Gewerbeschule (Zürich)

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Gewerbeschule
Stadt Zürich
Stadtkreis Kreis 5
Quartiernummer 051
Übergeordnetes Gebiet Industriequartier
Postleitzahl 8005
Fläche 0,73 km²
Einwohner 9'528
Einwohnerstand 31. Dezember 2025
Wohnungen 5'394
Ausländeranteil 32,8 %
Arbeitsplätze 16'288
Bedeutende Orte Limmatplatz, Josefwiese, Platzspitz, Museum für Gestaltung Zürich, Lettenviadukt, Negrellisteg

Gewerbeschule ist ein Quartier der Stadt Zürich und bildet zusammen mit Escher Wyss den Kreis 5, der traditionell als Industriequartier bezeichnet wird. Das Quartier erstreckt sich nordwestlich des Zürcher Hauptbahnhofs zwischen dem Gleisfeld, der Limmat und der Viaduktanlage in Richtung Wipkingen. Mit einer Fläche von nur 0,73 Quadratkilometern und 9'528 Einwohnerinnen und Einwohnern Ende 2025 gehört Gewerbeschule zu den am dichtesten besiedelten Stadtquartieren Zürichs.[1]

Der Name des Quartiers verweist auf die aussergewöhnlich hohe Konzentration von Berufs- und Gewerbeschulen. Besonders die Umgebung von Ausstellungsstrasse, Ackerstrasse, Limmatstrasse und Sihlquai entwickelte sich seit dem frühen 20. Jahrhundert zu einem bedeutenden Bildungsstandort. Heute wird diese Funktion mit der sogenannten Berufsbildungsmeile weiter ausgebaut.[1]

Historisch war das Quartier jedoch ebenso stark von Eisenbahn, Gewerbe, Industrie und Arbeiterwohnen geprägt. Die erste Schweizer Eisenbahnlinie trennte das Gebiet ab 1847 vom übrigen Aussersihl. Ende des 19. Jahrhunderts entstanden die Limmatstrasse, das Sihlquai, Industriegleise, Gewerbebauten und dicht bebaute Wohnblöcke. Seit dem späten 20. Jahrhundert hat sich Gewerbeschule zunehmend zu einem innerstädtischen Wohn-, Bildungs-, Kultur- und Dienstleistungsquartier entwickelt.

Lage und Grenzen

Gewerbeschule liegt unmittelbar nordwestlich der Zürcher Innenstadt. Das Quartier bildet den östlichen Teil des Kreises 5.

Im Norden beziehungsweise Nordosten wird es weitgehend durch die Limmat begrenzt. Im Süden bildet das ausgedehnte Gleisfeld des Zürcher Hauptbahnhofs eine markante Trennlinie zu Aussersihl. Im Westen bildet die historische Eisenbahnviaduktanlage die Grenze zum Quartier Escher Wyss. Im Osten reicht Gewerbeschule bis zum Bereich des Hauptbahnhofs und des Zusammenflusses von Sihl und Limmat.

Damit liegt das Quartier zwischen mehreren bedeutenden städtischen Räumen:

  • dem Zürcher Hauptbahnhof im Südosten;
  • der Limmat im Norden;
  • dem Viadukt im Westen;
  • dem Gleisfeld im Süden;
  • dem Platzspitz im Osten.

Trotz seiner geringen Fläche ist das Quartier aufgrund dieser Lage ausserordentlich dicht erschlossen.

Statistische Zonen

Statistik Stadt Zürich unterteilt das Quartier Gewerbeschule in sechs statistische Zonen.[1]

Nummer Statistische Zone
05101 Josefswiese
05102 Quellenstrasse
05103 Kornhaus
05104 Berufsschulen
05105 Ackerstrasse
05106 Konradstrasse

Diese kleinräumige Gliederung dient statistischen Auswertungen und stimmt nicht in allen Fällen mit den im Alltag gebräuchlichen Bezeichnungen einzelner Gebiete überein.

Zugehörigkeit zu Wiedikon und Aussersihl

Das heutige Industriequartier war ursprünglich keine eigenständige Gemeinde.

Bis 1798 gehörte der Landstreifen zwischen Sihl und Limmat zusammen mit dem übrigen Sihlfeld zur Obervogtei Wiedikon. Bis 1787 war das Gebiet Teil der Gemeinde Wiedikon. Danach wurde es der neu geschaffenen Gemeinde Aussersihl zugeteilt.[1]

Das Gebiet war zu dieser Zeit noch weitgehend unbebaut. Landwirtschaftlich genutzte Flächen, Wiesen und Wege bestimmten das Landschaftsbild.

Mit der Industrialisierung und dem Eisenbahnbau änderte sich dies im 19. Jahrhundert grundlegend.

Eisenbahn als prägendes Element

Ein entscheidendes Ereignis für die spätere Entwicklung des Quartiers war die Eröffnung der ersten Schweizer Eisenbahnstrecke zwischen Zürich und Baden im Jahr 1847.

Die als Spanisch-Brötli-Bahn bekannte Strecke führte durch das Gebiet und trennte den späteren Kreis 5 zunehmend vom übrigen Aussersihl.

Anfangs bestand die Bahn nur aus einem Gleis. Mit den Erweiterungen des Zürcher Hauptbahnhofs und des Eisenbahnnetzes vergrösserte sich das Gleisfeld jedoch stark.[1]

Seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde die Eisenbahn deshalb nicht nur zur wichtigsten wirtschaftlichen Voraussetzung für die Entwicklung des Industriequartiers, sondern auch zu einer deutlichen räumlichen Grenze zwischen dem heutigen Kreis 4 und Kreis 5.

Eingemeindung 1893

Mit der ersten grossen Zürcher Stadtvereinigung wurde Aussersihl am 1. Januar 1893 zusammen mit zehn weiteren Gemeinden in die Stadt Zürich eingemeindet.

Das heutige Gebiet von Gewerbeschule gehörte danach zunächst zum grossen Kreis III, der Wiedikon, Aussersihl und das Industriegebiet umfasste.

Der Kreis III wuchs besonders rasch. 1912 lebten rund 40 Prozent der gesamten Zürcher Stadtbevölkerung in diesem Stadtkreis.[1]

Mit der Neuorganisation der Zürcher Stadtkreise auf den 1. Januar 1913 wurden Wiedikon, Aussersihl und Industrie getrennt. Das Industriequartier erhielt den heutigen Kreis 5.

Die Eisenbahnviadukte teilen den Kreis 5 wiederum in die statistischen Quartiere Gewerbeschule und Escher Wyss.[2]

Quartierverein

Bereits 1887 wurde im Industriequartier ein Quartierverein gegründet – mehr als zwei Jahrzehnte vor der administrativen Schaffung eines eigenen Stadtkreises.

Für das Gebiet wurden im späten 19. Jahrhundert verschiedene Namen diskutiert. Neben Industriequartier kamen unter anderem die Bezeichnungen Sihlvorstadt und Limmatquartier auf.[1]

Der Wunsch nach einer eigenen Identität hing auch damit zusammen, dass sich Teile der Bevölkerung zunehmend vom übrigen Aussersihl unterschieden.

Ausbau zum Industrie- und Gewerbegebiet

Die Stadt Zürich und private Unternehmen begannen in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts mit der gezielten Entwicklung des Gebiets entlang der Limmat.

Auf städtischen Landreserven entstand eine neue Industrie- und Gewerbezone.

1867 wurde das städtische Gaswerk in das Gebiet des späteren Industriequartiers verlegt. Der heutige Name Gasometerstrasse erinnert an diese Anlage.[1]

Weitere Gewerbe- und Industriebetriebe folgten.

1875 entstand an der Limmatstrasse die Seidenfärberei von Albert Fierz, die später als Färberei Johannes Meyer & Co. weitergeführt wurde. Das Gebäude wurde 1931 zum Lagerhaus der Migros. Auf dem Areal entstand später das Migros-Hochhaus beim Limmatplatz.

Limmatstrasse

Eine zentrale Rolle bei der Erschliessung des neuen Quartiers spielte die Limmatstrasse.

Sie wurde für damalige Verhältnisse aussergewöhnlich breit und geradlinig angelegt.

1875 entwarf Stadtingenieur Arnold Bürkli einen Entwicklungsplan für das Industriequartier. Querstrassen verbanden die Limmatstrasse mit dem später ausgebauten Sihlquai.[1]

Die Limmatstrasse entwickelte sich zur wichtigsten städtebaulichen Achse des Quartiers.

Bis heute verbindet sie den Bereich des Hauptbahnhofs über Museum für Gestaltung und Limmatplatz mit dem Escher-Wyss-Platz und Zürich-West.

Sihlquai

Das Sihlquai wurde bis 1880 ausgebaut.

1883 erhielt es ein städtisches Industriegleis, das privaten Gewerbe- und Industriebetrieben direkten Anschluss an das Eisenbahnnetz ermöglichte.[1]

Damit gehörte das Gebiet zu den frühesten systematisch erschlossenen Zürcher Industriearealen.

Im Laufe des 20. Jahrhunderts verlor das Industriegleis seine ursprüngliche Bedeutung. Heute prägen unter anderem Bildungsbauten, Bürogebäude, Wohnüberbauungen, der Carparkplatz und verschiedene Zwischennutzungen das Sihlquai.

Schweizerische Landesausstellung 1883

Ein grosser Teil des bahnhofnahen Quartiers war 1883 Schauplatz der ersten Schweizerischen Landesausstellung.

Das Ausstellungsgelände erstreckte sich zwischen Sihlquai und Limmatstrasse und bezog auch den Platzspitz ein.[1]

Die Ausstellung stand im Zusammenhang mit dem wirtschaftlichen Aufbruch der Schweiz und der kurz zuvor eröffneten Gotthardbahn.

Rund 1,7 Millionen Besucherinnen und Besucher kamen nach Zürich.[1]

Maschinen, industrielle Erzeugnisse, Gewerbeprodukte und technische Innovationen wurden in grossen Ausstellungshallen präsentiert.

An das Ereignis erinnern heute insbesondere:

  • die Ausstellungsstrasse;
  • der historische Musikpavillon im Platzspitz;
  • verschiedene Bild- und Archivdokumente.

Gewerbe statt Grossindustrie

Obwohl die Stadt beträchtliche Mittel in die Erschliessung des Gebiets investierte, entwickelte sich der östliche Teil des Industriequartiers nicht zum wichtigsten Standort der Zürcher Grossindustrie.

Grosse Fabriken benötigten zunehmend weitläufige Grundstücke und bessere direkte Bahnanschlüsse.

Viele bedeutende Industriebetriebe siedelten sich deshalb weiter westlich im heutigen Quartier Escher Wyss an.[3]

Gewerbeschule wurde dagegen stärker von:

  • kleineren Gewerbebetrieben;
  • Lagerhäusern;
  • Schulen;
  • Wohnhäusern;
  • öffentlichen Einrichtungen

geprägt.

Diese Entwicklung erklärt einen wesentlichen Teil der heutigen Quartierstruktur.

Herkunft des Namens Gewerbeschule

Der Name Gewerbeschule verweist auf die hohe Konzentration von Bildungsinstitutionen.

Bereits um 1900 entstanden im Quartier zahlreiche Schulbauten.

Besonders wichtig waren:

  • die Schulhäuser Limmat A und B;
  • die Kunstgewerbeschule;
  • verschiedene Berufsfachschulen;
  • die Baugewerbliche Berufsschule;
  • Schulen für Mode, Gestaltung und technische Berufe.

Die Dichte dieser Einrichtungen war so auffällig, dass sich die Bezeichnung Gewerbeschule für das statistische Quartier etablierte.[1]

Es handelt sich somit nicht um ein Quartier, das nach einer einzigen heute bestehenden Schule benannt wurde, sondern um eine historisch gewachsene Konzentration von Gewerbe- und Berufsbildung.

Schulanlage Limmat

Die Schulhäuser Limmat A und B wurden von den Architekten Gebrüder Pfister entworfen und zwischen 1908 und 1910 errichtet.[1]

Sie entstanden in einer Zeit sehr starken Bevölkerungswachstums.

Die Stadt benötigte im dicht besiedelten Industriequartier dringend neue Schulräume.

Die Schulanlage gehört gemeinsam mit der Johanneskirche und weiteren öffentlichen Gebäuden zu den städtebaulich prägenden Einrichtungen im Gebiet um Acker- und Limmatstrasse.

Johanneskirche

Die reformierte Johanneskirche an der Limmatstrasse wurde 1898 nach Plänen des Architekten Paul Reber errichtet.[1]

Sie gehört zu den markanten historischen Bauten des Quartiers.

An die Kirche wurde 1930 das Limmathaus angebaut.

Der Gebäudekomplex dokumentiert die starke Bevölkerungszunahme und die Entwicklung öffentlicher und kirchlicher Einrichtungen im Industriequartier um 1900.

Museum für Gestaltung Zürich

An der Ausstellungsstrasse 60 befindet sich das Museum für Gestaltung Zürich.

Es geht auf das 1875 gegründete Kunstgewerbemuseum der Stadt Zürich zurück.

1933 zogen das Museum und die seit 1878 bestehende Kunstgewerbeschule in einen gemeinsamen Neubau an der Ausstellungsstrasse.[4]

Das Gebäude wurde von Adolf Steger und Karl Egender entworfen und gilt als eines der bedeutenden Schweizer Beispiele des Neuen Bauens.

Die damalige Kunstgewerbeschule entwickelte sich später zur heutigen Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK).

Nachdem die ZHdK ihre verschiedenen Standorte im Toni-Areal zusammengeführt hatte, blieb das historische Gebäude an der Ausstellungsstrasse vor allem Standort des Museums für Gestaltung.

Berufsbildungsmeile

Die Konzentration der Berufsfachschulen im Quartier soll langfristig weiter ausgebaut werden.

Der Kanton Zürich verfolgt eine Standortstrategie, die verschiedene Einrichtungen der Berufsbildung im Gebiet zwischen Hauptbahnhof und Limmatplatz räumlich zusammenführen soll.

Diese Entwicklung wird als Berufsbildungsmeile bezeichnet.[1]

Ziel ist es, gemeinsame Infrastrukturen besser zu nutzen und Synergien zwischen den verschiedenen Schulen zu schaffen.

Dazu gehören unter anderem Unterrichtsräume, Sportanlagen, Verpflegungsangebote und Mediatheken.

Die Berufsbildungsmeile stärkt damit eine Funktion, die dem Quartier bereits seit mehr als einem Jahrhundert seinen Namen gibt.

Baugewerbliche Berufsschule Zürich

Eine der wichtigsten Bildungseinrichtungen ist die Baugewerbliche Berufsschule Zürich (BBZ).

Sie bildet Lernende aus verschiedenen Berufen der Bau- und Planungsbranche aus und bietet auch höhere Berufsbildungen und Weiterbildungen an.

An der Limmatstrasse wurde zwischen 2022 und 2024 ein Ersatzneubau errichtet. Der neue Bau wurde 2025 vollständig in Betrieb genommen.[5]

Der Neubau umfasst unter anderem:

  • 31 Unterrichtsräume;
  • Sporthallen und Sporträume;
  • Schülerarbeitsräume;
  • eine Fachmediathek;
  • Modell- und Sammlungsräume;
  • Räume für Lehrpersonen und Verwaltung.

Die Kreditsumme betrug 50,2 Millionen Franken.

Das Gebäude erfüllt die Standards Minergie-P-ECO und SNBS Gold und gehört zur kantonalen Strategie der Berufsbildungsmeile.[5]

Arbeiterquartier

Mit der Industrialisierung entwickelte sich Gewerbeschule zu einem dicht bewohnten Arbeiterquartier.

Ende des 19. Jahrhunderts kamen zahlreiche Arbeitssuchende nach Zürich. Ein grosser Teil liess sich in Aussersihl und im Industriequartier nieder.

Die Wohnverhältnisse waren teilweise prekär.

Enge Wohnungen, hohe Belegung und schlechte hygienische Bedingungen gehörten zu den wichtigsten sozialen Problemen des schnell wachsenden Kreis III.[1]

Als Reaktion entstanden sowohl private gemeinnützige Siedlungen als auch erste kommunale Wohnungsbauprojekte.

Aktienbauverein

Der Aktienbauverein wurde 1872 gegründet.

Zwischen 1873 und 1879 errichtete er zwischen Ackerstrasse und Langstrasse eine Siedlung kleiner Wohnhäuser mit Gärten.[1]

Hinter dem Projekt stand unter anderem der Baumwollkaufmann und Politiker Johann Heinrich Fierz.

An ihn erinnern die Namen:

  • Johannesgasse;
  • Heinrichstrasse;
  • Fierzgasse.

Die erhaltenen Häuser bilden heute eine auffallend niedrig bebaute und denkmalgeschützte Insel innerhalb des ansonsten dicht bebauten Quartiers.

Beginn des kommunalen Wohnungsbaus

Eine besondere Bedeutung für die Zürcher Wohnungspolitik besitzt die Siedlung Limmat.

Die Stadt Zürich errichtete 1907 an der Limmatstrasse drei Wohnblöcke.

Nach Angaben von Statistik Stadt Zürich begann damit die Geschichte des kommunalen Wohnungsbaus in Zürich.[1]

Die Bauten stehen heute unter Denkmalschutz.

Später entstanden im Gebiet um Röntgenplatz, Ottostrasse und Josefswiese weitere gemeinnützige Wohnsiedlungen.

Viadukt

Die Eisenbahnviadukte sind eines der wichtigsten baulichen Elemente des Kreises 5.

Eine erste Bahnverbindung in Richtung Wipkingen war ab 1856 auf einem Damm geführt worden.

Da die Steigung für die Strecke Richtung Winterthur problematisch war, wurde diese Trasse 1894 durch eine weit ausholende Viaduktanlage ersetzt.[1]

Der Viadukt bildet heute die Grenze zwischen den Quartieren Gewerbeschule und Escher Wyss.

Die Bögen der Anlage wurden später teilweise für Gewerbe, Gastronomie und Detailhandel genutzt.

Die Viaduktanlage gehört heute zu den charakteristischsten Bauwerken von Zürich-West.

Josefswiese

Die Josefswiese ist die wichtigste grössere Grün- und Freifläche im Quartier.

Sie wurde 1924 eröffnet.[1]

1927 kam ein Kiosk hinzu, der ursprünglich als Milchausschank und Toilettenhäuschen diente.

Während des Zweiten Weltkriegs wurde ein Teil der Wiese für den Gemüseanbau genutzt.

Später wurde die Anlage mehrfach umgestaltet und den Bedürfnissen der Bevölkerung angepasst.

Heute bietet sie unter anderem:

  • grosse Liege- und Spielwiesen;
  • Spielmöglichkeiten;
  • Gastronomie;
  • Sitzgelegenheiten;
  • Raum für informelle Freizeitaktivitäten.

Die Josefswiese gehört zu den beliebtesten Treffpunkten im Kreis 5.

Limmatplatz

Der Limmatplatz bildet das traditionelle Zentrum des Quartiers Gewerbeschule.

Er liegt an der Kreuzung mehrerer wichtiger Verkehrsachsen und ist einer der bedeutenden Knoten des öffentlichen Verkehrs im Kreis 5.

Sein heutiger städtebaulicher Charakter entstand vor allem Anfang der 1930er-Jahre.

Die 1930 eröffnete Kornhausbrücke verband das Quartier direkt mit dem gegenüberliegenden Limmatufer.[1]

1934 entstand am Platz ein markanter Geschäfts- und Wohnkomplex mit gerundeten Gebäudeecken. Auch die damalige Markthalle der Migros setzte einen architektonischen Akzent.

Der Limmatplatz galt in den 1930er-Jahren zeitweise als einer der modernsten Plätze Zürichs.

Umbau des Limmatplatzes

Im Laufe des 20. Jahrhunderts nahm der Verkehr stark zu.

Die ursprüngliche Gestaltung des Platzes wurde mehrfach verändert.

2006 wurde das historische Tramhäuschen von 1939 entfernt. An seine Stelle traten zwei charakteristische halbrunde Dächer.[1]

Die Neugestaltung sollte insbesondere:

  • die Übersichtlichkeit verbessern;
  • den Umsteigeverkehr erleichtern;
  • mehr Raum für Fussgängerinnen und Fussgänger schaffen;
  • die bestehenden grossen Platanen integrieren.

Der Platz ist bis heute stark vom öffentlichen Verkehr und von den umliegenden Geschäften geprägt.

Platzspitz

Am östlichen Rand des Quartiers liegt der Platzspitz, eine historische Parkanlage beim Zusammenfluss von Sihl und Limmat.

Die Anlage spielte bereits während der Schweizerischen Landesausstellung 1883 eine wichtige Rolle.

International bekannt wurde der Platz jedoch aufgrund der offenen Drogenszene der späten 1980er- und frühen 1990er-Jahre.

Die Situation wurde weltweit unter der Bezeichnung «Needle Park» bekannt.

Die offene Szene führte zu schweren gesundheitlichen und sozialen Problemen und belastete sowohl den Platz als auch die angrenzenden Quartiere stark.[1]

Offene Drogenszene

Nach der Schliessung des Platzspitzes 1992 verlagerte sich ein Teil der offenen Drogenszene unter anderem zum stillgelegten Bahnhof Letten.

Auch dort entwickelte sich eine international beachtete offene Drogenszene.

Das Lettenareal wurde 1995 geschlossen und abgesperrt.[1]

Mit der konsequenteren Zürcher Drogenpolitik und dem Ausbau von Therapie-, Überlebenshilfe-, Präventions- und Polizeimassnahmen veränderte sich die Situation grundlegend.

Die 1980er- und 1990er-Jahre gehören dennoch zu den prägendsten Kapiteln der jüngeren Geschichte des Quartiers.

Sihlquai und Strassenprostitution

Ein weiteres langjähriges soziales Konfliktfeld war der Strassenstrich am Sihlquai.

Die Strassenprostitution führte für die Anwohnerinnen und Anwohner zu erheblichen Begleiterscheinungen.

Mit der Eröffnung des kontrollierten Strichplatzes am Depotweg in Altstetten wurde der Strassenstrich am Sihlquai am 26. August 2013 aufgehoben.[6]

Die Stadt wertete die Verlagerung später als erfolgreich. In der Umgebung des Sihlquais verbesserten sich Wohnqualität und Sicherheit deutlich.

Carparkplatz

Am Sihlquai unmittelbar nördlich des Hauptbahnhofs befindet sich seit 1980 der sogenannte Carparkplatz.

Er dient vor allem Reise- und Fernbussen.

Die Nutzung des zentral gelegenen Areals wurde wiederholt politisch diskutiert.

Zu den vorgeschlagenen Alternativen gehörten unter anderem:

  • gemeinnütziger Wohnungsbau;
  • öffentliche Nutzungen;
  • ein Kongresszentrum;
  • andere städtebauliche Entwicklungen.

2019 entschied der Zürcher Stadtrat, den Standort zunächst weiterhin als Carparkplatz zu nutzen.[1]

Röntgenareal

Entlang des Gleisfelds entstanden seit Ende des 20. Jahrhunderts neue Wohnüberbauungen.

Im Jahr 2000 wurden die Wohnungen auf dem Röntgenareal bezogen.

Die auffällig gestalteten Bauten sind im Zürcher Volksmund teilweise als «Sugushäuser» bekannt.[1]

Das Projekt gehörte zu einer Reihe neuer Wohnbauten, mit denen ehemalige beziehungsweise wenig intensiv genutzte Bahnflächen stärker in das Quartier integriert wurden.

HB Nord

Im Herbst 2019 wurde die SBB-Überbauung HB Nord bezogen.

Sie umfasst eine Mischung aus Wohnungen und Gewerberäumen.[1]

Im Zentrum der Überbauung liegt der Louis-Favre-Platz.

Er ist nach Louis Favre benannt, dem Ingenieur und Erbauer des Gotthardtunnels.

Ein Fussweg verbindet das Areal direkt mit dem Bereich von Gleis 18 des Zürcher Hauptbahnhofs.

Zollhaus

Zwischen Zollstrasse und Gleisfeld entstand von 2013 bis 2021 die Überbauung Zollhaus der Genossenschaft Kalkbreite.

Das Projekt verbindet:

  • Wohnen;
  • Arbeiten;
  • Gewerbe;
  • Dienstleistungen;
  • Kultur;
  • Gemeinschaftsräume.

Es gilt als Beispiel für neue genossenschaftliche Wohn- und Lebensformen im innerstädtischen Zürich.[1]

Das Zollhaus ergänzt damit die historisch starke Tradition des gemeinnützigen Wohnungsbaus im Kreis 5.

Negrelliplatz und Negrellisteg

Zwischen den Überbauungen HB Nord und Zollhaus liegt der Negrelliplatz.

Er ist nach dem österreichischen Ingenieur Alois Negrelli benannt, der an der Planung der ersten Schweizer Eisenbahnstrecke zwischen Zürich und Baden beteiligt war.

Der Negrellisteg verbindet das Quartier über das Gleisfeld mit der Europaallee. Er wurde im März 2021 eröffnet.[1]

Die Fussgängerbrücke schafft eine direkte Verbindung zwischen Kreis 5 und dem Gebiet südlich des Hauptbahnhofs.

Neugasse-Areal

Zwischen Neugasse, Josefswiese und dem Gleisfeld liegt ein ausgedehntes SBB-Areal, das unter anderem als Reparaturzentrum genutzt wird.

Die SBB plante dort ab 2016 eine neue Überbauung mit Wohnungen, Gewerbe und einer Primarschule.

2018 fand dazu ein umfangreicher Mitwirkungsprozess statt.[1]

Die ursprünglichen Pläne sahen einen Anteil gemeinnütziger Wohnungen vor.

Im September 2022 nahm die Zürcher Stimmbevölkerung eine Volksinitiative an, die eine vollständig gemeinnützige Wohnnutzung des betreffenden Landes anstrebte.

Die SBB stellte ihr damaliges Entwicklungsprojekt anschliessend zurück. Nach aktuellem Planungsstand soll das Areal noch langfristig bahnbetrieblich genutzt werden.[1]

Bevölkerung

Ende 2025 lebten im Quartier Gewerbeschule 9'528 Personen.[1]

1930 waren es noch 15'162 Personen.

Damit ging die Einwohnerzahl langfristig deutlich zurück, obwohl das Quartier heute sehr dicht bebaut ist.

Gründe dafür sind unter anderem:

  • grössere durchschnittliche Wohnflächen;
  • geringere Haushaltsgrössen;
  • Umwandlung von Wohnraum in andere Nutzungen;
  • Ausbau von Bildungs- und Gewerbeflächen;
  • struktureller Wandel seit der Zwischenkriegszeit.
Jahr Einwohner
1930 15'162
2025 9'528

Trotz des langfristigen Rückgangs gehört Gewerbeschule aufgrund seiner kleinen Fläche weiterhin zu den Quartieren mit besonders hoher Bevölkerungsdichte.

Bevölkerungsstruktur

Der Ausländeranteil betrug Ende 2025 32,8 Prozent. Insgesamt lebten 3'128 Personen ohne Schweizer Pass im Quartier.[1]

Historisch war die internationale Bevölkerung besonders stark durch Einwanderung aus den Mittelmeerländern geprägt.

Seit dem späten 20. Jahrhundert veränderte sich die Bevölkerungsstruktur.

Mit der zunehmenden Attraktivität des Quartiers für jüngere, gut ausgebildete und einkommensstärkere Bevölkerungsgruppen stiegen gleichzeitig die Wohnkosten.

Diese Entwicklung wird häufig im Zusammenhang mit der allgemeinen Aufwertung und Gentrifizierung von Zürich-West diskutiert.

Wohnen

2025 bestanden im Quartier 5'394 Wohnungen.[1]

Der historische Gebäudebestand ist für den Wohnungsmarkt besonders wichtig.

Mehr als die Hälfte der Wohnungen wurde in der Phase des schnellen Quartierwachstums zwischen 1893 und 1930 erstellt.

Bauperiode Anteil der Wohnungen
vor 1893 12 %
1893–1930 53 %
1931–1960 4 %
1961–1990 17 %
seit 1991 14 %

Der Wohnungsbestand besteht überwiegend aus kleinen und mittelgrossen Wohnungen.

39 Prozent verfügen über drei Zimmer, 23 Prozent über zwei und 15 Prozent über ein Zimmer.[1]

Gemeinnütziger Wohnungsbau

Gemeinnütziger Wohnungsbau besitzt im Quartier eine lange Tradition.

Neben den historischen städtischen Bauten engagierten sich verschiedene Genossenschaften.

Besonders im Gebiet zwischen Röntgenplatz, Ottostrasse und Josefswiese entstanden zahlreiche genossenschaftliche Wohnungen.

Zu den dort tätigen Organisationen gehörten unter anderem:

  • Baugenossenschaft des Eidgenössischen Personals Zürich;
  • Gemeinnützige Baugenossenschaft Röntgenhof Zürich;
  • Allgemeine Baugenossenschaft Zürich.

Diese Siedlungen tragen wesentlich zur baulichen Struktur des westlichen Teils des Quartiers bei.

Arbeitsplätze

Gewerbeschule ist nicht nur ein Wohn-, sondern auch ein bedeutendes Arbeitsquartier.

Der Quartierspiegel 2026 weist 16'288 Arbeitsplätze aus.[1]

Damit gibt es deutlich mehr Arbeitsplätze als Einwohnerinnen und Einwohner.

Die wichtigsten Branchen sind:

Branche Anteil der Arbeitsplätze
Grosshandel 17 %
Erziehung und Unterricht 10 %
Gastronomie 9 %
mit Finanz- und Versicherungsdienstleistungen verbundene Tätigkeiten 8 %
übrige Branchen 56 %

Die hohe Bedeutung von Erziehung und Unterricht widerspiegelt die Konzentration von Berufsfachschulen und anderen Bildungsinstitutionen.

Kreativwirtschaft

Seit den 1990er-Jahren haben sich im Quartier zunehmend Betriebe aus der Kultur- und Kreativwirtschaft angesiedelt.

Ehemalige Gewerberäume, Lagerflächen und günstige Erdgeschosslokale boten zeitweise attraktive Bedingungen für:

  • Designbüros;
  • Ateliers;
  • Kulturprojekte;
  • kleinere Medienunternehmen;
  • Gastronomie;
  • Veranstaltungsräume.

Mit steigenden Boden- und Mietpreisen geraten jedoch sowohl traditionelle Gewerbebetriebe als auch kleinere Kulturbetriebe zunehmend unter wirtschaftlichen Druck.[1]

Bodenpreise und Aufwertung

Die starke Aufwertung des inneren Kreis 5 führte zu erheblichen Steigerungen der Immobilien- und Bodenpreise.

Eine Untersuchung von Statistik Stadt Zürich zeigte für Gewerbeschule innerhalb eines untersuchten Zehnjahreszeitraums besonders starke Preissteigerungen.[7]

Die Lage unmittelbar beim Hauptbahnhof, gute ÖV-Erschliessung, historische Bausubstanz und Nähe zu Zürich-West machen das Quartier heute zu einer begehrten Wohn- und Geschäftsadresse.

Die Entwicklung führt gleichzeitig zu Diskussionen über die Verdrängung einkommensschwächerer Haushalte und traditioneller Gewerbebetriebe.

Bodenbedeckung

Gewerbeschule ist stark urbanisiert.

Der Quartierspiegel 2026 weist folgende Bodenbedeckung aus:[1]

Bodenbedeckung Anteil
Gebäude und Gebäudeumschwung 58 %
Verkehrsflächen 30 %
Gewässer 7 %
Wald 2 %
übrige Flächen 3 %

Der geringe Anteil grosser Grünflächen erklärt die besondere Bedeutung der Josefswiese und des Platzspitzes.

Verkehr

Das Quartier besitzt aufgrund seiner Lage unmittelbar beim Hauptbahnhof eine aussergewöhnlich gute Erschliessung mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

Wichtige ÖV-Knoten und Haltestellen sind unter anderem:

Mehrere Tram- und Buslinien der Verkehrsbetriebe Zürich verbinden das Quartier mit Innenstadt, Altstetten, Zürich-West und Zürich-Nord.

Gemäss Quartierspiegel 2026 benötigen die Bewohnerinnen und Bewohner durchschnittlich etwa sieben Minuten mit dem öffentlichen Verkehr zum Hauptbahnhof.[1]

Autoverkehr

Die zentrale Lage und dichte Bebauung führen dazu, dass das Auto für viele Haushalte eine vergleichsweise geringe Bedeutung besitzt.

2025 verfügten 77 Prozent der Haushalte über kein eigenes Auto.[1]

20 Prozent besassen ein Auto und drei Prozent mehrere Fahrzeuge.

Damit liegt die Motorisierungsrate deutlich unter dem gesamtstädtischen Durchschnitt.

Veloverkehr

Der Kreis 5 gehört traditionell zu den Zürcher Gebieten mit hoher Velonutzung.

Die weitgehend flache Topografie, die Nähe zum Hauptbahnhof und kurze Distanzen in die Innenstadt begünstigen das Fahrrad als Verkehrsmittel.

Wichtige Veloverbindungen verlaufen unter anderem:

  • entlang der Limmat;
  • durch die Zollstrasse;
  • entlang der Langstrasse;
  • über den Negrellisteg;
  • im Bereich des Lettenviadukts.

Gemäss Quartierspiegel 2026 fährt rund ein Viertel der Quartierbevölkerung täglich Velo.[1]

Fernwärme

In den kommenden Jahren soll ein grosser Teil von Gewerbeschule an das Zürcher Fernwärmenetz angeschlossen werden.

Die Stadt plant, das bisherige Gasverteilnetz im Gebiet zwischen Escher-Wyss-Platz, Hauptbahnhof und Bäckeranlage schrittweise durch Fernwärme zu ersetzen.[8]

Je nach Standort soll die Gasversorgung für Heizung, Warmwasser und Kochen zwischen 2031 und 2036 eingestellt werden.

Die Wärme stammt unter anderem aus der Kehrichtverwertungsanlage Hagenholz und dem Holzheizkraftwerk Aubrugg.

Stadtbild

Das Quartier besitzt ein sehr vielfältiges Stadtbild.

Im östlichen Teil dominieren grosse öffentliche und gewerbliche Bauten sowie die Infrastruktur des Hauptbahnhofs.

In den Wohngebieten zwischen Limmatstrasse und Gleisfeld prägen dagegen dicht geschlossene Blockrandbebauungen aus dem späten 19. und frühen 20. Jahrhundert das Bild.

Westlich treten genossenschaftliche Siedlungen, die Josefswiese und die Viaduktanlage stärker hervor.

Charakteristisch sind ausserdem zahlreiche Kontraste zwischen:

  • historischen Arbeiterhäusern;
  • Gründerzeitblöcken;
  • moderner Genossenschaftsarchitektur;
  • Schulbauten;
  • Gewerbehäusern;
  • Bahn- und Verkehrsanlagen.

Bedeutung für Zürich

Gewerbeschule ist eines der Quartiere, an denen sich die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung Zürichs seit dem 19. Jahrhundert besonders deutlich ablesen lässt.

Die Geschichte des Gebiets reicht von einer weitgehend unbebauten Landschaft über Eisenbahn und Industrialisierung bis zur Entwicklung eines dicht bewohnten Arbeiterquartiers.

Im 20. Jahrhundert kamen umfangreiche Bildungs-, Gewerbe- und Verkehrsfunktionen hinzu.

Die offene Drogenszene und der Strassenstrich belasteten Teile des Quartiers zeitweise erheblich. Seit den 1990er-Jahren wandelte sich das Gebiet jedoch erneut stark.

Heute verbinden sich in Gewerbeschule:

  • dichtes innerstädtisches Wohnen;
  • Berufsbildung;
  • Gewerbe;
  • Kultur;
  • Dienstleistungen;
  • genossenschaftlicher Wohnungsbau;
  • öffentliche Grünräume;
  • nationale und regionale Verkehrsinfrastruktur.

Mit dem weiteren Ausbau der Berufsbildungsmeile wird die Bildungsfunktion des Quartiers auch künftig eine zentrale Rolle spielen.

Zeittafel

Jahr Ereignis
bis 1787 Gebiet gehört zur Gemeinde Wiedikon
1787 Zugehörigkeit zur neu gebildeten Gemeinde Aussersihl
1847 Eröffnung der Bahnstrecke Zürich–Baden
1867 Verlegung des städtischen Gaswerks in das Industriegebiet
1872 Gründung des Aktienbauvereins
1875 Arnold Bürkli plant die Erschliessung des Industriequartiers
1880 Fertigstellung des Sihlquais
1883 Schweizerische Landesausstellung und Bau eines Industriegleises
1887 Gründung des Quartiervereins
1893 Eingemeindung Aussersihls nach Zürich
1894 Bau der neuen Eisenbahnviaduktanlage
1898 Bau der Johanneskirche
1907 Siedlung Limmat begründet den kommunalen Wohnungsbau in Zürich
1908–1910 Bau der Schulanlage Limmat A und B
1913 Schaffung des eigenständigen Kreises 5
1924 Eröffnung der Josefswiese
1930 Eröffnung der Kornhausbrücke
1933 Kunstgewerbeschule und Kunstgewerbemuseum ziehen an die Ausstellungsstrasse
1934 Ausbau des Limmatplatzes
1980 Eröffnung des Carparkplatzes am Sihlquai
1992 Schliessung der offenen Drogenszene am Platzspitz
1995 Schliessung der offenen Drogenszene am Letten
2000 Bezug der Überbauung Röntgenareal
2006 Neugestaltung des Limmatplatzes
2013 Aufhebung des Strassenstrichs am Sihlquai
2019 Bezug der Überbauung HB Nord
2021 Eröffnung des Negrellistegs und Fertigstellung wesentlicher Teile des Zollhauses
2025 Inbetriebnahme des neuen Gebäudes der Baugewerblichen Berufsschule

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. 1,00 1,01 1,02 1,03 1,04 1,05 1,06 1,07 1,08 1,09 1,10 1,11 1,12 1,13 1,14 1,15 1,16 1,17 1,18 1,19 1,20 1,21 1,22 1,23 1,24 1,25 1,26 1,27 1,28 1,29 1,30 1,31 1,32 1,33 1,34 1,35 1,36 1,37 1,38 1,39 1,40 1,41 Stadt Zürich, Statistik Stadt Zürich: Quartierspiegel Gewerbeschule, Ausgabe 051/2026, abgerufen am 8. August 2026.
  2. Stadt Zürich: Bauten, Gärten und Anlagen im Ortsbild Stadt Zürich – Inventarergänzung ISOS, Zürich 2026.
  3. Stadt Zürich: Industrie und Gewerbe, abgerufen am 8. August 2026.
  4. Museum für Gestaltung Zürich: Geschichte, abgerufen am 8. August 2026.
  5. 5,0 5,1 Kanton Zürich: Ersatzneubau Baugewerbliche Berufsschule Zürich, abgerufen am 8. August 2026.
  6. Stadt Zürich: Ein Jahr Strichplatz am Depotweg, 26. August 2014.
  7. Stadt Zürich, Statistik: Entwicklung der Liegenschaftspreise in der Stadt Zürich, abgerufen am 8. August 2026.
  8. Stadt Zürich: Umstellung von Gas auf Fernwärme in den Quartieren Gewerbeschule und Langstrasse, 2026.

Literatur

  • Präsidialdepartement der Stadt Zürich, Statistik Stadt Zürich: Quartierspiegel Gewerbeschule. Zürich, Ausgabe 2026.
  • Stadt Zürich, Amt für Städtebau: Dokumentationen zur Baukultur und Entwicklung des Industriequartiers.
  • Stadtarchiv Zürich: Dokumentationen zur Geschichte des Industriequartiers und der ersten Stadtvereinigung.
  • Kanton Zürich, Hochbauamt: Dokumentationen zur Baugewerblichen Berufsschule Zürich und zur Berufsbildungsmeile.
  • Museum für Gestaltung Zürich: Dokumentationen zur Geschichte von Kunstgewerbemuseum und Kunstgewerbeschule.