Alpines Museum der Schweiz
| ALPS Alpines Museum der Schweiz | |
|---|---|
| Ort | Bern |
| Adresse | Helvetiaplatz 4, 3005 Bern |
| Art | kultur- und naturwissenschaftliches Museum |
| Gründung | 1905 |
| Museumsgebäude | 1934 |
| Trägerschaft | Stiftung alps – Alpines Museum der Schweiz |
| Direktion | Beat Hächler |
| WEBSITE | alps.museum |
Das ALPS Alpines Museum der Schweiz ist ein kultur- und naturwissenschaftliches Museum in Bern. Es befindet sich am Helvetiaplatz im Kirchenfeld und beschäftigt sich mit dem Verhältnis zwischen Menschen und Bergen sowie mit Kultur, Natur, Geschichte und Gegenwart des Alpenraums. Das Museum verfügt über eine umfangreiche Sammlung zur Geschichte der Alpen, des Alpinismus, der Bergfotografie, der Kartografie und der alpinen Alltagskultur.[1]
Das Museum wurde ursprünglich als Schweizerisches Alpines Museum gegründet. Später war die Bezeichnung Alpines Museum der Schweiz gebräuchlich. Seit einem Rebranding im Jahr 2024 tritt die Institution unter dem Namen ALPS Alpines Museum der Schweiz auf.
Aufgaben und Themen
Das ALPS versteht sich nicht nur als klassisches Museum zur Geschichte der Alpen, sondern als ein Ort der Auseinandersetzung mit aktuellen und zukünftigen Fragen des Lebens im Gebirge.
Zu den behandelten Themen gehören unter anderem:
- Geschichte und Gegenwart des Alpinismus;
- Wahrnehmung und Darstellung der Alpen;
- Tourismus und Freizeit in den Bergen;
- Leben und Arbeiten im Alpenraum;
- Klimawandel und Veränderungen der Gebirgslandschaft;
- Naturgefahren;
- Berglandwirtschaft;
- alpine Architektur und Siedlungsentwicklung;
- Mobilität und Verkehr im Gebirge;
- Fotografie und Kartografie der Alpen;
- Kultur und Alltagsleben in Bergregionen.
Neben historischen Objekten werden in den Ausstellungen regelmässig aktuelle gesellschaftliche, ökologische und wirtschaftliche Entwicklungen thematisiert.
Geschichte
Gründung
Das Museum entstand zu Beginn des 20. Jahrhunderts auf Initiative der Sektion Bern des Schweizer Alpen-Clubs (SAC).
Die zunehmende wissenschaftliche Erforschung und touristische Erschliessung der Alpen hatte im 19. Jahrhundert eine grosse Menge an Karten, Fotografien, Reliefs, Ausrüstungsgegenständen und Dokumenten hervorgebracht. Innerhalb des SAC entstand deshalb der Wunsch, diese Zeugnisse dauerhaft zu sammeln und öffentlich zugänglich zu machen.
1905 wurde das Schweizerische Alpine Museum in Bern eröffnet. Die ersten Räumlichkeiten befanden sich an der Zeughausgasse.
Das Museum entwickelte sich rasch zu einer bedeutenden Sammlung zur schweizerischen Alpenkunde. Dazu gehörten insbesondere topografische Reliefs, Karten, Panoramen, Fotografien, Gegenstände des Alpinismus sowie naturkundliche und volkskundliche Objekte.
Ausbau der Sammlung
In den folgenden Jahrzehnten wuchs die Sammlung stark an. Zu den Schwerpunkten gehörten:
- Reliefs und Landschaftsmodelle;
- Landkarten und Panoramen;
- alpine Fotografie;
- Geologie und Mineralogie;
- Gletscherforschung;
- Pflanzen- und Tierwelt;
- Bergsport und Expeditionswesen;
- volkskundliche Objekte;
- Kunstwerke mit Alpenmotiven.
Das Museum erhielt zahlreiche Schenkungen von Privatpersonen, Wissenschaftlern, Bergsteigern und Mitgliedern des SAC.
Zu den bedeutenden Beständen gehörten beispielsweise Arbeiten des Schweizer Topografen und Reliefbauers Xaver Imfeld sowie Fotografien aus der Frühzeit der Hochgebirgsfotografie.
Die Sammlung und Ausstellungstätigkeit des Berner Museums diente auch anderen Institutionen als Vorbild. Das 1911 eröffnete Alpine Museum des Deutschen und Österreichischen Alpenvereins in München orientierte sich teilweise am Schweizerischen Alpinen Museum.
Stiftung und Neubau
Durch die stetig wachsenden Bestände wurden die ursprünglichen Räume an der Zeughausgasse zunehmend zu klein.
Am 7. Februar 1933 wurde eine öffentliche Stiftung als neue Trägerin des Museums gegründet. An ihr beteiligten sich die Schweizerische Eidgenossenschaft, der Kanton Bern, die Stadt Bern, der Schweizer Alpen-Club und dessen Sektion Bern.
Gleichzeitig wurde der Bau eines neuen Museumsgebäudes am Helvetiaplatz vorbereitet.
Der Neubau entstand 1933 und 1934 nach Plänen der Berner Architekten Klauser & Streit. Das Museum konnte im Herbst 1934 in das neue Gebäude einziehen. Am 15. Dezember 1934 wurde es feierlich wiedereröffnet.
Museumsgebäude
Das ALPS befindet sich am Helvetiaplatz 4 im Berner Kirchenfeldquartier.
Das Gebäude entstand gemeinsam mit der benachbarten damaligen Schulwarte und gehört zu den Vertretern des Neuen Bauens in Bern. Der Gebäudekomplex ist heute als schützenswert eingestuft und im Schweizerischen Inventar der Kulturgüter verzeichnet.
Der viergeschossige Kopfbau ist zum Helvetiaplatz orientiert. Daran schliesst sich entlang des Feldeggwegs ein langgestreckter dreigeschossiger Flügel an.
Ursprünglich wurden Teile der unteren Geschosse zusätzlich vom Schweizerischen Postmuseum genutzt. Die Vermietung half der Stiftung bei der Finanzierung des Neubaus.
Der Gebäudekomplex wurde im Laufe seiner Geschichte mehrfach umgebaut. Bei einer umfassenden Erneuerung von 1990 bis 1993 entstanden neue Ausstellungsräume. Für einen grossen Ausstellungssaal wurde dabei unter anderem ein Zwischenboden entfernt.
Das Gebäude bildet zusammen mit mehreren bedeutenden Kulturinstitutionen am Helvetiaplatz einen wichtigen Teil des heutigen Museumsquartiers Bern. In unmittelbarer Nachbarschaft befinden sich unter anderem das Bernische Historische Museum, das Naturhistorische Museum Bern und die Kunsthalle Bern.
Entwicklung nach 1945
Der Zweite Weltkrieg erschwerte den Museumsbetrieb erheblich. Finanzielle Mittel standen nur eingeschränkt zur Verfügung, während gleichzeitig die Sammlung weiter betreut werden musste.
1940 übernahm der Botaniker und Alpinist Walther Rytz die Leitung des Museums. Unter seiner Führung wurden zahlreiche Sonderausstellungen veranstaltet und die Sammlung weiter ausgebaut.
In den Jahrzehnten nach dem Krieg entwickelte sich das Haus von einer hauptsächlich auf Sammlung und klassische Alpenkunde ausgerichteten Institution zunehmend zu einem modernen Ausstellungsmuseum.
Ab 1958 wurden Organisation und Ausstellungskonzeption erneut überarbeitet.
Umbau 1990 bis 1993
Zwischen 1990 und 1993 erfolgte eine umfassende bauliche und inhaltliche Erneuerung.
Danach verfügte das Museum über eine Dauerausstellung auf zwei Etagen sowie eine weitere Etage für wechselnde Sonderausstellungen. In diesen wurden regelmässig neue Themen rund um die Alpen behandelt.
Zu den bekannten späteren Ausstellungen gehörten unter anderem Projekte über Gletscher, Alpentourismus, Hotellerie, Bergfotografie und alpine Alltagskultur.
Neuausrichtung ab 2012
Eine weitere grundlegende Neuausrichtung erfolgte 2012.
Das Museum verabschiedete sich weitgehend vom klassischen Konzept einer dauerhaft eingerichteten Dauerausstellung. Stattdessen sollten wechselnde Ausstellungen aktuelle Fragen zum Verhältnis von Mensch und Berg behandeln.
Das Haus verstand sich zunehmend als Themenhaus der Gegenwart. Historische Objekte aus der Sammlung wurden dabei mit aktuellen Fragestellungen und zeitgenössischen Positionen verbunden.
Eine der ersten Ausstellungen nach dem Umbau war «Berge versetzen. Eine Auslegeordnung». Auf rund 800 Quadratmetern wurden etwa 1200 Sammlungsobjekte in ungewohnter Form präsentiert.
Gleichzeitig entstanden neue Bereiche für kleinere experimentelle Projekte, Veranstaltungen und Vermittlungsangebote.
Im Erdgeschoss wurden ein Museumsshop sowie das Restaurant «las alps» eingerichtet.
Name ALPS
Die Trägerstiftung änderte ihren Namen 2020 von Stiftung Schweizerisches Alpines Museum in alps – Alpines Museum der Schweiz.
Nach der COVID-19-Pandemie wurde auch der öffentliche Auftritt des Museums grundlegend überarbeitet.
Im Mai 2024 erfolgte das Rebranding unter dem Namen ALPS Alpines Museum der Schweiz.[1]
Die Bezeichnung «ALPS» soll den thematischen Anspruch unterstreichen, den Alpenraum aus unterschiedlichen kulturellen, gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Perspektiven zu betrachten.
Sammlung
Die Sammlung des ALPS besitzt nationale Bedeutung und umfasst eine grosse Bandbreite von Objekten zur Geschichte und Kultur der Berge.
Zu den wichtigsten Sammlungsbereichen gehören:
- Bergfotografie;
- Bergsport und Alpinismus;
- Kartografie;
- Reliefs;
- Kunst;
- Tourismus;
- Wirtschaft;
- Alltagskultur im Alpenraum.
Das Museum besitzt mehr als 220'000 Fotografien und damit eine der bedeutendsten Sammlungen historischer Bergfotografie in der Schweiz.
Bergfotografie
Die fotografische Sammlung dokumentiert die Entwicklung der Wahrnehmung und Erschliessung der Alpen seit dem 19. Jahrhundert.
Sie umfasst unter anderem:
- Glasplattennegative;
- Filmnegative;
- Dias;
- Papierabzüge;
- Postkarten;
- Fotoalben;
- digitale Fotografien.
Die Bilder zeigen Landschaften, Bergsteiger, Expeditionen, Tourismus, Siedlungen, Verkehrswege und den Alltag der Bevölkerung im Alpenraum.
Zu den historisch bedeutenden Beständen gehören Fotografien des Schweizer Bergfotografen Jules Beck. Das Museum erhielt unter anderem eine Sammlung von rund 1000 Negativen aus seinem Werk.
Kartografie
Ein weiterer wichtiger Schwerpunkt ist die alpine Kartografie.
Die Bestände dokumentieren die Entwicklung der Vermessung und kartografischen Darstellung der Alpen. Sie reichen von frühen Karten und Panoramen bis zu modernen topografischen Darstellungen.
Die Sammlung ist zugleich ein wichtiges Zeugnis der wissenschaftlichen Erschliessung des Alpenraums im 18., 19. und 20. Jahrhundert.
Reliefsammlung
Das ALPS besitzt eine der bedeutendsten Sammlungen von Berg- und Landschaftsreliefs der Schweiz.
Reliefs spielten insbesondere im 19. und frühen 20. Jahrhundert eine wichtige Rolle bei der dreidimensionalen Darstellung komplizierter Gebirgslandschaften.
Zu den herausragenden Objekten gehört das grosse Relief des Berner Oberlandes von Simon Simon. Es entstand zwischen 1886 und 1913 im Massstab 1:10'000 und misst ungefähr 5,28 × 4,82 Meter.
Zur Sammlung gehören ausserdem Arbeiten bedeutender Schweizer Reliefbauer und Topografen wie Xaver Imfeld.
Alpinismus und Bergsport
Die Sammlung dokumentiert auch die Geschichte des Bergsteigens und des alpinen Sports.
Sie umfasst unter anderem:
- historische Bergschuhe;
- Pickel;
- Steigeisen;
- Seile;
- Skier;
- Rucksäcke;
- Bekleidung;
- Expeditionsausrüstung;
- Erinnerungsstücke von Bergsteigern und Alpenforschern.
Anhand dieser Gegenstände lässt sich die technische Entwicklung des Bergsports ebenso nachvollziehen wie der gesellschaftliche Wandel des Alpinismus vom wissenschaftlich motivierten Erkunden der Berge zum Breitensport und Tourismus.
Kunstsammlung
Das Museum besitzt Gemälde, Zeichnungen, Grafiken, Plakate und weitere Kunstwerke mit Bezug zum Alpenraum.
Die Sammlung zeigt, wie sich die künstlerische Wahrnehmung der Berge im Lauf der Zeit verändert hat.
Während die Alpen in früheren Jahrhunderten häufig als gefährliche und unwirtliche Landschaft galten, entwickelten sie sich im 18. und 19. Jahrhundert zunehmend zu einem Symbol für Naturerlebnis, Freiheit und nationale Identität.
Im Bestand befinden sich auch Werke bedeutender Schweizer Künstler. Dazu gehört der Bilderzyklus «Aufstieg und Absturz» von Ferdinand Hodler.
Ethnografische und alltagskulturelle Sammlung
Ein weiterer Bereich umfasst Objekte des täglichen Lebens in den Alpen.
Dazu gehören Gegenstände aus:
- Landwirtschaft;
- Viehwirtschaft;
- Handwerk;
- Transport;
- Haushalt;
- Tourismus;
- religiöser und gesellschaftlicher Alltagskultur.
Diese Bestände dokumentieren, wie Menschen in den unterschiedlichen Regionen des Alpenraums lebten, arbeiteten und mit den besonderen natürlichen Bedingungen des Gebirges umgingen.
Ausstellungen
Das ALPS zeigt überwiegend wechselnde Ausstellungen. Historische Sammlungsobjekte werden dabei häufig mit zeitgenössischen Fotografien, Filmen, Interviews, Kunstwerken und interaktiven Medien kombiniert.
Zu den seit der Neuausrichtung 2012 gezeigten Ausstellungen gehörten unter anderem:
- Berge versetzen. Eine Auslegeordnung (2012);
- Digital Oberland. Das interaktive Bergrelief (2012);
- Intensivstationen. Alpenansichten von Lois Hechenblaikner (2012–2013);
- Alpenshopping. Eine Instant-Sammlung (2012–2013);
- Helvetia Club. Die Berge und der Schweizer Alpen-Club (2013–2014);
- Himalaya Report. Bergsteigen im Medienzeitalter;
- Reklamekunst und Reiseträume;
- Schöne Berge. Eine Ansichtssache;
- verschiedene Ausstellungen zum nachhaltigen Bauen unter dem Titel Constructive Alps.
Die Ausstellungen beschäftigen sich häufig mit kontroversen oder gesellschaftlich aktuellen Themen wie Massentourismus, Klimawandel, Nutzungskonflikten, Landschaftsveränderungen oder der wirtschaftlichen Zukunft von Bergregionen.
Fundbüro für Erinnerungen
Ein besonderes Sammlungs- und Vermittlungsprojekt des Museums ist das Fundbüro für Erinnerungen.
Dabei sammelt das ALPS persönliche Gegenstände, Fotografien und Geschichten von Menschen mit Bezug zu den Bergen. Anders als bei einer ausschliesslich wissenschaftlich zusammengestellten historischen Sammlung werden Besucher und Bevölkerung aktiv in den Sammlungsprozess einbezogen.
Das Projekt erweitert die traditionelle Museumsarbeit um persönliche Erinnerungen und individuelle Perspektiven auf den Alpenraum.
Vermittlung und Veranstaltungen
Neben den Ausstellungen bietet das Museum Führungen, Workshops, Gespräche, Vorträge und Veranstaltungen an.
Das Vermittlungsangebot richtet sich an:
- Schulen;
- Familien;
- Erwachsene;
- Fachpublikum;
- Touristinnen und Touristen.
Die Veranstaltungen greifen häufig aktuelle Themen aus den Ausstellungen auf und bringen Fachleute aus Wissenschaft, Kultur, Politik und Gesellschaft miteinander ins Gespräch.
Trägerschaft
Trägerin des Museums ist die Stiftung alps – Alpines Museum der Schweiz.
Die Stiftung wurde 1933 gegründet. Zu ihren Stiftern gehören:
- die Schweizerische Eidgenossenschaft;
- der Kanton Bern;
- die Stadt Bern;
- der Schweizer Alpen-Club;
- die Sektion Bern des Schweizer Alpen-Clubs.
Zweck der Stiftung ist der Betrieb des Museums und die Auseinandersetzung mit dem alpinen Kulturerbe sowie mit Gegenwarts- und Zukunftsfragen des alpinen Lebensraums.
Das Museum arbeitet dafür auch mit anderen Museen, Sammlungen, Forschungsinstitutionen und Organisationen in der Schweiz und im Ausland zusammen.
Leitung
Direktor des Museums ist Beat Hächler. Er ist für die Direktion und gemeinsam mit weiteren Mitarbeitenden für das Ausstellungsprogramm verantwortlich.[1]
Zum Museum gehören neben den Bereichen Ausstellung und Sammlung auch Vermittlung, Kommunikation, Museumstechnik, Betrieb und Veranstaltungen.
Museumsquartier Bern
Das ALPS ist Mitglied des Vereins Museumsquartier Bern. Dieser wurde 2021 als organisatorische Plattform für die Zusammenarbeit verschiedener Kultur- und Bildungsinstitutionen im Kirchenfeld gegründet.
Im Umfeld des Helvetiaplatzes befinden sich zahlreiche Einrichtungen von nationaler und regionaler Bedeutung.
Dazu gehören:
- Bernisches Historisches Museum;
- Einstein Museum;
- Naturhistorisches Museum Bern;
- Museum für Kommunikation Bern;
- Kunsthalle Bern;
- Schweizerisches Bundesarchiv;
- ALPS Alpines Museum der Schweiz.
Die räumliche Konzentration macht das Kirchenfeld zu einem der bedeutendsten Museumsstandorte der Schweiz.
Besucher
Im Jahr 2024 verzeichnete das ALPS rund 30'600 Eintritte.[1]
Neben den klassischen Museumseintritten wird das Haus auch für Veranstaltungen, Vermittlungsangebote und gastronomische Angebote genutzt.
Restaurant las alps
Im Erdgeschoss befindet sich das Restaurant «las alps».
Das gastronomische Konzept orientiert sich thematisch am Alpenraum. Angeboten werden Gerichte und Produkte aus unterschiedlichen Regionen des Alpenbogens.
Das Restaurant ist räumlich mit dem Museum verbunden, kann jedoch auch unabhängig von einem Museumsbesuch genutzt werden.
Bedeutung
Das ALPS unterscheidet sich von vielen regionalen Heimat- und Naturkundemuseen dadurch, dass es den Alpenraum nicht auf eine einzelne Region oder auf die Schweiz beschränkt betrachtet.
Die Alpen werden als zusammenhängender Kultur-, Natur-, Wirtschafts- und Lebensraum behandelt.
Die Verbindung historischer Sammlungen mit aktuellen Fragestellungen ermöglicht es dem Museum, sowohl die Geschichte des Alpinismus und der Alpenforschung als auch moderne Themen wie Klimawandel, Tourismus, Mobilität und gesellschaftliche Veränderungen zu behandeln.
Durch seine umfangreichen Bestände an Fotografien, Karten und Reliefs ist das Museum gleichzeitig eine wichtige Dokumentations- und Forschungsinstitution für die Geschichte des Alpenraums.
Siehe auch
- Museumsquartier Bern
- Bernisches Historisches Museum
- Naturhistorisches Museum Bern
- Museum für Kommunikation Bern
- Schweizer Alpen-Club
- Alpinismus
- Alpen
- Kirchenfeld
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ 1,0 1,1 1,2 1,3 Jahresbericht 2024. Hrsg.: ALPS Alpines Museum der Schweiz. 2025. Abgerufen am 2026-08-25.
Wikimedia Commons: Medien zu Alpines Museum der Schweiz