Alphubel

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Alphubel
Der Alphubel von Westen
Der Alphubel von Westen
Höhe 4206 m ü. M.
Höhenbezug CH
Lage Kanton Wallis, Schweiz
Gebirge Mischabelgruppe, Walliser Alpen
Koordinaten 46,06306° N, 7,86389° O
Region CH-VS




Erstbesteigung 9. August 1860 durch Leslie Stephen und T. W. Hinchliff mit Melchior Anderegg und Peter Perren
Normalweg Von Längflue über den Feegletscher

Der Alphubel ist ein 4206 Meter hoher Berg in den Walliser Alpen im Schweizer Kanton Wallis. Er gehört zur Mischabelgruppe und liegt auf dem Gebirgskamm zwischen dem Mattertal im Westen und dem Saastal im Osten. Der Gipfel befindet sich auf der Grenze der Gemeinden Täsch und Saas-Fee im Bezirk Visp.

Mit seinem breiten, von Schnee und Eis bedeckten Gipfelplateau unterscheidet sich der Alphubel deutlich von den scharf zugespitzten Nachbargipfeln. Während die Ostseite zum Saastal hin von ausgedehnten Gletscherflächen geprägt ist, fällt die Westseite mit steilen Felswänden zum Mattertal ab. Der Alphubel gilt auf seinen Normalrouten als technisch vergleichsweise zugänglicher Viertausender. Die langen Anstiege, die grosse Höhe und die stark zerklüfteten Gletscher machen seine Besteigung dennoch zu einer ernsthaften Hochtour.[1]

Lage und Umgebung

Der Alphubel erhebt sich im südlichen Teil der Mischabelgruppe. Nördlich liegt das 4491 Meter hohe Täschhorn, von dem der Alphubel durch das rund 3850 Meter hohe Mischabeljoch getrennt wird. Auf diesem Übergang befindet sich das Mischabeljochbiwak des Schweizer Alpen-Clubs.

Nach Süden senkt sich der Hauptkamm zum Alphubeljoch ab. Jenseits des Jochs folgen der Feechopf und das Allalinhorn. Der Alphubel bildet damit einen Übergangsbereich zwischen der eigentlichen Mischabelgruppe im Norden und der Allalingruppe im Süden.

Westlich des Berges liegen Täsch und das Mattertal. Die Talsohle befindet sich mehr als 2700 Höhenmeter unter dem Gipfel. Östlich breitet sich der Talkessel von Saas-Fee aus. Der Berg beherrscht gemeinsam mit dem Allalinhorn, dem Täschhorn und dem Dom das westliche Panorama des Saastals.

Vom Mattertal aus erscheint der Alphubel als mächtiger Fels- und Eisberg mit einer steilen Westflanke. Von Saas-Fee zeigt er sich dagegen als breiter, fast kuppelförmiger Gletscherberg. Diese unterschiedlichen Ansichten erklären, weshalb der Berg je nach Standort einen völlig anderen Charakter besitzt.

Topografie

Der Gipfel des Alphubels besteht aus einem ausgedehnten, schwach geneigten Firn- und Eisplateau. Der höchste Punkt liegt im westlichen Bereich der Gipfelkuppe. Das Plateau kann je nach Schneeverhältnissen und Gletscherentwicklung seine Oberflächenform verändern.

Die Ostseite fällt vergleichsweise gleichmässig zum Feegletscher ab. Trotz der auf den ersten Blick sanften Neigung ist dieses Gelände von grossen und teilweise schwer erkennbaren Gletscherspalten durchzogen. Besonders bei schlechter Sicht kann die Orientierung auf der weitläufigen Gletscherfläche schwierig sein.

Der Südostgrat verbindet den Gipfel mit dem Alphubeljoch. Sein steiler oberer Abschnitt wird als Eisnase bezeichnet. Bei guten Firnverhältnissen bietet er einen direkten Zugang zum Gipfelplateau. Bei blankem Eis kann die Eisnase jedoch sehr anspruchsvoll und gefährlich werden.[2]

Die Westseite ist wesentlich steiler und felsiger. Sie wird durch Grate, Rippen, Couloirs und kleinere Eisfelder gegliedert. Der Westgrat, auch Rotgrat genannt, bietet eine anspruchsvollere kombinierte Route aus Fels- und Eiskletterei.

Im Norden zieht ein Grat zum Mischabeljoch und weiter zum Täschhorn. Der Übergang zwischen beiden Gipfeln ist eine lange hochalpine Unternehmung und wird durch das Mischabeljochbiwak erleichtert.

Gletscher

Mehrere Gletscher umgeben den Alphubel. Sie unterscheiden sich in Grösse, Neigung und Exposition.

Feegletscher

Die gesamte Ostseite des Berges wird vom Feegletscher geprägt. Er erstreckt sich vom Gipfelbereich in Richtung Saas-Fee und bildet den wichtigsten Zugang von der Saaser Seite.

Der Gletscher ist stark zerklüftet. Grosse Spaltenzonen, Eisabbrüche und steile Abschnitte können die Routenführung erheblich erschweren. Die direkte Linie ist deshalb nicht immer die sicherste. Der tatsächliche Verlauf einer Aufstiegsroute verändert sich mit den Eis- und Schneeverhältnissen.

Der obere Feegletscher verbindet den Alphubel mit dem Gebiet von Feejoch, Feechopf und Allalinhorn. Seine breiten Firnflächen werden sowohl bei Sommerhochtouren als auch bei Skitouren begangen.

Alphubelgletscher

Der Alphubelgletscher liegt südwestlich des Gipfels. Er fliesst in Richtung Täschalp und wird beim Aufstieg von der Täschhütte zum Alphubeljoch überquert.

Obwohl er kleiner als der Feegletscher ist, besitzt auch der Alphubelgletscher zahlreiche Spalten. Besonders im Hochsommer können sich breite Spaltenzonen öffnen, die Umwege oder technische Sicherungsmassnahmen erfordern.

Weingartengletscher

An der West- und Nordwestseite liegt der Weingartengletscher. Unterhalb seines früheren Zungenbereichs befindet sich der Weingartensee. Der Gletscher hat sich im Verlauf der vergangenen Jahrzehnte stark zurückgezogen und in mehrere Eisflächen aufgeteilt.

Der Weingartensee liegt in einer hochalpinen Fels- und Moränenlandschaft oberhalb von Täsch. Er kann von der Täschhütte über einen alpinen Wanderweg erreicht werden.

Gletscherrückgang

Die Gletscher rund um den Alphubel verlieren infolge der klimatischen Erwärmung an Fläche und Volumen. Dadurch verändern sich Spaltenzonen, Übergänge und Zustiege. Wo früher dauerhaft Firn oder Eis lag, treten zunehmend Fels, Lockergestein und Moränenschutt hervor.

Der Rückgang des Eises kann ältere Routen erschweren. Randklüfte werden breiter, Felsbereiche instabiler und Übergänge zwischen Gletscher und Fels problematischer. Aktuelle Tourenverhältnisse können deshalb deutlich von älteren Karten und Führerbeschreibungen abweichen. Die Entwicklung der Schweizer Gletscher wird durch das Schweizerische Gletschermessnetz GLAMOS dokumentiert.[3]

Name

Der Name Alphubel setzt sich wahrscheinlich aus den Wörtern «Alp» und «Hubel» zusammen. Das alemannische Wort «Hubel» bezeichnet eine rundliche Erhebung oder einen Hügel. Der Name kann somit sinngemäss als «Hügel über der Alp» verstanden werden.[4]

Die Bezeichnung passt besonders gut zur Ansicht aus dem Saastal. Von Osten wirkt der Berg weniger wie eine scharfe Felsspitze als vielmehr wie eine gewaltige, von einem breiten Eisplateau bedeckte Kuppe.

Erstbesteigung

Die erste dokumentierte Besteigung gelang am 9. August 1860 den britischen Alpinisten Leslie Stephen und Thomas Woodbine Hinchliff gemeinsam mit den Schweizer Bergführern Melchior Anderegg und Peter Perren.[5]

Die Gruppe brach von Täsch auf und erreichte den Gipfel über das Alphubeljoch und den Südostgrat. Die Route entspricht im Wesentlichen dem heute noch begangenen Anstieg über die Eisnase.

Leslie Stephen gehörte zu den prägenden Persönlichkeiten des sogenannten goldenen Zeitalters des Alpinismus. Gemeinsam mit Melchior Anderegg war er an mehreren Erstbesteigungen bedeutender Alpengipfel beteiligt.

Die Besteigung des Alphubels erfolgte in einer Zeit, in der viele hohe Gipfel der Walliser Alpen erstmals systematisch erkundet wurden. Ausgangspunkte waren häufig einfache Unterkünfte in den Tälern oder Alphütten. Moderne Berghütten, markierte Zustiege, Wettervorhersagen und genaue Karten standen noch nicht zur Verfügung.

Weitere Besteigungsgeschichte

Nach der Erstbesteigung wurden zunächst vor allem die Gletscher- und Gratrouten auf der Ost- und Südseite erschlossen. Die steile Westseite blieb deutlich länger den technisch erfahrenen Alpinisten vorbehalten.

Der schwierige Westgrat wurde 1945 erstmals von den Bergführern Alfons Lerjen und Pius Mooser gemeinsam mit dem Schweizer Arzt und Alpinisten Edouard Wyss-Dunant begangen. Ein Jahr später erschlossen dieselben Alpinisten eine weitere Route über die Westflanke.[4]

Im Januar 2020 eröffneten Thomas Grichting und Rino Amacker eine direkte Route durch die rund 680 Meter hohe Südwand. Die kombinierte Winterroute weist Felspassagen bis zum Schwierigkeitsgrad V− auf. Im Sommer gilt die Wand wegen der Steinschlaggefahr als wesentlich ungünstiger.[6]

Hochtouren

Der Alphubel ist über mehrere klassische Routen erreichbar. Sämtliche Anstiege führen durch vergletschertes Hochgebirge. Seil, Steigeisen, Pickel, Kenntnisse der Spaltenbergung und eine ausreichende Höhenanpassung sind erforderlich.

Die Schwierigkeit kann sich durch Blankeis, Neuschnee, Spalten, Lawinengefahr oder schlechte Sicht erheblich erhöhen. Die Bezeichnung als vergleichsweise leichter Viertausender bezieht sich nur auf günstige Bedingungen und darf nicht mit einer gewöhnlichen Bergwanderung verwechselt werden.

Von Längflue über den Feegletscher

Der klassische Normalweg beginnt beim Berghaus Längflue oberhalb von Saas-Fee. Von dort führt die Route über den Feegletscher zur breiten Ostflanke und auf das Gipfelplateau.

Der Anstieg wird in der SAC-Hochtourenskala mit WS bewertet. Für den Aufstieg werden gewöhnlich vier bis fünf Stunden benötigt.[5]

Die technischen Schwierigkeiten sind meist gering. Die entscheidende Gefahr bilden die zahlreichen Gletscherspalten. Eine sichere Spur kann sich von Jahr zu Jahr und sogar innerhalb derselben Saison verändern.

Die Route eignet sich auch für eine Überschreitung. Nach dem Aufstieg von Saas-Fee kann über den Südostgrat und den Alphubelgletscher zur Täschhütte abgestiegen werden.

Von der Täschhütte über die Eisnase

Der bekannteste Anstieg von Westen beginnt an der Täschhütte. Sie liegt auf 2701 Metern am Rinderberg oberhalb der Täschalp und unmittelbar unterhalb des Alphubel-Rotgrats.[7]

Von der Hütte führt die Route über den Alphubelgletscher zum Alphubeljoch. Anschliessend folgt sie dem Südostgrat über die Eisnase zum Gipfelplateau.

Der SAC bewertet die Route mit WS, I. Der Aufstieg dauert etwa vier bis fünf Stunden und umfasst rund 1500 Höhenmeter.[2]

Die Eisnase kann bei hartem Firn oder Blankeis den Schlüsselabschnitt bilden. Bei schlechten Bedingungen besteht eine erhebliche Absturzgefahr. Teilweise wird eine Variante über die östliche Gletscherflanke gewählt.

= Von Mittelallalin

Ein weiterer Zugang beginnt bei der Bergstation Mittelallalin oberhalb von Saas-Fee. Von dort führt die Route über das Feejoch und den Feechopf zum Alphubeljoch.

Anschliessend folgt sie dem Südostgrat und der Eisnase. Der hoch gelegene Ausgangspunkt verkürzt den Höhenunterschied, die Route bleibt jedoch eine ernsthafte Gletscher- und Hochtour.

Der Übergang wird häufig mit einer Besteigung des Allalinhorns oder einer Überschreitung zur Täschhütte verbunden.

= Westgrat

Der Westgrat oder Rotgrat führt von der Täschhütte über einen langen Felsgrat direkt zum Gipfel. Er wird mit ZS+ bewertet und ist deutlich schwieriger als die Gletscherrouten.[5]

Die Route bietet längere Kletterpassagen und eine eindrucksvolle Aussicht auf das Mattertal. Wegen ihrer Länge und der kombinierten Schwierigkeiten verlangt sie sichere Klettertechnik, Erfahrung im Fels und Eis sowie stabile Wetterverhältnisse.

= Nordgrat und Mischabeljoch

Der Nordgrat verbindet den Alphubel mit dem Mischabeljoch. Über ihn kann zum Mischabeljochbiwak abgestiegen oder vom Biwak zum Gipfel aufgestiegen werden.

Die Route wird häufig als Teil einer längeren Überschreitung begangen. Eine Fortsetzung über das Täschhorn ist wesentlich schwieriger und gehört zu den grossen kombinierten Hochtouren der Mischabelgruppe.

Skitouren

Der Alphubel ist ein bedeutendes Skitourenziel der Walliser Alpen. Sein breites Gipfelplateau und die ausgedehnten Gletscher ermöglichen lange Abfahrten nach Saas-Fee oder ins Mattertal.

Drei wichtige Skitourenrouten führen von Längflue, von der Britanniahütte beziehungsweise Mittelallalin und von der Täschhütte zum Gipfel.[8]

Die Skitouren sind trotz der teilweise mässigen Hangneigung anspruchsvoll. Grosse Spaltenzonen müssen sicher durchquert werden. Im steileren Gelände können Harscheisen oder Steigeisen erforderlich sein.

Von der Saaser Seite ist eine Abfahrt mit einem Höhenunterschied von rund 2400 Metern bis nach Saas-Fee möglich. Gute Sicht und sichere Schneeverhältnisse sind wegen der komplizierten Gletscherstruktur besonders wichtig.

Der Alphubel wird auch für hochalpine Überschreitungen genutzt. Beliebt ist beispielsweise der Aufstieg von der Täschhütte und die Abfahrt über den Feegletscher nach Saas-Fee.

Hütten und Stützpunkte

= Täschhütte

Die Täschhütte des Schweizer Alpen-Clubs ist der wichtigste Stützpunkt auf der Westseite. Sie liegt auf 2701 Metern oberhalb der Täschalp.

Von der Hütte werden neben dem Alphubel auch das Täschhorn, das Rimpfischhorn und weitere Gipfel bestiegen. Sie ist von Täsch beziehungsweise der Täschalp über einen Bergwanderweg erreichbar.

= Berghaus Längflue

Das Berghaus Längflue liegt oberhalb von Saas-Fee am Rand des Feegletschers. Es ist der traditionelle Ausgangspunkt der Normalroute über die Ostseite.

Die Erreichbarkeit des Hauses und der umliegenden Bergbahnanlagen kann sich je nach Saison und Betriebszustand ändern. Touren müssen deshalb unter Berücksichtigung der aktuellen Bahn- und Unterkunftssituation geplant werden.

= Britanniahütte

Die Britanniahütte liegt südöstlich des Alphubels oberhalb von Saas-Fee. Sie dient als Ausgangspunkt für Skitouren und längere Gletscherüberschreitungen über das Gebiet von Mittelallalin, Feejoch und Feechopf.

= Mischabeljochbiwak

Das Mischabeljochbiwak befindet sich auf rund 3855 Metern zwischen Alphubel und Täschhorn. Es bietet einen einfachen Schutzraum für anspruchsvolle Überschreitungen im nördlichen Gipfelbereich.

Wegen seiner hochalpinen Lage besitzt das Biwak weder einen gewöhnlichen Hüttenbetrieb noch eine sichere Wasserversorgung. Die Übernachtung erfordert entsprechende Ausrüstung und Selbstständigkeit.

Gefahren

Die grösste objektive Gefahr am Alphubel geht von den Gletschern aus. Der Feegletscher und der Alphubelgletscher besitzen grosse, teilweise von dünnen Schneebrücken verdeckte Spalten.

Weitere Gefahren sind:

  • Blankeis an der Eisnase und auf steilen Firnflanken;
  • Lawinen nach Neuschnee oder starker Erwärmung;
  • Orientierungsprobleme bei Nebel oder Schneefall;
  • Steinschlag an der West- und Südseite;
  • instabile Übergänge zwischen Gletscher und Fels;
  • rasche Wetterwechsel;
  • Höhenkrankheit und Erschöpfung.

Die SAC-Routenbeschreibung weist darauf hin, dass der Berg technisch zwar vergleichsweise einfach erscheinen kann, seine Normalrouten jedoch lang sind und durch berüchtigte Spaltenzonen führen.[1]

Eine Begehung sollte nur mit aktueller Routeninformation und vollständiger Hochtourenausrüstung erfolgen. Weniger erfahrene Personen nutzen üblicherweise die Begleitung einer diplomierten Bergführerin oder eines diplomierten Bergführers.

Aussicht

Vom Gipfel bietet sich eine umfassende Aussicht auf die Walliser Alpen. Im Norden stehen Täschhorn, Dom, Lenzspitze und Nadelhorn. Nach Westen reicht der Blick über das Mattertal zum Weisshorn, Zinalrothorn, zur Dent Blanche und zum Matterhorn.

Im Süden sind Rimpfischhorn, Strahlhorn, Monte-Rosa-Massiv, Liskamm und Breithorn sichtbar. Im Osten liegen das Saastal, die Weissmiesgruppe und die Berge an der Grenze zu Italien.

Bei sehr klarer Sicht reicht das Panorama bis zu den Berner Alpen, zum Mont-Blanc-Massiv und zu weiteren Gebirgsgruppen der Westalpen.

Bedeutung für Täsch und Saas-Fee

Der Alphubel gehört zu den prägenden Bergen der Gemeinden Täsch und Saas-Fee. Für Täsch ist er neben dem Täschhorn einer der wichtigsten hochalpinen Gipfel über dem Gemeindegebiet.

In Saas-Fee bildet seine vergletscherte Ostseite einen wesentlichen Bestandteil des bekannten Bergpanoramas. Der Feegletscher und die weisse Gipfelkuppe sind von zahlreichen Stellen im Dorf und im Skigebiet sichtbar.

Der Berg besitzt eine lange Bedeutung für das regionale Bergführerwesen. Hochtouren, Skitouren und Überschreitungen schaffen Nachfrage nach Bergführungen, Hüttenübernachtungen, Bergbahnen und weiteren touristischen Angeboten.

Naturraum

Unterhalb der Gletscher liegen alpine Fels-, Schutt- und Moränenlandschaften. In tieferen Höhen folgen Alpweiden, Zwergstrauchgesellschaften und Lärchenwälder.

Die Umgebung bietet Lebensraum für Steinböcke, Gämsen, Murmeltiere, Schneehühner und weitere Hochgebirgsarten. Im Bereich der Täschalp und auf den tieferen Hängen besteht eine artenreiche alpine Flora.

Der zunehmende Rückgang von Schnee, Eis und Permafrost verändert den Naturraum. Pionierpflanzen besiedeln neu freigelegte Moränenflächen, während kälteliebende Arten in höhere Lagen ausweichen müssen.

Literatur

  • Helmut Dumler, Willi P. Burkhardt: Viertausender der Alpen. Bergverlag Rother, München.
  • Maurice Brandt: Walliser Alpen. Vom Theodulpass zum Monte Moro. Schweizer Alpen-Club, Bern.
  • Richard Goedeke: 4000er. Die Normalwege auf alle Viertausender der Alpen. Bruckmann Verlag, München.
  • Leslie Stephen: The Playground of Europe. Longmans, Green and Co., London 1871.
  • Schweizer Alpen-Club: SAC-Tourenportal: Alphubel.

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Alphubel im SAC-Tourenportal, Schweizer Alpen-Club, abgerufen am 3. August 2026.
  2. 2,0 2,1 Von der Täschhütte über den Südostgrat, Schweizer Alpen-Club, abgerufen am 3. August 2026.
  3. Schweizerisches Gletschermessnetz GLAMOS, abgerufen am 3. August 2026.
  4. 4,0 4,1 Alphubel, Zermatt Tourismus, abgerufen am 3. August 2026.
  5. 5,0 5,1 5,2 Alphubel, Saastal Tourismus, abgerufen am 3. August 2026.
  6. Neue Route durch die Alphubel-Südwand, Schweizer Alpen-Club, abgerufen am 3. August 2026.
  7. Täschhütte SAC, Zermatt Tourismus, abgerufen am 3. August 2026.
  8. Alphubel – Skitouren, Schweizer Alpen-Club, abgerufen am 3. August 2026.

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