Wohlen AG

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Dieser Artikel behandelt die Gemeinde Wohlen im Kanton Aargau. Für die Gemeinde im Kanton Bern siehe Wohlen bei Bern.

Wohlen
Kanton Aargau
Bezirk Bremgarten
BFS-Nr. 4082
Postleitzahlen 5610 Wohlen
5611 Anglikon
Höhe 421 m ü. M.
Fläche 12,48 km²
Einwohner 18'345 (30. Juni 2026)[1]
Koordinaten 47.3519° N, 8.2775° E
Website wohlen.ch

Wohlen (schweizerdeutsch Woole), zur Unterscheidung von Wohlen bei Bern häufig auch Wohlen AG genannt, ist eine Einwohnergemeinde im Kanton Aargau. Sie gehört zum Bezirk Bremgarten und liegt im Freiamt im Tal der Bünz. Zur Gemeinde gehört neben dem eigentlichen Ort Wohlen auch das nordwestlich gelegene Anglikon, das seit 1914 Teil der Gemeinde ist.[2]

Mit mehr als 18'000 Einwohnerinnen und Einwohnern gehört Wohlen zu den grössten Gemeinden des Kantons Aargau und ist die bevölkerungsreichste Gemeinde des Freiamts. Der Ort erfüllt für das umliegende Gebiet wichtige Funktionen als regionales Zentrum für Handel, Bildung, Dienstleistungen, Verwaltung und Verkehr. Die Entwicklung Wohlens wurde seit dem späten 18. Jahrhundert besonders durch die international bedeutende Strohgeflecht- und Hutindustrie geprägt.

Geographie

Wohlen liegt im südöstlichen Teil des Kantons Aargau im breiten Bünztal. Das Gemeindezentrum befindet sich auf rund 421 m ü. M. Die Gemeindefläche beträgt 1'248 Hektaren beziehungsweise 12,48 km². Nach Angaben der Gemeinde entfallen rund 42 Prozent der Fläche auf Siedlungsflächen, 31 Prozent auf Landwirtschaftsflächen und 27 Prozent auf Wald.[3]

Die Bünz durchquert das Siedlungsgebiet von Südosten nach Nordwesten. Östlich des Tales steigt das Gelände zum Wagenrain an. Dieser langgestreckte, teilweise bewaldete Höhenzug trennt das Bünztal vom Reusstal. Im Westen und Süden ist das Gelände deutlich flacher und wird neben den Siedlungsgebieten teilweise landwirtschaftlich genutzt.

Das Gemeindegebiet grenzt an Hägglingen, Niederwil, Fischbach-Göslikon, Bremgarten, Waltenschwil, Büttikon, Villmergen und Dottikon. Wohlen liegt ungefähr zwischen den regionalen Zentren Lenzburg, Bremgarten und Muri. Auch die Städte Aarau und Zürich sind aufgrund der Verkehrsanbindungen gut erreichbar.

Zum Siedlungsgebiet gehören neben dem dicht bebauten Zentrum zahlreiche Wohnquartiere sowie grössere Gewerbe- und Industriegebiete. Im Nordwesten liegt der Dorfteil Anglikon, dessen bauliche Struktur teilweise noch den Charakter eines eigenständigen Dorfes erkennen lässt.

Geschichte

Frühgeschichte und Mittelalter

Das Gebiet von Wohlen war bereits lange vor der schriftlichen Überlieferung besiedelt. Archäologische Funde weisen unter anderem auf menschliche Aktivitäten während der Bronze- und Hallstattzeit hin. Besonders bedeutend sind Grabhügel aus der späten Hallstattzeit, die im 20. Jahrhundert untersucht wurden. Auch aus der Römerzeit sind Siedlungsspuren bekannt; auf dem heutigen Gemeindegebiet bestanden mehrere Gutshöfe.[2]

Der Ortsname ist 1178/79 als Vuolon beziehungsweise Wolen urkundlich belegt.[4] Der Name wird mit dem althochdeutschen Wortstamm Walh in Verbindung gebracht, mit dem alemannische Siedler romanischsprachige Bewohner oder Vorsiedler bezeichneten.

Im Mittelalter bestanden auf dem Gebiet des heutigen Wohlen mehrere Siedlungskerne. Eine bedeutende Rolle spielte das Kloster Muri, das in der Region umfangreichen Grundbesitz besass. Daneben verfügten auch die Herren von Wohlen über Besitz und Herrschaftsrechte. Die lokalen Siedlungskerne wuchsen erst allmählich zu einem zusammenhängenden Dorf zusammen.

Bis 1415 stand das Gebiet unter habsburgischem Einfluss. Nach der Eroberung des Aargaus durch die Eidgenossen wurde Wohlen Teil der Freien Ämter, einer Gemeinen Herrschaft der Alten Eidgenossenschaft. Nach dem Zweiten Villmergerkrieg von 1712 gehörte Wohlen zu den Unteren Freien Ämtern.

Helvetik und Kanton Aargau

Mit dem Zusammenbruch der alten eidgenössischen Ordnung im Jahr 1798 wurde Wohlen während der Helvetischen Republik dem Kanton Baden zugeteilt. Seit der Gründung des heutigen Kantons Aargau im Jahr 1803 gehört die Gemeinde zum Bezirk Bremgarten.[2]

Wohlen war zu dieser Zeit noch stark von Landwirtschaft und Handwerk geprägt. Aufgrund des Bevölkerungswachstums waren viele Kleinbauern auf zusätzliche Erwerbsmöglichkeiten angewiesen. Diese wirtschaftlichen Bedingungen bildeten einen wichtigen Ausgangspunkt für den Aufstieg der Strohflechterei.

Strohindustrie

Die Strohgeflechtindustrie prägte Wohlen stärker als fast jeder andere Wirtschaftszweig. Aus dem häuslichen Flechten von Stroh entwickelte sich im 18. Jahrhundert zunächst ein Verlagssystem. Händler kauften die in Heimarbeit hergestellten Geflechte und verkauften sie zunehmend überregional.[5]

1783 wurde in Wohlen eine der ersten Handelsgesellschaften für Strohgeflechte gegründet. Im 19. Jahrhundert entwickelte sich der Ort zum Zentrum der schweizerischen Stroh- und Hutgeflechtindustrie. Wohler Unternehmen exportierten ihre Erzeugnisse in zahlreiche europäische Länder und später auch nach Übersee. Strohhüte, Geflechte und modische Garnituren aus dem Freiamt wurden unter anderem in den grossen Modezentren Europas und Nordamerikas gehandelt.

Mit der Mechanisierung entstanden Fabriken, während gleichzeitig Heimarbeit weiterhin eine wichtige Rolle spielte. Unternehmerfamilien, die durch die Branche zu beträchtlichem Wohlstand gelangten, beeinflussten auch das Ortsbild. Villen, Fabrikgebäude und weitere Bauten aus dieser Zeit erinnern bis heute an die industrielle Blüte.

Im Verlauf des 20. Jahrhunderts verlor die Strohgeflechtindustrie zunehmend an Bedeutung. Änderungen der Mode, internationale Konkurrenz und neue Produktionsmethoden führten zum Niedergang der Branche. 1991 endete in Wohlen die industrielle Produktion von Strohgeflechten endgültig.[2]

Die Geschichte dieses Wirtschaftszweigs wird heute im Schweizer Strohmuseum dokumentiert. Das Museum befindet sich in der ehemaligen Villa Isler und geht auf das 1976 gegründete Freiämter Strohmuseum zurück.[6]

Eingemeindung von Anglikon

Eine wichtige territoriale Veränderung erfolgte zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Die damalige selbstständige Gemeinde Anglikon geriet in finanzielle Schwierigkeiten und wurde durch einen Entscheid des Kantons mit Wohlen vereinigt. Die gemeinsame Gemeindeverwaltung nahm am 1. Januar 1914 ihre Tätigkeit auf.[7]

Anglikon bewahrte trotz der Eingemeindung teilweise seinen dörflichen Charakter und bildet heute einen räumlich erkennbaren Ortsteil von Wohlen.

Entwicklung im 20. und 21. Jahrhundert

Im 20. Jahrhundert wandelte sich Wohlen von einem Industrieort zu einem vielseitigen regionalen Zentrum. Neben neuen Industriebetrieben gewannen Handel, Dienstleistungen, Bildung und öffentliche Einrichtungen an Bedeutung. Gleichzeitig entstanden zahlreiche neue Wohnquartiere.

Das Bevölkerungswachstum führte zu einer starken Ausdehnung des Siedlungsgebiets. Zwischen Wohlen und den umliegenden Gemeinden entstanden teilweise zusammenhängende Gewerbe- und Siedlungsräume. Besonders in Richtung Villmergen ist die traditionelle Gemeindegrenze im bebauten Gebiet kaum mehr wahrnehmbar.

Ende 2025 beschloss der Gemeinderat das räumliche Entwicklungsleitbild «Wohlen 2050». Es dient als strategische Grundlage für die weitere räumliche Entwicklung und die Revision der kommunalen Nutzungsplanung.[8]

Bevölkerung

Wohlen erlebte insbesondere während der Industrialisierung und in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts ein starkes Bevölkerungswachstum. 1798 lebten knapp 1'400 Menschen im Ort. 1850 waren es bereits mehrere Tausend, 1970 wurde die Marke von 12'000 Einwohnern überschritten.[2]

Ende 2023 verzeichnete die Gemeinde 17'524 Einwohner, Ende 2024 waren es 17'897 und Ende 2025 bereits 18'223. Im Juni 2026 wurden 18'345 Einwohnerinnen und Einwohner registriert.[1] Damit ist Wohlen die grösste Gemeinde des Freiamts und gehört zu den bevölkerungsreichsten Gemeinden im gesamten Kanton Aargau.

Die Bevölkerungsstruktur ist durch die lange Industriegeschichte und die Zuwanderung aus verschiedenen Ländern geprägt. Neben der deutschsprachigen Mehrheit leben in Wohlen Menschen mit zahlreichen unterschiedlichen sprachlichen und kulturellen Hintergründen.

Politik

Wohlen gehört zu den Aargauer Gemeinden mit einem Gemeindeparlament. Die Legislative bildet der Einwohnerrat. Er besteht aus 40 Mitgliedern, die für eine Amtsdauer von vier Jahren gewählt werden. Der Einwohnerrat entscheidet unter anderem über kommunale Reglemente, Budget und Rechnung, grössere Bauprojekte sowie politische Vorstösse.[9]

Die Exekutive ist der Gemeinderat. Er besteht aus fünf Mitgliedern und führt die Gemeinde politisch und strategisch. Zu seinen Aufgaben gehören die Umsetzung der Beschlüsse des Einwohnerrats, die Vorbereitung politischer Geschäfte sowie die Aufsicht über Verwaltung und Finanzhaushalt.[10]

Neben der Einwohnergemeinde besteht eine Ortsbürgergemeinde, die insbesondere eigenes Vermögen und Grundeigentum verwaltet.

Wirtschaft

Wohlen ist ein bedeutender Arbeitsplatzstandort im Freiamt. Die historische Strohindustrie ist verschwunden, doch die industrielle Tradition des Ortes blieb erhalten. Im Verlauf des 20. Jahrhunderts siedelten sich unter anderem Unternehmen aus Maschinenbau, Elektrotechnik, Kunststoffverarbeitung, Verpackungstechnik und anderen Industriezweigen an.

Heute ist die Wirtschaftsstruktur breit gefächert. Neben Industrie- und Gewerbebetrieben spielen Detailhandel, Gesundheitswesen, Bildung, Finanz- und Unternehmensdienstleistungen sowie die öffentliche Verwaltung eine wichtige Rolle. Grössere Gewerbegebiete befinden sich insbesondere im Westen und Nordwesten des Siedlungsraums sowie im Übergangsgebiet in Richtung Villmergen.

Durch seine Grösse und zentrale Lage übernimmt Wohlen Versorgungsfunktionen für zahlreiche kleinere Gemeinden des Freiamts.

Verkehr

Wohlen ist ein wichtiger Verkehrsknoten im südöstlichen Aargau. Zentral für den öffentlichen Verkehr ist der Bahnhof Wohlen. Er wurde 1874 im Zusammenhang mit dem Bau der Aargauischen Südbahn eröffnet.

Über die normalspurige Bahnstrecke bestehen Verbindungen in Richtung Lenzburg, Aarau, Rotkreuz und weitere Zentren. Gleichzeitig ist Wohlen Ausgangspunkt der Bremgarten-Dietikon-Bahn, die über Bremgarten und das Reusstal nach Dietikon führt. Damit besteht eine direkte Verbindung zum westlichen Teil des Kantons Zürich.

Der Bahnhof ist zudem ein bedeutender Knoten des regionalen Busverkehrs. Ergänzt wird das Angebot durch ein kommunales Ortsbusnetz, das verschiedene Wohn-, Schul-, Einkaufs- und Gewerbegebiete mit dem Bahnhof und dem Zentrum verbindet.

Historisch bestand ausserdem die Wohlen-Meisterschwanden-Bahn. Sie verband Wohlen ab 1916 mit dem Seetal und wurde 1997 stillgelegt.

Für den Individualverkehr ist Wohlen durch mehrere Kantonsstrassen mit Bremgarten, Villmergen, Lenzburg, Muri und dem Reusstal verbunden. Die nächstgelegenen Anschlüsse an das Nationalstrassennetz befinden sich ausserhalb des Gemeindegebiets.

Bildung

Als regionales Zentrum verfügt Wohlen über ein umfangreiches Bildungsangebot. Neben Kindergärten, Primarschulen und Oberstufenschulen befinden sich in der Gemeinde mehrere Einrichtungen mit regionaler oder kantonaler Bedeutung.

Von besonderer Bedeutung ist die Kantonsschule Wohlen, die 1976 eröffnet wurde und Schülerinnen und Schüler aus einem grossen Teil des Freiamts und angrenzender Regionen unterrichtet. Hinzu kommen Berufsbildungsangebote sowie eine regionale Musikschule.

Die Bedeutung Wohlens als Bildungsstandort reicht bis ins 19. Jahrhundert zurück. Bereits damals entstanden Einrichtungen, die nicht nur der lokalen Bevölkerung, sondern auch Jugendlichen aus den umliegenden Gemeinden offenstanden.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Das kulturelle Erbe Wohlens ist eng mit seiner Geschichte als Industrie- und Regionalzentrum verbunden. Besonders sichtbar ist dies an den erhaltenen Villen und ehemaligen Fabrikgebäuden der Strohindustrie.

Zu den bedeutenden kulturellen Einrichtungen gehört das Schweizer Strohmuseum in der Villa Isler. Seine Sammlung dokumentiert die Entwicklung der Strohgeflechtindustrie, ihre Produktionstechniken, den internationalen Handel und die gesellschaftlichen Auswirkungen auf das Freiamt.[6]

Ein wichtiges sakrales Bauwerk ist die katholische Pfarrkirche St. Leonhard. Die Geschichte der Wohler Pfarrei reicht bis ins Mittelalter zurück. Die heutige Kirche entstand zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Ebenfalls prägend für das Ortsbild ist die reformierte Kirche.

Im historischen Zentrum sind verschiedene Gebäude aus dem 18., 19. und frühen 20. Jahrhundert erhalten. Sie zeigen den Wandel vom landwirtschaftlich geprägten Dorf zum Industrie- und Dienstleistungszentrum.

Zu den landschaftlich interessanten Gebieten zählen die Wälder des Wagenrains. Dort befinden sich mehrere grosse Findlinge, darunter der Erdmannlistein, der zu den bekannten Naturdenkmälern der Region gehört.

Sport und Freizeit

Wohlen verfügt über zahlreiche Sportvereine und Sportanlagen. Ein Schwerpunkt liegt im Gebiet Niedermatten, wo verschiedene Anlagen für Fussball, Leichtathletik und weitere Sportarten zusammengefasst sind.

Der bekannteste Sportverein der Gemeinde ist der FC Wohlen, der während verschiedener Perioden auch im schweizerischen Profifussball vertreten war. Daneben bestehen Vereine für Handball, Tennis, Leichtathletik, Turnsport, Eissport und zahlreiche weitere Sportarten.

Zum Freizeitangebot gehören zudem das Freibad, Eissportanlagen, eine Minigolfanlage, ein Skaterpark sowie ein weitläufiges Netz von Spazier- und Velowegen in der Umgebung.

Bedeutung für das Freiamt

Wohlen bildet gemeinsam mit Bremgarten und Muri eines der wichtigsten Zentren des Freiamts. Aufgrund seiner Bevölkerungszahl, der Arbeitsplätze, der Schulen und der Verkehrsinfrastruktur besitzt die Gemeinde eine Bedeutung, die deutlich über das eigene Gemeindegebiet hinausgeht.

Die historische Entwicklung von der landwirtschaftlich geprägten Siedlung über das international bekannte Zentrum der Strohindustrie bis zur modernen Agglomerationsgemeinde ist charakteristisch für den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wandel des schweizerischen Mittellands seit dem 18. Jahrhundert.

Siehe auch

Literatur

  • Anne-Marie Dubler, Jean-Jacques Siegrist: Wohlen. Geschichte von Recht, Wirtschaft und Bevölkerung einer frühindustrialisierten Gemeinde im Aargau. Sauerländer, Aarau 1975.
  • Wohlen (AG). In: Historisches Lexikon der Schweiz.

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Gemeinde Wohlen: Bevölkerungsstatistik, abgerufen am 14. August 2026.
  2. 2,0 2,1 2,2 2,3 2,4 Wohlen (AG) im Historischen Lexikon der Schweiz, abgerufen am 14. August 2026.
  3. Gemeinde Wohlen: Geographiekennzahlen, abgerufen am 14. August 2026.
  4. Gemeinde Wohlen: Frühe Siedler, abgerufen am 14. August 2026.
  5. Gemeinde Wohlen: Vom Strohflechten in der Not zur Heim- und Fabrikindustrie, abgerufen am 14. August 2026.
  6. 6,0 6,1 Gemeinde Wohlen: Schweizer Strohmuseum, abgerufen am 14. August 2026.
  7. Gemeinde Wohlen: Die Eingemeindung von Anglikon, abgerufen am 14. August 2026.
  8. Gemeinde Wohlen: Wohlen 2050 – Räumliches Entwicklungsleitbild, abgerufen am 14. August 2026.
  9. Gemeinde Wohlen: Einwohnerrat, abgerufen am 14. August 2026.
  10. Gemeinde Wohlen: Gemeinderat, abgerufen am 14. August 2026.