Kloster St. Blasien: Unterschied zwischen den Versionen
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Die Bezeichnung '''Dom''' ist kein Hinweis auf einen Bischofssitz. Sie entstand aufgrund der monumentalen Grösse und repräsentativen Wirkung der ehemaligen Abteikirche. Kirchlich ist das Gebäude heute eine katholische Pfarrkirche. | Die Bezeichnung '''Dom''' ist kein Hinweis auf einen Bischofssitz. Sie entstand aufgrund der monumentalen Grösse und repräsentativen Wirkung der ehemaligen Abteikirche. Kirchlich ist das Gebäude heute eine katholische Pfarrkirche. | ||
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Die ursprüngliche Ausstattung verband frühklassizistische Architektur mit Skulpturen, Altären und Gemälden. Ein Teil ging bei späteren Bränden und Umbauten verloren. | Die ursprüngliche Ausstattung verband frühklassizistische Architektur mit Skulpturen, Altären und Gemälden. Ein Teil ging bei späteren Bränden und Umbauten verloren. | ||
Aktuelle Version vom 26. Juli 2026, 15:30 Uhr
| Kloster St. Blasien | |
|---|---|
| Ehemalige Klosterkirche und Konventsgebäude | |
| Andere Namen | Abtei St. Blasien, Fürstabtei St. Blasien |
| Orden | Benediktiner |
| Patrozinium | Blasius von Sebaste |
| Gründung | Ursprünge im 9. Jahrhundert |
| Ersterwähnung | 858/859 als cella Alba |
| Aufhebung | 1806/1807 |
| Lage | St. Blasien, Baden-Württemberg, Deutschland |
| Kirchliche Zugehörigkeit | historisch Bistum Konstanz |
| Bedeutende Äbte | Martin Gerbert, Marquard Herrgott |
| Heutige Nutzung | Kolleg St. Blasien, katholische Pfarrkirche, Kultur- und Bildungsstätte |
| Website | www.dom-st-blasien.de |
Das Kloster St. Blasien war eine Benediktinerabtei in der heutigen Stadt St. Blasien im südlichen Schwarzwald. Das Kloster entwickelte sich aus einer vermutlich im 9. Jahrhundert bestehenden Zelle des Klosters Rheinau und gehörte im Mittelalter und in der frühen Neuzeit zu den bedeutendsten geistlichen, wirtschaftlichen und politischen Einrichtungen des südwestdeutschen Raums. Wegen seiner ausgedehnten Besitzungen und engen Verbindungen über den Hochrhein hinweg spielte es auch in der Geschichte der heutigen Schweiz eine wichtige Rolle.
Die Abtei war ein Zentrum der benediktinischen Reformbewegung, unterhielt Beziehungen zu zahlreichen Klöstern in der Schweiz und wirkte unter anderem auf die Entwicklung der Klöster Muri, Stein am Rhein und Engelberg ein. Die frühen Ursprünge St. Blasiens standen ihrerseits in Verbindung mit dem Kloster Rheinau im heutigen Kanton Zürich.
Im 18. Jahrhundert erreichte die Abtei unter den Fürstäbten eine letzte kulturelle und wissenschaftliche Blüte. Nach einem Grossbrand von 1768 wurde die monumentale, frühklassizistische Kuppelkirche errichtet, die heute als Dom St. Blasien bekannt ist. Das Kloster wurde während der Säkularisation zu Beginn des 19. Jahrhunderts aufgehoben. In den ehemaligen Konventsgebäuden befindet sich seit 1934 das von Jesuiten geführte Kolleg St. Blasien.
Lage
Das ehemalige Kloster liegt im Tal der Alb im südlichen Schwarzwald, rund 15 Kilometer nördlich des Hochrheins und der heutigen deutsch-schweizerischen Grenze. Die Klosteranlage bildet den historischen Mittelpunkt der Stadt St. Blasien im Landkreis Waldshut.
Die Lage in einem schmalen, bewaldeten Tal bestimmte sowohl die wirtschaftliche Entwicklung als auch die bauliche Gestalt der Abtei. Wälder, Wasserläufe und Gebirgsweiden bildeten wichtige Grundlagen für Holzwirtschaft, Viehzucht, Mühlen, Glashütten und weitere klösterliche Betriebe.
Trotz der abgelegenen Lage war St. Blasien über alte Verkehrswege mit dem Hochrhein, dem Breisgau, dem Klettgau, dem Aargau und dem Gebiet um den Zürichsee verbunden. Der Besitz der Abtei erstreckte sich zeitweise weit über das unmittelbare Klostergebiet hinaus.
Name und Patrozinium
Die früheste überlieferte Gemeinschaft wird als cella Alba bezeichnet. Der lateinische Name bezog sich wahrscheinlich auf den Fluss Alb oder auf den Ort im Albtal. Später setzte sich die Bezeichnung nach dem heiligen Blasius von Sebaste durch.
Blasius war ein frühchristlicher Bischof und Märtyrer, dessen Verehrung sich im Mittelalter in West- und Mitteleuropa verbreitete. Wann seine Reliquien oder sein Patrozinium nach St. Blasien gelangten, ist nicht eindeutig geklärt.
Der Name des Klosters ging auf die um die Abtei entstandene Siedlung und später auf die Stadt St. Blasien über.
Geschichte
Ursprünge im 9. Jahrhundert
Die Anfänge des Klosters sind nur unvollständig dokumentiert. Als ältester möglicher Vorläufer gilt die 858 oder 859 erwähnte cella Alba. Sie stand vermutlich in Abhängigkeit vom Kloster Rheinau, das auf einer Rheininsel im heutigen Kanton Zürich lag.[1]
Die Verbindung zu Rheinau zeigt, dass die Entstehung St. Blasiens von Beginn an in den grenzüberschreitenden kirchlichen und wirtschaftlichen Raum am Hochrhein eingebunden war. Die Ablösung vom Mutterkloster erfolgte wahrscheinlich nicht durch einen einzelnen Gründungsakt, sondern während eines längeren Prozesses.
In der klösterlichen Überlieferung erscheint Reginbert von Seldenbüren als bedeutender Stifter. Er soll der Gemeinschaft im 10. Jahrhundert Güter übergeben und ihre Entwicklung gefördert haben. Seine genaue historische Rolle ist jedoch nicht vollständig geklärt.
Um die Mitte des 11. Jahrhunderts bestand St. Blasien als selbständige Abtei. Mit Werner I., der von 1045 bis 1069 amtierte, ist erstmals ein Abt sicher bezeugt.[2]
Königlicher Schutz
Am 8. Juni 1065 verlieh König Heinrich IV. dem Kloster ein Immunitätsprivileg. Dieses bestätigte Rechte und Besitzungen und stellte die Gemeinschaft unter besonderen königlichen Schutz.
Das Privileg stärkte die rechtliche Stellung des Klosters gegenüber weltlichen Herrschaftsträgern. St. Blasien blieb dennoch in ein komplexes Geflecht aus königlichen Rechten, bischöflicher Aufsicht und weltlichen Vogteien eingebunden.
Zunächst übten wahrscheinlich die Bischöfe von Basel Schutzrechte aus. Im 12. Jahrhundert übernahmen die Zähringer wichtige Vogteirechte. Nach dem Aussterben des Geschlechts im Jahr 1218 wurde die Vogtei neu geordnet.
Benediktinische Reformbewegung
Zwischen etwa 1070 und 1073 nahm St. Blasien Beziehungen zum Reformkloster Fruttuaria im Piemont auf. Die dortige Reformbewegung stand in enger Verbindung mit dem Kloster Cluny und setzte sich für eine Erneuerung des benediktinischen Gemeinschaftslebens ein.
In St. Blasien wurden strengere Regeln für Liturgie, Gebet und klösterliche Disziplin eingeführt. Zugleich entstand das Institut der Laienbrüder, die als Konversen vor allem wirtschaftliche und handwerkliche Aufgaben übernahmen.
Möglicherweise bestand zeitweilig eine Doppelgemeinschaft von Mönchen und Nonnen. Die weibliche Gemeinschaft wurde später in das Kloster Berau verlegt.
Der Chronist Bernold von Konstanz zählte St. Blasien neben dem Kloster Hirsau und dem Kloster Allerheiligen in Schaffhausen zu den führenden Reformklöstern im schwäbisch-alemannischen Raum.
Einfluss auf andere Klöster
Von St. Blasien gingen im 11. und 12. Jahrhundert Reformimpulse auf zahlreiche Gemeinschaften aus. Der Einfluss reichte vom Schwarzwald über die heutige Schweiz bis nach Österreich.
Zu den Klöstern, die gegründet, reformiert oder zeitweilig von St. Blasien abhängig waren, gehörten:
- Kloster Muri im heutigen Kanton Aargau;
- Kloster Stein am Rhein im heutigen Kanton Schaffhausen;
- Kloster Engelberg im heutigen Kanton Obwalden;
- Kloster Ochsenhausen;
- Stift Göttweig;
- Stift Garsten;
- Kloster Weitenau;
- Kloster Bürgeln;
- Kloster Berau.
Die genaue Art der Beziehungen war unterschiedlich. Sie konnte von der Entsendung einzelner Mönche und Äbte bis zu einer rechtlichen Unterordnung als Priorat oder Propstei reichen. Manche überlieferten Gründungsansprüche sind in der historischen Forschung umstritten.
Beim Kloster Muri überschneiden sich insbesondere die Überlieferungen von St. Blasien und Einsiedeln. Sicher ist, dass zwischen Muri und St. Blasien im Hochmittelalter enge personelle und geistliche Beziehungen bestanden.
Ausbau der Grundherrschaft
Vom 12. Jahrhundert an trat neben die geistliche Reformtätigkeit zunehmend der Ausbau der Grundherrschaft. Durch Schenkungen, Käufe und Tauschgeschäfte erwarb das Kloster umfangreiche Wälder, Höfe, Dörfer, Kirchenrechte und Einkünfte.
Der Besitz konzentrierte sich im Südschwarzwald, im Albtal, im Hotzenwald, im Breisgau und am Hochrhein. Weitere Rechte und Besitzungen lagen in Gebieten, die heute zur Schweiz gehören.
Die Abtei organisierte ihre entfernten Besitzungen teilweise über Propsteien und Dinghöfe. Diese dienten als Verwaltungszentren, Speicher, Gerichtsstätten und Ausgangspunkte für die Seelsorge.
Im 14. und 15. Jahrhundert erreichte der klösterliche Grundbesitz seine grösste Ausdehnung. Zu den wichtigen Herrschaftsgebieten gehörten unter anderem Bernau, Menzenschwand, Blasiwald, Höchenschwand und verschiedene Gebiete um Bonndorf.
Vogtei der Habsburger
Seit der Mitte des 13. Jahrhunderts traten die Habsburger als Schutz- und Kastvögte der Abtei auf. Dadurch wurde St. Blasien in den vorderösterreichischen Herrschaftsverband eingebunden.
Das Kloster besass weiterhin eigene Rechte, war jedoch politisch eng mit dem Haus Habsburg verbunden. In der frühen Neuzeit gehörte es zu den landständischen Prälatenklöstern Vorderösterreichs.
Die Beziehungen zu Habsburg beeinflussten auch die Geschichtsschreibung und die repräsentative Kultur des Klosters. Im 18. Jahrhundert widmeten sich St. Blasianer Gelehrte intensiv der Geschichte des Herrscherhauses.
Konflikte im Spätmittelalter
Die Ausdehnung der klösterlichen Herrschaft führte wiederholt zu Konflikten mit Bauern, Gemeinden, benachbarten Adelsherrschaften und Städten. Streitpunkte waren Abgaben, Frondienste, Waldnutzung, Gerichtsbarkeit und kirchliche Rechte.
Während des Konflikts zwischen Habsburg und den Eidgenossen gerieten einzelne Besitzungen und Verkehrsverbindungen der Abtei unter Druck. St. Blasien blieb jedoch politisch auf die habsburgischen Herrschaftsgebiete ausgerichtet.
Auch innere Krisen und wirtschaftliche Schwierigkeiten beeinträchtigten zeitweise das klösterliche Leben. Reformen sollten die Disziplin der Mönche und die Verwaltung des Besitzes verbessern.
Bauernkrieg
Im Deutschen Bauernkrieg von 1524 bis 1526 erhoben sich auch Bauern im südlichen Schwarzwald gegen ihre geistlichen und weltlichen Herren. Das Kloster St. Blasien wurde 1525 geplündert und schwer beschädigt.
Die Aufständischen richteten sich gegen Abgaben, Frondienste und die herrschaftliche Rechtsprechung der Abtei. Nach der Niederschlagung des Aufstands wurde die Klosterherrschaft wiederhergestellt.
Im Unterschied zu zahlreichen Gebieten nördlich des Schwarzwalds setzte sich in St. Blasien die Reformation nicht durch. Die Abtei blieb katholisch und beteiligte sich später an der konfessionellen Erneuerung im Sinn des Konzils von Trient.
Katholische Reform
Im 16. und 17. Jahrhundert wurden Klosterleben, Ausbildung und Seelsorge neu organisiert. Die 1573 erlassenen Statuten regelten den Tagesablauf, die Disziplin und die geistlichen Aufgaben des Konvents.
Zahlreiche Mönche studierten an katholischen Hochschulen in Freiburg im Breisgau, Dillingen, Salzburg und Rom. Einige besuchten das Collegium Germanicum in Rom.
Die Abtei entwickelte sich erneut zu einem Bildungszentrum. Die Mönche wirkten als Pfarrer, Lehrer, Historiker und Verwalter in den zahlreichen zur Abtei gehörenden Pfarreien und Herrschaften.
Reichsherrschaft Bonndorf
Im Jahr 1609 erwarb das Kloster die reichsunmittelbare Herrschaft Bonndorf. Sie entstand aus mehreren kleineren Herrschaften, darunter Blumegg, Bettmaringen, Gutenburg und Berauer Berg.
Die Herrschaft Bonndorf stärkte die politische Stellung des Abtes. Sie bildete ein vom übrigen Klosterbesitz rechtlich teilweise getrenntes Territorium und verschaffte der Abtei unmittelbare Beziehungen zu den Institutionen des Heiligen Römischen Reichs.
1662 erhielt der Abt einen Sitz im schwäbischen Reichsgrafenkollegium. Kaiser Franz I. Stephan erhob den Abt 1746 zum Fürstabt. Seither wurde die Abtei häufig als Fürstabtei bezeichnet.
St. Blasien war dennoch kein geschlossenes Flächenterritorium. Seine Besitzungen und Rechte bestanden aus zahlreichen räumlich voneinander getrennten Gebieten.
Dreissigjähriger Krieg
Der Dreissigjährige Krieg brachte Plünderungen, Einquartierungen, Seuchen und wirtschaftliche Verluste. Der Konvent musste das Kloster zeitweise verlassen.
Mehrere Mönche suchten Schutz in Besitzungen und befreundeten Klöstern in der Schweiz. Die Nähe zum Hochrhein erleichterte die Flucht in eidgenössisches Gebiet, das vom Krieg weniger stark betroffen war.
Nach Kriegsende begann ein langwieriger Wiederaufbau. Die Abtei stellte ihre Verwaltung neu her und versuchte, entvölkerte oder verwüstete Gebiete wirtschaftlich zu stabilisieren.
Beziehungen zur Schweiz
Kloster Rheinau
Die älteste Verbindung zur Schweiz bestand zum Kloster Rheinau. Die im 9. Jahrhundert erwähnte cella Alba gilt als eine vom Rheinauer Kloster abhängige Zelle.
Wann und auf welche Weise St. Blasien seine Selbständigkeit erlangte, ist nicht eindeutig überliefert. Wahrscheinlich löste sich die Gemeinschaft während des 10. und frühen 11. Jahrhunderts schrittweise von Rheinau.
Diese Herkunft verbindet St. Blasien unmittelbar mit der frühen Klostergeschichte des heutigen Kantons Zürich.
Kloster Muri
Das im 11. Jahrhundert gegründete Kloster Muri im Aargau stand in enger Beziehung zu St. Blasien. Nach einer Überlieferung wurde die benediktinische Gemeinschaft in Muri durch Mönche aus St. Blasien aufgebaut oder reformiert.
Die Frühgeschichte Muris ist jedoch nicht vollständig geklärt. Auch das Kloster Einsiedeln beanspruchte eine bedeutende Rolle bei der Gründung. In jedem Fall gehörten Muri und St. Blasien über lange Zeit demselben monastischen und adligen Beziehungsnetz an.
Die Verbindung gewann im 18. Jahrhundert erneut Bedeutung, als Gebeine früher Habsburger aus Muri und weiteren schweizerischen Klöstern nach St. Blasien überführt wurden.
Stein am Rhein und Engelberg
Das Kloster Stein am Rhein wurde vor 1123 in den Einflussbereich St. Blasiens einbezogen. Die Abtei unterhielt dort geistliche und personelle Beziehungen.
Auch das Kloster Engelberg war Teil des weiten benediktinischen Reformnetzwerks. Mönche und klösterliche Gebräuche aus St. Blasien beeinflussten die Entwicklung der Engelberger Gemeinschaft.
Darüber hinaus bestanden Gebetsverbrüderungen mit zahlreichen weiteren Klöstern und Stiften der heutigen Schweiz. Solche Verbindungen verpflichteten die Gemeinschaften zum gegenseitigen Totengedenken und zum geistlichen Austausch.
Besitzungen im schweizerischen Raum
St. Blasien verfügte zeitweise über Güter, Zehnten, Kirchenrechte und Höfe südlich des Rheins. Die Besitzungen lagen insbesondere im Aargau, im Raum Basel und in weiteren Gebieten der Nordschweiz.
Zu den bedeutenden Verwaltungszentren gehörte die Propstei Klingnau im heutigen Kanton Aargau. Sie verwaltete klösterliche Besitzungen und Einkünfte im unteren Aaretal und am Hochrhein.
Die räumliche Nähe führte zu intensivem Handel mit Getreide, Wein, Salz, Vieh, Holz und handwerklichen Erzeugnissen. Schweizer Städte und Märkte waren für die Versorgung des Schwarzwaldklosters von grosser Bedeutung.
Habsburger Grablege
Unter Fürstabt Martin Gerbert wurde die Verbindung zur habsburgischen Geschichte besonders hervorgehoben. Gerbert plante, die neue Klosterkirche als Erinnerungs- und Grablege des Hauses Habsburg auszugestalten.
1770 wurden die Gebeine mehrerer Angehöriger der frühen Habsburger aus schweizerischen Grabstätten nach St. Blasien überführt. Ein bedeutender Teil stammte aus dem Kloster Königsfelden im heutigen Kanton Aargau und aus dem Basler Münster.
Die Überführung erfolgte, nachdem das reformierte Bern die Aufbewahrung der katholischen Habsburgergräber in Königsfelden nicht mehr in der bisherigen Form weiterführen wollte. St. Blasien erschien aufgrund seiner engen habsburgischen Bindung als geeigneter neuer Bestattungsort.
Nach der Aufhebung des Klosters wurden die Gebeine erneut verlegt. Sie gelangten 1809 in das Stift St. Paul im Lavanttal in Kärnten, wo sie bis heute aufbewahrt werden.
Barocker Klosterneubau
Unter Abt Franz II. Schächtelin begann 1727 ein umfassender Neubau der Klosteranlage. Der Architekt Johann Michael Beer von Bleichten entwarf eine grosszügige barocke Anlage mit zwei annähernd quadratischen Innenhöfen.
Die neuen Konvents- und Verwaltungsgebäude sollten die gewachsene politische und wirtschaftliche Bedeutung der Abtei sichtbar machen. Neben den Wohnräumen der Mönche entstanden Bibliotheks-, Unterrichts-, Repräsentations- und Wirtschaftsräume.
Weitere Bauten im Umfeld des Klosters wurden von Johann Caspar Bagnato und Franz Anton Bagnato geplant. Dazu gehörten Verwaltungsgebäude, das Torhaus, die Mühle und verschiedene Wirtschaftsgebäude.
Der Neubau war in den 1740er-Jahren weitgehend abgeschlossen. Nur wenige Jahrzehnte später wurde ein grosser Teil der Anlage durch einen Brand zerstört.
Brand von 1768
Am 23. Juli 1768 brach in der Klosteranlage ein verheerender Brand aus. Die Klosterkirche und grosse Teile der erst wenige Jahrzehnte alten Konventsgebäude wurden zerstört.[3]
Der Konvent musste vorübergehend in auswärtigen Besitzungen und befreundeten Klöstern untergebracht werden. Auch die Bibliothek, das Archiv, die Kunstsammlungen und die liturgische Ausstattung erlitten schwere Verluste.
Fürstabt Martin Gerbert entschied sich für einen raschen Wiederaufbau. Während die Konventsgebäude weitgehend auf dem vorhandenen Grundriss erneuert wurden, sollte anstelle der älteren Kirche ein monumentaler Zentralbau entstehen.
Dom St. Blasien
Planung und Bau
Die neue Abteikirche wurde nach Plänen des französischen Architekten Pierre Michel d’Ixnard und unter Mitwirkung des Baumeisters Franz Joseph Salzmann errichtet. Der Bau begann unmittelbar nach dem Brand.
D’Ixnard entwarf eine frühklassizistische Kuppelkirche, deren Form sich deutlich von den traditionellen längsgerichteten Klosterkirchen unterschied. Vorbilder waren unter anderem der Pantheon in Rom und andere monumentale Zentralbauten.
Die wesentlichen Bauarbeiten wurden in ungewöhnlich kurzer Zeit ausgeführt. Die Kirche wurde 1783 geweiht und dem heiligen Blasius geweiht.
Architektur
Der Zentralraum wird von einer grossen Kuppel überspannt. Ihr innerer Durchmesser beträgt rund 36 Meter, die Gesamthöhe des Bauwerks etwa 62 bis 63 Meter.[4]
Ein ringförmiger Säulenkranz gliedert den hellen Innenraum. Die weissen Oberflächen, klaren Proportionen und klassizistischen Formen unterscheiden die Kirche von der farbenreichen Ausstattung vieler süddeutscher Barockkirchen.
Der Eingangsbereich wird von einer breiten Fassade mit Säulen und zwei vergleichsweise niedrigen Türmen geprägt. Dahinter erhebt sich die weithin sichtbare Kuppel.
Die Bezeichnung Dom ist kein Hinweis auf einen Bischofssitz. Sie entstand aufgrund der monumentalen Grösse und repräsentativen Wirkung der ehemaligen Abteikirche. Kirchlich ist das Gebäude heute eine katholische Pfarrkirche.
Ausstattung
Die ursprüngliche Ausstattung verband frühklassizistische Architektur mit Skulpturen, Altären und Gemälden. Ein Teil ging bei späteren Bränden und Umbauten verloren.
Die helle Gestaltung des Innenraums wurde im 20. Jahrhundert wieder stärker an das klassizistische Erscheinungsbild des späten 18. Jahrhunderts angenähert.
Heute wird die Kirche für Gottesdienste, Konzerte und kulturelle Veranstaltungen genutzt. Die besondere Akustik und der weite Kuppelraum machen sie zu einem bedeutenden Konzertort.
Wissenschaft und Bildung
St. Blasien entwickelte sich besonders im 18. Jahrhundert zu einem Zentrum historischer, theologischer, musikalischer und naturwissenschaftlicher Forschung.
Die Abtei verfügte über eine umfangreiche Bibliothek, ein Archiv, ein Münzkabinett und naturkundliche Sammlungen. Die Klosterdruckerei veröffentlichte wissenschaftliche, theologische und liturgische Werke.
Die Ausbildung der Mönche war eng mit ihrer späteren Tätigkeit in den klösterlichen Pfarreien verbunden. Neben Theologie und Philosophie wurden Geschichte, Sprachen, Kirchenrecht und Naturwissenschaften gelehrt.
Martin Gerbert
Martin Gerbert wurde 1720 in Horb am Neckar geboren und amtierte von 1764 bis 1793 als Abt beziehungsweise Fürstabt von St. Blasien.
Er war einer der bedeutendsten Musikhistoriker seiner Zeit. Gerbert untersuchte mittelalterliche musiktheoretische Handschriften und veröffentlichte grundlegende Quellenwerke zur Geschichte der Kirchenmusik.
Nach dem Brand von 1768 leitete er den Wiederaufbau des Klosters und die Errichtung der Kuppelkirche. Er förderte die Bibliothek, die Geschichtsforschung und die Sammlungen der Abtei.
Gerbert verfasste ausserdem eine Geschichte des Schwarzwalds. Unter seiner Leitung wurde St. Blasien zu einem überregional bekannten Gelehrtenzentrum.
Marquard Herrgott
Der Benediktiner Marquard Herrgott war Historiker, Diplomat und Numismatiker. Er widmete sich besonders der Geschichte und Genealogie des Hauses Habsburg.
Seine Forschungen führten ihn in zahlreiche europäische Archive und Bibliotheken. Die von ihm erarbeiteten Werke enthielten umfangreiche Urkundeneditionen, Stammbäume und Abbildungen habsburgischer Grabmäler.
Herrgotts Arbeiten beeinflussten die spätere Gestaltung St. Blasiens als habsburgischen Erinnerungsort. Seine Sammlungen bildeten einen wichtigen Bestandteil der wissenschaftlichen Bestände der Abtei.
Weitere Gelehrte
Zu den Gelehrten der Abtei gehörten auch Trudpert Neugart, Aemilianus Ussermann und weitere Historiker, Theologen und Bibliothekare.
Trudpert Neugart arbeitete an einer umfassenden Geschichte der deutschen Bistümer. Aemilianus Ussermann beteiligte sich an historischen Editionsprojekten und am Wiederaufbau der Bibliothek nach dem Brand.
Die wissenschaftlichen Unternehmungen konnten wegen der Aufhebung des Klosters nicht vollständig abgeschlossen werden.
Bibliothek und Sammlungen
Die Klosterbibliothek umfasste Handschriften, Inkunabeln und Druckwerke aus zahlreichen Wissensgebieten. Sie war zugleich Arbeitsbibliothek der Mönche und repräsentative Sammlung der Fürstabtei.
Der Brand von 1768 vernichtete einen erheblichen Teil des Bestands. Unter Martin Gerbert und Aemilianus Ussermann wurde die Bibliothek systematisch neu aufgebaut.
Auch das Münzkabinett war bedeutend. Es soll rund 24'000 Münzen und Medaillen umfasst haben, wobei Qualität und Erhaltungszustand unterschiedlich waren.
Nach der Säkularisation wurden Bücher, Handschriften, Kunstwerke und wissenschaftliche Sammlungen auf verschiedene Institutionen verteilt. Ein grosser Teil gelangte mit den letzten Mönchen nach St. Paul im Lavanttal. Weitere Bestände befinden sich heute unter anderem in der Badischen Landesbibliothek in Karlsruhe und in staatlichen Archiven.
Wirtschaft
Die wirtschaftliche Grundlage der Abtei bildete ihr umfangreicher Grundbesitz. Bauern und Pächter entrichteten Natural- und Geldabgaben und leisteten teilweise Frondienste.
Zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen gehörten:
- Land- und Viehwirtschaft;
- Forstwirtschaft und Holzhandel;
- Mühlenbetrieb;
- Eisenverarbeitung;
- Glasherstellung;
- Textilproduktion;
- Weinbau in klimatisch günstigeren Besitzungen;
- Brauwesen;
- Verwaltung von Zehnten und Kirchenrechten.
Die Wälder des Südschwarzwalds lieferten Bauholz, Brennholz und Rohstoffe für Glashütten. Holz konnte über Flüsse und Strassen in Richtung Hochrhein und Schweiz transportiert werden.
1766 erwarb das Kloster das Wirtshaus zum Rothen Haus. Dort wurde ab 1791 eine Brauerei aufgebaut, aus der später die Badische Staatsbrauerei Rothaus hervorging.
Die klösterliche Wirtschaft war eng mit den Märkten am Hochrhein und in der Nordschweiz verbunden. Über diese Handelswege bezog die Abtei unter anderem Getreide, Wein, Salz und gewerbliche Produkte.
Herrschaft und Verwaltung
Der Abt war nicht nur geistliches Oberhaupt des Konvents, sondern auch Grundherr und in bestimmten Gebieten Landesherr.
Die Verwaltung gliederte sich in Ämter, Propsteien, Dinghöfe und einzelne Grundherrschaften. Amtleute, Schaffner und lokale Vögte zogen Abgaben ein, beaufsichtigten klösterliche Güter und übten gerichtliche Funktionen aus.
Die verschiedenen Herrschaftsrechte waren regional unterschiedlich. Neben vollständiger Landeshoheit besass die Abtei andernorts nur einzelne Höfe, Zehnten oder Patronatsrechte.
Die Einwohner der klösterlichen Gebiete versuchten wiederholt, ihre lokalen Rechte gegenüber der Abtei zu verteidigen oder auszuweiten. Daraus entstanden langwierige politische und rechtliche Konflikte.
Salpetererunruhen
Im 18. Jahrhundert wurde die Herrschaft St. Blasiens durch die sogenannten Salpetererunruhen erschüttert. Bauern im Hotzenwald widersetzten sich Abgaben, Frondiensten und der landesherrlichen Verwaltung.
Die Aufständischen beriefen sich auf angebliche alte Freiheiten und stellten die Rechtmässigkeit klösterlicher Forderungen infrage. Mehrere Unruhen wurden durch vorderösterreichische Truppen niedergeschlagen.
Die Konflikte zeigen, dass die wirtschaftliche und kulturelle Blüte des Klosters mit erheblichen sozialen Spannungen in seinen Herrschaftsgebieten verbunden war.
Aufhebung
Zu Beginn des 19. Jahrhunderts veränderten die napoleonischen Kriege die politische Ordnung im deutschen Südwesten. Vorderösterreichische Gebiete und geistliche Herrschaften wurden neu verteilt.
Das Kloster St. Blasien fiel an das Grossherzogtum Baden. Mit einer Entschliessung vom 10. Oktober 1806 wurde die Aufhebung angeordnet. Die endgültige Auflösung der klösterlichen Gemeinschaft erfolgte 1807.[5]
Zum Zeitpunkt der Säkularisation gehörte die Abtei zu den vermögendsten Klöstern im südwestdeutschen Raum. Das Land Baden übernahm Gebäude, Ländereien, Betriebe und Herrschaftsrechte.
Die Mönche erhielten Pensionen oder wurden in Pfarreien und andere Klöster versetzt. Ein Teil des Konvents blieb zunächst gemeinsam und suchte nach einem neuen Standort.
Übersiedlung nach St. Paul
Fürstabt Berthold Rottler führte einen Teil der ehemaligen Gemeinschaft zunächst nach Österreich. Nach Zwischenstationen gelangten die Mönche 1809 in das Stift St. Paul im Lavanttal in Kärnten.
Das zuvor aufgehobene Stift wurde mit den St. Blasianer Benediktinern neu besiedelt. Dadurch wurde die monastische Tradition St. Blasiens ausserhalb des Schwarzwalds fortgeführt.
Mit den Mönchen gelangten zahlreiche Bücher, Handschriften, Kunstgegenstände und Reliquien nach St. Paul. Auch die aus der Schweiz überführten Habsburger Gebeine wurden dorthin gebracht.
Das Stift St. Paul bewahrt deshalb bis heute einen bedeutenden Teil des kulturellen Erbes der ehemaligen Fürstabtei St. Blasien.
Nutzung nach der Säkularisation
= Fabriken
Nach der Aufhebung wurden die umfangreichen Klostergebäude industriell genutzt. In der Anlage entstanden eine Maschinenfabrik, eine Spinnerei und weitere Betriebe.
Der aus der Schweiz stammende Mechaniker Caspar Bodmer richtete 1809 eine Maschinenfabrik ein. Er stellte unter anderem Maschinen für die Baumwollspinnerei und Weberei her.
Der ebenfalls aus der Schweiz stammende Heinrich Düggli gründete eine Waffenfabrik. Die neuen Betriebe gehörten zu den frühen industriellen Unternehmungen in dieser Region.[6]
Die industrielle Nutzung veränderte die Innenräume der ehemaligen Abtei erheblich. Teile der Anlage dienten als Produktionsstätten, Lager, Werkstätten und Arbeiterwohnungen.
Brände im 19. Jahrhundert
Die ehemaligen Klostergebäude und die Kirche wurden im 19. Jahrhundert erneut durch Brände beschädigt. Besonders schwer war ein Brand im Jahr 1874, der Teile der Kuppelkirche und ihrer Ausstattung zerstörte.
Beim Wiederaufbau wurde das Innere teilweise verändert. Spätere Restaurierungen versuchten, die ursprüngliche klassizistische Raumwirkung wiederherzustellen.
Kolleg St. Blasien
1933 erwarb der Jesuitenorden die ehemalige Klosteranlage. Im folgenden Jahr wurde das Kolleg St. Blasien eröffnet.
Das Kolleg ist ein staatlich anerkanntes Gymnasium mit Internat. Es verbindet schulische Bildung mit der pädagogischen und religiösen Tradition des Jesuitenordens.
Während der nationalsozialistischen Herrschaft wurde die Schule 1939 geschlossen. Nach dem Zweiten Weltkrieg nahm sie 1946 den Unterricht wieder auf.
Heute nutzt das Kolleg einen grossen Teil der ehemaligen Konventsgebäude. Die Anlage dient dem Unterricht, dem Internatsleben, der Verwaltung, der Kultur und dem Sport.
Klosteranlage
Die heutige Anlage besteht im Wesentlichen aus den barocken und frühklassizistischen Gebäuden des 18. Jahrhunderts.
Die Konventsgebäude gruppieren sich um zwei grosse Innenhöfe. Ihre langen, regelmässigen Fassaden verleihen dem Komplex eine monumentale Wirkung.
Im Zentrum der Gesamtanlage steht die Kuppelkirche. Sie bildet den architektonischen und städtebaulichen Mittelpunkt von St. Blasien.
Zum historischen Klosterbezirk gehören beziehungsweise gehörten ausserdem:
- Tor- und Verwaltungsbauten;
- Wirtschaftsgebäude;
- die ehemalige Mühle;
- die Bleiche;
- Gartenanlagen;
- Werkstätten;
- Stallungen;
- Speicher;
- Gästehäuser;
- Wohngebäude für Beamte und Bedienstete.
Einige Nebengebäude wurden später verändert, abgebrochen oder neuen Nutzungen zugeführt.
Wappen
Das Wappen der Abtei zeigte den heiligen Blasius oder mit ihm verbundene Symbole in unterschiedlichen Formen. Daneben verwendeten die Äbte persönliche Wappen, die häufig mit dem Klosterwappen verbunden wurden.
Blasius wird gewöhnlich als Bischof mit Mitra und Stab dargestellt. Als besonderes Attribut erscheinen zwei gekreuzte Kerzen, die mit dem Blasiussegen verbunden sind.
Das Wappen und das Siegel der Abtei wurden auf Urkunden, Grenzsteinen, Gebäuden und Kunstwerken angebracht. Zahlreiche historische Grenzsteine mit klösterlichen Zeichen sind im Südschwarzwald erhalten geblieben.
Bedeutung
Das Kloster St. Blasien war über Jahrhunderte ein bedeutendes religiöses, politisches und wirtschaftliches Zentrum des Südschwarzwalds.
Seine besondere historische Bedeutung liegt in mehreren Bereichen:
- als Ausgangspunkt benediktinischer Reformen;
- als Grund- und Landesherrschaft;
- als Bindeglied zwischen Schwarzwald und Hochrhein;
- als Zentrum der Gelehrsamkeit im 18. Jahrhundert;
- als habsburgischer Erinnerungsort;
- als monumentales Beispiel frühklassizistischer Kirchenarchitektur.
Für die Schweizer Geschichte ist St. Blasien vor allem durch seine Herkunft aus dem Umfeld des Klosters Rheinau, seine Beziehungen zu Schweizer Benediktinerklöstern, seine Besitzungen südlich des Rheins und die Überführung der Habsburger Gebeine aus schweizerischen Grabstätten von Bedeutung.
Die ehemalige Abtei zeigt, dass die politische Grenze am Hochrhein über lange Zeit keine feste Grenze des kirchlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Austauschs bildete.
Siehe auch
- St. Blasien
- Dom St. Blasien
- Martin Gerbert
- Kloster Rheinau
- Kloster Muri
- Kloster Engelberg
- Kloster Königsfelden
- Stift St. Paul im Lavanttal
- Benediktiner
- Vorderösterreich
- Haus Habsburg
- Klöster in der Schweiz
Weblinks
- Offizielle Website des Doms St. Blasien
- Geschichte des Klosters und des Doms
- Offizielle Website des Kollegs St. Blasien
- Kloster St. Blasien bei Klöster in Baden-Württemberg
- St. Blasien im Historischen Lexikon der Schweiz
- St. Blasien bei LEO-BW
Einzelnachweise
- ↑ Historisches Lexikon der Schweiz: St. Blasien, abgerufen am 26. Juli 2026.
- ↑ Dom St. Blasien: Zur Geschichte des Doms, abgerufen am 26. Juli 2026.
- ↑ Landeskunde Baden-Württemberg: Benediktinerabtei St. Blasien – Geschichte, abgerufen am 26. Juli 2026.
- ↑ Dom St. Blasien: Das Bauwerk, abgerufen am 26. Juli 2026.
- ↑ Landesarchiv Baden-Württemberg: Domänenamt St. Blasien – Vorbemerkung, abgerufen am 26. Juli 2026.
- ↑ Kolleg St. Blasien: Klostergeschichten, abgerufen am 26. Juli 2026.