Gossau ZH
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Gossau ZH |
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Gemeindedaten |
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Staat |
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Kanton |
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Bezirk |
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BFS-Nummer |
0115 |
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Postleitzahl |
8625 Gossau ZH |
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Koordinaten |
47.305° N, 8.758° E |
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Höhe |
455 m ü. M. |
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Fläche |
18.32 km² |
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Einwohner |
10598
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Website |
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Gossau ZH ist eine politische Gemeinde im Bezirk Hinwil des Kantons Zürich in der Schweiz. Sie liegt im Zürcher Oberland zwischen Wetzikon, Grüningen, Mönchaltorf, Uster und Egg. Die Gemeinde besteht aus den fünf traditionell als Wachten bezeichneten Ortsteilen Gossau-Dorf, Bertschikon, Grüt, Herschmettlen und Ottikon.[1]
Das Gemeindegebiet ist durch eine eiszeitlich entstandene Drumlinlandschaft mit langgezogenen Moränenhügeln, feuchten Senken, Landwirtschaftsflächen und kleineren Waldgebieten geprägt. Gossau entwickelte sich von einer weitgehend bäuerlichen Streusiedlungsgemeinde zu einer bevölkerungsreichen Wohngemeinde im Einzugsgebiet von Zürich und den regionalen Zentren Wetzikon und Uster.
Am 31. Dezember 2025 lebten 10'598 Menschen in Gossau ZH. Die Gemeinde zählt damit zu den grösseren politischen Gemeinden des Bezirks Hinwil.[2]
Geographie
Gossau liegt im oberen Glatttal im westlichen Teil des Zürcher Oberlands. Das Gemeindegebiet umfasst 1832 Hektaren beziehungsweise 18,32 Quadratkilometer.[2]
Die Landschaft wurde während der letzten Eiszeit durch den Rhein-Linth-Gletscher geformt. Charakteristisch sind zahlreiche Drumlins, langgezogene Hügel aus Grundmoränenmaterial, die in der Bewegungsrichtung des früheren Gletschers ausgerichtet sind. Zwischen ihnen liegen Senken, die früher häufig versumpft waren.
Rund 65,1 Prozent der Gemeindefläche werden landwirtschaftlich genutzt. 14,5 Prozent sind bewaldet, 14,2 Prozent entfallen auf Siedlungsflächen und 5,3 Prozent auf Verkehrsflächen. Gewässer und unproduktive Flächen nehmen nur einen kleinen Anteil ein.[2]
Die einzelnen Wachten liegen teilweise räumlich voneinander getrennt. Zwischen den Siedlungen bestehen noch grössere Landwirtschafts- und Freiräume. Gossau-Dorf bildet den bevölkerungsreichsten und administrativen Mittelpunkt.
Nachbargemeinden sind Wetzikon im Osten, Grüningen im Südosten, Mönchaltorf im Süden, Uster im Südwesten, Egg im Westen sowie Hinwil im Nordosten.
Mehrere kleinere Bäche durchziehen das Gemeindegebiet. Sie entwässern die feuchten Senken und fliessen in Richtung Greifensee, Aabach oder Jona. Die Meliorationen des 19. und 20. Jahrhunderts veränderten den natürlichen Wasserhaushalt erheblich.
Gemeindegliederung
Die fünf Ortsteile werden in Gossau traditionell als Wachten bezeichnet. Der Begriff geht auf frühere kirchliche, schulische und kommunale Organisationsformen zurück. Die Wachten besitzen bis heute ausgeprägte lokale Identitäten.
Gossau-Dorf
Gossau-Dorf ist der Hauptort und das politische Zentrum der Gemeinde. Hier befinden sich die Gemeindeverwaltung, die reformierte Kirche, die katholische Kirche, Schulen, Einkaufsmöglichkeiten und zahlreiche Dienstleistungsbetriebe.
Der historische Siedlungskern gliedert sich in mehrere Bereiche. Die Kirchensiedlung Berg liegt auf einer Anhöhe, während sich das Unterdorf entlang älterer Verkehrswege entwickelte. Spätere Wohnquartiere entstanden unter anderem in den Gebieten Tannenberg, Berghof, Chapf und Rooswis.
Die reformierte Kirche und das benachbarte Pfarrhaus bilden ein bedeutendes historisches Ensemble. Die erhöhte Lage des Kirchbezirks macht ihn zu einem weithin sichtbaren Orientierungspunkt.
Bertschikon
Bertschikon liegt im westlichen Teil der Gemeinde nahe den Grenzen zu Uster und Mönchaltorf. Die Wacht umfasst neben dem eigentlichen Dorf verschiedene kleinere Siedlungen und Höfe.
Der Ort wurde 1279 erstmals urkundlich erwähnt. Archäologische Hinweise deuten jedoch auf eine wesentlich frühere Nutzung des Gebiets hin. Ein in der Umgebung gefundener Schalenstein wird mit der Bronzezeit in Verbindung gebracht.
Bertschikon besitzt einen historischen Dorfkern mit Bauernhäusern und ehemaligen Ökonomiegebäuden. Rund um den Kern entstanden neuere Wohnbauten, ohne dass der ländliche Charakter vollständig verloren ging.
Das Schulhaus Männetsriet dient als wichtiger lokaler Mittelpunkt. Bertschikon ist durch Busverbindungen mit Gossau-Dorf, Uster und Wetzikon verbunden.
Grüt
Grüt liegt südöstlich des Hauptorts an der Grenze zu Wetzikon. Der Ortsname weist auf eine Rodungssiedlung hin und ist mit dem mittelhochdeutschen Wort für gerodetes Land verwandt.
Die Siedlung entwickelte sich entlang der alten Strassenverbindungen zwischen Gossau, Wetzikon und Ottikon. Im 20. Jahrhundert entstanden grössere Wohnquartiere, wodurch Grüt eng mit den Siedlungsgebieten von Wetzikon zusammengewachsen ist.
Im Ortsteil befindet sich die Schulanlage Wolfrichti. Geschäfte, Gewerbebetriebe und Busverbindungen ergänzen die lokale Infrastruktur.
Herschmettlen
Herschmettlen liegt südlich von Gossau-Dorf in einer von Moränenhügeln und früheren Feuchtgebieten geprägten Landschaft. Die Wacht wurde 1390 erstmals urkundlich erwähnt.
Die Bewohner lebten während Jahrhunderten überwiegend von kleinen Landwirtschaftsbetrieben und Heimarbeit. Wegen der feuchten Böden und der begrenzten Erträge galt Herschmettlen lange als wirtschaftlich benachteiligter Teil der Gemeinde.
Meliorationen und Entwässerungen verbesserten im 20. Jahrhundert die landwirtschaftliche Nutzung. Dennoch sind im Landschaftsbild noch einzelne feuchte Senken und Riedflächen erkennbar.
Das Schulhaus Schönbüel und verschiedene Vereine bilden wichtige gesellschaftliche Mittelpunkte. Der 1947 gegründete Nachtheuelverein pflegt das Dorfleben und lokale Traditionen.
Ottikon
Ottikon liegt im südöstlichen Teil der Gemeinde und besteht aus Oberottikon und Unterottikon. Der Ort wurde 908 erstmals urkundlich erwähnt.
Die unterschiedliche Topografie beeinflusste die Entwicklung der beiden Dorfteile. Oberottikon liegt in einem vergleichsweise flachen, landwirtschaftlich gut nutzbaren Gebiet. Unterottikon weist ein stärker gegliedertes Gelände auf.
Der historische Ortskern besitzt mehrere charakteristische Flarz- und Bauernhäuser. Ottikon war zudem ein Standort der frühen Textilindustrie.
Im Dürstelerhaus befindet sich ein Ortsmuseum. Das Gebäude und seine Sammlungen vermitteln Einblicke in die Wohn-, Arbeits- und Alltagsgeschichte der Region.
Name
Der Ortsname Gossau geht auf die althochdeutsche Form «Gôzzes ouwa» zurück. Der erste Bestandteil bezeichnet wahrscheinlich eine Person namens Gôzzo, während «Au» ursprünglich ein feuchtes Gelände, eine Insel oder eine Wiese an einem Gewässer bezeichnete.
Der Name kann demnach als «Au des Gôzzo» gedeutet werden. Die historische Form «Cozzesouwo» ist für das Jahr 859 überliefert.[3]
Der Zusatz «ZH» dient zur Unterscheidung von der Stadt Gossau SG im Kanton St. Gallen. Im amtlichen Sprachgebrauch wird die Zürcher Gemeinde häufig als Gossau ZH bezeichnet.
Im Zürichdeutschen wird der Ortsname mit einem langen «o» ausgesprochen.
Geschichte
Vorgeschichte
Die ältesten Spuren menschlicher Anwesenheit stammen aus der Bronzezeit. Einzelne Funde, darunter Schalensteine, weisen darauf hin, dass das Gebiet bereits lange vor der Entstehung der heutigen Dörfer genutzt wurde.
Die Moränenhügel boten trockene und geschützte Siedlungsplätze. Die feuchten Senken dienten als Weideland, zur Gewinnung von Streue oder blieben lange ungenutzt.
Aus der römischen Epoche sind nur wenige Funde bekannt. Die Region lag ausserhalb der grossen römischen Siedlungszentren, war aber durch Wege und landwirtschaftliche Höfe mit dem Glatttal und dem Zürichseegebiet verbunden.
Alemannische Besiedlung
Im frühen Mittelalter siedelten sich alemannische Bevölkerungsgruppen im Gebiet an. Ortsnamen wie Ottikon, Bertschikon und Binzikon weisen auf Siedlungsgründungen dieser Zeit hin.
Die Christianisierung wurde durch Klöster und kirchliche Grundherren gefördert. Schriftliche Urkunden über Schenkungen und Besitzübertragungen liefern die ersten gesicherten Nachrichten über das Gebiet.
Im Jahr 745 übertrug die alamannische Beata-Landolt-Sippe Besitz im heutigen Gemeindegebiet an das Kloster St. Gallen. Das Kloster erweiterte seinen Grundbesitz in den folgenden Jahrzehnten.
Kloster St. Gallen und frühe Kirche
Das Kloster St. Gallen besass im Frühmittelalter zahlreiche Höfe und Rechte in Gossau. Es liess wahrscheinlich eine der ältesten Kirchen des Zürcher Oberlands errichten.
Archäologische Untersuchungen weisen auf einen ersten Kirchenbau aus dem 7. oder 8. Jahrhundert hin. Die Gossauer Pfarrei entwickelte sich zu einer ausgedehnten Kirchgemeinde, die zeitweise grosse Teile der Umgebung umfasste.
Die Kirche war zunächst der Gottesmutter Maria und später dem heiligen Martin von Tours geweiht. Der Kirchenstandort auf dem Berg blieb über die Jahrhunderte bestehen.
Herrschaft Grüningen
Im Hochmittelalter wechselten Grundbesitz und Herrschaftsrechte zwischen Klöstern, Adelsfamilien und weltlichen Herrschaftsträgern.
1262 machten die Habsburger das benachbarte Grüningen zum Verwaltungszentrum ihrer Herrschaft. Gossau wurde Teil der Herrschaft beziehungsweise späteren Landvogtei Grüningen.
Die Stadt Zürich erwarb die Herrschaft Grüningen im Jahr 1408. Von da an gehörte Gossau bis zum Ende des Ancien Régime 1798 zum Zürcher Untertanengebiet.
Ein wichtiger Grundherr war ab 1414 das Kloster Rüti. Es verfügte über Güter, Abgabenrechte und das Kirchengut in Gossau.
Reformation und Bauernunruhen
Die Zürcher Reformation fand in Gossau früh zahlreiche Anhänger. Bauern aus der Region beteiligten sich 1525 an Unruhen und an Angriffen auf das Kloster Rüti und die Johanniterkommende Bubikon.
Die Landbevölkerung verband religiöse Forderungen mit wirtschaftlichen und politischen Anliegen. Gefordert wurden unter anderem die Abschaffung der Leibeigenschaft, bestimmter Zehnten und der Frondienste.
Besonders stark vertreten war in Gossau die Täuferbewegung. Ihre Anhänger lehnten die Kindertaufe ab und verlangten eine vom Staat unabhängige Glaubensgemeinschaft.
Die Zürcher Obrigkeit verfolgte die Täufer. Der aus Gossau stammende Jakob Falk wurde 1528 wegen seines Glaubens in der Limmat ertränkt. Trotz der Verfolgung bestanden täuferische Gruppen in der Region noch längere Zeit fort.
Landwirtschaft und dörfliche Organisation
Bis ins 18. Jahrhundert lebte die Mehrheit der Bevölkerung von Landwirtschaft, Viehhaltung und Waldnutzung. Die einzelnen Wachten regelten zahlreiche lokale Angelegenheiten selbst.
Ackerbau wurde auf den besser entwässerten Böden betrieben. In den feuchten Senken dominierten Wiesen, Weiden und Riednutzung. Obstbau und kleinere Rebflächen ergänzten die Landwirtschaft.
Die Dreizelgenwirtschaft war nicht überall gleich gut anwendbar. Die stark gegliederte Landschaft führte zu unterschiedlichen wirtschaftlichen Voraussetzungen in den einzelnen Wachten.
Dorfgenossenschaften und spätere Zivilgemeinden verwalteten Brunnen, Wege, Allmenden, Waldparzellen und andere gemeinschaftliche Einrichtungen.
Heimarbeit
Seit dem 17. und besonders im 18. Jahrhundert gewann die textile Heimarbeit an Bedeutung. Viele Familien betrieben neben der Landwirtschaft das Spinnen und Weben von Baumwolle oder Seide.
Kaufleute und Fergger lieferten Rohstoffe und holten die fertigen Erzeugnisse ab. Die Heimarbeit ermöglichte auch Kleinbauern und landlosen Haushalten ein zusätzliches Einkommen.
Die langen Fensterreihen mancher Flarz- und Heimarbeiterhäuser erinnern an diese Zeit. Sie sorgten für ausreichend Tageslicht in den Arbeitsräumen.
Die Abhängigkeit von internationalen Märkten führte wiederholt zu wirtschaftlichen Krisen. Mit der Mechanisierung verlagerte sich die Produktion im 19. Jahrhundert zunehmend in Fabriken.
Helvetische Republik und moderne Gemeinde
Mit dem Einmarsch französischer Truppen und der Gründung der Helvetischen Republik im Jahr 1798 endete die Zürcher Landvogtei Grüningen.
Gossau wurde in die neue kantonale Verwaltungsordnung eingegliedert. Nach mehreren Änderungen gehört die Gemeinde seit 1831 zum Bezirk Hinwil.
Im 19. Jahrhundert entwickelten sich die politische Gemeinde, die Kirchgemeinde und die Zivilgemeinden als getrennte Körperschaften. Die Wachten behielten zunächst weitgehende Zuständigkeiten für lokale Einrichtungen.
Mit dem Ausbau der zentralen Gemeindeverwaltung gingen die Aufgaben der Zivilgemeinden schrittweise auf die politische Gemeinde über.
Züriputsch von 1839
Gossau spielte eine wichtige Rolle beim Züriputsch vom 6. September 1839. Die konservativ-religiöse Bewegung richtete sich gegen die liberale Zürcher Kantonsregierung und die Berufung des umstrittenen Theologen David Friedrich Strauss an die Universität Zürich.
Am 2. September 1839 fand in Gossau eine grosse Volksversammlung statt. Tausende Teilnehmer aus ländlichen Gemeinden verabschiedeten eine Eingabe an die Kantonsregierung.
Als die Regierung nicht im gewünschten Sinn reagierte, zogen bewaffnete Landbewohner nach Zürich. Bei den Auseinandersetzungen kamen mehrere Menschen ums Leben. Die liberale Regierung wurde gestürzt und durch eine konservative Führung ersetzt.
Die Ereignisse verdeutlichten die politischen und religiösen Spannungen zwischen der Stadt Zürich und Teilen der Landbevölkerung.
Industrialisierung
Im 19. Jahrhundert entstanden in Gossau und seinen Wachten verschiedene Textil- und Gewerbebetriebe. Wasserkraft, Heimarbeitstradition und vorhandene Arbeitskräfte erleichterten die Industrialisierung.
In Ottikon eröffnete Johannes Dürsteler 1873 einen Zweigbetrieb seiner Seidenzwirnerei. Aus dem Unternehmen entwickelte sich später eine bedeutende Strumpffabrik.[4]
Weitere Betriebe beschäftigten sich mit Weberei, Stickerei, Maschinenbau und der Verarbeitung landwirtschaftlicher Produkte. Dennoch blieb Gossau stärker landwirtschaftlich geprägt als Wetzikon oder Uster.
Die Industrialisierung veränderte die Erwerbsstruktur und förderte die Zuwanderung. Fabrikarbeiter, Heimarbeiter und Bauern lebten während längerer Zeit nebeneinander.
Meliorationen
Die feuchten Senken zwischen den Drumlins erschwerten Landwirtschaft, Verkehr und Siedlungsentwicklung. Im 19. und 20. Jahrhundert wurden deshalb zahlreiche Entwässerungs- und Meliorationsprojekte durchgeführt.
Bäche wurden begradigt, Drainagen verlegt und sumpfige Wiesen trockengelegt. Dadurch entstanden besser nutzbare Landwirtschaftsflächen.
Die Eingriffe veränderten jedoch die natürliche Landschaft. Viele Feuchtgebiete, Moore und artenreiche Riedflächen verschwanden. Heute bemühen sich Naturschutzprojekte um den Erhalt oder die Wiederherstellung verbliebener Lebensräume.
Entwicklung zur Wohngemeinde
Seit den 1950er- und 1960er-Jahren nahm die Bevölkerung stark zu. Neue Wohnquartiere entstanden in allen fünf Wachten, besonders jedoch in Gossau-Dorf, Grüt und Ottikon.
Die Nähe zu Wetzikon, Uster und Zürich sowie verbesserte Bus- und Strassenverbindungen machten die Gemeinde für Pendler attraktiv.
Gleichzeitig wurden Schulen, Sportanlagen, Wasserversorgung und Abwasseranlagen erweitert. Aus der früheren Landwirtschafts- und Heimindustriegemeinde entstand eine moderne Wohn- und Dienstleistungsgemeinde.
Die Wachten blieben räumlich und gesellschaftlich erkennbar. Die Gemeindeplanung versucht, die Siedlungsentwicklung auf bestehende Zentren zu konzentrieren und die Landschaftsräume zwischen ihnen zu erhalten.
Wappen
Das Gemeindewappen zeigt in Gold einen roten, steigenden Fisch mit blauen Flossen.
Die Herkunft des Wappenbilds ist nicht abschliessend geklärt. Der Fisch könnte mit alten Grund- oder Gerichtsherren, mit einem historischen Familienwappen oder mit der früheren Bedeutung von Gewässern und Feuchtgebieten zusammenhängen.
Frühere Darstellungen unterschieden sich in Form, Richtung und Farbgebung. Im 20. Jahrhundert wurde die heutige Gestaltung als offizielles Gemeindewappen festgelegt.
Auch die einzelnen Wachten besitzen eigene historische oder neuzeitlich gestaltete Wappen. Diese werden bei lokalen Veranstaltungen und von Dorfvereinen verwendet.
Bevölkerung
Die Bevölkerungsentwicklung war bis ins 19. Jahrhundert von Landwirtschaft und Heimarbeit bestimmt. Wirtschaftliche Krisen führten zeitweise zu Abwanderung. Seit der Mitte des 20. Jahrhunderts wächst die Einwohnerzahl kontinuierlich.
| Jahr | Einwohner |
|---|---|
| 1467 | ungefähr 620 |
| 1634 | 1511 |
| 1771 | 2857 |
| 1850 | 3475 |
| 1900 | 2828 |
| 1950 | 3598 |
| 1970 | 5380 |
| 1990 | 7483 |
| 2000 | 8585 |
| 2022 | 10'318 |
| 2025 | 10'598 |
Ende 2025 lebten 1771 ausländische Staatsangehörige in der Gemeinde. Dies entsprach einem Ausländeranteil von 16,7 Prozent.[2]
34,17 Prozent der Bevölkerung gehörten der evangelisch-reformierten Kirche an, 19,96 Prozent der römisch-katholischen Kirche. 45,81 Prozent waren konfessionslos oder gehörten anderen Religionsgemeinschaften an.[2]
Die Mehrheit der Bevölkerung spricht Deutsch. Im Alltag wird überwiegend Zürichdeutsch gesprochen. Durch die Zuwanderung sind zahlreiche weitere Sprachen vertreten.
Politik
Gossau ZH ist als politische Gemeinde nach dem Recht des Kantons Zürich organisiert. Seit der Zusammenführung von politischer Gemeinde und Schulgemeinde ist sie als Einheitsgemeinde organisiert.
Die Stimmberechtigten bilden das oberste politische Organ. Sie entscheiden an der Gemeindeversammlung und bei Urnenabstimmungen über wichtige kommunale Geschäfte.
Zu den Aufgaben der Gemeindeversammlung gehören die Genehmigung des Budgets, der Jahresrechnung, kommunaler Erlasse und bestimmter Kredite.
Der Gemeinderat bildet die Exekutive. Er leitet die Gemeindeverwaltung und vollzieht die Beschlüsse der Stimmberechtigten. Die politische Gemeinde nimmt auch die Aufgaben der Volksschule und weitere Aufgaben im Bereich Bildung wahr.[1]
Zu den wichtigen kommunalpolitischen Themen gehören Siedlungsentwicklung, Verkehr, Schulraum, Finanzen, Landschaftsschutz und die Versorgung der fünf Wachten mit öffentlichen Dienstleistungen.
Verwaltung
Die Gemeindeverwaltung befindet sich an der Berghofstrasse 4 in Gossau-Dorf. Sie umfasst unter anderem Präsidiales, Einwohnerdienste, Finanzen, Steuern, Bau, Sicherheit, Soziales und Schule.
Die Verwaltung bearbeitet Baugesuche, führt das Einwohnerregister, organisiert Wahlen und Abstimmungen und erfüllt die von Bund und Kanton übertragenen Aufgaben.
Viele Dienstleistungen werden über einen elektronischen Schalter angeboten. Die Gemeinde veröffentlicht amtliche Mitteilungen, politische Vorlagen und Veranstaltungshinweise auf ihrer Website.
Wirtschaft
Gossau war bis weit ins 20. Jahrhundert landwirtschaftlich geprägt. Die fruchtbaren Böden zwischen den Moränenhügeln werden für Ackerbau, Viehhaltung, Milchwirtschaft und Obstbau genutzt.
Trotz des Siedlungswachstums entfallen weiterhin mehr als 65 Prozent der Gemeindefläche auf Landwirtschaftsland.[2]
Im Gemeindegebiet bestehen zahlreiche kleine und mittlere Unternehmen aus den Bereichen Handwerk, Bau, Handel, Industrie, Beratung und persönliche Dienstleistungen.
Gewerbegebiete befinden sich insbesondere in Gossau-Dorf, Grüt und Ottikon. Die früher bedeutende Textilindustrie spielt heute nur noch eine geringe Rolle.
Viele Einwohnerinnen und Einwohner pendeln nach Wetzikon, Uster, Zürich oder in andere Gemeinden der Region. Gleichzeitig bietet Gossau selbst Arbeitsplätze in Gewerbe, Bildung, Verwaltung, Pflege und Detailhandel.
Verkehr
Gossau besitzt keinen eigenen Bahnhof. Der öffentliche Verkehr wird hauptsächlich durch Buslinien des Zürcher Verkehrsverbunds gewährleistet.
Busverbindungen führen zu den Bahnhöfen Wetzikon, Uster und teilweise nach Mönchaltorf, Grüningen und Oetwil am See. Die Linien erschliessen die fünf Wachten und verbinden sie untereinander.
An den Bahnhöfen Wetzikon und Uster bestehen Anschlüsse an die S-Bahn Zürich sowie an regionale und überregionale Buslinien.
Über Kantonsstrassen ist Gossau mit Wetzikon, Grüningen, Mönchaltorf, Uster, Egg und Hinwil verbunden. Die Hauptstrassen sind während der Pendlerzeiten teilweise stark belastet.
Die Gemeinde arbeitet an einer kommunalen Gesamtverkehrsplanung. Ziele sind eine bessere Abstimmung von Siedlung und Verkehr, sichere Schulwege sowie die Förderung des Fuss-, Velo- und öffentlichen Verkehrs.
Bildung
Die Gemeinde führt Kindergärten, Primarschulen und eine Sekundarschule. Schulstandorte bestehen in mehreren Wachten.
Zu den Primarschulanlagen gehören Männetsriet in Bertschikon, Wolfrichti in Grüt, Strick in Ottikon, Schönbüel in Herschmettlen sowie Chapf und Rooswis in Gossau-Dorf.
Die dezentrale Schulstruktur trägt der räumlichen Gliederung der Gemeinde Rechnung. Gleichzeitig erfordert sie eine übergreifende Planung von Schulraum, Betreuung und Personal.
Schulergänzende Betreuung, Mittagstische und Freizeitangebote ergänzen den Unterricht. Für Kinder aus abgelegenen Gebieten werden teilweise Schultransporte organisiert.
Weiterführende Schulen, Berufsfachschulen und Gymnasien befinden sich hauptsächlich in Wetzikon, Uster, Küsnacht und Zürich.
Kirchen und Religion
Reformierte Kirche
Die reformierte Kirche steht im Ortsteil Berg in Gossau-Dorf. Der Kirchenstandort reicht bis ins frühe Mittelalter zurück.
Archäologische Untersuchungen weisen auf einen ersten Bau aus dem 7. oder 8. Jahrhundert hin. Später entstanden romanische und gotische Kirchenbauten.
Die Kirche wurde im Verlauf der Jahrhunderte mehrfach erweitert und umgestaltet. Sie war ursprünglich der Gottesmutter Maria und später dem heiligen Martin geweiht.
Seit der Reformation dient sie dem evangelisch-reformierten Gottesdienst. Die Kirchgemeinde organisiert Gottesdienste, kirchlichen Unterricht, soziale Angebote und kulturelle Veranstaltungen.
Katholische Kirche Maria Krönung
Die katholische Bevölkerung nahm durch die Industrialisierung und Zuwanderung im 19. und 20. Jahrhundert zu.
Die katholische Kirche Maria Krönung befindet sich in Gossau-Dorf. Sie knüpft mit ihrem Patrozinium an die mittelalterliche Marienverehrung am früheren Kirchenstandort an.
Die Pfarrei betreut die katholische Bevölkerung der Gemeinde und bietet Gottesdienste, Religionsunterricht, Jugend- und Sozialarbeit an.
Neben den Landeskirchen bestehen evangelische Freikirchen und weitere religiöse Gemeinschaften.
Dürstelerhaus
Das Dürstelerhaus in Ottikon ist eines der bedeutendsten historischen Gebäude der Gemeinde. Es wurde 1592 erstmals urkundlich erwähnt.
Das Haus diente im Laufe seiner Geschichte als Wohngebäude, Landwirtschaftsbetrieb und Standort gewerblicher beziehungsweise industrieller Tätigkeiten.
1970 schenkte die Firma J. Dürsteler & Co. das Gebäude der Gemeinde. Danach wurde darin ein Ortsmuseum eingerichtet.[4]
Das Museum zeigt Möbel, Haushaltsgegenstände, Werkzeuge, Textilien und Dokumente zur Geschichte Gossaus und des Zürcher Oberlands.
Sonderausstellungen und Veranstaltungen behandeln Themen der Lokal-, Sozial- und Kulturgeschichte. Das Dürstelerhaus gilt als kulturhistorischer Mittelpunkt der Gemeinde.
Indian Land Museum
In Gossau befindet sich das Indian Land Museum mit einer Sammlung zur Geschichte und Kultur indigener Völker Nordamerikas.
Die Ausstellung umfasst Kleidung, Werkzeuge, Kunsthandwerk, religiöse Gegenstände und historische Dokumente. Sie vermittelt Informationen über unterschiedliche Völker und Kulturregionen.
Das Museum gehört zu den besonderen kulturellen Einrichtungen der Gemeinde und ergänzt das lokalgeschichtlich ausgerichtete Dürstelerhaus.
Ortsbild und Baukultur
Die fünf Wachten weisen unterschiedliche historische Siedlungsformen auf. Neben geschlossenen Dorfkernen bestehen Weiler, Hofgruppen und Einzelsiedlungen.
Typisch sind Zürcher Bauernhäuser, Flarzhäuser, ehemalige Heimarbeiterhäuser, Ställe, Schöpfe und kleinere Gewerbebauten.
Flarzhäuser sind langgestreckte, in mehrere Wohneinheiten unterteilte Gebäude. Sie entstanden häufig durch die schrittweise Erweiterung bestehender Häuser und waren im Zürcher Oberland weit verbreitet.
Die Industrialisierung brachte Fabrikgebäude, Arbeiterwohnungen und Werkstätten hervor. Im 20. Jahrhundert kamen Einfamilienhäuser, Mehrfamilienhäuser und grössere Wohnüberbauungen hinzu.
Die Gemeinde versucht, historische Ortsbilder und wertvolle Einzelbauten zu erhalten. Eine Ortsbildkommission berät Behörden und Bauherrschaften bei Projekten in sensiblen Gebieten.
Natur und Landschaft
Die Drumlinlandschaft von Gossau gehört zu den charakteristischen eiszeitlichen Landschaftsräumen des Zürcher Oberlands.
Die langgezogenen Moränenhügel sind teilweise bewaldet, während die dazwischenliegenden Flächen landwirtschaftlich genutzt werden. Wege führen über Hügel, durch Wälder und entlang ehemaliger Riedgebiete.
Trotz früherer Entwässerungen sind einzelne Feuchtgebiete, Weiher und naturnahe Bachabschnitte erhalten. Sie bieten Lebensräume für Amphibien, Vögel, Insekten und seltene Pflanzen.
Hecken, Obstgärten, Waldränder und extensiv genutzte Wiesen dienen der ökologischen Vernetzung. Die Gemeinde fördert entsprechende Massnahmen im Rahmen ihrer Landschaftsentwicklung.
Mehrere ausgeschilderte Rundwege vermitteln Informationen über Moränenhügel, Landschaftsgeschichte und Naturwerte.
Kultur und Brauchtum
Das kulturelle und gesellschaftliche Leben wird von zahlreichen Vereinen, Kirchen, Schulen und freiwilligen Organisationen getragen.
Zu den Vereinen gehören Sport-, Musik-, Theater-, Natur-, Dorf- und Frauenvereine. Die einzelnen Wachten organisieren eigene Feste und Veranstaltungen.
Seit 1968 ziehen zum Jahresende die Gossauer Lichtchläuse durch die Gemeinde. Sie tragen selbst gefertigte, beleuchtete Kopfbedeckungen und begleiten ihre Umzüge mit grossen Glocken.
Der Nachtheuelverein Herschmettlen wurde 1947 als Vereinigung unverheirateter junger Männer gegründet. Heute fördert er das Dorfleben und die Zusammenarbeit zwischen den Generationen.
Die zwölfbändige Reihe «Gossau – Deine Heimat» dokumentiert Geschichte, Landschaft, Bevölkerung und Kultur der Gemeinde. Die Bände erschienen zwischen 1960 und 2007.[5]
Sport und Freizeit
Gossau verfügt über Turnhallen, Sportplätze, Tennisanlagen, Spielplätze und weitere Freizeiteinrichtungen.
Sportvereine bieten unter anderem Fussball, Turnen, Leichtathletik, Tennis, Schiessen und Radsport an.
Die hügelige Landschaft eignet sich besonders für Wanderungen, Lauftraining und Velotouren. Die verkehrsarmen Nebenstrassen zwischen den Wachten sind bei Radsportlern beliebt.
Wald- und Feldwege verbinden Gossau mit Wetzikon, Grüningen, Mönchaltorf und Uster. Regionale Wanderwege führen durch die Drumlinlandschaft.
Feuerwehr und Sicherheit
Die Feuerwehr Gossau ist für Brandbekämpfung, Rettungen, technische Hilfeleistungen und die Bewältigung von Elementarereignissen zuständig.
Die fünf räumlich getrennten Wachten und die zahlreichen Landwirtschaftsbetriebe stellen besondere Anforderungen an Einsatzplanung und Löschwasserversorgung.
Bei grösseren Ereignissen arbeitet die Feuerwehr mit den Nachbarorganisationen und den regionalen Rettungsdiensten zusammen.
Polizeiliche Aufgaben werden von der Kantonspolizei Zürich und den zuständigen kommunalen beziehungsweise regionalen Stellen wahrgenommen.
Infrastruktur
Die Gemeinde unterhält ein ausgedehntes Netz aus Strassen, Wasserleitungen, Kanalisationen, Schulhäusern und öffentlichen Gebäuden.
Die Trinkwasserversorgung wird gemeinsam mit weiteren Gemeinden organisiert. Das Wasser stammt überwiegend aus Grundwasservorkommen.[6]
Abwasser wird über regionale Anlagen gereinigt. Für Kehricht, Grüngut, Papier, Glas, Metall und weitere Wertstoffe bestehen Sammelstellen und regelmässige Abfuhren.
Im Gemeindegebiet bestanden 2024 insgesamt 4902 Wohnungen. Die Wohneigentumsquote lag bei 55,4 Prozent, die Leerwohnungsquote 2025 bei 0,55 Prozent.[2]
Einkaufsmöglichkeiten und Dienstleistungen konzentrieren sich vor allem auf Gossau-Dorf, Grüt und Ottikon. Weitere Angebote befinden sich in Wetzikon und Uster.
Charakter der Gemeinde
Gossau ZH verbindet fünf historisch eigenständige Wachten zu einer gemeinsamen politischen Gemeinde. Die örtlichen Identitäten sind bis heute deutlich erkennbar.
Die Drumlinlandschaft, die Landwirtschaft und die historischen Dorfkerne verleihen Gossau einen ländlichen Charakter. Gleichzeitig machen die Bevölkerungszahl, die Wohnquartiere und die Pendlerverbindungen die Gemeinde zu einem Teil der Agglomeration Zürich.
Die politische und gesellschaftliche Entwicklung wurde durch die Reformation, die Täuferbewegung, den Züriputsch, die textile Heimarbeit und die Industrialisierung geprägt.
Zu den zentralen Aufgaben der Gegenwart gehören die Steuerung des Bevölkerungswachstums, die Bereitstellung von Schulraum, die Verbesserung des Verkehrs und der Schutz der Landschaft zwischen den Wachten.
Persönlichkeiten
- Jakob Falk († 1528), Vertreter der Täuferbewegung
- Johannes Dürsteler (1814–1881), Seidenfabrikant und Politiker
- Heinrich Leuthold (1827–1879), Dichter und Übersetzer
- Hans Heinrich Rüegg (1820–1885), Unternehmer und Politiker
- Jakob Stutz (1801–1877), Volksdichter und Schriftsteller, zeitweise in der Region tätig
Siehe auch
- Bezirk Hinwil
- Zürcher Oberland
- Drumlin
- Bertschikon bei Gossau
- Grüt ZH
- Herschmettlen
- Ottikon (Gossau ZH)
- Dürstelerhaus
- Züriputsch
- Liste der Gemeinden des Kantons Zürich
Literatur
- Walter Baumann und weitere: Gossau – Deine Heimat. Zwölf Bände, Gemeinde Gossau, Gossau 1960–2007.
- Hans Martin Gubler: Die Kunstdenkmäler des Kantons Zürich. Band III: Die Bezirke Pfäffikon und Uster. Birkhäuser, Basel 1978.
- Ueli Müller: Gossau ZH. In: Historisches Lexikon der Schweiz.
- Gemeinde Gossau ZH: Historische Spaziergänge durch Gossau und seine Wachten. Gossau.
Weblinks
- Offizielle Website der Gemeinde Gossau ZH
- Gossau ZH im Historischen Lexikon der Schweiz
- Geschichte der Gemeinde Gossau ZH
- Statistische Angaben der Gemeinde
- Gemeindeporträt des Statistischen Amts des Kantons Zürich
- Bundesgeoportal mit Karten von Gossau ZH
Einzelnachweise
- ↑ 1,0 1,1 Gemeinde Gossau ZH: Gemeindeordnung, abgerufen am 26. Juli 2026.
- ↑ 2,0 2,1 2,2 2,3 2,4 2,5 2,6 Gemeinde Gossau ZH: Statistiken, Stand 31. Dezember 2025, abgerufen am 26. Juli 2026.
- ↑ Ueli Müller: Gossau ZH, in: Historisches Lexikon der Schweiz, abgerufen am 26. Juli 2026.
- ↑ 4,0 4,1 Ueli Müller: Johannes Dürsteler, in: Historisches Lexikon der Schweiz, abgerufen am 26. Juli 2026.
- ↑ Gemeinde Gossau ZH: Geschichte und Geschichten, abgerufen am 26. Juli 2026.
- ↑ Gemeinde Gossau ZH: Wasserversorgung, abgerufen am 26. Juli 2026.
Wikimedia Commons: Medien zu Gossau ZH