Bahnhof Wallisellen
| Bahnhof Wallisellen | |
|---|---|
| Ort | Wallisellen |
| Bezirk | Bülach |
| Kanton | Zürich |
| Lage im Netz | Trennungsbahnhof |
| Bauform | Durchgangsbahnhof |
| Eröffnung | 25. Juni 1856 |
| Abzweigung nach Uster | seit 1. August 1856 |
| Bahnsteiggleise | 4 |
| Bahnsteige | 2 Mittelperrons |
| Tramgleise | 2 |
| Spurweite | Eisenbahn: 1435 mm Glattalbahn: 1000 mm |
| Stromsystem | Eisenbahn: 15 kV, 16,7 Hz Wechselstrom Glattalbahn: 600 V Gleichstrom |
| Höhe | 431 m ü. M. |
| Abkürzung | WS |
| IBNR | 8503129 |
| Bahnstrecken | Bahnstrecke Zürich–Winterthur Glatttallinie |
| Tarifverbund | Zürcher Verkehrsverbund |
| Tarifzone | 121 |
| Eigentümerin | SBB |
| Personenverkehr | S-Bahn Zürich, Linien S8, S14 und S19 Nacht-S-Bahn SN8 |
| Stadtbahn | Glattalbahn, Linie 12 |
| Anschlussverkehr | Buslinien 759, 761, 771, 772, 773 und 774 |
| Adresse | Bahnhofplatz 8304 Wallisellen |
| Website | sbb.ch |
Der Bahnhof Wallisellen ist ein Bahnhof der Schweizerischen Bundesbahnen in der Stadt Wallisellen im mittleren Glatttal. Er liegt an der Bahnstrecke Zürich–Winterthur und bildet den Abzweigpunkt der über Dübendorf und Uster in das Zürcher Oberland führenden Glatttallinie.
Der Bahnhof wird von den Linien S8, S14 und S19 der S-Bahn Zürich bedient. Direkte Verbindungen bestehen unter anderem nach Zürich, Winterthur, Uster, Hinwil, Pfäffikon ZH, Thalwil, Wädenswil, Pfäffikon SZ, Affoltern am Albis, Baden und Koblenz. Fernverkehrszüge durchfahren die Station grundsätzlich ohne Halt.[1]
Unmittelbar neben den normalspurigen SBB-Gleisen befindet sich die Haltestelle der Glattalbahn. Die meterspurige Stadtbahnlinie 12 verbindet Wallisellen mit dem Flughafen Zürich, Glattbrugg, dem Glattpark, dem Einkaufszentrum Glatt, dem Zwicky-Areal und dem Bahnhof Zürich Stettbach. Mehrere Orts- und Regionalbuslinien machen die Anlage zu einem bedeutenden Verkehrsknoten der Stadt und der umliegenden Gemeinden.
Der erste Bahnhof wurde am 25. Juni 1856 an der Strecke Zürich–Winterthur eröffnet. Bereits am 1. August desselben Jahres kam die Zweigstrecke nach Uster hinzu. Damit gehörte Wallisellen zu den frühesten Eisenbahnknoten der Schweiz.
Lage
Der Bahnhof liegt im Zentrum von Wallisellen zwischen dem Bahnhofplatz im Norden und dem Richti-Quartier im Süden. Das historische Dorfzentrum, das Stadthaus und die wichtigsten Einkaufs- und Dienstleistungsangebote befinden sich unmittelbar nördlich der Gleise.
Südlich des Bahnhofs erstreckt sich das seit den 2010er-Jahren entstandene Richti-Quartier. Weiter südöstlich liegen das Einkaufszentrum Glatt, das Zwicky-Areal und die Grenze zur Stadt Dübendorf.
In der näheren Umgebung befinden sich:
- das Stadtzentrum von Wallisellen;
- das Richti-Quartier;
- die Überbauung Mittim;
- der Signumplatz;
- das Einkaufszentrum Glatt;
- das Industrie- und Arbeitsplatzgebiet Herti;
- das ehemalige Integra-Areal;
- Wohn- und Gewerbequartiere;
- der Glattalbahn-Viadukt;
- Fuss- und Veloverbindungen nach Dübendorf und Zürich-Schwamendingen.
Die Eisenbahnstrecke verläuft im Bereich des Bahnhofs ungefähr von Westen nach Osten. Westlich führt sie über Zürich Oerlikon zum Zürcher Hauptbahnhof. Östlich der Station trennen sich die beiden Hauptverbindungen.
Die nördliche Strecke führt über Dietlikon und Effretikon nach Winterthur. Die südliche Strecke verläuft über Dübendorf, Schwerzenbach und Uster in das Zürcher Oberland.
Diese Lage macht Wallisellen zu einem Trennungsbahnhof, obwohl die meisten Züge im heutigen Fahrplan nur jeweils eine der beiden Streckenäste benutzen.
Bedeutung im Bahnnetz
Der Bahnhof befindet sich an einer der am stärksten belasteten Eisenbahnachsen der Schweiz. Die Strecke zwischen Zürich Oerlikon, Wallisellen, Dietlikon und Winterthur wird von S-Bahn-, Fernverkehrs- und Güterzügen genutzt.
In Wallisellen zweigt die Glatttallinie in Richtung Dübendorf und Uster ab. Beide Strecken sind doppelspurig und elektrifiziert.
Der Bahnhof übernimmt mehrere Funktionen:
- Verknüpfung der Strecken nach Winterthur und Uster;
- Halt mehrerer Linien der S-Bahn Zürich;
- Umsteigepunkt zwischen S-Bahn, Glattalbahn und Bus;
- Erschliessung des Walliseller Stadtzentrums;
- Zugang zum Richti-Quartier und zum Einkaufszentrum Glatt;
- Ausgangspunkt für lokale Fuss- und Veloverbindungen;
- betrieblicher Ausweich- und Umleitungsbahnhof.
Die Weichenanlagen ermöglichen die Ein- und Ausfahrt auf beiden Streckenästen. Abzweigende Züge können den Bahnhof mit vergleichsweise hohen Geschwindigkeiten durchfahren.
Bahnhofanlage
SBB-Gleise
Die heutige normalspurige Anlage besitzt vier Bahnsteiggleise an zwei Mittelperrons. Die Gleise tragen vor dem für die Jahre 2028 bis 2032 vorgesehenen Umbau die Nummern 3 bis 6.
Im fahrplanmässigen Regelbetrieb werden überwiegend die Gleise 3 und 4 benutzt. Dort halten die Züge der S8, S14 und S19.
Die Gleise 5 und 6 dienen vor allem:
- Umleitungen;
- Sonderzügen;
- betrieblichen Ausweichfahrten;
- Baustellen- und Dienstzügen;
- ausserordentlichen Zugskreuzungen.
Das Perron an den Gleisen 3 und 4 besitzt eine Höhe von 55 Zentimetern und ermöglicht bei den eingesetzten Niederflurfahrzeugen einen weitgehend niveaugleichen Einstieg. Das zweite Perron entspricht nur teilweise den heutigen Standards.
Die beiden Bahnstrecken nach Dietlikon und Dübendorf verlaufen östlich des Bahnhofs zunächst nebeneinander. Anschliessend entfernen sie sich voneinander und führen in unterschiedliche Teile des Glatttals.
Personenunterführungen
Die Bahnsteige sind durch zwei Personenunterführungen erreichbar.
Die westliche Verbindung wird als Unterführung Mitte bezeichnet. Sie verbindet den Bahnhofplatz und das Walliseller Zentrum mit dem Signumplatz und dem Richti-Quartier.
Die östliche Unterführung, teilweise auch Katzenunterführung genannt, erschliesst den östlichen Teil der Bahnsteige und bildet eine weitere Verbindung zwischen den Stadtgebieten auf beiden Seiten der Gleise.
Die Zugänge bestehen aus Rampen und Treppen. Dadurch sind die Bahnsteige grundsätzlich stufenfrei erreichbar. Aufgrund der Länge und Steigung einzelner Rampen wurden wiederholt zusätzliche Aufzüge diskutiert.
Neben ihrer Funktion als Bahnhofszugänge sind die Unterführungen wichtige öffentliche Fusswegverbindungen. Sie bleiben auch ausserhalb der Bahnverkehrszeiten geöffnet.
Perrondächer
Die Bahnsteige besitzen langgezogene Überdachungen mit Sitzgelegenheiten, Fahrgastinformationen und Beleuchtung.
Die heutigen Dächer stammen überwiegend aus dem Umbau von 2007 bis 2010. Sie ersetzten ältere Überdachungen, die teilweise aus Bauteilen der früheren Bahnhofshalle des Zürcher Hauptbahnhofs bestanden.
Beim geplanten Ausbau im Rahmen des Projekts MehrSpur Zürich–Winterthur werden die bestehenden Perrons und Dächer vollständig ersetzt.
Bahnhof- und Zentrumsüberbauung
Das heutige Bahnhofsgebäude ist Bestandteil der Überbauung Mittim. Diese verbindet den Bahnhof mit Wohn-, Geschäfts- und Dienstleistungsflächen.
Der längliche Gebäudekomplex folgt dem Verlauf der Gleise und bildet die südliche Begrenzung des Bahnhofplatzes. Im Erdgeschoss befinden sich bahnbezogene Dienstleistungen, Verkaufsgeschäfte und Zugänge zur Glattalbahn.
Der Neubau ersetzte das historische Aufnahmegebäude aus dem 19. Jahrhundert. Gleichzeitig wurden die Personenunterführung, der Bushof und die öffentlichen Räume neu gestaltet.
Die moderne Anlage umfasst unter anderem:
- ein SBB-Reisezentrum;
- einen Migrolino;
- weitere Verkaufs- und Dienstleistungsflächen;
- öffentliche Toiletten;
- Zugänge zur Glattalbahn;
- gedeckte Bereiche für wartende Fahrgäste;
- Wohnungen und Büroräume in den oberen Geschossen;
- eine Tiefgarage.
Die Überbauung entstand in enger Koordination zwischen der Gemeinde, den SBB, privaten Grundeigentümern und den Verkehrsbetrieben Glattal.
Glattalbahn
Haltestelle Wallisellen, Bahnhof
Die Haltestelle der Glattalbahn liegt auf der Nordseite der SBB-Gleise zwischen dem Bahnhofgebäude und dem Bushof.
Sie besitzt zwei meterspurige Gleise mit erhöhten Seitenperrons. Die Bahnsteige sind mit Wartehallen, Billettautomaten, digitalen Anzeigen und Sitzgelegenheiten ausgestattet.
Die Haltestelle ist vollständig in den Bahnhof integriert. Die Wege zwischen S-Bahn, Stadtbahn und Bus sind kurz und weitgehend gedeckt.
Die Glattalbahn wird in Wallisellen von der Linie 12 bedient:[2]
- 12: Zürich Flughafen, Fracht – Zürich Flughafen, Bahnhof – Glattbrugg – Glattpark – Auzelg – Wallisellen, Bahnhof – Glatt – Neugut – Zürich, Bahnhof Stettbach.
Die Linie verbindet Wallisellen direkt mit dem Flughafen Zürich und dem Bahnhof Stettbach. An beiden Enden bestehen zahlreiche Anschlüsse an die S-Bahn und weitere Verkehrsmittel.
Die Fahrzeit beträgt ungefähr:
| Ziel | Ungefähre Fahrzeit |
|---|---|
| Zentrum Glatt | 3 Minuten |
| Bahnhof Stettbach | 8 Minuten |
| Glattpark | rund 15 Minuten |
| Zürich Flughafen | rund 25 Minuten |
Viadukt Glattzentrum
Unmittelbar östlich des Bahnhofs beginnt der Viadukt Glattzentrum. Das rund 1,2 Kilometer lange Bauwerk gehört zu den markantesten Abschnitten der Glattalbahn.[3]
Von der Haltestelle Wallisellen führt die Strecke über eine Rampe auf das Hochtrassee. Der Viadukt überquert:
- die SBB-Gleise in Richtung Winterthur;
- die Geerenstrasse;
- die Neue Winterthurerstrasse;
- Zufahrten zum Einkaufszentrum Glatt;
- die Autobahn A1;
- weitere Strassen und Verkehrsflächen.
Auf dem Viadukt befindet sich die Haltestelle Glatt. Danach führt die Strecke in einer weiten Kurve zur Haltestelle Neugut im Zwicky-Areal.
Das Bauwerk dient nicht nur dem öffentlichen Verkehr. Durch die begleitenden Fuss- und Veloverbindungen verbindet es auch Stadtgebiete, die zuvor durch Bahn, Autobahn und Hauptstrassen voneinander getrennt waren.
Busverkehr
Der Bushof befindet sich auf dem Bahnhofplatz unmittelbar neben der Glattalbahn-Haltestelle. Er wird durch eine Regionalbuslinie und mehrere Ortsbuslinien der Verkehrsbetriebe Glattal bedient.[1]
| Linie | Streckenführung beziehungsweise Hauptfunktion |
|---|---|
| 759 | Zürich Flughafen – Glattbrugg – Wallisellen – Dübendorf – Wangen |
| 761 | Wallisellen – Opfikon – Glattbrugg |
| 771 | Wallisellen Bahnhof – Wallisellen Zentrum – Schäfligraben |
| 772 | Wallisellen Bahnhof – Wallisellen Sportzentrum |
| 773 | Wallisellen Bahnhof – Frohheimstrasse |
| 774 | Wallisellen Bahnhof – Friedhof – Guggenbühlstrasse |
Die Linie 759 ist eine wichtige regionale Tangentialverbindung. Sie verknüpft Wallisellen mit dem Flughafen, Glattbrugg, dem Einkaufszentrum Glatt, Dübendorf und Wangen-Brüttisellen.
Die Linie 761 stellt eine Verbindung in Richtung Opfikon und Glattbrugg her.
Die Linien 771 bis 774 übernehmen die Feinerschliessung innerhalb Wallisellens. Sie verbinden den Bahnhof mit Wohnquartieren, Schulen, Sportanlagen, dem Friedhof und weiteren öffentlichen Einrichtungen.
Der Bushof ist so angeordnet, dass die Fahrzeuge ohne längere Fusswege von den S-Bahn- und Stadtbahnperrons erreichbar sind.
Ausstattung
Der Bahnhof verfügt über ein vergleichsweise umfangreiches Angebot an Dienstleistungen.
Das SBB-Reisezentrum bietet unter anderem:
- Billette und Abonnemente;
- internationale Fahrkarten;
- Freizeitangebote;
- Gepäckdienstleistungen;
- Fluggepäckversand;
- Fundservice;
- Geldwechsel;
- Western-Union-Dienstleistungen.
Das Reisezentrum ist im Jahr 2026 von Montag bis Freitag am Vormittag und Nachmittag geöffnet.[4]
Weitere Einrichtungen sind:
- Billettautomaten;
- SBB-WLAN;
- Migrolino;
- öffentliche Toiletten;
- digitale Abfahrtsanzeigen;
- Lautsprecheranlagen;
- gedeckte Wartebereiche;
- Geldautomat;
- Taxi-Standplätze;
- Carsharing;
- Veloabstellanlagen;
- P+Rail.
Veloverkehr
Der Bahnhof ist ein bedeutender Bike-and-Ride-Standort.
Nach Angaben der SBB stehen zur Verfügung:[4]
| Anlage | Anzahl Plätze |
|---|---|
| Velostation Veloturm | 30 |
| Überdachte Veloabstellplätze | 87 |
| Überdachte Abstellplätze für weitere Zweiräder | 15 |
Die Velostation ist videoüberwacht und rund um die Uhr mit einem Zugangssystem erreichbar. Sie besitzt Schliessfächer und abschliessbare Veloboxen.
Der Bahnhof liegt an wichtigen kommunalen und regionalen Veloverbindungen. Im Rahmen des Projekts MehrSpur wird zudem ein Abschnitt der geplanten Velohauptverbindung zwischen Zürich und dem Zürcher Oberland erstellt.
Autoverkehr
Die P+Rail-Anlage besitzt 67 reguläre Parkplätze, zwei Behindertenparkplätze und zwei reservierbare Plätze.[4]
Weitere Parkmöglichkeiten befinden sich in den Parkhäusern der Zentrumsüberbauung und des Richti-Quartiers.
Wegen der guten Erschliessung durch Bahn, Stadtbahn und Bus kommt dem Bahnhof jedoch vor allem als Umsteigepunkt des öffentlichen Verkehrs Bedeutung zu.
Bahnverkehr
S-Bahn-Linie S8
Die S8 verbindet Wallisellen mit Winterthur, Zürich und dem linken Zürichseeufer:
- S8: Winterthur – Effretikon – Dietlikon – Wallisellen – Zürich Oerlikon – Zürich Hauptbahnhof – Zürich Enge – Thalwil – Horgen – Wädenswil – Pfäffikon SZ.
Die Linie verkehrt grundsätzlich im Halbstundentakt. Sie bildet die wichtigste Verbindung von Wallisellen nach Zürich Oerlikon, Zürich Hauptbahnhof, Winterthur und an den oberen Zürichsee.
Die Fahrt zum Zürcher Hauptbahnhof dauert rund 15 Minuten. Winterthur wird in ungefähr 20 bis 25 Minuten erreicht.
S-Bahn-Linie S14
Die S14 benutzt in Wallisellen die Glatttallinie:
- S14: Affoltern am Albis – Birmensdorf – Urdorf – Zürich Altstetten – Zürich Hauptbahnhof – Zürich Oerlikon – Wallisellen – Dübendorf – Schwerzenbach – Uster – Wetzikon – Hinwil.
Auch die S14 verkehrt grundsätzlich alle 30 Minuten. Sie stellt direkte Verbindungen nach Dübendorf, Uster, Wetzikon und Hinwil sowie über Zürich in das Knonaueramt her.[5]
Zwischen Wallisellen und Zürich Oerlikon benutzen S8 und S14 dieselbe Strecke. Zusammen bieten sie während eines grossen Teils des Tages vier Verbindungen je Stunde.
S-Bahn-Linie S19
Die S19 ist eine beschleunigte Ergänzungslinie, die hauptsächlich an Werktagen und während der Hauptverkehrszeiten verkehrt.
Im Jahresfahrplan 2026 verbindet sie Koblenz über Baden, Dietikon, Zürich Hauptbahnhof und Zürich Oerlikon mit Wallisellen, Dübendorf, Uster und Pfäffikon ZH.[1]
Die Linie verbessert insbesondere die Direktverbindungen zwischen dem Glatttal, dem Limmattal und dem Kanton Aargau.
Nachtverkehr
In den Nächten vor Samstagen und Sonntagen hält die Nacht-S-Bahn SN8 in Wallisellen.
Sie verbindet die Station in der einen Richtung mit Zürich und Lachen SZ und in der anderen Richtung mit Pfäffikon ZH.[1]
Der Nachtverkehr wird durch weitere regionale Nachtbus- und S-Bahn-Angebote an den benachbarten Knoten Zürich Oerlikon, Stettbach und Dübendorf ergänzt.
Geschichte
Kampf um den Eisenbahnanschluss
In den frühen 1850er-Jahren plante die Schweizerische Nordostbahn eine Verbindung von Zürich nach Winterthur und an den Bodensee.
Für die Linienführung zwischen Zürich und Winterthur bestanden verschiedene Varianten. Sowohl Wallisellen als auch Kloten bemühten sich um einen Bahnhof an der neuen Hauptstrecke.
Wallisellen erklärte sich bereit, das benötigte Land kostenlos zur Verfügung zu stellen und Entschädigungen an betroffene Grundeigentümer aus der Gemeindekasse zu bezahlen. Damit trug die Gemeinde wesentlich dazu bei, dass sich die Nordostbahn für eine Linienführung über Wallisellen entschied.[6]
Der Eisenbahnbau leitete den Wandel Wallisellens vom landwirtschaftlich geprägten Dorf zur Industrie- und später zur Stadtgemeinde ein.
Eröffnung der Strecke Zürich–Winterthur
Der Bahnhof Wallisellen wurde am 25. Juni 1856 zusammen mit der Strecke Zürich–Oerlikon–Wallisellen–Winterthur eröffnet.
Die Nordostbahn hatte den Abschnitt Winterthur–Oerlikon bereits am 27. Dezember 1855 in Betrieb genommen. Mit der Fertigstellung des Abschnitts Oerlikon–Zürich entstand eine durchgehende Verbindung zwischen Zürich und Winterthur.
Wallisellen erhielt zunächst eine vergleichsweise einfache Stationsanlage. Die Bedeutung des Bahnhofs nahm jedoch bereits wenige Wochen später stark zu.
Glatttalbahn nach Uster
Am 1. August 1856 eröffnete die damalige Glatthalbahn ihre Strecke von Wallisellen nach Uster.
Wallisellen wurde damit zum Abzweig- und Umsteigebahnhof. Reisende aus dem Zürcher Oberland mussten hier auf die Züge der Nordostbahn nach Zürich oder Winterthur umsteigen.
Die Glatthalbahn schloss sich kurz nach ihrer Eröffnung mit weiteren Gesellschaften zu den Vereinigten Schweizerbahnen zusammen. Diese verlängerten die Strecke schrittweise nach Wetzikon, Rüti, Rapperswil und Weesen.
Dadurch trafen in Wallisellen die Netze zweier grosser Privatbahngesellschaften aufeinander:
- die Schweizerische Nordostbahn auf der Strecke Zürich–Winterthur;
- die Vereinigten Schweizerbahnen auf der Strecke nach Uster und Rapperswil.
Der Bahnhof erhielt eine entsprechend grosse betriebliche und wirtschaftliche Bedeutung.
Stationsgebäude von 1866
1866 beschloss die Nordostbahn den Bau eines dauerhaften und repräsentativen Aufnahmegebäudes.
Das Gebäude wurde nach Plänen des NOB-Architekten Jakob Friedrich Wanner errichtet. Es entsprach einem Stationstyp, der in ähnlicher Form unter anderem auch in Amriswil, Arbon und Dietikon verwendet wurde.
Der zweigeschossige Bau enthielt:
- Wartesäle;
- einen Billettschalter;
- ein Stationsbüro;
- Gepäckräume;
- Dienstwohnungen;
- weitere betriebliche Räume.
Das Gebäude blieb trotz mehrerer Umbauten bis zum umfassenden Neubau des Bahnhofs in den Jahren 2007 bis 2010 erhalten.
Industrialisierung
Der Eisenbahnanschluss beschleunigte die industrielle Entwicklung Wallisellens erheblich.
In der Umgebung des Bahnhofs siedelten sich Fabriken, Werkstätten, Lagerhäuser und Handelsbetriebe an. Gleichzeitig entstanden Wohnhäuser für die wachsende Zahl von Arbeiterinnen und Arbeitern.
Die Bahn ermöglichte die Anlieferung von Kohle, Maschinen und Rohstoffen sowie den Versand industrieller Erzeugnisse. Sie veränderte dadurch die wirtschaftliche und räumliche Struktur der Gemeinde.
Besondere Bedeutung erlangte die 1948 gegründete beziehungsweise aus Vorgängerbetrieben hervorgegangene Stellwerks- und Signaltechnikfirma Integra. Ihr Werk lag unmittelbar südlich des Bahnhofs und besass einen eigenen Gleisanschluss.
Das Unternehmen entwickelte Sicherungsanlagen, Stellwerke und das Zugsicherungssystem Integra-Signum. Das Werk gehört später zu Siemens Mobility.
Verstaatlichung
1902 wurden sowohl die Schweizerische Nordostbahn als auch die Vereinigten Schweizerbahnen verstaatlicht.
Der Bahnhof Wallisellen ging in das Eigentum der Schweizerischen Bundesbahnen über. Die zuvor teilweise getrennten Anlagen der beiden Privatbahnen wurden vereinigt und betrieblich neu geordnet.
Die SBB bauten den Bahnhof in den folgenden Jahrzehnten mehrfach aus.
Umbau von 1929
1929 wurde die Station erweitert. Es entstanden eine Personenunterführung und neue Perronüberdachungen.
Für die Dächer verwendeten die SBB unter anderem Bauteile, die zuvor zur alten Bahnhofshalle des Zürcher Hauptbahnhofs gehört hatten. Nach deren Abbruch wurden sie in Wallisellen weiterverwendet.
Der Umbau verbesserte die Sicherheit der Reisenden, da die Bahnsteige nicht mehr ausschliesslich über die Gleise erreicht werden mussten.
Elektrifizierung
Die Strecke Zürich–Winterthur wurde in der Zwischenkriegszeit elektrifiziert. Die Glatttallinie folgte ebenfalls im Rahmen der Elektrifizierung des SBB-Netzes.
Die Umstellung auf elektrischen Betrieb ermöglichte schnellere und leistungsfähigere Züge. Für den wachsenden Vorortsverkehr waren insbesondere die bessere Beschleunigung und die kürzeren Aufenthaltszeiten von Bedeutung.
Umbau von 1975
1975 wurde das historische Aufnahmegebäude stark verändert.
Der westliche Seitenflügel wurde abgebrochen und durch einen eingeschossigen Stellwerks- und Betriebsbau mit Flachdach ersetzt. Auch auf der Ostseite entstand ein moderner Anbau.
Das frühere Turmstellwerk wurde entfernt. Die Veränderungen beeinträchtigten den ursprünglichen architektonischen Charakter des Gebäudes erheblich.
Flughafenlinie und Doppelspurausbau
Mit der Eröffnung der Bahnstrecke über den Flughafen Zürich im Jahr 1980 verloren die über Wallisellen verkehrenden Schnellzugverbindungen an Bedeutung.
Fernverkehrszüge zwischen Zürich und Winterthur beziehungsweise der Ostschweiz wurden zunehmend über den Flughafen geführt. Wallisellen entwickelte sich dadurch zu einem fast ausschliesslich vom Regionalverkehr bedienten Bahnhof.
Gleichzeitig nahm der Vorortsverkehr im Glatttal stark zu. 1985 wurde die Strecke Wallisellen–Uster vollständig auf Doppelspur ausgebaut.
S-Bahn Zürich
Am 27. Mai 1990 wurde die S-Bahn Zürich eröffnet.
Mit der neuen Zürichberglinie erhielten die Züge aus Uster und dem Zürcher Oberland eine direkte Verbindung über Stettbach und den Zürichbergtunnel zum Bahnhof Zürich Stadelhofen. Ein grosser Teil dieser Züge umging fortan den Bahnhof Wallisellen.
Wallisellen blieb dennoch ein wichtiger Halt der S8 und S14. Diese Linien verbanden den Bahnhof mit Zürich Oerlikon und dem Zürcher Hauptbahnhof.
Die Einführung des systematischen Halbstundentakts und der durchgehenden Linien erhöhte die Attraktivität des Bahnhofs für den Pendlerverkehr.
Güterverkehr
Der Bahnhof besass früher umfangreiche Anlagen für den Güterverkehr.
Zu den transportierten Waren gehörten:
- Kohle und Brennstoffe;
- Maschinen;
- Metallwaren;
- Baustoffe;
- landwirtschaftliche Erzeugnisse;
- Stückgut;
- Produkte der Walliseller Industrie;
- Materialien für die Signal- und Stellwerksproduktion.
Mehrere Industrieunternehmen verfügten über eigene Anschlussgleise. Besonders bedeutend war der Anschluss des Integra-Werks.
Mit der Verlagerung des Stückgutverkehrs auf die Strasse verloren die Freiverlade- und Güterschuppenanlagen seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zunehmend ihre Funktion.
Brand des Güterschuppens
Am 27. November 2001 brannte der grosse hölzerne Güterschuppen des Bahnhofs nieder.
Im Gebäude gelagerte Gasflaschen explodierten während des Feuers. Der Schuppen wurde vollständig zerstört.[7]
Der Brand beschleunigte die bereits geplante Umgestaltung des Bahnhofareals. Auf dem früheren Standort entstanden später Parkplätze, Taxi-Standplätze, Veloabstellanlagen und ein Mobility-Standort.
Umgestaltung 2002 bis 2010
Neuer Bahnhofplatz
Am 8. September 2003 wurde der neu gestaltete Bahnhofplatz eingeweiht.
Die SBB, die Gemeinde Wallisellen und die Verkehrsbetriebe Glattal ordneten die Verkehrsflächen gemeinsam neu. Die Bushaltestellen wurden von der Schwarzackerstrasse direkt vor den Bahnhof verlegt.
Die Umgestaltung schuf bessere Bedingungen für den Umstieg zwischen Bahn und Bus. Gleichzeitig wurden Taxi- und Veloabstellplätze neu angeordnet.[7]
Planung der Glattalbahn
Die Gemeinden des mittleren Glatttals setzten sich seit den frühen 1990er-Jahren für eine leistungsfähige Stadtbahn ein.
Der kantonale Richtplan legte die Glattalbahn Mitte der 1990er-Jahre fest. Im Februar 2003 bewilligten die Stimmberechtigten des Kantons Zürich einen Kredit von 650 Millionen Franken.
Die dritte Bauetappe sollte von Auzelg über Wallisellen und das Einkaufszentrum Glatt nach Stettbach führen.
In Wallisellen war ursprünglich eine Führung durch die Schwarzackerstrasse vorgesehen. Die Gemeinde erreichte jedoch, dass die Stadtbahn auf der Nordseite direkt zum Bahnhof geführt wurde.[8]
Neubau des Bahnhofs
Zwischen 2007 und 2010 wurde die Station vollständig umgestaltet.
Das historische Aufnahmegebäude, die alten Perrondächer und Teile der Personenunterführung wurden abgebrochen. Gleichzeitig entstanden:
- ein neues Bahnhofgebäude;
- die Überbauung Mittim;
- neue Bahnsteige und Dächer;
- eine erweiterte Personenunterführung;
- die Glattalbahn-Haltestelle;
- ein neuer Bushof;
- Verkaufs- und Dienstleistungsflächen;
- Wohn- und Büroräume;
- neue Fuss- und Veloverbindungen.
Die Gleise 1 und 2 der SBB wurden entfernt. Auf den frei gewordenen Flächen entstanden Teile der Zentrumsüberbauung und die Gleise der Glattalbahn.
Das neue Bahnhofsgebäude und der Busbahnhof wurden am 25. Februar 2010 eröffnet.
Eröffnung der Glattalbahn
Die dritte Etappe der Glattalbahn ging am 12. Dezember 2010 in Betrieb.
Wallisellen erhielt damit eine direkte Stadtbahnverbindung zum Flughafen Zürich, zum Glattpark, zum Einkaufszentrum Glatt und zum Bahnhof Stettbach.
Bereits im ersten Betriebsjahr übertraf die Linie 12 die Erwartungen. Sie beförderte rund 3,1 Millionen Fahrgäste, während ursprünglich etwa 2,5 Millionen erwartet worden waren.[9]
Städtebauliche Entwicklung
Der Bahnhof spielte eine zentrale Rolle bei der Umgestaltung Wallisellens von einer Industrie- und Vorortsgemeinde zu einem städtischen Zentrum.
Richti-Quartier
Zwischen dem Bahnhof und dem Einkaufszentrum Glatt entstand von 2010 bis 2014 das Richti-Quartier.
Das ungefähr sieben Hektaren grosse Gebiet umfasst:
- Wohnungen;
- Bürogebäude;
- Geschäfte;
- Restaurants;
- öffentliche Plätze;
- Fuss- und Velowege.
Das Quartier wurde nach einem einheitlichen städtebaulichen Konzept errichtet. Es bildet heute die südliche Seite des Bahnhofumfelds und ist durch die Personenunterführungen direkt mit dem Bahnhofplatz verbunden.[10]
Bahnhof als Stadtmitte
Durch die Überbauung Mittim, den Bahnhofplatz und das Richti-Quartier wurde der Bahnhof zu einem zentralen öffentlichen Raum.
Die Gleise bilden zwar weiterhin eine deutliche Trennung zwischen dem älteren Zentrum und den südlichen Entwicklungsgebieten. Die Unterführungen, die Glattalbahn und neue Fusswege verbinden die beiden Seiten jedoch wesentlich besser als früher.
Der Bahnhof erschliesst heute sowohl traditionelle Wohnquartiere als auch grosse Arbeitsplatz-, Einkaufs- und Dienstleistungsgebiete.
Ausbau MehrSpur Zürich–Winterthur
Der Bahnhof wird im Rahmen des Grossprojekts MehrSpur Zürich–Winterthur erneut umfassend ausgebaut.
Das Gesamtprojekt umfasst den Brüttenertunnel, neue Entflechtungsbauwerke und Erweiterungen der Bahnhöfe Wallisellen, Dietlikon, Bassersdorf und Winterthur Töss.
Das Bundesamt für Verkehr erteilte im Januar 2026 die Baubewilligung. Die Vorarbeiten begannen im selben Jahr. Die Hauptarbeiten am Bahnhof Wallisellen sollen voraussichtlich 2028 beginnen. Die Inbetriebnahme der erneuerten Anlage ist für Ende 2032 vorgesehen.[11]
Neue Perrons und Gleise
Der Bahnhof erhält zwei vollständig nutzbare Mittelperrons mit insgesamt vier Gleisen.
Die bestehenden Bahnsteige werden abgebrochen und durch neue Anlagen ersetzt. Beide Perrons werden:
- 320 Meter lang;
- 55 Zentimeter hoch;
- mit rund 250 Meter langen Dächern ausgestattet;
- über zwei Unterführungen erschlossen;
- für lange S-Bahn-Züge ausgelegt.
Die künftige Gleisanordnung ist nach Linien getrennt:[12]
| Perron | Künftige Gleise | Hauptverbindung |
|---|---|---|
| Nördlicher Mittelperron | 1 und 2 | Zürich–Dietlikon–Winterthur |
| Südlicher Mittelperron | 3 und 4 | Zürich–Dübendorf–Uster |
Durch den Linienbetrieb sollen Züge derselben Strecke am gleichen Perron halten. Dies erleichtert die Orientierung und ermöglicht einen leistungsfähigeren Fahrplan.
Unterführungen
Die Unterführung Mitte bleibt im Grundsatz erhalten, wird jedoch auf der Südseite erweitert. Die Zugänge zu den Bahnsteigen werden angepasst oder neu gebaut.
Die Unterführung Ost wird am heutigen Standort vollständig ersetzt. Sie erhält breitere Zugänge, neue Rampen und Treppen.
Auch weitere Querungen der Bahnlinie im Stadtgebiet werden erweitert, renoviert oder neu gebaut. Dazu gehören die Unterführungen Oberwiesenstrasse und Herti.
Die Gebäude am Bahnhofplatz und die Haltestelle der Glattalbahn bleiben während des Umbaus grundsätzlich erhalten.
Entflechtungsbauwerke
Westlich und östlich des Bahnhofs entstehen zusätzliche Bauwerke, mit denen sich die verschiedenen Bahnlinien kreuzen können, ohne den Gegenverkehr zu behindern.
Westlich des Bahnhofs ist eine rund 580 Meter lange eingleisige Brücke vorgesehen. Östlich entsteht der Dietlikontunnel als kreuzungsfreies Verbindungselement zwischen den Strecken nach Wallisellen und Stettbach.
Diese Anlagen sind notwendig, damit nach der Eröffnung des Brüttenertunnels zusätzliche Züge zwischen Zürich und Winterthur verkehren können.
Velohauptverbindung
Entlang der Bahnstrecke entsteht ein Teil der kantonalen Velohauptverbindung zwischen Zürich und dem Zürcher Oberland.
Das Projekt wird mit dem Bahnausbau koordiniert. Es soll bestehende Lücken im regionalen Velonetz schliessen und eine direkte Verbindung zwischen Wallisellen, Dietlikon, Dübendorf und Zürich schaffen.
Bauzeit und Auswirkungen
Während der Bauzeit bleiben Bahn, Glattalbahn und Busverkehr soweit möglich in Betrieb.
Einzelne Gleise, Unterführungen, Wege und Abstellanlagen müssen jedoch vorübergehend gesperrt oder verlegt werden. Seit April 2026 bestehen im Bereich des Bahnwegs und des Jakob-Wegmann-Wegs Umleitungen.
Die SBB planen die Arbeiten in mehreren Etappen, damit der Bahnhof während des mehrjährigen Umbaus benutzbar bleibt.
Der Brüttenertunnel selbst soll nach dem aktuellen Planungsstand Ende 2037 eröffnet werden.[11]
Bedeutung
Der Bahnhof Wallisellen gehört zu den wichtigsten regionalen Verkehrsknoten im mittleren Glatttal.
Seine Bedeutung ergibt sich aus:
- der Lage an der Hauptstrecke Zürich–Winterthur;
- der Abzweigung der Glatttallinie nach Uster;
- drei Linien der S-Bahn Zürich;
- der Glattalbahn-Linie 12;
- sechs Buslinien;
- der Nähe zu grossen Wohn- und Arbeitsplatzgebieten;
- der Erschliessung des Einkaufszentrums Glatt;
- seiner Rolle in der Entwicklung des Walliseller Stadtzentrums;
- dem künftigen Ausbau im Rahmen des Brüttenertunnels.
Der Bahnhof ist für den täglichen Pendlerverkehr besonders wichtig. Viele Einwohnerinnen und Einwohner erreichen Zürich Oerlikon und den Zürcher Hauptbahnhof innerhalb weniger Minuten.
Gleichzeitig dient die Station als Zugang zu den Arbeitsplätzen in Wallisellen, dem Richti-Quartier, dem Glattzentrum und den Gewerbegebieten des mittleren Glatttals.
Freizeitverkehr
Der Bahnhof ist Ausgangspunkt für Spaziergänge und Velotouren entlang der Glatt und durch das mittlere Glatttal.
Zu den Zielen in der Umgebung gehören:
- das Einkaufszentrum Glatt;
- das Richti-Quartier;
- das Zwicky-Areal;
- das Naturschutzgebiet an der Glatt;
- der Hardwald;
- der Flugplatz Dübendorf;
- der Greifensee;
- die Wälder zwischen Wallisellen und Bassersdorf;
- Zürich-Schwamendingen.
Mit der Glattalbahn können verschiedene Freizeit-, Einkaufs- und Veranstaltungsorte ohne Umsteigen erreicht werden. Dazu gehören der Flughafen Zürich, der Glattpark, das Hallenstadion und der Bahnhof Stettbach.
Siehe auch
- Wallisellen
- Glatttal
- Glatttallinie
- Bahnstrecke Zürich–Winterthur
- Glattalbahn
- Verkehrsbetriebe Glattal
- S-Bahn Zürich
- Bahnhof Dietlikon
- Bahnhof Dübendorf
- Bahnhof Zürich Oerlikon
- Bahnhof Zürich Stettbach
- Brüttenertunnel
- Einkaufszentrum Glatt
- Richti-Quartier
Literatur
- Klaus Heintel: «Wallisellen und die Eisenbahn». In: Eisenbahn Amateur, Nr. 4, 1999.
- Hans G. Wägli: Schienennetz Schweiz und Bahnprofil Schweiz CH+. AS Verlag, Zürich 2010, ISBN 978-3-909111-74-9.
- Werner Stutz: Bahnhöfe der Schweiz. Von den Anfängen bis zum Ersten Weltkrieg. Orell Füssli, Zürich 1983.
- Verkehrsbetriebe Glattal: Die Glattalbahn – Bewegung im urbanen Lebensraum. Glattbrugg.
- Schweizerische Bundesbahnen: MehrSpur Zürich–Winterthur. Zürich.
- Stadt Wallisellen: Geschichte von Wallisellen. Wallisellen.
Weblinks
- Bahnhof Wallisellen bei den SBB
- Haltestellenfahrplan Wallisellen
- Offizielle Website der Stadt Wallisellen
- Offizielle Website der Glattalbahn
- Projekt MehrSpur Zürich–Winterthur
- Verkehrsbetriebe Glattal
- Zürcher Verkehrsverbund
Einzelnachweise
- ↑ 1,0 1,1 1,2 1,3 Wallisellen und Wallisellen, Bahnhof – Haltestellenfahrplan, Zürcher Verkehrsverbund, Jahresfahrplan vom 14. Dezember 2025 bis zum 12. Dezember 2026, abgerufen am 3. August 2026.
- ↑ Linie 12 bei der Haltestelle Wallisellen, Bahnhof, Zürcher Verkehrsverbund, Jahresfahrplan 2026, abgerufen am 3. August 2026.
- ↑ Der Viadukt Glattzentrum – Kunstbaute und Stadtverbindung, Verkehrsbetriebe Glattal, abgerufen am 3. August 2026.
- ↑ 4,0 4,1 4,2 Bahnhof Wallisellen, Schweizerische Bundesbahnen, abgerufen am 3. August 2026.
- ↑ S14 Affoltern am Albis–Zürich–Hinwil, Zürcher Verkehrsverbund, Jahresfahrplan 2026, abgerufen am 3. August 2026.
- ↑ Kampf um die Eisenbahn, Stadt Wallisellen, abgerufen am 3. August 2026.
- ↑ 7,0 7,1 Der Bahnhof erhält ein neues Gesicht, Stadt Wallisellen, abgerufen am 3. August 2026.
- ↑ Eine Bahn für die Glattalstadt, Stadt Wallisellen, abgerufen am 3. August 2026.
- ↑ Die Glattalbahn – ein Erfolgsprojekt, Stadt Wallisellen, abgerufen am 3. August 2026.
- ↑ Das Richti-Quartier – eine Stadt in der Stadt, Stadt Wallisellen, abgerufen am 3. August 2026.
- ↑ 11,0 11,1 MehrSpur Zürich–Winterthur – Zeitplan und Kosten, Schweizerische Bundesbahnen, abgerufen am 3. August 2026.
- ↑ Gemeindeversammlung Wallisellen vom 2. Dezember 2024 – Projekt MehrSpur und Bahnhof Wallisellen, Stadt Wallisellen, S. 13–20, abgerufen am 3. August 2026.
Wikimedia Commons: Medien zu Bahnhof Wallisellen