Geschichte des Kantons Basel-Stadt

Aus Helvetia Wiki – Die Enzyklopädie der Schweiz
Geschichte des Kantons Basel-Stadt
Älteste menschliche Spuren seit etwa 50'000 v. Chr.
Spätkeltische Siedlungen seit dem 2. Jahrhundert v. Chr.
Erste Erwähnung als Basilia 374
Weihe des Heinrichsmünsters 1019
Basler Erdbeben 18. Oktober 1356
Vereinigung mit Kleinbasel 1392
Basler Konzil 1431–1448
Gründung der Universität Basel 1460
Aufnahme in die Eidgenossenschaft 13. Juli 1501
Durchsetzung der Reformation 1529
Basler Revolution 1798
Trennung des Kantons Basel 1833
Verfassung des modernen Stadtkantons 1875
Eingemeindung Kleinhüningens 1908
Einführung des Frauenstimmrechts 1966
Annahme der heutigen Kantonsverfassung 2005
Inkrafttreten der heutigen Kantonsverfassung 13. Juli 2006

Die Geschichte des Kantons Basel-Stadt umfasst die Entwicklung des Gebiets der heutigen Gemeinden Basel, Riehen und Bettingen von den frühesten menschlichen Spuren über die keltische und römische Besiedlung, die mittelalterliche Bischofsstadt und den eidgenössischen Stadtstaat bis zum modernen, international ausgerichteten Stadtkanton.

Bis zur Basler Kantonstrennung von 1833 ist die Geschichte Basel-Stadts weitgehend Teil der Geschichte des alten Kantons Basel. Dieser umfasste neben der Stadt ein umfangreiches ländliches Herrschaftsgebiet, aus dem 1833 der Kanton Basel-Landschaft hervorging. Beim neuen Kanton Basel-Stadt verblieben die Stadt Basel sowie die Gemeinden Riehen, Bettingen und zunächst Kleinhüningen. Kleinhüningen wurde 1908 in die Stadt Basel eingemeindet.[1]

Die Lage am Rhein und unmittelbar an den heutigen Grenzen zu Frankreich und Deutschland prägte die politische, wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung. Basel war Bischofssitz, Handelsstadt, Universitäts- und Druckereizentrum, Industriestandort, Rheinhafen und ein Mittelpunkt der chemisch-pharmazeutischen Industrie. Zugleich entwickelte sich Basel-Stadt nach 1833 zu einem besonderen schweizerischen Staatswesen, in dem kantonale und städtische Aufgaben weitgehend von denselben Behörden erfüllt werden.

Historischer Raum und Bezeichnung

Der heutige Kanton Basel-Stadt ist der flächenmässig kleinste Kanton der Schweiz. Sein Gebiet besteht aus der Stadt Basel am Rheinknie sowie den nordöstlich gelegenen Gemeinden Riehen und Bettingen. Die Kantonsgrenze berührt Frankreich, Deutschland und den Kanton Basel-Landschaft.

Der Name Basel bezeichnet je nach Zusammenhang die Stadt, den bis 1833 bestehenden Gesamtkanton, den heutigen Kanton Basel-Stadt oder die gesamte grenzüberschreitende Region. Für die Zeit vor 1833 ist deshalb zwischen der Geschichte der Stadt Basel, dem städtischen Herrschaftsgebiet und dem alten Kanton Basel zu unterscheiden.

Der Ausdruck Basel-Stadt setzte sich im Zusammenhang mit der Kantonstrennung durch. Der neue Kanton wurde zunächst auch als «Basel-Stadttheil» bezeichnet. Die Bundesverfassungen des 19. und 20. Jahrhunderts behandelten Basel-Stadt zusammen mit Basel-Landschaft als einen der beiden sogenannten Halbkantone. Die heutige Bundesverfassung verwendet diese Bezeichnung nicht mehr. Basel-Stadt besitzt jedoch weiterhin nur einen Sitz im Ständerat und bei Abstimmungen über das Ständemehr eine halbe Standesstimme.

Urgeschichte

Die ältesten bekannten Spuren menschlicher Anwesenheit auf dem Gebiet des heutigen Kantons reichen ungefähr 50'000 Jahre zurück. Aus dem Mittelpaläolithikum sind Steinwerkzeuge überliefert, die mit Gruppen von Neandertalern in Verbindung gebracht werden. Eine dauerhafte Besiedlung bestand zu dieser Zeit wahrscheinlich noch nicht.[2]

Seit der Jungsteinzeit betrieben Menschen in der Region Landwirtschaft und Viehzucht. Bei Riehen wurden Spuren von Siedlungen und Tierhaltung aus dem 5. und 4. Jahrtausend v. Chr. gefunden. Weitere Funde belegen die Nutzung der Landschaft während der Bronzezeit.

Um 900 v. Chr. bestand auf dem Martinskirchsporn des späteren Münsterhügels eine befestigte Siedlung. Die erhöhte Lage über dem Rhein bot Schutz und ermöglichte die Kontrolle wichtiger Verkehrs- und Handelswege. Gräben, ein Wall und eine Palisade sicherten die Anlage gegen Süden.[3]

Der Rhein war bereits in vorgeschichtlicher Zeit Verkehrsweg, Fischereigebiet und natürliche Grenze. Über ihn gelangten Rohstoffe, Metallwaren und andere Güter aus weit entfernten Regionen an das Rheinknie.

Keltische Siedlungen

In der späten Eisenzeit gehörte die Basler Region zum Siedlungsgebiet der Rauriker, einer keltischen Bevölkerungsgruppe. Zwischen ungefähr 170 und 90 v. Chr. bestand im Gebiet der späteren Gasfabrik und des heutigen Novartis-Campus eine grosse unbefestigte Siedlung.

Die als Basel-Gasfabrik bezeichnete Fundstelle umfasste ungefähr 170'000 Quadratmeter. Handwerk, Handel und Landwirtschaft waren eng miteinander verbunden. Archäologische Funde belegen die Verarbeitung von Metallen, Knochen und anderen Werkstoffen sowie Handelskontakte in verschiedene Teile Europas.[3]

Nach der Aufgabe dieser Siedlung entstand auf dem Münsterhügel ein befestigtes keltisches Oppidum. Es war durch einen sogenannten Murus Gallicus, einen aus Holz, Erde und Stein errichteten Wall, sowie einen vorgelagerten Graben geschützt.

Die Verlagerung auf den Münsterhügel hing wahrscheinlich mit politischen und militärischen Veränderungen während der römischen Expansion zusammen. Der Ort blieb auch in der folgenden römischen Epoche von Bedeutung.

Römische Zeit

Nach der Eingliederung der Region in das Römische Reich befand sich auf dem Münsterhügel ein römischer Militär- und Verwaltungsposten. Die strategische Lage am Rhein ermöglichte die Überwachung des Flussübergangs und der Verkehrswege entlang des Oberrheins.

Der wichtigste römische Mittelpunkt der Region war zunächst die Koloniestadt Augusta Raurica beim heutigen Augst und Kaiseraugst. Sie war 44 oder 43 v. Chr. auf Veranlassung des römischen Feldherrn Lucius Munatius Plancus gegründet worden. Basel selbst blieb zunächst wesentlich kleiner.

Im Zuge der Krisen des 3. Jahrhunderts und der Verlagerung der römischen Grenzverteidigung an den Rhein gewann der Basler Münsterhügel wieder an Bedeutung. Befestigungen schützten die Siedlung, während der Rhein zur militärischen Grenze des Reiches wurde.

Im Jahr 374 wurde der Name Basilia erstmals schriftlich erwähnt. Der römische Kaiser Valentinian I. hielt sich damals am Rheinknie auf und liess die Grenzanlagen überwachen.[4]

Die Herkunft des Namens Basel ist nicht abschliessend geklärt. Er wird häufig mit dem römischen Personennamen Basilius oder einem lateinischen beziehungsweise griechischen Begriff in Verbindung gebracht.

Mit dem Zerfall der weströmischen Herrschaft im 5. Jahrhundert verschwanden die antiken Verwaltungsstrukturen. Die Besiedlung auf dem Münsterhügel und in seiner Umgebung brach jedoch nicht vollständig ab.

Frühmittelalter

Im Frühmittelalter gehörte die Basler Region zunächst zum Einflussgebiet der Alemannen und später zum Fränkischen Reich. Die Bevölkerung lebte in kleineren Siedlungen und landwirtschaftlich geprägten Hofgruppen.

Der Bischofssitz, der sich ursprünglich in Augusta Raurica beziehungsweise Kaiseraugst befunden hatte, wurde spätestens im 7. Jahrhundert dauerhaft nach Basel verlegt. Damit begann der Aufstieg Basels zum kirchlichen und politischen Mittelpunkt der Region.

Der Bischof verfügte über Grundbesitz, Gerichtsbarkeit und weitere Herrschaftsrechte. Rund um die Bischofskirche auf dem Münsterhügel entstand ein geistliches Zentrum. Daneben entwickelten sich Siedlungen in der tiefer gelegenen Talstadt.

Im Jahr 917 wurde Basel wahrscheinlich bei einem Einfall ungarischer Reiter schwer beschädigt. Nach einer Inschrift im Münster kam dabei auch Bischof Rudolf II. ums Leben.

Basel gelangte im 10. Jahrhundert zum Königreich Burgund. Im Jahr 1006 übergab der burgundische König Rudolf III. die Stadt dem späteren Kaiser Heinrich II.. Nach der Eingliederung Burgunds in das Heilige Römische Reich gehörte Basel zum Reich.

Bischofsstadt und Münster

Unter Heinrich II. wurde die Basler Bischofskirche neu errichtet. Das sogenannte Heinrichsmünster wurde 1019 in Anwesenheit des Kaisers geweiht. Der Bau stärkte die Bedeutung Basels als Bischofsstadt und kirchliches Zentrum am Oberrhein.

Im 11. und 12. Jahrhundert wuchs die Siedlung deutlich. Auf dem Münsterhügel befanden sich die bischöflichen und geistlichen Einrichtungen. In der Talstadt entstanden Häuser, Werkstätten, Märkte und weitere Kirchen.

Bischof Burkhard von Fenis liess gegen Ende des 11. Jahrhunderts eine erste grössere Stadtmauer errichten. Sie schützte den Münsterhügel und Teile der Talstadt. Im 13. Jahrhundert wurde sie durch eine umfangreichere Befestigung ersetzt.[5]

Der Bischof war zugleich geistlicher Würdenträger und weltlicher Stadtherr. Seine Macht wurde jedoch zunehmend durch die wohlhabende Bürgerschaft, die Zünfte und den städtischen Rat eingeschränkt.

Rheinbrücke und Kleinbasel

Um 1225 oder 1226 liess Bischof Heinrich von Thun die erste dauerhaft nutzbare Rheinbrücke Basels errichten. Sie verband Grossbasel mit dem Gebiet auf der rechten Rheinseite und erleichterte Handel, Verkehr und die Erschliessung der Wege in Richtung Schwarzwald.

Auf der rechten Rheinseite entwickelte sich Kleinbasel zu einer eigenen Stadt. Gross- und Kleinbasel besassen zunächst getrennte Verwaltungen und unterschiedliche Herrschaftsverhältnisse.

Die Brücke förderte den Warenverkehr zwischen den beiden Rheinufern. Basel gewann dadurch als Markt- und Durchgangsort an Bedeutung. Zölle, Lagerung, Schifffahrt und Transport wurden zu wichtigen Teilen der städtischen Wirtschaft.

1392 kaufte Grossbasel Kleinbasel vom Bischof. Beide Städte wurden politisch vereinigt, behielten jedoch ihre eigenen sozialen und kulturellen Besonderheiten. Das Verhältnis zwischen Gross- und Kleinbasel blieb in Bräuchen wie dem Vogel Gryff sichtbar.

Städtische Selbstständigkeit und Zünfte

Seit dem 12. und 13. Jahrhundert entwickelte sich ein städtischer Rat. Wohlhabende Adelsfamilien, Kaufleute und Angehörige der Zünfte rangen um politischen Einfluss.

Die Zünfte organisierten die Handwerker und vertraten zugleich militärische, religiöse und politische Interessen. Im Verlauf des Spätmittelalters erhielten sie immer stärkeren Einfluss auf den Rat und die städtischen Ämter.

Basel löste sich schrittweise von der bischöflichen Herrschaft. Die Stadt kaufte Rechte, Gerichte und Gebiete, übernahm bischöfliche Pfänder und baute eine eigene Verwaltung auf. Auch die politischen Ansprüche des Hauses Habsburg konnten abgewehrt werden.

Das Rathaus, Zunfthäuser, Spitäler und öffentliche Speicher zeugten vom wachsenden Selbstbewusstsein der Stadt. Basel entwickelte sich zu einem Stadtstaat, dessen Einfluss weit über die Mauern hinausreichte.

Pest und Judenverfolgung

Die Pestepidemie von 1348 und 1349 erreichte auch Basel. Ein grosser Teil der Bevölkerung erkrankte oder starb.

Wie in zahlreichen europäischen Städten wurden Juden fälschlicherweise für die Seuche verantwortlich gemacht. Am 16. Januar 1349 wurde die jüdische Bevölkerung Basels auf einer eigens errichteten Anlage beim Rhein verbrannt. Ihr Besitz wurde eingezogen oder fiel an Schuldner und Gläubiger.

Das Massaker war Teil einer europaweiten Verfolgungswelle. Jüdisches Leben wurde in Basel danach für lange Zeit stark eingeschränkt. Erst Jahrhunderte später konnte sich wieder eine dauerhafte jüdische Gemeinde bilden.

Die Verfolgung von 1349 gehört zu den schwersten Verbrechen der mittelalterlichen Stadtgeschichte und ist ein zentraler Gegenstand der heutigen historischen Erinnerung.

Basler Erdbeben von 1356

Am Abend des 18. Oktober 1356 wurde Basel von einem schweren Erdbeben getroffen. Es gilt als das stärkste historisch belegte Erdbeben nördlich der Alpen.

Zahlreiche Gebäude stürzten ein oder wurden durch die anschliessenden Brände zerstört. Auch das Münster, Burgen in der Umgebung und Teile der Stadtbefestigung erlitten schwere Schäden.

Trotz des Ausmasses der Zerstörung wurde die Stadt rasch wiederaufgebaut. Das Münster erhielt dabei wesentliche Teile seines heutigen spätgotischen Erscheinungsbildes.

Zwischen 1362 und 1398 entstand die Äussere Stadtmauer, welche die Vorstädte einschloss. Das Spalentor, das St. Alban-Tor und das St. Johanns-Tor sind als bedeutende Reste dieser Befestigung erhalten.[6]

Territoriale Entwicklung des Stadtstaates

Der Rat von Basel erwarb im späten Mittelalter und in der frühen Neuzeit zahlreiche Herrschaften, Burgen, Dörfer und Gerichtsrechte in der Umgebung.

Zum städtischen Herrschaftsgebiet gehörten schliesslich unter anderem Liestal, Waldenburg, Homburg, Farnsburg und weitere Teile des heutigen Baselbiets. Riehen und Bettingen wurden ebenfalls in das Basler Staatsgebiet eingegliedert.

Die Stadtbevölkerung besass gegenüber den Bewohnern der Landschaft politische Vorrechte. Die ländlichen Gemeinden waren der Stadt untertan, mussten Abgaben leisten und hatten keinen gleichberechtigten Zugang zur Regierung des Kantons.

Lokale Gemeinden verfügten zwar über eigene Versammlungen, Gerichte und Nutzungsrechte, doch die höchste politische Gewalt lag beim Basler Rat. Dieser Gegensatz zwischen Stadt und Landschaft wurde später zu einer wesentlichen Ursache der Kantonstrennung.

Basler Konzil

Von 1431 bis 1448 tagte in Basel ein grosses Kirchenkonzil. Geistliche, Diplomaten, Gelehrte, Handwerker und Händler aus ganz Europa hielten sich zeitweise in der Stadt auf.

Das Konzil von Basel befasste sich mit der Reform der Kirche, dem Verhältnis zwischen Konzil und Papst sowie mit politischen und theologischen Konflikten. 1439 wählte ein Teil des Konzils Herzog Amadeus VIII. von Savoyen als Gegenpapst Felix V.

Der jahrelange Aufenthalt der Konzilsteilnehmer brachte Basel wirtschaftliche und kulturelle Impulse. Schreiber, Buchhändler, Gastwirte und Handwerker profitierten von der internationalen Kundschaft.

Das Konzil förderte den Austausch von Wissen und bereitete indirekt die Entwicklung Basels zu einem Zentrum von Universität, Humanismus und Buchdruck vor.

Schlacht bei St. Jakob an der Birs

Am 26. August 1444 kam es vor den Toren Basels zur Schlacht bei St. Jakob an der Birs. Ein kleines eidgenössisches Heer traf auf eine zahlenmässig weit überlegene Truppe französischer und anderer Söldner unter dem Dauphin Ludwig.

Die Eidgenossen wurden fast vollständig aufgerieben. Ihr Widerstand beeindruckte jedoch die gegnerische Führung und trug dazu bei, dass das feindliche Heer nicht weiter gegen die Eidgenossenschaft vorrückte.

Basel war damals noch kein Mitglied der Eidgenossenschaft und verhielt sich offiziell zurückhaltend. Die Schlacht wurde später dennoch zu einem wichtigen Bestandteil des eidgenössischen und baslerischen Geschichtsbildes.

Universität Basel

Papst Pius II., der Basel aus der Zeit des Konzils kannte, erteilte 1459 die Stiftungsurkunde für eine Universität. Am 4. April 1460 wurde die Universität Basel eröffnet.

Sie ist die älteste Universität auf dem Gebiet der heutigen Schweiz. Zu ihren ursprünglichen Fakultäten gehörten Theologie, Recht, Medizin und die Artistenfakultät.

Die Universität zog Gelehrte, Studierende und Buchdrucker nach Basel. Sie stärkte die internationale Ausstrahlung der Stadt und beeinflusste Wissenschaft, Medizin, Theologie und Rechtspflege.

Trotz wiederkehrender finanzieller und politischer Krisen blieb die Universität bestehen. Nach der Kantonstrennung wurde sie zu einer zentralen Institution Basel-Stadts und entwickelte sich später zu einer gemeinsam von Basel-Stadt und Basel-Landschaft getragenen Hochschule.

Humanismus, Papierherstellung und Buchdruck

Seit dem 15. Jahrhundert entwickelte sich Basel zu einem führenden europäischen Druck- und Verlagszentrum. Eine wichtige Grundlage bildete die Papierherstellung, die ab den 1430er-Jahren in der Stadt nachgewiesen ist.

Buchdrucker wie Johannes Amerbach, Johannes Froben und Adam Petri veröffentlichten theologische, juristische, wissenschaftliche und klassische Texte. Die Nähe zur Universität und die Handelsverbindungen förderten den Absatz.

Der Humanist Erasmus von Rotterdam lebte und arbeitete zeitweise in Basel. Bei Johannes Froben liess er bedeutende Werke drucken, darunter seine Ausgabe des griechischen Neuen Testaments.

Auch der Maler Hans Holbein der Jüngere war in Basel tätig. Seine Porträts, Entwürfe und Wandmalereien gehören zu den bedeutendsten Kunstwerken der Renaissance.

Basel wurde dadurch zu einem europäischen Zentrum des Humanismus, in dem Wissenschaft, Kunst, Drucktechnik und internationaler Handel miteinander verbunden waren.

Eintritt in die Eidgenossenschaft

Basel unterhielt im 15. Jahrhundert Bündnisse mit eidgenössischen Orten, blieb jedoch formal Teil des Heiligen Römischen Reiches. Die Stadt versuchte, ihre Stellung zwischen Habsburg, Frankreich, dem Reich und der Eidgenossenschaft zu sichern.

Am 13. Juli 1501 wurde Basel gemeinsam mit Schaffhausen in die Eidgenossenschaft aufgenommen. Basel wurde damit der elfte Ort des Bundes.

Der Beitritt stärkte die militärische Sicherheit und schützte die politische Selbstständigkeit. Gleichzeitig behielt Basel enge wirtschaftliche und kulturelle Verbindungen zum Elsass, zum Markgräflerland und zu den süddeutschen Städten.

Der 13. Juli erhielt später besondere symbolische Bedeutung. Auch die heutige Kantonsverfassung trat am Jahrestag des eidgenössischen Beitritts in Kraft.

Reformation

Seit den frühen 1520er-Jahren verbreiteten sich reformatorische Vorstellungen in Basel. Der Theologe Johannes Oekolampad wurde zum wichtigsten Vertreter der neuen Glaubensrichtung.

Teile der Zünfte und der städtischen Bevölkerung verlangten die Abschaffung der Messe und eine umfassende Reform der Kirche. Im Februar 1529 kam es zu einem Bildersturm, bei dem Altäre, Heiligenbilder und weitere kirchliche Gegenstände zerstört wurden.

Der Rat führte daraufhin offiziell die Reformation ein. Klöster wurden aufgehoben oder umgewandelt, ihr Besitz ging weitgehend an den Staat über. Das Münster wurde zur reformierten Hauptkirche.

Der Bischof und das Domkapitel verliessen die Stadt. Der Bischof von Basel residierte später in Pruntrut, während die Stadt Basel zum Mittelpunkt eines reformierten Staatswesens wurde.

Die Reformation stärkte die politische Macht der Zünfte. Zwischen 1521 und 1529 verloren die adligen Achtburger und andere traditionelle Führungsschichten einen grossen Teil ihres Einflusses.[6]

Glaubensflüchtlinge und Seidenbandindustrie

Seit der Mitte des 16. Jahrhunderts liessen sich Glaubensflüchtlinge aus Frankreich, Italien und den Niederlanden in Basel nieder. Viele verfügten über kaufmännische Kenntnisse, internationale Beziehungen oder Erfahrung in der Textilproduktion.

Die Einwanderer förderten die Herstellung und den Handel mit Seide. Spinnerei, Färberei und Seidenbandweberei entwickelten sich zu führenden Wirtschaftszweigen.

Ein grosser Teil der Bänder wurde im Verlagssystem auf der Basler Landschaft und in benachbarten Regionen hergestellt. Städtische Kaufleute lieferten Rohstoffe, organisierten die Produktion und verkauften die Waren auf internationalen Märkten.

Die Seidenbandindustrie bestimmte die Basler Wirtschaft bis ins 19. Jahrhundert. Sie schuf grosse Vermögen, verstärkte aber zugleich die soziale Ungleichheit zwischen den führenden Handelshäusern und den Heimarbeiterfamilien.

Staatsordnung des Ancien Régime

Nach der Reformation entwickelte sich Basel zu einer Stadtrepublik mit einem umfangreichen ländlichen Untertanengebiet. Der Grosse und der Kleine Rat bildeten die wichtigsten politischen Behörden.

Obwohl die Zünfte formell an der Regierung beteiligt waren, konzentrierte sich die tatsächliche Macht zunehmend bei einer kleinen Zahl wohlhabender Familien. Kaufleute, Bankiers, Seidenbandfabrikanten und Gelehrte prägten die Politik.

Die Bewohner der Landschaft blieben politisch benachteiligt. Sie mussten städtische Amtsträger und Landvögte akzeptieren und besassen keine gleichberechtigte Vertretung im Rat.

Auch innerhalb der Stadt waren die politischen Rechte beschränkt. Frauen, Dienstboten, Hintersassen, Juden und zahlreiche Zugezogene waren ausgeschlossen.

Die Stadt verfügte über eine eigene Gerichtsbarkeit, ein Militärwesen, Schulen, Spitäler und Einrichtungen der Armenfürsorge. Kirche und Staat waren eng miteinander verbunden.

Westfälischer Frieden und Johann Rudolf Wettstein

Der Basler Bürgermeister Johann Rudolf Wettstein vertrat die Eidgenossenschaft bei den Friedensverhandlungen, die 1648 den Dreissigjährigen Krieg beendeten.

Wettstein erreichte, dass die weitgehende Unabhängigkeit der Eidgenossenschaft vom Heiligen Römischen Reich im Westfälischen Frieden anerkannt wurde. Damit erhielt die seit Langem bestehende tatsächliche Selbstständigkeit eine völkerrechtliche Grundlage.

Seine diplomatische Tätigkeit stärkte zugleich das Ansehen Basels. Die Stadt blieb eng mit den Märkten des Reiches verbunden, ohne dessen Gerichten und politischen Institutionen weiterhin unterstellt zu sein.

Wissenschaft und Aufklärung

Im 17. und 18. Jahrhundert entwickelte sich Basel zu einem bedeutenden Wissenschaftszentrum. Besonders bekannt wurde die Gelehrtenfamilie Bernoulli, aus der mehrere Mathematiker und Naturwissenschaftler hervorgingen.

Leonhard Euler, einer der bedeutendsten Mathematiker der Neuzeit, wurde 1707 in Basel geboren und an der Universität ausgebildet. Er wirkte später vor allem in Sankt Petersburg und Berlin.

1760 wurde die Universität durch die Aufnahme neuer wissenschaftlicher Methoden und Fächer modernisiert. Medizin, Naturwissenschaften und Mathematik gewannen an Bedeutung.

1777 entstand auf Anregung von Isaak Iselin die Gesellschaft zur Aufmunterung und Beförderung des Guten und Gemeinnützigen. Die spätere Gesellschaft für das Gute und Gemeinnützige Basel engagierte sich in Bildung, Sozialfürsorge und Kultur.

1787 wurde die Basler Lesegesellschaft gegründet. Solche Einrichtungen ermöglichten einem zunächst begrenzten bürgerlichen Publikum den Zugang zu Büchern, Zeitschriften und den Ideen der Aufklärung.

Kunstsammlung und Museen

1661 kauften die Stadt und die Universität das Amerbach-Kabinett. Die Sammlung umfasste Gemälde, Zeichnungen, Druckgrafik, Münzen und weitere Kunst- und Studienobjekte.

Sie wurde der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und gilt als eine der frühesten öffentlichen Kunstsammlungen Europas. Aus ihr entwickelte sich später das Kunstmuseum Basel.

Die Verbindung von städtischem Mäzenatentum, Universität und öffentlicher Sammlung wurde zu einem dauerhaften Merkmal Basels. Im 19. und 20. Jahrhundert entstanden zahlreiche weitere Museen und kulturelle Einrichtungen.

Basler Revolution von 1798

Die Französische Revolution verstärkte auch im alten Kanton Basel die Kritik an der politischen Ungleichheit zwischen Stadt und Landschaft.

Im Januar 1798 erhoben sich Vertreter der Landschaft gegen die städtische Herrschaft. Freiheitsbäume wurden aufgestellt, obrigkeitliche Zeichen entfernt und die rechtliche Gleichstellung verlangt.

Der Basler Politiker Peter Ochs gehörte zu den führenden Befürwortern einer politischen Neuordnung. Er arbeitete in Paris an einem Verfassungsentwurf für die Helvetische Republik.

Die städtische Regierung gab die Vorrechte gegenüber der Landschaft auf. Mit dem französischen Einmarsch und der Gründung der Helvetischen Republik wurde der alte Stadtstaat beseitigt.

Der Kanton Basel wurde zu einer Verwaltungseinheit des zentralistischen Einheitsstaates. Stadt- und Landbevölkerung waren rechtlich gleichgestellt, doch Basel verlor einen grossen Teil seiner kantonalen Selbstständigkeit.

Mediation und Restauration

Die Mediationsakte von 1803 stellte den Kanton Basel als föderales Staatswesen wieder her. Stadt und Landschaft blieben in einem gemeinsamen Kanton verbunden.

Die politische Gleichstellung wurde jedoch nur teilweise verwirklicht. Die Stadt erhielt im Verhältnis zu ihrer Bevölkerungszahl weiterhin eine starke Vertretung in den Behörden. Das führte erneut zu Spannungen mit der Landschaft.

Nach dem Ende der napoleonischen Herrschaft trat 1814 eine restaurative Kantonsverfassung in Kraft. Sie stärkte die städtische Führungsschicht und schränkte den Einfluss der ländlichen Bevölkerung ein.

Durch den Wiener Kongress kamen 1815 mehrere Gemeinden des ehemaligen Fürstbistums Basel zum Kanton. Besonders das katholisch geprägte Birseck vergrösserte die konfessionelle und politische Vielfalt.

Wirtschaft zu Beginn des 19. Jahrhunderts

Die napoleonische Kontinentalsperre gegen Grossbritannien traf die exportorientierte Basler Seidenbandindustrie. Rohstoffe und Absatzmärkte waren zeitweise nur schwer erreichbar.

Einzelne Kaufleute profitierten jedoch von den hohen Preisen und neuen Handelsmöglichkeiten. Zu ihnen gehörte Christoph Merian-Burckhardt, dessen Vermögen später die Grundlage der Christoph Merian Stiftung bildete.

1815 wurde die Basler Mission gegründet. Sie entsandte Missionare nach Afrika und Asien, betrieb Schulen und Ausbildungsstätten und wurde zu einer international einflussreichen protestantischen Organisation.

Die Mission war Teil der religiösen Erneuerungsbewegungen des 19. Jahrhunderts. Ihre Geschichte wird heute auch im Zusammenhang mit Kolonialismus, kultureller Bevormundung und wirtschaftlichen Verflechtungen untersucht.

Konflikt zwischen Stadt und Landschaft

Nach 1830 verlangte die ländliche Bevölkerung eine Vertretung im Grossen Rat, die ihrer Bevölkerungszahl entsprach. Sie forderte ausserdem Gleichheit bei Steuern, Verwaltung und öffentlichen Ausgaben.

Die städtische Führung wollte zwar gewisse Reformen zulassen, ihre politische Vormachtstellung jedoch nicht vollständig aufgeben. Auf beiden Seiten radikalisierten sich Teile der Bewegung.

Liestal wurde zum Zentrum der ländlichen Opposition. Anfang 1831 kam es zu Unruhen, militärischen Besetzungen und der Bildung eigener Behörden auf der Landschaft.

1832 beschloss die eidgenössische Tagsatzung eine teilweise Trennung des Kantons. Gemeinden sollten sich für die Zugehörigkeit zur Stadt oder zur Landschaft entscheiden können.

Die Konflikte gingen jedoch weiter. Stadttreue Gemeinden auf der Landschaft wurden von den neuen Baselbieter Behörden unter Druck gesetzt, während die Stadt militärisch einzugreifen versuchte.

Kantonstrennung von 1833

Am 3. August 1833 rückten baselstädtische Truppen in Richtung Liestal vor. Bei der Hülftenschanz zwischen Pratteln und Frenkendorf wurden sie von Truppen der Landschaft geschlagen.

Die Niederlage machte eine Wiederherstellung des alten Kantons unter städtischer Führung unmöglich. Am 26. August 1833 beschloss die Tagsatzung die vollständige Trennung.

Der neue Kanton Basel-Stadt bestand aus Basel, Riehen, Bettingen und Kleinhüningen. Die übrigen Gemeinden bildeten den Kanton Basel-Landschaft.[7]

Staatsvermögen, Archive, Einrichtungen und Verpflichtungen mussten zwischen den beiden Kantonen aufgeteilt werden. Dokumente zur gemeinsamen Geschichte verblieben zu einem grossen Teil im Staatsarchiv Basel-Stadt.[8]

Die Trennung prägte die Politik der Region dauerhaft. Basel-Stadt wurde zu einem fast vollständig städtischen Kanton, während sein wirtschaftliches und geografisches Umland ausserhalb seiner politischen Grenzen lag.

Aufbau des Kantons Basel-Stadt

Nach 1833 musste der neue Kanton seine Behörden und Finanzen an das verkleinerte Gebiet anpassen. Die Stadt Basel blieb mit grossem Abstand das politische und wirtschaftliche Zentrum.

Riehen, Bettingen und Kleinhüningen behielten eigene Gemeindeorgane. Sie waren politisch Teil des Kantons, unterschieden sich aber durch ihre ländlichen Strukturen deutlich von der dicht bebauten Stadt.

Die Kantonsverfassung wurde mehrfach revidiert. Demokratische Bewegungen verlangten eine Erweiterung des Wahlrechts, eine stärkere Gewaltenteilung und die Kontrolle der Regierung durch Parlament und Bevölkerung.

Basel-Stadt unterstützte 1848 die Gründung des schweizerischen Bundesstaats. Die neue Bundesverfassung garantierte die Niederlassungsfreiheit und stärkte die Rechte von Schweizern, die nicht zum alten Basler Bürgerverband gehörten.

Die starke Zuwanderung stellte die traditionelle politische Ordnung infrage. Immer mehr Einwohner verlangten eine Beteiligung unabhängig von Herkunft, Zunft oder angestammtem Bürgerrecht.

Kantonsverfassung von 1875

Die Totalrevision der Kantonsverfassung von 1875 schuf die Grundlage des modernen baselstädtischen Staatswesens.

Sie führte eine klarere Gewaltenteilung, das allgemeine Wahlrecht für Schweizer Männer sowie die Volksrechte Initiative und Referendum ein. Die politische und wirtschaftliche Vorherrschaft der Zünfte endete endgültig.

Eine Besonderheit war die Zusammenlegung kantonaler und städtischer Verwaltungsstrukturen. Die Stadt Basel erhielt keine vollständig getrennte Gemeindeverwaltung mehr. Kantonale Behörden übernahmen seither zugleich einen grossen Teil der kommunalen Aufgaben der Stadt.

Riehen und Bettingen blieben dagegen selbstständige Einwohnergemeinden mit eigenen Gemeindeversammlungen beziehungsweise Einwohnerräten und Gemeindeverwaltungen.

Die Verfassung von 1875 blieb mit zahlreichen Änderungen bis 2006 in Kraft.[9]

Eisenbahn und Schleifung der Stadtmauern

Basel erhielt früh Anschluss an das europäische Eisenbahnnetz. 1840 erreichte die französische Bahnlinie von Saint-Louis erstmals das Gebiet Basels. 1844 wurde die Verbindung bis zu einem Bahnhof innerhalb der Stadtmauern verlängert.

In den folgenden Jahrzehnten entstanden Bahnverbindungen nach Zürich, Olten, Bern, Deutschland und Frankreich. Basel wurde zu einem der wichtigsten Eisenbahnknoten der Schweiz.

Die Stadtbefestigungen behinderten das Wachstum. Seit den 1860er-Jahren wurden grosse Teile der Mauern und Tore abgebrochen. Nur einzelne Bauwerke wie das Spalentor, das St. Alban-Tor und das St. Johanns-Tor blieben erhalten.

Neue Wohn- und Industriequartiere entstanden ausserhalb der Altstadt. Die Bevölkerung nahm durch Zuwanderung aus der Schweiz, Deutschland, Frankreich, Italien und weiteren Ländern stark zu.

Industrialisierung

Im 19. Jahrhundert wandelte sich Basel von einer Handels- und Handwerkerstadt zu einem bedeutenden Industriezentrum.

Die Seidenbandindustrie wurde mechanisiert. Wasserräder und Dampfmaschinen trieben Webstühle, Spinnereien und andere Anlagen an. Daneben entstanden Maschinenfabriken, Druckereien, Lebensmittelbetriebe und Unternehmen der Metallverarbeitung.

Basel entwickelte sich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zeitweise zur grössten Industriestadt der Schweiz.[6]

Die Fabrikarbeit führte zu neuen sozialen Gegensätzen. Arbeiterfamilien lebten häufig in dicht bebauten Quartieren und waren von langen Arbeitszeiten, niedrigen Löhnen und unsicheren Beschäftigungsverhältnissen betroffen.

Gewerkschaften, Arbeitervereine, Genossenschaften und die Sozialdemokratie gewannen an Bedeutung. Gleichzeitig gründeten bürgerliche Kreise wohltätige Institutionen, Wohnbaugesellschaften und Bildungseinrichtungen.

Chemische und pharmazeutische Industrie

Die chemische Industrie entwickelte sich aus dem Textilgewerbe. Für die Färbung der Seidenbänder wurden Farbstoffe, Beizmittel und weitere chemische Produkte benötigt.

Das Handelshaus J. R. Geigy, dessen Ursprünge bis 1758 zurückreichen, wurde zu einem Chemieunternehmen. Alexander Clavel begann 1859 mit der Produktion synthetischer Farbstoffe.

Weitere Firmen wie Ciba und Sandoz entstanden im späten 19. Jahrhundert. Das 1896 gegründete Unternehmen F. Hoffmann-La Roche konzentrierte sich zunehmend auf pharmazeutische Produkte.

Im 20. Jahrhundert verlagerten sich die Unternehmen von Farbstoffen und Grundchemikalien zu Medikamenten, Pflanzenschutzmitteln, Diagnostik und biotechnologischer Forschung.

1996 schlossen sich Ciba-Geigy und Sandoz zu Novartis zusammen. Roche blieb ein eigenständiger internationaler Konzern. Die Life-Sciences-Branche wurde zum wichtigsten Wirtschaftszweig der Region.

Banken, Handel und Versicherungen

Basels Lage an internationalen Handelswegen förderte Bank- und Versicherungsgeschäfte. Kaufleute benötigten Kredite, Wechselgeschäfte und Möglichkeiten zur Absicherung von Transporten.

Im 19. Jahrhundert entstanden moderne Banken. Der Schweizerische Bankverein entwickelte sich zu einem der wichtigsten Finanzinstitute des Landes und fusionierte 1998 mit der Schweizerischen Bankgesellschaft zur UBS.

Basel besass bis 1996 eine eigene Börse. Neben Banken waren Versicherungen, Speditionen, Grosshandel und Treuhandunternehmen wichtige Bestandteile der Wirtschaft.

1930 wurde in Basel die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich gegründet. Sie machte die Stadt zu einem Treffpunkt internationaler Zentralbanken.

Eingemeindung Kleinhüningens

Kleinhüningen war nach der Kantonstrennung eine selbstständige Gemeinde des Kantons Basel-Stadt. Durch Hafenbau, Eisenbahn, Industrie und das Wachstum Basels wurde das Dorf zunehmend in das städtische Siedlungsgebiet einbezogen.

1908 wurde Kleinhüningen in die Stadt Basel eingemeindet. Seither besteht Basel-Stadt aus den drei politischen Gemeinden Basel, Riehen und Bettingen.[10]

Die Eingemeindung erleichterte die Planung von Hafen-, Industrie- und Verkehrsanlagen. Der frühere Dorfkern blieb innerhalb des neuen Stadtquartiers teilweise erhalten.

Politische Parteien und Proporzwahl

Die liberale und freisinnige Führung dominierte die Politik Basel-Stadts während eines grossen Teils des 19. Jahrhunderts.

Die Industrialisierung vergrösserte die Arbeiterschaft. Sozialdemokratische Organisationen forderten bessere Arbeitsbedingungen, soziale Sicherheit und politische Mitbestimmung.

Katholische Einwohner, die vielfach aus anderen Kantonen und dem Ausland zugezogen waren, verlangten ebenfalls eine angemessene politische Vertretung.

1905 wurde für die Wahl des Grossen Rates das Proporzsystem eingeführt. Dadurch erhielten Sozialdemokraten, Katholiken und kleinere politische Gruppen eine ihrer Stimmenzahl entsprechende Vertretung.[7]

Der Parteienwettbewerb löste die frühere politische Vorherrschaft einzelner bürgerlicher Gruppen ab. Basel-Stadt entwickelte sich langfristig zu einem Kanton mit einer starken sozialdemokratischen, gewerkschaftlichen und städtisch-liberalen Tradition.

Erster Weltkrieg

Während des Ersten Weltkriegs lag Basel unmittelbar an den Grenzen der kriegführenden Staaten Frankreich und Deutschland. Die Schweizer Armee überwachte die Grenzen und wichtige Verkehrsanlagen.

Der internationale Handel wurde gestört. Rohstoffe und Lebensmittel wurden knapp, während die Preise stiegen. Die ärmeren Bevölkerungsschichten waren besonders stark betroffen.

Die chemische Industrie profitierte teilweise von der internationalen Nachfrage, war zugleich aber mit Rohstoffmangel und Handelsbeschränkungen konfrontiert.

1917 fand erstmals die Schweizer Mustermesse in Basel statt. Sie sollte den Absatz schweizerischer Waren fördern und entwickelte sich später zur international bedeutenden Messe Basel.

Die sozialen Spannungen verschärften sich gegen Kriegsende. Der Landesstreik von 1918 fand auch in Basel Unterstützung. Bürgerliche Kreise gründeten als Gegenbewegung eine Bürgerwehr.

Rheinschifffahrt und Häfen

Der Rhein war seit der Antike ein wichtiger Verkehrsweg. Eine moderne Grossschifffahrt bis Basel wurde jedoch erst durch technische Verbesserungen am Oberrhein möglich.

1904 erreichte ein moderner Schleppzug den Raum Basel und Schweizerhalle. In den folgenden Jahrzehnten wurden Hafenanlagen in St. Johann und Kleinhüningen gebaut.

Die beiden Hafenbecken in Kleinhüningen machten Basel zum wichtigsten Schweizer Umschlagplatz für Güter auf dem Wasserweg. Kohle, Getreide, Erdöl, Metalle, Dünger und weitere Waren gelangten über Rotterdam und den Rhein in die Schweiz.

Die Rheinhäfen stärkten Basels Rolle als Logistik- und Handelszentrum. Später wurden die Hafenanlagen von Basel-Stadt und Basel-Landschaft in den Schweizerischen Rheinhäfen zusammengeführt.

Erster Zionistenkongress

1897 fand in Basel der Erste Zionistische Weltkongress statt. Theodor Herzl und weitere Delegierte berieten über die Schaffung einer politischen Vertretung des jüdischen Volkes und das Ziel einer jüdischen Heimstätte.

Das sogenannte Basler Programm wurde zu einem zentralen Dokument des politischen Zionismus. Bis 1946 fanden zehn der ersten 22 Zionistenkongresse in Basel statt.

Die Kongresse verliehen der Stadt einen bedeutenden Platz in der jüdischen und israelischen Geschichte. Basel wurde dadurch zu einem Symbolort der zionistischen Bewegung.

Zwischenkriegszeit

Nach dem Ersten Weltkrieg erlebte Basel soziale, wirtschaftliche und politische Veränderungen. Die traditionelle Seidenbandindustrie verlor weiter an Bedeutung, während Chemie, Pharma, Maschinenbau, Handel und Verkehr wuchsen.

Die Stadt baute kommunale Wohnungen, Schulen, Spitäler und öffentliche Verkehrsmittel aus. Das Tramnetz verband neue Quartiere mit dem Zentrum und führte zeitweise auch weit in das benachbarte Ausland.

Die Weltwirtschaftskrise der 1930er-Jahre verursachte Arbeitslosigkeit und wirtschaftliche Unsicherheit. Staatliche Arbeitsbeschaffungsprogramme und soziale Unterstützungsleistungen sollten die Folgen mildern.

Die politische Auseinandersetzung zwischen Sozialdemokraten, Kommunisten, bürgerlichen Parteien und rechtsgerichteten Gruppen verschärfte sich zeitweise.

Wiedervereinigungsbewegung

Die wirtschaftliche Verflechtung zwischen Basel-Stadt und Basel-Landschaft blieb trotz der politischen Trennung eng.

In den 1930er-Jahren gewann die Bewegung für eine Wiedervereinigung an Unterstützung. 1936 und 1938 stimmten beide Kantone grundsätzlich einer Wiedervereinigung zu.

Die weitere Umsetzung wurde durch den Zweiten Weltkrieg und politische Meinungsverschiedenheiten verzögert. Nach dem Krieg nahm die Zustimmung im Baselbiet ab.

1969 scheiterte eine ausgearbeitete Wiedervereinigung in der Volksabstimmung. Basel-Stadt stimmte zu, während Basel-Landschaft die gemeinsame Kantonsverfassung ablehnte.

Auch 2014 kam keine neue Wiedervereinigung zustande. Die Stimmberechtigten von Basel-Stadt befürworteten die Einleitung eines gemeinsamen Verfassungsprozesses, Basel-Landschaft lehnte sie jedoch ab.[11]

Statt einer Vereinigung entwickelten beide Kantone zahlreiche gemeinsame Institutionen und Staatsverträge.

Zweiter Weltkrieg

Während des Zweiten Weltkriegs befand sich Basel erneut unmittelbar an den Grenzen zu Deutschland und dem von Deutschland besetzten Frankreich.

Grenzübergänge wurden kontrolliert, militärische Anlagen verstärkt und Luftschutzräume eingerichtet. Die Stadt musste mit der Gefahr von Luftangriffen und einer möglichen Verletzung der schweizerischen Neutralität rechnen.

Basel wurde durch einzelne versehentliche Bombenabwürfe und Luftraumverletzungen betroffen. Die Bevölkerung erlebte Verdunkelung, Rationierung und Einschränkungen des grenzüberschreitenden Verkehrs.

Zahlreiche Flüchtlinge versuchten, über die Region in die Schweiz zu gelangen. Einige wurden aufgenommen, andere aufgrund der restriktiven schweizerischen Flüchtlingspolitik abgewiesen.

Die chemische und pharmazeutische Industrie arbeitete unter schwierigen internationalen Bedingungen weiter. Ihre wirtschaftlichen Beziehungen und ihr Verhalten gegenüber den kriegführenden Staaten wurden später historisch untersucht.

Nachkriegszeit

Nach 1945 erlebte Basel ein starkes Wirtschafts- und Bevölkerungswachstum. Chemie, Pharma, Handel, Banken, Versicherungen und Logistik benötigten zusätzliche Arbeitskräfte.

Zahlreiche Menschen zogen aus anderen Kantonen, Italien, Spanien, Portugal, der Türkei, dem ehemaligen Jugoslawien und weiteren Ländern nach Basel. Die Stadt wurde kulturell und religiös vielfältiger.

Neue Wohnquartiere und Hochhäuser entstanden. Gleichzeitig wuchsen die Agglomerationsgemeinden im Kanton Basel-Landschaft sowie im französischen und deutschen Umland.

1946 wurde auf französischem Gebiet der Flughafen Basel-Mulhouse eröffnet. Der heutige EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg wird aufgrund eines Staatsvertrags von Frankreich und der Schweiz gemeinsam genutzt.

Der motorisierte Verkehr nahm stark zu. Autobahnen, Parkhäuser und neue Rheinbrücken veränderten das Stadtbild, während ältere Quartiere teilweise durch Abbruch und Strassenbau bedroht waren.

Regio Basiliensis und grenzüberschreitende Zusammenarbeit

Basel-Stadt kann zahlreiche Aufgaben aufgrund seines kleinen Gebiets und seiner Grenzlage nicht allein erfüllen. Seit dem 20. Jahrhundert gewann deshalb die Zusammenarbeit mit den Nachbarkantonen, Frankreich und Deutschland an Bedeutung.

1963 wurde die Regio Basiliensis gegründet. Sie fördert die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in Wirtschaft, Verkehr, Bildung, Raumplanung und Kultur.

Basel-Stadt beteiligt sich an gemeinsamen Einrichtungen mit Basel-Landschaft und weiteren Kantonen. Dazu gehören die Universität Basel, die Fachhochschule Nordwestschweiz, Spital- und Rettungsvereinbarungen, Verkehrssysteme und die Rheinhäfen.

Die trinationale Agglomeration umfasst weit mehr Einwohner als der Kanton selbst. Viele Menschen pendeln täglich über Kantons- und Staatsgrenzen zu ihren Arbeitsplätzen.

Die politische Trennung zwischen Zentrum und Umland bleibt dennoch eine besondere Herausforderung der baselstädtischen Geschichte.

Frauenstimmrecht

Frauen waren bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts von den kantonalen politischen Rechten ausgeschlossen.

Mehrere Frauenorganisationen und politische Gruppen setzten sich für das Stimm- und Wahlrecht ein. Frühere Vorlagen scheiterten an der männlichen Stimmbevölkerung.

1966 führte Basel-Stadt als erster deutschsprachiger Kanton der Schweiz das kantonale Frauenstimm- und Wahlrecht ein.

Bei den Grossratswahlen von 1968 wurden erstmals 14 Frauen in das Kantonsparlament gewählt. 1975 wurde Gertrud Spiess als erste Frau Präsidentin des Grossen Rates.

1992 zog erstmals eine Frau in den Regierungsrat ein. Der Frauenanteil in Parlament, Regierung, Justiz und Verwaltung nahm in den folgenden Jahrzehnten zu.[12]

Umwelt- und Stadtbewegungen

Seit den 1960er- und 1970er-Jahren entstanden neue politische Bewegungen, die sich gegen den Abbruch historischer Gebäude, den Ausbau des Autoverkehrs, Umweltverschmutzung und spekulative Stadtentwicklung wandten.

Quartiervereine und Bürgerinitiativen forderten eine stärkere Beteiligung der Bevölkerung. Hausbesetzungen und Jugendunruhen brachten Konflikte um Kultur-, Wohn- und Freiräume zum Ausdruck.

Der Brand einer Lagerhalle des Chemieunternehmens Sandoz in Schweizerhalle im Jahr 1986 lag zwar im Kanton Basel-Landschaft, hatte aber schwere Auswirkungen auf den Rhein und die gesamte Region. Das Ereignis verstärkte das Umweltbewusstsein und führte zu strengeren Sicherheitsmassnahmen.

Der öffentliche Verkehr, der Schutz historischer Gebäude, die Umnutzung ehemaliger Industrieareale und die Aufwertung des Rheinufers wurden zu zentralen Themen der Stadtentwicklung.

Kulturstadt Basel

Basel-Stadt entwickelte sich im 20. Jahrhundert zu einem international bedeutenden Kulturzentrum.

Das Kunstmuseum bezog 1936 einen Neubau. 1970 wurde erstmals die internationale Kunstmesse Art Basel durchgeführt. Sie entwickelte sich zu einer der wichtigsten Messen für moderne und zeitgenössische Kunst.

Die Schola Cantorum Basiliensis wurde 1933 gegründet und machte Basel zu einem Zentrum der historischen Aufführungspraxis.

In Riehen eröffnete 1997 die Fondation Beyeler. Theater, Sinfonieorchester, Museen, Galerien und private Sammlungen tragen zur kulturellen Bedeutung des Kantons bei.

Die Basler Fasnacht wurde 2017 in die Repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes der UNESCO aufgenommen. Sie verbindet jahrhundertealte Bräuche mit politischer und gesellschaftlicher Kritik.

Strukturwandel und Life Sciences

Seit dem späten 20. Jahrhundert nahm die Zahl traditioneller Industriearbeitsplätze ab. Produktionsanlagen wurden geschlossen, verlagert oder stärker automatisiert.

Forschung, Pharma, Biotechnologie, Medizintechnik und Unternehmensdienstleistungen gewannen dagegen weiter an Bedeutung. Die Region bezeichnet diese Branchen häufig zusammenfassend als Life Sciences.

Ehemalige Industrieflächen wurden zu Forschungsstandorten, Büros, Wohnungen und Kulturarealen umgestaltet. Der Novartis-Campus entstand auf dem Gelände der früheren chemischen Fabriken in St. Johann.

Roche errichtete im 21. Jahrhundert neue Hochhäuser im Wettsteinquartier. Sie veränderten die Stadtsilhouette und wurden zu sichtbaren Symbolen der wirtschaftlichen Bedeutung des Pharmakonzerns.

Europapolitische Ausrichtung

Aufgrund seiner Lage und wirtschaftlichen Verflechtung vertritt Basel-Stadt traditionell eine vergleichsweise europa- und integrationsfreundliche Politik.

Bei der schweizerischen Abstimmung über den Beitritt zum Europäischen Wirtschaftsraum im Jahr 1992 stimmte Basel-Stadt der Vorlage zu, während sie gesamtschweizerisch abgelehnt wurde.

Der Kanton unterstützt grenzüberschreitende Bahn-, Tram- und Strassenverbindungen sowie gemeinsame Planungs- und Umweltprojekte.

Die Unterschiede zwischen schweizerischem, französischem und deutschem Recht erschweren jedoch die Zusammenarbeit. Fragen des Arbeitsmarkts, der Steuern, des Verkehrs und der Gesundheitsversorgung erfordern regelmässig internationale Vereinbarungen.

Kantonsverfassung von 2005

Die Verfassung von 1875 war durch zahlreiche Änderungen unübersichtlich geworden. Ende des 20. Jahrhunderts begann deshalb eine Totalrevision.

Ein gewählter Verfassungsrat erarbeitete einen neuen Text. Am 30. Oktober 2005 nahm die Stimmbevölkerung die Verfassung deutlich an.

Die Verfassung trägt das Datum vom 23. März 2005 und trat am 13. Juli 2006 in Kraft.[13]

Sie bezeichnet Basel-Stadt als freiheitlichen, demokratischen und sozialen Rechtsstaat. Der Grundrechtskatalog wurde ausgebaut und die Zusammenarbeit mit der Region ausdrücklich berücksichtigt.

Zu den institutionellen Neuerungen gehörten ein hauptamtliches Regierungspräsidium und die Verkleinerung des Grossen Rates von 130 auf 100 Mitglieder.

Die besondere Verbindung von Kanton und Stadt Basel blieb bestehen. Die Gemeinden Riehen und Bettingen verfügen weiterhin über eigene kommunale Behörden.

Basel-Stadt im 21. Jahrhundert

Zu Beginn des 21. Jahrhunderts ist Basel-Stadt ein dicht besiedelter Stadtkanton mit einer international zusammengesetzten Bevölkerung.

Wirtschaftlich dominieren Life Sciences, Gesundheitswesen, Handel, Logistik, Finanzdienstleistungen, Bildung, Forschung, Kultur und Tourismus.

Die Universität, das Universitätsspital und zahlreiche Forschungsinstitute verbinden staatliche Einrichtungen mit privaten Unternehmen.

Gleichzeitig bestehen Herausforderungen durch hohe Bodenpreise, Wohnungsknappheit, soziale Ungleichheit, Pendlerverkehr und begrenzte räumliche Reserven.

Die Planung grosser Verkehrs-, Hafen-, Wohn- und Forschungsprojekte ist ohne Zusammenarbeit mit Basel-Landschaft sowie den französischen und deutschen Nachbargebieten kaum möglich.

Die Geschichte des Kantons bleibt deshalb von einem grundlegenden Gegensatz geprägt: Basel-Stadt ist politisch ein sehr kleines Gebiet, wirtschaftlich und gesellschaftlich jedoch Zentrum einer grossen trinationalen Region.

Historische Identität

Die historische Identität Basel-Stadts verbindet verschiedene Traditionen. Dazu gehören die römische und bischöfliche Vergangenheit, die mittelalterliche Stadtrepublik, Universität und Humanismus, Reformation, Handel, Industrie und internationale Migration.

Der schwarze Baselstab wurde nach der Kantonstrennung zum Wappenzeichen Basel-Stadts. Der rote, in die entgegengesetzte Richtung gewendete Stab steht für Basel-Landschaft.

Das Verhältnis zwischen Gross- und Kleinbasel wird durch Bräuche, Dialekt und lokale Identitäten geprägt. Riehen und Bettingen bewahrten trotz ihrer engen Verbindung zur Stadt eigene kommunale Traditionen.

Die Kantonstrennung von 1833 bleibt ein wichtiger Bezugspunkt. Sie erklärt zahlreiche institutionelle Besonderheiten und die enge, bisweilen konfliktreiche Beziehung zum Kanton Basel-Landschaft.

Historische Quellen werden vor allem im Staatsarchiv Basel-Stadt, in der Universitätsbibliothek, im Historischen Museum Basel und in den Sammlungen der Archäologischen Bodenforschung aufbewahrt.

Das mehrbändige Forschungsprojekt Stadt.Geschichte.Basel arbeitet die Geschichte der Stadt und ihres Umfelds von den ersten menschlichen Spuren bis zur Gegenwart auf.

Siehe auch

Literatur

  • Stadt.Geschichte.Basel. Mehrbändiges Grundlagenwerk. Christoph Merian Verlag, Basel, seit 2024.
  • Rudolf Wackernagel: Geschichte der Stadt Basel. 3 Bände. Basel 1907–1924.
  • Paul Burckhardt: Geschichte der Stadt Basel von der Zeit der Reformation bis zur Gegenwart. Basel 1942.
  • Georg Kreis, Beat von Wartburg: Basel – Geschichte einer städtischen Gesellschaft. Christoph Merian Verlag, Basel 2000.
  • Marco Jorio: Der Untergang des Fürstbistums Basel und der Wiener Kongress 1814/15. Basel 1982.
  • Eduard His: Basler Staatskunde. Basel.
  • Historische und Antiquarische Gesellschaft zu Basel: Basler Zeitschrift für Geschichte und Altertumskunde. Basel, seit 1902.
  • Staatsarchiv Basel-Stadt: Quellen und Forschungen zur Basler Geschichte. Basel.

Einzelnachweise

  1. Basel-Stadt, in: Historisches Lexikon der Schweiz, abgerufen am 30. Juli 2026.
  2. 50'000 Jahre Basler Geschichte, Archäologische Bodenforschung Basel-Stadt, abgerufen am 30. Juli 2026.
  3. 3,0 3,1 Zeitreise durch die Vergangenheit, Archäologische Bodenforschung Basel-Stadt, abgerufen am 30. Juli 2026.
  4. Geschichte Basels, Basel Tourismus, abgerufen am 30. Juli 2026.
  5. Hoch- und Spätmittelalter, Archäologische Bodenforschung Basel-Stadt, abgerufen am 30. Juli 2026.
  6. 6,0 6,1 6,2 Geschichte der Stadt Basel, Kanton Basel-Stadt, abgerufen am 30. Juli 2026.
  7. 7,0 7,1 Ratsgeschichte, Grosser Rat des Kantons Basel-Stadt, abgerufen am 30. Juli 2026.
  8. Geschichte des Staatsarchivs Basel-Stadt, Staatsarchiv Basel-Stadt, abgerufen am 30. Juli 2026.
  9. Startschuss zu neuer Verfassung und modernem Parlament, Grosser Rat des Kantons Basel-Stadt, abgerufen am 30. Juli 2026.
  10. Kleinhüningen, in: Historisches Lexikon der Schweiz, abgerufen am 30. Juli 2026.
  11. Der Grosse Rat des Kantons Basel-Stadt, Grosser Rat Basel-Stadt, abgerufen am 30. Juli 2026.
  12. Ratsgeschichte – Frauenstimmrecht, Grosser Rat Basel-Stadt, abgerufen am 30. Juli 2026.
  13. Verfassung des Kantons Basel-Stadt vom 23. März 2005, Gesetzessammlung des Kantons Basel-Stadt, abgerufen am 30. Juli 2026.