Schlacht am Morgarten

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Schlacht am Morgarten
Datum 15. November 1315
Ort Raum Morgarten am südlichen Ende des Ägerisees, zwischen Oberägeri und Sattel
Teil von Morgartenkrieg, Schweizer Habsburgerkriege
Ergebnis Niederlage des habsburgischen Aufgebots und Sieg der Schwyzer
Konfliktparteien Aufgebot unter Herzog Leopold I. von Habsburg
Landleute aus Schwyz
Führung Herzog Leopold I.
Führung der Schwyzer nicht sicher überliefert
Truppenstärke nicht zuverlässig bekannt
Verluste nicht zuverlässig bekannt

Die Schlacht am Morgarten war eine militärische Auseinandersetzung, bei der ein habsburgisches Aufgebot unter Herzog Leopold I. von Habsburg am 15. November 1315 im Raum Morgarten von Schwyzern angegriffen und in die Flucht geschlagen wurde. Das Ereignis bildete den Höhepunkt des Morgartenkriegs und entwickelte sich später zu einem der bekanntesten Bestandteile der schweizerischen Befreiungstradition.

Historisch gesichert ist, dass Leopolds Truppen von Zug durch das Ägerital in Richtung Sattel zogen und am südlichen Ende des Ägerisees in einen überraschenden Angriff gerieten. Die genaue Lage des Kampfplatzes, die Zahl der Beteiligten, der Ablauf des Gefechts und die Rolle der übrigen Waldstätte sind dagegen nicht eindeutig überliefert. Der traditionelle Begriff «Schlacht» ist deshalb mit Vorsicht zu verwenden: Wahrscheinlich handelte es sich eher um einen kurzen Überfall auf ein marschierendes Heer als um eine geordnete Feldschlacht.[1][2]

Vorgeschichte

Der Marchenstreit

Ein wichtiger Hintergrund des Konflikts war der jahrhundertelange Marchenstreit zwischen dem Land Schwyz und dem Kloster Einsiedeln. Dabei ging es um Grenzen sowie um die Nutzung von Wäldern, Weiden und Alpen in Gebieten zwischen dem schwyzerischen Siedlungsraum und den Besitzungen des Klosters. Die wachsende Bevölkerung und die Ausdehnung der Viehwirtschaft erhöhten den Bedarf der Schwyzer an Weide- und Rodungsflächen.

Das Kloster Einsiedeln stand unter dem Schutz der Habsburger. Die Auseinandersetzung war deshalb nicht nur ein lokaler Grenzstreit, sondern berührte auch die habsburgischen Herrschaftsrechte in der Region. In der Dreikönigsnacht des Jahres 1314 überfielen Schwyzer das Kloster, nahmen Mönche gefangen und brachten sie nach Schwyz. Dieser sogenannte Klostersturm verschärfte den Konflikt erheblich und gab den Habsburgern einen unmittelbaren Anlass zum militärischen Eingreifen.[3]

Der deutsche Thronstreit

Neben dem Marchenstreit spielte die politische Lage im Heiligen Römischen Reich eine Rolle. Nach dem Tod Kaiser Heinrichs VII. im Jahr 1313 kam es 1314 zu einer Doppelwahl. Sowohl der Wittelsbacher Ludwig der Bayer als auch der Habsburger Friedrich der Schöne erhoben Anspruch auf die Königswürde.

Die Waldstätte standen politisch eher auf der Seite Ludwigs. Friedrichs Bruder Herzog Leopold hatte daher ein Interesse daran, die habsburgische Stellung in der Innerschweiz zu sichern und die widerständigen Schwyzer zu schwächen. Der Feldzug von 1315 war somit sowohl eine Strafaktion im Zusammenhang mit dem Kloster Einsiedeln als auch Teil eines grösseren Konflikts um Herrschaftsrechte und politische Loyalitäten.[2]

Der habsburgische Feldzug

Herzog Leopold sammelte sein Aufgebot im Herbst 1315 im habsburgischen Einflussgebiet. Dem Heer gehörten Angehörige des regionalen Adels, deren Gefolgsleute sowie Kontingente aus habsburgisch verbundenen Städten und Herrschaften an. Über die tatsächliche Stärke des Heeres liegen keine verlässlichen Angaben vor. Die hohen Zahlen späterer Chronisten gelten in der heutigen Forschung als stark übertrieben.

Leopolds Hauptmacht versammelte sich in Zug und zog von dort entlang des Ägerisees nach Süden. Das Ziel des Feldzugs ist nicht zweifelsfrei bekannt. Möglicherweise wollte der Herzog über Sattel in das Land Schwyz eindringen. Denkbar ist auch, dass der Zug in Richtung der umstrittenen Gebiete bei Rothenthurm und Einsiedeln führen sollte.

Im Rahmen des Morgartenkriegs fanden wahrscheinlich weitere militärische Bewegungen statt. Ein habsburgisches Aufgebot unter Graf Otto von Strassberg soll über den Brünigpass gegen Unterwalden vorgerückt sein. Andere Truppen könnten Angriffe gegen Zugänge zur Innerschweiz vorbereitet haben. Ob diese Unternehmungen Teile eines genau abgestimmten Gesamtplans waren, lässt sich aus den überlieferten Quellen nicht sicher bestimmen.[1]

Verlauf des Gefechts

Am 15. November 1315 bewegte sich Leopolds Heer auf einem schmalen Weg am südlichen Ende des Ägerisees. Das Gelände war unübersichtlich, stellenweise steil und sumpfig. Die berittenen Angehörigen des Adels und das nachfolgende Fussvolk konnten sich dort vermutlich nicht zu einer geschlossenen Kampfformation aufstellen.

Schwyzer Kämpfer nutzten ihre Kenntnis des Geländes und griffen das marschierende Aufgebot überraschend an. Wo genau dieser Angriff stattfand, ist umstritten. Als möglicher Kampfplatz gilt der Raum zwischen dem heutigen Weiler Morgarten, dem Gebiet Schornen und dem Zugang nach Sattel. Auch die Frage, auf welcher Seite der heutigen Kantonsgrenze das eigentliche Gefecht stattfand, ist nicht abschliessend geklärt.

Der Angriff brachte die habsburgische Marschordnung offenbar rasch durcheinander. Teile des Aufgebots flohen in Richtung Ägeri und Zug. Mittelalterliche Chronisten berichten von zahlreichen Erschlagenen und von Kämpfern, die während der Flucht im Ägerisee oder in sumpfigem Gelände umgekommen seien. Verlässliche Verlustzahlen existieren jedoch nicht. Herzog Leopold konnte entkommen.[4]

In späteren Darstellungen wird der Kampf häufig als sorgfältig vorbereiteter Hinterhalt beschrieben, bei dem Baumstämme und Felsbrocken auf die habsburgischen Ritter gerollt worden seien. Solche Einzelheiten gehören vor allem zur späteren Überlieferung und lassen sich aus den zeitnahen Quellen nicht eindeutig bestätigen. Auch der Einsatz von Hellebarden in der Form, wie er auf neuzeitlichen Schlachtbildern dargestellt wird, ist für Morgarten nicht sicher nachweisbar.

Beteiligte und Führung

Die Schwyzer bildeten wahrscheinlich den Kern der angreifenden Truppe. Eine unmittelbare Beteiligung grösserer Kontingente aus Uri und Unterwalden am Gefecht ist in den frühen Quellen nicht eindeutig belegt. Die drei Waldstätte waren jedoch politisch miteinander verbunden und erneuerten ihr Bündnis wenige Wochen nach dem Sieg.

Als Anführer der Schwyzer wird in der traditionellen Geschichtsschreibung häufig Werner Stauffacher genannt. Ein zweifelsfreier zeitgenössischer Beleg dafür, dass er das schwyzerische Aufgebot am Morgarten persönlich führte, fehlt jedoch. Die Vorstellung von Stauffacher als eindeutigem Schlachtführer wurde vor allem durch spätere Chroniken, Schulbücher, Historienbilder und den Film Landammann Stauffacher verbreitet.

Auf habsburgischer Seite stand Herzog Leopold persönlich an der Spitze des Aufgebots. Zahlreiche Angehörige des regionalen Adels nahmen am Feldzug teil. Die namentliche Überlieferung einzelner Gefallener gilt als ein Hinweis darauf, dass im November 1315 tatsächlich eine bedeutende militärische Niederlage des habsburgischen Gefolges stattgefunden hat.

Quellenlage

Die Schlacht ist in mehreren mittelalterlichen Chroniken überliefert, doch keine davon bietet einen vollständigen zeitgenössischen Bericht. Die früheste bekannte Erwähnung findet sich in der von Peter von Zittau geführten Königsaaler Chronik. Sie entstand kurz nach den Ereignissen und berichtet von einer schweren Niederlage des herzoglichen Heeres.

Die Oberrheinische Chronik aus den 1330er Jahren erwähnt einen grossen Kampf bei Schwyz und hohe Verluste der Herzöge. Ausführlichere Darstellungen verfassten einige Jahrzehnte nach dem Ereignis Johannes von Viktring und Johannes von Winterthur. Besonders der Bericht des Johannes von Winterthur prägte spätere Vorstellungen vom Verlauf des Kampfes. Seine Schilderung enthält jedoch literarische und religiöse Motive und kann nicht in allen Einzelheiten als Tatsachenbericht gelesen werden.[4]

Im 15. und 16. Jahrhundert wurde die Erzählung weiter ausgeschmückt. Chronisten wie Diebold Schilling der Ältere und Aegidius Tschudi ordneten Morgarten in eine umfassende Geschichte der eidgenössischen Befreiung ein. Viele heute bekannte Motive stammen aus dieser späteren Überlieferung und nicht aus Quellen des frühen 14. Jahrhunderts.

Archäologische Untersuchungen

Lange Zeit waren aus dem vermuteten Schlachtgebiet keine wissenschaftlich dokumentierten Funde bekannt, die sich mit dem Ereignis von 1315 in Verbindung bringen liessen. Im Vorfeld des 700-Jahr-Jubiläums führten die Kantone Zug und Schwyz archäologische Prospektionen im Raum Morgarten durch.

Dabei wurden unter anderem Silberpfennige, Dolchklingen, Geschossspitzen, ein mittelalterlicher Reitersporn und weitere Metallobjekte gefunden. Ein Teil der Gegenstände kann in die Zeit um 1300 oder in das 14. Jahrhundert datiert werden. Die Funde belegen, dass das Gebiet im Mittelalter genutzt wurde, stellen aber keinen eindeutigen archäologischen Nachweis der Schlacht dar.

Ein unmittelbarer Zusammenhang zwischen den Gegenständen und dem Gefecht kann weder bewiesen noch ausgeschlossen werden. Auch erlauben die Funde keine sichere Rekonstruktion des Kampfplatzes oder des Schlachtverlaufs.[5]

Folgen

Die Niederlage schwächte das habsburgische Ansehen in der Region, beendete den Konflikt jedoch nicht sofort. Die Habsburger gaben ihre Herrschaftsansprüche gegenüber den Waldstätten nicht auf. In den folgenden Jahren kam es weiterhin zu politischen Spannungen, wirtschaftlichem Druck und begrenzten militärischen Auseinandersetzungen.

Für Schwyz war der Erfolg von grosser regionaler Bedeutung. Er stärkte die Stellung der lokalen Führungsschichten und erschwerte eine unmittelbare militärische Unterwerfung des Landes. Gleichzeitig zeigte das Ereignis den Waldstätten den Nutzen gemeinsamer Verteidigung und abgestimmter Aussenpolitik.

Der Morgartenbrief

Am 9. Dezember 1315 erneuerten Uri, Schwyz und Unterwalden ihr Bündnis. Die Urkunde wird als Bundesbrief von 1315, Morgartenbrief oder Bund von Brunnen bezeichnet. Sie regelte die gegenseitige Hilfe, die gemeinsame Haltung gegenüber auswärtigen Herren und das Vorgehen bei inneren Streitigkeiten.

Der Bundesbrief war in deutscher Sprache abgefasst und festigte die Zusammenarbeit der drei Länder. Anders als es die ältere nationale Geschichtsschreibung teilweise darstellte, schuf er noch keinen modernen Bundesstaat. Er war jedoch ein wichtiger Schritt in der Entwicklung der Bündnisbeziehungen, aus denen später die Alte Eidgenossenschaft hervorging.[6]

Im Jahr 1318 vereinbarten die Konfliktparteien einen Waffenstillstand, der später mehrfach verlängert wurde. Der Marchenstreit zwischen Schwyz und dem Kloster Einsiedeln wurde erst 1350 vertraglich beigelegt.[2]

Bedeutung für die Schweizer Geschichte

Die unmittelbare politische und militärische Bedeutung der Auseinandersetzung war vorwiegend regional. Morgarten führte weder zur staatlichen Unabhängigkeit der Waldstätte noch zur endgültigen Verdrängung der Habsburger aus dem Gebiet der heutigen Schweiz. Die Orte blieben Teil des Heiligen Römischen Reiches, und die habsburgisch-eidgenössischen Konflikte dauerten im 14. und 15. Jahrhundert an.

Langfristig gewann das Ereignis dennoch grosse symbolische Bedeutung. Der Sieg einer ländlichen Gemeinschaft über ein adliges Aufgebot wurde als Beweis für Zusammenhalt, Wehrhaftigkeit und den erfolgreichen Widerstand gegen eine überlegene Macht gedeutet. Morgarten wurde dadurch zu einem zentralen Bestandteil der schweizerischen Gründungs- und Befreiungstradition.

Die moderne Forschung unterscheidet zwischen dem historischen Kern des Ereignisses und seiner späteren nationalen Deutung. Weder kämpften 1315 bereits Bürger eines schweizerischen Nationalstaats, noch lässt sich der Konflikt einfach als Krieg zwischen freien Bauern und einer fremden Besatzungsmacht erklären. Die Schwyzer verteidigten lokale Rechte und politische Handlungsspielräume innerhalb der Herrschaftsordnung des Heiligen Römischen Reiches.

Erinnerungskultur

Seit dem Spätmittelalter wurde die Schlacht in Chroniken, Liedern, Bildern und Festspielen dargestellt. Besonders im 19. Jahrhundert erhielt Morgarten im Zuge der schweizerischen Nationalstaatsbildung eine herausragende Stellung. Historienbilder zeigten entschlossene Eidgenossen, die mit Hellebarden, Steinen und Baumstämmen ein schwer gerüstetes Ritterheer besiegten.

Während des Ersten und Zweiten Weltkriegs wurde der sogenannte «Geist von Morgarten» mit Wehrbereitschaft, Unabhängigkeit und Widerstand gegen äussere Bedrohungen verbunden. Der 1941 gedrehte und 1942 uraufgeführte Film Landammann Stauffacher stellte das Ereignis in den Dienst der Geistigen Landesverteidigung.

Am Morgarten befinden sich mehrere Erinnerungsorte. Dazu gehören das 1908 eingeweihte Morgartendenkmal am Ägerisee, die Schlachtkapelle in Schornen, der Letziturm sowie das Informationszentrum Morgarten. Das Denkmal steht auf Zuger Kantonsgebiet, während weitere historisch bedeutende Orte im Kanton Schwyz liegen.

Die Schlacht wird traditionell mit dem Morgartenschiessen und weiteren Gedenkveranstaltungen in Erinnerung gehalten. Zum 700-Jahr-Jubiläum im Jahr 2015 organisierten die Kantone Zug und Schwyz gemeinsam Ausstellungen, archäologische Projekte, Festveranstaltungen und Angebote zur Vermittlung der Geschichte. Dabei wurde stärker als bei früheren Jubiläen zwischen historisch belegbaren Ereignissen und späteren Legenden unterschieden.

Rezeption in Kunst und Medien

Zu den bekanntesten bildlichen Darstellungen gehören die spätmittelalterlichen Illustrationen in den Schweizer Bilderchroniken. Sie zeigen die Kämpfer mit Waffen, Rüstungen und Fahnen aus der Zeit der jeweiligen Chronisten und nicht mit einer historisch genauen Ausstattung des Jahres 1315.

Das Rathaus von Schwyz trägt an seiner Fassade ein monumentales Schlachtgemälde von Ferdinand Wagner aus dem 19. Jahrhundert. Das Werk verbindet Morgarten mit weiteren Szenen aus der schweizerischen Befreiungstradition und prägt bis heute die öffentliche Wahrnehmung des Ereignisses.

Neben dem Film Landammann Stauffacher wurde Morgarten in Dokumentarfilmen, historischen Romanen, Theaterstücken und Schulbüchern behandelt. Der Dokumentarfilm Morgarten findet statt von Erich Langjahr aus dem Jahr 1978 beschäftigt sich weniger mit dem mittelalterlichen Kampf als mit der modernen Gedenkkultur rund um das Morgartenschiessen.

Siehe auch

Literatur

  • Oliver Landolt: Die Schlacht am Morgarten 1315. Eine Einführung. In: Der Geschichtsfreund. Mitteilungen des Historischen Vereins Zentralschweiz. Band 168, 2015, S. 11–30.
  • Thomas Maissen: Schweizer Heldengeschichten – und was dahintersteckt. Hier und Jetzt, Baden 2015, ISBN 978-3-03919-340-0.
  • Roger Sablonier: Gründungszeit ohne Eidgenossen. Politik und Gesellschaft in der Innerschweiz um 1300. Hier und Jetzt, Baden 2008, ISBN 978-3-03919-085-0.
  • Hans Rudolf Fuhrer, Michael Hess: Die Schlacht am Morgarten 1315. Militärakademie an der ETH Zürich, Zürich 2015.
  • Theodor von Liebenau: Berichte über die Schlacht am Morgarten. In: Mitteilungen des Historischen Vereins des Kantons Schwyz. Band 3, 1884, S. 1–86.

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Historisches Lexikon der Schweiz: Morgartenkrieg, abgerufen am 27. Juli 2026.
  2. 2,0 2,1 2,2 Benedikt Meyer: Der Hinterhalt am Morgarten. Blog des Schweizerischen Nationalmuseums, 14. Januar 2019, aktualisiert am 17. Dezember 2025, abgerufen am 27. Juli 2026.
  3. Oliver Landolt: Schwyz (Kanton). In: Historisches Lexikon der Schweiz, abgerufen am 27. Juli 2026.
  4. 4,0 4,1 Morgarten in der Chronik. Morgartenstiftung, abgerufen am 27. Juli 2026.
  5. Sensationsfund: Dolche und Pfeile aus Morgartenschlacht-Gebiet. Schweizer Radio und Fernsehen, 18. Juni 2015, abgerufen am 27. Juli 2026.
  6. Morgartenbundesbrief vom 9. Dezember 1315. Staatsarchiv des Kantons Schwyz, abgerufen am 27. Juli 2026.

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