Bezirk Locarno
| Bezirk Locarno | |
|---|---|
| Wappen von Locarno | |
| Kanton | Tessin |
| Hauptort | Locarno |
| BFS-Nummer | 2104 |
| Fläche | 550,78 km² |
| Einwohner | 64'334 |
| Einwohnerstand | 31. Dezember 2024 |
| Bevölkerungsdichte | rund 117 Einwohner pro km² |
| Kreise | 7 |
| Gemeinden | 19 |
| Amtssprache | Italienisch |
| Karte des Bezirks Locarno | |
Der Bezirk Locarno (italienisch Distretto di Locarno) ist einer der acht Bezirke des Kantons Tessin in der Schweiz. Hauptort ist die Stadt Locarno am Nordufer des Lago Maggiore. Der Bezirk umfasst sieben Kreise und 19 politische Gemeinden.
Das Gebiet erstreckt sich vom städtisch geprägten Uferraum um Locarno, Ascona und Minusio über das Gambarogno bis in die Bergtäler Centovalli, Onsernonetal und Verzascatal. Es vereint dicht besiedelte Agglomerationsgemeinden, international bekannte Tourismusorte, ländliche Dörfer und ausgedehnte alpine Landschaften.
In der Alltagssprache wird der Bezirk häufig als Locarnese bezeichnet. Der geografische, wirtschaftliche und touristische Begriff Locarnese wird teilweise weiter gefasst und schliesst dann auch den benachbarten Bezirk Vallemaggia ein.
Geographie
Lage
Der Bezirk Locarno liegt im südwestlichen Teil des Kantons Tessin. Sein landschaftliches Zentrum bilden das Nordende des Lago Maggiore und das Delta der Maggia, auf dem sich ein grosser Teil der Agglomeration Locarno entwickelt hat.
Im Norden und Nordwesten grenzt der Bezirk an den Bezirk Vallemaggia, im Nordosten an den Bezirk Leventina, im Osten an den Bezirk Bellinzona und im Südosten an den Bezirk Lugano. Im Westen und Süden verläuft die Grenze zu Italien. Die benachbarten italienischen Gebiete gehören zu den Provinzen Verbano-Cusio-Ossola und Varese.
Die Fläche beträgt 550,78 Quadratkilometer.[1] Die Landschaft reicht vom tief gelegenen Seeufer auf rund 193 Metern über Meer bis zu Gipfeln von mehr als 2800 Metern.
Landschaftsräume
Der Bezirk lässt sich in mehrere deutlich voneinander verschiedene Landschaftsräume gliedern.
Der zentrale Siedlungsraum liegt rund um Locarno, Muralto, Minusio, Ascona und Losone. Die Gemeinden sind baulich eng miteinander verbunden und bilden gemeinsam mit weiteren Orten die Agglomeration Locarno. Das Delta der Maggia trennt die Stadt Locarno vom Gebiet Ascona–Losone.
Östlich des Sees erstreckt sich das Gambarogno. Es umfasst die Uferorte zwischen Magadino und der italienischen Grenze sowie zahlreiche höher gelegene Dörfer an den Hängen des Monte-Gambarogno-Gebiets.
Westlich von Locarno öffnet sich das Tal der Melezza. Es führt durch die Terre di Pedemonte in die Centovalli und weiter nach Italien. Das nördlich anschliessende Onsernonetal ist ein stark bewaldetes Seitental mit kleinen, teilweise an steilen Hängen gelegenen Dörfern.
Das Verzascatal reicht vom Raum Tenero und Gordola bis tief in die Tessiner Alpen. Es wird von der Verzasca durchflossen und ist durch steile Talflanken, traditionelle Steinhäuser und weitgehend naturnahe Landschaften geprägt.
Gewässer
Das wichtigste Gewässer ist der Lago Maggiore, der in der Deutschschweiz auch Langensee genannt wird. Der See liegt zum grösseren Teil in Italien; sein nördlichster Abschnitt gehört zur Schweiz.
Die bedeutendsten Flüsse des Bezirks sind die Maggia, die Verzasca und die Melezza. Die Maggia mündet zwischen Locarno und Ascona in den See und hat dort ein weitläufiges Delta gebildet. Die Verzasca erreicht nach dem Durchfliessen des Lago di Vogorno die Magadinoebene. Die Melezza entwässert die Centovalli und mündet bei Losone in die Maggia.
Die Bolle di Magadino an der Mündung von Ticino und Verzasca bilden eines der bedeutendsten Feuchtgebiete der Schweiz. Das Schutzgebiet umfasst Auenwälder, Schilfzonen, Flachwasserbereiche und Lebensräume für zahlreiche Zugvögel.
Klima
Die tiefen Lagen rund um den Lago Maggiore besitzen ein mildes, insubrisches Klima. Warme Sommer, vergleichsweise milde Winter und hohe Niederschlagsmengen begünstigen eine vielfältige Vegetation. Neben einheimischen Arten wachsen Palmen, Kamelien, Magnolien und andere Pflanzen, die mit dem mediterran wirkenden Erscheinungsbild der Region verbunden werden.
In den Seitentälern und höheren Berglagen herrscht dagegen ein deutlich alpineres Klima. Mit zunehmender Höhe sinken die Temperaturen, während Schnee, Lawinen und andere Naturgefahren an Bedeutung gewinnen.
Geschichte
Frühgeschichte und Römerzeit
Das Gebiet um den Lago Maggiore war bereits in vorgeschichtlicher Zeit besiedelt. Archäologische Funde aus Locarno, Muralto, Minusio, Ascona und weiteren Orten belegen Siedlungen und Gräber aus der Bronze- und Eisenzeit.
Während der Römerzeit lag das Locarnese an wichtigen Verbindungen zwischen der Poebene und den Alpen. Im Gebiet von Muralto entstand eine bedeutende Siedlung mit Wohnbauten, Gewerbeanlagen und Nekropolen. Der See und die Flüsse dienten als Verkehrswege für Menschen, Waren und Baumaterialien.
Pieve und mailändische Herrschaft
Im Frühmittelalter gehörte die Region zur langobardischen und später zur fränkisch-lombardischen Herrschaftssphäre. Kirchliches Zentrum war die Pieve Locarno mit der Kirche San Vittore in Muralto.
Im Mittelalter gelangte das Gebiet unter den Einfluss des Bistums Como, lokaler Adelsfamilien und schliesslich des Herzogtums Mailand. Eine besondere Rolle spielten die Capitanei von Locarno und die Familie Rusca. Die Rusca beherrschten Locarno von 1439 bis 1513 als Lehen der Visconti.[2]
Eidgenössische Landvogtei
Im Verlauf der Mailänderkriege besetzten eidgenössische Truppen das Gebiet. Nach der Schlacht von Novara wurde Locarno 1513 den Eidgenossen übergeben. Der Frieden von Freiburg bestätigte 1516 ihren Besitz.
Die Landvogtei Locarno wurde eine gemeine Herrschaft der zwölf damals beteiligten eidgenössischen Orte. Ein im Turnus entsandter Landvogt, italienisch commissario, übte administrative, militärische, polizeiliche und gerichtliche Funktionen aus.
Das Maggiatal wurde als eigene Landvogtei verwaltet. Brissago behielt innerhalb der Landvogtei Locarno gewisse Sonderrechte, während Gambarogno und Verzasca als besondere Gemeinwesen organisiert waren.[2]
Die Bevölkerung lebte hauptsächlich von Landwirtschaft, Viehzucht, Fischerei, Handwerk und regionalem Handel. Aus den Bergtälern wanderten zahlreiche Handwerker, Baumeister und Saisonarbeiter in andere Teile Europas aus.
Helvetik und Kantonsgründung
1798 endete die eidgenössische Landvogteiherrschaft. Das Gebiet wurde Teil des neu geschaffenen Kantons Lugano innerhalb der Helvetischen Republik.
Mit der Mediationsakte von 1803 entstand der Kanton Tessin. Gleichzeitig wurde der Bezirk Locarno geschaffen. Sein Gebiet entsprach im Wesentlichen der früheren Landvogtei. Locarno wurde zum Bezirkshauptort bestimmt.[2]
Die gesetzliche Gliederung der Tessiner Gemeinden, Kreise und Bezirke geht auf ein Gesetz vom 25. Juni 1803 zurück. Es wurde seither wiederholt an Gemeindezusammenschlüsse und Gebietsänderungen angepasst.[3]
Moderne Entwicklung
Im 19. Jahrhundert verbesserten neue Strassen die Verbindungen zwischen dem Seegebiet, den Tälern und den Nachbarregionen. Die Eröffnung der Eisenbahnlinie nach Locarno im Jahr 1874 förderte Handel, Gewerbe und Fremdenverkehr.
Locarno, Ascona, Brissago und Orselina entwickelten sich im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert zu Kur- und Ferienorten. Künstler, Schriftsteller, politische Emigranten und Vertreter alternativer Lebensbewegungen liessen sich in der Region nieder. Eine besondere internationale Bedeutung erhielt der Monte Verità bei Ascona.
In der Magadinoebene entstanden im 20. Jahrhundert Gewerbe-, Industrie-, Verkehrs- und Landwirtschaftsflächen. Gleichzeitig wuchsen Locarno und seine Nachbargemeinden zu einer zusammenhängenden Agglomeration.
Seit Beginn des 21. Jahrhunderts verringerte sich die Zahl der Gemeinden durch mehrere Zusammenschlüsse. Zu den neu gebildeten Gemeinden gehören Cugnasco-Gerra, Centovalli, Gambarogno, Terre di Pedemonte und Verzasca. Die Gemeinde Onsernone wurde durch die Eingliederung weiterer Talgemeinden vergrössert.
Administrative Gliederung
Der Bezirk gliedert sich in sieben Kreise, italienisch circoli. Der erste in der kantonalen Gesetzessammlung genannte Ort ist jeweils der Hauptort des Kreises.[3]
| Kreis | Gemeinden |
|---|---|
| Kreis Gambarogno | Gambarogno |
| Kreis Isole | Ascona, Brissago, Losone, Ronco sopra Ascona |
| Kreis Locarno | Locarno, Muralto, Orselina |
| Kreis Melezza | Centovalli, Terre di Pedemonte |
| Kreis Navegna | Tenero-Contra, Brione sopra Minusio, Gordola, Mergoscia, Minusio |
| Kreis Onsernone | Onsernone |
| Kreis Verzasca | Verzasca, Cugnasco-Gerra, Lavertezzo |
Gemeinden
Am 31. Dezember 2024 lebten im Bezirk 64'334 Personen. Die folgende Tabelle zeigt die ständige Wohnbevölkerung der einzelnen Gemeinden.[4]
| Gemeinde | Einwohner | Kreis |
|---|---|---|
| Ascona | 5'322 | Isole |
| Brione sopra Minusio | 436 | Navegna |
| Brissago | 1'619 | Isole |
| Centovalli | 1'070 | Melezza |
| Cugnasco-Gerra | 2'858 | Verzasca |
| Gambarogno | 5'024 | Gambarogno |
| Gordola | 4'831 | Navegna |
| Lavertezzo | 1'253 | Verzasca |
| Locarno | 16'374 | Locarno |
| Losone | 6'727 | Isole |
| Mergoscia | 201 | Navegna |
| Minusio | 7'321 | Navegna |
| Muralto | 2'572 | Locarno |
| Onsernone | 663 | Onsernone |
| Orselina | 687 | Locarno |
| Ronco sopra Ascona | 522 | Isole |
| Tenero-Contra | 3'393 | Navegna |
| Terre di Pedemonte | 2'685 | Melezza |
| Verzasca | 776 | Verzasca |
| Bezirk Locarno | 64'334 | 7 Kreise |
Bevölkerung
Der grösste Teil der Bevölkerung lebt in der Agglomeration am Lago Maggiore und in der Magadinoebene. Locarno ist die bevölkerungsreichste Gemeinde, gefolgt von Minusio, Losone, Ascona und Gambarogno.
Die hoch gelegenen Dörfer des Onsernone- und Verzascatals weisen dagegen eine geringe Bevölkerungsdichte auf. Viele dieser Orte waren im 19. und 20. Jahrhundert von Abwanderung betroffen. Ein Teil der traditionellen Bausubstanz wird heute als Ferienwohnung genutzt.
Die Amtssprache ist Italienisch. Im Alltag werden neben Standarditalienisch lokale lombardische Dialekte gesprochen. Aufgrund des Tourismus, der Zuwanderung und der Nähe zur Sprachgrenze sind auch Deutsch und weitere Sprachen verbreitet.
Behörden und Justiz
Der Bezirk ist keine autonome politische Körperschaft und besitzt weder ein eigenes Parlament noch eine Bezirksregierung. Die politischen Aufgaben werden durch den Kanton und die Gemeinden wahrgenommen.
Die Bezirke und Kreise dienen jedoch weiterhin als gesetzlich festgelegte territoriale Einheiten. Sie spielen insbesondere bei der Gerichtsorganisation, bei bestimmten Verwaltungszuständigkeiten und bei der regionalen Gliederung eine Rolle.
Im Bezirk bestehen zwei erstinstanzliche Zivilgerichte mit Sitz in Locarno:
- die Pretura di Locarno-Città für Locarno, Muralto, Orselina, Minusio und Brione sopra Minusio;
- die Pretura di Locarno-Campagna für die übrigen Gemeinden des Bezirks.
Die Pretoren entscheiden als Einzelrichter über einen grossen Teil der erstinstanzlichen Zivilverfahren.[5]
Die Kreise bilden zudem die territorialen Grundlagen der Friedensgerichte. In jedem Tessiner Kreis ist grundsätzlich ein Friedensrichter mit Stellvertretung vorgesehen.
Wirtschaft
Die Wirtschaft des Bezirks wird von Dienstleistungen, Tourismus, Handel, Baugewerbe, Gesundheitswesen und öffentlicher Verwaltung geprägt. Locarno bildet das regionale Arbeits-, Bildungs- und Dienstleistungszentrum.
Der Tourismus konzentriert sich vor allem auf Locarno, Ascona, Brissago, Ronco sopra Ascona und die Täler. Hotels, Ferienwohnungen, Gastronomie, Campingplätze, Bergbahnen und Freizeitanbieter sind wichtige Arbeitgeber.
In der Magadinoebene und entlang der wichtigsten Verkehrsachsen befinden sich Gewerbe-, Logistik- und Industriebetriebe. Bedeutende Wirtschaftsstandorte liegen unter anderem in Losone, Gordola, Tenero, Cugnasco-Gerra und Gambarogno.
Die Landwirtschaft spielt flächenmässig weiterhin eine wichtige Rolle. In den tieferen Lagen werden Wein, Gemüse, Obst und Spezialkulturen angebaut. In den Berggebieten dominieren Viehzucht, Alp- und Forstwirtschaft. Im Gambarogno und auf den Hügeln rund um den See besitzt der Weinbau eine lange Tradition.
Die Wasserkraft wird insbesondere im Verzascatal genutzt. Der Lago di Vogorno mit der Contra-Staumauer dient der Energieproduktion und ist zugleich ein markantes Bauwerk der Region.
Verkehr
Der Bezirk ist über die Bahnstrecke Bellinzona–Locarno an das schweizerische Eisenbahnnetz angeschlossen. Regionale Bahnverbindungen führen durch die Magadinoebene nach Bellinzona und weiter in andere Teile des Kantons.
Die Bahnstrecke Cadenazzo–Luino erschliesst das Gambarogno und stellt eine grenzüberschreitende Verbindung nach Italien her. Die Centovallibahn verbindet Locarno über die Centovalli mit Domodossola. Sie wird auf Schweizer Seite von den Ferrovie Autolinee Regionali Ticinesi und auf italienischer Seite von der Società Subalpina di Imprese Ferroviarie betrieben.
Die wichtigste Strassenverbindung führt von Bellinzona durch die Magadinoebene nach Locarno. Der Mappo-Morettina-Tunnel leitet den Durchgangsverkehr nördlich des Stadtzentrums in Richtung Ascona, Centovalli und Brissago.
Buslinien verbinden die Bahnhöfe und Zentren mit den Gemeinden am See sowie mit dem Onsernone- und Verzascatal. Auf dem Lago Maggiore verkehren Kursschiffe zwischen schweizerischen und italienischen Orten.
Der Flugplatz Locarno liegt bei Magadino auf dem Gemeindegebiet von Gambarogno. Er wird zivil und militärisch genutzt.
Kultur und Tourismus
Der Bezirk gehört zu den wichtigsten Tourismusregionen des Kantons Tessin. Das milde Klima, der Lago Maggiore, historische Ortsbilder und die Nähe zu den Alpen ermöglichen sowohl städtischen Kultur- als auch Natur- und Aktivtourismus.
Das Locarno Film Festival wird seit 1946 veranstaltet und zählt zu den bedeutendsten internationalen Filmfestivals Europas. Ein Teil der Vorführungen findet unter freiem Himmel auf der Piazza Grande statt.
Ascona ist für seine Seepromenade, den historischen Ortskern und den Monte Verità bekannt. Oberhalb von Locarno und Muralto liegt in Orselina die Wallfahrtskirche Madonna del Sasso, eine der bedeutendsten religiösen Anlagen des Kantons.
Zu den weiteren Sehenswürdigkeiten und Ausflugszielen gehören:
- die Brissago-Inseln mit ihrem botanischen Garten;
- die Altstadt und das Castello Visconteo in Locarno;
- Cardada und Cimetta oberhalb von Locarno;
- das Verzascatal mit der Steinbrücke von Lavertezzo;
- die Centovalli und das Onsernonetal;
- der Lago di Vogorno und die Contra-Staumauer;
- das Naturschutzgebiet Bolle di Magadino;
- das Nationale Jugendsportzentrum in Tenero;
- die historischen Dorfkerne des Gambarogno.
Neben dem Filmfestival finden in der Region Musik-, Theater-, Kunst- und Sportveranstaltungen statt. Museen und Kulturzentren widmen sich unter anderem der Archäologie, der regionalen Geschichte, moderner Kunst und den Künstlergemeinschaften des 20. Jahrhunderts.
Gemeindefusionen
Die kommunale Gliederung des Bezirks hat sich seit 1803 stark verändert. Ursprünglich bestand er aus zahlreichen kleinen Gemeinden und räumlich getrennten Gemeindeteilen.
Wichtige Zusammenschlüsse seit Beginn des 21. Jahrhunderts waren:
- 2008 die Bildung von Cugnasco-Gerra;
- 2009 die Bildung der Gemeinde Centovalli aus Borgnone, Intragna und Palagnedra;
- 2010 die Bildung der Gemeinde Gambarogno aus neun früheren Gemeinden;
- 2013 die Bildung von Terre di Pedemonte aus Cavigliano, Tegna und Verscio;
- 2016 die Erweiterung der Gemeinde Onsernone durch den Zusammenschluss mit Gresso, Isorno, Mosogno und Vergeletto;
- 2020 die Bildung der Gemeinde Verzasca aus mehreren Gemeinden und Gebieten des Verzascatals.
Durch diese Zusammenschlüsse sank die Zahl der politischen Gemeinden auf 19. Die historischen Dörfer bestehen überwiegend als Ortschaften innerhalb der neuen Gemeinden fort.
Siehe auch
- Locarno
- Locarnese
- Kanton Tessin
- Bezirk Vallemaggia
- Lago Maggiore
- Maggia
- Verzascatal
- Centovalli
- Onsernonetal
- Gambarogno
- Liste der Bezirke der Schweiz
Literatur
- Rodolfo Huber: Locarno (Pieve, Vogtei, Bezirk). In: Historisches Lexikon der Schweiz.
- Elfi Rüsch: Distretto di Locarno. Mehrbändiges Werk in der Reihe I monumenti d’arte e di storia del Canton Ticino.
- Gilardoni Virgilio: Il Romanico. Arte e monumenti della Lombardia prealpina. Bellinzona 1967.
- Giuseppe Mondada: La regione di Locarno nella storia. Locarno.
Weblinks
- Aktuelle Gemeinden nach Bezirken beim Kanton Tessin
- Tourismusorganisation Ascona-Locarno
- Locarno als Pieve, Vogtei und Bezirk im Historischen Lexikon der Schweiz
- Regionalentwicklung Locarnese e Vallemaggia
Einzelnachweise
- ↑ Superficie e densità della popolazione per distretto, Ufficio di statistica del Cantone Ticino, abgerufen am 3. August 2026.
- ↑ 2,0 2,1 2,2 Rodolfo Huber: Locarno (Pieve, Vogtei, Bezirk). In: Historisches Lexikon der Schweiz, Version vom 18. November 2014, abgerufen am 3. August 2026.
- ↑ 3,0 3,1 Legge concernente le Circoscrizioni dei Comuni, Circoli e Distretti, Repubblica e Cantone Ticino, Stand 2. August 2024, abgerufen am 3. August 2026.
- ↑ Popolazione residente permanente dei distretti e dei comuni ticinesi al 31 dicembre 2024, Repubblica e Cantone Ticino, veröffentlicht am 3. September 2025, abgerufen am 3. August 2026.
- ↑ Preture, Gerichte des Kantons Tessin, abgerufen am 3. August 2026.
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