Bahnhof Stein-Säckingen
| Bahnhof Stein-Säckingen | |
|---|---|
| Ort | Stein AG |
| Kanton | Aargau |
| Bezirk | Rheinfelden |
| Typ | Trennungsbahnhof |
| Bauform | Durchgangsbahnhof |
| Betreiber | SBB |
| Eröffnung | 2. August 1875 |
| Spurweite | 1435 mm |
| Bahnsteiggleise | 5 |
| Strecken | Bözbergstrecke Bahnstrecke Koblenz–Stein-Säckingen |
| Linien | S1, S11, IR36 |
| Tarifverbünde | TNW, A-Welle |
| A-Welle-Zone | 590 |
Der Bahnhof Stein-Säckingen ist ein Bahnhof der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) in der Gemeinde Stein AG im Bezirk Rheinfelden des Kantons Aargau. Er liegt an der Bözbergstrecke zwischen Basel SBB, Frick, Brugg AG und Zürich und bildet zugleich den westlichen Ausgangspunkt der Bahnstrecke Koblenz–Stein-Säckingen entlang des Hochrheins.
Der Bahnhof wurde am 2. August 1875 zusammen mit der Bözbergbahn eröffnet. Mit der Inbetriebnahme der Strecke nach Koblenz am 1. August 1892 entwickelte er sich zum Trennungsbahnhof.[1][2]
Stein-Säckingen besitzt heute sowohl für den Regional- als auch für den Fernverkehr Bedeutung. Im Fahrplanjahr 2026 halten die S1 und die zeitweise verkehrende S11 der S-Bahn Basel sowie sämtliche Züge der Linie IR36 Basel–Frick–Brugg–Zürich. Durch die zusätzlichen Fernverkehrshalte des IR36 entstand zwischen Stein-Säckingen und Basel zusammen mit der S1 ungefähr ein Viertelstundentakt.[3]
Lage
Der Bahnhof befindet sich im südlichen Teil der Gemeinde Stein. Der historische Dorfkern und der Rhein liegen nördlich der Bahnlinie. Auf der gegenüberliegenden deutschen Rheinseite befindet sich die Stadt Bad Säckingen in Baden-Württemberg.
Der Zusatz Säckingen im Bahnhofsnamen verweist auf die unmittelbar benachbarte deutsche Stadt. Der Bahnhof selbst liegt vollständig auf Schweizer Gebiet und ist kein Grenzbahnhof. Eine Eisenbahnstrecke über den Rhein nach Bad Säckingen besteht hier nicht.
Die Hauptstrecke führt westwärts über Mumpf, Möhlin und Rheinfelden nach Basel. In östlicher Richtung führt sie über Eiken, Frick und den Bözberg nach Brugg.
Östlich beziehungsweise nordöstlich des Bahnhofs zweigt die Hochrheinstrecke über Sisseln, Laufenburg, Leibstadt und weitere Orte in Richtung Koblenz ab.
Geschichte
Bau der Bözbergbahn
Die Entstehung des Bahnhofs steht in engem Zusammenhang mit dem Bau der Bözbergbahn.
Bereits in der Mitte des 19. Jahrhunderts wurde eine direkte Eisenbahnverbindung zwischen Basel und dem Raum Brugg beziehungsweise Zürich diskutiert. Die bestehende Verbindung führte über die Hauensteinstrecke, Olten und Aarau und bedeutete für Züge zwischen Basel und Zürich einen erheblichen Umweg.
Die Schweizerische Nordostbahn (NOB) und die Schweizerische Centralbahn (SCB) gründeten deshalb gemeinsam die Bözbergbahn-Gesellschaft. Sie errichtete die rund 49 Kilometer lange Strecke von Pratteln über Rheinfelden, Stein, Frick und den Bözberg nach Brugg.[4]
Am 2. August 1875 wurde die neue Verbindung dem Betrieb übergeben.[1]
Stein erhielt damit erstmals einen Eisenbahnanschluss. Die Bahn beschleunigte den Personen- und Güterverkehr zwischen dem Fricktal, Basel und dem schweizerischen Mittelland erheblich.
Strecke nach Koblenz
Eine zweite wichtige Entwicklungsphase begann mit dem Bau der Bahn entlang des südlichen Rheinufers.
Am 1. August 1892 wurde die Strecke von Stein-Säckingen über Sisseln, Laufenburg und Leibstadt nach Koblenz eröffnet.[2]
Dadurch wurde Stein-Säckingen vom einfachen Durchgangsbahnhof zu einem Trennungsbahnhof. Von der Bözbergstrecke zweigt hier seither die Hochrheinverbindung in Richtung Koblenz ab.
Die Strecke stellte zugleich eine Verbindung zwischen den Bahnnetzen im Fricktal und im unteren Aaretal her.
Ausbau auf Doppelspur
Die Bözbergstrecke war bei ihrer Eröffnung zunächst weitgehend eingleisig, obwohl verschiedene Kunstbauten bereits für eine spätere zweite Spur ausgelegt worden waren.
Der stark zunehmende Verkehr führte schon gegen Ende des 19. Jahrhunderts zu ersten Doppelspurausbauten.
Im Jahr 1895 wurde der Abschnitt von Pratteln über Rheinfelden bis Stein-Säckingen auf Doppelspur erweitert.[4]
Nach der Übernahme der Strecke durch die Schweizerischen Bundesbahnen folgten die übrigen Abschnitte. Im November 1904 war auch der Streckenabschnitt von Stein-Säckingen nach Frick zweigleisig ausgebaut.[4]
Damit konnte der Verkehr zwischen Basel und dem Bözberg wesentlich leistungsfähiger abgewickelt werden.
Übergang an die SBB
Die Bözbergbahn wurde gemeinsam von der Schweizerischen Centralbahn und der Schweizerischen Nordostbahn betrieben.
Mit der Verstaatlichung der grossen schweizerischen Privatbahngesellschaften gelangte auch der Bahnhof Stein-Säckingen Anfang des 20. Jahrhunderts zu den neu gegründeten Schweizerischen Bundesbahnen.
Seit 1902 gehört der Bahnhof zum SBB-Netz.
Auch die Strecke nach Koblenz, die von der Nordostbahn gebaut worden war, ging an die SBB über.
Elektrifizierung
Die zunehmende Elektrifizierung des schweizerischen Eisenbahnnetzes erreichte in den 1920er-Jahren auch die Bözbergstrecke.
Am 18. Oktober 1926 konnten die SBB die elektrische Traktion auf der gesamten Strecke Pratteln–Brugg aufnehmen.[4]
Die Strecke wird seither mit dem schweizerischen Bahnstromsystem von 15 kV Wechselstrom bei 16,7 Hz betrieben.
Die Elektrifizierung war insbesondere für den schweren Güterverkehr über die Bözbergrampen von grosser Bedeutung.
Bahnhofanlage
Stein-Säckingen ist als Durchgangs- und Trennungsbahnhof angelegt. Für den Personenverkehr stehen fünf Bahnsteiggleise zur Verfügung.
Die Gleisanlagen sind deutlich umfangreicher, als dies für eine Gemeinde der Grösse Steins allein aufgrund des Personenverkehrs zu erwarten wäre. Ursache dafür sind die historische Funktion als Verzweigungsbahnhof, der umfangreiche Güterverkehr sowie verschiedene Anschluss- und Rangiergleise.
Von den Hauptgleisen bestehen Fahrmöglichkeiten sowohl in Richtung Basel und Frick als auch auf die Strecke in Richtung Sisseln und Laufenburg.
Der Bahnhof verfügt über mehrere Perrons, die durch eine Personenunterführung miteinander verbunden sind.
Stationsgebäude
Das heutige Stationsgebäude stammt aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Es wurde vom bekannten SBB-Architekten Max Vogt entworfen und 1969 errichtet.[5]
Es ersetzte beziehungsweise ergänzte ältere Bauten aus der Zeit der Bözbergbahn. Historische Fotografien im Bestand von SBB Historic dokumentieren den Übergang vom alten zum neuen Stationsgebäude.[6]
Der moderne Bau ist durch die für zahlreiche SBB-Bauten der Nachkriegszeit typische funktionale Gestaltung geprägt. Stationsgebäude und Güterbereich wurden dabei zu einem zusammenhängenden Komplex verbunden.
Personenverkehr
Im Fahrplanjahr 2026 wird Stein-Säckingen sowohl vom Regional- als auch vom Fernverkehr bedient.
| Linie | Verbindung | Angebot |
|---|---|---|
| S1 | Basel SBB – Rheinfelden – Stein-Säckingen – Frick beziehungsweise Laufenburg | grundsätzlich halbstündlich bis Stein-Säckingen, danach Aufteilung auf zwei Äste |
| S11 | Basel SBB – Stein-Säckingen | Zusatzverbindungen in der Hauptverkehrszeit, morgens teilweise ab Laufenburg |
| IR36 | Basel SBB – Rheinfelden – Stein-Säckingen – Frick – Brugg AG – Baden – Zürich HB (– Zürich Flughafen) | halbstündlich |
S1 der S-Bahn Basel
Die S1 bildet die wichtigste Regionalverkehrslinie des Bahnhofs.
Von Basel SBB führt sie über Pratteln, Rheinfelden, Möhlin und Mumpf nach Stein-Säckingen. Hier teilt sich das Angebot in zwei Äste.
Ein Ast führt weiter über Eiken nach Frick, während der andere auf der Hochrheinstrecke über Sisseln nach Laufenburg verkehrt.[7]
Stein-Säckingen übernimmt dadurch eine wichtige Umsteigefunktion zwischen den beiden östlichen Ästen der S1.
Auf dem Abschnitt Basel–Stein-Säckingen besteht grundsätzlich ein Halbstundentakt.
S11
Mit dem Fahrplanwechsel am 14. Dezember 2025 erhielten verschiedene zusätzliche S-Bahn-Züge der Region Basel eigene Liniennummern.
Die bisher als Verstärkungszüge geführten Verbindungen zwischen Basel SBB und Stein-Säckingen tragen seither die Bezeichnung S11. Während der Hauptreisezeiten verkehren einzelne Züge morgens bereits ab Laufenburg.[3]
Die S11 erhöht insbesondere zu den Pendlerzeiten die Kapazität auf der stark nachgefragten Verbindung zwischen dem Fricktal und Basel.
IR36
Eine erhebliche Aufwertung erfuhr der Bahnhof mit dem Fahrplan 2026 durch das neue Haltekonzept des IR36.
Seit dem 14. Dezember 2025 halten sämtliche IR36-Züge zwischen Basel und Zürich halbstündlich in Stein-Säckingen und Möhlin.[8]
Der IR36 verkehrt auf der Route:
Basel SBB – Rheinfelden – Möhlin – Stein-Säckingen – Frick – Brugg AG – Baden – Zürich HB
Ein Teil der Züge wird über Zürich HB hinaus zum Flughafen Zürich geführt.
Dadurch besitzt Stein-Säckingen seit Ende 2025 eine direkte stündliche Fernverkehrsverbindung zum Flughafen Zürich.[3]
Die Kombination aus IR36 und S1 ergibt zwischen Stein-Säckingen, Möhlin, Rheinfelden und Basel ungefähr vier Verbindungen pro Stunde.[3]
Bedeutung als Eisenbahnknoten
Die verkehrliche Bedeutung von Stein-Säckingen ergibt sich aus der Verbindung zweier unterschiedlicher Bahnachsen.
Die Bözbergstrecke bildet eine Hauptverbindung zwischen Basel, dem Fricktal, Brugg und Zürich. Die Bahnstrecke Koblenz–Stein-Säckingen erschliesst dagegen das südliche Hochrheinufer.
Für den Regionalverkehr ist Stein-Säckingen damit ein Verteilerpunkt zwischen:
- Basel und Rheinfelden;
- Frick und dem oberen Fricktal;
- Sisseln und Laufenburg;
- Brugg, Baden und Zürich.
Seit der Ausweitung der IR36-Halte im Fahrplan 2026 hat diese Knotenfunktion nochmals an Bedeutung gewonnen.
Güterverkehr
Neben dem Personenverkehr besitzt Stein-Säckingen eine grosse Bedeutung für den Güterverkehr.
Die Bözbergstrecke gehört zu den wichtigsten schweizerischen Güterverkehrsachsen zwischen dem Raum Basel und dem Mittelland sowie weiter in Richtung Gotthard. Ein erheblicher Teil der Güterzüge vom Rangierbahnhof Basel-Muttenz in Richtung Brugg und Gotthard passiert Stein-Säckingen.
Auch die Strecke in Richtung Koblenz wird für Güterverkehr genutzt. Entlang des Hochrheins befinden sich mehrere bedeutende Industrie- und Energieanlagen.
Von besonderer Bedeutung ist das Sisslerfeld zwischen Stein, Sisseln, Münchwilen und Eiken. Dort befinden sich grosse Industrie- und Chemiebetriebe, deren Logistik teilweise mit der Eisenbahn verbunden ist.
Östlich des Bahnhofs bestehen beziehungsweise bestanden deshalb verschiedene Anschlussgleise zu Industrieunternehmen. Das Staats- und SBB-Archiv dokumentieren unter anderem den Bau von Anschlussgleisen im Abschnitt Stein-Säckingen–Sisseln.[9]
Eisenbahnunfall von 1991
Am 4. Januar 1991 ereignete sich im Bereich des Bahnhofs einer der schwersten Gefahrgutunfälle der jüngeren Schweizer Eisenbahngeschichte.
Kurz nach Mitternacht entgleisten bei einem mit Benzin beladenen Güterzug acht Kesselwagen. Drei davon gerieten in Brand. Die gesamte Zugskomposition bestand aus 14 Zisternenwagen und transportierte nach Angaben der Gemeinde Stein rund 600'000 Liter Superbenzin.[10]
Die Explosionen und der Grossbrand waren weithin sichtbar. Das Ereignis löste einen ausserordentlich grossen Feuerwehreinsatz aus und prägte sich tief in das lokale Gedächtnis ein.
Das Schweizer Fernsehen berichtete noch am selben Tag ausführlich über die Katastrophe.[11]
Busverkehr
Vor dem Bahnhof befindet sich ein Bushof. Im Fahrplanjahr 2026 wird Stein-Säckingen von mehreren PostAuto-Linien bedient.[12]
| Linie | Verbindung |
|---|---|
| 133 | Frick – Eiken – Sisslerfeld – Stein-Säckingen |
| 134 | Stein-Säckingen – Münchwilen – Eiken – Oeschgen – Frick |
| 143 | Stein-Säckingen – Sisseln – Kaisten – Laufenburg |
Die Linien erschliessen insbesondere das Sisslerfeld und die umliegenden Gemeinden.
Die Fahrpläne wurden zum Fahrplanwechsel 2026 an die neuen Halte des IR36 und die Anschlüsse der S1 angepasst.[12]
Die Linien 133 und 143 ergeben morgens und abends auf dem stark nachgefragten Abschnitt zwischen Bahnhof Stein-Säckingen, Kantonsschule Stein und Sisslerfeld annähernd einen Viertelstundentakt.[12]
Tarif
Stein-Säckingen liegt in einem tariflichen Übergangsgebiet zwischen dem Tarifverbund Nordwestschweiz (TNW) und dem Tarifverbund A-Welle.
Im Tarifverbund A-Welle ist der Bahnhof der Zone 590 zugeordnet.[13]
Für Fahrten innerhalb des Überlappungsgebiets gelten besondere Regeln. So wird beispielsweise für eine Fahrt von Stein-Säckingen nach Frick ein TNW-Fahrausweis ausgegeben, während für eine Fahrt von Stein-Säckingen nach Brugg der A-Welle-Tarif gilt.[13]
Dadurch bildet der Bahnhof auch tariflich eine Schnittstelle zwischen der Nordwestschweiz und dem übrigen Aargau.
P+Rail und Veloverkehr
Der Bahnhof verfügt über umfangreiche Anlagen für die kombinierte Mobilität.
Nach Angaben der SBB stehen 2026 insgesamt 244 P+Rail-Parkplätze zur Verfügung. Darunter befinden sich fünf Behindertenparkplätze, drei reservierbare Parkplätze und vier Plätze mit Ladestation für Elektrofahrzeuge.[14]
Für Velos bestehen:[14]
| Anlage | Anzahl Plätze |
|---|---|
| gedeckte Veloparkplätze | 175 |
| weitere Veloparkplätze | 27 |
| Abstellplätze für Zweiräder | 8 |
Diese vergleichsweise grossen Anlagen spiegeln das regionale Einzugsgebiet des Bahnhofs wider.
Verbindung zu Bad Säckingen
Obwohl der Bahnhof den Namen Stein-Säckingen trägt, besteht keine direkte Eisenbahnverbindung zum unmittelbar gegenüberliegenden deutschen Bad Säckingen.
Die beiden Orte sind durch den Rhein voneinander getrennt. Strassen- und Fussverbindungen führen über Rheinbrücken zwischen Stein und Bad Säckingen.
Der deutsche Bahnhof Bad Säckingen liegt an der Hochrheinbahn Basel Badischer Bahnhof–Waldshut–Schaffhausen und gehört zum deutschen Eisenbahnnetz.
Damit existieren auf beiden Seiten des Rheins eigenständige Bahnachsen:
- auf Schweizer Seite die Bözbergstrecke und die Strecke Stein-Säckingen–Koblenz;
- auf deutscher Seite die Hochrheinbahn.
Trotz der räumlichen Nähe sind die beiden Bahnhöfe nicht durch Schienen miteinander verbunden.
Bözbergstrecke und Neue Eisenbahn-Alpentransversale
Die Bedeutung der Bözbergroute für den Güterverkehr nahm mit dem Ausbau der schweizerischen Nord-Süd-Achsen weiter zu.
Um den Transport von Sattelaufliegern mit vier Metern Eckhöhe auf der Gotthardachse zu ermöglichen, wurde zwischen Effingen und Schinznach-Dorf ein neuer Bözbergtunnel gebaut. Der neue Tunnel wurde 2020 in Betrieb genommen und ersetzte für den regulären Eisenbahnverkehr den alten Bözbergtunnel von 1875.
Güterzüge auf dieser Route passieren weiterhin den Bahnhof Stein-Säckingen. Der Bahnhof liegt damit an einer wichtigen nördlichen Zufahrt zur schweizerischen Gotthardachse.
Bedeutung für Stein
Die Eisenbahn war für die Entwicklung der Gemeinde Stein von grosser Bedeutung.
Bei der Eröffnung 1875 war Stein noch stark landwirtschaftlich geprägt. Die gute Verkehrslage zwischen Basel, Brugg und dem Hochrhein begünstigte später die Ansiedlung von Industrie- und Gewerbebetrieben.
Mit der Entwicklung des Sisslerfelds entstand in unmittelbarer Nähe ein bedeutender Industrie- und Arbeitsplatzstandort. Der Bahnhof dient heute als wichtiger öffentlicher Verkehrsknoten für Beschäftigte dieser Unternehmen.
Die neuen halbstündlichen IR36-Halte seit Dezember 2025 verbessern zudem die Erreichbarkeit des Standorts aus Richtung Basel, Brugg, Baden und Zürich erheblich.
Historische Dokumentation
Der Bahnhof ist in den Archiven von SBB Historic umfangreich dokumentiert.
Erhalten sind unter anderem Fotografien aus den 1960er-Jahren sowie Unterlagen zu Erweiterungen der Gleisanlagen, Industrieanschlüssen und zum Ausbau der Bözbergstrecke.[6]
Eine Fotoserie vom Dezember 1969 dokumentiert beispielsweise den damaligen Ausbau der Gleisanlagen in Stein-Säckingen.[15]
Auch das Staatsarchiv Aargau besitzt umfangreiche Bestände zum Bau der Bözbergbahn und der Strecke Stein–Koblenz.[2]
Siehe auch
- Stein AG
- S-Bahn Basel
- S1 (S-Bahn Basel)
- S11 (S-Bahn Basel)
- InterRegio 36
- Bözbergstrecke
- Bahnstrecke Koblenz–Stein-Säckingen
- Bahnhof Frick
- Bahnhof Rheinfelden
- Bahnhof Laufenburg
- Bahnhof Brugg AG
- Bahnhof Bad Säckingen
- Schweizerische Bundesbahnen
- Tarifverbund Nordwestschweiz
- Tarifverbund A-Welle
- Öffentlicher Verkehr im Kanton Aargau
Weblinks
- SBB: Bahnhof Stein-Säckingen
- Offizielle Website der Gemeinde Stein
- Tarifverbund Nordwestschweiz
- Tarifverbund A-Welle
- SBB Historic
Einzelnachweise
- ↑ 1,0 1,1 Grundverlag: Die Bahnhöfe und die Bözbergbahn, 22. Januar 2020, abgerufen am 10. August 2026.
- ↑ 2,0 2,1 2,2 Staatsarchiv Aargau: Eisenbahnbau Nordostbahn – Strecke Stein AG–Koblenz und Bözbergbahn, abgerufen am 10. August 2026.
- ↑ 3,0 3,1 3,2 3,3 SBB: Fahrplan 2026 – Grösster Angebotsausbau in der Nordwestschweiz seit 20 Jahren, 21. Mai 2025, abgerufen am 10. August 2026.
- ↑ 4,0 4,1 4,2 4,3 Neue Fricktaler Zeitung: Bözberglinie – Weichenstellung vor 150 Jahren, 3. August 2025, abgerufen am 10. August 2026.
- ↑ Wikimedia Commons: Bahnhof Stein-Säckingen – Stationsgebäude von Max Vogt, abgerufen am 10. August 2026.
- ↑ 6,0 6,1 SBB Historic: Bahnhof Stein-Säckingen, Fotoarchiv, abgerufen am 10. August 2026.
- ↑ 7,0 7,1 SBB: Liniennetzplan S-Bahnen Aargau, Fahrplan 2026, gültig ab 14. Dezember 2025, abgerufen am 10. August 2026.
- ↑ Tarifverbund Nordwestschweiz: Änderungen SBB zum Fahrplan 2026, abgerufen am 10. August 2026.
- ↑ SBB Historic: Sisseln–Stein-Säckingen, Industrieanschlussgleise, abgerufen am 10. August 2026.
- ↑ Gemeinde Stein: Stein in der Nacht, als das Benzin brannte, abgerufen am 10. August 2026.
- ↑ Schweizer Radio und Fernsehen: Stein-Säckingen-Explosion, 4. Januar 1991.
- ↑ 12,0 12,1 12,2 PostAuto: Fahrplanwechsel 2026 im Aargau, abgerufen am 10. August 2026.
- ↑ 13,0 13,1 Tarifverbund A-Welle: Tarif T651.20, Fahrplanjahr 2026, gültig ab 14. Dezember 2025, abgerufen am 10. August 2026.
- ↑ 14,0 14,1 SBB: Bahnhof Stein-Säckingen, abgerufen am 10. August 2026.
- ↑ SBB Historic: Stein-Säckingen – Ausbau der Gleisanlagen, Dezember 1969, abgerufen am 10. August 2026.
Wikimedia Commons: Medien zu Bahnhof Stein-Säckingen