Proton AG
| Proton AG | |
|---|---|
| Ehemalige Namen | Proton Technologies AG Proton Technologies SA |
| Rechtsform | Aktiengesellschaft |
| Gründung | 2014 |
| Sitz | Plan-les-Ouates, Kanton Genf, Schweiz |
| Leitung | Andy Yen |
| Branche | Informationstechnik, Internetdienst |
| Produkte | Proton Mail, Proton VPN, Proton Calendar, Proton Drive, Proton Pass und weitere |
| Mitarbeitende | mehr als 500 |
| Benutzerkonten | mehr als 100 Millionen |
| Mehrheitsaktionärin | Proton Foundation |
| Unternehmensnummer | CHE-354.686.492 |
| Website | proton.me |
Die Proton AG ist ein schweizerisches Technologieunternehmen mit Sitz in Plan-les-Ouates im Kanton Genf. Das 2014 gegründete Unternehmen entwickelt datenschutzorientierte Internetdienste, darunter den verschlüsselten E-Mail-Dienst Proton Mail, den VPN-Dienst Proton VPN, den Kalender Proton Calendar, den Cloud-Speicher Proton Drive und den Passwortmanager Proton Pass. Weitere Angebote umfassen Anwendungen für Textdokumente, Tabellen, Videokonferenzen, Zwei-Faktor-Authentisierung, künstliche Intelligenz und digitale Vermögenswerte.
Proton ging aus einem Projekt von Wissenschaftlern und Ingenieuren hervor, die sich im Umfeld des europäischen Kernforschungszentrums CERN kennengelernt hatten. Das Unternehmen finanziert sich hauptsächlich durch kostenpflichtige Abonnemente, stellt jedoch für seine wichtigsten Dienste auch kostenlose Varianten bereit. Nach eigenen Angaben verzichtet Proton auf personalisierte Werbung und verkauft keine Nutzerdaten.
Mehrheitsaktionärin der Proton AG ist seit 2024 die gemeinnützige schweizerische Proton Foundation. Sie soll sicherstellen, dass das Unternehmen langfristig an seinem Auftrag ausgerichtet bleibt, datenschutzfreundliche Alternativen zu den Angeboten grosser internationaler Technologiekonzerne zu entwickeln.[1]
Geschichte
Entstehung von Proton Mail
Die Vorgeschichte des Unternehmens begann 2013 im Umfeld des CERN bei Genf. Mehrere Wissenschaftler und Ingenieure diskutierten dort über die zunehmende Sammlung persönlicher Daten durch Staaten und private Unternehmen. Zu den Initiatoren gehörten Andy Yen, Jason Stockman und Wei Sun.
Aus diesen Gesprächen entstand die Idee eines E-Mail-Dienstes, dessen Nachrichteninhalte durch eine einfach zu bedienende Ende-zu-Ende-Verschlüsselung geschützt werden sollten. Die Verschlüsselung sollte im Hintergrund erfolgen, damit auch Personen ohne besondere technische Kenntnisse den Dienst verwenden können.
Im Mai 2014 wurde Proton Mail öffentlich vorgestellt. Der Dienst stiess nach Angaben der Gründer unmittelbar auf eine hohe Nachfrage. Die anfängliche Serverkapazität reichte nicht aus, weshalb neue Konten zeitweise nur über Einladungen eröffnet werden konnten.
Zur Finanzierung der weiteren Entwicklung begann das Team im Juni 2014 eine öffentliche Crowdfunding-Kampagne. Mehr als 10'000 Personen beteiligten sich und stellten insgesamt über 500'000 US-Dollar bereit.[2]
Die Proton AG wurde im Juli 2014 in das Handelsregister des Kantons Genf eingetragen. Das Unternehmen trug zunächst die Bezeichnung Proton Technologies AG beziehungsweise in französischer Form Proton Technologies SA. Später wurde der Firmenname auf Proton AG verkürzt.
Aufbau des Unternehmens
Nach der Gründung konzentrierte sich Proton zunächst auf den Ausbau von Proton Mail. Das Unternehmen entwickelte Webanwendungen, mobile Programme und eine technische Infrastruktur zur verschlüsselten Speicherung von Nachrichten.
Proton Mail wurde nach Abschluss längerer Testphasen im März 2016 für die allgemeine Registrierung geöffnet. Gleichzeitig erschienen neue mobile Anwendungen für Android und iOS.
Das Geschäftsmodell kombinierte einen dauerhaft kostenlosen Basistarif mit kostenpflichtigen Abonnementen. Zahlende Kundinnen und Kunden erhielten zusätzliche Speicherkapazität, weitere E-Mail-Adressen und erweiterte Funktionen. Die Einnahmen aus den Abonnementen sollten den Betrieb der kostenlosen Angebote mitfinanzieren.
Im Gegensatz zu zahlreichen anderen jungen Technologieunternehmen nahm Proton nach eigenen Angaben kein klassisches Risikokapital von internationalen Venture-Capital-Gesellschaften auf. Zu den institutionellen Unterstützern gehörten jedoch schweizerische Einrichtungen wie die Fondation Genevoise pour l’Innovation Technologique sowie staatliche Innovationsprogramme.
Einführung von Proton VPN
Am 20. Juni 2017 veröffentlichte das Unternehmen Proton VPN. Der Dienst verschlüsselt den Datenverkehr zwischen einem Endgerät und einem VPN-Server. Er wurde als Ergänzung zu Proton Mail entwickelt, da die Verschlüsselung von E-Mails allein nicht den gesamten Internetverkehr schützt.
Proton VPN wurde von Beginn an in einer kostenlosen und einer kostenpflichtigen Variante angeboten. Der kostenlose Tarif enthält kein festes monatliches Datenlimit, besitzt jedoch eine kleinere Serverauswahl und weniger Zusatzfunktionen als die kostenpflichtigen Tarife.
Mit der Erweiterung um den VPN-Dienst entwickelte sich Proton von einem Anbieter verschlüsselter E-Mails zu einem Unternehmen mit mehreren Datenschutzprodukten.
Weitere Dienste
Im Jahr 2019 begann Proton mit öffentlichen Tests des verschlüsselten Kalenders Proton Calendar. Der Dienst wurde später in die Benutzeroberfläche von Proton Mail integriert und als eigenständige mobile Anwendung veröffentlicht.
Proton Drive wurde ab 2020 schrittweise eingeführt. Der Dienst bietet verschlüsselten Online-Speicher für Dateien und Dokumente. Die Inhalte werden nach Angaben des Unternehmens vor dem Hochladen auf dem Endgerät verschlüsselt.
Im April 2022 schloss sich der E-Mail-Alias-Dienst SimpleLogin dem Unternehmen an. SimpleLogin ermöglicht es, für Registrierungen bei Internetdiensten unterschiedliche Alias-Adressen zu verwenden. Eingehende Nachrichten werden an eine persönliche Adresse weitergeleitet, ohne dass diese dem Absender bekannt sein muss.[3]
Im Mai 2022 vereinheitlichte Proton die Gestaltung und Markenführung seiner wichtigsten Anwendungen. Die Bezeichnung ProtonMail wurde zu Proton Mail, während die übrigen Dienste ein gemeinsames Erscheinungsbild erhielten. Gleichzeitig führte das Unternehmen Abonnemente ein, die mehrere Proton-Produkte in einem Tarif zusammenfassten.
Im Jahr 2023 veröffentlichte das Unternehmen Proton Pass, einen Passwortmanager zur verschlüsselten Speicherung von Kennwörtern, Passkeys, Notizen und weiteren Zugangsdaten. Funktionen von SimpleLogin wurden später in Proton Pass integriert.
Im April 2024 schloss sich der quelloffene Notizdienst Standard Notes dem Proton-Umfeld an. Das Unternehmen kündigte an, den Dienst weiterhin eigenständig, quelloffen und langfristig verfügbar zu halten.[4]
Im Juli 2024 wurde Proton Docs als Bestandteil von Proton Drive eingeführt. Die Anwendung ermöglicht die gemeinschaftliche Bearbeitung verschlüsselter Textdokumente. Im selben Monat stellte Proton einen nicht verwahrenden Bitcoin-Dienst unter der Bezeichnung Proton Wallet vor.
In den folgenden Jahren wurde das Angebot unter anderem um Proton Authenticator, Proton Sheets, Proton Meet und den auf Datenschutz ausgerichteten KI-Assistenten Lumo erweitert. Nicht sämtliche Angebote werden unmittelbar von derselben juristischen Person betrieben. Proton Wallet wird beispielsweise von der schweizerischen Tochtergesellschaft Proton Financial AG angeboten.
Unternehmensstruktur
Proton AG
Die Proton AG ist eine schweizerische Aktiengesellschaft. Ihr Hauptsitz befindet sich an der Route de la Galaise 32 in Plan-les-Ouates im Kanton Genf.[5]
Das Unternehmen ist unter der Unternehmens-Identifikationsnummer CHE-354.686.492 im schweizerischen Handelsregister eingetragen. Die Handelsregisternummer lautet CH-660.1.995.014-1.[6]
Neben dem Hauptsitz im Kanton Genf besteht eine Zweigniederlassung in Zürich. Proton unterhält ausserdem Büros in mehreren europäischen und asiatischen Städten. Dazu zählen Paris, London, Barcelona, Skopje, Vilnius, Prag und Taipeh.[7]
Die Gesellschaft wird von Andy Yen als Gründer und Chief Executive Officer geleitet. Weitere Mitglieder der Unternehmensleitung sind unter anderem der Technikchef Bart Butler und der operative Leiter Raphael Auphan.
Proton Foundation
Im Juni 2024 kündigte Proton den Übergang zu einer teilweise gemeinnützigen Eigentümerstruktur an. Andy Yen, Jason Stockman und Dingchao Lu übertrugen beziehungsweise verpflichteten sich zur Übertragung eines bedeutenden Teils ihrer Aktien an die neu geschaffene Proton Foundation.[8]
Die Proton Foundation wurde dadurch zur Mehrheitsaktionärin der Proton AG. Als gemeinnützige schweizerische Stiftung besitzt sie selbst keine Aktionäre. Sie soll die strategische Kontrolle über das Unternehmen sichern und Übernahmen verhindern, die nach Auffassung der Stiftung nicht mit dem Auftrag von Proton vereinbar wären.
Die Stiftung ist nicht mit der operativen Gesellschaft identisch. Die Proton AG bleibt ein gewinnorientiertes Unternehmen, das Dienstleistungen verkauft, Mitarbeitende beschäftigt und Investitionen tätigt. Die Stiftung übt ihre Kontrolle hauptsächlich über ihre Beteiligung und die damit verbundenen Aktionärsrechte aus.
Die übrigen Aktien werden nach Angaben von Proton mehrheitlich von Mitarbeitenden gehalten. Weitere Anteile befinden sich bei der Fondation Genevoise pour l’Innovation Technologique und bei einzelnen Mitgliedern der Proton-Gemeinschaft.[9]
Proton Financial AG
Für Proton Wallet wurde die Proton Financial AG als eigenständige schweizerische Tochtergesellschaft geschaffen. Diese Struktur trennt den Finanzdienst organisatorisch und rechtlich von den übrigen Proton-Angeboten.
Proton Wallet ist zunächst als nicht verwahrende Bitcoin-Wallet ausgelegt. Die Nutzerinnen und Nutzer behalten selbst die Kontrolle über die kryptografischen Schlüssel. Proton Financial AG verwahrt nach Darstellung des Unternehmens keine Bitcoin-Bestände ihrer Kundschaft.
Beteiligungen und verbundene Projekte
SimpleLogin gehört seit 2022 zum Proton-Umfeld. Der Dienst wird weiterhin unter eigener Marke angeboten und bildet zugleich die technische Grundlage für verschiedene Alias-Funktionen in Proton Pass.
Standard Notes schloss sich 2024 Proton an. Auch dieser Dienst wird unter seiner bisherigen Marke weitergeführt. Standard Notes entwickelt eine verschlüsselte und quelloffene Anwendung für Notizen und Dokumente.
Die genaue rechtliche Einbindung der einzelnen Projekte kann unterschiedlich ausgestaltet sein. Die Zugehörigkeit zur Proton-Gruppe bedeutet daher nicht zwingend, dass jeder Dienst unmittelbar von der Proton AG betrieben wird.
Produkte
Proton Mail
Proton Mail ist der älteste und bekannteste Dienst des Unternehmens. Er ermöglicht das Senden und Empfangen von E-Mails über Webbrowser, mobile Anwendungen und Desktopprogramme.
Nachrichten zwischen Proton-Mail-Konten werden automatisch Ende-zu-Ende verschlüsselt. Für Nachrichten an externe Empfänger kann eine zusätzliche kennwortgeschützte Verschlüsselung verwendet werden. Die Nachrichteninhalte werden auf den Proton-Servern in verschlüsselter Form gespeichert.
Die Verschlüsselung umfasst nicht sämtliche Metadaten einer E-Mail. Absender- und Empfängeradressen müssen beispielsweise für die Übertragung verarbeitet werden. Auch die Betreffzeile gewöhnlicher E-Mails ist aufgrund der Struktur des E-Mail-Standards nicht in jedem Fall Ende-zu-Ende verschlüsselt.
Für die Verwendung mit externen E-Mail-Programmen bietet das Unternehmen die Anwendung Proton Mail Bridge an. Sie stellt lokal eine Schnittstelle über IMAP und SMTP bereit und übernimmt die Verschlüsselung beziehungsweise Entschlüsselung.
Proton VPN
Proton VPN leitet den Internetverkehr über einen verschlüsselten VPN-Tunnel. Der Dienst ist für Windows, macOS, Linux, Android, iOS, Router und weitere Plattformen verfügbar.
Proton VPN unterstützt unter anderem WireGuard, OpenVPN und das von Proton entwickelte Stealth-Protokoll. Zu den Zusatzfunktionen gehören ein Kill Switch, die Filterfunktion NetShield und die Mehrfachverbindung Secure Core.
Die Anwendungen von Proton VPN sind überwiegend quelloffen. Proton veröffentlicht ausserdem externe Sicherheitsprüfungen und Berichte über die Umsetzung seiner Richtlinie zur Nichtprotokollierung von Internetaktivitäten.
Proton Calendar
Proton Calendar ist ein verschlüsselter Online-Kalender. Termine, Beschreibungen und verschiedene weitere Kalenderdaten werden nach Angaben des Unternehmens verschlüsselt gespeichert.
Der Kalender kann mit Proton Mail verbunden werden. Einladungen und Termine aus E-Mails lassen sich dadurch direkt in den Kalender übernehmen. Zusätzlich stehen Anwendungen für mobile Betriebssysteme zur Verfügung.
Die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung ist besonders wirksam bei gemeinsam genutzten Kalendern innerhalb des Proton-Systems. Beim Austausch mit externen Kalendersystemen können technische Einschränkungen entstehen, da offene Kalenderstandards nicht für sämtliche Funktionen eine durchgehende Inhaltsverschlüsselung vorsehen.
Proton Drive
Proton Drive ist ein verschlüsselter Cloud-Speicher. Dateien werden vor der Übertragung auf dem Endgerät verschlüsselt. Dadurch soll Proton selbst keinen Zugriff auf die gespeicherten Inhalte besitzen.
Der Dienst bietet Web-, Mobil- und Desktopanwendungen. Dateien und Ordner können über Freigabelinks mit anderen Personen geteilt werden. Für Links lassen sich abhängig vom Tarif Kennwörter und Ablaufzeiten festlegen.
Proton Drive umfasst ausserdem Anwendungen zur Bearbeitung von Textdokumenten und Tabellen. Proton Docs ermöglicht gemeinschaftliche Textbearbeitung, während Proton Sheets für verschlüsselte Tabellenkalkulationen vorgesehen ist.
Proton Pass
Proton Pass ist ein Passwortmanager. Die Anwendung speichert Kennwörter, Passkeys, Kreditkartendaten, Identitäten, Notizen und Einmalcodes in verschlüsselten Tresoren.
Der Dienst ist als Browser-Erweiterung, mobile Anwendung und Desktopprogramm erhältlich. Gespeicherte Zugangsdaten können automatisch in Anmeldeformulare eingefügt werden.
Durch die Einbindung von SimpleLogin kann Proton Pass Alias-E-Mail-Adressen erzeugen. Diese Aliasse leiten Nachrichten an die tatsächliche Adresse weiter und können später deaktiviert werden.
Proton Authenticator
Proton Authenticator ist eine Anwendung zur Erzeugung zeitbasierter Einmalpasswörter für die Zwei-Faktor-Authentisierung. Die App speichert die notwendigen Geheimnisse auf dem Endgerät und kann sie verschlüsselt zwischen mehreren Geräten synchronisieren.
Der Quellcode der Anwendung ist öffentlich zugänglich. Proton Authenticator kann unabhängig von einem kostenpflichtigen Proton-Abonnement verwendet werden.
Proton Wallet
Proton Wallet ist eine nicht verwahrende Anwendung für Bitcoin. Sie wird von der Proton Financial AG betrieben.
Die privaten Schlüssel werden nach Angaben des Unternehmens Ende-zu-Ende verschlüsselt und können von Proton nicht eingesehen werden. Nutzerinnen und Nutzer können Bitcoin an andere Wallets oder über eine mit dem Proton-Konto verbundene E-Mail-Adresse senden.
Da Proton Wallet die Schlüssel nicht zentral verwahrt, trägt die Nutzerin oder der Nutzer grundsätzlich selbst die Verantwortung für Sicherung und Wiederherstellung. Der Verlust aller Wiederherstellungsinformationen kann zum dauerhaften Verlust des Zugangs führen.
Lumo
Lumo ist ein von Proton entwickelter KI-Assistent. Das Angebot soll Anfragen verarbeiten, ohne die Inhalte der Gespräche für personalisierte Werbung oder das Training allgemein verfügbarer Modelle zu verwenden.
Proton positioniert Lumo als datenschutzorientierte Alternative zu grossen kommerziellen KI-Diensten. Der Assistent ist über den Browser und über Anwendungen erreichbar.
Wie bei anderen Systemen künstlicher Intelligenz können die Antworten sachliche Fehler enthalten. Die Datenschutzarchitektur ersetzt deshalb keine Überprüfung wichtiger medizinischer, rechtlicher, finanzieller oder technischer Angaben.
Proton Meet
Proton Meet ist ein Dienst für verschlüsselte Videokonferenzen. Er ermöglicht Besprechungen mit Bildschirmfreigabe, Chat, Gastgeberkontrollen und externen Gästen.
Der Dienst ist mit Proton Calendar und weiteren Anwendungen des Proton-Arbeitsbereichs verbunden. Unternehmen können damit Besprechungen planen und verschlüsselte Kommunikations- und Dokumentenwerkzeuge innerhalb eines gemeinsamen Kontensystems verwenden.
Geschäftsmodell
Proton verfolgt ein sogenanntes Freemium-Modell. Grundfunktionen mehrerer Dienste sind dauerhaft kostenlos verfügbar, während erweiterte Funktionen über Abonnemente finanziert werden.
Kostenpflichtige Tarife können für einen einzelnen Dienst oder als Produktpaket abgeschlossen werden. Zu den Bündelangeboten gehören Tarife für Einzelpersonen, Paare, Familien und Unternehmen.
Das Unternehmen erklärt, keine personalisierte Werbung einzublenden und keine persönlichen Daten zu Werbezwecken zu verkaufen. Die Finanzierung erfolgt hauptsächlich über zahlende Nutzerinnen und Nutzer.[10]
Dieses Modell soll einen Interessenkonflikt vermeiden, bei dem ein kostenloser Internetdienst möglichst umfangreiche Nutzungsprofile erstellen muss, um Werbeeinnahmen zu erzielen. Dennoch verarbeitet Proton verschiedene Daten, die für Kontoverwaltung, Zahlung, Missbrauchsbekämpfung, Support und Sicherheit erforderlich sind.
Ein Teil der kostenpflichtigen Abonnemente wird im Voraus für längere Zeiträume bezahlt. Das Unternehmen bietet zudem Geschäftstarife mit eigenen Domains, zentraler Benutzerverwaltung und administrativen Sicherheitsfunktionen an.
Datenschutz und Verschlüsselung
Schweizer Rechtsordnung
Die Proton AG untersteht grundsätzlich dem Bundesgesetz über den Datenschutz und weiteren schweizerischen Rechtsvorschriften. Proton betont in seiner Kommunikation regelmässig, dass rechtsverbindliche Auskunftsanordnungen aus dem Ausland zunächst über die zuständigen schweizerischen Stellen laufen müssen.
Der schweizerische Sitz bedeutet jedoch nicht, dass das Unternehmen keinerlei Daten an Behörden herausgeben muss. Liegt eine rechtsgültige schweizerische Anordnung vor, kann Proton verpflichtet sein, vorhandene Daten bereitzustellen oder bestimmte gesetzlich zulässige Massnahmen umzusetzen.
Welche Informationen verfügbar sind, hängt vom jeweiligen Dienst ab. Bei Ende-zu-Ende verschlüsselten Inhalten erklärt Proton, nicht über die zur Entschlüsselung notwendigen Schlüssel zu verfügen. Andere Daten wie Kontoinformationen, Zahlungsangaben, Wiederherstellungsadressen oder bestimmte technische Metadaten können dagegen grundsätzlich vorhanden sein.
Proton veröffentlicht Transparenzberichte, in denen das Unternehmen die Zahl behördlicher Anordnungen und deren Behandlung zusammenfasst.
Ende-zu-Ende-Verschlüsselung
Mehrere Proton-Dienste verwenden Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Dabei werden die Daten auf dem Endgerät der absendenden oder speichernden Person verschlüsselt und erst auf einem berechtigten Endgerät wieder entschlüsselt.
Die Proton-Server erhalten dabei grundsätzlich nur den verschlüsselten Inhalt. Dies soll verhindern, dass Mitarbeitende, Angreifer oder Behörden unmittelbar auf die eigentlichen Inhalte zugreifen können.
Die Stärke dieses Modells hängt von der Sicherheit der Endgeräte, der verwendeten Programme und der Kontozugangsdaten ab. Ist ein Gerät mit Schadsoftware infiziert, können Daten vor der Verschlüsselung oder nach der Entschlüsselung gelesen werden.
Auch eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung schützt nicht notwendigerweise sämtliche Metadaten. Für den Betrieb eines Dienstes müssen bestimmte Informationen über Absender, Empfänger, Dateigrössen, Verbindungszeitpunkte oder Kontoeigenschaften verarbeitet werden.
Zero-Access-Verschlüsselung
Proton verwendet für bestimmte Daten den Begriff Zero-Access-Verschlüsselung. Damit sind Inhalte gemeint, die verschlüsselt auf dem Server liegen, obwohl sie ursprünglich nicht Ende-zu-Ende verschlüsselt übertragen wurden.
Ein Beispiel sind unverschlüsselte E-Mails, die von einem externen Anbieter an ein Proton-Mail-Konto gesendet werden. Nach dem Eingang verschlüsselt Proton die Nachricht mit einem zum Konto gehörenden Schlüssel.
Die Nachricht ist während der Zustellung an die Proton-Infrastruktur jedoch nicht zwangsläufig durch Proton Ende-zu-Ende verschlüsselt. Der Begriff darf deshalb nicht mit einer durchgehenden Verschlüsselung vom ursprünglichen Absender bis zum Empfänger gleichgesetzt werden.
Offener Quellcode
Ein grosser Teil der Proton-Anwendungen wird mit öffentlich zugänglichem Quellcode entwickelt. Dazu gehören Programme für Proton Mail, Proton VPN, Proton Pass und weitere Dienste.
Die Veröffentlichung ermöglicht unabhängigen Fachleuten, den Programmcode zu untersuchen und Sicherheitsprobleme zu melden. Proton betreibt zudem Programme zur Belohnung gemeldeter Schwachstellen.
Nicht sämtliche Bestandteile der technischen Infrastruktur sind quelloffen. Interne Verwaltungssoftware, Serverkonfigurationen und betriebliche Sicherheitssysteme können weiterhin nicht öffentlich sein.
Quelloffener Code garantiert zudem nicht, dass eine Anwendung fehlerfrei ist. Er erleichtert jedoch die unabhängige Prüfung und macht technische Änderungen grundsätzlich nachvollziehbarer.
Sicherheitsprüfungen
Proton beauftragt externe Unternehmen mit Sicherheitsprüfungen seiner Anwendungen und Datenschutzrichtlinien. Berichte zu verschiedenen Produkten werden teilweise vollständig veröffentlicht.
Bei Proton VPN wurden sowohl die Anwendungen als auch die behauptete Nichtprotokollierung von Internetaktivitäten geprüft. Proton Pass und andere Anwendungen wurden ebenfalls externen Untersuchungen unterzogen.
Eine Sicherheitsprüfung bezieht sich normalerweise auf einen begrenzten Zeitraum, eine bestimmte Softwareversion und einen definierten Untersuchungsumfang. Sie kann daher keine dauerhafte Fehlerfreiheit garantieren.
Neben formellen Prüfungen unterhält Proton ein öffentliches Bug-Bounty-Programm. Sicherheitsforschende können dort Schwachstellen melden und abhängig von ihrer Bedeutung eine finanzielle Belohnung erhalten.
Infrastruktur
Proton betreibt Server und Netzwerkinfrastruktur in mehreren Staaten. Für Proton Mail und andere Dienste werden besonders wichtige Systeme in schweizerischen und europäischen Rechenzentren betrieben.
Das Unternehmen gibt an, einen Teil seiner Server selbst zu besitzen und zu verwalten. Bei internationalen VPN-Standorten arbeitet Proton zusätzlich mit Rechenzentren und Netzbetreibern in den jeweiligen Ländern zusammen.
Für Dienste mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung ist der physische Speicherort der Daten nicht der einzige Sicherheitsfaktor, da die Server grundsätzlich nur verschlüsselte Inhalte erhalten. Dennoch können Standort, Betreiber, Zugriffsschutz und anwendbares Recht für Metadaten und technische Systeme bedeutsam bleiben.
Proton betreibt ein eigenes autonomes System und eigene Internetressourcen. Die Kontrolle über einen grösseren Teil des Netzwerkverkehrs soll die Abhängigkeit von einzelnen externen Dienstleistern verringern.
Das Unternehmen verwendet für verschiedene Dienste eine gemeinsame Kontoinfrastruktur. Ein Proton-Konto kann dadurch mit mehreren Produkten verwendet werden. Diese Integration vereinfacht die Nutzung, schafft aber zugleich einen zentralen Zugangspunkt, dessen Schutz besonders wichtig ist.
Mitarbeitende und Standorte
Proton beschäftigt nach eigenen Angaben mehr als 500 Mitarbeitende aus über 50 Nationalitäten. Das Unternehmen unterstützt mehr als 100 Millionen registrierte Benutzerkonten.[11]
Der Hauptsitz befindet sich im Grossraum Genf. Ein weiterer bedeutender schweizerischer Standort liegt in Zürich.
Ausserhalb der Schweiz unterhält Proton Büros in Paris, London, Barcelona, Skopje, Vilnius, Prag und Taipeh. Die Mitarbeitenden arbeiten unter anderem in den Bereichen Softwareentwicklung, Kryptografie, Netzwerktechnik, Produktgestaltung, Kundendienst, Recht und öffentliche Kommunikation.
Die internationale Struktur erlaubt es dem Unternehmen, Fachkräfte in verschiedenen Staaten zu beschäftigen. Gleichzeitig können dadurch unterschiedliche arbeits-, steuer- und datenschutzrechtliche Vorschriften anwendbar werden.
Verhältnis zum CERN
Proton wird häufig als ein am CERN entstandenes Unternehmen beschrieben. Mehrere Gründer und frühe Mitarbeitende waren Wissenschaftler oder Ingenieure, die am CERN tätig waren oder sich dort kennengelernt hatten.
Das CERN selbst ist jedoch nicht Betreiber oder Eigentümer der Proton AG. Proton ist ein rechtlich unabhängiges privates Unternehmen.
Die Verbindung zum CERN betrifft hauptsächlich die Entstehungsgeschichte und den wissenschaftlichen Hintergrund der Gründer. Proton verwendet diese Herkunft als Teil seiner Unternehmensidentität und betont Werte wie technische Überprüfbarkeit, wissenschaftliche Arbeitsweise und offene Diskussion.
Finanzierung
Die erste grössere Finanzierung erfolgte 2014 über eine Crowdfunding-Kampagne. Über 10'000 Unterstützer stellten mehr als 500'000 US-Dollar bereit.
Später erhielt Proton Unterstützung von der Fondation Genevoise pour l’Innovation Technologique, von schweizerischen Innovationsprogrammen und von der Europäischen Kommission. Nach Angaben des Unternehmens üben staatliche Förderstellen keine Kontrolle über Proton aus und halten keine Unternehmensanteile.
Der laufende Betrieb wird hauptsächlich durch Abonnemente finanziert. Kostenlose Konten dienen als allgemein zugänglicher Einstieg in die Dienste, während zahlende Kundinnen und Kunden zusätzliche Funktionen und Speicherplatz erhalten.
Proton betont, nicht von klassischen Risikokapitalfonds kontrolliert zu werden. Die gemeinnützige Stiftung als Mehrheitsaktionärin soll zusätzlich verhindern, dass kurzfristige Renditeinteressen die strategische Ausrichtung bestimmen.
Gesellschaftliches Engagement
Proton unterstützt Organisationen, die sich für Pressefreiheit, Menschenrechte, Datenschutz, freie Software und den Zugang zu Informationen einsetzen.
Seit 2018 veranstaltet das Unternehmen regelmässig Spendenaktionen, bei denen besondere lebenslange Konten verlost oder versteigert werden. Die Einnahmen werden an ausgewählte gemeinnützige Projekte verteilt.
Nach eigenen Angaben hat Proton mehrere Millionen US-Dollar in Form direkter Beiträge an Organisationen und Initiativen vergeben.[12]
Im Jahr 2025 wurde zusätzlich ein durch die Proton Foundation verwalteter Innovationsfonds angekündigt. Er soll Projekte fördern, die sich mit Datenschutz, Sicherheit und digitaler Freiheit befassen.
Das Unternehmen stellt seine Dienste in bestimmten politischen Krisen oder bei staatlichen Internetsperren teilweise kostenlos oder mit erweiterten Funktionen zur Verfügung. Proton VPN wird dabei insbesondere zur Umgehung von Zensur eingesetzt.
Rezeption
Proton wird in Medien häufig als eine der bekanntesten europäischen beziehungsweise schweizerischen Alternativen zu den Diensten grosser US-amerikanischer Technologiekonzerne dargestellt.
Positiv hervorgehoben werden die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, der schweizerische Unternehmenssitz, die kostenlosen Basistarife, die Veröffentlichung von Quellcode und die Finanzierung ohne personalisierte Werbung.
Kritische Beurteilungen betreffen unter anderem den gegenüber etablierten Büro- und Cloud-Plattformen teilweise geringeren Funktionsumfang, die Abhängigkeit von einer zentralen Proton-Kontoinfrastruktur und die Grenzen der verwendeten Verschlüsselungsmodelle.
Bei Proton Mail wurde wiederholt darauf hingewiesen, dass nicht sämtliche Metadaten einer E-Mail Ende-zu-Ende verschlüsselt werden können. Auch kann das Unternehmen aufgrund rechtsgültiger schweizerischer Anordnungen zur Herausgabe vorhandener Kontodaten verpflichtet werden.
Im Jahr 2021 wurde bekannt, dass Proton Mail nach einer schweizerischen Anordnung die IP-Adresse und weitere technische Angaben zu einem französischen Aktivisten protokolliert und an die zuständigen Behörden übermittelt hatte. Proton erklärte, das Unternehmen habe einer verbindlichen schweizerischen Anordnung folgen müssen. Der Inhalt der E-Mails sei aufgrund der Verschlüsselung nicht zugänglich gewesen.
Der Fall führte zu Kritik an vereinfachenden Werbeaussagen über vollständige Anonymität. Proton änderte daraufhin Formulierungen auf seiner Website und betonte stärker den Unterschied zwischen verschlüsselten Inhalten und technischen Metadaten.
Kritik
Abhängigkeit von einem Anbieter
Durch die zunehmende Zahl miteinander verbundener Produkte kann ein Proton-Konto E-Mail, Kalender, Dateien, Kennwörter, VPN-Zugang und weitere Dienste umfassen.
Diese Integration bietet Komfort, führt aber auch zu einer stärkeren Abhängigkeit von einem einzelnen Unternehmen. Eine Kontosperrung, ein technischer Ausfall oder der Verlust der Zugangsdaten kann mehrere Dienste gleichzeitig betreffen.
Proton stellt für verschiedene Produkte Exportfunktionen zur Verfügung. Dennoch kann der Wechsel zu einem anderen Anbieter aufgrund proprietärer Funktionen, grosser Datenmengen und unterschiedlicher Verschlüsselungssysteme aufwendig sein.
Aussagen zur Privatsphäre
Proton verwendet in seiner Werbung häufig weitreichende Aussagen über Datenschutz und Privatsphäre. Kritiker weisen darauf hin, dass ein sicherer Dienst keine vollständige Anonymität gewährleisten kann.
Das Unternehmen verarbeitet weiterhin Kontodaten, Zahlungsinformationen, Missbrauchsmeldungen und verschiedene technische Angaben. Welche Daten anfallen, unterscheidet sich nach Produkt und Nutzung.
Auch ein schweizerischer Unternehmenssitz verhindert nicht die Anwendung gesetzlicher Ermittlungs- und Überwachungsmassnahmen. Proton kann verpflichtet sein, vorhandene Informationen herauszugeben oder künftig bestimmte technische Daten eines Kontos zu erfassen, sofern eine gültige schweizerische Anordnung vorliegt.
Künstliche Intelligenz und Finanzdienste
Die Erweiterung des Angebots um künstliche Intelligenz und Bitcoin-Dienste wurde unterschiedlich aufgenommen. Befürworter sehen darin datenschutzfreundliche Alternativen zu bestehenden Plattformen.
Kritiker bezweifeln, ob Angebote wie eine Bitcoin-Wallet oder ein KI-Assistent zum ursprünglichen Schwerpunkt eines verschlüsselten Kommunikationsunternehmens gehören. Zudem sind künstliche Intelligenz und digitale Vermögenswerte mit eigenen technischen, gesellschaftlichen und regulatorischen Risiken verbunden.
Proton argumentiert, dass digitale Selbstbestimmung nicht nur Kommunikation, sondern auch Dokumente, Identitäten, Wissen und Vermögenswerte umfasse.
Bedeutung für die Schweiz
Proton zählt zu den international bekanntesten schweizerischen Softwareunternehmen für Datenschutz und verschlüsselte Internetdienste.
Das Unternehmen verbindet seinen schweizerischen Sitz mit der Darstellung der Schweiz als politisch stabiler Standort ausserhalb der Europäischen Union und der grossen internationalen Überwachungsallianzen.
Proton trägt zugleich zur schweizerischen Technologiebranche im Raum Genf und Zürich bei. Das Unternehmen beschäftigt Fachkräfte in Softwareentwicklung, Kryptografie, Netzwerksicherheit und Produktentwicklung.
Die Entstehung im Umfeld des CERN verdeutlicht ausserdem die Bedeutung internationaler Forschungsinstitutionen für die Gründung technologieorientierter Unternehmen in der Genferseeregion.
Die internationale Nutzung der Proton-Dienste zeigt, dass ein schweizerisches Softwareunternehmen globale Verbraucherprodukte entwickeln kann, ohne ausschliesslich auf den kleinen schweizerischen Binnenmarkt ausgerichtet zu sein.
Siehe auch
- Proton Mail
- Proton VPN
- VPN-Dienste in der Schweiz
- Datenschutz in der Schweiz
- Internet in der Schweiz
- Ende-zu-Ende-Verschlüsselung
- Cloud Computing
- CERN
- Plan-les-Ouates
- Informationstechnik in der Schweiz
Weblinks
- Offizielle Website der Proton AG
- Unternehmensporträt
- Angaben zur Unternehmensleitung und zu den Standorten
- Website der Proton Foundation
- Rechtliche Dokumente und Datenschutzbestimmungen
- Unternehmensblog
- Quellcode verschiedener Proton-Anwendungen auf GitHub
Einzelnachweise
- ↑ The Proton Foundation, Proton, abgerufen am 26. Juli 2026.
- ↑ Learn about Proton and our vision for a better internet, Proton, abgerufen am 26. Juli 2026.
- ↑ Proton and SimpleLogin are joining forces, Proton, April 2022, abgerufen am 26. Juli 2026.
- ↑ Proton and Standard Notes are joining forces, Proton, 10. April 2024, abgerufen am 26. Juli 2026.
- ↑ Privacy Policy, Proton, abgerufen am 26. Juli 2026.
- ↑ Eintrag der Proton AG im UID-Register, Bundesamt für Statistik, abgerufen am 26. Juli 2026.
- ↑ Meet the team behind Proton, Proton, abgerufen am 26. Juli 2026.
- ↑ Proton is transitioning towards a non-profit structure, Proton, 17. Juni 2024, abgerufen am 26. Juli 2026.
- ↑ Who owns Proton Mail?, Proton, abgerufen am 26. Juli 2026.
- ↑ Proton: Privacy by default, Proton, abgerufen am 26. Juli 2026.
- ↑ Meet the team behind Proton, Proton, abgerufen am 26. Juli 2026.
- ↑ Building an internet that puts people first, Proton, abgerufen am 26. Juli 2026.
Wikimedia Commons: Medien zu Proton AG