Uitikon
| Staat | Schweiz |
|---|---|
| Kanton | Zürich |
| Bezirk | Dietikon |
| BFS-Nummer | 0248 |
| Postleitzahl | 8142 |
| Koordinaten | 47° 22′ 20″ N, 8° 27′ 11″ O |
| Höhe | etwa 550 m ü. M. |
| Fläche | 4,365 km² |
| Einwohner | 5'695 |
| Einwohnerstand | Ende 2024 |
| Ortsteile | Uitikon, Waldegg und Ringlikon |
| Gemeindepräsident | Chris Linder |
| Einwohnerbezeichnung | Uitikoner |
| Website | uitikon.ch |
Uitikon ist eine politische Gemeinde im Kanton Zürich und gehört zum Bezirk Dietikon. Sie liegt unmittelbar westlich der Stadt Zürich am Westhang des Uetlibergs, am Übergang zwischen dem Limmattal und dem Reppischtal. Zur Gemeinde gehören das historische Dorf Uitikon sowie die Ortsteile Waldegg und Ringlikon.
Uitikon ist stark auf die nahe gelegene Stadt Zürich ausgerichtet. Die Gemeinde besitzt jedoch einen eigenen historischen Dorfkern, ausgedehnte Waldgebiete, Schulen, Sportanlagen, kulturelle Einrichtungen und eine kommunale Verwaltung. Durch die Uetlibergbahn und mehrere Buslinien ist sie eng in den Zürcher Verkehrsverbund eingebunden.
Der Ort wurde 1227 unter der Bezeichnung Uͤtinchon erstmals schriftlich erwähnt. Bis 1798 bildete Uitikon zusammen mit Ringlikon und zeitweise Niederurdorf eine private Gerichtsherrschaft. Im 20. Jahrhundert entwickelte sich das frühere Bauern- und Weinbauerndorf zu einer wohlhabenden Wohngemeinde der Agglomeration Zürich.[1]
Name
Der Name Uitikon wird im Zürcher Dialekt als Üüdike ausgesprochen. Die älteste bekannte schriftliche Form lautet Uͤtinchon und stammt aus dem Jahr 1227.
Der Ortsname geht wahrscheinlich auf eine althochdeutsche Grundform wie Uotinghofun zurück. Sie bezeichnete die Höfe oder die Siedlung der Angehörigen eines Mannes namens Uoto oder Uotoing. Der zweite Bestandteil entwickelte sich aus dem althochdeutschen Wort hof, das einen Hof oder eine bäuerliche Siedlung bezeichnete.
Historische Schreibweisen sind unter anderem Utinchon, Uetinkon, Uetikon, Ütikon und Uitikon. Die heutige Schreibweise bewahrt eine ältere Schreibtradition für den langen Ü-Laut. Sie hilft zugleich, den Ort von Uetikon am See im Bezirk Meilen zu unterscheiden.
Der Gemeindename wird gelegentlich mit dem Zusatz Uitikon-Waldegg verwendet. Amtlich heisst die politische Gemeinde jedoch ausschliesslich Uitikon. Uitikon-Waldegg bezeichnet vor allem das zusammengewachsene Siedlungsgebiet rund um den Dorfteil Waldegg und die gleichnamige Bahnstation.
Geographie
Lage
Uitikon liegt am nordwestlichen Ausläufer der Albiskette. Das Gemeindegebiet erstreckt sich vom dicht besiedelten Übergangsraum am Rand der Stadt Zürich bis zu den bewaldeten Hängen des Uetlibergs.
Die Gemeinde grenzt an:
- die Stadt Zürich im Osten;
- Schlieren im Norden;
- Urdorf im Nordwesten;
- Birmensdorf im Westen;
- Stallikon im Süden.
Der historische Dorfkern liegt auf einer Geländeterrasse in ungefähr 550 Metern Höhe. Nach Osten steigt das Gelände gegen Ringlikon und den Uetliberg an. Nach Westen und Südwesten fällt es in Richtung Reppischtal und Birmensdorf ab.
Die direkte Luftlinie zwischen dem Zentrum Uitikons und dem Zürcher Hauptbahnhof beträgt nur wenige Kilometer. Trotz dieser Nähe besitzt Uitikon an seinen südlichen und östlichen Rändern grosse Wald- und Erholungsflächen.
Gemeindegebiet
Die geografische Fläche der Gemeinde beträgt 436,5 Hektaren.[2]
Ein bedeutender Teil des Gemeindegebiets ist bewaldet. Die Wälder an den Hängen des Uetlibergs bilden einen zusammenhängenden Natur- und Erholungsraum. Landwirtschaftliche Flächen liegen vor allem westlich und südwestlich des Dorfkerns.
Die Siedlungsfläche hat seit der Mitte des 20. Jahrhunderts stark zugenommen. Wohnquartiere entstanden insbesondere in Waldegg, Ringlikon und an den Hängen zwischen dem alten Dorf und der Stadtgrenze von Zürich.
Wegen der Hanglage bestehen innerhalb der Gemeinde erhebliche Höhenunterschiede. Die topografische Gliederung beeinflusst den Strassenverlauf, die Bebauung und die räumliche Trennung der Ortsteile.
Gewässer
Das Gemeindegebiet liegt überwiegend im Einzugsbereich der Reppisch. Mehrere kleinere Bäche entwässern die Hänge des Uetlibergs in westlicher oder südwestlicher Richtung.
Die Gewässer wurden früher für Landwirtschaft, Gewerbe und Entwässerung genutzt. Teile der Bachläufe wurden im Zuge des Siedlungswachstums eingedolt oder technisch verbaut. Neuere Projekte verfolgen teilweise das Ziel, Gewässerräume ökologisch aufzuwerten.
Landschaft
Die Landschaft Uitikons wurde während der Eiszeiten durch Gletscher und Schmelzwasser geformt. Moränen, Hangschutt und Molasse bilden den geologischen Untergrund.
Die Westseite des Uetlibergs ist durch bewaldete Steilhänge, kleinere Geländeterrassen und Tobel geprägt. Von offenen Flächen ergeben sich Ausblicke über das Limmattal, das Reppischtal und bei klarer Sicht bis zu den Jurahöhen.
Das Nebeneinander von städtischer Agglomeration, historischen Dorfstrukturen, Wäldern und Landwirtschaftsflächen prägt den Charakter der Gemeinde.
Ortsteile
Uitikon
Der historische Hauptort Uitikon liegt westlich der Zürcherstrasse. Sein alter Dorfkern entwickelte sich entlang lokaler Wege und rund um die reformierte Kirche.
Im Dorfkern sind mehrere ältere Bauernhäuser, Wohnbauten und öffentliche Gebäude erhalten. Zu den wichtigsten Bauwerken gehören die reformierte Kirche, das Pfarrhaus und das Gemeindezentrum Üdiker-Huus.
Südwestlich des Dorfkerns befindet sich das ehemalige Gerichtsherrenschloss. Es ist heute Teil des Massnahmenzentrums Uitikon.
Waldegg
Waldegg liegt südöstlich des Dorfzentrums am Übergang zwischen dem Uetliberghang und dem Reppischtal. Der Name bezeichnete ursprünglich den erhöhten Übergang an der Strasse zwischen Zürich und Birmensdorf.
Die moderne Siedlung Uitikon-Waldegg entwickelte sich vor allem im 20. Jahrhundert rund um die Station der Uetlibergbahn. Die Bebauung besteht überwiegend aus Wohnhäusern, kleineren Mehrfamilienhäusern und öffentlichen Einrichtungen.
Die stark befahrene Hauptstrasse über die Waldegg trennt das Siedlungsgebiet teilweise in verschiedene Bereiche. Zugleich stellt sie eine wichtige Verbindung zwischen Zürich, Uitikon und Birmensdorf dar.
In der Umgebung sind Teile der ehemaligen militärischen Sperrstelle Waldegg erhalten. Sie wurde während des Zweiten Weltkriegs als Bestandteil der Limmatstellung errichtet.
Ringlikon
Ringlikon liegt östlich von Waldegg am Westhang des Uetlibergs. Der Ort besitzt eine eigene Station der Uetlibergbahn.
Ringlikon war bis 1917 eine selbstständige Zivilgemeinde innerhalb der politischen Gemeinde Uitikon. Die Zivilgemeinde verwaltete gemeinschaftliche Güter und erfüllte lokale Aufgaben.
Der Ortsteil besteht aus einem älteren Siedlungskern und neueren Wohnquartieren. Wegen seiner erhöhten Lage und der Nähe zum Wald ist Ringlikon ein beliebter Wohn- und Ausgangsort für Spaziergänge und Wanderungen auf den Uetliberg.
Neuhaus und weitere Siedlungsplätze
Zum Gemeindegebiet gehören ausserdem kleinere historische Siedlungsplätze und Flurnamen wie Neuhaus, Schwanden, Büel und Allmend.
Einige dieser Bezeichnungen erinnern an frühere Einzelhöfe, landwirtschaftliche Güter oder gemeinschaftlich genutzte Flächen. Durch die bauliche Entwicklung sind mehrere ehemals getrennte Siedlungsbereiche heute miteinander verbunden.
Geschichte
Frühgeschichte und römische Zeit
Archäologische Funde aus Uitikon und seiner Umgebung weisen darauf hin, dass das Gebiet bereits vor der mittelalterlichen Dorfgründung genutzt wurde.
Aus der Römerzeit sind Spuren einer landwirtschaftlichen Besiedlung bekannt. Das Gebiet lag im Hinterland des römischen Vicus Turicum, aus dem sich die Stadt Zürich entwickelte.
Nach dem Rückzug der römischen Verwaltung entstanden im frühen Mittelalter alemannische Höfe und kleinere Siedlungen. Aus einer solchen Hofgruppe entwickelte sich wahrscheinlich das spätere Uitikon.
Mittelalter
Uitikon wurde 1227 als Uͤtinchon erstmals schriftlich erwähnt. Ringlikon erscheint in mittelalterlichen Quellen ebenfalls als bäuerliche Siedlung.
Grundbesitz und Herrschaftsrechte waren auf verschiedene geistliche und weltliche Eigentümer verteilt. Klöster, Zürcher Stifte, städtische Familien und regionale Adelige besassen Höfe, Zehnten und andere Rechte.
Die hohe Gerichtsbarkeit lag zeitweise bei der Grafschaft Baden beziehungsweise bei den eidgenössischen Orten, die diese Gemeine Herrschaft verwalteten. Die niedere Gerichtsbarkeit über Uitikon und Ringlikon wurde dagegen als private Herrschaft vergeben oder verkauft.
Kirchlich gehörten Uitikon und Ringlikon ursprünglich zur Pfarrei Altstetten. Für Gottesdienste, Taufen, Trauungen und Beerdigungen mussten die Bewohner deshalb nach Altstetten gehen.
Zürcher Einfluss
Die Nähe zur Stadt Zürich beeinflusste die politische und wirtschaftliche Entwicklung stark. Zürcher Bürgerfamilien erwarben im Gebiet Land, Höfe und Herrschaftsrechte.
Nach der Reformation von 1523 bis 1525 übernahm Uitikon wie das übrige Zürcher Einflussgebiet den reformierten Glauben. Die kirchliche Verbindung mit Altstetten bestand zunächst weiter.
Landwirtschaft, Viehzucht, Obstbau und Weinbau bildeten die wirtschaftliche Grundlage. Viele Einwohner waren zusätzlich in Heimarbeit oder im lokalen Gewerbe tätig.
Gerichtsherrschaft der Familie Steiner
1614 kaufte Hans Peter Steiner die Gerichtsherrschaft Uitikon. Die Familie Steiner war aus Zug nach Zürich gekommen und hatte dort durch Handel, Militärdienst und politische Ämter Ansehen erworben.
Die Gerichtsherrschaft umfasste Uitikon und Ringlikon. 1618 erwarben die Steiner zusätzlich Rechte über Niederurdorf. Die Gerichtsherren übten die niedere Gerichtsbarkeit aus, regelten lokale Streitfälle, verwalteten Abgaben und besassen weitere herrschaftliche Rechte.
Hans Jakob Steiner liess von 1624 bis 1626 südwestlich des Dorfes einen repräsentativen Landsitz errichten. Das Gebäude wurde später als Schloss Uitikon bezeichnet.
Die Steiners blieben bis zum Ende des Ancien Régime Gerichtsherren. Ihre Stellung verband private Grundherrschaft, richterliche Befugnisse und gesellschaftliche Repräsentation.
Bau der reformierten Kirche
Hans Jakob Steiner veranlasste 1625 den Bau einer eigenen Kirche für Uitikon. Sein Vorhaben erfüllte den Wunsch nach einer selbstständigen Kirchgemeinde und verkürzte den Weg zum Gottesdienst.
1626 konnte der erste Gottesdienst gefeiert werden. Uitikon wurde von der Kirchgemeinde Altstetten getrennt und erhielt eine eigene Pfarrstelle.
Die Kirche gilt als einer der frühen reformierten Kirchenneubauten im Kanton Zürich. Anders als zahlreiche ältere Kirchen war sie nicht aus einem vorreformatorischen katholischen Gotteshaus hervorgegangen, sondern wurde nach der Reformation neu errichtet.
Das Kirchengebäude wurde später mehrfach umgebaut und erweitert. Es blieb Mittelpunkt des religiösen und gesellschaftlichen Lebens der Gemeinde.
Landwirtschaft und Weinbau
Bis ins 19. Jahrhundert war Uitikon vorwiegend landwirtschaftlich geprägt. Die Bauern betrieben Ackerbau, Viehzucht, Obstbau und Waldwirtschaft.
An geeigneten Hängen wurde Wein angebaut. Der Rebbau erreichte im 18. und 19. Jahrhundert eine grössere Bedeutung, ging jedoch durch Pflanzenkrankheiten, wirtschaftliche Veränderungen und die Konkurrenz anderer Weinregionen zurück.
Wälder lieferten Bau- und Brennholz. Gemeinsame Nutzungsrechte an Wald und Allmend führten zur Bildung lokaler Korporationen und Zivilgemeinden.
Neben der Landwirtschaft bestand Heimarbeit, insbesondere für die Zürcher Textilwirtschaft. Sie ermöglichte bäuerlichen Familien ein zusätzliches Einkommen.
Helvetik und moderne Gemeinde
Mit dem Einmarsch französischer Truppen und der Gründung der Helvetischen Republik im Jahr 1798 wurde die private Gerichtsherrschaft aufgehoben.
Uitikon wurde zu einer modernen politischen Gemeinde. Die alten herrschaftlichen Rechte verloren ihre öffentlich-rechtliche Bedeutung.
Während der Helvetik, der Mediationszeit und der Restauration wechselte die übergeordnete Bezirkseinteilung mehrfach. Seit der Neuordnung von 1831 gehörte Uitikon zum Bezirk Zürich.
1934 wurde Uitikon bei der Bildung des Bezirks Dietikon diesem neuen Bezirk zugeteilt.
Entwicklung des Schlossguts
Die Familie Steiner blieb auch nach 1798 Eigentümerin des Schlosses und des zugehörigen Guts.
1873 ging die Anlage an einen Verband mehrerer Gemeinden über. Dieser richtete dort eine Erziehungs- und Arbeitsanstalt ein. Die Einrichtung wurde im Verlauf des 20. Jahrhunderts mehrfach organisatorisch und baulich verändert.
Aus der früheren Anstalt entwickelte sich das heutige Massnahmenzentrum Uitikon des Kantons Zürich. Das ehemalige Schloss bildet weiterhin einen Teil des Gebäudekomplexes.
Uetlibergbahn
1875 wurde die Uetlibergbahn von Zürich auf den Uetliberg eröffnet. Die Strecke führte durch das Gebiet der Gemeinde Uitikon und erhielt Haltepunkte in Waldegg und Ringlikon.
Die Bahn erleichterte den Zugang zur Stadt Zürich und förderte den Ausflugsverkehr auf den Uetliberg. Zunächst spielte sie für den alltäglichen Pendlerverkehr eine geringere Rolle als heute.
Mit der zunehmenden Verstädterung der Region gewann die Bahn an Bedeutung. Die Stationen Uitikon Waldegg und Ringlikon wurden zu wichtigen Ausgangspunkten der Siedlungsentwicklung.
20. Jahrhundert
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war Uitikon noch ein überschaubares Dorf. Die meisten Gebäude lagen im historischen Zentrum, in Ringlikon und entlang der Hauptstrassen.
Ringlikon verlor 1917 den Status einer selbstständigen Zivilgemeinde. Ihre Aufgaben und Vermögenswerte gingen schrittweise an die politische Gemeinde oder andere Körperschaften über.
Nach dem Zweiten Weltkrieg setzte ein starkes Bevölkerungs- und Siedlungswachstum ein. Die Nähe zu Zürich, die landschaftlich attraktive Hanglage und die guten Verkehrsverbindungen machten Uitikon zu einer gefragten Wohngemeinde.
Landwirtschaftliche Flächen wurden teilweise überbaut. Neue Quartiere, Strassen, Schulhäuser und Versorgungseinrichtungen entstanden. Uitikon entwickelte sich zunehmend zu einer Gemeinde mit einem hohen Anteil an Pendlerinnen und Pendlern.
Gegenwart
Heute ist Uitikon eng mit dem Wirtschafts- und Lebensraum Zürich verbunden. Gleichzeitig bemüht sich die Gemeinde, den historischen Dorfkern, die Wälder und die landschaftlichen Freiräume zu erhalten.
Die Gemeinde zählte Ende 2024 insgesamt 5'695 Einwohnerinnen und Einwohner. Sie bezeichnet sich als steuergünstige Wohngemeinde und verfügt über Schulen, Sportanlagen, eine Bibliothek und das Gemeindezentrum Üdiker-Huus.[3]
Zeittafel
| Jahr beziehungsweise Zeitraum | Ereignis |
|---|---|
| Römische Zeit | Landwirtschaftliche Nutzung und Besiedlung im Gebiet des heutigen Uitikon |
| 1227 | Erste schriftliche Erwähnung als Uͤtinchon |
| 1520er-Jahre | Einführung der Reformation |
| 1614 | Hans Peter Steiner erwirbt die Gerichtsherrschaft Uitikon |
| 1618 | Erweiterung der Steiner-Herrschaft um Niederurdorf |
| 1624–1626 | Bau des Schlosses Uitikon |
| 1625–1626 | Bau der reformierten Kirche und Gründung einer selbstständigen Kirchgemeinde |
| 1798 | Aufhebung der privaten Gerichtsherrschaft |
| 1873 | Übergang des Schlossguts an einen Gemeindeverband und Einrichtung einer Erziehungsanstalt |
| 1875 | Eröffnung der Uetlibergbahn |
| 1917 | Aufhebung der Zivilgemeinde Ringlikon |
| 1934 | Zuteilung zum neu geschaffenen Bezirk Dietikon |
| ab etwa 1950 | Starkes Bevölkerungs- und Siedlungswachstum |
| 1979 | Eröffnung der Sternwarte Uitikon |
| 2024 | Die Gemeinde zählt 5'695 Einwohnerinnen und Einwohner |
Bevölkerung
Uitikon erlebte sein stärkstes Bevölkerungswachstum in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
Die frühere Dorfbevölkerung lebte hauptsächlich von Landwirtschaft, Weinbau, Waldwirtschaft und Heimarbeit. Mit der Industrialisierung und dem Ausbau der Verkehrsverbindungen nahm die Zahl der auswärts Beschäftigten zu.
Nach 1950 entstanden zahlreiche Einfamilienhausquartiere. Später wurden auch Mehrfamilienhäuser und verdichtete Wohnanlagen gebaut. Die Bevölkerung wuchs dadurch deutlich stärker als in den vorhergehenden Jahrhunderten.
Uitikon besitzt einen vergleichsweise hohen Anteil an Personen, die ausserhalb der Gemeinde arbeiten. Wichtigstes Pendlerziel ist die Stadt Zürich. Weitere Arbeitsorte liegen im Limmattal, in Zug und in anderen Gemeinden der Agglomeration.
Deutsch ist die wichtigste Alltagssprache. Neben Schweizerdeutsch und Hochdeutsch werden aufgrund der internationalen Zusammensetzung der Bevölkerung zahlreiche weitere Sprachen gesprochen.
Politik
Gemeindeversammlung
Uitikon ist als Versammlungsgemeinde organisiert. Das oberste kommunale Organ ist die Gemeindeversammlung.
An der Gemeindeversammlung können die stimmberechtigten Einwohnerinnen und Einwohner über kommunale Sachgeschäfte entscheiden. Dazu gehören insbesondere:
- das Budget und die Jahresrechnung;
- der kommunale Steuerfuss;
- grössere Kredite;
- Bau- und Zonenordnungen;
- kommunale Erlasse;
- weitere Geschäfte gemäss Gemeindeordnung.
Bestimmte Vorlagen werden an der Urne entschieden. Dazu gehören Wahlen sowie Geschäfte, die dem obligatorischen oder fakultativen Referendum unterstehen.
Gemeinderat
Die Exekutive bildet der Gemeinderat. Er besteht aus sechs direkt gewählten Mitgliedern sowie dem Präsidium der Schulpflege, das von Amtes wegen ebenfalls dem Gemeinderat angehört.
Der Gemeinderat leitet die Verwaltung und ist in verschiedene Ressorts gegliedert. Dazu gehören unter anderem Präsidiales, Finanzen, Hochbau, Tiefbau, Gesellschaft, Gesundheit und Sicherheit.
Gemeindepräsident für die Amtsdauer 2026 bis 2030 ist Chris Linder. Der Gemeinderat konstituierte sich im Juli 2026 neu.[4]
Wappen
Das Gemeindewappen wird wie folgt beschrieben:
- In Rot ein goldener Schrägbalken, belegt mit einem schreitenden roten Löwen.
Das Wappen geht auf die mittelalterlichen Herren von Uitikon zurück. Der rote Löwe auf dem goldenen Schrägbalken wurde im 20. Jahrhundert als offizielles Gemeindewappen übernommen.
Wappen und Gemeindefarben erscheinen auf amtlichen Publikationen, Gebäuden und kommunalen Fahnen.
Wirtschaft
Uitikon ist in erster Linie eine Wohngemeinde. Die Mehrheit der erwerbstätigen Bevölkerung arbeitet ausserhalb des Gemeindegebiets.
In der Gemeinde bestehen dennoch zahlreiche kleinere und mittlere Unternehmen. Zu den wichtigsten Bereichen gehören:
- Bau- und Immobilienwirtschaft;
- Handwerk;
- Beratung und Finanzdienstleistungen;
- Gesundheits- und Sozialwesen;
- Detailhandel;
- Gastronomie;
- öffentliche Verwaltung;
- Bildung;
- persönliche Dienstleistungen.
Geschäfte für den täglichen Bedarf befinden sich vor allem im Dorfzentrum und im Gebiet Waldegg.
Die Landwirtschaft hat gegenüber früher stark an Bedeutung verloren. Einzelne Betriebe bewirtschaften weiterhin Wiesen, Ackerflächen und Weiden. Die Waldwirtschaft besitzt wegen des grossen Waldanteils weiterhin eine lokale Bedeutung.
Das Massnahmenzentrum Uitikon gehört zu den grösseren öffentlichen Arbeitgebern in der Gemeinde.
Verkehr
Uetlibergbahn
Auf dem Gemeindegebiet liegen die Bahnstationen Uitikon Waldegg und Ringlikon. Beide werden von der Linie S10 der Sihltal-Zürich-Uetliberg-Bahn bedient.
Die Uetlibergbahn verbindet Uitikon mit:
- Zürich Triemli;
- Zürich Binz;
- Zürich Selnau;
- Zürich Hauptbahnhof;
- dem Uetliberg.
Die Bahn besitzt für den Pendler- und Freizeitverkehr eine grosse Bedeutung. Die Fahrzeit von Uitikon Waldegg in das Zentrum von Zürich beträgt ungefähr zwölf Minuten.[5]
Busverkehr
Mehrere Buslinien verbinden die Ortsteile mit den Bahnstationen und den Nachbargemeinden.
Die Linie 201 verkehrt über Ringlikon und Uitikon Waldegg nach Schlieren Zentrum beziehungsweise zum Bahnhof Schlieren. Weitere Verbindungen führen in Richtung Zürich Triemli, Birmensdorf, Stallikon und Wettswil am Albis.
Ein Ortsbus erschliesst Wohnquartiere, Schulen, das Dorfzentrum und die Bahnstation Uitikon Waldegg.
Strassenverkehr
Die wichtigste Strassenverbindung ist die Hauptstrasse von Zürich über die Waldegg nach Birmensdorf. Sie führt weiter in Richtung Knonaueramt und Autobahnanschlüsse.
Die Zürcher Westumfahrung und die Autobahn A3 sind von Uitikon aus rasch erreichbar. Dadurch bestehen gute Strassenverbindungen in Richtung Zürich, Limmattal, Zug und Chur.
Die Hauptstrasse über die Waldegg ist stark befahren. Lärm, Verkehrssicherheit und die Trennwirkung der Strasse sind wiederkehrende kommunalpolitische Themen.
Fuss- und Veloverkehr
Wanderwege verbinden Uitikon mit dem Uetliberg, dem Reppischtal, Birmensdorf, Albisrieden und Schlieren.
Das steile Gelände erschwert teilweise den Veloverkehr. Dennoch bestehen regionale und lokale Velorouten sowie Verbindungen zu den Zürcher Stadtquartieren.
Die Wälder oberhalb von Uitikon besitzen ein dichtes Netz von Forst-, Spazier- und Wanderwegen.
Bildung
Uitikon führt Kindergärten, Primarschulen und die Sekundarschule innerhalb der Gemeinde.
Die Schulen bieten Blockzeiten, Mittagstische und weitere Betreuungsangebote an. Ergänzt wird das Angebot durch Kinderkrippen und schulergänzende Tagesstrukturen.
Weiterführende Schulen und Berufsfachschulen befinden sich vor allem in Zürich, Urdorf, Dietikon und anderen Gemeinden der Region.
Die Gemeinde- und Schulbibliothek liegt im Quartier Leuen. Sie stellt Bücher, Zeitschriften, audiovisuelle und digitale Medien bereit und organisiert regelmässig Veranstaltungen.
Kirchen und Religion
Reformierte Kirche
Die reformierte Kirche wurde 1625 und 1626 auf Initiative des Gerichtsherrn Hans Jakob Steiner errichtet.
Der Bau entstand nach der Zürcher Reformation und gehört damit zu den frühen eigentlichen reformierten Kirchenneubauten im Kanton Zürich. Die Gemeinde wurde gleichzeitig kirchlich von Altstetten getrennt.
Das Gebäude wurde im Lauf der Jahrhunderte mehrfach verändert. Es besitzt einen schlichten, für Zürcher Landkirchen typischen Charakter.
Kirche und Pfarrhaus bilden gemeinsam mit benachbarten historischen Gebäuden einen wichtigen Bestandteil des Dorfkerns.
Katholische Kirche
Die katholische Bevölkerung gehört zur katholischen Kirchgemeinde Aesch-Birmensdorf-Uitikon.
Durch das starke Bevölkerungswachstum des 20. Jahrhunderts nahm die Zahl katholischer und später auch anderer religiöser Gemeinschaften zu.
Heute lebt in Uitikon eine religiös vielfältige Bevölkerung. Neben den beiden grossen Landeskirchen bestehen weitere christliche, jüdische, muslimische und konfessionslose Bevölkerungsgruppen.
Sehenswürdigkeiten
Schloss Uitikon
Hauptartikel: Schloss Uitikon
Das Schloss Uitikon wurde von 1624 bis 1626 für Hans Jakob Steiner errichtet. Es diente der Familie Steiner als Herrschaftssitz und Landsitz.
Das zweigeschossige Gebäude besitzt ein Krüppelwalmdach und seitliche Türmchen. Über dem Eingang befindet sich eine religiöse Inschrift.
Zum ursprünglichen Schlossgut gehörten Wirtschaftsgebäude, Stallungen, Gärten, ein Weiher und ein Rebberg.
Seit dem späten 19. Jahrhundert wird das Areal für eine Erziehungs- beziehungsweise Massnahmenanstalt genutzt. Das Schloss ist heute Teil des Massnahmenzentrums Uitikon.
Reformierte Kirche
Die reformierte Kirche von 1625/1626 ist eines der bedeutendsten historischen Bauwerke der Gemeinde.
Sie steht im alten Dorfkern und erinnert an die Gründung der selbstständigen Kirchgemeinde. Ihre zurückhaltende Architektur entspricht der reformierten Tradition der Zürcher Landschaft.
Üdiker-Huus
Das Üdiker-Huus ist das Gemeinde- und Veranstaltungszentrum von Uitikon. Es liegt im historischen Dorfkern und wird für Gemeindeversammlungen, kulturelle Veranstaltungen, Vereinsanlässe und private Feiern genutzt.
Das Zentrum bildet gemeinsam mit der Gemeindeverwaltung, der Kirche und weiteren öffentlichen Einrichtungen einen Mittelpunkt des kommunalen Lebens.
Sternwarte Uitikon
Die Sternwarte Uitikon befindet sich auf der Allmend. Sie wurde 1979 in Betrieb genommen.
Ihre Entstehung geht auf eine Schenkung astronomischer Instrumente durch Hans Baumann zurück. Die Anlage umfasst Beobachtungsinstrumente und ein Sonnenlabor.
Öffentliche Führungen und Beobachtungsabende vermitteln Kenntnisse über Astronomie, Planeten, Sterne und die Sonne.[6]
Sperrstelle Waldegg
Die Sperrstelle Waldegg wurde 1939 und 1940 als Teil der militärischen Limmatstellung errichtet.
Sie sollte einen gegnerischen Vorstoss über den Übergang Waldegg in Richtung Reusstal und Gotthard verhindern. Die Anlage bestand aus Geländehindernissen, Panzersperren, Bunkern und vorbereiteten Strassensperren.
Teile der ehemaligen Befestigung liegen auf dem Gebiet von Uitikon und der Stadt Zürich. Erhaltene Betonpfähle und weitere Spuren erinnern an die militärische Bedeutung des Übergangs während des Zweiten Weltkriegs.
Massnahmenzentrum Uitikon
Das Massnahmenzentrum Uitikon, abgekürzt MZU, ist eine kantonale Einrichtung für straffällige männliche Jugendliche und junge Erwachsene.
Es verfügt über offene und geschlossene Vollzugsplätze. Im Mittelpunkt stehen Persönlichkeitsentwicklung, therapeutische Behandlung, Deliktarbeit, schulische Förderung und Berufsausbildung.
Die Einrichtung besitzt eine interne Berufsschule sowie Ausbildungsbetriebe. Ziel ist es, die eingewiesenen Personen auf ein selbstständiges und gesetzestreues Leben vorzubereiten.
Das Massnahmenzentrum verfügt über 58 Vollzugsplätze, davon 28 im geschlossenen und 30 im offenen Vollzug.[7]
Kultur und Gesellschaft
Das kulturelle Leben wird durch die Gemeinde, Kirchgemeinden, Schulen und zahlreiche Vereine getragen.
Das Üdiker-Huus dient als wichtiger Veranstaltungsort. Dort finden Konzerte, Theateraufführungen, Vorträge, Ausstellungen, Gemeindeversammlungen und Vereinsanlässe statt.
Der Gemeindekurier informiert über Politik, Verwaltung, Kultur, Schulen, Vereine und lokale Geschichte.
Musik-, Turn-, Sport-, Natur-, Kultur- und Quartiervereine prägen das gesellschaftliche Leben. Wiederkehrende Anlässe sind die Bundesfeier, Konzerte, Märkte, Sportveranstaltungen und kirchliche Feste.
Sport und Freizeit
Auf der Allmend befinden sich verschiedene Sport- und Freizeitanlagen.
Zum Angebot gehören:
- ein Hallenbad;
- ein Fitnessraum;
- eine Sauna;
- Sporthallen;
- Fussball- und Aussensportplätze;
- ein Vita-Parcours;
- Spielplätze;
- die Sternwarte.
Die Wälder am Uetliberg werden zum Wandern, Joggen, Velofahren und für weitere Freizeitaktivitäten genutzt.
Die Bahnstationen Ringlikon und Uitikon Waldegg sind beliebte Ausgangspunkte für Wanderungen auf den Uetliberg, zur Felsenegg und in das Reppischtal.
Natur und Umwelt
Die Wälder des Uetlibergs sind der wichtigste Naturraum der Gemeinde. Sie erfüllen Funktionen als Lebensraum, Erholungsgebiet, Holzlieferant und Schutzwald.
Zu den vorkommenden Tierarten gehören Rehe, Füchse, Dachse, Eichhörnchen, Spechte, Greifvögel und zahlreiche weitere Waldvögel.
Waldränder, Hecken, Bachläufe und Landwirtschaftsflächen tragen zur ökologischen Vielfalt bei. Die Gemeinde unterstützt Massnahmen zur Förderung einheimischer Pflanzen und zur Vernetzung von Lebensräumen.
Der Siedlungsdruck stellt die Raumplanung vor die Aufgabe, Wohnraumentwicklung und Verdichtung mit dem Schutz des Dorfkerns und der Landschaft zu verbinden.
Persönlichkeiten
Mit Uitikon verbunden sind unter anderem:
- Hans Jakob Steiner (1576–1625), Gerichtsherr, Offizier und Bauherr von Schloss und Kirche;
- Johann Rudolf Schinz (1723–1790), Pfarrer, Naturforscher und Vertreter der Aufklärung;
- Johann Caspar Ulrich (1705–1768), reformierter Theologe und von 1730 bis 1742 Pfarrer in Uitikon;
- Ernst Kappeler (1911–1987), Schriftsteller;
- Ernst Sieber (1927–2018), reformierter Pfarrer und Gründer sozialer Einrichtungen;
- Werner Vetterli (1929–2008), Sportreporter und Politiker;
- Erich Vogel (geboren 1939), Fussballtrainer und Sportmanager;
- Roger Schawinski (geboren 1945), Journalist und Medienunternehmer;
- Willi Wottreng (geboren 1948), Journalist und Schriftsteller;
- Andreas Brunner (1949–2026), Jurist und leitender Oberstaatsanwalt des Kantons Zürich;
- Nelly Sauter (1959–2021), Fussballspielerin.
Bedeutung innerhalb der Region
Uitikon nimmt eine besondere Stellung zwischen der Stadt Zürich und dem Limmattal ein.
Administrativ gehört die Gemeinde zum Bezirk Dietikon und damit zum Limmattal. Verkehrlich, wirtschaftlich und kulturell ist sie jedoch stark auf die Stadt Zürich ausgerichtet.
Die Lage an der Westflanke des Uetlibergs verbindet städtische Nähe mit einem hohen Anteil an Wald- und Erholungsflächen. Diese Kombination machte Uitikon zu einer begehrten Wohngemeinde.
Gleichzeitig bewahrt der Ort mit seinem Dorfkern, der reformierten Kirche und dem ehemaligen Gerichtsherrenschloss bedeutende Zeugnisse seiner Geschichte.
Siehe auch
- Bezirk Dietikon
- Limmattal
- Uetliberg
- Ringlikon
- Waldegg (Uitikon)
- Schloss Uitikon
- Massnahmenzentrum Uitikon
- Uetlibergbahn
- Sihltal-Zürich-Uetliberg-Bahn
- Sperrstelle Waldegg
- Birmensdorf ZH
- Schlieren
- Urdorf
- Stallikon
- Liste der Gemeinden des Kantons Zürich
Literatur
- Louis Kägi: Uitikon. Aus der Vergangenheit eines Zürcher Dorfes. Gemeinde Uitikon, Uitikon 1975.
- Karl Grunder: Die Kunstdenkmäler des Kantons Zürich. Band IX: Der Bezirk Dietikon. Uitikon. Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte, Bern 1997.
- Friedrich Hegi: Die Steiner von Zug und Zürich, Gerichtsherren von Uitikon. Ein Beitrag zur Sozial- und Personengeschichte des Alten Zürich. Zürich 1953.
- Walter Habersaat: Weinbau, Obstbau und Waldwirtschaft in der Gemeinde Uitikon. Thalwil 1945.
- Gemeinde Uitikon: Veröffentlichungen und Beiträge zur Ortsgeschichte im Gemeindekurier.
- Martin Illi: Uitikon. In: Historisches Lexikon der Schweiz.
Weblinks
- Offizielle Website der Gemeinde Uitikon
- Ortsgeschichte der Gemeinde Uitikon
- Zahlen und Fakten zur Gemeinde
- Uitikon im Historischen Lexikon der Schweiz
- Massnahmenzentrum Uitikon beim Kanton Zürich
- Sternwarte Uitikon
- Uitikon auf der Landeskarte der Schweiz
Einzelnachweise
- ↑ Martin Illi: Uitikon. In: Historisches Lexikon der Schweiz. Abgerufen am 2026-07-23.
- ↑ Gemeinde in Zahlen. In: Gemeinde Uitikon. Abgerufen am 2026-07-23.
- ↑ Ortsgeschichte. In: Gemeinde Uitikon. Abgerufen am 2026-07-23.
- ↑ Gemeinderat. In: Gemeinde Uitikon. Abgerufen am 2026-07-23.
- ↑ Uitikon Waldegg – Haltestellen- und Linienfahrpläne. In: Zürcher Verkehrsverbund. Abgerufen am 2026-07-23.
- ↑ Die Sternwarte Uitikon. In: Sternwarte Uitikon. Abgerufen am 2026-07-23.
- ↑ Massnahmenzentrum Uitikon. In: Kanton Zürich. Abgerufen am 2026-07-23.
Wikimedia Commons: Medien zu Uitikon