Zoo Zürich

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Zoo Zürich
Logo des Zoo Zürich
Vollständiger Name Zoo Zürich
Frühere Bezeichnung Zoologischer Garten Zürich
Eröffnung 7. September 1929
Standort Fluntern, Zürich
Kanton Zürich
Fläche Rund 27 Hektaren
Tierbestand Rund 8000 Tiere aus über 300 Arten
Trägerschaft Zoo Zürich AG
Direktor Severin Dressen
Leitbild «Wer Tiere kennt, wird Tiere schützen»
Mitgliedschaften WAZA, EAZA, VdZ und Zooschweiz
Adresse Zürichbergstrasse 221, 8044 Zürich
Website www.zoo.ch

Der Zoo Zürich ist ein zoologischer Garten im Quartier Fluntern der Stadt Zürich. Er liegt auf dem Zürichberg oberhalb des Stadtzentrums und gehört zu den meistbesuchten Kultur- und Freizeiteinrichtungen der Schweiz. Der Zoo wurde am 7. September 1929 eröffnet und wird von der Zoo Zürich AG getragen.[1]

Auf einer Fläche von rund 27 Hektaren hält der Zoo mehrere tausend Tiere aus mehr als 300 Arten. Der Bestand verändert sich laufend durch Geburten, Todesfälle, die Abgabe und Aufnahme von Tieren sowie die Beteiligung an koordinierten Erhaltungszuchtprogrammen.[2]

Zu den bekanntesten Anlagen gehören der Masoala Regenwald, der Kaeng Krachan Elefantenpark, die Lewa Savanne, die Australienanlage, die Mongolische Steppe und der Lebensraum Panthera. Der Zoo verfolgt das Konzept, Tiere möglichst in grosszügigen, naturnah gestalteten Lebensräumen zu zeigen und dabei ökologische Zusammenhänge zwischen Tierarten, Pflanzen und ihren natürlichen Lebensräumen zu vermitteln.

Neben Tierhaltung und Freizeitangeboten gehören Artenschutz, Forschung und Umweltbildung zu den zentralen Aufgaben. Der Zoo unterstützt Naturschutzprojekte in verschiedenen Weltregionen und beteiligt sich an internationalen Zuchtprogrammen für bedrohte Tierarten.

Lage

Der Zoo befindet sich am westlichen Rand des Zürichbergs auf ungefähr 600 Metern über Meer. Das Gelände liegt im Quartier Fluntern des Stadtkreises 7.

Die erhöhte Lage bietet an mehreren Stellen Ausblicke über die Stadt, den Zürichsee und bei klarer Sicht bis zu den Alpen. Ein Teil des Zoogeländes grenzt an Waldflächen und landwirtschaftlich genutzte Gebiete.

Der Haupteingang liegt an der Zürichbergstrasse. Der Zoo ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln vom Stadtzentrum erreichbar. Eine wichtige Verbindung stellt die Tramhaltestelle Zoo dar.

In der Umgebung befinden sich der Friedhof Fluntern, das FIFA-Hauptquartier, Institute der Universität Zürich sowie Wohn- und Waldgebiete.

Geschichte

Gründung

Bereits im 19. Jahrhundert bestanden in Zürich zeitweilige Tierausstellungen und kleinere Menagerien. Der Wunsch nach einem dauerhaften zoologischen Garten entstand jedoch erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts.

1925 wurde der Tiergarten-Gesellschaft Zürich eine grössere Erbschaft zugesprochen. Sie bildete eine wichtige finanzielle Grundlage für die Errichtung eines Zoos. In der Folge wurden eine Aktiengesellschaft gegründet und ein Gelände auf dem Zürichberg ausgewählt.

Der Zoologische Garten Zürich wurde am 7. September 1929 eröffnet. In der Anfangszeit umfasste der Tierbestand vor allem Säugetiere und Vögel, die in damals üblichen Gehegen, Käfigen und Tierhäusern gezeigt wurden.

Der Zoo war von Beginn an als öffentliche Bildungs- und Erholungseinrichtung gedacht. Gleichzeitig sollten zoologische Kenntnisse vermittelt und das Interesse an exotischen Tierarten gefördert werden.

Entwicklung bis zum Zweiten Weltkrieg

In den ersten Jahren wurden zusätzliche Tierhäuser und Gehege errichtet. Zu den beliebten Tieren gehörten Löwen, Tiger, Bären, Affen und Elefanten.

Die wirtschaftlichen Schwierigkeiten der 1930er-Jahre belasteten den jungen Zoo. Eintrittsgelder und private Unterstützung reichten nicht immer aus, um den Betrieb und neue Anlagen zu finanzieren.

Während des Zweiten Weltkriegs erschwerten Futtermittelmangel, eingeschränkte Transportwege und die allgemeine Versorgungslage die Tierhaltung. Die Beschaffung neuer Tiere aus dem Ausland war weitgehend unterbrochen.

Ein Teil des Geländes wurde für den Anbau von Futtermitteln genutzt. Trotz der schwierigen Bedingungen blieb der Zoo geöffnet.

Nachkriegszeit

Nach dem Krieg nahm das öffentliche Interesse an zoologischen Gärten wieder zu. Der Zoo erweiterte seinen Tierbestand und modernisierte verschiedene Anlagen.

1954 wurde mit einem Galápagos-Riesenschildkrötenpaar eine Tierart aufgenommen, die später eng mit der Geschichte des Zoos verbunden wurde. Die Riesenschildkröte Nigrita entwickelte sich zu einem der bekanntesten Tiere des Zoo Zürich.

In den folgenden Jahrzehnten entstanden neue Häuser für Menschenaffen, Vögel, Reptilien und andere Tiergruppen. Die Haltung entsprach zunächst weiterhin dem damals verbreiteten Prinzip, möglichst viele Arten auf begrenztem Raum zu zeigen.

Mit dem Wandel der zoologischen Forschung und des Tierschutzverständnisses wurden Gehege zunehmend vergrössert und stärker an den natürlichen Bedürfnissen der Tiere ausgerichtet.

Masterplan unter Alex Rübel

Eine grundlegende Neuausrichtung begann in den 1990er-Jahren unter Direktor Alex Rübel. Der Zoo entwickelte einen langfristigen Masterplan, der die traditionellen Einzelgehege schrittweise durch grosse, thematisch zusammenhängende Lebensräume ersetzen sollte.

Tiere sollten nicht mehr hauptsächlich nach zoologischen Gruppen, sondern entsprechend ihren geografischen und ökologischen Lebensräumen präsentiert werden. Gleichzeitig wurde der direkte Zusammenhang zwischen Tierhaltung, Umweltbildung und Naturschutz stärker betont.

Das Leitbild «Wer Tiere kennt, wird Tiere schützen» wurde zum zentralen Grundsatz der Entwicklung.

Zu den ersten bedeutenden Projekten gehörten Anlagen für Bären, Himalaya-Tiere, Pinguine und afrikanische Gebirgstiere. Den internationalen Durchbruch brachte 2003 die Eröffnung des Masoala Regenwalds.

Entwicklung im 21. Jahrhundert

Im 21. Jahrhundert entstanden mehrere grossflächige Themenanlagen. 2012 wurde die neue Südamerika-Anlage eröffnet, 2014 folgte der Kaeng Krachan Elefantenpark.

2018 wurde die umgestaltete Australienanlage eröffnet. Im Jahr 2020 folgte mit der Lewa Savanne die flächenmässig grösste Anlage des Zoos.

Im März 2025 wurde der neue Lebensraum Panthera eröffnet. Er dient der Haltung verschiedener Grosskatzen und ersetzt ältere Anlagen, die den modernen Anforderungen an eine verhaltensgerechte Tierhaltung nicht mehr entsprachen.

Die langfristige Entwicklung sieht weitere zusammenhängende Lebensräume vor. Dabei werden Tieranlagen, Besucherwege, Gastronomie, Bildungsangebote und technische Infrastruktur gemeinsam geplant.

Trägerschaft und Organisation

Trägerin des Zoos ist die Zoo Zürich AG. Obwohl sie als Aktiengesellschaft organisiert ist, verfolgt sie keinen gewöhnlichen gewinnorientierten Unternehmenszweck. Erwirtschaftete Mittel werden für den Betrieb, den Ausbau des Zoos sowie für Bildung und Naturschutz eingesetzt.

Die Aktien befinden sich bei einer grossen Zahl privater Aktionärinnen und Aktionäre. Die Stadt und der Kanton Zürich unterstützen den Zoo ebenfalls.

Oberstes Organ ist die Generalversammlung. Der Verwaltungsrat bestimmt die strategische Ausrichtung und beaufsichtigt die Geschäftsleitung.

Die operative Führung liegt beim Zoodirektor. Seit 2020 wird der Zoo von Severin Dressen geleitet.[3]

Die Organisation umfasst unter anderem die Bereiche Artenschutz und Tiere, Entwicklung und Logistik, Bildung, Marketing und Kommunikation sowie Finanzen und Personal.

Die Gastronomiebetriebe werden von einer eigenen Konzerngesellschaft geführt.

Finanzierung

Der Zoo finanziert sich hauptsächlich durch Eintrittsgelder, Jahreskarten, Gastronomie, Verkaufserlöse, Spenden, Legate, Sponsoring und Beiträge öffentlicher Körperschaften.

Grosse Bauprojekte werden teilweise durch besondere Spendenaktionen und private Zuwendungen finanziert. Einzelpersonen, Stiftungen und Unternehmen können bestimmte Anlagen oder Naturschutzprogramme unterstützen.

Die Stadt Zürich leistet einen wiederkehrenden Beitrag an den Betrieb. Daneben stellt sie unter anderem das Gelände zu besonderen Bedingungen zur Verfügung.

Als besucherstarke Einrichtung ist der Zoo wirtschaftlich stark von den Eintrittseinnahmen abhängig. Schliessungen und Einschränkungen während der COVID-19-Pandemie führten deshalb zu erheblichen finanziellen Belastungen.

Besucherzahlen

Der Zoo Zürich wird jährlich von mehr als einer Million Menschen besucht. Im Jahr 2025 wurden rund 1,3 Millionen Eintritte gezählt. Damit gehörte das Jahr zu den besucherstärksten in der Geschichte des Zoos.[4]

Die Besucherzahlen hängen unter anderem vom Wetter, von Schulferien, neuen Tieranlagen, Tiergeburten und besonderen Veranstaltungen ab.

Mitglieder und Inhaber von Jahreskarten bilden einen bedeutenden Teil des Publikums. Der Zoo wird zudem von zahlreichen Schulklassen besucht.

Tierbestand

Der Zoo hält Tiere aus allen grossen Wirbeltiergruppen sowie zahlreiche wirbellose Arten.

Zum Bestand gehören Säugetiere, Vögel, Reptilien, Amphibien, Fische und wirbellose Tiere. Auch die Pflanzenbestände in Anlagen wie dem Masoala Regenwald besitzen eine eigenständige biologische und pädagogische Bedeutung.

Die Zahl der Arten und Individuen schwankt. Ende 2024 wurden rund 320 Tierarten gezählt. Durch kleinere Fische, Wirbellose und Kolonien kann die genaue Zahl der Individuen erheblich variieren.

Der Zoo konzentriert sich zunehmend auf eine geringere Zahl von Arten, für die grössere und komplexere Lebensräume bereitgestellt werden können.

Bei der Auswahl spielen Bedrohungsstatus, Eignung für koordinierte Zuchtprogramme, Bildungswert und vorhandene Haltungsbedingungen eine Rolle.

Lebensraumkonzept

Der Zoo gliedert sein Gelände in geografisch und ökologisch gestaltete Lebensräume.

Mehrere Tierarten werden gemeinsam gehalten, wenn dies ihrem natürlichen Zusammenleben entspricht und unter kontrollierten Bedingungen möglich ist. Pflanzen, Boden, Wasser, Klima und Landschaftsgestaltung sollen den jeweiligen natürlichen Lebensraum nachbilden.

Die Tiere erhalten Rückzugsräume, die für Besucher nicht oder nur eingeschränkt einsehbar sind. Fütterung und Beschäftigung werden so gestaltet, dass natürliche Verhaltensweisen wie Nahrungssuche, Klettern, Graben oder Jagen gefördert werden.

Das Lebensraumkonzept soll zugleich verständlich machen, dass Tiere von funktionierenden Ökosystemen abhängig sind und Artenschutz ohne Schutz ihrer Lebensräume nicht möglich ist.

Masoala Regenwald

Der Masoala Regenwald wurde 2003 eröffnet und gehört zu den bekanntesten Anlagen des Zoo Zürich.

Die Halle bildet einen Ausschnitt des tropischen Regenwalds der Masoala-Halbinsel im Nordosten Madagaskars nach. Unter einer grossen lichtdurchlässigen Dachkonstruktion herrschen ganzjährig hohe Temperaturen und eine hohe Luftfeuchtigkeit.

Auf einer Fläche von ungefähr einer Hektare wachsen zahlreiche tropische Pflanzen. Viele Tiere bewegen sich innerhalb der Halle frei. Dazu gehören Lemuren, Flughunde, Vögel, Reptilien, Amphibien, Fische und wirbellose Tiere.

Besucher bewegen sich auf Wegen durch die Vegetation. Ein Baumkronenweg ermöglicht einen Blick aus verschiedenen Höhenstufen in den künstlich angelegten Regenwald.

Die Anlage vermittelt ökologische Beziehungen zwischen Tieren, Pflanzen, Klima und menschlicher Nutzung. Sie ist mit einem Naturschutzprojekt im Masoala-Nationalpark verbunden.[5]

Kaeng Krachan Elefantenpark

Der Kaeng Krachan Elefantenpark wurde 2014 eröffnet. Er ersetzte das frühere Elefantenhaus aus dem Jahr 1971.

Die Anlage ist nach dem Kaeng-Krachan-Nationalpark in Thailand benannt. Sie besteht aus grosszügigen Innen- und Aussenbereichen für Asiatische Elefanten.

Das auffällige, weit gespannte Holzdach überspannt einen grossen Teil der Innenanlage. Lichtöffnungen ermöglichen natürlichen Lichteinfall und lassen Pflanzen wachsen.

Wasserbecken ermöglichen den Elefanten das Baden und Schwimmen. Besucher können die Tiere teilweise durch Unterwasserscheiben beobachten.

Der Park umfasst unterschiedliche Bodenarten, Futterstellen, Rückzugsmöglichkeiten und Beschäftigungselemente. Die Elefanten können sich abhängig von Gruppenzusammensetzung und individueller Situation in verschiedenen Bereichen bewegen.

Die Anlage thematisiert den Lebensraum asiatischer Elefanten und die Konflikte zwischen Wildtieren und Menschen in Südostasien.[6]

Lewa Savanne

Die Lewa Savanne wurde 2020 eröffnet und umfasst rund 5,6 Hektaren. Sie ist der flächenmässig grösste Lebensraum des Zoos.[7]

Die Anlage bildet eine ostafrikanische Savannenlandschaft nach. Sie ist nach dem Lewa Wildlife Conservancy in Kenia benannt, das der Zoo als Naturschutzpartner unterstützt.

In der Savanne leben unter anderem Netzgiraffen, Grevyzebras, Breitmaulnashörner, Säbelantilopen, Impalas, Strausse und verschiedene kleinere Tierarten.

Mehrere Arten nutzen gemeinsam grosse Freiflächen. Felsen, Wasserstellen, Baumgruppen und offene Graslandschaften strukturieren das Gelände.

Zur Anlage gehören Innenbereiche, Stallungen, eine Besucherplattform, ein nachgebildetes Dorf und Informationsangebote über Naturschutz, Viehhaltung und das Zusammenleben von Menschen und Wildtieren in Kenia.

Australienanlage

Die heutige Australienanlage wurde 2018 eröffnet. Sie entstand durch den Umbau des früheren Afrikahauses.

Zu den gezeigten Tierarten gehören Koalas, Kängurus, Emus, Riesenwarane und weitere Tiere Australiens.

Der Zoo Zürich gehört zu den wenigen Zoos in Europa, die Koalas halten. Ihre Ernährung erfordert eine regelmässige Versorgung mit geeigneten Eukalyptusblättern.

Die Anlage behandelt neben der Tierwelt auch Themen wie Buschfeuer, invasive Arten und den Schutz der australischen Biodiversität.

Mongolische Steppe

Die Mongolische Steppe vermittelt den Lebensraum der trockenen Grasländer Zentralasiens.

Zu den gehaltenen Arten gehören Yaks, Trampeltiere und Kaschmirziegen. Die Anlage ist teilweise als begehbarer Bereich gestaltet.

Traditionelle mongolische Jurten veranschaulichen die Lebensweise nomadischer Bevölkerungsgruppen. Während besonderer Angebote können Besucher zeitweise in diesen Unterkünften übernachten.

Der Lebensraum verbindet Tierhaltung mit Informationen über extensive Weidewirtschaft, Klima und Kultur der Mongolei.

Panthera

Der Lebensraum Panthera wurde 2025 eröffnet. Er dient der Haltung von Grosskatzen und kleineren Tierarten.

Die Anlage besteht aus mehreren miteinander verbundenen Bereichen. Amurtiger, Asiatische Löwen und Schneeleoparden können abwechselnd verschiedene Teile nutzen.

Dieses Rotationsprinzip ermöglicht den Tieren, regelmässig neue Gerüche und Spuren anderer Grosskatzen wahrzunehmen. Dadurch sollen Erkundungs-, Markierungs- und Jagdverhalten gefördert werden.

Die Fütterung erfolgt teilweise über technisch gesteuerte Systeme, bei denen Fleischstücke bewegt oder an wechselnden Orten angeboten werden.

Neben den Grosskatzen sind kleinere Arten in die Anlage einbezogen. Panthera thematisiert die Bedrohung von Raubtieren durch Lebensraumverlust, Bejagung und Konflikte mit Nutztierhaltern.

Weitere Anlagen

Weitere Lebensräume und Tieranlagen sind unter anderem:

  • die Pantanal-Anlage mit südamerikanischen Tierarten;
  • der Semien-Gebirgslebensraum mit Dscheladas und weiteren Arten;
  • die Himalaya-Anlage;
  • die Menschenaffenanlagen;
  • das Aquarium;
  • das Exotarium;
  • Anlagen für Pinguine und andere Wasservögel;
  • die zoologische Sammlung im historischen Zoobereich.

Ein Teil der älteren Anlagen wird im Rahmen des Masterplans schrittweise ersetzt oder umgestaltet.

Artenschutz

Der Zoo Zürich versteht sich als Naturschutzzentrum. Er unterstützt Projekte, die natürliche Lebensräume und wildlebende Tierpopulationen erhalten sollen.

Die Naturschutzarbeit folgt dem Grundsatz, dass Tierhaltung im Zoo und Schutzarbeit im Herkunftsgebiet miteinander verbunden sein müssen.

Zu den Projektgebieten gehören Madagaskar, Kenia, Thailand, Sumatra, die Mongolei, Kolumbien und weitere Regionen.

Die Unterstützung umfasst finanzielle Beiträge, fachliche Zusammenarbeit, Forschung, Umweltbildung und Öffentlichkeitsarbeit.

Ein Teil der Einnahmen aus Eintrittsgeldern und besonderen Spenden fliesst in die Naturschutzprogramme.

Masoala-Naturschutzprojekt

Der Zoo unterstützt seit den 1990er-Jahren den Schutz der Masoala-Region in Madagaskar.

Die Region gehört zu den artenreichsten Gebieten der Erde. Ihre Wälder sind durch illegale Abholzung, Brandrodung, Wilderei und wirtschaftliche Armut bedroht.

Die Unterstützung umfasst den Schutz des Nationalparks, Wiederaufforstung, Umweltbildung, nachhaltige Landwirtschaft und die Förderung lokaler Einkommensmöglichkeiten.

Der Masoala Regenwald im Zoo dient als sichtbares Gegenstück zum Schutzprojekt. Besucher sollen dadurch einen unmittelbaren Bezug zwischen der Anlage in Zürich und dem natürlichen Lebensraum in Madagaskar erhalten.

Lewa Wildlife Conservancy

Das Lewa Wildlife Conservancy liegt im Norden Kenias und gehört zum UNESCO-Weltnaturerbe.

Das Schutzgebiet beherbergt unter anderem Spitzmaul- und Breitmaulnashörner, Elefanten, Löwen und Grevyzebras.

Der Zoo unterstützt Massnahmen gegen Wilderei, wissenschaftliche Überwachung, Umweltbildung und die Zusammenarbeit mit lokalen Gemeinschaften.[8]

Die Lewa Savanne in Zürich macht das Projekt einem breiten Publikum bekannt und sammelt zusätzliche Mittel für dessen Arbeit.

Erhaltungszucht

Der Zoo beteiligt sich an koordinierten Erhaltungszuchtprogrammen europäischer Zoos.

Für bedrohte Arten führen Fachleute Zuchtbücher und empfehlen, welche Tiere miteinander verpaart oder zwischen Zoos ausgetauscht werden sollen. Ziel ist eine genetisch vielfältige und langfristig stabile Population.

Die Tiere gehören dabei nicht immer dem Zoo, in dem sie leben. Viele werden im Rahmen der Programme ohne kommerziellen Handel zwischen anerkannten Institutionen übertragen.

Erhaltungszucht kann wildlebende Populationen nicht ersetzen. Bei einzelnen Arten kann sie jedoch eine Reservepopulation bilden und wissenschaftliche Kenntnisse für Schutzprogramme liefern.

Auswilderungen sind nur möglich, wenn im Herkunftsgebiet ein geeigneter und geschützter Lebensraum besteht.

Populationsmanagement

Eine erfolgreiche Zucht führt auch dazu, dass nicht jedes Tier dauerhaft im Geburtszoo bleiben kann.

Der Zoo koordiniert Geburten, Verhütung, Gruppenzusammensetzung und Tiertransporte mit anderen zoologischen Einrichtungen.

Steht kein geeigneter Platz zur Verfügung oder erfordern Alter, Krankheit und Sozialstruktur eine Entscheidung, können Tiere eingeschläfert oder getötet werden. Der Zoo erklärt solche Eingriffe als Bestandteil eines verantwortlichen Populationsmanagements.

Diese Praxis wird öffentlich kontrovers diskutiert. Tierschutzorganisationen und Teile der Bevölkerung verlangen teilweise, dass jedes geborene Tier bis zu seinem natürlichen Tod gehalten wird.

Der Zoo argumentiert, dass begrenzte Flächen, soziale Bedürfnisse und die genetische Steuerung der Bestände berücksichtigt werden müssen. Getötete Tiere können, soweit dies veterinärmedizinisch möglich ist, an andere Zootiere verfüttert oder wissenschaftlich untersucht werden.

Tiermedizin

Der Zoo verfügt über veterinärmedizinische Einrichtungen und Fachpersonal.

Zu den Aufgaben gehören Vorsorge, Diagnostik, Behandlung, Narkosen, Operationen, Quarantäne und die Überwachung der Tierbestände.

Viele Tiere werden so trainiert, dass medizinische Untersuchungen ohne Zwang oder Narkose möglich sind. Elefanten können beispielsweise lernen, ihre Füsse zur Kontrolle zu zeigen oder Blutentnahmen zuzulassen.

Neue Tiere werden abhängig von Herkunft und Gesundheitsstatus in Quarantäne gehalten.

Der Zoo arbeitet mit Universitäten, Laboratorien und spezialisierten Tierärzten zusammen.

Forschung

Zoologische Forschung findet in Zusammenarbeit mit Hochschulen und anderen wissenschaftlichen Einrichtungen statt.

Untersucht werden unter anderem Verhalten, Fortpflanzung, Ernährung, Tiermedizin, Genetik, Kommunikation und Mensch-Tier-Beziehungen.

Zoos ermöglichen langfristige Beobachtungen einzelner Tiere und Gruppen, die im Freiland nur schwer durchführbar wären.

Forschungsergebnisse sollen sowohl die Haltung im Zoo als auch Schutzmassnahmen für wildlebende Populationen verbessern.

Der Zoo stellt Tierdaten und Proben für internationale Forschungsprojekte zur Verfügung, sofern dies mit Tierwohl und Datenschutz vereinbar ist.

Bildung

Umweltbildung gehört zu den Hauptaufgaben des Zoo Zürich.

Informationstafeln, Ausstellungen, Führungen und kommentierte Tierbeobachtungen vermitteln Kenntnisse über Tiere, Pflanzen und Ökosysteme.

Für Schulen bestehen besondere Unterrichtsangebote. Lehrpersonen können den Zoo für Biologie-, Geografie- und Umweltunterricht nutzen.

Die Zooschule bietet Workshops und Führungen für unterschiedliche Altersgruppen an. Daneben bestehen Programme für Familien, Erwachsene, Unternehmen und Fachpersonen.

Die Bildungsarbeit soll nicht nur Fakten vermitteln, sondern zu einem verantwortlichen Umgang mit Natur und Ressourcen anregen.

Zooschule

Die Zooschule arbeitet mit Schulklassen aus dem Kanton Zürich und weiteren Regionen.

Die Angebote orientieren sich teilweise am schweizerischen Lehrplan. Themen sind beispielsweise Anpassungen an Lebensräume, Evolution, Ernährung, Fortpflanzung und Biodiversität.

Tiere werden beobachtet, jedoch grundsätzlich nicht für reine Unterhaltungsvorführungen eingesetzt.

Präparate, Modelle, Bilder und biologische Materialien ergänzen die Beobachtung lebender Tiere.

Jährlich besuchen zehntausende Schülerinnen und Schüler den Zoo.

Besucherangebote

Neben den Tieranlagen bietet der Zoo Führungen, Informationsveranstaltungen, gastronomische Betriebe, Spielplätze und Ruhebereiche.

Kommentierte Fütterungen und Tierpräsentationen erklären das Verhalten und die Haltung einzelner Arten.

Besondere Führungen ermöglichen Einblicke in Tierpflege, Technik, Naturschutz und die Geschichte des Zoos.

Für Gruppen und Unternehmen werden Veranstaltungen ausserhalb der gewöhnlichen Besuchsprogramme angeboten.

Einige Angebote, darunter Übernachtungen in der Mongolischen Steppe, müssen im Voraus gebucht werden.

Barrierefreiheit

Ein grosser Teil der Besucherwege ist für Rollstühle und Kinderwagen zugänglich.

Aufgrund der Hanglage bestehen jedoch Steigungen und längere Wegstrecken. Aufzüge, Rampen und angepasste Wege erleichtern den Zugang zu verschiedenen Anlagen.

Für Menschen mit Seh-, Hör- oder Mobilitätseinschränkungen werden einzelne Hilfsmittel und besondere Angebote bereitgestellt.

Assistenzhunde dürfen aus Gründen des Tier- und Seuchenschutzes nicht in sämtliche Bereiche mitgeführt werden.

Gastronomie

Auf dem Zoogelände befinden sich mehrere Restaurants, Cafés und Verkaufsstellen.

Das Angebot reicht von Selbstbedienungsrestaurants bis zu kleineren Imbissständen. Die Betriebe werden durch die Zoo Restaurants GmbH geführt.

Der Zoo bemüht sich, bei Lebensmitteln ökologische und soziale Kriterien zu berücksichtigen. Themen sind unter anderem regionale Produktion, zertifizierte Rohstoffe, pflanzliche Angebote und die Vermeidung von Lebensmittelabfällen.

Die Gastronomie bildet einen wichtigen Teil der Eigeneinnahmen.

Nachhaltigkeit im Betrieb

Der Betrieb eines Zoos benötigt Energie, Wasser, Futtermittel, Baumaterialien und Transportleistungen.

Der Zoo versucht, den Ressourcenverbrauch durch energieeffiziente Gebäude, Wärmerückgewinnung, erneuerbare Energien und Abfalltrennung zu senken.

In grossen Tropen- und Tierhäusern ist die Kontrolle von Temperatur und Luftfeuchtigkeit besonders energieintensiv.

Regenwasser und Kreislaufsysteme werden teilweise für Wasserflächen und Bewässerung genutzt.

Beim Bau neuer Anlagen werden Dauerhaftigkeit, Wiederverwendung von Materialien und landschaftliche Integration berücksichtigt.

Pflanzenbestände

Pflanzen sind ein wesentlicher Bestandteil der Lebensraumgestaltung.

Im Masoala Regenwald wachsen hunderte Pflanzenarten. Einige erreichen inzwischen eine beträchtliche Höhe und bilden eine mehrschichtige Vegetation.

Auch in anderen Anlagen werden Pflanzen entsprechend den dargestellten Lebensräumen ausgewählt. Wo empfindliche Pflanzen von Tieren beschädigt würden, kommen Schutzmassnahmen oder robuste Ersatzarten zum Einsatz.

Die Pflanzenpflege erfolgt durch spezialisierte Gärtnerinnen und Gärtner.

Invasive Pflanzenarten und eingeschleppte Schädlinge müssen kontrolliert werden, insbesondere in warmen Innenanlagen.

Tierfutter

Die Tiere erhalten Futtermittel entsprechend ihrer Art, ihrem Alter, Gesundheitszustand und individuellen Bedarf.

Zum Futter gehören Heu, Gras, Gemüse, Früchte, Fleisch, Fisch, Insekten, Körner und speziell zusammengesetzte Mischungen.

Für Koalas muss fortlaufend geeigneter Eukalyptus beschafft oder angebaut werden. Andere Arten benötigen lebende Insekten, bestimmte Blattpflanzen oder ganze Futtertiere.

Die Fütterung dient nicht nur der Nährstoffversorgung. Verteilte oder versteckte Nahrung fördert Such-, Jagd- und Bearbeitungsverhalten.

Futtermittel werden hygienisch kontrolliert und in speziellen Küchen und Lagerräumen vorbereitet.

Vereinigungen und Mitgliedschaften

Der Zoo Zürich ist Mitglied verschiedener nationaler und internationaler Organisationen.

Dazu gehören der Weltverband der Zoos und Aquarien, der Europäische Verband der Zoos und Aquarien, der Verband der Zoologischen Gärten und die Vereinigung Zooschweiz.

Über diese Organisationen beteiligt sich der Zoo an Zuchtprogrammen, fachlichen Standards, Forschung und gemeinsamen Naturschutzkampagnen.

Internationale Mitgliedschaften ermöglichen den Austausch von Erfahrungen und Tieren, verpflichten jedoch auch zur Einhaltung bestimmter Anforderungen an Haltung und institutionelle Führung.

Kritik an zoologischen Gärten

Wie andere zoologische Gärten steht auch der Zoo Zürich in der Kritik.

Grundsätzlich wird infrage gestellt, ob Wildtiere in menschlicher Obhut gehalten werden dürfen. Besonders bei grossen Raubtieren, Elefanten, Menschenaffen und weit wandernden Tierarten wird diskutiert, ob ihre natürlichen Bedürfnisse auf begrenzten Flächen ausreichend erfüllt werden können.

Weitere Kritik betrifft Zuchtüberschüsse, die Tötung gesunder Tiere, Tiertransporte und den Unterhalt energieintensiver Tropenhallen.

Befürworter moderner Zoos verweisen auf Artenschutz, Umweltbildung, Forschung und die zunehmende Verbesserung der Tierhaltung.

Der Zoo Zürich reagiert auf Kritik mit grösseren Anlagen, wissenschaftlichem Haltungsmanagement und transparenter Kommunikation über Geburten, Todesfälle und Tierabgaben.

Tierschutz und Tierwohl

Die Tierhaltung unterliegt dem schweizerischen Tierschutzgesetz und den entsprechenden Verordnungen.

Die gesetzlichen Anforderungen legen Mindestgrössen und Haltungsbedingungen fest. Der Zoo verfolgt nach eigener Darstellung vielfach Standards, die über diese Mindestvorgaben hinausgehen.

Tierwohl wird anhand körperlicher Gesundheit, Verhalten, Sozialstruktur und der Möglichkeit zur Kontrolle der eigenen Umgebung beurteilt.

Beschäftigungsprogramme sollen Langeweile und Verhaltensstörungen verhindern. Dazu gehören wechselnde Gerüche, Futteraufgaben, veränderbare Einrichtungen und Training.

Das Verhalten der Tiere wird regelmässig dokumentiert. Auffälligkeiten können zu Änderungen bei Haltung, Gruppenzusammensetzung oder medizinischer Betreuung führen.

Tiere als Botschafter

Der Zoo bezeichnet seine Tiere als Botschafter ihrer wildlebenden Artgenossen.

Durch die unmittelbare Begegnung sollen Besucher eine emotionale Beziehung zu Tieren und deren Lebensräumen entwickeln.

Kritiker weisen darauf hin, dass einzelne Zootiere nicht automatisch ein realistisches Bild des Lebens in der Wildnis vermitteln.

Der Zoo verbindet die Tierbeobachtung deshalb mit Informationen über ökologische Zusammenhänge, Bedrohungen und konkrete Schutzprojekte.

Das Leitbild «Wer Tiere kennt, wird Tiere schützen» fasst diesen pädagogischen Ansatz zusammen.

Architektur

Mehrere Bauten des Zoo Zürich besitzen architektonische Bedeutung.

Der Masoala Regenwald wird von einer weit gespannten, lichtdurchlässigen Hallenkonstruktion überdeckt. Sie schafft einen tropischen Innenraum mit möglichst wenigen tragenden Elementen.

Das Dach des Kaeng Krachan Elefantenparks besteht aus einer frei geformten Holzkonstruktion mit zahlreichen Lichtöffnungen. Das Gebäude wurde in Architektur- und Ingenieurkreisen international beachtet.

Die Lewa Savanne verbindet offene Landschaft, Stallungen und Besuchereinrichtungen über ein weitläufiges Wegenetz.

Die Architektur soll technische Funktionen möglichst in die Landschaft integrieren und zugleich unterschiedliche Perspektiven auf die Tiere ermöglichen.

Verkehr und Erreichbarkeit

Der Zoo ist mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Vom Zürcher Hauptbahnhof und aus der Innenstadt bestehen Tram- und Busverbindungen.

Die Zahl der Parkplätze in unmittelbarer Nähe ist begrenzt. Der Zoo empfiehlt deshalb insbesondere an Wochenenden und während der Schulferien die Anreise mit dem öffentlichen Verkehr.

Für Velos stehen Abstellplätze zur Verfügung. Die Lage auf dem Zürichberg führt jedoch zu beträchtlichen Steigungen.

Bei hohem Besucheraufkommen kann der motorisierte Verkehr in den angrenzenden Quartieren zu Belastungen führen.

Bedeutung für Zürich

Der Zoo gehört zu den bekanntesten Institutionen der Stadt Zürich.

Er ist ein bedeutendes Ausflugsziel für die Bevölkerung der Stadt, der gesamten Schweiz und ausländische Touristen.

Als Arbeitgeber beschäftigt der Zoo Fachkräfte in Tierpflege, Veterinärmedizin, Gartenbau, Pädagogik, Technik, Verwaltung, Gastronomie und Verkauf.

Die Institution trägt zur kulturellen und touristischen Attraktivität Zürichs bei. Gleichzeitig beansprucht sie eine grosse Fläche in einem ökologisch und städtebaulich sensiblen Gebiet.

Die Stadt unterstützt den Zoo finanziell und ist an seiner langfristigen Entwicklung beteiligt.

Chronologie

Jahr Ereignis
1925 Eine Erbschaft schafft eine wichtige finanzielle Grundlage für die Zoogründung
1928 Gründung der Trägergesellschaft und Beginn der Bauarbeiten
7. September 1929 Eröffnung des Zoologischen Gartens Zürich
1954 Aufnahme von Galápagos-Riesenschildkröten
1971 Eröffnung des damaligen Elefantenhauses
1991 Alex Rübel übernimmt die Direktion
1992 Beginn der langfristigen Neuausrichtung nach dem Lebensraumprinzip
2003 Eröffnung des Masoala Regenwalds
2012 Eröffnung der neuen Südamerika-Anlage
2014 Eröffnung des Kaeng Krachan Elefantenparks
2018 Eröffnung der umgestalteten Australienanlage
2020 Eröffnung der Lewa Savanne und Amtsantritt von Severin Dressen
2025 Eröffnung des Lebensraums Panthera

Siehe auch

Literatur

  • Zoo Zürich AG: Jahresbericht 2025. Zürich 2026.
  • Zoo Zürich AG: Geschäftsbericht 2025. Zürich 2026.
  • Zoo Zürich AG: Zoo Zürich – Wer Tiere kennt, wird Tiere schützen. Zürich.
  • Alex Rübel: Auf dem Weg zum Naturschutzzentrum. Zoo Zürich, Zürich.
  • Hanspeter Bundi: Zoo Zürich. Geschichte und Entwicklung eines zoologischen Gartens. Zürich.
  • Verband der Zoologischen Gärten: Zoos und Artenschutz. Berlin.

Einzelnachweise

  1. Der Zoo Zürich. Hrsg.: Zoo Zürich. Abgerufen am 2026-07-26.
  2. Artenmanagement. Hrsg.: Zoo Zürich. Abgerufen am 2026-07-26.
  3. Organisation. Hrsg.: Zoo Zürich. Abgerufen am 2026-07-26.
  4. Jahres- und Geschäftsbericht 2025. Hrsg.: Zoo Zürich. Abgerufen am 2026-07-26.
  5. Masoala Regenwald. Hrsg.: Zoo Zürich. Abgerufen am 2026-07-26.
  6. Kaeng Krachan Elefantenpark. Hrsg.: Zoo Zürich. Abgerufen am 2026-07-26.
  7. Lewa Savanne. Hrsg.: Zoo Zürich. Abgerufen am 2026-07-26.
  8. Lewa. Hrsg.: Zoo Zürich. Abgerufen am 2026-07-26.

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