Bahnhof Islikon
| Name | Islikon |
|---|---|
| Typ | Bahnhof |
| Lage | Zwischenbahnhof |
| Bauform | Durchgangsbahnhof |
| Ortschaft | Islikon |
| Gemeinde | Gachnang |
| Bezirk | Frauenfeld |
| Kanton | Thurgau |
| Bahnstrecke | Bahnstrecke Winterthur–Romanshorn |
| Eigentümer | Schweizerische Bundesbahnen |
| Infrastrukturbetreiber | Schweizerische Bundesbahnen |
| Personenverkehr | Schweizerische Bundesbahnen und Thurbo |
| Abkürzung | ISL |
| IBNR | 8506019 |
| Bahnsteiggleise | 2 |
| Bahnsteige | 2 Seitenperrons |
| Höhe | 423 m ü. M. |
| Eröffnung | 16. Mai 1855 |
| Aufnahmegebäude | 1873 |
| Verkehrsverbund | Tarifverbund Ostwind |
| Tarifzone | 921 |
| Koordinaten | 47° 32′ 53″ N, 8° 50′ 46″ O |
Der Bahnhof Islikon ist ein Bahnhof in der Ortschaft Islikon, die zur politischen Gemeinde Gachnang im Kanton Thurgau gehört. Er liegt an der Bahnstrecke Winterthur–Romanshorn zwischen den Stationen Rickenbach-Attikon und Frauenfeld.
Der Bahnhof wird von der Linie S24 der S-Bahn Zürich sowie von der Linie S30 bedient. Die S24 wird von den Schweizerischen Bundesbahnen, die S30 von Thurbo betrieben. Die beiden Linien ergänzen sich auf dem Abschnitt zwischen Winterthur und Frauenfeld grundsätzlich zu einem Halbstundentakt.[1]
Islikon besitzt zwei Bahnsteiggleise und zwei Seitenperrons. Das historische Aufnahmegebäude stammt aus dem Jahr 1873 und gehört zu den erhaltenen Stationsbauten der früheren Schweizerischen Nordostbahn an der Thurtallinie.
Neben seiner Funktion als Bahnstation ist Islikon ein regionaler Umsteigepunkt zum Postauto. Die Linie 836 verbindet den Bahnhof über Gachnang, Oberwil TG und Gerlikon mit Frauenfeld. Beim Bahnhof befinden sich zudem eine P+Rail-Anlage, umfangreiche Veloabstellplätze und ein Standort von Mobility Carsharing.
Lage
Der Bahnhof befindet sich im Siedlungsgebiet von Islikon, westlich des Kantonshauptorts Frauenfeld. Die Bahnstrecke verläuft im Bereich der Station ungefähr von Westen nach Osten.
In westlicher Richtung führt die Strecke über Rickenbach-Attikon, Wiesendangen und Oberwinterthur zum Bahnhof Winterthur. Östlich des Bahnhofs erreicht sie nach wenigen Kilometern Frauenfeld und verläuft anschliessend durch das Thurtal über Felben-Wellhausen, Müllheim-Wigoltingen und Märstetten nach Weinfelden.
Das historische Ortszentrum von Islikon liegt südlich und südöstlich der Bahnstrecke. Die benachbarten Ortschaften Gachnang, Kefikon, Gerlikon, Niederwil und Oberwil gehören ebenfalls zur politischen Gemeinde Gachnang.
Der Bahnhof liegt in der Nähe der Hauptstrasse durch Islikon. Fuss- und Velowege verbinden ihn mit den Wohngebieten, dem Dorfzentrum und den umliegenden Gewerbezonen.
Die Distanz zum Bahnhof Frauenfeld beträgt nur wenige Kilometer. Dadurch besitzt Islikon sowohl eine eigene Bahnverbindung als auch eine zusätzliche Busverbindung zum kantonalen Hauptort.
Geschichte
Bau der Bodenseebahn
In der Mitte des 19. Jahrhunderts plante die Schweizerische Nordostbahn eine Eisenbahnverbindung von Winterthur durch den Kanton Thurgau zum Bodensee.
Die Strecke sollte die Städte Zürich und Winterthur mit Frauenfeld, Weinfelden und dem Hafen von Romanshorn verbinden. Von Romanshorn bestanden Schiffsverbindungen zu verschiedenen Orten am Bodensee.
Am 16. Mai 1855 nahm die Nordostbahn die Strecke Winterthur–Frauenfeld–Romanshorn in Betrieb. Gleichzeitig wurde die Station Islikon eröffnet.[2]
Die neue Bahn verkürzte die Reisezeiten nach Winterthur und Frauenfeld erheblich. Für die Einwohnerinnen und Einwohner Islikons entstanden bessere Möglichkeiten, Arbeitsplätze, Märkte und Schulen in den regionalen Zentren zu erreichen.
Auch die örtliche Wirtschaft profitierte von der Bahn. Landwirtschaftliche Erzeugnisse, Textilien, Brennstoffe und Baumaterialien konnten schneller und in grösseren Mengen transportiert werden.
Erstes Stationsgebäude
Die ursprüngliche Stationsanlage von 1855 war vergleichsweise einfach. Sie umfasste Einrichtungen für den Personenverkehr und die Abfertigung örtlicher Güter.
Mit dem zunehmenden Verkehrsaufkommen erwies sich die Anlage bald als zu klein. Im Jahr 1873 entstand das bis heute erhaltene Aufnahmegebäude.[3]
Der mehrgeschossige Bau besitzt ein weit auskragendes Satteldach und eine für kleinere Bahnhöfe der Nordostbahn typische zurückhaltende Gestaltung. Im Gebäude befanden sich ursprünglich ein Billettschalter, Diensträume, Wartemöglichkeiten und Wohnungen für Bahnbedienstete.
Auf der Gleisseite wurde ein Perrondach angeordnet. Weitere Gebäude dienten der Güterabfertigung und dem Bahnbetrieb.
Bedeutung für die Entwicklung Islikons
Vor der Eröffnung der Bahn war Islikon eine vorwiegend landwirtschaftlich und gewerblich geprägte Ortschaft. Der Bahnanschluss unterstützte die weitere wirtschaftliche Entwicklung.
Von besonderer Bedeutung war die Textilindustrie. Der nahe gelegene Greuterhof erinnert an die frühindustrielle Verarbeitung von Baumwolle und an die wirtschaftliche Bedeutung des Ortes im 18. und 19. Jahrhundert.
Die Eisenbahn erleichterte den Transport von Rohstoffen und Fertigwaren. Gleichzeitig konnten Einwohnerinnen und Einwohner zunehmend ausserhalb der Ortschaft arbeiten, ohne ihren Wohnort aufgeben zu müssen.
In der Umgebung des Bahnhofs entstanden Wohn-, Gewerbe- und Lagerbauten. Die Bahnstrecke und die Hauptstrasse entwickelten sich zu wichtigen Achsen der Siedlungsentwicklung.
Übergang an die SBB
Die Schweizerische Nordostbahn wurde im Zuge der Verstaatlichung der grossen privaten Bahngesellschaften vom Bund übernommen.
Seit 1902 gehören der Bahnhof Islikon und die Bahnstrecke Winterthur–Romanshorn zu den Schweizerischen Bundesbahnen.
Die SBB modernisierten in den folgenden Jahrzehnten die Gleise, Weichen, Signale und Perronanlagen. Auch die betrieblichen Abläufe wurden schrittweise zentralisiert und automatisiert.
Der Bahnhof war früher mit örtlichem Personal besetzt. Zu dessen Aufgaben gehörten der Billettverkauf, die Gepäck- und Güterabfertigung sowie die Bedienung von Weichen und Signalen.
Ein mechanisches Stellwerk wurde 1893 in Betrieb genommen. Es blieb bis 1976 in Verwendung, bevor seine Aufgaben durch modernere Sicherungsanlagen übernommen wurden.[4]
Elektrifizierung und Doppelspurausbau
Die Bahnstrecke wurde im 20. Jahrhundert elektrifiziert. Seither wird sie mit dem bei den SBB üblichen Bahnstromsystem von 15 Kilovolt und 16,7 Hertz Wechselstrom betrieben.
Die ursprünglich eingleisige Verbindung wurde abschnittsweise auf Doppelspur ausgebaut. Dadurch konnten mehr Reise- und Güterzüge verkehren und die Abhängigkeit von Zugkreuzungen in den Bahnhöfen verringert werden.
Heute gehört die Strecke durch Islikon zu den wichtigen Ost-West-Verbindungen der Ostschweiz. Neben den haltenden S-Bahn-Zügen passieren Fernverkehrs-, Güter- und Dienstzüge den Bahnhof ohne Halt.
Entwicklung des Regionalverkehrs
Während des 20. Jahrhunderts wurden die früheren Personenzüge schrittweise durch elektrische Triebwagen und Pendelzüge ersetzt.
Mit der Einführung regelmässiger Taktfahrpläne gewann der Regionalverkehr an Attraktivität. Die Züge wurden zunehmend auf die Anschlüsse in Winterthur, Frauenfeld und Weinfelden abgestimmt.
Seit der Eröffnung der S-Bahn Zürich im Jahr 1990 ist Islikon in das Liniennetz der Zürcher S-Bahn eingebunden. Die Linienbezeichnungen und Durchbindungen änderten sich seither mehrfach.
Thurbo übernahm ab Dezember 2002 einen grossen Teil des Regionalverkehrs in der Ostschweiz. Die überall haltenden Regionalzüge zwischen Winterthur, Frauenfeld und Weinfelden verkehren heute als S30.
Die S24 schafft zusätzliche Direktverbindungen über Winterthur hinaus. Im Fahrplanjahr 2026 reicht ihr Liniennetz von Zug und Zürich bis nach Weinfelden, Schaffhausen und Thayngen.[5]
Aufnahmegebäude
Das Aufnahmegebäude von 1873 steht auf der südlichen Seite der Bahnstrecke. Es ist ein verputzter, zweigeschossiger Bau mit Satteldach.
Das weit auskragende Dach schützte ursprünglich Reisende, Gepäck und Güter vor der Witterung. Die regelmässig angeordneten Fenster und Fensterläden verleihen dem Gebäude ein für ländliche Bahnhöfe des 19. Jahrhunderts typisches Erscheinungsbild.
Die innere Nutzung änderte sich mehrfach. Die Räume für den Billettverkauf und den örtlichen Bahnbetrieb wurden mit der Automatisierung der Station nicht mehr in ihrer ursprünglichen Form benötigt.
Das Gebäude blieb dennoch erhalten. Es bildet zusammen mit den Perrondächern und weiteren Bauten ein erkennbares historisches Bahnhofensemble.
Ein später ergänztes Nebengebäude wurde nach Plänen des langjährigen SBB-Architekten Max Vogt gestaltet. Es verbindet funktionale Räume mit Teilen der Perronüberdachung.
Bahnhofanlage
Der Bahnhof besitzt zwei durchgehende, elektrifizierte Bahnsteiggleise. An beiden Gleisen befindet sich jeweils ein Seitenperron.
Gleis 1 liegt beim historischen Aufnahmegebäude. Gleis 2 wird über eine Personenunterführung erreicht.
Die Perrons sind mit Wetterschutz, Sitzgelegenheiten, Beleuchtung, Fahrgastinformationen und Billettautomaten ausgestattet. Elektronische Anzeigen informieren über Abfahrten, Verspätungen und Gleisänderungen.
Ein bedientes Reisezentrum besteht nicht. Billette können am Automaten, über digitale Verkaufskanäle oder an anderen Verkaufsstellen erworben werden.
Neben den beiden Hauptgleisen bestanden früher zusätzliche Güter- und Abstellgleise. Ein Teil dieser Anlagen wurde mit dem Rückgang des örtlichen Güterverkehrs zurückgebaut oder einer anderen Nutzung zugeführt.
Östlich des Bahnhofs zweigt ein Anschlussgleis in Richtung der Anlagen der Zuckerfabrik Frauenfeld ab. Es dient beziehungsweise diente dem Güterverkehr und unterstreicht die industrielle Bedeutung der Thurtallinie.
Bahnverkehr
Im Fahrplanjahr 2026 wird der Bahnhof von den Linien S24 und S30 bedient.[1]
| Linie | Laufweg | Betreiber | Angebot in Islikon |
|---|---|---|---|
| S24 | Zug – Zürich HB – Zürich Flughafen – Winterthur – Islikon – Frauenfeld – Weinfelden; weitere Durchbindungen nach Schaffhausen und Thayngen | Schweizerische Bundesbahnen | grundsätzlich stündlich |
| S30 | Winterthur – Oberwinterthur – Wiesendangen – Rickenbach-Attikon – Islikon – Frauenfeld – Felben-Wellhausen – Hüttlingen-Mettendorf – Müllheim-Wigoltingen – Märstetten – Weinfelden | Thurbo | grundsätzlich stündlich |
Die beiden Linien verkehren auf dem Abschnitt zwischen Winterthur und Frauenfeld ungefähr 30 Minuten versetzt. Dadurch besteht während des grössten Teils des Tages ein Halbstundentakt.
S24
Die S24 ist eine weitläufige Durchmesserlinie der S-Bahn Zürich. Sie verbindet Islikon über Winterthur, den Flughafen Zürich und Zürich Hauptbahnhof mit der Region Zug.
In der Gegenrichtung bestehen Verbindungen über Frauenfeld und Weinfelden. Der Linienfahrplan umfasst darüber hinaus Durchbindungen über Winterthur, Andelfingen und Schaffhausen bis Thayngen.
Die S24 ist für Islikon insbesondere wegen der umsteigefreien Verbindung zum Flughafen Zürich, nach Zürich und Zug von Bedeutung.
S30
Die S30 verkehrt zwischen Winterthur und Weinfelden und wird von Thurbo betrieben.[6]
Sie bedient sämtliche Stationen ihres Linienwegs und übernimmt damit das regionale Grundangebot auf dem westlichen Abschnitt der Thurtallinie.
In Winterthur bestehen Anschlüsse an den Fernverkehr sowie an zahlreiche Linien der S-Bahn Zürich. Frauenfeld bietet Verbindungen zu Fernverkehrszügen, zur Frauenfeld-Wil-Bahn und zu einem umfangreichen Busnetz. In Weinfelden kann unter anderem in Richtung Kreuzlingen, Konstanz, Romanshorn, Wil und St. Gallen umgestiegen werden.
Durchfahrende Züge
Fernverkehrszüge zwischen Zürich, Winterthur, Frauenfeld, Weinfelden, Kreuzlingen, Konstanz und Romanshorn passieren Islikon ohne Halt.
Auch Güterzüge benutzen die Strecke. Sie transportieren unter anderem Container, Wechselbehälter, landwirtschaftliche Erzeugnisse, Baustoffe und weitere Güter zwischen der Ostschweiz und dem Raum Zürich.
Die Mischung aus schnellen Fernverkehrszügen, haltenden S-Bahn-Zügen und Güterverkehr stellt hohe Anforderungen an die Fahrplangestaltung und die Sicherungsanlagen.
Busverkehr
Die Bushaltestelle Islikon, Bahnhof befindet sich unmittelbar beim Bahnhof.
Sie wird von der Postautolinie 836 bedient:
| Linie | Verbindung | Wichtige Haltestellen |
|---|---|---|
| 836 | Islikon, Bahnhof – Gachnang – Gerlikon – Frauenfeld, Bahnhof | Islikon Zentrum, Gachnang Trotte, Oberwil TG, Gerlikon Dorf, Frauenfeld Schlosspark |
Die Linie verbindet Islikon mit verschiedenen Ortsteilen der Gemeinde Gachnang sowie mit dem Zentrum von Frauenfeld.
Zum Fahrplanwechsel vom 14. Dezember 2025 wurde das Wochenendangebot ausgebaut. Samstags und sonntags verkehren die Postautos tagsüber in einem durchgehenden Stundentakt.[7]
Die Bahn ist zwischen Islikon und Frauenfeld deutlich schneller. Das Postauto übernimmt jedoch eine wichtige Feinerschliessung der Dörfer und Quartiere abseits der Bahnstrecke.
Kombinierte Mobilität
Der Bahnhof verfügt über umfangreiche Anlagen für die Kombination von Bahn, Velo und Auto.
Nach Angaben der SBB bestehen 182 überdachte Veloabstellplätze.[8]
Die P+Rail-Anlage umfasst 35 reguläre Parkplätze und zwei Behindertenparkplätze. Die Parkplätze sind gebührenpflichtig und können unter anderem über die SBB-P+Rail-App bezahlt werden.[8]
Seit August 2019 besteht beim Bahnhof ein Standort von Mobility Carsharing. Als Fahrzeug wird ein Elektroauto angeboten.[9]
Ein weiterer Mobility-Standort befindet sich beim Gemeindezentrum in Gachnang.
Tarif
Der Bahnhof liegt in der Zone 921 des Tarifverbunds Ostwind.[10]
Die Zone 921 umfasst Frauenfeld und verschiedene angrenzende Ortschaften. Innerhalb der gelösten Zonen können Bahn- und Busangebote während der zeitlichen Gültigkeit des Fahrausweises benutzt werden.
Für Fahrten in den Zürcher Verkehrsverbund stehen Z-Pass-Fahrausweise zur Verfügung. Alternativ können Billette und Abonnemente des nationalen Direkten Verkehrs verwendet werden.
Die Zugehörigkeit zum Tarifverbund Ostwind steht der Bedienung durch eine Linie der S-Bahn Zürich nicht entgegen. S-Bahn-Linien überschreiten häufig die Grenzen einzelner Verkehrsverbünde.
Entwicklung des Bahnhofumfelds
Das Gebiet rund um den Bahnhof besitzt für die Gemeinde Gachnang ein bedeutendes Entwicklungspotenzial.
In kommunalen Planungen wird das Bahnhofgebiet als Schwerpunkt für eine verdichtete Siedlungsentwicklung und eine bessere Verknüpfung der Verkehrsmittel bezeichnet.
Im Rahmen des Betriebs- und Gestaltungskonzepts Islikon begannen 2025 Arbeiten im Bereich der Strassen, Entwässerungsanlagen und öffentlichen Räume. Auch das Umfeld des Bahnhofs wird in die schrittweise Erneuerung einbezogen.[11]
Zu den Zielen gehören eine höhere Verkehrssicherheit, bessere Bedingungen für den Fuss- und Veloverkehr sowie eine attraktivere Gestaltung des öffentlichen Raums.
Bedeutung
Der Bahnhof Islikon ist der wichtigste Bahnanschluss der Gemeinde Gachnang.
Für Pendlerinnen und Pendler ermöglicht er direkte Verbindungen nach Frauenfeld, Winterthur, Zürich, zum Flughafen Zürich und nach Weinfelden. Durch die Überlagerung von S24 und S30 besteht auf der wichtigsten regionalen Achse ein dichtes Angebot.
Die Buslinie 836 erschliesst die Dörfer der Gemeinde und ergänzt die Bahnverbindungen. P+Rail, Veloabstellplätze und Carsharing unterstützen die Kombination verschiedener Verkehrsmittel.
Historisch war der Bahnhof ein wichtiger Faktor für die wirtschaftliche und räumliche Entwicklung Islikons. Die Bahn erleichterte den Gütertransport, verbesserte den Zugang zu Arbeitsplätzen und förderte die Entstehung neuer Wohn- und Gewerbegebiete.
Das erhaltene Aufnahmegebäude von 1873 dokumentiert die Frühzeit der Eisenbahn im Kanton Thurgau. Gleichzeitig erfüllt der Bahnhof weiterhin eine wichtige Funktion im modernen regionalen Personenverkehr.
Siehe auch
- Islikon TG
- Gachnang
- Bahnhof Frauenfeld
- Bahnhof Rickenbach-Attikon
- Bahnstrecke Winterthur–Romanshorn
- S24 (S-Bahn Zürich)
- S-Bahn Zürich
- Thurbo
- Tarifverbund Ostwind
- Liste der Bahnhöfe im Kanton Thurgau
Literatur
- Gerhard Oswald: Die Bodenseebahn 1855–2005. Romanshorn–Winterthur–Zürich. Appenzeller Verlag, Herisau 2005.
- Hans G. Wägli: Schienennetz Schweiz und Bahnprofil Schweiz CH+. AS Verlag, Zürich 2010, ISBN 978-3-909111-74-9.
- Werner Stutz: Bahnhöfe der Schweiz – Von den Anfängen bis zum Ersten Weltkrieg. Orell Füssli, Zürich 1983, ISBN 3-280-01405-0.
Weblinks
- Bahnhof Islikon auf der Website der SBB
- Linienfahrpläne des Bahnhofs Islikon
- Offizielle Website von Thurbo
- Offizielle Website der Gemeinde Gachnang
- Website des Dorfvereins Islikon
- Offizielle Website des Tarifverbunds Ostwind
Einzelnachweise
- ↑ 1,0 1,1 Haltestellen- und Linienfahrpläne Islikon, Zürcher Verkehrsverbund, Jahresfahrplan 2026, abgerufen am 4. August 2026.
- ↑ Gerhard Oswald: Die Bodenseebahn 1855–2005. Romanshorn–Winterthur–Zürich. Appenzeller Verlag, Herisau 2005.
- ↑ Gestern und Heute: Bahnhof Islikon um 1873 und 2002, Dorfverein Islikon, abgerufen am 4. August 2026.
- ↑ Stellwerk Islikon, Stellwerksdatenbank, abgerufen am 4. August 2026.
- ↑ Linienfahrplan S24, Zürcher Verkehrsverbund, Jahresfahrplan 2026, abgerufen am 4. August 2026.
- ↑ Linienfahrplan S30 Winterthur–Frauenfeld–Weinfelden, Zürcher Verkehrsverbund, Jahresfahrplan 2026, abgerufen am 4. August 2026.
- ↑ Fahrplanwechsel 2026 im Kanton Thurgau, PostAuto, abgerufen am 4. August 2026.
- ↑ 8,0 8,1 Bahnhof Islikon, Schweizerische Bundesbahnen, abgerufen am 4. August 2026.
- ↑ Mobility-Angebot in der Gemeinde Gachnang, Gemeinde Gachnang, abgerufen am 4. August 2026.
- ↑ OSTWIND-Zonenplan 2026, Tarifverbund Ostwind, abgerufen am 4. August 2026.
- ↑ Betriebs- und Gestaltungskonzept Islikon: Projektstatus September 2025, Gemeinde Gachnang, abgerufen am 4. August 2026.
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