Bezirk Einsiedeln
| Kanton | Schwyz |
|---|---|
| Hauptort | Einsiedeln |
| BFS-Bezirksnummer | 0501 |
| BFS-Gemeindenummer | 1301 |
| Gemeinden | 1 |
| Fläche | 110,4 km² |
| Einwohner | 16'621 |
| Stand | 20. Januar 2026 |
| Höchster Punkt | Gschwändstock, 1'616 m ü. M. |
| Website | www.einsiedeln.ch |
Der Bezirk Einsiedeln ist einer der sechs Bezirke des Kantons Schwyz. Sein Gebiet entspricht vollständig der politischen Gemeinde Einsiedeln. Er ist damit neben den Bezirken Gersau und Küssnacht einer der drei sogenannten Eingemeindebezirke des Kantons. Eine zusätzliche, vom Bezirk getrennte politische Gemeinde besteht nicht; der Bezirk nimmt zugleich kommunale Aufgaben wahr.
Zum Bezirk gehören das Dorf Einsiedeln sowie die sechs traditionell als Viertel bezeichneten Ortschaften Bennau, Egg, Euthal, Gross, Trachslau und Willerzell. Ein Teil der Ortschaft Biberbrugg liegt ebenfalls auf Einsiedler Bezirksgebiet. Hauptort, Verwaltungszentrum und bevölkerungsreichste Siedlung ist Einsiedeln.
Der Bezirk liegt auf einer voralpinen Hochebene zwischen dem Zürichsee, dem Kanton Zug, dem inneren Teil des Kantons Schwyz und dem Wägital. Seine Geschichte ist eng mit dem im Jahr 934 gegründeten Kloster Einsiedeln, der mittelalterlichen Waldstatt Einsiedeln, dem Wallfahrtswesen und den langjährigen Auseinandersetzungen zwischen dem Kloster und dem Land Schwyz verbunden.
Geographie
Der Bezirk Einsiedeln umfasst eine Fläche von 110,4 Quadratkilometern. Die Landschaft wird durch das Hochtal der Sihl, die Täler der Alp und der Biber, den Sihlsee sowie bewaldete Höhenzüge geprägt. Das Dorf Einsiedeln liegt auf rund 882 Metern über Meer. Der höchste Punkt des Bezirks ist der 1'616 Meter hohe Gschwändstock an der Grenze zu Alpthal und Unteriberg.[1]
Das Bezirksgebiet grenzt an die Schwyzer Bezirke Höfe, March und Schwyz sowie im Westen an den Kanton Zug. Benachbarte Gemeinden sind Alpthal, Altendorf, Feusisberg, Freienbach, Innerthal, Oberiberg, Rothenthurm, Unteriberg, Vorderthal und die Zuger Gemeinde Oberägeri.
Der nördliche Teil des Bezirks wird durch den Etzel und die Übergänge in Richtung Zürichsee begrenzt. Im Osten liegen die Höhenzüge zwischen dem Sihlsee und dem Wägital. Nach Süden öffnet sich die Landschaft in Richtung Ybrig, während im Westen die bewaldeten Übergänge nach Rothenthurm, Alpthal und Oberägeri liegen.
Die Landschaft weist grosse Höhenunterschiede auf. Neben den dicht besiedelten Gebieten um Einsiedeln und Biberbrugg bestehen weite Landwirtschaftsflächen, Moore, Wälder, Streusiedlungen und voralpine Alpgebiete. Der hohe Anteil an Kulturland und Wald prägt das Erscheinungsbild des Bezirks bis heute.
Gewässer
Das wichtigste Fliessgewässer ist die Sihl. Sie entspringt im Gebiet der Schwyzer Voralpen, fliesst durch den Sihlsee und verlässt den Bezirk bei Biberbrugg in Richtung Kanton Zürich. In der Stadt Zürich mündet sie in die Limmat.
Die Alp durchquert das Alptal und das Gebiet von Trachslau, bevor sie im Raum Einsiedeln beziehungsweise Biberbrugg zur Sihl fliesst. Weitere bedeutende Gewässer sind die Biber, der Grossbach, der Eubach und zahlreiche kleinere Berg- und Moorbäche.
Die Gewässer dienten früher unter anderem dem Betrieb von Mühlen und Sägereien. Heute sind sie für die Trinkwasserversorgung, den Hochwasserschutz, die Energiegewinnung, die Landwirtschaft und den Naturschutz von Bedeutung.
Sihlsee
Der Sihlsee ist das landschaftlich auffälligste Gewässer des Bezirks. Er entstand durch den Bau einer Staumauer und wurde 1937 erstmals vollständig aufgestaut. Mit einer Fläche von rund elf Quadratkilometern ist er der flächenmässig grösste Stausee der Schweiz. Sein nutzbarer Inhalt beträgt rund 92 Millionen Kubikmeter, die maximale Tiefe 24,5 Meter.[1]
Das Wasser des Sees wird durch das Etzelwerk zur Produktion von Bahnstrom genutzt. Es fliesst durch einen Druckstollen zum Kraftwerk Altendorf am oberen Zürichsee.
Für den Bau des Stausees mussten grosse Teile des früheren Sihltals überflutet werden. Landwirtschaftsbetriebe, Wohnhäuser, Strassen und Wege wurden verlegt. Besonders stark betroffen war das Viertel Willerzell, das zahlreiche Gebäude und Nutzflächen verlor.
Zur Erschliessung der Dörfer am See entstanden der 1'115 Meter lange Willerzellerviadukt und der 412 Meter lange Steinbachviadukt. Beide Bauwerke gehören zu den markantesten Verkehrsanlagen des Bezirks.
Heute dient der Sihlsee neben der Energiegewinnung auch als Naherholungsgebiet. Er wird zum Baden, Segeln, Rudern, Fischen und für weitere Wassersportarten genutzt. Die Uferzonen besitzen zugleich eine grosse Bedeutung für den Natur- und Landschaftsschutz.
Gliederung
Der Bezirk Einsiedeln besteht aus dem Dorf Einsiedeln und sechs Vierteln. Diese Viertel sind keine selbstständigen politischen Gemeinden. Sie besitzen jedoch eine ausgeprägte örtliche Identität, eigene Kirchen, Schulen, Vereine und teilweise eigene Genossamen.
| Ort | Einwohner | Charakteristik |
|---|---|---|
| Einsiedeln | 10'425 | Hauptort, Verwaltungszentrum und Klosterstandort |
| Bennau | 1'095 | Dorf zwischen Einsiedeln, Biberbrugg und Rothenthurm |
| Egg | 534 | Nördliches Viertel am Etzel und an der Sihl |
| Euthal | 737 | Südlichstes Dorf am Sihlsee |
| Gross | 1'399 | Ländlich geprägtes Viertel am südwestlichen Sihlseeufer |
| Trachslau | 1'290 | Dorf im Tal der Alp südwestlich von Einsiedeln |
| Willerzell | 1'141 | Dorf am nordöstlichen Ufer des Sihlsees |
| Gesamt | 16'621 | Stand: 20. Januar 2026 |
Die Viertel hatten historisch eine wichtige Bedeutung für die Nutzung von Allmenden, Wäldern und landwirtschaftlichen Flächen. Im Jahr 1849 wurde die frühere Genossame Einsiedeln in die Genossame Dorf-Binzen und die sechs Viertelsgenossamen aufgeteilt.[2]
Einsiedeln
Das Dorf Einsiedeln bildet den wirtschaftlichen, kulturellen und administrativen Mittelpunkt des Bezirks. Die Siedlung entwickelte sich unmittelbar vor dem Kloster und ist durch den grossen Klosterplatz, die Hauptstrasse, mehrere historische Gasthäuser und dicht bebaute Quartiere geprägt.
Der Ort ist der wichtigste katholische Wallfahrtsort der Schweiz. Neben dem Kloster befinden sich hier die Bezirksverwaltung, Schulen, kulturelle Einrichtungen, Sportanlagen, das Spital und zahlreiche Dienstleistungsbetriebe.
Bennau
Bennau liegt nordwestlich von Einsiedeln an der Verbindung zwischen Biberbrugg und Rothenthurm. Der Name wird mit dem seligen Benno von Metz in Verbindung gebracht, der sich der Überlieferung zufolge um das Jahr 900 in der Gegend aufhielt.
Durch Bennau führte während Jahrhunderten ein bedeutender Pilgerweg aus dem süddeutschen und elsässischen Raum nach Einsiedeln. Die heutige Kirche St. Sebastian wurde 1895 im neugotischen Stil eingeweiht.
Das Dorf ist weiterhin landwirtschaftlich geprägt, entwickelte sich aber zugleich zu einem Wohnort für Pendlerinnen und Pendler. Im Gebiet Schwyzerbrugg und entlang der Hauptverkehrsachsen befinden sich Gewerbebetriebe.
Egg
Egg liegt im nördlichsten Teil des Bezirks am Etzel und an der Sihl. Der Name bezeichnet vermutlich eine Geländekante oder Geländeecke. Durch das Gebiet führten historische Wege vom Zürichsee über den Etzelpass nach Einsiedeln.
Zu den bekanntesten Bauwerken gehören die Teufelsbrücke über die Sihl und die Kapelle St. Meinrad auf dem Etzelpass. In der Nähe der Teufelsbrücke soll 1493 der Arzt und Naturforscher Paracelsus geboren worden sein.
Euthal
Euthal liegt am südlichen Ende des Sihlsees. Das Dorf wurde 1331 als Öital erwähnt. Die Bezirksgrenze südlich des Ortes bildet zugleich eine traditionelle Mundartgrenze zwischen dem Einsiedler und dem Ybriger Dialekt.
Die heutige Kirche zur Schmerzhaften Muttergottes entstand zwischen 1790 und 1792. Neben der Landwirtschaft haben Gewerbe- und Industriebetriebe eine gewisse Bedeutung.
Gross
Gross liegt am südwestlichen Ufer des Sihlsees. Der Ortsname ist bereits zu Beginn des 14. Jahrhunderts belegt. Das Viertel umfasst neben dem Dorf zahlreiche Höfe und kleinere Siedlungen.
Landwirtschaft, Viehzucht und Forstwirtschaft bestimmen weiterhin grosse Teile der Landschaft. Die Lage am Sihlsee machte Gross ausserdem zu einem Wohn- und Naherholungsort.
Trachslau
Trachslau liegt südwestlich von Einsiedeln im Tal der Alp. Der Name erscheint 1331 als Trechselun. Das Dorf war wiederholt Schauplatz von Auseinandersetzungen im Grenzgebiet zwischen der Waldstatt Einsiedeln und dem Land Schwyz.
Im Viertel befindet sich das Kloster in der Au, ein Benediktinerinnenkloster, dessen Ursprünge auf mittelalterliche Gemeinschaften von Waldschwestern zurückgehen. Früher wurden in Trachslau Lehm, Torf, Kies und Naturstein gewonnen.
Willerzell
Willerzell liegt am nordöstlichen Ufer des Sihlsees. Der Name wird wahrscheinlich von der lateinischen Wortverbindung villa cellae abgeleitet und deutet auf ein Klostergut oder auf Zellen von Einsiedlern hin.
Durch die Aufstauung des Sihlsees verlor Willerzell einen beträchtlichen Teil seines früheren Kulturlands. Die direkte Strassenverbindung nach Einsiedeln führt über den Willerzellerviadukt.
Geschichte
Frühzeit und Klostergründung
Archäologische Einzelfunde weisen darauf hin, dass das Gebiet des heutigen Bezirks bereits in vorgeschichtlicher Zeit zeitweise genutzt wurde. Eine dauerhafte Besiedlung des hoch gelegenen und stark bewaldeten Gebiets entwickelte sich jedoch erst im Mittelalter.
Der Überlieferung zufolge zog sich der Mönch Meinrad im Jahr 835 vom Etzel in den sogenannten Finsteren Wald zurück. Dort errichtete er eine Einsiedelei und eine kleine Kapelle. Im Jahr 861 wurde er von zwei Räubern erschlagen.
Mit Meinrads Legende verbunden sind zwei Raben, die seine Mörder verfolgt haben sollen. Die beiden Vögel wurden später zu den Wappentieren des Klosters und des Bezirks Einsiedeln.
Im Jahr 934 gründete der Strassburger Priester Eberhard am Ort von Meinrads Einsiedelei ein Benediktinerkloster. Das Stift erhielt in den folgenden Jahrhunderten umfangreiche Schenkungen und Privilegien. Kaiser Heinrich II. bestätigte dem Kloster 1018 einen grossen Besitzkomplex im Gebiet des Finsteren Waldes.
Der deutsche Name Einsiedelen ist erstmals 1073 überliefert. Aus dem Kloster, den dazugehörigen Wirtschaftshöfen und den Ansiedlungen von Gotteshausleuten entwickelte sich allmählich die Waldstatt Einsiedeln.[3]
Waldstatt Einsiedeln
Die mittelalterliche Waldstatt umfasste die Siedlungen und Höfe im Herrschaftsbereich des Klosters. Ihre Bewohner wurden als Waldleute oder Gotteshausleute bezeichnet. Sie waren dem Kloster grundherrschaftlich verpflichtet, verfügten jedoch mit der Zeit über eigene örtliche Rechte und Organisationsformen.
Zu den Einrichtungen der Waldstatt gehörten die Session, der Waldstattrat, das Gericht sowie die Maien- und Herbstgemeinde. Die rechtlichen Grundlagen wurden unter anderem im Hofrodel, im Waldstattbuch von 1572 und in der Waldstattverordnung von 1702 festgehalten.[4]
Politische Entscheidungen mussten häufig zwischen dem Kloster, dem Schwyzer Vogt und den Vertretern der Waldleute ausgehandelt werden. Diese dreigliedrige Herrschaftsordnung wurde als System der «Drei Teile» bezeichnet.
Marchenstreit
Zwischen dem Kloster Einsiedeln und den Schwyzern entstand ein langwieriger Konflikt um Weide-, Wald- und Nutzungsrechte. Die Schwyzer Bauern drangen zunehmend in Gebiete ein, die das Kloster als seinen Besitz betrachtete.
Der sogenannte Marchenstreit verschärfte sich im 13. und frühen 14. Jahrhundert. In der Nacht vom 6. auf den 7. Januar 1314 überfielen Schwyzer das Kloster, nahmen Mönche gefangen und plünderten die Anlage.
Der Überfall und die anschliessenden kirchlichen und politischen Sanktionen gehörten zu den unmittelbaren Hintergründen des Konflikts zwischen den Schwyzern und den Habsburgern, der 1315 in der Schlacht am Morgarten gipfelte.
Ein Schiedsgericht entschied 1350 einen grossen Teil der umstrittenen Gebiete zugunsten von Schwyz. Dennoch blieb die Verbindung zwischen Kloster, Waldstatt und Land Schwyz kompliziert.
Unter Schwyzer Schirmherrschaft
1414 erhielten die Waldleute das Landrecht von Schwyz. Damit wurden sie enger in die politische Ordnung des Landes Schwyz eingebunden. 1433 ging auch die Schirmvogtei über das Kloster an Schwyz über.
Die Waldstatt bewahrte zahlreiche eigene Institutionen, unterstand aber in wichtigen politischen und gerichtlichen Fragen der Schwyzer Landeshoheit. Die hohe Gerichtsbarkeit lag bei Schwyz, während das Kloster grundherrliche und niedere Gerichtsrechte ausübte.
Das Kloster blieb wirtschaftlich, religiös und kulturell bestimmend. Die Wallfahrt zur Gnadenkapelle brachte Pilger, Händler und Handwerker nach Einsiedeln. Entlang der Zufahrtswege entstanden Gasthäuser, Werkstätten und Märkte.
Während des Alten Zürichkriegs war das Gebiet wegen seiner Lage zwischen Schwyz und Zürich wiederholt von Truppendurchzügen und Kämpfen betroffen. 1439 kam es am Etzel zu einem Gefecht zwischen Zürchern und Eidgenossen.
Frühe Neuzeit
In der frühen Neuzeit erlebte die Wallfahrt einen starken Aufschwung. Das Dorf Einsiedeln entwickelte sich zu einem der wichtigsten religiösen Zentren im katholischen Teil der Eidgenossenschaft.
Ab 1704 entstand unter der Leitung der Baumeister Caspar und Johann Moosbrugger die heutige barocke Klosteranlage. Die neue Klosterkirche wurde ab 1721 errichtet und 1735 geweiht.
Die Bevölkerung lebte vor allem von Landwirtschaft, Viehzucht, Forstwirtschaft, Handwerk, Pilgerherbergen und Tätigkeiten im Umfeld des Klosters. Wegen der Höhenlage und des feuchten Klimas spielte der Ackerbau eine geringere Rolle als die Gras- und Milchwirtschaft.
Helvetische Republik
Im Frühjahr 1798 besetzten französische Truppen Einsiedeln. Das Kloster wurde geplündert, die Gnadenkapelle abgebrochen und der Stiftsbesitz zum Nationaleigentum erklärt. Viele Mönche flohen ins Ausland.
Während der Helvetischen Republik verlor die alte Waldstattordnung ihre Grundlage. Einsiedeln wurde aus dem bisherigen Abhängigkeitsverhältnis gegenüber dem Kloster und dem Land Schwyz gelöst.
Nach dem Amnestiegesetz von 1801 kehrten die Mönche schrittweise zurück. Die Mediationsakte von 1803 ermöglichte die Wiederherstellung des Klosters, ohne das frühere politische Untertanenverhältnis wieder einzuführen.
Entstehung des Bezirks
Am 5. Januar 1804 wurde Einsiedeln zu einem Bezirk des Kantons Schwyz. Die neue politische Ordnung brachte der Bevölkerung eine weitgehende Selbstverwaltung. Dennoch bestanden weiterhin Spannungen zwischen dem alten Land Schwyz und den äusseren Bezirken.
Die Vertreter von Einsiedeln, March, Höfe und Küssnacht verlangten politische Gleichberechtigung und die Abschaffung der Vorrechte des alten Landes. Nachdem entsprechende Forderungen abgelehnt worden waren, trennten sich die äusseren Bezirke 1831 administrativ von Schwyz.
Am 26. Juni 1831 fand auf dem Brüel in Einsiedeln die erste Landsgemeinde des äusseren Landes statt. Im April 1832 beschlossen die äusseren Bezirke die Bildung des Kantons «Schwyz, äusseres Land». Einsiedeln und Lachen dienten abwechselnd als Hauptorte.
Nach militärischen Spannungen und eidgenössischer Vermittlung wurden das innere und das äussere Land 1833 wiedervereinigt. Die neue Kantonsverfassung gewährte den Bezirken eine stärkere politische Gleichstellung.[4]
19. Jahrhundert
Im 19. Jahrhundert nahm die Bevölkerung zu, und das Dorf Einsiedeln dehnte sich über seinen älteren Siedlungskern hinaus aus. Die Landwirtschaft blieb wichtig, während Gewerbe, Handel und Heimarbeit zusätzliche Erwerbsmöglichkeiten boten.
Von grosser wirtschaftlicher Bedeutung war die Verlagsanstalt Benziger. Das Unternehmen entwickelte sich aus einem Devotionalienhandel und wurde zu einem international tätigen katholischen Verlag mit Buchdruckerei und Buchbinderei. Es beschäftigte zeitweise zahlreiche Personen im Dorf und in den Vierteln.
1849 wurde das Vermögen der bisherigen Genossame Einsiedeln unter der Genossame Dorf-Binzen und den sechs Viertelsgenossamen aufgeteilt. Diese öffentlich-rechtlichen Körperschaften verwalten bis heute Teile der Allmenden, Wälder und weiteren Grundstücke.
1877 wurde die Bahnstrecke Wädenswil–Einsiedeln eröffnet. Die Eisenbahn erleichterte die Anreise von Pilgerinnen und Pilgern und verbesserte die wirtschaftliche Verbindung mit dem Zürichseegebiet.
20. und 21. Jahrhundert
Der Bau des Sihlsees in den 1930er Jahren stellte einen der grössten landschaftlichen Eingriffe in der Geschichte des Bezirks dar. Zahlreiche Höfe und Gebäude mussten aufgegeben oder verlegt werden. Gleichzeitig entstanden neue Strassen, Viadukte und Arbeitsplätze.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wandelte sich Einsiedeln zunehmend zu einem regionalen Dienstleistungs-, Bildungs- und Gesundheitszentrum. Neue Wohnquartiere entstanden sowohl im Hauptort als auch in den Vierteln.
Verbesserte Verkehrsverbindungen machten den Bezirk auch für Pendlerinnen und Pendler attraktiv. Besonders seit dem Ende des 20. Jahrhunderts nahm die Bevölkerung deutlich zu.
Der Bezirk steht vor der Aufgabe, das Wachstum mit dem Schutz der Landschaft, der Entwicklung der Ortszentren, der Bereitstellung von Wohnraum und dem Ausbau der öffentlichen Infrastruktur zu verbinden.
Bevölkerung
Am 20. Januar 2026 lebten 16'621 Personen im Bezirk. Davon wohnten mehr als 10'000 im Dorf Einsiedeln. Die übrige Bevölkerung verteilte sich auf die sechs Viertel.[1]
Mit rund 151 Einwohnerinnen und Einwohnern pro Quadratkilometer ist der Bezirk insgesamt vergleichsweise dünn besiedelt. Die tatsächliche Besiedlungsdichte ist jedoch sehr unterschiedlich. Während das Dorf Einsiedeln einen geschlossenen und teilweise städtisch wirkenden Siedlungskern besitzt, bestehen in den Vierteln zahlreiche Einzelhöfe und Streusiedlungen.
Die Bevölkerung ist traditionell römisch-katholisch geprägt. Das Kloster und die Wallfahrt beeinflussten das religiöse Leben über Jahrhunderte. Durch die Zuwanderung aus anderen Kantonen und dem Ausland nahm die konfessionelle und kulturelle Vielfalt zu.
Neben der römisch-katholischen Kirchgemeinde besteht eine evangelisch-reformierte Kirchgemeinde. Weitere christliche Gemeinschaften sowie Angehörige anderer Religionen und konfessionslose Personen leben ebenfalls im Bezirk.
Die einheimische Mundart gehört zum höchstalemannischen Sprachraum. Zwischen den einzelnen Vierteln bestehen kleinere sprachliche Unterschiede. Südlich von Euthal verläuft die traditionelle Grenze zum Ybriger Dialekt.
Politik und Verwaltung
Eingemeindebezirk
Einsiedeln ist ein Eingemeindebezirk. Das bedeutet, dass Bezirks- und Gemeindegebiet übereinstimmen und die Bezirksbehörden zugleich die gewöhnlichen kommunalen Aufgaben erfüllen.
Die amtliche Bezeichnung der Verwaltung lautet deshalb Bezirksverwaltung und nicht Gemeindeverwaltung. Dennoch wird Einsiedeln in schweizerischen Statistiken und Verzeichnissen auch als politische Gemeinde mit der BFS-Nummer 1301 geführt.
Die Bezirksverwaltung befindet sich im Hauptort Einsiedeln. Sie ist unter anderem für Einwohnerwesen, Finanzen, Steuern, Bauwesen, Infrastruktur, Schulen, Sozialwesen, Kultur, Sicherheit und wirtschaftliche Entwicklung zuständig.
Bezirksgemeinde
Die Stimmberechtigten bilden die Bezirksgemeinde. Sie beraten an der Bezirksgemeindeversammlung öffentliche Geschäfte und entscheiden je nach Art der Vorlage direkt an der Versammlung oder anschliessend an der Urne.
Zu den direkt behandelten Geschäften gehören insbesondere die Jahresrechnung, der Voranschlag und der Steuerfuss. Grössere Sachgeschäfte, Reglemente und Kredite können nach der Vorberatung der Volksabstimmung unterliegen.
Die Bezirksgemeindeversammlung ist öffentlich. Das Stimm- und Antragsrecht steht den im Bezirk wohnhaften stimmberechtigten Schweizer Bürgerinnen und Bürgern zu.
Bezirksrat
Der Bezirksrat ist das vollziehende und verwaltende Organ. Er besteht aus neun Mitgliedern, die jeweils ein Ressort führen. Zu den Ressorts gehören unter anderem Präsidiales, Finanzen, Bildung und Kultur, Infrastruktur, Planung, Bau und Umwelt, Soziales, Volkswirtschaft sowie Liegenschaften und Freizeit.[5]
An der Spitze steht der Bezirksammann. Der Bezirksstatthalter beziehungsweise die Bezirksstatthalterin übernimmt die Stellvertretung. Der Säckelmeister ist für das Finanzressort verantwortlich.
Der Landschreiber führt die Geschäfte des Bezirksrats und leitet die Bezirksverwaltung. Verschiedene Kommissionen unterstützen die Behörden in Fachbereichen wie Planung, Bildung, Kultur, Einbürgerungen, Energie und Rechnungsprüfung.
Justiz
Der Bezirk verfügt über ein eigenes Bezirksgericht. Dieses behandelt erstinstanzlich die ihm durch das kantonale Recht zugewiesenen Zivil- und Strafsachen.
Weitere Einrichtungen sind das Vermittleramt und die Schlichtungsbehörde im Mietwesen. Notariat, Grundbuch, Betreibungswesen und Staatsanwaltschaft sind nach den kantonalen Zuständigkeitsordnungen organisiert.
Wirtschaft
Die wirtschaftliche Entwicklung des Bezirks wurde lange durch Landwirtschaft, Kloster, Wallfahrt und lokale Gewerbebetriebe bestimmt. Die Gras- und Milchwirtschaft besitzt wegen der Höhenlage und der klimatischen Bedingungen eine besondere Bedeutung.
Zahlreiche Landwirtschaftsbetriebe halten Milchvieh oder betreiben Viehzucht. Käse, Milchprodukte, Fleisch und weitere regionale Erzeugnisse werden direkt oder über Verarbeitungsbetriebe vermarktet. Auch die Forstwirtschaft spielt in den ausgedehnten Waldgebieten eine Rolle.
Das Kloster und der Wallfahrtsbetrieb schufen über Jahrhunderte Arbeitsplätze in Beherbergung, Gastronomie, Handel und Handwerk. Der Tourismus ist weiterhin ein wichtiger Wirtschaftszweig. Neben Pilgerinnen und Pilgern besuchen Tagesgäste, Wandernde, Wintersportler und Kulturinteressierte den Bezirk.
Im 19. und 20. Jahrhundert waren die Verlags-, Druck- und Buchbindereibetriebe der Familie Benziger von grosser Bedeutung. Später siedelten sich Unternehmen aus den Bereichen Maschinenbau, Kunststoffverarbeitung, Bau, Holzverarbeitung und Lebensmittelproduktion an.
Heute besitzt Einsiedeln eine breit gefächerte Wirtschaftsstruktur. Der Dienstleistungssektor umfasst Detailhandel, Gesundheitswesen, Bildung, Verwaltung, Banken, Versicherungen, Gastronomie und Tourismus.
Ein beträchtlicher Teil der Erwerbstätigen pendelt in die Regionen Zürichsee, Pfäffikon, Rapperswil, Zug, Schwyz oder Zürich. Gleichzeitig erfüllt Einsiedeln als regionales Zentrum wichtige Versorgungsfunktionen für die umliegenden Gebiete.
Verkehr
Der Bezirk liegt zwischen den Wirtschaftsräumen Zürichsee, Zug und Innerschweiz. Trotz der voralpinen Lage ist er durch Bahn, Bus und Strasse gut erschlossen.
Eisenbahn
Die Bahnstrecke von Wädenswil nach Einsiedeln wurde 1877 eröffnet. Heute wird sie von der Schweizerischen Südostbahn betrieben. Der Bahnhof Einsiedeln ist ein Kopfbahnhof und bildet einen wichtigen Knotenpunkt des regionalen Verkehrs.
Der Bahnhof Biberbrugg liegt teilweise auf Einsiedler Gebiet und verbindet die Strecke nach Einsiedeln mit den Bahnlinien in Richtung Pfäffikon, Rapperswil, Arth-Goldau und Zentralschweiz.
Die Eisenbahn ist sowohl für den Pendlerverkehr als auch für den Wallfahrts- und Ausflugstourismus von Bedeutung. Sie verkürzte im 19. Jahrhundert die Reisezeit nach Einsiedeln erheblich und trug zur Zunahme der Pilgerzahlen bei.
Busverkehr
Postauto- und Ortsbuslinien verbinden den Bahnhof Einsiedeln mit den Vierteln Bennau, Egg, Willerzell, Euthal, Gross und Trachslau. Weitere Verbindungen führen nach Alpthal, Rothenthurm, Unteriberg und Oberiberg.
Der öffentliche Verkehr ist für die dezentralen Siedlungen und die zahlreichen Schülerinnen und Schüler besonders wichtig. Das Angebot wurde im Verlauf des 20. und 21. Jahrhunderts schrittweise ausgebaut.
Strassenverkehr
Die wichtigsten Strassenverbindungen führen über Biberbrugg und Schindellegi zum Zürichsee und zur Autobahn A3, über Rothenthurm in Richtung Zug sowie durch das Sihltal und Ybrig nach Unteriberg und Oberiberg.
Eine weitere Verbindung führt über Alpthal und die Haggenegg in Richtung Schwyz. Diese Route besitzt vor allem touristische und regionale Bedeutung.
Der Sihlsee wird von mehreren Strassen umgeben. Der Willerzeller- und der Steinbachviadukt stellen die Verbindung zwischen den durch den Stausee getrennten Teilen des Bezirks sicher.
Bildung
Der Bezirk führt Kindergärten, Primarschulen und die Sekundarstufe I. Schulstandorte befinden sich im Dorf Einsiedeln und in mehreren Vierteln.
Die dezentrale Schulstruktur ermöglicht vielen Kindern den Besuch einer Schule in der Nähe ihres Wohnorts. Mit zunehmender Schülerzahl wurden verschiedene Anlagen erweitert, ersetzt oder modernisiert.
Für die gymnasiale Ausbildung stehen unter anderem die Stiftsschule Einsiedeln sowie kantonale und ausserkantonale Mittelschulen zur Verfügung. Die Stiftsschule geht auf die mittelalterliche Klosterschule zurück und gehört zu den traditionsreichsten Bildungsinstitutionen der Schweiz.
Berufslernende besuchen Berufsschulen innerhalb und ausserhalb des Kantons. Die Nähe zu den Bildungszentren Pfäffikon, Rapperswil, Zug, Schwyz und Zürich erweitert das Ausbildungsangebot.
Zum kulturellen Bildungsangebot gehören die Musikschule Einsiedeln, die Bezirksbibliothek und verschiedene Vereine, Kurse und Erwachsenenbildungsangebote.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Kloster Einsiedeln
Das Kloster Einsiedeln ist das bedeutendste Bauwerk und die bekannteste Institution des Bezirks. Die heutige barocke Anlage entstand hauptsächlich im 18. Jahrhundert nach Plänen der Brüder Caspar und Johann Moosbrugger.
Im Zentrum der Klosterkirche steht die Gnadenkapelle mit dem Bildnis der Schwarzen Madonna. Sie ist das Ziel zahlreicher Pilgerinnen und Pilger aus der Schweiz und dem Ausland.
Zum Kloster gehören neben der Kirche und den Konventsgebäuden eine Bibliothek, Archive, Werkstätten, Landwirtschaftsbetriebe, die Stiftsschule und verschiedene kulturelle Einrichtungen. Der Klosterplatz gehört zu den grössten historischen Platzanlagen der Schweiz.
Wallfahrt und Jakobsweg
Einsiedeln ist eine bedeutende Station des Jakobswegs. Historische Pilgerwege erreichen den Bezirk über den Etzelpass, den Zürichsee, Rapperswil, das Zürcher Oberland und die Innerschweiz.
Von Einsiedeln führen die Wege über Alpthal, die Haggenegg oder andere Übergänge weiter in Richtung Schwyz, Vierwaldstättersee und Santiago de Compostela.
Die Wallfahrt beeinflusste die Entwicklung des Gastgewerbes, des Handels, des Kunsthandwerks und der religiösen Kultur. Andenken, Druckerzeugnisse, Rosenkränze und Devotionalien wurden über Jahrhunderte in Einsiedeln hergestellt und verkauft.
Teufelsbrücke und Etzel
Die gedeckte Teufelsbrücke bei Egg führt über die Sihl. Eine erste Brücke soll bereits im frühen 12. Jahrhundert errichtet worden sein. Die heutige Anlage geht im Wesentlichen auf einen Umbau von 1699 zurück.
In der Nähe befindet sich das mutmassliche Geburtshaus von Paracelsus. Auf dem Etzelpass stehen die Kapelle St. Meinrad und ein historisches Gasthaus.
Der Übergang über den Etzel war während Jahrhunderten Teil einer bedeutenden Pilgerroute vom Zürichsee nach Einsiedeln.
Kloster in der Au
Das Benediktinerinnenkloster in der Au liegt zwischen Einsiedeln und Trachslau. Seine Wurzeln reichen zu mittelalterlichen Gemeinschaften von Waldschwestern zurück.
Die heutige Klostergemeinschaft führt ein kontemplatives Leben nach der Benediktsregel. Die Anlage liegt am Jakobsweg und bildet mit ihrer Kirche und den umliegenden Landwirtschaftsflächen ein charakteristisches Kulturlandschaftselement.
Sihlsee und Viertelkirchen
Der Sihlsee und seine Ufer gehören zu den meistbesuchten Erholungsgebieten des Bezirks. Wanderwege, Badeplätze und Aussichtspunkte erschliessen die Landschaft.
In den Vierteln befinden sich mehrere historisch und architektonisch bedeutende Kirchen. Dazu gehören die Kirchen St. Sebastian in Bennau, St. Johannes der Täufer in Egg, die Wallfahrtskirche zur Schmerzhaften Muttergottes in Euthal, St. Johannes Nepomuk in Gross, St. Stephan in Trachslau und St. Josef in Willerzell.
Brauchtum und Veranstaltungen
Das kulturelle Leben wird durch kirchliche Feste, Fasnacht, Musikgesellschaften, Theatervereine, Sportvereine und Genossamen geprägt. Wallfahrten und Prozessionen besitzen weiterhin eine besondere Bedeutung.
Das Einsiedler Welttheater wird in mehrjährigen Abständen auf dem Klosterplatz aufgeführt. Es geht auf das Mysterienspiel Das grosse Welttheater von Pedro Calderón de la Barca zurück und wurde wiederholt in zeitgenössischen Bearbeitungen inszeniert.
Zu den traditionellen Veranstaltungen gehören Viehausstellungen, Märkte, Konzerte und Vereinsfeste. In den Vierteln bestehen eigenständige lokale Bräuche und Gemeinschaften.
Sport und Freizeit
Der Bezirk bietet zahlreiche Möglichkeiten für Wandern, Velofahren, Langlauf, Skifahren, Schneeschuhlaufen und Wassersport.
Im Winter werden auf der Einsiedler Hochebene Langlaufloipen unterhalten. Kleinere Skilifte befinden sich in mehreren Gebieten des Bezirks. Die Schanzenanlage in Einsiedeln dient dem Skisprungtraining und der Durchführung von Wettkämpfen.
Der Sihlsee wird zum Segeln, Rudern, Paddeln, Fischen und Baden genutzt. Wegen seiner Funktion als Stausee und Naturraum gelten örtliche Schutz- und Sicherheitsbestimmungen.
Wanderwege führen unter anderem auf den Etzel, zum Stöcklichrüz, in das Alptal, um den Sihlsee und zu den Übergängen nach Ybrig, Rothenthurm und Schwyz.
Wappen
Das Wappen des Bezirks zeigt in Rot zwei übereinander fliegende, weiss beäugte schwarze Raben.
Die Raben erinnern an den heiligen Meinrad. Der Legende zufolge hielt Meinrad zwei Raben, die nach seiner Ermordung die Täter bis nach Zürich verfolgten und zu deren Festnahme beitrugen.
Das Motiv wird sowohl vom Bezirk als auch vom Kloster Einsiedeln verwendet. Die genaue grafische Gestaltung der beiden Wappen unterscheidet sich, die gemeinsame Symbolik verweist jedoch auf denselben Ursprung.
Persönlichkeiten
- Meinrad von Einsiedeln (um 797–861), Einsiedler und Heiliger
- Paracelsus (1493–1541), Arzt, Naturforscher und Philosoph
- Johann Baptist Babel (1716–1799), Bildhauer und Holzschnitzer
- Meinrad Lienert (1865–1933), Schriftsteller und Mundartdichter
- Josef Thomas Fassbind (1798–1863), Politiker und Bezirksammann
- Alois Fuchs (1794–1855), römisch-katholischer Geistlicher und Kunsthistoriker
- Joachim Raff (1822–1882), Komponist und Musikpädagoge
- Othmar Schoeck (1886–1957), Komponist und Dirigent
Literatur
- Linus Birchler: Die Kunstdenkmäler des Kantons Schwyz. Band I: Die Bezirke Einsiedeln, Höfe und March. Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte, Bern 1927.
- Werner Oechslin, Anja Buschow Oechslin: Die Kunstdenkmäler des Kantons Schwyz. Einsiedeln I: Das Benediktinerkloster Einsiedeln. Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte, Bern 2003.
- Werner Oechslin, Anja Buschow Oechslin: Die Kunstdenkmäler des Kantons Schwyz. Einsiedeln II: Dorf und Viertel Einsiedeln. Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte, Bern 2003.
- Bezirkskanzlei Einsiedeln: Waldstatt Einsiedeln. Beiträge zur Geschichte. Einsiedeln.
- Thomas Fässler: Einsiedeln (Gemeinde). In: Historisches Lexikon der Schweiz.
Weblinks
- Offizielle Website des Bezirks Einsiedeln
- Offizielle Website des Klosters Einsiedeln
- Einsiedeln im Historischen Lexikon der Schweiz
- Offizielle Website des Kantons Schwyz
- Tourismusregion Einsiedeln-Ybrig-Zürichsee
Einzelnachweise
- ↑ 1,0 1,1 1,2 Bezirk Einsiedeln: Zahlen und Fakten, abgerufen am 3. August 2026.
- ↑ Bezirk Einsiedeln: Die Viertel des Bezirkes Einsiedeln, abgerufen am 3. August 2026.
- ↑ Thomas Fässler: Einsiedeln (Gemeinde). In: Historisches Lexikon der Schweiz.
- ↑ 4,0 4,1 Bezirk Einsiedeln: Geschichte der Waldstatt Einsiedeln, abgerufen am 3. August 2026.
- ↑ Bezirk Einsiedeln: Der Bezirksrat Einsiedeln, abgerufen am 3. August 2026.