Bahnhof Au ZH

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Bahnhof Au ZH
Offizielle Bezeichnung Au ZH
Bahnhofstyp Durchgangs- und Überholbahnhof
Ort Au ZH
Gemeinde Wädenswil
Kanton Zürich
Eröffnung 20. September 1875
Einweihung 18. September 1875
Betreiberin SBB
Bahnstrecke Linksufrige Zürichseebahn
Gleise 4
Perrongleise 2
Gleisnummern am Perron 3 und 4
Bahnsteig Mittelperron
Perronlänge 320 m
Spurweite 1435 mm
Stromsystem 15 kV, 16,7 Hz Wechselstrom
Höhe rund 410 m ü. M.
Betriebsstellenkürzel AU
IBNR 8503205
Tarifzone 152 (ZVV)
S-Bahn-Linie S8
Nachtverkehr SN8, N28
Buslinie 121
Koordinaten 47.24692° N, 8.64403° E
Website Bahnhof Au ZH bei den SBB

Der Bahnhof Au ZH ist ein Bahnhof der Schweizerischen Bundesbahnen im Ortsteil Au ZH der Stadt Wädenswil. Er liegt an der linksufrigen Zürichseebahn zwischen den Bahnhöfen Horgen und Wädenswil.

Im Personenverkehr wird Au ZH von der Linie S8 der S-Bahn Zürich bedient. Sie verbindet den Bahnhof ohne Umsteigen mit Wädenswil, Richterswil und Pfäffikon SZ sowie mit Horgen, Thalwil, Zürich Hauptbahnhof, Zürich Oerlikon und Winterthur. In den Nächten vor Samstagen und allgemeinen Feiertagen hält zusätzlich die Nacht-S-Bahn SN8.[1]

Der Bahnhof wurde 1875 zusammen mit der Bahnstrecke am linken Zürichseeufer eröffnet. Er war zunächst eine einfache Haltestelle für den Personenverkehr und wurde 1892 zu einer Vollstation mit Güterabfertigung ausgebaut. Die heutige Anlage geht im Wesentlichen auf Umbauten der Jahre 1979 bis 1988 zurück. Das ursprüngliche Aufnahmegebäude von 1875 wurde im März 1980 abgebrochen und durch einen modernen Zweckbau ersetzt.[2]

Die offizielle Ergänzung ZH unterscheidet die Station von anderen Ortschaften und Bahnhöfen mit dem Namen Au, insbesondere von Au SG im St. Galler Rheintal.

Lage

Der Bahnhof liegt im nördlichen Teil des Ortsteils Au zwischen der Seestrasse, der Brunnenhofstrasse und der Halbinsel Au. Die Gleise verlaufen annähernd von Nordwesten nach Südosten parallel zum Ufer des Zürichsees.

In nordwestlicher Richtung führt die Strecke über Horgen, Oberrieden, Thalwil, Rüschlikon, Kilchberg und Zürich Wollishofen zum Zürich Hauptbahnhof. Südöstlich folgen Wädenswil, Richterswil, Bäch, Freienbach und Pfäffikon SZ.

Der Bahnhof befindet sich nicht unmittelbar auf der Halbinsel Au, sondern auf dem Festland westlich ihrer Verbindung mit dem Seeufer. Die Halbinsel mit dem Schloss Au, dem Landgasthof, Rebbergen und dem Ausee liegt wenige Gehminuten entfernt.

Das historische Siedlungsgebiet der Au erstreckt sich beidseits der Bahnlinie und der Seestrasse. Südlich und südwestlich des Bahnhofs liegen Wohn- und Gewerbequartiere, während sich nördlich und östlich das Seeufer und die Halbinsel anschliessen.

Die Bahnlinie und die stark befahrene Seestrasse bilden räumliche Barrieren zwischen den höher gelegenen Wohngebieten und dem Zürichsee. Personenunterführungen stellen deshalb wichtige Verbindungen zum Bahnhof und zum Seeufer her.

Name

Die Station wurde ursprünglich als Au bezeichnet. In älteren Fahrplänen und Eisenbahnunterlagen erscheinen auch die Schreibweisen Au (Zürich) und Au (ZH).

Die heute verwendete Bezeichnung Au ZH folgt der schweizerischen Praxis, gleichnamige Orte durch das Kantonskürzel voneinander zu unterscheiden.

Der Zusatz ist besonders wichtig, weil in der Schweiz mehrere Orte namens Au bestehen. Neben Au ZH besitzt auch die Gemeinde Au im Kanton St. Gallen einen Bahnhof.

Die Bushaltestelle unmittelbar bei der Bahnstation trägt die offizielle Bezeichnung Au ZH, Bahnhof. Der Eisenbahnhof selbst wird dagegen ohne Komma als Au ZH geführt.

Funktion im Bahnnetz

Au ZH liegt an einer wichtigen zweigleisigen Hauptstrecke zwischen Zürich und Pfäffikon SZ beziehungsweise Ziegelbrücke.

Die Anlage besitzt vier Gleise. Die S-Bahn-Züge halten an den Gleisen 3 und 4, die an einem 320 Meter langen Mittelperron liegen.[3]

Die weiteren Gleise dienen dem durchfahrenden, überholenden und betrieblichen Verkehr. Dadurch können schnellere Züge die haltende S8 überholen oder unterschiedliche Fahrwege genutzt werden.

Neben den S-Bahn-Zügen verkehren auf der Strecke Fernverkehrs-, RegioExpress-, Dienst- und Güterzüge. Diese halten in Au grundsätzlich nicht.

Zu den durchfahrenden Verbindungen gehören insbesondere Züge zwischen Zürich und:

  • Pfäffikon SZ;
  • Ziegelbrücke;
  • dem Glarnerland;
  • Sargans und Chur;
  • dem St. Galler Rheintal;
  • Vorarlberg und weiteren internationalen Zielen.

Die Möglichkeit, haltende und durchfahrende Züge betrieblich voneinander zu trennen, verleiht dem Bahnhof eine Bedeutung, die über jene einer einfachen S-Bahn-Haltestelle hinausgeht.

Geschichte

Verkehr vor dem Bahnbau

Vor der Eröffnung der Eisenbahn bestanden die wichtigsten Verkehrsverbindungen entlang des linken Zürichseeufers aus der Landstrasse und der Schifffahrt.

Personen, landwirtschaftliche Erzeugnisse, Wein, Holz und gewerbliche Waren wurden mit Fuhrwerken oder Schiffen transportiert. Seit 1835 erleichterten Dampfschiffe den Personenverkehr auf dem Zürichsee.

Die Au war im 19. Jahrhundert noch überwiegend ländlich geprägt. Landwirtschaft, Weinbau, Fischerei und kleinere Gewerbebetriebe bestimmten das wirtschaftliche Leben.

Die Industrialisierung Wädenswils und Horgens erhöhte jedoch den Bedarf an leistungsfähigen Verkehrswegen. Textilbetriebe, Brauereien, Gerbereien, Mühlen und Maschinenbetriebe benötigten Kohle, Rohstoffe und zuverlässige Absatzwege.

Planung der linksufrigen Zürichseebahn

Über eine Eisenbahn am linken Zürichseeufer wurde während mehrerer Jahrzehnte diskutiert. Verschiedene Gesellschaften und Gemeinden stritten über die Finanzierung, die Linienführung und die Lage der Stationen.

Die Schweizerische Nordostbahn plante schliesslich eine Strecke von Zürich über Thalwil, Horgen, Wädenswil, Richterswil und Pfäffikon SZ nach Ziegelbrücke und Näfels.

Im Vertrag vom 4. Juli 1872 verpflichtete sich die Nordostbahn zum Bau der Linien Zürich–Lachen–Ziegelbrücke–Näfels und Thalwil–Sihlbrugg–Zug.

Die beteiligten Gemeinden zeichneten zu günstigen Bedingungen Anleihen im Gesamtwert von sieben Millionen Franken. Wädenswil beteiligte sich mit 400'000 Franken, stellte jedoch die Bedingung, dass neben dem Hauptbahnhof Wädenswil auch in der Au eine Station errichtet werde.[2]

Diese Forderung war für die Bevölkerung der Au von grosser Bedeutung. Ohne eigenen Halt hätte sie entweder nach Horgen oder Wädenswil reisen müssen, um die Bahn zu benutzen.

Eröffnung 1875

Die feierliche Einweihung der linksufrigen Zürichseebahn fand am 18. September 1875 statt. An diesem Tag war auch die neue Station Au betriebsbereit.

Der fahrplanmässige Betrieb der Strecke Zürich–Ziegelbrücke–Näfels begann am 20. September 1875.

Die Station Au diente zunächst ausschliesslich dem Personenverkehr. Sie besass ein kleines Aufnahmegebäude, einen einfachen Bahnsteig und die für den damaligen Betrieb erforderlichen Signale und Nebeneinrichtungen.

Das Verkehrsangebot war anfangs deutlich geringer als heute. Täglich verkehrten nur wenige Personen- und Schnellzüge.

Die Bahn verkürzte die Reisezeit nach Zürich, Horgen und Wädenswil erheblich. Sie erleichterte ausserdem den Zugang zu Arbeitsplätzen, Schulen, Märkten und öffentlichen Einrichtungen.

Erstes Aufnahmegebäude

Das erste Stationsgebäude wurde 1875 nach einem Typenplan der Schweizerischen Nordostbahn errichtet.

Es handelte sich um einen zweigeschossigen, verputzten Bau mit Satteldach. Dekorative Holzelemente, Dachvorsprünge und regelmässig angeordnete Fenster prägten das Erscheinungsbild.

Im Erdgeschoss befanden sich:

  • ein Stationsbüro;
  • der Billettschalter;
  • ein Wartesaal;
  • Räume für Gepäck und Post;
  • betriebliche Nebenräume.

Im Obergeschoss lag eine Dienstwohnung für das Stationspersonal.

Das Gebäude entsprach dem Typ kleinerer ländlicher Bahnhöfe der Nordostbahn. Ähnliche Stationsbauten entstanden an verschiedenen Orten entlang des Zürichsees und im übrigen Streckennetz der Gesellschaft.

Ausbau zur Vollstation 1892

Die ursprüngliche Anlage genügte nur dem Personenverkehr. Mit dem Wachstum der Siedlung und des örtlichen Gewerbes entstand der Wunsch nach einer Güterabfertigung.

1892 wurde Au zur Vollstation ausgebaut.[4]

Die Nordostbahn errichtete einen Güterschuppen und zusätzliche Gleise. Güterwagen konnten fortan abgestellt, be- und entladen sowie in vorbeifahrende Güterzüge eingereiht werden.

Zu den umgeschlagenen Waren gehörten:

  • landwirtschaftliche Produkte;
  • Wein und Obst;
  • Vieh;
  • Holz;
  • Kohle und Brennstoffe;
  • Baumaterialien;
  • Maschinen und gewerbliche Waren;
  • Stückgut für Haushalte und Betriebe.

Der Güterschuppen war mit gedeckten Rampen ausgestattet. Fuhrwerke und später Lastwagen konnten die Waren auf der Strassenseite übernehmen.

Übergang an die SBB

Am 1. Januar 1902 wurde die Schweizerische Nordostbahn verstaatlicht. Ihre Strecken und Bahnhöfe gingen an die neu gegründeten Schweizerischen Bundesbahnen über.

Damit gelangte auch die Station Au in Bundeseigentum.

Die SBB vereinheitlichten Tarife, Betriebsmittel, Signale und technische Einrichtungen. Die linksufrige Zürichseebahn entwickelte sich zu einer der wichtigsten Zufahrtsstrecken nach Zürich.

Eisenbahnunfall von 1909

Am 16. März 1909 ereignete sich im Bahnhof Au ein schwerer Eisenbahnunfall.

Ein Schnellzug von Sargans nach Zürich wurde aufgrund einer falschen Weichenstellung auf das Schuppengleis geleitet. Dort prallte er auf abgestellte Güterwagen.

Zwei Personen, die in einem Güterwagen arbeiteten, kamen ums Leben. Zwei weitere wurden verletzt.

Der Unfall zeigte die Risiken der damals weitgehend mechanisch bedienten Weichen- und Signalanlagen. Fahrstrassen wurden noch durch örtliches Personal mit Hebeln, Drahtzügen und mechanischen Verriegelungen eingestellt.

Doppelspurausbau und Elektrifizierung

In den 1920er-Jahren bauten die SBB die linksufrige Zürichseebahn zwischen Thalwil und Wädenswil auf Doppelspur aus.

Der Abschnitt Oberrieden–Au ging am 30. Mai 1925 zweigleisig in Betrieb. Die Doppelspur zwischen Au und Wädenswil folgte am 4. Juni 1925.[5]

Gleichzeitig wurde die Strecke elektrifiziert. Seitdem verkehren die Züge mit dem bei den SBB üblichen Einphasenwechselstrom von 15 Kilovolt.

Der Ausbau erforderte eine grundlegende Neuordnung der Gleisanlagen in Au. Die Station erhielt einen Zwischenperron und einen schienenfreien Zugang.

Das 1925 installierte mechanische Stellwerk stammte von der Schweizerischen Stellwerkfabrik in Wallisellen. Weichen und Signale wurden über Hebel und Drahtzüge bedient.

Perrondach von 1930

Im Februar 1930 wurde auf dem Zwischenperron ein 50 Meter langes Schutzdach fertiggestellt.[4]

Das Dach verbesserte den Komfort für die wartenden Reisenden. Zuvor waren die Bahnsteige weitgehend ungeschützt gewesen.

Die Konstruktion wurde im Verlauf ihrer Geschichte mehrfach angepasst. Beim Umbau von 1988 musste ein Teil angehoben werden, weil sich der Untergrund gesenkt hatte und das Lichtraumprofil für Doppelstockzüge vergrössert werden musste.

Wachstum der Au

In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wuchs die Siedlung rund um den Bahnhof.

Die Bahn erleichterte das Pendeln nach Wädenswil, Horgen, Thalwil und Zürich. Gleichzeitig siedelten sich Gewerbe- und Industriebetriebe in der Nähe der Gleise und der Seestrasse an.

Wohnquartiere entstanden in Richtung Brunnenhof, Naglikon, Unterort und Appital. Die Station lag dadurch nicht mehr ausserhalb der Siedlung, sondern innerhalb eines zunehmend zusammenhängenden Ortsteils.

Der Bahnhof wurde zu einem wichtigen Mittelpunkt der Au. Geschäfte, Gaststätten und Dienstleistungen orientierten sich an der Bahnstation und der Seestrasse.

Personenunterführung unter der Seestrasse

Mit der Zunahme des Strassenverkehrs wurde der Zugang zum Bahnhof immer schwieriger.

Die Seestrasse musste von vielen Reisenden überquert werden. Besonders während der Hauptverkehrszeiten entstanden gefährliche Situationen und längere Wartezeiten.

Die Behörden planten deshalb eine Personenunterführung von der Brunnenhofstrasse unter der Seestrasse bis zum Bahnhofareal.

Am 15. November 1970 bewilligten die Stimmberechtigten einen Bruttokredit von 910'000 Franken. Die Vorlage wurde mit 3782 Ja- gegen 886 Nein-Stimmen angenommen.[2]

Die Unterführung verbesserte die Verbindung zwischen den Wohnquartieren auf der Bergseite und den Perrons. Sie reduzierte zugleich die Zahl der Fussgängerquerungen auf der stark belasteten Seestrasse.

Planung eines neuen Bahnhofs

Bereits in den 1960er-Jahren untersuchten die SBB einen Neubau der Stationsanlagen.

Das historische Gebäude war für den damaligen Betrieb zu klein. Diensträume, Schalterhalle, Gepäckabfertigung und Wohnung entsprachen nicht mehr den räumlichen und technischen Anforderungen.

Andere Bahnprojekte erhielten jedoch zunächst Vorrang. Erst im Oktober 1978 bewilligten die SBB die Ausführung des Neubaus.

Ab April 1979 entstand in einem neuen Nebengebäude Platz für elektrische Installationen und technische Einrichtungen.

Abbruch des alten Bahnhofs

Ende Februar 1980 wurden die Schalter im historischen Stationsgebäude zum letzten Mal benutzt.

Während der Bauarbeiten verlegten die SBB den Billett-, Gepäck- und Güterdienst in eine provisorische Holzbaracke bei der Personenunterführung.

Am 5. März 1980 wurde das 105 Jahre alte Aufnahmegebäude mit einem Bagger abgebrochen.[2]

Der Abbruch beseitigte eines der letzten weitgehend ursprünglichen Stationsgebäude aus der Gründungszeit der linksufrigen Zürichseebahn. Erhalten blieb zunächst der Güterschuppen von 1892.

Neubau von 1980 und 1981

Nach dem Abbruch begannen die Arbeiten am neuen Stationsgebäude.

Der schlechte Baugrund erforderte eine Pfählung. Die Fundamente mussten auf tragfähigere Bodenschichten abgestützt werden.

Der Neubau umfasste:

  • ein ebenerdig gelegenes Stationsbüro;
  • eine Schalterhalle;
  • einen Gepäckraum;
  • technische Räume;
  • einen zweigeschossigen Wohntrakt;
  • eine Dienstwohnung für den Bahnhofvorstand.

Stations- und Technikbereiche wurden als Betonbauten ausgeführt. Für den Wohntrakt waren Backsteinfassaden vorgesehen.

Das Gebäude nahm 1981 schrittweise seinen Betrieb auf. Seine sachliche Gestaltung entsprach dem funktionalen SBB-Bahnhofbau der späten 1970er- und frühen 1980er-Jahre.

Modernisierung des Stellwerks

Das mechanische Stellwerk von 1925 blieb zunächst auch nach der Eröffnung des neuen Gebäudes in Betrieb.

Das Personal stellte die Weichen und Signale weiterhin mit körperlicher Kraft. Für jede Zugfahrt musste zuerst die richtige Weichenlage hergestellt, anschliessend die Fahrstrasse verriegelt und danach das Signal freigegeben werden.

1988 ersetzten die SBB die mechanische Anlage durch ein elektrisches Gleisbildstellwerk des Typs Integra Domino 67.[6]

Beim neuen System genügte die Bedienung einer Start- und einer Zieltaste. Weichen, Fahrstrassensicherung und Signale wurden automatisch eingestellt.

Das Stellwerk konnte zudem auf automatischen Betrieb umgeschaltet und von einer entfernten Betriebsstelle gesteuert werden.

Ende August 1988 fertigte der letzte örtliche Bahnhofvorstand einen Zug mit der Signalkelle ab. Danach übernahmen die Zugbegleiter beziehungsweise die technischen Abfertigungsanlagen diese Aufgabe.

Perronumbau 1988

Nach der Erneuerung des Stellwerks wurden die Gleis- und Perronanlagen umgebaut.

Die Arbeiten fanden teilweise nachts statt, damit der Bahnverkehr tagsüber weitgehend aufrechterhalten werden konnte.

Die SBB erneuerten den Unterbau, verlegten neue Gleise auf Betonschwellen und erhöhten den Mittelperron auf 55 Zentimeter über Schienenoberkante.[6]

Die neue Höhe erleichterte den Ein- und Ausstieg. Gleichzeitig wurden das Perrondach, das Wartehäuschen und die Lautsprecheranlagen angepasst.

Der Umbau war eine Vorbereitung auf die Einführung der Zürcher S-Bahn und den Einsatz von Doppelstockzügen.

S-Bahn Zürich

Am 27. Mai 1990 nahm die S-Bahn Zürich ihren Betrieb auf.

Au wurde in das neue Linien- und Taktsystem des Zürcher Verkehrsverbunds integriert. Regelmässige Direktverbindungen nach Zürich und in weitere Teile der Region ersetzten das frühere uneinheitliche Regionalzugangebot.

Der Bahnhof wurde im Laufe der folgenden Jahre von unterschiedlichen S-Bahn-Linien bedient. Seit einer Neuordnung des Netzes ist die S8 die reguläre Tageslinie.

Die Einführung der S-Bahn verstärkte den Wandel der Au zu einem Wohn- und Pendlerort innerhalb der Zürcher Agglomeration.

Heutige Bahnhofsanlage

Die Anlage umfasst vier Gleise. Die beiden Perrongleise 3 und 4 liegen an einem Mittelperron.

Der Mittelperron ist rund 320 Meter lang. Damit können auch lange Doppelstockzüge vollständig am Bahnsteig halten.

Die Zugänge erfolgen über eine Personenunterführung. Sie verbindet den Bahnhof mit der Seestrasse, der Brunnenhofstrasse und den Quartieren auf der Bergseite.

Zur Ausstattung gehören:

  • elektronische Abfahrtsanzeigen;
  • Lautsprecheranlagen;
  • Bahnhofuhren;
  • Billettautomat;
  • Sitzgelegenheiten;
  • überdachte Wartebereiche;
  • Beleuchtung;
  • Informations- und Notrufeinrichtungen;
  • öffentliche Toilette;
  • Veloabstellplätze;
  • P+Rail-Parkplätze.

Die Weichen und Signale werden nicht mehr durch örtliches Bahnpersonal bedient. Die Betriebsführung erfolgt zentral.

Mittelperron

Die S-Bahn-Züge halten auf den Gleisen 3 und 4.

Gleis Übliche Fahrtrichtung
3 Horgen, Thalwil, Zürich und Winterthur
4 Wädenswil, Richterswil und Pfäffikon SZ

Die tatsächliche Gleisbelegung kann bei Bauarbeiten, Störungen oder betrieblichen Änderungen abweichen. Massgebend sind die Anzeigen und Lautsprecherdurchsagen am Bahnhof.

Das Mittelperron ist teilweise überdacht. Der erhöhte Bahnsteig erleichtert den Einstieg in die eingesetzten Niederflur- und Doppelstockzüge.

Aufnahme- und Dienstgebäude

Das heutige Stationsgebäude entstand 1980 und 1981.

Es besteht aus mehreren funktional getrennten Baukörpern. Die ehemalige Schalterhalle und die Diensträume liegen auf der Ebene des Bahnhofplatzes. Ein höherer Gebäudeteil enthielt ursprünglich eine Dienstwohnung.

Mit der Automatisierung des Bahnbetriebs und dem Rückgang des persönlich bedienten Billettverkaufs verloren die ursprünglichen Diensträume ihre Funktion.

Heute werden Teile des Gebäudes durch Verkauf, Gastronomie und weitere Dienstleistungen genutzt.

Die sachliche Architektur unterscheidet sich deutlich vom historistischen Stationsgebäude von 1875. Der Neubau dokumentiert die Rationalisierung und technische Modernisierung der SBB in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Eisenbahnverkehr

Im Jahresfahrplan 2026 wird der Bahnhof regulär von der S8 bedient.[1]

Linie Verbindung über Au ZH Grundangebot
S8 Winterthur – Effretikon – Dietlikon – Wallisellen – Zürich Oerlikon – Zürich HB – Zürich Wiedikon – Zürich Enge – Zürich Wollishofen – Kilchberg – Rüschlikon – Thalwil – Oberrieden – Horgen – Au ZH – Wädenswil – Richterswil – Bäch – Freienbach SBB – Pfäffikon SZ halbstündlich

Richtung Zürich und Winterthur

In nordwestlicher Richtung fährt die S8 zunächst nach Horgen und Oberrieden.

Danach bedient sie Thalwil, Rüschlikon, Kilchberg und Zürich Wollishofen. Über Zürich Enge und Zürich Wiedikon erreicht sie den Zürich Hauptbahnhof.

Nördlich des Hauptbahnhofs führt die Linie über Zürich Oerlikon, Wallisellen, Dietlikon und Effretikon nach Winterthur.

Die direkte Verbindung besitzt für Berufspendler, Schülerinnen, Schüler und Studierende grosse Bedeutung.

Richtung Wädenswil und Pfäffikon

In südöstlicher Richtung hält die S8 zunächst in Wädenswil.

Danach fährt sie über Richterswil, Bäch und Freienbach nach Pfäffikon SZ. Dort bestehen Anschlüsse in Richtung Rapperswil, Einsiedeln, Ziegelbrücke, Chur und in weitere Teile des Kantons Schwyz.

Wädenswil bietet zusätzliche Anschlüsse an die S2, S13 und S25 sowie an zahlreiche Buslinien.

Durchfahrende Züge

Die Linien S2 und S25 sowie die Fernverkehrszüge zwischen Zürich und der Ostschweiz beziehungsweise Graubünden durchfahren Au in der Regel ohne Halt.

Die zusätzlichen Gleise ermöglichen es, haltende S-Bahn-Züge zu überholen oder den Verkehr bei Verspätungen flexibler zu ordnen.

Nachtverkehr

In den Nächten vor Samstagen und allgemeinen Feiertagen hält die Nacht-S-Bahn SN8 in Au ZH.

Sie stellt späte Verbindungen in Richtung Zürich sowie in Richtung Wädenswil, Pfäffikon und Lachen sicher.

Am Busbahnhof beginnt beziehungsweise endet ausserdem die Nachtbuslinie N28.

Linie Verbindung beziehungsweise Funktion
SN8 Nacht-S-Bahn entlang des linken Zürichseeufers
N28 Au ZH – Wädenswil – Schönenberg – Hütten

Die genauen Linienwege und Endpunkte können vom Tagesverkehr abweichen.

Busverkehr

Die Bushaltestelle Au ZH, Bahnhof befindet sich unmittelbar bei der Eisenbahnstation. Im Tagesverkehr wird sie von der Linie 121 bedient.[7]

Linie Verbindung Funktion
121 Wädenswil, Bahnhof – Au ZH – Horgen, Bahnhof – Horgen, Spital Erschliessung der Au und zusätzliche Verbindung entlang des linken Zürichseeufers
N28 Au ZH, Bahnhof – Wädenswil – Schönenberg ZH – Hütten, Schöntal Nachtverbindung

Die Linie 121 bedient innerhalb der Au unter anderem die Haltestellen Strandbad, Aubrücke, Naglikonerweg, Alte Landstrasse, Unter Ort und Seeguet.

Sie verbindet den Bahnhof mit dem Dorf- und Wohngebiet der Au sowie mit Wädenswil, Horgen, dem Bahnhof Horgen und dem Spital Horgen.

Die Buslinie ergänzt die S8, da sie zahlreiche Quartiere erschliesst, die weiter von der Bahnstrecke entfernt liegen.

Tarif

Der Bahnhof liegt in der ZVV-Tarifzone 152.[8]

Die Zone umfasst unter anderem Au und Wädenswil sowie angrenzende Gebiete am linken Zürichseeufer.

Mit einem gültigen ZVV-Zonenbillett können Reisende innerhalb der gelösten Zonen grundsätzlich sämtliche integrierten Bahn-, Bus-, Tram- und Schiffsverbindungen benutzen.

Für Fahrten nach Zürich müssen zusätzlich die dazwischenliegenden Zonen sowie die Stadtzone 110 gelöst werden. Die Zone 110 zählt aufgrund des besonders dichten Verkehrsangebots als zwei Zonen.

Für Fahrten über Pfäffikon SZ hinaus gelten Z-Pass-Angebote oder Billette des nationalen Direkten Verkehrs.

Dienstleistungen

Der Bahnhof besitzt kein bedientes SBB-Reisezentrum.

Billette können am Automaten sowie über die SBB-App, die ZVV-App und weitere digitale Vertriebskanäle gekauft werden.

Im Stationsgebäude befinden sich ein Avec-Geschäft und eine Postagentur. Die Verkaufsstelle bietet Lebensmittel, Getränke, Reisebedarf und weitere Artikel an.[9]

Zur weiteren Ausstattung gehören:

  • öffentliche Toilette;
  • elektronische Fahrgastinformation;
  • Wetterschutz und Sitzgelegenheiten;
  • Veloabstellanlage;
  • P+Rail;
  • Behindertenparkplatz;
  • Wertstoffsammelstelle im Bahnhofumfeld.

Velo- und Autoverkehr

Die SBB weisen beim Bahnhof 56 gedeckte Veloabstellplätze aus.[9]

Die Anlage dient insbesondere Einwohnern aus den Wohngebieten Brunnenhof, Unterort, Naglikon und Appital.

Für Autos bestehen 27 P+Rail-Parkplätze und ein Behindertenparkplatz.

Die Parkplätze ermöglichen Reisenden aus höher gelegenen oder weniger gut durch Busse erschlossenen Gebieten den Umstieg auf die S-Bahn.

Aufgrund der begrenzten Fläche zwischen Seestrasse, Bahnlinie und bestehenden Gebäuden sind grössere Erweiterungen der Parkierungsanlagen nur eingeschränkt möglich.

Hindernisfreiheit

Der Mittelperron ist über die Personenunterführung erreichbar.

Die Bahnsteighöhe von 55 Zentimetern erleichtert den Einstieg in moderne Niederflur- und Doppelstockzüge.

Je nach Zugang können Rampen, Treppen oder längere Wege erforderlich sein. Die konkrete selbständige Benutzbarkeit hängt ausserdem vom eingesetzten Fahrzeug und der jeweiligen Tür ab.

Aktuelle Informationen zur Zugänglichkeit werden im elektronischen Fahrplan, in der SBB-App und in der Anwendung SBB Inclusive angezeigt.

Halbinsel Au und Freizeitverkehr

Der Bahnhof ist ein wichtiger Zugang zur Halbinsel Au.

Die Halbinsel ragt weit in den Zürichsee hinein und gehört zu den bekanntesten Naherholungsgebieten der Region. Sie umfasst:

  • das Schloss Au;
  • den Landgasthof Au;
  • den Ausee;
  • Rebberge;
  • Spazierwege;
  • Park- und Waldflächen;
  • Aussichtspunkte über den Zürichsee;
  • die Schiffstation Halbinsel Au.

Vom Bahnhof führen Fusswege unter beziehungsweise über die Seestrasse in Richtung Halbinsel.

Die Kombination aus Bahn, Bus, Schiff und Wanderwegen macht Au zu einem beliebten Ausgangspunkt für Ausflüge.

Die Schiffstation Halbinsel Au wird saisonal von Kursschiffen der Zürichsee-Schifffahrtsgesellschaft bedient. Der Fussweg vom Bahnhof dauert je nach Route ungefähr zehn bis fünfzehn Minuten.

Bedeutung für den Ortsteil Au

Der Eisenbahnanschluss hatte grossen Einfluss auf die Entwicklung der Au.

Vor 1875 war das Gebiet hauptsächlich landwirtschaftlich geprägt. Die Siedlungen lagen verstreut entlang der alten Landstrasse und in der Nähe des Zürichsees.

Die Bahn ermöglichte schnellere Reisen nach Wädenswil, Horgen und Zürich. Dadurch konnten Einwohner ausserhalb des Ortes arbeiten, ohne ihren Wohnsitz aufzugeben.

Gleichzeitig erleichterte die Station den Transport von landwirtschaftlichen Erzeugnissen, Wein, Vieh und gewerblichen Waren.

Im 20. Jahrhundert entwickelte sich die Au zunehmend zu einem Wohn-, Gewerbe- und Industriestandort. Die gute Verkehrsanbindung förderte die Bebauung der Gebiete rund um den Bahnhof.

Heute ist die Station für folgende Gruppen von besonderer Bedeutung:

  • Pendler nach Zürich und Wädenswil;
  • Schülerinnen, Schüler und Studierende;
  • Beschäftigte der umliegenden Gewerbegebiete;
  • Besucher der Halbinsel Au;
  • Reisende aus den Wohnquartieren beidseits der Bahnlinie;
  • Nutzer der Buslinie 121;
  • Ausflügler am Zürichsee.

Entwicklungsplanung Zentrum Au

Das Gebiet rund um den Bahnhof wird heute mehrheitlich gewerblich und industriell genutzt. Es besitzt gleichzeitig erhebliches Potenzial für neue Wohn-, Arbeits- und Zentrumsnutzungen.

Die Stadt Wädenswil erarbeitete deshalb eine Entwicklungsplanung für das Zentrum Au. Das Gebiet ist im regionalen und kommunalen Richtplan als Zentrumsgebiet bezeichnet.[10]

Zu den langfristigen Zielen gehören:

  • eine stärkere bauliche Verdichtung;
  • zusätzliche Wohnungen;
  • neue Arbeitsplätze;
  • bessere öffentliche Räume;
  • sichere Fuss- und Veloverbindungen;
  • attraktivere Zugänge zum Bahnhof;
  • eine bessere Verbindung zwischen Siedlung und See;
  • die Aufwertung der Seestrasse;
  • die Abstimmung von Bahn-, Bus- und Individualverkehr.

Die SBB prüfen langfristig auch einen Ausbau der Bahnanlagen für betriebliche Zwecke. Die Planungen müssen deshalb genügend Raum für mögliche zusätzliche Gleise, Perrons oder technische Einrichtungen sichern.

Die Entwicklung ist wegen der engen Platzverhältnisse anspruchsvoll. Bahnlinie, Seestrasse, bestehende Gewerbebauten, Wohnquartiere und der Landschaftsschutz am Zürichsee müssen miteinander abgestimmt werden.

Linksufrige Zürichseebahn

Die linksufrige Zürichseebahn wurde 1875 von der Schweizerischen Nordostbahn eröffnet.

Sie verbindet Zürich mit den Gemeinden am linken Zürichseeufer und führt über Pfäffikon SZ nach Ziegelbrücke.

Zu den wichtigsten Bahnhöfen zwischen Zürich und Pfäffikon gehören:

Bahnhof Gemeinde Funktion
Zürich Hauptbahnhof Zürich Nationaler und internationaler Bahnknoten
Zürich Enge Zürich Stadtbahnhof
Thalwil Thalwil Abzweigung der Strecke nach Zug
Horgen Horgen Regionaler Bahnhof und Busknoten
Au ZH Wädenswil S-Bahn- und Überholbahnhof
Wädenswil Wädenswil Anschluss an die Südostbahn nach Einsiedeln
Richterswil Richterswil Regionaler Bahnhof
Pfäffikon SZ Freienbach Knoten nach Rapperswil, Einsiedeln und Ziegelbrücke

Die Strecke wurde zwischen 1923 und 1925 abschnittsweise auf Doppelspur ausgebaut und elektrifiziert.

Heute gehört sie zu den wichtigsten S-Bahn- und Fernverkehrsachsen des Grossraums Zürich.

Jubiläum 150 Jahre Zürichseebahn

Im Jahr 2025 feierten die Gemeinden am linken Zürichseeufer das 150-jährige Bestehen der Bahnstrecke.

Am 27. und 28. September 2025 fanden in mehreren Bahnhöfen und Gemeinden Jubiläumsveranstaltungen statt. Das Programm umfasste historische und moderne Züge, Ausstellungen, Führungen und lokale Feste.

Auch die Geschichte des Bahnhofs Au wurde im Rahmen des Jubiläums ausführlich dokumentiert. Historische Fotografien, Pläne und Berichte erinnerten an das alte Stationsgebäude, den Güterverkehr und den Umbau zur modernen S-Bahn-Station.

Siehe auch

Literatur

  • Peter Ziegler: «Abschied vom alten Bahnhof Au». In: Jahrbuch der Stadt Wädenswil 1980. Wädenswil 1980.
  • Kurt Schreiber: «Umbau Bahnhof Au». In: Jahrbuch der Stadt Wädenswil 1988. Wädenswil 1988.
  • Peter Ziegler: Wädenswil. Von der Vergangenheit zur Gegenwart. Wädenswil.
  • Werner Stutz: Bahnhöfe der Schweiz. Von den Anfängen bis zum Ersten Weltkrieg. Orell Füssli, Zürich 1983.
  • Hans G. Wägli: Bahnprofil Schweiz 2005. Diplory Verlag, Grafenried 2004.
  • Verein 150 Jahre Zürichseebahn: 150 Jahre linksufrige Zürichseebahn. Jubiläumsdokumentation, 2025.
  • Stadt Wädenswil: Entwicklungsplanung Zentrum Au. Schlussbericht, Wädenswil 2020.

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Zürcher Verkehrsverbund: Haltestellen- und Linienfahrpläne Au ZH, Jahresfahrplan vom 14. Dezember 2025 bis 12. Dezember 2026, abgerufen am 3. August 2026.
  2. 2,0 2,1 2,2 2,3 Peter Ziegler: «Abschied vom alten Bahnhof Au». In: Jahrbuch der Stadt Wädenswil 1980, abgerufen am 3. August 2026.
  3. SBB Open Data: Perronoberflächen, Betriebsstelle Au ZH, abgerufen am 3. August 2026.
  4. 4,0 4,1 Verein 150 Jahre Zürichseebahn: Die Entstehungsgeschichte der linksufrigen Zürichseebahn, abgerufen am 3. August 2026.
  5. Schienenverkehr Schweiz: Ausbau- und Elektrifikationsdaten der Strecke Zürich–Chur, abgerufen am 3. August 2026.
  6. 6,0 6,1 Kurt Schreiber: «Umbau Bahnhof Au». In: Jahrbuch der Stadt Wädenswil 1988, abgerufen am 3. August 2026.
  7. Zürcher Verkehrsverbund: Linienfahrplan 121, Jahresfahrplan 2026, abgerufen am 3. August 2026.
  8. Zürcher Verkehrsverbund: Regionalnetz und Tarifzonen, abgerufen am 3. August 2026.
  9. 9,0 9,1 SBB: Bahnhof Au ZH, Geschäfte und Dienstleistungen, abgerufen am 3. August 2026.
  10. Stadt Wädenswil: Entwicklungsplanung Zentrum Au – Schlussbericht, 12. August 2020, abgerufen am 3. August 2026.

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