk in Palästina anstrebte.

Basel war später mehrfach Tagungsort weiterer zionistischer Kongresse.

Herzl schrieb nach dem ersten Kongress sinngemäss, er habe in Basel den jüdischen Staat gegründet. Der Staat Israel entstand 1948.

Eingemeindung Kleinhüningens

Kleinhüningen war lange eine eigenständige Gemeinde.

Die Industrialisierung und der Hafenausbau verbanden das ehemalige Fischerdorf immer stärker mit der Stadt.

Am 1. Januar 1908 wurde Kleinhüningen vollständig mit Basel vereinigt.[9]

Rheinhafen

Der moderne Güterverkehr auf dem Oberrhein entwickelte sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts.

Zunächst entstand der Hafen St. Johann.

Später wurden in Kleinhüningen zwei Hafenbecken angelegt.

Der Rheinhafen wurde zu einem wichtigen Umschlagplatz für:

  • Getreide;
  • Kohle;
  • Erdölprodukte;
  • Metalle;
  • Container;
  • Baustoffe;
  • chemische Erzeugnisse.

Basel erhielt dadurch einen direkten Zugang zu den Nordseehäfen.

Mustermesse und Messewesen

1917 fand erstmals die Schweizer Mustermesse statt.

Sie sollte während des Ersten Weltkriegs die schweizerische Produktion und den Binnenhandel fördern.

Aus ihr entwickelte sich die Messe Basel.

Später fanden in Basel zahlreiche internationale Fachmessen statt.

Besonders bekannt wurden:

  • Art Basel;
  • Baselworld;
  • Muba;
  • Fachmessen für Medizin, Technik und Logistik.

Die traditionelle Muba wurde 2019 eingestellt.

Chemie und Pharmazie im 20. Jahrhundert

Die chemisch-pharmazeutische Industrie wurde zum wichtigsten Wirtschaftszweig der Stadt.

Roche wurde 1896 gegründet.

Ciba, Geigy und Sandoz entwickelten internationale Produktions- und Forschungsnetze.

1996 schlossen sich Ciba-Geigy und Sandoz zu Novartis zusammen.

Basel wurde zu einem weltweiten Zentrum für:

  • Arzneimittelforschung;
  • Biotechnologie;
  • Diagnostik;
  • Pflanzenschutz;
  • Spezialchemie;
  • medizinische Forschung.

Flughafen Basel-Mulhouse

1946 wurde auf französischem Gebiet der Flughafen Basel-Mulhouse eröffnet.

Er entwickelte sich zu einer binationalen schweizerisch-französischen Einrichtung.

Der heutige EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg dient der gesamten Dreiländerregion.

Im Jahr 2025 nutzten 9,6 Millionen Passagiere den Flughafen.[10]

Stadtentwicklung seit 1945

Nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden:

  • neue Wohnsiedlungen;
  • Spital- und Universitätsbauten;
  • Autobahnen;
  • Industrieanlagen;
  • Messehallen;
  • Hochhäuser.

Gleichzeitig verlagerte sich Wohnbevölkerung in die umliegenden Gemeinden.

Seit dem späten 20. Jahrhundert wurden ehemalige Industrie- und Bahnflächen zunehmend für neue Stadtquartiere genutzt.

Bedeutende Entwicklungsgebiete sind:

  • Dreispitz;
  • Erlenmatt;
  • Volta;
  • Lysbüchel;
  • Klybeck;
  • Rosental;
  • Hafen- und Rheinräume.

Wirtschaft

Basel ist eines der wichtigsten Wirtschafts- und Arbeitszentren der Schweiz.

Die Stadt besitzt mehr Arbeitsplätze, als erwerbstätige Einwohnerinnen und Einwohner in ihr leben.

Ein grosser Teil der Beschäftigten pendelt täglich aus:

  • Basel-Landschaft;
  • Aargau;
  • Solothurn;
  • Deutschland;
  • Frankreich.

Die Wirtschaft ist international ausgerichtet und stark wissensintensiv.

Life Sciences

Die Region Basel gehört zu den weltweit bedeutenden Standorten der Life Sciences.

In der Region bestehen rund 700 Unternehmen mit ungefähr 33'000 Beschäftigten in diesem Bereich.[3]

Zu den Tätigkeitsfeldern gehören:

  • Pharmaforschung;
  • Arzneimittelproduktion;
  • Biotechnologie;
  • Diagnostik;
  • Medizintechnik;
  • Agrarwissenschaft;
  • Datenanalyse;
  • klinische Forschung.

Bedeutende Unternehmen und Einrichtungen sind unter anderem:

  • Roche;
  • Novartis;
  • Universität Basel;
  • Universitätsspital Basel;
  • Schweizerisches Tropen- und Public-Health-Institut;
  • Friedrich-Miescher-Institut;
  • zahlreiche Start-ups und Forschungsunternehmen.

Die Life-Sciences-Industrie prägt das Stadtbild durch Forschungszentren, Labore, Hauptsitze und Hochhäuser.

Chemische Industrie

Die moderne pharmazeutische Industrie entwickelte sich aus dem Farbstoff- und Chemiegewerbe des 19. Jahrhunderts.

Die Branche produzierte zunächst:

  • Textilfarben;
  • Pigmente;
  • Hilfsstoffe;
  • Chemikalien.

Später verlagerte sich der Schwerpunkt zunehmend auf Medikamente, Pflanzenschutz und Spezialchemie.

Umweltbelastungen durch frühere Produktionsweisen führten zu Altlasten und langfristigen Sanierungsaufgaben.

Der Brand eines Chemielagers in Schweizerhalle bei Basel im Jahr 1986 verursachte eine schwere Verschmutzung des Rheins und führte zu strengeren Sicherheits- und Umweltstandards.

Finanzplatz

Basel besitzt eine lange Tradition als Banken- und Versicherungsstandort.

Kaufleute und Seidenbandhersteller betrieben bereits in der frühen Neuzeit Kredit-, Wechsel- und Kommissionsgeschäfte.

Im 19. und 20. Jahrhundert entstanden bedeutende Banken.

Seit 1930 befindet sich der Hauptsitz der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich in Basel.[11]

Die Bank dient als Forum für Zentralbanken und fördert die internationale Zusammenarbeit in Geld- und Finanzfragen.

Bei ihr ist das Sekretariat des Basler Ausschusses für Bankenaufsicht angesiedelt.[12]

Die vom Ausschuss entwickelten Regelwerke Basel I, Basel II und Basel III tragen den Namen der Stadt.

Logistik und Rheinhäfen

Die Schweizerischen Rheinhäfen umfassen die Hafenstandorte:

  • Basel-Kleinhüningen;
  • Birsfelden;
  • Muttenz-Au.

Sie bilden eine zentrale Güterdrehscheibe auf dem Korridor Rotterdam–Basel–Genua.

Über die Häfen werden jährlich mehrere Millionen Tonnen Güter und grosse Mengen an Containern umgeschlagen.[13]

Der Basler Hafen besitzt Anschlüsse an:

  • Rhein;
  • Eisenbahn;
  • Autobahn;
  • Pipelines;
  • regionale Logistikzentren.

Basel ist zudem der Register- und Heimathafen der schweizerischen Hochseeschifffahrt, obwohl die Stadt keinen Zugang zur Küste besitzt.

Messe und Kongresse

Das Messewesen ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor.

Das Messeareal liegt hauptsächlich im Kleinbasler Rosentalquartier.

Bedeutende Veranstaltungen sind:

  • Art Basel;
  • Fachkongresse;
  • medizinische und wissenschaftliche Tagungen;
  • Unternehmensveranstaltungen;
  • Kultur- und Publikumsmessen.

Hotels, Gastronomie, Detailhandel und Verkehr profitieren von den internationalen Gästen.

Handel und Dienstleistungen

Der Dienstleistungssektor stellt den grössten Teil der Arbeitsplätze.

Wichtige Bereiche sind:

  • Gesundheitswesen;
  • Bildung;
  • öffentliche Verwaltung;
  • Banken;
  • Versicherungen;
  • Beratung;
  • Informatik;
  • Detailhandel;
  • Tourismus;
  • Kultur;
  • Gastronomie;
  • Logistik.

Basel ist Einkaufszentrum für die Nordwestschweiz sowie für Teile des Elsass und Südbadens.

Verkehr

Basel ist ein internationaler Verkehrsknoten an der Schnittstelle von Schweiz, Frankreich und Deutschland.

Eisenbahn

Der Bahnhof Basel SBB ist einer der wichtigsten Bahnhöfe der Schweiz.

Er wird durch nationale und internationale Züge bedient.

Direkte Verbindungen bestehen unter anderem nach:

  • Zürich;
  • Bern;
  • Luzern;
  • Lausanne;
  • Genf;
  • Olten;
  • Chur;
  • Mailand;
  • Paris;
  • Frankfurt am Main;
  • Freiburg im Breisgau;
  • Hamburg;
  • Berlin.

An den Bahnhof Basel SBB schliesst der französische Bahnhofsbereich Basel SNCF an.

Der Basel Badische Bahnhof liegt auf Schweizer Staatsgebiet, wird jedoch von der Deutschen Bahn betrieben. Besondere staatsvertragliche Regelungen ermöglichen dort den deutschen Bahn- und Zollbetrieb.

Weitere Bahnhöfe und Haltestellen sind:

  • Basel St. Johann;
  • Basel Dreispitz;
  • Basel SBB St. Jakob;
  • Basel Wankdorf – nicht vorhanden;
  • zahlreiche Stationen der trinationalen S-Bahn in der Agglomeration.

Die trinationale S-Bahn verbindet Basel mit Gemeinden in:

  • Basel-Stadt;
  • Basel-Landschaft;
  • Aargau;
  • Solothurn;
  • Deutschland;
  • Frankreich.

Tram

Das Basler Tram bildet das Rückgrat des städtischen öffentlichen Verkehrs.

Das Netz wird hauptsächlich durch:

  • Basler Verkehrs-Betriebe;
  • Baselland Transport

betrieben.

Tramlinien verbinden die Innenstadt mit:

  • Riehen;
  • Binningen;
  • Allschwil;
  • Münchenstein;
  • Muttenz;
  • Pratteln;
  • Aesch;
  • Ettingen;
  • Weil am Rhein;
  • Saint-Louis.

Die grenzüberschreitenden Tramverbindungen nach Deutschland und Frankreich sind ein sichtbares Zeichen der trinationalen Stadtregion.

Die grünen Fahrzeuge der Basler Verkehrs-Betriebe gehören zum traditionellen Stadtbild.

Busverkehr

Buslinien ergänzen das Tram- und Bahnnetz.

Sie erschliessen:

  • Wohnquartiere;
  • Spitäler;
  • Industriegebiete;
  • Flughafen;
  • Gemeinden der Agglomeration;
  • grenzüberschreitende Ziele.

Der Tarifverbund Nordwestschweiz ermöglicht die Nutzung verschiedener Verkehrsmittel mit gemeinsamen Fahrausweisen.

Strassen

Basel liegt an mehreren nationalen und internationalen Autobahnen.

Wichtige Verbindungen sind:

  • A2 in Richtung Luzern, Gotthard und Italien;
  • A3 in Richtung Zürich und Chur;
  • französische A35 in Richtung Mülhausen und Strassburg;
  • deutsche A5 in Richtung Freiburg, Karlsruhe und Frankfurt.

Die Nordtangente führt einen grossen Teil des Transitverkehrs durch Tunnelanlagen.

Die zentrale Lage und die engen Grenzen führen zu hoher Verkehrsbelastung.

Die Verkehrspolitik fördert deshalb:

  • öffentlichen Verkehr;
  • Fussverkehr;
  • Veloverkehr;
  • Verkehrsberuhigung;
  • Parkraumbewirtschaftung;
  • grenzüberschreitende Bahnprojekte.

EuroAirport

Der EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg liegt bei Saint-Louis auf französischem Staatsgebiet.

Er wird von Frankreich und der Schweiz gemeinsam betrieben.

Eine zollfreie Strasse verbindet den schweizerischen Sektor des Flughafens mit Basel.

Der Flughafen bietet Verbindungen zu zahlreichen europäischen Städten und Ferienregionen.

Er ist ausserdem bedeutend für:

  • Luftfracht;
  • Flugzeugwartung;
  • Geschäftsverkehr;
  • regionale Arbeitsplätze.

Schifffahrt

Der Rhein ist ab Basel Teil einer internationalen Wasserstrasse.

Güterschiffe verbinden die Stadt mit:

  • Strassburg;
  • Mannheim;
  • Duisburg;
  • Rotterdam;
  • Antwerpen.

Daneben bestehen:

  • Personenschifffahrt;
  • Flusskreuzfahrten;
  • Ausflugsschiffe;
  • private Sport- und Freizeitboote.

Die Basler Personenschifffahrt bedient Strecken im Raum Basel und auf dem Hochrhein.

Rheinfähren

Vier nicht motorisierte Fähren verbinden Grossbasel und Kleinbasel.

Sie werden allein durch die Strömung des Rheins bewegt und an einem Drahtseil geführt.

Die Fähren tragen traditionelle Namen:

  • Wilde Maa;
  • Leu;
  • Vogel Gryff;
  • Ueli.

Sie gehören zu den bekanntesten Verkehrsmitteln und Sehenswürdigkeiten der Stadt.

Veloverkehr

Aufgrund der kurzen Distanzen besitzt das Velo eine grosse Bedeutung.

Die Stadt baut:

  • Velowege;
  • Abstellanlagen;
  • grenzüberschreitende Routen;
  • Verbindungen zu Bahnhöfen;
  • verkehrsberuhigte Strassen

aus.

Konflikte entstehen besonders dort, wo Fuss-, Velo-, Tram- und Autoverkehr auf engem Raum zusammentreffen.

Bildung und Forschung

Universität Basel

Die Universität Basel wurde 1460 gegründet und ist die älteste Universität der Schweiz.[8]

Sie besitzt sieben Fakultäten:

  • Theologische Fakultät;
  • Juristische Fakultät;
  • Medizinische Fakultät;
  • Philosophisch-Historische Fakultät;
  • Philosophisch-Naturwissenschaftliche Fakultät;
  • Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät;
  • Fakultät für Psychologie.

Forschungsschwerpunkte bestehen unter anderem in:

  • Life Sciences;
  • Medizin;
  • Nanowissenschaften;
  • Quantenwissenschaften;
  • Kulturwissenschaften;
  • Nachhaltigkeit;
  • Europaforschung;
  • Afrikaforschung;
  • Digitalisierung.

Die Universität wird gemeinsam von den Kantonen Basel-Stadt und Basel-Landschaft getragen.

Biozentrum

Das Biozentrum der Universität Basel ist ein international bekanntes Forschungsinstitut.

Es beschäftigt sich mit:

  • Molekularbiologie;
  • Zellbiologie;
  • Strukturbiologie;
  • Genetik;
  • Mikrobiologie;
  • Neurobiologie;
  • Computerbiologie.

Das Institut arbeitet eng mit Universitätsspital und pharmazeutischen Unternehmen zusammen.

Schweizerisches Tropen- und Public-Health-Institut

Das Schweizerische Tropen- und Public-Health-Institut entstand aus dem Schweizerischen Tropeninstitut.

Es forscht und lehrt in Bereichen wie:

  • globale Gesundheit;
  • Infektionskrankheiten;
  • Epidemiologie;
  • Umwelt und Gesundheit;
  • Gesundheitssysteme;
  • medizinische Parasitologie.

Der Hauptstandort befindet sich in Allschwil unmittelbar an der Stadtgrenze.

Fachhochschulen

Basel ist Teil des Hochschulraums Nordwestschweiz.

Die Fachhochschule Nordwestschweiz besitzt Standorte in Basel und der umliegenden Region.

Bedeutende Bereiche sind:

  • Gestaltung und Kunst;
  • Musik;
  • Wirtschaft;
  • Soziale Arbeit;
  • Pädagogik;
  • Life Sciences;
  • Technik.

Die Hochschule für Gestaltung und Kunst befindet sich auf dem Dreispitzareal.

Schulen

Das Basler Bildungssystem umfasst:

  • Kindergärten;
  • Primarschulen;
  • Sekundarschulen;
  • Gymnasien;
  • Berufsfachschulen;
  • Fachmittelschulen;
  • Privatschulen;
  • internationale Schulen.

Die internationale Wirtschaft führte zur Entstehung mehrsprachiger und international ausgerichteter Bildungsangebote.

Gesundheitswesen

Basel ist ein bedeutendes medizinisches Zentrum.

Zu den wichtigsten Einrichtungen gehören:

  • Universitätsspital Basel;
  • Universitäts-Kinderspital beider Basel;
  • Felix-Platter-Spital;
  • Universitäre Altersmedizin;
  • Psychiatrische Kliniken;
  • Claraspital;
  • Merian-Iselin-Klinik;
  • zahlreiche ambulante Zentren.

Das Universitätsspital arbeitet eng mit der Medizinischen Fakultät und pharmazeutischen Forschungsunternehmen zusammen.

Schwerpunkte bestehen unter anderem in:

  • Onkologie;
  • Transplantationsmedizin;
  • Herz-Kreislauf-Medizin;
  • Neurologie;
  • Immunologie;
  • Infektionsmedizin;
  • personalisierter Medizin.

Kultur

Basel gilt als eine der bedeutendsten Kultur- und Museumsstädte Europas.

Der Museumsverbund Museen Basel umfasst 38 Häuser in Basel und der grenzüberschreitenden Region.[14]

Kunstmuseum Basel

Das Kunstmuseum Basel besitzt eine bedeutende öffentliche Kunstsammlung.

Ihr historischer Kern ist das Amerbach-Kabinett.

Die Stadt erwarb die Sammlung 1661 und machte sie öffentlich zugänglich. Dieser Erwerb gilt als ein früher Ausgangspunkt des öffentlichen Museumswesens in Europa.[14]

Die Sammlung umfasst Werke vom Mittelalter bis zur Gegenwart.

Vertreten sind unter anderem:

  • Hans Holbein der Jüngere;
  • Konrad Witz;
  • Arnold Böcklin;
  • Pablo Picasso;
  • Paul Cézanne;
  • Vincent van Gogh;
  • Paul Klee;
  • Alberto Giacometti.

Das Museum besitzt Gebäude am St. Alban-Graben sowie das Museum für Gegenwartskunst.

Historisches Museum Basel

Das Historische Museum dokumentiert die Geschichte der Stadt und Region.

Seine wichtigsten Häuser sind:

  • Barfüsserkirche;
  • Haus zum Kirschgarten;
  • Musikmuseum.

Die Sammlungen umfassen:

  • mittelalterliche Kunst;
  • Zunftobjekte;
  • Waffen;
  • Möbel;
  • Münzen;
  • Textilien;
  • Musikinstrumente;
  • Zeugnisse des städtischen Alltags.

Museum der Kulturen

Das Museum der Kulturen Basel besitzt ethnologische Sammlungen aus verschiedenen Weltregionen.

Es beschäftigt sich mit:

  • kultureller Vielfalt;
  • religiösen Praktiken;
  • Alltagskultur;
  • kolonialer Sammlungsgeschichte;
  • Herkunft und Rückgabe von Objekten.

Naturhistorisches Museum

Das Naturhistorische Museum Basel zeigt Sammlungen zu:

  • Zoologie;
  • Geologie;
  • Paläontologie;
  • Mineralogie;
  • Anthropologie;
  • Entomologie.

Das Museum geht auf universitäre und städtische Sammlungen zurück.

Weitere Museen

Weitere bedeutende Museen und Ausstellungshäuser sind:

  • Museum Tinguely;
  • Antikenmuseum Basel und Sammlung Ludwig;
  • Jüdisches Museum der Schweiz;
  • Cartoonmuseum Basel;
  • Pharmaziemuseum der Universität Basel;
  • Basler Papiermühle;
  • Schweizerisches Architekturmuseum;
  • Kunsthalle Basel;
  • Spielzeug Welten Museum;
  • Anatomisches Museum;
  • Museum Kleines Klingental.

In der unmittelbaren Region befinden sich ausserdem:

  • Fondation Beyeler in Riehen;
  • Vitra Design Museum in Weil am Rhein;
  • Schaulager in Münchenstein;
  • Augusta Raurica in Augst.

Art Basel

Die Art Basel wurde 1970 gegründet.

Sie entwickelte sich zu einer der international bedeutendsten Messen für moderne und zeitgenössische Kunst.

Galerien, Sammlerinnen und Sammler, Museen, Kunstschaffende und Medien aus zahlreichen Ländern treffen sich jährlich in Basel.

Während der Messe finden in der gesamten Region:

  • Ausstellungen;
  • Kunstmessen;
  • Performances;
  • öffentliche Installationen;
  • Empfänge;
  • Diskussionen

statt.

Theater Basel

Das Theater Basel ist das grösste Mehrspartenhaus der Region.

Es bietet:

  • Schauspiel;
  • Oper;
  • Ballett;
  • Musiktheater;
  • Kinder- und Jugendproduktionen.

Weitere Bühnen sind:

  • Kaserne Basel;
  • Theater Fauteuil;
  • Vorstadttheater;
  • Gare du Nord;
  • Roxy Birsfelden in der Agglomeration;
  • verschiedene Kleintheater.

Musik

Basel besitzt eine vielfältige Musiklandschaft.

Bedeutende Institutionen sind:

  • Sinfonieorchester Basel;
  • Kammerorchester Basel;
  • Schola Cantorum Basiliensis;
  • Musik-Akademie Basel;
  • Basler Madrigalisten;
  • Jazz- und Popveranstaltungsorte;
  • zahlreiche Chöre und Musikvereine.

Die 1933 gegründete Schola Cantorum Basiliensis ist international für die Erforschung und Aufführung Alter Musik bekannt.

Architektur und Stadtbild

Basel verbindet mittelalterliche Stadtstrukturen mit Bauten der Renaissance, des Barocks, des Historismus und der Gegenwart.

Altstadt

Die Altstadt erstreckt sich beidseits des Rheins.

Wichtige Bereiche sind:

  • Münsterhügel;
  • Marktplatz;
  • Spalenberg;
  • Petersplatz;
  • Rheinsprung;
  • Nadelberg;
  • St.-Alban-Tal;
  • Rheingasse;
  • Kleinbasler Altstadt.

Viele Gassen folgen mittelalterlichen Strukturen.

Die Stadt besitzt zahlreiche historische Brunnen, Innenhöfe, Zunfthäuser und Bürgerhäuser.

Basler Münster

Das Basler Münster steht auf dem Münsterhügel über dem Rhein.

Der heutige Bau enthält romanische und gotische Teile.

Das 1019 geweihte Heinrichsmünster wurde nach dem Erdbeben von 1356 wiederaufgebaut.

Bedeutende Merkmale sind:

  • roter Sandstein;
  • Georgsturm;
  • Martinsturm;
  • Galluspforte;
  • Kreuzgang;
  • Pfalz;
  • Grabmal des Erasmus von Rotterdam.

Die Pfalz hinter dem Münster bietet Aussicht auf Rhein, Kleinbasel und Schwarzwald.

Rathaus

Das Basler Rathaus befindet sich am Marktplatz.

Der rot gefasste Bau entstand hauptsächlich im 16. Jahrhundert und wurde später erweitert.

Er ist Sitz:

  • des Grossen Rates;
  • des Regierungsrates;
  • der Staatskanzlei.

Der Innenhof besitzt Wandmalereien, Skulpturen und historische Treppenanlagen.

Stadttore

Von den Toren der äusseren Stadtmauer sind insbesondere erhalten:

  • Spalentor;
  • St. Alban-Tor;
  • St. Johanns-Tor.

Das Spalentor gehört zu den bekanntesten mittelalterlichen Stadttoren der Schweiz.

Moderne Architektur

Basel und seine Region besitzen eine hohe Dichte moderner und zeitgenössischer Architektur.

Bedeutende Architekturbüros und Architekten mit Bezug zur Stadt sind:

  • Herzog & de Meuron;
  • Diener & Diener;
  • Christ & Gantenbein;
  • Mario Botta;
  • Renzo Piano;
  • Frank Gehry;
  • Zaha Hadid.

Bekannte moderne Bauten sind:

  • Roche-Türme;
  • Messehalle von Herzog & de Meuron;
  • Novartis Campus;
  • Kunstmuseum-Erweiterung;
  • St. Jakob-Park;
  • Bank-für-Internationalen-Zahlungsausgleich-Turm;
  • Gebäude auf dem Dreispitzareal.

Moderne Hochhäuser veränderten die zuvor überwiegend durch Münster und Industrietürme geprägte Silhouette.

Brauchtum und Veranstaltungen

Basler Fasnacht

Die Basler Fasnacht ist das bekannteste traditionelle Ereignis der Stadt.

Sie beginnt am Montag nach Aschermittwoch um vier Uhr morgens mit dem Morgestraich.

Während genau 72 Stunden bestimmen:

  • Trommeln;
  • Piccolos;
  • Laternen;
  • Cliquen;
  • Guggenmusiken;
  • Wagen;
  • Schnitzelbänke;
  • politische und gesellschaftliche Sujets

das Stadtleben.

Die Fasnacht unterscheidet sich zeitlich und gestalterisch von den Fasnachten vieler anderer Regionen.

Typische Bestandteile sind:

  • Morgestraich;
  • Cortèges am Montag und Mittwoch;
  • Kinderfasnacht;
  • Guggenkonzert;
  • Laternenausstellung;
  • Schnitzelbänke;
  • Gässle.

Die aktive Teilnahme erfolgt häufig vollständig maskiert.

Die Basler Fasnacht wurde 2017 in die Repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit der UNESCO aufgenommen.[15]

In Basel wird sie als die drey scheenschte Dääg bezeichnet.

Vogel Gryff

Der Vogel Gryff ist ein Kleinbasler Ehrentag.

Die drei Wappenfiguren:

  • Wilder Mann;
  • Leu;
  • Vogel Gryff

ziehen durch Kleinbasel und tanzen an verschiedenen Orten.

Der Wilde Mann fährt zunächst auf einem Floss den Rhein hinunter.

Die Figuren wenden Grossbasel bei ihren Tänzen symbolisch den Rücken zu.

Der Brauch wird von den drei Kleinbasler Ehrengesellschaften getragen.

Basler Herbstmesse

Die Basler Herbstmesse geht auf ein kaiserliches Messeprivileg von 1471 zurück.[5]

Sie findet an mehreren Plätzen statt, darunter:

  • Petersplatz;
  • Münsterplatz;
  • Barfüsserplatz;
  • Messeplatz;
  • Kasernenareal.

Die Herbstmesse verbindet:

  • Fahrgeschäfte;
  • Marktstände;
  • Gastronomie;
  • traditionelle Süsswaren;
  • Familienangebote.

Sie gehört zu den ältesten regelmässig durchgeführten Jahrmärkten der Schweiz.

Rheinschwimmen

Das Schwimmen im Rhein entwickelte sich zu einer verbreiteten sommerlichen Tradition.

Ein offizielles Rheinschwimmen bringt jährlich zahlreiche Teilnehmende zusammen.

Beliebte Aufenthaltsorte sind:

  • Kleinbasler Rheinufer;
  • St. Johanns-Park;
  • Birsköpfli;
  • Buvetten;
  • Treppen und Promenaden.

Weitere Veranstaltungen

Bedeutende Veranstaltungen sind:

  • Art Basel;
  • Basel Tattoo;
  • Swiss Indoors;
  • Fantasy Basel;
  • Museumsnacht;
  • Basler Weihnachtsmarkt;
  • Jugendkulturfestival;
  • Fasnachtsveranstaltungen;
  • Stadtlauf;
  • internationale Kongresse.

Küche und regionale Spezialitäten

Die Basler Küche verbindet Einflüsse aus der Schweiz, dem Elsass und Süddeutschland.

Basler Läckerli

Das Basler Läckerli ist die bekannteste süsse Spezialität.

Es besteht traditionell aus:

  • Honig;
  • Mehl;
  • Nüssen;
  • kandierten Früchten;
  • Gewürzen;
  • Zuckerglasur.

Das feste Gebäck wird in kleine rechteckige Stücke geschnitten.

Basler Mehlsuppe

Die Basler Mehlsuppe wird aus geröstetem Mehl, Zwiebeln, Brühe und weiteren Zutaten zubereitet.

Sie gehört traditionell zur Fasnacht und wird besonders nach dem Morgestraich gegessen.

Zwiebel- und Käsewähe

Zwiebelwähe und Käsewähe sind typische Fasnachtsspeisen.

Sie werden in Wirtschaften, Cliquenkellern und privaten Haushalten angeboten.

Fastenwähe

Die Fastenwähe ist ein längliches, mit Kümmel bestreutes Hefegebäck.

Sie wird vor allem in der Zeit vor Ostern gegessen.

Weitere Spezialitäten

Weitere Basler und regionale Produkte sind:

  • Basler Leckerli-Torte;
  • Basler Brunsli;
  • Mässmogge;
  • Rahmtäfeli;
  • Ueli-Bier und weitere regionale Biere;
  • Rhein- und Süsswasserfische;
  • Elsässer Flammkuchen;
  • Spargel und Weine aus der Region.

Sehenswürdigkeiten

Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt gehören:

  • Basler Münster;
  • Pfalz;
  • Rathaus;
  • Marktplatz;
  • Mittlere Brücke;
  • Spalentor;
  • St. Alban-Tor;
  • St. Johanns-Tor;
  • Kunstmuseum Basel;
  • Museum Tinguely;
  • Historisches Museum;
  • Basler Papiermühle;
  • Tinguely-Brunnen;
  • Zoo Basel;
  • Rheinfähren;
  • Dreiländereck;
  • Rheinhafen Kleinhüningen;
  • Universität und Petersplatz;
  • St.-Alban-Tal;
  • Altstadt Grossbasel;
  • Altstadt Kleinbasel.

Mittlere Brücke

Die Mittlere Brücke verbindet Gross- und Kleinbasel.

Ihre mittelalterliche Vorgängerin entstand im 13. Jahrhundert.

Die heutige Brücke wurde 1905 eröffnet.

In der Mitte steht eine Kopie des mittelalterlichen Käppelijochs.

Die Brücke ist heute weitgehend dem öffentlichen Verkehr, Velos und Fussgängerinnen und Fussgängern vorbehalten.

Tinguely-Brunnen

Der Tinguely-Brunnen befindet sich auf dem Theaterplatz.

Jean Tinguely gestaltete bewegliche, wasserspritzende Maschinen aus Metall.

Der Brunnen wurde auf dem Gelände der früheren Bühne des alten Stadttheaters errichtet.

Zoo Basel

Der Zoo Basel wurde 1874 eröffnet.

Er wird umgangssprachlich Zolli genannt.

Er liegt in den Wohnvierteln Bachletten und Gundeldingen nahe dem Bahnhof Basel SBB.

Der Zoo beteiligt sich an:

  • Artenschutzprogrammen;
  • Zuchtprogrammen;
  • Umweltbildung;
  • Forschung.

Dreiländereck und Hafen

Das Dreiländereck-Denkmal steht im Hafengebiet von Kleinhüningen.

Von dort sind Industrie-, Hafen- und Grenzlandschaften der drei Staaten sichtbar.

Das Gebiet zeigt die wirtschaftliche und geografische Bedeutung Basels als Grenzstadt.

Grünräume und Natur

Trotz dichter Bebauung besitzt Basel zahlreiche Parks, Gärten und naturnahe Räume.

Bedeutende Grünanlagen sind:

  • Kannenfeldpark;
  • Schützenmattpark;
  • St. Johanns-Park;
  • Solitude-Park;
  • Schwarzpark;
  • Grünanlagen auf dem Bruderholz;
  • Lange Erlen;
  • Botanischer Garten der Universität;
  • Friedhöfe und historische Gartenanlagen.

Lange Erlen

Die Langen Erlen bilden einen Grün- und Erholungsraum entlang der Wiese im Grenzgebiet zwischen Basel, Riehen und Deutschland.

Das Gebiet umfasst:

  • Wälder;
  • Wiesen;
  • Gewässer;
  • Tierpark;
  • Spazier- und Velowege.

Rhein und Ufer

Die Rheinlandschaft besitzt eine hohe ökologische und soziale Bedeutung.

Revitalisierungen und Ufergestaltungen sollen:

  • Lebensräume verbessern;
  • Zugänge zum Wasser schaffen;
  • Hochwasserschutz gewährleisten;
  • Erholungsnutzung ermöglichen.

Die intensive Nutzung führt gleichzeitig zu Konflikten zwischen Naturschutz, Schifffahrt, Veranstaltungen und Freizeit.

Sport

FC Basel

Der FC Basel wurde 1893 gegründet.

Der Verein gehört zu den erfolgreichsten Fussballklubs der Schweiz.

Seine Heimspiele trägt er im St. Jakob-Park aus.

Der Klub gewann zahlreiche Schweizer Meisterschaften und Cupwettbewerbe und nahm regelmässig an europäischen Wettbewerben teil.

Die Vereinsfarben sind Rot und Blau.

St. Jakob-Park

Der St. Jakob-Park wurde 2001 eröffnet.

Das von Herzog & de Meuron entworfene Stadion dient:

  • Fussballspielen;
  • Konzerten;
  • Grossveranstaltungen.

Es war Austragungsort von Spielen der Fussball-Europameisterschaft 2008.

Zum Sportgebiet St. Jakob gehören ausserdem:

  • Eishalle;
  • Schwimmhalle;
  • Leichtathletikanlagen;
  • Sporthallen;
  • St. Jakob-Arena.

Swiss Indoors

Die Swiss Indoors Basel sind ein internationales Tennisturnier.

Sie finden in der St. Jakobshalle statt.

Das Turnier wurde 1970 gegründet und gehört zu den bedeutenden Hallenturnieren der Schweiz.

Weitere Sportarten

In Basel verbreitet sind:

  • Rudern;
  • Schwimmen;
  • Leichtathletik;
  • Eishockey;
  • Handball;
  • Basketball;
  • Volleyball;
  • Radsport;
  • Laufsport;
  • Fechten;
  • Turnen.

Der Rhein wird für Schwimmen, Rudern und Kanusport genutzt.

Persönlichkeiten

Mit Basel verbunden sind zahlreiche Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Kunst, Politik und Wirtschaft.

Wissenschaft und Philosophie

Kunst und Literatur

Politik und Gesellschaft

Sport

Bedeutung innerhalb der Schweiz

Basel besitzt eine besondere Stellung innerhalb der Schweiz.

Die Stadt verbindet:

  • deutschsprachige Schweiz und französischen Kulturraum;
  • Mittelland und Oberrhein;
  • Schweiz, Frankreich und Deutschland;
  • Binnenland und internationale Schifffahrt;
  • historische Altstadt und moderne Architektur;
  • Wissenschaft und Industrie;
  • lokale Tradition und internationale Bevölkerung.

Der Beitritt von 1501 erweiterte die Eidgenossenschaft nach Norden und stärkte ihre Position am Oberrhein.

Die Universität machte Basel zu einem Zentrum von Humanismus, Wissenschaft und Buchdruck.

Die Reformation prägte die religiöse und politische Entwicklung weit über die Stadt hinaus.

Im 19. und 20. Jahrhundert wurde Basel zu einem Zentrum der Chemie, Pharmazie, Banken, Eisenbahn und Rheinschifffahrt.

Heute besitzt die Stadt internationale Bedeutung durch:

  • Life Sciences;
  • globale Pharmaunternehmen;
  • Bank für Internationalen Zahlungsausgleich;
  • Basler Ausschuss für Bankenaufsicht;
  • Art Basel;
  • Museen;
  • Universität;
  • Rheinhäfen;
  • EuroAirport;
  • grenzüberschreitende Zusammenarbeit.

Siehe auch

Literatur

  • Historisches Lexikon der Schweiz: Basel-Stadt.
  • Historisches Lexikon der Schweiz: Basel (Kanton).
  • Rudolf Wackernagel: Geschichte der Stadt Basel. Basel.
  • Andreas Heusler: Geschichte der Stadt Basel. Basel.
  • Georg Kreis und Beat von Wartburg (Hrsg.): Basel – Geschichte einer städtischen Gesellschaft. Christoph Merian Verlag, Basel.
  • René Teuteberg: Basler Geschichte. Christoph Merian Verlag, Basel.
  • Staatsarchiv Basel-Stadt: Quellen und Publikationen zur Basler Geschichte.
  • Historisches Museum Basel: Publikationen zur Stadt- und Kulturgeschichte.
  • Archäologische Bodenforschung Basel-Stadt: Jahresberichte und Publikationen.
  • Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte: Die Kunstdenkmäler des Kantons Basel-Stadt.
  • Statistisches Amt des Kantons Basel-Stadt: Statistisches Jahrbuch des Kantons Basel-Stadt.
  • Basler Stadtbuch: Beiträge zur Geschichte, Gegenwart und Kultur Basels.
  • Basler Zeitschrift für Geschichte und Altertumskunde.
  • Universität Basel: Publikationen zur Universitätsgeschichte.

Wikimedia Commons Wikimedia Commons: Medien zu Basel

Einzelnachweise

  1. Basel 1:1000 – Öffentliches Stadtmodell, Bau- und Verkehrsdepartement des Kantons Basel-Stadt, Ausgabe 2026, abgerufen am 21. Juli 2026.
  2. 2,0 2,1 Indikatorenportal – Bevölkerung der Stadt Basel, Statistisches Amt des Kantons Basel-Stadt, Stand Ende 2025, abgerufen am 21. Juli 2026.
  3. 3,0 3,1 3,2 Basel in Zahlen, Kanton Basel-Stadt, abgerufen am 21. Juli 2026.
  4. 4,0 4,1 Wohnen in Basel, Kanton Basel-Stadt, abgerufen am 21. Juli 2026.
  5. 5,00 5,01 5,02 5,03 5,04 5,05 5,06 5,07 5,08 5,09 5,10 5,11 5,12 Geschichte der Stadt Basel, Kanton Basel-Stadt, abgerufen am 21. Juli 2026.
  6. Verfassung des Kantons Basel-Stadt, insbesondere § 57; Gemeindegesetz, insbesondere § 18, abgerufen am 21. Juli 2026.
  7. Gemeindeordnung der Bürgergemeinde der Stadt Basel, abgerufen am 21. Juli 2026.
  8. 8,0 8,1 Geschichte der Universität Basel, Universität Basel, abgerufen am 21. Juli 2026.
  9. Gesetz betreffend Verschmelzung der Gemeinde Kleinhüningen mit der Stadt Basel, abgerufen am 21. Juli 2026.
  10. 9,6 Millionen Passagiere im Jahr 2025, EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg, 27. Januar 2026, abgerufen am 21. Juli 2026.
  11. BIS headquarters in Basel, Bank für Internationalen Zahlungsausgleich, abgerufen am 21. Juli 2026.
  12. The Basel Committee – overview, Bank für Internationalen Zahlungsausgleich, abgerufen am 21. Juli 2026.
  13. Schweizerische Rheinhäfen – Port of Switzerland, abgerufen am 21. Juli 2026.
  14. 14,0 14,1 Museen Basel, Abteilung Kultur des Kantons Basel-Stadt, abgerufen am 21. Juli 2026.
  15. Basel Carnival, UNESCO, Eintragung 2017, abgerufen am 21. Juli 2026.