Historisches Museum Basel

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Historisches Museum Basel (HMB) ist ein historisches Museum in Basel und gehört zu den bedeutenden kulturhistorischen Museen der Schweiz. Es widmet sich der Geschichte Basels und der Region von den frühesten Siedlungsspuren bis in die Gegenwart. Das Museum verfügt über rund 435'000 Sammlungsobjekte und verteilt seine Ausstellungen auf drei Häuser: die Barfüsserkirche, das Haus zum Kirschgarten und das Musikmuseum im Lohnhof.[1]

Die Barfüsserkirche bildet den Hauptstandort des Museums und beherbergt insbesondere Objekte zur Basler Stadtgeschichte, Archäologie, Kunst des Mittelalters und der Renaissance sowie kulturhistorische Sammlungen. Das Haus zum Kirschgarten zeigt die Wohn- und Alltagskultur des Basler Bürgertums des 18. und 19. Jahrhunderts. Im Musikmuseum befindet sich mit mehr als 3'300 Objekten die grösste Musikinstrumentensammlung der Schweiz.[2]

Geschichte

Ursprünge der Sammlung

Die Wurzeln des Historischen Museums Basel reichen bis in das 16. Jahrhundert zurück. Als bedeutender Ausgangspunkt gilt das Amerbach-Kabinett, eine private Kunst- und Gelehrtensammlung der Basler Familie Amerbach.

Die Sammlung umfasste Münzen, Antiquitäten, Bücher, Kunstwerke und weitere Objekte. Zu ihr gehörten unter anderem Teile des Nachlasses von Erasmus von Rotterdam sowie Werke von Hans Holbein dem Jüngeren.[1]

1661 erwarben die Stadt Basel und die Universität Basel das Amerbach-Kabinett. 1671 wurde die Sammlung öffentlich zugänglich gemacht. Sie zählt damit zu den frühesten öffentlich zugänglichen Sammlungen eines bürgerlichen Gemeinwesens im deutschsprachigen Raum.[1]

Museum an der Augustinergasse

1849 wurden die verschiedenen städtischen Sammlungen erstmals in einem gemeinsamen Museumsgebäude an der Augustinergasse zusammengeführt.

Ein wichtiger Schritt zur Entstehung des heutigen Historischen Museums erfolgte 1856 mit der Gründung der Mittelalterlichen Sammlung. Sie gilt als direkte Vorgängerinstitution des späteren Historischen Museums.[1]

1872 entstand der Verein für die Mittelalterliche Sammlung. Seit 1892 trägt er den Namen Verein für das Historische Museum Basel.[1]

Im Jahr 1892 wurden die Mittelalterliche Sammlung, die Antiquarische Sammlung und die historischen Bestände des Basler Zeughauses unter der Bezeichnung Historisches Museum vereinigt.[1]

Eröffnung in der Barfüsserkirche

Am 21. April 1894 wurde das Historische Museum Basel in der umfassend renovierten Barfüsserkirche eröffnet. Dieses Datum gilt als eigentliche Geburtsstunde des Museums als eigenständige öffentliche Institution.[1]

Die ehemalige Klosterkirche war zuvor über Jahrzehnte für verschiedene weltliche Zwecke verwendet worden. Zeitweise dienten Teile des Gebäudes unter anderem als Lagerhalle, Postlokal, Markt, Pfandleihanstalt und Versteigerungslokal.[3]

1888 war die Barfüsserkirche sogar als möglicher Standort des geplanten Schweizerischen Landesmuseums vorgeschlagen worden. Nachdem das Landesmuseum jedoch nach Zürich vergeben worden war, entschied Basel, die Kirche für das Historische Museum zu nutzen.[3]

Zwischen 1890 und 1894 wurde das Gebäude entsprechend umgebaut.

1904 erhielt das Museum zusätzliche Räume im Gebäude Steinenberg 4. Dieses war 1822 ursprünglich als Schulhaus errichtet worden und wurde fortan unter anderem für Verwaltung, Werkstätten und Depots genutzt.[1]

Seit 1916 trägt die Institution offiziell den bis heute verwendeten Namen Historisches Museum Basel.[1]

Ausbau im 20. Jahrhundert

Im Verlauf des 20. Jahrhunderts wuchsen die Sammlungen erheblich. Gleichzeitig wurden zusätzliche Ausstellungshäuser eingerichtet.

1951 wurde das Haus zum Kirschgarten als Museum für die Basler Wohnkultur des 18. und 19. Jahrhunderts eröffnet.[1]

1957 erhielt die Sammlung historischer Musikinstrumente einen eigenen Ausstellungsstandort an der Leonhardsstrasse 8.

1981 eröffnete in Brüglingen eine Kutschen- und Schlittensammlung, die später als Kutschenmuseum bekannt wurde. Dieser Standort wurde 2017 geschlossen.[1]

In den Jahren 1987 bis 1994 gelangten zudem Tausende Objekte aus dem aufgelösten Gewerbemuseum Basel in die Bestände des Historischen Museums.[1]

Musikmuseum im Lohnhof

Das frühere Musikinstrumentenmuseum an der Leonhardsstrasse wurde 1999 geschlossen. Wenig später eröffnete das heutige Musikmuseum im Lohnhof, einem ehemaligen Kloster- und Gefängniskomplex.[1]

Die Ausstellung nutzt 24 ehemalige Gefängniszellen, in denen rund 550 europäische Musikinstrumente aus fünf Jahrhunderten gezeigt werden.[2]

Entwicklung im 21. Jahrhundert

Das Historische Museum Basel entwickelte sich im 21. Jahrhundert zu einem Verbund aus drei Ausstellungshäusern.

Neben der Präsentation historischer Objekte gehören Sonderausstellungen, Forschung, Restaurierung, Provenienzforschung, Bildungsangebote und digitale Vermittlungsformen zu den Aufgaben des Museums.

Von 2021 bis 2025 führte das HMB eine umfassende Generalinventur seiner Bestände durch. Das Projekt war das grösste Sammlungsprojekt in der Geschichte des Museums und wurde Anfang 2026 abgeschlossen.[4]

Ausstellungshäuser

Barfüsserkirche

Die Barfüsserkirche am Barfüsserplatz ist der Hauptstandort des Historischen Museums Basel.

Das Gebäude ist eine ehemalige Kirche des Franziskanerordens und zählt zu den bedeutenden mittelalterlichen Baudenkmälern der Stadt.

Seit 1894 dient die Kirche als Museum für die Geschichte Basels.[3]

Die Dauerausstellungen umfassen unter anderem:

  • archäologische Funde aus Basel;
  • Kunstwerke des Mittelalters und der Renaissance;
  • den Basler Münsterschatz;
  • Teile des Basler Totentanzes;
  • mittelalterliche Bildteppiche;
  • Objekte aus Kunst- und Wunderkammern;
  • historische Alltagsgegenstände;
  • Objekte zur politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung Basels.

Zu den bekanntesten Bereichen gehört die Ausstellung Zeitsprünge – Basler Geschichte in Kürze, welche zentrale Ereignisse und Entwicklungen der Stadtgeschichte vermittelt.[3]

Die Barfüsserkirche wird zudem regelmässig für Sonderausstellungen genutzt.

Umbau und Sanierung der Barfüsserkirche

Im Verlauf ihrer langen Nutzungsgeschichte wurde die Barfüsserkirche mehrfach stark verändert.

Besonders problematisch erwiesen sich Schäden, die auf die Nutzung des Gebäudes als Salzlager zwischen 1799 und 1815 zurückgingen. In den 1960er-Jahren hatten die Salzschäden ein bedrohliches Ausmass erreicht.[3]

Von 1975 bis 1981 wurde die Kirche umfassend saniert. Im Zuge dieser Arbeiten entstand unterhalb des Kirchenraums ein zusätzliches Geschoss, wodurch das Museum erheblich mehr Ausstellungsfläche erhielt.[3]

Haus zum Kirschgarten

Das Haus zum Kirschgarten an der Elisabethenstrasse 27 ist ein frühklassizistisches Stadtpalais.

Es wurde zwischen 1775 und 1780 für den Basler Seidenbandfabrikanten Johann Rudolf Burckhardt errichtet. Burckhardt war beim Baubeginn erst etwa 25 Jahre alt und liess mit dem repräsentativen Gebäude seinen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Status sichtbar werden.[5]

Seit 1951 gehört das Gebäude zum Historischen Museum Basel.

Das Museum vermittelt die Lebens- und Wohnkultur des wohlhabenden Basler Bürgertums im 18. und 19. Jahrhundert.

In zahlreichen historischen Räumen werden Möbel, Kunstwerke und Alltagsgegenstände in ihrem ursprünglichen oder rekonstruierten Wohnzusammenhang präsentiert.

Zu den Sammlungsschwerpunkten gehören:

  • Basler Wohnkultur des 18. und 19. Jahrhunderts;
  • Möbel;
  • Uhren;
  • wissenschaftliche Instrumente;
  • Keramik und Fayencen;
  • Silber;
  • Spielzeug;
  • Puppenhäuser.[5]

Das Gebäude selbst gehört durch seine Architektur und Innenausstattung zu den wichtigsten Ausstellungsobjekten.

Musikmuseum

Das Musikmuseum befindet sich im Lohnhof am Im Lohnhof 9.

Der Gebäudekomplex war ursprünglich Teil eines Klosters und wurde später als Gefängnis genutzt. Die ehemalige Gefängnisstruktur ist im Museum weiterhin deutlich erkennbar.

In 24 früheren Gefängniszellen werden rund 550 Musikinstrumente aus fünf Jahrhunderten präsentiert.[2]

Die gesamte Musikinstrumentensammlung des Historischen Museums Basel umfasst mehr als 3'300 Objekte und gilt als grösste Sammlung dieser Art in der Schweiz.[2]

Zu den bedeutenden Objekten zählen:

  • einige der ältesten erhaltenen Langtrompeten der Welt;
  • eine Viola da gamba von Joachim Tielke;
  • ein Flügel aus der Mozartzeit;
  • historische Tischorgeln;
  • Vogelorgeln;
  • Basler Piccoloflöten;
  • Trommeln der Basler Fasnacht.

Von besonderer lokaler Bedeutung ist die älteste vollständig erhaltene Basler Drummle aus dem Jahr 1571.[2]

Sammlung

Die Sammlung des Historischen Museums Basel umfasst rund 435'000 Objekte.[1]

Sie dokumentiert die Geschichte Basels und der umliegenden Region über mehrere Jahrhunderte hinweg.

Die Bestände reichen von archäologischen Objekten über Kunstwerke und historische Waffen bis zu Möbeln, Textilien, Musikinstrumenten und Alltagsgegenständen.

Zu den wichtigsten Sammlungsbereichen zählen:

  • Archäologie;
  • mittelalterliche Kunst;
  • Kunst der Renaissance;
  • Münzen und Medaillen;
  • Waffen und militärhistorische Objekte;
  • Möbel und Wohnkultur;
  • Textilien;
  • Bildteppiche;
  • Glas;
  • Keramik;
  • Uhren;
  • wissenschaftliche Instrumente;
  • Spielzeug;
  • Musikinstrumente;
  • historische Alltagsgegenstände;
  • Objekte zur Basler Wirtschafts- und Industriegeschichte.

Die Sammlung wird laufend durch Schenkungen, Ankäufe und Übernahmen erweitert.

Amerbach-Kabinett

Das Amerbach-Kabinett gehört zu den historischen Grundlagen der Basler Museumssammlungen.

Es entstand im Umfeld der Gelehrten- und Druckerfamilie Amerbach und wurde vor allem durch Bonifacius Amerbach und Basilius Amerbach aufgebaut.

Die Sammlung enthielt neben Büchern und Antiquitäten auch Münzen, Zeichnungen und Gemälde.

Besondere Bedeutung erhielt sie durch den Nachlass von Erasmus von Rotterdam sowie durch zahlreiche Werke Hans Holbeins des Jüngeren.[1]

Nach dem Erwerb durch Basel und die Universität im Jahr 1661 bildete das Amerbach-Kabinett einen Grundstock für mehrere später entstandene Basler Museen.

Heute befinden sich Teile der ursprünglichen Sammlung unter anderem im Historischen Museum Basel und im Kunstmuseum Basel.

Basler Münsterschatz

Zu den herausragenden Beständen der Barfüsserkirche gehören Objekte des Basler Münsterschatzes.

Der mittelalterliche Kirchenschatz des Basler Münsters umfasste Reliquiare, liturgische Gefässe und weitere kostbare kirchliche Gegenstände.

Nach der Kantonstrennung von 1833 wurde der Schatz zwischen Basel-Stadt und Basel-Landschaft aufgeteilt. Zahlreiche Teile wurden in der Folge verkauft und gelangten in Museen und Sammlungen in verschiedenen Ländern.

Ein bedeutender Teil des in Basel verbliebenen Bestands wird heute im Historischen Museum präsentiert.

Basler Totentanz

Das Historische Museum bewahrt Fragmente des berühmten Basler Totentanzes.

Das monumentale Wandgemälde entstand im 15. Jahrhundert an der Friedhofsmauer des ehemaligen Dominikanerklosters in Basel.

Es zeigte Menschen unterschiedlicher gesellschaftlicher Stände, die jeweils vom Tod zum Tanz geführt wurden, und stellte damit die Gleichheit aller Menschen vor dem Tod dar.

Als die Friedhofsmauer 1805 abgebrochen wurde, konnten einzelne Bildteile gerettet werden. Einige davon gehören heute zu den bedeutenden Exponaten der Barfüsserkirche.

Mittelalterliche Bildteppiche

Eine international bedeutende Sammlungsgruppe bilden die mittelalterlichen Bildteppiche.

Basel war im späten Mittelalter ein wichtiges Zentrum für die Herstellung und Nutzung kostbarer Tapisserien.

Die Sammlung des Historischen Museums umfasst religiöse, höfische und allegorische Darstellungen und dokumentiert zugleich die hochentwickelte Textilkunst des 15. und frühen 16. Jahrhunderts.

Basler Fasnacht

Die Basler Fasnacht ist in den Sammlungen des Museums durch zahlreiche historische Objekte vertreten.

Besonders im Musikmuseum werden traditionelle Instrumente wie Piccoloflöten und Trommeln gezeigt.

Daneben sammelt das Museum Gegenstände, Bilder und Dokumente, welche die Entwicklung der Fasnacht und ihrer gesellschaftlichen Bedeutung in Basel dokumentieren.

Forschung

Neben dem Sammeln und Ausstellen gehört die wissenschaftliche Erforschung der Objekte zu den Kernaufgaben des Historischen Museums Basel.

Die Forschung beschäftigt sich unter anderem mit:

  • Herkunft und Herstellung historischer Objekte;
  • Sammlungsgeschichte;
  • Provenienz;
  • Restaurierung und Materialanalyse;
  • Basler Sozial- und Kulturgeschichte;
  • Musikgeschichte;
  • Alltags- und Wirtschaftsgeschichte.

Ein zunehmender Schwerpunkt liegt auf der Provenienzforschung. Dabei wird untersucht, auf welchem Weg Objekte in die Sammlung gelangten und ob frühere Eigentumswechsel rechtmässig erfolgten.

Generalinventur

Von 2021 bis 2025 führte das Museum eine vollständige Generalinventur seiner umfangreichen Sammlungsbestände durch.

Dabei wurden die Objekte systematisch kontrolliert, inventarisiert, fotografiert und mit bestehenden Datenbanken abgeglichen.

Das Projekt wurde Anfang Februar 2026 abgeschlossen und war nach Angaben des Museums das grösste Sammlungsprojekt seiner Geschichte.[4]

Die Generalinventur soll dazu beitragen, die Bestände langfristig besser zu erschliessen, zu konservieren und digital zugänglich zu machen.

Vermittlung

Das Historische Museum bietet Führungen, Workshops, Schulprogramme und Veranstaltungen für unterschiedliche Besuchergruppen an.

Ein wichtiges Ziel besteht darin, historische Themen mit Fragen der Gegenwart zu verbinden.

Neben klassischen Führungen gibt es unter anderem:

  • Familienprogramme;
  • Angebote für Schulklassen;
  • Workshops;
  • thematische Rundgänge;
  • Vorträge;
  • musikalische Veranstaltungen;
  • digitale Angebote und eGuides.

Besucherzahlen

Im Jahr 2025 verzeichnete das Historische Museum Basel beinahe 100'000 Eintritte in seinen drei Ausstellungshäusern.[6]

Seit Anfang 2025 können Besucherinnen und Besucher mit einem gemeinsamen Ticket innerhalb von sieben Tagen alle drei Häuser besuchen.[6]

Bibliothek

Das Historische Museum Basel verfügt über eine wissenschaftliche Fachbibliothek.

Sie dient insbesondere der Forschung zur Basler Geschichte, Kunst- und Kulturgeschichte sowie zu den verschiedenen Sammlungsgebieten des Museums.

Die Bibliothek unterstützt sowohl die Mitarbeitenden des Museums als auch externe Forschende.

Verein für das Historische Museum Basel

Der Verein für das Historische Museum Basel unterstützt das Museum ideell und finanziell.

Seine Ursprünge liegen im Verein für die Mittelalterliche Sammlung. Seit dem Ende des 19. Jahrhunderts begleitet er die Entwicklung des Museums und beteiligt sich unter anderem an Ankäufen, Restaurierungen und besonderen Projekten.[7]

Ende 2025 zählte der Verein 449 Mitglieder.[7]

Standorte

Barfüsserkirche

Die Barfüsserkirche befindet sich am:

Barfüsserplatz 7
4051 Basel

Sie liegt unmittelbar am Barfüsserplatz in der Basler Innenstadt.

Die nächstgelegene Haltestelle ist Barfüsserplatz, die von mehreren Tramlinien bedient wird.[8]

Haus zum Kirschgarten

Das Haus zum Kirschgarten befindet sich an der:

Elisabethenstrasse 27
4051 Basel

Die nächstgelegene Tramhaltestelle ist Kirschgarten.[8]

Musikmuseum

Das Musikmuseum befindet sich am:

Im Lohnhof 9
4051 Basel

Die nächstgelegene Tramhaltestelle ist Musik-Akademie.[8]

Alle drei Ausstellungshäuser liegen in der Basler Innenstadt und sind zu Fuss untereinander erreichbar.[8]

Öffnungszeiten

Die Barfüsserkirche ist regulär von Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr geöffnet.

Das Haus zum Kirschgarten und das Musikmuseum sind regulär von Mittwoch bis Sonntag von 11 bis 17 Uhr geöffnet.[8]

An Feiertagen gelten teilweise besondere Öffnungszeiten.

Bedeutung

Das Historische Museum Basel erfüllt eine zentrale Funktion bei der Bewahrung des kulturellen Gedächtnisses der Stadt Basel und ihrer Region.

Die lange Sammlungstradition reicht weit über die Gründung des eigentlichen Museums im 19. Jahrhundert zurück. Durch die Verbindung von Sammlungsbeständen aus Kunst, Archäologie, Alltagsgeschichte und Musik bietet das Museum einen breit gefächerten Überblick über die gesellschaftliche und kulturelle Entwicklung Basels.

Eine Besonderheit ist die Verteilung des Museums auf drei historisch bedeutende Gebäude. Dadurch werden unterschiedliche Themenbereiche jeweils in einem eigenen architektonischen Umfeld präsentiert.

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. 1,00 1,01 1,02 1,03 1,04 1,05 1,06 1,07 1,08 1,09 1,10 1,11 1,12 1,13 1,14 Historisches Museum Basel: Geschichte, abgerufen am 25. August 2026.
  2. 2,0 2,1 2,2 2,3 2,4 Historisches Museum Basel: Musikmuseum, abgerufen am 25. August 2026.
  3. 3,0 3,1 3,2 3,3 3,4 3,5 Historisches Museum Basel: Barfüsserkirche, abgerufen am 25. August 2026.
  4. 4,0 4,1 Historisches Museum Basel: Generalinventur erfolgreich abgeschlossen, Medienmitteilung vom 2. Februar 2026.
  5. 5,0 5,1 Historisches Museum Basel: Haus zum Kirschgarten, abgerufen am 25. August 2026.
  6. 6,0 6,1 Historisches Museum Basel: Jahresbericht 2025, abgerufen am 25. August 2026.
  7. 7,0 7,1 Historisches Museum Basel: Verein, abgerufen am 25. August 2026.
  8. 8,0 8,1 8,2 8,3 8,4 Historisches Museum Basel: Ihr Besuch, abgerufen am 25. August 2026.